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Datenstand: 12.09.2026 — die Daten dieser Kommune konnten seit 36 Tagen nicht aktualisiert werden, weil das Ratsinformationssystem derzeit nicht erreichbar ist. Inhalte können veraltet sein.

Strategien und Maßnahmen zum Schutz vulnerabler Personen in der Unterbringung von Geflüchteten

Grüne Anfrage nach § 4 AN/1019/2026 vom 16.06.2026

Stand: Am 29.06.2026 im Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern vertagt. Ein neuer Termin ist nicht bekannt.

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    www.gruenekoeln.de FRAKTION BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Rathaus Spanischer Bau, 50667 Köln Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln Tel: +49 (221) 221-25919 Fax: +49 (221) 221-24555 gruene -fraktion@stadt-koeln.de An den Vorsitzenden des Rates Herr Oberbürgermeister Torsten Burmester An die Vorsitzende des Ausschusses für die Gleichstellung von Frauen und Männern Jasna Ibric Eingang beim Amt des Oberbürgermeisters: 16.06.2026 AN/1019/2026 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern 29.06.2026 Strategien und Maßnahmen zum Schutz vulnerabler Personen in der Unterbringung von Geflüchteten Sehr geehrte Frau Vorsitzende, sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, der 48. Bericht zur Situation Geflüchteter in Köln (Jahresbericht 2025) weist für Köln 9.224 städtisch untergebrachte Geflüchtete sowie rund 650 unbegleitete minderjährige Geflüchtete aus. Die Stadt betont darin ihren Anspruch, die Diversität und besonderen Schutzbedarfe (für u. a. Kinder, Alleinerziehende, LGBTIQ+, Menschen mit Behinderungen) durch spezifische Konzepte und eine Erhöhung der Privatsphäre zu berücksichtigen. Gleichzeitig wird von zivil- gesellschaftlichen Organisationen immer wieder von systemischen Mängeln im Gewalt- schutz, Retraumatisierungen durch Belegungsdichten und Diskriminierungserfahrungen durch Sicherheits- und Betreuungspersonal gesprochen. Laut Ombudsstelle waren 2025 in 71 % der gemeldeten Schutzbedarfsfälle in Köln Minderjährige betroffen. Vor diesem Hintergrund fragen wir die Verwaltung: 1. Wie stellt die Stadt sicher, dass das Ziel einer Unterbringung in abgeschlossenen Wohneinheiten angesichts der extremen Enge und kommenden Verdichtung in Not- unterkünften zeitnah für alle besonders Schutzbedürftigen erreicht wird? Welche Maßnahmen plant die Stadt, um insbesondere vulnerable Gruppen prioritär aus den belastenden Massenunterkünften in den öffentlich-geförderten Wohnungsbau zu überführen (Ratsbeschluss AN/0250/2021 vom 04.02.2021)? - 2 - 2. Nach welchen Kriterien beziehungsweise Indikatoren erfolgt die Identifizierung und Einstufung vulnerabler Personen? 3. Wirksamkeit des Gewaltschutzes: Welche konkreten Evaluierungsergebnisse liegen für 2025 vor und gibt es auch Schätzungen einer Dunkelziffer von nicht-gemeldeten Fällen? Welche verbindlichen Schulungsprogramme für Sicherheits- und Sozialperso- nal sind geplant, um Diskriminierung und Gewalt in den Unterkünften effektiv zu un- terbinden? 4. Vor dem Hintergrund der Schließung der Unterkunft in der Nikolausstraße: Welche alternativen Unterbringungsmöglichkeiten sind für die betroffenen Frauen und Kinder vorgesehen beziehungsweise bereits angeboten worden? Mit freundlichen Grüßen gez. Lino Hammer GRÜNE-Fraktionsgeschäftsführer

Beratungsverlauf

  1. 29.06.2026

    Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern

    TOP 1.12, Antrag / Anfrage. Ergebnis: vertagt

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