Mandari Insight

2018/0303

////Darmstadt weiterdenken - Masterplan 2030+ / Mobilitätskonzept 2030+ Sachstand

Magistratsvorlage 16.10.2018

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

anlage 5

18.5 KB · application/pdf

Ansehen

anlage 4

18.5 KB · application/pdf

Ansehen

anlage 2

18.5 KB · application/pdf

Ansehen

anlage 6

18.5 KB · application/pdf

Ansehen

2018/0303

144.4 KB · application/pdf

Ansehen

anlage 1

18.5 KB · application/pdf

Ansehen

anlage 3

18.5 KB · application/pdf

Ansehen

anlage 5

161 Zeichen

Punkt 34: ////Darmstadt weiterdenken - Masterplan 2030+ / Mobilitätskonzept 2030+ 
Sachstand 
 (V-Nr. 2018/0303) 
 
Der Ausschuss nimmt von der Vorlage Kenntnis.

anlage 4

181 Zeichen

Punkt 12: ////Darmstadt weiterdenken - Masterplan 2030+ / Mobilitätskonzept 2030+ 
Sachstand 
 (V-Nr. 2018/0303) 
- Kenntnisnahme -  
 
Der Ausschuss nimmt von der Vorlage Kenntnis.

anlage 2

179 Zeichen

Punkt 7: ////Darmstadt weiterdenken - Masterplan 2030+ / Mobilitätskonzept 2030+ 
Sachstand 
 (V-Nr. 2018/0303) 
- Kenntnisnahme – 
 
Der Ausschuss nimmt von der Vorlage Kenntnis.

anlage 6

198 Zeichen

Punkt 52: ////Darmstadt weiterdenken - Masterplan 2030+ / Mobilitätskonzept 2030+ 
Sachstand 
 (V-Nr. 2018/0303) 
- Kenntnisnahme - 
 
Die Stadtverordnetenversammlung nimmt von der Vorlage Kenntnis.

2018/0303

9852 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
24.10.2018 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat III an die Stadtverordne tenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Stadtplanungsamt 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2018/0303 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.: 511020 
Kostenstelle:  061-001-1000 Investitionsnummer:        
Kostenträger:  5110-21 Sachkonto: 6779340 
 
Betreff: ////Darmstadt weiterdenken - Masterplan 2030+ / Mobilitätskonzept 2030+ 
Sachstand 
 
Vorlage vom: 16.10.2018  
 
Beschlussvorschlag : 
 
1. Der Magistrat nimmt den Bericht zum aktuellen Prozessstand ////Darmstadt 
weiterdenken – Masterplan 2030+ zur Kenntnis  
 
 
 
Anlagen:   
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 2 - 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 16.10.2018 
 
Die Entwicklung urbaner Räume in Deutschland und damit auch der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt ist heute mit vielfältigen Herausforderungen und übergeordneten 
Rahmenbedingungen konfrontiert, u.a. dem demografischen und gesellschaftlichen Wandel, 
zunehmender sozialräumlicher Polarisierung, der digitalen Transformation, dem 
wirtschaftlichen Strukturwandel sowie der Notwendigkeit von Klima- und Ressourcenschutz. 
Das Wachstum attraktiver Städte - bei gleichzeitiger Schrumpfung von ökonomisch weniger 
attraktiven Städten im ländlichen Raum - gilt in besonderem Maße für Darmstadt. Diese 
Rahmenbedingungen sind auch in der Wissenschaftsstadt Darmstadt bei allen Planungen zu 
berücksichtigen, ist die Stadt doch stellenweise in besonderer Weise von diesen 
Veränderungsprozessen betroffen. 
 
Der aktuell rechtswirksame Flächennutzungsplan aus dem Jahr 2006, der die 
planungsrechtliche Grundlage der aktuellen Stadtentwicklung ist, ging für das Jahr 2020 von 
einer maximalen Einwohnerzahl von 148.900 aus.  
Die Bevölkerungszahl hat sich in den letzten 15 Jahren um rd. 24.000 Einwohner/innen und 
damit 17 % gesteigert. Auf dem Stadtgebiet leben somit heute bereits 161.000. Alle aktuellen 
Bevölkerungsprognosen (Wissenschaftsstadt Darmstadt, Hessisches Statistisches Landesamt, 
HessenAgentur) gehen von einer weiteren Bevölkerungszunahme in Darmstadt aus: bis 2030 
rd. 175.000. Berechnungen des Instituts für Umwelt (IWU) zu Folge besteht bis 2030 dadurch 
ein Bedarf von rd. 18.000 Wohnungen. 
 
Beim Thema Arbeitsplätzen ging der Flächennutzungsplan 2006 für das Ziel-Jahr 2020 von 
einer Arbeitsplatzerhöhung um ca. 10.000 aus. Die Zahl der Arbeitsplätze betrug jedoch 
bereits im Jahr 2015 130.200 und liegt somit bei einer Erhöhung von rd. 12.000 
Arbeitsplätzen – mit einem fortlaufenden Anstieg bis heute. 
 
Dieses Bevölkerungs- und Arbeitsplatzwachstum erzeugt in Darmstadt einen erheblichen 
Bedarf an Flächen für einerseits Wohnungsneubau bzw. Gewerbeentwicklung und andererseits 
einen Flächenbedarf für die damit einhergehende Erweiterung der technischen und sozialen 
Infrastruktur sowie der Grünräume. Diese benötigten Flächen stehen in Darmstadt jedoch nur 
sehr begrenzt zur Verfügung. Im Wesentlichen sind die Flächenreserven in Form von ehemals 
militärisch genutzten Liegenschaften und gewerblichen Konversionsflächen vorhanden. 
Allerdings übersteigt der vom IWU im Rahmen des Integrierten Klimaschutzkonzeptes von 
2013 prognostiziertem Flächenbedarf die vorhandenen Kapazitäten deutlich.  
 
Die starke Zunahme der Darmstädter Bevölkerung und des Arbeitsplatzwachstums in den 
letzten 10 Jahren hat ebenfalls erhebliche Auswirkungen auf den Verkehr in der Stadt. 
Denn zum einen steigt die Anzahl derer, die in die Stadt aufgrund der Arbeitsplätze einpendeln 
(ca. 95.000 Einpendler/innen), aber es steigt auch die Zahl derer, die in Darmstadt leben, aber 
außerhalb von Darmstadt arbeiten und damit auspendeln (ca. 30.000 Auspendler/innen). Das 
Verkehrsnetz ist inzwischen an seine Kapazitätsgrenzen gelangt und dies obwohl sich der 
Modal Split (Verteilung des Transportaufkommens auf verschiedene Verkehrsmittel) erheblich 
zu Gunsten der Fahrradnutzung verschoben hat (17 %) und sich der Kfz-Verkehrsanteil auf 
38 % verringert hat. Dennoch hat und wird sich von 2006 bis 2020 die Anzahl der Kfz-
Fahrten/Tag von ca. 460.000 auf 550.000 erhöhen (Grundlage Verkehrsmodell der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt). Da die Straßenräume nicht beliebig erweitert werden  können, 
führt das gewachsene Verkehrsaufkommen bereits heute im Ergebnis zur Begrenzung der 
(Wohnbau-) Entwicklungsmöglichkeiten in der Stadt Darmstadt.

- 4 - 
Damit dieses Wachstum gesteuert, sozial gerecht sowie bestmöglich für eine integrierte 
Stadtentwicklung genutzt werden kann, bedarf es einer übergeordneten Strategie. Mit 
////Darmstadt weiterdenken – Masterplan 2030+ / Mobilitätkonzept 2030+ soll ein 
übergreifender Orientierungsrahmen für die weitere räumliche Entwicklung von Darmstadt 
angelegt werden. 
 
Ziel des Planungsverfahrens ist es, räumliche, funktionale und gesellschaftliche Zukunftsbilder 
für die zentralen Wachstumsaufgaben der Wissenschaftsstadt Darmstadt zu entwickeln. Um 
der daraus entstehenden Komplexität der Aufgabenstellung gerecht zu werden, wurden 
erfahrene und interdisziplinäre Planungsteams ausgewählt. Die Beiträge der Planungsteams 
sollen Impulse für die zukünftige Entwicklung der Wissenschaftsstadt Darmstadt geben. Al s 
räumliches Leitbild für die Stadt verknüpfen sie übergeordnete Querschnittsaufgaben der 
Stadtentwicklung, zentrale Wachstumsherausforderungen der Stadt, Bedürfnisse der 
Bürgerinnen und Bürger und ergänzen diese mit dem Blick von außen. 
 
Seit der letzten Berichtsvorlage (Vorlage-Nr. 2017/0430) vom 02.01.2018 wurden weitere 
wichtige Meilensteine im Prozess erreicht: 
 
- Kontinuierliche Bearbeitung der Themenfelder Wohnstadt, Quartierstadt, Wissenschafts - 
und Arbeitsstadt, Freie Stadt und Mobile Stadt durch die fünf Planungsteams  
-  Dokumentation und Auswertung des 1. Bürgerforums vom 16. November 2017 
-  1. Aufruf und Online-Dialog: Darmstadts Schätze 
-  Aufsuchende Bürgerbeteiligung mit Inforad in Darmstadt: Luisenplatz, Frauenfrühstück im 
Bürgerhaus in Kranichstein, Uni Campus, Fußgängerzone, Weihnachtsmarkt Im Carree, 
Ausländerbeirat. 
-  Dokumentation und Auswertung des Aufrufs zu  Darmstadts Schätzen 
-  2. Bürgerforum am 8. Februar 2018 im Justus-Liebig-Haus unter dem Thema „Trends und 
Dynamiken“ 
-  nicht-öffentlicher Workshop mit Planungsteams, Fachöffentlichkeit, Lenkungskreis und 
Verwaltung am 9. Februar 2018 
-  Dokumentation und Auswertung des 2. Bürgerforums 
-  2. Aufruf: Darmstadts Stadtaktionen 
-  Auswertung und Auswahl von 7 Stadtaktionen vom Aufruf zu Darmstadts Stadtaktionen 
-  3. Bürgerforum am 25. April 2018 in der Centralstation unter dem Thema „Zukunftsbilder 
und Szenarien“ 
-  nicht-öffentlicher Workshop mit Planungsteams, Fachöffentlichkeit, Lenkungskreis und 
Verwaltung am 26. April 2018  
-  Dokumentation und Auswertung des 3. Bürgerforums 
-  nicht-öffentlicher Workshop mit Planungsteams und Projektkoordination am 7. Juni 2018 
-  Durchführung der 7 ausgewählten Stadtaktionen durch Initiatoren im Sommer 2018 
-  Kinder- und Jugendforum am 6. September 2018 in der Centralstation 
-  4. Bürgerforum am 6. September 2018 in der Centralstation mit Planungsteams, 
Fachöffentlichkeit, Lenkungskreis und Verwaltung unter dem Thema Strategien und 
Schlüsselräume. 
 
Ebenfalls wurde die städtische Homepage unter www.darmstadt.de/weiterdenken2030 
kontinuierlich gepflegt und ausgebaut. Allen Interessierten stehen hier neben den 
Informationen rund um den Prozess auch Bildergalerien der Veranstaltungen sowie alle 
Ergebnisdokumentationen und Hörprotokolle der Bürgerveranstaltungen zur Verfügung.

- 5 - 
Weiteres Vorgehen 
Im Nachgang zum 4. Bürgerforum erfolgen die Auswertung sowie die Dokumentation des 
4. Bürgerforums und des Kinder- und Jugendforums. Die fünf beauftragten Planungsteams 
fassen ihre sektoralen Arbeitsergebnisse zusammen und beenden formal ihre Arbeit. 
 
Daran anschließend übernimmt federführend das Steuerungsteam Urban Catalyst die 
Aufgaben der inhaltlichen und grafischen Zusammenführung, aus den Ergebnissen des 
Planungsverfahrens, den vier öffentlichen Bürgerforen, um aus den räumlichen Konzepten der 
Teams ein gesamtstädtisches Leitbild und den Masterplan Darmstadt 2030+ im Zeitraum 
Herbst/Winter 2018 zu entwerfen.  
 
Dieser Entwurf wird sowohl der Verwaltung, dem Lenkungskreis als auch der Politik vorgest ellt 
und erörtert. 
 
 
 
Am Ende wird der Masterplan DA2030+ als integriertes Leitbild  für die Entwicklung 
Darmstadts fertiggestellt und der Stadtverordnetenversammlung – voraussichtlich im Frühjahr 
2019 – zur Beschlussfassung vorgelegt. 
 
Im Anschluss erfolgt eine Vorstellung des Masterplans DA2030+ im Rahmen einer öffentlichen 
Veranstaltung und Ausstellung. 
 
Das Thema „Mobilität“ erfährt eine  intensivere Betrachtung. Die strategische 
Konzeptentwicklung ist in dem eigenen  Arbeitsfeld „Mobile Stadt / Mobilitätskonzept 
DA2030+“ bearbeitet und wird in einem Mobilitätskonzept 2030+ konkretisiert und vertieft. 
Der Bearbeitungszeitraum hierfür wird ca. ein Jahr länger sein. 
 
Über den weiteren Prozessverlauf werden die Gremien, wie schon mit den Magistratsvor lagen 
Vorlage-Nr. 2015/0408, Vorlage-Nr. 2016/0230, Vorlage-Nr. 2016/0464 und Vorlage-Nr. 
2017/0430 kontinuierlich informiert. 
 
 
Dezernat I Dezernat III 
 
 
 
 
Jochen Partsch  Dr. Barbara Boczek     
Oberbürgermeister Stadträtin 
 
 
 
 
Darmstadt, 16.10.2018 
61.1 il        Nst. 2607 
15 kh Nst. 4432

anlage 1

9931 Zeichen

- 2 - 
 
Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
24.10.2018 
an den Magistrat 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung: 
Dezernat III an die Stadtverordnetenversammlung 
   OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss- 
       fassung Fachausschuss 
 
 
Amt: Stadtplanungsamt 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung 
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler: 
I 15 
III 61 
 
Stvv 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2018/0303 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
392 
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.: 511020 
Kostenstelle: 061-001-1000 Investitionsnummer:       
Kostenträger: 5110-21 Sachkonto: 6779340 
 
Betreff: ////Darmstadt weiterdenken - Masterplan 2030+ / Mobilitätskonzept 2030+ 
Sachstand 
 
Vorlage vom: 16.10.2018 
 
Beschlussvorschlag: 
 
1. Der Magistrat nimmt den Bericht zum aktuellen Prozessstand ////Darmstadt 
weiterdenken – Masterplan 2030+ zur Kenntnis  
 
 
Anlagen:   
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 3 - 
 
Beschluss des Magistrats vom 31.10.2018 
 
Der Magistrat nimmt die Vorlage zur Kenntnis.

- 4 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 16.10.2018  
 
Die Entwicklung urbaner Räume in Deutschland und damit auch der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt ist heute mit vielfältigen Herausforderungen und übergeordneten 
Rahmenbedingungen konfrontiert, u.a. dem demografischen und gesellschaftlichen Wandel, 
zunehmender sozialräumlicher Polarisierung, der digitalen Transformation, dem 
wirtschaftlichen Strukturwandel sowie der Notwendigkeit von Klima- und Ressourcenschutz. 
Das Wachstum attraktiver Städte - bei gleichzeitiger Schrumpfung von ökonomisch weniger 
attraktiven Städten im ländlichen Raum - gilt in besonderem Maße für Darmstadt. Diese 
Rahmenbedingungen sind auch in der Wissenschaftsstadt Darmstadt bei allen Planungen zu 
berücksichtigen, ist die Stadt doch stellenweise in besonderer Weise von diesen 
Veränderungsprozessen betroffen. 
 
Der aktuell rechtswirksame Flächennutzungsplan aus dem Jahr 2006, der die 
planungsrechtliche Grundlage der aktuellen Stadtentwicklung ist, ging für das Jahr 2020 von 
einer maximalen Einwohnerzahl von 148.900 aus.  
Die Bevölkerungszahl hat sich in den letzten 15 Jahren um rd. 24.000 Einwohner/innen und 
damit 17 % gesteigert. Auf dem Stadtgebiet leben somit heute bereits 161.000. Alle aktuellen 
Bevölkerungsprognosen (Wissenschaftsstadt Darmstadt, Hessisches Statistisches Landesamt, 
HessenAgentur) gehen von einer weiteren Bevölkerungszunahme in Darmstadt aus: bis 2030 
rd. 175.000. Berechnungen des Instituts für Umwelt (IWU) zu Folge besteht bis 2030 dadurch 
ein Bedarf von rd. 18.000 Wohnungen. 
 
Beim Thema Arbeitsplätzen ging der Flächennutzungsplan 2006 für das Ziel-Jahr 2020 von 
einer Arbeitsplatzerhöhung um ca. 10.000 aus. Die Zahl der Arbeitsplätze betrug jedoch 
bereits im Jahr 2015 130.200 und liegt somit bei einer Erhöhung von rd. 12.000 
Arbeitsplätzen – mit einem fortlaufenden Anstieg bis heute. 
 
Dieses Bevölkerungs- und Arbeitsplatzwachstum erzeugt in Darmstadt einen erheblichen 
Bedarf an Flächen für einerseits Wohnungsneubau bzw. Gewerbeentwicklung und andererseits 
einen Flächenbedarf für die damit einhergehende Erweiterung der technischen und sozialen 
Infrastruktur sowie der Grünräume. Diese benötigten Flächen stehen in Darmstadt jedoch nur 
sehr begrenzt zur Verfügung. Im Wesentlichen sind die Flächenreserven in Form von ehemals 
militärisch genutzten Liegenschaften und gewerblichen Konversionsflächen vorhanden. 
Allerdings übersteigt der vom IWU im Rahmen des Integrierten Klimaschutzkonzeptes von 
2013 prognostiziertem Flächenbedarf die vorhandenen Kapazitäten deutlich.  
 
Die starke Zunahme der Darmstädter Bevölkerung und des Arbeitsplatzwachstums in den 
letzten 10 Jahren hat ebenfalls erhebliche Auswirkungen auf den Verkehr in der Stadt. 
Denn zum einen steigt die Anzahl derer, die in die Stadt aufgrund der Arbeitsplätze einpendeln 
(ca. 95.000 Einpendler/innen), aber es steigt auch die Zahl derer, die in Darmstadt leben, aber 
außerhalb von Darmstadt arbeiten und damit auspendeln (ca. 30.000 Auspendler/innen). Das 
Verkehrsnetz ist inzwischen an seine Kapazitätsgrenzen gelangt und dies obwohl sich der 
Modal Split (Verteilung des Transportaufkommens auf verschiedene Verkehrsmittel) erheblich 
zu Gunsten der Fahrradnutzung verschoben hat (17 %) und sich der Kfz-Verkehrsanteil auf 
38 % verringert hat. Dennoch hat und wird sich von 2006 bis 2020 die Anzahl der Kfz-
Fahrten/Tag von ca. 460.000 auf 550.000 erhöhen (Grundlage Verkehrsmodell der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt). Da die Straßenräume nicht beliebig erweitert werden  können, 
führt das gewachsene Verkehrsaufkommen bereits heute im Ergebnis zur Begrenzung der 
(Wohnbau-) Entwicklungsmöglichkeiten in der Stadt Darmstadt.

- 5 - 
 
Damit dieses Wachstum gesteuert, sozial gerecht sowie bestmöglich für eine integrierte 
Stadtentwicklung genutzt werden kann, bedarf es einer übergeordneten Strategie. Mit 
////Darmstadt weiterdenken – Masterplan 2030+ / Mobilitätkonzept 2030+ soll ein 
übergreifender Orientierungsrahmen für die weitere räumliche Entwicklung von Darmstadt 
angelegt werden. 
 
Ziel des Planungsverfahrens ist es, räumliche, funktionale und gesellschaftliche Zukunftsbilder 
für die zentralen Wachstumsaufgaben der Wissenschaftsstadt Darmstadt zu entwickeln. Um 
der daraus entstehenden Komplexität der Aufgabenstellung gerecht zu werden, wurden 
erfahrene und interdisziplinäre Planungsteams ausgewählt. Die Beiträge der Planungsteams 
sollen Impulse für die zukünftige Entwicklung der Wissenschaftsstadt Darmstadt geben. Als 
räumliches Leitbild für die Stadt verknüpfen sie übergeordnete Querschnittsaufgaben der 
Stadtentwicklung, zentrale Wachstumsherausforderungen der Stadt, Bedürfnisse der 
Bürgerinnen und Bürger und ergänzen diese mit dem Blick von außen. 
 
Seit der letzten Berichtsvorlage (Vorlage-Nr. 2017/0430) vom 02.01.2018 wurden weitere 
wichtige Meilensteine im Prozess erreicht: 
 
- Kontinuierliche Bearbeitung der Themenfelder Wohnstadt, Quartierstadt, Wissenschafts- 
und Arbeitsstadt, Freie Stadt und Mobile Stadt durch die fünf Planungsteams  
-  Dokumentation und Auswertung des 1. Bürgerforums vom 16. November 2017 
-  1. Aufruf und Online-Dialog: Darmstadts Schätze 
-  Aufsuchende Bürgerbeteiligung mit Inforad in Darmstadt: Luisenplatz, Frauenfrühstück im 
Bürgerhaus in Kranichstein, Uni Campus, Fußgängerzone, Weihnachtsmarkt Im Carree, 
Ausländerbeirat. 
-  Dokumentation und Auswertung des Aufrufs zu  Darmstadts Schätzen 
-  2. Bürgerforum am 8. Februar 2018 im Justus-Liebig-Haus unter dem Thema „Trends und 
Dynamiken“ 
-  nicht-öffentlicher Workshop mit Planungsteams, Fachöffentlichkeit, Lenkungskreis und 
Verwaltung am 9. Februar 2018 
-  Dokumentation und Auswertung des 2. Bürgerforums 
-  2. Aufruf: Darmstadts Stadtaktionen 
-  Auswertung und Auswahl von 7 Stadtaktionen vom Aufruf zu Darmstadts Stadtaktionen 
-  3. Bürgerforum am 25. April 2018 in der Centralstation unter dem Thema „Zukunftsbilder 
und Szenarien“ 
-  nicht-öffentlicher Workshop mit Planungsteams, Fachöffentlichkeit, Lenkungskreis und 
Verwaltung am 26. April 2018  
-  Dokumentation und Auswertung des 3. Bürgerforums 
-  nicht-öffentlicher Workshop mit Planungsteams und Projektkoordination am 7. Juni 2018 
-  Durchführung der 7 ausgewählten Stadtaktionen durch Initiatoren im Sommer 2018 
-  Kinder- und Jugendforum am 6. September 2018 in der Centralstation 
-  4. Bürgerforum am 6. September 2018 in der Centralstation mit Planungsteams, 
Fachöffentlichkeit, Lenkungskreis und Verwaltung unter dem Thema Strategien und 
Schlüsselräume. 
 
Ebenfalls wurde die städtische Homepage unter www.darmstadt.de/weiterdenken2030 
kontinuierlich gepflegt und ausgebaut. Allen Interessierten stehen hier neben den 
Informationen rund um den Prozess auch Bildergalerien der Veranstaltungen sowie alle 
Ergebnisdokumentationen und Hörprotokolle der Bürgerveranstaltungen zur Verfügung.

- 6 - 
 
 
Weiteres Vorgehen 
Im Nachgang zum 4. Bürgerforum erfolgen die Auswertung sowie die Dokumentation des 
4. Bürgerforums und des Kinder- und Jugendforums. Die fünf beauftragten Planungsteams 
fassen ihre sektoralen Arbeitsergebnisse zusammen und beenden formal ihre Arbeit. 
 
Daran anschließend übernimmt federführend das Steuerungsteam Urban Catalyst die 
Aufgaben der inhaltlichen und grafischen Zusammenführung, aus den Ergebnissen des 
Planungsverfahrens, den vier öffentlichen Bürgerforen, um aus den räumlichen Konzepten der 
Teams ein gesamtstädtisches Leitbild und den Masterplan Darmstadt 2030+ im Zeitraum 
Herbst/Winter 2018 zu entwerfen.  
 
Dieser Entwurf wird sowohl der Verwaltung, dem Lenkungskreis als auch der Politik vorgestellt 
und erörtert. 
 
 
 
Am Ende wird der Masterplan DA2030+ als integriertes Leitbild  für die Entwicklung 
Darmstadts fertiggestellt und der Stadtverordnetenversammlung – voraussichtlich im Frühjahr 
2019 – zur Beschlussfassung vorgelegt. 
 
Im Anschluss erfolgt eine Vorstellung des Masterplans DA2030+ im Rahmen einer öffentlichen 
Veranstaltung und Ausstellung. 
 
Das Thema „Mobilität“ erfährt eine  intensivere Betrachtung. Die strategische 
Konzeptentwicklung ist in dem eigenen  Arbeitsfeld „Mobile Stadt / Mobilitätskonzept 
DA2030+“ bearbeitet und wird in einem Mobilitätskonzept 2030+ konkretisiert und vertieft. 
Der Bearbeitungszeitraum hierfür wird ca. ein Jahr länger sein. 
 
Über den weiteren Prozessverlauf werden die Gremien, wie schon mit den Magistratsvorlagen 
Vorlage-Nr. 2015/0408, Vorlage-Nr. 2016/0230, Vorlage-Nr. 2016/0464 und Vorlage-Nr. 
2017/0430 kontinuierlich informiert. 
 
 
Dezernat I Dezernat III 
 
 
 
 
Jochen Partsch  Dr. Barbara Boczek     
Oberbürgermeister Stadträtin 
 
 
 
 
Darmstadt, 16.10.2018 
61.1 il        Nst. 2607 
15 kh Nst. 4432

anlage 3

181 Zeichen

Punkt 10: ////Darmstadt weiterdenken - Masterplan 2030+ / Mobilitätskonzept 2030+ 
Sachstand 
 (V-Nr. 2018/0303) 
- Kenntnisnahme -  
 
Der Ausschuss nimmt von der Vorlage Kenntnis.

Beratungsverlauf (6)

TOP 392
TOP 7
TOP 52
TOP 34
TOP 12
TOP 10

Orte (2)

  • Luisenplatz
  • Im Carree

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
2018/0303
Typ
Magistratsvorlage
Datum
16.10.2018
Erstellt
29.09.2026 00:00