Sachstandsbericht zum Projekt "Einwanderung gestalten NRW" (2561/2017)
Beantwortung e. mündl. Anfrage (Auss.) 3112/2017 vom 20.10.2017
Stand: Am 04.12.2017 im Integrationsrat beraten. Ein Ergebnis ist nicht angegeben.
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Beantwortung einer mündl. Anfrage Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle OB/OB OB/6 Vorlagen-Nummer 20.10.2017 3112/2017 Beantwortung einer mündlichen Anfrage aus einer früheren Sitzung öffentlicher Teil Gremium Datum Integrationsrat 04.12.2017 Sachstandsbericht zum Projekt "Einwanderung gestalten NRW" (2561/2017) Die in der Sitzung des Integrationsrates vom 11.09.2017 gestellten mündlichen Nachfragen: IRM Frau Tokyürek fragt, warum in den Unterarbeitsgruppen nur der AK Politik der Willkommensini- tiativen und nicht weitere Migrantenorganisationen involviert waren. RM Herr Joisten erkundigt sich, ob auch die Binnenzuwanderung aus dem EU-Raum berücksichtigt wurde. RM Frau Heuser macht darauf aufmerksam, dass der Personenkreis insofern eingeschränkt sei, als dass sich das Projekt vorwiegend auf Menschen mit guter Bleibeperspektive beziehe. werden durch die Verwaltung wie folgt beantwortet: Im Projekt „Einwanderung gestalten NRW“ sollen behördeninterne Abläufe und Arbeitsprozesse, die mit der Unterstützung Geflüchteter befasst sind, innerhalb der Stadtverwaltung sowie anderer beteilig- ter Behörden überprüft und optimiert werden. Dazu wurden Arbeitsgruppen gebildet, die in einem ersten Schritt mit Vertreterinnen und Vertretern aller an den Abläufen und Prozessen beteiligten Dienststellen besetzt wurden. Um den Blickwinkel zu erweitern und externe Erfahrungen zu nutzen, wurden diese Arbeitsgruppen um Vertreterinnen und Vertreter von Trägern, die intensiv mit der Unterbringung, Betreuung und Be- ratung von Geflüchteten befasst sind, erweitert. In die Arbeitsgruppen ebenfalls aufgenommen wur- den Vertreter des AK Politik der Willkommensinitiativen, bei dem sich Erfahrungen aller Initiativen im Umgang mit Behörden bündeln. Sowohl die ausgewählten Träger als auch die Vertreter des Ehren- amts sind zum Teil in die Arbeitsprozesse der Behörden eingebunden oder verfügen bereits über weitreichende Kenntnisse der Abläufe. Weitere Institutionen und Organisationen wurden mit Blick auf die Aufgabenstellung (organisatorische Optimierungen) und den Erhalt der Arbeitsfähigkeit der Arbeitsgruppen nicht aufgenommen. Die Be- teiligung weiterer Akteure erfolgt –sofern erforderlich- anlassbezogen. Innerhalb des Projektes beziehen sich die Überlegungen auf die Zielgruppe der 18 bis 25 jährigen Alleinreisenden mit guter Bleibeperspektive, für die bedarfsgerechte Möglichkeiten zum Übergang in Ausbildung und Arbeit geschaffen werden sollen. Perspektivisch ist eine Ausweitung auf andere Ziel- gruppen vorgesehen, dazu gibt es allerdings zur Zeit noch keine konkreten Festlegungen. Die erziel- ten Optimierungen werden nicht nur den Geflüchteten, sondern auch weiteren Zielgruppen, z.B. im Rahmen der Binnenzuwanderung aus dem EU-Raum, zugute kommen. Gez. Reker
Beratungsverlauf
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