Mandari Insight

2014/0370

Kreisverkehrsanlage Heidelberger Landstraße / Reuterallee

Magistratsvorlage 30.09.2014

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

2014/0370

71.2 KB · application/pdf

Ansehen

2014/0370

6989 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
13.10.2014 
an den Magistrat 
 
  zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
Beteiligt vor  
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat III Dezernat IV an die Stadtverordnetenversammlung 
 
  OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss- 
       fassung Fachausschuss 
 
Amt: Straßenverkehrs- 
und Tiefbauamt 
Behandlung in  
öffentl. Sitzung 
Ja 
 
Nein 
 
 OBW bei abschl. Be- 
schlussfassung Magistrat 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
Internetfähig     
Verteiler: 
 
 
Vorlage-Nr. 2014/0370 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
  
 
Produkt-Nr.:  541010 
Kostenstelle:  066-100-1000 Investitionsnummer:  08066-6500 
Kostenträger:  5410-11 Sachkonto:  0952010 
 
Betreff: Kreisverkehrsanlage Heidelberger Landstraße / Reuterallee 
 
Vorlage vom: 30.09.2014 
 
Beschlussvorschlag : 
 
 
1.  Dem Parkstand- und Gehwegausbau Reuterallee südlich der Ostpreußenstraße mit Mehr- 
kosten von rund 30.000 Euro wird zugestimmt. 
2.  Die grundhafte Straßenerneuerung der Reuterallee südlich der Einmündung der Ostpreu- 
ßenstraße wird, entsprechend dem zukünftigen Verlauf der Zustandsverschlechterung, zu 
einem späteren Zeitpunkt durchgeführt. 
3.  Der erstmaligen Nutzung von gummimodifiziertem Asphalt in Darmstadt mit Mehrkosten 
von rund 3.000 Euro wird zugestimmt.

- 2 - 
 
4.  Die gegenüber der bisherigen Beschlusslage um 125.000 Euro erhöhten Projektkosten wer- 
den finanziert durch: 
Übertragung der HAR 2013 in Höhe von 15.000 Euro von der Kostenstelle 066-100-1000, 
Investitions-Nr. 08066-6090 – Fahrradabstellanlagen – auf die Investitions-Nr. 08066-6500 
– Kreisverkehr Heidelberger Landstraße / Reuterallee – sowie Übertragung von HAR 2013 in 
Höhe von 110.000 Euro von der Kostenstelle 066-100-1000, Investitions-Nr. 08066-6999 –
Infrastruktursanierungsprogramm – auf die Investitions-Nr. 08066-6500 – Kreisverkehr Hei- 
delberger Landstraße / Reuterallee –. 
 
 
Anlagen:   
 
Datenschutzrelevante Anlage:  
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 30. September 2014 
  
 
 
Wie in der MV 2013/0264 zum gleichen Projekt schon berichtet, stammt die Planung aus dem 
Zeitraum 2003/2004 und wurde 2013 im Rahmen der Entwurfsplanung aktualisiert und modi- 
fiziert. Die Kostenberechnung zur Entwurfsplanung kam Mitte Juli 2013 auf Projektgesamtkos- 
ten von 670.000 Euro (brutto). 
 
Während der Ausführungsplanung stellte sich heraus, dass nach dem aktuellen ÖPNV-Konzept 
die auf der Westseite in der Reuterallee vorhandene Busbucht nicht mehr benötigt wird. Somit 
ergibt sich die Option, diese Fläche für Anlieger und Fußgänger attraktiver zu gestalten. Die 
Busbucht kann in vier Stellplätze umgewandelt werden, die in den Nachtstunden zum Parken 
zur Verfügung stehen.  
 
Am Tage können diese Stellplätze zum kurzzeitigen Halten zwecks Anlieferung von Recycling- 
material (Glas, Kleider) in die dortigen Container bzw. deren Leerung dienen. Durch die verrin- 
gerte Stellplatzbreite kann der angrenzende Gehweg verbreitert werden. Flächen, die nicht als 
Gehweg oder zum Abstellen der Altstoffcontainer notwendig sind, können entsiegelt und zu 
weiteren Grünflächen umgewandelt werden. 
 
Weitere, wesentliche Ergebnisse der Ausführungsplanung sind: 
 
- Detaillierung der Entwässerungsplanung 
- Planung der einzelnen Bauphasen. Da die Knotenpunktsfunktion während der Bauzeit für 
den Verkehr erhalten werden muss, sind die Flächen kleinteilig herzustellen und  mehrfach 
provisorische Verkehrsflächen zu schaffen 
- Detaillierung der Baumaßnahmen zur Barrierefreiheit 
- Verstärkung des Straßenaufbaus der Kreisfahrbahn gemäß neuer Richtlinie 
- Dimensionierung des Straßenoberbaus für die Doppik´sche Abschreibungsdauer von 40 
Jahren (30 Jahre gemäß Straßenbaurichtlinie) 
- Schutzmaßnahmen für Straba-Haltestelle sowie 
- Detaillierung der Fahrradabstellanlage einschließlich Befestigung deren Zugangs- und Ab- 
stellbereichs 
 
Während der Erstellung der Vergabeunterlagen fiel auf, dass keine Aussagen zur abfalltechni- 
schen Einstufung der Ausbaustoffe vorliegen (die Baugrunduntersuchung aus 2003 sagt hierzu 
nichts aus; das Verfahren war damals erst neu eingeführt, oft noch unbekannt und daher nicht 
beauftragt worden). Ein aktuelles Bodengutachten, u.a. mit Probenahmen in 2003 noch unbe- 
planter Bereiche, brachte als maßgebende Ergebnisse: schadstoffbelastetes Ausbau-
Bodenmaterial und Frostempfindlichkeitsklasse 2. Letzteres führt zur Erfordernis der Verstär- 
kung des frostunempfindlichen Straßenoberbaus. 
 
Kreisverkehrsfahrbahnen sind durch die Kurvenfahrt der Fahrzeuge erhöhten fahrdynamischen 
Belastungen ausgesetzt. Um die Dauerhaftigkeit dort zu erhöhen, wird vom Fachamt vorge- 
schlagen eine erst seit Kurzem entwickelte und in die technischen Regelwerke aufgenommene 
Mischgutart (gummimodifizierter Asphalt) in Darmstadt erstmals zu nutzen. Da die Versuchs- 
anstalt für Straßenwesen der Technischen Universität Darmstadt an der Aufstellung des Re- 
gelwerkes mitgewirkt hat und Erfahrungen mit diesem Material sammeln will, kann von dort 
dieses Projektteil fachtechnisch begleitet werden. Die Mehrkosten gegenüber einer konventio- 
nellen Asphaltdeckschicht betragen ca. 2.800 Euro.

- 4 - 
 
 
Die aktuelle Kostenermittlung für das Projekt nennt Gesamt-Bruttokosten von rd. 850.000 Eu- 
ro. Dies bedeutet eine Kostenerhöhung gegenüber der bisher zur Verfügung gestellten Finan- 
zierung um 180.000 Euro. 
 
Zwecks Reduzierung der Mehrkosten kann alternativ grundsätzlich auf den Ausbau der Reuter- 
allee südlich der Einmündung der Ostpreußenstraße im Ganzen oder teilweise verzichtet wer- 
den. Dadurch würden sich die Mehrkosten auf 96.000 Euro (keinerlei dortiger Ausbau) bzw. 
125.000 Euro (nur Parkstand- und Gehwegausbau) reduzieren. 
 
Das Fachamt empfiehlt die Neuordnung im Bereich der Altstoffcontainer, insbesondere die 
daraus erfolgende Herstellung ausreichend breiter Gehwegflächen. Der Straßenzustand der 
Reuterallee in diesem Bereich erfordert keine zeitnahe grundhafte Erneuerung und kann, ent- 
sprechend dem zukünftigen Verlauf der Zustandsverschlechterung, zu einem späteren Zeit- 
punkt durchgeführt werden. 
 
Deckung wird erzielt durch: 
 
1.  Übertragung der Haushaltsausgabereste 2013 in Höhe von 15.000 Euro von der Kosten- 
stelle 066-100-1000, Investitions-Nr. 08066-6090 – Fahrradabstellanlagen – auf die In- 
vestitions-Nr. 08066-6500 – Kreisverkehr Heidelberger Landstraße / Reuterallee –  sowie 
 
2.  Übertragung von Haushaltsausgabereste 2013 in Höhe von 110.000 Euro von der Kosten- 
stelle 066-100-1000, Investitions-Nr. 08066-6999 – Infrastruktursanierungsprogramm – auf 
die Investitions-Nr. 08066-6500 – Kreisverkehr Heidelberger Landstraße / Reuterallee –. 
 
 
 
Darmstadt, 30.09.2014  
III-66/2 S-BM-Wg 
Nst. 2700 
 
 
Die Dezernentin III      Der Dezernent IV 
 
 
 
Cornelia Zuschke      André Schellenberg 
Stadträtin       Stadtkämmerer

Beratungsverlauf (5)

TOP 15
TOP 40
TOP 19
TOP 480 beschließend
TOP 50

Orte (3)

  • Reuterallee
  • Ostpreußenstraße
  • Heidelberger Landstraße

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
2014/0370
Typ
Magistratsvorlage
Datum
30.09.2014
Erstellt
29.09.2026 00:00