Ausgrabungen auf der Baustelle Herzog Straße/Ecke Schildergasse
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss) 2705/2021 vom 12.08.2021
Stand: Am 07.09.2021 im Ausschuss Kunst und Kultur beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.
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Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VII/4512 AN/1537/2021 Vorlagen-Nummer 12.08.2021 2705/2021 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Kunst und Kultur 07.09.2021 Ausgrabungen auf der Baustelle Herzogstraße/Ecke Schildergasse AN/1537/2021 Ausschuss Kunst und Kultur 07.09.2021 Anfrage gem. § 4 der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, der CDU-Fraktion und der Volt-Fraktion im Kölner Rat Welche Ausgrabungen sind auf der Baustelle Herzog Straße/Ecke Schildergasse geplant? Antwort der Verwaltung: Die Archäologische Bodendenkmalpflege im Römisch-Germanischen Museum der Stadt Köln ist in die Planungen auf dem Grundstück Schildergasse 56-58/Herzogstraße 2-12/Perlenpfuhl 39 seit August 2016 eingebunden. Die ca. 1.200 qm große Fläche liegt im Herzen des römischen und mittelalterlichen Stadtzentrums, unmittelbar auf der wichtigsten West-Ost-Achse der Colonia (Decumanus maximus/Schildergasse). Aufgrund früherer Ausgrabungen ist bekannt, dass in diesem Bereich eine ca. 140 m im Durchmesser messende römische Säulenhalle mit unterirdischem Wandelgeschoss lag. Das öffentliche Gebäude hat die große Versammlungsfläche (Forum) des römischen Köln nach Westen geschlossen. In nach- römischer Zeit standen auf den Grundstücken Wohn- und Gewerbehäuser der mittelalterlichen bis neuzeitlichen Stadtgemeinde. In enger Abstimmung mit den Bautragenden wurden die Eingriffstiefen und die statisch relevanten Gründungen für den Neubau zum Schutz des Bodendenkmals so reduziert, dass die Baureste des antiken Großbaus nur punktuell berührt werden. Keller der Vorkriegsbebauung wurden im Vorfeld der Baumaßnahme umfassend digital und analog dokumentiert. Aktuell wird die aufgehende Bebauung niedergelegt. Mit Erreichen des Straßenniveaus werden sämt- liche Erdarbeiten von Mitarbeitenden des Römisch-Germanischen Museums beaufsichtigt. Im Zuge der Baumaßnahme sind bauvorgreifende archäologische Ausgrabungen von bis zu 5 Mona- ten vertraglich fixiert. Die Zusammenarbeit mit den Bautragenden im Projekt ist aus Sicht der Stadtar- chäologie vorbildlich. Gez. Blome i.V. für Laugwitz-Aulbach
Beratungsverlauf
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