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Beauftragung Projekt: Wirkungsmessung von Digitalisierungsvorhaben in den Städten Aachen und Köln

Mitteilung Ausschuss 1688/2019 vom 17.05.2019

Stand: Am 20.05.2019 im Finanzausschuss beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.

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    Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle II/II Vorlagen-Nummer 17.05.2019 1688/2019 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Finanzausschuss 20.05.2019 Beauftragung Projekt „Wirkungsmessung von Digitalisierungsvorhaben in den Städten Aachen und Köln„ Bereits heute hat die Digitalisierung in nahezu alle Lebensbereiche Eingang gefunden und die nächs- ten Jahre werden von diesem Wandel geprägt sein. Auch nordrhein-westfälische Kommunen müssen vermehrt in die Digitalisierung investieren, sei es aufgrund gesetzlicher Vorgaben oder sich wandeln- der Anforderungen an Effizienz, Effektivität, Bürgerfreundlichkeit und Transparenz. Um vor dem Hintergrund knapper finanzieller Ressourcen und zunehmenden Fachkräftemangels in den öffentlichen Verwaltungen eine möglichst zielgerichtete Digitalisierung zu ermöglichen, müssen Kommune in der Lage sein, Digitalisierungsvorhaben auf Basis ihrer Ziele und möglicher Wirkungen zu bewerten. Aus diesem Grund wird die Stadt Aachen ein Projekt zur Wirkungsmessung von Digitalisierungsvor- haben beauftragen. Die Stadt Köln beabsichtigt, hieran unter Einbringung eigener Fragestellungen mitzuwirken. Ziel des Projektes, mit dem seitens der Stadt Aachen Partnerschaft Deutschland (PD) beauftragt wird, ist es, für vier ausgewählte aktuelle Investitionsprojekte im Bereich der Digitalisierung (zwei pro Kommune) Indikatoren zur Messung der Wirkung dieser Investitionen zu entwickeln. Dabei geht es um die Dimensionen Finanzen und Nachhaltigkeit, um Verwaltungsprozesse und Serviceleis- tungen für die Menschen in den Kommunen. Im Ergebnis werden die Städte Aachen und Köln für jedes der vier Investitionsprojekte über ein Indikatorenset verfügen, auf dessen Grundlage auch das Investitionscontrolling erfolgen kann. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen soll im Rahmen des Projekts ein übergreifendes Steuerungs- instrument für die Beurteilung potentieller Digitalisierungsvorhaben abgeleitet werden. Darüber hinaus sollen auch die wesentlichen Grundlagen für ein Monitoringsystem entwickelt werden, welches den Stadtverwaltungen perspektivisch erlaubt, den Beitrag einzelner Maßnahmen zur Erreichung der Wir- kungsziele darzustellen. Gemeinsam bilden diese Instrumente die Grundlage für ein nachhaltiges Controlling-System für digitalisierungsbezogene Vorhaben. Die Projektleitung bei PD wird Frau Katharina Schlüter übernehmen. Sie hat Projekterfahrungen im Bereich der strategischen Verwaltungsmodernisierung mit den Schwerpunkten Digitalisierungsstrate- gien, Smart City, E-Government, Haushaltsmodernisierung und wirkungsorientierte Steuerung. U.a. hat sie eine Analyse der Digitalisierungsstrategie der spanischen Stadt Santander vorgenommen. Seniorexperte im Beraterteam ist Dr. Alfred Reichwein, der zuvor als langjähriger Berater bei der KGSt tätig war. Als Geschäftsführer der KGSt consult betreute er mehr als 700 Projekte für Kommu- nen in Deutschland und Österreich. Projekte aus jüngerer Zeit umfassen zum Beispiel die Entwick- lung einer wirkungsorientierten Haushaltskonsolidierung für die Stadt Erlangen und die Entwicklung eines Konzepts für kommunales Prozessmanagement und Aufbau der KGSt-Prozessbibliothek. Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung NRW (MHKBG) befürwortet das Projekt insbesondere in Anbetracht der Übertragbarkeit der Erkenntnisse auf andere Städte und der damit einhergehenden Stärkung der kommunalen Selbstverwaltung. Die Projektpartizipation der bei- 2 den Städte Köln und Aachen ist ein wichtiger Baustein in Bezug auf diese Übertragbarkeit. Eine Förderung in Höhe von 50.000 Euro wurde für das Projekt bereits bewilligt. Die Gesamtkosten für das Projekt werden laut Kalkulation des Angebotsentwurfs in etwa 86.000 Euro betragen, sodass nach Abzug der Förderung eine Summe von etwa 36.000 Euro verbleibt, die zwischen den beteiligten Städten Aachen und Köln hälftig geteilt werden soll. Die Verwaltung wird nach Beendigung des Projekts über die Ergebnisse berichten. Der Ausschuss wird um Kenntnisnahme gebeten. Gez. Prof. Dr. Diemert

Beratungsverlauf

  1. 20.05.2019

    Finanzausschuss

    TOP 2.8, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen

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