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0220/2022

Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln - Quartalsbericht IV/2021

Mitteilung Ausschuss 21.01.2022

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Nächste Beratung: Betriebsausschuss Veranstaltungszentrum Köln, Sitzung am 31.01.2022, TOP 2.1

Anlage - Quartalsbericht IV 2021

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Anlage - Quartalsbericht IV 2021

2542 Zeichen

Anlage 
Wirtschaftsplan 2021 der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln 
Quartalsbericht zum 31.12.2021 
Erfolgsplan 
Plan Plan vorl. Ist 
31.12.2021 31.12.2021 
Euro Euro Euro Euro %
Umsatzerlöse (Pachtentgelte etc.) 3.135.855 3.096.155 -39.700 1,3 -        
Sonstige betriebliche Erträge 
    Betriebskostenzuschuss Stadt Köln 2.300.000 2.300.000 0 -          
1.250.000 708.933 -541.067 43,3 -      
743.876 743.876 0 -          
    Erträge aus der Aufl. SoPo m. Rücklageanteil 386.058 386.058 0 -          
    Verlustübernahme KölnMusik durch die Stadt 7.495.800 6.631.300 -864.500 11,5 -      
    Sonstige Erträge 8.640 23.540 14.900 172,4     
Summe 12.184.374 10.793.707 -1.390.667 11,4 -      
Bezogene Leistungen, Sachaufwand 0 0 0 -          
Abschreibungen 3.770.000 3.698.742 -71.258 1,9 -        
Sonstige betriebliche Aufwendungen 
     Grünpflege Tanzbrunnen 72.000 72.000 0 -          
     Bewachung Heinrich-Böll-Platz 273.000 201.903 -71.097 26,0 -      
     Instandhaltung Betriebs- und Geschäftsausstattg. 1.125.000 698.579 -426.421 37,9 -      
     Instandhaltung technische Anlagen 350.000 351.912 1.912 0,5         
     Anteil Energiekosten Philharmonie 600.000 570.000 -30.000 5,0 -        
     Versicherungen 91.300 90.400 -900 1,0 -        
     Leistungsentgelte BKE städt.Dienstst. 18.500 17.900 -600 3,2 -        
     Leistungsentgelte Personalgestellung 24.300 31.300 7.000 28,8       
     Rechts- und Beratungskosten 100.000 100.000 0 -          
     Nebenkosten Geldverkehr 1.000 14.784 13.784 > 100,0 
     Sonstige 200.000 127.631 -72.369 36,2 -      
Summe 2.855.100 2.276.409 -578.691 20,3 -      
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 
     Bankzinsen, etc. 0 957 957 > 100,0 
    Zinsertrag aus Abzinsung von Rückstellungen 0 0 0 -          
Summe 0 0 0 -          
Abschreibungen auf Finanzanlagen 
und Wertpapiere des Umlaufvermögens 7.485.800 6.621.300 -864.500 11,5 -      
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 
    Darlehenszinsen 3.365.000 2.860.127 -504.873 15,0 -      
    Sonstige Zinsen 50.000 59.319 9.319 18,6       
Summe 3.415.000 2.919.446 -495.554 14,5 -      
Ergebnis der gewöhnlichen 
Geschäftstätigkeit -2.205.672 -1.626.036 579.636 26,3 -      
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 -409 -409 > 100,0 
Sonstige Steuern 0 3.235 3.235 > 100,0 
Jahresergebnis -2.205.672 -1.628.862 576.810 26,2 -      
    Schuldendiensthilfe Stadt (Zinsanteil) für 
     a) Darlehen Kapitaleinlage Koelnmesse 
     b) Darlehen zur Finanzierung Florasanierung 
Abweichung

Mitteilung Ausschuss

6443 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
II/II/2 
 
Vorlagen-Nummer 21.01.2022 
 0220/2022 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Betriebsausschuss Veranstaltungszentrum Köln 31.01.2022 
 
Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln 
hier: Quartalsbericht IV/2021 
Gemäß § 13 der Betriebssatzung der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Veranstaltungszentrum 
Köln hat die Betriebsleitung die Oberbürgermeisterin und den Betriebsausschuss vierteljährlich über 
die Entwicklung der Erträge und Aufwendungen sowie über die Abwicklung des Vermögensplans 
schriftlich zu unterrichten. 
 
Der Wirtschaftsplan 2021 des Veranstaltungszentrums Köln wurde vom Rat der Stadt Köln in seiner 
Sitzung am 23.03.2021 nach Vorberatung im Finanzausschuss am 15.03.2021 festgestellt. Nach dem 
vorläufigen Abschluss des vierten Quartals zeigt sich im Vergleich zur ursprünglichen Planung fol-
gende Entwicklung: 
 
Der Wirtschaftsplan 2021 wies im Erfolgsplan einen Jahresfehlbetrag von rd. 2,2 Mio. € aus. Das Er-
gebnis berücksichtigt den aus dem städtischen Haushalt bereitgestellten und über den Eigenbetrieb 
weitergeleiteten Betriebskostenzuschuss an die KölnMusik GmbH, der aufgrund der Corona-bedingt 
erhöhten Verlustprognose der KölnMusik per Ratsbeschluss vom 23.03.2021 in Anpassung an den 
tatsächlichen Geschäftsverlauf auf bis zu 7,5 Mio. € erhöht wurde. Der Plan-Verlust der KölnMusik 
GmbH wird in der Erfolgsrechnung als Abschreibung auf Finanzanlagen ausgewiesen. Des Weiteren 
beinhaltet der Erfolgsplan einen direkten Zuschuss der Stadt Köln an den Eigenbetrieb in Höhe von 
2,3 Mio. €. Daneben erhält das Veranstaltungszentrum eine Schuldendiensthilfe (Zinsanteil) für die 
Darlehen zur Finanzierung der Florasanierung sowie für die Finanzierung der vom Rat der Stadt Köln 
am 23.03.2021 beschlossenen Einlage in die Kapitalrücklage der Koelnmesse GmbH in Höhe von 96 
Mio. € für den Bau eines neuen Kongresszentrums. 
 
Da der Eigenbetrieb - mit Ausnahme der Verpachtung der Erbbaurechtsgrundstücke und der für den 
Betrieb der Kölner Philharmonie, des Gürzenichs und der Rheinterrassen sowie des Tanzbrunnens 
erforderlichen Immobilien an die jeweiligen Betreiber - keine weiteren eigenen wirtschaftlichen Tätig-
keiten entfaltet, wird das Ergebnis im Erfolgsplan des Eigenbetriebes in der Hauptsache durch die 
Abschreibungen und die Zinsaufwendungen für die in den Betriebsteilen getätigten Investitionen be-
einflusst.  
 
Das Geschäftsjahres 2021 stand weiterhin unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie. Bei den 
Betriebsgesellschaften der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung konnte der Veranstaltungsbetrieb erst 
im Juni unter Beachtung strenger Hygieneauflagen wieder aufgenommen werden. Verschärfte Be-
schränkungen zum Jahresende 2021 belasteten das Veranstaltungsgeschäft erneut. Das Veranstal-
tungszentrum selbst ist als reine Besitzgesellschaft von diesen Auswirkungen nur indirekt betroffen. 
Da alle Tochtergesellschaften ihre jährliche Pacht für die Betriebsobjekte und die Erbbaurechtsgrund-
stücke leisten und die o.a. Unterstützungsmaßnahmen für die Koelnmesse GmbH und die KölnMusik 
GmbH durch die Übernahme des Schuldendienstes und die Aufstockung des BKZ aus allgemeinen 
Haushaltsmitteln ausgeglichen werden, sind derzeit keine negativen Folgen aus den Veranstaltungs-
verboten zu erwarten.

2 
 
 
Vielmehr zeichnen sich Einsparungen in Höhe von rd. 71 Tsd. € im Bereich der Bewachung des Hein-
rich-Böll-Platzes ab, die aufgrund der vorübergehenden Einstellung des Konzertbetriebes in der Phil-
harmonie nur noch während des Probenbetriebes erforderlich war. Auch auf die Energiekosten wirkt 
sich die Schließung der Philharmonie positiv aus (-30 Tsd. €). Im Bereich der Bauunterhaltung konn-
ten nicht alle beabsichtigten Maßnahmen umgesetzt werden, so dass der Planansatz deutlich um rd. 
425 Tsd. € untertroffen wurde.  
 
Die lange Schließung der Philharmonie in 2021 führte durch die Möglichkeit der Vertragsstornierun-
gen auch bei der KölnMusik GmbH zu einer Reduzierung des prognostizierten Verlustes um rd. 865 
Tsd. € auf 6.621 Tsd. € und damit in der Erfolgsrechnung der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung zu 
einer Reduzierung der Abschreibungen auf Finanzanlagen in gleicher Höhe. Da, wie im o.g. Ratsbe-
schluss vorgesehen, auch der aufgestockte Betriebskostenzuschuss in entsprechender Höhe abge-
senkt wird, ergibt sich aus diesem Effekt keine Ergebnisveränderung beim Eigenbetrieb. Ebenso ver-
hält es sich bei den Einsparungen im Bereich der Zinsaufwendungen. Hier wurden die Planansätze 
für die Zinsen, die aus der Darlehensaufnahme zur Finanzierung der Kapitalstärkung der Koelnmesse 
in Höhe 96 Mio. € resultieren, durch günstigere Zinskonditionen sowie spätere Zahlungstermine im Ist 
um rd. 540 Tsd. € unterschritten. Auf der Ertragsseite reduziert sich jedoch auch die städtische 
Schuldendiensthilfe entsprechend. 
 
Insgesamt verringert sich der vorläufige Fehlbetrag damit um rd. 567 Tsd. € (-25,7%) von 2.206 Tsd. 
€ auf 1.639 Tsd. € (siehe Anlage). 
 
Das im Vermögensplan ausgewiesene Investitionsvolumen belief sich für die Betriebsteile Gürzenich, 
Kölner Philharmonie, Rheinterrassen/Tanzbrunnen insgesamt auf rd. 5,5 Mio. €. Mit dem Planungs-
beschluss zur Generalsanierung der Bastei am 07.09.2020 hat der Ausschuss Mittel in Höhe von 600 
Tsd. € freigegeben. Der Vermögensplan sah zur Weiterführung der Maßnahme vorsorglich Mittel in 
Höhe von 2,0 Mio. € vor. Von den insgesamt veranschlagten Investitionsmitteln in Höhe von 7,5 Mio. 
€ wurden bis Ende 2021 rd. 1,0 Mio. € umgesetzt, davon 0,3 Mio. € in der Bastei. Die noch nicht ab-
geschlossenen bzw. durchgeführten Maßnahmen wurden im Wirtschaftsplan 2022 eingestellt. 
 
Auf der Ausgabenseite mussten ferner Mittel für die Abdeckung des Jahresverlustes, die Tilgung der 
bestehenden Darlehen sowie für die Einlage in die Kapitalrücklage der Koelnmesse GmbH in Höhe 
von 96 Mio. € bereitgestellt werden. Zur Finanzierung wurden bei einem negativen Liquiditätsbestand 
zu Jahresbeginn von rd. 3,8 Mio. € Eigenmittel in Höhe von rd. 6,7 Mio. € und eine plangemäße 
Neukreditaufnahme in Höhe von 111,0 Mio. € herangezogen.  
 
Der Liquiditätsbestand der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung beläuft sich zum 31.12.2021 damit auf 
342 Tsd. €. Liquiditätsanlagen wurden im Berichtsjahr keine getätigt. 
 
 
 
 
Anlage 
 
- Vorläufige Erfolgsrechnung zum 31.12.2021 
 
 
Gez. Prof. Dr. Diemert

Beratungsverlauf (1)

31.01.2022 Betriebsausschuss Veranstaltungszentrum Köln
TOP 2.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Heinrich-Böll-Platz 273

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Details

Vorlagen-Nr.
0220/2022
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
21.01.2022
Erstellt
18.01.2022 11:23