Mandari Insight

2021/0276

Nachhaltigkeitsbericht 2019 der Darmstädter Stadtwirtschaft

Magistratsvorlage 30.08.2021

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Punkt 12: Nachhaltigkeitsbericht 2019 der Darmstädter Stadtwirtschaft 
 (V-Nr. 2021/0276) 
 
Die Stadtverordnetenversammlung nimmt die Vorlage  nach umfangreicher 
Diskussion zur Kenntnis.

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Punkt 9: Nachhaltigkeitsbericht 2019 der Darmstädter Stadtwirtschaft 
 (V-Nr. 2021/0276) 
- Kenntnisnahme - 
 
Der Ausschuss für Umweltschutz und Nachhaltigkeit nimmt von der Vorlage 
Kenntnis.

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NACHHALTIGKEITSBERICHT
der Darmstädter Stadtwirtschaft
BERICHTSJAHR 2018 / 2019
Den Nachhaltigkeitsbericht und mehr  
zu den Aktivitäten und Projekten  
der Stadtwirtschaft finden Sie unter: 
nachhaltigkeit.heag.de

3
NACHHALTIGKEITSBERICHT
der Darmstädter Stadtwirtschaft

4
 VORWORT  
DER WISSENSCHAFTSSTADT DARMSTADT
wir freuen uns, dass Sie sich für den Nachhaltigkeits-
bericht der Darmstädter Stadtwirtschaft interessieren. 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt ist ein attraktiver 
Ort zum Wohnen und Arbeiten, von Grünflächen 
umgeben und von kultureller Vielfalt und Weltoffen-
heit geprägt. Genauso fördert sie seit langer Zeit den 
Klima- und Umweltschutz sowie die Biodiversität 
und setzt sich für gemeinwohlorientiertes Wirtschaften 
ein, um den zukünftigen Darmstädterinnen und 
Darmstädtern eine lebenswerte und den Herausforde-
rungen der Zukunft gewachsene Stadt zu hinterlassen, 
auch im Sinne der 17 Ziele Nachhaltiger Entwick -
lung (Sustainable Development Goals– SDGs) der 
Vereinten Nationen. Die SDGs schreiben die 1993 
in Rio de Janeiro verabschiedete „Agenda 21“ fort, 
welche in ihrer lokalen Umsetzung in Darmstadt 
2018 ihren 20. Geburtstag gefeiert hat. Die Nach-
haltigkeitsziele benennen den aktuellen Verände-
rungsbedarf für eine Vielzahl an ökonomischen, 
sozialen sowie ökologischen Handlungsfeldern bis 
zum Jahr 2030, ein zentrales Ziel ist die Bekämp-
fung des Klimawandels.
 
Das Pariser Klimaabkommen aus dem Jahr 2017 hat 
hier gezeigt, dass es möglich ist die Auswirkungen 
des menschengemachten Klimawandels auf ein 
erträgliches Maß zu begrenzen. Doch dafür braucht 
es außergewöhnliche Anstrengungen auf allen 
Handlungsfeldern und das Engagement der gesamten 
Gesellschaft, sowohl weltweit, als auch herunterge-
brochen auf alle Städte und Kommunen. Für Darm- 
stadt und seine Stadtgesellschaft heißt dies z.B. 
nicht nur eine Verkehrswende umzusetzen oder 
Gebäude energetisch zu sanieren, sondern auch die 
Art des Wirtschaftens so zu gestalten, dass ökonomi-
sches Handeln mit sozialer und ökologischer Ver-  
antwortung Hand in Hand gehen. Das gilt natürlich 
auch für unsere Unternehmen der Stadtwirtschaft. 
Der Ihnen vorliegende Nachhaltigkeitsbericht für die 
SEHR GEEHRTE DARMSTÄDTERINNEN UND DARMSTÄDTER, 
Jochen Partsch 
Oberbürgermeister der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Barbara Akdeniz 
Stadträtin der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Berichtsjahre 2018 und 2019 ist dabei eine der 
Maßnahmen des Klimaschutzkonzeptes der Wissen-
schaftsstadt Darmstadt aus dem Jahr 2013.
Ziel dieses Berichtes ist, das Engagement der 
wesentlichen Unternehmen der Darmstädter 
Stadtwirtschaft für Klimaschutz und Nachhaltige 
Entwicklung gebündelt darzustellen. Dazu gehören 
auch, die Emissionen der Unternehmen zu quanti-
fizieren und offenzulegen sowie Good-Practice 
Beispiele der Stadtwirtschaft darzustellen. Besonders 
stolz sind wir auf die Fortschritte bei der Konversion 
der Lincoln-Siedlung und des Ludwigshöhviertels. 
Denn sie zeigen, welche Potentiale sich durch 
Kooperationen innerhalb der Stadtwirtschaft heben 
lassen: die Wissenschaftsstadt Darmstadt, die 
ENTEGA, die HEAG mobilo und im Besonderen der 
bauverein realisieren gemeinsam ein innovatives und 
ressourcenschonendes Mobilitätskonzept sowie 
modernen und zugleich bezahlbaren Wohnraum. 
Mit der regelmäßigen Veröffentlichung dieses Berichts 
unterstreichen wir, dass die Unternehmen der Stadt - 
wirtschaft sich dem Ziel verpflichtet haben, aktive 
Beiträge zu einer Nachhaltigen Entwicklung zu leisten. 
Diese Ausrichtung ist ein fester Bestandteil der Kultur 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt und ihrer Unter-
nehmen und zeigt, dass diese sich für ein lebenswertes 
und den Herausforderungen der Zukunft gewachsenes 
Darmstadt einsetzen. 
Wir wünschen viel Spaß bei der Lektüre und sind 
sicher, dass wir mit dem Nachhaltigkeitsbericht unse-
rer Stadtgesellschaft mit gutem Beispiel voran gehen. 
Bei Fragen und Anregungen können Sie gerne auf 
uns zukommen.
Mit freundlichen Grüßen

5
VORWORT   
DES HEAG-VORSTANDS
die HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) will, gemeinsam 
mit den Unternehmen der Darmstädter Stadtwirt -
schaft, Wegweiser einer zukunftsfähigen und nachhal-
tigen Daseinsvorsorge sein. Sowohl privatrechtliche als 
auch kommunale Unternehmen verankern eine 
nachhaltige und klimabewusste Unternehmenskultur. 
Denn die Stakeholder der Unternehmen erwarten 
mehr als gute Qualität zu einem angemessenen Preis. 
Sie erwarten eine Unternehmensführung, die in der 
Region verwurzelt ist und aktiv für Nachhaltige 
Entwicklung und Klimaschutz eintritt.
Die vierte Auflage dieses Berichts schreibt den  
1. Nachhaltigkeitsbericht der Darmstädter Stadt-
wirtschaft fort.
Mit der Veröffentlichung der Zahlen für die Jahre 
2018 und 2019 werden der Status quo dieses 
Engagements in der Darmstädter Stadtwirtschaft 
zusammengefasst und die CO 2-Emissionen der 
wesentlichen kommunalen Unternehmen veröffentlicht. 
Die HEAG und die Unternehmen der Darmstädter 
Stadtwirtschaft fördern eine Nachhaltige Entwicklung. 
So bringt sich die ENTEGA aktiv in die Umsetzung 
der Energiewende ein. Dazu hat sie ein ambitioniertes 
Investitionsprogramm zum Ausbau der erneuerbaren 
Energien aufgelegt und umgesetzt.
Der bauverein und der Eigenbetrieb Immobilien-
management der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
LIEBE DARMSTÄDTERINNEN UND DARMSTÄDTER,
Prof. Dr. Klaus-Michael Ahrend 
HEAG Holding AG 
– Beteiligungsmanagement der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) 
Dr. Markus Hoschek 
HEAG Holding AG 
– Beteiligungsmanagement der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) 
investieren kontinuierlich in die energetische 
Sanierung ihrer Immobilien und leisten einen 
wichtigen Beitrag zur CO 2-Reduktion in der 
 Darmstädter Stadtwirtschaft. Außerdem schaffen  
Sie bezahlbaren und modernen Wohnraum in  
der Schwarmstadt Darmstadt.
Die HEAG mobilo betreibt ihre Straßenbahnen 
ausschließlich mit Ökostrom der ENTEGA, stellt die 
Busflotte sukzessive auf Elektroantrieb um und 
reduziert damit die CO 2-, Lärm- und Feinstaub-
emissionen in Darmstadt und Umgebung. Mit dem 
Heinerleiner ist ein innovatives Mobilitätsangebot 
2021 gestartet.
Das klare Bekenntnis der Unternehmen der Darm-
städter Stadtwirtschaft zur regionalen Nähe und das 
Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in ihre Stadt - 
wirtschaft bildet die Basis für eine nachhaltige 
Daseinsvorsorge. Wir möchten uns daher bei allen 
Beschäftigten der Unternehmen der Stadtwirtschaft 
bedanken, die durch ihr Engagement diese Ausrichtung 
der Stadt wirtschaft mit Leben füllen. Zugleich danken 
wir allen, die an der Erstellung des Nachhaltigkeits-
berichts mitgewirkt haben.
Haben Sie weitere Vorschläge, wie wir das Nachhaltig-
keitsengagement im Stadtkonzern ausbauen können, 
dann nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf. 
Mit freundlichen Grüßen

6 VORWORT  
MARTIN FÜHR
Wer im Jahre 2021 kurz inne hält – und die Fortschreibung 
des Nachhaltigkeitsberichts der Darmstädter Stadtwirtschaft ist 
dafür vielleicht ein guter Anlass – und zurückblickt auf all das, 
was sich seit der ersten UN-Umweltkonferenz 1972 in Stock-
holm getan hat, dem gehen vielleicht zwei Gedankenstränge 
durch den Kopf. Zunächst tauchen bei älteren Zeitgenossen die 
Zustände Anfang der 70-er Jahre auf: Wilde Müllkippen im 
ganzen Land, Mülltrennung noch weitgehend ein Fremdwort, 
Ölkrise mit „autofreien“ Sonntagen bis hin zum Streit um 
Atomkraftwerke, um nur einige Schlaglichter zu benennen. Nicht 
zu vergessen die Nachwirkungen der Euphorie einer „autogerech-
ten Stadt“, die u. a. zum Niedergang der Straßenbahnen in vielen 
deutschen Städten führte. Zumindest Letzterem hat sich 
Darmstadt widersetzt, wie man überhaupt zum typisch „Darm-
städterischen“ nicht den Drang zählen dürfte, sich Hals über 
Kopf auf Neues einzulassen. 
Richtet man aktuell den Blick auf das Jahr 2030, wie es die 
Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen 
tun, so zeigt sich aber zugleich, dass trotz des in Vielem 
erstaunlichen Werte- und Bewusstseinswandels und der bereits 
erzielten Fortschritte die eigentlichen Herausforderungen noch 
zu bewältigen sind. Will man auch gegenüber den kommenden 
Generationen Fairness walten lassen, so sind an vielen Stellen 
durchgreifende Veränderungen geboten. Dies gilt etwa für unsere 
Produktionsweisen und Konsummuster (SDG 12), aber auch für 
Maßnahmen auf kommunaler Ebene, um die Zukunftsfähigkeit 
der Städte und Siedlungen zu wahren (SDG 11); und natürlich 
auch für den Klimaschutz (SDG 13) und ein darauf ausgerichtete 
Energiesystem (SDG 7). Mit den SDGs schafft die UN ein 
Zielbündel, welches für die anstehenden Veränderungsprozesse 
eine normative Orientierung bereitstellt, die sich auf einen breiten 
Konsens nicht nur der Staatengemeinschaft, sondern auch vieler 
gesellschaftlicher Akteure berufen kann. Dabei gilt es allerdings 
im Auge zu behalten, dass die SDGs zwar Ziele benennen, in jedem 
Einzelfall allerdings die unterschiedlichen Belange gegeneinander 
abzuwägen sind. Es handelt sich also, wie bei den Grundrechten 
des Grundgesetzes, um Prinzipiennormen, die untereinander ins 
Verhältnis zu setzen sind. Mit anderen Worten: Die SDGs vermitteln 
durchaus Richtungssicherheit, geben jedoch keinen klaren Kurs vor, 
wie die jeweiligen Ziele zu erreichen sind. Dazu bedarf es vielmehr 
gesellschaftliche Suchprozesse; und zwar auf allen Ebenen. 
Vor diesem Hintergrund ist es sowohl Ausdruck gesellschaftlicher 
Verantwortung als auch ein Gebot ökonomischer Klugheit, wenn 
sich die Unternehmen der Stadtwirtschaft den Herausforderungen 
stellen, die mit dem Leitbild der Nachhaltigen Entwicklung 
einhergehen. Denn die damit verbundenen Veränderungsprozesse 
bieten durchaus auch wirtschaftliche Chancen. Sie zu nutzen, 
verlangt allerdings zusätzlich einen offenen Blick auf die techni-
schen, sozialen und organisatorischen Randbedingungen. Nicht 
SCHLAGLICHT DER WISSENSCHAFT – VORWORT VON MARTIN FÜHR* 
selten gilt es zudem, auch die rechtlichen Rahmenbedingungen 
neu zu justieren. In gewissem Rahmen, etwa über die kommunale 
Satzungshoheit, kann die Wissenschaftsstadt Darmstadt die 
„Angelegenheit der örtlichen Gemeinschaft (…) in eigener Verant-
wortung“ regeln. Oftmals sind jedoch Anpassungen auf Ebene des 
Landes Hessen, des Bundes oder der EU notwendig. Impulse 
dazu können aber durchaus auch von lokalen Akteuren ausgehen. 
Dabei bietet es sich an, die Hemmnisse, die sich für Unternehmen 
der Stadtwirtschaft auf ihrem Weg in Richtung einer Nachhaltigen 
Entwicklung auftun, auch aus wissenschaftlicher Perspektive zu 
analysieren, um Gestaltungsoptionen zu entwickeln, mit denen 
sich die Rahmenbedingungen so verändern lassen, dass hinrei-
chende ökonomische Anreize bestehen, Geschäftsmodelle 
(weiter) zu entwickeln, die zu den SDGs beitragen. Besonders 
günstige Voraussetzungen in dieser Hinsicht bieten sich in der auf 
fünf Jahre angelegten Förderung der Hochschule Darmstadt im 
Rahmen des Bund-Länder-Programms „Innovative Hochschule“. 
Unter dem Titel „Systeminnovation für Nachhaltige Entwicklung“ 
(s:ne) arbeitet die Hochschule Darmstadt hier mit regionalen 
Akteuren daran, etablierte Routinen zu überschreiten und jenseits 
vermeintlicher Systemgrenzen nach neuen Lösungen zu suchen. 
In vielen Fällen eröffnen dabei digitale Anwendungen neue 
Potentiale. Dies gilt vor allem in Konstellationen, in denen 
Akteure auf Informationen und Handlungsbeiträge anderer 
angewiesen sind. Hier gilt es, nach Lösungen zu suchen, die 
einerseits den Schutz der Privatsphäre und berechtigter wirt-
schaftlicher Interessen gewährleisten, andererseits aber auch 
Geschäftsmodelle in Richtung nachhaltiger Entwicklung befördern. 
Als Experimentierfeld bieten sich Projekte der „Digitalstadt“ an. 
Dementsprechend kooperiert s:ne hier intensiv mit der Wissen-
schaftsstadt Darmstadt und den Unternehmen der Stadtwirtschaft. 
Zu betonen ist in diesem Zusammenhang, dass es dabei nicht 
um „die“ Digitalisierung gehen kann, sondern immer nur um 
„digitale Lösungen“ für konkrete Probleme. In der Rückschau aus 
2030 wird man dann vielleicht sagen können, dass Akteure in 
Darmstadt – wie etwa bei der Ökostrom-Strategie der ENTEGA – 
Konzepte entwickelt und erprobt haben, die in der Folge 
Nachahmer fanden und Anlass gaben, Geschäftsmodelle und 
deren Rahmenbedingungen auch an anderer Stelle weiter zu 
entwickeln. Dabei hilft es, sich des Ausspruchs von Großherzog 
Ernst Ludwig zu erinnern: „Habe Ehrfurcht vor dem Alten und 
Mut, das Neue frisch zu wagen“. Schließlich lassen sich ohne 
mutiges Voranschreiten die notwendigen Veränderungen zur 
Umsetzung der SDGs nicht bewerkstelligen. 
*  Der Autor ist seit 1994 Professor für Öffentliches Recht, Rechtstheorie und Rechtsvergleichung 
im Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Hochschule Darmstadt. Er leitet dort die 
Sonderforschungsgruppe Institutionenanalyse (sofia) und das Teilvorhaben „Digitalstadt“ im 
Rahmen von s:ne. Er forscht u. a. zur Ökonomischen Analyse des Rechts und zur Gesetzes-
folgenabschätzung. Seit 1998 ist er Mitglied im wissenschaftlichen Kuratorium des 
Öko-Instituts (Freiburg / Darmstadt / Berlin).

7INHALTSVERZEICHNIS
Einleitung
17 UN-Ziele für Nachhaltige Entwicklung 
Unternehmensporträt der Darmstädter Stadtwirtschaft
Fortschrittsbericht zur Nachhaltigen Entwicklung  
in der Darmstädter Stadtwirtschaft
 Emissionsquelle Treibstoff
 Emissionsquelle stationäre Verbrennung
 Emissionsquelle Stromverbrauch
 Emissionsquelle Fernwärmenutzung
 Wasserverbrauch
 Zusammenfassung
Public Value – Mehrwert für Darmstadt
 Lokale und regionale Wertschöpfung
 Gesellschaftliches Engagement
 Einbezug der Öffentlichkeit
 Förderung der Gründungsregion
Anhang
 Umrechnungsfaktoren
 Zahlenhistorie
8
10
12
14
26
34
Impressum
Herausgeber 
HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement  
der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG)  
Im Carree 1, 64283 Darmstadt 
Der Nachhaltigkeitsbericht der Darmstädter Stadtwirtschaft  
für die Berichtsjahre 2018 und 2019 ist CO2-neutral auf  
Recyclingpapier gedruckt, ermöglicht durch die ENTEGA.

8 EINLEITUNG
iStock / claudiodivizia

9
ie Verknappung von Ressourcen und die soziale Ungleichheit 
zählen neben der Anpassung an den Klimawandel und dessen 
Folgen zu den größten gesellschaftlichen Herausforderungen 
unserer Zeit. Nachhaltige Entwicklung ist so auch ein wichtiger 
Aspekt der Daseinsvorsorge, dem sich die Darmstädter Stadtwirt-
schaft besonders verpflichtet hat. Ihr diesbezügliches Engagement 
zeigt die Stadtwirtschaft auch durch die auf kommunaler Ebene 
führende Unterstützung des Deutschen Nachhaltigkeitskodex. 
Inzwischen haben die meisten Nationen die völkerrechtlich 
verbindliche Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen von 
1992 unterzeichnet, mit deren Hilfe eine weitere Beeinträchtigung 
des Klimasystems vermindert werden soll. In ihrer Folge wurden 
fortlaufend Verhandlungen über die Reduktionsziele von Treibhaus-
gasemissionen (THG-Emissionen), die im ursprünglichen Kyoto- 
Protokoll verzeichnet sind, geführt. 
Auf die weiteren Meilensteine auf diesem Weg konnte sich die 
Klimakonferenz der Vereinten Nationen (UN) im Dezember 2015 
verständigen. Die Mehrheit der Länder hat das Übereinkommen 
von Paris, in Nachfolge des Kyoto-Protokolls, ratifiziert und sich 
auf drei wesentliche Ziele geeinigt:
•  Begrenzung des Anstiegs der globalen Durchschnittstemperatur 
auf deutlich unter 2 °C über dem vorindustriellen Niveau, 
wenn möglich auf 1,5 °C über dem vorindustriellen Niveau;
•  Die Stärkung der Fähigkeit, sich durch eine Förderung der 
Klimaresistenz und geringeren Treibhausgasemissionen an die 
nachteiligen Auswirkungen des Klimawandels anzupassen. 
Dies soll in einer Weise geschehen, die nicht die Nahrungs-
mittelproduktion bedroht;
•  Vereinbarkeit der Finanzströme mit einem Weg hin zu niedrigen 
Treibhausgasemissionen und klimaresistenter Entwicklung.
Auf Ebene der Europäischen Union (EU) herrscht eine weitgehende 
Übereinstimmung über eine gemeinsame Klima- und Energiepolitik. 
Mit dem Artikel 194 des Vertrags über die Arbeitsweise der 
Europäischen Union (AEUV) verfügt die EU auch ausdrücklich 
über die Kompetenz, eine umfassende europäische Klima- und 
Energiepolitik zu gestalten. Die aktuelle Energieagenda sieht 
u. a. folgende energiepolitischen Ziele bis 2030 vor:
D •  Senkung der Treibhausgasemissionen um mindestens  
40 % im Vergleich zu 1990;
•  Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energieträger beim 
Energieverbrauch um 27 %;
•  Verbesserung der Energieeffizienz von 32,5 %;
Auch auf nationaler Ebene und auf Länderebene werden 
Klimaschutzziele und Nachhaltigkeitsstrategien ausgearbeitet.
Auch deswegen hat der Umweltschutz als Staatsziel Einzug in 
die deutsche Verfassung mit dem Artikel 20a des Grundgesetzes 
(GG) genommen. Das Gesetz richtet sich auf den Schutz der 
natürlichen Lebensgrundlagen zukünftiger Generationen.
Auf Dauer soll so die deutsche Volkswirtschaft weitgehend  
frei und unabhängig von der Verbrennung von Kohlenstoffen 
sein – die sonst als THG-Emissionen ihre klimaschädliche 
Wirkung entfalten. 
Der vorliegende Bericht informiert über die THG-Emissionen 
der Darmstädter Stadtwirtschaft und über die Maßnahmen,  
die in Bezug auf die Energie- und Verkehrswende, einer Nach-
haltigen Entwicklung, die Stärkung der Wertschöpfung sowie  
den Wirtschaftskreisläufen in Darmstadt und der Region 
verfolgt werden.
Dieser Bericht schreibt den Klimabericht der Darmstädter 
Stadtwirtschaft um zwei weitere Berichtsjahre (2018 / 2019) 
fort. Auch wird über die UN-Ziele für Nachhaltige Entwicklung 
und den Beitrag der Darmstädter Stadtwirtschaft zu deren 
Zielerreichung berichtet.
Ergänzt wird der Bericht um Beispiele aus der unternehmerischen 
Praxis der Stadtwirtschaft, die den regionalen Beitrag zu den 
UN-Zielen für Nachhaltige Entwicklung aufzeigen.
Einzelne Unternehmen (z. B. ENTEGA, HEAG mobilo, bauverein) 
der Stadtwirtschaft veröffentlichen zudem eigenständige 
(Nachhaltigkeits-)Berichte, die über die Inhalte des gemein -
schaftlichen Nachhaltigkeitsberichts der Darmstädter Stadt-
wirtschaft hinausgehen.

10
ie 17 UN-Ziele für Nachhaltige Entwicklung (Sustainable 
Development Goals – kurz „SDG“) gehen zurück auf die bereits 
1972 veröffentlichte Studie des Club of Rome „Grenzen des 
Wachstums“. Die zentrale These der Studie war, dass das 
aktuelle individuelle lokale Handeln aller globale Auswirkungen 
hat, die jedoch nicht dem Zeithorizont und Handlungsraum der 
Einzelnen entsprechen. 
Mit der Veröffentlichung des Brundtland-Berichts, den die 
Vereinten Nationen mit dem Titel „Unsere gemeinsame Zukunft“ 
in 1987 publizierten, begann ein weltweiter Gedankenaustausch 
über das Konzept der Nachhaltigen Entwicklung. Einen frucht-  
 baren Nährboden für weitere Diskussionen lieferte der Bericht, 
indem die Brundtland-Kommission einen Konsens fand und Teile 
des Konzepts einer Nachhaltigen Entwicklung wie folgt definierte:
„Eine Nachhaltige Entwicklung ist eine Entwicklung, die   
die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, 
dass künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht 
befriedigen können.“ 
Wenn heute von einer Nachhaltigen Entwicklung gesprochen 
wird, dann ist auch die Gerechtigkeit zwischen der heutigen und 
der zukünftigen Generation ein wesentlicher Aspekt der Debatte.
Als eine der Folgen dieser Debatten luden die Vereinten Nationen 
im Jahr 1992 zu einer Konferenz über Nachhaltigkeitsentwicklung 
in Rio de Janeiro ein. Mit dem Leitbild der Nachhaltigen Entwick-
lung wurde durch die Rio-Konferenz 1992 erstmals ein ganzheit-
licher und globaler Ansatz entwickelt. In Folge der Konferenz haben 
zahlreiche Akteure anerkannt, dass wirtschaftliche Entwicklung 
ohne Rücksichtnahme auf die drei Dimensionen der Nachhaltig-
keit (soziale Gerechtigkeit, wirtschaftliche Leistungs fähigkeit, 
ökologische Tragfähigkeit) unkalkulierbare Risiken mit sich bringt. 
Im Jahr 2002 verabschiedete die Generalversammlung der 
Vereinten Nationen acht Millenniums-Entwicklungsziele für das 
Jahr 2015. Die Agenda 2030 ist die Fortsetzung der Agenda 21 
und dabei werden im Rahmen der Agenda 2030 zwei Entwick-
lungsstränge miteinander verbunden: die Armuts- und Entwick-
lungsagenda der Millenniums-Entwicklungsziele und die 
Nachhaltigkeitsentwicklung aus Rio de Janeiro. Die so entworfenen 
17 globalen Ziele traten am 1. Januar 2016 mit einer Laufzeit 
von 15 Jahren (bis 2030) in Kraft. Die SDG gelten grundsätzlich 
für alle Staaten der Vereinten Nationen.
Folgende Abbildung zeigt die 17 Ziele der UN. Sie wurden in 
169 Unterziele untergliedert. Die Unterziele dienen als Fortschritts-
indikatoren, denn sie machen eine Nachhaltige Entwicklung durch 
Daten messbar und bringen die globalen Ziele in einen umsetzungs-
orientierten Kontext. Die globalen Ziele sollen national-, länder-, 
und kommunalspezifisch umgesetzt und, wenn sinnvoll, ergänzt 
werden. Die Basis für die Umsetzung der SDG in Deutschland ist 
die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie aus dem Jahre 2017. 
Die Bundesregierung überwacht den Erfolg ihrerseits anhand 
von 63 definierten Indikatoren und berichtet über den Fort -
schritt der Zielerreichung alle zwei Jahre in einem Bericht des 
Statistischen Bundesamtes 1.  
1  https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/Indikatoren/Nachhaltigkeitsindikatoren/International/
Indikatorenbericht_SDG.pdf?__blob=publicationFile
Übersicht über die 17 UN-Ziele 
für Nachhaltige Entwicklung
D
17 UN-ZIELE  
FÜR NACHHALTIGE ENTWICKLUNG
United Nations

11
Die SDG wurden auch auf Länderebene in die Gestaltung der 
Nachhaltigkeitsstrategie einbezogen. Dazu hat die Hessische 
Landesregierung die Hessische Nachhaltigkeitsstrategie verfasst 
und in einem gemeinsamen Dialog mit Akteuren aus Wirtschaft, 
Wissenschaft, Verwaltung und Gesellschaft fortgeschrieben. Im 
Jahre 2017 wurde ein Indikatorenset eingeführt, das sich direkt 
an den SDG orientiert und bei deren Erstellung auch die HEAG 
mitgewirkt hat. 
Wichtige Ansatzpunkte zur Erreichung der SDG findet man im 
Besonderen auch in den Geschäftsfeldern der Stadtwirtschaft. 
Beispiele sind die Gestaltung einer klimaneutralen, preisgünstigen 
und sicheren Energieversorgung, das Angebot von ökologischen 
und vernetzen Verkehrslösungen sowie die Verfügbarkeit von 
hochwertigem und bezahlbarem Wohnraum. 
Unternehmen sind zunehmend in der Verantwortung ihre Geschäfts- 
modelle nachhaltiger zu gestalten. Wichtige Bereiche sind das 
Angebot von ökologisch und / oder sozial verantwortlichen Leistungen, 
die ganzheitliche Betrachtung der Wertschöpfungsketten, sowie 
die Ansprache der Kunden für einen nachhaltigeren Lebensstil. 
Mit dem Beschluss des Leitbildes der klimaneutralen Stadt hat 
sich die Wissenschaftsstadt Darmstadt den nationalen und 
regionalen Nachhaltigkeitsstrategien angeschlossen. Auch die 
Unternehmen der Darmstädter Stadtwirtschaft tragen Verantwor-
tung für den Klimaschutz und eine Nachhaltige Entwicklung in 
der Region – und darüber hinaus.
Für die Darmstädter Stadtwirtschaft sind die SDG auch im Sinne 
ihrer unternehmerischen Verantwortung von Bedeutung. Sie stellen 
einen Rahmen für Nachhaltige Entwicklung und gleichzeitig auch 
eine unternehmerische Chance für die Weiterentwicklung der 
Geschäftsmodelle der Darmstädter Stadtwirtschaft dar. Mit dem 
Handeln und Wirtschaften der Akteure der Darmstädter Stadt-
wirtschaft soll ein regionaler Beitrag zur Erreichung der SDG 
geleistet werden. 
Zur Identifizierung der relevanten SDG für die Darmstädter 
Stadtwirtschaft wurden in 2018 die Unternehmen konkret nach 
dem Beitrag ihrer Unternehmensaktivität zur Erreichung der 
SDG befragt. Die fünf wesentlichen SDG sind die Folgenden:
Implizit wird auch dem SDG 17 „Partnerschaften zur Erreichung 
der Ziele“ in Darmstadt eine sehr hohe Bedeutung beigemessen. 
Die Zusammenarbeit der Unternehmen der Stadtwirtschaft, die 
Förderung der regionalen Wertschöpfung und die Kooperationen 
mit Wissenschaft und Wirtschaft haben mit dazu beigetragen, 
dass Darmstadt zum fünften Mal in Folge die Zukunftsstadt Nr. 1 
in Deutschland ist.

12
ie Darmstädter Stadtwirtschaft zählt zu den größten 
Arbeitgebern der Region und bietet mehr als 8.000 Menschen 
einen Arbeitsplatz und erwirtschaftete in 2019 eine Gesamt-
leistung (d.h. im Besonderen Umsatzerlöse, zzgl. Bestands-
veränderungen und anderer aktivierter Eigenleistungen) von  
2,6 Mrd. Euro bei einer Bilanzsumme von 4,8 Mrd. Euro. Nähere 
Informationen, wie die Anteilsquote der Beteiligungsunternehmen 
entnehmen Sie dem Darmstädter Beteiligungsbericht 2.
Die HEAG befindet sich in kommunaler Hand. Sie versteht sich 
als aktives Beteiligungsmanagement und verankert vor allem bei 
den Mehrheitsbeteiligungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt die 
städtischen Ziele. Somit ist die HEAG der zentrale und maßgebliche 
Berater der Wissenschaftsstadt Darmstadt in allen wirtschaftlichen 
Angelegenheiten der Stadtwirtschaft. Sie entwickelt die Geschäfts-
felder der Stadtwirtschaft strategisch weiter. Eine nachhaltige 
Konzernpolitik und die Steigerung der Wertschöpfung in der 
Region sind Grundlagen der strategischen Ausrichtung.
Einbezogene Unternehmen
Der Nachhaltigkeitsbericht der Darmstädter Stadtwirtschaft 
berücksichtigt die wesentlichen Beteiligungen der Wissenschafts-
stadt Darmstadt. Als wesentliche Beteiligung gilt grundsätzlich 
ein Unternehmen, an dem die Wissenschaftsstadt Darmstadt 
mittelbar oder unmittelbar eine Anteilsquote von mehr als  
50 Prozent hält. (außer DSE, hub31)
Unabhängig von der Anteilsquote wird auch das Gesundheitsamt 
der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg in 
die Berichterstattung einbezogen.
Für die Berichterstattung der ökologisch und der gesellschaft-
lich relevanten Aspekte sowie Kennzahlen gilt, dass diese zu 
100 Prozent abgebildet werden. Eine Ausnahme bilden Beteili-
gungen an Kraftwerksgesellschaften. Diese werden immer, also 
auch im Falle einer Minderheitsbeteiligung, entsprechend der 
Höhe der Beteiligung einbezogen. 
Beim bauverein werden nur die Emissionen der Hauptverwaltung 
und beim Klinikum Darmstadt die Emissionen der Standorte 
Darmstadt-Mitte, Eberstadt und seit 2016 auch die Emissionen 
des Marienhospitals erfasst. Die Emissionen des Eigenbetriebs 
Immobilienmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
umfassen den Verbrauch von Schulen, Kindertagesstätten und 
-gärten, Jugendzentren, gemeinnützigen Gebäuden, Sportstätten, 
Erstwohnheimen, Friedhöfen und weiteren Gebäuden im städti- 
schen Besitz. Abweichungen von den vorgenannten Definitionen 
des Berichtsumfangs sind im Text kenntlich gemacht.
Berichtsansatz
Der Nachhaltigkeitsbericht der Darmstädter Stadtwirtschaft 
gliedert die einbezogenen Emissionsquellen nach dem Greenhouse 
Gas Protocol, dem etablierten weltweiten Standard zur betrieb-
lichen Bilanzierung und Berichterstattung. Berücksichtigung im 
Rahmen des Berichts finden nur die direkten (Scope 1) und 
indirekten THG-Emissionen der Unternehmen durch die Bereit- 
 stellung von Energie (Scope 2). 
Dabei umfasst Scope 1 konkret alle THG-Emissionen, die direkt 
in den Unternehmen anfallen und somit deren direktem Einfluss 
unterliegen. Das sind z. B. THG-Emissionen aus der Verbrennung 
durch stationäre (z. B. Heizkessel) oder mobile Quellen (z. B. 
unternehmenseigener Fuhrpark). Scope 2 umfasst alle indirekten 
THG-Emissionen, die durch die Bereitstellung von Energie 
außer halb der Organisation durch ein Energieversorgungsunter-
nehmen entstehen. Dazu gehören Strom, Fernwärme und Fernkälte. 
Berichtsprofil
Der vorliegende Nachhaltigkeitsbericht bezieht sich auf die 
Geschäftsjahre 2018 und 2019. Das Geschäftsjahr 2020 wurde 
nicht berücksichtigt, da die Verbrauchswerte für 2020 noch 
nicht vollständig ermittelt werden konnten. Die Entwicklung der 
THG-Emissionen sowie der regionalen Wertschöpfung wird für 
den Zeitraum von 2012 bis 2019 dargestellt. Die Ansprechpartner 
für den Nachhaltigkeitsbericht der Darmstädter Stadtwirtschaft 
sind Daniel Pfeffer (daniel.pfeffer@heag.de), Nachhaltigkeits-
manager der HEAG, sowie Lion Roßbach (lion.rossbach@
darmstadt.de), Klimaschutz- und Fluglärmbeauftragter der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt. 
D
UNTERNEHMENSPORTRÄT 
DER DARMSTÄDTER STADTWIRTSCHAFT

13
Datenerhebung und Darstellung von Informationen 
Die Erhebung der Daten für den Nachhaltigkeitsbericht der 
Darmstädter Stadtwirtschaft erfolgte über direkte Ansprache der 
einbezogenen Unternehmen. In einem Auftaktworkshop wurden 
gemeinsam mit den Unternehmen die Struktur des Nachhaltig-
keitsberichts, die einzubeziehenden Unternehmen sowie die zu 
berichtenden Emissionsquellen abgestimmt. Die Erfassung der 
Emissions- und umweltrelevanten Daten erfolgte unternehmens-
intern über ein seitens der HEAG zur Verfügung gestelltes 
Formular. Für die Datenerfassung wurden folgende Emissions-
quellen identifiziert: 
•  Treibstoffverbrauch (Scope 1) 
• Energieverbrauch durch stationäre Verbrennung (Scope 1) 
• Stromverbrauch (Scope 2)
• Fernwärmenutzung (Scope 2)
Darüber hinaus wurden folgende umweltrelevante Indikatoren 
erfasst:
• Prozentualer Anteil klimaneutrales Erdgas
• Anzahl Ladesäulen
• Anzahl Dienstfahrräder
•  Nutzungsquote Jobticket  
(Beschäftigte mit Jobticket / Beschäftigte) 
• Gesamtwasserentnahme 
Die Umrechnung der den Emissionen zugrunde liegenden 
Aktivitätsdaten in Treibhausgasemissionen (THG-Emissionen) 
erfolgte auf Basis der in Anlage 1 beigefügten Umrechnungs-
tabelle in CO2-äquivalente Emissionen 3. In der Folge wird bei 
den ausgewiesenen CO2-Emissionen immer das CO2-Äquivalent 
(CO2e) verstanden. 
Als Teil des Nachhaltigkeitsberichts sind folgende Schwerpunkte 
berücksichtigt:
• Lokale und regionale Wertschöpfung
• Einbezug der Öffentlichkeit
• Förderung der Gründungsregion
• Gesellschaftliches Engagement
2 https://www.heag.de/stadtwirtschaft/beteiligungsbericht/ 
 
3  Das Treibhausgaspotenzial (THP) ist das massebezogene Äquivalent der Treibhauswirkung von 
Treibhausgasen, bezogen auf das festgelegte Leitgas CO2. Es wird als CO2-Äquivalent angegeben 
(CO2e, e steht für engl. equivalent). In den CO2-Äquivalenten sind die wesentlichen 
treibhauswirksamen Gase wie Kohlenstoffdioxid (CO2), Methan (CH4) und Distickstoffoxid (N2O /
Lachgas) in ihrer Treibhauswirkung zusammengefasst.
Energie & Wasser
• ENTEGA AG
• Beteiligungen der ENTEGA AG
Immobilien
• bauverein AG
•  Eigenbetrieb Immobilienmanagement (IDA)
•  Wissenschafts- und Kongresszentrum  
Darmstadt GmbH & Co. KG
•  Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte (Bürgerhäuser)  
(nur 2018)
Mobilität
• HEAG mobilo GmbH
• Beteiligungen der HEAG mobilo GmbH
Gesundheit & Teilhabe
• Klinikum Darmstadt GmbH
•  Zweckverband Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt 
der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg
• Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen
Kultur & Freizeit
• Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH
•  Zoo Vivarium (EAD)
• Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkt (Märkte) (nur 2018)
Telekommunikation & Digitalisierung
• ENTEGA Medianet GmbH
• Beteiligungen der Medianet GmbH
• COUNT+CARE GmbH & Co. KG
• DIGITALSTADT DARMSTADT GMBH (NEU)
Entsorgung & Abwasser
•  Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben  
und Dienstleistungen (EAD)
Strategie, Finanzen & Innovationen
•  HEAG Holding AG
• Sparkasse Darmstadt (nicht in 2018 & 2019)
In den Nachhaltigkeitsbericht einbezogene Unternehmen 
der Darmstädter Stadtwirtschaft und Zuordnung zu  
den Geschäftsfeldern

14 FORTSCHRITTSBERICHT ZUR NACHHALTIGEN ENTWICKLUNG  
IN DER DARMSTÄDTER STADTWIRTSCHAFT
Elektromobilität bei der ENTEGA
ENTEGA bringt die Elektromobilität in Darmstadt und der Region Rhein-Main-Neckar voran. Bis heute wurden mehr 
als 120 öffentliche Normallladesäulen und zwei Schnellladesäulen errichtet und so eine Grundversorgung an 
Ladeinfrastruktur aufgebaut. Aufgrund von steigenden Zulassungszahlen elektrischer Fahrzeuge beabsichtigt ENTEGA 
den weiteren Ausbau öffentlicher Ladeinfrastruktur. Gemeinsam mit dem Bundesverkehrsministerium sollen weitere 
100 öffentliche Normallladesäulen und bis zu sieben Schnellladesäulen aufgebaut werden. Auch in der Stadt 
Darmstadt soll das vorhandene Angebot an Ladepunkten um 10 öffentliche Normallladesäulen erweitert werden. 
Einen weiteren wichtigen Baustein der Elektromobilität bei ENTEGA stellt das Projekt „E-Fahrzeug für 
Kommunen“ dar. So werden südhessischen Kommunalverwaltungen aktuell 50 Elektrofahrzeuge zum Preis 
eines vergleichbaren Fahrzeuges mit Verbrennungsmotor bereitgestellt. Hierdurch leistet ENTEGA gemeinsam 
mit dem Land Hessen einen wichtigen Beitrag zur Elektrifizierung der kommunalen Fuhrparks. Um dies auch 
in Zukunft zu gewährleisten, erneut ENTEGA das Angebot und wird in den kommenden Jahren die bereit-
gestellten Fahrzeuge durch ein neues Fahrzeugmodell austauschen. 
Um die Akzeptanz von Elektromobilität auch bei Bürgerinnen und Bürgern zu steigern, hat ENTEGA in der 
Region zudem ein Netz an E-Carsharing Fahrzeugen aufgebaut. Durch eine digitale und zugleich schlüssellose 
Lösung können Bürgerinnen und Bürger an 19 Standorten in Südhessen Elektrofahrzeuge mieten. 
Wir arbeiten  
hier am Ziel: 
Wir arbeiten  
hier am Ziel: 
Wir arbeiten  
hier am Ziel: 
 Jürgen Mai

49
31
84
62
27
47
35
15
EMISSIONSQUELLE  
TREIBSTOFF
nsgesamt sind auf die Unternehmen der Darmstädter Stadt-
wirtschaft 1.248 Kraftfahrzeuge (Vj.: 1.208), 84 Elektrofahr -
zeugen (Vj.: 62) und 31 Dienstfahrräder (Vj.: 27) zugelassen. 
Damit stieg die Zahl der Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor um 
40 (+3 %).
61 % der Firmenfahrzeuge befinden sich im Fuhrpark der 
ENTEGA. Einen weiteren signifikanten Anteil am Fuhrpark der 
Stadtwirtschaft haben der EAD (17,4 %) und die HEAG mobilo 
(12,2 %). Bei der ENTEGA wird der Fuhrpark durch Fahrzeuge 
im Geschäftsfeld Netze dominiert (Montagefahrzeuge, LKW, 
selbstfahrende Arbeitsmaschinen etc.). Die Fahrzeuge des EAD 
werden zur Müllentsorgung, Straßenreinigung, Kanalreinigung 
und Schulessensversorgung im Darmstädter Stadtgebiet eingesetzt. 
Bei den Fahrzeugen der HEAG mobilo handelt es sich zu einem 
Großteil um Busse für den Linien- bzw. Reisebusverkehr sowie 
um Montage- und Reparaturfahrzeuge.
Neben den Elektrofahrzeugen der ENTEGA setzen auch der 
EAD und das Klinikum Darmstadt Elektrofahrzeuge ein. Für 
den elektrischen Fuhrpark der Unternehmen der Stadtwirt-
schaft und die Förderung der Elektromobilität in Darmstadt  
und der Region standen 179 Elektroladesäulen in 2019 zur 
Verfügung (Vj.: 167). >>>
Abb. 1 Firmenfahrzeuge der  
Darmstädter Stadtwirtschaft
Fahrräder
Nutzfahrzeuge
Personenwagen
Busse
Weitere
2018 
insgesamt 
1.297
2019 
insgesamt 
1.363
+3 %
608
556
119
554
550
119
Abb. 2 Treibstoffverbrauch  
nach Fahrzeugart in 2019 (in Tsd. Liter)
1
Pkw 
insgesamt 
618
Nfz 
insgesamt 
1.333
Busse 
insgesamt 
2.903
2.903
Diesel
Benzin
Erdgas
Sonstige 
insgesamt  
1
Fahrzeuge 
insgesamt 
4.854
+1 Tsd.  
Liter
119
434
81
1.166
86
I
Elektrofahrzeuge
 Jürgen Mai

16
 FORTSCHRITTSBERICHT ZUR NACHHALTIGEN ENTWICKLUNG  
IN DER DARMSTÄDTER STADTWIRTSCHAFT
Der Treibstoffverbrauch betrug in 2019 insgesamt 
4,85 Mio. Liter. Im Vergleich zum Vorjahr blieb der 
Treibstoffverbrauch konstant.
Knapp 60 % des Verbrauchs entfällt dabei auf den 
Linienbusverkehr des ÖPNV, der durch die HEAG 
mobibus, einem Tochterunternehmen der HEAG mobilo, 
angeboten wird. 
Für den Treibstoffverbrauch 4 des Fuhrparks der Darm-
städter Stadtwirtschaft ergeben sich Emissionen von 
12.228 Tonnen CO2 in 2019 (Vj.: +397 t) (+20 %). 
Durch die weitere kontinuierliche Ersatzbeschaffung 
von energieeffizienteren Fahrzeugen sollen die THG- 
 Emissionen langfristig reduziert werden. So sollen neue 
Fahrzeuge nach Möglichkeit mit Erdgas oder Elektro-
antrieb ausgestattet, die Nutzfahrzeugflotte regelmäßig 
auf Erneuerungsbedarf hin überprüft und durch eine 
Optimierung im Flottenpooling weniger neue Fahrzeuge 
beschafft werden. Im Bereich des ÖPNV wird Einführung 
von Elektrobussen weiter vorangetrieben. Der Anteil 
an Elektrofahrzeugen am Fuhr parkbestand wird 
kontinuierlich ausgebaut werden. 
4 1 kg Erdgas = 1,5 Liter Benzin
Elektromobilität beim EAD
In der Straßenreinigung und Abfallentsorgung nutzt der 
EAD bereits seit über 15 Jahren umweltfreundliche, 
mit Strom betriebene Fahrzeuge. Aktuell sind täglich 
emissionsfreie, leise Elektrofahrzeuge des Eigen-
betriebes und weitere Fahrzeuge im städtischen Fuhr - 
park im Einsatz. Das Ziel des EAD ist es, mit den 
Fördergeldern den städtischen Fuhrpark nach und nach 
um weitere Elektrofahrzeuge zu erweitern und im 
Rahmen der Elektromobilität zu einer geringeren 
Schadstoffbelastung in der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt beizutragen. (SDG 9, 11, 13)
Abb. 3 Treibstoffverbrauch nach Unternehmen 
der Darmstädter Stadtwirtschaft
2018 2019
HEAG mobilo: 60,0 %
ENTEGA: 20,0 %
EAD: 17,7 %
Weitere: 2,3 %
HEAG mobilo: 60,1 %
ENTEGA: 19,9 %
EAD: 17,8 %
Weitere: 2,2 %
Wir arbeiten  
hier am Ziel: 
Wir arbeiten  
hier am Ziel: 
feedback werbeagentur GmbH

17
2
Mobicheck der HEAG Mobilo
Wer mitten in der Stadt wohnt, ist nur selten 
auf das eigene Auto angewiesen, denn das 
Angebot an alternativen Verkehrsmitteln ist 
groß. Regelmäßig sind diese sogar günstiger, 
schneller und flexibler. Wer daher sein 
Mobilitätsverhalten überprüfen möchte, kann 
sich von den Experten der HEAG mobilo 
kostenlos beraten lassen und gleich seinen 
persönlichen „MobiCheck“ machen.
Dabei werden nicht nur die Kosten, sondern 
auch der Zeitaufwand der Mobilitätsalternativen 
berechnet. Grundlage für die individuelle 
Beratung ist ein Fragebogen, in dem der 
persönliche Mobilitätsbedarf ermittelt wird: 
Wie lang sind die täglichen Reisezeiten? 
Werden Zeitkarten genutzt? Auch der Besitz 
eines Pkw, die Entfernung zum Arbeitsplatz 
und Freizeitaktivitäten werden in die Analyse 
mit einbezogen. Selbst Urlaubsplanungen 
werden auf Wunsch in der individuellen 
Mobilitätsanalyse berücksichtigt.  
(SDG 9, 11, 12)
Wir arbeiten  
hier am Ziel: 
Wir arbeiten  
hier am Ziel: 
Wir arbeiten  
hier am Ziel: 
Abb. 4 CO2-Emissionen  
in Tonnen nach Fahrzeugart
Weitere
Busse
Nutzfahrzeuge
Personenwagen
2018 
insgesamt 
12.189
2019 
insgesamt 
12.228
0 %
1.468
3.210
7.5487.515
3.242
1.430
2
Abb. 5 CO2-Emissionen  
in Tonnen nach Treibstoffart
2018 
insgesamt 
12.234
2019 
insgesamt 
12.369
+1,1 %
Diesel: 11.799
Benzin: 390
Erdgas: 45
Diesel: 11.789
Benzin: 440
Erdgas: 141

18
 FORTSCHRITTSBERICHT ZUR NACHHALTIGEN ENTWICKLUNG  
IN DER DARMSTÄDTER STADTWIRTSCHAFT
EMISSIONSQUELLE  
STATIONÄRE VERBRENNUNG
mein lincoln mobil
In der Lincoln-Siedlung, einer Konversionsfläche in der Größe von  
35 Fußballfeldern realisiert der bauverein seit 2014 ein modernes, 
urbanes und verkehrsberuhigtes Quartier mit Wohnraum für rund 
5.000 Menschen. Hier wird die Darmstädter Vision einer wirtschaft-
lich starken, vielfältigen, kulturell reichhaltigen und ökologisch 
orientierten Stadt deutlich. Das Quartier bietet Bewohnern ein 
vielfältiges und modernes Mobilitätsangebot, bestehend aus vielen 
Mobilitätsbausteinen. Vor Ort können Fahrräder und Lastenräder 
geliehen werden. Im Quartier sind vielerorts Stelleplätze für Car 
Sharing-Autos vorhanden. Mit mein lincoln mobil stehen Mietern 
mehrere mit Ökostrom betriebene Elektroautos zur Verfügung. 
Die öffentlichen Grünflächen des Stadtteils – sie machen 15 % der 
Gesamtfläche aus – werden durch Kinderspielplätze und Bewegungs-
flächen aufgewertet werden. (SDG 11, 13)
Wir arbeiten  
hier am Ziel: 
Wir arbeiten  
hier am Ziel: 
bauverein AG / Andreas Kelm

19
er Energieverbrauch 5 durch Energieerzeugung vor Ort 
(stationäre Verbrennung) beträgt in 2019 in der Darmstädter 
Stadtwirtschaft 390 Gigawattstunden. Dominiert wird der Energie-
verbrauch von den Erzeugungsanlagen der ENTEGA. Im Vergleich 
zu 2018 ist der Energieverbrauch um 1,5 Prozent gestiegen. Im 
Wesentlichen ist der Anstieg durch den Mehrverbrauch von 
Erdgas in der Wärmeerzeugung begründet.
Im Vergleich zu 2012 wurden die CO2-Emissionen im Bereich 
stationäre Verbrennung insgesamt um deutlich reduziert. Unter 
Berücksichtigung der Umstellung auf klimaneutrales Erdgas 
und der damit verbundenen Kompensationsmaßnahmen wurden 
die CO2-Emissionen um 70 Prozent reduziert.
Hauptenergieträger bei der stationären Verbrennung ist Erdgas. 
Im Bereich Energieverbrauch Büro durch stationäre Verbrennung 
liegt der Anteil von klimaneutralem Erdgas bei ca. 90 Prozent. 
Im Bereich Produktion liegt der Anteil bei ca. 12 Prozent. Weitere 
Energieträger sind unter anderem leichtes Heizöl und Biogas. 
Hauptverbraucher ist aufgrund des Einsatzes von fossilen 
Energieträgern in Erzeugungsanlagen die ENTEGA, gefolgt von 
dem Klinikum Darmstadt, das klimaneutrales Erdgas zur 
umweltfreundlichen Energieversorgung mittels Blockheizkraft-
werken (Standort Stadtmitte) nutzt, und dem Eigenbetrieb IDA. 
Durch die stationäre Verbrennung entstehen CO2-Emissionen von 
insgesamt 47.138 Tonnen.
Um die CO2-Emissionen mittel- bis langfristig zu reduzieren, sollen 
weitere Effizienzverbesserungsmöglichkeiten in den betrieblichen 
Abläufen geprüft werden. Darüber hinaus sind die Energiekonzepte 
der Unternehmen sowie die Möglichkeit der Umstellung von fossilen 
auf regenerative Energieträger regelmäßig zu überprüfen. 
5 siehe Umrechnungsfaktoren im Anhang
D
Seit Spätsommer 2018 modernisiert der bauverein ein 
1956 erbautes Wohnheim in der Viktoriastraße 42 mit 
17 Wohnungen. Bei der Dämmung setzt der bauverein 
erstmals auf ein natürliches Material: Hanf. Als nach-
wachsender Rohstoff gilt er als interessante ökologische 
Alternative zu herkömmlichen Dämmstoffen. Zum einen 
bindet die Pflanze schon während ihres Wachstums 
erhebliche Mengen Kohlendioxid. Zum anderen verfügt 
Hanf über hervorragende Dämmeigenschaften, eine hohe 
Abb. 6 Energieverbrauch in GWh durch 
stationäre Verbrennung (oben) und 
induzierte CO2-Emissionen in Tonnen (unten)
Weitere: 38
Biogas: 73
Erdgas: 279
2018 
insgesamt 
384
Weitere: 39
Biogas: 73
Erdgas: 272
2019 
insgesamt 
390
Weitere: 2.395
Biogas: 1.508
Erdgas: 43.235
Weitere: 2.373
Biogas: 1.616
Erdgas: 40.537
2018 
insgesamt 
44.526
2019 
insgesamt 
47.138
Diffusionsoffenheit und bietet zudem einen verbesserten 
Schall- und Hitzeschutz. Darüber hinaus lässt sich das 
Material gut recyceln. Über den Einsatz des nachhaltigen 
Dämmmaterials hinaus wird bei dem gesamten Projekt 
auf den Einsatz zertifizierter schadstofffreier und gut 
recycelbarer Materialien geachtet. Alle im Rahmen der 
Modernisierung verwendeten Materialien werden vor 
Baubeginn einem Gutachter vorgelegt und von ihm für 
den Einbau freigegeben. (SDG 11, 12, 13)
Energetische Gebäude-Sanierung  
mit Hanfdämmstoff
Wir arbeiten  
hier am Ziel: 
Wir arbeiten  
hier am Ziel: 
Wir arbeiten  
hier am Ziel: 
+1,5 %
+5,9 %
bauverein AG / Andreas Kelm

20 FORTSCHRITTSBERICHT ZUR NACHHALTIGEN ENTWICKLUNG  
IN DER DARMSTÄDTER STADTWIRTSCHAFT
EMISSIONSQUELLE  
STROMVERBRAUCH
Elektrobusse auf dem Vormarsch
Die HEAG mobilo blickt auf eine lange Straßenbahntradition 
zurück. Und so betreibt sie schon heute gut die Hälfte ihres 
Nahverkehrsangebots elektrisch. Bis 2025 sollen auch die 
Busse folgen. Insgesamt ist geplant, über 80 batteriebetrie-
bene vollelektrische Busse zu beschaffen. Sie bieten mehr 
Fahrkomfort, sind insbesondere bei niedrigen Geschwindig-
keiten wie in Fußgängerzonen und an Haltestellen deutlich 
leiser und ermöglichen dank dem Ökostrom der ENTEGA 
emissionsfreie Mobilität. (SDG 11, 13)
Wir arbeiten  
hier am Ziel: 
Wir arbeiten  
hier am Ziel:

21
ie Darmstädter Stadtwirtschaft bezieht ihren 
Strom nahezu ausschließlich von der ENTEGA Energie. 
Insgesamt beläuft sich der Stromverbrauch der wesent-
lichen Unternehmen der Darmstädter Stadtwirtschaft 
auf 73,4 Gigawattstunden. Im Vergleich zum Vorjahr 
blieb der Stromverbrauch fast konstant (74,2 GWh). 
Die Unternehmen beziehen nahezu zu 100 Prozent 
Ökostrom. Daher fallen, unter Berücksichtigung des 
Betrachtungswinkels (Fokussierung auf Scope 1 und 2), 
keine CO2-Emissionen an. Der Stromverbrauch nach 
Unternehmen stellt sich gemäß Abbildung 7 wie folgt dar.
Um den Stromverbrauch mittel- bis langfristig weiter 
zu reduzieren, sollen zusätzliche Energieeinsparmög -
lichkeiten zum Beispiel im Bereich IT oder Gebäude-
technik geprüft werden. Darüber hinaus sollen die 
Hauptstromverbraucher in den Unternehmen identi-  
fiziert und energieeffizient modernisiert werden.
D
Bisher bestand die Beleuchtung der Kompostierungsanlage  
in Darmstadt Kranichstein überwiegend aus Halogenstrahlern 
und Leuchtstoffröhren. Doch mit Förderung durch das  
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und 
Reaktorsicherheit wurden diese durch energieeffiziente 
LED-Beleuchtungssysteme ausgetauscht. (SDG 13)
Abb. 7 Stromverbrauch in GWh
Weitere: 5,3
IDA: 10,5
Klinikum: 13,1
HEAG mobilo: 14,4
ENTEGA: 30,8
2018 
insgesamt 
74,2
Energieeffiziente Beleuchtung  
für Kompostierungsanlage
Weitere: 4,2
IDA: 10,1
Klinikum: 13,8
HEAG mobilo: 14,4
Entega: 30,8
2019 
insgesamt 
73,4
Wir arbeiten  
hier am Ziel: 
HEAG mobilo GmbH / Thomas Klewar -1,08 %

22 FORTSCHRITTSBERICHT ZUR NACHHALTIGEN ENTWICKLUNG  
IN DER DARMSTÄDTER STADTWIRTSCHAFT
EMISSIONSQUELLE 
FERNWÄRMENUTZUNG
on den wesentlichen Unternehmen der Darmstädter Stadt-
wirtschaft sind neun Unternehmen ganz oder teilweise an das 
kommunale Fernwärmenetz angeschlossen: 
•  Darmstadt Marketing
• Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen
•  Eigenbetrieb Immobilienmanagement der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt
• Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt
• ENTEGA und Tochtergesellschaften 
• Klinikum Darmstadt
• Sparkasse Darmstadt
•  Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt
•  Zweckverband Gesundheitsamt
Der Energieverbrauch durch Fernwärmenutzung der Darmstädter 
Stadtwirtschaft beläuft sich auf insgesamt 35.436 MWh in 2019. 
Im Vergleich zum Vorjahr eine Zunahme von 76 Prozent. Der 
Anstieg resultiert im Mehrverbrauch von Fernwärme bei der 
Versorgung von städtischen Liegenschaften (IDA) und dem 
Klinikum Darmstadt und korreliert mit dem Energie  verbrauch 
durch Fernwärmenutzung in hohem Maße mit der durchschnitt-
lichen Außentemperatur. Je kälter der Winter, umso höher der 
Bedarf an Energie und damit auch die CO2-Emissionen. 
Um den Energieverbrauch bzw. die induzierten CO2-Emissionen 
mittel- bis langfristig zu reduzieren, sollen weitere Effizienz-
verbesserungsmöglichkeiten in den betrieblichen Abläufen geprüft 
werden. Darüber hinaus soll von Unternehmensseite eine 
Prioritätenliste in Bezug auf die weitere energetische Sanierung 
von Bestandsgebäuden aufgestellt werden. 
Die Abnahmemenge der Darmstädter Stadtwirtschaft verteilt 
sich wie folgt: 
Abb. 8 Energieverbrauch in MWh durch Fernwärmenutzung (oben)
und induzierte CO2-Emissionen in Tonnen (unten)
+76 %
+76 %
V
2018 
insgesamt 
4.502
2018 
insgesamt 
22.806
Weitere: 3.916
Klinikum: 2.795
IDA: 16.095
2019 
insgesamt 
35.436
Weitere: 3.251
Klinikum: 14.170
IDA: 18.015
2019 
insgesamt 
7.924

23
 
WASSERVERBRAUCH
eben den vorgenannten Emissionsquellen ist auch der 
Wasserverbrauch eine Kennzahl der Nachhaltigkeitsbericht-
erstattung. Die Unternehmen der Stadtwirtschaft verbrauchen 
insgesamt 328.865 Kubikmeter Wasser (-9,7 %). Die Verteilung 
des Gesamtwasserverbrauchs in der Stadtwirtschaft stellt sich 
wie folgt dar: 
N Abb. 9 Gesamtwasserverbrauch in m3  
(ohne Berücksichtigung der Verbräuche der ENTEGA & EAD) 
-9,7 %
2018 
insgesamt 
363.841
HEAG mobilo: 7.799
Weitere: 47.001
Klinikum: 109.874
IDA: 199.167
2019 
insgesamt 
328.865
HEAG mobilo: 7.801
Weitere: 16.562
Klinikum: 112.664
IDA: 191.838
Trinkwasser ist ein hohes Gut und für die Gesundheit der 
Menschen von großer Bedeutung. Für die Trinkwasserversorgung 
im Klinikum Darmstadt wurden über 50 Trinkwasserzapf-
anlagen installiert. In diesen Anlagen wird das vorhandene 
Leitungswasser so aufbereitet, dass sich Patienten, Besucher 
und Personal jederzeit an gekühltem und bei Bedarf karboni-
siertem Wasser kostenfrei bedienen können. Eine Begleit-
kühlung bis zum Zapfhahn und eine regelmäßige Wartung, 
Reinigung und Desinfektion der Anlagen gewährleisten die 
Einhaltung des hohen Hygienestandards im Hause.
Neben dem Komfortgewinn tragen die über 50 im Klinikum 
Darmstadt betriebenen Trinkwasserzapfanlagen in einem nicht 
unerheblichen Maße zum Gesundheits- und Klimaschutz bei. 
Durch die Umstellung von üblichen Mineralwasserflaschen in 
Getränkekästen auf Trinkwasserzapfanlagen vor Ort entfallen 
die LKW-Transporte für Anlieferung und Leergutabholung von 
jährlich ca. 550.000 Liter Mineralwasser. Hieraus resultiert 
nicht nur eine Verminderung des Energie- und Ressourcen-
verbrauchs, sondern auch eine erhebliche Reduzierung des 
Ausstoßes von gesundheitsschädlichen und klimarelevanten 
Schadstoffen. (SDG 6, 9, 12)
Trinkwasserzapfanlagen  
schonen Ressourcen
Wir arbeiten  
hier am Ziel: 
Wir arbeiten  
hier am Ziel: 
Wir arbeiten  
hier am Ziel: 
50

24 FORTSCHRITTSBERICHT ZUR NACHHALTIGEN ENTWICKLUNG  
IN DER DARMSTÄDTER STADTWIRTSCHAFT
ZUSAMMENFASSUNG
m Rahmen des Nachhaltigkeitsberichts wurden folgende 
Emissionsquellen der Unternehmen der Darmstädter Stadt-
wirtschaft analysiert: 
• Treibstoffverbrauch Fuhrpark
• Stationäre Verbrennung
• Stromverbrauch
• Fernwärmenutzung
I
Abb. 11 CO2-Emissionen der Darmstädter Stadtwirtschaft 
in Tonnen ohne Netzverluste
Abb. 10 CO2-Emissionen der Darmstädter Stadtwirtschaft 
in Tonnen mit Netzverlusten
Netzverluste
Fernwärme
Treibstoffverbrauch
Energieverbrauch durch 
stationäre Verbrennung
2012 
insgesamt 
183.394
2013 
insgesamt 
187.630
2014 
insgesamt 
113.800
2015 
insgesamt 
122.538
2016 
insgesamt 
131.098
2017 
insgesamt 
134.162
2018 
insgesamt 
107.312
2019 
insgesamt 
114.026
Ergänzt wird die Aufstellung um die gesamten Netzverluste der 
e-netz Südhessen, die durch die Verteilung von Fernwärme und 
Strom entstehen.
Insgesamt emittierte die Darmstädter Stadtwirtschaft 67.290 
Tonnen CO2 ohne die Berücksichtigung der Netzverluste und 
114.026 Tonnen CO2 unter Berücksichtigung dieser. Die 
Verteilung auf die Emissionsquellen stellt sich wie folgt dar: 6 
6  Abweichungen bei den Vorjahreszahlen ergeben sich aufgrund von Korrekturmeldungen seitens 
der Unternehmen.
2012 
insgesamt 
172.890
2013 
insgesamt 
124.073
2014 
insgesamt 
54.461
2015 
insgesamt 
69.191
2016 
insgesamt 
72.222
2017 
insgesamt 
76.218
2018 
insgesamt 
61.218
2019 
insgesamt 
67.290
Fernwärme Treibstoffverbrauch
Energieverbrauch durch 
stationäre Verbrennung

25
Ohne Berücksichtigung der Netzverluste sind die CO2-Emissionen 
in 2019 um 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.
Durch die weitgehende Umstellung auf klimaneutrales Erdgas 
sind die CO 2-Emissionen nach Berücksichtigung der damit 
verbundenen Kompensationsmaßnahmen im Vergleich zu 2012 
um ca. 70 Prozent gesunken.
Unter Berücksichtigung der Netzverluste sind die CO2-Emissionen 
im Vergleich zu 2018 um 6,3 Prozent gestiegen. Im Vergleich zu 
2012 wurden die CO2-Emissionen um 39 Prozent reduziert.
Um die CO2-Emissionen der Unternehmen der Stadtwirtschaft 
mittelfristig zu reduzieren, sollen die kontinuierliche Ersatzbe -
schaffung von energieeffizienteren Fahrzeugen und die Erhöhung 
des Anteils an Elektrofahrzeugen im Fuhrpark sowie die Förde-
rung des Fahrradverkehrs geprüft werden. Darüber hinaus 
sollen in den betrieblichen Abläufen mögliche weitere Effizienz -
verbesserungsmöglichkeiten identifiziert und umgesetzt werden. 
Durch die kontinuierliche Umstellung von fossilen auf regenerative 
Energieträger und die Analyse weiterer Energieeinsparmöglichkeiten 
zum Beispiel im Bereich IT oder Gebäudetechnik sollen die 
CO2-Emissionen weiter gesenkt werden.
Der Mensch steht für das Klinikum Darmstadt im 
Mittelpunkt. Und für eine noch bessere medizinische 
Versorgung der Patienten wird auch der Zentrale 
Neubau in der Grafenstraße sorgen, der Anfang 
2022 abgeschlossen sein wird. Mit dem Neubau 
wird auch die gesamte Energieversorgung des 
Klinikums modernisiert. Die Wärmeversorgung wird 
auf Fernwärme umgestellt und es werden zwei neue 
Blockheizkraftwerke (BHKW) mit insgesamt 750 kW 
elektrischer Leistung in Betrieb genommen. 
Das Klinikum Darmstadt hat außerdem die bislang 
größte solarthermische Anlage zur Warmwasser-
bereitung von Trinkwasser in Darmstadt errichtet.  
(SDG 7, 12, 13)
Wir arbeiten  
hier am Ziel: 
Wir arbeiten  
hier am Ziel: 
Wir arbeiten  
hier am Ziel: 
Komplett neue Energieversorgung  
des Klinikums
KDA-Darmstadt / Christoph Czarniak

26 PUBLIC VALUE
MEHRWERT FÜR DARMSTADT
LOKALE UND REGIONALE 
WERTSCHÖPFUNG
ls wesentliche Werttreiber für den Public Value können neben 
dem ökologischen Mehrwert, der bereits im vorangegangenen 
Kapitel beschrieben wurde, folgende weitere Komponenten 
genannt werden: 
• lokale und regionale Wertschöpfung 
• gesellschaftliches Engagement
• Einbezug der Öffentlichkeit
• Förderung der Gründungsregion 
In den folgenden Kapiteln werden diese Werttreiber beschrieben 
und, wenn möglich, quantifiziert.
Für die Wissenschaftsstadt Darmstadt und die Region haben die 
Unternehmen der Darmstädter Stadtwirtschaft eine besondere 
Bedeutung. Die lokale und regionale Wertschöpfung zu steigern 
ist erklärtes Ziel der Darmstädter Stadtwirtschaft. Dies impliziert, 
den Anteil an Auftragsvergaben an die lokale und regionale 
Wirtschaft weiter auszubauen und Investitionen in der Region 
gegenüber Investitionen außerhalb der Region zu bevorzugen. 
Um den Nutzen für die lokale und regionale Wirtschaft zu 
beschreiben und zu messen, wurde die lokale und regionale 
Wertschöpfung 7,8 unter Berücksichtigung folgender Gebiets-
körperschaften und Positionen berechnet:
Einbezogene Gebietskörperschaften in die Berechnung  
der regionalen Wertschöpfung
A
Wiesbaden
Mainz
Frankfurt am Main
Darmstadt
Aschaffenburg
Michelstadt
Heidelberg
Mannheim

27
 
• Personalaufwand (exkl. Lohnsteuer) 
• Aufwendungen für bezogene Leistungen
• Sonstige betriebliche Aufwendungen
• Investitionen in Sachanlagen
• Steuern
 I. Kapitalertragsteuer 
 II. Gewerbesteuer
 III. Lohnsteuer
 IV. Umsatzsteuer
• Dividende
In Bezug auf die Steuerarten (Gemeindesteuern- und Gemein-
schaftssteuern) wurden für die Wertschöpfung die kommunalen 
Anteile an der Gesamtposition berücksichtigt. 9 Bei den weiteren 
Positionen wurden die lokalen und regionalen Anteile an der 
Gesamtposition unternehmensspezifisch ermittelt.
Für die Darmstädter Stadtwirtschaft ergibt sich durch Aggregation 
der Daten eine Wertschöpfung von 824 Mio. EUR für 2019 
(+7 %). Werttreiber für die lokale und regionale Wertschöpfung 
sind im Besonderen Löhne und Gehälter. Diese tragen ca. 
43 Prozent zur Wertschöpfung bei. In Bezug auf die gesamte 
lokale und regionale Wertschöpfung der Darmstädter Stadtwirt-
schaft steuert das Klinikum Darmstadt mit 31 Prozent den 
größten Anteil bei. Gefolgt von der ENTEGA (26,9 %) und dem 
bauverein (16 %). Auf die weiteren Unternehmen der Darm -
städter Stadtwirtschaft entfallen ca. 27 Prozent der lokalen und 
regionalen Wertschöpfung.
7  Zur Berechnung der Wertschöpfung wird als Region folgendes Gebiet definiert: Die Region wird 
westlich begrenzt durch den Rhein, nördlich durch den Main, südlich durch den Neckar und im 
Osten durch die hessische Landesgrenze. Darüber hinaus werden die Städte Frankfurt, Mainz, 
Wiesbaden und Aschaffenburg ebenfalls als Teil der Region im Sinne dieser Definition verstanden. 
8 definiert als regionaler Cashflow 
 
9 Kapitalertragsteuer: 12 %; Gewerbesteuer: ca. 84 %; Lohnsteuer: 15 %; Umsatzsteuer: 2 %
824
Mio. Euro Wertschöpfung 
für die Darmstädter 
Stadtwirtschaft 2019
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28 PUBLIC VALUE
MEHRWERT FÜR DARMSTADT
GESELLSCHAFTLICHES 
ENGAGEMENT
ls gesellschaftliches Engagement wird im Sinne des Public 
Value das unternehmerische Engagement für das Gemeinwohl 
verstanden. Die wesentlichen Unternehmen der Darmstädter 
Stadtwirtschaft engagieren sich regional durch Sponsoring und 
Spenden in den Bereichen Soziales, Kunst, Musik, Bildung, 
Geschichte und Sport. 
Neben den Zuwendungen wirkt das gesellschaftliche Engagement 
der Darmstädter Stadtwirtschaft auch durch dafür errichtete 
Organisationseinheiten, wie z. B. die ENTEGA Stiftung oder 
das ENTEGA NATURpur Institut. Ein weiterer gesellschaftlicher 
Beitrag liegt im Engagement für junge Menschen durch das 
Angebot von Ausbildungsplätzen. 
Vielfältige Gesundheitsdienste für alle Bürger
Das Gesundheitsamt Darmstadt-Dieburg ist für den öffentlichen Gesundheitsdienst zuständig und 
hat eine Vielzahl von Aufgaben inne, die ein gesundes Leben für alle Menschen jedes Alters 
gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern sollen. Dazu zählen vielseitige Informations- und 
Beratungsangebote für alle Bürgerinnen und Bürger, wie zum Beispiel über Infektionskrankheiten, 
Ernährungs- und Sprachheilberatungen. Zu den Aufgaben gehören neben der Trinkwasser- und 
Badegewässerüberwachung, aber auch die Überwachung der Einhaltung hygienischer Vorschriften 
in medizinischen Betrieben und Einrichtungen, sowie die Hygieneüberwachung von Gemeinschafts-
einrichtungen, wie z. B. Schulen, Kindergärten, Altenheimen etc. Außerdem werden amtsärztliche 
Untersuchungen vorgenommen und die Schuleingangsuntersuchungen durchgeführt. Auch eine 
sozialpsychiatrische Beratung und Unterstützung wird angeboten. (SDG 3)
Auch das Angebot von Praktika, dualen Studienplätzen, Job-  
tickets sowie die Unterstützung der Beschäftigten bezogen auf 
deren Weiterbildung und Gesundheitsförderung gilt als gesell-
schaftliches Engagement. 
Das Volumen an Spenden und Sponsoring der Darmstädter Stadt-
wirtschaft beträgt im Jahr 2019 insgesamt 3,3 Mio. Euro (± 0 %).
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A
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29
Darmstädter Werkstätten
Menschen mit Behinderungen fördert der Eigenbetrieb Darmstädter 
Werkstätten und Wohneinrichtungen (EDW). Durch die Unterstützung 
der Menschen mit Behinderung bei der Nutzung des öffentlichen 
Personennahverkehrs wird die Mobilität nachhaltiger ausgerichtet. In 
2018 wurde ein Rollstuhl-E-Bike-Tandem für Ausflüge und für 
innerstädtische Alltagsfahrten angeschafft. Das macht deutlich, wie 
praxisorientiert nachhaltige Entwicklung umgesetzt werden kann und 
jede Person mit ihren individuellen Möglichkeiten ihren Beitrag zur 
Nachhaltigkeit leisten kann. (SDG 3, 8, 9)
3,3
Mio. Euro beträgt das 
Volumen an Spenden 
und Sponsoring  
der Darmstädter  
Stadtwirtschaft
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HEAG-Vereinscoaching 
Ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger leisten in den über 900 Darmstädter 
Vereinen Hervorragendes und fördern durch ihre Arbeit den Zusammenhalt unserer 
Gesellschaft. Doch mitunter stehen die Verantwortlichen vor Fragen, die nur mit 
externer Unterstützung gelöst werden können. Hier setzt das HEAG-Vereinscoaching 
an. Neben persönlichen Beratungsterminen zwischen Vereinsführung und den 
Experten lädt die HEAG regelmäßig zum Runden Tisch für Vereine ein. Neben einem 
fachlichen Vortrag bietet der Runde Tisch allen Anwesenden auch die Gelegenheit, 
Vertreter aus anderen Vereinen zu treffen und kennen zu lernen. Die Veranstaltung 
richtet sich an alle Vereine aus Darmstadt, egal ob klein oder groß, traditionell oder 
gerade neu gegründet. (SDG 11,16,17)
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30
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PUBLIC VALUE
MEHRWERT FÜR DARMSTADT
EINBEZUG  
DER ÖFFENTLICHKEIT
Darmstadt im Herzen
Auf dem Stadtwirtschaftsportal www.darmstadtimherzen.de finden 
Bürgerinnen und Bürger alle Leistungen der Darmstädter Stadtwirtschaft 
gebündelt. Die Leistungen werden vorgestellt und nach zielgruppenspezifi-
schen Angeboten für Studierende, Familien, Berufstätige, Senioren oder 
Menschen, die nur auf Zeit in der Wissenschaftsstadt Darmstadt verweilen, 
unterteilt. Das Portal bietet darüber hinaus noch eine Vereinsdatenbank, 
in der man nach seinem künftigen Darmstädter Verein suchen kann.
Außerdem werden viele regionale und nachhaltige Partner, einige von 
ihnen auch mit kurzen Filmbeiträgen in der Reihe „zu Gast bei…“, 
vorgestellt. (SDG 11,16,17)
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31
it dem Begriff des Public Value wird auch der Einbezug 
der Öffentlichkeit durch eine aktive Informationspolitik und 
Teilhabe an der Entwicklung des Unternehmens verbunden. 
Dabei erstreckt sich der Begriff der Öffentlichkeit nicht nur auf 
die Kundinnen und Kunden der Unternehmen, sondern auch auf 
die mittelbaren Eigentümer des Unternehmens und damit bei 
kommunalen Unternehmen auf die Bürgerinnen und Bürger. 
Die wesentlichen Unternehmen der Darmstädter Stadtwirtschaft 
nutzen u. a. folgende Medien zum Einbezug der Öffentlichkeit:
•  CSR- bzw. Nachhaltigkeitsberichterstattung, z. B. bauverein, 
ENTEGA, HEAG
•  Darmstädter Beteiligungsbericht
•  Kundenbeirat, z. B. bauverein, HEAG mobilo, Klinikum
•  Stakeholderbeirat, z. B. ENTEGA 
•  Stakeholderbefragung, z. B. bauverein, ENTEGA, HEAG mobilo
•  Mieterbefragung, z. B. bauverein
•  Darmstädter Feste, z. B. Jugendstiltage, Weinfest,  
Kunsthandwerkermarkt
•  Beratungsangebote, z. B. ENTEGA (Energieberatung)
•  Bürgerbeteiligung, z. B. bauverein, ENTEGA
•  Veranstaltungen, z. B. Tag der Stadtwirtschaft, HEAG Bytes & 
Brezeln, Vortragsreihe „Energie für die Zukunft“ des ENTEGA 
NATURpur Instituts, EAD Umwelt- und Familientag, Werks-
geländebesichtigungen, Tag der offenen Tür
•  Soziale Netzwerke 
•  Fallstudien, Wettbewerbe und Preisverleihungen,  
z. B. Darmstädter Impuls
•  Mobilitätsberatung und ÖPNV-Training der HEAG mobilo
Darüber hinaus wird auch das Engagement von Beschäftigten 
 im Rahmen von gemeinnützigen gesellschaftlichen Aufgaben 
gefördert. Dies umfasst z. B. Vereinsarbeit, Bildungsaufgaben, 
soziale Projekte, kulturelle Aktivitäten und politische Mandate. 
Dabei verdeutlicht die Wahrnehmung von Ehrenämtern durch 
Mitglieder der Organisation die enge Bindung des Unternehmens 
mit der Region. Ergänzt wird der Einbezug der Öffentlichkeit 
seitens der Unternehmen der Darmstädter Stadtwirtschaft durch 
die Kooperation und die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen 
und Institutionen in der Region.
Die Unternehmen der Darmstädter Stadtwirtschaft unterhalten 
u. a. Kooperationen (auch im Rahmen von Praktika oder 
Exkursionen) mit: 
•  Technische Universität Darmstadt 
•  Hochschule Darmstadt
•  Evangelische Hochschule Darmstadt 
•  Forschungseinrichtungen (z. B. Fraunhofer-Institute) 
•  Kulturinstitutionen (z. B. Staatstheater, Hessisches  
Landesmuseum)
•  Verbände (z. B. Industrie- und Handelskammer Frankfurt  
am Main, Handwerkskammer Rhein-Main)
•  Bürgerstiftungen (z. B. Bürgerstiftung Darmstadt)
•  Organisationen der Zivilgesellschaft (z. B. CBF-Darmstadt e. V.)
Eine Quantifizierung der Effekte aus dem Einbezug der Öffent-
lichkeit ist nicht möglich. Dieser dient aber einer lokalen und 
regionalen Kundenbindung. Das Ziel der Darmstädter Stadtwirt-
schaft ist es, die Öffentlichkeit durch eine aktive Informations-
politik und Teilhabe an der Entwicklung der Unternehmen 
einzubinden. Dazu wurde für die Bürgerinnen und Bürger eine 
Informationsbroschüre über die Produkte und Dienstleistungen 
der Darmstädter Stadtwirtschaft veröffentlicht. Ergänzt wird 
dieses Angebot um das Internetportal „Darmstadt im Herzen“.
M
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32 PUBLIC VALUE
MEHRWERT FÜR DARMSTADT
FÖRDERUNG  
DER GRÜNDUNGSREGION
eugründungen aus regionalen Hochschulen bzw. Ausgrün-
dungen aus der Unternehmensgruppe tragen zur regionalen 
Beschäftigung und Wertschöpfung bei. Darüber hinaus kann die 
Stadtwirtschaft auch durch die Förderung junger und nachhaltiger 
Unternehmen einen Beitrag zur Standortentwicklung leisten. 
Die Darmstädter Stadtwirtschaft bietet für Unternehmensgründe-
rinnen und -gründer sowie junge Unternehmen, die Anknüpfungs-
punkte zu den Geschäftsfeldern der Stadtwirtschaft haben, u. a. 
folgende Angebote: 
•  HEAG Gründercoaching, HEAG GründerKick
• ENTEGA Startup-Programm
•  Beratung und Vorträge für Gründerinnen und Gründer
•  Beteiligung und Ausrichtung von Ideen- und Gründer-
wettbewerben
•  Mitwirkung in Gründernetzwerken,  
z. B. HIGHEST der Technischen Universität Darmstadt
•  Schaffung des Zugangs zu Netzwerken in der Stadtwirtschaft 
über die HEAG
•  Kontaktpflege zu Gründungsförderern, insbesondere zur 
kommunalen Wirtschaftsförderung und IHK
•  Bereitstellung von Räumlichkeiten, technischer Infrastruktur 
und weiteren Sachleistungen in der Stadtwirtschaft.
N
HEAG Gründercoaching
Mit dem HEAG Gründercoaching unterstützt die 
HEAG Gründerinnen und Gründer und stärkt die 
Gründungskultur in Darmstadt und der Region. Im 
Rahmen einer Kooperation mit dem HIGHEST- 
Gründungszentrum der TU Darmstadt stellt die 
HEAG interessierten Gründerinnen und Gründern 
einen Zugang zum Netzwerk der Darmstädter 
Stadtwirtschaft zur Verfügung. Darüber hinaus hat 
die HEAG auf ihrer Homepage (www.heag.de) weitere 
Informationen zum Thema Unternehmensgründung 
gesammelt. Für Gründerinnen und Gründer besteht 
auch die Möglichkeit, direkt mit der HEAG Kontakt 
aufzunehmen und einen Termin für ein persönliches 
Beratungsgespräch zu vereinbaren. Ziel eines 
solchen Beratungsgesprächs kann u. a. die Plausibi-
lisierung des Businessplans aus unternehmerischer 
Sicht oder die Unterstützung in wirtschaftlichen oder 
rechtlichen Fragen sein. (SDG 9,17)
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hier am Ziel: 
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hier am Ziel: 
iStock / seb_ra

33

34 ANHANG
UMRECHNUNGS-
FAKTOREN10
NACHHALTIGKEITSBERICHT DEFRA-FAKTOR 11
SCOPE
POSITION EINHEIT FAKTOR EINHEIT
Energieverbrauch durch stationäre Verbrennung
Leichtes Heizöl kWh  0,2466 kg CO2e/kWh Scope 1
Benzin kWh  0,2334 kg CO2e/kWh Scope 1
Diesel kWh  0,2452 kg CO2e/kWh Scope 1
Flüssiggas kWh  0,2145 kg CO2e/kWh Scope 1
Erdgas kWh  0,1842 kg CO2e/kWh Scope 1
Schweres Heizöl kWh  0,2679 kg CO2e/kWh Scope 1
Erdgaskonzentrat kWh  0,1842 kg CO2e/kWh Scope 1
Biodiesel kWh  0,6 kg CO2e/kWh Scope 1
Biogas kWh  0,0002 kg CO2e/kWh Scope 1
Klärgas kWh  0,115 kg CO2e/kWh Scope 1
Holz und Holzschnitzel kWh  0,013 kg CO2e/kWh Scope 1
Pellets kWh  0,013 kg CO2e/kWh Scope 1
Treibstoffverbrauch
Diesel l 2,6002 kg CO2e/l Scope 1
Benzin l 2,1984 kg CO2e/l Scope 1
Flüssiggas kg 2,9404 kg CO2e/kg Scope 1
Erdgas kg 2,8140 kg CO2e/kg Scope 1
Biodiesel l 0,02 kg CO2e/l Scope 1
Energie kWh 489 g CO2/kWh Scope 2
Sonstiges
Stromverbrauch (Graustrom) kWh 489 g CO2/kWh Scope 2
Stomverbrauch (Ökostrom) kWh 0 g CO2/kWh Scope 2
Fernwärme kWh 0,1974 kg CO2e/kWh Scope 2
10 Angaben zum Stromverbrauch basieren auf den Annahmen des bundesdeutschen Strommix 
 
11 Auf Basis der DEFRA – Department for Environment Food & Rural Affair – UK

POSITION EINHEIT 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019
Fahrzeuge [n] 1.418 1.375 1.401 1.373 1.422 1.270 1297 1363
Elektrofahrzeuge [n] k.A. k.A. k.A. k.A. 23 21 62 84
Kraftfahrzeuge [n] 1.418 1.375 1.401 1.373 1.379 1.229 1.208 1.248
Fahrräder [n] k.A k.A k.A k.A 20 20 27 31
Treibstoffverbrauch [Tsd. Liter] 4.556 4.436 5.273 5.056 5.050 4.821 4.835 4.854
Treibstoffverbrauch [Tonnen CO2] 11.531 11.247 13.428 12.874 12.970 12.318 12.189 12.228
Elektroladesäulen [n] k.A k.A k.A k.A 12 128 167 179
Energieverbrauch durch  
stationäre Verbrennung [GWh] 968 663 352 422 437 459 384 390
Energieverbrauch durch  
stationäre Verbrennung [Tonnen CO2] 154.291 105.178 34.398 49.362 52.552 56.980 44.526 47.138
Stromverbrauch [GWh] 81,3 78,2 74,5 72,6 73,7 73,9 74,2 73,4
davon Ökostrom [%] 100 100 100 100 100 100 100 100
Energieverbrauch 
durch Fernwärmenutzung [GWh] 31,6 34,2 27,0 31,1 30,0 31,0 22,8 35,4
Energieverbrauch 
durch Fernwärmenutzung [Tonnen CO2] 7.073 7.655 6.045 6.955 6.699 6.919 4.502 7.924
Gesamtwasserverbrauch [m3] 316.642 302.827 283.742 334.616 291.248 334.902 363.841 328.865
CO2-Emissionen 
mit Netzverluste [Tonnen CO2] 183.394 187.630 113.800 122.538 131.098 134.162 107.312 114.026
CO2-Emissionen 
ohne Netzverluste [Tonnen CO2] 172.890 124.073 54.461 69.191 72.222 76.218 61.218 67.290
Wertschöpfung in der Region [Mio. EUR] 722 740 736 760 720 784 771 824
Spenden & Sponsoring [Mio. EUR] 7,1 7,8 8,7 8,6 4,0 5,1 3,3 3,3
ZAHLENHISTORIE
35

HEAG Holding AG –  
Beteiligungsmanagement der  
Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) 
Im Carree 1
64283 Darmstadt 
www.heag.de
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Luisenplatz 5 A
64283 Darmstadt
www.darmstadt.de

2021/0276

2541 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
02.09.2021 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat       an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Rechtsamt - 
Stadtwirtschaftskoordina
tion 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2021/0276 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:        Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:       
 
Betreff: Nachhaltigkeitsbericht 2018/2019 der Darmstädter Stadtwirtschaft  
 
Vorlage vom: 30.08.2021  
 
Beschlussvorschlag : 
 
Der Nachhaltigkeitsbericht für die Berichtsjahre 2018 und 2019 der Darmstädter Stadtwirtschaft 
wird zur Kenntnis genommen. 
 
 
 
 
 
Anlagen: Nachhaltigkeitsbericht_18_19_Gremien  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 2 - 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 30.08.2021 
 
Der vorliegende Nachhaltigkeitsbericht ist der um die Berichtsjahre 2018 und 2019 
fortgeschriebene Nachhaltigkeitsbericht der Darmstädter Stadtwirtschaft (ehemals 
Klimabericht). Dieser wurde von der HEAG in Zusammenarbeit mit der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt und den Unternehmen der Darmstädter Stadtwirtschaft erstellt.  
 
Der Bericht orientiert sich mit seinen Leitlinien an den Vorgaben des Deutschen 
Nachhaltigkeitskodex (DNK).  
 
Durch den Einbezug der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen im Jahr 2017 
wurde der Bericht vom Klima- zum Nachhaltigkeitsbericht weiterentwickelt. Ziel der im Bericht 
definierten Leitlinien ist es, die Treibhausgasemissionen der Darmstädter Stadtwirtschaft zu 
erfassen und durch geeignete Maßnahmen zu reduzieren. Weiteres Ziel ist es, die regionale 
Wertschöpfung zu steigern und das gesellschaftliche Engagement zu sichern. 
  
Die Umsetzung der Maßnahmen soll regelmäßig überprüft werden. Daher wird der 
Nachhaltigkeitsbericht alle zwei Jahre fortgeschrieben und ab diesem Jahr auf der hierzu neu 
geschaffenen Webseite https://nachhaltigkeit.heag.de/ veröffentlicht. Diese dient dazu, das 
Engagement der Stadtwirtschaft für eine nachhaltige Entwicklung den Bürgerinnen und 
Bürgern vorzustellen. 
 
 
Darmstadt, den 30.08.2021 
 
 
 
Jochen Partsch 
Oberbürgermeister

Beratungsverlauf (3)

TOP 9
TOP 12
TOP 299

Orte (4)

  • Viktoriastraße 42
  • Grafenstraße
  • Im Carree 1
  • Luisenplatz 5a

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
2021/0276
Typ
Magistratsvorlage
Datum
30.08.2021
Erstellt
29.09.2026 00:00