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2688/2017

Aufbau eines Hitzewarn- und Informationssystems

Mitteilung Ausschuss 11.09.2017

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Nächste Beratung: Gesundheitsausschuss, Sitzung am 19.09.2017, TOP 6.5

Mitteilung Ausschuss

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Mitteilung Ausschuss

4255 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
V/57/574 
 
Vorlagen-Nummer  11.09.2017 
 2688/2017 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss für Umwelt und Grün 14.09.2017 
Gesundheitsausschuss 19.09.2017 
 
Aufbau eines Hitzewarn- und Informationssystems 
Vorbemerkung: 
Die Anpassung an den Klimawandel ist eine gesellschaftliche Daueraufgabe, die uns nicht nur jetzt, 
sondern auch in Zukunft beschäftigen wird. Anpassung an und Umgang mit veränderlichen klimati-
schen Bedingungen gehörten schon in der Vergangenheit zum Repertoire gesellschaftlicher Hand-
lungsweisen – neu ist allerdings die hohe Geschwindigkeit, mit der der Klimawandel voranschreitet. 
Dadurch ergeben sich für die Gesellschaft zusätzliche Herausforderungen. Auch die Stadt Köln hat 
erkannt, dass nach der Bilanzierung der Klimawandelfolgen und der Darstellung der Handlungsfelder, 
der Eintritt in die Maßnahmendurchführung ein wichtiger Schritt ist. Die Ergebnisse wurden im 
„Fachbericht 50: Klimawandelgerechte Metropole Köln – Abschlussbericht“ publiziert. 
Für Köln stehen die Hitzeentwicklung und die Zunahme von Starkregenereignissen im Vordergrund. 
Die zunehmende Aufheizung der Stadtquartierte bei lang anhaltenden sommerlichen Hitzeereignis-
sen trifft besonders vulnerable Gruppen, wie Kinder, Kranke, Menschen im Alter und Menschen mit 
Behinderung. Die Stadt Köln hat durch den Ratsbeschluss „Anpassung an den Klimawandel 
2216/2014“ vom 05. Feb. 2015 die Bedeutung des Themas Anpassung an den Klimawandel erkannt 
und im Verwaltungshandeln verankert und die Umsetzung von Maßnahmen zur Minderung der Kli-
mawandelfolgen veranlasst. Das folgende Projekt ist Teil des Prozesses zur Klimawandelvorsorge 
der Stadt Köln. 
Projektbeschreibung: 
Das hier vorliegende Projekt Aufbau eines Hitzewarn- und Informationssystems wurde im Förderpro-
gramm Anpassung an den Klimawandel im Förderschwerpunkt 3 „Kommunale Leuchtturmvorhaben“ 
des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) eingereicht. Es 
zeichnet sich durch seinen Modellcharakter für den städtischen Raum aus. Sowohl eine kommunale 
Beteiligung als auch eine innovative Kooperation zur Anpassung an den Klimawandel sind gegeben. 
Ziel des Vorhabens Hitzewarnsystem ist die Verminderung der (gesundheitlichen) Risiken in Hitzepe-
rioden für die Bevölkerung durch den Aufbau eines Hitzewarn- und Informationssystems, insbesonde-
re für die genannten Risikogruppen. Dabei steht die Informationsweitergabe (technisch und inhaltlich) 
im Vordergrund. Mit den Projektpartnern Gesundheitsamt, Umwelt-und Verbraucherschutzamt, 
RheinEnergie und Universität Bonn wird eine vernetzte Zusammenarbeit unterschiedlicher Akteure 
aus den Bereichen Gesundheit, Umwelt, Wirtschaft und Wissenschaft im Projekt sichergestellt. 
Das Projekt soll neue Wege der – langfristigen –Zusammenarbeit schaffen. Das Projekt vereinigt For-
schung mit kommunaler Verwaltung und dem regionalen Trinkwasserversorger. Ziel ist es, die Betrof-
fenheit von Menschen im Alter zu ermitteln. Zudem soll die Erreichbarkeit von alten Menschen, nicht 
nur für Hitzewarnungen, sondern auch für eine eigene Hitzevorsorge ermittelt werden.

2 
 
Sachstand: 
Die Umweltverwaltung hat beim BMUB den Projektantrag zum Aufbau eines Hitzewarn- und Informa-
tionssystems gestellt. Der Projektvorschlag wurde seitens des Fördermittelgebers positiv bewertet. 
Der Vollantrag wurde fristgerecht zum 31.05.17 beim Projektträger eingereicht. Derzeit bearbeitet der 
Projektträger den Antrag. Mit einem positiven Bewilligungsbescheid kann ggf. zum Jahresende ge-
rechnet werden. 
Finanzielle Auswirkungen: 
Die maximale Zuwendung im beantragten Förderschwerpunkt 3 beträgt für das gesamte Verbundpro-
jekt 300.000 € für die Laufzeit von 36 Monaten. Für die Stadt Köln gilt eine Förderquote von 65%, 
damit verbleibt ein Eigenanteil von 35% bei der Stadt. Es wurden Gesamtmittel von 211.749,88 € 
beantragt mit einem Eigenanteil in Höhe von 74.112,46 €. Dieser ist im Budget des Leitkonzeptes 
„Starke Veedel – Starkes Köln“ bereitgestellt. Verbunden mit dem Projekt ist die Schaffung einer hal-
ben Stelle E13 für die Projektlaufzeit. Die Personalkosten sind in den Gesamtmitteln bereits enthal-
ten. 
 
Gez. Dr. Rau

Beratungsverlauf (2)

14.09.2017 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
TOP 7.4 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
19.09.2017 Gesundheitsausschuss
TOP 6.5 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2688/2017
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
11.09.2017
Erstellt
30.08.2017 09:40