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1253/2024

Bericht über die Lebenslage obdachloser und wohnungsloser Menschen in Köln

Mitteilung Ausschuss 19.08.2024

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Nächste Beratung: Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren, Sitzung am 23.01.2025, TOP 7.3

Mitteilung Ausschuss

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Anlage 2_Mitteilung 1253 2024_Daten und Tabellen_GISS_Lebenslagen obdach- und wohnungsloser Menschen

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Anlage 1_Mitteilung 1253 2024_Bericht GISS_Lebenslagen obdach- und wohnungsloser Menschen

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Mitteilung Ausschuss

8182 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
V/V/3 
 
Vorlagen-Nummer           19.08.2024 
 1253/2024 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Integrationsrat 03.09.2024 
Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren 05.09.2024 
Gesundheitsausschuss 10.09.2024 
Jugendhilfeausschuss 17.09.2024 
 
Bericht über die Lebenslage obdachloser und wohnungsloser Menschen in Köln 
1. Hintergrund  
Der Rat hat die Verwaltung beauftragt, die Lebenssituation obdachloser und wohnungsloser 
Menschen zu erheben (s. Beschluss des Ausschusses für Soziales, Seniorinnen und Senio-
ren am 24.03.2022, Beschlussvorlage 0817/2022). Ziel der Erhebung ist es, die Heterogenität 
und Diversität obdach- und wohnungsloser Menschen sichtbar zu machen im Hinblick auf die 
Merkmale Alter, Geschlecht, sexueller Orientierung, Aufenthaltsstatus und Staatsangehörig-
keit sowie auf die Lebenslagenbereiche Wohnen, Gesundheit, Bildung, Einkommen und Si-
cherheit. Damit sollte ein differenzierteres Bild einzelner Teilgruppen obdach- und wohnungs-
loser Menschen gezeichnet werden, um Politik, Sozialplanung und den Anbieter*innen zu er-
möglichen, Angebote, Leistungen und Dienste passgenauer zu gestalten und zu steuern. Die 
Ergebnisse sollen auch dazu genutzt werden, die im Rahmen des Kölner Konzeptes gegen 
Wohnungslosigkeit vorgeschlagenen Maßnahmen passgenauer planen und gestalten zu kön-
nen.  
Der Auftrag wurde ausgeschrieben und an den Verein „Gesellschaft für innovative Sozialfor-
schung“ (GISS) e.V. in Bremen vergeben. Mit dieser Mitteilung legt die Verwaltung nun den 
Bericht über die Ergebnisse der Erhebung vor (vgl. Anlage 1).  
2. Methodisches Vorgehen   
Nach dem deutschen Wohnungslosenberichterstattungsgesetz besteht Wohnungslosigkeit, 
wenn „(1) die Nutzung einer Wohnung durch eine Person oder eine Mehrheit von Personen 
desselben Haushalts weder durch einen Mietvertrag oder einen Pachtvertrag noch durch ein 
dingliches Recht abgesichert ist oder (2) eine Wohnung einer Person oder einer Mehrheit von 
Personen desselben Haushalts aus sonstigen Gründen nicht zur Verfügung steht.“ (§ 3 Abs. 1 
WoBerichtsG).

2 
Gemäß dieser Definition waren am 31.01.2023 in 11.7401 Menschen obdach- und wohnungs-
los, davon 8.594 Erwachsene: 
 4.311 der obdach- und wohnungslosen Erwachsenen hatten einen Fluchthintergrund 
(51%). Davon waren:  
o 2.210 untergebrachte Menschen Geflüchtete aus der Ukraine.  
o 2.101 untergebrachte Menschen Geflüchtete mit anerkanntem Asylstatus aus 
anderen Ländern. 
 
 4.283 der obdach- und wohnungslosen Erwachsenen hatten keinen Fluchthintergrund 
(49%). Davon waren  
o 3.499 Menschen institutionell untergebracht. Von diesen lebten  
 1.630 Menschen in OBG Unterkünften oder Hotels des Amtes für Soziales, 
Arbeit und Senioren 
 1.125 Menschen in Sozialhäusern bzw. OBG-Unterkünften des Amtes für 
Wohnungswesen 
    744 Menschen in Einrichtungen nach §§ 67 ff. SGB XII  
 
o     784 Menschen ohne institutionelle Unterbringung. Von diesen lebten 
    397 Menschen ohne Unterkunft auf der Straße / in Behelfsunterkunft  
    387 Menschen verdeckt wohnungslos bei Angehörigen / Bekannten. 
Für die Erhebung wurde aus diesen Gruppen eine Stichprobe von 800 Menschen gezogen. 
Diese 800 Personen wurden dann schriftlich über ihre Lebensumstände befragt. Insgesamt 
wurden ca. 40 Fragen gestellt. Gefragt wurde z. B.: Leben Sie allein oder mit anderen? Haben 
Sie Kinder? Seit wann sind Sie wohnungslos? Was unternehmen Sie, um wieder eine Woh-
nung zu erhalten, und wer unterstützt Sie dabei? Welche Schulbildung haben Sie erhalten, 
und von welchem Einkommen ernähren Sie sich und Ihre Angehörigen? Wie ist ihr Gesund-
heitszustand? Der vollständige Fragenkatalog ist im Anhang des Berichts abgedruckt. Weitere 
Details zum methodischen Vorgehen werden in Teil B des Berichts erläutert.  
3. Ausgewählte Ergebnisse 
Die Ergebnisse zeigen - zum Teil deutliche - Unterschiede zwischen den verschiedenen Grup-
pen, sowohl im Hinblick auf die Ursachen und die Gründe für die Wohnungs- und Obdachlo-
sigkeit als auch hinsichtlich der übrigen Lebenslagen. Wesentliche Erkenntnisse wurden aus 
den Befragungsergebnissen auf die Gesamtgruppe hochgerechnet: 
                                                 
1 Erläuterung der Differenz zu Zahl im KöKoWo  11.735: nachträglich wurde die Zahl auf 11.740 korri-
giert.

3 
Merkmal  institutionell untergebrachte Erwachsene  nicht untergebrachte Erwachsene  
Anzahl 2.101 2.210 1.630 1.125 744 397 387 
Status/Unter-
kunft 
Geflüchtete mit 
anerkanntem 
Asylstatus  
Ukraine-Geflüch-
tete  
in OBG Unter-
künften/ Hotels 
ohne Fluchthin-
tergrund 
in Sozialhäusern 
ohne Fluchthin-
tergrund 
in Einrichtungen 
nach §§ 67 ff. 
SGB XII  
obdachlose Men-
schen auf der 
Straße ohne 
Fluchthintergrund 
verdeckt Woh-
nungslose ohne 
Fluchthintergrund 
Herkunft verschiedene 
Länder 
Ukraine 58% Deutschland 
16% Süd-/Ost-
Europa 
73% Deutschland 
12% EU-Beitritts-
kandi-daten 
85,8% Deutsch-
land 
 
56% Deutschland 
28% Süd-Ost-EU 
66% Deutschland 
17% EU 
wohnungslos 
seit 
87% >1 Jahr  
59% > 5 Jahre 
82% 3 Monaten 
bis 1 Jahr  
69% > 1Jahr  
22% > 5 Jahre 
90% > 1 Jahr 
61% > 5 Jahre 
90% >1 Jahr 
40% > 5 Jahre 
83% > 1 Jahr 
42% > 5 Jahre 
71% > 1 Jahr 
31% > 5 Jahre 
Deutschkennt-
nisse (derjenigen in 
den Gruppen, ohne 
Schulbesuch in 
Deutschland) 
33% (sehr) gut  
28% keine/wenige 
7% (sehr) gut  
59% keine/ we-
nige 
37% (sehr) gut  
42% keine/ we-
nige 
35% (sehr) gut  
15% keine/ we-
nige 
72% (sehr) gut  
28% keine/ we-
nige 
54% (sehr) gut  
19% keine/ we-
nige 
9% (sehr) gut  
 
Bildung 23% keine Schule  
77% Schule be-
sucht  
hoher Anteil 
Hochschulab-sol-
vent*innen 
18% ohne Ab-
schluss, 30% 
Ausbildung/ Stu-
dium abgeschlos-
sen 
26% ohne Ab-
schluss, 23% 
Ausbildung/ Stu-
dium abgeschlos-
sen 
19% ohne Ab-
schluss, 23% 
Ausbildung/ Stu-
dium abgeschlos-
sen 
26% ohne Ab-
schluss, 35% 
Ausbildung/ Stu-
dium abgeschlos-
sen  
27% ohne Ab-
schluss, 8% Aus-
bildung/ Studium 
abgeschlossen  
Einkommen 16% Einkommen 
aus Beschäfti-
gung 
76% SGB (II, III, 
XII) 
3% Einkommen 
aus Beschäfti-
gung 
84% SGB (II, III, 
XII) 
3% Einkommen 
aus Beschäfti-
gung 
70% SGB (II, III, 
XII) 
8% Rente 
20% Einkommen 
aus Beschäfti-
gung 
52% SGB (II, III, 
XII) 
19% Rente 
5% Einkommen 
aus Beschäfti-
gung 
86% SGB (II, III, 
XII) 
7% Rente 
2% Einkommen 
aus Beschäfti-
gung 
43% SGB (II, III, 
XII) 
9% Rente 
0% Einkommen 
aus Beschäfti-
gung 
43% SGB (II, III, 
XII) 
9% Rente 
Wohnberechti-
gungsschein 
51%  62%  38%  37%  31%  19% 35%

4 
Merkmal  institutionell untergebrachte Erwachsene  nicht untergebrachte Erwachsene  
Anzahl 2.101 2.210 1.630 1.125 744 397 387 
Status/Unter-
kunft 
Geflüchtete mit 
anerkanntem 
Asylstatus  
Ukraine-Geflüch-
tete  
in OBG Unter-
künften/ Hotels 
ohne Fluchthin-
tergrund 
in Sozialhäusern 
ohne Fluchthin-
tergrund 
in Einrichtungen 
nach §§ 67 ff. 
SGB XII  
obdachlose Men-
schen auf der 
Straße ohne 
Fluchthintergrund 
verdeckt Woh-
nungslose ohne 
Fluchthintergrund 
Gesundheitszu-
stand 
79% gut bis zu-
friedenstellend 
21% schlecht 
80% gut bis zu-
friedenstellend 
20% schlecht 
68% gut bis zu-
friedenstellend 
32% schlecht 
67% gut bis zu-
friedenstellend 
33% schlecht 
74% gut bis zu-
friedenstellend 
36% schlecht 
64% gut bis zu-
friedenstellend 
36% schlecht 
71% gut bis zu-
friedenstellend 
29% schlecht

Weitere Ergebnisse zu besonderen Zielgruppen sind in Kapitel 2 des Berichts zu finden.  
4. Empfehlungen 
Der GISS e.V. hat in Kapitel 4 des Berichts (vgl. Anlage 1) Handlungsempfehlungen ausge-
sprochen. Sie beziehen sich auf die Handlungsfelder  
 „Prävention – Verhinderung von Wohnungslosigkeit“ (vgl. Kap. 4.1)  
 „Hilfen bei Wohnungslosigkeit: Unterbringung wohnungsloser Haushalte und Hilfen für 
wohnungslose Menschen“ (vgl. Kap. 4.2) und  
 „Dauerhafte Wohnungsversorgung: Reintegration von Wohnungslosen in reguläre und 
dauerhafte Wohnverhältnisse“ (vgl. Kap. 4.3). 
 
Die Ergebnisse der Studie und die Empfehlungen des GISS e.V. werden im Rahmen der Fein-
planung des Kölner Konzeptes gegen Wohnungslosigkeit berücksichtigt.  
 
 
gez. Dr. Rau 
 
 
Anlagen 
Anlage 1: Bericht  
Anlage 2: Daten und Tabellen

Anlage 2_Mitteilung 1253 2024_Daten und Tabellen_GISS_Lebenslagen obdach- und wohnungsloser Menschen

125398 Zeichen

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln
Inhaltsverzeichnis
Tabelle 1
Tabelle2
Tabelle3 Sprache der zurückgegebenen Fragebogen
Tabelle 4
Tabelle 5 Geschlecht nach Altersgruppen
Tabelle 6
Tabelle 7
Tabelle 8
Tabelle 9
Tabelle 10
Tabelle 11
Tabelle 12
Tabelle 13
Tabelle 14
Tabelle 15
Tabelle 16 Höchster Bildungsabschluss nach Gruppen von 
Wohnungslosen (ohne Fluchthintergrund)
Tabelle 17
Tabelle 18
Tabelle 19
Tabelle 20
Tabelle 21
Tabelle 22
Tabelle 23
Tabelle 24
Tabelle 25
Tabelle 26
Tabelle 27
Tabelle 28
Tabelle 29
Tabelle 30
Tabelle 31
Tabelle 32
Tabelle 33
Tabelle 34
Tabelle 35
Tabelle 36
Tabelle 37
Tabelle 38
Tabelle 39
Tabelle 40
Tabelle 41
Tabelle 42
Tabelle 43
Tabelle 44
Tabelle 45
Höchster Bildungsabschluss nach Staatsangehörigkeit (ohne Fluchthintergrund)
Selbsteinschätzung zu Deutschkenntnissen nach Gruppen von Wohnungslosen
Nutzung von Beratungsangeboten nach Selbsteinschätzung zu Deutschkenntnissen 
Einkommen nach Gruppen von Wohnungslosen
Dauer der Wohnungslosigkeit in Deutschland nach Gruppen von Wohnungslosen
Dauer der Wohnungslosigkeit in Deutschland nach Geschlecht
Dauer der Wohnungslosigkeit in Deutschland nach Geschlecht (ohne Geflüchtete aus der 
Ukraine)
Dauer der Wohnungslosigkeit in Deutschland nach Staatsangehörigkeit (ohne Geflüchtete 
aus der Ukraine)
Suche nach institutioneller Hilfe bei drohendem Wohnungsverlust in Köln nach sexueller 
Orientierung (ausdifferenziert nach Mehrfachnennungen)
Aktivitäten der Wohnungssuche nach Altersgruppen
Gründe für Wohnungsverlust in Deutschland nach Gruppen von Wohnungslosen
Gründe für Wohnungsverlust in Deutschland nach Gruppen von Wohnungslosen 
(ausdifferenziert nach Mehrfachnennungen)
Gründe für Wohnungsverlust Deutschland nach Staatsangehörigkeit (ausdifferenziert nach 
Mehrfachnennungen)
Gründe für Wohnungsverlust in Deutschland nach Geschlecht (ausdifferenziert nach 
Mehrfachnennungen)
Schulbesuch nach Staatsangehörigkeit (ohne Fluchthintergrund)
Höchster Bildungsabschluss nach Alter (ohne Fluchthintergrund)
Schulbesuch nach Altersgruppen (nur Geflüchtete im Anschluss an ein abgeschlossenes 
Asylverfahren)
Geschlecht nach Gruppen von Wohnungslosen
Staatsangehörigkeit der Befragten nach Altersgruppen von Wohnungslosen
Plansample und realisiertes Sample
Grundgesamtheit
Alter der Befragten (gruppiert) nach Gruppen von Wohnungslosen
Haushaltsformen wohnungsloser Menschen in Köln bei einer Befragung im Jahr 2021
Anlass der Wohnungslosigkeit nach Alter
Staatsangehörigkeiten der im Anschluss an ein abgeschlossenes Asylverfahren 
institutionell untergebrachten Geflüchteten
Staatsangehörigkeit der Befragten nach Gruppen von Wohnungslosen
Einkommen nach Altersgruppen
Einkommen nach Staatsangehörigkeit
Schulden nach Gruppen von Wohnungslosen
Schulden nach Gruppen von Wohnungslosen (ausdifferenziert nach Mehrfachnennungen)
Schufa-Eintrag nach Gruppen von Wohnungslosen
Anlass der Wohnungslosigkeit nach Gruppen von Wohnungslosen
Migrationshintergrund für Gruppen von Wohnungslosen
Schulbesuch nach Gruppen von Wohnungslosen
Schulbesuch nach Altersgruppen (ohne Fluchthintergrund)
Wohnungsverluste in Köln nach Gruppen von Wohnungslosen
Gründe für Wohnungsverlust in Deutschland nach Altersgruppen (ausdifferenziert nach 
Mehrfachnennungen)
Suche nach institutioneller Hilfe bei drohendem Wohnungsverlust in Köln
Suche nach institutioneller Hilfe bei drohendem Wohnungsverlust in Köln (ausdifferenziert 
nach Mehrfachnennungen)
Suche nach institutioneller Hilfe bei drohendem Wohnungsverlust in Köln nach 
Altersgruppen (ausdifferenziert nach Mehrfachnennungen)
Aktivitäten der Wohnungssuche nach Gruppen von Wohnungslosen
Wohnberechtigungsschein nach Gruppen von Wohnungslosen
X1A0T

Tabelle 46
Tabelle 47
Tabelle 48
Tabelle 49
Tabelle 50
Tabelle 51
Tabelle 52
Tabelle 53
Tabelle 54
Tabelle 55
Tabelle 56
Tabelle 57
Tabelle 58
Tabelle 59
Tabelle 60
Tabelle 61
Tabelle 62
Tabelle 63
Tabelle 64
Tabelle 65
Tabelle 66
Tabelle 67
Tabelle 68
Tabelle 69
Tabelle 70
Tabelle 71
Tabelle 72
Tabelle 73
Tabelle 74
Tabelle 75
Tabelle 76
Tabelle 77
Tabelle 78
Tabelle 79
Tabelle 80
Tabelle 81
Tabelle 82
Tabelle 83
Tabelle 84
Tabelle 85
Tabelle 86
Tabelle 87
Tabelle 88 Haushalte mit Kind(ern) unter 18 Jahren in der Befragungsstichprobe nach Gruppen von 
wohnungslosen Menschen 
Aufenthaltsstatus der nach Deutschland zugewanderten Menschen nach Gruppen von 
Wohnungslosen
Art der Aufenthaltserlaubnis der nach Deutschland zugewanderten Menschen nach 
Gruppen von Wohnungslosen
Nachrichtlich, Auswertung von IT NRW: Am 31.01.2023 untergebrachte Personen in Köln 
Kontakte und Freizeit bei Kindern in wohnungslosen Familien
Ärztliche Grundversorgung wohnungsloser Kinder unter 18 Jahren
Arbeitsplatz für die Hausaufgaben bei Familien mit Kind(ern) zwischen 7 und 17 Jahren
Aufenthaltsdauer nichtdeutscher Personen in Deutschland
Aufenthaltsdauer in Deutschland nach Gruppen von Wohnungslosen
Auswertung der Nennung von Erkrankungen in Freitextfeldern nach der WHO-
Klassifikation von Krankheiten
Befragte mit Gewalterfahrung aufgrund sexueller Orientierung nach sexueller Orientierung
Erfahrungen mit Ordnungsdiensten nach Gruppen von Wohnungslosen
Leistungen zur Bildung und Teilhabe in Familien mit Kindern zwischen 1 und 6 Jahren
Leistungen zur Bildung und Teilhabe in Familien mit Kindern zwischen 7 und 17 Jahren
BuT-Leistungen bei Familien mit Kind(ern) nach Staatsangehörigkeit
Gewalterfahrung nach Gruppen von Wohnungslosen
Gewalterfahrung nach Geschlecht
Gewalterfahrung nach sexueller Orientierung
Gewalterfahrung nach Altersgruppen
Gewalterfahrung nach Staatsangehörigkeit
Gewalterfahrung aufgrund sexueller Orientierung nach Geschlecht
Nutzung anderer sozialer Angebote nach Gruppen von Wohnungslosen
Nutzung von Notunterkünften bei Wohnungslosen ohne Unterkunft und verdeckt 
Wohnungslosen
Gründe für die Nicht-Nutzung von Notunterkünften bei Wohnungslosen ohne Unterkunft 
und verdeckt Wohnungslosen
Sexuelle Orientierung nach Geschlecht
Letzte Wohnungsbesichtigung in Deutschland nach Gruppen von Wohnungslosen
Selbsteinschätzung zum Gesundheitszustand nach Geschlecht
Erkrankungen bzw. starke gesundheitliche Beeinträchtigungen nach Geschlecht
Selbsteinschätzung zum Gesundheitszustand nach Dauer der Wohnungslosigkeit
Selbsteinschätzung zum Gesundheitszustand nach Staatsangehörigkeit und nach 
Altersgruppen
Erkrankungen bzw. starke gesundheitliche Beeinträchtigungen
Erkrankungen bzw. starke gesundheitliche Beeinträchtigungen nach Staatsangehörigkeit
Selbsteinschätzung zum Gesundheitszustand nach Gruppen von Wohnungslosen
Selbsteinschätzung zum Gesundheitszustand nach Staatsangehörigkeit
Erkrankungen bzw. starke gesundheitliche Beeinträchtigungen nach Gruppen von 
Krankheiten und Behandlung
Nutzung von Beratungsangeboten nach sexueller Orientierung
Krankheiten und Behandlung nichtdeutscher Wohnungsloser
Angewiesenheit auf Hilfsmittel
Nutzung gesundheitlicher Hilfen nach Gruppen von Wohnungslosen
Nutzung von Beratungsangeboten bei Gruppen von Wohnungslosen
Erkrankungen bzw. starke gesundheitliche Beeinträchtigungen nach Gruppen von 
Wohnungslosen
Krankheiten und Behandlung wohnungsloser Frauen

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln
Glossar und Erläuterungen 
Frage U[Nr.]
Frage NU[Nr.]
Geflüchtete, im Anschluss 
an abgeschlossenes 
Asylverfahren institutionell 
untergebracht
Geflüchtete aus der 
Ukraine (ab 2022), 
institutionell untergebracht
Haushalt
Für diese Untersuchung wird angenommen, dass Menschen, die im Jahr 2022 
oder später aus der Ukraine zuwanderten, vor dem Krieg geflüchtet sind. Sie 
wurden dieser Gruppe auch zugeordnet, wenn sie vereinzelt nicht in Unterkünften 
für Geflüchtete untergebracht waren. Sie hatten noch nie eine Wohnung mit 
Mietvertrag in Deutschland. Wenige vor dem Jahr 2022 zugewanderte Personen 
aus der Ukraine wurden in dieser Gruppe nicht berücksichtigt, in der Regel hatten 
sie schon einmal in einer eigenen Wohnung mit Mietvertrag gelebt.
Nummer der Frage im Erhebungsinstrument "Untergebrachte" für institutionell 
untergebrachte Menschen
Nummer der Frage im Erhebungsinstrument "Nicht-Untergebrachte" für nicht 
institutionell untergebrachte Menschen
Bei wohnungslosen Menschen passen die Haushaltskonzepte der amtlichen 
Statistik nicht. Für diese Untersuchung gelten als Alleinstehende auch Teile der 
sog. Anstaltsbevölkerung, also etwa Personen, die in Einrichtungen für 
wohnungslose Menschen oder in Wohngruppen leben, auch wenn sie dort 
gemeinschaftlich untergebracht sind und ggf. Küche oder Sanitäranlagen teilen. 
Einem Paarhaushalt wurden Menschen zugerechnet, die angaben, nur mit einem 
Partner bzw. einer Partnerin zusammenzuleben. Als Paarhaushalte mit Kind(ern) 
und als Haushalte von Alleinerziehenden mit Kind(ern) gelten nur 
Haushalte/Familien, in denen mindestens ein minderjähriges Kind lebt. Zu den 
Sonstigen Mehrpersonenhaushalten zählen für diese Untersuchung verschiedene 
Formen des gemeinschaftlichen Zusammenlebens. Die Befragten wurden dieser 
Gruppe entweder zugeordnet, wenn sie mit eigenen Angehörigen 
zusammenlebten (Eltern mit ausschließlich volljährigen Kindern, Erwachsene mit 
den eigenen Eltern oder Geschwistern, Tanten, Onkeln etc.), oder wenn sie 
angaben, "mit einer Gruppe von Wohnungslosen" auf der Straße oder im Haushalt 
einer anderen Person/Familie zu leben (z. B. verdeckt wohnungslose Menschen 
im (elterlichen) Haushalt des Partners/der Partnerin). 
Zu dieser Gruppe zählen für die Untersuchung Geflüchtete, (1) deren 
Asylverfahren abgeschlossen ist, (2) die mindestens ein Jahr in Deutschland 
bleiben dürfen, (3) das Recht haben, eine Wohnung anzumieten, und  die (4) in 
Deutschland noch nie eine eigene Wohnung hatten, weil sie (5) ununterbrochen 
untergebracht waren. Auch innerhalb der anderen hier unterschiedenen Gruppen 
von untergebrachten Menschen kann es Menschen mit Fluchthintergrund geben. 
Sie wurden nicht zu den Geflüchteten gezählt, wenn sie seit ihrer Zuwanderung 
schon eine eigene Wohnung in Deutschland hatten und diese wieder verloren 
haben. Unter den Wohnungslosen ohne Unterkunft gibt es wenige Personen, die 
nach ihrer Flucht offenbar ebenfalls noch nie eine eigene Wohnung hatten. Sie 
sind aber nicht mehr untergebracht und wurden deshalb bei den institutionell 
untergebrachten Personen ebenfalls nicht erfasst. Unter den Geflüchteten in 
Anschlussunterbringung haben wenige Personen angegeben, dass sie die 
deutsche Staatsangehörigkeit besitzen. Es könnte sich um Spätaussiedler*innen 
handeln, oder es könnten Personen sein, die seit der asylrechtlichen Anerkennung 
die deutsche Staatsangehörigkeit angenommen haben. Weil sich das nicht klären 
ließ, wurden sie den Geflüchteten in Anschlussunterbringung zugerechnet, wenn 
sie angaben, geflüchtet zu sein und wenn sie in Deutschland noch nie eine 
Wohnung hatten.

Migrationshintergrund
Ohne Fluchthintergrund / 
nach Wohnungsverlust  in 
OBG-Unterkunft / in Hotel 
institutionell untergebracht
Ohne Fluchthintergrund / 
nach Wohnungsverlust in 
Sozialhaus institutionell 
untergebracht
Verdeckt wohnungslos bei 
Angehörigen / Bekannten 
Wohnungslos in Angebot 
nach §§ 67 ff. SGB XII 
institutionell untergebracht
Wohnungslos ohne 
Unterkunft auf der Straße / 
in Behelfsunterkunft
Zu dieser Gruppe zählen für die Untersuchung Personen, die (1) bereits einmal 
eine eigene Wohnung in Deutschland hatten (wozu hier auch das elterliche 
Haus/die elterliche Wohnung oder eine Einrichtung der Jugendhilfe zählen) und 
(2) zum Zeitpunkt der Untersuchung persönliche Hilfen nach §§ 67 ff. SGB XII in 
einer betreuten Wohnform oder eines betreuten Unterbringungsangebotes 
erhalten  Als „Wohnungslose ohne Unterkunft“ gelten in dieser Studie Personen, (1) die in 
mindestens einer der sieben Nächte vor der Befragung (2) entweder auf der 
Straße oder in Behelfsunterkünften übernachteten, etwa unter Brücken, in 
Befragte, die dieser Gruppe zugeordnet wurden, (1) hatten bereits einmal eine 
eigene Wohnung in Deutschland (wozu hier auch das elterliche Haus/die elterliche 
Wohnung oder eine Einrichtung der Jugendhilfe zählen) und waren (2) zum 
Zeitpunkt der Untersuchung in einer (Sammel-)Unterkunft für wohnungslose 
Menschen oder zu Lasten der Stadt in einem Hotel untergebracht. (Im rechtlichen 
Sinne handelt es sich bei allen Arten der Unterbringung, die das Ziel haben, vor 
Obdachlosigkeit zu schützen, um eine Unterbringung nach dem 
Ordnungsbehördengesetz (OBG) NRW. Auch Geflüchtete, die nach der 
Anerkennung in der Asylbewerberunterkunft bleiben können, Geflüchtete aus der 
Ukraine, die von der Kommune untergebracht werden, oder wohnungslose 
Menschen, die in abgeschlossenen Wohnraum eingewiesen werden, sind auf 
dieser rechtlichen Grundlage untergebracht.)   
Befragte gehören zu dieser Gruppe, wenn sie (1) bereits einmal eine eigene 
Wohnung in Deutschland hatten (wozu hier auch das elterliche Haus/die elterliche 
Wohnung oder eine Einrichtung der Jugendhilfe zählen) und (2) zum Zeitpunkt der 
Untersuchung in einem der Kölner Sozialhäuser in einer abgeschlossenen 
Wohneinheit untergebracht waren. Zu dieser Gruppe wurde auch gezählt, Weil die 
Art ihrer Unterbringung dem Wohnen mit Mietvertrag sehr ähnlich ist, wird diese 
Untergruppe der institutionell untergebrachten Wohnungslose gesondert 
betrachtet. 
Als „verdeckt Wohnungslose“ gelten Menschen, die (1) in mindestens einer der 
sieben Nächte vor der Befragung (2) durchgängig weder institutionell 
untergebracht waren, (2) noch zu den Wohnungslosen ohne Unterkunft zu zählen 
waren, (3) wegen der Notlage, nicht über eine eigene mietvertraglich oder durch 
Eigentum abgesicherte Wohnung zu verfügen, jedoch vorübergehend Zuflucht bei 
Bekannten oder Familienangehörigen gesucht hatten.
Für diese Untersuchung gelten als Personen mit Migrationshintergrund Befragte, 
die nicht in Deutschland geboren sind und/oder die nicht die deutsche 
Staatsangehörigkeit besitzen.

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
Tabelle 1: Plansample 2023 und realisiertes Sample
(Vorläufige) 
Grundgesamtheit 
Wohnungsloser in Köln
N N In % der 
Grundgesamtheit N In % der 
Grundgesamtheit
In % 
des Samples
Institutionell untergebracht
Geflüchtete mit Bleibeperspektive 6693 (3850 Erwachsene) 385 10,0 292 7,6 36,6
   davon Geflüchtete, im Anschluss an abgeschlossenes Asylverfahren 3419 166 4,9 20,8
   davon Geflüchtete aus der Ukraine (ab 2022) 3274 126 3,8 15,8
Ohne Fluchthintergrund / nach Wohnungsverlust in OBG-Unterkunft / in Hotel 2035 228 11,2 197 9,7 24,7
   davon in Notschlafstellen 78 16 20,0 17 21,8 2,1
   davon in Hotels 1456 146 10,0 126 8,7 15,8
   davon in Humanitäre (Winter-)Hilfe 154 31 20,0 27 17,5 3,4
   davon in OBG-Unterbringung in freier Trägerschaft 227 23 10,0 15 6,6 1,9
   davon in Winterhilfe Ostmerheimer Straße 120 12 10,0 12 10,0 1,5
Ohne Fluchthintergrund / nach Wohnungsverlust in Sozialhaus 1500 76 5,1 71 4,7 8,9
Wohnungslos in Angebot nach §§ 67 ff. SGB XII 744 98 13,2 92 12,4 11,5
   davon in Stationären Einrichtungen 234 47 20,0 46 19,7 5,8
   davon in Niedrigschwelligem Wohnen 510 51 10,0 46 9,0 5,8
Nicht institutionell untergebracht
Wohnungslos ohne Unterkunft auf der Straße / in Behelfsunterkunft 397 100 25,2 100 25,2 12,5
Verdeckt wohnungslos bei Angehörigen / Bekannten 387 85 22,0 37 9,6 4,6
Nicht zuzuordnen 9 - 1,1
Gesamt 11756 972 8,2 798 6,8 100,0
© GISS
Plan Ist
Anmerkung: Bei der Bildung des Plansamples wurde unterschiedlich verfahren. Für die Gruppe der Geflüchteten wurde beispielsweise ein Gesamtsample geplant. Erst bei der Auswertung wurde die Gruppe  der 
institutionell untergebrachten Geflüchteten in zwei Teilgruppen getrennt. Andere Unterbringungssegemente wurden dagegen von Beginn an mit jeweils eigenen Plansamples berücksichtigt. Erst bei der 
Auswertung wurde diese dann zu Auswertungseinheiten zusammengefasst (z. B. Wohnungslose in Angeboten nach §§ 67 ff. SGB XII oder Wohnungslose ohne Fluchthintergrund / nach Wohnungsverlust in OBG-
Unterkunft / in Hotel. Dies erklärt die zum Teil fehlenden oder ungeraden Werte des Plansamples. 
Quelle: Angaben der Stadt Köln zur Anzahl der institutionell untergebrachten Geflüchteten mit einem Aufenthaltsstatus von mindestens einem Jahr zum 30.06.2022, Gesamtübersicht der Beratungsangebote 
sowie Unterbringungs-/Wohnangebote für wohnungslose/obdachlose Menschen der Stadt Köln mit Stand vom 06.09.2022
X3A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
Tabelle 2: Grundgesamtheit der erwachsenen Wohnungslosen in Köln
Gesamt Männer dar. 
Männer, dt.
dar. 
Männer, 
nichtdt.
Frauen dar. 
Frauen, dt.
dar. 
Frauen, 
nichtdt.
Divers dar. divers, 
dt.
dar. divers, 
nichtdt.
Alle Wohnungslosen
Grundgesamtheit 8594 4710 1598 3111 3876 806 3070 8 5 3
Stichprobe 784 446 226 217 330 118 204 4 3 1
Alle Untergebrachten
Grundgesamtheit 7810 4115 1265 2850 3690 665 3025 5 2 3
Stichprobe 652 345 160 183 300 94 198 3 2 1
Alle Nicht-Untergebrachten
Grundgesamtheit 784 595 333 261 186 141 45 3 3 0
Stichprobe 132 101 66 34 30 24 6 1 1 0
Teilgruppen
Geflüchete, nach Abschluss Asylverfahren
Grundgesamtheit 2101 1229 0 1229 871 0 871 1 0 1
Stichprobe 166 86 0 86 77 0 77 1 0 1
Geflüchete, Ukraine
Grundgesamtheit 2210 554 0 554 1655 0 1655 1 0 1
Stichprobe 126 32 0 32 94 0 94 0 0 0
Keine Flucht, OBG / Hotels
Grundgesamtheit 1630 1014 325 689 614 330 284 2 1 1
Stichprobe 197 129 74 55 65 34 31 2 1 1
Keine Flucht, Sozialhäuser
Grundgesamtheit 1125 685 385 300 440 234 206 0 0 0
Stichprobe 71 26 18 8 44 35 9 0 0 0
Keine Flucht, Hilfe nach §§ 67 ff. SGB XII
Grundgesamtheit 744 633 555 78 110 101 9 1 1 0
Stichprobe 92 72 62 10 20 17 3 0 0 0
Wohnungslose ohne Unterkunft
Grundgesamtheit 397 318 163 154 77 58 19 2 2 0
Stichprobe 96 77 50 26 19 17 2 0 0 0
Verdeckt Wohnungslose
Grundgesamtheit 387 277 170 107 109 83 26 1 1 0
Stichprobe 36 24 16 8 11 7 4 1 1 0
Quelle: Daten der Stadt Köln für die Statistik 
untergebrachter Wohnungsloser zum 31.1.2022, 
Daten und Auswertungen der Fachämter der Stadt 
Köln, GISS-Befragung NRW 2021. Eigene 
Berechnungen.
X4A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
N In %
Deutsch 630 78,9
Arabisch 6 0,8
Bulgarisch 2 0,3
Französisch 0 0,0
Polnisch 5 0,6
Rumänisch 5 0,6
Russisch 78 9,8
Ukrainisch 67 8,4
Englisch 5 0,6
© GISSQuelle: GISS Befragung 2023. 
Eigene Berechnungen.
Tabelle 3: Sprache der zurückgegebenen Fragebogen
X5A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
Tabelle 4: Geschlecht nach Gruppen von Wohnungslosen
N In % N In % N In % N In % N In % N In % N In % N In %
Weiblich 871 41,4 1655 74,9 614 37,6 440 39,1 110 14,8 77 19,4 110 28,2 3877 45,1
Männlich 1229 58,5 554 25,1 1015 62,2 685 60,9 633 85,2 319 80,6 278 71,3 4713 54,8
Divers 2 0,1 0 0,0 4 0,2 0 0,0 0 0,0 0 0,0 2 0,5 8 0,1
Gesamt 2102 100,0  2209 100,0  1633 100,0  1125 100,0  743 100,0  396 100,0  390 100,0  8598 100
© GISS
Fragetext: Welches Geschlecht haben Sie? / Sind Sie transgender?
Geringfügige Rundungsdifferenzen bei den hochgerechneten Zahlen sind möglich.
Gesamt
8598 hochgerechnete Fälle mit Zugehörigkeit zu einer der Gruppen von Wohnungslosen und Angaben zum Geschlecht.
Institutionell untergebracht Nicht institutionell untergebracht
Geflüchtete, im Anschluss 
an abgeschlossenes 
Asylverfahren
Geflüchtete aus der 
Ukraine 
(ab 2022)
Ohne Fluchthintergrund / 
nach Wohnungsverlust in 
OBG-Unterkunft / in Hotel
Ohne Fluchthintergrund / 
nach Wohnungsverlust in 
Sozialhaus
Wohnungslos in Angebot 
nach §§ 67 ff. SGB XII 
Wohnungslos ohne 
Unterkunft auf der 
Straße / in 
Behelfsunterkunft
Verdeckt wohnungslos 
bei Angehörigen / 
Bekannten
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U4/NU7 und Frage U29/NU31. Eigene Berechnungen.
X6A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
Tabelle 5: Geschlecht nach Altersgruppen
N In % N In % N In % N In % N In % N In % N In % N In %
Weiblich 163 48,7 139 31,1 233 38,4 1093 52,5 1233 51,0 675 37,4 211 33,3 3747 45,0
Männlich 172 51,3 306 68,5 374 61,6 990 47,5 1181 48,8 1130 62,6 422 66,7 4575 54,9
Divers 0 0,0 2 0,4 0 0,0 0 0,0 4 0,2 0 0,0 0 0,0 6 0,1
Gesamt 335 100,0 447 100,0 607 100,0 2083 100,0 2418 100,0 1805 100,0 633 100,0 8328 100,0
© GISS
Fragetext: Welches Geschlecht haben Sie?/ Und wie alt sind Sie selbst?
8328 hochgerechnete Fälle mit Angaben zu Geschlecht und  Alter.
Altersgruppen
Gesamt
Unter 21 Jahre 21 bis unter 
25 Jahre
25 bis unter 
30 Jahre
30 bis unter 
40 Jahre
40 bis unter 
50 Jahre
50 bis unter 
65 Jahre 65 Jahre und älter
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U4/NU7 und Frage U3/NU6. Eigene Berechnungen.
X7A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
Tabelle 6: Alter der Befragten (gruppiert) nach Gruppen von Wohnungslosen
N In % N In % N In % N In % N In % N In % N In % N In %
Unter 21 Jahre 136 6,6 88 4,0 58 3,7 0 0,0 0 0,0  8 2,0 47 13,1 337 4,0
21 bis unter 25 Jahre 148 7,2 105 4,8 66 4,3 10 0,9 35 4,3  7 1,7 77 21,4 448 5,4
25 bis unter 30 Jahre 182 8,9 158 7,3 97 6,3 46 4,3 55 7,6  3 0,9 65 18,3 606 7,3
30 bis unter 40 Jahre 708 34,6 579 26,6 297 19,1 192 18,0 159 21,7  78 20,4 69 19,3 2082 25,0
40 bis unter 50 Jahre 619 30,2 667 30,7 516 33,3 262 24,5 188 26,1  131 34,1 34 9,6 2417 29,0
50 bis unter 65 Jahre 199 9,7 455 20,9 434 28,0 325 30,4 233 30,4  116 30,2 44 12,3 1806 21,7
65 Jahre und älter 57 2,8 123 5,7 83 5,4 234 21,9 73 9,8  41 10,8 21 6,0 632 7,6
Gesamt 2049 100,0  2175 100,0  1551 100,0  1069 100,0  743 100,0  384 100,0  357 100,0  8328 100,0
© GISS
Fragetext: Und wie alt sind Sie selbst?
8328 hochgerechnete Fälle mit Zugehörigkeit zu einer der Gruppen von Wohnungslosen und Angaben zum Alter.
Gesamt
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U3/NU6. Eigene Berechnungen.
Institutionell untergebracht Nicht institutionell untergebracht
Geflüchtete, im Anschluss 
an abgeschlossenes 
Asylverfahren
Geflüchtete aus der 
Ukraine 
(ab 2022)
Ohne Fluchthintergrund / 
nach Wohnungsverlust in 
OBG-Unterkunft / in Hotel
Ohne Fluchthintergrund / 
nach Wohnungsverlust in 
Sozialhaus
Wohnungslos in Angebot 
nach §§ 67 ff. SGB XII 
Wohnungslos ohne 
Unterkunft auf der 
Straße / in 
Behelfsunterkunft
Verdeckt wohnungslos 
bei Angehörigen / 
Bekannten
X8A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
Staatsangehörigkeit N In % N In %
Alleinstehende 229 71,8 49 68,1
Paarhaushalte 39 12,2 10 13,9
Paarhaushalte mit minderjährigen Kindern 9 2,8 6 8,3
Alleinerziehende mit minderjährigen Kindern 3 0,9 0 0,0
Sonstige Mehrpersonenhaushalte 39 12,2 7 9,7
Gesamt: 319 100,0 72 100,0
© GISS
Fragetext: Leben Sie mit anderen Menschen zusammen?
Wohnungslos ohne 
Unterkunft auf der Straße / 
in Behelfsunterkunft
Verdeckt wohnungslos bei 
Angehörigen / Bekannten
Quelle: Brüchmann, K., Busch-Geertsema, V., Henke, J., Schöpke, S., & Steffen, A. (2022): Wohnungslose ohne 
Unterkunft und verdeckt Wohnungslose in Nordrhein-Westfalen. Ergebnisse einer Befragung. Düsseldorf: MAGS NRW 
(hier: Sonderauswertung für Köln, N=391), Frage U2/NU4.
Tabelle 7: Haushaltsformen wohnungsloser Menschen in Köln bei einer Befragung im 
Jahr 2021
X9A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
Tabelle 8: Staatsangehörigkeit der Befragten nach Gruppen von Wohnungslosen
N In % N In % N In % N In% N In % N In %
Deutsche Staatsangehörigkeit 914 58,2 824 73,3 639 85,8 222 55,6 256 66,1 2855 67,6
Andere Staatsangehörigkeit 656 41,8 300 26,7 106 14,2 177 44,4 131 33,9 1370 32,4
Darunter:
EU 389 59,3 36 12,0 53 50,0 148 83,6 66 50,4 692 50,5
   darunter: Süd-/Ost-Europa 254 38,7 36 12,0 9 8,5 112 63,3 13 9,9 424 30,9
EU-Beitrittskandidaten 80 12,2 129 43,0 20 18,9 10 5,6 6 4,6 245 17,9
Restliches Europa 28 4,3 0 0,0 9 8,5 12 6,8 0 0,0 49 3,6
Rest der Welt 159 24,2 135 45,0 24 22,6 7 4,0 59 45,0 384 28,0
Gesamt 1570 100,0  1124 100,0  745 100,0  399 100,0  387 100,0  4225 100,0
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U6/NU9 © GISS
Fragetext: Welche Staatsangehörigkeit(en) haben Sie?
4225 hochgerechnete Fälle mit Zugehörigkeit zu einer der Gruppen von Wohnungslosen und Angaben zur Staatsangehörigkeit (ohne Fluchthintergrund).
Gesamt
Institutionell untergebracht Nicht institutionell untergebracht
Ohne Fluchthintergrund / 
nach Wohnungsverlust in 
OBG-Unterkunft / in Hotel
Ohne Fluchthintergrund / 
nach Wohnungsverlust in 
Sozialhaus
Wohnungslos in Angebot 
nach §§ 67 ff. SGB XII 
Wohnungslos ohne 
Unterkunft auf der Straße 
/ in Behelfsunterkunft
Verdeckt wohnungslos bei 
Angehörigen / Bekannten
X10A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
Tabelle 9: Staatsangehörigkeit der Befragten nach Altersgruppen von Wohnungslosen
N In % N In % N In % N In% N In % N In %
Deutsche Staatsangehörigkeit 66 19,6 120 26,8 161 26,5 609 29,4 791 32,7 822 45,6 368 58,1 2937 35,3
Andere Staatsangehörigkeit 270 80,4 327 73,2 447 73,5 1465 70,6 1627 67,3 982 54,4 265 41,9 5383 64,7
Darunter:
EU 37 15,0 30 9,8 24 5,5 137 9,9 220 14,3 198 21,3 20 7,5 426 12,9
   dar.: Süd-/Ost-Europa 16 6,5 13 4,2 24 5,5 83 6,0 157 10,2 92 9,9 12 4,5 228 6,9
EU-Beitrittskandidaten 113 45,9 136 44,4 158 35,9 622 45,1 782 50,9 482 51,8 195 73,6 1511 45,7
Restliches Europa 23 9,3 0 0,0 0 0,0 26 1,9 58 3,8 31 3,3 0 0,0 80 2,4
Rest der Welt 73 29,7 140 45,8 258 58,6 595 43,1 477 31,0 220 23,6 50 18,9 1286 38,9
Gesamt 336 100,0 447 100,0 608 100,0 2074 100 2418 100,0 1804 100,0 633 100,0 8320 100,0
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U6/NU9 und Frage U3/NU6 © GISS
Fragetext: Welche Staatsangehörigkeit(en) haben Sie?/ Und wie alt sind Sie selbst?
8320 hochgerechnete Fälle mit Zugehörigkeit mit Angaben zum Alter und Angaben zur Staatsangehörigkeit.
Altersgruppen
65 Jahre und älter40 bis unter 
50 Jahre
Gesamt
Unter 21 Jahre 21 bis unter 
25 Jahre
25 bis unter 
30 Jahre
30 bis unter 
40 Jahre
50 bis unter 
65 Jahre
X11A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
N In %
Westasien 795 44,7
Südasien 294 16,5
EU-Beitrittskandidaten 219 12,3
Ostafrika 179 10,1
Sonstiges Europa 88 4,9
Rest der Welt 205 11,5
Gesamt 1780 100,0
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U6/NU9 © GISS
Fragetext: Welche Staatsangehörigkeit(en) haben Sie?
1780 hochgerechnete Fälle mit Angaben zur Staatsangehörigkeit.
Tabelle 10: Staatsangehörigkeiten der im Anschluss an 
ein abgeschlossenes Asylverfahren institutionell 
untergebrachten Geflüchteten
X12A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
Tabelle 11: Migrationshintergrund für Gruppen von Wohnungslosen
N In % N In % N In % N In % N In % N In %
Migrationshintergrund 905 55,4 447 39,7 170 22,9 183 45,9 165 42,3 1870 43,6
Kein Migrationshintergrund 728 44,6 679 60,3 573 77,1 216 54,1 225 57,7 2421 56,4
Gesamt 1633 100,0 1126 100,0 743 100,0 399 100,0 390 100,0 4291 100,0
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U5/NU8 und Frage U6/NU9. Eigene Berechnungen. © GISS
Fragetext: In welchem Land sind Sie geboren? / Welche Staatsangehörigkeit(en) haben Sie?
4291 hochgerechnete Fälle mit Angaben zum Geburtstland und zur Staatsangehörigkeit. Alle Befragten aus der Gruppe der Geflüchteten, die im Anschluss an abgeschlossenes Asylverfahren untergebracht 
sind, und alle Geflüchteten aus der Ukraine (ab 2022) haben einen Migrationshintergrund. Sie sind daher hier nicht ausgewiesen.
Gesamt
Institutionell untergebracht Nicht institutionell untergebracht 
Ohne Fluchthintergrund / 
nach Wohnungsverlust in 
OBG-Unterkunft / in Hotel
Ohne Fluchthintergrund / 
nach Wohnungsverlust in 
Sozialhaus
Wohnungslos in Angebot 
nach §§ 67 ff. SGB XII 
Wohnungslos ohne 
Unterkunft auf der Straße 
/ in Behelfsunterkunft
Verdeckt wohnungslos 
bei Angehörigen / 
Bekannten
X13A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
Tabelle 12: Schulbesuch nach Gruppen von Wohnungslosen
N In % N In % N In % N In % N In % N In % N In % N In %
Schulbesuch in Deutschland 211 11,0 0 0,0 977 71,0 804 74,5 640 96,4 240 66,9 365 100,0 3237 41,5
Schulbesuch im Ausland 1236 64,4 1807 88,8 326 23,7 176 16,3 18 2,7 100 27,9 0 0,0 3663 47,0
Schulbesuch im In- und Ausland 26 1,4 0 0,0 0 0,0 10 0,9 0 0,0 6 1,7 0 0,0 42 0,5
Kein Schulbesuch 447 23,3 228 11,2 74 5,4 89 8,2 6 0,9 13 3,6 0 0,0 857 11,0
Gesamt 1920 100,0 2035 100,0 1377 100,0 1079 100,0 664 100,0 359 100,0 365 100,0 7799 100,0
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U7/NU10. Mehrfachantworten. Eigene Berechnungen. © GISS
Fragetext: Welche Schul- und Berufsabschlüsse haben Sie?
7799 hochgerechnete Fälle mit Zugehörigkeit zu einer der Gruppen von Wohnungslosen und mit Angaben zum Schulbesuch.
Verdeckt wohnungslos bei 
Angehörigen / Bekannten
Institutionell untergebracht Nicht institutionell untergebracht
GesamtGeflüchtete, im Anschluss 
an abgeschlossenes 
Asylverfahren
Geflüchtete aus der 
Ukraine 
(ab 2022)
Ohne Fluchthintergrund / 
nach Wohnungsverlust in 
OBG-Unterkunft / in Hotel
Ohne Fluchthintergrund / 
nach Wohnungsverlust in 
Sozialhaus
Wohnungslos in Angebot 
nach §§ 67 ff. SGB XII 
Wohnungslos ohne 
Unterkunft auf der 
Straße / in 
Behelfsunterkunft
X14A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
Tabelle 13: Schulbesuch nach Altersgruppen (ohne Fluchthintergrund)
N In % N In % N In % N In % N In % N In % N In % N In %
Schulbesuch in Deutschland 97 100,0 185 95,4 218 83,8 521 74,0 746 78,3 835 77,8 319 76,1 2921 78,9
Schulbesuch im Ausland 0 0,0 9 4,6 42 16,2 110 15,6 172 18,0 185 17,2 74 17,7 592 16,0
Schulbesuch im In- und Ausland 0 0,0 0 0,0 0 0,0 0 0,0 6 0,6 10 0,9 0 0,0 16 0,4
Kein Schulbesuch 0 0,0 0 0,0 0 0,0 73 10,4 29 3,0 43 4,0 26 6,2 171 4,6
Gesamt 97 100,0 194 100,0 260 100,0 704 100,0 953 100,0 1073 100,0 419 100,0 3700 100,0
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U7/NU10 und Frage U3/NU6. Mehrfachantworten. Eigene Berechnungen. © GISS
Fragetext: Welche Schul- und Berufsabschlüsse haben Sie?/ Und wie alt sind Sie selbst?
3700 hochgerechnete Fälle ohne Fluchthintergrund mit Angaben zum Schulbesuch und zum Alter.
Altersgruppen
Gesamt
Unter 21 Jahren 21 bis unter 
25 Jahren
25 bis unter 
30 Jahren
30 bis unter 
40 Jahren
40 bis unter 
50 Jahren
50 bis unter 
65 Jahren 65 Jahre und älter
X15A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
Tabelle 14: Schulbesuch nach Altersgruppen (nur Geflüchtete im Anschluss an ein abgeschlossenes Asylverfahren)
N In % N In % N In % N In % N In % N In % N In % N In %
Schulbesuch in Deutschland 74 59,2 83 60,6 43 23,6 0 0,0 11 2,1 0 0,0 0 0,0 211 11,3
Schulbesuch im Ausland 51 40,8 26 19,0 125 68,7 458 69,4 337 64,6 142 76,8 57 100,0 1196 64,0
Schulbesuch im In- und Ausland 0 0,0 14 10,2 0 0,0 11 1,7 0 0,0 0 0,0 0 0,0 25 1,3
Kein Schulbesuch 0 0,0 14 10,2 14 7,7 191 28,9 174 33,3 43 23,2 0 0,0 436 23,3
Gesamt 125 100,0 137 100,0 182 100,0 660 100,0 522 100,0 185 100,0 57 100,0 1868 100,0
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U7/NU10 und Frage U3/NU6. Mehrfachantworten. Eigene Berechnungen. © GISS
Fragetext: Welche Schul- und Berufsabschlüsse haben Sie?/ Und wie alt sind Sie selbst?
1868 hochgerechnete Fälle von Geflüchteten im Anschluss an ein abgeschlossenes Asylverfahren mit Angaben zum Schulbesuch und zum Alter.
Altersgruppen
Gesamt
Unter 21 Jahren 21 bis unter 
25 Jahren
25 bis unter 
30 Jahren
30 bis unter 
40 Jahren
40 bis unter 
50 Jahren
50 bis unter 
65 Jahren 65 Jahre und älter
X16A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
Tabelle 15: Schulbesuch nach Staatsangehörigkeit (ohne Fluchthintergrund)
N In % N In % N In %
Schulbesuch in Deutschland 2615 96,2 412 36,7 3027 78,8
Schulbesuch im Ausland 81 3,0 536 47,7 617 16,1
Schulbesuch im In- und Ausland 0 0,0 16 1,4 16 0,4
Kein Schulbesuch 23 0,8 159 14,2 182 4,7
Gesamt 2719 100,0 1123 100,0 3842 100,0
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U7/NU10 und Frage U6/NU9. Mehrfachantworten. Eigene Berechnungen. © GISS
Fragetext: Welche Schul- und Berufsabschlüsse haben Sie?/ Welche Staastangehörigkeit(en) haben Sie?
3842 hochgerechnete Fälle ohne Fluchthintergrund  mit Angaben zum Schulbesuch und zur Staatsangehörigkeit.
Staatsangehörigkeit
Gesamt
Deutsch Nichtdeutsch
X17A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
Tabelle 16: Höchster Bildungsabschluss nach Gruppen von Wohnungslosen (ohne Fluchthintergrund)
N In % N In % N In % N In % N In % N In %
Kein Schulabschluss 200 18,2 232 26,2 123 19,0 70 26,0 94 26,5 719 22,1
Sonderschulabschluss/Förderschulabschluss 10 0,9 109 12,3 0 0,0 9 3,3 0 0,0 128 3,9
Hauptschulabschluss 277 25,3 268 30,2 276 42,7 39 14,5 150 42,3 1010 31,1
Mittlere Reife 112 10,2 40 4,5 55 8,5 23 8,6 47 13,2 277 8,5
(Fach-)Hochschulreife 71 6,5 26 2,9 44 6,8 20 7,4 36 10,1 197 6,1
Ausbildung/Studium abgeschlossen 332 30,3 201 22,7 148 22,9 95 35,3 28 7,9 804 24,7
Ausbildung/Studium im Ausland 94 8,6 10 1,1 0 0,0 13 4,8 0 0,0 117 3,6
Gesamt 1096 100,0 886 100,0 646 100,0 269 100,0 355 100,0 3252 100,0
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U7/NU10. Mehrfachantworten. Eigene Berechnungen. © GISS
Fragetext: Welche Schul- und Berufsabschlüsse haben Sie?
3252 hochgerechnete Fälle ohne Fluchthintergrund mit Angaben zum Schul-/Berufsabschluss.
Verdeckt wohnungslos 
bei Angehörigen / 
Bekannten
Institutionell untergebracht Nicht institutionell untergebracht
GesamtOhne Fluchthintergrund / 
nach Wohnungsverlust in 
OBG-Unterkunft / in Hotel
Ohne Fluchthintergrund / 
nach Wohnungsverlust in 
Sozialhaus
Wohnungslos in Angebot 
nach §§ 67 ff. SGB XII 
Wohnungslos ohne 
Unterkunft auf der Straße 
/ in Behelfsunterkunft
X18A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
Tabelle 17: Höchster Bildungsabschluss nach Alter (ohne Fluchthintergrund)
N In % N In % N In % N In % N In % N In %
Kein Schulabschluss 43 44,8 46 26,4 39 18,6 156 26,7 186 23,1 152 16,7 84 23,1 706 22,5
Sonderschulabschluss/Förderschulabschluss 0 0,0 0 0,0 0 0,0 9 1,5 73 9,1 26 2,9 20 5,5 128 4,1
Hauptschulabschluss 36 37,5 91 52,3 98 46,7 233 39,9 194 24,1 230 25,3 113 31,1 995 31,7
Mittlere Reife 0 0,0 24 13,8 17 8,1 52 8,9 91 11,3 69 7,6 23 6,3 276 8,8
(Fach-)Hochschulreife 17 17,7 13 7,5 33 15,7 28 4,8 50 6,2 37 4,1 9 2,5 187 6,0
Ausbildung/Studium abgeschlossen 0 0,0 0 0,0 23 11,0 89 15,2 170 21,1 362 39,9 96 26,4 740 23,6
Ausbildung/Studium im Ausland 0 0,0 0 0,0 0 0,0 17 2,9 42 5,2 32 3,5 18 5,0 109 3,5
Gesamt 96 100,0 174 100,0 210 100,0 584 100,0 806 100,0 908 100,0 363 100,0 3141 100,0
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U7/NU10 und Frage U3/NU6. Mehrfachantworten. Eigene Berechnungen. © GISS
Fragetext: Welche Schul- und Berufsabschlüsse haben Sie?/ Und wie alt sind Sie selbst?
3141 hochgerechnete Fälle ohne Fluchthintergrund mit Angaben zum Schul-/Berufsabschluss und zum Alter.
40 bis unter 
50 Jahre
Altersgruppen
Gesamt
Unter 21 Jahre 21 bis unter 
25 Jahre
25 bis unter 
30 Jahre
50 bis unter 
65 Jahre 65 Jahre und älter30 bis unter 
40 Jahre
X19A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
Tabelle 18: Höchster Bildungsabschluss nach Staatsangehörigkeit (ohne Fluchthintergrund)
N In % N In % N In %
Kein Schulabschluss 457 17,4 162 30,2 619 19,6
Sonderschulabschluss/Förderschulabschluss 122 4,7 6 1,1 128 4,1
Hauptschulabschluss 862 32,9 148 27,6 1010 32,0
Mittlere Reife 226 8,6 50 9,3 276 8,7
(Fach-)Hochschulreife 150 5,7 47 8,8 197 6,2
Ausbildung/Studium abgeschlossen 749 28,6 62 11,5 811 25,7
Ausbildung/Studium im Ausland 54 2,1 62 11,5 116 3,7
Gesamt 2620 100,0 537 100,0 3157 100,0
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U7/NU10 und Frage U3/NU6. Mehrfachantworten. Eigene Berechnungen. © GISS
Fragetext: Welche Schul- und Berufsabschlüsse haben Sie?/ Und wie alt sind Sie selbst?
3157 hochgerechnete Fälle ohne Fluchthintergrund mit Angaben zum Schul-/Berufsabschluss und zum Alter.
Staatsangehörigkeit
Gesamt
Deutsch Nichtdeutsch
X20A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
Tabelle 19: Selbsteinschätzung zu Deutschkenntnissen nach Gruppen von Wohnungslosen
N In % N In % N In % N In % N In % N In % N In % N In %
Kann mich sehr gut/gut in Deutsch verständigen. 404 33,4 105 6,8 126 36,6 63 34,5 23 72,4 37 54,4 1 8,6 759 22,4
Deutsch reicht für die Verständigung im Alltag. 467 38,6 526 34,1 74 21,5 93 51,0 0 0,0 18 26,5 11 91,4 1189 35,1
Kann nur wenig/gar kein Deutsch. 338 28,0 912 59,1 144 41,9 26 14,5 9 27,6 13 19,1 0 0,0 1442 42,5
Gesamt 1209 100,0 1543 100,0 344 100,0 182 100,0 32 100,0 68 100,0 12 100,0 3390 100,0
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U7/NU10. Eigene Berechnungen. © GISS
Fragetext: Welche Schul- und Berufsabschlüsse haben Sie?
3390 hochgerechnete Fälle mit Zugehörigkeit zu einer der Gruppen von Wohnungslosen, ohne Schulbesuch in Deutschland und mit Angaben zu Deutschkenntnissen.
Gesamt
Institutionell untergebracht Nicht institutionell untergebracht
Geflüchtete, im Anschluss 
an abgeschlossenes 
Asylverfahren
Geflüchtete aus der 
Ukraine 
(ab 2022)
Ohne Fluchthintergrund / 
nach Wohnungsverlust in 
OBG-Unterkunft / in Hotel
Ohne Fluchthintergrund / 
nach Wohnungsverlust in 
Sozialhaus
Wohnungslos in Angebot 
nach §§ 67 ff. SGB XII 
Wohnungslos ohne 
Unterkunft auf der Straße 
/ in Behelfsunterkunft
Verdeckt wohnungslos bei 
Angehörigen / Bekannten
X21A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
N In % N In % N In % N In %
Ich lasse mich beraten 294 46,6 384 39,9 315 25,5 993 35,1
Ich kenne kein Angebot 101 16,0 447 46,4 642 52,0 1190 42,1
Ich kenne ein Angebot, aber… 236 37,4 132 13,7 277 22,4 645 22,8
Gesamt 631 100,0 963 100,0 1234 100,0 2828 100,0
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U7/NU10 und U22/NU24. Eigene Berechnungen. © GISS
Fragetext: Welche Schul- und Berufsabschlüsse haben Sie?/ Nutzen Sie regelmäßig Beratungsangebote?
2828 hochgerechnete Fälle mit Angaben zu Nutzung von Beratungsangeboten und mit Angaben zu Deutschkenntnissen.
Tabelle 20: Nutzung von Beratungsangeboten nach Selbsteinschätzung zu 
Deutschkenntnissen 
Deutschkenntnisse
GesamtKann mich sehr 
gut/gut in Deutsch 
verständigen
Deutsch reicht für 
die Verständigung 
im Alltag
Kann nur wenig/gar 
kein Deutsch
X22A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
Tabelle 21: Einkommen nach Gruppen von Wohnungslosen
N In % N In % N In % N In % N In % N In % N In % N In %
Leistungen nach dem SGB II 1308 64,1 1631 76,8 950 59,1 401 37,8 517 70,2 149 38,9 268 71,1 5224 62,7
   davon: nur SGB-II-Leistungen 918 45,0 1296 61,0 826 51,4 271 25,5 432 58,7 133 34,7 268 71,1 4144 49,8
   davon: SGB II und Einkommen aus  Erwerbsarbeit 103 5,0 18 0,8 46 2,9 31 2,9 6 0,8 0 0,0 0 0,0 204 2,4
   davon: SGB II und anderes Einkommen 287 14,1 317 14,9 78 4,9 99 9,3 79 10,7 16 4,2 0 0,0 876 10,5
Leistungen nach dem SGB XII 213 10,4 88 4,1 145 9,0 112 10,6 76 10,3 8 2,1 11 2,9 653 7,8
   davon: nur SGB-XII-Leistungen 185 9,1 88 4,1 93 5,8 36 3,4 35 4,8 8 2,1 11 2,9 456 5,5
   davon: SGB XII und anderes Einkommen 28 1,4 0 0,0 52 3,2 76 7,2 41 5,6 0 0,0 0 0,0 197 2,4
SGB-III-Leistungen und anderes 26 1,3 70 3,3 24 1,5 36 3,4 41 5,6 8 2,1 13 3,4 218 2,6
Rente 0 0,0 53 2,5 120 7,5 205 19,3 49 6,7 35 9,1 11 2,9 473 5,7
Einkommen aus Erwerbsarbeit   320 15,7 70 3,3 52 3,2 211 19,9 35 4,8 9 2,3 0 0,0 697 8,4
   davon: nur Einkommen aus Erwerbsarbeit 297 14,6 70 3,3 36 2,2 185 17,4 26 3,5 3 0,8 0 0,0 617 7,4
   davon: Erwerbsarbeit und Sonstiges 23 1,1 0 0,0 16 1,0 26 2,5 9 1,2 6 1,6 0 0,0 80 1,0
Sonstiges (z. B. Einkommen anderer Haushaltsmitglieder) 85 4,2 106 5,0 44 2,7 70 6,6 0 0,0 3 0,8 35 9,3 343 4,1
Kein Einkommen 74 3,6 106 5,0 214 13,3 0 0,0 18 2,4 102 26,6 22 5,8 536 6,4
E. aus informeller Beschäftigung/Betteln o. Ä. 14 0,7 0 0,0 58 3,6 26 2,5 0 0,0 69 18,0 17 4,5 184 2,2
Gesamt 2040 100,0 2124 100,0 1607 100,0 1061 100,0 736 100,0 383 100,0 377 100,0 8328 100,0
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U8/NU11. Mehrfachantworten. Eigene Berechnungen. © GISS
Fragetext: Von welchem Einkommen leben Sie?
8328 hochgerechnete Fälle mit Zugehörigkeit zu einer der Gruppen von Wohnungslosen und  Angaben zum Einkommen.
Gesamt
Institutionell untergebracht Nicht institutionell untergebracht
Geflüchtete, im 
Anschluss an 
abgeschlossenes 
Asylverfahren
Geflüchtete aus der 
Ukraine (ab 2022)
Ohne Fluchthintergrund / 
nach Wohnungsverlust in 
OBG-Unterkunft / in Hotel
Ohne Fluchthintergrund / 
nach Wohnungsverlust in 
Sozialhaus
Wohnungslos in Angebot 
nach §§ 67 ff. SGB XII 
Wohnungslos ohne 
Unterkunft auf der 
Straße / in 
Behelfsunterkunft
Verdeckt wohnungslos 
bei Angehörigen / 
Bekannten
X23A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
Tabelle 22: Einkommen nach Altersgruppen
N In % N In % N In % N In % N In % N In % N In % N In %
Leistungen nach dem SGB II 194 64,7 282 63,2 376 67,3 1464 73,3 1740 73,5 908 51,3 120 19,2 5084 63,0
   davon: nur SGB II-Leistungen 176 58,7 218 48,9 307 54,9 1131 56,6 1373 58,0 801 45,2 54 8,7 4060 50,3
   davon: SGB II und Einkommen aus  Erwerbsarbeit 0 0,0 9 2,0 0 0,0 78 3,9 72 3,0 28 1,6 0 0,0 187 2,3
   davon: SGB II und anderes Einkommen 18 6,0 55 12,3 69 12,3 255 12,8 295 12,5 79 4,5 66 10,6 837 10,4
Leistungen nach dem SGB XII 11 3,7 40 9,0 22 3,9 118 5,9 102 4,3 198 11,2 141 22,6 632 7,8
   davon: nur SGB XII-Leistungen 11 3,7 40 9,0 8 1,4 85 4,3 66 2,8 144 8,1 90 14,4 444 5,5
   davon: SGB XII und anderes Einkommen 0 0,0 0 0,0 14 2,5 33 1,7 36 1,5 54 3,0 51 8,2 188 2,3
SGB III-Leistungen und anderes 0 0,0 13 2,9 9 1,6 14 0,7 39 1,6 115 6,5 18 2,9 208 2,6
Rente 0 0,0 0 0,0 0 0,0 0 0,0 24 1,0 181 10,2 265 42,5 470 5,8
Einkommen aus Erwerbsarbeit   11 3,7 36 8,1 112 20,0 187 9,4 129 5,4 209 11,8 0 0,0 684 8,5
   davon: nur Einkommen aus Erwerbsarbeit 11 3,7 36 8,1 112 20,0 159 8,0 92 3,9 195 11,0 0 0,0 605 7,5
   davon: Erwerbsarbeit und Sonstiges 0 0,0 0 0,0 0 0,0 28 1,4 37 1,6 14 0,8 0 0,0 79 1,0
Sonstiges (z. B. Einkommen anderer Haushaltsmitglieder) 11 3,7 50 11,2 18 3,2 77 3,9 107 4,5 29 1,6 21 3,4 313 3,9
Kein Einkommen 73 24,3 25 5,6 8 1,4 100 5,0 170 7,2 118 6,7 19 3,0 513 6,4
E. aus informeller Beschäftigung / Betteln o. Ä. 0 0,0 0 0,0 14 2,5 38 1,9 56 2,4 13 0,7 40 6,4 161 2,0
Gesamt 300 100,0 446 100,0 559 100,0 1998 100,0 2367 100,0 1771 100,0 624 100,0 8065 100,0
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U8/NU11 und Frage U3/NU6. Mehrfachantworten. Eigene Berechnungen. © GISS
Fragetext: Von welchem Einkommen leben Sie?/ Und wie alt sind Sie selbst?
8065 hochgerechnete Fälle mit Angaben zu Einkommen und Alter.
65 Jahre und älter
Altersgruppen
Gesamt
Unter 21 Jahre 21 bis unter 
25 Jahre
25 bis unter 
30 Jahre
30 bis unter 
40 Jahre
40 bis unter 
50 Jahre
50 bis unter 
65 Jahre
X24A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
Tabelle 23: Einkommen nach Staatsangehörigkeit
N In % N In % N In % N In %
Leistungen nach dem SGB II 1873 62,4 3337 62,9 93 22,6 5210 62,7
   davon: nur SGB II-Leistungen 1611 53,6 2533 47,7 85 20,6 4144 49,9
   davon: SGB II und Einkommen aus  Erwerbsarbeit 37 1,2 155 2,9 0 0,0 192 2,3
   davon: SGB II und anderes Einkommen 225 7,5 649 12,2 8 1,9 874 10,5
Leistungen nach dem SGB XII 251 8,4 400 7,5 9 2,2 651 7,8
   davon: nur SGB XII-Leistungen 102 3,4 353 6,7 9 2,2 455 5,5
   davon: SGB XII und anderes Einkommen 149 5,0 47 0,9 0 0,0 196 2,4
SGB III-Leistungen und anderes 83 2,8 133 2,5 16 3,9 216 2,6
Rente 335 11,2 139 2,6 6 1,5 474 5,7
Einkommen aus Erwerbsarbeit   159 5,3 539 10,2 41 10,0 698 8,4
   davon: nur Einkommen aus Erwerbsarbeit 150 5,0 468 8,8 19 4,6 618 7,4
   davon: Erwerbsarbeit und Sonstiges 9 0,3 71 1,3 22 5,3 80 1,0
Sonstiges (z. B. Einkommen anderer Haushaltsmitglieder) 95 3,2 246 4,6 17 4,1 341 4,1
Kein Einkommen 147 4,9 387 7,3 150 36,4 534 6,4
E. aus informeller Beschäftigung / Betteln o. Ä. 60 2,0 124 2,3 80 19,4 184 2,2
Gesamt 3003 100,0 5305 100,0 412 100,0 8308 100,0
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U8/NU11 und Frage U6/NU9. Mehrfachantworten. Eigene Berechnungen. © GISS
Fragetext: Von welchem Einkommen leben Sie?/ Welche Staatsangehörigkeiten haben Sie?
8308 hochgerechnete Fälle mit Angaben zu Einkommen und Staatsangehörigkeit. 412 hochgerechnete Fälle aus Ost-/Südosteuropa mit Angaben zum Einkommen.
Staatsangehörigkeit
Gesamt
Deutsch Nichtdeutsch Nur EU-Bürger*innen aus 
Ost-/Südosteuropa
X25A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
Tabelle 24: Schulden nach Gruppen von Wohnungslosen
N In % N In % N In % N In % N In % N In % N In % N In %
Keine Schulden 1626 85,9 1999 94,2 579 43,9 335 36,1 155 27,1 106 30,8 83 26,5 4883 65,2
Miet/Energischlulden 71 3,7 18 0,8 247 18,7 322 34,7 129 22,6 86 25,0 57 18,2 930 12,4
Krankenkassenschulden 43 2,3 0 0,0 129 9,8 119 12,8 169 29,5 107 31,1 60 19,2 627 8,4
Andere Schulden 211 11,1 122 5,7 532 40,3 433 46,7 351 61,4 191 55,5 206 65,8 2046 27,3
Hochgerechnete Fälle mit gültigen Angaben 1894 100,0 2122 100,0 1320 100,0 927 100,0 572 100,0 344 100,0 313 100,0 7492 100,0
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U9/NU12. Mehrfachantworten. Eigene Berechnungen. © GISS
Fragetext: Haben Sie Schulden?
7492 hochgerechnete Fälle mit Zugehörigkeit zu einer der Gruppen von Wohnungslosen und Angaben zu Schulden.
Verdeckt wohnungslos bei 
Angehörigen / Bekannten
Institutionell untergebracht Nicht institutionell untergebracht
GesamtGeflüchtete, im Anschluss 
an abgeschlossenes 
Asylverfahren
Geflüchtete aus der 
Ukraine 
(ab 2022)
Ohne Fluchthintergrund / 
nach Wohnungsverlust in 
OBG-Unterkunft / in Hotel
Ohne Fluchthintergrund / 
nach Wohnungsverlust in 
Sozialhaus
Wohnungslos in Angebot 
nach §§ 67 ff. SGB XII 
Wohnungslos ohne 
Unterkunft auf der 
Straße / in 
Behelfsunterkunft
X26A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
Tabelle 25: Schulden nach Gruppen von Wohnungslosen (ausdifferenziert nach Mehrfachnennungen)
N In % N In % N In % N In % N In % N In % N In % N In %
Keine Schulden 1626 85,9 1999 94,2 579 43,9 335 36,1 155 27,1 106 30,8 83 26,5 4883 65,2
Miet/Energischlulden 29 1,5 0 0,0 137 10,4 60 6,5 43 7,5 28 8,1 11 3,5 308 4,1
Krankenkassenschulden 14 0,7 0 0,0 44 3,3 26 2,8 18 3,1 9 2,6 13 4,2 124 1,7
Andere Schulden 168 8,9 105 4,9 417 31,6 244 26,3 156 27,3 90 26,2 135 43,1 1315 17,6
Miet-/Energieschulden und Krankenkassenschulden 14 0,7 0 0,0 28 2,1 73 7,9 6 1,0 10 2,9 0 0,0 131 1,7
Miet-/Energieschulden und andere Schulden 29 1,5 18 0,8 58 4,4 169 18,2 48 8,4 13 3,8 24 7,7 359 4,8
Krankenkassenschulden und andere Schulden 14 0,7 0 0,0 33 2,5 0 0,0 114 19,9 53 15,4 24 7,7 238 3,2
Miet-/Energie-, Krankenkassen- und andere Schulden 0 0,0 0 0,0 24 1,8 20 2,2 32 5,6 35 10,2 23 7,3 134 1,8
Gesamt 1894 100,0 2122 100,0 1320 100,0 927 100,0 572 100,0 344 100,0 313 100,0 7492 100,0
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U9/NU12. Mehrfachantworten. Eigene Berechnungen. © GISS
Fragetext: Haben Sie Schulden?
7492 hochgerechnete Fälle mit Zugehörigkeit zu einer der Gruppen von Wohnungslosen und Angaben zu Schulden.
Gesamt
Institutionell untergebracht Nicht institutionell untergebracht
Geflüchtete, im 
Anschluss an 
abgeschlossenes 
Asylverfahren
Geflüchtete aus der 
Ukraine 
(ab 2022)
Ohne Fluchthintergrund / 
nach Wohnungsverlust in 
OBG-Unterkunft / in Hotel
Ohne Fluchthintergrund / 
nach Wohnungsverlust in 
Sozialhaus
Wohnungslos in Angebot 
nach §§ 67 ff. SGB XII 
Wohnungslos ohne 
Unterkunft auf der 
Straße / in 
Behelfsunterkunft
Verdeckt wohnungslos 
bei Angehörigen / 
Bekannten
X27A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
Tabelle 26: Schufa-Eintrag nach Gruppen von Wohnungslosen
N In % N In % N In % N In % N In % N In % N In % N In %
Schufa-Eintrag 40 13,5 0 0,0  545 58,9 483 66,3 354 65,3 145 52,5 113 41,0 1680 53,1
Kein Schufa-Eintrag 257 86,5 122 100,0  381 41,1 245 33,7 188 34,7 131 47,5 162 59,0 1486 46,9
Gesamt 297 100,0  122 100,0  926 100,0  728 100,0  542 100,0  276 100,0  275 100,0  3166 100,0
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U9/NU12. Eigene Berechnungen. © GISS
Fragetext: Haben Sie Schulden?
3166 hochgerechnete Fälle mit Zugehörigkeit zu einer der Gruppen von Wohnungslosen und Angaben zu Schulden.
Gesamt
Institutionell untergebracht Nicht institutionell untergebracht
Geflüchtete, im Anschluss 
an abgeschlossenes 
Asylverfahren
Geflüchtete aus der 
Ukraine 
(ab 2022)
Ohne Fluchthintergrund / 
nach Wohnungsverlust in 
OBG-Unterkunft / in Hotel
Ohne Fluchthintergrund / 
nach Wohnungsverlust in 
Sozialhaus
Wohnungslos in Angebot 
nach §§ 67 ff. SGB XII 
Wohnungslos ohne 
Unterkunft auf der Straße 
/ in Behelfsunterkunft
Verdeckt wohnungslos bei 
Angehörigen / Bekannten
X28A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
Tabelle 27: Anlass der Wohnungslosigkeit nach Gruppen von Wohnungslosen
N In % N In % N In % N In % N In % N In % N In % N In %
Mietvertrag in Deutschland und Wohnung verloren 0 0,0  0 0,0  960 61,7 761 75,5 497 74,7 268 70,7 189 52,1 2675 34,4
Ende der Jugendhilfemaßnahme 0 0,0  0 0,0  42 2,7 20 2,0 9 1,3 17 4,5 47 12,9 135 1,7
Auszug aus dem Elternhaus in Wohnungslosigkeit 0 0,0  0 0,0  79 5,1 46 4,6 58 8,8 14 3,7 90 24,8 287 3,7
Geflüchtet und noch nie Wohnung in Deutschland 1857 98,5 1807 94,5 16 1,0 27 2,7 0 0,0  10 2,6 0 0,0 3717 47,9
Zuwanderung ohne Flucht und noch nie Wohnung in Deutschland 0 0,0  4,6 231 14,9 73 7,2 0 0,0  47 12,4 0 0,0 #WERT! 5,6
Sonstiges 14 0,7 18 0,9 187 12,0 80 7,9 75 11,2 13 3,4 37 10,2 424 5,5
Mehrere Gründe 14 0,7 0 0,0  41 2,6 0 0,0  26 4,0 10 2,6 0 0,0 91 1,2
Gesamt 1885 100,0  1912 100,0  1556 100,0  1007 100,0  665 100,0  379 100,0  363 100,0  7767 100,0
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U13/NU13. Eigene Berechnungen. © GISS
Fragetext: Wir möchten wissen, wie es zu Ihrer Wohnungslosigkeit gekommen ist.
7767 hochgerechnete Fälle mit Zugehörigkeit zu einer der Gruppen von Wohnungslosen und Angaben zum Anlass von Wohnungslosigkeit.
Gesamt
Institutionell untergebracht Nicht institutionell untergebracht
Verdeckt wohnungslos bei 
Angehörigen / Bekannten
Geflüchtete, im Anschluss 
an abgeschlossenes 
Asylverfahren
Geflüchtete aus der 
Ukraine (ab 2022)
Ohne Fluchthintergrund / 
nach Wohnungsverlust in 
OBG-Unterkunft / in Hotel
Ohne Fluchthintergrund / 
nach Wohnungsverlust in 
Sozialhaus
Wohnungslos in Angebot 
nach §§ 67 ff. SGB XII
Wohnungslos ohne 
Unterkunft auf der 
Straße / in 
Behelfsunterkunft
X29A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
Tabelle 28: Anlass der Wohnungslosigkeit nach Alter
N In % N In % N In % N In % N In % N In % N In % N In %
Mietvertrag in Deutschland und Wohnung verloren 17 6,2 45 11,2 150 27,7 536 28,5 775 35,1 772 46,3 277 48,7 2572 34,1
Ende der Jugendhilfemaßnahme 24 8,7 40 10,0 29 5,4 3 0,2 25 1,1 13 0,8 0 0,0 134 1,8
Auszug aus dem Elternhaus in Wohnungslosigkeit 55 20,0 81 20,2 9 1,7 39 2,1 15 0,7 51 3,1 35 6,2 285 3,8
Geflüchtet und noch nie Wohnung in Deutschland 149 54,2 207 51,6 287 53,0 1110 59,0 1111 50,3 598 35,9 180 31,6 3642 48,3
Zuwanderung ohne Flucht und noch nie Wohnung in Deutschland 16 5,8 9 2,2 24 4,4 101 5,4 108 4,9 110 6,6 46 8,1 414 5,5
Sonstiges 0 0,0 19 4,7 43 7,9 73 3,9 159 7,2 90 5,4 31 5,4 415 5,5
Mehrere Gründe 14 5,1 0 0,0 0 0,0 20 1,1 16 0,7 32 1,9 0 0,0 82 1,1
Gesamt 275 100,0 401 100,0 542 100,0 1882 100,0 2209 100,0 1666 100,0 569 100,0 7544 100,0
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U13/NU13 und Frage U3/NU6. Eigene Berechnungen. © GISS
Fragetext: Wir möchten wissen, wie es zu Ihrer Wohnungslosigkeit gekommen ist./ Und wie alt sind Sie selbst?
7544 hochgerechnete Fälle mit Angaben zum Anlass von Wohnungslosigkeit und zu Alter.
65 Jahre und älter
Altersgruppen
Gesamt
Unter 21 Jahre 21 bis unter 
25 Jahre
25 bis unter 
30 Jahre
30 bis unter 
40 Jahre
40 bis unter 
50 Jahre
50 bis unter 
65 Jahre
X30A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
Tabelle 29: Dauer der Wohnungslosigkeit in Deutschland nach Gruppen von Wohnungslosen
N In % N In % N In % N In % N In % N In % N In % N In %
Weniger als 3 Monate 31 1,8 106 6,6 167 10,5 0 0,0 9 1,3 29 7,4 44 11,9 386 5,3
3 Monate bis 1 Jahr 188 11,1 1315 81,6 326 20,4 103 10,3 63 9,2 37 9,5 64 17,3 2096 28,5
1 bis 5 Jahre 481 28,5 174 10,8 746 46,7 287 28,6 342 49,9 159 40,8 147 39,7 2336 31,8
Länger als 5 Jahre 988 58,5 17 1,1 359 22,5 614 61,2 271 39,6 165 42,3 115 31,1 2529 34,4
Gesamt 1688 100,0  1612 100,0  1598 100,0  1004 100,0  685 100,0  390 100,0  370 100,0  7347 100,0
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U14/NU14. Eigene Berechnungen. © GISS
Fragetext: Seit wann sind Sie in Deutschland wohnungslos?
7347 hochgerechnete Fälle mit Zugehörigkeit zu einer der Gruppen von Wohnungslosen und Angaben zur Dauer der Wohnungslosigkeit.
Gesamt
Institutionell untergebracht Nicht institutionell untergebracht
Geflüchtete, im Anschluss 
an abgeschlossenes 
Asylverfahren
Geflüchtete aus der 
Ukraine (ab 2022)
Ohne Fluchthintergrund / 
nach Wohnungsverlust in 
OBG-Unterkunft / in Hotel
Ohne Fluchthintergrund / 
nach Wohnungsverlust in 
Sozialhaus
Wohnungslos in Angebot 
nach §§ 67 ff. SGB XII
Wohnungslos ohne 
Unterkunft auf der 
Straße / in 
Behelfsunterkunft
Verdeckt wohnungslos bei 
Angehörigen / Bekannten
X31A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
Tabelle 30: Dauer der Wohnungslosigkeit in Deutschland nach Geschlecht
N In % N In % N In %
Weniger als 3 Monate 184 5,9 198 4,7 382 5,2
3 Monate bis 1 Jahr 1383 44,6 710 16,8 2093 28,6
1 bis 5 Jahre 725 23,4 1607 38,0 2332 31,8
Länger als 5 Jahre 810 26,1 1713 40,5 2523 34,4
Gesamt 3102 100,0  4228 100,0  7330 100,0
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U14/NU14 und Frage U4/NU6. Eigene Berechnungen. © GISS
Fragetext: Seit wann sind Sie in Deutschland wohnungslos?/Welches Geschlecht haben Sie?
7330 hochgerechnete Fälle mit Angaben zum Geschlecht und Angaben zur Dauer der Wohnungslosigkeit. Die 
Angaben diversgeschlechtlicher Personen ließen sich aufgrund der fehlenden Datengrundlage nicht 
hochrechnen und können hier nicht ausgewiesen werden.
Geschlecht
Gesamt
Weiblich Männlich
X32A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
N In % N In % N In %
Weniger als 3 Monate 79 4,1 198 5,2 277 4,8
3 Monate bis 1 Jahr 362 19,0 416 10,9 778 13,6
1 bis 5 Jahre 654 34,3 1504 39,4 2158 37,7
Länger als 5 Jahre 810 42,5 1695 44,5 2505 43,8
Gesamt 1905 100,0  3813 100,0  5718 100,0
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U14/NU14 und Frage U4/NU6. Eigene Berechnungen. © GISS
Fragetext: Seit wann sind Sie in Deutschland wohnungslos?/Welches Geschlecht haben Sie?
Tabelle 31: Dauer der Wohnungslosigkeit in Deutschland nach Geschlecht 
(ohne Geflüchtete aus der Ukraine)
5718 hochgerechnete Fälle mit Angaben zum Geschlecht und Angaben zur Dauer der Wohnungslosigkeit. Die 
Angaben diversgeschlechtlicher Personen ließen sich aufgrund der fehlenden Datengrundlage nicht 
hochrechnen und können hier nicht ausgewiesen werden.
Geschlecht
Gesamt
Weiblich Männlich
X33A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
N In % N In % N In %
Weniger als 3 Monate 197 7,2 82 2,7 279 4,9
3 Monate bis 1 Jahr 353 13,0 416 13,9 769 13,4
1 bis 5 Jahre 1117 41,0 1044 34,8 2161 37,8
Länger als 5 Jahre 1055 38,8 1455 48,5 2510 43,9
Gesamt 2722 100,0  2997 100,0  5719 100,0
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U14/NU14 und Frage U6/NU8. Eigene Berechnungen. © GISS
Fragetext: Seit wann sind Sie in Deutschland wohnungslos?/Welche Staatsangehörigkeit(en) haben Sie?
Tabelle 32: Dauer der Wohnungslosigkeit in Deutschland nach 
Staatsangehörigkeit (ohne Geflüchtete aus der Ukraine)
5719 hochgerechnete Fälle mit Angaben zur Staatsangehörigkeit und mit Angaben zur Dauer der 
Wohnungslosigkeit.
Staatsangehörigkeit
Gesamt
Deutsch Nichtdeutsch
X34A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
N In % N In % N In % N In % N In % N In %
Mietschulden 313 34,6 423 61,6 185 41,3 115 46,9 75 42,4 1111 45,1
Haft  63 7,0 10 1,5 135 30,1 43 17,6 12 6,8 263 10,7
Andere Gründe 594 65,7 310 45,1 175 39,1 119 48,6 103 58,2 1301 52,9
Hochgerechnete Fälle mit gültigen Angaben 904 100,0  687 100,0  448 100,0  245 100,0  177 100,0  2461 100,0
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U15/NU15. Mehrfachantworten. Eigene Berechnungen. © GISS
Fragetext: Warum haben Sie Ihre Wohnung verloren?
2461 hochgerechnete Fälle mit Zugehörigkeit zu einer der Gruppen von Wohnungslosen und mit Angaben zu den Gründen eines Wohnungsverlustes in Deutschland.
Gesamt
Tabelle 33: Gründe für Wohnungsverlust in Deutschland nach Gruppen von Wohnungslosen
Ohne Fluchthintergrund / 
nach Wohnungsverlust in 
OBG-Unterkunft / in Hotel
Ohne Fluchthintergrund / 
nach Wohnungsverlust in 
Sozialhaus
Wohnungslos in Angebot 
nach §§ 67 ff. SGB XII 
Wohnungslos ohne 
Unterkunft auf der 
Straße / in 
Behelfsunterkunft
Verdeckt wohnungslos bei 
Angehörigen / Bekannten
X35A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
N In % N In % N In % N In % N In % N In %
Nur Mietschulden 247 27,3 367 53,4 147 32,8 86 35,1 62 35,0 909 36,9
Nur Haft 47 5,2 10 1,5 108 24,1 40 16,3 12 6,8 217 8,8
Nur andere Gründe 544 60,2 254 37,0 146 32,6 87 35,5 90 50,8 1121 45,6
Mietschulden und Haft 16 1,8 0 0,0 18 4,0 0 0,0 0 0,0 34 1,4
Mietschulden und andere Gründe 50 5,5 56 8,2 20 4,5 29 11,8 13 7,3 168 6,8
Haft und andere Gründe 0 0,0 0 0,0 9 2,0 3 1,2 0 0,0 12 0,5
Gesamt 904 100,0  687 100,0  448 100,0  245 100,0  177 100,0  2461 100,0
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U15/NU15. Mehrfachantworten. Eigene Berechnungen. © GISS
Fragetext: Warum haben Sie Ihre Wohnung verloren?
2461 hochgerechnete Fälle mit Zugehörigkeit zu einer der Gruppen von Wohnungslosen und mit Angaben zu den Gründen eines Wohnungsverlustes in Deutschland.
Gesamt
Tabelle 34: Gründe für Wohnungsverlust in Deutschland nach Gruppen von Wohnungslosen (ausdifferenziert nach 
Mehrfachnennungen)
Ohne Fluchthintergrund / 
nach Wohnungsverlust in 
OBG-Unterkunft / in Hotel
Ohne Fluchthintergrund / 
nach Wohnungsverlust in 
Sozialhaus
Wohnungslos in Angebot 
nach §§ 67 ff. SGB XII 
Wohnungslos ohne 
Unterkunft auf der 
Straße / in 
Behelfsunterkunft
Verdeckt wohnungslos 
bei Angehörigen / 
Bekannten
X36A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
N In % N In % N In %
Nur Mietschulden 673 39,3 236 31,7 909 37,0
Nur Haft 170 9,9 46 6,2 216 8,8
Nur andere Gründe 722 42,1 399 53,6 1121 45,6
Mietschulden und Haft 33 1,9 0 0,0 33 1,3
Mietschulden und andere Gründe 113 6,6 54 7,3 167 6,8
Haft und andere Gründe 3 0,2 9 1,2 12 0,5
Gesamt 1714 100,0  744 100,0  2458 100,0
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U15/NU15 und U6/NU9. Mehrfachantworten. Eigene Berechnungen. © GISS
Fragetext: Warum haben Sie Ihre Wohnung verloren?/ Welche Staatsangehörigkeit(en) haben Sie?
2458 hochgerechnete Fälle mit Angaben zur Staatsangehörigkeit und mit Angaben zu den Gründen eines 
Wohnungsverlustes in Deutschland.
Tabelle 35: Gründe für Wohnungsverlust Deutschland nach Staatsangehörigkeit 
(ausdifferenziert nach Mehrfachnennungen)
Deutsch Nichtdeutsch Gesamt
X37A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
N In % N In % N In %
Nur Mietschulden 333 44,8 576 33,6 909 37,0
Nur Haft 33 4,4 184 10,7 217 8,8
Nur andere Gründe 323 43,5 794 46,4 1117 45,5
Mietschulden und Haft 0 0,0 33 1,9 33 1,3
Mietschulden und andere Gründe 54 7,3 114 6,7 168 6,8
Haft und andere Gründe 0 0,0 12 0,7 12 0,5
Gesamt 743 100,0  1713 100,0  2456 100,0
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U15/NU15 und U4/NU6. Mehrfachantworten. Eigene Berechnungen. © GISS
Fragetext: Warum haben Sie Ihre Wohnung verloren?/ Welches Geschlecht haben Sie?
Tabelle 36: Gründe für Wohnungsverlust in Deutschland nach Geschlecht 
(ausdifferenziert nach Mehrfachnennungen)
2456 hochgerechnete Fälle mit Angaben zum Geschlecht und mit Angaben zu den Gründen eines 
Wohnungsverlustes in Deutschland. Die Angaben diversgeschlechtlicher Personen ließen sich aufgrund 
der fehlenden Datengrundlage nicht hochrechnen und können hier nicht ausgewiesen werden.
GesamtWeilblich Männlich
X38A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
N In % N In % N In % N In % N In % N In % N In % N In %
Nur Mietschulden 9 100,0 3 8,3 27 19,0 191 37,7 204 28,9 326 43,2 136 57,4 896 37,5
Nur Haft 0 0,0 9 25,0 0 0,0 53 10,5 106 15,0 49 6,5 0 0,0 217 9,1
Nur andere Gründe 0 0,0 3 8,3 107 75,4 220 43,4 320 45,3 350 46,4 92 38,8 1092 45,7
Mietschulden und Haft 0 0,0 0 0,0 0 0,0 17 3,4 17 2,4 0 0,0 0 0,0 34 1,4
Mietschulden und andere Gründe 0 0,0 21 58,3 8 5,6 26 5,1 56 7,9 21 2,8 9 3,8 141 5,9
Haft und andere Gründe 0 0,0 0 0,0 0 0,0 0 0,0 3 0,4 9 1,2 0 0,0 12 0,5
Gesamt 9 100,0 36 100,0 142 100,0 507 100,0 706 100,0 755 100,0 237 100,0 2392 100,0
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U15/NU15 und Frage U3/NU6. Mehrfachantworten. Eigene Berechnungen. © GISS
Fragetext: Warum haben Sie Ihre Wohnung verloren?/ Und wie alt sind Sie selbst?
2392 hochgerechnete Fälle mit Angaben zu den Gründen eines Wohnungsverlustes in Deutschland und zu Alter.
Gesamt40 bis unter 
50 Jahre
50 bis unter 
65 Jahre
Tabelle 37: Gründe für Wohnungsverlust in Deutschland nach Altersgruppen (ausdifferenziert nach Mehrfachnennungen)
Unter 21 Jahre 21 bis unter 
25 Jahre
25 bis unter 
30 Jahre
30 bis unter 
40 Jahre 65 Jahre und älter
X39A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
Tabelle 38: Wohnungsverluste in Köln nach Gruppen von Wohnungslosen
N In % N In % N In % N In % N In % N In %
Wohnung in Köln verloren 775 63,5 672 78,7 420 67,3 190 61,7 221 86,7 2278 69,9
Wohnung nicht in Köln verloren 445 36,5 182 21,3 204 32,7 118 38,3 34 13,3 983 30,1
Gesamt 1220 100,0  854 100,0  624 100,0  308 100,0  255 100,0  3261 100,0
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U16/NU17. Eigene Berechnungen. © GISS
Fragetext: Haben Sie Ihre letzte Wohnung in Köln verloren?
Gesamt
3261 hochgerechnete Fälle mit Zugehörigkeit zu einer der Gruppen von Wohnungslosen und Angaben zum Wohnungsverlust in Köln. Ohne Geflüchtete in Anschlussunterbringung und ab 2022 aus 
der Ukraine Geflüchtete.
Ohne Fluchthintergrund / 
nach Wohnungsverlust in 
OBG-Unterkunft / in Hotel
Ohne Fluchthintergrund / 
nach Wohnungsverlust in 
Sozialhaus
Wohnungslos in Angebot 
nach §§ 67 ff. SGB XII 
Wohnungslos ohne 
Unterkunft auf der 
Straße / in 
Behelfsunterkunft
Verdeckt wohnungslos 
bei 
Angehörigen/Bekannten
X40A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
N In %
Keine Hilfe gesucht 862 39,3
Jobcenter 398 18,2
Stadt Köln 808 36,9
Eine andere Stelle 633 28,9
Hochgerechnete Fälle mit gültigen Angaben 2191 100,0
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U17/NU18. Merhfachantworten. © GISS
Tabelle 39: Suche nach institutioneller Hilfe bei 
drohendem Wohnungsverlust in Köln
Fragetext: Wenn Sie in Köln Ihre Wohnung verloren haben, haben Sie 
vorher versucht, Hilfe zu bekommen?
2191 hochgerechnete Fälle mit Angaben. 2286 Personen haben eine 
Wohnung in Köln verloren.
X41A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
N In %
Keine Hilfe gesucht 862 39,3
Jobcenter 102 4,7
Jobcenter und Stadt Köln 166 7,6
Jobcenter und eine andere Stelle 37 1,7
Jobcenter, Stadt Köln und eine weitere Stelle 93 4,2
Stadt Köln 428 19,5
Stadt Köln und eine andere Stelle 121 5,5
Eine andere Stelle 382 17,4
Gesamt 2191 100,0
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U17/NU18 © GISS
Tabelle 40: Suche nach institutioneller Hilfe bei 
drohendem Wohnungsverlust in Köln 
(ausdifferenziert nach Mehrfachnennungen)
Fragetext: Wenn Sie in Köln Ihre Wohnung verloren haben, haben Sie 
vorher versucht, Hilfe zu bekommen?
2191 hochgerechnete Fälle mit Angaben. 2286 Personen haben eine 
Wohnung in Köln verloren.
X42A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
N In % N In % N In % N In % N In % N In % N In %
Keine Hilfe gesucht 0 0,0 9 23,7 42 28,8 177 41,7 290 52,5 204 31,0 722 39,5
Jobcenter 0 0,0 3 7,9 0 0,0 14 3,3 40 7,2 24 3,6 81 4,4
Jobcenter und Stadt Köln 0 0,0 0 0,0 6 4,1 18 4,2 21 3,8 81 12,3 126 6,9
Jobcenter und eine andere Stelle 0 0,0 0 0,0 13 8,9 0 0,0 9 1,6 0 0,0 22 1,2
Jobcenter, Stadt Köln und eine weitere Stelle 0 0,0 0 0,0 0 0,0 23 5,4 21 3,8 40 6,1 84 4,6
Stadt Köln 9 100,0 0 0,0 31 21,2 102 24,1 56 10,1 164 24,9 362 19,8
Stadt Köln und eine andere Stelle 0 0,0 13 34,2 0 0,0 25 5,9 26 4,7 42 6,4 106 5,8
Eine andere Stelle 0 0,0 13 34,2 54 37,0 65 15,3 89 16,1 104 15,8 325 17,8
Gesamt 9 100,0 38 100,0 146 100,0 424 100,0 552 100,0 659 100,0 1828 100,0
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U17/NU18 und U3/NU6 © GISS
Fragetext: Wenn Sie in Köln Ihre Wohnung verloren haben, haben Sie vorher versucht, Hilfe zu bekommen?/ Und wie alt sind Sie selber?
1828 hochgerechnete Fälle mit Angaben.
Tabelle 41: Suche nach institutioneller Hilfe bei drohendem Wohnungsverlust in Köln nach Altersgruppen (ausdifferenziert nach 
Mehrfachnennungen)
50 bis unter 
65 Jahren 65 Jahre und älter GesamtUnter 25 Jahren 25 bis unter 
30 Jahren
30 bis unter 
40 Jahren
40 bis unter 
50 Jahren
X43A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
N In % N In % N In %
Keine Hilfe gesucht 660 39,4 32 27,4 692 38,6
Jobcenter 66 3,9 19 16,2 85 4,7
Jobcenter und Stadt Köln 158 9,4 0 0,0 158 8,8
Jobcenter und eine andere Stelle 9 0,5 0 0,0 9 0,5
Jobcenter, Stadt Köln und eine weitere Stelle 61 3,6 11 9,4 72 4,0
Stadt Köln 325 19,4 10 8,5 335 18,7
Stadt Köln und eine andere Stelle 95 5,7 17 14,5 112 6,3
Eine andere Stelle 301 18,0 28 23,9 329 18,4
Gesamt 1675 100,0 117 26,9 1792 100,0
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U17/NU18 und Frage N30/NU32 © GISS
Fragetext: Wenn Sie in Köln Ihre Wohnung verloren haben, haben Sie vorher versucht, Hilfe zu bekommen?/ Sind Sie…?
1792 hochgerechnete Fälle mit Angaben. Keine Fälle mit Angabe einer anderen Sexualität und zur Inanspruchnahme präventiver Hilfen.
Tabelle 42: Suche nach institutioneller Hilfe bei drohendem Wohnungsverlust in Köln 
nach sexueller Orientierung (ausdifferenziert nach Mehrfachnennungen)
Sexuelle Orientierung
Gesamt
Heterosexuell Homosexuell
X44A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
Tabelle 43: Aktivitäten der Wohnungssuche nach Gruppen von Wohnungslosen
N In % N In % N In % N In % N In % N In % N In % N In %
Suche über Wohnungsanzeigen / Warteliste Wohnungsunternehmen 1073 57,2 982 54,4 869 57,7 314 30,9 277 41,8 115 34,2 225 60,3 3855 50,9
Bekommt Unterstzützung bei der Wohnungssuche 239 12,7 105 5,8 162 10,8 56 5,5 165 24,9 28 8,3 121 32,4 876 11,6
Wohnungssuche ohne konkrete Schritte 424 22,6 578 32,0 250 16,6 113 11,1 111 16,8 87 25,9 80 21,4 1643 21,7
Derzeit keine Wohnungssuche 326 17,4 245 13,6 302 20,1 574 56,4 201 30,4 114 33,9 20 5,4 1782 23,5
Hochgerechnete Fälle mit gültigen Angaben 1875 100,0  1806 100,0  1506 100,0  1017 100,0  662 100,0  336 100,0  373 100,0  7575 100,0
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U18/NU19. Mehrfachantworten. Eigene Berechnungen. © GISS
Fragetext: Sind Sie auf der Suche nach einer eigenen Wohnung?
7575 hochgerechnete Fälle mit Zugehörigkeit zu einer der Gruppen von Wohnungslosen und Angaben zur Wohnungssuche.
Gesamt
Institutionell untergebracht Nicht institutionell untergebracht
Geflüchtete, im Anschluss 
an abgeschlossenes 
Asylverfahren
Geflüchtete aus der 
Ukraine (ab 2022)
Ohne Fluchthintergrund / 
nach Wohnungsverlust in 
OBG-Unterkunft / in Hotel
Ohne Fluchthintergrund / 
nach Wohnungsverlust in 
Sozialhaus
Wohnungslos in Angebot 
nach §§ 67 ff. SGB XII 
Wohnungslos ohne 
Unterkunft auf der 
Straße / in 
Behelfsunterkunft
Verdeckt wohnungslos bei 
Angehörigen / Bekannten
X45A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
Tabelle 44: Aktivitäten der Wohnungssuche nach Altersgruppen
N In % N In % N In % N In % N In % N In % N In % N In %
Suche über Wohnungsanzeigen / Warteliste Wohnungsunternehmen 190 63,5 131 34,1 329 62,8 1125 58,2 1124 53,3 696 43,4 150 27,8 3745 50,7
Bekommt Unterstzützung bei der Wohnungssuche 23 7,7 76 19,8 157 30,0 220 11,4 138 6,5 203 12,7 57 10,6 874 11,8
Wohnungssuche ohne konkrete Schritte 80 26,8 114 29,7 88 16,8 472 24,4 477 22,6 347 21,7 47 8,7 1625 22,0
Derzeit keine Wohnungssuche 16 5,4 87 22,7 96 18,3 276 14,3 465 22,0 497 31,0 294 54,5 1731 23,4
Hochgerechnete Fälle mit gültigen Angaben 299 384 524 1934 2109 1602 539 7391
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U18/NU19 und U3/NU6. Mehrfachantworten. Eigene Berechnungen. © GISS
Fragetext: Sind Sie auf der Suche nach einer eigenen Wohnung?/ Und wie alt sind Sie selbst?
7391 hochgerechnete Fälle mit  Angaben zur Wohnungssuche und zum Alter.
65 Jahre und älter
Altersgruppen
Gesamt
Unter 21 Jahre 21 bis unter 
25 Jahre
25 bis unter 
30 Jahre
30 bis unter 
40 Jahre
40 bis unter 
50 Jahre
50 bis unter 
65 Jahre
X46A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
Tabelle 45:  Wohnberechtigungsschein nach Gruppen von Wohnungslosen
N In % N In % N In % N In % N In % N In % N In % N In %
Ja 923 50,5 1175 62,0 581 38,2 380 37,4 229 31,0 73 18,7 132 34,8 3493 45,0
Nein 903 49,5 719 38,0 939 61,8 637 62,6 509 69,0 317 81,3 247 65,2 4271 55,0
Gesamt 1826 100,0  1894 100,0  1520 100,0  1017 100,0  738 100,0  390 100,0  379 100,0  7764 100,0
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U20/NU21. Eigene Berechnungen. © GISS
Fragetext: Haben Sie einen Wohnberechtigungsschein?
7764 hochgerechnete Fälle mit Zugehörigkeit zu einer der Gruppen von Wohnungslosen und Angaben zum Wohnberechtigungsschein.
Gesamt
Institutionell untergebracht …. Nicht institutionell untergebracht …
Im Anschluss an 
abgeschlossenes 
Asylverfahren
Nach Flucht aus der 
Ukraine (ab 2022)
(Nach Wohnungsverlust) 
in Unterkunft für 
Wohnungslose / in Hotels
(Nach Wohnungsverlust) 
in Sozialhäusern
Wohnungslose in 
Angebot nach 
§ 67 SGB XII
Wohnungslos ohne 
Unterkunft auf der 
Straße / in 
Behelfsunterkunft
verdeckt wohnungslos bei 
Angehörigen / Bekannten
X47A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
Tabelle 46: Letzte Wohnungsbesichtigung in Deutschland nach Gruppen von Wohnungslosen
N In % N In % N In % N In % N In % N In % N In % N In %
In diesem Jahr (Jan. bis März 2023) 395 21,1 439 22,0 261 17,1 162 16,4 68 10,5 19 5,7 61 17,5 1405 18,2
Im zweiten Halbjahr 2022 345 18,5 473 23,7 236 15,4 135 13,6 77 11,8 26 7,8 37 10,6 1329 17,2
Davor 165 8,8 18 0,9 442 28,9 413 41,7 399 61,4 195 58,2 170 48,9 1802 23,3
noch nie 964 51,6 1069 53,5 589 38,5 280 28,3 106 16,3 115 34,3 80 23,0 3203 41,4
Gesamt 1869 100,0  1999 100,0  1528 100,0  990 100,0  650 100,0  355 100,0  348 100,0  7739 100,0
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U19/NU20. Eigene Berechnungen. © GISS
Wann haben Sie zum letzten Mal eine Wohnung in Deutschland besichtigt?
7739 hochgerechnete Fälle mit Zugehörigkeit zu einer der Gruppen von Wohnungslosen und Angaben zu Wohnungsbesichtigungen.
Gesamt
Institutionell untergebracht Nicht institutionell untergebracht
Geflüchtete, im Anschluss 
an abgeschlossenes 
Asylverfahren
Geflüchtete aus der 
Ukraine (ab 2022)
Ohne Fluchthintergrund / 
nach Wohnungsverlust in 
OBG-Unterkunft / in Hotel
Ohne Fluchthintergrund / 
nach Wohnungsverlust in 
Sozialhaus
Wohnungslos in Angebot 
nach §§ 67 ff. SGB XII 
Wohnungslos ohne 
Unterkunft auf der 
Straße / in 
Behelfsunterkunft
Verdeckt wohnungslos bei 
Angehörigen / Bekannten
X48A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
N In % N In % N In %
Nutzung 263 68,0 204 54,0 467 61,0
Nicht-Nutzung 124 32,0 174 46,0 298 39,0
Gesamt 387 100,0 378 100,0 765 100,0
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage NU22. Eigene Berechnungen. © GISS
765 hochgerechnete Fälle mit Zugehörigkeit zu einer der Gruppen von Wohnungslosen und Angaben zur Nutzung von Notunterkünften.
Fragetext: Waren Sie in Köln schon einmal in einer Notunterkunft oder einer Übernachtungsstelle?
Tabelle 47: Nutzung von Notunterkünften bei Wohnungslosen ohne Unterkunft und 
verdeckt Wohnungslosen
Wohnungslos ohne 
Unterkunft auf der Straße / 
in Behelfsunterkunft
Verdeckt wohnungslos bei 
Angehörigen / Bekannten
Nicht institutionell untergebracht
Gesamt
X49A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
N In % N In %
Ich weiß/wusste nicht, dass es das in Köln gibt. 13 3,6 12 3,6
Die Unterkunft ist voll, ich kriege keinen Platz. 48 13,4 34 10,1
Man darf immer nur einige Tage bleiben. 38 10,6 47 14,0
Man darf tagsüber nicht bleiben. 107 29,9 50 14,9
Ich habe ein Hausverbot. 22 6,1 0 0,0
Ich finde bessere Schlafplätze. 106 29,6 142 42,4
Zu viele Menschen für mich. 158 44,1 112 33,4
Ist mir zu schmutzig. 109 30,4 118 35,2
Ist mir zu gefährlich. 188 52,5 126 37,6
Zu strenge Hausregeln. 32 8,9 29 8,7
Mein Partner / meine Partnerin wird nicht mit aufgenommen. 14 3,9 29 8,7
Ich kann mir dort nicht mit meiner Familie ein Zimmer teilen. 6 1,7 13 3,9
Menschen mit Tieren werden nicht aufgenommen. 57 15,9 25 7,5
Es gibt dort keinen Aufzug, zu viele Stufen oder andere Hindernisse. 23 6,4 13 3,9
Als LGBTIQ* fühle ich mich dort schlecht behandelt, und zwar… 9 2,5 2 0,6
   von den Mitarbeitenden der Notunterkunft 15 4,2 0 0,0
   von den anderen Nutzerinnen und Nutzern 0 0,0 0 0,0
Als Ausländer / Ausländerin fühle ich mich dort schlecht behandelt, und zwar 24 6,7 24 7,2
   von den Mitarbeitenden der Notunterkunft 18 5,0 13 3,9
   von den anderen Nutzerinnen und Nutzern 6 1,7 24 7,2
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage NU23. Mehrfachantworten. Eigene Berechnungen. © GISS
Tabelle 48: Gründe für die Nicht-Nutzung von Notunterkünften bei Wohnungslosen ohne Unterkunft und 
verdeckt Wohnungslosen
Fragetext: Warum leben/schlafen Sie gerade nicht in einer solchen Unterkunft?
693 hochgerechnete Fälle mit Zugehörigkeit zu einer der Gruppen von Wohnungslosen und Angaben zur Nutzung von Notunterkünften.
Wohnungslos ohne Unterkunft auf 
der Straße / in Behelfsunterkunft
Verdeckt wohnungslos bei 
Angehörigen / Bekannten
Nicht institutionell untergebracht
X50A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
Tabelle 49: Selbsteinschätzung zum Gesundheitszustand nach Gruppen von Wohnungslosen
N In % N In % N In % N In % N In % N In % N In % N In %
… eher schlecht/schlecht 409 21,3 384 19,2 499 32,4 351 32,8 186 25,8 128 36,4 103 28,5 2060 25,9
… zufriedenstellend 686 35,7 1124 56,2 604 39,2 417 39,0 385 53,4 164 46,6 146 40,3 3526 44,3
… sehr gut/gut 828 43,1 491 24,6 438 28,4 301 28,2 150 20,8 60 17,0 113 31,2 2381 29,9
Gesamt 1923 100,0 1999 100,0 1541 100,0 1069 100,0 721 100,0 352 100,0 362 100,0 7967 100,0
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U24/NU26. Eigene Berechnungen. © GISS
Fragetext: Wie ist Ihr Gesundheitszustand?
7967 hochgerechnete Fälle mit Zugehörigkeit zu einer der Gruppen von Wohnungslosen und Angaben zum Gesundheitszustand.
Gesamt
Gesundheitszustand ist …
Institutionell untergebracht Nicht institutionell untergebracht
Verdeckt wohnungslos 
bei Angehörigen / 
Bekannten
Geflüchtete, im Anschluss 
an abgeschlossenes 
Asylverfahren
Geflüchtete aus der 
Ukraine 
(ab 2022)
Ohne Fluchthintergrund / 
nach Wohnungsverlust in 
OBG-Unterkunft / in Hotel
Ohne Fluchthintergrund / 
nach Wohnungsverlust in 
Sozialhaus
Wohnungslos in Angebot 
nach §§ 67 ff. SGB XII 
Wohnungslos ohne 
Unterkunft auf der 
Straße / in 
Behelfsunterkunft
X51A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
N In % N In % N In %
… eher schlecht/schlecht 819 22,9 1235 28,3 2054 25,8
… zufriedenstellend 1796 50,1 1727 39,5 3523 44,3
… sehr gut/gut 968 27,0 1409 32,2 2377 29,9
Gesamt 3583 100,0  4371 100,0  7954 100,0 
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U4/NU7 und Frage U24/NU26. Eigene Berechnungen. © GISS
Fragetext: Welches Geschlecht haben Sie?/Wie ist Ihr Gesundheitszustand?
Tabelle 50: Selbsteinschätzung zum Gesundheitszustand nach Geschlecht
7954 hochgerechnete Fälle mit Angaben zu Geschlecht und Gesundheitszustand. Die 
Angaben diversgeschlechtlicher Personen ließen sich aufgrund der fehlenden Datengrundlage 
nicht hochrechnen und können hier nicht ausgewiesen werden.
Weiblich Männlich Gesamt
Gesundheitszustand ist…
X52A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
Tabelle 51: Selbsteinschätzung zum Gesundheitszustand nach Dauer der Wohnungslosigkeit
N In % N In % N In % N In % N In %
… eher schlecht/schlecht 93 26,1 284 15,4 565 24,8 827 34,9 1769 25,8
… zufriedenstellend 188 52,8 994 53,8 1028 45,2 843 35,6 3053 44,6
… sehr gut/gut 75 21,1 571 30,9 681 29,9 697 29,4 2024 29,6
Gesamt 356 100,0  1849 100,0  2274 100,0  2367 100,0  6846 100,0 
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U14/NU14 und Frage U24/NU26. Eigene Berechnungen. © GISS
Seit wann sind Sie in Deutschland wohnungslos?/Wie ist Ihr Gesundheitszustand?
6846 hochgerechnete Fälle mit Angaben zur Dauer der Wohnungslosigkeit und zum Gesundheitszustand.
Gesundheitszustand ist …
Dauer Wohnungslosigkeit
Weniger als drei Monate Drei Monate und weniger 
als ein Jahr Ein bis fünf Jahre Länger als fünf Jahre Gesamt
X53A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
Tabelle 52: Selbsteinschätzung zum Gesundheitszustand nach Staatsangehörigkeit
N In % N In % N In %
… eher schlecht/schlecht 814 28,4 1242 24,4 2056 25,9
… zufriedenstellend 1306 45,6 2220 43,6 3526 44,3
… sehr gut/gut 746 26,0 1624 31,9 2370 29,8
Gesamt 2866 100,0  5086 100,0  7952 100,0 
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U6/NU9 und Frage U24/NU26. Eigene Berechnungen. © GISS
Fragetext: Welche Staatsangehörigkeit(en) haben Sie?/ Wie ist Ihr Gesundheitszustand?
7952 hochgerechnete Fälle mit Angaben zu Gesundheitszustand und Staatsangehörigkeit.
Deutsch Nichtdeutsch Gesamt
Gesundheitszustand ist  …
X54A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
Tabelle 53: Selbsteinschätzung zum Gesundheitszustand nach Staatsangehörigkeit und nach Altersgruppen
N In % N In % N In % N In % N In % N In % N In % N In %
Deutsche Staatsangehörigkeit 14 21,2 10 9,1 27 17,8 97 17,4 176 23,4 346 43,1 100 31,3 770 27,9
Nichtdeutsche Staatsangehörigkeit 37 19,8 35 11,2 25 6,2 192 14,2 385 26,0 383 40,5 161 60,8 1218 24,6
Deutsche Staatsangehörigkeit 23 34,8 71 64,5 65 42,8 245 43,8 351 46,6 358 44,6 153 48,0 1266 45,9
Nichtdeutsche Staatsangehörigkeit 29 15,5 76 24,3 129 32,0 661 48,9 650 43,9 493 52,1 90 34,0 2128 43,0
Deutsche Staatsangehörigkeit 29 43,9 29 26,4 60 39,5 217 38,8 226 30,0 98 12,2 66 20,7 725 26,3
Nichtdeutsche Staatsangehörigkeit 121 64,7 202 64,5 249 61,8 498 36,9 445 30,1 70 7,4 14 5,3 1599 32,3
Deutsche Staatsangehörigkeit 66 100,0 110 100,0 152 100,0 559 100,0 753 100,0 802 100,0 319 100,0 2761 100,0
Nichtdeutsche Staatsangehörigkeit 187 100,0 313 100,0 403 100,0 1351 100,0 1480 100,0 946 100,0 265 100,0 4945 100,0
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U6/NU9 und Frage U24/NU26. Eigene Berechnungen. © GISS
Fragetext: Welche Staatsangehörigkeit(en) haben Sie?/ Wie ist Ihr Gesundheitszustand?
7706 Fälle mit Angaben zu Gesundheitszustand und Staatsangehörigkeit.
65 Jahre und älter
Gesundheitszustand ist  …
Bis unter 
21 Jahre
21 bis unter 
25 Jahre Gesamt40 bis unter 
50 Jahre
50 bis unter 
65 Jahre
… eher schlecht/schlecht
Gesamt
… sehr gut/gut
25 bis unter 
30 Jahre
30 bis unter 
40 Jahre
… zufriedenstellend
X55A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
Anzahl In %
Personen mit einer Erkrankung/Beeinträchtigung 3837 53,2
Personen ohne eine Erkrankung/Beeinträchtigung 3382 46,8
Gesamt 7219 100.0
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U25/NU27. Eigene Berechnungen. © GISS
Fragetext: Haben Sie eine Erkrankung oder eine starke gesundheitliche Beeinträchtigung?
7219 hochgerechnete Fälle mit Angaben zu Erkrankungen.
Tabelle 54: Erkrankungen bzw. starke gesundheitliche 
Beeinträchtigungen
X56A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
Anzahl In % Anzahl In %
Personen mit einer Erkrankung/Beeinträchtigung 1750 64,5 2094 46,3
Personen ohne eine Erkrankung/Beeinträchtigung 963 35,5 2429 53,7
Gesamt 2713 100,0 4523 100,0
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U6/NU9 und Frage U25/NU27. Eigene Berechnungen. © GISS
7236 hochgerechnete Fälle mit Angaben zu Staatsangehörigkeit und Erkrankungen.
Deutsch Nichtdeutsch
Tabelle 55: Erkrankungen bzw. starke gesundheitliche Beeinträchtigungen nach 
Staatsangehörigkeit
Fragetext: Welche Staatsangehörigkeit(en) haben Sie?/Haben Sie eine Erkrankung oder eine starke gesundheitliche 
Beeinträchtigung?
X57A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
Anzahl In % Anzahl In %
Personen mit einer Erkrankung/Beeinträchtigung 1607 49,8 2226 55,5
Personen ohne eine Erkrankung/Beeinträchtigung 1620 50,2 1782 44,5
Gesamt 3227 100,0 4008 100,0
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U4/NU7 und Frage U25/NU27. Eigene Berechnungen. © GISS
Fragetext: Welche Geschlecht haben Sie?/ Haben Sie eine Erkrankung oder eine starke gesundheitliche Beeinträchtigung?
Weiblich Männlich
Tabelle 56: Erkrankungen bzw. starke gesundheitliche Beeinträchtigungen 
nach Geschlecht
7235 hochgerechnete Fälle mit Angaben zu Geschlecht und Erkrankungen. Die Angaben diversgeschlechtlicher 
Personen ließen sich aufgrund der fehlenden Datengrundlage nicht hochrechnen und können hier nicht ausgewiesen 
d
X58A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
Tabelle 57: Angewiesenheit auf Hilfsmittel
N In %
Angewiesenheit auf Hilfsmittel 490 55,6
Keine Angewiesenheit auf Hilfsmittel 391 44,4
Gesamt 881 100,0
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U25/NU27 © GISS
Fragetext: Ich bin körperlich eingeschränkt und auf Hilfsmittel angewiesen
881 hochgerechnete Fälle mit Angaben.
X59A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
Tabelle 58: Erkrankungen bzw. starke gesundheitliche Beeinträchtigungen nach Gruppen von Wohnungslosen
N In % N In % N In % N In % N In % N In % N In % N In %
Befragte/r leidet an einer Erkrankung/Beeinträchtigung. 656 35,7 701 42,1 1033 69,8 561 60,5 508 73,6 230 69,7 159 50,8 3848 53,1
Befragte/r leidet nicht an einer Erkrankung/Beeinträchtigung. 1184 64,3 965 57,9 448 30,2 367 39,5 182 26,4 100 30,3 154 49,2 3400 46,9
Gesamt 1840 100,0 1666 100,0 1481 100,0 928 100,0 690 100,0 330 100,0 313 100,0 7248 100,0
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U20/NU21. Eigene Berechnungen. © GISS
Fragetext: Haben Sie eine Erkrankung oder eine starke gesundheitliche Beeinträchtigung?
7248 hochgerechnete Fälle mit Zugehörigkeit zu einer der Gruppen von Wohnungslosen und Angaben zu Erkrankungen.
Gesamt
Institutionell untergebracht Nicht institutionell untergebracht
Im Anschluss an 
abgeschlossenes 
Asylverfahren
Nach Flucht aus der 
Ukraine (ab 2022)
(Nach Wohnungsverlust) 
in Unterkunft für 
Wohnungslose / in Hotels
(Nach Wohnungsverlust) 
in Sozialhäusern
Wohnungslose in Angebot 
nach 
§ 67 SGB XII
Wohnungslos ohne 
Unterkunft auf der 
Straße / in 
Behelfsunterkunft
Verdeckt wohnungslos bei 
Angehörigen / Bekannten
X60A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
Tabelle 59: Krankheiten und Behandlung
N
in % aller 
Personen mit 
Angaben zu 
Erkrankungen
N
In % aller 
Personen mit 
dieser 
Erkrankung
N
In % aller 
Personen mit 
dieser 
Erkrankung
N
In % aller 
Personen mit 
dieser 
Erkrankung
Diabetes 701 18,3 433 61,8 63 9,0 205 29,2
Tuberkulose 46 1,2 24 52,2 15 32,6 7 15,2
Andere chronische Lungenkrankheit 686 17,9 270 39,4 56 8,2 360 52,5
Hepatitis C 161 4,2 72 44,7 45 28,0 44 27,3
HIV / Aids 18 0,5 11 61,1 0 0,0 7 38,9
Offene Wunden 158 4,1 78 49,4 35 22,2 45 28,5
Psychische Erkrankung 1001 26,1 576 57,5 230 23,0 195 19,5
Abhängigkeit von Alkohol 553 14,4 179 32,4 172 31,1 202 36,5
Abhängigkeit von illegalen Drogen 386 10,1 246 63,7 57 14,8 83 21,5
Abhängigkeit von Medikamenten 104 2,7 78 75,0 3 2,9 23 22,1
Spielsucht 39 1,0 3 7,7 21 53,8 15 38,5
Andere Erkrankung 1 2309 60,2 1035 44,8 246 10,7 1028 44,5
Andere Erkrankung 2 878 22,9 314 35,8 125 14,2 439 50,0
Andere Erkrankung 3 155 4,0 61 39,4 9 5,8 85 54,8
Andere Erkrankung 4 28 0,7 20 71,4 0 0,0 8 28,6
Hochgerechnete Fälle mit gültigen Angaben 3837 100,0
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U20/NU21. Eigene Berechnungen. © GISS
Fragetext: Haben Sie eine Erkrankung oder eine starke gesundheitliche Beeinträchtigung? Katalog mit Antwortoptionen: Sind Sie deshalb in Behandlung?
3837 hochgerechnete Fälle mit Erkrankungen und Angaben zu Erkrankung und Behandlung.
Erkrankung In Behandlung Nicht in Behandlung Keine Angabe zur Behandlung
X61A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
Tabelle 60: Erkrankungen bzw. starke gesundheitliche Beeinträchtigungen nach Gruppen von Wohnungslosen
N In % N In % N In % N In % N In % N In % N In % N In %
Befragte/r leidet nicht an einer Erkrankung/Beeinträchtigung. 1184 64,3 965 57,9 448 30,2 367 39,5 182 26,4 100 30,3 154 49,2 3400 46,9
Befragte/r leidet an einer Erkrankung/Beeinträchtigung. 656 35,7 701 42,1 1033 69,8 561 60,5 508 73,6 230 69,7 159 50,8 3848 53,1
dar.: eine psychische Erkrankung 77 11,7 17 2,4 300 29,0 124 22,1 75 14,8 30 13,0 51 32,1 674 9,3
dar.: eine Suchterkrankung 14 2,1 17 2,4 226 21,9 20 3,6 168 33,1 107 46,5 22 13,8 574 7,9
dar.: eine psychische Erkrankung und eine Suchterkrankung 14 2,1 0 0,0 93 9,0 46 8,2 125 24,6 30 13,0 23 14,5 331 4,6
Gesamt 656 701 1033 561 508 230 159 7248
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U20/NU21. Eigene Berechnungen. © GISS
Fragetext: Haben Sie eine Erkrankung oder eine starke gesundheitliche Beeinträchtigung?
7248 hochgerechnete Fälle mit Zugehörigkeit zu einer der Gruppen von Wohnungslosen und Angaben zu Erkrankungen. 3.048 hochgerechnete Fälle mit einer Erkrankung/Beeinträchtigung.
Verdeckt wohnungslos 
bei Angehörigen / 
Bekannten
Institutionell untergebracht Nicht institutionell untergebracht
GesamtIm Anschluss an 
abgeschlossenes 
Asylverfahren
Nach Flucht aus der 
Ukraine (ab 2022)
(Nach Wohnungsverlust) 
in Unterkunft für 
Wohnungslose / in Hotels
(Nach Wohnungsverlust) 
in Sozialhäusern
Wohnungslose in 
Angebot nach 
§ 67 SGB XII
Wohnungslos ohne 
Unterkunft auf der 
Straße / in 
Behelfsunterkunft
X62A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
Tabelle 61: Krankheiten und Behandlung nichtdeutscher Wohnungsloser
N
In % aller 
Personen mit 
dieser 
Erkrankung
N
In % aller 
Personen mit 
dieser 
Erkrankung
N
In % aller 
Personen mit 
dieser 
Erkrankung
N
In % aller 
Personen mit 
dieser 
Erkrankung
Diabetes 446 21,4 271 60,8 24 5,4 151 33,9
Tuberkulose 15 0,7 14 93,3 0 0,0 1 6,7
Andere chronische Lungenkrankheit 230 11,0 83 36,1 21 9,1 126 54,8
Hepatitis C 58 2,8 45 77,6 0 0,0 13 22,4
HIV / Aids 3 0,1 2 66,7 0 0,0 1 33,3
Offene Wunden 51 2,4 6 11,8 35 68,6 10 19,6
Psychische Erkrankung 329 15,8 189 57,4 75 22,8 65 19,8
Abhängigkeit von Alkohol 245 11,8 49 20,0 47 19,2 149 60,8
Abhängigkeit von illegalen Drogen 65 3,1 65 100,0 0 0,0 0 0,0
Abhängigkeit von Medikamenten 19 0,9 19 100,0 0 0,0 0 0,0
Spielsucht 9 0,4 0 0,0 0 0,0 9 100,0
Andere Erkrankung 1 1358 65,2 676 49,8 144 10,6 538 39,6
Andere Erkrankung 2 527 25,3 233 44,2 53 10,1 241 45,7
Andere Erkrankung 3 75 3,6 36 48,0 9 12,0 30 40,0
Andere Erkrankung 4 19 0,9 11 57,9 0 0,0 8 42,1
Hochgerechnete Fälle mit gültigen Angaben 2084 100,0
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U20/NU21. Eigene Berechnungen. © GISS
Fragetext: Haben Sie eine Erkrankung oder eine starke gesundheitliche Beeinträchtigung? Katalog mit Antwortoptionen: Sind Sie deshalb in Behandlung?
2084 hochgerechnete Fälle mit Erkrankungen und nichtdeutscher Staatsangehörigkeit und Angaben zu Erkrankung und Behandlung.
Erkrankung In Behandlung Nicht in Behandlung Keine Angabe zur Behandlung
X63A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
Tabelle 62: Krankheiten und Behandlung wohnungsloser Frauen
N
In % aller 
Personen mit 
dieser 
Erkrankung
N
In % aller 
Personen mit 
dieser 
Erkrankung
N
In % aller 
Personen mit 
dieser 
Erkrankung
N
In % aller 
Personen mit 
dieser 
Erkrankung
Diabetes 358 22,4 216 60,3 27 7,5 115 32,1
Tuberkulose 22 1,4 10 45,5 6 27,3 6 27,3
Andere chronische Lungenkrankheit 319 20,0 139 43,6 18 5,6 162 50,8
Hepatitis C 81 5,1 63 77,8 18 22,2 0 0,0
HIV / Aids 0 0,0 0 0,0 0 0,0 0 0,0
Offene Wunden 9 0,6 3 33,3 0 0,0 6 66,7
Psychische Erkrankung 400 25,1 233 58,3 86 21,5 81 20,3
Abhängigkeit von Alkohol 80 5,0 38 47,5 33 41,3 9 11,3
Abhängigkeit von illegalen Drogen 88 5,5 52 59,1 27 30,7 9 10,2
Abhängigkeit von Medikamenten 29 1,8 26 89,7 3 10,3 0 0,0
Spielsucht 0 0,0 0 0,0 0 0,0 0 0,0
Andere Erkrankung 1 1112 69,7 525 47,2 146 13,1 441 39,7
Andere Erkrankung 2 512 32,1 233 45,5 91 17,8 188 36,7
Andere Erkrankung 3 105 6,6 45 42,9 9 8,6 51 48,6
Andere Erkrankung 4 20 1,3 20 100,0 0 0,0 0 0,0
Hochgerechnete Fälle mit gültigen Angaben 1596 100,0
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U20/NU21. Eigene Berechnungen. © GISS
Fragetext: Haben Sie eine Erkrankung oder eine starke gesundheitliche Beeinträchtigung? Katalog mit Antwortoptionen: Sind Sie deshalb in Behandlung?
1596 hochgerechnete Fälle von Frauen mit Erkrankungen und Angaben zu Erkrankung und Behandlung.
Erkrankung In Behandlung Nicht in Behandlung Keine Angabe zur Behandlung
X64A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
Tabelle 63: Nutzung gesundheitlicher Hilfen nach Gruppen von Wohnungslosen
N In % N In % N In % N In % N In % N In % N In % N In %
Nutzung gesundheitlicher Hilfen für Wohnungslose 173 9,1 175 9,0 146 9,4 26 2,4 101 14,0 184 48,3 34 9,5 839 10,6
Nutzung der gesundheitlichen Regelversorgung 1505 78,8 1438 73,9 1126 72,3 997 93,3 506 70,3 99 26,0 239 66,9 5910 74,4
Nutzung von Hilfen für Wohnungslose und von Angeboten des Regelsystems 0 0,0 0 0,0 64 4,1 0 0,0 35 4,9 0 0,0 13 3,6 112 1,4
Ich kenne kein Angebot 134 7,0 211 10,8 52 3,3 26 2,4 37 5,1 22 5,8 0 0,0 482 6,1
Ich kenne ein Angebot, aber … 97 5,1 123 6,3 170 10,9 20 1,9 41 5,7 76 19,9 71 19,9 598 7,5
dar.: … ich traue mich nicht hin. 0 0,0 17 13,8 27 15,9 0 0,0 6 14,6 10 13,2 0 0,0 60 10,0
dar.: … ich finde es nicht. 0 0,0 35 28,5 9 5,3 0 0,0 0 0,0 4 5,3 0 0,0 48 8,0
dar.: …der Weg dorthin dauert zu lange. 0 0,0 18 14,6 25 14,7 0 0,0 6 14,6 9 11,8 13 18,3 71 11,9
dar.: …ich habe kein Ticket für Bus oder Bahn. 0 0,0 18 14,6 39 22,9 0 0,0 9 22,0 9 11,8 13 18,3 88 14,7
dar.: …die Öffnungszeiten passen nicht. 0 0,0 0 0,0 16 9,4 0 0,0 6 14,6 4 5,3 0 0,0 26 4,3
dar.: …es gibt dort keinen Aufzug, zu viele Stufen oder andere Hindernisse. 0 0,0 0 0,0 0 0,0 0 0,0 0 0,0 10 13,2 0 0,0 10 1,7
dar.: …die Mitarbeitenden sprechen nicht meine Sprache. 0 0,0 18 14,6 33 19,4 0 0,0 0 0,0 15 19,7 0 0,0 66 11,0
dar.: …mir wird die Hilfe verwehrt. 14 14,4 35 28,5 9 5,3 0 0,0 0 0,0 3 3,9 0 0,0 61 10,2
dar.: …ich fühle mich nicht willkommen. 0 0,0 18 14,6 0 0,0 0 0,0 0 0,0 8 10,5 0 0,0 26 4,3
dar.: …als LGBITQ* fühle ich mich schlecht behandelt. 29 29,9 0 0,0 9 5,3 0 0,0 0 0,0 0 0,0 0 0,0 38 6,4
dar.: …als Ausländer*in fühle ich mich schlecht behandelt. 0 0,0 18 14,6 8 4,7 0 0,0 0 0,0 0 0,0 0 0,0 26 4,3
dar.: …die Angebote helfen mir nicht weiter. 0 0,0 0 0,0 36 21,2 0 0,0 23 56,1 7 9,2 11 15,5 77 12,9
Ich brauche keine gesundheitlichen Hilfen. 68 70,1 0 0,0 35 20,6 20 100,0 18 43,9 26 34,2 47 66,2 214 35,8
Insgesamt 1909 100,0  1947 100,0  1558 100,0  1069 100,0  720 100,0  381 100,0  357 100,0  7941 100,0
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U23/NU25. Mehrfachantworten. Eigene Berechnungen. © GISS
Fragetext: Nutzen Sie regelmäßig gesundheitliche Hilfen für Wohnungslose?
7941 hochgerechnete Fälle mit Zuordnung zu Gruppen von Wohnungslosen und Angaben zur Nutzung von gesundheitlichen Hilfen.
Gesamt
Institutionelle Unterbringung Ohne institutionelle Unterbringung
Geflüchtete, im Anschluss 
an abgeschlossenes 
Asylverfahren
Geflüchtete aus der 
Ukraine (ab 2022)
Ohne Fluchthintergrund / 
nach Wohnungsverlust in 
OBG-Unterkunft / in Hotel
Ohne Fluchthintergrund / 
nach Wohnungsverlust in 
Sozialhaus
Wohnungslos in Angebot 
nach §§ 67 ff. SGB XII 
Wohnungslos ohne 
Unterkunft auf der 
Straße / in 
Behelfsunterkunft
Verdeckt wohnungslos bei 
Angehörigen / Bekannten
X65A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
Tabelle 64: Nutzung von Beratungsangeboten bei Gruppen von Wohnungslosen
N In % N In % N In % N In % N In % N In % N In % N In %
Ich lasse mich beraten 626 34,9 543 30,1 598 39,2 264 27,2 289 45,4 201 58,8 192 54,2 2713 36,5
Ich kenne kein Angebot. 731 40,7 931 51,6 433 28,4 308 31,8 129 20,3 32 9,4 32 9,0 2596 34,9
Ich kenne ein Angebot, aber … 439 24,4 332 18,4 496 32,5 397 41,0 218 34,3 109 31,9 130 36,7 2121 28,5
dar.: … ich traue mich nicht hin. 40 9,1 53 16,0 0 0,0 10 2,5 35 16,1 14 12,8 12 9,2 164 7,7
dar.: … ich finde es nicht. 14 3,2 88 26,5 35 7,1 36 9,1 14 6,4 37 33,9 0 0,0 224 10,6
dar.: … der Weg dorthin dauert zu lange. 14 3,2 53 16,0 58 11,7 0 0,0 0 0,0 6 5,5 0 0,0 131 6,2
dar.: … ich habe kein Ticket für Bus oder Bahn. 0 0,0 18 5,4 57 11,5 0 0,0 18 8,3 18 16,5 17 13,1 128 6,0
dar.: … die Öffnungszeiten passen nicht. 48 10,9 18 5,4 0 0,0 10 2,5 0 0,0 0 0,0 0 0,0 76 3,6
dar.: … es gibt dort keinen Aufzug, zu viele Stufen oder andere Hindernisse 0 0,0 0 0,0 17 3,4 0 0,0 0 0,0 7 6,4 11 8,5 35 1,7
dar.: … die Mitarbeitenden sprechen nicht meine Sprache. 14 3,2 88 26,5 33 6,7 0 0,0 6 2,8 12 11,0 0 0,0 153 7,2
dar.: … mir wird die Hilfe verwehrt. 0 0,0 0 0,0 36 7,3 26 6,5 0 0,0 0 0,0 0 0,0 62 2,9
dar.: … ich fühle mich nicht willkommen. 29 6,6 0 0,0 38 7,7 63 15,9 0 0,0 3 2,8 0 0,0 133 6,3
dar.: … als LGBITQ* fühle ich mich schlecht behandelt. 29 6,6 0 0,0 9 1,8 10 2,5 0 0,0 0 0,0 0 0,0 48 2,3
dar.: … als Ausländer*in fühle ich mich schlecht behandelt. 0 0,0 0 0,0 0 0,0 0 0,0 6 2,8 1 0,9 0 0,0 7 0,3
dar.: … die Beratungsangebote helfen mir nicht weiter. 26 5,9 18 5,4 137 27,6 73 18,4 46 21,1 11 14,8  69 53,1 380 17,9
dar.: Ich brauche keine Beratung. 297 67,7 70 21,1 139 28,0 252 63,5 85 39,0 49 44,4  21 16,2 913 43,0
Gesamt 1796 100,0  1806 100,0  1527 100,0  969 100,0  636 100,0  342 100,0  354 100,0  7430 100,0
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U22/NU24. Mehrfachantworten. Eigene Berechnungen. © GISS
Fragetext: Nutzen Sie regelmäßig Beratungsangebote? (Beispielkatalog ohne Auswahlmöglichkeit)
7430 hochgerechnete Fälle mit Zuordnung zu Gruppen von Wohnungslosen und Angaben zur Nutzung von Beratungsangeboten.
GesamtVerdeckt wohnungslos bei 
Angehörigen / Bekannten
Geflüchtete, im Anschluss 
an abgeschlossenes 
Asylverfahren
Geflüchtete aus der 
Ukraine (ab 2022)
Ohne Fluchthintergrund / 
nach Wohnungsverlust in 
OBG-Unterkunft / in Hotel
Ohne Fluchthintergrund / 
nach Wohnungsverlust in 
Sozialhaus
Wohnungslos in Angebot 
nach §§ 67 ff. SGB XII
Wohnungslos ohne 
Unterkunft auf der 
Straße / in 
Behelfsunterkunft
X66A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
Tabelle 65: Nutzung von Beratungsangeboten nach sexueller Orientierung
N In % N In % N In % N In %
Ich lasse mich beraten 2023 39,6 156 54,5 18 20,7 2197 40,1
Ich kenne kein Angebot. 1521 29,8 65 22,7 0 0,0 1586 28,9
Ich kenne ein Angebot, aber … 1564 30,6 65 22,7 69 79,3 1698 31,0
dar.: … ich traue mich nicht hin. 98 6,3 22 33,8 0 0,0 120 7,1
dar.: … ich finde es nicht. 21 1,3 0 0,0 18 26,1 39 2,3
dar.: … der Weg dorthin dauert zu lange. 127 8,1 9 13,8 0 0,0 136 8,0
dar.: … ich habe kein Ticket für Bus oder Bahn. 57 3,6 12 18,5 0 0,0 69 4,1
dar.: … die Öffnungszeiten passen nicht. 34 2,2 0 0,0 0 0,0 34 2,0
dar.: … es gibt dort keinen Aufzug, zu viele Stufen oder andere Hindernisse 35 2,2 0 0,0 0 0,0 35 2,1
dar.: … die Mitarbeitenden sprechen nicht meine Sprache. 40 2,6 3 4,6 0 0,0 43 2,5
dar.: … mir wird die Hilfe verwehrt. 43 2,7 0 0,0 0 0,0 43 2,5
dar.: … ich fühle mich nicht willkommen. 85 5,4 3 4,6 0 0,0 88 5,2
dar.: … als LGBITQ* fühle ich mich schlecht behandelt. 22 1,4 19 29,2 0 0,0 41 2,4
dar.: … als Ausländer*in fühle ich mich schlecht behandelt. 44 2,8 0 0,0 0 0,0 44 2,6
dar.: … die Beratungsangebote helfen mir nicht weiter. 167 10,7 18 27,7 0 0,0 185 10,9
dar.: Ich brauche keine Beratung. 975 62,3 2 3,1 52 75,4 1029 60,6
Gesamt 5108 100,0  286 100,0  87 100,0  5481 100,0
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U22/NU24 und Frage U30/NU32. Mehrfachantworten. Eigene Berechnungen. © GISS
Fragetext: Nutzen Sie regelmäßig Beratungsangebote? (Beispielkatalog ohne Auswahlmöglichkeit)/ Sind Sie…?
5481 hochgerechnete Fälle mit Angaben zur Nutzung von Beratungsangeboten und zu sexueller Orientierung.
GesamtHeterosexuell Homosexuell Anderes
X67A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
Tabelle 66: Nutzung anderer sozialer Angebote nach Gruppen von Wohnungslosen
N In % N In % N In % N In % N In % N In % N In % N In %
Ich nutze andere soziale Angebote. 560 32,9 614 35,0 699 46,9 254 26,7 287 46,0 292 76,0 115 34,3 2821 39,0
Ich kenne kein Angebot 628 36,9 789 45,0 322 21,6 341 35,9 137 22,0 34 8,9 32 9,6 2283 31,5
Ich kenne ein Angebot, aber … 516 30,3 351 20,0 469 31,5 355 37,4 200 32,1 58 15,1 188 56,1 2137 29,5
dar.: … ich traue mich nicht hin. 14 2,7 52 14,8 25 5,3 53 14,9 0 0,0 10 17,2 36 19,1 190 8,9
dar:  … ich finde es nicht. 34 6,6 70 19,9 35 7,5 0 0,0 0 0,0 5 8,6 0 0,0 144 6,7
dar.: … der Weg dorthin dauert zu lange. 11 2,1 70 19,9 41 8,7 0 0,0 18 9,0 13 22,4 13 6,9 166 7,8
dar.: … ich habe kein Ticket für Bus oder Bahn. 0 0,0 0 0,0 42 9,0 0 0,0 9 4,5 16 27,6 13 6,9 80 3,7
dar.: … die Öffnungszeiten passen nicht. 0 0,0 18 5,1 16 3,4 26 7,3 6 3,0 3 5,2 0 0,0 69 3,2
dar.: … es gibt dort keinen Aufzug, zu viele Stufen oder andere Hindernisse 0 0,0 18 5,1 16 3,4 0 0,0 0 0,0 10 17,2 0 0,0 44 2,1
dar.: … die Mitarbeitenden sprechnen nicht meine Sprache. 37 7,2 18 5,1 0 0,0 0 0,0 9 4,5 9 15,5 0 0,0 73 3,4
dar.: … mir wird die Hilfe verwehrt. 0 0,0 53 15,1 8 1,7 0 0,0 0 0,0 1 1,7 0 0,0 62 2,9
dar.: … ich fühle mich nicht willkommen. 23 4,5 35 10,0 27 5,8 26 7,3 0 0,0 16 27,6 0 0,0 127 5,9
dar.: … als LGBITQ* fühle ich mich schlecht behandelt. 14 2,7 0 0,0 17 3,6 10 2,8 0 0,0 0 0,0 0 0,0 41 1,9
dar.: … als Ausländer*in fühle ich mich schlecht behandelt. 0 0,0 18 5,1 0 0,0 26 7,3 0 0,0 0 0,0 0 0,0 44 2,1
dar.: … die Angebote helfen mir nicht weiter. 37 7,2 0 0,0 96 20,5 0 0,0 35 17,5 3 5,2 56 29,8 227 10,6
dar.: Ich brauche diese Angebote nicht. 399 77,3 70 19,9 219 46,7 293 82,5 131 65,5 10 17,2 83 44,1 1205 56,4
Insgesamt 1704 100,0  1754 100,0  1490 100,0  950 100,0  624 100,0  384 100,0  335 100,0  7241 100,0
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U26/NU28. Mehrfachantworten. Eigene Berechnungen. © GISS
Fragetext: Nutzen Sie regelmäßig andere soziale Angebote für arme oder wohnungslose Menschen? (Beispielkatalog ohne Auswahlmöglichkeit)
7241 hochgerechnete Fälle mit Zuordnung zu Gruppen von Wohnungslosen und Angaben zur Nutzung von Beratungsangeboten.
Gesamt
Institutionell untergebracht Nicht institutionell untergebracht
Verdeckt wohnungslos 
bei Angehörigen / 
Bekannten
Geflüchtete, im 
Anschluss an 
abgeschlossenes 
Asylverfahren
Geflüchtete aus der 
Ukraine 
(ab 2022)
Ohne Fluchthintergrund / 
nach Wohnungsverlust in 
OBG-Unterkunft / in Hotel
Ohne Fluchthintergrund / 
nach Wohnungsverlust in 
Sozialhaus
Wohnungslos in Angebot 
nach §§ 67 ff. SGB XII 
Wohnungslos ohne 
Unterkunft auf der 
Straße / in 
Behelfsunterkunft
X68A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
Tabelle 67: Sexuelle Orientierung nach Geschlecht
N In % N In % N In %
Heterosexuell 2604 95,3 3164 90,4 5768 92,4
Homosexuell 102 3,7 276 7,9 378 6,1
Anderes 1 27 1,0 60 1,7 87 1,4
Gesamt 2733 100,0  3500 100,0  6233 100,0 
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U30/NU32. Eigene Berechnungen. © GISS
Fragetext: Sind Sie …
*Erläuterungen zu "Anderes": asexuell, pansexuell
6233 hochgerechnete Fälle mit Angaben zu Geschlcht und sexueller Orientierung. Die Angaben 
diversgeschlechtlicher Personen ließen sich aufgrund der fehlenden Datengrundlage nicht hochrechnen 
und können hier nicht ausgewiesen werden.
Gesamt
Geschlecht
Weiblich Männlich
X69A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
Tabelle 68: Gewalterfahrung nach Gruppen von Wohnungslosen
N In % N In % N In % N In % N In % N In % N In % N In %
Gewalterfahrung 383 19,6 105 5,2 557 36,8 351 35,1 253 36,3 192 54,7 188 61,4 2029 25,9
darunter: wg, Geschlecht/sexueller Orientierung 31 8,1 17 16,2 54 9,7 139 39,6 25 9,9 30 15,6 25 13,3 321 15,8
Keine Gewalterfahrung 1571 80,4 1911 94,8 956 63,2 650 64,9 444 63,7 159 45,3 118 38,6 5809 74,1
Gesamt 1954 100,0  2016 100,0  1513 100,0  1001 100,0  697 100,0  351 100,0  306 100,0  7838 100,0
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage Ux/NUx. Eigene Berechnungen. © GISS
Fragetext: Haben Sie in Köln schon einmal Diskriminierung oder Gewalt erfahren? / Falls ja, Waren Ihr Geschlecht oder Ihre sexuelle Orientierung der Grund dafür?
7838 hochgerechnete Fälle mit Zugehörigkeit zu einer der Gruppen von Wohnungslosen und Angaben zu Gewalterfahrung.
GesamtVerdeckt wohnungslos 
bei Angehörigen / 
Bekannten
Geflüchtete, im 
Anschluss an 
abgeschlossenes 
Asylverfahren
Geflüchtete aus der 
Ukraine 
(ab 2022)
Ohne Fluchthintergrund / 
nach Wohnungsverlust in 
OBG-Unterkunft / in Hotel
Nicht institutionell untergebracht …Institutionell untergebracht ….
Ohne Fluchthintergrund / 
nach Wohnungsverlust in 
Sozialhaus
Wohnungslos in Angebot 
nach §§ 67 ff. SGB XII 
Wohnungslos ohne 
Unterkunft auf der 
Straße / in 
Behelfsunterkunft
X70A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
Tabelle 69: Gewalterfahrung nach Geschlecht
N In % N In % N In %
Mit Gewalterfahrung 728 20,6 1292 30,1 2020 25,8
Ohne Gewalterfahrung 2804 79,4 3002 69,9 5806 74,2
Gesamt 3532 100,0  4294 100,0  7826 100,0 
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U4/NU7 und Frage U27/NU29. © GISS
Fragetext: Welches Geschlecht haben Sie? / Haben Sie in Köln schon einmal Gewalt oder Diskriminierung erfahren?
Weiblich Männlich Gesamt
7826 hochgerechnete Fälle mit Angaben zu Gewalterfahrung und Geschlecht. Die Angaben diversgeschlechtlicher 
Personen ließen sich aufgrund der fehlenden Datengrundlage nicht hochrechnen und können hier nicht 
ausgewiesen werden.
X71A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
Tabelle 70: Gewalterfahrung nach sexueller Orientierung
N In % N In % N In % N In %
Mit Gewalterfahrung 1451 27,4 215 65,7 20 22,5 1686 29,5
Ohne Gewalterfahrung 3851 72,6 112 34,3 69 77,5 4032 70,5
Gesamt 5302 100,0  327 100,0  89 100,0  5718 100,0 
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U30/N32 und Frage U27/NU29. © GISS
Fragetext: Sind Sie...? / Haben Sie in Köln schon einmal Gewalt oder Diskriminierung erfahren?
5718 hochgerechnete Fälle mit Angaben zu sexueller Orientierung und Gewalterfahrung.
Heterosexuell Homosexuell Anderes Gesamt
X72A0T

Im Auftrag der
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Tabelle 71: Gewalterfahrung nach Altersgruppen
N In % N In % N In % N In % N In % N In % N In % N In %
Mit Gewalterfahrung 45 15,5 121 29,3 166 30,2 424 23,2 599 26,9 495 28,8 147 24,3 1997 26,2
Ohne Gewalterfahrung 246 84,5 292 70,7 384 69,8 1401 76,8 1628 73,1 1223 71,2 459 75,7 5633 73,8
Gesamt 291 100,0 413 100,0 550 100,0 1825 100,0 2227 100,0 1718 100,0 606 100,0 7630 100,0
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U3/NU6 und Frage U27/NU29. © GISS
Fragetext: Und wie alt sind Sie selbst? / Haben Sie in Köln schon einmal Gewalt oder Diskriminierung erfahren?
7630 hochgerechnete Fälle mit Angaben zu Alter und Gewalterfahrung.
Gesamt
Unter 21 Jahre 21 bis unter 
25 Jahre
25 bis unter 
30 Jahre
30 bis unter 
40 Jahre
Altersgruppen
40 bis unter 
50 Jahre
50 bis unter 
65 Jahre 65 Jahre und älter
X73A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
Tabelle 72: Gewalterfahrung nach Staatsangehörigkeit
N In % N In % N In % N In %
Mit Gewalterfahrung 1103 40,6 923 18,1 123 31,5 2026 25,9
Ohne Gewalterfahrung 1611 59,4 4187 81,9 268 68,5 5798 74,1
Gesamt 2714 100,0  5110 100,0  391 100,0 7824 100,0 
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U6/NU9 und Frage U27/NU29. © GISS
Fragetext: Welche Staatsangehörigkeit(en) haben Sie? / Haben Sie in Köln schon einmal Gewalt oder Diskriminierung erfahren?
7824 hochgerechnete Fälle mit Angaben zu Gewalterfahrung und Staatsangehörigkeit. 391 hochgerechnete Fälle von EU-Bürger*innen 
aus Ost-/Südosteuropa mit Angaben zu Gewalterfahrung.
Deutsch Nichtdeutsch GesamtNur EU-Bürger*innen aus 
Ost-/Südosteuropa
X74A0T

Im Auftrag der
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Tabelle 73: Gewalterfahrung aufgrund sexueller Orientierung nach Geschlecht
N In % N In % N In %
Mit Gewalterfahrung aufgrund Geschlecht oder sexueller Orientierung 124 17,0 191 14,1 315 15,1
Ohne Gewalterfahrung  aufgrund Geschlecht oder sexueller Orientierung 604 83,0 1162 85,9 1766 84,9
Gesamt 728 100,0  1353 100,0  2081 100,0 
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U4/NU7 und Frage U28/NU30 © GISS
2081 hochgerechnete Fälle mit Gewalterfahrung mit Angaben zu Geschlecht und zu Gewalterfahrung aufgrund von Geschlecht oder sexueller Orientierung. Die 
Angaben diversgeschlechtlicher Personen ließen sich aufgrund der fehlenden Datengrundlage nicht hochrechnen und können hier nicht ausgewiesen werden.
Weiblich Männlich Gesamt
Fragetext: Welches Geschlecht haben Sie? / Haben Sie in Köln schon einmal Gewalt oder Diskriminierung erfahren? / Falls ja, Waren Ihr Geschlecht oder Ihre 
sexuelle Orientierung der Grund dafür?
X75A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
Tabelle 74: Befragte mit Gewalterfahrung aufgrund sexueller Orientierung nach sexueller Orientierung
N In % N In % N In % N In %
Mit Gewalterfahrung aufgrund Geschlecht oder sexueller Orientierung 163 10,7 150 66,1 0 0,0 313 17,7
Ohne Gewalterfahrung  aufgrund Geschlecht oder sexueller Orientierung 1363 89,3 77 33,9 18 100,0 1458 82,3
Gesamt 1526 100,0  227 100,0  18 100,0  1771 100,0 
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U30/32NU und Frage U27/30NU © GISS
1771 hochgerechnete Fälle mit Gewalterfahrung mit Angaben zu Geschlecht und zu Gewalterfahrung aufgrund von Geschlecht oder sexueller Orientierung.
Fragetext: Sind Sie...? / Haben Sie in Köln schon einmal Gewalt oder Diskriminierung erfahren? / Falls ja, Waren Ihr Geschlecht oder Ihre sexuelle Orientierung der Grund dafür?
Heterosexuell Homosexuell Anderes Gesamt
X76A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
Tabelle 75: Erfahrungen mit Ordnungsdiensten nach Gruppen von Wohnungslosen
N In % N In % N In % N In % N In % N In % N In % N In %
Ausschließlich positive Nennungen 379 47,1 122 28,0 294 35,7 184 36,4 84 20,8 82 28,6 23 11,7 1168 33,8
Ausschließlich negative Nennungen 162 20,1 87 20,0 219 26,6 212 42,0 124 30,7 141 49,1 95 48,5 1040 30,1
Positive und negative Nennungen 25 3,1 0 0,0 49 5,9 36 7,1 18 4,5 20 7,0 13 6,6 161 4,7
Keine Erfahrungen gemacht 239 29,7 227 52,1 262 31,8 73 14,5 178 44,1 44 15,3 65 33,2 1088 31,5
Gesamt 805 100,0  436 100,0  824 100,0  505 100,0  404 100,0  287 100,0  196 100,0  3457 100,0
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U31/NU33. Freitextantworten. Eigene Berechnungen. © GISS
Fragetext: Welche negativen und/oder positiven Erfahrungen machen Sie mit dem Ordnungsamt und der Polizei, den Sicherheitsdiensten am Bahnhof oder Flughafen oder mit privaten Sicherheitsdiensten?
3457 hochgerechnete Fälle mit  Zugehörigkeit zu einer der Gruppen von Wohnungslosen und Freitextantworten.
Gesamt
Institutionell untergebracht …. Nicht institutionell untergebracht …
Verdeckt wohnungslos bei 
Angehörigen / Bekannten
Geflüchtete, im Anschluss 
an abgeschlossenes 
Asylverfahren
Geflüchtete aus der 
Ukraine 
(ab 2022)
Ohne Fluchthintergrund / 
nach Wohnungsverlust in 
OBG-Unterkunft / in Hotel
Ohne Fluchthintergrund / 
nach Wohnungsverlust in 
Sozialhaus
Wohnungslos in Angebot 
nach §§ 67 ff. SGB XII 
Wohnungslos ohne 
Unterkunft auf der 
Straße / in 
Behelfsunterkunft
X77A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
Tabelle 76: Leistungen zur Bildung und Teilhabe in Familien mit Kindern zwischen 1 und 6 Jahren
N In % N In % N In %
Ein-/mehrtägige Schul- und Kitaausflüge 267 33,7 526 66,3 793 100,0 
Schülerbeförderung 200 25,2 593 74,8 793 100,0 
Lernförderung 128 16,1 665 83,9 793 100,0 
Gemeinschaftliche Mittagsverpflegung in Kita und Schule 478 60,3 315 39,7 793 100,0 
Leistungen zur Teilnahme am sozialen und kulturellen Leben in der Gemeinschaft 74 9,3 719 90,7 793 100,0 
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U33/NU35. Eigene Berechnungen. © GISS
Fragetext: Erhalten Sie Leistungen zur Bildung und Teilhabe (BuT) für Ihre Kinder?
793 hochgerechnete Fälle mit Angaben zu BuT-Einzelleistungen. 1.149 Haushalte mit Kindern zwischen 1 und 6 Jahre.
Haushalte mit BuT-
Leistungen
Haushalte ohne BuT-
Leistungen Gesamt
X78A0T

Im Auftrag der
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Tabelle 77: Leistungen zur Bildung und Teilhabe in Familien mit Kindern zwischen 7 und 17 Jahren
N In % N In % N In %
Ein-/mehrtägige Schul- und Kitaausflüge 745 42,3 1016 57,7 1761 100,0 
Schülerbeförderung 623 35,4 1138 64,6 1761 100,0 
Lernförderung 499 28,3 1262 71,7 1761 100,0 
Gemeinschaftliche Mittagsverpflegung in Kita und Schule 904 51,3 857 48,7 1761 100,0 
Leistungen zur Teilnahme am sozialen und kulturellen Leben in der Gemeinschaft 224 12,7 1537 87,3 1761 100,0 
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage rage Frage U4/NU7, Frage U33/NU35. Mehrfachantworten. Eigene Berechnungen. © GISS
Fragetext: Leben Sie allen oder mit anderen Menschen zusammen? Erhalten Sie Leistungen zur Bildung und Teilhabe (BuT) für Ihre Kinder?
1761 hochgerechnete Fälle mit Angaben zu BuT-Einzelleistungen. 2574 Befragte mit Kindern zwischen 7 und 17 Jahren.
GesamtHaushalte ohne BuT-
Leistungen
Haushalte mit BuT-
Leistungen
X79A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
Tabelle 78: BuT-Leistungen bei Familien mit Kind(ern) nach Staatsangehörigkeit
N In % N In % N In % N In %
Deutsche Staatsangehörigkeit 289 61,0 153 32,3 32 6,8 474 15,3
Nichtdeutsche Staatsangehörigkeit 1563 59,7 769 29,4 285 10,9 2617 84,7
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage Frage U4/NU7, Frage U6/NU9 und Frage U33/NU35. Eigene Berechnungen. © GISS
Fragetext: Welche Staatsangehörigkeit(en) haben Sie?Erhalten Sie Leistungen zur Bildung und Teilhabe (BuT) für Ihre Kinder?
3091 hochgerechnete Fälle mit Angaben zum Bezug von BuT-Leistungen und Staatsangehörigkeit.
Bezug von BuT-
Leistungen
Weiß nicht, ob BuT-
Leistungen bezogen 
werden
Ohne BuT-Leistungen Gesamt
X80A0T

Im Auftrag der
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Tabelle 79: Kontakte und Freizeit bei Kindern in wohnungslosen Familien
N HH In % N HH In % N HH In %
Kontakt zu Gleichaltrigen außerhalb  Kita / Schule 1021 74,5 1872 78,5 2893 77,0
Kein Kontakt zu Gleichaltrigen außerhalb  Kita / Schule 350 25,5 513 21,5 863 23,0
Gesamt 1371 100,0  2385 100,0  3756 100,0
Kind(er) besucht/besuchen Jugendzentrum 211 15,2 702 29,3 913 24,1
Kind(er) besucht/besuchen kein Jugendzentrum 1181 84,8 1692 70,7 2873 75,9
Gesamt 1392 100,0  2394 100,0  3786 100,0
Kind(er) besucht/besuchen Verein 303 22,1 844 34,9 1147 30,3
Kind(er) besucht/besuchen keinen Verein 1071 77,9 1571 65,1 2642 69,7
Gesamt 1374 100,0  2415 100,0  3789 100,0
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U36/Nux, Frage U35/NU und Frage U34/NU. Eigene Berechnungen. © GISS
3807 hochgerechnete Fälle mit minderjährigen Kindern im Haushalt. 1392 Befragte mit Kindern zwischen 1 und 6 Jahren. 2415 Befragte mit Kindern 
zwischen 7 und 17 Jahren.
Haushalte mit Kind(ern) 
im Alter zwischen einem 
Jahr und sechs Jahren
Haushalte mit Kind(ern) 
im Alter zwischen sieben 
und 17 Jahren
Gesamt
Fragetext: Haben Ihre Kinder regelmäßige Kontakte zu Gleichaltrigen Kindern außerhalb von Kita oder Schule?/ Besucht eines Ihrer Kinder ein 
Jugendzentrum?/Ist eines Ihrer Kinder im Verein?
X81A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
Tabelle 80: Ärztliche Grundversorgung wohnungsloser Kinder unter 18 Jahren
N In % N In % N In % N In %
Kinderarzt 2810 85,3 483 14,7 3293 100,0
Vorsorgeuntersuchungen 2426 76,8 534 16,9 198 6,3 3158 100,0
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U37/NU39 und Frage U38/NU40. Eigene Berechnungen. © GISS
Fragetext: Haben Sie einen Kinderarzt/eine Kinderärztin?/ Gehen Sie mit Ihren Kindern zu Vorsorgeuntersuchungen?
3293 bzw. 3158 hochgerechnete Fälle mit Angaben zur ärztlichen Versorgung der Kinder.
GesamtVorhanden / Wird genutzt Nicht vorhanden / Wird 
nicht genutzt Kind ist zu alt
X82A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
N In % N In % N In %
Platz für Hausaufgaben 1712 58,7 1204 41,3 2916 100,0
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U39/NU41. Eigene Berechnungen. © GISS
2916 hochgerechnete Fälle mit Angaben zur Hausaufgabensituation.
Fragetext: Wenn Ihre Kinder die Schule besuchen: Haben sie in der Unterkunft einen Platz für sich allein, an 
dem sie Hausaufgaben machen können?
Tabelle 81: Arbeitsplatz für die Hausaufgaben bei Familien mit 
Kind(ern) zwischen 7 und 17 Jahren
GesamtNicht vorhandenVorhanden
X83A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
N In %
1 bis weniger als 3 Monate 134 2,6
Zwischen 3 Monaten und 1 Jahr 1944 38,2
1–5 Jahre 944 18,6
Länger als 5 Jahre 2065 40,6
Gesamt 5087 100,0
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U6/nUx und Frage U40/nUx © GISS
Fragetext: Welche Staatsangehörigkeit(en) haben Sie? / Seit wann sind Sie in 
Deutschland?
5087 hochgerechnete Fälle mit Angaben zu Migration und zu Aufenthaltsdauer.
Tabelle 82: Aufenthaltsdauer nichtdeutscher Personen in 
Deutschland
X84A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
Tabelle 83: Aufenthaltsdauer in Deutschland nach Gruppen von Wohnungslosen
N In % N In % N In % N In % N In % N In % N In % N In %
Weniger als 3 Monate 11 0,5 122 6,0 0 0,0 0 0,0  0 0,0  0 0,0  0 0,0  133 2,4
Zwischen 3 Monaten und 1 Jahr 321 15,9 1684 82,8 54 7,3 0 0,0  0 0,0  6 3,6 0 0,0  2065 37,0
1 bis 5 Jahre 515 25,5 210 10,3 199 27,0 46 11,0 0 0,0  24 14,5 13 12,0 1007 18,1
Länger als 5 Jahre 1176 58,1 17 0,8 483 65,6 371 89,0 95 100,0  136 81,9 95 88,0 2373 42,5
Gesamt 2023 100,0  2033 100,0 736 100,0 417 100,0  95 100,0  166 100,0  108 100,0  5578 100,0
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U6/NU9 und Frage U40/NU42. © GISS
Fragetext: Welche Staatsangehörigkeit(en) haben Sie? / Seit wann sind Sie in Deutschland?
5578 hochgerechnete Fälle mit Angaben zu Migration und Aufenthaltsdauer. 
Gesamt
Institutionell untergebracht Nicht institutionell untergebracht
Verdeckt wohnungslos bei 
Angehörigen / Bekannten
Geflüchtete, im Anschluss 
an abgeschlossenes 
Asylverfahren
Geflüchtete aus der 
Ukraine 
(ab 2022)
Ohne Fluchthintergrund / 
nach Wohnungsverlust in 
OBG-Unterkunft / in Hotel
Ohne Fluchthintergrund / 
nach Wohnungsverlust in 
Sozialhaus
Wohnungslos in Angebot 
nach §§ 67 ff. SGB XII 
Wohnungslos ohne 
Unterkunft auf der 
Straße / in 
Behelfsunterkunft
X85A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
Tabelle 84: Aufenthaltsstatus der nach Deutschland zugewanderten Menschen nach Gruppen von Wohnungslosen
N In % N In % N In % N In % N In % N In % N In % N In %
Staatsbürgerschaft eines EU-Mitgliedsstaates 26 1,4 0 0,0 359 51,9 37 14,5 18 47,4 135 82,3 33 35,1 608 12,3
Staatsbürgerschaft eines Drittstaates 1776 98,6 1771 92,7 249 36,0 218 85,5 20 52,6 28 17,1 61 64,9 4123 83,2
Status als Spätaussiedler/in 0 0,0 122 6,4 65 9,4 0 0,0 0 0,0 1 0,6 0 0,0 188 3,8
Ohne gültige Ausweispapiere und ohne Aufenthaltsrecht 0 0,0 17 0,9 19 2,7 0 0,0 0 0,0 0 0,0 0 0,0 36 0,7
Gesamt 1802 100,0  1910 100,0 692 100,0 255 100,0  38 100,0  164 100,0  94 100,0  4955 100,0
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U40/NU42. Eigene Berechnungen. © GISS
Fragetext: Welchen Aufenthaltsstatus haben Sie?
4955 hochgerechnete Fälle mit Migration und Angaben zum Aufenthaltsstatus.
Gesamt
Institutionell untergebracht Nicht institutionell untergebracht
Geflüchtete, im Anschluss 
an abgeschlossenes 
Asylverfahren
Geflüchtete aus der 
Ukraine 
(ab 2022)
Ohne Fluchthintergrund / 
nach Wohnungsverlust in 
OBG-Unterkunft / in Hotel
Ohne Fluchthintergrund / 
nach Wohnungsverlust in 
Sozialhaus
Wohnungslos in Angebot 
nach §§ 67 ff. SGB XII 
Wohnungslos ohne 
Unterkunft auf der 
Straße / in 
Behelfsunterkunft
Verdeckt wohnungslos bei 
Angehörigen / Bekannten
X86A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
Tabelle 85: Art der Aufenthaltserlaubnis der nach Deutschland zugewanderten Menschen nach Gruppen von Wohnungslosen
N In % N In % N In % N In % N In % N In % N In % N In %
Recht auf Daueraufenthalt 14 0,8 0 0,0 112 21,5 10 4,1 18 38,3 95 61,3 27 29,0 276 6,0
Unbefristete Niederlassungserlaubnis 86 4,9 35 2,0 83 16,0 56 23,0 14 29,8 22 14,2 14 15,1 310 6,8
Aufenthaltsrecht durch Erwerbstätigkeit begründet 0 0,0 0 0,0 27 5,2 0 0,0 0 0,0 6 3,9 0 0,0 33 0,7
Aufenthalt zur Arbeitssuche 26 1,5 0 0,0 133 25,6 26 10,7 9 19,1 25 16,1 6 6,5 225 4,9
Aufenthaltserlaubnis für drei Jahre 978 55,9 860 48,5 58 11,2 79 32,4 6 12,8 0 0,0 40 43,0 2021 44,1
Aufenthaltserlaubnis für zwei Jahre (§25b Abs. 1) 139 7,9 211 11,9 0 0,0 10 4,1 0 0,0 0 0,0 0 0,0 360 7,9
Aufenthaltserlaubnis für ein Jahr 231 13,2 596 33,6 28 5,4 0 0,0 0 0,0 0 0,0 6 6,5 861 18,8
Aufenthaltsgestattung/Duldung 239 13,7 70 4,0 46 8,8 63 25,8 0 0,0 7 4,5 0 0,0 425 9,3
Fiktionsbescheinigung (z. B. für 6 Monate) 26 1,5 0 0,0 16 3,1 0 0,0 0 0,0 0 0,0 0 0,0 42 0,9
Sonstiges 11 0,6 0 0,0 17 3,3 0 0,0 0 0,0 0 0,0 0 0,0 28 0,6
Gesamt 1750 100,0 1772 100,0 520 100,0 244 100,0 47 100,0 155 100,0 93 100,0 4581 100,0
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U40/NU42. Eigene Berechnungen. © GISS
Fragetext: Welchen Aufenthaltsstatus haben Sie?
4581 hochgerechnete Fälle mit Migration und Angaben zum Aufenthaltsstatus.
Gesamt
Institutionell untergebracht Nicht institutionell untergebracht
Geflüchtete, im Anschluss 
an abgeschlossenes 
Asylverfahren
Geflüchtete aus der 
Ukraine 
(ab 2022)
Ohne Fluchthintergrund / 
nach Wohnungsverlust in 
OBG-Unterkunft / in Hotel
Ohne Fluchthintergrund / 
nach Wohnungsverlust in 
Sozialhaus
Wohnungslos in Angebot 
nach §§ 67 ff. SGB XII 
Wohnungslos ohne 
Unterkunft auf der 
Straße / in 
Behelfsunterkunft
Verdeckt wohnungslos bei 
Angehörigen / Bekannten
X87A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
… 
Tabelle 86: Nachrichtlich, Auswertung von IT NRW: Am 31.01.2023 untergebrachte Personen in Köln nach Haushaltstyp
Untergebrachte wohnungslose Personen in Köln am 31.01.2023
… überörtlichen 
Träger
… Gemeinde/ 
Gemeinde-verband ...freien Träger … gewerblichen  
Anbieter … sonstige Stellen
Alleinstehend 0 1320 730 510 105 2665
Alleinerziehend 0 750 15 120 315 1195
(Ehe)Paar ohne Kind 0 400 0 20 45 465
(Ehe)Paar mit Kind(ern) 0 2760 5 185 290 3240
sonstige Mehrpersonenhaushalte 0 2845 30 20 125 3025
Unbekannt 0 0 15 315 10 335
 8080 795 1170  880 10925
Statistik untergebrachter wohnungsloser Personen © GISS
© IT.NRW, Statistisches Landesamt, Düsseldorf, 2023. Dieses Werk ist lizenziert unter der Datenlizenz Deutschland - Namensnennung - Version 2.0.
Haushaltstyp
Insgesamt
Unterbringung durch …
Insgesamt
X88A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
… 
Klassifikation der Krankheiten Anzahl Angaben in Freitexten
B Bestimmte infektiöse und parasitäre Krankheiten 1
D Erkrankungen der blutbildenden Organe/Störungen mit Beteiligung Immunsystem 4
E Endokrine Ernährungs- und Stoffwechselerkrankungen 23
F Psychische und Verhaltensstörungen 2
G Krankheiten des Nervensystems 14
H Auge 8
H Ohren 4
I Herz/Kreislaufsystem 67
J Krankheiten des Atemsystems 1
K Krankheiten des Verdauungssystems 21
L Haut 5
M Krankheiten des Muskel-/Skelettsystems 58
N Krankheiten des Urogenitalsystems 5
R Chronische Schmerzen 3
S Verletzungen, Vergiftungen und bestimmte andere Folgen äußerer Umstände 2
T Verletzungen, Vergiftungen und bestimmte andere Folgen äußerer Umstände 9
Zähne 5
Krebs 16
Sonstiges 29
Gesamt 277
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U20/NU21. Eigene Berechnungen.
Fragetext: Haben Sie eine Erkrankung oder eine starke gesundheitliche Beeinträchtigung? Katalog mit Antwortoptionen: Sind Sie deshalb in Behandlung?
Freitexteinträge. Mehrfachnennungen.
Tabelle 87: Auswertung der Nennung von Erkrankungen in Freitextfeldern nach der WHO-Klassifikation von Krankheiten
X89A0T

Im Auftrag der
Befragung zur Lebenslage von obdachlosen und wohnungslosen Menschen in Köln zurück zum Inhalt
Tabelle 88: Haushalte mit Kind(ern) unter 18 Jahren in der Befragungsstichprobe nach Gruppen von wohnungslosen Menschen 
N In % N In % N In % N In % N In % N In % N In %
Haushalte ohne Kinder 62 37,6 49 39,2 160 82,5 51 71,8 84 92,3 92 98,9 29 87,9
Haushalte mit Kind(ern) unter 18 Jahren 103 62,4 76 60,8 34 17,5 20 28,2 7 7,7 1 1,1 4 12,1
Gesamt 165 100,0 125 100,0 194 100,0 71 100,0 91 100,0 93 100,0 33 100,0
N
In % der HH 
mit 
Kind(ern)
N
In % der HH 
mit 
Kind(ern)
N
In % der HH 
mit 
Kind(ern)
N
In % der HH 
mit 
Kind(ern)
N
In % der HH 
mit 
Kind(ern)
N
In % der HH 
mit 
Kind(ern)
N
In % der HH 
mit 
Kind(ern)
dar.: HH mit Kind(ern) unter einem Jahr 5 4,6 5 6,6 2 5,9 0 0,0 1 14,3 0 0,0 0 0,0
dar.: HH mit Kind(ern) zwischen 1 und 6 Jahren 54 52,4 27 35,5 19 55,9 6 30,0 5 71,4 0 0,0 3 75,0
dar.: HH mit Kind(ern) zwischen 7 und 17 Jahren 82 79,6 57 75,0 24 70,6 19 95,0 2 28,6 1 100,0 2 50,0
© GISS
Fragetext: Leben Sie allein oder mit anderen Menschen zusammen?/Wenn Sie mit Kinden leben: Wie alt sind sie?
772 Fälle mit Zugehörigkeit zu einer der Gruppen von Wohnungslosen und Angaben zu Zahl und Alter der Kinder. 245 Haushalte mit Kind(ern).
Verdeckt wohnungslos bei 
Angehörigen / Bekannten
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U1/NU4. Eigene Berechnungen.
Institutionell untergebracht Nicht institutionell untergebracht
Geflüchtete, im Anschluss 
an abgeschlossenes 
Asylverfahren
Geflüchtete aus der 
Ukraine 
(ab 2022)
Ohne Fluchthintergrund / 
nach Wohnungsverlust in 
OBG-Unterkunft / in Hotel
Ohne Fluchthintergrund / 
nach Wohnungsverlust in 
Sozialhaus
Wohnungslos in Angebot 
nach §§ 67 ff. SGB XII 
Wohnungslos ohne 
Unterkunft auf der Straße 
/ in Behelfsunterkunft
X90A0T

Anlage 1_Mitteilung 1253 2024_Bericht GISS_Lebenslagen obdach- und wohnungsloser Menschen

267874 Zeichen

Befragung zur Lebenslage von 
obdachlosen und wohnungslosen 
Menschen in Köln
Bericht
Volker Busch-Geertsema  |  Jutta Henke |   
Sandra Schöpke  |  Axel Steff  en |   
Peter Bartelheimer    Christian Erzberger    Jutta Henke
Anwendungsevaluation 
YouConnect
Schlussbericht Mai 2022
Auftraggeber:

3 
INHALTSVERZEICHNIS 
VERZEICHNIS DER ABBILDUNGEN ............................................................................................. 4 
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS ...................................................................................................... 6 
EINLEITUNG ............................................................................................................................. 7 
TEIL A – ERGEBNISBERICHT ...................................................................................................... 9 
1 DIE LEBENSLAGEN WOHNUNGSLOSER MENSCHEN IN KÖLN ...................................... 11 
 Wohnungslose Menschen in Köln .................................................................................... 11 
 Lebenslage Wohnungslosigkeit ........................................................................................ 15 
 Gesundheit ........................................................................................................................ 26 
 Bildung .............................................................................................................................. 32 
 Einkommen und Schulden ................................................................................................ 34 
 Sicherheit .......................................................................................................................... 38 
2 DIE LAGE BESONDERER GRUPPEN IN KÖLN ............................................................... 41 
 Wohnungslose LSBTIQ* in Köln ........................................................................................ 41 
 Junge Wohnungslose u25 in Köln ..................................................................................... 48 
 Wohnungslose Familien mit minderjährigen Kindern in Köln .......................................... 51 
 Wohnungslose Ältere in Köln ........................................................................................... 53 
 Wohnungslose EU-Bürger*innen in Köln .......................................................................... 54 
3 ZUSTÄNDIGKEITEN UND TÄTIGKEITSFELDER IM KÖLNER HILFESYSTEM FÜR 
WOHNUNGSLOSE MENSCHEN .................................................................................. 56 
 Verhinderung von Wohnungslosigkeit (Prävention) ........................................................ 56 
 Unterbringung wohnungsloser Haushalte und Hilfen für Wohnungslose ....................... 57 
 Reintegration von Wohnungslosen in reguläre und dauerhafte Mietverhältnisse .......... 59 
4 EMPFEHLUNGEN ZUR WEITERENTWICKLUNG DES KÖLNER HILFESYSTEMS ................ 61 
 Handlungsfeld Prävention: Verhinderung von Wohnungslosigkeit ................................. 61 
 Handlungsfeld Hilfen bei Wohnungslosigkeit: Unterbringung wohnungsloser  
Haushalte und Hilfen für wohnungslose Menschen ......................................................... 64 
 Handlungsfeld Dauerhafte Wohnungsversorgung: Reintegration von  
Wohnungslosen in reguläre und dauerhafte Wohnverhältnisse ..................................... 67 
 Besondere Bedarfsgruppen .............................................................................................. 69 
 Empfehlungen für ein Berichtswesen zur besseren Steuerung ........................................ 70

4 
TEIL B – METHODENBERICHT .................................................................................................. 72 
5 METHODISCHE PLANUNG UND DURCHFÜHRUNG DER STUDIE ................................... 73 
 Zielgruppe: Wohnungslose Menschen in Köln ................................................................. 73 
 Zugang zu den Zielgruppen der Befragung ....................................................................... 74 
 Der Erhebungszeitraum .................................................................................................... 75 
 Das Stichprobenkonzept ................................................................................................... 75 
 Befragungsinstrument ...................................................................................................... 77 
 Unterstützernetzwerk ....................................................................................................... 78 
 Die Erhebungsphase ......................................................................................................... 78 
 Rücklauf und Hochrechnung ............................................................................................. 79 
 Vertiefungsthema „Bedarfsgerechtigkeit der Angebotsstruktur“ .................................... 82 
 Vertiefungsthema „Sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität als  
mögliche Ursache von Wohnungslosigkeit“ ..................................................................... 83 
LITERATUR ............................................................................................................................. 84 
ANHANG DOKUMENTE ........................................................................................................... 86 
 
 
 
VERZEICHNIS DER ABBILDUNGEN 
Abbildung 1: Zahl der erwachsenen wohnungslosen Menschen in Köln ......................................... 13 
Abbildung 2: Staatsangehörigkeit der wohnungslosen Menschen in Köln nach Geschlecht .......... 13 
Abbildung 3: Anlässe der Wohnungslosigkeit nach Gruppen von Wohnungslosen in Prozent ....... 16 
Abbildung 4: Gründe für Wohnungsverlust in Deutschland nach Gruppen von Wohnungslosen .. 17 
Abbildung 5: Dauer der Wohnungslosigkeit nach Gruppen von Wohnungslosen in Prozent ......... 19 
Abbildung 6: Wohnungsverluste in Köln nach Gruppen von Wohnungslosen in Prozent ............... 20 
Abbildung 7: Suche nach institutioneller Hilfe bei drohendem Wohnungsverlust in Köln  
(Stellen, bei denen Hilfe gesucht wurde) .......................................................................... 20 
Abbildung 8: Gründe für die Nicht-Nutzung von Notunterkünften bei Wohnungslosen ohne 
Unterkunft und verdeckt Wohnungslosen in Prozent ...................................................... 21 
Abbildung 9: Aktivitäten der Wohnungssuche nach Gruppen von Wohnungslosen in Prozent ..... 23 
Abbildung 10: Letzte Wohnungsbesichtigung in Deutschland nach Gruppen von  
Wohnungslosen in Prozent ............................................................................................... 25 
Abbildung 11: Selbsteinschätzung zum Gesundheitszustand nach Gruppen von  
Wohnungslosen in Prozent ............................................................................................... 26

5 
Abbildung 12: Selbsteinschätzung zum Gesundheitszustand nach Dauer der  
Wohnungslosigkeit in Prozent .......................................................................................... 27 
Abbildung 13: Guter bis sehr guter Gesundheitszustand bei jungen und älteren  
Deutschen und Nichtdeutschen in Prozent ...................................................................... 28 
Abbildung 14: Inzidenz der abgefragten Krankheiten bei Wohnungslosen mit Erkrankungen  
in Prozent .......................................................................................................................... 29 
Abbildung 15: Anteil der Erkrankten in Behandlung (nach Krankheiten, in Prozent)...................... 30 
Abbildung 16: Selbsteinschätzung zu Deutschkenntnissen nichtdeutscher Wohnungsloser  
ohne Schulbesuch in Deutschland nach Gruppen von Wohnungslosen in Prozent ......... 33 
Abbildung 17: Höchster Bildungsabschluss wohnungsloser Personen ohne Fluchthintergrund .... 33 
Abbildung 18: Höchster Bildungsabschluss wohnungsloser Personen ohne Fluchthintergrund  
nach Altersgruppen .......................................................................................................... 34 
Abbildung 19: Einkommenssituation wohnungsloser Menschen in Prozent .................................. 35 
Abbildung 20: Einkommenssituation nach Gruppen von Wohnungslosen in Prozent .................... 35 
Abbildung 21: Wohnungslose mit informellen Einkommen oder ohne Einkommen nach 
Staatsangehörigkeiten in Prozent ..................................................................................... 36 
Abbildung 22: SCHUFA-Eintrag nach Gruppen von Wohnungslosen in Prozent ............................. 38 
Abbildung 23: Gewalterfahrung nach Gruppen von Wohnungslosen in Prozent ............................ 38 
Abbildung 24: Erfahrungen mit Sicherheits- und Ordnungsdiensten nach Gruppen von 
Wohnungslosen in Prozent ............................................................................................... 39 
Abbildung 25: Gewaltbetroffenheit nach sexueller Orientierung in Prozent .................................. 48 
Abbildung 26: Verteilung der u25-Jährigen auf Gruppen von Wohnungslosen in Prozent ............. 49 
Abbildung 27: Verteilung der Wohnungslosen im Alter von 65 Jahren und darüber nach  
Gruppen von Wohnungslosen .......................................................................................... 53 
Übersicht 1: Stichprobenplan ........................................................................................................... 76 
Übersicht 2: Abgleich Stichprobenplan und realisierte Befragungen .............................................. 80

ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS ___________________________________________________________________________________________  
6 
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS 
AG  Arbeitsgruppe 
ASD   Allgemeiner Sozialer Dienst 
AsylG   Asylgesetz 
BerMico  Beratung und Mietcoaching 
BMAS  Bundesministerium für Arbeit und Soziales 
BuT  Bildung und Teilhabe 
COPD  Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (Chronic Obstructive Pulmonary Disease)  
DST  Deutscher Städtetag 
DuT  Daten und Tabellen; Anhangband zu diesem Bericht 
EU  Europäische Union  
FEANTSA European Federation of National Organisations Working with the Homeless 
FreizügG/EU Gesetz über die allgemeine Freizügigkeit von Unionsbürgern 
GAG   GAG Immobilien AG  
GG  Grundgesetz 
HIV  Humanes Immundefizienz-Virus (Human Immunodeficiency Virus) 
JVA  Justizvollzugsanstalt 
LEG   LEG IMMOBILIEN SE 
LSBTIQ* Lesbische, schwule, bisexuelle, transsexuelle, intersexuelle und queere Menschen  
MAGS NRW Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen  
NRW   Nordrhein-Westfalen 
OASE  OASE Benedikt Labre e.V. 
OBG  Ordnungsbehördengesetz 
SCHUFA  Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung 
SGB II   Sozialgesetzbuch Zweites Buch (II) – Grundsicherung für Arbeitsuchende – 
SGB VIII  Sozialgesetzbuch Achtes Buch (VIII) – Kinder- und Jugendhilfe – 
SGB XII  Sozialgesetzbuch Zwölftes Buch (XII) – Sozialhilfe –  
SKM  Sozialdienst katholischer Männer e.V. 
SkF  Sozialdienst katholischer Frauen e.V. 
SOEP  Sozio-ökonomisches Panel 
VAG   Versicherungsaufsichtsgesetz 
WBS  Wohnberechtigungsschein 
WHO  Weltgesundheitsorganisation (World Health Organization)  
WoBerichtsG  Wohnungslosenberichterstattungsgesetz

_______________________________________________________________________________________________________  EINLEITUNG 
7 
EINLEITUNG 
800 Menschen, die Anfang 2023 ohne Wohnung in Köln lebten, gaben für diesen Bericht schriftlich 
Auskunft über ihre Lebensumstände. Sie beantworteten über 40 Fragen: Leben sie allein oder mit 
anderen, haben sie Kinder? Sind sie in Köln geboren und haben immer hier gelebt, oder sind sie aus 
anderen Teilen der Welt zugewandert? Welche Schulbildung haben sie erhalten, und von welchem 
Einkommen ernähren sie sich und ihre Angehörigen? Wie steht es um ihre Gesundheit? Wie ist es 
zu ihrer Wohnungslosigkeit gekommen ? Seit wann sind sie wohnungslos? Was unternehmen sie, 
um wieder eine Wohnung zu erhalten, und wer unterstützt sie dabei? Welche Angebote im Kölner 
Hilfesystem nutzen sie, und werden auch ihre Kinder gefördert? Haben sie Diskriminierung oder 
Gewalt erfahren? Aus welchen Gründen? Und was kann die Stadt Köln tun, um ihre Lebenslage zu 
verbessern?  
Die viertgrößte Stadt in Deutschland verfügt über ein ausdifferenziertes Hilfesystem für wohnungs-
lose Menschen. Als erste Stadt in Nordrhein-Westfalen richtete sie schon in den 1990er-Jahren eine 
Fachstelle zur Vermeidung von Wohnungslosigkeit („Fachstelle Wohnen“) ein. Schon damals be-
gann Köln auch damit, „soziale Brennpunkte“ aufzulösen und wohnungslose Haushalte mit Normal-
wohnraum zu versorgen. Um wohnungslosen Menschen persönliche Hilfen bei der Reintegration in 
Wohnraum anzubieten, entwickeln, planen und steuern seit 2005 die ResoDienste städtische Hilfs-
angebote. Die Stadt selbst und eine beeindruckende Vielzahl kooperierender Träger und Initiativen 
halten in Köln Hilfen vor, die von der niedrigschwelligen aufsuchenden Hilfe für besonders margi-
nalisierte und auf der Straße lebende Menschen bis hin zu spezialisierten Unterbringungs- und Un-
terstützungsangeboten etwa für psychisch erkrankte oder suchtkranke wo hnungslose Menschen 
reichen. Viele Angebote werden in Trägerkooperationen umgesetzt.  
Hilfesysteme für Menschen in Wohnungsnotlagen müssen regelmäßig daraufhin überprüft werden, 
ob sie veränderten fachlichen, rechtlichen oder räumlichen Rahmenbedingungen noch gerecht 
werden, ob sie den Bedarfen sich ebenfalls verändernder Zielgruppen mit an gemessenen, wirt-
schaftlichen und erfolgreichen Angeboten begegnen und ob alle relevanten Akteure an der Umset-
zung beteiligt sind. Köln stand und steht vor Herausforderungen, die eine solche Überprüfung aus 
verschiedenen Gründen nahelegen. Mit der verstärkten Zuwanderung seit 2015 musste das lokale 
Hilfesystem Lösungen für neu entstehende Probleme finden. Wie überall in der Bundesrepublik 
ringen die lokalen Akteure vor dem Hintergrund hoher Fallzahlen um Fragen der Ausgestaltung der 
(ordnungsrechtlichen) Unterbringung, um flucht- und migrationssensible fachliche Konzepte, und 
sie suchen Lösungen für eine möglichst dauerhafte Wohnraumversorgung der von Wohnungslosig-
keit betroffenen Menschen . Denn unter den Bedingungen eines sehr angespannten Wohnungs-
marktes droht Wohnungslosigkeit sich derzeit sowohl auf der Straße als auch in Unterkünften oder 
in anderen für die Unterbringung genutzten Liegenschaften zu verfestigen.
1 
Ein breit angelegter Prozess der strategischen Neuausrichtung der Hilfen ist in den letzten Jahren 
bereits angestoßen worden: Der besonders schwierigen Lage psychisch erkrankter Menschen auf 
der Straße begegnet Köln seit 2020 mit dem auf drei Jahre angelegten Förderprogramm „Housing 
First für die Stadt Köln“. Neben anderen modellhaften und niedrigschwelligen Angeboten will die 
 
1  Bei 40 Prozent der institutionell untergebrachten Wohnungslosen in Deutschland dauerte die Wohnungslosigkeit am 
31.1.2023 bereits länger als ein Jahr an (Destatis: https://www-genesis.destatis.de/genesis/online?sequenz=statistik-
Tabellen&selectionname=22971#abreadcrumb). Und sogar zwei Drittel der Wohnungslosen ohne Unterkunft, welche 
die GISS für das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein- Westfalen (MAGS NRW) im 
Sommer 2021 in Köln befragte (Brüchmann et al. 2022a), waren länger als ein Jahr wohnungslos.

EINLEITUNG _______________________________________________________________________________________________________  
8 
Stadt unter anderem aufsuchende und mobile medizinische und psychiatrische Angebote oder auf-
suchende Streetwork anstoßen und aufbauen. Über ein Förderprogramm für die „Weiterentwick-
lung der Kölner Hilfen für Menschen im Kontext Obdachlosigkeit“2 stellte sie für die Jahre 2022 und 
2023 eine Million Euro bereit. Herausforderungen und Maßnahmen werden derzeit in einem „Köl-
ner Konzept zur Bekämpfung von Wohnungslosigkeit“ beschrieben. 
Mit der Untersuchung von Lebenslagen wohnungsloser Menschen in Köln, deren Ergebnisse hier 
vorgestellt werden, verfolgt die Stadt Köln das Ziel, die Heterogenität und Diversität Wohnungslo-
ser sichtbar zu machen im Hinblick auf die Merkmale Alter, Geschlecht, Aufenthaltsstatus und 
Staatsangehörigkeit sowie auf die verschiedenen Lebenslagenbereiche Wohnen, Gesundheit, Bil-
dung, Einkommen und Sicherheit. Das differenziertere Bild der einzelnen Teilgruppen wohnungslo-
ser Menschen soll Politik, Sozialplanung und d er Praxis ermöglichen , Angebote, Leistungen und 
Dienste passgenauer zu steuern. Denn die Bedarfe etwa der wohnungslosen Menschen mit Zuwan-
derungsgeschichte, der LSBTIQ* -Personen unter den Wohnungslosen oder der  älteren und/oder 
gesundheitlich beeinträchtigten Menschen ohne Wohnung gleichen sich nicht, sondern sie verlan-
gen nach unterschiedlichen Unterstützungsangeboten. Ein alleinstehender Mann, der auf der 
Straße zu überleben versucht, steht vor anderen Problemen als Eltern, die ihren Kindern trotz Flucht 
in ein fremdes Land aus der Unterkunft heraus einen gelingenden Start ins Leben zu ermöglichen 
versuchen, und wer resigniert aufgegeben hat, einen Weg aus der Wohnungslosigkeit zu suchen, 
braucht andere Unterstützung als jemand, der gerade erst wohnungslos geworden ist.  
Für die Untersuchung definierte das Studienteam eine geschichtete Zufallsstichprobe, über die 
etwa 800 wohnungslose Personen in allen Bereichen des Kölner Hilfesystems für eine Befragung 
gewonnen wurden. Mithilfe der Kölner Daten aus der Bundesstatistik untergebrachter Wohnungs-
loser vom 31.1.2023 (insgesamt gemeldet: 10.925 Personen, darunter 7.805 Erwachsene und 3.120 
Minderjährige) und der  Daten aus der GISS -Untersuchung „Wohnungslose ohne Unterkunft und 
verdeckt Wohnungslose in Nordrhein-Westfalen“ (1. Juliwoche 2021; Brüchmann et al. 2022a) lie-
ßen sich die Befragungsergebnisse auf die Grundgesamtheit aller Kölner Wohnungslosen hochrech-
nen. Dies ermöglichte sowohl Auswertungen für Gruppen von wohnungslosen Menschen, für ver-
schiedene Lebenslagedimensionen und für unterschiedliche Bedarfskonstellationen.  
Nachfolgend stellt Teil A die Ergebnisse der Erhebung vor: Kapitel 1 differenziert die Befunde nach 
den Lebenslagenbereichen Wohnen, Gesundheit, Bildung, Einkommen und Sicherheit. Kapitel 2 be-
reitet vertiefend Analysen zur Lebenslage einzelner Gruppen von Wohnungslosen auf. Wie sich Zu-
ständigkeiten im Kölner System der Wohnungsnotfallhilfen verteilen und welche Aufgaben die un-
terschiedlichen Akteure wahrnehmen, stellt Kapitel 3 zusammenfassend dar, bevor das Stu-
dienteam vor dem Hintergrund der Einschätzungen der Kölner Akteure in Kapitel 4 Handlungsemp-
fehlungen zur Weiterentwicklung des Hilfesystems gibt. Das anspruchsvolle methodische Herange-
hen erläutert Teil B, der Methodenbericht. Alle verwendeten Unterlagen enthält der Anhang , zu 
dem auch ein Tabellenband gehört. 
Zwei Gremien – eine mit Vertreter*innen der Stadt besetzte Lenkungsgruppe und ein Begleitkreis, 
dem Vertreter*innen der Stadt, der freien Träger und verschiedener Initiativen angehörten – waren 
in die Erhebung einbezogen. Ohne ihre  Unterstützung und ohne die Beteiligung der Dienste und 
Einrichtungen der Kölner Wohnungsnotfallhilfen  wäre diese Studie nicht durchführbar gewesen. 
Wenn dieser Bericht Empfehlungen zur Weiterentwicklung des Kölner Hilfesystems geben kann, so 
ist das aber vor allem den ungeschönten, kritischen, sorgfältigen und ausführlichen Antworten der 
befragten wohnungslosen Menschen zu verdanken! 
 
2  https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/soziales/foerderung-von-hilfsprojekten-fuer-menschen-im-kontext-ob-
dachlosigkeit

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9 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
TEIL A – ERGEBNISBERICHT

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________________________________________________________________ 1 DIE LEBENSLAGEN WOHNUNGSLOSER MENSCHEN IN KÖLN 
11 
1 DIE LEBENSLAGEN WOHNUNGSLOSER MENSCHEN IN KÖLN 
Die prägendste Lebenslage der Menschen, die ohne Wohnung leben , ist die Wohnungslosigkeit 
selbst. Wie sich die Gruppe der wohnungslosen Menschen in Köln zusammensetzt , berichtet Ab-
schnitt 1.1. Dieser Abschnitt betrachtet auch einige Besonderheiten der Situation zugewanderter 
Wohnungsloser. Denn die starke Fluchtbewegung seit 2015/16 und der Ukrainekrieg haben verän-
dert, was für die Lebenslage Wohnungslosigkeit lange „typisch“ war. Nicht mehr Alleinstehende, 
sondern Familienhaushalte prägen den Unterbringungsbereich, in dem es deutschlandweit  inzwi-
schen über 100.000 Minderjährige gibt.3 Wohnungslose Menschen „werden“ damit auch weiblicher 
und jünger. Das Verhältnis zwischen den Haushalten, die eine Wohnung verlieren, und Haushalten, 
die noch nie eine Wohnung besaßen, verändert sich. Alle diese Entwicklungen bilden sich auch unter 
den wohnungslosen Menschen in Köln ab.  
In Abschnitt 1.2 wird die Lebenslage Wohnungslosigkeit  detaillierter analysiert. Gefragt wird nach 
den Gründen und der Dauer der Wohnungslosigkeit, danach, wie es zum Verlust einer  Wohnung 
gekommen ist und was die Betroffenen unternommen haben, um wieder an eine Wohnung zu ge-
langen. Die Auswertungen in den Abschnitten 1.3 bis 1.6 gelten Lebenslagebereichen mit besonders 
großem Einfluss auf Teilhabe bzw. Ausgrenzung: Gesundheit, Bildung, Einkommen und Sicherheit. 
Zum letzten Bereich gehören  auch die Befunde zu Gewalterfahrungen und Diskriminierung woh-
nungsloser Menschen in Köln.  
Systematisch unterscheidet die Darstellung in diesem Kapitel oft zwischen sieben Gruppen von woh-
nungslosen Menschen 4, zum Teil nach ihrer Vorgeschichte –  hatten sie schon einmal eine eigene 
Wohnung in Deutschland oder nicht –  und zum Teil danach, ob und wie sie in Köln institutionell 
versorgt sind. Beide Informationen tragen dazu bei, Befunde zu erklären und zu verstehen, und die 
Differenzierung macht erwartungsgemäß große Unterschiede zwischen den sieben Teilgruppen 
sichtbar. Wo dies sinnvoll ist, sind die Befunde aber auch anders differenziert, z. B. nach dem Alter, 
dem Geschlecht oder der Staatsangehörigkeit. 
 Wohnungslose Menschen in Köln 
Anfang des Jahres 2023 lebten nach den hier zugrunde gelegten Daten5 insgesamt 8.594 erwachsene 
sowie 3.146 minderjährige Wohnungslose in Köln, zusammen  waren dies 11.7 40 Menschen ohne 
Wohnung6 (im Detail: Daten und Tabellen [DuT], Tab. 2).7  
 
3  https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/08/PD23_305_229.html und GENESIS Online 
4  Zur Erläuterung: Berichtsteil B, Methoden, Abschnitte 5.1, 5.2 und 5.4. 
5  Diese Studie konnte einen Hochrechnungsfaktor für Personen bilden. Einen Hochrechnungsfaktor für Haushalte ließen 
die vorliegenden Informationen zur Haushaltssituation nicht zu. 
6  Nach § 3 Wohnungslosenberichterstattungsgesetz (WoBerichtsG) besteht Wohnungslosigkeit, wenn die Nutzung einer 
Wohnung „weder durch einen Mietvertrag oder einen Pachtvertrag noch durch ein dingliches Recht abgesichert ist“ 
oder eine Wohnung „aus sonstigen Gründen nicht zur Verfügung steht“. 
7  Wie viele Menschen wohnungslos in Köln leben und wo und wie sie untergebracht sind, wird in diesem Unterabschnitt 
nicht aus den Befragungsergebnissen und den Angaben der 798 teilnehmenden wohnungslosen Menschen hochgerech-
net. Um übergreifende Analysen zu ermöglichen, rekons truierte das Studienteam auf der Grundlage aller verfügbaren 
Daten vielmehr zunächst, wie sich die Wohnungslosen im Kölner Hilfesystem „verteilen“. Für die sieben Gruppen von 
wohnungslosen Menschen, die dieser Bericht unterscheidet, konnte diese Verteilung näherungsweise so genau be-
stimmt werden, dass eine Hochrechnung/Hochschätzung der weiteren Befragungsergebnisse möglich war. Zusätzliche 
Informationen erhielt das Studienteam von den Ämtern der Stadt Köln.

1 DIE LEBENSLAGEN WOHNUNGSLOSER MENSCHEN IN KÖLN _______________________________________________________________  
12 
 
Institutionell untergebrachte wohnungslose Menschen in Köln  
Geflüchtete, im Anschluss an abgeschlossenes Asylverfahren: Zu dieser Gruppe zählen hier 2.101 
erwachsene Geflüchtete, (1) deren Asylverfahren abgeschlossen ist, (2) die mindestens ein Jahr in 
Deutschland bleiben dürfen, (3) das Recht haben, eine Wohnung anzumieten, und die (4) in 
Deutschland noch nie eine eigene Wohnung hatten, weil sie (5) ununterbrochen unt ergebracht 
waren. Auch innerhalb der anderen Gruppen von untergebrachten Menschen kann es Menschen 
mit Fluchthintergrund geben. Sie wurden nicht zu den Geflüchteten gezählt, wenn sie seit ihrer 
Zuwanderung schon einmal eine eigene Wohnung in Deutschland hatten und diese wieder verloren 
haben. Unter den Wohnungslosen ohne Unterkunft gibt es wenige Personen, die nach ihrer Flucht 
offenbar ebenfalls noch nie eine eigene Wohnung hatten . Sie sind aber nicht mehr untergebracht 
und wurden deshalb bei den institutionell untergebrachten Personen ebenfalls nicht erfasst.  
Geflüchtete aus der Ukraine (ab 2022):  Es wird angenommen, dass die 2.210 erwachsenen Men-
schen, die im Jahr 2022 oder später aus der Ukraine zuwanderten, vor dem Krieg geflüchtet sind. 
Sie wurden dieser Gruppe auch zugeordnet, wenn sie vereinzelt nicht in Unterkünften für Geflüch-
tete untergebracht waren. Sie hatten noch nie eine Wohnung mit Mietvertrag in Deutschland. We-
nige vor dem Jahr 2022 zugewanderte Personen aus der Ukraine wurden in dieser Gruppe nicht 
berücksichtigt, in der Regel hatten sie schon ei nmal in einer eigenen Wohnung mit Mietvertrag 
gelebt. 
Ohne Fluchthintergrund / nach Wohnungsverlust in OBG -Unterkunft / in Hotel:  Diese 1.630 Er-
wachsenen (1) hatten bereits einmal eine eigene Wohnung in Deutschland (wozu hier auch das 
elterliche Haus / die elterliche Wohnung oder eine Einrichtung der Jugendhilfe zählen) und waren 
(2) zum Zeitpunkt der Untersuchung in einer (Sammel -)Unterkunft für wohnungslose Menschen 
oder zu Lasten der Stadt in einem Hotel untergebracht.  
Ohne Fluchthintergrund / nach Wohnungsverlust in Sozialhaus: Zur Gruppe dieser 1.125 erwach-
senen Personen gehört, wer (1) bereits einmal eine eigene Wohnung in Deutschland hatte (wozu 
hier auch das elterliche Haus  / die elterliche Wohnung oder eine Einrichtung der Jugendhilfe zäh-
len) und (2) zum Zeitpunkt der Untersuchung in einem der Kölner Sozialhäuser in einer abgeschlos-
senen Wohneinheit untergebracht war. Bei Sozialhäusern handelt es sich um städtische Gebäude, 
die ab den 60er -Jahren errichtet wurden, u m wohnungslose Menschen unterzubringen. Viele der 
Sozialhäuser verfügen über abgeschlossene Wohneinheiten, zeichnen sich heute jedoch durch ei-
nen schlechten baulichen Zustand und mangelhaften energetischen Standard aus. Weil die Art ihrer 
Unterbringung dem Wohnen mit Mietvertrag jedoch sehr ähnlich ist, wird diese Untergruppe der 
institutionell untergebrachten Wohnungslosen in Köln gesondert betrachtet. 
Wohnungslos in Angebot nach §§ 67 ff. SGB XII: Zu dieser Gruppe zählen 744 Erwachsene, die (1) 
bereits einmal eine eigene Wohnung in Deutschland hatten (wozu hier auch das elterliche 
Haus / die elterliche Wohnung oder eine Einrichtung der Jugendhilfe zählen) und (2) zum Zeitpunkt 
der Untersuchung persönliche Hilfen nach §§ 67 ff. SGB XII in einer betreuten Wohnform oder ei-
nem betreuten Unterbringungsangebot erhielten. 
Nicht institutionell untergebrachte wohnungslose Menschen in Köln 
Wohnungslos ohne Unterkunft auf der Straße / in Behelfsunterkunft: Als „Wohnungslose ohne 
Unterkunft“ gelten 397 Erwachsene, (1) die in mindestens einer der sieben Nächte vor der Befra-
gung (2) entweder auf der Straße oder in Behelfsunterkünften übernachteten, etwa unter Brücken, 
in Hauseingängen, in Kellern, in Abbruchhäusern, Auto(wrack)s, Zelten oder Parks. 
Verdeckt wohnungslos bei Angehörigen / Bekannten:  Als „verdeckt Wohnungslose“ gelten 387 
erwachsene Menschen, die (1) in mindestens einer der sieben Nächte vor der Befragung (2) durch-
gängig weder institutionell untergebracht waren, (2) noch zu den Wohnungslosen ohne Unterkunft 
zu zählen waren, (3) wegen der Notlage, nicht über eine eigene mietvertraglich  oder durch Eigen-
tum abgesicherte Wohnung zu verfügen, jedoch vorübergehend Zuflucht bei Bekannten oder Fa-
milienangehörigen gesucht hatten.

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13 
Abbildung 1: Zahl der erwachsenen wohnungslosen Menschen in Köln 
 
Quellen: Daten der Stadt Köln zum 31.1.2023. Auswertungen der Fachämter der Stadt Köln. GISS-Befragung NRW 2021. 
Eigene Berechnungen. DuT, Tab. 2. 
Von den 8.594 erwachsenen Wohnungslosen in Köln hatten 6.184 (72 %) im Frühjahr 2023 nicht die 
deutsche Staatsangehörigkeit. Nimmt man die 3.120 Kinder der Untergebrachten hinzu, von denen 
2.760 keine deutsche Staatsangehörigkeit haben, steigt der Anteil der Nichtdeutschen unter den Köl-
ner Wohnungslosen auf 76 Prozent.  Hochgerechnet leben fast 700 Bürger *innen aus der EU woh-
nungslos in Köln, darunter etwa 420 Personen aus Süd-/Osteuropa. 
7.810 erwachsene wohnungslose Personen8 waren in Köln institutionell untergebracht, von ihnen 
waren 4.115 Männer (knapp 53 %) und 3.690 Frauen (etwa 47 %). Das Geschlecht von fünf Personen 
war unbekannt. 75 Prozent der Untergebrachten hatten nicht die deutsche Staatsangehörigkeit 
(5.875 Personen, darunter 49 % Männer und 51 % Frauen), 25 Prozent hatten sie (1.930 Personen, 
darunter 66 % Männer und 34 % Frauen). Wie sich diese Personen im Unterbringungssystem vertei-
len, ließ sich teils genau ermitteln, für einige Teilgruppen blieben aber geringe Unschärfen bestehen. 
Alle Hochrechnungen beruhen auf den hier angegebenen Zahlen. 784 Personen waren nicht institu-
tionell untergebracht. Unter ihnen waren 595 Männer (76 %) und 186 Frauen (24 %). Drei Personen 
waren divers. 39 Prozent (306 Personen) hatten nicht die deutsche Staatsangehörigkeit. 
Abbildung 2: Staatsangehörigkeit der wohnungslosen Menschen in Köln nach Geschlecht
9 
 
Quellen: Daten der Stadt Köln zum 31.1.2023. Auswertungen der Fachämter der Stadt Köln. GISS-Befragung NRW 2021. 
Eigene Berechnungen. Ohne Menschen mit diversem und unbekanntem Geschlecht. DuT, Tab. 2. 
 
8  Diese Daten hat die Stadt Köln zum 31.1.2023 an Destatis und in die Bundeswohnungslosenstatistik gemeldet. 
9  Die Abbildungen in diesem Bericht weisen zur besseren Lesbarkeit Prozentwerte als gerundete Ganzzahlen aus. Es kön-
nen dabei geringfügige Rundungsdifferenzen entstehen.

1 DIE LEBENSLAGEN WOHNUNGSLOSER MENSCHEN IN KÖLN _______________________________________________________________  
14 
Geflüchtete 
Zwei große Gruppen unter den untergebrachten erwachsenen Wohnungslosen waren Geflüchtete 
nach abgeschlossenem Asylverfahren (24,5 %, 2.101 Personen) und die seit 202 2 aus der Ukraine 
geflüchteten Menschen (25,5 %, 2.210 Personen). Die Hälfte aller erwachsenen Wohnungslosen in 
Köln gehört zu diesen beiden Gruppen. Mit Ausnahme einer Handvoll von Geflüchteten, welche als 
Spätaussiedler*innen die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen oder sie nach Abschluss des Asyl-
verfahrens angenommen haben, sind es ausschließlich nichtdeutsche Wohnungslose. Dass aus der 
Ukraine vor allem Frauen (mit Kindern) geflüchtet sind, zeigen auch die Kölner Daten: Drei Viertel 
der untergebrachten erwachsenen Geflüchteten aus der Ukraine sind Frauen (1.556 Personen), nur 
ein Viertel Männer (554 Personen). Bei den Geflüchteten, die im Anschluss an ein Asylverfahren am 
31.1.2023 noch untergebracht waren, ist das Geschlechterverhältnis ausgewogener: 59 Prozent der 
Untergebrachten waren Männer, 41 Prozent Frauen. 
Etwa die Hälfte aller wohnungslosen Geflüchteten stammt aus der Ukraine (49 %). Von der übrigen 
Hälfte der wohnungslosen Geflüchteten (51  %), die in Deutschland ein Asylverfahren durchlaufen 
haben und Anfang 2023 noch untergebracht waren, ist knapp die Hälfte (45 %) aus Westasien ge-
flohen, die meisten kamen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland. 17 Prozent sind aus südasi-
atischen Ländern geflohen. 13 Prozent sind Geflüchtete aus Ländern, die den Status der EU -
Beitrittskandidaten haben. 25 Prozent sind aus dem Rest der Welt geflohen. 
Die Geflüchteten aus der Ukraine und allen anderen Herkunftsländern sind wohnungslos nach 
Deutschland migriert und warten seit dem ersten Tag ihrer Unterbringung bzw. spätestens mit Ab-
schluss ihres Asylverfahrens auf eine eigene Wohnung. Die Mehrheit (56 %) hat mit Ablauf des Asyl-
verfahrens und vermutlich einer anerkannten Asylberechtigung (Art. 16a GG i.  V. m. §  2 Abs.  1 
AsylG) oder Flüchtlingseigenschaft (§ 3 Abs. 1 AsylG) eine Aufenthaltserlaubnis von drei Jahren er-
halten. Diese berechtigt sie, im Bedarf sfall Leistungen nach dem SGB  II oder SGB XII zu beziehen. 
Acht Prozent der Geflüchteten verfügen über eine befristete Aufenthaltserlaubnis für zwei Jahre 
und bei 13 Prozent ist die Aufenthaltserlaubnis auf zwölf Monate befristet – zum Beispiel mit Erlan-
gung einer subsidiären Schutzberechtigung (§ 4 Abs. 1 AsylG). Eine befristete Aufenthaltsgestattung 
oder eine Duldung wegen vorübergehender Aussetzung der Abschiebung haben 13 Prozent erhal-
ten. Über eine vorläufige Fiktionsbescheinigung verfügten weniger als zwei Prozent der Geflüchte-
ten. Lediglich fünf Prozent der Geflüchteten haben eine dauerhafte Niederlassungserlaubnis oder 
ein Recht auf Daueraufenthalt (DuT, Tab. 85). 
Untergebrachte Wohnungslose ohne Fluchthintergrund 
3.499 erwachsene wohnungslose Menschen ohne unmittelbaren Fluchthintergrund (d.  h., sie ha-
ben in Deutschland schon einmal eine Wohnung gehabt) waren in ordnungsrechtlichen Unterkünf-
ten und Hotels, in den Sozialhäusern und in den Hilfeangeboten der Hilfe nach §§ 67 ff. SGB XII mit 
einem Dach über dem Kopf versorgt, darunter 67 Prozent Männer (1.265 Personen) und 33 Prozent 
Frauen (1.164 Personen). In den OBG-Unterkünften und Hotels lebten am 31.1.2023 (so genau wie 
möglich geschätzt) 1.630 erwachsene Persone n, in den Sozialhäusern 1.125, darunter 62 bzw. 61 
Prozent Männer und 38 bzw. 39 Prozent Frauen. Die verfügbaren und besetzten Plätze und die 
Befragungsdaten zugrunde gelegt setzten sich die 744 Personen in Hilfen nach §§ 67 ff. SGB XII aus 
85 Prozent Männern (633 Personen) und 15 Prozent Frauen (110 Personen) sowie einer Person mit 
diversem Geschlecht zusammen. 
45 Prozent der Menschen, die in ordnungsrechtlichen Unterkünften und Hotels, in den Sozialhäu-
sern und in den Hilfeangeboten der Hilfe nach §§ 67 ff. SGB XII leb ten, hatten nicht die deutsche

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15 
Staatsangehörigkeit. Ob unter ihnen Personen waren, die nach einer Flucht in Deutschland Wohn-
raum bezogen und wieder verloren hatten, konnte nicht ermittelt werden.  
− Von ihnen kam etwas weniger als die Hälfte (45 %) aus den Mitgliedsstaaten der Europäischen 
Union; in dieser Gruppe liegt der Anteil der Menschen aus Süd-/Osteuropa (Polen, Rumänien, 
Bulgarien) bei über 28 Prozent; in den OBG-Unterkünften und/oder Hotels leben sogar 39 Pro-
zent nichtdeutsche Wohnungslose aus diesen Herkunftsregionen.  
− Rund 22 Prozent der untergebrachten nichtdeutschen Wohnungslosen ohne Fluchthintergrund 
aus Staaten, die eine EU-Mitgliedschaft als sog. „Beitrittskandidaten“10 anstreben,  
− 30 Prozent stammten aus anderen Staaten der Welt. 
Wohnungslose ohne Unterkunft und verdeckt Wohnungslose 
Von den 784 erwachsenen nicht institutionell untergebrachten Wohnungslosen lebten 397 Men-
schen ohne Unterkunft und 387 Menschen in verdeckter Wohnungslosigkeit  (beiden Gruppen ge-
hörten je 13 Minderjährige; Brüchmann et al. 2022a) . Der Männeranteil unter den auf der Straße 
lebenden erwachsenen Wohnungslosen liegt bei rund 80 Prozent (318 Personen), der Frauenanteil 
bei 20 Prozent (77 Personen). Zwei Personen waren divers. Bei den verdeckt wohnungslosen Men-
schen kommen auf 72 Prozent Männer (277 Personen) 28 Prozent Frauen (1 09 Personen) sowie 
eine diverse Person. Unter den Wohnungslosen, die in Köln auf der Straße leben, beträgt der Anteil 
der Nichtdeutschen 46 Prozent (183 Personen), darunter nur knapp elf Prozent Frauen. Der Anteil 
nichtdeutscher Wohnungsloser unter den verdeckt Wohnungslosen liegt nur bei etwa 35 Prozent, 
von den 133 Personen sind nur 26 (20 %) weiblich.  
Die überwiegende Mehrheit, nämlich 83 Prozent der Nichtdeutschen unter den wohnungslosen 
Menschen ohne Unterkunft kommen aus einem Mitgliedsland der EU, 63 Prozent sind allein aus 
Süd-/Osteuropa zugewandert. Nur 17 Prozent der Menschen ohne Unterkunft stammen aus dem 
restlichen Europa und den übrigen Staaten der Welt.  
Völlig anders sieht es bei den verdeckt Wohnungslosen aus, allerdings beschränken geringe Fallzah-
len die Aussagekraft der Daten. Die Hälfte der Nichtdeutschen (50 %) kommt aus der EU, aus Süd-/ 
Osteuropa stammen nur 10 Prozent , und ebenfalls 50 Prozent kommen aus den übrigen Staaten 
der Welt. 
 Lebenslage Wohnungslosigkeit 
 Anlässe und Gründe der Wohnungslosigkeit 
Im Rahmen der schriftlichen Erhebung wurden die Wohnungslosen zunächst danach gefragt, wie 
es zu ihrer Wohnungslosigkeit gekommen ist.  
Die zwei wichtigsten Anlässe sind Flucht und Wohnungsverlust: Bei nahezu der Hälfte der Kölner 
Wohnungslosen waren Flucht und Vertreibung der Anlass für die Wohnungslosigkeit. Mehr als ein 
Drittel ist durch Wohnungsverlust wohnungslos geworden. Die wichtigsten Gründe für Wohnungs-
verluste sind Mietschulden und Haft (DuT, Tab. 33). 
 
 
10  Albanien, Bosnien und Herzegowina, Republik Moldau, Montenegro, Nordmazedonien, Serbien, Türkei, Ukraine.

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16 
Flucht 
Bei allen anerkannten Geflüchteten, also etwa der Hälfte der Wohnungslosen in Köln, kann davon 
ausgegangen werden, dass die Flucht ausschlaggebend für das Eintreten der Wohnungslosigkeit 
war.  
Wohnungsverlust 
Unter den übrigen  Wohnungslosen war der Verlust einer Wohnung der wichtigste Anlass für die 
Wohnungslosigkeit. Abbildung 3 zeigt: Jeweils etwas über zwei Drittel bis drei Viertel der Woh-
nungslosen, die in Sozialhäusern (76  %) und in Angeboten nach §§ 67 ff. SGB XII (75  %) unterge-
bracht oder die ohne Unterkunft waren (71 %), hatten in Deutschland eine eigene Wohnung (mit 
Mietvertrag) verloren. Bei den Wohnungslosen, die in anderen OBG -Unterkünften oder Hotels 
übernachteten, war dieser Anteil etwas geringer (62 %), und am geringsten war er bei den verdeckt 
Wohnungslosen (52 %).  
Abbildung 3: Anlässe der Wohnungslosigkeit nach Gruppen von Wohnungslosen in Prozent 
 
Quelle: GISS-Befragung 2023, Frage U13/NU13. Eigene Berechnungen. DuT, Tab. 27. 
Erwartungsgemäß findet sich in der Teilgruppe  der verdeckt Wohnungslosen der höchste Anteil 
derjenigen, die nach Ende einer Jugendhilfemaßnahme (13 %) oder durch Auszug aus dem Eltern-
haus (25 %)  wohnungslos geworden sind. Wohnungslosigkeit unmittelbar nach Auszug aus dem 
Elternhaus spielt insbesondere bei den jüngeren Wohnungslosen (unte r 25 Jahren) eine größere 
Rolle (vgl. hierzu auch Abschnitt 2.2). Diese Anlässe für die Wohnungslosigkeit fallen bei den übri-
gen Teilgruppen jeweils mit Anteilswerten unter zehn Prozent nur wenig ins Gewicht.   
Nach Alter differenziert (DuT, Tab. 28) fällt auf, dass der Anteil derjenigen, die eine eigene Wohnung 
mit Mietvertrag verloren haben, mit zunehmendem Alter kontinuierlich steigt. Bei den Altersgrup-
pen unter 50 Jahren war jeweils über die Hälfte der Wohnungslosen durch Flucht in die Wohnungs-
losigkeit geraten, während dies bei den älteren Wohnungslosen nur auf rund ein Drittel zutraf.

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17 
Mietschulden 
Insgesamt haben 45% Wohnungslosen ohne Fluchthintergrund ihre Wohnung wegen Mietschulden 
verloren (DuT, Tab. 33) . Ausschließlich wegen Mietschulden verlor rund ein Drittel der verdeckt 
Wohnungslosen, der Wohnungslosen ohne Unterkunft sowie der Wohnungslosen in Angeboten 
nach §§ 67 ff. SGB XII eine Wohnung.11 In den Sozialhäusern traf dies auf mehr als die Hälfte der 
Wohnungslosen zu (53 %), in den sonstigen OBG-Unterkünften und Hotels auf nur knapp über ein 
Viertel (27 %). Bezieht man andere Gründe in Kombination mit Mietschulden mit ein, so ergeben 
sich Anteilswerte von zum Teil deutlich über 40 Prozent für fast alle Teilgruppen. In den Sozialhäu-
sern steigt der Anteil sogar auf 62 Prozent. Eine Ausnahme stellen die Wohnungslosen in Hotels 
und anderen OBG-Unterkünften dar, bei denen 60 Prozent aller Wohnungsverluste ausschließlich 
auf andere Gründe zurückgehen (vgl. Abbildung 4).  
Abbildung 4: Gründe für Wohnungsverlust in Deutschland nach Gruppen von Wohnungslosen 
 
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U13/NU13. Eigene Berechnungen. Mehrfachnennungen. DuT, Tab. 33. 
Wie eine Differenzierung der hochgerechneten Gesamtzahl aller Wohnungslosen nach Geschlecht 
und den Gründen für Wohnungsverlust zeigt (DuT, Tab. 36), spielen Mietschulden bei den weibli-
chen Wohnungslosen eine deutlich größere Rolle als bei den männlichen. Mehr als die Hälfte (52 %) 
der Frauen verlor  ihre Wohnung ausschließlich wegen Mietschulden (45  %) oder in Kombination 
von Mietschulden mit anderen Gründen (7  %). Bei den Männern spielten Mietschulden (auch in 
Kombination mit anderen Gründen) mit 42 Prozent eine geringere Rolle, Haft hingegen mit 13 Pro-
zent eine deutlich größere als bei den Frauen (4 %).  
Differenziert nach Staatsangehörigkeit (DuT, Tab. 35) fallen die Mietschulden bei den deutschen 
Wohnungslosen mit 48 Prozent stärker ins Gewicht als bei den nichtdeutschen (39 %).  
Die Auswertung nach Altersgruppen (DuT, Tab. 37) ist für die jüngeren Wohnungslosen unter 25 
Jahren aufgrund geringer Fallzahlen nicht verwertbar. Auffällig ist aber, dass Mietschulden (auch in 
Kombination mit anderen Gründen) bei den älteren Wohnungslosen von 50 bis unter 65 Jahren mit 
 
11  Bei der GISS-Befragung im Jahr 2021 wurden ganz ähnliche Anteile für die verdeckt Wohnungslosen (36,6 %) und für 
die Wohnungslosen ohne Unterkunft (33,4 %) in Köln ermittelt (Brüchmann et al. 2022a).

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18 
46 Prozent und noch stärker bei den über 65-Jährigen mit 61 Prozent eine überproportionale Rolle 
spielen. Haft, auch in Kombination mit anderen Gründen, fiel bei der Altersgruppe der 40- bis unter 
50-Jährigen mit 18 Prozent besonders ins Gewicht. 
Haft 
Eine Haft als ein Grund für Wohnungsverlust betraf 263 wohnungslose Personen. Bei elf Prozent 
der Wohnungslosen, die eine Wohnung in Deutschland verloren haben, war ein Haftaufenthalt, 
teilweise in Kombination mit Mietschulden oder anderen Umständen, der Grund dafür.  
Allein oder in Kombination mit anderen Gründen spielte Haft bei den Wohnungslosen in Angeboten 
nach §§ 67 ff. SGB XII, zu denen auch Einrichtungen der Straffälligenhilfe gehören,  mit 30 Prozent 
eine besonders herausragende Rolle für den Wohnungsverlust. Auch unter den Personen ohne Un-
terkunft, bei denen der Anteil bei  18 Prozent liegt, war Haft  ein relevanter Grund für den Woh-
nungsverlust. Bei den verdeckt Wohnungslosen und den in Hotels und anderen OBG-Unterkünften 
untergebrachten Wohnungslosen liegt der Anteil derjenigen, die wegen Haft, ggf. in Kombination 
mit Mietschulden, ihre Wohnung verloren haben, immer noch bei rund sieben Prozent. Lediglich 
unter den wohnungslos in Sozialhäusern untergebrachten Menschen ist der Anteil mit knapp zwei 
Prozent sehr gering. Angesichts der Möglichkeiten, bei vorübergehendem Haftaufenthalt die Woh-
nung zu sichern und nach längeren Haftaufenthalten die Wohnungssuche vor Entlassung zu forcie-
ren, wird hier deutlicher Handlungsbedarf ersichtlich. 
Haft spielt mit zwölf Prozent bei den Deutschen eine deutlich größere Rolle als bei den Wohnungs-
losen ohne deutschen Pass (7 %). 
Weitere Anlässe 
Weitere Anlässe für das Zustandekommen von Wohnungslosigkeit waren unter anderem Auslands-
aufenthalte, die nach der Rückkehr in die Wohnungslosigkeit führten, Trennung oder der Tod von 
Angehörigen, aber auch „Wohnung beim Arbeitgeber verloren“ und „selbst gekündigt“. Auffällig 
sind die häufigeren Verweise von Wohnungslose n aus den Sozialhäusern, dass schon die Eltern in 
der Unterkunft gelebt haben und dass sie selbst nie eine eigene Wohnung gehabt haben.  
 Dauer der Wohnungslosigkeit  
Im Frühjahr 2023 waren mehr als 2.529 Erwachsene mit ihren Kindern  seit über fünf Jahren woh-
nungslos. Das sind mehr als ein Drittel (34 %) aller wohnungslosen Erwachsenen in Köln. 32 Prozent 
aller Wohnungslosen waren zwischen einem und fünf Jahren wohnungslos, 29  Prozent zwischen 
drei Monaten und einem Jahr und fünf Prozent weniger als drei Monate.  
In den Sozialhäusern (Abbildung 5) findet sich der höchste Anteil von wohnungslosen Menschen, 
die bereits seit mehr als fünf Jahren wohnungslos waren (61  %). Besonders hoch ist dieser Anteil 
mit 59 Prozent aber auch bei den Geflüchteten im Anschluss an ein abgeschlossenes Asylverfahren. 
Unter den Wohnungslose n ohne Unterkunft (41  %) und in den Angeboten nach § 67 ff. SGB XII 
(40 %) waren jeweils etwa zwei Fünftel bereits länger als fünf Jahre wohnungslos. Und selbst in den 
Hotels und den übrigen OBG-Unterkünften waren nahezu noch ein Viertel der Wohnungslosen (23 
%) länger als fünf Jahre wohnungslos. 
Die höchsten Anteile von Menschen, die kürzer als ein Jahr wohnungslos waren, fanden sich bei 
den Geflüchteten aus der Ukraine (88  %), bei den verdeckt Wohnungslosen (29  %) und bei den 
Wohnungslosen in Hotels und anderen OBG -Unterkünften (ohne Sozialhäuser  und Unterkünften

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19 
für Geflüchtete; 31  %.).12 Vor allem für die Menschen in verdeckter Wohnungslosigkeit bestätigt 
das die Einschätzung der Praxis, dass Menschen in Wohnungsnotlagen zuerst Hilfe im (räumlichen 
und sozialen) Nahbereich suchen. Solange es eine Option gibt, ziehen sie die informelle Unterbrin-
gungslösung der institutionellen vor, und erst, wenn ihre Möglichkeiten ausgeschöpft sind, nehmen 
sie entweder Unterstützung in Anspruch oder gehen – im schlechtesten Fall – auf die Straße. 
Abbildung 5: Dauer der Wohnungslosigkeit nach Gruppen von Wohnungslosen in Prozent 
 
Quelle: GISS-Befragung 2023, Frage U14/NU14. Eigene Berechnungen. DuT, Tab. 29. 
Wird die hochgerechnete Gesamtzahl  der Wohnungslosen nach Geschlecht und Dauer der Woh-
nungslosigkeit differenziert (DuT, Tab. 30), so zeigt sich, dass bei den Männern der Anteil der Lang-
zeitwohnungslosen, die bereits über fünf Jahre ohne Wohnung waren, mit 41 Prozent deutlich hö-
her ist als bei den Frauen (26 %). Etwas über die Hälfte der weiblichen Wohnungslosen waren zum 
Zeitpunkt der Erhebung weniger als ein Jahr wohnungslos, aber nur 21 Prozent der Männer. Ein Teil 
der markanten Unterschiede ist auf die hohe Zahl der zum Zeitpunkt der Erhebung erst relativ kurz 
wohnungslosen Ukrainerinnen zurückzuführen. Ohne diese Teilgruppe nähern sich die Anteilswerte 
an, und der Anteil der Langzeitwohnungslosen, die zum Befragungszeitpunkt länger als fünf Jahre 
wohnungslos waren, liegt bei den Frauen bei 43 Prozent und den Männern bei 45 Prozent. Aller-
dings waren auch dann mit 23 Prozent immer noch deutlich mehr Frauen als Männer (16 %) weniger 
als ein Jahr wohnungslos (DuT, Tab. 31). 
Werden die zugewanderten Wohnungslosen aus der Ukraine auch aus der folgenden Analyse aus-
geschlossen, so unterstreicht die Auswertung für die hochgerechnete Gesamtzahl aller Wohnungs-
losen in Köln, differenziert nach Staatsangehörigkeit (DuT, Tab. 32), den erhöhten Anteil von Nicht-
Deutschen, die zum Zeitpunkt der Erhebung bereits länger als fünf Jahre wohnungslos waren. Das 
betraf nahezu die Hälfte von ihnen, aber nur 39 Prozent der deutschen Wohnungslosen. Die zusätz-
liche Stigmatisierung ausländischer Wohnungsloser am Wohnungsmarkt mag ein Grund dafür sein, 
aber auch fehlende Unterstützung bei der Wohnungssuche könnte dabei eine Rolle spielen. 
 Wohnungsverluste in Köln und vorherige Suche nach institutioneller Hilfe  
Da für diese Untersuchung insbesondere die Präventionsmöglichkeiten vor Ort relevant sind, wurde 
ermittelt, ob die Befragten ihre Wohnung in Köln verloren hatten, und nur diese Befragten wurden 
darum gebeten, Auskunft über die Inanspruchnahme von Unterstützung zu geben.  
 
12  Die Kategorien „weniger als 3 Monate“ und „3 Monate bis 1 Jahr“ zur Dauer der Wohnungslosigkeit wurden addiert.

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20 
Abbildung 6: Wohnungsverluste in Köln nach Gruppen von Wohnungslosen in Prozent 
 
Quelle: GISS-Befragung 2023, Frage U16/NU17. Ohne Geflüchtete. Eigene Berechnungen. DuT, Tab. 38. 
Der größte Teil der wohnungslosen Erwachsenen aus den einzelnen Teilgruppen (hochgerechnet 
knapp 2.300 Personen) hatte die Wohnung in Köln verloren. Bei den verdeckt Wohnungslosen und 
den Wohnungslosen in den Sozialhäuern lag der Anteil sogar über drei Viertel und in den Angeboten 
nach §§ 67 ff. SGB XII sowie in den Hotels und anderen OBG -Unterkünften traf es immer noch auf 
rund zwei Drittel (64 %) der Wohnungslosen zu.  
Die Wohnungslosen, die ihre Wohnung in Köln verloren hatten, wurden um Auskunft darüber ge-
beten, ob sie sich zur Abwendung des drohenden Wohnungsverlustes um Hilfe bemüht hatten 
(DuT, Tab. 40).  
Deutlich mehr als die Hälfte (60 %) hatte versucht, den Wohnungs verlust abzuwenden und Hilfe 
gesucht, überwiegend bei der Stadt oder beim Jobcenter.  
Abbildung 7: Suche nach institutioneller Hilfe bei drohendem Wohnungsverlust in Köln 
 
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U17/NU18, DuT, Tab. 40, eigene Berechnungen. Mehrfachnennungen. 
Rund ein Drittel (30 %) der hochgerechnet 1.329 wohnungslosen Personen, die versucht hatten, in 
Köln Hilfe zum Wohnungserhalt zu erhalten, hatte sich dafür an das Jobcenter, teilweise in Kombi-
nation mit anderen Stellen, gewandt. Über 60 Prozent hatten bei städtischen Stellen, z. B. beim Amt 
für Wohnungswesen, bei den ResoDiensten oder bei der Fachstelle W ohnen Hilfe gesucht. Einige 
hatten auch andere städtische Ämter, wie das Gesundheitsamt oder das Jugendamt um Unterstüt-
zung gebeten. Mehr als ein Viertel (29 %) hatten sich ausschließlich um Hilfe von anderen Kontakt- 
und Beratungsstellen, insbesondere bei freien Trägern, bemüht. Unter „Sonstiges“ wurden beson-
ders häufig gesetzliche Betreuer* innen genannt, denen es ebenso wie den übrigen Stellen offen-
sichtlich nicht gelungen ist, den drohenden Wohnungsverlust zu verhindern.

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21 
Bei einer Differenzierung nach Altersgruppen (DuT, Tab. 41) fällt besonders ins Auge, dass der Anteil 
derjenigen, die keine Hilfe gesucht hatten, bis zum Alter von 65 Jahren kontinuierlich ansteigt: Von 
den 50- bis unter 65-jährigen Wohnungslosen hatten mehr als die Hälfte (53 %) keine institutionelle 
Hilfe bei ihrem drohenden Wohnungsverlust gesucht. Bei den Wohnungslosen, die zum Zeitpunkt 
der Befragung 65 Jahre und älter waren, lag der Anteil derer, die sich nicht um institutionelle Hilfe 
bemüht hatten, dann wieder nur bei 31 Prozent.  Es ist aber durchaus möglich, dass ein Teil derer 
die zum Befragungszeitpunkt dieses Alter erreicht hat, zum Zeitpunkt des Wohnungsverlustes einer 
jüngeren Altersgruppe zugerechnet hätte werden müssen. 
Werden die wohnungslosen Personen, die in Köln eine Wohnung verloren haben, nach Staatsan-
gehörigkeit differenziert, zeigt sich, dass die nichtdeutschen Wohnungslosen sich mit 70 Prozent 
deutlich häufiger um Hilfe zur Abwendung ihres drohenden Wohnungsverlustes bemüht haben als 
die deutschen mit 57 Prozent.  
 Nutzung von Notunterkünften 
In der schriftlichen Befragung wurden die beiden Gruppen der nicht institutionell untergebrachten 
Wohnungslosen danach gefragt, ob sie schon einmal eine Unterkunft in Köln genutzt haben. Rund 
zwei Drittel (68 %) der Wohnungslosen ohne Unterkunft und knapp über die Hälfte (54 %) der ver-
deckt Wohnungslosen hatten das Kölner Notübernachtungssystem schon einmal genutzt (DuT, Tab. 
47).  
32 Prozent der Wohnungslosen ohne Unterkunft und 46 Prozent der verdeckt Wohnungslosen hat-
ten die Notunterkünfte, die zur Abwehr von Gefahren für ihren Schutz vorgehalten werden müssen, 
aber bislang nicht genutzt. Wichtigste Gründe, Notunterkünfte nicht zu benutzen, sind: „zu gefähr-
lich“, „zu viele Menschen“, „bessere Plätze“ und „zu schmutzig“ (vgl. Abbildung 8). 
Abbildung 8: Gründe für die Nicht-Nutzung von Notunterkünften bei Wohnungslosen ohne 
Unterkunft und verdeckt Wohnungslosen in Prozent 
 
Quelle: GISS-Befragung 2023, Frage NU23. Mehrfachantworten. Eigene Berechnungen. DuT, Tab. 48. 
53 Prozent der Personen ohne Unterkunft schätzten die Notunterkünfte als „zu gefährlich“ ein. 44 
Prozent der Personen ohne Unterkunft treffen dort auf „zu viele Menschen“. Ähnlich wie bei der 
Bundesbefragung (Brüchmann et al. 2022b) und der Befragung in Nordrhein -Westfalen im Jahr

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22 
2021 (Brüchmann et al. 2022a) fand in Köln ein größerer Teil der verdeckt Wohnungslosen (42 %) 
„bessere Plätze“ zum Übernachten. Jeweils etwa ein Drittel aus beiden Teilgruppen (30 % der Woh-
nungslosen ohne Unterkunft und 35 % der verdeckt Wohnungslosen) f anden die Unterkünfte „zu 
schmutzig“, und 30 Prozent der Wohnungslosen ohne Unterkunft hielt von einer Nutzung ab, dass 
bestimmte Notunterkünfte tagsüber geschlossen sind . Für relevante Anteile der Wohnungslosen 
ohne Unterkunft entschieden auch die folgenden Gründe über eine  (Nicht-)Inanspruchnahme: 
„Menschen mit Tieren werden nicht aufgenommen“ (16 %), „Die Unterkunft ist voll. Ich kriege kei-
nen Platz“ (13 %), und „Man darf immer nur einige Tage bleiben“ (11 % ). Bei den verdeckt Woh-
nungslosen sind die Fallzahlen zu gering, um hier weitere Differenzierungen vorzunehmen. 
Auf die Problematik der Überbelegung wird auch in diverse n Freitexteinträgen bei der Befragung 
von institutionell untergebrachten Wohnungslosen nach Wünschen an die Stadt hingewiesen: „Ich 
wünsche mir eine große Wohnung, wir sind 7 Personen in einer 3 -Zimmerwohnung“, „5 Personen 
in einer 3-Zimmerwohnung. Ich brauche Wohnung größer “, „Mehr Platz. Wir leben zu sechst mit 
vier Kindern in einem Zimmer“. 
 Inanspruchnahme von Angeboten 
Für die Kölner Akteure waren Fragen nach der Nutzung ihrer Angebote von besonderem Interesse. 
Daher wurde in der schriftlichen Befragung auch nach der Nutzung von Beratungsangeboten und 
anderen sozialen Hilfeangeboten durch die Wohnungslosen gefragt. Zur Erläuterung waren bei den 
Beratungsangeboten beispielhaft Anlaufstellen wie „dem Rochus, dem Café Auszeit, der Frauen-
fachberatung OASE, dem Vringstreff, dem Wendepunkt oder bei einer Migrations -, Flüchtlings - 
oder Schwangerenberatung etc.“ aufgeführt.  
Etwa 35 Prozent aller Wohnungslosen kannten keine Beratungsangebote für wohnungslose Men-
schen. Die geringste Kenntnis von spezifischen Beratungsmöglichkeiten haben geflüchtete Woh-
nungslose: 41 Prozent der Geflüchteten im Anschluss an ein abgeschlossenes Asylverfahren und 
sogar 52 Prozent der Geflüchteten aus der Ukraine kannten kein Angebot. Bei den institutionell 
untergebrachten Wohnungslosen ohne Fluchthintergrund kannte ein knappes Drittel (32 %) der in 
Sozialhäusern versorgten und mehr als ein Viertel ( 28 %) der in Hotels oder anderen OBG -
Unterkünften untergebrachten Wohnungslosen  kein entsprechendes Beratungsangebot. Nur bei 
den nicht institutionell untergebrachten Wohnungslosen ist  der Anteil derjenigen, die kein Bera-
tungsangebot kennen, mit acht bis neun Prozent relativ gering.  
In den beiden Teilgruppen der nicht institutionell untergebrachten Wohnungslosen hatten jeweils 
mehr als die Hälfte der Wohnungslosen schon einmal Beratung in Anspruch genommen (59 % der 
Wohnungslosen ohne Unterkunft und 54 % der verdeckt Wohnungslosen). Bei  Wohnungslosen in 
Angeboten nach §§ 67 ff. SGB XII hat fast die Hälfte Erfahrung mit Beratungsangeboten (45 %). Eher 
bei einem Drittel lag dieser Anteil bei den Geflüchteten im Anschluss an ein abgeschlossenes Asyl-
verfahren (35 %) und den Geflüchteten aus de r Ukraine (30 %) sowie bei Wohnungslosen ohne 
Fluchthintergrund in Hotels und anderen OBG-Unterkünften (39 %).  
Die Bewohner*innen in den Sozialhäusern nahmen mit 27 % am wenigsten Beratung in Anspruch. 
Die differenzierte Abfrage nach Gründen für die Nichtinanspruchnahme von Beratung bei denjeni-
gen, die zwar Angebote kennen, diese aber nicht in Anspruch nehmen, ergibt aufgrund der oftmals 
geringen Fallzahlen keine aussagekräftigen Werte. Die höchsten Anteile entfallen bei den meisten 
Teilgruppen auf die Kategorie „Ich brauche keine Beratung“ und im Fall der verdeckt Wohnungslo-
sen auf die Antwortoption „Die Beratungsangebote helfen mir nicht weiter.“ Geflüchtete aus der 
Ukraine gaben auch Sprachprobleme an oder fanden kein entsprechendes Beratungsangebot (vgl. 
DuT, Tab. 64).

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23 
Bei der Frage nach der Nutzung anderer sozialer Hilfeangebote wurden beispielhaft ebenfalls kon-
krete Kölner Angebote aufgeführt wie z. B. „Aufenthaltsmöglichkeiten und Tagestreff bei GULLIVER, 
Café Auszeit oder im Diakoniehaus Salierring, Kleiderkammern, Essensausgabestellen, Suppenkü-
chen, die Tafel etc.“. Die Antworten fielen ähnlich aus wie bei den Beratungsangeboten. Relativ 
viele Geflüchtete (45 % der Geflüchteten aus der Ukraine und 37 % der übrigen Geflüchteten), aber 
auch der Wohnungslosen in den Sozialhäusern (35 %) kannten diese Angebote nicht. Am häufigsten 
wurden sie erwartungsgemäß von den Wohnungslosen ohne Unterkunft genutzt (77 %) und eher 
selten von den verdeckt Wohnungslosen, denen sie zwar überwiegend bekannt waren, die ihre 
Nichtinanspruchnahme aber damit begründen , dass sie diese Angebote nicht brauchen. Das war 
auch bei fast allen anderen Zielgruppen der Grund dafür, die genannten Angebote, obwohl sie be-
kannt waren, nicht zu nutzen. 
 Wohnungssuche 
Aktivitäten der Wohnungssuche 
Insgesamt sichtete die Hälfte der Wohnungslosen (51 %) Wohnungsanzeigen zur Wohnungssuche 
oder hat sich bei Wohnungsunternehmen auf die Warteliste setzen lassen. 24 Prozent waren nicht 
auf der Wohnungssuche, weitere 22 Prozent sahen sich zwar prinzipiell auf Wohnungssuche, un-
ternahmen aber gegenwärtig nichts oder kamen nicht dazu . Bei der Wohnungssuche unterstützt 
wurden 12 Prozent (vgl. Abbildung 9 und DuT, Tab. 43).  
Abbildung 9: Aktivitäten der Wohnungssuche nach Gruppen von Wohnungslosen in Prozent 
 
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U19/NU20. Eigene Berechnungen. DuT, Tab. 43. 
60 Prozent der verdeckt Wohnungslosen suchten aktiv nach einer Wohnung und nur fünf Prozent 
waren nicht auf der Suche. 32 Prozent erhielten bei der Wohnungssuche Unterstützung.

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24 
Unter den Wohnungslosen, die in OBG-Unterkünften/Hotels untergebracht sind, suchte ein ähnlich 
hoher Teil (58 %) aktiv nach einer Wohnung, aber ein größerer Teil (20 %) war nicht auf der Suche. 
11 Prozent erhielten Unterstützung bei der Wohnungssuche.  
Von den Geflüchteten mit abgeschlossenen Asylverfahren suchten ebenfalls 58 Prozent aktiv eine 
Wohnung, bei den Geflüchteten aus der Ukraine waren es 54 Prozent. Erstaunlich gering ist der 
Anteil der Geflüchteten, die Unterstützung bei der Wohnungssuche erh ielten. Er beträgt lediglich 
sechs Prozent bei den Geflüchteten aus der Ukraine und 13 Prozent bei den übrigen Geflüchteten.  
Von den Wohnungslosen, die in Sozialhäusern untergebracht sind, waren 31  Prozent auf Woh-
nungssuche. Deutlich mehr als die Hälfte (56  %) suchte nicht nach einer eigenen Wohnung. Nur 
knapp sechs Prozent bekamen Unterstützung bei der Wohnungssuche.  
Fast ein Drittel (30 %) der Wohnungslosen in Angeboten nach §§ 67 ff. SGB XII waren nicht auf der 
Suche nach einer eigenen Wohnung. Zusammen mit denjenigen, die gegenwärtig nichts unternah-
men (17 %), sah sich damit fast jede zweite (47 %) Person nicht auf Wohnungssuche, obwohl der 
Aufenthalt in den Einrichtungen befristet ist und dies zu den Kernaufgaben der Hilfen nach §§  67 
ff. SGB XII gehört. 
Schließlich zeugt der hohe Anteil der Wohnungslosen ohne Unterkunft, die nicht auf der Woh-
nungssuche waren (34 %) oder aktuell nichts dazu untern ahmen (26 %) von einer weitgehend re-
signativen Haltung bei dieser Teilgruppe. 8 Prozent erhielten Unterstützung. 
Bei einer Differenzierung nach Altersgruppen ( DuT, Tab. 44) fällt besonders  auf, dass die älteren 
Wohnungslosen häufiger keine Wohnung suchen. Dies gilt für 31 Prozent der 50- bis unter 65-Jäh-
rigen und sogar für 55 Prozent der Wohnungslosen im Alter von 65 Jahren und darüber. 
Wohnberechtigungsschein 
Mit hoher Wahrscheinlichkeit erfüllen fast alle wohnungslosen Menschen in Köln die 
Voraussetzungen, um eine öffentlich geförderte Sozialwohnung beziehen zu dürfen. Aber nur 
insgesamt 45 Prozent der Wohnungslosen verfügt e auch über den dafür erforderlichen Wohnbe-
rechtigungsschein (WBS) (DuT, Tab. 45). Bei den Geflüchteten aus der Ukraine waren es immerhin 
noch mehr als sechs von zehn (62 %), die einen WBS hatten, bei den übrigen Geflüchteten traf dies 
auf etwas mehr als die Hälfte (51 %) zu. Aber rund zwei Drittel der verdeckt Wohnungslosen (65 %), 
der in den Einrichtungen nach §§ 67 ff. SGB XII lebenden Wohnungslosen (69 %) und der Woh-
nungslosen in den Sozialhäusern (63  %) hatten keinen WBS. Am höchsten war der Anteil bei den 
Wohnungslosen ohne Unterkunft (81 %). Insgesamt verfügten mehr als die Hälfte und hochgerecht 
nahezu 4.300 der knapp 7.800 Wohnungslosen mit entsprechenden Angaben nicht über einen 
Wohnberechtigungsschein. 
Bedarf an Unterstützung bei der Wohnungssuche 
Die Frage, ob Hilfe oder Unterstützung bei der Wohnungssuche benötigt wird, und wenn ja, welche, 
beantworten alle Teilgruppen der Wohnungslosen – mit Ausnahme der in Sozialhäusern Unterge-
brachten – ganz dominant mit „ja“. Einige Freitexteinträge machen den Unterstützungsbedarf sehr 
deutlich, wenn beispielsweise Geflüchtete eintragen: „Ja, weiß gar nicht wo/wie ich mit der Suche 
anfangen soll“, „ja, weiß nicht wo ich gucken soll. Probleme beim lesen und schreiben“; oder „Be-
gleitung bei Besichtigungen, aufgrund mangelnder Sprachkenntnisse auch Hilfe bei der Antwort auf 
Anzeigen“. Auch in den übrigen OBG-Unterkünften wurde vielfach der Bedarf an Unterstützung bei 
der Wohnungssuche bestätigt und beispielsweise mit Einträgen wie „Infos zu verfügbarem Wohn-
raum, Begleitung bei Besichtigungen und Telefonie“, „Zugang zu Computer“ oder „persönliche Hilfe

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25 
bei Wohnraumrecherche“ konkretisiert. Bei der Unterbringung mit Unterstützung nach §§ 67 ff. 
SGB XII wurde die Frage nach Unterstützungsbedarf zwar etwas häufiger verneint oder auf „später“ 
verlagert, aber auch hier beziehen sich 31 von 42 Antworten auf ko nkrete Hilfebedarfe und Anlie-
gen wie „bei Besichtigung und allgemein bei der Suche“, „Tipps, wo ich noch suchen soll“ oder „Ad-
ressen freiwerdender Wohnungen“. Von einigen Geflüchteten wurde darüber hinaus der Wunsch 
nach interkultureller Qualifizierung der städtischen Mitarbeiterschaft „bei Polizei, Behörden, Schu-
len, Kitas“ geäußert: „Mehr Migranten bei Behörden“. 
Vielen Wohnungslosen ist offenbar mit dem Verweis auf die allgemeinen Informationen im „Weg-
weiser Wohnen in Köln“ nicht hinreichend geholfen. Sie benötigen intensivere Unterstützung, zu 
der sich die meisten freien Träger aber nach eigenen Angaben nicht in der Lage sehen. Gleiches gilt 
auch für die untergebrachten Wohnungslosen im Zuständigkeitsbereich des Wohnungsamtes.  
Bei den Sozialhäusern führt das nicht selten dazu, dass die dort untergebrachten Haushalte mit 
steigender Aufenthaltsdauer der Auffassung sind, sie seien gar nicht wohnungslos und die Suche 
nach einer Wohnung mache für sie keinen Sinn. Nicht von ungefähr lassen sich in der Lebenslagen-
befragung bei den Antworten zu der Frage nach Wünschen an die Stadt Köln daher auch eher An-
sinnen lesen wie „Gartenzaun, damit der Hund auf die Terrasse kann“, „neuer Fußboden, Laminat“ 
oder „Fenster reparieren“, während in den übrigen OBG-Unterkünften und in den Hotels sowie in 
Angeboten nach §§ 67 ff. SGB XII der Wunsch nach einer eigenen Wohnung, mit Freitexteinträgen 
wie „bezahlbarer Wohnraum“, „Wohnung vermitteln“, „Hilfestellung bei der Wohnungssuche“, 
„mehr Informationen zu freien Wohnungen“ die Antworten sehr stark dominiert. 
Letzte Wohnungsbesichtigung in Deutschland 
Insgesamt hatten 41 Prozent der Wohnungslosen noch nie eine Wohnung besichtigt, 18  Prozent 
zuletzt in den Monaten Januar bis März 2023, 17 Prozent zuletzt im zweiten Halbjahr 2022. 23 Pro-
zent haben zuletzt vor dem Juli 2022 eine Wohnung besichtigt. Zwei Drittel aller Wohnungslosen 
haben also in den neun Monaten zwischen Juli 2022 und März 2023 keine Wohnung besichtigt. 
Abbildung 10: Letzte Wohnungsbesichtigung in Deutschland nach Gruppen von Wohnungslosen 
in Prozent
 
Quelle: GISS-Befragung 2023, Frage U19/NU20. Eigene Berechnungen. DuT, Tab. 46. 
Über 50 Prozent der Geflüchteten, die, wie oben gesehen, vergleichsweise seltener bei der Woh-
nungssuche unterstützt werden, hatten trotz eines abgeschlossenen Asylverfahrens noch keine 
Wohnung besichtigt. Bei etwa zwei von zehn Geflüchteten aus der Ukraine  (22 %), aber auch bei 
einem nahezu gleich hohen Anteil der übrigen Geflüchteten mit gesichertem Status (21 %) war dies

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26 
erst in den beiden Monaten vor der Befragung (die Ende Februar / Anfang März 2023 stattfand) der 
Fall gewesen. Nimmt man die zweite Jahreshälfte 2022 dazu, so haben immerhin 46 Prozent der 
Geflüchteten aus der Ukraine und 40 Prozent der übrigen Geflüchtete n in den acht Monaten vor 
der Befragung eine Wohnung besichtigt. Bei den übrigen Wohnungslosen war dieser Anteil geringer 
und lag zum Teil deutlich unter einem Drittel. Immerhin noch 30 Prozent den in Sozialhäusern un-
tergebrachten Wohnungslosen und 28 Prozent der verdeckt Wohnungslosen besichtigten in diesem 
Zeitraum eine Wohnung. Bei den Wohnungslosen ohne Unterkunft waren es nur 13 Prozent. Auch 
bei den Angeboten mit Begleitung nach §§ 67 ff. SGB XII, die sich dem Ziel der Unterstützung bei 
der Wohnungssuche verpflichtet haben, hatte weniger als ein Viertel der Wohnungslosen (22 %) 
innerhalb der vergangenen acht Monate eine Wohnung besichtigt (vgl. Abbildung 10). 
 Gesundheit 
 Selbsteinschätzung zum Gesundheitszustand 
Selbsteinschätzungen zum Gesundheitszustand werden in Befragungen der Bevölkerung wie z.  B. 
dem Sozio-ökonomischen Panel ( SOEP; vgl. Kantar Public, 2021)  regelmäßig erhoben. Der Kölner 
Fragebogen verwendete eine vereinfachte Form mit nur drei (statt wie üblich fünf) Ausprägungen: 
Auf die Frage „Wie ist Ihr Gesundheitszustand?“ konnten die Befragten mit „sehr gut/gut“, mit „zu-
friedenstellend“ und mit „eher schlecht/schlecht“ antworten (DuT, Tab. 49). 
Insgesamt bewerteten ü ber 2.000 wohnungslose Menschen in Köln ( 26 %) ihren Gesundheitszu-
stand selbst als „eher schlecht/schlecht“. Über 3.500 Wohnungslose (44 %) schätzten ihren Gesund-
heitszustand als „zufriedenstellend“ ein und knapp 2.400 Wohnungslose (30 %) als „gut/sehr gut“.  
Am geringsten ist der Anteil derjenigen, die ihren Gesundheitszustand als „eher schlecht/schlecht“ 
empfanden, unter den aus der Ukraine geflüchteten Erwachsenen (19 %), am höchsten unter den 
auf der Straße lebenden Menschen (36 %). Von ihnen schätzten auch nur etwa ein Sechstel (17 %) 
den eigenen Gesundheitszustand als „sehr gut/gut“ ein, während bei den Geflüchteten nach abge-
schlossenem Asylverfahren der Anteil derjenigen mit ähnlich positiver Einschätzung zweieinhalb-
mal so hoch ist (43 %). Unter de n verdeckt Wohnungslosen und den in Unterkünften, Hotels oder 
Sozialhäusern untergebrachten Menschen lag der Anteil derjenigen mit einer negativen Einschät-
zung des eigenen Gesundheitszustandes jeweils um 30 Prozent (vgl. Abbildung 11). 
Abbildung 11: Selbsteinschätzung zum Gesundheitszustand nach Gruppen von Wohnungslosen 
in Prozent 
 
Quelle: GISS-Befragung 2023, Frage U24/NU26. Eigene Berechnungen. DuT, Tab. 49

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27 
Unterschiede zwischen den Geschlechtern sind gering (DuT, Tab. 50): Bei den Männern ist sowohl 
der Anteil derjenigen mit positiver als auch der Anteil derjenigen mit negativer Selbsteinschätzung 
etwas höher („Sehr gut/gut“ 28 %, Frauen 23 %; „eher schlecht/schlecht“ 32 %, Frauen 27 %). Die 
Hälfte aller Frauen bewerten ihren Gesundheitszustand als „zufriedenstellend“. 
Mit zunehmender Dauer der Wohnungslosigkeit (DuT, Tab. 51) sinkt die Zufriedenheit mit dem Ge-
sundheitszustand und es steigt der Anteil derjenigen, die ihren Gesundheitszustand als „eher 
schlecht/schlecht“ bewerten (vgl. Abbildung 12). 
Abbildung 12: Selbsteinschätzung zum Gesundheitszustand nach Dauer der Wohnungslosigkeit 
in Prozent 
 
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U6/NU9 und Frage U24/NU26. Eigene Berechnungen.  DuT, Tab. 51. 
Als „Healthy-Migrant-Effect“ (Spallek & Razum, 2008; Razum, 2009) wird in der Literatur bezeich-
net, dass es in vielen Untersuchungen Hinweise auf einen besseren  Gesundheitszustand und eine 
geringere Sterblichkeit von Migrant*innen gibt, die z. B. mit Prozessen der Selbstselektion erklärt 
werden. Im gruppenübergreifenden Vergleich zeigt sich zwar auch in den Kölner Daten eine positi-
vere gesundheitliche Selbsteinschätzung bei nichtdeutschen Menschen (DuT, Tab. 52), aber der Ef-
fekt ist nicht sehr stark (31 % Nichtdeutsche und 26 % Deutsche mit der Einschätzung „gut/sehr 
gut“).  
Im Vergleich der Altersgruppen (DuT, Tab. 53) ist er jedoch deutlich erkennbar: Während 61 Prozent 
der Nichtdeutschen in der Gruppe der unter 30-jährigen Wohnungslosen ihren Gesundheitszustand 
positiv einschätzen, sind es nur 36 Prozent der jüngeren Deutschen (Abb. 3). Bei den Älteren kehrt 
sich der Befund aber um: Nur sieben Prozent der nichtdeutschen Wohnungslosen über 50 schätzen 
ihre Gesundheit als „sehr gut/gut“ ein, bei den Deutschen ist der Anteil mehr als doppelt so hoch 
(15 %) (vgl. Abbildung 13).

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28 
Abbildung 13: Guter bis sehr guter Gesundheitszustand bei jungen und älteren Deutschen und 
Nichtdeutschen in Prozent 
 
Quelle: GISS-Befragung 2023, Frage U6/NU9 und Frage U24/NU26. Eigene Berechnungen. DuT, Tab. 53. 
 Erkrankungen bzw. starke gesundheitliche Beeinträchtigungen  
Wenn zwei Drittel der Kölner Wohnungslosen ihren Gesundheitszustand mindestens als „zufrie-
denstellend“ oder sogar besser bewerten, muss das nicht heißen, dass sie gesund sind. Denn die 
Mehrheit aller wohnungslosen Menschen in Köln (53 % ) leidet an einer ernsthaften gesundheitli-
chen Beeinträchtigung (DuT, Tab. 54). Unter den auf der Straße lebenden Menschen waren 70 Pro-
zent krank. Der Männeranteil unter allen Erkrankten (56 %) ist dabei höher als der Anteil der Frauen 
(44 %) DuT, Tab. 56).  
Zwischen den einzelnen Teilgruppen gibt es  jedoch große Unterschiede. Unter den Geflüchteten 
nach abgeschlossenem Asylverfahren hatten 36 Prozent gesundheitliche Beeinträchtigungen, unter 
den Menschen, die vor dem Krieg aus der Ukraine geflohen sind , waren es 42 Prozent. 51 Prozent 
der verdeckt wohnungslosen Menschen waren gesundheitlich eingeschränkt (DuT, Tab. 58). Sehr 
viel höhere Anteile an Menschen mit ernsthaften Erkrankungen finden sich dagegen in den anderen 
Gruppen von Wohnungslosen. In den Sozialhäusern waren 61 Prozent der Untergebrachten ge-
sundheitlich eingeschränkt. Unter den in OBG -Unterkünften und Hotels lebenden Menschen und 
unter den Menschen, die auf der Straße leben, beträgt der Anteil der Erkrankten 70 Prozent. Und 
sogar fast drei Viertel der Persone n, die Hilfe nach §§ 67 ff. SGB XII in Einrichtungen in Anspruch 
nehmen, litt an ernsthaften Erkrankungen (74 %).  
Gesundheitliche Einschränkungen waren für die Auftraggeberin von besonderem Interesse. Mög-
lichst genau sollte z.  B. nach psychischen Erkrankungen, HIV oder Tuberkulose gefragt werden. In 
Absprache mit Lenkungsgruppe und Begleitkreis nannte die Frage nach Erkrankungen bzw. starken 
gesundheitlichen Beeinträchtigungen einerseits explizit einen Katalog von Krankheiten
13, und sie 
ermöglichte den Befragten andererseits, weitere eigene Einträge in zwei Freitextfeldern zu machen. 
Die wohnungslosen Menschen konnten außerdem angeben, ob sie wegen einer der genannten Er-
krankungen in ärztlicher Behandlung waren. Nur die Antworten zu Items, die sich an alle richteten, 
können hochgerechnet werden. 277 Einträge in den Freitextfeldern werden weiter unten aber sys-
tematisiert und berichtet.  
Selbstaussagen zu Gesundheit und Krankheit sind nicht einfach zu interpretieren. Mit großer Wahr-
scheinlichkeit offenbart sich ein Teil der Befragten nicht, insbesondere, wenn es um stigmatisierte 
Erkrankungen wie z. B. HIV oder Sucht geht. Andererseits nutzten viele Befragte die Möglichkeit, 
ergänzende Angaben zu weiteren Erkrankungen zu machen. 
 
13  In diesem Katalog (siehe Anhang) wurden psychische Erkrankungen und unterschiedliche Abhängigkeitserkrankungen 
einzeln abgefragt. Im fachlichen Verständnis zählt eine Sucht auch als psychische Erkrankung.  
7
61
15
36
0 10 20 30 40 50 60 70
Über 50 Jahre
Bis 30 Jahre
Deutsch Nichtdeutsch

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29 
Genannte Erkrankungen  
Hochgerechnet 1.001 wohnungslose Menschen (26 % der Wohnungslosen mit einer Erkrankung, 
vgl. Abbildung 14) litten an einer psychischen Erkrankung. Suchterkrankungen wurden gesondert 
abgefragt: Hochgerechnet 558 Personen sind demnach alkoholabhängig, das entspricht sechs Pro-
zent aller erwachsenen Wohnungslosen  und 14 Prozent der wohnungslosen Menschen mit ei ner 
Erkrankung14, ein Zehntel der erkrankten Wohnungslosen ist drogenabhängig.  
18 Prozent der Kölner Wohnungslosen mit einer Erkrankung (und damit acht Prozent aller Erwach-
senen ohne Wohnung) litt en an Diabetes. Nur sehr wenige, nämlich ein Prozent der Erkrankten, 
waren mit einer Tuberkulose diagnostiziert, 18 Prozent aber litten an einer „anderen“ Lungener-
krankung, den Freitexteinträgen zufolge handelte es sich vermutlich oft um COPD , je vier Prozent 
der Erkrankten – hochgerechnet jeweils um 160 Personen – litten an Hepatitis C oder hatten offene 
Wunden. 
Abbildung 14: Inzidenz der abgefragten Krankheiten bei Wohnungslosen mit Erkrankungen in 
Prozent 
 
Quelle: GISS-Befragung 2023, Frage U 20/NU21. 3837 Fälle mit Erkrankungen. Mehrfachnennungen. Eigene Berechnun-
gen. DuT, Tab. 59. 
Zählt man in einem umfassenderen Verständnis von psychischer Erkrankung die Personen zusam-
men, die sucht- und/oder psychisch erkrankt sind, ergibt sich eine Gesamtzahl von 1.579 betroffe-
nen Personen, das waren rund 19 Prozent aller 8.589 erwachsenen Kölner  Wohnungslosen und 
damit ein knappes Fünftel (DuT, Tab. 59). 
In den Gruppen von Wohnungslosen ist den Selbsteinschätzungen zufolge die Betroffenheit von 
Sucht- und/oder psychischer Erkrankung aber sehr unterschiedlich: Der Anteil der Erkrankten ist 
unter den Geflüchteten nach abgeschlossenem Asylverfahren und unter den geflüchteten Ukrai-
ner*innen gering (5 bzw. 2 %), er steigt bei den in Sozialhäusern lebenden Wohnungslosen auf etwa 
17 Prozent und bei den verdeckt Wohnungslosen auf ein knappes Viertel (24 %) und liegt bei den 
ordnungsrechtlich in Unterkünften und Hot els untergebrachten Wohnungslosen ohne Fluchthin-
tergrund bei 38 Prozent. Mehr als zwei Fünftel der wohnungslosen Menschen ohne Unterkunft sind 
betroffen (42 %) und fast die Hälfte (49 %) derjenigen, die Wohnangebote nach §§ 67 ff. SGB XII in 
Anspruch nehmen.  
 
14  Für Köln geht der Lebenslagenbericht 2020 auf der Grundlage von Gesundheitsdaten von drei Prozent Alkoholabhän-
gigen in der Bevölkerung aus.

1 DIE LEBENSLAGEN WOHNUNGSLOSER MENSCHEN IN KÖLN _______________________________________________________________  
30 
Zur Sortierung  der individuellen ergänzenden Nennungen von  körperlichen oder seelische n Be-
schwerden verwendete das Studienteam die WHO-Klassifikation von Krankheiten. Manchmal wa-
ren die Einträge zwar lakonisch und knapp („Herz“, „Rücken“, „bisschen Niere, bisschen Galle“, 
„Krebs“), aber 227 Nennungen ließen sich den WHO-Kategorien gut zuordnen. Viele der Betroffe-
nen kannten ihre Diagnosen genau und beschrieben die Erkrankungen mit medizinischen Fachbe-
griffen („chronische Cholezystitis“, „Dystonie“, „Adipositas“, „Arthrose“, „Bypässe“, „Polyneuropa-
thie“ etc.). Etliche hatten Operationen hinter sich. Besonders häufig nannten die Kölner Wohnungs-
losen Krankheiten des Muskel- und Skelettsystems (58 Befragte) wie „Rücken“, Bandscheiben- oder 
Gelenkerkrankungen oder Arthrose, sowie Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems (67) wie Blut-
hochdruck, Herzrhythmusstörungen oder frühere Herzinfarkte. Endokrine Ernährungs- und Stoff-
wechselerkrankungen betrafen 23 befragte Personen. Über die Hälfte litt  an einer Schilddrüsen-
über- oder -unterfunktion. Von Krankheiten des Verdauungssystems waren 21 Personen betroffen, 
14 von Erkrankungen des Nervensystems wie Epilepsie oder Migräne, elf berichteten von Verlet-
zungen, Vergiftungen und anderen Folgen äußerer Ursachen, darunter Brüche, Amputationen und 
Prothesen oder Allergien (DuT, Tab. 87).  
Hochgerechnet 490 erwachsene wohnungslose Menschen in Köln waren  auf Hilfsmittel wie einen 
Rollstuhl, Rollator oder ein Hörgerät angewiesen (DuT, Tab.57).  
 Behandlung von Krankheiten  
Für alle genannten Erkrankungen wurde der Anteil derjenigen ermittelt, die wegen dieser Erkran-
kung auch in ärztlicher Behandlung sind (Abb. 15, DuT, Tab. 59). Die Fallzahlen sind zum Teil gering, 
und bei den Angaben zur Behandlung gibt es viele Lücken. Dennoch bestätigt sich ein Befund, der 
auch schon in der GISS -Studie zu Wohnungslosen ohne Unterkunft und verdeckt Wohnungslosen 
in NRW (Brüchmann et al. 2022a) Handlungsbedarfe deutlich machte. Denn stets gibt es eine grö-
ßere Gruppe von wohnungslosen Menschen, die Behandlung bräuchte, aber nicht in Behandlung 
ist – ohne dass sich die Gründe dafür genau erheben lassen.
15  
Abbildung 15: Anteil der Erkrankten in Behandlung (nach Krankheiten, in Prozent) 
 
Quelle: GISS-Befragung 2023, Frage U 20/NU21. 3837 Fälle mit Erkrankungen. Eigene Berechnungen.  Mehrfachnennun-
gen DuT, Tab. 59. 
 
15  Fehlende Therapietreue ist überall im Gesundheitssystem ein Problem. Aber ein Vergleich mit Gesundheitsdaten aus 
der Gesamtbevölkerung ist schwierig. Die übliche Darstellung ermittelt etwa Jahres-  oder Lebenszeitprävalenzen für 
bestimmte Erkrankungen/Diagnosen, bezieht diese aber nicht auf Behandlungsdaten.

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31 
Relativ hoch sind den Daten zufolge die Anteile der Menschen, die wegen ihrer Drogen- oder einer 
Medikamentenabhängigkeit in Behandlung sind (64 bzw. 75 %), unter ihnen wahrscheinlich dieje-
nigen, die in Köln substituiert werden. Dagegen befindet sich nicht einmal ein Drittel der alkohol-
abhängigen Wohnungslosen (32 %) auch in Behandlung. Unter den Nichtdeutschen (Achtung: nur 
kleine Grundgesamtheit!) ist der Anteil der Suchtkranken, die sich behandeln lassen, sogar noch 
geringer: Er liegt in dieser Grup pe nur bei 20 Prozent (DuT, Tab. 61). Unter den alkoholkranken 
Frauen ist fast die Hälfte (48 %) in Behandlung. 
Von den psychisch erkrankten Wohnungslosen erhalten 58 Prozent ärztliche und/oder therapeuti-
sche Hilfe (DuT, Tab. 59). Unter den psychisch erkrankten Nichtdeutschen ist der Anteil ähnlich hoch 
(57 %), ebenso unter den psychisch erkrankten Frauen (58 %).  
Nicht einmal zwei Drittel (62 %) der chronisch kranken Diabetiker* innen wurden behandelt, und 
auch unter den HIV-Erkrankten waren es nur 61 Prozent. Weniger als die Hälfte der Wohnungslosen 
mit offenen Wunden erh ielten auch eine Wundversorgung (und bei den nichtdeutschen Woh-
nungslosen mit Wunden waren es gerade einmal 12 Prozent), und nur 39 Prozent der wohnungslo-
sen Menschen, die an einer anderen chronischen Lungenerkrankung als Tuberkulose litten, waren 
deshalb in Behandlung. 
 Nutzung gesundheitlicher Hilfen, Krankenkassenschulden  
Insgesamt nutzten knapp 75 Prozent aller erwachsener Wohnungslosen die gesundheitliche Regel-
versorgung – im Fragebogen lautete die Antwortoption dazu: „Wenn ich krank bin, gehe ich zum 
Arzt oder ins Krankenhaus.“ 
Immerhin 67 Prozent der verdeckt Wohnungslosen  nehmen das Gesundheitssystem in Anspruch , 
wenn sie krank sind, zwischen 70 und 79 Prozent der Geflüchteten nach Asylverfahren und aus der 
Ukraine, der in OBG-Unterkünften und Hotels und der in Einrichtungen der Hilfe nach §§ 67 ff. SGB 
XII und sogar 93 Prozent der in Sozialhäusern lebenden Menschen – nur die wohnungslosen Men-
schen ohne Unterkunft sind von der Regelversorgung weitgehend ausgeschlossen. Nur etwas mehr 
als ein Viertel der Menschen aus dieser Grupp e (26 %) nutzt e das Gesundheitssystem (DuT, Tab. 
63).  
Umgekehrt waren es in den meisten Gruppen weniger als zehn Prozent, die gesundheitliche Ange-
bote für Wohnungslose nutzten (gefragt war z. B. nach dem „Ambulanzwagen am Appellhofplatz“, 
dem „Mobilen Medizinischen Dienst bei Looks e.V., im Annohaus, im Café Victoria oder der B.O.J.E“, 
dem „kinder- und jugendärztlichen Dienst “ nach „ Suchtberatung“ oder einem „ Drogenkonsum-
raum“). Bei den Wohnungslosen in Angeboten der Hilfen nach §§ 67 ff. SGB XII waren es geringfügig 
mehr (14 %), die Angebote erreich ten aber vor allem einen großen Teil der wohnungslosen Men-
schen ohne Unterkunft (48 %). Weil die Gruppen so ungleich groß sind, unterscheiden sich die ab-
soluten Zahlen weniger stark. Insgesamt nutzten über 800 wohnungslose Menschen Angebote au-
ßerhalb der gesundheitlichen Regelversorgung, um ärztliche und/oder pflegerische Hilfe zu erlan-
gen. 
Für gut acht Prozent aller erwachsenen Wohnungslosen war  der Zugang zur Gesundheitsversor-
gung eingeschränkt, weil sie Krankenkassenschulden haben ( DuT, Tab. 24). Besonders betroffen 
von diesem Problem waren die auf der Straße lebenden Wohnungslosen, die hier erneut als Gruppe 
in besonders prekärer Lage auffallen: Fast ein Drittel von ihnen (31 %) war  aufgrund von Beitrags-
schulden gefährdet, nur die unbedingt erforderlichen Leistungen in Notlagen zu erhalten  (§ 153 
Versicherungsaufsichtsgesetz [VAG]). Ähnlich häufig hatten auch die Bewohner*innen der Einrich-
tungen nach §§ 67 ff. SGB XII dieses Problem: Von ihnen waren 30 Prozent betroffen.

1 DIE LEBENSLAGEN WOHNUNGSLOSER MENSCHEN IN KÖLN _______________________________________________________________  
32 
 Bildung 
Die Auftraggeberin und der Lenkungskreis formulierten ein hohes Erkenntnisinteresse an den Bil-
dungsbiografien der wohnungslosen Bürger*innen in Köln. Bei der Konzeptionierung des Fragebo-
gens wurde jedoch sehr schnell deutlich, wie schwierig es ist, den formalen Bildungsstand einer 
höchst heterogenen Personengruppe standardisiert und zugleich leicht verständlich abzufragen. 
Zum Befragungssample gehörten Menschen aus vielen verschiedenen Ländern mit zum Teil sehr 
unterschiedlichen Bildungssystemen, Menschen, die die Bildungssysteme mehrerer Länder durch-
laufen haben, die sich zum Teil noch in der Schul - und Weiterbildung befanden, den formalen Bil-
dungsweg bereits vor Jahrzehnten verlassen ha tten oder aber mehrjährige Berufserfahrung mit-
bringen, die bei der Anerkennung ausländischer Abschlüsse ebenfalls berücksichtigt werden kann. 
Die größte Herausforderung lag darin, wenige und zugleich aussagekräftige Qualifizierungsgrade zu 
identifizieren, mit denen sich möglichst alle Bildungskarrieren und -abschlüsse abbilde n lassen. 
Nicht alle Angaben –  zum Schulbesuch im In - und Ausland, den erworbenen Schulabschlüssen in 
Deutschland sowie Berufs- und Hochschulausbildungen im In- und Ausland – ließen sich in der Folge 
zweifelsfrei bewerten. Insbesondere für die Wohnungslosen mit Fluchthintergrund konnten nur ein 
Teil der Angaben berücksichtigt werden. 
Aussagekräftig waren die Angaben der Befragten, ob sie im In - oder Ausland zur Schule gegangen 
sind. Hochgerechnet hatten etwa 89 Prozent aller wohnungslosen Erwachsenen in Köln in ihrem 
Leben eine Schule besucht – 42 Prozent in Deutschland und 47 Prozent im Ausland. 11 Prozent (857 
Personen) haben keine Schule besucht (DuT, Tab. 12).  
Während von den Wohnungslosen ohne Fluchthintergrund über 95 Prozent einen Schulabschluss 
hatten (DuT, Tab. 13), waren es bei den im Anschluss an ein abgeschlossenes Asylverfahren unter-
gebrachten Geflüchteten nur 77 Prozent (DuT, Tab. 14) .16 Unter den Geflüchteten mit Asylstatus  
befanden sich besonders viele syrische und irakische Personen, die nach eigenen Angaben zu etwa 
40 Prozent keine Schule besucht haben. Aber auch unter den Geflüchteten aus der Ländergruppe 
der EU-Beitrittskandidaten oder west- und ostafrikanischen Staaten gab es einen hohen Anteil an 
Personen ohne Schulausbildung, wenngleich ihr absoluter Anteil unter den Geflüchteten gering ist 
(vgl. Kapitel 2.3). Insgesamt haben rund die Hälfte der wohnungslosen Erwachsenen ohne Schulbil-
dung einen anerkannten Asylstatus. Junge Geflüchtete unter 25 Jahren gaben mehrheitlich an, in 
Deutschland die Schule besucht zu haben.  
Zugleich gab es einen hohen Anteil an wohnungslosen Geflüchteten im Anschluss an ein abge-
schlossenes Asylverfahren, die eine Ausbildung oder ein Studium im In - oder Ausland abgeschlos-
sen hatten. Fast jede zweite erwachsene Person verfügte über einen entsprechenden Abschluss. 
Für die Vielzahl der Geflüchteten, die zwar eine Schule besucht, aber nach eigenen Aussagen keine 
Ausbildung oder Studium gemacht haben, lagen keine verlässlichen Angaben zum Schulabschluss 
vor. Auch für die ukrainischen Geflüchteten fehlten entsprechende Daten. Ihre Anga ben deuten 
jedoch auf einen sehr hohen Anteil an Hochschulabsolvent*innen unter den Ukrainer*innen hin.
17 
Die wohnungslosen Befragten ohne Schulbesuch in Deutschland sollten auf einer dreigliedrigen 
Skala ihre Deutschkenntnisse bewerten. 22 Prozent der Wohnungslosen geben an, dass sie sich sehr 
gut bis gut in Deutsch verständigen können, 35 Prozent sagen, dass ihre Deutschkenntnisse ausrei-
chen, um sich im Alltag verständigen zu können und 42 Prozent sagen, dass sie nur wenig bis gar 
kein Deutsch können (vgl. Abbildung 16).   
 
16 Hochgerechnet hatten auch etwa 11 Prozent der geflüchteten Ukrainer*innen keine Schule besucht. Da sich darunter 
jedoch auch viele Personen unter 30 Jahren befanden, dürfte der Anteil tatsächlich deutlich niedriger sein.  
17  Weil diese Daten lückenhaft und nicht durchgängig plausibel sind, wird auf eine tabellarische Darstellung verzichtet.

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33 
Abbildung 16: Selbsteinschätzung zu Deutschkenntnissen nichtdeutscher Wohnungsloser ohne 
Schulbesuch in Deutschland nach Gruppen von Wohnungslosen in Prozent 
 
Quelle: GISS-Befragung 2023, Frage U7/NU10. Eigene Berechnungen. DuT, Tab. 19. 
Etwa 59 Prozent aller geflüchteten Ukrainer*innen – hochgerechnet 912 Personen – sprechen kein 
oder nur wenig Deutsch, nur ca. 7 Prozent können sich sehr gut/gut auf Deutsch verständigen. Die 
Geflüchteten mit Asylstatus schätzten ihre  Deutschkenntnisse deutlich besser ein, was vor allem 
durch ihre mehrheitlich längeren Aufenthaltszeiten in Deutschland begründet sein dürfte. Ein Drit-
tel (33 %) kann sich gut bis sehr gut auf Deutsch verständigen. Von den Wohnungslosen ohne 
Fluchthintergrund, die nach Wohnungsverlust in OBG-Unterkünften/Hotels untergebracht wurden, 
können 41 Prozent nach eigener Einschätzung kein oder nur wenig Deutsch (DuT, Tab.19).  
Wie wichtig gute Deutschkenntnisse sind, zeigt sich mit Blick auf die Nutzung von Beratungsange-
boten (DuT, Tab. 20). Von allen wohnungslosen Personen, die keine Schule in Deutschland besucht 
haben, nutzen die Wohnungslosen mit guten bis sehr guten Verständigungsmöglichkeiten deutlich 
häufiger (47 %) Beratungsangebote als die Wohnungslosen ohne oder nur mit wenigen Deuts ch-
kenntnissen (26 %). Letztgenannte kannten mehrheitlich (52 %) nicht einmal entsprechende Stel-
len, während vergleichsweise nur sehr wenige (16 %) der Wohnungslosen mit guten bis sehr guten 
Kenntnissen von keinen Beratungsangeboten wussten.  
Bildungssituation der Gruppen Wohnungsloser ohne Fluchthintergrund 
Für die Gruppen wohnungsloser Menschen ohne Fluchthintergrund ist die Datenlage zu Bildung 
besser. Unter den Wohnungslosen ohne Fluchthintergrund bilden diejenigen mit einem Haupt-
schulabschluss die größte Gruppe (31 %). Etwa neun Prozent haben mit der Mittleren Reife abge-
schlossen und sechs Prozent mit der (Fach -)Hochschulreife. Fast ein Drittel der Woh nungslosen 
wiesen zudem eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein (Fach-)Hochschulstudium vor (28 %). 
Auffällig ist der hohe Anteil von 22 Prozent der hochgerechneten Personen, die die Schule ohne 
Abschluss verlassen haben oder nicht zur Schule gegangen sind (vgl. Abbildung 17, DuT, Tab. 16).  
Abbildung 17: Höchster Bildungsabschluss wohnungsloser Personen ohne Fluchthintergrund 
 
Quelle: GISS-Befragung 2023, Frage U7/NU10. Eigene Berechnungen, DuT, Tab. 16.

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34 
Von den in OBG -Unterkünften und in Hotels untergebrachten Wohnungslosen sowie den  auf der 
Straße ohne Unterkunft lebenden Wohnungslosen ha tten vier von zehn Personen einen Berufs - 
oder Hochschulabschluss. Unter den verdeckt Wohnungslosen, den Wohnungslosen in Einrichtun-
gen nach §§ 67 ff. SGB XII sowie in den Sozialhäusern gab es anteilig deutlich weniger Menschen 
mit entsprechenden Abschlüssen. In diesen drei Gruppen finden sich in relativen Zahlen deutlich 
mehr Personen mit einem Hauptschulabschluss oder im Falle der in Sozialhäusern untergebrachten 
Personen mit einem Sonderschul-/Förderschulabschluss. Grundsätzlich können wohnungslose Bür-
ger*innen in Köln mit Ausnahme der über 65-Jährigen unabhängig von ihrer Unterkunftssituation 
mit zunehmendem Alter häufiger einen Ausbildungs- oder Hochschulabschluss vorweisen. Jüngere 
Wohnungslose unter 40 Jahren ha tten dagegen deutlich häufiger gar keinen Schulabschluss oder 
einen Hauptschulabschluss.  
Wohnungslose Frauen ohne Fluchthintergrund – hochgerechnet insgesamt 278 – hatten überpro-
portional häufig keinen Schulabschluss.   
Differenziert nach Altersgruppen zeigt sich: D er größte Anteil derjenigen, die die Schule ohne Ab-
schluss verlassen haben oder keine Schule besucht haben , liegt in den Altersgruppen zwischen 30 
und 65 Jahre, jedoch kann auch jeder dritte junge Erwachsene unter 25 Jahren (noch) keinen Schul-
abschluss vorweisen (DuT, Tab. 17). Wohnungslose ohne Fluchthintergrund, die angeben, keine 
Schule besucht zu haben, finden sich nur unter den Altersgruppen ab 30 Jahren aufwärts (DuT, Tab. 
13) und nahezu ausschließlich unt er den Personen ohne deutsche Staatsangehörigkeit (DuT, Tab. 
15) (vgl. Abbildung 18).  
Abbildung 18: Höchster Bildungsabschluss wohnungsloser Personen ohne Fluchthintergrund 
nach Altersgruppen 
 
Quelle: GISS-Befragung 2023, Frage U7/NU10. Eigene Berechnungen. 
 Einkommen und Schulden 
 Einkommen  
Die Haupteinnahmequelle von etwa drei Viertel aller wohnungslosen Erwachsenen in Köln waren 
Transferleistungen nach einem der Sozialgesetzbücher. Hochgerechnet 5.222 Erwachsene bzw. 62 
Prozent aller Erwachsenen leben ausschließlich oder überwiegend von Leistungen nach dem SGB II. 
653 Personen (8 %) erh ielten Leistungen nach dem SGB XII und 218 weitere Personen Leistungen

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35 
nach dem SGB III (3 %). Von Erwerbsarbeit lebten etwa 700 Wohnungslose (8 %), von Rentenleis-
tungen 473 Personen (6 %). Hochgerechnet über 1.000 wohnungslose Menschen in Köln mussten 
ohne ein geregeltes Einkommen zurechtkommen oder von den Einnahmen anderer Haushaltsmit-
glieder leben: 536 Personen haben gar kein Einkommen (6 %), 184 Personen leben von unangemel-
deter Beschäftigung, Flaschensammeln, Betteln oder Ähnlichem (2 %) und 343 haben sonstige Ein-
nahmequellen wie zum Beispiel das Einkommen anderer Hausha ltsmitglieder (4 %) (DuT, Tab. 21) 
(vgl. Abbildung 19).  
Abbildung 19: Einkommenssituation wohnungsloser Menschen in Prozent 
 
Quelle: GISS-Befragung 2023, Frage U8/NU11. Eigene Berechnungen. DuT, Tab. 21) 
Mit Blick auf die einzelnen Teilgruppen wohnungsloser Bürger *innen ergeben sich jedoch große 
Unterschiede. Wohnungslose ohne Unterkunft auf der Straße (39 %) und die in den Sozialhäu sern 
untergebrachten Wohnungslosen (38 %) erhalten deutlich seltener Leistungen nach dem SGB II als 
alle anderen Gruppen wohnungsloser Menschen. Unter den Bewohner*innen der Sozialhäuser gibt 
es jeweils den höchsten Anteil an Rentner*innen (19 %) sowie Leistungsbezieher*innen nach dem 
SGB XII (11 %), was sich insbesondere durch das höhere Lebensalter der Menschen in den Sozial-
häusern erklärt. Jede fünfte Person in den Sozialhäusern lebt jedoch auch von Erwerbsarbeit (20 %) 
oder Erwerbsarbeit und ergänzenden SGB-II-Leistungen (3 %) (DuT, Tab. 21) (vgl. Abbildung 20). 
Abbildung 20: Einkommenssituation nach Gruppen von Wohnungslosen in Prozent 
 
Quelle: GISS-Befragung 2023, Frage U8/NU11. Eigene Berechnungen. DuT, Tab. 21.

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36 
Jede vierte wohnungslose Person ohne Unterkunft muss ganz ohne Einkommen (26 %) auskom-
men, etwa jede fünfte von informeller Beschäftigung leben (18 %), darunter überproportional viele 
EU-Bürger*innen aus Ost - und Südosteuropa (DuT, Tab. 23). Nur  etwa zwei Prozent aller Woh-
nungslosen ohne Unterkunft beziehen ein Erwerbseinkommen.  
Auch unter den ordnungsrechtlich untergebrachen Wohnungslosen in Hotels oder anderen Unter-
künften gibt es einen relativ hohen Anteil an Menschen, die kein Einkommen haben (13 %) oder 
von informeller Beschäftigung leben (4 %). Auch dieser Befund erklärt sich zum Teil durch die nicht 
leistungsberechtigten EU-Bürger*innen in der Unterbringung im Rahmen der Humanitären Hilfe. 
Von den verdeckt Wohnungslosen leben mindestens 80 Prozent von einem geregelten Einkommen. 
70 Prozent beziehen Transferleistungen nach dem SGB II. Sechs Prozent verfügen über gar kein 
Einkommen, fünf Prozent leben von informeller Beschäftigung und etwa neu n Prozent vom Ein-
kommen anderer Personen oder sonstigen Einnahmequellen. 
Wohnungslose in Einrichtungen nach §§ 67 ff. SGB XII erhalten zu 93 Prozent Leistungen nach dem 
SGB II, SGB XII, SGB III oder Rente.  
Unter den Untergebrachten in der Ukraine gibt es den höchsten Anteil von SGB -II-Leistungs-
Beziehenden (77 %). Insgesamt 87 Prozent lebten von einer Rente oder Leistungen nach einem der 
Sozialgesetzbücher. Zehn Prozent geben an, kein eigenes Einkommen zu haben oder vom Einkom-
men anderer Haushaltsmitglieder zu leben. Unter den Geflüchteten aus anderen Herkunftsländern 
gibt es einen vergleichsweise hohen Anteil an Personen mit einem Erwerbseinkommen (insgesamt 
21 %) und zugleich aber auch einen hohen Anteil an Bezieher*innen von Sozialhilfe (SGB XII).  
Mit Blick auf die Altersstruktur fällt auf, dass insbesondere die ganz jungen Wohnungslosen unter 
21 über gar kein Einkommen verfügen (24 %) und es zugleich einen beachtlichen Anteil an über 65-
Jährigen gibt, die ausschließlich von informeller Beschäftigun g, Flaschensammeln oder Ähnlichem 
überleben müssen (6 %) (DuT, Tab. 22). 
Zwischen Wohnungslosen mit deutscher Staatsangehörigkeit und Wohnungslosen anderer Staats-
angehörigkeiten gibt es hinsichtlich des Einkommens keine großen Unterschiede (vgl. Tabelle 23). 
Deutsche Wohnungslose erhalten lediglich häufiger eine Rente (11 %) als nichtdeutsche Wohnungs-
lose (3 %) und nichtdeutsche Wohnungslose leben häufiger von eigenem Erwerbseinkommen (10 
%) als deutsche (5 %).  
Abbildung 21: Wohnungslose mit informellen Einkommen oder ohne Einkommen nach 
Staatsangehörigkeiten in Prozent 
 
Quelle: GISS-Befragung 2023, Frage U8/NU11. Eigene Berechnungen.

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37 
Unterschiede ergeben sich vielmehr mit differenziertem Blick auf die einzelnen Gruppen verschie-
dener Staatsangehörigkeiten. Wie Abbildung 21 zu entnehmen ist, müssen wohnungslose Zuge-
wanderte aus Ost-/Südosteuropa besonders häufig ohne Einkommen oder mit informellen Einkom-
men aus unangemeldeter Beschäftigung, Flaschensammeln, Betteln oder Ähnlichem auskommen.  
 Schulden und negative SCHUFA-Einträge 
Bei den beiden Teilgruppen der  Geflüchteten spielen Schulden kaum eine Rolle: 86 Prozent der 
Geflüchteten im Anschluss an ein abgeschlossenes Asylverfahren und 94 Prozent der Geflüchteten 
aus der Ukraine haben keine Schulden. In allen anderen Teilgruppen ist nur eine Minderheit schul-
denfrei (DuT, Tab. 24). Bei den in anderen OBG-Unterkünften sowie in Hotels Untergebrachten lag 
der Anteil derjenigen ohne Schulden noch bei 44 Prozent, in den Sozialhäusern noch bei 36 Prozent. 
Bei den übrigen Teilgruppen war er noch niedriger. 31 Prozent der Wohnungslosen ohne Unter-
kunft und je 27 Prozent der verdeckt Wohnungslosen und der Wohnungslosen in Angeboten nach 
§§ 67 ff. SGB XII haben keine Schulden.  
Wenn alle Nennungen zusammengefasst werden, in denen Mietschulden auch in Kombination mit 
anderen Schulden eine Rolle spielten, so betraf dies mehr als ein Drittel (35 %) der Wohnungslosen 
in Sozialhäusern, 25 Prozent der Wohnungslosen ohne Unterkunft, 23 Prozent der Wohnungslosen 
in Angeboten nach §§ 67 ff. SGB XII, 19 Prozent der Wohnungslosen in anderen OBG-Unterkünften 
oder im Hotel und ebenfalls 19 % der verdeckt Wohnungslosen ( DuT, Tab. 25, eigene Berechnun-
gen). Insgesamt wäre eine Wohnungsanmietung bei etwa zwölf Prozent der Wohnungslosen durch 
alte Miet- und/oder Energieschulden behindert.
18 
Mit Krankenkassenschulden, auch in Kombination mit anderen Schulden, waren vor allem Woh-
nungslose in Angeboten nach §§ 67 ff. SGB XII ( 30 %) und Wohnungslose ohne Unterkunft ( 31 %) 
belastet (2.4.4). Meistens hatten die Wohnungslosen jedoch andere Schulden. 
53 Prozent aller Wohnungslosen hatten einen SCHUFA -Eintrag (vgl. Abbildung 22) . Dass ein 
SCHUFA-Eintrag die Chancen auf Vermittlung einer Wohnung mindert, betraf nur die Geflüchteten 
nicht, denn bei ihnen bestand dieses Problem überwiegend nicht. Von den verdeckt Wohnungslo-
sen hatten jedoch 41 Prozent einen entsprechenden Eintrag. Und  bei allen übrigen Teilgruppen 
hatten mehr als die Hälfte bis zu zwei Dritteln einen SCHUFA-Eintrag, der sich bei dem Versuch, eine 
Wohnung zu finden, als gravierendes Hemmnis erweisen würde.  
 
 
 
 
 
 
18  Im Gegensatz zu Kapitel 1.2.1, in dem die Gründe für Wohnungsverlust bei denjenigen Wohnungslosen ermittelt wur-
den, die in Deutschland eine Wohnung verloren haben, sind hier auch diejenigen Personen einbezogen, die auf ande-
ren Wegen in die Wohnungslosigkeit geraten sind. Dadurch verringern sich die Anteile der Personen mit Mietschulden.

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38 
Abbildung 22: SCHUFA-Eintrag nach Gruppen von Wohnungslosen in Prozent 
 
Quelle: GISS-Befragung 2023, Frage U9/NU12. Eigene Berechnungen. DuT, Tab. 26. 
 Sicherheit 
 Gewalterfahrungen  
In der schriftlichen Erhebung wurden die Wohnungslosen auch gefragt, ob sie in Köln „schon einmal 
Gewalt oder Diskriminierung erfahren“ haben. Das war bei den nicht institutionell untergebrachten 
Wohnungslosen deutlich häufiger der Fall als bei den institutionell untergebrachten. Insgesamt ha-
ben 26 Prozent der Wohnungslosen Gewalt erfahren (vgl. Abbildung 23).  
Am stärksten betroffen sind mit 61 Prozent die verdeckt Wohnungslosen (bei geringer Fallzahl) und 
mit 55 Prozent die Wohnungslosen ohne Unterkunft auf der Straße. Bei den institutionell unterge-
brachten Wohnungslosen ohne Fluchthintergrund lag der Anteil der gewaltbetroffenen Menschen 
bei jeweils etwas über einem Drittel, und bei den Geflüchteten im Anschluss an ein abgeschlossenes 
Asylverfahren hatte jede fünfte Person (20 %) entsprechende Erfahrungen. Besonders selten hatten 
Wohnungslose aus der Ukraine Ge walt erfahren (5 %). Allerdings ist das auch die Teilgruppe mit 
der kürzesten Aufenthaltsdauer in Köln. 
Abbildung 23: Gewalterfahrung nach Gruppen von Wohnungslosen in Prozent 
 
Quelle: GISS-Befragung 2023, Frage U27/NU29. Eigene Berechnungen. DuT, Tab. 68

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39 
Werden die Wohnungslosen nach Geschlecht differenziert (DuT, Tab. 69), so zeigt sich, dass anteils-
mäßig mehr Männer (30%) als Frauen (21 %) Gewalt und Diskriminierung erlebt haben. Die wenigen 
Wohnungslosen, die sich als divers bezeichnet haben, hatten alle solche Erfahrungen. 
 Erfahrungen mit Sicherheitsdiensten 
Die Wohnungslosen wurden auch nach „negativen und/oder positiven Erfahrungen (…) mit dem 
Ordnungsamt und der Polizei, den Sicherheitsdiensten am Bahnhof oder Flughafen oder mit priva-
ten Sicherheitsdiensten“ gefragt. Insgesamt haben 34 Prozent ausschließlich positive Erfahrungen 
gemacht, 30 Prozent ausschließlich negative. 30 Prozent ha tten keine Erfahrungen (DuT, Tab. 75) 
(vgl. Abbildung 24). 
Abbildung 24: Erfahrungen mit Sicherheits- und Ordnungsdiensten nach Gruppen von 
Wohnungslosen in Prozent 
 
Quelle: GISS-Befragung 2023, Frage U31/NU33. Freitextantworten. Eigene Berechnungen. DuT, Tab. 75. 
Von den wenigen verdeckt Wohnungslosen, die dazu geantwortet haben, hat fast die Hälfte aus-
schließlich negative Erfahrungen berichtet, ein Drittel hat keine Erfahrungen gemacht und nur zwölf 
Prozent haben über positive Erfahrungen berichtet. Von den Wohnungslosen ohne Unterkunft auf 
der Straße haben ebenfalls knapp die Hälfte von ausschließlich negativen Erfahrungen berichtet, 
etwas über ein Viertel (29 %) ausschließlich von positiven Erfahrungen, sieben Prozent berichteten 
über positive und negative Erfahrungen und 15 Prozent hatten keine entsprechenden Erfahrungen 
gemacht.  
Ausschließlich negative Erfahrungen überwogen auch bei den institutionell untergebrachten Woh-
nungslosen, die in einem Angebot nach §§ 67 ff. SGB XII versorgt waren (31 % gegenüber 21 % mit 
ausschließlich positiven Erfahrungen) und denjenigen, die in Sozial häusern versorgt waren (42 % 
gegenüber 36 % mit ausschließlich positiven Erfahrungen). Sowohl bei den Wohnungslosen mit 
Fluchthintergrund als auch bei den ohne Fluchthintergrund in Hotels und OBG-Unterkünften unter-
gebrachten Wohnungslosen überwogen dagegen die positiven Erfahrungen gegenüber den negati-
ven Erfahrungen.  
Wenn negative Erfahrungen berichtet wurden, so bezogen diese sich bei den Geflüchteten vorran-
gig auf Diskriminierung wegen der Religionszugehörigkeit („Behörden sind unfreundlich wegen Re-
ligionszugehörigkeit [Muslim]“) und auf private Sicherheitsdienste („negative Erfahrung mit priva-
ter Sicherheitsfirma“), die auch von anderen Befragten häufiger kritisiert wurden („Sicherheits-
dienst im Haus hat Sohn und Partner angebrüllt“, „Sicherheitsdienste sind immer unfreundlich“).

1 DIE LEBENSLAGEN WOHNUNGSLOSER MENSCHEN IN KÖLN _______________________________________________________________  
40 
Aber auch in Bezug auf die Security gab es positive Urteile: „Die Security Mitarbeiter im Wohnheim 
unterstützen bei der Lösung von alltäglichen Problemen, helfen Disziplin zu halten.“  Bei den übri-
gen Wohnungslosen bezogen sich die schlechten Erfahrungen h äufiger auf Reaktionen beim 
Schwarzfahren, auf Vertreibung aus dem Bahnhof, aber auch darauf, von der Polizei bei Beschwer-
den nicht ernstgenommen worden zu sein oder auf negative Reaktionen beim Betteln („verbieten 
mir das Schnorren“). Während einige der nicht institutionell untergebrachten Wohnungslosen be-
klagten, dass bei Räumung von Übernachtungsplätzen „Sachen weggeschmissen“ wurden, hoben 
andere positiv hervor, „dass das Ordnungsamt im Winter in Ruhe lässt mit dem Zelt“.

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41 
2 DIE LAGE BESONDERER GRUPPEN IN KÖLN 
 Wohnungslose LSBTIQ* in Köln 
 (Wohnungslose) LSBTIQ* in Deutschland und in Köln  
Nach einer Studie des Amtes für Integration und Vielfalt der Stadt Köln aus dem Jahr 2019 bezeich-
nen sich knapp sieben Prozent der Bevölkerung Deutschlands als lesbisch, schwul, bisexuell, trans*, 
inter* oder queer, kurz: LSBTIQ*. Der Anteil von LSBTIQ* an der Bevölkerung Kölns liegt mit 10,6 
Prozent deutlich höher, der Kölner Wert  entspricht mehr als 87.000 Personen. Innerhalb LSBTIQ* 
bilden schwule Männer in Deutschland die größte Subgruppe (39 %), gefolgt von bisexuellen Frauen 
(29 %), bisexuellen Männern (17 %) und lesbischen Frauen (8  %). Sieben Prozent aller LSBTIQ* in 
Deutschland bezeichnen sich als trans*, inter*, queer oder geben eine andere Geschlechtsidentität 
bzw. sexuelle Orientierung an. Bezogen auf Köln beträgt der Anteil schwuler Männer etwa 60 Pro-
zent innerhalb LSBTIQ*, der Anteil bisexueller Männer etwa sieben Prozent, der Anteil lesbischer 
Frauen ca. 19 Prozent und der Anteil bisexueller Frauen ca. elf Prozent. Ungefähr vier Prozent der 
LSBTIQ* in Köln bezeichnen sich als trans*, inter* oder queer (Amt für Integration und Vielfalt der 
Stadt Köln 2019, S. 2).  
Zur Zahl der wohnungslosen LSBTIQ* in Deutschland gibt es keine belastbaren  Daten. Nach einer 
repräsentativen Hochrechnung im Wohnungslosenbericht des Bundesministeriums für Arbeit und 
Soziales (BMAS) gab unter einem Prozent (0,6 %) aller Personen, die in der Woche von 1. bis 7. 
Februar 2022 ohne Unterkunft auf der Straße bzw. in Behelfsunterkünften schliefen oder verdeckt 
wohnungslos bei Freunden oder Bekannten unterkamen, als Geschlecht „anders/divers“ an, was 
einer Anzahl von bundesweit 531 Personen entspricht (Bundesministerium für Arbeit und Soziales 
2022, S. 24; Brüchmann et al. 2022b , S. 92). Da die Daten aber nur  den amtlichen Personenstand 
abbilden, können sie keinen differenzierten Aufschluss über die Anteile an lesbischen, schwulen, 
bisexuellen, trans*, inter* und queeren Personen an allen Wohnungslosen liefern. Zur Gruppe der 
Wohnungslosen mit anderem /diversen Geschlecht, die zum Stichtag 31.01.2022 institutionell un-
tergebracht waren, gibt es gar keine Zahlen  (Bundesministerium für Arbeit und Soziales 2022, S. 
39).  
Im Rahmen der Erhebung der Lebenslage wohnungsloser Menschen in Köln bezeichneten sich von 
den 781 Befragten, die eine Angabe zu ihrem Geschlecht machten, vier  Personen (0,5 %) als „di-
vers“. Da für die Grundgesamtheit aber keine Informationen zum dritten Geschlecht, sondern le-
diglich zum Merkmal „unbekannt“ verfügbar waren, verbot sich für Menschen mit diversem/ande-
rem Geschlecht eine Hochrechnung. Die eigens gestellte Frage „Sind Sie trans*/transgender?“, be-
jahten fünf Personen.  
Hochgerechnet haben insgesamt acht Prozent der Kölner Wohnungslosen (465 Personen) keine he-
terosexuelle Orientierung und sind entweder homosexuell (6 %) oder bi-, pan- oder asexuell (2 %). 
Etwa vier Prozent der wohnungslosen Frauen in Köln und etwa sieben Prozent der Männer  sind 
lesbisch bzw. schwul.  
 Mögliche Risikofaktoren von LSBTIQ* für Wohnungslosigkeit  
Der Verein Broken Rainbow e.V. mit Sitz in Frankfurt am Main führte als Träger einer Beratungs-
stelle für von Gewalt betroffene Lesben, Trans- und queere Menschen („gewaltfreileben“) im Jahr 
2019 eine Studie mit dem Titel „Wohnungslosigkeit und Geschlecht –  Sexuelle Orientierung und

2 DIE LAGE BESONDERER GRUPPEN IN KÖLN _____________________________________________________________________________  
42 
Geschlechtsidentität als Risikofaktoren für und in Wohnungs- bzw. Obdachlosigkeit“ durch. Die Au-
torin Constance Ohms identifizierte vor allem zwei wesentliche Risikofaktoren für die Entstehung 
von Wohnungslosigkeit: zum einen das Coming-out als LSBTIQ* und zum anderen Migration bzw. 
Flucht wegen der Kriminalisierung und Pathologisierung der sexuellen Orientierung bzw. der Ge-
schlechtsidentität im Herkunftsland.  
Laut Ohms deuten insbesondere Studien aus dem anglo-amerikanischen Sprachraum auf einen Zu-
sammenhang zwischen geschlechtlicher Identität bzw. sexueller Orientierung und dem Risiko, woh-
nungslos zu werden. Dem Coming-out von Jugendlichen und jungen Erwachsenen folgen demnach 
nicht selten Konflikte im Elternhaus, die im schlimmsten Fall zu vollständiger Ablehnung und Kon-
taktabbruch durch die Eltern oder zum „Rauswurf“ führen können. D ie Untersuchungen beziehen 
sich allerdings in erster Linie auf LSBTIQ* im Jug endalter bzw. auf Heranwachsende und junge Er-
wachsene.  
In Deutschland können Kinder, Jugendliche und Heranwachsende, die Probleme in ihrer Herkunfts-
familie haben, grundsätzlich auf ein umfassendes Jugendhilfesystem zugrückgreifen: Liegt eine Kin-
deswohlgefährdung vor, so sind die Jugendämter nach § 8a SGB VIII verpflichtet, die Betroffenen in 
Obhut zu nehmen. Je nach Bedarfslage müssen Jugendliche und junge Heranwachsende im Rahmen 
der „Hilfen zur Erziehung“ in einer betreuten Wohnform, einem Jugendwohnheim, einer Jugend-
wohngruppe oder (vorübergehend) in einer Pflegefamilie oder bei Verwandten untergebracht wer-
den. Wohnungslosigkeit „von Jugendlichen und jungen Heranwachsenden [ist] demnach – zumin-
dest theoretisch – kaum möglich“, womit „es letztlich keine minderjährigen Jugendlichen geben 
dürfte, die auf der Straße leben“ (Ohms 2019, S. 18).  
Dass Jugendliche und junge Heranwachsende dennoch wohnungslos werden, hat mehrere Gründe. 
Die Jugendhilfe könne nur dann einen Hilfebedarf feststellen, wenn dieser von Familienangehöri-
gen, von Dritten oder von den Betroffenen selbst offengelegt wird. Dass die Jugendlichen und jun-
gen Heranwachsenden ihren Hilfebedarf gegenüber dem Jugendamt nicht selbst offenlegen, kann 
mit Scham zusammenhängen, aber auch damit, dass sie Jugendhilfemaßnahmen ablehnen. Es ist 
auch möglich, dass Familien durch das Coming -out eines ihrer Familienmitglieder ihre auf hetero-
normativen Vorstellungen beruhenden Familienwerte infrage gestellt sehen, das Verschwinden des 
jungen Familienmitglieds als Entlastung betrachten und sich aus diesem Grund nicht mit dem Ju-
gendamt in Verbindung s etzen. Die mit dem Coming -out oft verbundene soziale und emotionale 
Entwurzelung, der Verlust der Familie oder der bisherigen Peergroup zieht die betroffenen Jugend-
lichen und jungen Heranwachsenden dann häufig in größere Städte, da sie einerseits hoffen, h ier 
nicht gefunden oder aufgegriffen zu werden, und andererseits mehr Möglichkeiten sehen, unab-
hängig von den institutionalisierten Hilfesystemen zu überleben. Ein besonders hohes Risiko, nach 
dem Coming-out wohnungslos zu werden, besteht für junge Erwachsene, bei denen keine Zustän-
digkeit der Jugendhilfe nach dem SGB VIII mehr besteht. 
Zum Coming-out als Risikofaktor für die Entstehung von Wohnungslosigkeit bei Erwachsenen gibt 
es kaum Forschungsarbeiten. Fälle aus der psychosozialen Beratungsarbeit mit LSBTIQ* lassen ver-
muten, dass ein späteres Coming-out für die Betroffenen mit  so starken psychischen Belastungen 
einhergehen kann, dass sie nicht mehr in der Lage sind, ihren Alltag zu bewältigen. Dies ist beispiels-
weise dann der Fall, wenn sich Personen nach Jahren der Anpassung an die heteronormative Ge-
sellschaftsordnung als homosexuell oder transgeschlechtlich outen und ganze Familiengefüge oder 
soziale Netze zusammenbrechen. Wie eine Studie aus dem Jahr 2017 belegt, sind insbesondere 
transgeschlechtliche Menschen mit einem erschwerten Zugang zum Arbeitsmarkt sowie einem er-
höhten Maß an Dis kriminierung, Mobbing und Gewalt am Arbeitsplatz konfrontiert, weswegen 
Transpersonen das Coming-out häufig auch als existenziell bedrohlich sowie wirtschaftlich existenz-
gefährdend erleben (Frohn et al. 2017).

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43 
Als weiterer Risikofaktor für Wohnungslosigkeit in Zusammenhang mit der geschlechtlichen Identi-
tät bzw. sexuellen Orientierung wird in der Forschung Migration oder Flucht benannt. Demnach 
verlassen zahlreiche LSBTIQ* ihr Herkunftsland, da dort Homo- und Transsexualität sowie Transge-
schlechtlichkeit pathologisiert oder kriminalisiert werden und sie deswegen um ihr Wohlergehen 
oder sogar ihr Leben fürchten. Laut dem Lesben - und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) ist 
Homosexualität weltweit noch in 66 Staaten kriminalisiert, in zwölf Staaten droht sogar die Todes-
strafe und in mindestens 14 Staaten werden T ranspersonen strafrechtlich verfolgt (Stand 2022). 
Die Verfolgung und Ausgrenzung von LSBTIQ*, nicht selten auch durch die eigene Familie, führt 
häufig zu Armut und einem Leben am Rande der Gesellschaft (Lesben - und Schwulenverband in 
Deutschland 2023). In der Hoffnung, Asyl zu erhalten und ihre Lebenssituation zu verbessern, flie-
hen Menschen aus ihrem Herkunftsland nach Deutschland (Ohms 2019, S. 16). Nach einem Urteil 
des Europäischen Gerichthofs aus dem Jahr 2013 haben  Personen, die wegen ihrer sexuellen Ori-
entierung oder ihrer Geschlechtsidentität in ihren Herkunftsländern verfolgt werden, theoretisch 
ein Recht auf Asyl in Deutschland. In der Praxis kommt es jedoch trotz dieses Asylgrundes auch zu 
Ablehnungen von Asylanträgen. Um einer Abschiebung ins Herkunftsland zu entgehen, wo den Be-
troffenen zumeist Verfolgung bis hin zu Gefahr von Leib und Leben droht, bleiben sie  ohne recht-
mäßigen Aufenthalt im deutschen Bundesgebiet, wobei das Leben in der Illegalität in der Regel fast 
zwangsläufig in Wohnungslosigkeit mündet. Haben geflüchtete LSBTIQ* trotz der bestehenden 
Hürden einen Flüchtlingsstatus erlangt, dürfen sie nicht mehr in ihr Herkunftsland abgeschoben 
werden. Jedoch gelingt die Integration anerkannter Geflüchteter in eigenen Wohnraum nicht im-
mer und die Betroffenen verbleiben in vielen Fällen über Jahre hinweg wohnungslos in Sammelun-
terkünften (Ohms 2019, S. 26).  
Neben den LSBTIQ*, die Anspruch auf den Flüchtlingsstatus gemäß der Genfer Flüchtlingskonven-
tion haben, kommen auch Personen aus anderen europäischen Ländern nach Deutschland. Insbe-
sondere in den europäischen Staaten, in welchen in den letzten Jahren ein Wiedererstarken rechts-
nationaler Ideologien und Politiken zu beobachten war, hat Homo- und Transfeindlichkeit deutlich 
zugenommen. Gemäß dem europäischen Freizügigkeitsgesetz  (FreizügG/EU) haben EU -
Bürger*innen ein halbes Jahr Zeit, in Deutschland eine Arbeit und eine Wohnung zu finden; ist ihnen 
dies nicht möglich, verlieren sie ihr Aufenthaltsrecht. Nur wenn sie nachweisen können, dass sie 
mindestens seit fünf Jahren einen geregelten Aufenthalt in Deutschland haben, werden ihnen Hil-
fen nach SGB II oder SGB XII gewährt. Insbesondere Menschen, die durch Kriminalisierung und Pa-
thologisierung ihrer Geschlechtsidentität bzw. ihrer sexuellen Orientierung in ihren Herkunftslän-
dern traumatisiert und verfolgt wurden und Gewalt erlebt haben, können die Anforderung, die für 
einen rechtmäßigen Aufenthalt im deutschen Bundesgebiet erforderlich sind, häufig nicht erfüllen. 
Sofern in Deutschland keine familiäre Anbindung bzw. anderweitige tragende Netzwerke bestehen, 
geraten die betroffenen Personen nahezu zwangsläufig in Wohnungslosigkeit (Ohms 2019, S. 26). 
 Mehrdimensionalität von Diskriminierungs- und Gewalterfahrungen 
Verschiedene Quellen belegen, dass Menschen mit sexuellen Orientierungen und Geschlechtsiden-
titäten, die der heteronormativen und binären Gesellschafts- und Geschlechterordnung nicht ent-
sprechen, auch hierzulande Diskriminierung und Gewalt ausgesetzt sind (z. B. Lesben- und Schwu-
lenverband 2023; Agentur der Europäischen Union für Grundrechte 2014).  
Insbesondere stellt die Situation des Coming-out im Leben vieler LSBTIQ* eine risikobehaftete Le-
benssituation dar. Laut einer deutschen Studie (Krell/Oldemeier 2017), in der über 5.000 Jugendli-
che und junge Erwachsene bis 27 Jahren befragt wurden, gaben knapp drei Prozent der Befragten 
an, in ihrem Coming-out von Mitgliedern der Herkunftsfamilie körperlich angegriffen oder verprü-

2 DIE LAGE BESONDERER GRUPPEN IN KÖLN _____________________________________________________________________________  
44 
gelt worden zu sein, in knapp vier Prozent der Fälle wurden den Befragten persönliche Sachen weg-
genommen oder zerstört, weiteren vier Prozent wurde Gewalt und etwa neun Prozent wurden Stra-
fen angedroht. Mehr als jede zehnte junge Person berichtete außerdem, von der eigenen Her-
kunftsfamilie ausgegrenzt oder ausgeschlossen worden zu sein (Krell/Oldemeier 2017, S. 109). Eine 
andere Studie (Frohn et al. 2017), welche die Diskriminierung am Arbeitsplatz wegen der sexuellen 
Orientierung und geschlechtlichen Identität untersuchte, weist auf ein hohes Maß von Diskriminie-
rungen insbesondere gegen transgeschlechtliche, aber auch gegen homo- und bisexuelle Menschen 
und auf Gewalt gegen diese Gruppen hin.  Der Studie zufolge haben bereits knapp 40 Prozent der 
befragten Transpersonen und nahezu je ein Viertel der homo - und bisexuellen Personen Kontakt-
abbrüche und soziale Ausgrenzung, über 42 Prozent der Transpersonen und etwa 28 Prozent der 
homo- und bisexuellen Personen „unangenehme sexuelle Anspielungen“  sowie knapp 16 Prozent 
der Transpersonen und etwa sieben Prozent der homo- und bisexuellen Menschen sexuelle Beläs-
tigungen und Missbrauch erlebt (Frohn et.al. 2017, S. 51). Außerdem berichteten über acht Prozent 
der homosexuellen Personen und mehr als ein Fünftel der Transpersonen , in der Vergangenheit 
wegen ihrer Homosexualität oder Transidentität einen Arbeitsplatz nicht bekommen zu haben 
(Frohn et.al. 2017, S. 50). 
Auch wohnungslose Menschen sind besonders gefährdet, Diskriminierung und Gewalt zu erfahren 
(Geschke 2021; Zick et al. 2016; Pollich 2017; Brüchmann et al. 2022a; Brüchmann et al. 2022b). Ein 
Leben ohne eigene Wohnung bedeutet, keinen Schutzraum zu haben bzw. an einem unsicheren Ort 
zu leben. Die Gefahr für wohnungslose Menschen, Gewalt zu erleben, ist deutlich höher als in der 
Durchschnittsbevölkerung, da sich ihr Leben zumeist stärker im öffentlichen Raum abspielt. W oh-
nungslose Menschen sind aufgrund ihrer Stellung innerhalb der Gesellschaft stärker von Abwertung 
und Menschenfeindlichkeit betroffen, die in Extremfällen in Hassgewalt gegenüber Wohnungslosen 
münden kann (Geschke 2021: 12 f.).  
Wohnungslose Lesben, Schwule, Trans-, Inter- und queere Menschen sind also gefährdet, in mehr-
facher Hinsicht gesellschaftliche Ablehnung, Diskriminierung und sogar Gewalt zu erleben: Zum ei-
nen haben sie möglicherweise aufgrund ihrer Geschlechtsidentität oder sexuellen Orientierung Ab-
wertung oder Gewalt erlebt, und zugleich begegnen sie Abwertung und Gewalt wegen ihrer Woh-
nungslosigkeit (Ohms 2019, S. 13). 
 Angebote mit Kontakt zu wohnungslosen LSBTIQ* in Köln sowie 
Herausforderungen und Optimierungsbedarf in Bezug auf die Versorgung 
wohnungsloser LSBTIQ*  
Vor diesem Hintergrund stellt sich im Weiteren die Frage, ob das Kölner Wohnungsnotfallhilfesys-
tem und die Angebote für LSBTIQ*  in der Lage sind, die besondere Situation und die Bedarfe von 
wohnungslosen LSBTIQ* in ausreichendem Maße zu erkennen und zu berücksichtigen und diese 
vor (weiteren) Gewalterfahrungen zu schützen. 
Im Bereich der Unterbringung für Geflüchtete wurde im Jahr 2017 in einer Trägerkooperation zwi-
schen dem Amt für Wohnungswesen der Stadt Köln, der Aidshilfe Köln e.  V. und rubicon e. V. das 
Wohnprojekt im Stadtteil Vogelsang ins Leben gerufen, das sich in Ergänzung zu den bestehenden 
kommunalen Geflüchteten-Unterkünften an geflüchtete LSBTIQ* richtet. Eine Mitarbeiterin des 
Wohnprojekts begrüßt die Existenz der Einrichtung, da sie den Bewohner *innen im Gegensatz zu 
den herkömmlichen Unterkünften für Geflüchtete ein Stück weit einen Rückzugsort bieten könne.19 
 
19  Alle folgenden direkten und indirekten Zitate stammen von Personen, die im Rahmen der Erhebung zur Lebenslage 
wohnungsloser Menschen in Köln an der Fokusgruppe zu „Wohnungslosigkeit und LSBTIQ*“ teilgenommen haben,  
sofern sie nicht mit einer anderen Quelle hinterlegt sind. Zur Zusammensetzung der Fokusgruppe siehe Anhang 1.

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45 
Jedoch seien die dort Untergebrachten auch in ihrem Projekt nicht immer vor Gewalt geschützt. 
Einige der Bewohner*innen fühlten sich „nicht sicher“: Zum einen sei das Wohnprojekt „ein wenig 
weit ab vom Schuss“, und die umliegenden Wege, die von der Bushaltestelle zum Gebäude hinführ-
ten, seien nicht ausreichend beleuchtet, zum anderen gebe es aus der Nachbarschaft immer wieder 
Anfeindungen gegenüber queeren Geflüchteten.  
Darüber hinaus besteht in Köln eine „besondere Schutzunterkunft für queere Geflüchtete in der 
zentralen Unterbringung“, in der die Untergebrachten nach der Beschreibung einer Mitarbeiterin 
des Hilfesystems jedoch „komplett isoliert“ und „ohne Community, ohne Anschluss, ohne Möglich-
keiten zur Szene und ohne Empowerment “ seien und damit  „soweit abgeschnitten, (…) dass wir 
den Menschen schon fast nicht mehr empfehlen können, dorthin zu gehen, obwohl es der einzige 
Schutzplatz ist für queere Menschen, weil sie dann nicht mehr von dort wegkommen.“  
Der Verein Looks e.V. kümmert sich in Köln um junge Männer und Transpersonen, die in der Regel 
aus einer Notlage heraus der mann-männlichen und transidenten Prostitution nachgehen. Mit dem 
Ziel, die gesundheitliche und psychosoziale Situation von Prostituierten zu verbessern, bietet der 
Verein neben dem Angebot einer niedrigschwelligen Anlauf- und Beratungsstelle auch Streetwork 
an Szeneorten. Laut dem Träger haben etwa 80 bis 85 Prozent der Ratsuchenden eine „internatio-
nale Familiengeschichte, woraus sich ganz viele weitere Probleme ergeben, zum Beispiel keine 
Wohnung, keine Krankenversicherung und keinen Anspruch auf soziale Leistungen aus dem Regel-
system.“ 
In der ambulanten Wohngemeinschaft „Que(e)rkopf“ in Trägerschaft der Diakonie Michaelshoven, 
die sich an queere Jugendliche und junge Erwachsene richtet, und in der stationären Jugendhilfe - 
Wohngruppe „Queere Vielfalt“ in Trägerschaft der Evangelischen Jugendhilfe Godesheim kommen 
wohnungslose junge Menschen nur sehr selten vor, etwa wenn einzelne Jugendliche  oder junge 
Erwachsene vor Aufnahme in die Jugendhilfeeinrichtung übergangsweise bei Freunden oder Be-
kannten unterkommen oder auf der Straße gelebt hatten oder wenn nach Auslaufen der Hilfemaß-
nahme noch keine Aussicht auf eine Anschlussperspektive bestehe. Ein weiteres Angebot, das sich 
an junge LSBTIQ* richtet, ist das Jugendzentrum Anyway e.V., das ebenfalls nur sehr selten Kontakt 
mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen hat, die zugleich von Wohnungslosigkeit betroffen sind. 
In diesen Fällen kooperiere das Jugendzentrum eng mit dem Jugendamt der Stadt Köln, das sich in 
der Regel um eine geeignete Wohnperspektive für die jungen Wohnungslosen kümmere.   
Dagegen wird das  Beratungszentrum rubicon e.V., das (Gewaltschutz- )Beratung, Gesundheitsför-
derung und Unterstützung für LSBTIQ* bietet, zunehmend von Menschen genutzt , die von Woh-
nungslosigkeit bedroht oder betroffen sind. Oftmals suchen die (wohnungslosen) Ratsuchenden ei-
nen sicheren Ort, an dem sie unterkommen können. Da das Beratungszentrum rubicon selbst keine 
Notschlafplätze oder Gewaltschutzplätze für LSBTIQ* vorhält, müssen sich die Mitarbeitenden wo-
anders um eine Unterkunft bemühen. Da ss es keine „Verweisstruktur“ gebe, beschreibt eine Mit-
arbeitende als zunehmende Herausforderung: 
„Wenn es um Notschlafstellen geht, telefoniere ich jede Woche durch Köln oder auch über 
Kölns Grenzen weiter hinaus, weil es einfach keine Plätze gibt, vor allem nicht für Transperso-
nen und für nicht-binäre Personen.“  
Insbesondere die bedarfsgerechte Unterbringung von Trans- und Interpersonen in herkömmlichen 
Einrichtungen für Wohnungslose wird von den Expert*innen als problematisch beschrieben, da das 
System der Wohnungsnotfallhilfe im Hinblick auf die Geschlechtsidentität bis heute auf einem bi-
nären Ordnungssystem beruhe und lediglich zwischen „Männern“ und „Frauen“ unterscheide. In

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46 
welcher Unterkunft ein Platz für eine wohnungslose Transperson zur Verfügung gestellt wird, ent-
scheide sich häufig nicht nach der geschlechtlichen Selbstbeschreibung, sondern nach dem aktuel-
len Geschlechter- und Namenseintrag im Pass: 
„Es ist natürlich die normative Gewalt an sich, die die Menschen diese Angebote dann am 
Ende gar nicht in Anspruch nehmen lässt, weil die Angst davor zu groß ist oder weil die Scham 
einfach zu groß ist, seinen Deadnamen da präsentieren zu müssen, mit dem Namen aufgeru-
fen zu werden, sein eingetragenes Geburtsgeschlecht zeigen zu müssen, das sind alles Hür-
den, die Transpersonen, nicht binäre Personen, ganz oft eben davon abhalten, überhaupt An-
gebote in Anspruch zu nehmen, also wenn es um Frauen-  und Männerunterkünfte geht. Ich 
habe da schon alles gehört. […] ‚Können Sie mir bitte vorher noch ein Foto schicken‘, was eine 
so übergriffige, extrem transfeindliche Frage ist und eben vor allem Personen, wenn es um 
Trans- und Inter- und nicht-binäre Personen geht, die wohnungslos geworden sind aufgrund 
ihrer geschlechtlichen Vielfalt, und die dann in ein System kommen, in dem sie nicht sicher 
sind, weil es nicht sensibel ist. […] Oder auch wenn es um Frauenhausplätze geht, also kriege 
ich überhaupt einen? Also gibt es  einen Frauenhausplatz für eine Person, die einen männli-
chen Geschlechtseintrag hat?“  
„Muss ich mich orientieren an meinem Geburtsgeschlecht oder an dem Geschlecht, was mir 
lieber ist, das ist für die Personen, das ist so schwierig, und das sind, sage ich mal bei mir 
[stationäre Jugendhilfeeinrichtung] nochmal ja Personen, die noch viel mehr in der Findungs-
phase sind und da gibt es keinen guten Schutz.“ 
Diese Einschätzung wird auch von Fachkräften der Wohnungslosenhilfe geteilt. So bestätigt eine 
Mitarbeitende der Diakonie Michaelshoven, dass eine Aufnahme von Transfrauen in die Notunter-
bringung für Frauen nur möglich sei , „wenn das administrative Geschlecht weiblich ist, ansonsten 
nicht.“ In anderen Notunterkünften, beispielsweise in Trägerschaft des SKM  e.V., versuche man – 
auch unabhängig vom Geschlechtseintrag im Pass – eine Unterbringung möglich zu machen, „wenn 
jemand kommt. Grundsätzlich wird das mi t den anderen Bewohnern besprochen, ob es okay ist, 
zum Beispiel einen Transmann bei den Männern unterzubringen, man muss halt flexibel damit um-
gehen.“  
Dass sich die bedarfsgerechte Unterbringung von Transpersonen innerhalb eines binären Unter-
bringungssystems als schwierig gestaltet und die Betroffenen dies in der Regel zwangsläufig als dis-
kriminierend erleben, schildern die beiden folgenden Zitate eines wohnungslosen Transmannes, 
der zum Zeitpunkt des Interviews noch in einer Kölner Notunterkunft für Frauen untergebracht war, 
und das einer Transfrau, die sowohl Erfahrungen in eine r Unterkunft für Männer als auch in einer 
Unterkunft für Frauen gemacht hatte:  
„Das ist halt echt schwierig. Also die haben halt auch schon Termine gemacht im Männer-
wohnheim, wo ich mir denke, wow, also gerade identifiziere mich als Mann, aber das ist noch-
mal eine Nummer zu heftig, Männerwohnheim, das ist nochmal was ganz anderes und ja, das 
Ding ist halt, also die wissen ja auch, dass ich mich hier [im Frauenwohnheim] absolut diskri-
miniert fühle, das wissen die auch, weil hier extra Regeln für mich aufgesetzt worden sind. Ich 
muss mich halt auch hier ein bisschen zurückhalten. Bevor ich meine Brustoperation letztes 
Jahr hatte, habe ich an der Pforte gearbeitet , so, und da darf ich jetzt nicht mehr arbeiten 
aufgrund meines Aussehens und aufgrund meiner Stimme und aufgrund meines Auftretens. 
[…] Das grenzt schon für mich an Diskriminierung und […] wir hatten ja auch schon mal eine 
Transfrau hier wohnen, aber das war i n Ordnung, ja, aber bei mir ist es irgendwie, ich soll 
mich halt auch nicht auf den WGs aufhalten.“

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„Wie soll ich das erklären? Mir war schon wichtig, unterzukommen in einer Frauenunterkunft. 
Bevor ich in andere Hotels untergekommen bin, habe ich immer gefragt, ob ich in ein Frauen-
zimmer halt reinkommen könnte. Und da haben die mich dann immer gefragt, also ja, wie ist 
der Stand der Dinge, also z. B. Hormonbehandlung. Und ich habe dann erklärt, dass außer 
Hormonbehandlung und Namensänderung nichts Weiteres passiert ist, ja. So und ja dann ha-
ben die halt erklärt, dass wenn man nicht so fortgeschritten ist,  so halt mit der Transition, 
dann ist es halt schwer, mich so unterzubringen unter Frauen halt. Aber ich habe es halt dann 
einfach nicht mehr angesprochen, wo ich stehe. Und ich habe dann halt, ich habe zwar ange-
fragt, aber ist dann halt nichts passiert und aber es gab dann halt immer wieder Probleme, 
wenn halt, wenn ich mit einem Mann die Unterkunft geteilt hatte, das dann halt immer Prob-
lem passiert sind und wo ich mich halt dann immer belästigt gefühlt habe. Da gab es dann 
halt auch so eine Situation, eine Auseinandersetzung mit ihm. Ja, dass der halt auf mich ein-
geprügelt hat, und ich habe mich dann beim Wohnungsamt gemeldet, dass das halt nicht 
geht, und ich habe meine Sachlage erklärt und dann haben die mich halt da rausgezogen und 
dann haben sie mich in ein Frauenzimmer reingesteckt, aber  da gab es dann halt auch Mo-
mente, wo ich mich nicht wohlgefühlt hab, weil sich halt dann die Frauen wegen mir belästigt 
gefühlt haben.“ 
Dass Trans- und Homofeindlichkeit sowohl unter den Mitarbeitenden in  Einrichtungen der Woh-
nungslosenhilfe als auch unter den Nutzer*innen verbreitet sind und wohnungslose LSBTIQ* in den 
Einrichtungen Diskriminierung und Gewalt erleben, wird auch im Rahmen der Fokusgruppe mit den 
Expertinnen deutlich: 
„Wir treffen einen deutschen Schwulen, der gerade bei einem Freier schläft, und sagt ‚nee, 
ich kann hier auf gar keinen Fall mehr bleiben, der verlangt Sachen von mir, das geht einfach 
nicht mehr.‘ Was kann ich tun? Wenn der a nspruchsberechtigt ist, dann ist die Struktur so, 
dann schnapp ich den und gehe mit dem zur Fachstelle Wohnen, damit er eine Hotelzuwei-
sung bekommt. Aber in diesen Hotels sind keine Sozialarbeiterinnen vor Ort. […] Und dann 
gibt es da wenig Einzelzimmer, o ft Mehrbettzimmer und die Erle bnisse, sagen wir mal eben 
auch diskriminierende Erlebnisse, sind dann eben auch dort an der Tagesordnung. Also das 
ist kein Ort, an dem man sich geschützt aufhalten kann. […] Das finde ich schon na ja, finde 
ich schon bedenklich so, und in diesen Hotelunterkünften da sitzen eben keine ausgebildeten 
Sozialarbeiterinnen, ne da sitzt ein Wachdienst so. Und dem sind solche Fragestellungen völlig 
an dessen Lebensrealität vorbei, wenn dem die Nase von demjenigen nicht passt, dann sagt 
er, ‚hau ab, du schwule Sau‘, das muss man sich da anhören und das sind natürlich überhaupt 
gar keine guten Lebensbedingungen dort.“  
Vor dem Hintergrund des Gewaltschutzes stelle aus Sicht von Looks e.V. jedoch insbesondere die 
Notunterbringung wohnungsloser Klienten aus Herkunftsstaaten, die in Deutschland keinen An-
spruch auf Sozialleistungen haben, eine Herausforderung dar, da in diesen Fällen ausschließlich an 
die Humanitären Hilfen verwiesen werden könne,  
„Stichwort Vorgebirgsstraße. Ich kenne das Haus, ich habe mir das angeguckt. Es gibt einen 
Bereich für Männer, es gibt einen Bereich für Frauen, aber es gibt keinen besonderen Schutz-
bereich eben auch für Menschen, die eines besonderen Schutzes bedürfen, was in Regel der 
Fall ist. Denn die Mitbewohner*innen, es herrschte ein großes Maß an Diskriminierung, das 
ist kein guter Ort, an dem man sich auf Dauer gut aufhalten kann und das ist ein Problem aus 
meiner Sicht. […] Was mache ich mit diesen Menschen? Die kann ich nicht in die Vorgebirgs-
straße schicken. Das geht nicht. Die Person geht da völlig unter, die kommt da wahrscheinlich 
noch mehr traumatisiert raus als sie eh schon ist. Da ist eine ganz große Lücke.“

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 Befunde auf schmaler empirischer Grundlage 
Zur untersuchten Stichprobe gehörten nur wenige Transpersonen, und Auswertungen zu ihrer Lage 
waren daher nicht möglich. Auch die Stichprobe der homosexuellen wohnungslosen Menschen war 
klein, was die statistische Irrtumswahrscheinlichkeit bei Aussagen zu dieser Gruppe, die hochge-
rechnet weniger als 400 Personen umfasst, erhöht. Aussagen zu Teilgruppen von homosexuellen 
Wohnungslosen (z. B. nach der Unterbringung) sind deshalb überhaupt nicht mehr möglich. Doch 
sind einige Befunde so eindeutig, dass auch größe re Abweichungen sie nicht grundsätzlich verän-
dern würden. 
Dies betrifft insbesondere die Auswertungen zu Diskriminierung und Gewalt, die einen klaren Zu-
sammenhang zwischen der geschlechtlichen Orientierung und der Gewaltbetroffenheit bei woh-
nungslosen Menschen zeigen: Während nämlich nur etwa 27 Prozent der heter osexuellen Woh-
nungslosen Gewalt erlebt haben, sind es unter den homosexuellen Menschen ohne Wohnung 66 
Prozent (DuT, Tab. 73) (vgl. Abbildung 25). 
Abbildung 25: Gewaltbetroffenheit nach sexueller Orientierung in Prozent 
 
Quelle: GISS-Befragung 2023, Frage U30/N32 und Frage U27/NU29. 
Und zumindest soweit es die Gewaltopfer wissen, waren ihr Geschlecht bzw. ihre sexuelle Orien-
tierung überwiegend auch die Ursache der erfahrenen Gewalttaten: Wiederum 66 Prozent der ho-
mosexuellen Opfer von Gewalt wurden aufgrund von Geschlecht oder sexueller Orientierung Opfer. 
Unter den heterosexuellen Gewaltbetroffenen sind nur etwa zehn Prozent aus dem gleichen Grund 
zum Opfer geworden (DuT, Tab. 74).  
Die deutlich höhere Gewaltbetroffenheit führt bei den homosexuellen Wohnungslosen aber nicht 
unbedingt dazu, dass sie Angebote meiden. Verglichen mit heterosexuellen Wohnungslosen (60 %) 
war nur ein etwas kleinerer Teil der homosexuellen Wohnungslosen (51 %) schon einmal in einer 
städtischen Notunterkunft bzw. Übernachtungsstelle. Beratung nimmt dagegen ein höherer Anteil 
der Menschen mit homosexueller Orientierung in Anspruch (55 % gegenüber 40 % der heterosexu-
ellen Wohnungslosen), verzichten sie jedoch auf eine Nutzung, so scheint es –  aber Vorsicht: Die 
Fallzahlen werden hier sehr klein – am häufigsten daran zu liegen, dass sie sich nicht in die Beratung 
trauen und dass sie Angst vor einer Diskriminierung als LSBTIQ* haben (DuT, Tab. 65).  
 Junge Wohnungslose u25 in Köln 
Von den hochgerechnet 785 jungen wohnungslosen Menschen unter 25 Jahren in Köln waren etwa 
16 Prozent verdeckt wohnungslos.  
Der Großteil der untergebrachten jungen Menschen hat einen Fluchthintergrund. (DuT, Tab. 6, ei-
gene Berechnungen). Bei etwas über einem Drittel (36 %) handelte es sich um Geflüchtete im An-

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49 
schluss an ein abgeschlossenes Asylverfahren und bei einem weiteren Viertel (25 %) um Geflüch-
tete aus der Ukraine. Mehr als ein Drittel der verdeckt Wohnungslosen sind unter 25 Jahre alt. Die 
Zahl der jungen Menschen ohne Fluchthintergrund, die in Hotels oder anderen OBG-Unterkünften 
untergebracht sind, entspricht in etwa derjenigen der jungen verdeckt Wohnungslosen und damit 
ebenfalls einem Anteil von 16 Prozent der Altersgruppe (vgl. Abbildung 26). 
Abbildung 26: Verteilung der u25-Jährigen auf Gruppen von Wohnungslosen in Prozent 
 
Quelle: GISS Befragung 2023, Frage U3/NU6. Eigene Berechnungen. DuT, Tab. 6. 
Der Anteil der jungen wohnungslosen Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit ist noch 
deutlich höher als es der Anteil mit Fluchthintergrund erwarten lässt. Mit 80 Prozent ist er bei den 
unter 21-Jährigen am höchsten von allen Altersgruppen und auch bei den 21- bis unter 25-Jährigen 
ist er mit 73 Prozent noch überproportional hoch (bei den Wohnungslosen aller Altersklassen zu-
sammen liegt er bei 65 Prozent (DuT, Tab. 9). 
Es handelt sich bei den unter-25-Jährigen überwiegend um männliche Wohnungslose (DuT, Tab. 5), 
wobei der Frauenanteil insbesondere bei den 21- bis 25-Jährigen mit 31 Prozent auffällig gering ist.  
Anlässe für Wohnungslosigkeit 
51 Prozent der jungen wohnungslosen Menschen haben einen Fluchthintergrund und hatten noch 
nie eine Wohnung in Deutschland . Von den hochgerechnet 134 Personen, die nach einer Jugend-
hilfemaßnahme wohnungslos geworden sind, waren knapp die Hälfte (64 Personen) der Alters-
gruppe der unter 25-Jährigen zuzurechnen (für knapp 10 % dieser Altersgruppe war dies der Anlass 
für ihre Wohnungslosigkeit, DuT, Tab. 28, eigene Berechnungen). Aber auch für die übrigen Perso-
nen, die nach einer Jugendhilfemaßnahme wohnungslos geworden sind, ist anzunehmen, dass dies 
zu einer Zeit geschehen ist, als sie noch unter 25 Jahre alt waren. Insgesamt betraf dies zwei Prozent 
aller Kölner Wohnungslosen. Jede fünfte wohnungslose Person unter 25 Jahren ist direkt aus dem 
Elternhaus in die Wohnungslosigkeit  geraten. Über alle Altersklassen hinweg sind hochgerechnet 
285 Wohnungslose und damit vier Prozent aller Wohnungslosen in Köln nach Auszug aus dem El-
ternhaus wohnungslos geworden. Der Anteil derjenigen, die durch Verlust einer eigenen Wohnung

2 DIE LAGE BESONDERER GRUPPEN IN KÖLN _____________________________________________________________________________  
50 
wohnungslos geworden sind, ist relativ gering, weshalb auch Daten zu den Gründen des Wohnungs-
verlustes und dazu, ob vorher Hilfe gesucht wurde, aufgrund geringer Fallzahlen nicht auswertbar 
sind.  
Dauer der Wohnungslosigkeit 
Bei einer Sonderauswertung für die unter 21-Jährigen zeigt sich, dass über ein Viertel dieser Alters-
gruppe länger als fünf Jahre wohnungslos war, sie sind also noch vor ihrer Volljährigkeit in die Woh-
nungslosigkeit geraten. Weitere 15 Prozent waren seit ei n bis fünf Jahren ohne Wohnung. Insbe-
sondere bei dieser Altersgruppe (hochgerechnet immerhin 275 wohnungslose Personen), aber 
auch bei einem Teil der 21- bis unter 25-Jährigen stellt sich die Frage, inwieweit hier die Jugendhilfe 
tätig war und warum es ihr nicht gelungen ist, Wohnungslosigkeit effektiver zu verhindern. 
Wohnungssuche 
Während die bis 21-jährigen Wohnungslosen mit fast zwei Dritteln (64 %) relativ häufig über Woh-
nungsanzeigen und Wartelisten bei Wohnungsunternehmen nach einer Wohnung suchen, gilt dies 
nur für einen deutlich kleineren Teil (34 %) der 21 - bis unter 25 -Jährigen, obwohl diese häufiger 
Unterstützung bei der Wohnungssuche erhielten (20 % gegenüber 8 % bei den unter 21-Jährigen). 
Bildung 
Im Hinblick auf die Bildungsabschlüsse lässt sich für die Wohnungslosen ohne Fluchthintergrund im 
Alter von unter 25 Jahren festhalten, dass genau ein Drittel von ihnen über keinen Schulabschluss 
verfügt und weitere 47 Prozent lediglich über einen Hauptsch ulabschluss. Höhere Bildungsab-
schlüsse wie mittlere Reife (9 %) oder (Fach -)Hochschulreife (11 %) waren  eher selten vertreten 
(DuT, Tab. 17, eigene Berechnungen). 
Einkommen 
Die Einkommensdaten zeigen, dass nahezu  zwei Drittel (64 %) der unter 25 -Jährigen SGB -II-
Leistungen beziehen, 13 Prozent verfügten über kein Einkommen und lediglich sechs Prozent bezo-
gen ihr Einkommen aus Erwerbsarbeit. Die übrigen Einkommensarten spielten kaum eine nennens-
werte Rolle (DuT, Tab. 22, eigene Berechnungen). 
Gesundheit 
Die Einschätzungen zur Gesundheit waren bei fast zwei Drittel (65 %) der nicht -deutschen jungen 
Menschen unter 25 Jahren gut bis sehr gut, während dies nur auf ein Drittel (33 %) der deutschen 
Wohnungslosen der gleichen Altersgruppe zutraf  (zum „Healthy-Migrant-Effekt“ siehe oben). Die 
jungen deutschen Wohnungslosen beurteilten ihren Gesundheitszustand (mit 53 %) häufiger als 
zufriedenstellend als die nichtdeutschen (21 %). Als schlecht bzw. eher schlecht beurteilten 14 Pro-
zent der jungen Menschen ihren Gesundheitszustand und es gab dabei keine Unterschiede hinsicht-
lich der Staatsbürgerschaft (DuT, Tab. 53, eigene Berechnungen).

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51 
 Wohnungslose Familien mit minderjährigen Kindern in Köln 
Am 31.1.2023 lebten in den Kölner Unterkünften und dem Hilfesystem der Notunterbringung 3.120 
minderjährige Kinder, 365 von ihnen mit deutscher Staatsangehörigkeit, 2.760 mit nichtdeut-
scher.20 Wegen der steigenden Fallzahlen und der besonderen Schutzbedarfe von minderjährigen 
Kindern enthielt die Befragung einen eigenen Unterabschnitt, der sich nur an Personen richtete, 
die mit Kindern zusammenleben. 
Diese Befragungsdaten konnten nicht in gleicher Weise wie die anderen hochgerechnet werden 
(siehe Abschnitte 2.1 und 5.4). Anders als der übrige Bericht kann sich dieser Abschnitt also nur auf 
die ungewichtete Stichprobe der tatsächlich befragten Personen und ihre Aussagen zu den Kindern 
stützen.  
62 Prozent der Befragten, die nach abgeschlossenem Asylverfahren immer noch untergebracht wa-
ren und 61 Prozent der aus der Ukraine geflüchteten Befragten lebten in einem Haushalt mit min-
derjährigem Kind/minderjährigen Kindern ( DuT, Tab.  88). Unter den Wohnungslosen in OBG -
Unterbringung und Hotels betrug der Anteil nur 18 Prozent und in den Sozialhäusern 28 Prozent. In 
den übrigen drei Gruppen waren es jeweils nur sehr wenige Einzelpersonen, die mit minderjährigen 
Kindern im Haushalt lebten. Die Befragungsdaten bilden damit vor allem die Situation von Familien 
in größeren Gemeinschaftsunterkünften, in den für die Unterbringung genutzten Hotels und in den 
Sozialhäusern ab. 
 Inanspruchnahme von BuT-Leistungen 
Eine Frage an die untergebrachten Wohnungslosen mit Kindern galt der Inanspruchnahme der Leis-
tungen zur Bildung und Teilhabe, die das soziokulturelle Existenzminimum von Kindern (im Bezug 
von Grundsicherungsleistungen und in Familien mit sehr niedrigen Einkommen) sicherstellen sol-
len. Die Grundsicherungsstellen sollen auf eine Inanspruchnahme dieser Leistungen hinwirken, die 
– zumeist auf Antrag – aber nur gewährt werden, wenn ein tatsächlicher Bedarf besteht. Um Leis-
tungen in Anspruch nehmen zu können, müs sen die berechtigten Familien sie kennen, was ange-
sichts des nicht unbedingt selbsterklärenden Leistungskatalogs –  Schulbedarf (Pauschale), Kosten 
der gemeinschaftlichen Mittagsverpflegung in Kindertagesstätten und Schulen, Kosten für ein- oder 
mehrtägige Klassenfahrten, pro Kind monatlich 15 Euro für die soziokulturelle Teilhabe, Lernförde-
rung, sofern ein Bedarf beste ht, und Schülerbeförderung21 – nicht ganz trivial ist , und sie müssen 
wissen, dass sie einen Anspruch haben. 
Alle Fälle im Sample mit einem potenziellen BuT-Anspruch zu identifizieren, war nicht möglich, weil 
dazu die Einkommensangaben zu ungenau waren. Als Fälle mit einem potenziellen Anspruch wur-
den für eine Annäherung Befragte gewertet, die mit einem minderjährigen Kind zusammenleben 
und die entweder ausschließlich oder ergänzend Leistungen nach dem SGB XII oder SGB II bezogen, 
überwiegend von nicht existenzsichernden Transfers lebten oder die gar kein Einkommen hatten. 
Haushalte mit realisierten Leistungsansprüchen wurden den Berechtigten zugeordnet, auch wenn 
ihr Anspruch sich nicht aus den Daten ergab. Mithilfe dieser Variable war danach ein Abgleich zwi-
schen dem potenziellen und dem realisierten Anspruch bei den Befragten und ihren Kindern mög-
lich, und es zeigte sich, dass nur etwa zwei Drittel der BuT-berechtigten Haushalte (66 %; nach der 
beschriebenen sehr konservativen Annäherung) auch Leistungen erhalten. 
 
20  Rundungsdifferenz; aus Geheimhaltungsgründen bildet die Bundesstatistik die gemeldeten Zahlen auf 5 -er gerundet 
ab. 
21  Nach der pauschalierten Leistung für Schulbedarf wurde nicht gefragt.

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52 
Der Bedarf von Vorschulkindern an BuT -Leistungen ist geringer als der von Schulkindern. Häufig 
dürfte es bei ihnen zwar Anspruch auf Leistungen zur gemeinschaftliche Mittagsverpflegung und 
Leistungen bei ein - oder mehrtägigen Ausflügen geben, aber erst bei den Schulkindern werden 
Lernförderung oder die Leistungen zur soziokulturellen Teilhabe (z. B. Beiträge für den Sportverein 
oder die Musikschule) wichtig. Dass nur wenige Haushalte mit Kindern bis sechs Jahren diese beiden 
Leistungsarten erhalten, ist deshalb plausibel (DuT, Tab. 76). Am häufigsten realisierten die Befrag-
ten mit kleinen Kindern Leistungen zur Mittagsverpflegung (60 % der Befragten mit BuT- Leistun-
gen). 36 Prozent der Befragten mit Leistungen erhalten/erhielten Unterstützung bei der Finanzie-
rung von Ausflügen. 
Unter den Haushalten mit Kindern zwischen sieben und 17 Jahren, die BuT-Leistungen realisierten, 
sinkt der Anteil der Kinder, die BuT-Leistungen für das gemeinschaftliche Mittagessen bekommen, 
auf 50 Prozent – was aber auch damit erklärt werden kann, dass die Familien zuhause gemeinsam 
essen oder dass die Älteren nicht mehr gern in der Schulkantine essen (DuT, Tab. 77). 
Der Anteil der Familien, die Lernförderung für ein Kind zwischen sieben und 17 Jahren erhalten, 
liegt bei 30 Prozent. Gerade bei den neu zugewanderten Familien im Unterbringungssystem , für 
deren Kinder das „Ankommen“ in Deutschland  auch davon abhängt, dass sie in der Schule „mit-
kommen“, könnte es höheren Bedarf geben. Sehr gering ist mit 13 Prozent auch der Anteil der Fa-
milien mit schulpflichtigen Kindern, die Leistungen zur soziokulturellen Teilhabe für außerschuli-
sche Aktivitäten erhalten (DuT, Tab. 77).  
 Kontakte zu Gleichaltrigen 
Drei Fragen an Personen mit Kindern galten den Möglichkeiten der Kinder, Kontakte zu Gleichaltri-
gen zu pflegen. Relativ häufig, nämlich in mindestens Dreiviertel der Fälle, haben die Kinder der 
Befragten zwar „Kontakte zu Gleichaltrigen außerhalb der Kita / der Schule“ (Befragte mit Kindern 
1 bis 6 Jahre: 75 %, Befragte mit Kinder 5 bis 17 Jahre: 80 %). Aber nur bei 35 Prozent der Befragten 
sind die älteren Kinder aktiv in einem Verein, und nur bei 29 Prozent besuchen sie ein Jugendzent-
rum. Bei den jüngeren Kindern ist der Anteil noch geringer (DuT, Tab. 79).  
 Kinder in Gemeinschaftsunterkünften 
Eigener Platz für Kinder ist im Unterbringungssystem knapp. Doch eine menschenwürdige Unter-
bringung muss „den schutzwürdigen Belangen von minderjährigen Kindern Rechnung tragen“ (OVG 
Münster, Beschluss vom 06.03.2020 – 9 B 187/20)
22, wozu das Oberverwaltungsgericht Münster in 
dem seinem Urteil gegen die Stadt Köln zugrundeliegenden Fall ausdrücklich „Rückzugsmöglichkei-
ten … etwa zur Anfertigung von Hausaufgaben“ für die Töchter der Antragstellerin zählte. Weil der 
Schulerfolg außerdem entscheidend für spätere Chancen, für Teilhabe und Integration ist, wurden 
die wohnungslosen Menschen, die für Kinder im schulpflichtigen Alter zwischen sieben und 17 Jah-
ren zu sorgen hatten, nach solchen Rückzugsmöglichkeiten gefragt: „Wenn Ihre Kinder die Schule 
besuchen: Haben sie in der Unterkunft einen Platz für sich allein, an dem sie Hausaufgaben machen 
können?“ In 60 Prozent der Fälle war  ein solcher Platz vorhanden, doch in 40 Prozent der Fälle 
fehlte er (DuT, Tab. 81).  
 
22  https://openjur.de/u/2197833.html

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53 
 Wohnungslose Ältere in Köln  
Hochgerechnet lebten an einem Stichtag 2023 in Köln 633 Wohnungslose im Alter von 65 Jahren 
und darüber. Der Anteil mit deutscher Staatsangehörigkeit ist der höchste aller Altersgruppen (58 % 
gegenüber 28 % insgesamt).  
Aus den vorangegangenen Auswertungen, die nach Alter differenziert sind, zeigt sich, dass das Pro-
fil der Wohnungslosen im Alter von 65 Jahren und darüber relativ deutlich vom Durchschnitt ab-
weicht. Mehr als ein Drittel der Wohnungslosen in dieser Altersgruppe (37 %) leb te in Sozialhäu-
sern, bei 20 Prozent handelte es sich um Geflüchtete aus der Ukraine. Jeweils zwischen 12 und 13 
Prozent der Wohnungslosen dieser Altersgruppe lebten in Einrichtungen nach §§ 67 SGB XII oder 
in Hotels und anderen OBG-Unterkünften (vgl. Abbildung 27).  
Abbildung 27: Verteilung der Wohnungslosen im Alter von 65 Jahren und darüber nach Gruppen 
von Wohnungslosen 
 
Quelle: GISS-Befragung 2023, Frage U3/NU6. Eigene Berechnungen. DuT, Tab. 6. 
Wie weiter oben bereits ausgeführt haben besonders viele Wohnungslosen im Alter von 65 Jahren 
und darüber bereits eine Wohnung mit Mietvertrag in Deutschland besessen und diese verloren. 
Das traf auf 49 Prozent dieser Altersgruppe zu, aber nur auf 34 Prozent der Wohnungslosen über 
alle Altersgruppen. Mit 61 Prozent spielten dabei Mietschulden (auch in Kombination mit anderen 
Gründen) überproportional häufig eine Rolle. 31 Prozent der zum Zeitpunkt der Erhebung 65 Jahre 
alten und älteren Wohnungslosen hatten vor ihrem Wohnungsverlust (der durchaus auch schon in 
einem niedrigeren Alter erfolgt sein kann) keine Hilfe gesucht. Mehr als die Hälfte der älteren Woh-
nungslosen (55 %) gaben an, dass sie derzeit keine Wohnung suchen und nur elf Prozent, dass sie 
Unterstützung bei der Wohnungssuche erhalten. 
Gesundheit 
Gesundheitlich geht es den älteren deutschen Wohnungslosen etwas schlechter als dem Durch-
schnitt der deutschen Wohnungslosen. Hochgerechnet 31 Prozent (gegenüber 28 % aller deutschen 
Wohnungslosen) haben angegeben, dass ihr Gesundheitszustand schlecht oder  sehr schlecht ist.

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54 
Bei den nicht-deutschen Wohnungslosen im Alter von 65 Jahren und darüber ist die Einschätzung 
der eigenen Gesundheit sehr viel schlechter als über alle Altersgruppen. 61 Prozent der älteren 
Nichtdeutschen (gegenüber 25 % aller nichtdeutschen Wohnungslosen) bezeichneten ihre Gesund-
heit als schlecht oder sehr schlecht.  
Einkommen 
Bezüglich der Einkommenssituation ist der Anteil der Personen im Bezug von Rente mit 43 Prozent 
am höchsten, aber auch der Anteil mit Leistungen nach SGB XII (23 %), wobei es sich überwiegend 
um Leistungen der Grundsicherung im Alter  und bei Erwerbsminderung handeln dürfte. Überpro-
portional viele ältere Wohnungslose bezogen Einkommen  aus Betteln oder informeller Beschäfti-
gung (6 % gegenüber 2 % über alle Altersgruppen). Drei Prozent hatten gar kein Einkommen. Dass 
immer noch 19 Prozent in dieser Altersgruppe angaben, Leistungen nach SGB II zu erhalten, über-
rascht eher.  Sechs Prozent bezogen andere Einkommen.  
 Wohnungslose EU-Bürger*innen in Köln 
Die Versorgung wohnungsloser EU -Bürger*innen ohne ein gesichertes Erwerbseinkommen, die 
keine Sozialleistungsansprüche haben oder geltend machen können, wird vielerorts diskutiert. Ins-
besondere bleiben vielen Bürger*innen aus Ost- und Südosteuropa die Versorgungsmöglichkeiten 
über das SGB II und SGB XII verschlossen, und nicht selten droht ihnen die Verelendung. Im Jahr 
2022 wurden für die Bundesrepublik über 7.000 wohnungslose Polen, Rumänen und Bulgaren ohne 
Unterkunft oder in verdeckter Wohnungslosigkeit gezählt (vgl. Brüchmann et al. 2022b, S. 36).  
Hochgerechnet leben fast 700 Bürger *innen aus der EU wohnungslos in Köln, darunter etwa 420 
Personen aus Ost- und Südosteuropa. 
Ein Großteil, nämlich 150 bis 200 der wohnungslosen Personen aus Ost- und Südosteuropa ist woh-
nungslos nach Deutschland zugewandert und hatte noch nie eine eigene Wohnung in Deutschland. 
Fast ebenso viele sind erst durch den Verlust einer eigenen Wohnung i n Deutschland in die Woh-
nungslosigkeit geraten. Knapp 300 Personen waren zum Zeitpunkt der Erhebung institutionell un-
tergebracht, über 100 Wohnungslose lebten ohne jegliche Unterkunft auf den Kölner Straßen und 
einige weitere in verdeckter Wohnungslosigkeit (DuT, Tab. 8).  
Die Auswertungen deuten darauf hin, dass zumindest nicht allen wohnungslosen Personen aus Ost- 
und Südosteuropa sämtliche Versorgungsmöglichkeiten verwehrt sind. Etwa 40 Prozent von ihnen 
hatten bereits eine Wohnung, ein nicht unerheblicher Teil lebt in Einrichtungen nach §§ 67 ff. SGB 
XII oder in einem Sozialhaus der Stadt Köln und immerhin 30 Prozent von ihnen erhalten eine Rente 
oder Leistungen nach dem SGB II, SGB III oder SGB XII (DuT, Tab.23). Über 30 Prozent schätzen ihren 
Gesundheitszustand zudem al s gut oder sehr gut ein, und über 60 Prozent haben im Bedarfsfall 
Zugang zu ärztlicher Versorgung oder anderen gesundheitlichen Hilfen. 
Wie die folgenden Daten zeigen, gibt es jedoch auch in Köln eine große Gruppe wohnungsloser EU-
Bürger*innen, für die sich die Situation ganz anders darstellt. Im Folgenden werden nur die auffäl-
ligsten Befunde für diesen Personenkreis – insbesondere in Abgrenzung zu allen anderen Gruppen 
wohnungsloser Menschen in Köln – dargestellt.  
Unter den 397 wohnungslosen Menschen ohne Unterkunft in Köln stellen Ost- und Südosteuropäer 
die mit Abstand zweitgrößte Gruppe hinter deutschen Staatsangehörigen dar. Fast jede dritte woh-
nungslose Person auf der Straße kommt aus einem ost -/südosteuropäischen Land. Für EU -

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55 
Bürger*innen, die keine Sozialleistungsansprüche geltend machen können, gibt es in Köln nur eine 
Unterbringungsmöglichkeit mit eingeschränktem Gewaltschutzkonzept.   
Ob untergebracht oder auf der Straße lebend, 31 Prozent aller wohnungslosen EU -Bürger*innen 
aus Ost und Südosteuropa haben bereits Diskriminierung oder Gewalt in Köln erfahren (DuT, Tab. 
72). Das ist häufiger als die Gesamtheit aller wohnungslosen Personen in Köln (25 %) und deutlich 
häufiger als die Gesamtheit der nichtdeutschen Wohnungslosen (18 %).  
Gesundheit 
42 Prozent der EU -Bürger*innen aus Ost- und Südosteuropa bewerten ihren Gesundheitszustand 
als schlecht oder eher schlecht und 71 Prozent haben eine Krankheit oder Beeinträchtigung (DuT, 
Tab. 52, und DuT, Tab. 54). Beide Werte liegen damit deutlich über den Angaben aller anderen 
wohnungslosen Menschen. Nur 25 Prozent aller Wohnungslosen bewerteten ihren Gesundheitszu-
stand als schlecht und nur 53 Prozent leiden unter einer Erkrankung oder Beeinträchtigung. Über 
50 Prozent aller Erwachsenen Ost- und Südosteuropäer*innen mit einer Erkrankung waren alkohol-
süchtig und etwa 20 Prozent hatten eine psychische Erkrankung. Gleichzeitig kennen 33 Prozent 
der wohnungslosen EU -Bürger*innen keine gesundheitlichen Hilfen für wohnungslose Menschen 
oder nutzen diese aus unterschiedlichen Gründen nicht.     
Einkommen 
Die prekäre Lage vieler wohnungsloser EU -Bürger*innen wird schließlich auch mit Blick auf ihre 
Einkommenssituation ersichtlich. 20 Prozent leben von informeller Beschäftigung, weitere 36 Pro-
zent verfügen über gar kein Einkommen. Bei keiner anderen Gruppe wohnungsloser Menschen ist 
der Anteil mittelloser Personen vergleichbar hoch. 
Bildung 
Über den Bildungshintergrund der aus Ost- und Südosteuropa zugewanderten wohnungslosen Per-
sonen können nur wenige Aussage getroffen werden. Jede fünfte oder sechs te Person hat keine 
Schule besucht (18 %). Im Gegensatz zu allen anderen Wohnungslosen ohne Schulbesuch in 
Deutschland schätzen die Bürgerinnen und Bürger aus ost - und südosteuropäischen Ländern ihre 
Deutschkenntnisse jedoch vergleichsweise gut ein (DUT, Ta b. 19). 44 Prozent können sich gut bis 
sehr gut in Deutsch verständigen und bei immerhin weiteren 26 Prozent reichen die Sprachkennt-
nisse für eine Verständigung im Alltag. 31 Prozent sprechen gar kein Deutsch oder nur wenig.

3 ZUSTÄNDIGKEITEN UND TÄTIGKEITSFELDER IM KÖLNER HILFESYSTEM FÜR WOHNUNGSLOSE MENSCHEN __________________________  
56 
3 ZUSTÄNDIGKEITEN UND TÄTIGKEITSFELDER IM KÖLNER 
HILFESYSTEM FÜR WOHNUNGSLOSE MENSCHEN 
Das Kölner Hilfesystem der Wohnungsnotfallhilfe ist großstädtisch differenziert und gut ausgestat-
tet. Zentrale kommunale Zuständigkeiten liegen beim Amt für Wohnungswesen, das die Unterbrin-
gung geflüchteter Menschen nach §§ 1 und 2 Gesetz über die Zuweisung und Aufnahme ausländi-
scher Flüchtlinge (FlüAG) organisiert sowie städtische Unterkünfte zur ordnungsrechtlichen Unter-
bringung errichtet und betreibt, und beim Amt für Soziales, Arbeit und Senioren, bei dem die Fach-
stelle Wohnen für die Prävention von Wohnungsverlusten, Mietschuldenübernahmen sowie für die 
Zuweisung von Wohnungslosen in Hotels zuständig ist und die ResoDienste für die Leistungen nach 
SGB II und SGB XII (insbesondere die Hilfen nach §§ 67 ff. SGB XII) zuständig sind. Eine Vielzahl freier 
Träger ist mit der Erbringung von Dienstleistungen für Wohnungslose und von Wohnungslosigkeit 
bedrohte Haushalte beauftragt. 
Die folgenden Abschnitte sind gegliedert nach den drei großen Handlungsfeldern der Wohnungs-
notfallhilfe: Die Verhinderung von Wohnungslosigkeit, die Unterbringung bereits wohnungsloser 
Haushalte und die Hilfen für aktuell Wohnungslose sowie die Reintegration von Wohnungslosen in 
dauerhaften Normalwohnraum.  
 Verhinderung von Wohnungslosigkeit (Prävention) 
Alle Kompetenzen, die zur Vermeidung von Wohnungsverlusten erforderlich sind, liegen in der 
Stadt Köln bei der „Fachstelle Wohnen“. Sie hat vom Jobcenter der Stadt die Aufgabe der Woh-
nungssicherung bei Mietschulden nach § 22 SGB  II übertragen bekommen und ist damit sowohl 
nach dem SGB II als auch nach dem SGB XII für die Übernahme von Mietrückständen zuständig. Sie 
erhält für beide Rechtskreise die Mitteilungen über eingegangen Räumungsklagen wegen Zahlungs-
verzugs von den Amtsgerichten sowie außerdem die Mitteilungen der Gerichtsvollzieherinnen und 
Gerichtsvollzieher über anstehende Räumungstermine. Fälle, die nicht auf Zahlungsverzug zurück-
gehen, werden der Fachstelle oftmals erst zu diesem späten Zeitpunkt bekannt. Die Übernahme 
von Energieschulden für Ber echtigte auf Leistungen nach dem SGB II (Bürgergeld) ist als Aufgabe 
beim lokalen Jobcenter verblieben.  
Die wünschenswerte frühe Information über drohende Wohnungsverluste bereits zum Zeitpunkt 
der Kündigung oder früher erhält die Fachstelle vorranging von dem kommunalen Wohnungsun-
ternehmen, der GAG Immobilien AG, die zwischenzeitlich auch einen entsprechenden Passus in ihre 
Mietverträge aufgenommen hat. Andere Wohnungsunternehmen sind aus datenschutzrechtlichen 
Gründen noch eher zurückhaltend mit direkten Informationen an die Fachstelle. Es gibt jedoch au-
ßer mit der GAG auch mit der Vonovia und der LEG Kooperationsvereinbarungen.  
Freie Träger sind in Köln im Rahmen der Prävention vorrangig in den sozialraumorientierten Ber-
Mico-Projekten (Beratung und Mietcoaching) tätig. Das erste BerMico-Projekt wurde mit Förderung 
durch das Land NRW vom Sozialdienst Katholischer Männer (SKM) in den Stadtbezirken Chorweiler 
und Ehrenfeld ins Leben gerufen. Zwischenzeitlich sind BerMico-Projekte auch für die Stadtbezirke 
Porz (SKM), Kalk (Diakonie Michaelshoven) und Mülheim (Internationaler Bund) installiert. Ziel ist 
es, möglichst frühzeitig und auf allen möglichen Wegen Informationen über drohende Wohnungs-
verluste zu erlangen, mit den betroffenen Haushalten Kontakt aufzunehmen und Beratung und 
Coaching anzubieten. Gelingt der Fachstelle nach Anschreiben an die von Wohnungsverlust bedroh-

__________________________ 3 ZUSTÄNDIGKEITEN UND TÄTIGKEITSFELDER IM KÖLNER HILFESYSTEM FÜR WOHNUNGSLOSE MENSCHEN 
57 
ten Haushalten die Kontaktaufnahme nicht, beauftragt sie die BerMico -Träger mit der aufsuchen-
den Kontaktaufnahme, und diese statten den Haushalten in einem vierwöchigen Zeitraum bis zu 
drei Hausbesuche ab, um den Kontakt herzustellen. Umgekehrt vermittelt BerMico auch Haushalte, 
die sich selbst melden, an die Fachstelle, wenn administrativer Handlungsbedarf, z. B. bei der Über-
nahme von Mietschulden, besteht. Für die Stadtbezirke Nippes, Innenstadt, Lindenthal und Ro-
denkirchen besteht kein entsprechendes Angebot freier Träger. 
Mit dem Angebot „CHANCE“ wird im Vorfeld von Wohnungsverlusten „Messie-Haushalten“ Unter-
stützung gegen Verwahrlosung des Haushaltes und zum Erhalt der Wohnung angeboten. 
Mit einem Projekt „miet-fest“ bemüht sich die Fachstelle in Kooperation mit SKM und SkF (Sozial-
dienst katholischer Frauen e.V.) auch um Nachhaltigkeit der Wohnungssicherung, indem Mieter-
haushalte nach einer wohnungssichernden Intervention weiter sozialpäda gogisch begleitet wer-
den.  
Bei Haftaufenthalten enden gemäß § 7 Abs. 4 SGB II mit Haftantritt automatisch die Leistungsan-
sprüche nach dem SGB II. Es kommt bei vorübergehenden Haftaufenthalten dann darauf an, dass 
zur Abwendung von Wohnungsverlusten insbesondere bei Alleinstehenden e in Antrag auf Hilfen 
zum Erhalt der Wohnung nach §§ 67 ff. SGB XII gestellt wird. Dies müsste einerseits durch die Sozi-
alen Dienste der Justiz in die Wege geleitet werden, und andererseits ist dafür ein Antrag beim 
Kölner Sozialamt zu stellen. Wie häufig damit ein Wohnungsverlust in Köln vermieden werden kann, 
konnte im Rahmen dieses Projektes nicht ermittelt werden. Die nicht geringe Zahl von wohnungs-
losen Personen, die ihre Wohnung (unter anderem) durch Haft verloren haben ( siehe 2.2.1 und 
DuT, Tab. 33), kann jedoch als Indiz dafür gewertet werden, dass hier gegebenenfalls Handlungsbe-
darf besteht. 
Die Fachstelle nimmt auch einvernehmliche Beschlagnahmen vor, sei es, um den Zeitraum für die 
Suche nach alternativem Wohnraum zu erweitern (in der Regel auf maximal 13 Wochen), sei es, um 
Belegrechtswohnungen, die sie bei der GAG nutzen kann, übergangswei se bis zur Überleitung in 
einen Hauptmietvertrag als Nutzungsverhältnis an Haushalte zu überlassen, deren vorherige Woh-
nung nicht erhalten werden konnte. 
 Unterbringung wohnungsloser Haushalte und Hilfen für Wohnungslose 
Die Zuständigkeit für den Bereich der Unterbringung wohnungsloser Haushalte und der Hilfen für 
aktuell wohnungslose Personen zerfällt in Köln auf zwei wesentliche Bereiche.  
Einerseits verwaltet das Amt für Wohnungswesen eine Vielzahl von U nterkünften, die sowohl für 
Geflüchtete im Asylverfahren als auch für statusgesicherte Geflüchtete nach Abschluss des Verfah-
rens zur Verfügung stehen. Da die Lebenslagenbefragung ausschließlich Letztere einbezogen hat, 
also Geflüchtete mit gesichertem Aufenthaltsstatus nach Abschluss des Asylverfahrens, liegen auch 
nur zu dieser Gruppe entsprechende Daten vor. Ende Juni des Jahres 2022 waren in 115 eigenen 
oder angemieteten Unterkünften, aber auch in 38 Hotels, knapp 6.700 Personen (darunter ca. 3.850 
Erwachsene) aus dieser Zielgruppe untergebracht (vgl. 6.4 und DuT, Tab. 1).  
Zu den Geflüchteten mit gesichertem Aufenthaltsstatus gehören auch die vor dem Krieg geflüchte-
ten Haushalte aus der Ukraine, die grundsätzlich kein Asylverfahren durchlaufen mussten. Ab Feb-
ruar 2022 wurden durch das Amt für Wohnungswesen alle vorhandenen K apazitäten in den Ein-
richtungen für Geflüchtete komplett ausgeschöpft und weitere Objekte errichtet bzw. neu ange-
mietet, um der Unterbringungsverpflichtung nachkommen zu können. Hierzu wurden bereits auf-
gegebene Standorte reaktiviert sowie zusätzliche Kapazitäten in Beherbergungsbetrieben und

3 ZUSTÄNDIGKEITEN UND TÄTIGKEITSFELDER IM KÖLNER HILFESYSTEM FÜR WOHNUNGSLOSE MENSCHEN __________________________  
58 
durch Anmietung von Kontingenten an Einzelwohnungen geschaffen. Angesichts hoher Zugangs-
zahlen und Unterbringungsbedarfe für diese Personengruppe waren in der Folge in einigen Einrich-
tungen ausschließlich Geflüchtete aus der Ukraine untergebracht. 
Das Amt für Wohnungswesen ist ferner zuständig für die Belegung und Verwaltung von Unterkünf-
ten zur ordnungsbehördlichen Unterbringung, von denen es Ende September 2022 insgesamt 82 
gab, in denen knapp 1.400 Personen (Erwachsene und Kinder) untergebracht w aren. Hinsichtlich 
der Lage und Qualität der OBG -Unterkünfte gibt es große Unterschiede. Ein Teil der städtischen 
Sozialhäuser wurde in den vergangenen Jahren umgebaut und auf einen höheren Standard ge-
bracht oder auch Neubauten nach Abriss errichtet. Bei a nderen Sozialhäusern, die in Schlichtbau-
weise errichtet wurden, steht eine Sanierung bzw. ein Abriss und Neubau noch an. Neben Wohn-
heimen für alleinstehende Männer, für alleinstehende Frauen und für Paare werden auch zielgrup-
penbezogene Objekte (Wohnprojekt für Punker, Bauwagenprojekt) betrieben.  
Für die Unterkünfte des Amts für Wohnungswesen liegt die Belegungssteuerung ausschließlich bei 
diesem Amt. Sozialarbeitende des Sozialen Dienstes des Amtes für Wohnungswesen sind, soweit 
es Unterbringungseinrichtungen für Geflüchtete betrifft, auch jeweils für einzelne Objekte zustän-
dig und regelmäßig vor Ort. Im Bereich der Geflüchtetenunterkünfte wird die soziale Betreuung vor 
Ort teilweise auch durch freie Träger im Auftrag des Amts für Wohnungswesen übernommen. Für 
die Sozialhäuser und Wohnheime sind ne ben Mitarbeitenden der städtischen Objektverwaltung 
insgesamt fünf Sozialkoordinator*innen zuständig, so dass eine engere sozialarbeiterische Betreu-
ung der dort ordnungsrechtlich untergebrachten Haushalte jedoch nicht stattfinden kann.  
Im Zuständigkeitsbereich des Amts für Soziales, Arbeit und Senioren, und dort insbesondere der 
Fachstelle Wohnen und der ResoDienste, wird andererseits die Unterbringung aktuell Wohnungs-
loser in einer Vielzahl von gewerblichen Unterkünften (Hotels) organisiert. In diesem Segment des 
Unterbringungsbereichs ist die Fluktuation hoch. Im Laufe des Jahres 2022 wurden dort ca. 1.450 
wohnungslose Personen (einschließlich der Kinder und Jugendlichen, ohne die Geflüchteten) von 
der Fachstelle versorgt. In einem neuen Projekt, das die Fachstelle gemeinsam mit der Diakonie 
Michaelshoven konzipiert hat, kümmern sich sogenannte „Hotelscouts“ um die dort untergebrach-
ten Wohnungslosen. Darüber hinaus weist die Fachstelle insbesondere Familien, aber auch allein-
stehende Frauen und in geringerem Umfang alleinstehende Männer in ordnungsrechtliche Unter-
künfte ein, die von freien Trägern betrieben werden (im September 2022 betraf dies ca. 230 Perso-
nen). In acht Notschlafstellen freier Träger mit insgesamt 78 Plätzen können Wohnun gslose ohne 
Unterkunft vorübergehend für wenige Tage Unterschlupf finden. Einige dieser Notschlafstellen sind 
auf spezielle Zielgruppen ausgerichtet, etwa auf Drogenkonsumierende, auf Frauen mit besonde-
ren sozialen Schwierigkeiten oder auf psychisch Kranke unmittelbar nach Klinikentlassung.  
Wohnungslose Personen aus Süd-/Osteuropa, die über keine Leistungsansprüche verfügen, werden 
in einer Unterkunft der „Humanitären Hilfe“ mit 74 Plätzen untergebracht, die im Winter um wei-
tere 80 Plätze erweitert werden kann und tagsüber geschlossen ist. Die Unterkunft wird federfüh-
rend vom SKM betrieben und verschiedene Träger bieten dort auch in den Nachmittagsstunden 
Clearing und Beratung an.  
Winternotübernachtungen für andere Wohnungslose ohne Unterkunft werden weiterhin in einem 
größeren Objekt mit zusammen 120 Plätzen angeboten. 
Zwei Kölner Träger (die Spiritane r-Stiftung und das Diakonische Werk)  bieten auch jeweils eine 
Krankenwohnung zum vorübergehenden Aufenthalt für kranke Wohnungslose an, die in einem 
Krankenhaus nicht stationär aufgenommen werden.  
Einrichtungen, die der spezialisierten Versorgung von wohnungslosen LSBTIQ* -Personen dienen, 
stellt Abschnitt 3.1.4 gesondert vor.

__________________________ 3 ZUSTÄNDIGKEITEN UND TÄTIGKEITSFELDER IM KÖLNER HILFESYSTEM FÜR WOHNUNGSLOSE MENSCHEN 
59 
Im Bereich der Hilfen nach 67 ff. SGB XII fördern die ResoDienste –  zumeist refinanziert vom 
überörtlichen Träger, dem Landschaftsverband Rheinland – unter anderem fünf stationäre Einrich-
tungen nebst Außenwohngruppen mit zusammen 234 im September 2022 bele gten Plätzen. Eine 
dieser Einrichtungen wendet sich ausschließlich an straffällig gewordene Männer, eine Außen-
wohngruppe ist psychisch kranken Frauen vorbehalten, und von den übrigen Plätzen entfallen 43 
auf alleinstehende Frauen und 152 auf alleinstehende  Männer. Darüber hinaus gab es unter der 
Sammelkategorie „Niederschwelliges Wohnen und Betreutes Wohnen“ noch eine Vielzahl von An-
geboten freier Träger für Wohnungslose (ohne Mietvertrag) mit insgesamt 510 Plätzen im Septem-
ber 2022. Ein Teil davon wendet s ich exklusiv an Konsumierende illegaler Drogen, drei Hotel-Plus-
Projekte sowie ein größeres Wohnheim (für Männer) und eine Wohngruppe (für Frauen) sind auf 
psychisch Kranke ausgerichtet, und es gibt Wohnprojekte, die sich auf junge Erwachsene, auf Paare, 
auf alkoholabhängige Männer und auf ältere Frauen fokussieren, aber der Großteil der angebote-
nen Plätze dient ohne weitergehende Spezialisierung der vorübergehenden Unterbringung und Be-
treuung von alleinstehenden wohnungslosen Männern oder Frauen.  
Beratung und aufsuchende Hilfen für aktuell Wohnungslose werden in Köln unter anderem von drei 
Streetwork-Teams in Trägerschaft der Diakonie Michaelshoven und dem Verein Oase Benedikt -
Labre sowie von Off- Road-Kids geleistet. Fachberatung wird unter anderem  von der Diakonie Mi-
chaelshoven, dem Diakonischen Werk und dem SKM geleistet. Verschiedene Träger bieten spezia-
lisierte Beratungsangebote für Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter, für junge Menschen und für Dro-
genkonsumierende an. Beratungsangebote in Kombination mit niedrigschwelliger Versorgung (Du-
schen und Toilettennutzung, Ausgabe von Getränken und Mahlzeiten) werden etwa durch den SkF, 
den Vringstreff, die OASE oder den Verein Vision e.V. vorgehalten. Darüber hinaus können Woh-
nungslose sich auch in niedrigschwelligen Anlaufstellen wie der Bahnhofsmission oder dem Gulliver 
versorgen und diverse ehrenamtliche Initiativen bieten in Bahnhofsnähe Mahlzeiten, gesundheitli-
che Versorgung sowie Kontakt- und Beratungsmöglichkeiten an. 
 Reintegration von Wohnungslosen in reguläre und dauerhafte 
Mietverhältnisse  
Prinzipiell ist die Unterstützung bei der Beschaffung und dem Erhalt von Wohnraum eine zentrale 
Aufgabe aller Hilfen, die nach §§ 67 ff. SGB XII gefördert werden. In Köln gibt es darüber hinaus das 
Projekt „Viadukt“ als Kooperationsprojekt von SKM, SkF und  der Diakonie Köln und Region, das 
insbesondere wohnungslose Klientinnen und Klienten stationärer Einrichtungen, aber auch aus an-
deren Angeboten, die nach §§ 67 ff. SGB XII gefördert werden, in Wohnraum vermittelt. Drei Voll-
zeitstellen werden in diesem Pro jekt über die NRW -Landesinitiative „Endlich ein ZUHAUSE!“ vom 
Ministerium für Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. 
Parallel unterstützt ein kommunal finanziertes Auszugsmanagement Geflüchtete, die in städtischen 
Unterkünften in Köln leben, bei ihrer Suche nach passendem privaten Wohnraum.  In Kooperation 
mit dem Caritasverband, dem Deutschen Roten Kreuz und dem Kölner Flüchtlingsrat e.  V. vermit-
telte das „ Auszugsmanagement“ zwischen 2011 und Ende 2023 insgesamt 4.697 Menschen aus 
städtischen Geflüchtetenunterkünften in 1.616 Wohnungen.  
Die Fachstelle hat Zugriff auf freiwerdende Wohnungen eines großen Kontingents von Belegrechts-
wohnungen bei der GAG (ca. 10.000 Wohnungen, aber mit nur geringer Fluktuation), das vorrangig 
genutzt wird, um von Wohnungslosigkeit bedrohte Haushalte zu versor gen, deren bisherige Woh-
nung nicht mehr erhaltenswert oder nicht mehr zu erhalten ist.  Mit einer zuletzt 2021 für weitere 
fünf Jahre verlängerten Belegungsvereinbarung mit der Wohnungswirtschaft verzichtet die Stadt 
Köln darüber hinaus aber auf die Ausübung ihrer Benennungs- und Besetzungsrechte bei öffentlich

3 ZUSTÄNDIGKEITEN UND TÄTIGKEITSFELDER IM KÖLNER HILFESYSTEM FÜR WOHNUNGSLOSE MENSCHEN __________________________  
60 
geförderten Wohnungen. Vermieter*innen öffentlich geförderter Wohnungen wählen ihre Mie-
ter*innen damit aus dem Kreis der Berechtigten mit WBS in Eigenregie aus. 
In Köln werden aus kommunalen Mitteln die Personalkosten von zwei Housing- First-Projekten zur 
Akquisition von Wohnraum gefördert, von denen eines beim Vringstreff angesiedelt ist und das 
zweite in gemeinsamer Trägerschaft von SKM und SkF betrieben wird. Na ch Angaben der Reso-
Dienste ist dem Vringstreff bis zum Frühjahr 2023 die Vermittlung von 15 dauerhaften Wohnver-
hältnissen an die Zielgruppe gelungen, die Trägergemeinschaft von SkF und SKM hatte lediglich drei 
Wohnungslose in nach dem Konzept Housing First begleitete Mietverhältnisse vermittelt, aber zahl-
reiche weitere Wohnungslose von der Straße in begleitete Wohnverhältnisse gebracht. 
Wohnberechtigungsscheine zum Bezug freiwerdender Sozialwohnungen werden vom Amt für 
Wohnungswesen ausgestellt, für obdachlose Menschen werden diese vom Sozialamt bearbeitet. 
Eine Informationsschrift „Wegweiser Wohnen in Köln“ informiert als kostenloses Download in vie-
len verschiedenen Sprachen über wesentliche Fragen zur Suche und Anmietung einer Wohnung.

__________________________________________________________________________________________________ 4 EMPFEHLUNGEN 
61 
4 EMPFEHLUNGEN ZUR WEITERENTWICKLUNG DES KÖLNER 
HILFESYSTEMS 
Im Folgenden werden die Empfehlungen nach den drei wesentlichen Handlungsfeldern23 der Woh-
nungsnotfallhilfe differenziert, nämlich der Prävention von Wohnungslosigkeit, den Hilfen bei be-
reits eingetretener Wohnungslosigkeit und der (Re-)Integration in eine dauerhafte Wohnungsver-
sorgung. Ergänzend werden Empfehlungen für besondere Gruppen und für das Berichtswesen auf-
geführt. Die einzelnen Abschnitte enthalten jeweils eine zusammenfassende Rekapitulation der Be-
funde der schriftlichen Befragung, die oben bereits umfassender dargestellt sind, sowie die Ergeb-
nisse der Befragung von Fachleuten und Betroffenen hinsichtlich der Bewertung der Angebote und 
der Optimierungspotenziale aus ihrer Sicht. Die jeweils anschließenden Ausführungen beziehen 
sich auf die Empfehlungen der Autor*innen der vorliegenden Studie.  
 Handlungsfeld Prävention: Verhinderung von Wohnungslosigkeit  
 Zusammenfassende Rekapitulation der Befunde der schriftlichen Befragung 
Über ein Drittel aller Wohnungslosen in Köln hatte in Deutschland bereits einmal eine Wohnung 
mit Mietvertrag und ha t diese verloren, und bei über Dreiviertel der Wohnungslosen aus dieser 
Gruppe ereignete sich der Wohnungsverlust in Köln. Die Befunde haben einerseits gezeigt, dass sich 
eine Mehrheit dieser Wohnungslosen vorher um Hilfe bei staatlichen Stellen bemüht hat, dadurch 
ihre Wohnung aber nicht sichern konnte. Warum etwa 40 Prozent der Personen, die ihre Wohnung 
in Köln verloren, sich nicht um Unter stützung bei der Wohnungssicherung bemüht haben, konnte 
im Rahmen der Befragung nicht geklärt werden, es sollte aber als Anhaltspunkt für einen Bedarf 
nach noch besserer Verbreitung von Informationen über die Unterstützungsmöglichkeiten bei der 
Verhinderung von drohender Wohnungslosigkeit und nach entsprechend pro -aktiven Interventio-
nen in den Blick genommen werden. 
Dass bei elf Prozent aller Wohnungslosen, die eine Wohnung verloren hatten, Haft – ggf. kombiniert 
mit anderen Gründen –  eine Rolle gespielt hat, sollte  als Signal dafür aufgefasst werden, dass die 
Vermeidung von Wohnungslosigkeit bei vorübergehendem Haftaufenthalt und nach Entlassung aus 
längerer Strafhaft besondere Aufmerksamkeit verdient.  
Präventionspotenzial besteht auch bei jungen Erwachsenen: Bei zehn Prozent der unter 25-jährigen 
Wohnungslosen endete eine Jugendhilfemaßnahme in der Wohnungslosigkeit und über ein Fünftel 
der Wohnungslosen aus der gleichen Altersgruppe verließ das Elternh aus ohne gesicherte Woh-
nung und ging in die Wohnungslosigkeit. 
 Bewertung der Prävention durch Expertinnen und Experten und Ansatzpunkte für 
Verbesserungen 
Das Kölner Hilfesystem mit seiner etablierten Fachstelle zur Wohnraumsicherung und aufsuchen-
den Angeboten in freier Trägerschaft ist grundsätzlich präventiv ausgerichtet. Bei der Fachstelle 
Wohnen wurde aber ein Mangel an eigenen sozialpädagogisch geschulten Fachkräften beklagt. Ein 
Rückgriff auf die Fachkräfte freier Träger in den BerMico-Angeboten sei nicht in allen Stadtbezirken 
 
23  Diese Handlungsfelder sind nicht identisch mit den Handlungsfeldern der Kölner Sozialplanung.

4 EMPFEHLUNGEN __________________________________________________________________________________________________  
62 
möglich. Bei der Beratung von Haushalten, die von Wohnungsverlust bedroht sind, in Eigenregie 
der Fachstelle fehle es den Verwaltungsangestellten nach eigenen Angaben oftmals an ausreichen-
der Kompetenz, den betroffenen Haushalten die notwendigen Hilfestell ungen zum Wohnungs-
erhalt zu geben. Auch das Projekt „miet-fest“ wird von der Fachstelle als wichtiges Angebot ange-
sehen, das jedoch personell nicht ausreichend ausgestattet ist. 
Vonseiten der freien Träger wurde eine Ausweitung der BerMico -Angebote auf alle Stadtbezirke 
Kölns angeregt. Trotz intensiver Vernetzung im Stadtbezirk gelinge es oftmals nicht zu erreichen, 
dass sich von Wohnungsverlust bedrohte Haushalte schon vor der Kündigung an die Angebote wen-
den. Es gefährdet die Prävention, dass viele Haushalte nicht ausreichend über die Hilfen zur Woh-
nungssicherung informiert sind und dass viele prinzipiell Leistungsberechtigte nicht wissen, dass sie 
gegebenenfalls Wohngeld oder aufstockende Leistungen nach SGB II und SGB XII beantragen könn-
ten. Dabei stellen auch Sprachbarrieren oftmals eine große Hürde dar. Intensivere Öffentlichkeits-
arbeit könnte hier hilfreich sein. 
Bei Eigenbedarfskündigungen und -klagen sind die Interventionsmöglichkeiten sowohl für die Fach-
stelle als auch für die freien Träger besonders eingeschränkt. Oftmals gelingt es den betroffenen 
Haushalten auch während einer längeren Kündigungsfrist nicht, E rsatzwohnraum zu finden. Auch 
bei Kündigungen infolge von Nachbarschaftskonflikten oder mietwidrigem Verhalten sind die Mög-
lichkeiten zur Abwendung von Wohnungslosigkeit begrenzt, zumal sowohl die Fachstelle als auch 
BerMico erst relativ spät von anstehend en Räumungen mit solchen Problemhintergründen erfah-
ren. 
Als besonderes Manko wurde in den Fokusgruppen angesprochen, dass in Fällen, in denen der Er-
halt der bisherigen Wohnung nicht gelingt oder nicht sinnvoll erscheint (wenn sie beispielsweise zu 
groß ist und/oder die Kosten der Unterkunft als unangemessen hoc h eingestuft werden), kaum 
Möglichkeiten existieren, die drohende Wohnungslosigkeit durch Vermittlung von alternativem 
Wohnraum zu vermeiden. Außer dem Rückgriff auf die Belegrechtswohnungen der GAG, bei denen 
die Fluktuation aber äußerst gering ist und deshalb auch jeweils nur wenige freiwerdende Wohnun-
gen zur Verfügung stehen, bleiben dafür kaum Optionen. Und auch die Wohnungen der GAG wer-
den häufiger zunächst durch die Stadt einvernehmlich beschlagnahmt (und die dort eingewiesenen 
Haushalte sind dann formal wohnungslos) und können erst später nach einer Phase des Wohlver-
haltens der betroffenen Haushalte in ein dauerhaftes Mietverhältnis umgewandelt werden. 
In den Fokusgruppen wurden einige Vorschläge für ein Frühwarnsystem geäußert: Die Kooperation 
mit dem Jobcenter könnte weiter ausgebaut werden, sodass bei Hinweisen auf Zahlungsschwierig-
keiten auf die Hilfen von BerMico verwiesen wird und Flyer verteilt werden können. Auch bei Schu-
len und Kindertagesstätten könnten Probleme bei der Zahlung von Essens - oder Kitabeiträgen als 
ein Indikator dafür angesehen werden, dass auch bei der Mietzahlung Probleme auftreten könnten 
und die betreffenden Haushalte gezielt über präventive Hilfeangebote informiert werden sollten. 
Optimierungspotenzial wurde auch im Hinblick auf eine niedrigschwellige Mietrechtsberatung ge-
sehen, etwa um zu vermeiden, dass wegen Wohnungsmängeln unzulässige Mietminderungen gel-
tend gemacht werden, die das Wohnverhältnis in Gefahr bringen können. 
Ein spezifischer Verbesserungsvorschlag betraf eine oder zwei zentrale Anlaufstelle(n) der Kölner 
Verwaltung, die allen Bürgerinnen und Bürgern unabhängig von deren konkreten Anliegen offen-
steht, Anträge direkt vor Ort entgegennimmt und an die zuständigen Fachdienststellen weiterleitet 
sowie Orientierung durch den „Behördendschungel“ bietet.

__________________________________________________________________________________________________ 4 EMPFEHLUNGEN 
63 
 Empfehlungen zur Prävention 
Angesichts des extrem angespannten Wohnungsmarktes in Köln sollten alle Möglichkeiten genutzt 
werden, um drohende Wohnungslosigkeit noch effektiver zu verhindern. Um die Strukturen zur 
stadtteilorientierten und frühzeitigen Prävention drohender Wohnungslos igkeit weiter auszu-
bauen, sollten die BerMico -Projekte oder andere Ansätze aufsuchender Prävention systematisch 
stadtweit und wohnortnah ausgebaut werden.  
Es wird empfohlen, sich verstärkt auch bei den noch nicht hinreichend kooperierenden Wohnungs-
unternehmen um frühzeitige Informationen spätestens zum Zeitpunkt der Kündigungen zu bemü-
hen. Um dies datenschutzrechtlich problemlos zu gewährleisten, sollte den Wohnungsunterneh-
men empfohlen werden, bereits beim Abschluss von Mietverträgen einen entsprechenden Passus 
einzufügen, der sie dazu berechtigt, bei Kündigungen Informationen an die Fachstelle weiterzulei-
ten. Jeder Kündigung sollte auch eine Information über die Unterstützungsmöglichkeiten der Fach-
stelle beigelegt werden.  
Die Vorschläge, Zahlungsprobleme in anderen Bereichen als Indikatoren für mögliche Unterstüt-
zungsbedarfe im Bereich der Wohnungssicherung wahrzunehmen und über Hilfemöglichkeiten in 
solchen Fällen zu informieren, sollten aufgegriffen werden. 
Angesichts der nach wie vor geringen Kenntnisse vieler Haushalte in Wohnungsnotlagen über be-
stehende Unterstützungsangebote ist auch eine offensivere Information der Öffentlichkeit emp-
fehlenswert. Am Internetauftritt der Stadt Köln zu dieser Thematik fällt beim ersten Blick vor allem 
die lange Liste der benötigten Unterlagen ins Auge. Eine ansprechendere Gestaltung mit Beispielen 
gelungener Wohnungssicherung und in unterschiedlichen Sprachen könnte hilfreich sein, sollte 
aber auch durch weitergehende Öffentlichkeitsarbeit flankiert werden. 
Im Hinblick auf die Prozesse bei vorübergehendem Haftaufenthalt und in der Entlassungsvorberei-
tung nach längerfristigem Haftaufenthalt sollten angesichts der nicht unerheblichen Zahl von Be-
fragten, die ihre Wohnung durch Haft verloren haben, Verbesserungsm öglichkeiten zur Verhinde-
rung von Wohnungslosigkeit erörtert und schnell umgesetzt werden. In enger Kooperation von Job-
center, Sozialamt und Sozialen Diensten der Justiz könnten etwa standardisierte Verfahren zum 
Wohnungserhalt bei Einstellung von SGB -II-Leistungen wegen vorübergehenden Haftaufenthalts 
eingeführt werden. Die Kooperation bei der Entlassungsvorbereitung mit dem Ziel, nicht in Woh-
nungslosigkeit zu entlassen, sollte verstärkt werden. 
Das gleiche Ziel sollten Vereinbarungen mit dem Jugendamt der Stadt Köln verfolgen: Jugendhil-
femaßnahmen dürfen nicht in Wohnungslosigkeit enden. Dies sollte durch geeignete Verfahren der 
gegenseitigen Information und des Case-Managements sowie durch spezifische Angebote für junge 
Erwachsene grundsätzlich ausgeschlossen werden.  
Wenn der Erhalt des bisherigen Wohnraums nicht sinnvoll oder nicht möglich ist, kann der Eintritt 
von Wohnungslosigkeit nur durch die Vermittlung von alternativem Wohnraum verhindert werden. 
Die Potenziale dafür sollten ausgebaut werden, nicht zuletzt durc h Maßnahmen, die auch im Ab-
schnitt 6.3 zum Handlungsfeld dauerhafte Wohnungsversorgung diskutiert werden. So könnte die 
geplante und neu zu schaffende Soziale Wohnraumagentur auch für Präventionsfälle alternativen 
Wohnraum zeitnah verfügbar machen. 
Soll die Zahl der Wohnungslosen in Köln gesenkt werden, so ist eine weitere Effektivierung der Prä-
ventionsbestrebungen ein wesentlicher Schlüssel dazu.

4 EMPFEHLUNGEN __________________________________________________________________________________________________  
64 
 Handlungsfeld Hilfen bei Wohnungslosigkeit: Unterbringung 
wohnungsloser Haushalte und Hilfen für wohnungslose Menschen 
 Zusammenfassende Rekapitulation der Befunde der schriftlichen Befragung 
In den Unterkünften sind teilweise erschreckend hohe Aufenthaltsdauern zu verzeichnen. Bei den 
Sozialhäusern mag dies mit daran liegen, dass sich die Bewohnerinnen und Bewohner gar nicht 
mehr als „wohnungslos“ begreifen, obwohl sie über keinerlei mietrechtliche Sicherheiten verfügen 
und im juristischen Sinne immer noch wohnungslos sind. Aber auch un ter den Geflüchteten nach 
Abschluss des Asylverfahrens und selbst in den Hotels zur OBG-Unterbringung findet sich eine hohe 
Zahl von Menschen, die seit über fünf Jahren wohnungslos sind. Das Ziel der lediglich vorüberge-
henden Unterbringung über einen kurzen Zeitraum entspricht also auch in Köln für einen erhebli-
chen Anteil der Wohnungslosen nicht der Realität. 
Der geringe Anteil von Kapazitäten für Unterbringung in Einzelzimmern und die von den Unterge-
brachten selbst häufiger angesprochene Überbelegung von Unterbringungseinheiten insbesondere 
durch Familien in Hotels zeugt einerseits von dem Unterbringungsdruck,  mit dem die Verwaltung 
konfrontiert ist. Sie kann aber andererseits auch nur als Hinweis auf deutliche Handlungserforder-
nisse im Bereich der Unterbringung gewertet werden. Es muss „mehr Bewegung ins System“ und 
die Vermittlung aus den Unterkünften heraus muss verstärkt werden.  
Wohnungslose auf der Straße gehören sicher zu den am meisten benachteiligten Gruppen unter 
den Wohnungslosen. Sie sind besonders häufig ohne Einkommen oder bestreiten ihren Lebensun-
terhalt aus Betteln, Pfandflaschen sammeln und unangemeldeten Tätigkeiten, sie haben häufig 
Krankenkassenschulden und nutzen am seltensten die gesundheitliche Regelversorgung, obwohl 
sie durchaus häufig krank sind. Für diejenigen aus dem südosteuropäischen Ausland, die ohne Leis-
tungsansprüche und ohne Unterkunft in Köln leben, gil t dies in verschärfter Form. Mehr als die 
Hälfte der Wohnungslosen ohne Unterkunft und sogar 61 Prozent der verdeckt Wohnungslosen 
waren mit Gewalt konfrontiert. 
Die Befragung konzentrierte sich auf Erwachsene, aber zu den 7.805 untergebrachten Personen in 
Köln gehörten am 31.1.2023 auch 3.120 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Diese Kinder ha-
ben überwiegend Kontakte zu Gleichaltrigen, sind aber selten Mitglie d in einem Verein und besu-
chen noch seltener ein Jugendzentrum. Mindestens ein Viertel der wohnungslosen Haushalte, zu 
denen Kinder gehören und die einen Anspruch auf Leistungen zur Bildung und Teilhabe haben, re-
alisieren diesen Anspruch nicht. Bei 40 Prozent der Haushalte mit Kindern zwischen sieben und 17 
Jahren fehlt in der Unterkunft ein ruhiger Platz für die Hausaufgaben.  
 Bewertung der Unterbringung durch Expertinnen und Experten und Ansatzpunkte 
für Verbesserungen 
Im Bereich der Unterbringung von Wohnungslosen wurde es zwar als Stärke des Kölner Hilfesystem 
betrachtet, dass es ein sehr vielgestaltiges Angebot an zielgruppenspezifischen Unterbringungs-
möglichkeiten gibt. Es wurde aber auch beklagt, dass die Fluktuation im Unterbringungsbereich viel 
zu gering sei, dass Haushalte über lange Zeit in der Wohnungslosigkeit verbleiben und dass die 
Steuerung in diesem Bereich stark davon bestimmt wird, wo überhaupt Plätze frei sind. Aufgrund 
der schwierigen Ausgangslage und der Aufgliederung der Zuständigkeiten kann eine gesamtstädti-
sche Steuerung kaum umgesetzt werden. Häufig führt die Erstunterbringung durch die Fachstelle 
Wohnen in den Bereich der Hotelunterbringung, bei der sich der Standard zwar in den vergangenen

__________________________________________________________________________________________________ 4 EMPFEHLUNGEN 
65 
Jahren verbessert hat, die aber bis vor kurzem noch völlig ohne sozialarbeiterische Begleitung aus-
kommen musste. Gleiches gilt auch für den Bereich der Sozialhäuser bzw. OBG -Unterkünfte des 
Amtes für Wohnungswesen, für die mit der vorhandenen Personalausst attung nur eine rudimen-
täre Begleitung durch Fachpersonal der Verwaltung gewährleistet ist, und in denen sehr viele Lang-
zeitwohnungslose, teilweise sogar über Generationen hinweg untergebracht sind. 
Für die OBG-Unterbringung des Amtes für Wohnungswesen konnte nach einem vorübergehenden 
Rückgang des Zuzugs von Geflüchteten Ende der vergangenen Dekade zwar projekthaft eine ver-
besserte sozialarbeiterische Unterstützung installiert werden, infolge der  Zuwanderung von Ge-
flüchteten aus der Ukraine wurden  die anderweitig benötigten Personalkapazitäten aber wieder 
reduziert. Für Hilfebedarfe wird zumeist an das Regelsystem verwiesen. Für die Hotels konnten 
durch das relativ neue Angebot der „Hotel-Scouts“ zwar erste positive Ergebnisse erreicht werden, 
aber auch für diese gewerblichen Unterkünfte wird beklagt, dass viele wohnungslose Personen mit 
erkennbar hohem Hilfebedarf „in den Hotels versacken, Depressionen ausbilden und keine Eigen-
motivation mehr aufbringen, sich dort selbst wieder herauszuziehen“. Es wurde als wünschenswert 
bezeichnet, dass die Hilfebedarfe der Wohnungslosen besser eingeschätzt werden und dass von 
Beginn an gezielt in qualifiziertere Angebote vermittelt wird, in denen beispielsweise Hilfe n nach 
§§ 67 ff. SGB XII geleistet werden können. 
Als besonders schwierig wird die Versorgung der folgenden Teilgruppen angesehen: 
− Suchtkranke Personen, die nach einer Entgiftung auf ein eng begleitendes Angebot angewiesen 
wären: Hier gelingt nur selten ein nahtloser Übergang. 
− Psychisch erkrankte Wohnungslose. Zwar sind hier die oben aufgeführten Kapazitäten verfüg-
bar, sie reichen aber häufig nicht aus, weil auch in diesen Angeboten die Fluktuation gering ist. 
Insbesondere bei Komorbidität, also wenn Suchtkrankheit und weitere psychische Erkrankung 
sich überlagern, ist die Versorgung extrem schwierig. 
− Mobilitätseingeschränkte Wohnungslose: Die meisten zur Unterbringung genutzten Hotels sind 
nicht barrierefrei. Es gibt nur wenige Einrichtungen, die Wohnungslose aufnehmen können, die 
auf einen Rollstuhl oder Rollator angewiesen sind. 
− Frauen aus Südosteuropa, die keinen Sozialleistungsanspruch haben: Sie können prinzipiell die 
Angebote der humanitären Hilfe nutzen, meiden sie aber häufig, weil sie sich nicht ausreichend 
vor Gewalt durch die dort untergebrachten Männer geschützt sehen. 
− Wohnungslose mit Tieren: Es gibt ein Angebot für wohnungslose Frauen, das die Mitnahme von 
Tieren erlaubt. Das Vorhaben, in einem neuen Angebot „Baustein Wohnen“, das sich insbeson-
dere an die Personen richten soll, die bislang nur die Winternotunterkunft genutzt haben, auch 
die Unterbringung von Tieren zu ermöglichen, hat sich wegen befürchteter baulicher Schäden 
als undurchführbar erwiesen. Damit gibt es auch weiterhin keine Möglichkeit für wohnungslose 
Männer, gemeinsam mit ihren Tieren untergebracht zu werden. 
− Haushalte mit mehr als vier Personen: Größere Familien und Familienverbände unterzubringen, 
stellt die Behörden immer wieder vor große Herausforderungen. Häufig bleibt auch hier nur die 
Unterbringung in Hotels, in denen es dann regelmäßig zu einer Überbelegung der vorhandenen 
Kapazitäten kommt.  
− Die Unterbringung älterer wohnungsloser Menschen mit und ohne Pflegebedarf stellt aufgrund 
des absehbaren demographischen Wandels der Gesamtbevölkerung eine steigende und beson-
dere Herausforderung für die Wohnungslosenhilfe dar. 
− Aber auch junge Menschen ohne Wohnung, die über längere Zeit in Mitwohnverhältnissen ver-
bleiben, wurden als besondere Herausforderung angesehen. Die Zusammenarbeit mit dem ASD

4 EMPFEHLUNGEN __________________________________________________________________________________________________  
66 
des Jugendamtes wurde auch aufgrund der dort herrschenden Personalknappheit als sehr 
schwierig angesehen, es wurde dringender Bedarf nach einer Jugendberufsagentur angemahnt 
und kritisiert, dass die Kosten der Unterkunft in Jugendwohnheimen häufig nicht me hr als an-
gemessen für Personen im Leistungsbezug anerkannt werden. Ein anzustrebender und gesetz-
lich vorgeschriebener geregelter Übergang aus stationärer Jugendhilfe weiterführende Ange-
bote scheitert zumeist an der schlechten Personalausstattung des Kölner ASD. 
Im Hinblick auf die Standards der Unterbringung bestand Einigkeit, dass eine Einzelzimmerunter-
bringung von Alleinstehenden auch in den Hotels und größeren Gemeinschaftsunterkünften zwar 
ein anstrebenswertes Ziel darstellt, unter den gegebenen Bedingungen aber nur schwer realisierbar 
ist. Für viele Straßenobdachlose bleibt die fehlende Privatsphäre und die Furcht vor Konflikten in 
der gemeinsamen Unterbringung darum auch ein bedeutsamer Grund, die institutionelle Unter-
bringung zu meiden.  
Die Frage nach einer möglichen Umwandlung eines Teils der ordnungsrechtlich belegten Sozialhäu-
ser in reguläre Mietverhältnisse wurde ambivalent beurteilt. Grundsätzlich sei dies nur für Objekte 
machbar, die den Standards regulärer Mietwohnungen entsprechen und komplett in Mietwohnun-
gen umgewandelt würden. Eingriffsmöglichkeiten wie die Umsetzung aus größerem Wohnraum in 
kleineren, wenn sich die Haushaltsgröße verändert hat, würden dann entfallen. Insbesondere 
wurde befürchtet, dass für eine Umstellung auf reguläre Mietverhältnisse die Zusetzung personel-
ler Ressourcen in der sozialen Betreuung erforderlich wäre, um die Mietverhältnisse nachhaltig zu 
sichern. In der Vergangenheit sind aber einzelne Projekte bereits umgewandelt und mit einer in-
tegrativen Belegung sozial vermietet worden und die Tatsache, dass einzelne Haushalte die Sozial-
häuser bereits über Generationen bewohnen, spräche durchaus für ein entsprechendes Vorgehen.  
 Empfehlungen zu den Hilfen bei Wohnungslosigkeit 
Auf struktureller Ebene sollte eine gesamtstädtische Steuerung der Unterbringung von Wohnungs-
losen angestrebt werden. Die Aufteilung der Zuständigkeiten zwischen Wohnungsamt und Sozial-
amt sollte perspektivisch überwunden werden, um einen permanenten gesamtstädtischen Über-
blick zu ermöglichen und die Unterbringung bedarfsgerecht steuern zu können. Nicht zuletzt würde 
ein entsprechendes Monitoring auch ermöglichen, Zu - und Abgänge, Aufenthaltsdauern und not-
wendige Schritte zur Unterstützung untergebrachter Ha ushalte bei der Wohnungssuche und zur 
Wohnungsvermittlung besser im Überblick zu haben. Zur Steuerung gehört ein Clearing bei der Auf-
nahme, das Leistungsansprüche, Unterstützungsbedarfe und Ressourcen ermittelt, um eine Unter-
bringung in jedem Fall auf den kürzestmöglichen Zeitraum zu begrenzen.  
Trotz der besehenden Bedenken von Teilen der Verwaltung empfiehlt das Studienteam den Abbau 
von Kapazitäten bei den Sozialhäusern durch Umwandlung in reguläre Mietverhältnisse. Die Be-
stände könnten dann der geplanten Sozialen Wohnraumagentur zugeordnet werden, um eine ent-
sprechend soziale Vermietung zu gewährleisten und schnelle Reaktionen bei auftretenden Proble-
men sicherzustellen. Es wird auch weiterhin einen Personalbedarf zur Wohnbegleitung von Haus-
halten geben, die nach längerer Unterbringung in den So zialhäusern entsprechenden Unterstüt-
zungsbedarf beim Wohnungserhalt haben. Teilweise könnte dieser Unterstützungsbedarf jedoch 
auch im Rahmen von Hilfen nach §§ 67 SGB XII gedeckt und über den Landschaftsverband Rheinland 
finanziert werden. Bei Sozialhausb eständen, die nicht in reguläre Mietverhältnisse umgewandelt 
werden können, sollte durch aktivierende Maßnahmen und Unterstützung bei der Vermittlung von 
Langzeitwohnungslosen in reguläre Mietverhältnisse die Fluktuation gesteigert werden, um die Ka-
pazitäten zur Unterbringung anderer Wohnungsloser nutzen zu können.

__________________________________________________________________________________________________ 4 EMPFEHLUNGEN 
67 
Das wichtigste anzustrebende Ergebnis im Bereich der Unterbringung ist eine Reduzierung der Zahl 
der Unterzubringenden, durch verstärktes Auszugsmanagement in allen Teilbereichen. Insbeson-
dere im Hotelbereich wurden bereits gute Erfahrungen mit den „Hotel-Scouts“ gemacht, deren Per-
sonalbestand ausgebaut und verstetigt werden sollte. Aber auch in den anderen Teilbereichen der 
Unterbringung ist ein intensiviertes Auszugsmanagement erforderlich. Erst dadurch wird auch die 
Erreichung anderer Ziele erst möglich, dazu gehören 
− die Reduzierung der stetig wachsenden Zahl von Hotelunterbringungen, 
− der Abbau von Überbelegungen in den OBG-Gemeinschaftsunterkünften, 
− verstärkte Einzelzimmerunterbringung und allgemeine Verbesserung der Standards im Unter-
bringungsbereich sowie 
− eine Reduzierung der Dauer der Unterbringung und schnellere Vermittlung in reguläre Wohn-
verhältnisse. 
Dringend sollten schließlich Maßnahmen ergriffen werden, um die Inanspruchnahme der Notun-
terbringung durch die auf der Straße lebenden Menschen zu erreichen und deren besonders pre-
käre Lage zu verbessern.  
 Handlungsfeld Dauerhafte Wohnungsversorgung: Reintegration von 
Wohnungslosen in reguläre und dauerhafte Wohnverhältnisse  
 Zusammenfassende Rekapitulation der Befunde der schriftlichen Befragung 
Die Befunde der schriftlichen Befragung weisen sehr deutlich auf Unterstützungsbedarfe aller Teil-
gruppen von Wohnungslosen bei der Reintegration in reguläre und dauerhafte Wohnverhältnisse 
hin. Der hohe Anteil von Haushalten, die angeben, über keinen gültigen Wohnberechtigungsschein 
zu verfügen, der geringe Anteil von Wohnungslosen, die in den letzten acht Monaten vor der Be-
fragung eine Wohnung besichtigt haben, und das Problem, dass der weitaus größte Teil der Befrag-
ten angibt, keine Unterstützung bei der Wohnungssuche zu erhalten zeigen , dass hier dringender 
Handlungsbedarf besteht. 
 Bewertung der Reintegration durch Expertinnen und Experten und Ansatzpunkte 
für Verbesserungen 
Die Probleme bei der Reintegration von Wohnungslosen in reguläre und mietvertraglich abgesi-
cherte Wohnverhältnisse stellen die größten Herausforderungen für die Kölner Wohnungsnotfall-
hilfen dar. Zwar hat das Projekt Viadukt für etwas mehr Fluktuation in den Angeboten nach §§ 67 ff. 
SGB XII sorgen können, aber mit schmaler Personalausstattung (zwei Immobilienfachkräfte und 
eine Fachkraft der Sozialarbeit) bleiben auch die Möglichkeiten dieses Projektes begrenzt. Die War-
tezeit für in Frage kommende Wohnungslose beträgt mittlerweile über ein Jahr und das Projekt ist 
ohnehin auf diejenigen fokussiert, die bereits über längere Zeit in Angeboten nach §§ 67 ff. SGB XII 
betreut wurden und als „mietfähig“ eingeschätzt werden. Die beiden Kölner Housing-First-Projekte 
sind auf wohnungslose Menschen ohne Unterkunft mit komplexen Problemlagen ausgerichtet, 
können aber quantitativ bislang nur einen äußerst geringen Beitrag zur Reintegration von Stra-
ßenobdachlosen in reguläre Mietverhältnisse leisten. Nach Angaben der ResoD ienste ist dem 
Vringstreff bis zum Frühjahr 2023 die Vermittlung von 15 dauerhaften Wohnverhältnissen an die 
Zielgruppe gelungen, die Trägergemeinschaft von SkF und SKM hatte lediglich drei Wohnungslose

4 EMPFEHLUNGEN __________________________________________________________________________________________________  
68 
in nach dem Konzept Housing First begleitete Mietverhältnisse vermittelt, aber zahlreiche weitere 
Wohnungslose von der Straße in begleitete Wohnverhältnisse gebracht. 
Die größte Bereitschaft zur Berücksichtigung wohnungsloser Menschen als Nachfrager nach dauer-
haft gesichertem Wohnraum wurde bei den größeren Wohnungsgesellschaften gesehen (wie z.  B. 
LEG, Vonovia, Aachener, Antoniter Siedlungsgesellschaft und insbesondere  der GAG) sowie bei 
Wohnungen besonders niedriger Qualität auf dem „grauen Wohnungsmarkt“. Besonders große 
Probleme gibt es bei Wohnungslosen mit erkennbarem Hilfebedarf wegen einer Suchterkrankung 
und/oder anderer psychischer Beeinträchtigungen und bei Wohnungslosen mit negativen SCHUFA-
Einträgen.  
Von kommunaler Seite wurde der ausdifferenzierte Bestand von Belegrechtswohnungen bei der 
GAG und die Unterstützung durch die Sozialarbeitenden der GAG bei der Belegung als Stärke des 
Kölner Hilfesystems benannt. Auch, dass die Vermittlung in eigenen mietr echtlich abgesicherten 
Wohnraum bei jeder von der Stadt geförderten Hilfe als Ziel definiert ist, wurde positiv bewertet.  
Allerdings ist die Fluktuation in den Belegrechtswohnungen gering und die meisten freien Träger 
geben an, dass ihre Personalkapazitäten nicht ausreichen würden, um ihre Klientinnen und Klienten 
intensiver bei der Wohnungssuche zu unterstützen und gegebenenfalls auch zu begleiten. Es bleibt 
daher oft bei der Aufforderung, beim Wohnungsamt einen Wohnberechtigungsschein zu beantra-
gen oder bei allgemeinen Informationen über die Möglichkeiten der Wohnungssuche. Dabei stellt 
schon der Zugang der Wohnungslosen zum  Internet und die begrenzten Möglichkeiten, auf Woh-
nungsangebote sehr zeitnah zu reagieren, eine erste Hürde dar. Es müssen E-Mail-Adressen einge-
richtet sein und die Wohnungsuchenden müssen unmittelbar auf Angebote und Zuschriften reagie-
ren können. In einzelnen Beratungsstellen und betreuten Wohnangeboten wird hier Unterstützung 
geleistet, digitale Exklusion stellt viele Wohnungslose jedoch auch bei der Wohnungssuche vor zu-
nehmende Probleme. Wiederholte Hinweise von Geflüchteten in den Freitexteinträgen, da ss sie 
sich „TV und Internet“ wünschen, bestätigen die Problematik der digitalen Exklusion auch für diese 
Teilgruppe.  
Um die Wohnungssuche zu intensivieren, wurde im Kreis der Fachkräfte ein pragmatischer Vor-
schlag diskutiert. Im täglichen Wechsel könnten durch die Fachstelle beispielsweise jeden Morgen 
in Frage kommende Wohnungsangebote ausgewertet und mit Angaben zu Details des jeweiligen 
Angebotes und den Ansprechpersonen an die Träger mit dem Auftrag zur Unterstützung bei der 
Wohnungssuche versandt werden. Es spricht jedenf alls vieles dafür, die Unterstützung bei der 
Wohnungssuche nicht allein den Projekten Viadukt und Housing First zu überlassen, sondern auch 
in den einzelnen Unterbringungs- und Versorgungsangeboten für aktuell Wohnungslose mehr Au-
genmerk auf diese vorrangige Aufgabe zu lenken und intensivere Hilfestellung zu leisten. 
Auch eine Imagekampagne zur Steigerung der Bereitschaft von Vermieterinnen und Vermietern, 
insbesondere im privat vermieteten Bereich, könnte unter Umständen hilfreich sein, insbesondere 
wenn sie mit finanziellen Anreizen verknüpft werden könnte. 
Schließlich werden von den Fachkräften diverse Aufgaben genannt, die der bereits geplanten Sozi-
alen Wohnraumagentur übertragen werden könnten, wie etwa die gezielte Neuschaffung von dau-
erhaftem und bezahlbarem Mietwohnraum durch Umbau und Neubau sowie die Erschließung von 
privat vermietetem Wohnraum bei Einzeleigentümern durch langfristige Anmietung und Weiter-
vermietung mit vollem Mieterschutz.

__________________________________________________________________________________________________ 4 EMPFEHLUNGEN 
69 
 Empfehlungen für die Vermittlung von Wohnungslosen in dauerhaft gesicherte 
Wohnverhältnisse 
Die Reintegration von Wohnungslosen in reguläre und dauerhafte Mietverhältnisse ist der Dreh - 
und Angelpunkt für eine Verbesserung des Kölner Hilfesystems. Es sollte klar geworden sein, dass 
es nicht ausreicht, für die Wohnungsvermittlung von Wohnungslosen allein auf das Projekt Viadukt, 
das Auszugsmanagement für Geflüchtete und die kommunal geförderten Housing-First-Projekte zu 
setzen. D ie Unterstützung bei der Wohnungssuche muss vielmehr in allen Angeboten zentralen 
Stellenwert erhalten. Ein regelmäßiges Monitoring der Vermittlungsbemühungen ist zu empfehlen. 
Der Vorschlag, im Wechsel täglich die in Frage kommenden Wohnungsangebote auszuwerten und 
zur Verfügung zu stellen, sollte auf Umsetzbarkeit geprüft werden. 
Zugänge zu dauerhaftem Wohnraum können unter anderem dadurch verbessert werden, 
− dass gezielte individuelle Hilfe geleistet wird bei der Beantragung von W ohnberechtigungsbe-
scheinigungen (WBS), bei der Meldung bei Wohnungsunternehmen, bei der regelmäßigen Aus-
wertung von Wohnungsanzeigen, bei niedrigschwelligen Zugängen zu digitalen Medien und 
Computern, bei der Begleitung bei Wohnungsbesichtigung etc., 
− dass Imagekampagnen bei Vermieterinnen und Vermietern durchgeführt werden, 
− dass die Stadt Köln die Vermietung zumindest eines Anteils frei werdender geförderter Woh-
nungen an Wohnungslose und andere dringend wohnungssuchende Zielgruppen mit erhebli-
chen Zugangsschwierigkeiten zum Wohnungsmarkt sicherstellt          
− und dass die bereits geplante Soziale Wohnraumagentur implementiert wird, die Wohnungen 
anmieten und untervermieten sollte, aber auch Wohnungen gezielt neu schaffen kann (durch 
Kauf, Bau, Umbau, Sanierung etc.). 
Das anzustrebende Ergebnis in diesem Bereich ist eine deutliche Erhöhung von Wohnungsvermitt-
lungen trotz der angespannten Wohnungsmarktlage in Köln. Insbesondere im privat vermieteten 
Bereich und bei der gezielten Schaffung von Wohnraum für die Zielgruppe bestehen nach wie vor 
Potenziale, die genutzt werden können. Wohnungslosen, die für den Wohnungserhalt wohnbeglei-
tende Unterstützung benötigen, sind diese in Kooperation mit dem Landschaftsverband Rheinland 
und auf Grundlage der §§ 67 ff. SGB XII (als Hilf e zur Überwindung besonderer sozialer Schwierig-
keiten) zu gewähren. 
 Besondere Bedarfsgruppen 
 Zusammenfassende Rekapitulation der Befunde und Einschätzung der Expertinnen 
und Experten zu LSBTIQ* 
Die Hürden, um wohnungslose LSBTIQ* im Rahmen des bestehenden Wohnungslosenhilfesystems 
gender- und bedarfsgerecht zu versorgen, sind hoch. Nicht nur in Köln beruht das Hilfesystem bis 
heute auf einem binären Ordnungssystem, das lediglich Frauen - und Männereinrichtungen kennt 
und nur wenig Spielraum für geschlechtliche Vielfalt lässt. Zwar bemühen sich Fachkräfte der Woh-
nungslosenhilfe, auch wohnungslose LSBTIQ* in den trägereigenen Unterkünften einen Platz zu 
bieten, vor allem in Bezug auf transgeschlechtliche Personen gelingt ihnen dies jedoch nicht in allen 
Fällen. Dabei verwehren einerseits bürokratische, auf heteronormativen Anschauungen beruhende 
Formalitäten eine gendergerechte Unterbringung von Trans- und Interpersonen, andererseits kön-
nen nicht alle Transpersonen klar benennen, ob sie eher in einer Unterkunft für Frauen oder in einer 
Unterkunft für Männer versorgt werden wollen. Dies trifft auf Personen, die sich aktuell in der

4 EMPFEHLUNGEN __________________________________________________________________________________________________  
70 
Phase der Transition befinden bzw. auf Personen, bei welchen diese noch nicht lange zurückliegt, 
in besonderem Maße zu. Aus den Interviews zu diesem Schwerpunkt ergaben sich Hinweise darauf, 
dass in den Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe –  sowohl von den  anderen Nutzerinnen und 
Nutzern als auch von den Mitarbeitenden selbst LSBTIQ*-Feindlichkeit auftritt. Interviewpersonen 
vertraten die Auffassung, dass sich insbesondere in den Einrichtungen für Wohnungslose, in wel-
chen keine Fachkräfte der Sozialarbeit t ätig sind, Mitarbeitende homo - und transfeindlich gegen-
über Personen aus dem LSBTIQ*-Spektrum äußern bzw. verhalten. Insgesamt zeigen die Einschät-
zungen aller Befragten, dass in den Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe ein hoher Gewaltschutz-
bedarf für LSBTIQ* sichtbar wird. Dies können die Einrichtungen nicht in ausreichendem Maße si-
cherstellen. 
Insbesondere diejenigen Kölner Akteurinnen und Akteure, die eng mit (wohnungslosen) LSBTIQ* 
zusammenarbeiten, fordern aus den oben geschilderten Gründen, wohnungslose Personen aus 
dem LSBTIQ* Spektrum in separaten Unterkünften unterzubringen, sofern diese den Wunsch da-
nach äußern. Neben Einzelzimmern mit Zugang zu eigenen Sanitäreinrichtungen sollten diese Un-
terkünfte idealerweise auch über Fachkräften verfügen, die hinsichtlich der besonderen Bedarfe 
und der Situation von (wohnungslosen) LSBTIQ* sensibilisiert und geschult sind.  
 Empfehlungen zur Versorgung von LSBTIQ* 
Statt das Kölner Unterbringungssystem weiter auszudifferenzieren und eine Sonderunterbringung 
für wohnungslose LSBTIQ* zu schaffen, empfiehlt die GISS, in Anbetracht der äußerst kleinen An-
zahl und aufgrund des besonders hohen Schutzbedarfs, Trans- und Interpersonen, die sich in einer 
Wohnungsnotlage befinden, beispielsweise durch Rückgriff auf die städtischen Belegrechtswoh-
nungen, direkt mit einem eigenen, mietvertraglich abgesicherten Wohnraum zu versorgen. Glei-
ches wird für wohnungslose Lesben, Schwule, b isexuelle und queere Personen empfohlen, sofern 
bei diesen bekannt wird, dass sie sich in den herkömmlichen Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe 
aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer geschlechtlichen Identität diskriminiert fühlen 
oder Gewalt erlebt haben.  
 Empfehlungen für ein Berichtswesen zur besseren Steuerung 
Der vorliegende Bericht „soll Verwaltung und Politik zukünftig als Basis für eine wirkungsvolle, in-
tegrierte Planung und strategische Steuerung der Obdach- und Wohnungslosenhilfe dienen.“ (Leis-
tungsbeschreibung, S. 3). Vor diesem Hintergrund erwartete die Auftraggeberin von der GISS auch, 
„Anforderungen an allgemeine Berichtspflichten für Unterstützungsangebote“ zu formulieren, „um 
ein nachhaltiges fortschreibungsfähiges Berichtswesen etablieren zu können.“ (ebd.)  
Die Daten zusammenzutragen, die erforderlich waren, um eine Stichprobe für diese Befragung zu 
bilden und die Befragungsergebnisse später zu gewichten, hat Wochen gedauert. Bis zum Schluss 
der Erhebung war das Studienteam nicht sicher, wirklich alle Segmente des Kölner Unterbringungs-
systems ausgeleuchtet zu haben. Informationen zu Menschen, die in Köln wohnungslos und aus 
diesem Grund institutionell untergebracht sind, werden bei zwei Ämtern (Amt für Wohnungswe-
sen, Sozialamt) und dort jeweils bei mehreren unterschiedlichen Stellen getrennt erhoben und ge-
halten. Zuständigkeiten liegen in einigen Fällen darüber hinaus beim Jugendamt, das unbegleitete

__________________________________________________________________________________________________ 4 EMPFEHLUNGEN 
71 
minderjährige Geflüchtete in Obhut nimmt und in der Regel auch nach dem Erreichen der Volljäh-
rigkeit und bei Zuerkennung eines Schutzstatus für die Unterbringung zuständig bleibt. 24 Über Zu-
weisungen und über die jeweils aktuelle Belegung von Unterkünften, Hotelzimmern oder Über-
nachtungsstellen tauschen sich die Ämter der Stadt und die mit der Begleitung dieser Einrichtungen 
beauftragten Trägern über Listen aus. Stationäre Hilfen nach  §§ 67 ff. SGB XII werden durch den 
überörtlichen Träger der Sozialhilfe, den Landschaftsverband Rheinland, erbracht, der Daten zu die-
sem Personenkreis erhält. Andere Daten zu ambulanten Leistungen nach §§ 67 ff. SGB XII, die im 
Auftrag der Stadt Köln erbracht werden, gehen von den Trägern an die ResoDienste.  
Für Aufgaben der Steuerung im Kölner System der Wohnungsnotfallhilfen werden die grundsätzlich 
verfügbaren Daten aus den Leistungsprozessen derzeit noch nicht zusammengeführt. Eine Verstän-
digung darauf, welche personen- und prozessbezogenen Merkmale bei allen beteiligten Stellen er-
hoben werden sollen, fehlt. Wie diese zu verwertbaren statistischen Informationen verdichtet wer-
den sollen, ist nicht festgelegt. Einige Stellen aggregieren die Falldaten daher z.  B. auf der Haus-
haltsebene und unterscheiden Fälle nach der Personenzahl im Haushalt, ohne dabei Geschlecht, 
Alter oder Nationalität der Haushaltsangehörigen auszuweisen. Andere Aggregate differenzieren 
nach Erwachsenen und Kindern unter 18 Jahren, wieder andere nur nach dem Geschlecht.  
Zunächst sind also die Grundvoraussetzungen für ein späteres Berichtswesen zu schaffen. Benötigt 
wird ein einheitlicher Kranz von fallbezogenen Erhebungsmerkmalen, die bei allen zuständigen Stel-
len und mindestens zu allen untergebrachten Personen in gleich er Weise erhoben werden. Das 
ließe sich im schlechtesten Fall sogar mit dezentral gepflegten Excel-Tabellen realisieren, die dann 
ggf. durch unterschiedliche Zusatzinformationen ergänzt werden könnten. Idealerweise schafft 
man hierfür aber eine IT-Umgebung, die es nicht mehr erforderlich macht, die Daten später zusam-
menzuführen.  
Eine stets verfügbare eigene Unterbringungsstatistik würde im zweiten Schritt ein regelmäßiges 
Monitoring von Unterbringungsplätzen und -kapazitäten sowie von Zu- und Abgängen erleichtern, 
das ebenfalls empfohlen wird. Erst im letzten Schritt kann es darum gehen, Berichtspflichten für die 
einzelnen Unterstützungsangebote zu definieren. Steuerungsrelevante Kennzahlen sollten mit den 
Akteurinnen und Akteuren im Kölner Hilfesystem sowie den angrenzenden Hilfesystemen gemein-
sam festgelegt werden. Sie sollten sich vorrangig an den Zielen der Prävention und der dauerhaften 
Wohnraumversorgung orientieren, auch wenn sie im Detail abhängig von den Zielen bzw. Zielvor-
gaben und Aufträgen der jeweiligen Angebote sind.  
Berichtet werden soll grundsätzlich zu den Beiträgen, die jedes Angebot leistet, um Wohnungslo-
sigkeit in Köln zu vermeiden oder zu überwinden. Für ein präventiv aufsuchendes Angebot kann das 
bedeuten, die Zahl der Fälle zu dokumentieren, die nicht auf dem Schriftweg, sondern erst über die 
aufsuchende Arbeit erreicht werden konnten. Für die Fachstelle sind die erfolgreichen Wohnungs-
sicherungen relevant, ggf. gemeinsam mit der JVA (Vermeidung von Wohnungsverlusten in Folge 
einer kurzfristigen Inhaftierung) oder dem Jugendamt (Vermeidung von Wohnungslosigkeit im An-
schluss an Jugendhilfe). In allen Angeboten sollte zur Unterstützung und Begleitung bei der Woh-
nungssuche und zu Leistungen der Wohnungsvermittlung berichtet werden.  
 
 
24  Ob sich der Status der jungen Menschen durch eine Anerkennung ändert, wird dem Jugendamt aber nicht zwingend 
bekannt. Über die genauesten Informationen zum ausländerrechtlichen Status der anerkannten Geflüchteten verfügt 
das Ausländeramt.

__________________________________________________________________________________________________________________  
72 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
TEIL B – METHODENBERICHT

________________________________________________________________________ 5 METHODISCHE PLANUNG UND DURCHFÜHRUNG 
73 
5 METHODISCHE PLANUNG UND DURCHFÜHRUNG DER 
STUDIE 
Um die vorgestellte Studie durchzuführen, waren zahlreiche methodische, konzeptionelle und for-
schungspraktische Fragen zu klären.   
Zur methodischen Feinplanung der Erhebung gehörte ein Konzept zur Operationalisierung der Ziel-
gruppe bzw. möglicher Teilzielgruppen (5.1) und eine Strategie zur Gewinnung von Befragungsper-
sonen (5.2). Eine Entscheidung zum Erhebungszeitraum ( 5.3) war zu treffen und ein Konzept zur 
Ziehung einer Stichprobe ( 5.4) zu entwickeln, bevor gemeinsam mit den Kölner Akteurinnen und 
Akteuren das Erhebungsinstrument (5.5) erarbeitet und abgestimmt werden konnte.  
Rund um die Durchführung stellten sich praktische Fragen: Hierzu gehörten der Aufbau eines Un-
terstützernetzwerks (5.6) und die Begleitung der Erhebungsphase (5.7). Für die Auswertung wurde 
schließlich ein Gewichtungsverfahren (5.8) benötigt, um die Daten auf die gesamtstädtische Ebene 
hochrechnen zu können. 
Die beiden qualitativen Vertiefungsschwerpunkte stellten eigene methodische Anforderungen. Für 
die Fokusgruppen zum Hilfesystem und zu L SBTIQ* waren Themenfelder abzustecken und Leitfä-
den (5.9) zu erarbeiten. Für die Gespräche mit LSBTIQ* wurde ein Konzept für den Zugang zu dieser 
Gruppe, für die Interviews und die Auswertung gebraucht (5.10). 
 Zielgruppe: Wohnungslose Menschen in Köln 
Definitionen zur Zielgruppe der wohnungslosen Menschen stellen  üblicherweise auf zwei Merk-
male ab: auf das Fehlen mietvertraglich gesicherten Wohnraums (bei der Person) und auf die  Art 
der institutionellen Versorgung (im Hilfesystem).  
Nach dem deutschen Wohnungslosenberichterstattungsgesetz besteht Wohnungslosigkeit, wenn 
„(1) die Nutzung einer Wohnung durch eine Person oder eine Mehrheit von Personen desselben 
Haushalts weder durch einen Mietvertrag oder einen Pachtvertrag noch durch ein dingliches Recht 
abgesichert ist oder (2) eine Wohnung einer Person oder einer Mehrheit von Personen desselben 
Haushalts aus sonstigen Gründen nicht zur Verfügung steht.“ (§ 3 Abs. 1 WoBerichtsG) 
Typologien zu Wohnungslosigkeit wie die deutsche Wohnungsnotfalldefinition (Forschungsver-
bund 2005) oder die Europäische Ethos -Light-Typologie (FEANTSA 2007) differenzieren Gruppen 
von wohnungslosen Menschen genauer danach, ob und wie sie institutionell mit einem Dach über 
dem Kopf versorgt sind. Die deutsche Wohnungsnotfalldefinition unterscheidet unter den von 
Wohnungslosigkeit betroffenen Menschen ohne mietrechtlich abgesicherte Wohnung erstens die 
Gruppe der Personen ohne Unterkunft und zweitens die der  Personen, die auf der Grundlage von 
Ordnungs- oder Sozialrecht untergebracht sind. Die Ethos-Light-Systematik differenziert unter den 
nicht untergebrachten wohnungslosen Menschen noch einmal nach Wohnungslosen ohne jede Un-
terkunft, die auf der Straße schl afen oder allenfalls ungesicherte Provisorien nutzen können, und 
nach verdeckt wohnungslosen Menschen, die vorübergehend bei Verwandten oder Bekannten un-
tergekommen sind. Zu diesen beiden Gruppen besteht nach dem WoBerichtsG alle zwei Jahre eine 
Berichtspflicht des Bundes (§ 8 WoBerichtsG). Der erste Wohnungslosenbericht, der unter anderem 
an methodische Vorarbeiten der GISS für NRW anknüpft (Brüchmann et al. 2022a), ist 2022 erschie-
nen (BMAS 2022).

5 METHODISCHE PLANUNG UND DURCHFÜHRUNG ________________________________________________________________________  
74 
Das Studiendesign orientierte sich an den genannten Typologien und unterschied zwischen der gro-
ßen Gruppe der institutionell untergebrachten Wohnungslosen und der viel kleineren Gruppe der-
jenigen, die nicht untergebracht waren.25 Bei dieser zweiten Gruppe behielt das Design die Unter-
scheidung zwischen wohnungslosen Menschen ohne Unterkunft und verdeckt wohnungslosen 
Menschen bei, die sich in früheren Untersuchungen bewährt hat (Brüchmann et al. 2022a; Brüch-
mann et al. 2022b).  
Bei der ersten Gruppe, den institutionell untergebrachten wohnungslosen Menschen, versprach 
eine grundsätzliche Unterscheidung zwischen den Menschen, die als Geflüchtete nach Deutschland 
zugewandert waren und die hier – auch nach Abschluss ihres Asylverfahrens – noch nie eine Woh-
nung mit Mietvertrag hatten, und denen, die aus anderen Gründen im Unterbringungssystem ver-
sorgt wurden, zusätzliche Erkenntnisse. Darüber hinaus sprachen sich alle Expertinnen und Exper-
ten für eine weitere Differenzierung aus: Als eigenständige Gruppe sollten Geflüchtete erfasst wer-
den, die seit Beginn des Ukrainekriegs Anfang 2022 nach Köln gekommen waren – sie befinden sich 
erst seit kurzer Zeit im Unterbringungssystem, sie müssen kein Asylverfahren durchlaufen und er-
halten ohne Verzug Sozialleistungen, und als Gruppe wiesen sie nach Einschätzung der Expertinnen 
und Experten einige weitere soziodemografische Besonderheiten auf. Und auch bei anderen Grup-
pen von Untergebrachten wurden Unterschiede erwartet. Zum einen betonten die Träger der Hilfe 
nach §§ 67 ff. SGB XII, dass ihre Angebote nicht zum Bereich der ordnungsbehördlichen Notunter-
bringung gehören. In ihrem Segment des Hilfesystems werden persönliche Hilfen zur Überwindung 
besonderer sozialer Schwierigkeiten geleistet, auf die  ein eigenständiger leistungsrechtlicher An-
spruch bestehen muss, den nicht alle Menschen ohne Wohnung haben. Und schließlich verfügt das 
Kölner Unterbringungssystem mit seinen „Sozialhäusern“ über ein Segment, in dem langjährig Un-
tergebrachte in abgeschlossenen Wohneinheiten leben. Es war sehr gut möglich, dass sich ihre Le-
bensumstände von der Lage von Menschen in Gemeinschaftsunterbringung unterscheiden würden.  
Nur für die beiden großen Teilgruppen der Befragung –  die institutionell untergebrachten Woh-
nungslosen und die nicht institutionell Untergebrachten – wurden eigenständige Erhebungsinstru-
mente entwickelt. Sie unterschieden sich nur in den Fragen zur Unterbringung (s. unten 5.5). 
 Zugang zu den Zielgruppen der Befragung 
Wohnungslose Menschen gelten als besonders schwer zu befragende Gruppe. In üblichen Bevölke-
rungsumfragen sind sie aus verschiedenen Gründen, zu denen beispielsweise die fehlende Melde-
adresse oder ein fehlender Telefonanschluss gehören, systematisch unterrepräsentiert. Das Stu-
diendesign musste daher eine methodische Antwort auf die Frage finden, wie der Zugang zu den 
beschriebenen (Teil-)Zielgruppen gestaltet werden konnte.  
Das Studienteam wählte einen (vermittelten) Zugang über die Institutionen der Wohnungsnotfall-
hilfen und angrenzender Hilfesysteme (Facility-Based-Sampling; vgl. Shaghaghi et al. 2011), der sich 
schon in früheren Untersuchungen bewährt hat (Brüchmann et al. 2022a, Brüchmann et al. 2022b). 
Diese Institutionen waren ohnehin einbezogen, weil sich nur mit ihrer Hilfe klären ließ, welche 
Wohnungslosen zu welcher Teilgruppe gehörten und wie groß die jeweiligen Gruppen waren. Sie 
sind den zu befragenden Menschen bekannt und die Mitarbeitenden genießen in der Regel deren 
 
25  Wie in der Bundesstatistik untergebrachter wohnungsloser Menschen wurden Personen in Gewaltschutzeinrichtun-
gen, Personen, die im Anschluss an eine Haft oder Therapie voraussichtlich wohnungslos entlassen werden bzw. sich 
dort nur noch befinden, weil sie keine Wohnung haben, aus der Studie ausgeschlossen (die Ethos-Light-Typologie zählt 
sie zu den untergebrachten Wohnungslosen, die deutsche Statistik nicht; zu den definitorischen und konzeptionellen 
Problemen vgl. Bartelheimer et al. 2022). Gleiches galt für junge Erwachsene, die als minderjährige unbegleitete Ge-
flüchtete nach Köln gekommen waren und immer noch im Hilfesystem der Jugendhilfe nach SGB VIII versorgt wurden.

________________________________________________________________________ 5 METHODISCHE PLANUNG UND DURCHFÜHRUNG 
75 
Vertrauen. Ihre Nähe zu den wohnungslosen Menschen konnten sie nutzen, um diese für eine Teil-
nahme an der Studie zu gewinnen, aber auch, um ihnen die Befragungsunterlagen auszuhändigen 
und denjenigen, die es wünschten, Unterstützung beim Ausfüllen anzubieten. Für das Studienteam 
bildeten die Institutionen einen Unterstützerkreis, ohne den die Befragung nicht hätte durchge-
führt werden können. 
Zugang zu institutionell untergebrachten wohnungslosen Menschen erhielten die Wissenschaftle-
rinnen und Wissenschaftler der GISS über die Träger und Betreiber der Notschlafstellen  und der 
(Sammel-)Unterkünfte, über Hotels, stationäre Einrichtungen nach §§ 67 ff. SGB XII einschließlich 
ihrer Außenwohngruppen, niedrigschwellige Wohneinrichtungen, Einrichtungen der (humanitären) 
Winterhilfe sowie Sozialhäuser. Sowohl das Amt für Soziales als auch die freien Träger stellten Lis-
ten mit Kölner Einrichtungen für Wohnungslose zur Verfügung. Vom Amt für Wohnungswesen der 
Stadt Köln kam eine Übersicht über alle Kölner (Sammel -)Unterkünfte und Hotels, in welchen Ge-
flüchtete nach Abschluss ihres Asylverfahrens weiter untergebracht sind. 
Bei der Auswahl der einzubeziehenden Institutionen, die Kontakt zu verdeckt wohnungslosen Men-
schen und Wohnungslosen ohne Unterkunft (nicht institutionell Untergebrachte) haben, erwiesen 
sich Vorarbeiten aus früheren Studien als hilfreich ( Brüchmann et al. 2022a ; Brüchmann et al. 
2022b), in deren Rahmen bereits alle Kölner Institutionen mit Kontakt zu Wohnungslosen ohne Un-
terkunft und verdeckt Wohnungslosen recherchiert und dokumentiert worden waren. Zu ihnen ge-
hörten neben den Fachberatungsstellen nach §§ 67 ff. SGB XII und den Kontakt- und Beratungsstel-
len für wohnungslose Menschen auch niedrigschwellige Anlaufstellen und aufsuchende Angebote 
wie Tagesaufenthalte, die Bahnhofsmission, Straßensozialarbeit, aufsuchende Sucht- und Drogen-
beratung, (aufsuchende) medizinische Gesundheitsangebote sowie die ResoDienste der Stadt Köln.  
 Der Erhebungszeitraum 
Insbesondere die Menschen, die ohne institutionelle Unterbringung wohnungslos sind, müssen kei-
nen täglichen Kontakt zu Institutionen im Hilfesystem haben, und auch bei den untergebrachten 
wohnungslosen Menschen war nicht sicher, wie gut sie für die Befragu ng erreichbar sein würden. 
Der Erhebungszeitraum musste also einerseits so lange andauern, dass die angestrebte Zahl an Be-
fragungen realisieren werden konnte. Ein zu langer Erhebungszeitraum, etwa ein ganzer Monat, 
hätte aber andererseits für die Mitarbeit enden der beteiligten Institutionen einen zu hohen Auf-
wand verursacht. Um eine ausreichend große Zahl von Wohnungslosen zu erreichen, wählte das 
Studienteam in Absprache mit der Lenkungsgruppe und dem Begleitkreis als Erhebungszeitraum 
die zwei Wochen vom 27. Februar bis 12. März 2023. Da es nicht das Ziel war, exakte Zahlen – etwa 
für einen bestimmten Stichtag – zu ermitteln, konnten mit einigen der beteiligten Institutionen, bei 
denen dies aus pragmatischen Gründen erfolgversprechender war, etwas abweichende Sonderre-
gelungen getroffen werden.  
 Das Stichprobenkonzept 
Weil keine Vollerhebung unter den Kölner Wohnungslosen möglich war, ergab sich als weiteres 
Problem die Konzeption einer Stichprobe für die Befragung.  
Über die Einrichtungen und Angebote in Köln hätte sich vermutlich auch ohne genauere Steuerung 
eine ausreichende Zahl an Befragungen bei wohnungslosen Menschen realisieren lassen. Allerdings 
war anzunehmen, dass sich die Teilnahmebereitschaft innerhalb der  – unterschiedlich großen – 
Gruppen wohnungsloser Menschen unterscheiden würde, und es musste vermieden werden, dass

5 METHODISCHE PLANUNG UND DURCHFÜHRUNG ________________________________________________________________________  
76 
etwa weniger zugängliche Menschen auf der Straße seltener befragt wurden als z. B. Personen, die 
in einer Einrichtung nach §§ 67 ff. SGB XII lebten. Es sollte auch verhindert werden, dass Mitarbei-
tende innerhalb der Institutionen nur Personen mit guten Deutschkenntnissen oder hoher Teilnah-
mebereitschaft auswählten. Als Lösung mit Aussicht auf eine gute Stichprobenqualität bot sich 
stattdessen an, einerseits allen Einrichtungen im Hilfesystem möglichst genaue Quotenvorgaben 
für die Zahl der zu realisierenden Befragungen zu machen und für die konkrete Ansprache und Aus-
wahl der Befragungspersonen andererseits ein Zufallsverfahren vorzugeben. Grundsätzlich sollte in 
jedem Haushalt nur eine erwachsene Person befragt werden, und es wurde eine Stichprobe von ca. 
10 Prozent der erwachsenen Wohnungslosen in Köln angestrebt. 
Voraussetzung für die Quotenbildung war eine möglichst genaue Bestimmung der Grundgesamt-
heit aller in Köln lebenden Wohnungslosen. Das Studienteam führte dazu Zahlen aus unterschied-
lichen Quellen zusammen. Für die meisten Segmente des Unterbringungssystems  und damit fast 
für alle untergebrachten Wohnungslosen waren Stichtagszahlen zur „Belegung“ verfügbar, leider 
bezogen sich diese nicht immer auf den gleichen Stichtag. In einigen Bereichen gab es lediglich die 
Information über verfügbare und vermutlich belegte Plätze. Für die beiden Teilgruppen unter den 
Geflüchteten lagen lediglich Schätzzahlen für den Anteil der Erwachsenen vor. Auch bei den in Ho-
tels untergebrachten Haushalten war der Anteil Minderjähriger nicht bekannt. Die anfangs erhobe-
nen Zahlen reichten aber, um grob einschätzen zu können, wie sich die untergebrachten Menschen 
im Hilfesystem verteilen. Für jedes Segment im Unterbringungsbereich wurde auf dieser Grundlage 
eine Quote zu befragender Personen festgelegt (je höher jeweils die Anzahl der v ersorgten Men-
schen an der Grundgesamtheit war, desto niedriger durfte die Quote sein). Die jüngsten Daten zu 
den beiden Gruppen der wohnungslosen Menschen ohne Unterkunft und der verdeckt wohnungs-
losen Menschen stammten aus der GISS-Erhebung für Nordrhein-Westfalen (vgl. Brüchmann et al. 
2022a). Sie beruhen auf einer Befragung von Wohnungslosen sowie ergänzenden Daten der Reso-
Dienste und wurden in Ermangelung neuerer Daten für die Stichprobenbildung herangezogen.  
Übersicht 1: Stichprobenplan  
Gruppe von Wohnungslosen Daten von … Ca.-Anzahl  
Erwachsene  
Ca.-Anzahl 
Personen Quote Stichprobe 
Institutionell untergebrachte Wohnungslose 
Geflüchtete mit Bleibeperspektive 06/2022 3.850  10 % 385 
Ohne Flucht/ nach Wohnungsverlust in OBG-
Unterkunft / Hotel 06/2022 2.035    
davon in Notschlafstellen   78  20 % 16 
davon in Hotels   1.456 10 % 146 
davon in Humanitärer (Winter-)Hilfe  154  20 % 31 
davon in OBG-Unterbringung freie Träger   227 10 % 23 
davon in Winterhilfe Ostmerheimer Straße  120  10 % 12 
Ohne Fluchthintergrund / nach Wohnungsverlust 
in Sozialhaus 09/2022  1.500 5 % 75 
Wohnungslos in Angebot nach §§ 67 ff. SGB XII  09/2022  744   
davon in Stationären Einrichtungen   234 20 % 47 
davon in Niedrigschwelligem Wohnen    510 10 % 51 
Nicht institutionell untergebrachte Wohnungslose 
Wohnungslos ohne Unterkunft (Straße / Behelf) 07/2021  410 25 % 103 
Verdeckt wohnungslos (bei Dritten) 
 07/2021  400 25 % 100 
Gesamt geplant     989

________________________________________________________________________ 5 METHODISCHE PLANUNG UND DURCHFÜHRUNG 
77 
 
Die auf diese Weise ermittelte Zahl von knapp 1.000 Interviews, die in den unterschiedlichen Ein-
richtungen möglichst realisiert werden sollten, bot Spielräume, da die Vorgaben wie beschrieben 
oft auf der Grundlage von Gesamtzahlen gebildet werden mussten, welche auch eine noch nicht 
bekannte Zahl an Minderjährigen enthielten. Um die damit verbunden Ungenauigkeiten zu redu-
zieren, wurden für die spätere Gewichtung und Hochrechnung der Befragungsergebnisse ( 5.8) wo 
immer möglich aktualisierte bzw. differenziertere Daten zur Grundgesamtheit beschafft und her-
angezogen. 
Um eine möglichst repräsentative Stichprobenauswahl sicherzustellen, fanden in der Durchfüh-
rungsplanung verschiedene Merkmale Berücksichtigung. Bei den institutionell Untergebrachten 
wurde neben der anteiligen Auswahl der verschiedenen Unterbringungsformen (Notschlafstelle, 
Sozialhäuser, ordnungsbehördliche Unterbringung etc.) auch darauf geachtet, dass sowohl die Un-
terkünfte für bestimmte Zielgruppen (z. B. alleinstehende Frauen, alleinstehende Männer, Familien, 
suchtkranke Wohnungslose, psychisch erkrankte Wohnungslose) als auch die verschiedenen Träger 
anteilig zur Grundgesamtheit in der Stichprobenauswahl vertreten waren. Im Hinblick auf die Sozi-
alhäuser wurde außerdem auf einen ausgewogenen Mix aus umgebauten, nicht-umgebauten und 
teilumgebauten Liegenschaften und Anmietobjekten geachtet, da dort die Wohnqualität und die 
baulichen Standards stark variieren. Bei den anerkannten Geflüchteten wurde wiederum auf einen 
ausgewogenen Anteil von Schutzsuchenden aus der Ukraine und Schutzsuchenden aus anderen 
Herkunftsstaaten geachtet.  
 Befragungsinstrument 
Der Auftraggeber hatte dem Studienteam einen Katalog von Lebenslagedimensionen vorgegeben, 
zu denen die wohnungslosen Menschen in Köln befragt werden sollten: Die Fragen galten dem 
Rechts- bzw. Aufenthaltsstatus, der Gesundheit (psychische Erkrankungen, HIV, Tuberkulose), der 
Bildung, Ausbildung, dem Einkommen (z. B. aus Transferleistungen oder Prostitution) und der sozi-
alen Einbindung der wohnungslosen Menschen, und sie sollten wenn möglich  nach Alter, Migrati-
onsgeschichte (z.  B. EU -Zuwanderung, sonstiger Migrationshintergrund, ggf. Sprachkompetenz) , 
Behinderung(en) sowie nach Geschlecht, geschlechtlicher Identität bzw. sexueller Orientierung dif-
ferenziert werden. 
Die GISS entwickelte auf der Grundlage dieser Vorgabe einen Fragenkatalog, der in mehreren Über-
arbeitungsschleifen mit Expertinnen und Experten diskutiert, bearbeitet und angepasst wurde. 
Weil ein Teil der Fragen den konkreten Umständen der Unterbringung galten und sich nur an die 
Gruppe der institutionell untergebrachten Menschen wandten, und weil bei den nicht institutionell 
versorgten Menschen mehr Informationen zur Vorgeschichte ihres W ohnungsverlustes erhoben 
werden sollten, war es erforderlich, zwei E rhebungsinstrumente zu entwickeln , die sich stellen-
weise voneinander unterschieden. Um Doppelzählungen unter den wohnungslos auf der Straße le-
benden und den verdeckt wohnungslosen Menschen zu vermeiden, die innerhalb der Erhebungs-
wochen mit mehreren Einrichtungen in Kontakt standen, enthielt der Fragebogen für diese Grup-
pen einen sog. „Identifier“, der aus dem ersten Buchstaben des Vor - und des Nachnamens, dem 
Geburtstag (1 bis 31) und dem Geburtsjahr gebildet wurde. Der Fragebogen für die Menschen in 
institutioneller Unterbringung bestand schließlich aus 41 Fragen, der für Wohnungslose ohne Un-
terkunft und verdeckt Wohnungslose aus 40. Beide Bögen sind im Anhang dokumentiert.

5 METHODISCHE PLANUNG UND DURCHFÜHRUNG ________________________________________________________________________  
78 
Um auch zugewanderten Wohnungslosen ohne gute Deutschkenntnisse die Teilnahme an der Be-
fragung zu ermöglichen, stand der Fragebogen in arabischer, bulgarischer, englischer, französi-
scher, polnischer, rumänischer, russischer und ukrainischer Sprache zum Download zur Verfügung, 
die russisch- und ukrainesprachige Version lag jeweils auch gedruckt vor . Die beteiligten Dienste 
und Einrichtungen druckten die fremdsprachigen Bögen bei Bedarf  meist aus, nutzten zur Befra-
gung aber überwiegend die deutsche Version. 
 Unterstützernetzwerk 
Am 17. Oktober 2022 fand für die Begleitgruppe der Untersuchung ein ganztägiger Planungs-
workshop vor Ort statt, an dem sich neben dem Forschungsteam der GISS und den Auftraggeberin-
nen und Auftraggebern der Studie knapp 20 weitere städtische Akteurinnen und  Akteure sowie 
Vertreterinnen und Vertreter freier Träger beteiligten. Im Rahmen dieses Workshops wurden ge-
meinsam mit den Teilnehmenden bestehende Lücken in Bezug auf die bis dahin recherchierte und 
zusammengetragene Grundgesamtheit der Kölner Institutionen mit Kontakt zu einer der Gruppen 
Wohnungsloser geschlossen.  
Von Beginn an stand fest, dass die praktische Umsetzung der Befragung nur mit Unterstützung der 
lokalen Akteurinnen und Akteure vor Ort zu realisieren war. Den größten Unterstützungsbedarf gab 
es in Bezug auf das Aushändigen der Fragebögen an die richtigen Zielgruppen sowie dabei, die Woh-
nungslosen gegebenenfalls beim Ausfüllen des Fragebogens zu unterstützen. Die Unterstützungs-
bereitschaft war sowohl auf Seiten der städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch auf 
Seiten der Fachkräfte freier Träger ausgesprochen hoch: Die Befragungen in den Unterkünften und 
Hotels für anerkannten Geflüchtete wurde von zahlreichen Sozialarbeitenden des Amtes für Woh-
nungswesen unterstützt, für die Durchführung der Befragungen in den Sozialhäusern stellte die 
Stadt Köln Hilfskräfte zur Verfügung und die Befragungen der übrigen institutionell Untergebrach-
ten sowie der verdeckt Wohnungslosen und der Wohnungslosen ohne Unterkunft wurden durch 
die Mitarbeitenden der entsprechenden Einrichtungen und Anlaufstellen durchgefüh rt bzw. tat-
kräftig unterstützt.  
Zwei Wochen vor dem offiziellen Beginn des Befragungszeitraums führte die GISS am 13. und 14. 
Februar 2023 differenziert nach den Gruppen Wohnungsloser insgesamt drei Online -Vorberei-
tungsworkshops für die lokalen Akteurinnen und Akteure durch, die sich bereit erklärt hatten, die 
Befragung praktisch zu unterstützen. Die Workshops dienten dazu, den Teilnehmenden den Ablauf 
der Befragung im Detail vorzustellen, das Befragungsinstrument näher zu besprechen sowie offene 
Fragen zu klären. 
 Die Erhebungsphase 
Am 17. Februar 2023 gingen die Erhebungsunterlagen in die Post, die für 91 Kölner Angebote, Ein-
richtungen, Unterkünfte oder Hotels vorgesehen waren. Jede der befragenden  Stellen erhielt ein 
„Befragungspaket“, welches folgende Erhebungsunterlagen und Informationsmaterialien enthielt: 
26 
− ein individualisiertes Informationsschreiben zum Ablauf der Befragung für die befragende 
Stelle, 
 
26  Die Erhebungsunterlagen und das zur Verfügung gestellte Informationsmaterial sind im Anhang dokumentiert.

________________________________________________________________________ 5 METHODISCHE PLANUNG UND DURCHFÜHRUNG 
79 
− Selbstverpflichtungen zur Verschwiegenheit, die alle an der Befragung beteiligten Fach-
kräfte ausfüllen und zurücksenden sollten, 
− deutschsprachige Fragebogen in ausreichender Anzahl einschließlich der eingelegten Hin-
weise zum Datenschutz für die Befragten, 
− ggf. fremdsprachige Fragebogen,27 
− ein leeres Kuvert je Fragebogen, um die anonyme Rückgabe zu ermöglichen, 
− REWE-Einkaufsgutscheine im Wert von 5 Euro für jede befragte Person in ausreichender 
Anzahl. 
Am 27. Februar 2023, dem ersten Erhebungstag, wurden alle beteiligten Stellen mit Hilfe einer E -
Mail an den Start der Befragungswoche erinnert. Das Forschungsteam der GISS war für die Kölner 
Akteurinnen und Akteure während des gesamten Erhebungszeitraums t elefonisch erreichbar. An 
der Befragung in den Sozialhäusern beteiligten sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der GISS an 
zwei Tagen persönlich. 
Die meisten ausgefüllten Bögen – insbesondere von den Stellen, die viele Menschen um Teilnahme 
gebeten hatten – holte die GISS nach Ablauf der Erhebung in Köln bei den beteiligten Stellen wieder 
ab. Vereinzelt war mit Beteiligten die postalische Rücksendung vereinbart worden. Zum Teil baten 
Stellen, die noch nicht die angestrebte Zahl an Befragungen realisiert hatten, darum, die Erhebung 
um einige Tage verlängern zu können. Nur wenige Stellen meldeten zurück, dass sie es nicht ge-
schafft hatten, wohnungslose Menschen zu befragen. 
  Rücklauf und Hochrechnung 
 Der Rücklauf 
An der Lebenslagenbefragung beteiligten  sich insgesamt 798 wohnungslose Personen (vgl. Daten 
und Tabellen [DuT], Tab. 1). Alle hielten sich zum  Zeitpunkt der Befragung innerhalb der Kölner 
Stadtgrenzen auf. 79 Prozent der Befragten nutzten die deutschen Fragebögen, 21 Prozent Frage-
bögen in anderer Sprache, und zwar überwiegend die russische und die ukrainische Version des 
Erhebungsinstruments (zusammen 18 % aller Fragebögen, DuT, Tab. 3).  
− 166 bzw. rund 21 Prozent der 798 befragten Personen waren aus dem Ausland geflohen, hatten 
ein Asylverfahren durchlaufen und eine Bleibeperspektive in Deutschland von mindestens ei-
nem Jahr erhalten (DuT, Tab. 1). Zum Zeitpunkt der Befragung waren sie überwiegend in Ge-
meinschaftsunterkünften der Stadt Köln institutionell untergebracht.  
− 126 weitere Befragte (knapp 16 %) waren seit dem Kriegsausbruch 2022 in der Ukraine aus dem 
Land geflohen und lebten ebenfalls fast ausnahmslos in Sammelunterkünften der Stadt Köln.  
 
 
 
27  In Rücksprache mit den beteiligten Institutionen erhielten nicht alle einbezogenen Stellen fremdsprachige Bögen. Er-
hebungsstellen, bei denen davon auszugehen war, dass allenfalls im Einzelfall ein Exemplar des Bogens in einer ande-
ren Sprache als Deutsch benötigt würde, stellte die GISS Fragebögen zum Selbstausdruck bzw. zum Download von der 
Website der GISS zur Verfügung.

5 METHODISCHE PLANUNG UND DURCHFÜHRUNG ________________________________________________________________________  
80 
Übersicht 2: Abgleich Stichprobenplan und realisierte Befragungen 
Gruppe von Wohnungslosen Stichprobe 
Plan 
Realisierte  
Befragungen Differenz 
Geflüchtete mit Bleibeperspektive 385 292 -156 
davon Geflüchtete, im Anschluss an abgeschlossenes Asylverfahren  166  
davon Geflüchtete aus der Ukraine (ab 2022)  126  
Ohne Flucht/ nach Wohnungsverlust in OBG-Unterkunft / Hotel  197  
davon in Notschlafstellen  16 17 +1 
davon in Hotels 146 126 -20 
davon in Humanitärer (Winter-)Hilfe 31 27 -4 
davon in OBG-Unterbringung freie Träger 23 15 -7 
davon in Winterhilfe Ostmerheimer Straße 12 12 0 
Ohne Fluchthintergrund / nach Wohnungsverlust in Sozialhaus 75 71 -4 
Wohnungslos in Angebot nach §§ 67 ff. SGB XII   92  
davon in Stationären Einrichtungen 47 46 -1 
davon in Niedrigschwelligem Wohnen  51 46 -5 
Wohnungslos ohne Unterkunft (Straße / Behelf) 103 100 -3 
Verdeckt wohnungslos (bei Dritten) 100 37 -64 
Nicht zuzuordnen  9 +9 
Gesamt geplant 989 798 -191 
 
− 197 wohnungslose Personen (etwa 25 %) waren nach Ordnungsbehördengesetz (OBG) institu-
tionell in einer der Einrichtungen der freien Träger oder in einem durch die Stadt Köln angemie-
teten Hotel untergebracht. Sie hatten im Verlauf ihres Lebens eigenen Wohnraum verloren, 
waren wohnungslos aus der Juge ndhilfe oder nach einem Haftaufenthalt entlassen worden 
oder mussten ohne Anschlussversorgung ihr Elternhaus verlassen. Sofern sie bereits eine ei-
gene (Miet-)Wohnung in Deutschland gehabt hatten, befinden sich auch Personen mit Flucht-
hintergrund darunter.  
− 71 befragte Personen (9 %) wohnten in einem der sogenannten Sozialhäuser der Stadt Köln. 
Zwar erfolgt die Unterbringung auch in den Sozialhäusern nach Ordnungsbehördengesetz. 
Wohnungslose Haushalte erhalten jedoch abgeschlossene Wohneinheiten, sie sind dor t zum 
Teil bereits sehr lange untergebracht.  
− Zur fünften Teilgruppe der institutionell untergebrachten Personen gehörten Wohnungslose, 
deren Unterbringung nach §§ 67 ff. SGB XII erfolgt. Dazu zählen stationäre Wohnheime und 
Angebote des niedrigschwelligen Wohnens in freier Trägerschaft. In diesen Einrichtungen fan-
den 92 Befragungen statt (12 %). 
− 100 wohnungslose Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Befragung übernachteten zum Zeit-
punkt der Befragung ohne Unterkunft auf der Straße, in Parks oder unter Brücken oder in not-
dürftigen Behelfsunterkünften wie Hauseingängen, Kellern, Abbruchhäusern, Autowracks oder 
Zelten (13 %).  
− 37 Personen (ca. 4 %) waren verdeckt wohnungslos. Das heißt, sie kamen aufgrund ihrer Woh-
nungsnotlage bei Bekannten oder Verwandten unter, begründeten dort aber keinen ständigen 
Wohnsitz.  
− Neun Fragebogen (1 %) ließen sich schließlich keiner der sieben Teilgruppen eindeutig zuord-
nen.

________________________________________________________________________ 5 METHODISCHE PLANUNG UND DURCHFÜHRUNG 
81 
Die anvisierte Zielzahl von 989 Befragungen (s. 5. 4) wurde mit 798 ausgefüllten Fragebogen nicht 
erreicht. Wie jedoch der folgende Abschnitt ( 5.8.2) zeigen wird, haben knapp 10 Prozent der er-
wachsenen Kölner Wohnungslosen Auskunft über ihre Lage geben. 
Mit Blick auf die Beteiligung in den einzelnen Teilgruppen wird deutlich, dass die Zielzahlen mit 
einer Ausnahme jeweils nur marginal und maximal um 2,5 Prozentpunkte (DuT, Tab. 1) unterschrit-
ten wurden. Die relativ große Abweichung beim Personenkreis der Geflüchteten ist wegen der ho-
hen Gesamtzahl gut verkraftbar. Gleiches gilt für die Zahl der in Hotels realisierten Interviews. In 
den Unterbringungssegmenten mit vergleichsweise kleinen absoluten Platzzahlen nach Ordnungs-
behördengesetz und in den Hilfen nach §§ 67 ff. SGB XII waren die Abweichungen von der Vorgabe 
gering. Lediglich beim Personenkreis der verdeckt Wohnungslosen unterschritt die Anzahl der rea-
lisierten Befragungen deutlich das Plansample . Durch die Zusammenführung der Befragungen in 
den einzelnen Einrichtungstypen zu insgesamt sieben Teilgruppen wohnungsloser Menschen, lie-
gen auch in absoluten Werte für alle Gruppen ausreichend verwertbare Fragebogen vor. Jedes Teil-
sample umfasst mindestens 30 zufällig befragte Fälle.  
 (Versuch einer) Hochrechnung 
Für den Auftraggeber war aber nicht nur eine Differenzierung der Befragungsergebnisse nach den 
verschiedenen Teilgruppen von Wohnungslosen interessant. Gewünscht war darüber hinaus eine 
Auswertung entlang verschiedener Lebenslagedimensionen, um Lebenssituationen, Einschränkun-
gen und Bedarfe übergreifend für alle Wohnungslosen beschreiben zu können. Die absichtsvoll un-
gleich gewichtete Stichprobe mit Quotenvorgaben von zwischen 5 und 25 Prozent einer zu Beginn 
nicht exakt genug zu bestimmenden Grundgesamtheit ließ solche Auswertungen nicht zu.  
Für die Auswertung erhielt deshalb jeder Fragebogen  bzw. jede/r Befragte einen Hochrechnungs-
faktor, mit dem auf die Grundgesamt der wohnungslosen Menschen in Köln hochgerechnet bzw. 
hochgeschätzt werden konnte. Grundgesamtheit und Hochrechnungsfaktor wurden mit dem nach-
folgend beschriebenen Verfahren ermittelt. 
Die Hochrechnung stützte sich  
− für den Personenkreis der untergebrachten wohnungslosen Menschen auf die Daten, welche 
die Stadt Köln am 31.1.2023 an das Statistische Bundesamt geliefert hatte. Köln meldete insge-
samt 10.925 untergebrachte Wohnungslose, darunter 7.810 Erwachsene und 3.120 Minderjäh-
rige. Diese Gesamtzahl ließ sich nach Geschlecht, nach Alter sowie nach deutschen und nicht -
deutschen Wohnungslosen differenzieren.
28 
− für den Personenkreis der nicht institutionell untergebrachten Wohnungslosen in Ermangelung 
aktuellerer Daten auf die Studienergebnisse der GISS (Brüchmann et al. 2022a), die für Köln 
eine Zahl von 410 Menschen ohne Unterkunft (397 Erwachsene) und 400 Menschen in verdeck-
ter Wohnungslosigkeit (387 Erwachsene) ermittelt hatte. Auch für diese Gruppen waren Ge-
schlecht, Alter und Staatsangehörigkeit bekannt. 
Hieraus ergab sich eine Grundgesamtheit von 8.5 94 erwachsenen wohnungslosen Menschen für 
die Hochrechnung.29  
Es war im nächsten Schritt für jeden Fall in der Stichprobe zu bestimmen, welchen Anteil in der 
Grundgesamtheit er repräsentierte. Nicht alle dafür erforderlichen Informationen lagen vor, und 
 
28  Nur bei fünf Personen war das nicht möglich. 
29  Die Stichprobe bildet damit 9,3 Prozent der Kölner Wohnungslosen ab.

5 METHODISCHE PLANUNG UND DURCHFÜHRUNG ________________________________________________________________________  
82 
punktuell musste auch bei der Hochrechnung, die deshalb eher eine Hochschätzung ist, auf begrün-
dete Annahmen zurückgegriffen werden.30  
Exakte Daten gab es für die Gruppe der geflüchteten Ukrainer*innen: Hier war das Statistische Lan-
desamt NRW (IT.NRW) so entgegenkommend, eine Sonderauswertung vorzunehmen. Auch für die 
beiden Gruppen der nicht institutionell untergebrachten Wohnungslosen war die Berechnung der 
Hochrechnungsfaktoren einfach, weil alle erforderlichen Daten vorlagen.  
Für die übrigen Gruppen ergaben sich die zugrunde gelegten Werte durch aktualisierte Informatio-
nen der beteiligten Stellen, und verbleibende Lücken ließen sich überwiegend durch Differenzbil-
dung schließen. Die Gesamtzahl der Geflüchteten wurde z. B. als Differenz berechnet (Anzahl aller 
untergebrachten Wohnungslosen minus Anzahl der aus der Ukraine Geflüchteten minus Anzahl der 
Untergebrachten ohne Fluchthintergrund) , nachdem sich für den Bereich der Untergebrachten 
ohne Fluchthintergrund auf Grundlage der nachrecherchierten Angaben der beteiligten Ämter nä-
herungsweise zwischen Erwachsenen und Kindern unterscheiden und auch nach Geschlecht diffe-
renzieren ließ.
31 Die Geschlechterverteilung wurde bei den Geflüchteten und den Untergebrachten 
ohne Fluchthintergrund auf Grundlage der an den Bund gelieferten Daten , zusätzlicher genauer 
Daten des Wohnungs - und des Sozialamtes  für einzelne Unterbringungsbereiche ( z. B. die große 
Gruppe der in Hotels  lebenden Menschen), und im Abgleich mit den übrigen Unterbringungsseg-
menten möglichst genau geschätzt. Für die Hilfen nach §§ 67 ff. SGB XII ließ sich die Geschlechter-
verteilung recht genau aus der Angebotsstruktur ableiten. Daten zur Staatsangehörigkeit der Un-
tergebrachten lagen aber nicht für alle Teilbereiche vor. Dass es sich bei den Geflüchteten, die ein 
Asylverfahren bereits durchlaufen hatten, um Nicht deutsche handelte, stand fest. Für die Hilfen 
nach §§ 67 ff. SGB XII wäre eine Schätzung auf Grundlage der Statistik der Bundesarbeitsgemein-
schaft Wohnungslosenhilfe möglich gewesen, wenn man von einer ähnlichen Verteilung ausgegan-
gen wäre. In den übrigen Bereichen konnten sich Annahmen auf die Gesamtverteilung in der Bun-
desstatistik oder der NRW-Landesstatistik stützen. Solche Schätzungen wurden für die Plausibilisie-
rung der „Gesamtrechnung“ zwar vorgenommen. Letztlich schien es aber seriöser, die Staatsange-
hörigkeit bei der Hochrechnung der  institutionell untergebrachten Menschen ohne Fluchthinter-
grund gar nicht zu berücksichtigen. Eine Hochrechnung für die Befragten mit diversem/anderem 
Geschlecht war nicht möglich, da die Bundesstatistik nur (sehr wenige) Fälle mit unbekanntem Ge-
schlecht ausweist. Die Fälle im Sample  wurden mit dem Hochrechnungsfaktor 1 einbezogen  (zur 
Hochrechnung DuT, Tab. 2). 
Die Hochrechnung orientiert sich an den in Köln lebenden wohnungslosen Personen. Für eine Hoch-
rechnung auf wohnungslose Haushalte wäre ein eigener Hochrechnungsfaktor notwendig gewe-
sen, der mit den vorliegenden Haushaltsdaten aber nicht gebildet werden konnte. Bei den Auswer-
tungen zu Familien mit Kindern mussten daher die ungewichteten Stichprobendaten verwendet 
werden.  
 Vertiefungsthema „Bedarfsgerechtigkeit der Angebotsstruktur“  
Das Studienteam nutzte bereits den ersten Planungsworkshop zur Vorbereitung der Befragung für 
ergänzende Erhebungen zum Hilfesystem. In drei Arbeitsgruppen (AG Wohnungslose ohne Unter-
 
30  Wohnungsamt und Sozialamt der Stadt Köln stellten zwar möglichst genaue Teilauswertungen zur Verfügung. Die Da-
ten, die Köln an den Bund gemeldet hatte, erhielt das Studienteam aber nicht. 
31  Es verbleibt an dieser Stelle nicht nur wegen der schlechten Datengrundlage, sondern auch deshalb eine Unschärfe, 
weil es vor allem bei den Gruppen ohne Fluchthintergrund erhebliche Fluktuation in den einzelnen Unterbringungs-
segmenten gibt. Stichtagsdaten können diese Dynamik nicht abbilden.

________________________________________________________________________ 5 METHODISCHE PLANUNG UND DURCHFÜHRUNG 
83 
kunft und verdeckt Wohnungslose, AG Ordnungsrechtlich Untergebrachte [ohne anerkannte Ge-
flüchtete] und AG Anerkannte Geflüchtete) ging es um die Grundstrukturen des Kölner Hilfesys-
tems, um Zielgruppen und ihre Bedarfe, fachliche Herausforderungen und Veränderungserforder-
nisse. „Beiläufig“ vermittelten darüber hinaus viele Gespräche zur Planung der Befragung weitere 
Informationen zur Bedarfsgerechtigkeit der Angebotsstruktur des Kölner Hilfesystems für Woh-
nungslose.    
Als weitere Erhebungsschritte kamen  drei Fokusgruppen zur Bedarfsgerechtigkeit der Angebots-
struktur mit Professionellen aus dem Feld der Wohnungsnotfallhilfen und angrenzender Hilfesys-
teme hinzu, und zwar unterteilt nach den Handlungsfeldern in lokalen Hilfesystemen der Woh-
nungslosenhilfe. So galt die erste Fokusgruppe dem inhaltlichen Themenschwerpunkten der „Prä-
vention“, die zweite der „Unterbringung“ und die dritte der „Wohnraumversorgung und wohnbe-
gleitenden Hilfen“.  Von besonderem Interesse in diesen Gruppendiskussionen war, wie Betroffene 
von Fachkräften durch das System  der Wohnungslosenhilfe gesteuert werden: Welche Institutio-
nen werden angesprochen, wenn die Fachkräfte mit dem Angebot der eigenen Institutionen an ihre 
Grenzen kommen? Wann und an wen vermitteln sie häufig? Welche Bedarfe bestehen aus Sicht 
der Fokusgruppenteilnehmenden im Hilfesystem, wie sind die derzeitigen Angebote gestaltet und 
welche Verbesserungen für bedarfsgerechte Hilfen sind notwendig?  
 Vertiefungsthema „Sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität 
als mögliche Ursache von Wohnungslosigkeit“ 
Großen Aufwand betrieb das Studienteam, um vertiefende Erhebungen zum möglichen Zusammen-
hang zwischen der s exuellen Orientierung und geschlechtlichen Identität und Wohnungslosigkeit 
durchzuführen. Grundlage der Arbeit waren eine Literaturrecherche und eine Zusammenfassung 
bestehender wissenschaftlicher Befunde. Vorgespräche mit dem Amt für Vielfalt dienten dazu, die 
Fragestellung zu schärfen, denn es ging auch  bei diesem Schwerpunkt darum, die Bedarfsgerech-
tigkeit der Angebote für wohnungslose LSBTIQ* zu beurteilen.  
Praktisch war es jedoch schwierig, Befragungspersonen insbesondere für die geplanten Interviews 
zu finden. Zwar recherchierte die GISS alle Kölner Institutionen, die Angebote für wohnungslose 
LSBTIQ*-Personen vorhalten, und vergewisserte sich, dass die fraglichen Stellen auch im Kontakt zu 
dieser Zielgruppe standen. Den Einrichtungen gelang es aber nicht, Interviewpersonen zu mobili-
sieren, zum einen, weil zum Zeitpunkt der Planung dann doch niemand aus der Zielgruppe den 
Dienst nutzte, zum anderen, weil Nut zer*innen nicht zu einem Interview bereit waren. Empirisch 
stützt sich dieser Bericht daher „nur“ auf eine Fokusgruppe mit Expert* innen aus dem Arbeitsfeld 
und immerhin zwei biografische Interviews.

ANHANG __________________________________________________________________________________________________________  
84 
LITERATUR 
Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (2014): Leben als Trans* in der EU. Vergleichende 
Datenanalyse aus der EU- LGBT-Erhebung. Zusammenfassung, S. 3. Abrufbar unter: fra.eu-
ropa.eu/sites/default/files/fra_uploads/fra-2015-being-trans-eu-comparative-summary_de.pdf. 
[Stand: 14.07.2023].  
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Bartelheimer, Peter; Brüchmann, Katharina; Busch -Geertsema, Volker; Henke, Jutta; Schöpke, 
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Bonn: BMAS Forschungsbericht). 
Brüchmann, Katharina; Busch -Geertsema, Volker; Henke, Jutta, Schöpke Sandra ; Steffen, Axel  
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Brüchmann, Katharina; Busch -Geertsema, Volker; Heien, Thorsten; Henke, Jutta, Pfister, Martin; 
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Bonn. 
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_________________________________________________________________________________________________________ LITERATUR 
85 
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Rechte-weltweit [Stand: 14.07.2023].  
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Spallek, Jacob; Razum, Oliver (2008): Erklärungsmodelle für die gesundheitliche Situation von Mig-
rantinnen und Migranten. In U. Bauer, U. Bittlingmayer & M. Richter (Hrsg.). Health inequalities: 
Determinanten und Mechanismen gesundheitlicher Ungleichheit. S. 271–288. Wiesbaden: VS Verl. 
für Sozialwissenschaften. 
Stadt Köln (2020): 1. Kölner Lebenslagenbericht 2020. Sozialbericht im Auftrag der Stadt Köln. Be-
arbeitet von Dr. Dietrich Engels, Ferzaneh Fakdani, Dr. Vanita Matta und Amir Albouyeh (ISG). Köln. 
Zick, Andreas; Küpper, Beate; Krause, Daniela (2016): Gespaltene Mitte –  Feindselige Zustände. 
Rechtsextreme Einstellungen in Deutschland 2016. Bonn: Dietz Verlag.

ANHANG __________________________________________________________________________________________________________  
86 
ANHANG DOKUMENTE 
Erhebungsunterlagen 1 Fragebögen institutionell untergebrachte Menschen

__________________________________________________________________________________________________________ ANHANG 
87

ANHANG __________________________________________________________________________________________________________  
88

__________________________________________________________________________________________________________ ANHANG 
89

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90 
 
Erhebungsunterlagen 2 Fragebögen nicht institutionell untergebrachte Menschen

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91

ANHANG __________________________________________________________________________________________________________  
92

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93

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94

__________________________________________________________________________________________________________ ANHANG 
95 
Erhebungsunterlagen 3 Erläuterung zum Datenschutz

ANHANG __________________________________________________________________________________________________________  
96 
Erhebungsunterlagen 4 Verschwiegenheitserklärung

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97 
Erhebungsunterlagen 5 Informationen zum Ablauf der Befragung für institutionell untergebrachte 
anerkannte Geflüchtete

ANHANG __________________________________________________________________________________________________________  
98

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99 
Erhebungsunterlagen 6 Informationen zum Ablauf der Befragung für institutionell untergebrachte 
Wohnungslose

ANHANG __________________________________________________________________________________________________________  
100

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101 
Erhebungsunterlagen 7 Informationen zum Ablauf der Befragung für Wohnungslose ohne Unterkunft 
und verdeckt Wohnungslose

ANHANG __________________________________________________________________________________________________________  
102

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103 
Erhebungsunterlagen 8 Mitglieder Lenkungskreis  
Stadt Köln   
Stabsstelle Sozialplanung, Sozialberichterstattung Günter Schlanstedt 
Stabsstelle Sozialplanung, Sozialberichterstattung Christiane Rennert 
Amt Vielfalt und Integration Michael Lätsch 
Amt für Soziales, Arbeit und Senioren Patricia Frommer, Christina Stark 
Amt für Kinder, Jugend und Familie Uwe Schärpf, Marcus Wagner, Petra Wallraff-Becker 
Gesundheitsamt  Dr. Sabine Eichberg, Holger Vinke 
Amt für Wohnungswesen Gesa Bokranz, Sabine Karaasch-Grüner, Renate Spiller 
Erhebungsunterlagen 9 Mitglieder Begleitgruppe 
Stadt Köln   
Stabsstelle Sozialplanung, Sozialberichterstattung Günter Schlanstedt 
Stabsstelle Sozialplanung, Sozialberichterstattung Christiane Rennert 
Amt Vielfalt und Integration Michael Lätsch 
Amt für Soziales, Arbeit und Senioren Patricia Frommer, Christina Stark 
Amt für Kinder, Jugend und Familie Uwe Schärpf, Marcus Wagner, Petra Wallraff-Becker 
Gesundheitsamt  Dr. Sabine Eichberg, Holger Vinke 
Amt für Wohnungswesen Gesa Bokranz, Sabine Karaasch-Grüner, Renate Spiller 
Träger   
agisra e. V. Soraya Geara 
Caritasverband für die Stadt Köln e. V. Sabine Brüsting 
Deutsches Rotes Kreuz Hanna Machulla, Wolfgang Schäfer 
Diakonie Michaelshoven e. V.  Susanne Hahmann 
Diakonisches Werk Köln und Region gGmbH Michael Lampa, Maja Schumacher 
Internationaler BUND (IB) Peter Schweigert, Peter Zinken 
Johannesbund gGmbH Thore Klahr, Monika Scholz 
Kölner Arbeitslosenzentrum e.V. Bernd Mombauer 
Looks e. V. Sabine Reinke 
SkF - Sozialdienst katholischer Frauen e. V. Jutta Arens, Karolin Balzar, Heike Stoppenbach 
SKM Köln - Sozialdienst Katholischer Männer e. V. Andreas Hecht, Jane van Well 
Sozialistische Selbsthilfe Mühlheim e.V. Rainer Kippe 
Vringstreff e. V. Jutta Eggeling, Kai Hauprich 
Selbsthilfe Ilse Kramer 
Diözesancaritasverband Köln Andreas Sellner 
Oase Benedikt Labre Christine Böhle 
Off Road Kids Sven Aulmann 
Arche für Obdachlose Bram Gätjen 
Initiative Recht auf Stadt Köln Werner Eggert 
MachMit e. V. Karl-Benedikt Joest

ANHANG __________________________________________________________________________________________________________  
104 
Erhebungsunterlagen 10 Erhebungsprogramm 
 
 
 
Fokusgruppe/Interview Anzahl 
Personen 
Träger/Institution Gesprächsperson 
Fokusgruppe „LSBTIQ* in Woh-
nungslosigkeit“ 5 
• Aidshife Köln e.V., Wohnprojekt „Vogelgesang“ 
• Stadt Köln, Fachstelle LSBTI des Amtes für Vielfalt 
• Evangelische Jugendhilfe Godesheim, Stationäre Wohngruppe „Queere Vielfalt“ 
• Looks e.V. 
    
 
Fokusgruppe „Prävention“ 4 
• Diakonie Michaelshoven, Projekt „BerMico“ 
• Stadt Köln, Fachstelle Wohnen – Prävention 
• Sozialdienst Katholischer Männer e.V., Projekt „BerMico“ 
Fokusgruppe „Unterbringung“ 5 
• Diakonie Michaelshoven, Koordination Notunterbringung Elisabeth-Frey-Haus 
• Diakonie Michaelshoven, Koordination Hotel-Scouts 
• ResoDienste der Stadt Köln, Fachplanung und Projektkoordination 
• Sozialdienst Katholischer Männer e.V., Sachgebietsleitung Humanitäre Hilfen, Winter-
    
         
 Fokusgruppe „Wohnraumver-
sorgung und wohnbegleitende 
Hilfen“ 
4 
• Diakonie Michaelshoven, Ambulante Begleitung für Frauen 
• ResoDienste der Stadt Köln, Fachplanung und Projektkoordination 
• Sozialdienst katholischer Frauen e.V., Leitung Wohnungslosenhilfe 
• Sozialdienst Katholischer Männer e.V., Projekt „Viadukt“ und Housing First 
 
Narrative Interviews mit woh-
nungslosen Personen aus dem 
LSBTIQ*-Spektrum 
2

Herausgeber
Gesellschaft   für innovative Sozialforschung und Sozialplanung e. V.
Kohlhökerstraße 22
28203 Bremen
Tel.:  0421 334708-0 – Fax: 0421 3398835
E-Mail:  post@giss-ev.de – Internet: www.giss-ev.de
Projektbearbeitung
Prof. Dr. Volker Busch-Geertsema
Jutta Henke
Sandra Schöpke
Axel Steff  en
Bremen, März 2024
Die Oberbürgermeisterin
Dezernat für Soziales, Gesundheit und Wohnen
V/3 Sozialplanung/Sozialberichterstattung
Willy-Brandt-Platz 2
50679 Köln
Auft  raggeberin
Peter Bartelheimer    Christian Erzberger    Jutta Henke
Anwendungsevaluation 
YouConnect
Schlussbericht Mai 2022
Auftraggeber:

Beratungsverlauf (5)

03.09.2024 Integrationsrat
TOP 5.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
10.09.2024 Gesundheitsausschuss
TOP 6.9 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
17.09.2024 Jugendhilfeausschuss
TOP 8.5.4 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
26.11.2024 Stadtarbeitsgemeinschaft Queerpolitik
TOP 9.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
23.01.2025 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
TOP 7.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1253/2024
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
19.08.2024
Erstellt
11.04.2024 16:19