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2015/0293

Verlängerung der Laufzeit der Einrichtung einer Koordinierungsstelle 'Netzwerke frühe Hilfen und Familienhebammen'

Magistratsvorlage 12.10.2015

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2015/0293

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Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
26.10.2015 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
 
Dezernat V an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
Dezernat I 
Dezernat IV 
 
Amt: Jugendamt 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2015/0293 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.: 363200 
Kostenstelle:  051-005-1020 Investitionsnummer:        
Kostenträger:  3632-10 Sachkonto: Personalkosten  
 
Betreff: Verlängerung der Laufzeit der Einrichtung einer Koordinierungsstelle "Netzwerke 
frühe Hilfen und Familienhebammen"  
 
Vorlage vom: 12.10.2015  
 
Beschlussvorschlag : 
 
1. Der Magistrat stimmt der  Verlängerung der Laufzeit der Einrichtung einer  
Koordinierungsstelle Frühe Hilfen (0,77 VZÄ, besetzt mit 29,5 Wochenstunden) gemäß 
den vorliegenden Fach - und Fördergrundsätzen, bis zum 31.12.2016 zu.  
 
2. Die Verlängerung der Maßnahme erfolgt vorbehaltlich d es Bescheides des RP Kassel über 
die Bewilligung und der Aufteilung der Landesmittel aus dem Fonds zur Sicherstellung der 
Netzwerke Frühe Hilfen und der psychosozialen Unterstützung von Familien . 
 
3. Die Personalkosten werden im Rahmen des Fonds Netzwerke frü he Hilfen und 
psychosoziale Unterstützung von Familien (vormals Bundesinitiative Frühe Hilfen in 
Hessen) vollständig gedeckt.

- 2 - 
Anlagen:   
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 12.10.2015 
 
 
Die Stelle der Netzwerkkoordination „Frühe Hilfen“ im Jugendamt wird aktuell durch Bundes - 
und Landesmittel finanziert. Hierfür wurde im Stellenplan 2015 die Stelle Nr. 3140 
geschaffen, die mit einem kw -Vermerk versehen und für den Zeitraum 01.04.2014 bis 
31.12.2015 befristet ist. Auch für 2016 werden Finanzmittel (Drittmittel) zur Verfügung 
gestellt. Im Bundeskinderschutzgesetz findet sich für den Zeitraum ab 2016 eine gesetzliche 
Regelung und Sicherstellung der Weiterfinanzierung der Netzwerke frühe Hilfen gemäß § 3 
Abs. 4 KKG: 
 
„Nach Ablauf dieser Befristung wird der Bund einen Fonds zur Sicherstellung der Netzwerke 
Frühe Hilfen und der psychosozialen Unterstützung von Familien ein richten, für den er 
jährlich 51 Millionen Euro zur Verfügung stellen wird.“  
 
Die Koordinierungsstelle des Netzwerkes Frühe Hilfen der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat 
sich bereits nach kurzer Zeit als Anlaufstelle sowohl für (werdende) Eltern als auch für 
Professionelle etabliert. „Frühe Hilfen“ ist ein Synonym für frühe Unterstützung für junge 
Eltern geworden. Die Vermittlung der Unterstützung Suchenden zu den Unterstützung 
Anbietenden steht hier im Fokus.   
 
Durch aktive Öffentlichkeitsarbeit (Fortbildung en für Ärzte, Vorträge, Flyer, Internetpräsenz) 
ist es gelungen, Kontakte und Kooperationen zu bisher im Netzwerk weniger vertretenen 
Partnerinnen und Partner aus dem Gesundheitswesen auf - bzw. weiter auszubauen. Eine 
wichtige Aufgabe ist es nun, diese neu en Kooperationen aufrecht zu erhalten und zu festigen.  
 
Durch die Koordination von Familienhebammen (Famhebs) und Familien -, Gesundheits- und 
Kinderkrankenpflegerinnen (Famkis) sowie deren Begleitung und Betreuung konnten seit 
Beginn über 35 Familien in Darmstadt versorgt werden.  Fachkräfte können früher, länger und 
intensiver in den Familien tätig werden (Famhebs bereits ab Schwangerschaft, Famkis bis 
zum 3. Lebensjahr). Hiervon profitieren Eltern mit chronisch kranken oder von Behinderun g 
betroffenen Kindern, oder seelisch belastete Eltern und Eltern mit unsicherer Bindung zum 
Kind.   
 
Auf Hessenebene findet ein regelmäßiger fachspezifischer Austausch mit den 32 anderen 
Netzwerkkoordinationsstellen statt mit dem Ziel, das Qualitätsmanagem ent in den Frühen 
Hilfen zu sichern. Das Netzwerk der Frühen Hilfen von Darmstadt wird auf Landes - und 
Bundesebene durch die Koordinierungsstelle vertreten.  
 
 
Darmstadt, 12.10.2015 
51 
 
Dezernat I   Dezernat IV    Dezernat V 
 
 
 
 
Partsch   André Schellenber g   Barbara Akdeniz  
Oberbürgermeister   Stadtkämmerer    Stadträtin

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Details

Vorlagen-Nr.
2015/0293
Typ
Magistratsvorlage
Datum
12.10.2015
Erstellt
29.09.2026 00:00