V/0328/2016
Feststellung des Jahresabschlusses und Verwendung des Jahresgewinns der citeq zum 31.12.2015
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Beschlussvorlage
4185 Zeichen
V/0328/2016 DER OBERBÜRGERMEISTER citeq Betrifft Feststellung des Jahresabschlusses und Verwendung des Jahresgewinns der citeq zum 31.12.2015 Beratungsfolge 08.06.2016 Betriebsausschuss der citeq Vorberatung 29.06.2016 Haupt- und Finanzausschuss Vorberatung 29.06.2016 Rat Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: Der Jahresabschlu ss der citeq zum 31.12.20 15 (Anlage) wird mit der Bilanzsumme von 44.796.315,01 € und einem Jahresüberschuss von 806.406,87 € festgestellt. 1. Der Jahresüberschuss 2015 in Höhe von 806.406,87 € wird wie folgt verwendet: 475.615,34 € werden an die Stadt Münst er ausgeschüttet. Für die Verzinsung der Pension s- rückstellungen in Höhe von insgesamt 330.791,53 € wird eine Rücklage gebildet. 2. Der Lagebericht wird zur Kenntnis genommen. 3. Dem Betriebsausschuss der citeq wird für das Kalenderjahr 2015 Entlastung erteilt. Begründung: Die BPG Beratungs- und Prüfungsgesellschaft mbH, 48147 Münster, hat im Auftrag der citeq und mit Zustimmung der Gemeindeprüfungsanstalt Nordrhein-Westfalen den Jahresabschluss und den Lag e- bericht des Kalenderjahres 2015 geprüft. Die geprüften Unterlagen sind gemäß § 15 der Betriebssat- zung der citeq dem Betriebsausschuss sowie dem Rat vorzulegen. Zu 1. Jahresabschluss 2015 Die Gewinn- und Verlustrechnung für das Kalenderjahr 2015 vom 01.01.2015 bis 31.12.2015 weist einen Jahresüberschuss von 806.406,87 € auf. Dieses Ergebnis konnte erzielt werden, obwohl bereits eine Leistungsentgeltrückerstattung in Höhe von 1.169.032,01 € an die Kooperations- partner gemäß der Öffentlich -rechtlichen Vereinbarung (ÖrV) stattgefunden hat (Anteil Stadt Münster: 502.683,76 €), Vorlagen-Nr.: V/0328/2016 Auskunft erteilt: Herr Boenigk Ruf: 492 18 11 E-Mail: Boenigk@citeq.de Datum: 17.05.2016 Öffentliche Beschlussvorlage - 2 - V/0328/2016 der Pensionsrückstellung die Veränderung in Höhe von 650.404,00 € zugeführt wurde, um den Pensionsfall der in der citeq beschäftigten Beamten ausreichend abzudecken, der gesetzlichen Beihilferückstellung die Veränderung in Höhe von 128.782,00 € zugeführt wurde, um das stetig steigende Beihilferisiko der durch die citeq finanzierten Pensionäre und aktiven Beamten auch künftig abdecken zu können. Um zu gewährleisten, dass die citeq künftig alle Pensionsansprüche befriedigen kann, wurde eine Vereinbarung zwischen der Stadt Münster und der citeq getroffen, wonach sich die Stadt Münster verpflichtet, den Barwert der übertragen en Pensionslasten in Höhe von 6.615.830,59 € zu verzinsen (330.791,53 €). Für den Jahresabschluss 2015 der citeq wurde ein Zinssatz von 5,0 % zugrunde ge- legt. Die citeq führt die Zinsen in Höhe von 330.791,53 €, die Veränderungen der Pensionsrückstellungen in Höhe von 650.404,00 €, die Veränderungen der Beihilferückstellungen in Höhe von 128.782,00 € und die Veränderung der Altersteilzeitrückstellung in Höhe von 109.613,00 € einem vom Amt für Finanzen und Beteiligungen verwalteten Fonds zu. Der nach Bildung der Rücklagen verbleibende Ü berschuss in Höhe von 475.615,34 € wird an die Stadt Münster ausgeschüttet. Prüfungsergebnis Die BPG Beratungs- und Prüfungsgesellschaft mbH, 48147 Münster, erteilt der citeq für das Kale n- derjahr 2015 einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk. Zu 2.: Lagebericht 2015 Die BPG Beratungs- und Prüfungsgesellschaft mbH, 48147 Münster, hat festgestellt, dass der Lag e- bericht gemäß § 25 der Eigenbetriebsverordnung NRW (EigVO NRW) in der aktuellen Fassung aufgestellt wurde, im Einklang mit dem Jahresabschluss steht und sonstige Angaben im Lagebericht keine falschen Vorstellungen von der Lage der ei genbe- triebsähnlichen Einrichtung wecken. Der Lagebericht 2015 der citeq wird gem. § 26 der EigVO NRW zur Kenntnis genommen. Zu 3.: Dem Betriebsausschuss der cit eq wird für das Kalenderjahr 2015 Entlastung erteilt. Die Entlastung des Betriebsleiters erfolg t gemäß § 5 Abs. 5 EigVO NRW in der nächsten Sitzung des Betriebsau s- schusses. I. V. Wolfgang Heuer Stadtrat Anlagen: Jahresabschlussbericht für das Jahr 2015
2015-12-31_Jahresabschluss_2015_Bericht
72291 Zeichen
Jahresabschluss
Lagebericht
Geschäftsjahr 2015
Impressum
Herausgeberin
Stadt Münster
citeq
Redaktion
Peter Boenigk
Tel.: 0251/492-18 11
Fax: 0251/492-77 10
e-Mail: boenigk@citeq.de
http://www.citeq.de
3
Sei-
te: 3
Jahresabschluss
Seite
Bilanz zum 31. Dezember 2015 4
Gewinn- und Verlustrechnung für
das Wirtschaftsjahr vom 1. Januar
bis 31. Dezember 2015
6
Anhang 7
Anlage
Anlagennachweis 19
Lagebericht 20
4
Bilanz zum 31. Dezember 2015
A K T I V S E I T E 31.12.2015 31.12.2014
EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Software 1.684.974,00
1.622.659,00
2. Geleistete Anzahlungen
11.959,50
168.246,69
1.696.933,50
1.790.905,69
II. SACHANLAGEN
1. Fahrzeuge
45.540,00
34.071,00
2. Betriebs- u. Geschäftsausstattung 5.348.744,00
4.944.041,00
3. Anlagen im Bau
0,00
127.721,93
5.394.284,00
5.105.833,93
III. FINANZANLAGEN
1. Beteiligungen
8.596,00
8.596,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 20.324.135,59
18.234.918,79
20.332.731,59
18.243.514,79
27.423.949,09
25.140.254,41
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. VORRÄTE
Betriebsstoffe
62.760,47
60.508,99
II. FORDERUNGEN UND SONSTIGE
VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 176.968,72
134.586,21
2. Forderungen an die Stadt
15.267.163,33
15.888.079,72
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr
31.12.2015 6.615.830,59 €
31.12.2014 6.630.965,85 €
3. Sonstige Vermögensgegenstände 188.092,29
139.092,28
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr
31.12.2015 133.223,00 €
31.12.2014 125.185,00 €
15.632.224,34
16.161.758,21
III. GUTHABEN BEI KREDITINSTITUTEN
386.798,30
387.256,32
16.081.783,11
16.609.523,52
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN
1.290.582,81
1.439.900,86
44.796.315,01
43.189.678,79
5
Sei-
te: 5
P A S S I V S E I T E 31.12.2015 31.12.2014
EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. STAMMKAPITAL
200.000,00
200.000,00
II. GEWINNRÜCKLAGEN
andere Gewinnrücklagen
6.445.497,06
6.113.948,77
III. JAHRESÜBERSCHUSS
806.406,87
1.928.636,63
7.451.903,93
8.242.585,40
B. SONDERPOSTEN AUS ZUSCHÜSSEN
ZUR FINANZIERUNG DES SACHANLAGEVERMÖGENS
1.604,00
2.590,00
C. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen u. ähnliche Verpflichtungen 22.285.111,00
21.505.925,00
2. Steuerrückstellungen
0,00
21.100,67
3. Sonstige Rückstellungen
1.263.351,33
1.437.266,23
23.548.462,33
22.964.291,90
D. VERBINDLICHKEITEN
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.127.639,62
1.142.249,05
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
31.12.2015 1.127.639,62 €
31.12.2014 1.142.249,05 €
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 395.104,90
476.639,06
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
31.12.2015 395.104,90 €
31.12.2014 476.639,06 €
3. Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt 2.884.944,03
1.835.724,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
31.12.2015 2.884.944,03 €
31.12.2014 1.835.724,00 €
4. Sonstige Verbindlichkeiten
9.363.501,92
8.495.532,18
a) davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
31.12.2015 9.363.501,92 €
31.12.2014 8.495.532,18 €
b) davon aus Steuern
31.12.2015 51.677,57 €
31.12.2014 51.461,06 €
13.771.190,47
11.950.144,29
E. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN
23.154,28
30.067,20
44.796.315,01
43.189.678,79
6
Gewinn- und Verlustrechnung für das Wirtschaftsjahr vom
1. Januar bis 31. Dezember 2015
2015 2015
2014
EUR EUR
EUR
1. Umsatzerlöse
24.123.756,24
24.534.491,17
./. Rückerstattung ÖrV
-1.169.032,01
-12.062,74
22.954.724,23
24.522.428,43
2. Sonstige betriebliche Erträge
59.814,80
77.844,77
3. Gesamtleistung
23.014.539,03
24.600.273,20
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Hilfs- und Betriebs-
stoffe und für bezogene Waren
137.927,38
167.557,59
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen
7.377.378,67
7.298.359,85
7.515.306,05
7.465.917,44
5. Rohergebnis
15.499.232,98
17.134.355,76
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter
7.133.032,59
6.994.381,13
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung
1.818.964,99
2.463.994,87
davon für Altersversorgung:
8.951.997,58
9.458.376,00
2015: 766.219,06 €
2014: 1.500.171,12 €
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögens-
gegenstände des Anlagevermögens und
Sachanlagen
3.063.586,15
3.085.184,17
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen
1.938.107,72
2.022.864,44
9. Betriebsergebnis
1.545.541,53
2.567.931,15
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
338.767,25
343.478,40
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
1.053.943,03
982.518,14
davon aus Aufzinsung
2015: 1.050.109,00 €
2014: 980.533,00 €
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
830.365,75
1.928.891,41
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
22.860,88
-602,22
14. Sonstige Steuern
1.098,00
857,00
23.958,88
254,78
15. Jahresüberschuss
806.406,87
1.928.636,63
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Sei-
te: 7
Anhang
Angaben zur Form und Darstellung von Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 wurde nach den handelsrechtlichen Rechnungslegungsvo r-
schriften des Handelsgesetzbuches sowie den erg änzenden Vorschriften der Eigen betriebsverordnung Nord-
rhein-Westfalen (EigVO NRW) aufge stellt. Den betrieblichen Besonderheiten wurde durch die Erweiterung der
Bilanzgliederung um die Posten " Fahrzeuge", "Forderungen an die Stadt ", "Verbindlichkeiten gegenüber der
Stadt" und "Sonderposten aus Zuschüs sen zur Finanzierung des Sachanlagevermögens" sowie der Glied e-
rung der Gewinn - und Verlustrechnung durch die Kürzung der Umsatzerlöse um die Rückerstattung des im
ÖrV-Bereich erzielten Überschusses an die Kooperationspartner entsprochen. Die Gewinn - und Verlustrech-
nung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Die Bilanzansätze der Jahresabschlussbilanz zum 31.12.2014 wurden unverändert übernommen.
Erläuterungen zu den Positionen von Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung bezüglich Ausweis,
Bilanzierung und Bewertung
a) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen werden zu Anschaffungs - oder Herstellungs-
kosten angesetzt und planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Dabei rich-
ten sich die Abschreibungssätze nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Geringwertige Anlagegüter
mit Anschaffungskosten bis zu 410,00 € werden im Jahr des Zugangs abgeschrieben und im Anlagennac h-
weis in die Abgänge einbezogen.
Die Finanzanlagen sind am Bilanzstichtag zu Anschaffungskosten bewertet.
Die Vorräte wurden durch körperliche Bestandsaufnahme ermittelt und mit dem gewogenen Durchschnittswert
unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet.
Forderungen und sonstige Vermögensg egenstände sind zum Nominalwert unter Berücksichtigung des e r-
kennbaren Ausfallrisikos bewertet.
Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nominalbeträgen angesetzt.
Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Au fwand für
eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Die Auflösung der abgegrenzten Beträge erfolgt linear en t-
sprechend dem Zeitablauf.
Die Sonderposten aus Zuschüssen zur Finanzierung des Sachanlagevermögens enthalten die für Anschaffu n-
gen der Vermögensgegenstände des Anlagevermögens verwendeten Zuwendungsbeträge, vermindert um die
Beträge, die den bis zum Bilan zstichtag angefallenen Abschrei bungen auf die mit diesen Mitteln finanzierten
Vermögensgegenständen entsprechen.
Die Rückstellungen für Pensionen sind versicherungsmathematisch unter Berücksichtigung der Generatione n-
tafel der Heubeck AG, Köln 2005, angesetzt. Es wurde das Teilwertverfahren angewendet und ein Rec h-
nungszinsfuß von 5,0 % sowie Gehalts - und Rententrend von jeweils 0,0 % zu Gru nde gelegt. Besoldungs -
und Gehaltssteigerungen wurden berücksichtigt.
Für die Berechnung der Beihilferückstellungen wurde für die Beamten der Stadt Münster ein Prozentsatz in
Höhe von 19,8 % des Teilwertes für Versorgungsleistungen vom Personal - und Organ isationsamt der Stadt
Münster ermittelt ; es wurde ein Rechnungszinsfuß von 5,0 % sowie Gehalts - und Rententrend von jeweils
0,0 % zu Grunde gelegt.
Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ung e-
wissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Bei Rückste l-
lungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem J ahr werden zukünftige Preis - und Kostensteigerungen b e-
rücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen und eine Abzinsung auf den
Abschlussstichtag mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergange-
nen sieben Geschäftsjahre vorgenommen.
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Der Barwert der Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen wurde mit einem Zinssatz in Höhe von 5,5 %
berechnet.
Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag ausgewiesen.
Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Ertrag für
eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Die Auflösung der abgegrenzten Beträge erfolgt linear en t-
sprechend dem Zeitablauf.
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Sei-
te: 9
Angaben zu Posten der Bilanz
Aktivseite
Anlagevermögen
Die Entwicklung des Anlagevermögens wird im beigefügten Anlagennachweis auf S. 1 9 gezeigt.
Die Investitionen der citeq lagen im Jahr 201 5 bei 5.367.056,19 €. Die Investitionen setzen sich wie folgt z u-
sammen:
Bezeichnung Investitionen
2015 in €
Investitionen
2014 in €
Investitionen
2013 in €
Software (SW) 871.005,76 869.658,58 745.932,53
Geleistete Anzahlung für SW 11.959,50 121.585,89 46.660,80
PKW 24.700,01 29.354,00 0,00
Technische Ausstattung 14.927,92 31.620,62 62.303,82
Mobiliar (Ausstattung Data-Center mit Systemschränken) 171.942,44 15.381,81 8.145,15
Sonstiges Inventar 0,00 2.528,75 5.093,20
Rechnersysteme 600.567,07 747.590,06 953.629,26
Monitore 175.105,53 146.541,30 111.970,83
Drucker, Plotter, Scanner 87.728,03 156.428,44 94.131,96
Sonstige DV-Peripheriegeräte 463.607,67 36.422,52 104.172,26
Router, Hub, Switch 429.815,53 515.973,09 250.102,03
DV-Netzkomponenten 0,00 0,00 360.630,26
TK-Anlagen, Komponenten 251.013,22 702.156,63 16.180,61
GWG 175.466,71 118.302,64 664.223,90
Anlagen im Bau 0,00 29.308,63 98.413,30
Finanzanlagen 2.089.216,80 1.061.790,94 1.193.032,17
Summe 5.367.056,19 4.584.643,90 4.714.622,08
Die vorhandenen Anlagen der citeq konnten im Wesentlichen technisch und wirtschaftlich optimal genutzt
werden. Im Sinne einer sicheren Bewältigung der Aufgabenstellung sind sie zurzeit ausreichend dimensioniert.
Umlaufvermögen
Die Forderungen an die Stadt Münster belaufen sich auf 15.267.163,33 € (Vorjahr: 15.888.079,72 €). Darin
enthalten sind Forderungen aus
der gestundeten Abgeltung für übernommene, laufende und zukünftige Pensionsverpflichtungen von der
Stadt Münster in Höhe von 6.615.830,59 € (Vorjahr: 6.630.965,85 €),
kurzfristigen Geldanlagen aus dem ÖrV-Bereich in Höhe von 8.426.383,24 € (Vorjahr: 8.215.009,45 €),
Geldanlagen auf Konten der Stadt Münster bei Kreditinstituten von 0,00 € (Vorjahr: 873.929,43 €),
Zinsforderungen von 976,86 € (Vorjahr: 0,00 €),
Gewerbesteuerforderungen von 24.805,50 € (Vorjahr: 0,00 €) sowie
Lieferungen und Leistungen in Höhe von 199.167,14 € (Vorjahr: 168.174,99 €).
10
Passivseite
Eigenkapital
01.01.2015
€
Zuführung
€
Entnahme
€
31.12.2015
€
Entwicklung des Eigenkapitals
Stammkapital 200.000,00 0,00 0,00 200.000,00
Gewinnrücklagen 6.113.948,77 331.548,29 0,00 6.445.497,06
Jahresüberschuss 1.928.636,63 806.406,87 1.928.636,63 806.406,87
Summe 8.242.585,40 1.137.955,16 1.928.636,63 7.451.903,93
Nach § 12 der Betriebssatzung der citeq beträgt das Stammkapital 200.000,00 €.
Der Jahresüberschuss des Vorjahres wurde in Höhe von 331.548,29 € den Gewinnrücklagen zugeführt. Der
verbliebende Betrag in Höhe von 1.597.088,34 € wurde an die Stadt Münster ausgeschüttet.
Der Jahresüberschuss des Wirtschaftsjahres 2015 der citeq beläuft sich auf 806.406,87 €.
Sonderposten
Die Auflösung des Sonderpostens aus Zuschüssen der öffentlichen Hand zur Finanzierung des Sachanlag e-
vermögens erfolgt analog zur Abschreibung der bezuschussten Anlagegüter.
Rückstellungen
Die Entwicklung der Rückstellungen ist der folgenden Tabelle zu entnehmen:
01.01.2015
€
Zuführung
€
Entnahme
€
Aufzinsung
€
31.12.2015
€
Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen
Pensionsrückstellung 17.951.526,00 718.436,28 942.057,28 874.025,00 18.601.930,00
Rückstellung für
Beihilfeverpflichtung 3.554.399,00 18.153,69 65.455,69 176.084,00 3.683.181,00
Summe Pensionsrück-
stellungen und ähnliche
Verpflichtungen
21.505.925,00 736.589,97 1.007.512,97 1.050.109,00 22.285.111,00
11
Sei-
te:
11
01.01.2015
€
Zuführung
€
Entnahme
€
Auflösung
€
31.12.2015
€
Sonstige Rückstellungen
Urlaub und Überstunden 624.341,94 624.134,04 624.341,94 0,00 624.134,04
Altersteilzeit 283.161,00 180.662,00 71.049,00 0,00 392.774,00
Ausstehende
Rechnungen 465.211,29 140.334,00 399.837,31 21.793,69 183.914,29
Archivierungskosten 39.000,00 0,00 0,00 0,00 39.000,00
Rechtsstreit 2.090,00 0,00 0,00 2.090,00 0,00
Jahresabschluss 23.462,00 23.529,00 23.004,15 457,85 23.529,00
Summe Sonstige
Rückstellungen 1.437.266,23 968.659,04 1.118.232,40 24.341,54 1.263.351,33
Verbindlichkeiten
Die erhaltenen Anzahlungen betragen 1.127.639,62 € für Leistungen, die in folgenden Jahren erbracht wer-
den.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen der citeq belaufen sich auf 395.104,90 €.
Die Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt Münster belaufen sich auf 2.884.944,03 € (Vorjahr:
1.835.724,00 €).
Davon betreffen
569.406,94 € (Vorjahr: 0,00 €) Bankverbindlichkeiten auf Konten , die von der Stadtkasse für die citeq g e-
führt werden,
502.683,76 € (Vorjahr: 4.968,64 €) Leistungsentgeltrückerstattung des ÖrV-Bereichs,
1.812.273,85 € (Vorjahr: 1.826.503,68 €) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber
der Stadt Münster,
579,48 € (Vorjahr: 226,08 €) Zinsverbindlichkeiten und
0,00 € (Vorjahr: 4.025,60 €) Gewerbesteuer.
Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 9.363.501,92 € enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten
gegenüber Kooperationspartnern (ohne Stadt Münster) in Höhe von 8.426.383,24 € aus kur zfristigen
Geldanlagen und 666.348,25 € Leistungsentgeltrückerstattung an Kunden des ÖrV-Bereichs,
gegenüber dem Finanzamt in Höhe von 51.677,57 € (Umsatzsteuer) und
gegenüber Zweckverband in Höhe von 218.620,06 €.
Für die Verbindlichkeiten bestehen die folgenden Restlaufzeiten:
davon mit einer Laufzeit
Verbindlichkeiten in T€ Gesamt bis 1 Jahr über 5 Jahre
Erhaltene Anzahlungen 1.128 1.128 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 395 395 0
Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt Münster 2.885 2.885 0
Sonstige Verbindlichkeiten 9.363 9.363 0
Gesamt 13.771 13.771 0
12
b) Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung
Die Umsatzerlöse der citeq wurden durch Erträge mit Einrichtungen der Stadt Münster, mit Kooperationspar t-
nern und Dritten erzielt.
Folgende Leistungen wurden ausschließlich für die Stadt Münster erbracht:
Leistung
Durchschnitt
(Anzahl)
2015
Durchschnitt
(Anzahl)
2014
Durchschnitt
(Anzahl)
2013
Bereitstellung von Zentraleinheiten (PC, Notebooks, Thin
Client) 3.716 3.595 3.607
Bereitstellung von Monitoren und Beamern 3.447 3.341 3.251
Bereitstellung von Druckern/Plottern 1.492 1.492 1.451
Bereitstellung von Scannern 279 233 226
Bereitstellung von Sicherungssystemen 13 13 12
Bereitstellung von Telefaxgeräten 298 307 307
Bereitstellung von PDA/Blackberry 344 335 315
Bereitstellung von Telefongeräten/-einrichtungen und
mobile Telefonie 7.162 6.991 6.966
Abrechnung in €
Bereitstellung von Anwendungen (Software) 2.023.816,10 1.890.537,52 1.543.358,74
Bereitstellung von Hard- und Software gesamt 8.700.350,81 9.328.093,49 8.193.503,13
Folgende Leistungen wurden ausschließlich für den Medienentwicklungsplan der Stadt Münster erbracht:
Leistung
Durchschnitt
(Anzahl)
2015
Durchschnitt
(Anzahl)
2014
Durchschnitt
(Anzahl)
2013
Bereitstellung von Zentraleinheiten (PC, Notebooks) 3.043 3.068 3.066
Bereitstellung von Monitoren und Beamern 2.553 2.652 2.642
Bereitstellung von Druckern/Plottern 573 563 555
Bereitstellung von Scannern 129 145 146
Bereitstellung von sonstigen Geräten 0 0 1
Abrechnung in €
Bereitstellung von Systemen, Anlagen und Netzen 383.781,15 400.220,16 376.736,94
Bereitstellung von Hardware und Netzen gesamt 2.178.231,04 2.120.997,34 2.159.481,73
13
Sei-
te:
13
Folgende Dienstleistungen wurden im Rahmen der ÖrV für die Kooperationspartner und Dritte erbracht:
Aufgabenbereich Umsatzanteil vor Ausschüttung
2015 2014 2013
Zentrale Verwaltung 0,03%
Personalwesen 13,02% 12,22% 11,32%
Statistik und Wahlen 0,42% 0,45% 1,56%
Kämmerei (SAP und Infoma NKF) 19,39% 21,72% 22,44%
Kasse (Verwaltungsvollstreckung) 1,56% 0,80% 0,35%
Steuern (Steuern und Abgaben) 4,61% 4,64% 4,86%
Liegenschaften 0,00% 0,00% 0,21%
Sicherheit und Ordnung (Ausländerwesen, Verkehrs-
ordnungswidrigkeiten, Veterinärangelegenheiten, Ord-
nungsangelegenheiten, Führerscheinwesen)
7,27% 7,25% 6,77%
Einwohner- und Meldewesen 5,92% 6,32% 5,02%
Personenstand (Standesamt) 1,55% 1,51% 1,35%
Feuerschutz (Krankentransport) 0,74% 0,47% 0,33%
Schule und Kultur 0,05% 0,07% 0,11%
Büchereiwesen 0,13% 0,13% 0,13%
Musikschule 0,06% 0,06% 0,06%
Soziales (Sozialwesen) 8,70% 9,04% 11,03%
Jugend (Mündelgeld, Kostenermittlung Kindergärten,
Kindergartenverfahren, Jugendamtsverfahren) 3,40% 3,41% 2,63%
Gesundheitswesen 0,06% 0,07% 0,06%
Bauverwaltung 0,48% 0,51% 0,51%
Vermessung und Kataster 0,14% 0,14% 0,16%
Bauordnung 0,24% 0,24% 0,25%
Wohnungsförderung (Wohnungswesen) 0,34% 0,34% 0,35%
Hochbau 0,35% 0,23% 0,23%
Tiefbau (Tiefbauinformation/Fäkalschlammentsorgung) 0,01% 0,01% 0,19%
Grünflächen (Friedhofswesen) 0,18% 0,19% 0,16%
Wirtschaftliche Betätigung
(Virenschutz, Datenbanken, IMSWare) 2,61% 2,65% 2,30%
Bereitstellung Server 0,81% 0,53% 0,37%
Betrieb, Unterhaltung von Netzen
(Allgemeine Leistungen, Abruf von Leistungen, Anbindung
von Nebenstandorten)
7,83% 7,45% 7,11%
Dienstleistungen
(DataClearing NRW, Krebsregister, Governikus) 5,69% 5,78% 5,77%
Dienste (Internet-Server/Nutzer, Internet-Leistungen nach
Angebot, Redaktionssystem, Virtuelle Poststelle, E-
Government)
7,24% 7,25% 7,88%
14
Aufgabenbereich Umsatzanteil vor Ausschüttung
2015 2014 2013
Dienstleistung/Betreuung (Betreuung fremder Systeme,
Arbeitsstunden, Datensicherung, digitale Archivierung,
Dokumenten-Management-System)
2,61% 1,98% 1,85%
Pauschalen (Einwohnerpauschale u. a.) 4,56% 4,54% 4,64%
Summe über alle Aufgaben 100,00% 100,00% 100,00%
Zusammenstellung der Erträge
Die Leistungen wurden nach dem gültigen Preisverzeichnis abgerechnet.
Leistung Erträge
2015 in € 2014 in € 2013 in €
Dienstleistungen direkt für die Stadt Münster 8.700.350,81 9.328.093,49 8.193.503,13
Dienstleistungen für den Bereich Medienentwicklungsplan
der Stadt Münster 2.178.231,04 2.120.997,34 2.159.481,73
Dienstleistungen für die Kooperationspartner (Anteil Stadt
Münster) 4.874.500,90 4.645.811,87 4.451.125,68
Dienstleistungen für die Kooperationspartner (Dritte) 8.065.667,05 8.166.363,59 8.151.708,54
Sonstige Leistungen (Veranstaltungen, Schulungen, Bera-
terleistungen, kurzfristige Ausleihungen von Hardware) 305.006,44 273.224,88 462.145,42
Leistungsentgeltrückerstattung an die Kooperationspartner -1.169.032,01 -12.062,74 -1.038.831,12
Umsatzerlöse gesamt 22.954.724,23 24.522.428,43 22.379.133,38
Sonstige betriebliche Erträge (Veräußerung von Anlage-
vermögen, Versicherungserstattungen, Auflösung Sonder-
posten)
59.814,80 77.844,77 75.191,11
Finanzerträge 338.767,25 343.478,40 341.751,86
Erträge gesamt 23.353.306,28 24.943.751,60 22.796.076,35
Zusammenstellung der Aufwendungen
Leistung Aufwendungen
2015 in € 2014 in € 2013 in €
Materialaufwendungen 7.515.306,05 7.465.917,44 6.386.524,18
Personalaufwendungen 8.951.997,58 9.458.376,00 7.951.506,18
Abschreibungen 3.063.586,15 3.085.184,17 3.829.741,16
Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.938.107,72 2.022.864,44 2.001.748,30
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.053.943,03 982.518,14 947.869,87
Steueraufwendungen 23.958,88 254,78 35.010,59
Aufwendungen gesamt 22.546.899,41 23.015.114,97 21.152.400,28
Die Materialaufwendungen betreffen im Wesentlichen Aufwendungen für die Unterhaltung und Wartung der
Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie der immateriellen Vermögensgegenstände und Aufwendungen für
Dienstleistungen und Datenleitungen.
15
Sei-
te:
15
Die Personalaufwendungen setzen sich aus den Regelzahlungen, Sonderzuwendungen, Beihilfen, Verso r-
gungsaufwendungen sowie vermögenswirksamen Leistungen zusammen. Für die tariflich Beschäftigten en t-
halten sie zusätzlich die Beiträge zu den Versorgungskassen, Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung
und pauschalierte Lohnsteuern.
Zu den Abschreibungen wird auf den beigefügten Anlagennachweis auf S. 19 verwiesen.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Aufwendungen für Verwaltungslei s-
tungen der Stadt Münster, Gebäudemieten sowie Aufwendungen für Porto.
Der Zinsanteil im Zuführungsbetrag für Pensions - und Beihilferückstellungen wird unter den Zinsen und ähn-
lichen Aufwendungen ausgewiesen. Dieser beläuft sich auf 1.050.109,00 € (Vorjahr: 980.533,00 €).
Unter den Steueraufwendungen werden Steueraufwendungen in Höhe von 23.958,88 € gezeigt, wovon
22.860,88 € auf Steuern vom Einkommen und Ertrag entfallen.
Angaben zum Jahresergebnis
Im Wirtschaftsjahr 201 5 wurde ein Jahresgewinn von 806.406,87 € erzielt, der gegenüber dem Vorjahr um
1.122.229,76 € gesunken ist. Die gesunkenen Aufwendungen (468.215,56 €) wurden durch die deutlich ge-
sunkenen Erträge ( 1.590.445,32 €) überkompensiert. Der Jahresgewinn wird zur Bildung der vereinbarten
Rücklagen eingesetzt. Der verbleibende Betrag wird nach den bisherigen Festlegungen an die Stadt Münster
ausgeschüttet.
Personalausstattung
In der citeq waren in 2015 durchschnittlich beschäftigt:
Zeitpunkt Beamte Angestellte gesamt
(ohne Azubis)
nachrichtl.:
Azubis
31.03.2015 48 89 137 7
30.06.2015 48 91 139 7
30.09.2015 48 92 140 11
31.12.2015 48 93 141 11
Durchschnitt 48 91 139 9
Die citeq ist über die Stadt Münster Mitglied der Kommunalen Versorgungskassen Westfalen-Lippe (kvw). Das
Mitgliedsverhältnis ist ein privatrechtliches Versicherungsverhältnis zwis chen dem Arbeitgeber und der kvw .
Die kvw hat die Aufgabe, durch Versicherung den Beschäftigten ih rer Mitglieder eine zusätzliche Alters -, Er-
werbsminderungs- und Hinterbliebenenversorgung nach Maßgabe der Satzung und der dazu erlassenen
Durchführungsvorschriften zu gewähren.
Die in der Satzung festgelegten Voraussetzungen und Inhalte der Einzelversich erungsverhältnisse sowie die
Versicherungsleistungen richten sich nach den Bestimmungen des Tarifvertrages über die zusätzliche Alter s-
versorgung der Beschäftigten des öffentlichen Dienstes – Altersvorsorge-TV – (ATV-K vom 01.03.2002).
Den tariflich Beschäftigten wird eine Zusatzversorgung nach den für die Angestellten des öffentlichen Dienstes
geltenden Grundsätzen gewährt, die über die kommunale Zusatzversorgungskasse Westfalen -Lippe (ZKW)
abgewickelt wird. Auf eine Bilanzierung der daraus entstehenden mit telbaren Versorgungszusagen hat die
citeq verzichtet. Die Zusatzversorgung umfasst eine Altersversorgung, für die eine Wartezeit von 60 Monaten
(5 Jahre) erfüllt sein muss. Die Beiträge zur Versorgungskasse werden für alle tariflich Beschäftigten entric h-
tet. Der zu zahlende Beitrag der zusatzversicherungspflichtigen Entgelte beträgt 4,50 % (Vorjahr 4,50 %). Zu-
sätzlich wird ein Sanierungsgeld von 3,2 5 % (Vorjahr: 3,00 %) der zusatzversicherungspflichtigen Entgelte
erhoben. Die Su mme der der Beitragserhebung zugrunde liegenden umlagepflichtigen Entgelte beträgt
4.483.330,19 € (Vorjahr: 4.236.693,47 €).
16
Einzelheiten und Berichterstattung zum Personalaufwand
Der Personalaufwand in seinen einzelnen Aufwandskomponenten geht aus der nachfolgenden Übersicht her-
vor:
Die Leistungen der citeq werden erbracht von durchschnittlich 139 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie
9 Auszubildenden. Die Organisation der citeq ist aus dem als Anlage beigefügten Organigramm ersichtlich.
Beamte
Grundlage für die Besoldung der Beamten war das übergeleitete Bundesbesoldungsgesetz für das Land Nord-
rhein-Westfalen in der Fassung vom 01.06.2013.
Tariflich Beschäftigte
Grundlage für die Entgel te der tariflich Beschäftigten waren in 2015 der Tarifvertrag zur Überleitung der B e-
schäftigten der kommunalen Arbeitgeber in den TVöD und zur Regelung des Übergangsrechts (TVÜ -VKA)
vom 13.09.2005 und der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD).
Aus- und Fortbildung
Die Mitarbeiter der citeq werden kontinuierlich weitergebildet, um den Anforderungen gewachsen zu sein. In s-
gesamt wurden dafür 128.221,70 € (Vorjahr: 115.112,87 €) aufgewandt.
c) Ergänzende Angaben
Die F inanzanlagen betreffen die von der citeq gehaltenen Anteile an dem von der Deka verwalteten VuS -
Münster-Fonds und dem von der Oddo Seydler Bank AG verwalteten WVR-Fonds. Die Fonds sind als Spezial-
Sondervermögen nach § 1 Nr. 1 in Verbindung mit § 2 Abs.1 und 3 Investmentgesetz zu qualifizieren. Zum
31.12.2015 hält die citeq Anteile im Volumen von 180.515, wovon 133.675 auf den VuS - und 46.840 Anteile
auf den WVR -Fonds entfallen . Dem in der Bilanz ausgewiesenen Buchwert der Anteile von 20.324 T€
(VuS=15.980 T€/WVR=4.344 T€) steht ein Marktwert von 25.703 T€ (VuS=21.184 T€/WVR=4.519 T€) gegen-
über. Dieser Marktwert verteilt sich auf (VuS/WVR) Rentenpapiere (16.566/3.591 T€), Aktien (3.805/826 T€)
sowie Kassenvermögen und Forderungen (216/102 T€) sowie auf Sonstige beim VuS -Fonds auf einen Mark t-
wert von 597 T€. Ausschüttungen wurden nicht vorgenommen. Beschränkungen in der Möglichkeit der tägl i-
chen Rückgabe bestehen nicht.
Die citeq wird in den Gesamtabschluss der Stadt Münster zum 31.12.2015 einbezogen.
Personalaufwand 2015
in €
2014
in €
2013
in €
Beamtenbezüge 2.587.217,57 2.648.835,07 2.508.495,98
Gehälter 4.529.277,30 4.260.164,70 3.795.573,31
Dienstaufwendungen für sonstige Beschäftigte 16.745,62 20.093,05 12.354,86
Veränderung Urlaubs- und Überstundenrückstellung -207,90 65.288,31 89.908,72
Zwischensumme 7.133.032,59 6.994.381,13 6.406.332,87
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersverso r-
gung und für Unterstützung 1.818.964,99 2.463.994,87 1.545.173,31
davon für Altersversorgung 766.219,06 1.500.171,12 660.332,23
Gesamtsumme 8.951.997,58 9.458.376,00 7.951.506,18
17
Sei-
te:
17
Das Honorar des Absc hlussprüfers belief sich in 201 5 auf 22.152,15 € (Vorjahr: 22.610,00 €) und entfiel au s-
schließlich auf Abschlussprüfungsleistungen.
Zusammensetzung der Organe und Aufwendungen für Organe
Der Betriebsleiter der citeq ist Herr Stefan Schoenfelder.
Die Gesamtbezüge der Betriebsleitung betrugen in 201 5 insgesamt: 113.663,51 €. Die Vergütung der B e-
triebsleitung erfolgt auf Basis einer Sondervereinbarung in Anlehnung an die Regelungen des Tarifvertrages
für den öffentlichen Dienst (TVöD). Erfolgsbezogene Komponenten sowie Komponenten mit langfristiger A n-
reizwirkung sind in der Vergütung nicht enthalten.
Für ehemalige Mitglieder der Betri ebsleitung und eine Hinterbliebene wurden an Pensionen und Altersteilzeit
140.074,05 € aufgewendet, worin der Zinsanteil für die Pensionsrückstellungen enthalten ist . Für diesen Pe r-
sonenkreis bestehen Pensionsrückstellungen in Höhe von 1.409.604,00 €.
Die Mitglieder des Betriebsausschusses erhalten keine Vergütungen durch den Betrieb citeq.
Eine Informations- und Entscheidungspflicht der citeq besteht gegenüber folgenden Gremien:
Betriebsausschuss der citeq
Der Betriebsausschuss wurde im Jahr 201 5 in 5 öffentlichen und 5 nicht-öffentlichen Sitzungen von der B e-
triebsleitung über die Entwicklung der citeq und alle wichtigen Angelegenheiten unterrichtet. Dabei hat er En t-
scheidungen im Rahmen seiner Zuständigkeiten getroffen.
Die ordentlichen und stellvertretenden Mitglieder des Betriebsausschusses sind sämtlich in Münster wohnhaft.
Der Betriebsausschuss setzt sich am 31.12.2015 wie folgt zusammen (RH = Ratsherr, RF = Ratsfrau):
Ordentliche Mitglieder
Ratsmitglieder bzw. Sachk undige
Bürger/innen
Stellvertretende Mitglieder
Ratsmitglieder bzw. Sachkundige
Bürger/innen
1. RH Dr. Michael Jung,
Studienrat
(Vorsitzender)
1. RH Thomas Fastermann,
Angestellter
2. RH Otto Reiners,
Referatsleiter
(1. Stellvertr. Vorsitzender)
2. Astrid Dominique von Viebahn,
Customer Sales Agent
3. RH Jens Christian Heinemann,
Büroleiter
(2. Stellvertr. Vorsitzender)
3. RH Gilbert Hartmann,
Bankkaufmann
4. Nasanin Bahmani,
Unternehmerin
4. Philip Neumann,
Student der Rechtswissenschaften
5. RH Manfred Wenzel,
Elektrotechnikmeister / Projektleiter
5. Hans-Gerd van Schelve,
Informatikkaufmann
6. Karsten Hannig,
Angestellter
6. RF Anne Schulze Wintzler,
Verbraucherberaterin
7. Jürgen Lemke,
Dozent für Medientechnik
7. Jörg Rostek,
Angstellter
8. RH Jörg Berens,
Referent Öffentlichkeitsarbeit
8. Martin Gerhardy,
Jurist
9. Dr. Ralf Heinrichs,
Fraktionsgeschäftsführer
9. Lukas Hochberger,
Student
Beratende Mitglieder des Zentralausschusses für den Betriebsausschuss:
Herr Bürgermeister Richard Borgmann (Lüdinghausen) und Dietmar Bergmann (Nordkirchen).
18
Zentralausschuss
Der Zentralausschuss entscheidet über alle wichtigen Angelegenheiten für den ÖrV -Bereich, so u. a. über
Umlagen, Produkte und deren Preise. Er hat im Jahr 2015 zweimal getagt.
Mitglieder
Alle Hauptverwaltungsbeamten der im Rahmen der öffentlich -rechtlichen-Vereinbarung beteiligten Kooperat i-
onspartner (Stimmanteil in Höhe des Finanzierungsanteils des Vorjahres).
Arbeitsausschuss
Der Arbeitsausschuss bereitet im Wes entlichen die Beschlüsse und Empfehlungen des Zentralauss chusses
vor. Er hat im Jahr 2015 zweimal getagt.
Mitglieder
Jeweils eine Dienstkraft der für IT-Aufgaben zuständigen Organisationseinheit der Kooperationspartner.
Ergebnisverwendungsvorschlag
Die Betriebsleitung schlägt vor, aus dem Jahresüberschuss einen Betrag in Höhe von 330.791,53 € (Zinsen
Pensionsrückstellung) in die Gewinnrücklage n einzustellen. Der Restbetrag in Höhe von 475.615,34 € ist an
die Stadt Münster auszuschütten.
Münster, den 31.03.2016
citeq
Stefan Schoenfelder
19
Sei-
te:
19
Kennzahlen
Durch-
schnittl.
Rest-
buch-
wert
v.H.
14
10,66
32,57
100,00
51,93
Durch-
schnittl.
Abschrei-
bungs-
satz
v.H.
13
6,14
12,60
0,00
5,80
Restbuchwerte
am Ende des
vorange-
gangenen WJ
€
12
1.622.659,00
168.246,69
1.790.905,69
34.071,00
4.944.041,00
127.721,93
5.105.833,93
8.596,00
18.234.918,79
18.243.514,79
25.140.254,41
Restbuchwerte
am Ende des
WJ
€
11
1.684.974,00
11.959,50
1.696.933,50
45.540,00
5.348.744,00
0,00
5.394.284,00
8.596,00
20.324.135,59
20.332.731,59
27.423.949,09
Abschreibungen
Endstand
31.12.2015
€
10
14.221.305,09
0,00
14.221.305,09
98.287,66
11.070.868,04
0,00
11.169.155,70
0,00
0,00
0,00
25.390.460,79
Abgang
(d.h. ange-
sammelte
Abschreibun-
gen auf die in
Spalte 4
ausgewiesenen
Beträge)
€
9
119.003,65
0,00
119.003,65
25.676,60
1.573.441,57
0,00
1.599.118,17
0,00
0,00
0,00
1.718.121,82
Zugang
(d.h. Abschrei-
bungen im WJ
2015)
€
8
976.937,45
0,00
976.937,45
13.231,01
2.073.417,69
0,00
2.086.648,70
0,00
0,00
0,00
3.063.586,15
der citeq - Informations-Technologie für Kommunen
Anfangsbe-
stand
01.01.2015
€
7
13.363.371,29
0,00
13.363.371,29
110.733,25
10.570.891,92
0,00
10.681.625,17
0,00
0,00
0,00
24.044.996,46
Anschaffungs- und Herstellungskosten
Endstand
31.12.2015
€
6
15.906.279,09
11.959,50
15.918.238,59
143.827,66
16.419.612,04
0,00
16.563.439,70
8.596,00
20.324.135,59
20.332.731,59
52.814.409,88
Anlagennachweis
Umbuchungen
2015
€
5
168.246,69
-168.246,69
0,00
0,00
125.490,04
-125.490,04
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Abgang
2015
€
4
119.003,65
0,00
119.003,65
25.676,60
1.590.985,04
2.231,89
1.618.893,53
0,00
0,00
0,00
1.737.897,18
Zugang
2015
€
3
871.005,76
11.959,50
882.965,26
24.700,01
2.370.174,12
0,00
2.394.874,13
0,00
2.089.216,80
2.089.216,80
5.367.056,19
Anfangsbestand
01.01.2015
€
2
14.986.030,29
168.246,69
15.154.276,98
144.804,25
15.514.932,92
127.721,93
15.787.459,10
8.596,00
18.234.918,79
18.243.514,79
49.185.250,87
Posten des Anlagevermögens
1
Immaterielle Vermögens-
gegenstände
Entgeltlich erworbene Software
Geleistete Anzahlungen
Summe immaterielle Vermögensgegenstän-
de
Sachanlagen
Fahrzeuge
Betriebs- und Geschäftsausstattung
Anlagen im Bau
Summe Sachanlagen
Finanzanlagen
Beteiligungen
Wertpapiere des Anlagevermögens
Summe Finanzanlagen
Gesamtsumme
I.
1.
2.
II.
1.
2.
3.
III.
1.
2.
20
Lagebericht
Die citeq erbringt Dienstleistungen im Bereich der Informationstechnologie (IT) einschließlich der Kommunik a-
tionstechnologie für die Stadt Münster, die übrigen Kooperationspartner der öffentlich -rechtlichen Vereinb a-
rung über die gemeinsame In anspruchnahme der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung citeq der Stadt Münster
und sonstige Kunden im Rahmen des § 107 der Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen.
Zweck der Einrichtung
Zweck der Einrichtung ist die Optimierung des kommunalen Leistungsangebotes der Fachämter für Bürgerin-
nen und Bürger durch eine bedarfsorientierte Gestaltung von IT -Dienstleistungen für die Ämter und Einrichtu n-
gen der Stadtverwaltung Münster, für die öffentlichen Schulen im Rahmen des Medienentwicklungsplans
(MEP) und für die übrigen Kooperatio nspartner der öffentlich -rechtlichen Vereinbarung (ÖrV). Der Betrieb s-
zweck ist im Rahmen der gesamtstädtischen Zielsetzung der Stadt Münster und unter Beachtung einer wir t-
schaftlichen Leistungserbringung zu erfüllen.
Die Dienstleistungen der citeq gliedern sich in Produkte, Projekte und Einzelmaßnahmen. Der Oberbürge r-
meister regelt die Zusammenarbeit zwischen den Ämtern und Einrichtungen der Verwaltung mit der citeq.
Doppelrolle der citeq
Die citeq beschäftigt als städtischer IT -Dienstleister für Kommunen, öffentliche Verwaltungen und deren Ei n-
richtungen durchschnittlich 139 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. D er Jahresumsatz liegt bei ca. 23 Millionen
Euro. Die Doppelrolle der citeq als Querschnittsamt der Stadt Münster und externem Dienstleister für weitere
Behörden stellt eine Besonderheit unter den kommunalen IT-Dienstleistern in Deutschland dar.
Als dienstleistendes Querschnittsamt der Stadt Münster steuert und betreibt die citeq die Informations - und
Kommunikationstechnologie der Stadt Münster: Dazu zähl en alle städtischen Büroarbeitsplätze und die ko m-
munalen Fachanwendungen, die in einem sicheren und auf mehrere Standorte verteilten Rechenzentrum b e-
trieben werden. Die Standorte sind untereinander sowie mit den städtischen Dienstgebäuden über citeq -
eigene Datenverbindungen vernetzt. Darüber hinaus betreibt die citeq die IT -Infrastruktur der mehr als 80 städ-
tischen Schulen der Stadt Münster im Rahmen des Medienentwicklungsplans. Da die citeq neben ihrer IT -
Kompetenz auch über ein sehr umfassendes Wissen um die kommunalen Strukturen und Prozesse verfügt,
arbeitet sie bei der Optimierung der Verwaltungsabläufe der Stadt Münster eng mit dem Personal - und Organi-
sationsamt zusammen.
Als externer IT-Dienstleister ist die citeq mit 20 umliegenden Kreis -, Stadt- und Gemeindeverwaltungen über
eine öffentlich-rechtliche Vereinbarung verbunden und erbringt für 400 weitere Behörden IT -Leistungen: Dazu
zählen neben weiteren Kommunalverwaltungen und kommunalen Einrichtungen auch Landes - und Bundesein-
richtungen. Auch das Bu ndesamt für Justiz, die Bundesagentur für Arbeit, das Bundesverwaltungsamt, das
Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen.
Von der Doppelrolle als dienstleistendes Querschnittsamt und als externer Dienstleister profitieren sowohl die
Stadt Münster als auch ihre externen Kunden:
Die Stadt Münster profitiert von der interkommunalen Zusammenarbeit über Synergien beim IT -Betrieb
und darüber hinaus von den Erfahrungen und Ideen der Kooperationsverwaltungen, die in der gemeins a-
men Arbeit der citeq mit ihren Kunden erschlossen werden.
Die externen Kunden profitieren vom Know -how der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der citeq, das sie in
ihrer Funktion als interner IT -Dienstleister der Stadt Münster erwerben und – quasi nebenbei – in ihre Ar-
beit mit den Kooperati onspartnern einbringen. Da die citeq den gesamten IT -Bedarf der Großstadt Mün s-
ter abdeckt, kann sie ihren externen Kunden grundsätzlich sämtliche IT -Funktionen anbieten, die eine
Kommunalverwaltung benötigt. Dabei können die externen Kunden die citeq -Angebote ohne eine generel-
le Abnahmeverpflichtung nutzen.
21
Sei-
te:
21
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind das größte Kapital der citeq. Die citeq legt besonderen Wert auf die
Qualifizierung und Zufriedenheit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und bezieht sie in die Erarbeitung neuer
Strategien und Visionen aktiv mit ein.
Zur Erhaltung ihrer Leistungs - und Innovationsfähigkeit engagiert sich die citeq darin, qualifizierte Nachwuch s-
kräfte zu gewinnen und langfristig an das Unternehmen zu binden. Aktionen wie der „GirlsDay“ und die „B e-
rufsfelderkundung“ gewähren jungen Menschen einen Blick hinter die Kulissen . Außerdem bietet die citeq
Praktikantenstellen an und wirbt damit für die Berufsbilder eines modernen IT -Dienstleistungsunternehmens.
Die citeq bildet aus und beschäftigte 2015 im Durchschnitt neun Auszubildende. Ausgebildet werden die Beru-
fe Fachinforma tiker/in Fachrichtung Systemintegration bzw. Anwendungsentwicklung, Informatikkaufmann/ -
frau sowie Informationselektroniker/ -in Schwerpunkt Bürosystemtechnik. Die Ausbildungsberufe Fachinform a-
tiker/in und Informatikkaufmann/ -frau können mit dem dualen Stud iengang Informatikbetriebswirt/ -in VWA –
Bachelor of Arts kombiniert werden.
Alle Auszubildenden durchlaufen sämtliche relevanten Aufgabenbereiche und werden intensiv betreut. Das
zahlt sich aus! So erzielen die Auszubildenden der citeq in der Regel gute, überdurchschnittliche Abschlüsse
und bleiben dann der citeq als besonders qualifizierte Mitarbeiter erhalten. Mit der intensiven Förderung b e-
gegnet die citeq den Herausforderungen des demografischen Wandels und dem damit verbundenen Mangel
an qualifiziertem Personal.
Soziale Verantwortung
Die citeq ist sich ihrer sozialen Verantwortung bewusst. Wo immer möglich, verwendet die citeq recycelbare
Materialien und druckt auf Umweltpapier. Im Fuhrpark der citeq stehen drei umweltfreundliche mit Gas betri e-
bene Fa hrzeuge und ein Hybridfahrzeug zur Verfügung . Zum Fuhrpark der citeq zählen auch drei Dienst-
Fahrräder. Außerdem haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der citeq die Möglichkeit, eigene Fahrräder
während der Arbeitszeit witterungsgeschützt unterzustellen.
Bei dem Betrieb des auf mehrere Standorte verteilten Rechenzentrums achtet die ci teq im Sinne von Green IT
auf den bewussten Umgang mit Ressourcen und tritt mit der Virtualisierung der Server einem weiteren Anstieg
des Stromverbrauchs entgegen: Immer mehr Server werden als so genannte virtuelle Server betrieben. Dabei
teilt sich ein Se rver, der nach außen hin als physischer Server erscheint, in Wirklichkeit gemeinsam mit and e-
ren virtuellen Servern eine Hardware. Die tatsächlich betriebenen (physischen) Systeme sind dadurch besser
ausgelastet, insgesamt müssen weniger Rechner gekauft und betrieben werden.
Kooperation mit partnerschaftlich verbundenen Unternehmen und Kommunen
Der von einem starken Kostendruck geprägte kommunale IT -Markt verlangt nach einer Intensivierung der i n-
terkommunalen Zusammenarbeit. Die citeq begreift diese Herausf orderung als Chance und arbeitet eng mit
anderen Kommunen und IT-Unternehmen zusammen.
Die citeq ist Mitglied im Dachverband kommunaler IT -Dienstleister in NRW (KDN) und der VITAKO (Bundes-
arbeitsgemeinschaft kommunaler IT -Dienstleister). Über die Bündelung der Beschaffungen von Hard - und
Software innerhalb dieser Verbünde verbessert die citeq die Einkaufskonditionen für die notwendige Hard - und
Software. Die verteilten IT-Fachkompetenzzentren des KDN bieten zudem eine hoch wirtschaftliche Betrieb s-
leistung.
Im Rahmen ihrer Zusammenarbeit mit KDN und VITAKO profitiert die citeq vom Erfahrungsaustausch der Mi t-
glieder und bringt sich aktiv in die Diskussionen um die Modernisierung der öffentlichen Verwaltung ein. In das
Netzwerk sind auch die kommunalen Spitzenverbände eingebunden.
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Infrastrukturmaßnahmen im Rechenzentrum
Die Einrichtung des neuen Data -Centers am York -Ring ist nach Jahren der Planung und Bauumsetzung nu n-
mehr in einer Phase der technischen Inbetriebnahme eingetreten. Mit einer Übergabe des fertiggestellten Sys-
temraumes wurde im Mai 2015 gerechnet. Tatsächlich verzögerte sich die Freigabe jedoch aufgrund der durch
die beauftragte Fachfirma mangelhaft durchgeführten Verkabelungstechnik und den daraus resultierenden
Nachbesserungsarbeiten erheblich. Daher konnte bislang nur der termingenau zu Mai 2015 beschaffte SAN -
Turm (Storage Area Network) über eine provisorische Verkabelung an das Produktionsnetz angeschlossen
werden. Zwischenzeitlich ist die Endabnahme der nachgebesserten Technik erfol gt, so dass im Februar 2016
mit fast neun Monaten Verspätung die nächste Phase der Inbetriebnahme begonnen hat.
Die citeq strebt an, für den Betrieb des Rechenzentrums York -Ring ein erweitertes Zertifikat „TÜV geprüftes
Rechenzentrum – hochverfügbar Stufe 3“ zu erlangen. Dafür wird der Technische Überwachungsverein (TÜV)
eine weitere Sicherheitsprüfung/Auditierung in Anlehnung an BSI-Grundschutz und ISO 27001 durchführen.
Telefonie
Die Umstellung der seit den 90er-Jahren betriebenen zentralen HICOM-Telefonanlage auf die aktuelle Technik
(„Voice-over-IP“, VoIP) ist planmäßig fortgesetzt worden. Zwischenzeitlich sind mehr als zwei Drittel der alten
Telefone durch neue VoIP-Endgeräte ersetzt worden. Mit dem Abschluss des verwaltungsweiten Rollouts wird
im Juli 2016 gerechnet.
Datenschutz und Datensicherheit
Die citeq verfolgte auch im Jahr 2015 das Ziel, eine Zertifizierung ihres IT -Verbundes nach den Standards des
Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zu erlangen. Es wurden fortlaufend die Maßnah-
menempfehlungen zur Informationssicherheit umgesetzt:
investiv – durch Ertüchtigung der vorhandenen Systemräume zur Verfügbarkeitssteigerung,
administrativ – durch Optimierung der Netz- und Serverkonfigurationen,
organisatorisch – durch Anpassung der Geschäftsprozesse und Dokumentationen.
Durchgeführte Sensibilisierungsschulungen für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der citeq, die Erstellung
diverser erforderlicher Richtlinien und Konzepte, sowie der Stand der Umsetzung von M aßnahmenempfehlun-
gen des BSI zeigen, dass die citeq in diesem Thema weiterhin auf einem guten Weg ist.
Medienentwicklungsplan (MEP)
Die citeq hat das MEP -Konzept grundlegend überarbeitet. Damit wird u. a. der technischen Entwicklung bei
den mobilen internetfähigen Geräten und ihren Einsatzmöglichkeiten im Schulunterricht sowie den Möglichke i-
ten der Informationsbereitstellung über das Internet (Cloud) Rechnung getragen. Die Bedienung der sich da r-
aus ergebenden Anforderungen stellt einen Schwerpunkt des MEP-Konzeptes dar.
Das von der citeq überarbeitete Konzept sieht folgende Bausteine vor:
Breitbandige Netzanbindung der Schulen
Einrichtung von WLAN -basierten Internetzugängen als infrastrukturelle Maßnahme für alle Schulen ei n-
schließlich der Nutzungsmöglichkeit für Bring Your Own Device (BYOD)
Erweiterung der Supportleistungen für die auf Moodle basierende Kommunikations - und Lernplattform
„Schulen-Intern“
Verbesserung der Präsenz in den Schulen und der telefonischen Erreichbarkeit
Aufnahme von iPads in den MEP-Warenkatalog
23
Sei-
te:
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In der Dokumentation dieser bedarfsorientierten Weiterentwicklung des MEP wurden auch die finanziellen und
personellen Auswirkungen der neuen bzw. verbesserten Funktionen beschrieben. So kann sie als Entsche i-
dungsgrundlage den politischen Gremien vorgelegt werden. Es ist vorgesehen , auf der Grundlage der festge-
stellten Anforderungen über das neue Konzept des MEP in 2016 und die notwendige Finanzierung eine Be-
schlussfassung im zweiten Halbjahr 2016 herbeizuführen.
Für das Jahr 2015 sind als weitere wichtige Maßnahmen im Bereich des MEP zu nennen:
Die Umstellung des Betriebssystems auf die Version Windows 7 in den pädagogischen Netzwerken ei n-
schließlich der Anpassung oder Neuerstellung einer Vielzahl von SW -Installationsroutinen.
Die testweise Einführung des Produktes der F irma Time for kids zur Administration und Konfiguration des
pädagogischen Netzwerkes in zwei Schulen für einen Zeitraum von ca. 2 Jahren.
ÖrV-Gemeinschaftsverfahren
Auch im Jahr 201 5 hat die citeq im Bereich der Ö rV-Gemeinschaftsverfahren gemeinsam mit den ÖrV -
Partnern vielfältige Aktivitäten unternommen. Die nachfolgend beispielhaft beschriebenen Projekte zeigen die
Bandbreite dieser Projekte, die allesamt sehr positive Effekte der interkommunalen Zusammenarbeit m it sich
bringen.
Im SAP-Umfeld wurden mit Wirkung zum 01.01. 2015 im Kommunalen Jobcenter (KJC) Hamm die beiden bis-
her eingesetzten Softwarelösungen für das Rechnungswesen auf SAP umgestellt. Das KJC Hamm ist nun in
den Buchungskreis des Konzerns Stadt Hamm integriert. Die Schnittstellen zum Fachverfahren für das Soz i-
alwesen AKDN-Sozial und die KJC -eigene Fallmanagementlösung wurden ebenfalls angepasst. Im Jahr 2015
wurden weitere Anpassungen vorgenommen, insbesondere die speziell angepasste Inbetriebnahme d er Soft-
ware Avviso (Datateam) für den Aufgabenbereich der Vollstreckung.
Der Nutzungsgrad der personalwirtschaftlichen Lösung SAP -HCM wurde auch 2015 weiter ausgebaut. Die
Stadt Hagen lässt nun auch die Komponente HCM -Organisationsmanagement auf dem zentra len HCM -
System der citeq betreiben. Für die Stadt Münster wurde die SAP -Learning Solution eingeführt. Die darin en t-
haltenen „Selbstbedienungsfunktionen“ für die Beschäftigten der Stadt Münster wurden in das bereits vorha n-
dene Mitarbeiterportal im Intranet integriert. In 2016 liegt der Fokus unter anderem auf die Einführung der
HCM-Komponente E -Recruiting, das für die Stadt Münster in interkommunaler Zusammenarbeit mit dem
Landschaftsverband Rheinland eingeführt wird. Hinzu kommt auch die Konzeption und Umse tzung von Funk-
tionen der elektronischen Akte in der Personalwirtschaft.
Neben SAP-ERP für die Städte Münster und Hamm betreibt die citeq für ihre ÖrV -Partner die integrierte b e-
triebs- und finanzwirtschaftliche Software INFOMA newsystem auf der technischen Basis von Microsoft
DYNAMICS NAV. Hauptaugenmerk des Anwendungsbetriebs war 2015 die Migration dieser Software auf die
neue Version newsystem 7. Diese Migration war verbunden mit dem Wechsel auf DYNAMICS NAV 2013 mit
einer mehrstufigen Anwendungsarchitektu r. Im Verbund mit den ÖrV -Partnern konnte die citeq als einer der
wenigen INFOMA-Partner bereits 2015 die Migration abschließen. Der Wechsel auf newsystem 7 bringt für die
Anwenderinnen und Anwender viele Innovationen mit sich.
Der stetige Ausbau des zentralen Systems für das Dokumentenmanagement und die elektronische Archivi e-
rung SER Doxis4 ist auch 2015 weiter erfolgt. Mit dem Beschluss des Arbeitsauss chusses, für SER Doxis4
einen ÖrV-Arbeitskreis einzurichten, wurde die Zusammenarbeit der Ör V-Partner für diese Gemeinschaftsa n-
wendung weiter vertieft.
Seit Jahren betreibt die citeq für die Jugendämter der Städte Hamm, Münster und der Kreise Warendorf und
Coesfeld die integrierte Software „Logodata“. In einem Gemeinschaftsprojekt konnten 2014 al le Anwender auf
die neue web-basierte Lösung umgestellt werden. Dem Produktivstart folgt e in den ersten Monaten des Jahres
2015 eine Konsolidierungsphase zur Bereitstellung noch fehlender Funktionen und Beseitigung bestehender
Programmfehler. Der Umstieg auf diese Version ermöglicht es nun, schneller und direkter von neuen Modulen
und Weiterentwicklungen des Herstellers Logodata zu profitieren. In 2016 ist beispielsweise geplant, die D o-
kumentenspeicherung in den Fallakten produktiv zu nehmen. Zusätzlich wir d voraussichtlich das Modul UMA
(Unbegleitete Minderjährige Ausländer) eingeführt werden.
24
Die Organisation und Umsetzung der Kommunalwahl 2015 hat für alle Beteiligten wieder besondere Belastun-
gen mit sich ge bracht. Auch hier konnte die erfolgreic he Zusammenarbeit der letzten Jahrzehnte fortgesetzt
werden.
E-Government – DataClearing NRW
Der von der citeq gemeinsam mit dem Partnerrechenzentrum KRZN Kamp -Lintfort seit 2006 betriebene Dienst
DataClearing NRW konnte erneut ausgebaut werden. Sowohl die Nutzer- und die Transaktionszahlen als auch
die wirtschaftlichen Effekte aus den Vorjahren wurden bestätigt und teilweise übertroffen: DataClearing NRW
ist weiterhin die zentrale Schnittstelle in der kommunalen Behördenkommunikation NRW auf Basis des Übe r-
mittlungsstandards OSCI.
Allerdings hat DataClearing eine erforderlich gewordene neue Ausschreibung des Großkunden ARD ZDF
Deutschlandradio Beitragsservice (ehemals GEZ) nicht gewinnen können.
Der damit verbundene Rückgang wurde großenteils ausgeglichen du rch einen Auftrag der Rechenzentren der
katholischen und evangelischen Kirchen zur Datenübertragung im Bereich des kirchlichen Meldewesens. Die
Verbände der Diözesen und der Evangelischen Kirche Deutschlands haben die ITEBO GmbH Osnabrück b e-
auftragt, das V orhaben gemeinsam mit Münsters kommunalem IT -Dienstleister citeq und dem Kommunalen
Rechenzentrum Niederrhein KRZN umzusetzen
Die Befüllung mit den Bestandsdaten erfolgte durch Zulieferung von etwa 47 Millionen gemäß dem Standard
„XMeld“ normierten Einwohn erdatensätzen von mehr als 5000 Meldeämtern. Der fortlaufende Änderung s-
dienst nutzt die für die Erstbefüllung aufgebaute Struktur.
Alle neun Rechenzentren der katholischen und evangelischen Kirche und damit alle deutschen kirchlichen
Meldeämter der zuständ igen Bistümer sowie der evangelischen Landeskirchen profitieren von der Automat i-
sierung und Standardisierung: sowohl durch den Bürokratieabbau im Meldewesen, dem Wegfall von manue l-
len Fehlerprüfungen und Korrekturübermittlungen, nicht zuletzt aber auch dur ch verlässlichere und aktuellere
Daten, umwelt- und ressourcenschonend ohne Papier.
In einem aktuellen Projekt engagiert sich DataClearing NRW zudem bei der Entwicklung eines Prototypen für
interoperable Servicekonten. In diesem Zusammenhang baut DataClear ing auf Basis eines von allen NRW -
Kommunen nutzbaren Berechtigungszertifikates des KDN den ebenfalls von allen NRW -Kommunen nutzbaren
eID-Authentisierungsservice auf.
In beiden Funktionsbereichen von DataClearing NRW erschließt die zentrale Aufstellung de r erforderlichen IT-
Systeme den beteiligten Kommunen sowie den angeschlossenen Nachrichtenempfängern auf Landes - und
Bundesebene erhebliche wirtschaftliche Vorteile.
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Sei-
te:
25
Wirtschaftslage
2015 war für die citeq ein erfolgreiches Jahr. Die notwendigen und zukunftssichernden Investitionen konnten
aus dem Cash Flow der laufenden Geschäftstätigkeit finanziert werden. Weitere Kennzahlen können dem
Tätigkeitsbericht der citeq entnommen werden.
Konzern Stadt Münster – citeq
Jahresergebnisse 2012 - 2015
Zeitvergleich
Nr. Angaben in T€, % 2015 2014 2013 2012
1 Umsatzerlöse -22.955 -24.522 -22.379 -21.030
2 Bestandsveränder., aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 0
3 Gesamtleistung -22.955 -24.522 -22.379 -21.030
4 Materialaufwand 7.515 7.466 6.386 6.352
5 Personalaufwand 8.952 9.458 7.951 7.571
6 sonstige betriebl. Aufwendungen 1.939 2.023 2.002 1.833
7 sonstige betriebliche Erträge -60 -78 -75 -92
8 Ergebnis vor Zinsen, Steuern u. AfA (EBITDA) -4.621 -5.653 -6.115 -5.366
9 Abschreibungen 3.064 3.085 3.830 3.603
10 Betriebliches Ergebnis (EBIT) -1.555 -2.568 -2.285 -1.763
11 Zinsergebnis 715 639 606 558
12 Beteiligungsergebnis 0 0 0 0
13 sonstiges Finanzergebnis 0 0 0 0
14 Finanzergebnis 715 639 606 558
15 Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -840 -1.929 -1.679 -1.205
16 außerordentliches Ergebnis 0 0 0 0
17 Ergebnis vor Steuern (EBT) -841 -1.929 -1.679 -1.205
18 Steuern 24 0 35 16
19 Jahresüberschuss -806 -1.929 -1.644 -1.189
Kennzahlen
20 Anzahl der Mitarbeiter 141,00 137,00 130,00 127,00
21 Nettoumsatzrendite in % 3,5% 7,9% 7,3% 5,7%
22 Materialaufwandsquote in % 32,7% 30,4% 28,5% 30,2%
23 Personalaufwandsquote in % 39,0% 38,6% 39,5% 36,0%
24 Veränderungsrate der Umsatzerlöse in % -6,3% 9,6% 6,4% 0,8%
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Geschäftsverlauf
Die citeq erzielt Umsätze in den Bereichen Münster, ÖrV und MEP . Die nachfolgende Tabelle zeigt den G e-
schäftsverlauf der Jahre 2014 bis zum Planjahr 2016.
Angaben in T-Euro Ist 2014 Ist 2015 Plan 2015
Abweichung
Ist/Plan
2015
Plan 2016
Umsatzerlöse -24.522 -22.955 -25.193 2.238 -23.931
sonstige betriebliche Erträge -78 -60 -23 -37 -34
Zinserträge -343 -339 -341 2 -335
Summe Erträge -24.943 -23.354 -25.557 2.203 -24.300
Materialaufwand 7.466 7.515 8.395 -880 7.981
Personalaufwand 9.458 8.952 10.682 -1.730 9.452
sonstige betriebl. Aufwendungen 2.023 1.939 1.915 24 1.842
Abschreibungen 3.085 3.064 3.843 -779 3.527
Zinsaufwendungen 982 1.054 70 984 1.104
Steuern 0 24 35 -11 35
Summe Aufwendungen 23.014 22.548 24.940 -2.392 23.941
Jahres-Ist/Plan -1.929 -806 -617 -189 -359
Die Umsatzerlöse über alle Bereiche der citeq betragen nach Ausschüttung an die ÖrV -Kunden 22.955 T€ und
waren damit um 1.567 T€ niedriger als im Vorjahr. Begründet ist dies durch die um 1.157 T€ höhere Lei s-
tungsentgeltrückerstattung an die ÖrV -Kunden und durch Preisanpassungen, die im 4. Quartal 2015 durchg e-
führt wurden. Als Ergebnis konnte im Geschäftsjahr 2015 ein Überschuss von rd. 806 T€ erzielt werden.
Die Umsatzerlöse waren im Vergleich zum Plan 2015 um rd. 2.238 T€ geringer. Das dennoch ein um rd.
189 T€ höheres Jahresergebnis erzielt wurde, lag an geringeren Materialaufwendungen (880 T€), geringeren
Abschreibungen (779 T€) und geringeren Personalaufwendungen (1.730 T€), denen im Vergleich zum Plan
noch die Zinsaufwendungen aus der Abzinsung der Pen sionsrückstellungen in Höhe von 1.050 T€ hinzug e-
rechnet werden müssen. Saldiert waren die Personalaufwendungen 2015 im Vergleich zum Plan 2015 also um
680 T€ geringer.
Der Plan 2016 enthält sämtliche voraussehbaren Erträge und Aufwendungen des Wirtschaftsj ahres und b a-
siert auf den erzielten Ergebnissen des Jahres 2014 und den laufenden Rechnungsergebnissen des Jahres
2015. Ferner wurden die bekannten und sich abzeichnenden Tendenzen des Jahres 2016 im Wirtschaftsplan
2016 berücksichtigt. Der Wirtschaftsplan 2016 wurde am 16.12.2015 durch den Rat der Stadt Münster gene h-
migt.
Investitionen
2015 wurden Investitionen in Höhe von ca. 5.367 T€ getätigt. Davon entfallen auf Finanzanlagen, die au s-
schließlich zur Rückdeckung der Pensions - und Beihilfeverpflichtung er worben wurden, ca. (2.089 T€). Die
übrigen 3.278 T€ verteilen sich im Wesentlichen auf Softwareprodukte (871 T€), Rechnersysteme (601 T€),
Sonstige DV-Peripherie (vor allem SAN -Technologie) (463 T€), Netztechnik (430 T€), neue Telekommunikat i-
onstechnik (vor allem Ersatz der alten TK -Technik durch VoIP) (251 T€), geringwertige Vermögensgegenstä n-
de in Form von Trivialsoftware sowie Netz - und TK-Technik (insgesamt 175 T€) und Mobiliar/Systemschränke
vor allem zur Einrichtung des neuen Data-Centers (172 T€).
Stichtagsbetrachtung
Alle nach dem Abschlussstichtag relevanten Ereignisse sind in angemessener Weise im Jahresabschluss
berücksichtigt worden.
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Sei-
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Liquidität
Die Liquidität der citeq und gleichzeitig Guthaben bei Kreditinstituten betrug zum 31.12.20 15 386.798,30 €.
Einkauf
Die citeq kann auf eine Vielzahl von Rahmenverträgen zurückgreifen (eigener Abschluss, Verträge im Rahmen
der interkommunalen Zusammenarbeit über den KDN -Dachverband und Lieferverträge für öffentliche Auftra g-
geber). Durch die dami t verbundene Bündelung der Kundenbedarfe konnten die Einkaufskonditionen für die
citeq und ihre Kunden erheblich verbessert werden. Folgende Vergaben wurden in den vergangenen Jahren
durch den Einkauf durchgeführt:
Leistung 2015 2014 2013 Veränderung
Ausschreibungen 35
citeq
6
KDN
38 32 +7,89 %
davon EU-weit 3 6 2 1 +450,00 %
freihändige Vergaben 632 701 630 -9,84 %
Abrufe aus Rahmenverträgen 614 451 560 -36,14 %
Chancen und Risiken
Mit Abschluss einiger Infrastrukturprojekte, in den aus Zeitgründen zumeist eine 1:1 Umsetzung der Nutze r-
funktionen vorgenommen wurde, ergibt sich aus de n erweiterten Möglichkeiten der aktualisierten Systeme die
Chance, spürbare Verbesserungen für die Anwender zu erreichen. Beispiele hierzu sind das durch Integration
verbesserte Zusammenwirken der Microsoft -Office-Programme mit Fachanwendungen und dem Telefoniecl i-
ent. Dann wird es beispielsweise möglich werden, aus Outlook heraus einen Telefonanruf an die jetzt bereits
in Outlook zentralisierten Kontakte zu starten. Im neuen IntraNET 2.0 ermöglicht die Personalisierung, eine
mitarbeiterspezifische Oberfläche und dadurch wesentlich beschleunigte Nutzung des Systems. Weitere Vo r-
teile sind das Wiki -gebundene zentrale Wissensmanagement und die an exponierter Ste lle zentral vorgehalte-
nen Services, Formulare, Handbücher und Regelungen. Der weitere Ausbau der elektronischen Funktionen
erfolgt priorisiert nach dem den Anwendern entstehenden Nutzen.
Die funktionalen Verbesserungen steigern die Kundenzufriedenheit und damit auch die Akzeptanz der citeq.
Das neue Data -Center am York -Ring ist Voraussetzung für die geplante BSI -Zertifizierung. Umfangreiche S i-
cherheitsmaßnahmen sind zum einen angesichts massiv steigender Cyber -Angriffe unbedingt erforderlich und
eine BSI-Zertifizierung zudem absehbar pflichtige Voraussetzung für den Betrieb einer zunehmenden Anzahl
sicherheitskritischer kommunaler Anwendungen. Das neue Data -Center und die BSI -Zertifizierung sichern
somit den Bestand und die Zukunftsfähigkeit der citeq.
Die bezüglich ihrer Anzahl und ihrer Gefährlichkeit steigenden Angriffe aus dem Internet sind für die citeq au f-
grund der mit hohem Aufwand notwendigerweise zu verstärkenden Sicherungsmechanismen gleichzeitig eine
wirtschaftliche Herausforderung als auch eine Ch ance zur Ausweitung ihres Auftragsspektrums. Es ist abse h-
bar, dass immer mehr Kommunen auf einen professionell tätigen IT-Dienstleister angewiesen sein werden.
Die citeq hat auf Grund ihrer besonderen Verpflichtung zur Erhaltung des Vermögens und der Leist ungsfähig-
keit (§ 10 der überarbeiteten Eigenbetriebsverordnung EigVO) und entsprechend den für Aktiengesellschaften
geltenden gesetzlichen Bestimmungen ein Risikomanagementsystem aufgebaut. Ziel ist es, bestehende und
mögliche Risiken für alle Betriebsbere iche zu identifizieren, zu bewerten und strategische Maßnahmen zur
Reduzierung und Vermeidung von Risiken zu planen, umzusetzen und deren Umsetzung zu kontrollieren.
Auf Grund der engen Beziehungen zur Stadt Münster als Hauptabnehmer der Leistungen der cit eq, der lan g-
jährigen Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern und der Kündigungsfrist von mindestens 18 Monaten
im Rahmen der ÖrV für Leistungen der citeq lässt sich das unternehmerische Risiko zur Zeit als gering einst u-
fen. Dennoch wurden insgesamt 95 Risiken im Unternehmen identifiziert.
Davon wurden 20 Risiken als Top -Risiken bewertet, d. h. sie wurden als bestandsgefährdend eingeschätzt
bzw. ihr Höchstschadenswert ist mindestens hoch. Für diese Top -Risiken ist ein Frühwarnsystem mit Indikat o-
ren, Schwellenwerten und Gegenmaßnahmen hinterlegt.
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Folgende 6 Risiken sind als bestandsgefährdend bewertet worden:
R-002 Kommunalpolitik ändert bisherige Zielsetzung für die citeq
R-003 Änderung der für das Unternehmen relevanten Rechtslage
R-004 Ausfall des Serverraums RR08 im Stadthaus 1
R-013 Vertragskündigung durch einen Großkunden
R-048 Datensicherheit wird nicht beachtet
R-089 Datenschutz wird nicht beachtet
Beihilfeaufwendungen
Aktuell sind 48 Beamte bei der citeq beschäftigt. Weitere 12 Ver sorgungsempfänger sind beihilfeberechtigt. In
einem schwerwiegenden Krankheitsfall entstehen für die citeq Liquiditätsrisiken durch hohe Beilhilfeleistungen,
welche durch die gebildeten Rückstellungen nicht mehr abgedeckt werden.
Vorjahresabschluss
Für den Jahresabschluss zum 31.12.20 14 erteilte die Concunia GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft einen
uneingeschränkten Bestätigungsvermerk. Diesen hat die Gemeindeprüfungsanstalt in Herne unverändert mit
Datum vom 24.08.2015 in ihren eigenen abschließenden Vermerk übernommen.
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Zukunftsprognose
Die citeq geht auf Grund ihrer Integration in die Stadt Münster als Hauptabnehmer der citeq -Leistungen und
der langfristig angelegten Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern auch für die nähere Zukunft von
einem stabilen Kerngeschäft aus. Für das Wirtschaftsjahr 2016 wird mit einem Jahresüberschuss in Höhe von
359 T€ gerechnet.
Projekte im ÖrV -Bereich w ie Personalmanagement, Finanzwesen, Dokumentenmanagement, Datenschutz
und Datensicherheit sowie E-Government weisen den Weg in die Zukunft.
Die Aktualisierung, Erweiterung und Aufwertung der IT -Infrastruktur der Stadt Münster wird trotz bereits e r-
reichter Fortschritte auch im Jahr 2016 einen Großteil der citeq-Arbeitskraft binden:
Aktuell wird beispielsweise bereits die Migration auf Microsoft Office 2013 und Windows 10 geplant.
Die Gebäudenetze und die Lichtwellenverbindungen zwischen den städtischen Gebäu den (Schulen und
Verwaltungsgebäude) werden in den nächsten Jahren ausgebaut. Dabei setzt die citeq in erster Linie ko n-
zernintern auf Bestands-Lehrrohre des Tiefbauamtes und der Stadtwerke und erhöht somit deren Wir t-
schaftlichkeit. Die zur Abdeckung der da rüber hinaus bestehenden Bedarfe notwendigerweise neu zu ve r-
legenden Lehrrohre werden i. d. R. zur perspektivischen Mitnutzung durch Andere ausgelegt.
Der zunehmenden Bedeutung mobiler Endgeräte (Smartphones und Tablets) entsprechend wird die „mo-
bile Strategie“ weiterentwickelt und in den kommenden Jahren umgesetzt. Diese umfasst alle Aspekte der
Mobilisierung:
die mobilen Endgeräte,
die Anwendungen für die mobilen Endgeräte sowie
die in vielen städtischen Gebäuden einzurichtenden WLAN-Netze.
Auch in den Schulen werden zunehmend mobile Endgeräte eingesetzt. Auf Basis bereits getroffener polit i-
scher Beschlüsse wird die citeq WLAN in den Schulgebäuden errichten und breitbandige Leitungsanbi n-
dungen für die Schulen vorsehen.
Die in den städtischen Dienst - und Schulgebäuden aufgebauten WLAN -Netze sollen dabei integraler B e-
standteil einer gesamtstädtischen, von mehreren Institutionen getragenen WLAN -Strategie werden.
Bis Juli 2016 wird der Umstieg auf IP-Telefonie abgeschlossen. Während des Umstiegs wurden die Geräte
zunächst mit dem bisherigen Funktionsumfang der Altgeräte ausgeliefert. Anschließend werden dann die
mit der neuen IP-Technik möglichen funktionalen Erweiterungen und Verbesserungen bereitgestellt.
Zum Ende des dritten Quartals 2016 wird das neue citeq-Data-Center am York -Ring in den Räumen der
Feuerwehr seinen Betrieb aufnehmen. Der Standort ist gut gewählt: citeq und Feuerwehr haben ähnliche
Ansprüche bzgl. Sicherheit, Verfügbarkeit, Risikominimierung und Gefahrenabwehr, so dass durch die
gemeinsame Nutzung technischer Infrastrukturen Synergien möglich sind.
Die bereits erreichte TÜV -Zertifizierung (Prüfzeichen „Geprüftes Rechenzentrum hochverfügbar Stufe 3 –
Konzeption“) soll in 2016 durch ein weiteres TÜV-Zertifikat zu Sicherheit und Betrieb ergänzt werden.
Die Migration des Mailingverfahrens von Groupwise (Novell) nach Exchange/Outlook (Microsoft) konnte in
2015 planmäßig abgeschlossen werden. Die nächste Phase der Migration (Datei - und Druckdienste) ist
Aufgabenschwerpunkt des Jahres 2016.
Bei allen IT-Maßnahmen wird berücksichtigt, dass die Bedeutung der IT, aber auch die Gefähr dungen der IT
und damit auch die Anforderungen an die IT -Sicherheit in den letzten Jahren kontinuierlich zugenommen h a-
ben und voraussichtlich weiter zunehmen werden. Die citeq begegnet dieser Entwicklung durch die angestre b-
te Zertifizierung ihres IT -Verbundes nach den Standards des Bundesamtes für Sicherheit in der Information s-
technik (BSI).
Immer weniger Verwaltungsaufgaben können noch manuell erledigt werden, i mmer größere Teile der Verwa l-
tung sind bei einem Ausfall der IT -Systeme nicht mehr arbeitsfähig. Dieser gewachsenen und weiter wachse n-
den Bedeutung der IT-Systeme entsprechend ist durch den Einsatz höherwertiger und besser geschützter und
damit auch besser verfügbarer IT-Systeme Rechnung zu tragen. Die hierzu – in Zusammenarbeit mit den c i-
teq-Partnerverwaltungen bereits im Jahr 2014 begonnene Entwicklung zum Notfallmanagement - werden in-
tensiviert fortgesetzt.
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Die Informationstechnik und insbesondere auch das Internet haben das Leben, Lernen und Arbeiten der Bü r-
gerinnen und Bürger sowie das Wirtschaften der Unternehmen erheblich verändert. Die Stadt Münster reagiert
mit ihrer Initiative Digitale Stadt Münster auf diese Entwicklung, indem sie die sich ergebenden Chancen e r-
schließt und mögliche Risiken reduziert oder mögliche negative Auswirkungen mildert. Die citeq leistet hierbei
mehrere Beiträge. Bereits genannt ist der vorgesehene Breitbandausbau sowie die Beteiligung am gesam t-
städtisch ausgerichteten WLAN-Konzept. Auch das Engagement zur IT-Unterstützung der städtischen Schulen
sowie zur „Elektronischen Ratsarbeit “ tragen zur Digitalisierung der Stadt bei. Damit die Verwaltung selbst
nicht hinter der zunehmenden Digitalisierung zurückbleibt , hat die citeq ein soziales Intranet mit gegenüber
heute wesentlich erweiterten Funktionen (Personalisierung , web 2.0 Mechanismen wie wiki und Foren, Selbst-
bedienungsfunktionen und verbesserter Kommunikation ) entwickelt. Das Portal bündelt Kompetenzen und
erschließt Verwaltungswissen in größerem Umfang, als dies bisher möglich war. Die Mitarbeiterinnen und Mi t-
arbeiter machen Vorschläge für weitere Online -Services und Dokumentationen, arbeiten vernetzt zusa mmen,
geben sich gegenseitig Hilfestellung und werden durch d ie Feedback -Mechanismen und offene Blog -
Diskussionen gemeinsam besser. Letztlich leistet das neue Intranet Beiträge zu einer neuen Verwaltungskultur
in der die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Stadtverwaltung laufend und damit nachhaltig o pti-
mieren. Die moderne IT-Arbeitsplatzinfrastruktur steigert zudem die Arbeitgeber-Attraktivität der Stadt Münster.
Mit dem Ausbau ihrer Fachanwendungen optimiert die citeq die Verwaltungsarbeit der Stadt Münster und der
ÖrV-Partnerverwaltungen fortlaufend. Nachdem im vergangenen Jahr für das Personalmanagement der Stadt
Münster die Einführung der Schulungsorganisationssoftware Learning -Solutions vorgenommen wurde, ist für
das Jahr 2016 die Funktion E-Recruitment und der weitere Ausbau automatisierter Workflows vorgesehen.
Nachdem das ursprünglich auf Wartungsarmut ausgerichtete Konzept des MEP den Anforderungen der Sch u-
len bzgl. Flexibilität, Mobilität und Modernität nicht mehr entsprach, wurde es im Jahr 2015 grundlegend übe r-
arbeitet und dem Rat zur Entsch eidung vorgelegt. Dessen Beschlussfassung entsprechend werden im Jahr
2016 sämtliche Schulgebäude für eine flächendeckende WLAN -Ausstattung vorbereitet; der Aufbau der
WLAN-Netze beginnt voraussichtlich ab dem Jahr 2017. Aktuell erfolgt die Planung zur Bre itbandanbindung
der noch ausstehenden knapp sechzig Schulen; der Breitbandausbau selbst und weitere Maßnahmen stehen
allerdings noch unter einem Finanzierungsvorbehalt. Positive Impulse wird ein neues Clientmanagement g e-
ben, das nach erfolgreichem Testbetrieb an zwei Schulen derzeit ausgeschrieben wird.
Mit der Umsetzung der Maßnahmen steht den städtischen Schulen dann wieder eine z eitgemäße IT -
Infrastruktur und -Ausstattung zur Verfügung.
Die citeq optimiert sich fortlaufend selbst. Dabei fördert und nutz t sie die Kompetenz und die Kreativität ihrer
motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und nutzt zusätzlich auch die Möglichkeit, von Anderen zu lernen,
indem sie sich mit anderen IT-Dienstleistern und IT-Bereichen anderer Städte vergleicht.
Nachhaltige Eigenoptimierung ist unerlässlich und der von der citeq gewählte Weg, um auch morgen noch zu
den kommunalen Top-IT-Dienstleistern zu gehören. Dieses Ziel hat sich die citeq gesetzt.
Münster, den 31.03.2016
citeq
Stefan Schoenfelder
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Beratungsverlauf (3)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungOrte (1)
- York-Ring
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- V/0328/2016
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 19.04.2016
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37