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Wirtschaftsplan 2005 der AWM

Vorlage V/0817/2004 vom 18.10.2004

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    Diese Seite ist aus technischen Gründen da und wird nicht mitgedruckt!!!! 1 Umsatzerlöse 38.953.000,00 39.483.400,00 40.452.200,00 44.322.000,00 46.148.800,00 2 Bestandsveränderung 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 3 Gesamtleistung 38.953.000,00 39.483.400,00 40.452.200,00 44.322.000,00 46.148.800,00 4 Materialaufwand 19.955.000,00 20.393.000,00 20.795.000,00 20.997.000,00 21.311.000,00 5 Personalaufwand 14.069.000,00 14.350.000,00 14.637.000,00 14.930.000,00 15.229.000,00 6 sonst. betr. Aufwendungen 4.548.000,00 4.839.000,00 4.890.000,00 4.943.000,00 4.996.000,00 7 sonst. betr. Erträge 4.166.000,00 5.099.000,00 4.861.000,00 1.530.000,00 360.000,00 8 Ergebnis vor Zinsen, Steuern 4.547.000,00 5.000.400,00 4.991.200,00 4.982.000,00 4.972.800,00 und AfA 9 Abschreibungen 4.346.000,00 4.746.000,00 4.746.000,00 4.746.000,00 4.746.000,00 10 Betriebliches Ergebnis 201.000,00 254.400,00 245.200,00 236.000,00 226.800,00 11 Zinsergebnis (Aufwand) -4.000,00 46.400,00 35.200,00 24.000,00 12.800,00 12 Beteiligungsergebnis 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 13 sonstiges Finanzergebnis 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 14 Finanzergebnis -4.000,00 46.400,00 35.200,00 24.000,00 12.800,00 15 Ergebnis der gewöhnlichen 205.000,00 208.000,00 210.000,00 212.000,00 214.000,00 Geschäftstätigkeit 16 Außerordentliches Ergebnis 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 17 Ergebnis vor Steuern 205.000,00 208.000,00 210.000,00 212.000,00 214.000,00 18 Steuern 73.000,00 73.000,00 73.000,00 73.000,00 73.000,00 19 Jahresüberschuss 132.000,00 135.000,00 137.000,00 139.000,00 141.000,00 20 | Wirtschaftsplan 2005 Plan 2005 Plan 2006 Plan 2007 Plan 2008 Plan 2009 EUR EUR EUR EUR EUR Saubere Lösung. Anlage: Mittelfristiger Erfolgsplan 2005 – 2009 der AWM I. Einnahmen 5.095.000 3.475.000 1. Zuführungen zu Rückstellungen mit langfristigem Charakter 749.000 - · Finanzierung Rekultivierungsmaßnahmen - - · Pensionsrückstellungen - - 2. Abschreibungen abzgl. Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens aus 4.346.000 3.475.000 Zuweisungen der öffentlichen Hand 3. Aufnahme von Krediten - 4. Jahresüberschuss - II. Ausgaben 5.095.000 3.475.000 1. Darlehnstilgungen 960.000 980.000 2. Investitionen 4.135.000 2.495.000 a) Stadtreinigung 495.000 470.000 a1) Straßenreinigung 275.000 230.000 a2) Winterdienst 220.000 240.000 a3) Sonstiges 0 0 b) Abfallwirtschaft 3.295.000 1.930.000 b1) Abfallabfuhr 1.905.000 1.735.000 b1.1) Abfall- u. Wertstoffbehälter 600.000 600.000 b1.2) Fahrzeuge 1.300.000 1.130.000 b1.3) Sonstiges 5.000 5.000 b1.4) Errichtung von Annahmestellen 0 0 b2) Abfallverwertung/-entsorgung 1.390.000 195.000 b2.1) Fahrzeuge/Geräte 155.000 185.000 b2.2) Baukosten Infrastruktur EZM 1.200.000 0 b2.3) Errichtung von abfallwirtschaftlichen Anlagen 30.000 0 b2.4) Sonstiges 5.000 10.000 c) Gemeinsame Anlagen 345.000 95.000 c1) Fahrzeuge 35.000 5.000 c2) Maschinen/Geräte 25.000 25.000 c3) Geringwertige Wirtschaftsgüter 15.000 15.000 c4) Baumaßnahmen 160.000 0 c5) Sonstiges 110.000 50.000 Nachrichtlich: Vermögensplan 2005 Vermögensplan 2004 EUR EUR 5. Vermögensplan 2005 der AWM Wirtschaftsplan 2005 | 21 Saubere Lösung. 22 | Wirtschaftsplan 2005 Saubere Lösung. Erläuterungen zum Vermögensplan 2005 (Investitionen) a) Stadtreinigung 495.000 EUR a1) Straßenreinigung 275.000 EUR In dieser Position werden die Mittel für die Ersatzbeschaf- fung von 2 Kehrmaschinen, für die Beschaffung eines Klein-Lkw und die Beschaffung diverser Geräte veran- schlagt. a2) Winterdienst 220.000 EUR Die Mittel werden für den Kauf eines Lkw, die Beschaf- fung von 2 Streugutfahrzeugaufbauten, einem Radweg- betreuungsgerät und Streugutbehältern benötigt. b) Abfallwirtschaft 3.295.000 EUR b1) Abfallabfuhr 1.905.000 EUR b1.1) Abfall- u. Wertstoffbehälter 600.000 EUR Der Ansatz ist vorgesehen für die Ersatzbeschaffung von Abfallgefäßen, Großbehältern, Papierkörben sowie Containern und Pressen. b1.2) Fahrzeuge 1.300.000 EUR Die Mittel sind für die Ersatzbeschaffung von 6 Abfall- sammelfahrzeugen, 2 Leicht-Lkw und einem Papierkorb- wagen vorgesehen. b1.3) Sonstiges 5.000 EUR Der Ansatz beinhaltet die Beschaffung von Wirtschafts- gütern gem. § 6 Abs. 2 EStG, deren einzelner Wert nach Abzug der Vorsteuer 410,00 Euro nicht übersteigt. Diese Wirtschaftsgüter werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. b1.4) Errichtung von Annahmestellen 0 EUR b2) Abfallverwertung/-entsorgung 1.390.000 EUR b2.1) Fahrzeuge/Geräte 155.000 EUR Die Mittel sind vorgesehen für die Beschaffung einer Walze für den Einbau des mechanisch-biologisch vor- behandelten Abfalls auf dem 3. Bauabschnitt der Zen- traldeponie Münster. Aufgrund der bodenmechanischen Eigenschaften des Abfalls ist der Einsatz der bisher ein- gesetzten Müllverdichters nicht möglich. b2.2) Baukosten Infrastruktur 1.200.000 EUR Entsorgungszentrum Bei der Aufbereitung der Bioabfälle fallen pro Jahr ca. 1.500 Mg Leichtstoffe an, die spätestens ab dem c) Gemeinsame Anlagen 345.000 EUR c1) Fahrzeuge 35.000 EUR Der Ansatz beinhaltet die Beschaffung eines Pkw und die Beschaffung von Funkgeräten und Kameras. c2) Maschinen/Geräte 25.000 EUR Im Ansatz enthalten ist die Ersatzbeschaffung von Ma- schinen und Geräten für die Zentralwerkstatt. c3) Geringwertige Wirtschaftsgüter 15.000 EUR Der Ansatz beinhaltet die Beschaffung von Wirtschafts- gütern gem. § 6 Abs. 2 EStG, deren einzelner Wert nach Abzug der Vorsteuer 410,00 Euro nicht übersteigt. Diese Wirtschaftsgüter werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. c4) Baumaßnahmen 160.000 EUR Der Ansatz beinhaltet die Errichtung von Leichtbau- überdachungen von Abfallgefäßen und Schneeschilden in Höhe von 60.000 Euro sowie den Anbau Verwal- tungsgebäude in Höhe von 100.000 Euro. c5) Sonstiges 110.000 EUR Die Mittel sind vorgesehen für Ersatzbeschaffungen im Bereich EDV und den Kauf von Büromöbeln. Wirtschaftsplan 2005 | 23 Saubere Lösung. 01.06.2005 der MBRA Münster angedient werden müs- sen. Um den hohen Wassergehalt dieser Fraktion und somit die Entsorgungskosten zu reduzieren, wird die Möglichkeit einer zusätzlichen Entwässerung (Ansatz: 50.000 Euro) dieser anfallenden Stoffe geprüft. Ein Ansatz von 600.000 Euro ist erforderlich für die Errichtung einer Reinigungsanlage für das Abwassers aus der Bioabfallvergärungsanlage. Derzeit wird das Abwasser in der Hauptkläranlage des Tiefbauamtes behandelt. Die Kosten von jährlich ca. 350.000 Euro (Starkverschmutzerzuschlaggebühr) machen die Investition erforderlich. Im August diesen Jahres ist das novellierte Erneuer- bare-Energien-Gesetz (EEG) in Kraft getreten, das u. a. die Vergütung für Strom aus solarer Einstrahlung neu regelt. Aufgrund dieser Entwicklung planen die AWM die Errichtung einer Photovoltaikanlage auf der Süd- böschung der Zentraldeponie Münster I (Ansatz: 550.000 Euro). Die bisherigen Prüfungen haben erge- ben, dass ein wirtschaftlicher Betrieb einer solchen Anlage möglich ist. b2.3) Errichtung von abfallwirtschaft- 30 .000 EUR lichen Anlagen Im Juni nächsten Jahres wird der 3. Bauabschnitt der ZDM II in Betrieb genommen. Aufgrund der geänderten Rahmenbedingungen ist zu erwarten, dass das Sicker- wasser aus dem 3. BA nur gering belastet ist. Es ist daher beabsichtigt, das Sickerwasser direkt der Haupt- kläranlage zuzuleiten. Hierzu sind zusätzliche Umbau- maßnahmen im Bereich der vorhandenen Sickerwasser- speicherbecken erforderlich (Ansatz: 30.000 Euro). b2.4) Sonstiges 5.000 EUR Der Ansatz beinhaltet die Beschaffung von Wirtschafts- gütern gem. § 6 Abs. 2 EStG, deren einzelner Wert nach Abzug der Vorsteuer 410,00 Euro nicht übersteigt. Diese Wirtschaftsgüter werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. 24 | Wirtschaftsplan 2005 Saubere Lösung. Anlage: Mittelfristiger Finanzplan 2005 – 2009 der AWM Investitionen a) Stadtreinigung 495.000 500.000 500.000 500.000 500.000 a1) Straßenreinigung 275.000 300.000 300.000 300.000 300.000 a2) Winterdienst 220.000 200.000 200.000 200.000 200.000 a3) Sonstiges 00000 b) Abfallwirtschaft 3.295.000 3.775.000 1.775.000 1.775.000 1.775.000 b1) Abfallabfuhr 1.905.000 1.375.000 1.375.000 1.375.000 1.375.000 b1.1) Abfall- u. Wertstoffbehälter 600.000 400.000 400.000 400.000 400.000 b1.2) Fahrzeuge 1.300.000 950.000 950.000 950.000 950.000 b1.3) Sonstiges 5.000 25.000 25.000 25.000 25.000 b1.4) Errichtung von Annahmestellen 00000 b2) Abfallverwertung/-entsorgung 1.390.000 2.400.000 400.000 400.000 400.000 b2.1) Fahrzeuge 155.000 250.000 250.000 250.000 250.000 b2.2) Baukosten Infrastruktur 1.200.000 100.000 100.000 100.000 100.000 b2.3) Erricht. abfallwirtsch. Anlagen 30.000 2.000.000 0 0 0 b2.4) Sonstiges 5.000 50.000 50.000 50.000 50.000 c) Gemeinsame Anlagen 345.000 350.000 350.000 350.000 350.000 c1) Fahrzeuge 35.000 50.000 50.000 50.000 50.0000 c2) Maschinen/Geräte 25.000 30.000 30.000 30.000 30.000 c3) Geringw. Wirtschaftsgüter 15.000 20.000 20.000 20.000 20.000 c4) Baumaßnahmen 160.000 200.000 200.000 200.000 200.000 c5) Sonstiges 110.000 50.000 50.000 50.000 50.000 Darlehenstilgung 960.000 1.000.000 1.000.000 1.000.000 1.000.000 Gesamt: 5.095.000 5.625.000 3.625.000 3.625.000 3.625.000 1. Zuführungen zu Rückstellungen 749.000 1.125.000 0 0 0 mit langfristigem Charakter 2. Regelabschreibungen 4.346.000 4.500.000 3.625.000 3.625.000 3.625.000 3. Aufnahme von Krediten 0 0 1.300.000 0 0 4. Jahresüberschuss 0 0 100.000 0 0 Gesamt 5.095.000 5.625.000 3.625.000 3.625.000 3.625.000 Ausgaben 2005 2006 2007 2008 2009 EUR EUR EUR EUR EUR Deckungsmittel 2005 2006 2007 2008 2009 EUR EUR EUR EUR EUR Stellenübersicht der Angestellten Wirtschaftsplan 2005 | 25 Saubere Lösung. I 1 1 - 1 Sondervertrag I b 2 2 - 2 I I h D 11-1 I I g D 11-1 I I I / I I 11-1 IV a / III 4 4 - 4 IV a 1 1 - 1 IV b 3,5 3 + 0,5 3 V b / IV b 3 3 - 3 V b Fn 1 1 1 - 1 Meister Tarifvertrag V b gD 1 0 + 1 0 V c / V b 4 5 - 1 5 V c 3 4 - 1 4 VI b / V c 1 1 - 1 VI b 3 3 - 3 VII / VI b 2,5 2,5 - 2,5 VII 2,5 2,5 - 2,5 insgesamt 35,5 36 - 0,5 36 Vergütungsgruppen Stellen Stellen Abweichungen besetzte Stellen Bemerkungen BAT 2005 2004 gegenüber 2004 am 30.06.2004 6. Stellenübersicht 2005 der AWM 26 | Wirtschaftsplan 2005 Saubere Lösung. A 13 gD 1 1 - 1 A 12 2 2 - 2 A 11 1 1 - 1 A 10 0 0,5 - 0,5 0,5 A 9 mD 1 1 - 1 A 7 2 1 + 1 1 insgesamt 7 6,5 + 0,5 6,5 Besoldungsgruppen Stellen Stellen Abweichungen besetzte Stellen Bemerkungen 2005 2004 gegenüber 2004 am 30.06.2004 7 / 8 a 1 1 - 1 6 / 7 a 12 12 - 12 5 / 6 a 122,78 121,78 + 1 120,73 4 / 5 a 1 2 - 1 2 3 / 4 a 130 130 - 128 2 / 3 a 0,26 0,26 - 0,26 Auszubildende 11 11 - 8 insgesamt 278,04 278,04 - 271,99 Lohngruppen Stellen Stellen Abweichungen besetzte Stellen Bemerkungen BMT-G 2005 2004 gegenüber 2004 am 30.06.2004 Stellenübersicht der Arbeiterinnen/Arbeiter Nachrichtlich: Übersicht der Stellen für Beamtinnen/Beamte Wirtschaftsplan 2005 | 27 Saubere Lösung. Einzelaufstellungen Stellenvermehrungen Stelleneinsparungen Stellenhebungen Stellenabwertungen Stellenumwandlungen 1. L AWM.3.115 LGr 4 / 5 a LGr 5 / 6 a 1 Ver- und Entsorger/in Entsorgungszentrum 2. AWM.2.204 V c / V b V b gD 1 Disponent/in Sammlung und Transport, DSD Lfd. Nr. Arbeitsplatz-Nr. Bewertung Bewertung Anzahl Funktion/Aufgabengebiet bisher künftig -- -- -- -- -- -- Lfd. Nr. Arbeitsplatz-Nr. Bewertung Bewertung Anzahl Funktion/Aufgabengebiet bisher künftig 1. AWM.0.104 A 10 IV b 0,5 Sachbearbeiter/in Betriebsabrechnung, Anlagenbuchhaltung 2. AWM.1.122 V c A 7 1 Sachbearbeiter/in Ein- und Verkauf; Buchhaltung Ausgaben Lfd. Nr. Arbeitsplatz-Nr. Bewertung Bewertung Anzahl Funktion/Aufgabengebiet bisher künftig -- -- -- -- -- Lfd. Nr. Anzahl Bewertung Funktion/ Begründung Aufgabengebiet -- -- -- -- -- Lfd. Nr. Anzahl Bewertung Funktion/ Begründung Aufgabengebiet 28 | Wirtschaftsplan 2005 Saubere Lösung. Impressum Stadt Münster, Der Oberbürgermeister Abfallwirtschaftsbetriebe Münster November 2004
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    DER OBERBÜRGERMEISTER Abfallwirtschaftsbetriebe Münster Betrifft Abfallwirtschaftsbetriebe Münster - Wirtschaftsplan 2005 - Finanzplan 2005 - 2009 Beratungsfolge 30.11.2004 Werksausschuss der Abfallwirtschaftsbetriebe Vorberatung 02.12.2004 Ausschuss für Personal, Recht und Ordnung Vorberatung 07.12.2004 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften Vorberatung 08.12.2004 Hauptausschuss Vorberatung 08.12.2004 Rat Entscheidung Beschlussvorschlag: Sachentscheidung: 1. Der anliegende Wirtschaftsplan 2005 für die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster wird beschlos- sen. a) Der Erfolgsplan 2005 weist Erträge in Höhe von 43.384.000 € und Aufwendungen in Höhe von 43.252.000 € auf. Der Erfolgsplan schließt mit einem Überschuss in Höhe von 132.000 € ab. b) Der Vermögensplan 2005 hat ein Gesamtvolumen von 5.095.000 €. Nach § 16 Abs. 5 Eigenbetriebsverordnung werden die Ausgaben, die sachlich eng zusammenhängen, für gegenseitig deckungsfähig erklärt. c) Die Stellenübersicht 2005 weist 35,5 Angestellten- und 278,04 Arbeiterstellen (einschl. 11 Auszubildende) aus. Darüber hinaus werden 7 Beamte beschäftigt. 2. Zur Überbrückung von kurzfristigen Liquiditätsengpässen können die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster Kassenkredite bis zu einer Höhe von 4.781.000 € aufnehmen. Begründung: Vorbemerkungen Vorlagen-Nr.: V/0817/2004 Auskunft erteilt: Herr Wedding Ruf: 60 52 42 E-Mail: WeddingC@awm-muenster.de Datum: 02.11.2004 Öffentliche Beschlussvorlage - 2 - Hiermit wird der Wirtschaftsplan 2005 für die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster vorgelegt. Ergän- zend zum Wirtschaftsplan ist ein Finanzplan erstellt worden. Er gibt einen fünfjährigen Überblick über die voraussichtlichen Investitionsausgaben und deren geplante Finanzierung. Der Finanzplan ist dem Wirtschaftsplan als Anlage beigefügt. Im Rahmen der Maßnahmen zur Optimierung des Beteiligungsmanagements sowie des Beteiligungscontrollings der Stadt Münster ist dem Wirt- schaftsplan zusätzlich ein fünfjähriger Erfolgsplan als Anlage beigefügt. Zu 1.: Für die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster ist nach den Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung ein Wirtschaftsplan, bestehend aus Erfolgs- und Vermögensplan sowie Stellenübersicht, aufzustel- len. Als Grundlage für die dort enthaltenen Wertansätze dienen: a) die Erfahrungen der bisherigen Tätigkeit der AWM b) das Rechnungsergebnis 2003 c) die bisherige Abwicklung des Wirtschaftsplanes 2004 d) das vom Rat der Stadt Münster beschlossene Abfallwirtschaftskonzept e) die Eigenbetriebsverordnung f) die handelsrechtlichen Vorschriften. Von diesem Wirtschaftsplan unabhängig ist die Er stellung der Gebührenbedarfsberechnung, die nach dem Kommunalabgabenrecht erfolgt. Der Erfolgsplan weist einen Überschuss in Höhe von 132.000 € aus. Er ergibt sich aus unter- schiedlichen gesetzlichen Kalkulationsansätzen im Wirtschaftsplan und in der Gebührenbedarfsbe- rechnung. Nähere Einzelheiten hierzu sind in den Erläuterungen des Wirtschaftsplanes Seite 19 dargestellt. Der Vermögensplan zeigt die notwendigen Investitionsmaßnahmen auf. In der Stellenübersicht sind für 2004 35,5 Angestellten-, 278,04 Arbeiter- und 7 Beamtenstellen ausgewiesen. Zu 2.: Um auch kurzfristige Liquiditätsengpässe überbrücken zu können, kann es erforderlich sein, in Abstimmung mit dem Amt für Finanzen und Beteiligungen Kassenkredite bis zu einer max. Höhe von 4.781.000 € aufzunehmen. i. V. gez. Joksch Stadtbaurat Anlage: Wirtschaftsplan 2005 der AWM
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    1. Vorbemerkungen zum Wirtschaftsplan 2005 2 der AWM 2. Die Unternehmens- und Qualitätsleitlinien 4 der AWM 3. Darstellung der 7 Betriebsbereiche/Leistungskatalog AWM 4. Erfolgsplan 2005 [Gesamt- und Einzelplan] 14 Erläuterungen zum Erfolgsplan 2005 15 Anlage: Mittelfristiger Erfolgsplan 20 5. Vermögensplan 2005 21 Erläuterungen zum Vermögensplan 2005 22 Anlage: Mittelfristiger Finanzplan 24 6. Stellenübersicht 2005 25 Impressum 28 Wirtschaftsplan 2005 | 1 Inhaltsverzeichnis Wirtschaftsplan 2005 Saubere Lösung. Rechtsgrundlage für die Erstellung des Wirtschafts- planes 2005 ist die Eigenbetriebsverordnung (EigVO NW) in der Fassung vom 01.06.1988, geändert durch Gesetz vom 30.04.2002. Der hier vorgelegte Wirtschaftsplan stellt die von den AWM in 2005 zu erbringenden Dienstleistungspro- dukte und die zur Leistungserbringung erforderlichen Ressourcen dar. Gem. § 14 EigVO besteht der Wirtschaftsplan aus dem Erfolgsplan, dem Vermögensplan und der Stellenüber- sicht. Der Erfolgsplan des Eigenbetriebes enthält alle voraus- sehbaren Erträge und Aufwendungen des Wirtschafts- planes. Er basiert auf den erzielten Ergebnissen des Wirtschaftsjahres 2003 und auf den heute bekannten und sich bereits abzeichnenden Tendenzen und Trends des laufenden Wirtschaftsjahres 2004. Der Erfolgsplan 2005 zeigt neben den Wirtschaftsplan- ansätzen 2004 und 2005 auch das Rechnungsergebnis 2003. Der Vermögensplan enthält alle voraussehbaren Ein- nahmen und Ausgaben aus Anlageänderungen und aus der Kreditwirtschaft, die notwendigen Verpflich- tungsermächtigungen sowie auf der Einnahmeseite die vorhandenen oder zu beschaffenden Deckungsmittel. Die Stellenübersicht hat gem. § 17 EigVO NW die im Wirtschaftsjahr erforderlichen Stellen für Angestellte und Arbeiter zu enthalten. Beamte, die bei dem Eigen- betrieb beschäftigt werden, sind im Stellenplan der Gemeinde zu führen und in der Stellenübersicht des Eigenbetriebes nachrichtlich anzugeben. Zum Vergleich sind die Zahlen der im laufenden Wirtschaftsjahr vorge- sehenen und der tatsächlich besetzten Stellen anzuge- ben. 1. Vorbemerkungen zum Wirtschaftsplan 2005 der AWM 2 | Wirtschaftsplan 2005 Saubere Lösung. Wirtschaftsplan 2005 | 3 Erfolgsplan Erträge und Aufwendungen des Erfolgsplans gliedern sich wie folgt: Erträge Umsatzerlöse 38.953.000 EUR Sonstige betriebliche Erträge 360.000 EUR Sonstige Zinsen u. ä. Erträge 265.000 EUR Ertrag aus der Auflösung der 3.806.000 EUR Rückstellung Gebührenüberschüsse 43.384.000 EUR Aufwendungen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.688.000 EUR Aufwendungen für bezogene 17.267.000 EUR Leistungen Löhne und Gehälter 10.961.000 EUR Soziale Abgaben 3.108.000 EUR Abschreibungen abzüglich der Erträge 4.346.000 EUR aus der Auflösung des Sonderpostens aus Zuweisungen der öffentlichen Hand Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.548.000 EUR Zinsen u. ä. Aufwendungen 261.000 EUR Sonstige Steuern 73.000 EUR 43.252.000 EUR Jahresüberschuss 132.000 EUR Der Jahresüberschuss entsteht aus unterschiedlichen gesetzlichen Kalkulationsansätzen im Wirtschaftsplan und in der Gebührenbedarfsberechnung (vgl. S. 19 Er- läuterungen zum Erfolgsplan). Vermögensplan Die Ausgaben und deren Deckungsmittel stellen sich im Vermögensplan folgendermaßen dar: Ausgaben Darlehnstilgungen 960.000 EUR Investitionen - Stadtreinigung 495.000 EUR - Abfall- u. Wertstoffwirtschaft 3.295.000 EUR - Gemeinsame Anlagen 345.000 EUR 5.095.000 EUR Deckungsmittel Zuführungen zu Rückstellungen mit 749.000 EUR langfristigem Charakter Abschreibungen abzüglich der Erträge 4.346.000 EUR aus der Auflösung des Sonderpostens aus Zuweisungen der öffentlichen Hand Kredite 0 EUR Jahresüberschuss 0 EUR 5.095.000 EUR Münster, i. V. gez. Joksch Stadtbaurat i. A. gez. Hasenkamp Werkleiter i. V. gez. Bickeböller Stadtkämmerin Saubere Lösung. Das Unternehmen Die AWM wollen das führende Entsorgungsunterneh- men in Münster sein mit den Kernkompetenzen auf allen Gebieten der Entsorgungswirtschaft (Logistik, Lagerung, Verwertung, Beseitigung), Stadtreinigung und Winterdienst (Geh- und Radwege, Fahrbahnen, Betriebsflächen). Die Produkte und Leistungen der AWM sollen allen Menschen in Münster Nutzen bringen. Dabei sind die AWM bei der Erbringung ihrer Leistungen dem Nach- haltigkeitsgrundsatz verpflichtet. Die AWM wollen bei ihren Kunden, bei den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Münster, bei Handel, Industrie, Gewerbe und öffentlichen Einrichtungen erste Wahl sein. Kundennutzen und -zufriedenheit bilden für die Leis- tungen und Produkte der AWM eine absolute Priorität. Das Betriebshandeln richtet sich danach aus. Dabei gilt es, die Wünsche der Kunden frühzeitig zu erkennen und mit ihnen und den Drittbeauftragten partnerschaftliche Lösungen zu erarbeiten. Die AWM möchten in der Entsorgungswirtschaft füh- rend sein und ihre Kompetenzen kontinuierlich weiter- entwickeln. Dabei ist das Ziel, erstklassige, wirtschaftli- che und umweltgerechte Leistungen zu erbringen. Die AWM wollen den Unternehmenswert nachhaltig steigern und eine angemessene Kapitalverzinsung er- zielen, damit Gebühren und Entgelte für Bürger, Handel und Gewerbe auf einem niedrigen Niveau gehalten werden können. Unternehmensphilosophie Die AWM nutzen die erfahrungsbasierte personelle und technische Kompetenz, um die kommunale Entsor- gungswirtschaft i. S. der Kreislaufwirtschaft mit inno- vativen und praxisorientierten Konzepten fortzuent- wickeln. Der Wandel vom kommunalen Fuhrpark zum integrier- ten Entsorgungsdienstleister ist die Folge einer konse- quenten Orientierung an den Kundenbedürfnissen und hat seit Betriebsgründung zu operativen und verwal- tungstechnischen Umstrukturierungen geführt. Innerhalb der beiden Hauptgeschäftsfelder Abfallwirt- schaft und Stadtreinigung erbringen die AWM in Ver- bindung mit beauftragten Unternehmen qualifizierte Dienstleistungen im gesamten Stadtgebiet Münster. Die AWM sind in allen Teilbereichen sowohl als Entsor- gungsfachbetrieb im Sinne der Entsorgungsfachbe- triebsverordnung für das Einsammeln, Befördern, La- gern, Behandeln, Verwerten und Beseitigen von Ab- fällen als auch mit einem Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001:2000 für den Gesamtbereich der AWM – Einsammeln, Befördern, Lagern, Behandeln, Ver- werten und Beseitigen von Abfällen, Straßenreinigung und Winterdienst sowie Wartung und Instandhaltung kommunaler Fahrzeuge – zertifiziert. 2. Die Unternehmens- und Qualitätsleitlinien der AWM 4 | Wirtschaftsplan 2005 Saubere Lösung. Unternehmensziele Die AWM sind ein kommunales Unternehmen der Ent- sorgungswirtschaft. Die Produkte und Leistungen in der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung tragen dazu bei, stadthygienische Grundbedürfnisse der Menschen zu erfüllen sowie die Umwelt- und Lebensqualität in der gesamten Stadt Münster zu verbessern. Allen Kunden garantieren die AWM jederzeitige Ent- sorgungssicherheit, verbunden mit einem umfassen- den Qualitätsanspruch. Die Gewährleistung von Entsorgungssicherheit auf einem niedrigem Kostenniveau stellt für Handel und Gewerbe einen wichtigen Standortfaktor dar. Hohe Qualität der Produkte und Leistungen, optimale Wirtschaftlichkeit, umfassender Umweltschutz und größtmögliche Sicherheit sind gleichrangige Erfolgs- faktoren zum Erreichen der Unternehmensziele. Hierzu ist es unerlässlich, alle Unternehmensleistungen kontinuierlich zu verbessern und so das Vertrauen aller Kunden und der Öffentlichkeit in die Kompetenz und Verantwortung der AWM und ihrer Mitarbeiter weiter auszubauen. Bürger- und Kundennähe, Flexibilität, Sauberkeit und Freundlichkeit Philosophie und Unternehmenskultur haben bei den AWM einen hohen Stellenwert. Als Anbieter von Ent- sorgungsdienstleistungen stehen für die AWM Bürger und Kunden in der Stadt Münster mit ihren spezifischen Bedürfnissen im Mittelpunkt des unternehmerischen Handelns. Dezentrale Strukturen mit kurzen Entscheidungswegen und eigenverantwortliches Handeln der einzelnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter prägen das Unter- nehmen. So wird Kundennähe, Freundlichkeit und Flexibilität bei den AWM zur täglichen Praxis. Gleich hohen Stellenwert wird der Verantwortung für die Umwelt und die kommenden Generationen einge- räumt. Nachhaltige und fachgerechte Lösungen nach dem heutigen Stand der Technik werden in allen Leis- tungsbereichen angestrebt. Wirtschaftsplan 2005 | 5 Saubere Lösung. Umweltpolitik Zur Erreichung der gesteckten Unternehmensziele ist es unabdingbar, dass unsere Produkte und Leistungen und das damit verbundene Verfahren für die Umwelt verträglich sind. Die AWM bekennen sich nachhaltig zu der besonderen Mitverantwortung für die Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlage und betrachten die kontinuierliche Verbesserung der Umweltverträglich- keit und Vermeidung von Umweltbelastungen als einen wesentlichen Teil Ihrer Unternehmenspolitik. Folgende Grundsätze und Ziele zum Umweltschutz wurden formuliert: · Die AWM stellen sicher, dass die Umweltpolitik in Be- zug auf Art, Umfang und Auswirkungen in unseren Tätigkeiten implementiert, dokumentiert und aufrecht- erhalten wird sowie allen Mitarbeitern bekannt ge- macht bzw. durch Nachhalten konkreter Zielsetzungen umgesetzt wird. Die hierzu notwendigen technischen und organisatorischen Verfahren werden systematisch überwacht und stetig weiterentwickelt. · Die AWM verpflichten sich, die gesetzlichen Bestim- mungen und behördlichen Auflagen und Vorschriften als absoluten Mindeststandard einzuhalten, streben jedoch nach Möglichkeit unter Berücksichtigung wirt- schaftlicher Bedingungen ein höheres Maß an Um- weltverträglichkeit an. Mit den zuständigen Behörden arbeiten die AWM kooperativ zusammen. · Zur Schonung von Umweltressourcen wollen die AWM innerhalb des Lebenszyklusses unserer Maschinen und aller damit verbundenen Tätigkeiten auf sparsamen Einsatz von Energie und Rohstoffen, Minimierung von Immissionen achten und die Festlegung umweltbezo- gener Zielsetzungen und Einzelziele verfolgen. · Die AWM verpflichten sich, Mitarbeiter systematisch über Umweltaspekte zu informieren und sie zu eigen- verantwortlichem, umweltbewusstem Verhalten zu motivieren, damit die der Öffentlichkeit zugängliche Umweltpolitik von allen Unternehmensangehörigen mitgetragen und mitgestaltet werden kann. 6 | Wirtschaftsplan 2005 Saubere Lösung. Die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster gliedern sich in die originären Betriebsbereiche „Stadtreinigung“ und „Abfallwirtschaft“. Zur Erfüllung der originären Betriebs- aufgaben werden die allgemeinen und zentralen Be- triebe benötigt. 3.1 Stadtreinigung 3.1.1 Grundlagen/Zielsetzungen Grundlage für die Durchführung der Straßenreinigung ist das Straßenreinigungsgesetz – StrReinG NW – und die dazu erlassene Straßenreinigungssatzung der Stadt Münster in der jeweils gültigen Fassung. Hieraus ergibt sich der Umfang der Straßenreinigung. Die Abfallwirtschaftsbetriebe haben nach den gesetzlichen Vorgaben die Reinigung und die Winterwartung auf öffentlichen Verkehrsflächen, Wegen und öffentlichen Plätzen innerhalb des Stadtgebietes durchzuführen. 3.1.2 Leistungen 3.1.2.1 Leistungen intern - Organisation des Betriebes - Personalplanung, Personalbetreuung - Disposition - Revier- und Tourenplanung - Bürger-/Kundenbetreuung 3.1.2.2 Leistungen extern Allg. Straßenreinigung · Fahrbahnreinigung · Vollreinigung Winterdienst · Winterdienst auf Fahrbahnen · Winterdienst auf Geh- und Überwegen Sonderleistungen der Straßenreinigung · Außergewöhnliche Reinigung · Reinigung von Radwegen außerhalb geschlossener Ortslagen · Reinigung von Grundstücken für das Amt für Liegenschaften und Stadterneuerung/Schulamt · Reinigung von Veranstaltungen · Reinigung von Gewerbeflächen Sonderleistungen im Winterdienst · Winterdienst an Bushaltestellen · Winterdienst vor städt. Grundstücken · Winterdienst auf Schulhöfen Wirtschaftsplan 2005 | 7 3. Darstellung der Betriebsbereiche/Leistungskatalog der AWM Saubere Lösung. 3.2 Abfallwirtschaft 3.2.1 Grundlagen/Zielsetzungen Die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster erfüllen für das Gebiet der Stadt Münster die Aufgaben des öffentlich- rechtlichen Entsorgungsträgers im Sinne des Kreislauf- wirtschafts- und Abfallgesetzes (KrW-/AbfG). Die Sicherstellung einer geordneten Abfallwirtschaft bildet die Grundlage für eine langfristige Entsorgungs- sicherheit in der Stadt Münster. Neben den gesetzlichen Vorgaben von KrW-/AbfG und Landesabfallgesetz wur- de zur Entwicklung und Umsetzung der kommunalen abfallwirtschaftlichen Ziele bereits 1986 ein Abfallwirt- schaftskonzept erarbeitet. Das AWK wird regelmäßig fortgeschrieben (letztmalig im Jahre 2002). Mit dem In-Kraft-Treten der „Technische Anleitung Siedlungsabfall“ (TASi) im Jahre 1993 und der Ablage- rungsverordnung (AbfAblV) im Jahre 2001 wurden die Anforderungen an die Behandlung und Beseitigung von Restabfällen definiert. Demnach sind spätestens ab dem 01.06.2005 Restabfälle so aufzubereiten und zu behandeln, dass sie den Anforderungen dieser Vor- gaben entsprechen. Der Rat der Stadt Münster ist dieser Forderung durch seinen Grundsatzbeschluss von 1994 nachgekommen. Hierzu sollten neue Verfahren der Vermeidung, Tren- nung und Verwertung entwickelt und erprobt werden. Der erfolgreiche Abschluss von Versuchsbetrieben in den Jahren 1996-1999 insbesondere zur Restabfallvor- behandlung führte zu dem Beschluss, dass die Restab- fallbehandlung in einem 2-stufigen Verfahren, mecha- nisch-biologisch, durchgeführt werden soll. Dabei sol- len im Restabfall vorhandene Wertstoffe durch eine vollautomatisierte Sortieranlage wiedergewonnen und verwertet werden. Der verbleibende Rest soll in einer Vergärungsanlage mit angeschlossener Nachrotte bio- logisch weiterbehandelt und anschließend auf der Zentraldeponie abgelagert werden. Die mit diesem Verfahren nicht behandelbaren Abfälle und Sortierreste sollen thermisch behandelt werden. Der für die Um- setzung des Konzeptes notwendige Ausbau der Zentral- deponie ist durchzuführen. Als Ergebnis der Durchführung eines EU-weiten Aus- schreibungsverfahren zur Errichtung und zum Betrieb einer mechanisch-biologischen Behandlungsanlage für Restabfälle aus dem Stadtgebiet Münster wurde am 22.12.2000 die Unterzeichnung eines Betreibervertrages mit der Fa. Rethmann über eine Laufzeit von 10 Jahren abgeschlossen. 8 | Wirtschaftsplan 2005 Saubere Lösung. Die Errichtung der ersten Behandlungsstufe (mechani- sche Aufbereitung) erfolgte im Jahre 2002. Seit dem 01.01.2003 wird der im Stadtgebiet der Stadt Münster anfallende Restabfall in dieser Stufe vorbehandelt. Die Fertigstellung der biologischen Behandlungsanlage (2. Stufe) ist für das 1. Quartal 2005 geplant. Anfallende Reststoffe aus der mechanischen Verfahrens- stufe, die für die biologische Behandlungsstufe vorgese- hen sind, wurden in der Zwischenzeit auf dem 1. und 2. Bauabschnitt der Zentraldeponie II der Stadt Münster bis Mitte 2004 abgelagert. Seit dem 01.07.2004 müssen die AWM eine differen- zierte Behandlung der ihnen zur Entsorgung angedien- ten Restabfälle vornehmen. Hiernach wird der aus den Haushaltungen der Stadt Münster stammende Anteil, nach Aufbereitung in der mechanischen Stufe in Münster, übergangsweise, bis zur Fertigstellung der 2. Behandlungsstufe in Münster, einer biologischen Nachbehandlung in der MBA Borken unterzogen und nach erfolgter Behandlung auf der Zentraldeponie II der Stadt Münster abgelagert. Restabfälle aus anderen Herkunftsbereichen können weiterhin, ohne gesonderte Vorbehandlung, auf der Deponie bis zum 31.05.2005 abgelagert werden. Die notwendige Erweiterung der Zentraldeponie (3. Bauabschnitt) wurde Mitte 2004 abgeschlossen. Wirtschaftsplan 2005 | 9 Saubere Lösung. 3.2.2 Leistungen 3.2.2.1 Leistungen intern 3.2.2.1.1 Abfallvermeidung · Umfassende Abfallwirtschaftsberatung von Privat- haushalten (einschließlich Wohnbaugesellschaften und Hausverwaltungen) und Gewerbebetrieben · Erarbeitung und Umsetzung zielgruppenspezifischer Vermeidungs- und Verwertungskonzepte · Konzepterstellung zur abfallwirtschaftlichen Beratung von Multiplikatorengruppen (Abfallpädagogik, Arbeit mit Verbänden und Interessenvertretungen) · Öffentlichkeitsarbeit für die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster 3.2.2.1.2 Abfallverwertung und -beseitigung Planung und Entwicklung · Fortschreibung des kommunalen Abfallwirtschafts- konzeptes · Entwicklung und Konzeption abfallwirtschaftlich erforderlicher Behandlungs-, Verwertungs- und Ent- sorgungsanlagen einschließlich Recyclinghöfe und Zwischenläger · Stellungnahme zu abfallwirtschaftlichen Planungs- vorhaben im öffentlichen und privaten Bereich · Ausführungsplanung für die Rekultivierung von Teil- abschnitten der Zentraldeponie Münster II · Bau des biologischen Behandlungsteiles der Rest- abfallbehandlungsanlage Betrieb · Betrieb der Recyclinghöfe, der Problemabfallzwischen- läger und der Anlagen des Entsorgungszentrums Münster · Organisation des Betriebes und Organisation der Verwertung der getrennt erfassten Wertstoffe und Problemabfälle · Personalplanung und Personalbetreuung · Abfallstatistik · Überwachung der im Auftrag von Dritten betriebenen Anlagen, insbesondere der Anlage zur Aufbereitung und Teilentsorgung von Kühlgeräten, der Gewerbe- müllsortieranlage, dem Blockheizkraftwerk, der Sicker- wasserbehandlungsanlage, der Bioabfallvergärungs- anlage und der Restabfallbehandlungsanlage (mecha- nische Aufbereitung). Sammlung und Transport, Betrieb der Recyclinghöfe und des Entsorgungszentrums Münster · Betrieb der Recyclinghöfe, der Problemabfallzwischen- läger und der Anlagen des Entsorgungszentrums Münster · Organisation des Betriebes und Organisation der Verwertung der getrennt erfassten Wertstoffe und Problemabfälle · Entwicklung und Konzeption von Sammelsystemen und Transportlogistik · Personalplanung, Personalbetreuung · Disposition 10 | Wirtschaftsplan 2005 Saubere Lösung. · Auftragsbearbeitung/Veranlagung · Revier- und Tourenplanung · Betriebsdatenerfassung/Rapportierung · Behälterreinigung · Systemberatung und Kundenbetreuung · Beschwerde- und Reklamationsbearbeitung · DSD-Abrechnung · Sicherheitstechnische Überprüfungen und Überwa- chungen 3.2.2.2 Leistungen extern Dargestellt sind hier die Leistungen des Betriebsbe- reiches Abfallwirtschaft gem. dem Leistungskatalog der AWM. Eine Leistung umfasst alle Tätigkeiten von der Planung über Sammlung/Transport bis zur Verwer- tung/Beseitigung. Bioabfallverwertung · Bioabfall aus 35 bis 240-l-Biotonnen · Direktanlieferung EZM Grünabfallverwertung · Grünabfall von Recyclinghöfen · Grünabfall aus der Sperrgutabfuhr Verwertung von Wertstoffgemischen · Wertstoffgemisch „Blaue Tonne“ Papierverwertung (Mono, ohne DSD) · Papier aus Papiertonnen (Gewerbe), 75 % · Papier aus Papiertonnen (Haushalt), 75 % · Papier von Recyclinghöfen, 75 % · Papier Direktanlieferung EZM Altholzverwertung · Holz von Recyclinghöfen · Holz Direktanlieferung EZM Verwertung von Kühlgeräten · Kühlgeräte von Recyclinghöfen · Kühlgeräte aus der Sperrgutabfuhr · Kühlgeräte Direktanlieferung EZM Verwertung von Elektronikschrott · Elektronikschrott von Recyclinghöfen · Elektronikschrott aus der Sperrgutabfuhr · Elektronikschrott Direktanlieferung EZM Verwertung von Altmetallen · Metalle von Recyclinghöfen · Metalle aus der Sperrgutabfuhr Verwertung und Beseitigung von Problemabfällen · Problemabfälle aus Haushalten · Problemabfälle aus Gewerbebetrieben Wirtschaftsplan 2005 | 11 Saubere Lösung. Verwertung sonstiger Abfälle · Altkleider · Styropor von Recyclinghöfen · Altreifen von Recyclinghöfen · Sonstige Wertstoffe von Recyclinghöfen Restmüllbeseitigung · Restmüll aus 35-l- bis 1.100-l-Abfallbehältern · Restmüll aus Restmüllsäcken · Restmüll aus der Sperrgutabfuhr · Restmüll aus Straßenpapierkörben · Restmüll von Recyclinghöfen (einschl. Altmedikamente) · Verunreinigte Grünabfälle · Nicht sortierfähige Gewerbeabfälle · Asbesthaltige Abfälle · Sonstige Abfälle Leichtverpackungen DSD · LVP aus Gelben Säcken · LVP aus Gelben 1100-l-MGB · LVP aus Presscontainern Papier DSD · Papier aus Papiertonnen, Gewerbe 25 % · Papier aus Papiertonnen, Haushalte 25 % · Papier von Recyclinghöfen, 25 % Containerdienst · Umleerbehälter 2,5 bis 7,0 cbm · Kleinbehälter 1,25 bis 2,2 cbm · Absetzbehälter 5 bis 7 cbm · Abrollbehälter 18 bis 34 cbm · Presscontainer 10 cbm (Absetzverfahren) · Presscontainer 22 cbm (Abrollverfahren) · Entsorgung von Großveranstaltungen Aktenvernichtung · 240 bis 660 Liter Behälter · 5 bis 7 cbm Absetzbehälter Sonstige Sonderleistungen Müllabfuhr · Abholung von ölhaltigen Abfällen · Sonderleerungen 120-l- bis 1.100-l-Behälter · Sonderabholung sonstiger Abfall (z. B. Sperrgut) · Sonstige Sonderleistungen 12 | Wirtschaftsplan 2005 Saubere Lösung. Sonderleistungen der Entsorgungsanlagen · Problemabfallbeseitigung aus Kleingewerbebetrieben · Annahme von Inertstoffen · Sickerwasserbehandlung für Dritte · Grünabfall Direktanlieferung EZM · Wertstoffgemisch Direktanlieferung EZM · Annahme von artenreinen verwertbaren Abfällen EZM · Annahme von Bauschutt EZM · Annahme von nicht sortierten Baustellenabfällen EZM · Sonstige Sonderleistungen Werkstätten (externe Fahrzeuge) · Reparaturwerkstatt · Tankstelle Bereitschaftsdienst (für andere Ämter) · Bereitschaftsdienst gem. StrWG · Bereitschaftsdienst gem. OBG · sonstiger Bereitschaftsdienst 3.3 Allgemeine und zentrale Betriebe Grundlagen/Zielsetzungen Zur Erfüllung der originären Betriebsaufgaben im Bereich der Stadtreinigung und der Abfallwirtschaft werden die internen Leistungen der AWM-Verwaltung und der AWM-Werkstatt benötigt. Die Durchführung der o. g. Aufgaben erfordert eine Vielzahl von Spezialfahrzeugen und Geräten, die einer besonderen Wartung und Instandhaltung bedürfen. Die ständige Einsatzbereitschaft dieser Fahrzeuge und Geräte wird durch die Zentralwerkstatt gewährleistet. Folgende interne Leistungen werden in dem Betriebs- bereich allg. und zentrale Betriebe erbracht. Verwaltung · Werkleitung · Werksausschussbetreuung · Allgemeine Verwaltung · Beschaffungs- und Lagerwesen · Bau und Bauunterhaltung der eigenen Anlagen · Vermarktung von Recyclingprodukten · Debitoren-Kreditorenbuchhaltung · Finanzbuchhaltung · Kostenrechnung · Kreditwesen · Wirtschaftsplan/Controlling · DV-Organisation · Pförtnerdienst Werkstatt · Betrieb der Werkstatt Rösnerstraße · Betrieb der Werkstatt Deponie · Betrieb der Tankstelle · Betrieb der Waschanlage · Beschaffungs- und Lagerwesen für Fahrzeugersatzteile Ausbildung · Kfz-Mechatroniker · Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft Wirtschaftsplan 2005 | 13 Saubere Lösung. 1. Umsatzerlöse 38.953.000 40.528.000 43.542.188 2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen Erzeugnissen 0 0 3. Sonstige betriebliche Erträge 4.166.000 1.413.000 740.601 davon Inanspruchnahme der Rückstellung für Gebührenüberschüsse 3.806.000 1.088.000 777.594 4. Ertrag aus der Auflösung des Sonderpostens DSD 0 00 5. Materialaufwendungen a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.688.000 2.477.000 2.327.589 b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 17.267.000 17.581.000 14.509.647 6. Personalaufwendungen a) Löhne und Gehälter 10.961.000 10.849.000 10.263.732 b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und 3.108.000 3.011.000 2.878.963 Unterstützung 7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des 4.396.000 3.949.000 4.230.708 Anlagevermögens und Sachanlagen und Finanzanlagen 8. Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens aus Zuweisungen 50.000 50.000 48.126 der öffentlichen Hand 9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.548.000 3.984.000 9.707.972 davon Zuführung zu Rückstellungen für Gebührenüberschüsse 0 0 4.161.583 10. Sonstige Zinsen u.ä. Erträge 265.000 380.000 415.087 11. Zinsen u. ä. Aufwendungen 261.000 307.000 585.650 12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 205.000 213.000 241.741 13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 4.838 14. Sonstige Steuern 73.000 71.000 64.481 15. Jahresergebnis 132.000 142.000 172.422 14 | Wirtschaftsplan 2005 Planansatz Planansatz Rechnungs- 2005 2004 ergebnis 2003 EUR EUR EUR Saubere Lösung. 4. Erfolgsplan 2005 der AWM Erläuterungen zum Erfolgsplan 2005 1. Umsatzerlöse 38.953.000 EUR Inhalt dieser Position sind die Einnahmen aus der Stra- ßenreinigung und der Abfallwirtschaft. Im Einzelnen gliedern sich die Umsatzerlöse wie folgt: · Straßenreinigungsgebühren 3.309.000 EUR · Straßenreinigungsentgelt Stadtanteil 998.000 EUR · Umsatzerlöse Winterdienst 1.010.000 EUR · Umsatzerlöse Abfallwirtschaft 31.476.000 EUR (inkl. DSD) · Umsatzerlöse Nebengeschäfte 2.160.000 EUR 1.1 Straßenreinigung Den Umsatzerlösen aus der Straßenreinigung liegen die vom Rat zu beschließenden Straßenreinigungs- gebühren zugrunde. Der Anteil des Allg. Haushaltes basiert auf gesetzlichen und satzungsrechtlichen Bestimmungen. Die Kosten des Winterdienstes werden zugunsten einer rechtssicheren Straßenreinigungssatzung aus der Ge- bührenkalkulation abgegrenzt und wie bereits im Jahr 2004 aus allgemeinen Haushaltsmitteln der Stadt ge- tragen. Die Gebühr der Straßenreinigung sinkt für 2005 durch- schnittlich um rd. 12,5 %, resultierend aus der gesetzes- konformen Auflösung der Rückstellung für Gebühren- überschüsse in Höhe von ca. 597.000,00 EUR (s. auch Vorlage Nr. 0819/2004). Wirtschaftsplan 2005 | 15 Saubere Lösung. Die Gebühren betragen für die regelmäßige wöchentliche Reinigung je Frontmeter: 1.2 Abfallwirtschaft Die folgenden vom Rat der Stadt Münster zu beschlie- ßenden Abfallbeseitigungs-, Abfallverwertungs- und Deponiegebühren bilden die Grundlage für die Umsatz- erlöse aus der Abfallwirtschaft. Die Gebühren basieren ab 2005 auf einem Gebührenmodell bestehend aus einer haushaltsbezogenen Grundgebühr und einer Leistungsgebühr. Durch die neue Gebührenstruktur kommt es zu Kosten-Umverteilungen, die in Abhängig- keit von der Haushaltsgröße für Nutzer von Großbehäl- tern zu Entlastungen und für Nutzer von Kleinbehäl- tern zu Mehrkosten führen. Damit wird ein Kostenaus- gleich innerhalb der unterschiedlichen Siedlungsstruk- turen entsprechend der in Anspruch genommenen Dienstleistungen angestrebt. In Summe bleibt das Gesamtgebührenvolumen gegenüber 2004 jedoch unverändert (s. dazu Vorlage V/0818/2004). Vollreinigung der Anliegerstraßen 4,56 3,96 -13,1 1 x wöchentliche Reinigung Vollreinigung der Durchgangsstraßen 4,08 3,48 - 14,7 1 x wöchentliche Reinigung Fahrbahnreinigung der Anliegerstraßen 2,16 1,92 - 11,1 1 x wöchentliche Reinigung Fahrbahnreinigung der Durchgangsstraßen 1,92 1,68 - 12,5 1 x wöchentliche Reinigung 16 | Wirtschaftsplan 2005 Alter Neuer Gebührensatz Gebührensatz Veränderung EUR EUR in % Saubere Lösung. Die wesentlichen Gebührensätze betragen: 1. je Nutzungseinheit 25,80 Euro. Der Gebührensatz ist auf einen durch 12 teilbaren Betrag abzurunden. 2. für das regelmäßige Einsammeln, Befördern und Annehmen von Abfällen Für den Deponiebereich liegen die Gebührensätze je nach Art bzw. Verwertungs- oder Beseitigungsaufwand der Abfälle zwischen 65,00 EUR/t und 230,00 EUR/t. Die Entgelte DSD basieren auf vertraglichen Regelun- gen mit der DSD AG. Basis für die Umsatzerlöse der privaten Abfuhr sind die privatrechtlichen Tarife der Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (V/0820/2004). Wirtschaftsplan 2005 | 17 35 l 50,04 78,12 60 l 85,92 134,04 90 l 128,88 201,00 110/120 l 171,84 268,08 240 l 343,68 536,16 660 l 945,24 770 l 1.102,80 1,1 cbm 1.575,36 nutzbarer Rauminhalt je Restmüllbehälter je Biotonne (§ 7 Abs. 2 Ziff. 1 Abfallsatzung) (§ 7 Abs. 2 Ziff. 2 Abfallsatzung) 14-tägliche Abfuhr wöchentliche Abfuhr EUR/a EUR/a Saubere Lösung. b) Aufwendungen für bezogene 17.267.000 EUR Leistungen Inhalt dieser Position ist hauptsächlich die Inanspruch- nahme von Fremdleistungen für die Beseitigung und Behandlung von Wertstoffen und Abfällen. Es handelt sich hier insbesondere um den Aufwand für den Betrieb der mechanisch-biologischen Restmüllbe- handlungsanlage, den Betrieb der Bioabfallvergärungs- anlage, den Betrieb der Wertstoffsortieranlage, die Kosten für die Behandlung von Sickerwasser, die Be- seitigung wilder Müllablagerungen und die Entsorgung von Problemabfällen. 6. Personalaufwendungen a) Löhne und Gehälter 10.961.000 EUR b) Soziale Abgaben und Aufwen- 3.108.000 EUR dungen für Altersversorgung und für Unterstützung Inhalt dieser Position sind die Arbeitgeberanteile zu den Sozialabgaben. Weiterhin sind hier die Gemeindeunfall- versicherungsbeiträge, Beihilfen, Zusatzversorgungs- aufwendungen und Zuführungen zu Pensionsrückstel- lungen zu nennen. Beamte 7 6,5 Angestellte 35,5 36 Lohnempfänger 267,04 267,04 Auszubildende 11 11 320,54 320,54 (vgl. Stellenübersicht) Plan 2005 Plan 2004 2. Erhöhung oder Verminderung des 0 EUR Bestandes an fertigen Erzeugnissen Zum Bilanzstichtag sind keine Veränderungen der Kom- postbestände absehbar. 3. Sonstige betriebliche Erträge 4.166.000 EUR In Höhe von 3.806.000 ist hier die Auflösung der Rück- stellung für Gebührenüberschüsse dargestellt. An- sonsten handelt es sich um Erträge aus der laufenden Betriebsführung, die nicht zu den Umsatzerlösen zäh- len. Hierunter fallen u. a. die Entgelte für den Bereitschafts- dienst und Einnahmen aus dem Betrieb der Kantine. 4. Ertrag aus der Auflösung des 0 EUR Sonderpostens aus DSD-Überschüssen Hierunter fallen die Entnahmen aus dem Sonderposten Überschuss DSD. Für 2005 ist keine Entnahme geplant. 5. Materialaufwendungen a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- 2.688.000 EUR und Betriebsstoffe und für bezogene Waren Es handelt sich hier um den Materialverbrauch für In- standhaltungsarbeiten und Aufwendungen für den laufenden Betrieb der Straßenreinigung und der Abfall- wirtschaft. Weitere Aufwandsposten sind die Treibstoff- verbräuche der Fahrzeuge. 18 | Wirtschaftsplan 2005 Saubere Lösung. 7. Abschreibungen auf immaterielle 4 .396.000 EUR Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Es wurde die lineare Abschreibungsmethode unter Zu- grundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungs- dauer angewendet. 8. Erträge aus der Auflösung des 50.000 EUR Sonderpostens aus Zuweisungen der öffentlichen Hand Die Investitionszuschüsse werden anteilig entspre- chend der Nutzungsdauer der bezuschussten Vermö- gensgegenstände ertragswirksam aufgelöst. 9. Sonstige betriebliche 4.548.000 EUR Aufwendungen Hauptposten bei dieser Position bilden die Aufwendun- gen zur weiteren Dotierung der Rückstellungen für Re- kultivierung und Nachsorge der ZDM I und II mit ca. 2.036.000 Euro. Weiterhin handelt es sich hierbei um Aufwendungen für die Inanspruchnahme städt. Ämter (970.000 Euro). Ebenfalls im Ansatz enthalten sind Sachaufwendungen der Abfallwirtschaftsberatung, Ingenieur- und Gutachteraufwendungen sowie sämtli- che Gebäudeaufwendungen. 10. Sonstige Zinsen und 265.000 EUR ähnliche Erträge Hierbei handelt es sich um zu erwartende Zinserträge aus der Anlage liquider Mittel. 11. Zinsen u.ä. Aufwendungen 261.000 EUR Dieser Ansatz beinhaltet die planmäßigen Zinsen für Fremddarlehen. 12. Ergebnis der gewöhnlichen 205.000 EUR Geschäftstätigkeit 13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 EUR Für das Wirtschaftsjahr 2005 wird kein Gewinn aus der gewerblichen DSD-Tätigkeit erwartet. 14. Sonstige Steuern 73.000 EUR Es handelt sich hier um die Grundsteuer und die Kfz- Steuer. 15. Jahresüberschuss 132.000 EUR Der Jahresüberschuss ergibt sich wie folgt: Der positive Betrag resultiert aus unterschiedlichen gesetzlichen Kalkulationsansätzen im Wirtschaftsplan und in der Gebührenbedarfsberechnung: · Im Bereich der Abschreibungen wird in der Gebühren- kalkulation auf Basis von Wiederbeschaffungswerten und im Wirtschaftsplan auf Basis von Anschaffungs- werten kalkuliert. Hieraus ergibt sich ein Unter- schiedsbetrag von ca. 82.000 Euro. · In der Gebührenkalkulation vermindern erhaltene Zuschüsse der öffentlichen Hand nicht wie im Wirtschaftsplan das Abschreibungsvolumen. Hieraus resultiert ein Unterschiedsbetrag von 50.000 Euro. Die genannten Punkte führen zu einem gegenüber dem Wirtschaftsplanansatz erhöhten Aufwand in der Ge- bührenkalkulation in Höhe von insgesamt 132.000 Euro. Der Aufwand spiegelt sich in den im Wirtschaftsplan dargestellten Umsatzerlösen. Wirtschaftsplan 2005 | 19 Saubere Lösung.
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    Wirtschaftsplan 2005 Saubere Lösung. Saubere Lösung. Abfallwirtschaftsbetriebe Münster Rösnerstraße 10 48155 Münster Telefon: 0251/6052 - 0 Telefax: 0251/6052 - 48 awm@stadt-muenster.de www.awm.muenster.de Recyclingpapier aus 100 % Altpapier X&Y Design · Münster

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