Mandari Insight

AN/1019/2026

Strategien und Maßnahmen zum Schutz vulnerabler Personen in der Unterbringung von Geflüchteten

Grüne Anfrage nach § 4 16.06.2026

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern, Sitzung am 29.06.2026, TOP 1.12

Grüne Anfrage nach § 4

· application/pdf

Ansehen

Grüne Anfrage nach § 4

2860 Zeichen

www.gruenekoeln.de  
 
FRAKTION BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Rathaus Spanischer Bau, 50667 Köln Rathaus, Spanischer Bau  
50667 Köln  
 
Tel: +49 (221) 221-25919 
Fax: +49 (221) 221-24555 
gruene -fraktion@stadt-koeln.de  
An den Vorsitzenden des Rates 
Herr Oberbürgermeister Torsten Burmester 
 
An die Vorsitzende des  
Ausschusses für die Gleichstellung von Frauen und Männern 
Jasna Ibric 
 
Eingang beim Amt des Oberbürgermeisters: 16.06.2026 
AN/1019/2026 
Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates 
 
Gremium Datum der Sitzung 
Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern 29.06.2026 
 
Strategien und Maßnahmen zum Schutz vulnerabler Personen in der Unterbringung 
von Geflüchteten 
Sehr geehrte Frau Vorsitzende, 
sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, 
 
der 48. Bericht zur Situation Geflüchteter in Köln (Jahresbericht 2025) weist für Köln 9.224 
städtisch untergebrachte Geflüchtete sowie rund 650 unbegleitete minderjährige Geflüchtete 
aus. Die Stadt betont darin ihren Anspruch, die Diversität und besonderen Schutzbedarfe (für 
u. a. Kinder, Alleinerziehende, LGBTIQ+, Menschen mit Behinderungen) durch spezifische 
Konzepte und eine Erhöhung der Privatsphäre zu berücksichtigen. Gleichzeitig wird von zivil-
gesellschaftlichen Organisationen immer wieder von systemischen Mängeln im Gewalt-
schutz, Retraumatisierungen durch Belegungsdichten und Diskriminierungserfahrungen 
durch Sicherheits- und Betreuungspersonal gesprochen. Laut Ombudsstelle waren 2025 in 
71 % der gemeldeten Schutzbedarfsfälle in Köln Minderjährige betroffen. 
 
Vor diesem Hintergrund fragen wir die Verwaltung: 
 
1. Wie stellt die Stadt sicher, dass das Ziel einer Unterbringung in abgeschlossenen 
Wohneinheiten angesichts der extremen Enge und kommenden Verdichtung in Not-
unterkünften zeitnah für alle besonders Schutzbedürftigen erreicht wird? Welche 
Maßnahmen plant die Stadt, um insbesondere vulnerable Gruppen prioritär aus den 
belastenden Massenunterkünften in den öffentlich-geförderten Wohnungsbau zu 
überführen (Ratsbeschluss AN/0250/2021 vom 04.02.2021)?

- 2 - 
 
2. Nach welchen Kriterien beziehungsweise Indikatoren erfolgt die Identifizierung und 
Einstufung vulnerabler Personen? 
 
3. Wirksamkeit des Gewaltschutzes: Welche konkreten Evaluierungsergebnisse liegen 
für 2025 vor und gibt es auch Schätzungen einer Dunkelziffer von nicht-gemeldeten 
Fällen? Welche verbindlichen Schulungsprogramme für Sicherheits- und Sozialperso-
nal sind geplant, um Diskriminierung und Gewalt in den Unterkünften effektiv zu un-
terbinden?  
 
4. Vor dem Hintergrund der Schließung der Unterkunft in der Nikolausstraße: Welche 
alternativen Unterbringungsmöglichkeiten sind für die betroffenen Frauen und Kinder 
vorgesehen beziehungsweise bereits angeboten worden? 
 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
gez. Lino Hammer  
GRÜNE-Fraktionsgeschäftsführer

Beratungsverlauf (1)

29.06.2026 Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern
TOP 1.12 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: vertagt

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Nikolausstraße

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
AN/1019/2026
Typ
Grüne Anfrage nach § 4
Datum
16.06.2026
Erstellt
15.06.2026 15:22