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2015/0514

Finanzcontrolling-Bericht Januar bis September 2015 zum Haushalt 2015

Magistratsvorlage 13.11.2015

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2015/0514

1666 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
17.11.2015 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat       an die Stadtverordnetenversammlu ng 
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Dezernat IV 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2015/0514 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:        Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:       
 
Betreff: Finanzcontrolling -Bericht Januar bis September 2015 zum Haushalt 2015  
 
Vorlage vom: 13. 11.2015 
 
Beschlussvorschlag : 
 
Der Magistrat nimmt den beigefügten Finanzcontrolling -Bericht zur Kenntnis und leitet ihn an die 
Stadtverordnetenversammlung weiter.  
 
 
 
 
Anlagen: FC-Bericht Q3 2015  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 2 - 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 13.11.2015 
 
Nach § 28 Absatz 1 der Verordnung über die Aufstellung und Ausführung des Haushaltsplans 
der Gemeinden (GemHVO) ist die Stadtverordnetenversammlung mehrmals jährlich über den 
Stand des Hausha ltsvollzugs zu unterrichten.  
 
Dem als Anlage beigefügten „Finanzcontrolling -Bericht Januar bis September 2015“ kann 
der Stand der Ausführung des Haushalts 2015 zum 30. September 2015 entnommen 
werden. 
 
Darmstadt, 13.11.2015  
 
 
Der Dezernent IV  
 
 
 
André Schellenberg 
Stadtkämmerer

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- 2 - 
 
Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
17.11.2015 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat       an die Stadtverordnete nversammlung 
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Dezernat IV  
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler: 
IV 20 
 
Stvv 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2015/0514 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
616 
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:        Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:       
 
Betreff: Finanzcontrolling -Bericht Januar bis September 2015 zum Haushalt  2015 
 
Vorlage vom: 13.11.2015  
 
Beschlussvorschlag : 
 
Der Magistrat nimmt den beigefügten Finanzcontrolling -Bericht zur Kenntnis und leitet ihn an die 
Stadtverordnetenversammlung weiter.  
 
 
 
Anlagen: FC-Bericht Q3 2015  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 3 - 
 
Beschluss des Magistrats vom 25.11.2015 
 
Der Magistrat nimmt die Vorlage zur Kenntnis.

Begründung zur Magistratsvorlage vom 13.11.2015  
 
Nach § 28 Absatz 1 der Verordnu ng über die Aufstellung und Ausführung des Haushaltsplans 
der Gemeinden (GemHVO) ist die Stadtverordnetenversammlung mehrmals jährlich über den 
Stand des Haushaltsvollzugs zu unterrichten.  
 
Dem als Anlage beigefügten „Finanzcontrolling -Bericht Januar bis S eptember 2015“ kann 
der Stand der Ausführung des Haushalts 2015 zum 30. September 2015 entnommen 
werden. 
 
Darmstadt, 13.11.2015  
 
 
Der Dezernent IV  
 
 
 
André Schellenberg  
Stadtkämmerer

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Haushalt 2015 
Finanzcontrolling-Bericht Januar bis September 2015

1
Inhaltsverzeichnis 
 
 
1 Erläuterungen zum Finanzcontrolling-Bericht   2 
 
2 Überblick Ergebnishaushalt   3 
2.1 Gesamtergebnisrechnung zum Stand 30.09.2015   3 
2.2 Wesentliche Plan-Ist-Abweichungen   5 
 
3 Kreditaufnahme und Schuldenstand   8 
3.1 Schuldenstand des städtischen Haushaltes und de r Eigenbetriebe   8 
3.2 Stand der Bürgschaften   8 
 
4 Finanzwirtschaftliche Kennzahlen   9 
4.1 Aufwandsdeckungsgrad   9 
4.2 Steuerertragsquote   9 
4.3 Personalquote   10 
4.4 Zuschuss- und Förderquote   10 
4.5 Transferaufwandsquote   11 
4.6 Transferdeckungsquote   11 
4.7 Zinslastintensität   12

2
1 Erläuterungen zum Finanzcontrolling-Bericht 
 
Der vorliegende Bericht informiert über den Stand d es Haushaltsvollzugs bis zum 30.09.2015. 
 
Der Stand des Ergebnishaushalts wird tabellarisch d argestellt und die wesentlichen Positionen / Veränd erungen erläutert. 
 
Die Auswertung der Buchhaltung hierfür erfolgte am 11.11.2015. D. h. dieser Stichtag ist im Hinblick a uf das „Ist-Ergebnis“ die Grundlage des 
Berichtes. Weitere ergebnisrelevante Buchungen könn en seither erfolgt, jedoch nicht in den Bericht ein geflossen sein. 
 
Grundlage der Daten „Haushaltsansatz“ sind die Plan werte des Haushaltsplans 2015, teilweise wird eine Anpassung der Ansätze mit dem Nach- 
tragshaushalt 2015 erfolgen. 
 
Die Tabelle enthält neben der Spalte „Haushaltsansa tz“ die Spalte „Budget“. Das „Budget“ zeigt die Sum me der jeweiligen Haushaltsansätze zu- 
züglich eventueller über- und außerplanmäßiger Mitt el, abzüglich der durch eine Haushaltssperre gesper rten Mittel und Mittelverschiebungen, zu- 
züglich eventueller Haushaltsausgabereste, bezogen auf den Berichtszeitraum. Die Spalte „Budget“ stell t also den tatsächlichen Rahmen für die 
Bewirtschaftung der Haushaltsmittel durch die Ämter  und Verwaltungsstellen dar. 
 
Budget = (HH-Ansatz 2015 + ÜPL + APL +/- MVS + HAR 2014 – Sperre) *3 / 4 
 
Die Spalte „Ist“ zeigt die erfolgte Sollstellung de r Erträge und Aufwendungen im Berichtszeitraum, die  Spalte „Abweichung Budget / Ist“ die Diffe- 
renz zwischen den tatsächlichen Aufwendungen und Er trägen und den tatsächlich zur Verfügung stehenden Mitteln. Diese Abweichung wird zusätz- 
lich in der Spalte „Ist in %“ als Prozentwert darge stellt. 
 
Der nächste Abschnitt dieses Finanzcontrolling-Beri chtes informiert über den Stand der Schulden. Hier wird die Höhe der Schulden des städtischen 
Haushaltes und der Eigenbetriebe, jeweils unterteil t in Investitionskredite und Kassenkredite zum Ende  des Berichtszeitraumes abgebildet. 
Nachrichtlich wird außerdem der Stand der insgesamt  zu diesem Zeitpunkt vergebenen Ausfallbürgschaften  mitgeteilt. 
 
Zuletzt enthält der Bericht verschiedene finanzwirt schaftliche Kennzahlen, die einen besseren und schn elleren Überblick über die jeweilige Haus- 
haltslage ermöglichen sollen und für die weitere En twicklung als Vergleichsdaten zur Verfügung stehen.

3
2 Überblick Ergebnishaushalt 
 
2.1  Gesamtergebnisrechnung zum Stand 30. September 2015  
 
 
Die Entwicklung im Ergebnishaushalt stellt sich bis  zum 30.09.2015 auf den ersten Blick für den Berich tszeitraum mit einem Überschuss von 
25,8 Mio.  € im Ergebnis positiv dar. Allerdings er reichen die ordentlichen Erträge nur 95% des geplan ten Budgets und nur durch die gleichzeitige 
Unterschreitung des Budgets der ordentlichen Aufwen dungen (89%) kann dieser Überschuss erreicht werden . 
 
 
 
Beschreibung HH-Ansatz 
2015  
Budget bis 
30.09.2015  
Ist bis 
30.09.2015  ÜPL  APL  MVS  HAR 2014  Sperre  Abweichung 
Budget / Ist  Ist in %  
privatrechtliche Leistungsentgelte -6.564.050  -4.923.038  -4.000.574       -922.464  81%  
öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte -46.589.631  -34.942.223  -32.313.364       -2.628.859  92%  
Kostenersatzleistungen und Kostenerstattungen -15.2 47.528  -11.435.646  -11.092.489       -343.157  97%  
Bestandsveränderungen, aktiv. Eigenleistungen -121. 900  -91.425  0      -91.425  0%  
Steuern und Steuerähnliche Erträge -311.051.000  -233.288.250  -213.783.603       -19.504.647  92%  
   davon Gewerbesteuer -180.000.000  -135.000.000  -109.412.383       -25.587.617  81%  
   davon Gemeindeanteil an der Einkommensteuer -77.5 00.000  -58.125.000  -63.396.307       5.271.307  109%  
   davon Grundsteuer B -37.250.000  -27.937.500  -27.426.723       -510.777  98%  
   davon Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer -13.500. 000  -10.125.000  -11.347.035       1.222.035  112%  
   davon Vergnügungssteuer/Spielapparate -1.950.000  -1.462.500  -1.376.907       -85.593  94%  
   davon Zweitwohnungssteuer -400.000  -300.000  -297.231       -2.769  99%  
Erträge aus Transferleistungen -36.028.865  -27.021.649  -30.814.262       3.792.613  114%  
   davon SGB II / Hartz IV -11.400.000  -8.550.000  -9.272.364       722.364  108%  
Erträge aus Zuweisungen und Zuschüssen -80.623.090  -60.467.318  -62.836.413       2.369.095  104%  
   davon Schlüsselzuweisungen -61.500.000  -46.125.000  -46.534.394       409.394  101%  
Erträge aus der Auflösung von SoPos -6.788.579  -5.091.434  -4.710.122       -381.312  93%  
sonstige ordentliche Erträge -9.599.210  -7.199.408  -6.720.498       -478.910  93%  
Summe der ordentlichen Erträge -512.613.853  -384.460.390  -366.271.325       -18.189.066  95%

4
Beschreibung HH-Ansatz 
2015  
Budget bis 
30.09.2015  
Ist bis 
30.09.2015  ÜPL  APL  MVS  HAR 2014  Sperre  Abweichung 
Budget / Ist  Ist in %  
Personalaufwendungen 88.541.390  66.406.043  62.766.537       3.639.506  95%  
Versorgungsaufwendungen 19.038.370  14.278.778  10.679.854       3.598.924  75%  
Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 87.698. 666  64.692.506  54.705.254  15.000   -220.528  3.615.723  -4.852.186  9.987.252  85%  
   davon Mieten an IDA aus Mieter-Vermieter-Modell 3 1.379.530  23.534.648  23.534.647       1 100%  
Abschreibungen 19.426.415  14.569.811  14.609.824       -40.013  100%  
Aufwendungen für Zuweisungen und Zuschüsse 132.323. 444  94.926.791  80.816.045    -72.187  2.098.041  -7.780.244  14.110.746  85%  
   davon Zuweisung Staatstheater 15.541.900  11.656.425  11.656.422       3 100%  
   davon Zuschuss DADINA 5.100.000  3.825.000  3.300.000       525.000  86%  
   davon Zuschuss HEAG für ÖPNV 16.700.000  10.020.000  0     -3.340.000  10.020.000  0%  
   davon Zuschuss Darmstadtium 3.500.000  2.625.000  3.500.000       -875.000  133%  
   davon Kita-Zuschuss kirchliche Träger 11.485.221  8.613.862  7.065.652    -72    1.548.210  82%  
   davon Kita-Zuschuss freie Träger 17.291.066  12.968.300  12.333.656       634.644  95%  
   davon Erstattung HSE Betriebskosten Kläranlagen 2 1.362.300  16.021.725  15.895.425       126.300  99%  
   davon Verlustabdeckung EB Kultur 6.712.595  4.027.557  4.460.000      -1.342.519  -432.443  111%  
   davon Verlustabdeckung EB Bäder 4.050.979  2.987.362  1.900.000      -67.830  1.087.362  64%  
   davon Verlustabdeckung EB Bürgerh. und Märkte 889.12 3  666.842  740.000       -73.158  111%  
   davon Verlustabdeckung EB IDA (Kostenerstattung) 4 .992.235  2.995.341  3.000.000      -998.447  -4.659  100%  
Steueraufwendungen einschl. Umlagen 65.409.200  49.056.900  39.104.938       9.951.962  80%  
   davon LWV-Umlage 32.700.000  24.525.000  26.472.330       -1.947.330  108%  
   davon Gewerbesteuerumlage 28.800.000  21.600.000  10.356.109       11.243.891  48%  
Transferaufwendungen 102.973.070  77.216.678  77.029.520    -17.500    187.158  100%  
   davon SGB II / Hartz IV 37.055.000  27.791.250  26.753.438       1.037.812  96%  
   davon Jugendhilfe 21.306.045  15.979.534  17.013.677       -1.034.143  106%  
sonstige ordentliche Aufwendungen 24.768  14.960  12.299      -4.822  2.661  82%  
Summe der ordentlichen Aufwendungen 515.435.323  381.162.465  339.724.271  15.000   -310.215  5.713.764  -12.637.252  41.438.196  89%  
Verwaltungsergebnis 2.821.470  -3.297.925  -26.547.054  15.000    -310.215  5.713.764  -12.637.252  23.249.130  805%  
Finanzerträge -12.734.910  -9.551.183  -8.730.347       -820.836  91%  
Zinsen und sonstige Finanzaufwendungen 19.212.960  14.374.661  11.821.894  -15.000  -31.745     2.552.767  82%  
   davon für Kassenkredite 4.969.320  3.691.931  2.511.968  -15.000  -31.745     1.338.266  68%  
Finanzergebnis 6.478.050  4.823.479  3.091.547 -15.000  -31.745        1.731.931  64%  
Ordentliches Ergebnis 9.299.520  1.525.554  -23.455.507    -31.745  -310.215  5.713.764  -12.637.252  24.981.061  -1538%

5
Beschreibung HH-Ansatz 
2015  
Budget bis 
30.09.2015  
Ist bis 
30.09.2015  ÜPL  APL  MVS  HAR 2014  Sperre  Abweichung 
Budget / Ist  Ist in %  
Außerordentliche Erträge -500  -375  -2.791.669       2.791.294  744445%  
Außerordentliche Aufwendungen  23.809  449.621   31.745     -425.812  1888%  
Außerordentliches Ergebnis -500  23.434  -2.342.048    31.745        2.365.482  -9994%  
Jahresergebnis 9.299.020  1.548.988  -25.797.555      -310.215  5.713.764  -12.637.252  27.346.543  -1665%  
 
 
2.2  Wesentliche Plan-Ist-Abweichungen 
 
Ordentliche Erträge 
 
Die Entwicklung der Ordentlichen Erträge im Bericht szeitraum wird geprägt von einem Rückgang der Gewer besteuereinnahmen aber auch von 
überplanmäßigen Erträgen aus Einkommens- und Umsatz steuer. Eine Rückerstattung von Gewerbesteuern aus Vorjahren in Höhe von 44 Mio. € 
konnte aus der dafür gebildeten Rückstellung abgede ckt werden. Dennoch belasten weitere „kleinere“ une rwartete Ausfälle und Rückerstattungen 
das Budget der Gewerbesteuern, das bis zum Ende des  dritten Quartals nur zu 81% erfüllt werden konnte.  Insgesamt erreichen die Steuererträge 
nur 92% des Budgets, die Summe der Ordentlichen Ert räge 95%. 
 
Dabei ist zu berücksichtigen, dass in den „Kostener satzleistungen und Kostenerstattungen“ die Kostener stattung für Leistungen nach dem Unter- 
haltsvorschussgesetz sowie die Gastschulbeiträge gr ößtenteils bereits für das ganze Jahr enthalten sin d, wogegen in den Positionen „privatrechtli- 
che Leistungsentgelte“ und „öffentlich-rechtliche L eistungsentgelte“ Erträge fehlen, die erst zum Jahr esende abgerechnet werden. 
 
 
Ordentliche Aufwendungen 
 
Die Summe der ordentlichen Aufwendungen beläuft sic h im Bewirtschaftungszeitraum auf 339,7 Mio. € und somit um 41,4 Mio. € niedriger als 
geplant. 
 
Im Bereich der Personal- und Versorgungsaufwendunge n fehlen die anteiligen Rückstellungsbeträge, die s tets erst zum Jahresabschluss zu buchen 
sind und auch bei den vertraglich festgelegten Aufw endungen für Zuweisungen und Zuschüsse richten sich  die Zahlungen nicht nach fixen Fällig- 
keiten, sondern nach konkretem Finanzbedarf. In bei den Fällen ist davon auszugehen, dass bis zum Ende des Haushaltsjahres die Budgets wei- 
testgehend ausgeschöpft werden.

6
Es sind Haushaltssperren in Höhe von insgesamt 12,6  Mio. € bei der Berechnung des Budgets berücksichti gt. Davon entfallen allerdings 7,8 Mio. € 
auf Zuweisungen und Zuschüsse, die aufgrund vertrag licher Verpflichtungen zu einem großen Teil noch be nötigt werden. 
Bis zum Jahresende wird es jedoch voraussichtlich m öglich sein, über die Sperren eine Verbesserung des  Ergebnisses um ca. 5 Mio. € zu errei- 
chen. 
 
Damit ist die Einhaltung des Schutzschirm-Abbaupfad es, der im ordentlichen Ergebnis einen Fehlbetrag v on maximal 12,8 Mio. € für 2015 vor- 
sieht, nicht in Gefahr. 
 
 
Finanzergebnis  
 
Auch das Budget der Finanzerträge konnte bisher nur  zu 95% erfüllt werden, was allerdings durch ebenfa lls geringere Finanzaufwendungen (82%) 
aufgefangen wird. Damit ist im Finanzergebnis der i m Berichtszeitraum geplante Fehlbetrag nur zu 64% e rreicht, wodurch das Ordentliche Ergeb- 
nis um 1,7 Mio. € weniger belastet wird. 
 
Die Finanzerträge bestehen neben den Ausschüttungen  verbundener Unternehmen zum Großteil aus der Verzi nsung von Steuernachforderungen 
sowie den Risikoprämien für Bürgschaften. Diese sin d jeweils zu Jahresbeginn fällig und daher bereits für das ganze Jahr enthalten.  
Die Verzinsung von Steuernachforderungen beinhaltet  neben den Zinsen, die von Steuerpflichtigen für Na chzahlungen zu entrichten sind, auch 
Zinsen, die an die Steuerpflichtigen im Fall von Rü ckerstattungen gezahlt werden müssen. Da es besonde rs im dritten Quartal viele Rückerstattun- 
gen an Steuerschuldner für Vorjahre gab, die entspr echend zu verzinsen waren, hat dieses Konto zum 30. 09. einen negativen Saldo. Dies ist die 
Ursache dafür, dass die Finanzerträge das Budget ni cht (über-)erfüllen. 
 
Das weiterhin niedrige Zinsniveau wirkt sich vor al lem im Bereich der Kassenkredite auf die Zinsaufwen dungen aus, mittlerweile aber auch immer 
mehr auf die Zinsen für neue langfristige Kredite. Gleichzeitig kann jedoch die Zinsentwicklung nie zu verlässig eingeschätzt werden, so dass es in 
diesem Bereich immer Abweichungen zum Ansatz geben wird.

7
Außerordentliches Ergebnis  
 
Im außerordentlichen Ergebnis finden sich in aller Regel zweckgebundene Erträge aus Spenden, Nachlässe n und Schenkungen sowie Sponsoring 
und außerordentlicher Aufwand aus Dienstherrenwechs el nach dem Versorgungslastenteilungs-Staatsvertrag  sowie Sonderabschreibungen und 
periodenfremder Aufwand. Da es sich oft um besonder e Einmaleffekte handelt, ist eine Planung in diesem  Bereich nicht besonders aussagekräftig. 
So ist auch das Budget der außerordentlichen Erträg e von 375 € mit tatsächlichen Erträgen von 2,8 Mio.  € weit übererfüllt. 
 
 
Jahresergebnis  
 
Im Saldo der Erträge und Aufwendungen sieht das Bud get für den Betrachtungszeitraum einen Fehlbetrag i n Höhe von 1,5 Mio. € vor. Tatsächlich 
konnte ein Überschuss in Höhe von 25,8 Mio. € erwir tschaftet werden. 
 
Mit dem Nachtragshaushaltsplan 2015 wird sich der g eplante Jahresfehlbetrag nach dem derzeitigen Stand  nochmals um ca. 1,5 Mio. € verbes- 
sern. Im Haushaltsvollzug ist damit zu rechnen, das s das Rechnungsergebnis auch nach Berücksichtigung sämtlicher Sondereffekte und Jahresab- 
schlussbuchungen diese geplante Verbesserung erreic hen wird. 
 
Allerdings ist bereits bekannt, dass es durch die L age im Bereich Asyl zu weiteren Aufwendungen für di e Unterbringung und Versorgung der Flücht- 
linge kommt, die ebenso wie die dafür vorgesehenen Erstattungen noch in den Nachtrag eingearbeitet wer den müssen. Eine fundierte Prognose der 
Flüchtlingszahlen sowie der damit einhergehenden Au fwendungen und Erstattungen ist zum derzeitigen Zei tpunkt kaum möglich. Es ist damit zu 
rechnen, dass das Ergebnis dadurch noch belastet wi rd.

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3 Kreditaufnahme und Schulden 
 
3.1 Schuldenstand des städtischen Haushaltes und de r Eigenbetriebe zum 30.09.2015 
 
 Investitionskredite  Kassenkredite  Gesamt  
Kernhaushalt 256.010.462,02 €  311.265.000,00 €  567.275.462,02 €  
EB Kulturinstitute 7.548.772,55 €  0,00 €  7.548.772,55 €  
EB Bäder 11.013.671,55 €  0,00 €  11.013.671,55 €  
EB Bürgerhäuser und Märkte 2.736.617,34 €  0,00 €  2.736.617,34 €  
EB EAD 28.984.486,79 €  0,00 €  28.984.486,79 €  
EB DWuW 544.879,55 €  0,00 €  544.879,55 €  
EB IDA 70.223.810,30 €  5.000.000,00 €  75.223.810,30 €  
Summe 377.062.700,10 €  316.265.000,00 €  693.327.700,10 €  
 
In diesen Summen sind zwei innere Darlehen (Vivariu m an EB Bäder über 711.768 € und Kernhaushalt an ID A über 2.983.860 €) enthalten. 
Durch den Kommunalen Entschuldungsfonds wurden bish er Kredite in Höhe von 175.478.143 € abgelöst. 
 
3.2 Stand der Bürgschaften 
 
Zum 30.06.2015 betrug die Summe der übernommenen Bü rgschaften 428,14 Mio. €. 
Bis zum Stichtag 30.09.2015 ist eine Bürgschaft in Höhe von 3.158 € erloschen, so dass sich die Gesamt summe der übernommenen Bürgschaften 
entsprechend verringert (gerundet immer noch 428,14  Mio. €).

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4 Finanzwirtschaftliche Kennzahlen 
 
4.1 Aufwandsdeckungsgrad 
 
Der Aufwandsdeckungsgrad zeigt an, zu welchem Antei l die ordentlichen Aufwendungen (inkl. Zinsen und s onst. Finanzaufwendungen) durch die 
ordentlichen Erträge (inkl. Zinserträge) gedeckt we rden können. Mehr als 100% bedeuten ein positives o rdentliches Ergebnis. 
 
Formel: 
 ordentliche Erträge + Finanzerträge 
 ordentliche Aufwendungen + Zinsen und sonst. Finanzaufwendungen 
      Berechnung (Ist): 357.540.978 €  
   351.546.165 €  
   
      Wert zum  30.09.15  101,71%  (30.09.14:  116,76%)  
 
 
4.2 Steuerertragsquote 
 
Die Steuerertragsquote zeigt den Anteil der Steuere rträge an den ordentlichen Erträgen des Ergebnishau shaltes. Je höher der Anteil der Steuerer- 
träge, umso höher ist die Unabhängigkeit gegenüber Zuweisungen des Bundes oder Landes. 
 
Formel: 
 Steuererträge 
 ordentliche Erträge + Finanzerträge 
      Berechnung (Ist): 213.783.603 €  
   357.540.978 €  
   
      Wert zum  30.09.15  59,79%  (30.09.14:  57,25%)

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4.3 Personalquote 
 
Die Personalquote gibt Aufschluss darüber, welcher Teil der Aufwendungen auf den Personalbereich entfä llt; insbesondere im Hinblick auf den in- 
terkommunalen Vergleich. Zielwerte liegen für Kommu nen allerdings noch nicht vor. 
 
Formel: 
 Personal- und Versorgungsaufwendungen 
 ordentliche Aufwendungen + Zinsen und sonst. Finanzaufwendungen 
      Berechnung (Ist): 73.446.443 €  
   351.546.165 €  
   
      Wert zum  30.09.15  20,89%  (30.09.14:  20,59%)  
 
 
4.4 Zuschuss- und Förderquote 
 
Die Zuschuss- und Förderquote zeigt den Teil der Au fwendungen, der an Vereine, verbundene Unternehmen,  Träger von Kindertageseinrichtungen 
usw. als Zuweisung und Zuschuss gezahlt wird. In Ze iten unausgeglichener Haushalte ist diese Quote mög lichst niedrig zu halten. Die in den Zu- 
schüssen enthaltenen freiwilligen Leistungen sind e inzuschränken. 
 
Formel: 
 Aufwendungen für Zuweisungen und Zuschüsse 
 ordentliche Aufwendungen + Zinsen und sonst. Finanzaufwendungen 
      Berechnung (Ist): 80.816.045 €  
   351.546.165 €  
   
      Wert zum  30.09.15  22,99%  (30.09.14:  23,87%)

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4.5 Transferaufwandsquote 
 
Mit der Transferaufwandsquote lässt sich beurteilen , in welchem Umfang kommunale Zahlungen an Leistung sempfänger erfolgen (Sozialtransfer). 
Das Ziel sollte sein, die Quote möglichst zu halten , bzw. im Laufe der Jahre zu senken. 
 
Formel: 
 Transferaufwendungen 
 ordentliche Aufwendungen + Zinsen und sonst. Finanzaufwendungen 
      Berechnung (Ist): 77.029.520 €  
   351.546.165 €  
   
      Wert zum  30.09.15  21,91%  (30.09.14:  19,01%)  
 
 
4.6 Transferdeckungsquote 
 
Die Transferdeckungsquote zeigt an, zu welchem Ante il die Transferaufwendungen durch Erträge aus Trans ferleistungen gedeckt sind 
 
Formel: 
 Erträge aus Transferleistungen 
 Transferaufwendungen 
      Berechnung (Ist): 30.814.262 €  
   77.029.520 €  
   
      Wert zum  30.09.15  40,00%  (30.09.14:  22,48%)

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4.7 Zinslastintensität 
 
Die Zinslastintensität setzt die Finanzaufwendungen  zu den ordentlichen Erträgen (inkl. Finanzerträgen ) ins Verhältnis. Sie zeigt an, welcher Teil 
der Erträge für Zinszahlungen gebunden ist. Je höhe r die Quote ausfällt, umso mehr Erträge sind durch Zinszahlungen gebunden. Eine niedrige 
Quote ist daher anzustreben. 
 
Formel: 
 Zinsen und sonstige Finanzaufwendungen 
 ordentliche Erträge + Finanzerträge 
      Berechnung (Ist): 11.821.894 €  
   357.540.978 €  
   
      Wert zum  30.09.15  3,31%  (30.09.14:  3,05%)  
 
 
 
 
Darmstadt, 11.11.2015 
 
 
 
 
 
André Schellenberg 
Stadtkämmerer

Beratungsverlauf (3)

TOP 115 zur Kenntnis
TOP 616
TOP 102 zur Kenntnis

Details

Vorlagen-Nr.
2015/0514
Typ
Magistratsvorlage
Datum
13.11.2015
Erstellt
29.09.2026 00:00