2022/0401
Einführung eines Runden Tisches Parken
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anlage 1
728 Zeichen
Bürgerpark-viertel MartinsviertelWest MartinsviertelOst Mathildenhöhe(MA) Kapellplatz-viertel(K/Sch;K) Woogsviertel(WO) BessungenOst(BE2) Innenstadt(i) Innen Süd(i) Johannesviertel(JO) Innen West(i) VerlegerviertelNord Bessungen West Bessungen Süd BessungenNord(BE1) Pallaswiesenviertel Ost VerlegerviertelSüd ErweiterungBessungen Süd PaulusviertelNord Lichtwiese Wissenschaftsstadt DarmstadtDer MagistratMobilitätsamtAbteilungKonzeptionelle Mobilitätsplanung N Parkraumbewirtschaftungszonen * bereits umgesetztUmsetzung geplant 2022Umsetzung geplant 2023Umsetzung vorgesehen 2024 - 2025Umsetzung folgt nach 2025 * Gebietseinteilung und Grenzen können sich im Laufe des weiteren Planungsprozesses noch ändern. Stand: 13.07.2022
anlage 3
250 Zeichen
Punkt 9: Einführung eines Runden Tisches Parken (V-Nr. 2022/0401) Der Ausschuss für Bauen, Stadtplanung, Verkehr und Liegenschaften empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage zuzustimmen. Stimmenthaltungen: Fraktionen FDP und AfD
anlage 4
186 Zeichen
Punkt 30: Einführung eines Runden Tisches Parken (V-Nr. 2022/0401) Der Vorlage wird zugestimmt. Gegenstimmen: FDP Stimmenthaltung: 1 Stimme aus AfD und 2 Stimmen aus UWIGA/WGD
anlage 2
9541 Zeichen
- 2 -
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
07.12.2022
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat III an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Dezernat I
Dezernat VI
Amt: Mobilitätsamt
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
I 15 772
III 66 69
VI 32
Stvv
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2022/0401
Magistratsbeschluss -Nr.
487
Internetfähig
Produkt-Nr.:
Kostenstelle: Investitionsnummer:
Kostenträger: Sachkonto:
Betreff: Einführung eines Runden Tisches Parken
Vorlage vom: 01.12.2022
Beschlussvorschlag :
Der Einführung eines Runden Tisches Parken wird zugestimmt. In diesem Zusammenhang wird
der Parkbeirat für die Wissenschaftsstadt Darmstadt aufgelöst.
Anlagen: Anlage Parkraumbewirtschaftungszonen
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
- 3 -
Beschluss des Magistrats vom 14.12.2022
Der Vorlage wird zugestimmt.
- 4 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 01.12.2022
Mit Magistratsvorlage 2013/0103 vom 30.04.2013 wurde die Einrichtung eines Parkbeirates
beschlossen. Dem Parkbeirat wurde die Aufgabe übertragen, als Hilfsorgan des Magistrats
gemäß § 72 HGO, eine erweiterte Diskussionsplattform zu aktuellen Fragen und Aufgabe n im
Bereich Parken anzubieten. Als beratendes Gremium begleitete der Parkbeirat den Magistrat
während der Entwicklungs- und Implementierungsphase eines Parkraumbewirtschaftungs-
konzeptes von der Konzeption bis hin zur grundsätzlichen Beschlussvorlage (Magistratsvorlage
2014/0386).
Die Umsetzung des Parkraumbewirtschaftungskonzeptes ist nach der Pilot- und
Erprobungsphase (Kapellplatzviertel) erfolgt und wurde über fallspezifische Vorlagen,
Beteiligungsprozesse und Gremienbeschlussfassungen sukzessive auf weitere Quartiere im
Kernstadtgebiet (Bessungen Nord, Mathildenhöhe, Woogsviertel) ausgedehnt. Die Umsetzung
der Parkraumbewirtschaftung in Bessungen Ost soll darüber hinaus noch in diesem
Kalenderjahr erfolgen. Eine Übersicht der bereits umgesetzten sowie geplanten
Parkraumbewirtschaftungszonen kann der Anlage 1 entnommen werden.
Im Vorfeld der Umsetzung wurden und werden die Bewohnerinnen und Bewohner der einzelnen
Quartiere sowie dort ansässige Gewerbetreibende durch Quartiersrundgänge und/oder
prozessbezogene Informationen beteiligt. Im Rahmen der Partizipation konnten und können zu
diesem Zeitpunkt individuelle Anregungen, Ideen und Hinweise im Zusammenhang mit der
geplanten Parkraumbewirtschaftung gegeben werden. Die Anregungen der Bürgerinnen und
Bürger bzw. der weiteren lokalen Akteure werden nach separater Prüfung der Fachverwaltung
bei der weiteren Konzeptionierung berücksichtigt.
Die Einführung der Parkraumbewirtschaftung im Stadtgebiet wird seitdem als ein zentraler
Bestandteil für eine langfristige und nachhaltige Veränderung der urbanen Mobilität hin zu
einer Mobilität mit Stärkung der Verkehrsmittel des Umweltverbundes verstanden. Neben einer
flächendeckenden Parkraumbewirtschaftung (PUSH-Maßnahmen) soll der Schwerpunkt daher
in Zukunft auch gleichzeitig auf die Bereitstellung von multimodalen Mobilitätsangeboten
(PULL-Maßnahmen) gesetzt werden. Dieses Vorgehen hat sich in den vergangenen Jahren im
Rahmen der Umsetzung der Maßnahmen zur Mobilitätswende etabliert und bewährt. Derzeit
wird dieser Prozess wissenschaftlich durch das Forschungsprojekt Quartiermobil 2, mit
Unterstützung der Goethe-Universität Frankfurt, begleitet.
Der Parkbeirat hat somit in seiner personellen Zusammensetzung und fachlichen Zuordnung
seine Aufgabe gemäß der dazugehörigen Geschäftsordnung (Beschluss vom 12.06.2013)
erfüllt.
Angesichts der Entwicklungen und Veränderungen im Bereich Mobilität und Verkehr sowie den
zwischenzeitlich erfolgten themenübergreifenden Entscheidungen und Beschlüssen der
vergangenen Jahre, war es daher erforderlich, das bisherige Format und die Funktion des
Parkbeirats, auch in seiner personellen und institutionellen Zusammensetzung, kritisch zu
überprüfen.
Die Überprüfung hat Folgendes ergeben:
Um eine zeitgemäße Ausrichtung und interdisziplinäre Betrachtungsweise (Verzahnung mit
weiteren Fachdisziplinen) zu ermöglichen, wird die Einrichtung eines Runden Tisches Parken
- 5 -
(RTP) vorgeschlagen. Der RTP soll dabei perspektivisch u. a. eine stärkere Verzahnung mit
anderen Aufgaben- bzw. Fachgebieten im Bereich der Mobilitätswende sowie die Möglichkeit
zum Erfahrungsaustausch bieten.
Beispielhaft können folgende Themengebiete fachübergreifend eingebunden und gemeinsame
Lösungsansätze diskutiert werden:
- Schnittstelle Nahmobilität (mit Verweis auf den Runden Tisch Nahmobilität):
Beispielhafter Themenbereich: gerechte und optimierte Flächenaufteilung des
Öffentlichen Raums unter Berücksichtigung der Anforderungen aller
Verkehrsteilnehmenden.
- Schnittstelle Logistik/Wirtschaft:
Beispielhafter Themenbereich: geeignete und innovative Lösungsansätze für die
Stellplatzanforderungen und mögliche Parkierungskonzepte für den Einzelhandel oder
weitere Wirtschaftstreibende (u.a. Einrichtung von Ladezonen).
- Schnittstelle Elektromobilität:
Beispielhafter Themenbereich: Implementierung von weiteren Elektroladepunkten im
öffentlichen Raum in das bestehende Parkraumkonzept sowie deren Beschilderungs -
und Markierungslösungen.
Unter diesen Gesichtspunkten sollte sich auch die personelle und institutionelle Bes etzung und
Beteiligung des RTP ausrichten. Folgende zentrale inhaltliche Schwerpunkte sind daraus
abzuleiten:
- Fortführende Prozessentwicklung der Parkraumbewirtschaftung im Stadtgebiet
(Evaluation und Ausweitung der Bewirtschaftungszonen)
- Verzahnung mit indisponiblen Planungen und Vorhaben seitens der Wissenschaftsstadt
Darmstadt oder weiterer Vorhabenträger
- Bereitstellung und Ausweitung alternativer Mobilitätsangebote (Bsp. Elektromobilität,
Carsharing, etc.)
- Verknüpfung der Parkraumbewirtschaftung als PUSH-Maßnahmen mit den
bestehenden und zukünftigen Mobilitätsalternativen (PULL-Maßnahmen), die vor allem
aus dem Bereich der Nahmobilität stammen
- Kreative und innovative Ideenfindung sowie Einrichtung einer Plattform zum
Erfahrungsaustausch (Best-Practice)
- Diskussion von Lösungsansätzen und Bewertung zur Übertragbarkeit
- Flexiblere Erweiterung um weitere, zukünftige die Mobilitätswende betreffenden
Themen
Der RTP wird vom Mobilitätsamt geleitet und in regelmäßigen Abständen von diesem
einberufen. In Abhängigkeit der aktuellen Planungsvorhaben und aktuellen Trends ist ein
regelmäßiger Austausch, mindestens jedoch ein Mal im Jahr vorzusehen.
Die Zusammensetzung der Teilnehmenden am Runden Tisch Parken sollte sich an der
bisherigen Besetzung des Parkbeirats bzw. des Runden Tisch Nahmobilität orientieren.
Folgende Teilnehmende (mit Benennung einer Stellvertreterin/Stellvertreters) sind mindestens
bzw. dauerhaft vorzusehen:
- Politik
o Mobilitätsdezernent*in
- 6 -
o Ordnungsdezernent*in
o Je eine Vertreter*in der Fraktionen aus der Stadtverordnetenversammlung
- Verwaltungsebene
o Vertreter*in des Mobilitätsamtes (Leitungsfunktion des Runden Tischs)
o Vertreter*in des Amtes für Wirtschaft und Stadtentwicklung
Vereine, Initiativen, Verbände bzw. weitere Interessensvertreter*innen und
Vertreter*innen aus Wirtschaft, Handel, Handwerk und Gewerbe
Die vorangestellte Auflistung stellt dabei noch keine abschließende Festlegung der
teilnehmenden Akteur*innen und Institutionen dar. Zu ausgewählten Themen können im
Rahmen der Arbeit des RTP bei Bedarf externe Gäste bzw. Referenten und Referentinnen
eingebunden werden. Dazu zählen u.a.:
- Personen des Bürger- und Ordnungsamtes
- Personen des Stadtplanungsamtes
- Personen des Amtes für Klimaschutz und Klimaanpassung
- Ansprechpartner*innen ausgewählter Forschungseinrichtungen
- Ansprechpartner*innen aus dem Wohnungs- und Immobilienwesen
- Personen aus Umwelt-, Verkehrs-, Quartiers- und Sozialverbänden
- …
Die Erweiterung und finale Zusammensetzung der Gesprächsrunden durch begleitende
Institutionen oder lokale Akteure bleibt im Rahmen der konstituierenden Auftaktveranstaltung
und im fortlaufenden Prozess in gemeinsamer Runde abzustimmen.
Für den RTP ist die Konzeption und Aufstellung einer rahmengebenden Geschäftsordnung
vorgesehen. Diese wird im Nachgang der konstituierenden Auftaktveranstaltung und in
Zusammenarbeit mit den Teilnehmenden im Detail ausgearbeitet. Die Geschäftsordnung des
RTP wird sich dabei - analog zum Gestaltungsbeispiel des Runden Tisches Wald - an den
folgenden Leitlinien orientieren:
- Formulierung der zentralen Aufgabenstellung
- Zusammensetzung und Festlegung der Teilnehmenden
- Organisation, Verantwortlichkeiten und Federführung
- Regelungen zur Vertraulichkeit (Nichtöffentlichkeit und Rechtsstellung der Mitglieder)
- Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Die im Nachgang der Auftaktveranstaltung erarbeitete Geschäftsordnung RTP wird dem
Magistrat in einer separaten Beschlussvorlage vorgelegt.
Diese Magistratsvorlage ist mit dem Rechtsamt abgestimmt.
Dezernat I Dezernat III Dezernat VI
Jochen Partsch Michael Kolmer Paul Georg Wandrey
Oberbürgermeister Stadtrat Stadtrat
2022/0401
9452 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
07.12.2022
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat III an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Dezernat I
Dezernat VI
Amt: Mobilitätsamt
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2022/0401
Magistratsbeschluss -Nr.
Internetfähig
Produkt-Nr.:
Kostenstelle: Investitionsnummer:
Kostenträger: Sachkonto:
Betreff: Einführung eines Runden Tisches Parken
Vorlage vom: 01.12.2022
Beschlussvorschlag :
Der Einführung eines Runden Tisches Parken wird zugestimmt. In diesem Zusammenhang wird
der Parkbeirat für die Wissenschaftsstadt Darmstadt aufgelöst.
Anlagen: Anlage Parkraumbewirtschaftungszonen
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
- 2 -
Beschluss des Magistrats vom
- 3 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 01.12.2022
Mit Magistratsvorlage 2013/0103 vom 30.04.2013 wurde die Einrichtung eines Parkbeirates
beschlossen. Dem Parkbeirat wurde die Aufgabe übertragen, als Hilfsorgan des Magistrats
gemäß § 72 HGO, eine erweiterte Diskussionsplattform zu aktuellen Fragen und Aufgaben im
Bereich Parken anzubieten. Als beratendes Gremium begleitete der Parkbeirat den Magistrat
während der Entwicklungs- und Implementierungsphase eines Parkraumbewirtschaftungs-
konzeptes von der Konzeption bis hin zur grundsätzlichen Beschlussvorlage (Magistratsvorlage
2014/0386).
Die Umsetzung des Parkraumbewirtschaftungskonzeptes ist nach der Pilot- und
Erprobungsphase (Kapellplatzviertel) erfolgt und wurde über fallspezifische Vorlagen,
Beteiligungsprozesse und Gremienbeschlussfassungen sukzessive auf weitere Quartiere im
Kernstadtgebiet (Bessungen Nord, Mathildenhöhe, Woogsviertel) ausgedehnt. Die Umsetzung
der Parkraumbewirtschaftung in Bessungen Ost soll darüber hinaus noch in diesem
Kalenderjahr erfolgen. Eine Übersicht der bereits umgesetzten sowie geplanten
Parkraumbewirtschaftungszonen kann der Anlage 1 entnommen werden.
Im Vorfeld der Umsetzung wurden und werden die Bewohnerinnen und Bewohner der einzelnen
Quartiere sowie dort ansässige Gewerbetreibende durch Quartiersrundgänge und/oder
prozessbezogene Informationen beteiligt. Im Rahmen der Partizipation konnten und können zu
diesem Zeitpunkt individuelle Anregungen, Ideen und Hinweise im Zusammenhang mit der
geplanten Parkraumbewirtschaftung gegeben werden. Die Anregungen der Bürgerinnen und
Bürger bzw. der weiteren lokalen Akteure werden nach separater Prüfung der Fachverwaltung
bei der weiteren Konzeptionierung berücksichtigt.
Die Einführung der Parkraumbewirtschaftung im Stadtgebiet wird seitdem als ein zentraler
Bestandteil für eine langfristige und nachhaltige Veränderung der urbanen Mobilität hin zu
einer Mobilität mit Stärkung der Verkehrsmittel des Umweltverbundes verstanden. Neben einer
flächendeckenden Parkraumbewirtschaftung (PUSH-Maßnahmen) soll der Schwerpunkt daher
in Zukunft auch gleichzeitig auf die Bereitstellung von multimodalen Mobilitätsangeboten
(PULL-Maßnahmen) gesetzt werden. Dieses Vorgehen hat sich in den vergangenen Jahren im
Rahmen der Umsetzung der Maßnahmen zur Mobilitätswende etabliert und bewährt. Derzeit
wird dieser Prozess wissenschaftlich durch das Forschungsprojekt Quartiermobil 2, mit
Unterstützung der Goethe-Universität Frankfurt, begleitet.
Der Parkbeirat hat somit in seiner personellen Zusammensetzung und fachlichen Zuordnung
seine Aufgabe gemäß der dazugehörigen Geschäftsordnung (Beschluss vom 12.06.2013)
erfüllt.
Angesichts der Entwicklungen und Veränderungen im Bereich Mobilität und Verkehr sowie den
zwischenzeitlich erfolgten themenübergreifenden Entscheidungen und Beschlüssen der
vergangenen Jahre, war es daher erforderlich, das bisherige Format und die Funktion des
Parkbeirats, auch in seiner personellen und institutionellen Zusammensetzung, kritisch zu
überprüfen.
Die Überprüfung hat Folgendes ergeben:
Um eine zeitgemäße Ausrichtung und interdisziplinäre Betrachtungsweise (Verzahnung mit
weiteren Fachdisziplinen) zu ermöglichen, wird die Einrichtung eines Runden Tisches Parken
(RTP) vorgeschlagen. Der RTP soll dabei perspektivisch u. a. eine stärkere Verzahnung mit
- 4 -
anderen Aufgaben- bzw. Fachgebieten im Bereich der Mobilitätswende sowie die Möglichkeit
zum Erfahrungsaustausch bieten.
Beispielhaft können folgende Themengebiete fachübergreifend eingebunden und gemeinsame
Lösungsansätze diskutiert werden:
- Schnittstelle Nahmobilität (mit Verweis auf den Runden Tisch Nahmobilität):
Beispielhafter Themenbereich: gerechte und optimierte Flächenaufteilung des
Öffentlichen Raums unter Berücksichtigung der Anforderungen aller
Verkehrsteilnehmenden.
- Schnittstelle Logistik/Wirtschaft:
Beispielhafter Themenbereich: geeignete und innovative Lösungsansätze für die
Stellplatzanforderungen und mögliche Parkierungskonzepte für den Einzelhandel oder
weitere Wirtschaftstreibende (u.a. Einrichtung von Ladezonen).
- Schnittstelle Elektromobilität:
Beispielhafter Themenbereich: Implementierung von weiteren Elektroladepunkten im
öffentlichen Raum in das bestehende Parkraumkonzept sowie deren Beschilderungs-
und Markierungslösungen.
Unter diesen Gesichtspunkten sollte sich auch die personelle und institutionelle Besetzung und
Beteiligung des RTP ausrichten. Folgende zentrale inhaltliche Schwerpunkte sind daraus
abzuleiten:
- Fortführende Prozessentwicklung der Parkraumbewirtschaftung im Stadtgebiet
(Evaluation und Ausweitung der Bewirtschaftungszonen)
- Verzahnung mit indisponiblen Planungen und Vorhaben seitens der Wissenschaftsstadt
Darmstadt oder weiterer Vorhabenträger
- Bereitstellung und Ausweitung alternativer Mobilitätsangebote (Bsp. Elektromobilität,
Carsharing, etc.)
- Verknüpfung der Parkraumbewirtschaftung als PUSH-Maßnahmen mit den
bestehenden und zukünftigen Mobilitätsalternativen (PULL-Maßnahmen), die vor allem
aus dem Bereich der Nahmobilität stammen
- Kreative und innovative Ideenfindung sowie Einrichtung einer Plattform zum
Erfahrungsaustausch (Best-Practice)
- Diskussion von Lösungsansätzen und Bewertung zur Übertragbarkeit
- Flexiblere Erweiterung um weitere, zukünftige die Mobilitätswende betreffenden
Themen
Der RTP wird vom Mobilitätsamt geleitet und in regelmäßigen Abständen von diesem
einberufen. In Abhängigkeit der aktuellen Planungsvorhaben und aktuellen Trends ist ein
regelmäßiger Austausch, mindestens jedoch ein Mal im Jahr vorzusehen.
Die Zusammensetzung der Teilnehmenden am Runden Tisch Parken sollte sich an der
bisherigen Besetzung des Parkbeirats bzw. des Runden Tisch Nahmobilität orientieren.
Folgende Teilnehmende (mit Benennung einer Stellvertreterin/Stellvertreters) sind mindestens
bzw. dauerhaft vorzusehen:
- Politik
o Mobilitätsdezernent*in
o Ordnungsdezernent*in
o Je eine Vertreter*in der Fraktionen aus der Stadtverordnetenversammlung
- 5 -
- Verwaltungsebene
o Vertreter*in des Mobilitätsamtes (Leitungsfunktion des Runden Tischs)
o Vertreter*in des Amtes für Wirtschaft und Stadtentwicklung
Vereine, Initiativen, Verbände bzw. weitere Interessensvertreter*innen und
Vertreter*innen aus Wirtschaft, Handel, Handwerk und Gewerbe
Die vorangestellte Auflistung stellt dabei noch keine abschließende Festlegung der
teilnehmenden Akteur*innen und Institutionen dar. Zu ausgewählten Themen können im
Rahmen der Arbeit des RTP bei Bedarf externe Gäste bzw. Referenten und Referentinnen
eingebunden werden. Dazu zählen u.a.:
- Personen des Bürger- und Ordnungsamtes
- Personen des Stadtplanungsamtes
- Personen des Amtes für Klimaschutz und Klimaanpassung
- Ansprechpartner*innen ausgewählter Forschungseinrichtungen
- Ansprechpartner*innen aus dem Wohnungs- und Immobilienwesen
- Personen aus Umwelt-, Verkehrs-, Quartiers- und Sozialverbänden
- …
Die Erweiterung und finale Zusammensetzung der Gesprächsrunden durch begleitende
Institutionen oder lokale Akteure bleibt im Rahmen der konstituierenden Auftaktveranst altung
und im fortlaufenden Prozess in gemeinsamer Runde abzustimmen.
Für den RTP ist die Konzeption und Aufstellung einer rahmengebenden Geschäftsordnung
vorgesehen. Diese wird im Nachgang der konstituierenden Auftaktveranstaltung und in
Zusammenarbeit mit den Teilnehmenden im Detail ausgearbeitet. Die Geschäftsordnung des
RTP wird sich dabei - analog zum Gestaltungsbeispiel des Runden Tisches Wald - an den
folgenden Leitlinien orientieren:
- Formulierung der zentralen Aufgabenstellung
- Zusammensetzung und Festlegung der Teilnehmenden
- Organisation, Verantwortlichkeiten und Federführung
- Regelungen zur Vertraulichkeit (Nichtöffentlichkeit und Rechtsstellung der Mitglieder)
- Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Die im Nachgang der Auftaktveranstaltung erarbeitete Geschäftsordnung RTP wird dem
Magistrat in einer separaten Beschlussvorlage vorgelegt.
Diese Magistratsvorlage ist mit dem Rechtsamt abgestimmt.
Dezernat I Dezernat III Dezernat VI
Jochen Partsch Michael Kolmer Paul Georg Wandrey
Oberbürgermeister Stadtrat Stadtrat
Beratungsverlauf (4)
Orte (1)
- Kapellplatz
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Details
- Vorlagen-Nr.
- 2022/0401
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 01.12.2022
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00