AN/1274/2017
NO2-Grenzwerte einhalten! – Was bedeuten die Ergebnisse des Dieselgipfels für Köln?
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Linke Antrag nach § 5
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Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln Postanschrift: Postfach 103564 · 50475 Köln Tel: 0221/221-27840 · Fax: 0221/221-27841 E-mail: DieLinke@stadt-koeln.de Fraktionsvorstand Eingang beim Büro der Oberbürgermeisterin: AN/1274/2017 Antrag gem. § 5 der Geschäftsordnung des Rates auf Durchführung einer aktuellen Stunde Gremium Datum der Sitzung Hauptausschuss 11.09.2017 Verkehrsausschuss 10.10.2017 Ausschuss für Umwelt und Grün 12.10.2017 Gesundheitsausschuss 07.11.2017 NO2-Grenzwerte einhalten! – Was bedeuten die Ergebnisse des Dieselgipfels für Köln? Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Reker, Die Fraktion DIE LINKE beantragt zur Sitzung des Hauptausschusses am 11.09. eine Aktuelle Stunde zum Thema: NO2-Grenzwerte einhalten! – Was bedeuten die Ergebnisse des Dieselgipfels für Köln? Neben vielen anderen Städten werden in Köln die Stickoxidgrenzwerte regelmäßig an mehreren Stellen in der Stadt nachweislich überschritten. Es ist davon auszugehen, dass in anhängigen Verfahren die Justiz den Gesundheitsschutz der Bevölkerung höher bewertet als einen reibungslosen motorisierten Individualverkehr. Die Frage, ob Kommunen bereits bei derzeitiger Gesetzeslage Fahrverbote für Dieselfahrzeuge erlassen können, wurde am 05.09. durch das Verwaltungsgericht Stuttgart bejaht. Es geht damit weiter als das Düsseldorfer Verwaltungsgericht, das diese Frage an das Bundesverwaltungsgericht weitergereicht hatte. Ein Urteil in dieser Sache wird noch für September erwartet. Fahrverbote für Dieselfahrzeuge sind damit eine reale und zeitnahe Möglichkeit. Daher ist es sinnvoll, dass das Kölner Umweltdezernat sich bereits auf die Umsetzung von Fahrverboten vorbereitet. Am 04.09.2017 fand auf Einladung von Bundeskanzlerin Frau Angela Merkel ein Dieselgipfel in Berlin statt. In dem Arbeitstreffen sollten Lösungen gefunden werden, wie die Luft in den mit Stickoxiden belasteten Städten verbessert werden kann. Erklärtes Ziel war es darüber hinaus, Fahrverbote für Dieselfahrzeuge zu vermeiden. Als Ergebnis des Arbeitstreffens wurden den Kommunen Finanzmittel in Aussicht gestellt, mit denen Fahrzeugflotten nachgerüstet bzw. erneuert werden und kommunale Mobilitätskonzepte erstellt werden können. Für das Ziel, die Grenzwerte der Luftbelastung einzuhalten und in der Konsequenz Fahrverbote zu vermeiden, sind die Ergebnisse des Dieselgipfels unzureichend. Die Stadt Köln muss nun schnell selbst aktiv werden. Beschluss: Ein Beschluss zum Abschluss der Aktuellen Stunde wird im Verlauf der Sitzung formuliert. Mit freundlichen Grüßen Gez. Michael Weisenstein Fraktionsgeschäftsführer
Anlage 1 (Auszug aus der Sitzung des Hauptausschusses vom 10.09.2017)
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Geschäftsführung Hauptausschuss Frau Müller Telefon: (0221) 27549 Fax : (0221) 26570 E-Mail: petra-maria.mueller@stadt-koeln.de Datum: 28.09.2017 Auszug aus dem Entwurf der Niederschrift der 28. Sitzung des Hauptausschusses vom 11.09.2017 öffentlich 1.1 NO2-Grenzwerte einhalten! – Was bedeuten die Ergebnisse des Diesel- gipfels für Köln? AN/1274/2017 Herr Weisenstein begründet für die Fraktion die Linke den Antrag auf eine aktuelle Stunde. Nach eingehender Diskussion besteht Einigkeit, dass die Angelegenheit zur weiteren Beratung in die zuständigen Fachausschüsse verwiesen werden soll. Beschluss: Der Hauptausschuss verweist die Angelegenheit zur weiteren Beratung in den Aus- schuss für Umwelt und Grün, den Verkehrsausschuss und in den Gesundheitsaus- schuss. Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt.
Beratungsverlauf (4)
Beschluss: verwiesen in nachfolgende Gremien (ohne Rücklauf)
Zur SitzungBeschluss: zur weiteren Bearbeitung in die Verwaltung überwiesen
Zur SitzungBeschluss: zur weiteren Bearbeitung in die Verwaltung überwiesen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/1274/2017
- Typ
- Die Linke. Antrag nach § 5
- Datum
- 28.09.2017
- Erstellt
- 08.09.2017 12:59