V/0752/2020
Jahresabschluss 2019 der Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH (WPM)
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Anlage 2 zur Vorlage V/0752/2020 Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH, Münster Gewinn- und Verlustrechnung 2019 Umsatzerlöse Sonstige betriebliche Erträge Materialaufwand Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren Personalaufwand a) l.öhne und Gehälter b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung - Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung: € 1.982,64 (i.Vj. € 1.982,64) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Sonstige betriebliche Aufwendungen Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Zinsen und ähnliche Aufwendungen Jahresüberschuss . Verlustvortrag aus dem Vorjahr Bilanzverlust 2019 2018 € € 741.576,30 744.836,61 124.220,08 134.878,96 -36.781,96 "34.341,06 -260.316,74 -256.867,03 -65.920,47 -62.780,05 -326.237,21 -319.647,08 -196.740,86 -198.994,67 -258.261,27 -260.658,82 0,00 6,85 12.322,76 -13.556,77 35.452,32 52.524,02 -85.040,93 -137.564,95 -49.588,61 89.040,93 Anlage 3 zur Vorlage V/0752/2020 Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH, Münster Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019 A. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Allgemeine Geschäftstätigkeit "Die deutsche Volkswirtschaft befindet sich im Abschwung. Bislang ist jedoch nicht von einer breiten und tiefergehenden Rezession auszugehen. Im laufenden Jahr dürfte das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) mit einer Zuwachsrate von 0,5 % merklich weniger stark wachsen als in den Vorjahren. Es ist zu erwarten, dass sich die schwache wirtschaftliche Dynamik mindestens bis in das kommende Jahr hinzieht und das Wachstum mit 0,9 % (kalender- bereinigt 0,5 %) im Jahr 2020 schwach bleiben wird. Ein wichtiger Grund dafür ist eine länderübergreifende Schwäche der Industrie. Sie dürfte zum Teil auf einen zyklischen Abschwung zurückzuführen sein, der mit einem Rückgang der Investitionen der Unter- nehmen einhergeht. Für die weitere Entwicklung ist entscheidend, inwiefern der bislang noch - solide Arbeitsmarkt und die Binnennachfrage von dieser Entwicklung erfasst werden. Während die Industrieschwäche in Deutschland besonders stark ausgeprägt ist, trübt sich die Konjunktur weltweit ebenfalls ein. Dies reduziert hierzulande die Impulse aus dem Außen- handel, der durch die anhaltende Unsicherheit insbesondere aufgrund der Handelskonflikte mit den USA und des Brexit belastet wird. Im Euro-Raum dürfte das BIP in den Jahren 2019 und 2020 nur noch um 1,2 % beziehungswiese 1,1 % zunehmen." (zitiert aus: Kurzfassung des Jahresgutachtens 2019/20 vom 06.11.2019 des Sachver- ständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung.) Die "Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH" mit Sitz in Münster wurde durch notariellen Vertrag vom 17. Oktober 2000 gegründet. Unternehmensgegenstand der Gesellschaft ist die Förderung, die Einrichtung und der Betrieb des Westfälischen Pferdemuseums in Münster. Nachdem im Jahr 2002 die Fertigstellung des Museums und der Einrichtung erfolgte, wurde die operative Tätigkeit des Museumsbetriebes im Rahmen einer feierlichen Eröffnungsveran- staltung am 27.10.2002 aufgenommen. Das Museum wird auf einer Teilfläche des Geländes des Westfälischen zoologischen Gartens in Münster (Zoo) betrieben. Zu diesem Zweck wurde mit der Westfälischer Zoo- logischer Garten Münster gGmbH im Jahr 2000 ein Erbbaurechtsbestellungsvertrag geschlossen. Der laufende Museumsbetrieb wird vor allem durch die anteilige Weiterleitung von durch den "Zoo vereinnahmten Eintrittsgeldern der Zoobesucher an die Gesellschaft gesichert. Der Zoo In Münster und die Gesellschaft erwarten durch einen aufeinander abgestimmten Betrieb ein steigendes Besucherinteresse und damit steigende Besucherzahlen. Das Westfälische Pferdemuseum ist dazu an dem Projekt "Pferdepark" des Zoos beteiligt. Voraussetzung für den gemeinsamen Erfolg ist eine enge Zusammenarbeit der Partner, die in einem Kooperations- und Zusammenarbeitsvertrag im Jahre 2000 geregelt wurde. Dieser Vertrag wurde im März 2017 um einen Nachtrag und eine Zusatzvereinbarung ergänzt. Das Projekt Pferdemuseum umfasste in der ersten Baustufe ein Ausstellungsgebäude mit Foyer, Museumsshop und Magazin/Versorgung sowie einen Verwaltungsteil. In einer an- schließenden zweiten Baustufe ist eine Manegenhalle zunächst ohne vollständigen Innen- ausbau mit zugehörigen Ställen errichtet worden. Die erste Baustufe wurde im Wesentlichen durch Zuschüsse des Landes Nordrhein West-' falen, der Nordrhein-Westfalen-Stiftung und des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe finanziert. i Des Weiteren wurden Teilbeträge über langfristige Darlehen finanziert. Die vorgezogenen Bautätigkeiten der Manegenhalle wurden ebenfalls über ein langfristiges Darlehen finanziert. Restbeträge wurden durch Spenden von Wirtschaftsunternehmen und anderen Förderern erbracht. I ; } \ \ Nach dem zuletzt vorliegenden Körperschaftsteuerbescheid fördert die Gesellschaft besonders förderungswürdig anerkannte gemeinnützige Zwecke und ist daher grundsätzlich von der Körperschaft- und Gewerbesteuer befreit. Die Steuerbefreiung gilt nicht für wirt- schaftliche Geschäftsbetriebe. Damit ist die Gesellschaft berechtigt für Spenden, die ihr zur Verwendung für diese Zwecke zugewendet werden, förmliche Zuwendungsbestätigungen auszustellen, 2. Umsatzentwicklung Der Umsatz 2019 ist im Vergleich zum Vorjahr um 4 T€ auf 741 T€ zurückgegangen. 3. Investitionen Im Geschäftsjahr 2019 wurden Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von 8 TE ge- tätigt, die auf Betriebsausstattung, Ausstellungsobjekte, Geschäftsausstattung, geringwertige Wirtschaftsgüter und Büroeinrichtung entfallen, 4. Personal- und Sozialbereich Die Gesellschaft beschäftigte in 2019 im Durchschnitt 18 Angestellte (hiervon durchschnitt- lich 3 Vollzeitkräfte, 2 Teilzeitkräfte sowie 13 geringfügig Beschäftigte). Der Personalbestand zum Stichtag des Geschäftsjahres umgerechnet auf Vollzeitkräfte hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 3 Angestellte verändert. Insgesamt haben sich die Kosten für den Personalaufwand um 7 T€ erhöht. Dies resultiert aus der Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns. Eine Tarifbindung besteht nicht, B. Darstellung der Lage Aufgrund von Rundungen können sich geringfügige Differenzen in Höhe von 1 T€ ergeben. 1. Vermögenslage a) Bilanzvergleich Die Aktivseite der Bilanz (1.668 T€) besteht aus lang- und mittelfristig gebundenem Ver- mögen (Anlagevermögen 1.437 TE) sowie kurzfristig gebundenem Vermögen (Vorräte 20 TE, Forderungen und RAP 9 TE und liquide Mittel 202 TE). Die Passivseite der Bilanz umfasst den Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlage- . vermögen (757 T€), mittel- bis langfristige Bankverbindlichkeiten (770 TE) und kurzfristige Fremdmittel (141 Te). j Zum 31.12.2019 wird ein Eigenkapital von 0 T€ (Vj. -35 TE) ausgewiesen. Zu beachten ist, . dass die im gesonderten Posten passivierten Zuschüsse zum Anlagevermögen (757 T£) ebenfalls zum überwiegenden Teil Eigenkapitalcharakter haben, da aufgrund der vor- liegenden Steuerbefreiung die Auflösung des Postens in Folgejahren grundsätzlich keine Steuer-belastung hervorruft. Die Bankverbindlichkeiten konnten in 2019 planmäßig getilgt werden und betragen 770 Te. b) Bilanzkennziffern r Die Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag 0,0 % (Vi. -1,9 %). ; Der Anteil der eigenen Mittel (Eigenkapital + Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen) an der Bilanzsumme beträgt 45,3 % gegenüber 45,0 % im Vorjahr. Die Deckungsverhältnisse bezüglich des Anlagevermögens betragen: (1) Deckung des Anlagevermögens durch Eigenkapital: 0,0 % (Vj. -2,2 %) (2) Deckung des Anlagevermögens durch Eigenkapital und passivierte Sonderposten (Zuschüsse): 52,7 % (Vj. 50,3 %) (3) Deckung des Anlagevermögens durch Eigenkapital, passive Sonderposten (Zuschüsse) sowie mittel- bis langfristige Fremdmittel: 106,3 % (Vj. 103,3 %). Der Liquiditätsgrad ist definiert als Differenz zwischen den kurzfristig realisierbaren Ver- mögenswerten und den kurzfristig fälligen Verbindlichkeiten. 2019 2018 2017 : 2016 2015 Kurzfristig realisierbare . Vermögenswerte 211 169 131 125 204 Kurzfristig fällige Schuldposten -143 -135 -132 -180 -205 Liquidität Il. Grades 68 34 -1 -55 1 Vorräte 20 19 17 18. 20 Liquidität III. Grades 8 53 —_—_ 16 -37 _. 19 Die Liquidität Il. Grades zum Stichtag 31.12.2019 hat sich gegenüber dem Vorjahr von 34 T€ um 34 T€ auf 68 T€ verbessert. Die Liquidität Ill. Grades zum Stichtag 31.12.2019 beträgt nach Hinzurechnung der Vorräte 88 TE (Vj. 53 TE). 2. Finanzlage Der Cashflow der Gesellschaft, der sich aus dem Jahresüberschuss (35 TE), erhöht um die Abschreibungen (197 T€), gemindert um die Erträge aus der Auflösung von Sonderposten (95 Te), ermittelt, beträgt im Geschäftsjahr 137 T€ gegenüber 156 T€ im Vorjahr. Der Cashflow ist damit im Vergleich zum Vorjahr um 19 T€ gesunken. Das am 08.07.2016 aufgenommene Darlehen bei der Sparkasse Münsterland Ost wurde im Geschäftsjahr planmäßig getilgt. Unter Berücksichtigung des unverändert zur Verfügung stehenden Kontokorrentrahmens wird die Gesellschaft auch zukünftig in der Lage sein, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzu- kommen. Zahlungsausfallrisiken aus der anteiligen Weiterleitung von durch den Zoo vereinnahmten Eintrittsgeldern an die Gesellschaft werden im Wesentlichen durch monatliche Abschlags- zahlungen vermieden. 3. Ertragslage Im Berichtsjahr wurde ein im Vergleich zum Vorjahr um 17 T€ niedrigeres Jahresergebnis in Höhe eines Überschusses von 35 T€ erwirtschaftet. Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um 4 T€ gesunken. Ursächlich ist u. a. ein Rückgang der Erlöse aus Eintrittsgeldern um 5 T€. Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr aufgrund einer Erhöhung der Gehälter bei den Voll- und Teilzeitkräften um rd. 2 % sowie einer Anhebung des gesetzlichen Mindest- lohns um insgesamt 7 T€ angestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen blieben im Vergleich zum Vorjahr mit 258 T€ (Vj. 261 T€) relativ konstant. Das Betriebsergebnis hat sich um 19 T€ auf 47 TE (vj. 66 TE) verschlechtert. 2019 2018 TE TE Umsatzerlöse 741 745 Sonstige betriebliche Erträge (inkl. Spenden) 125 135 866 880 Materialeinsatz/Bestandsveränderungen -37 -34 Personalaufwand -327 -320 Nettoabschreibung . -197 -199 Sonstige betriebliche Aufwendungen -258 -261 Betriebsergebnis 4 66 Das Finanzergebnis verbesserte sich unwesentlich um 2 T€ von -14 T€ auf -12 T€. c. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Durch monatlich erstellte betriebswirtschaftliche Auswertungen können insbesondere Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken frühzeitig erkannt sowie ggfs. geeignete Maßnahmen ergriffen werden. Da im laufenden Betrieb die Einnahmen wesentlich von der jährlichen Gesamtbesucherzahl des Zoos in Münster abhängen, liegt ein grundsätzliches Risiko in abnehmenden Besucher- zahlen. Es ist derzeit aber nicht abzusehen, dass die den Kalkulationen zu Grunde liegenden Besucherzahlen unterschritten werden. Steigende Besucherzahlen würden entsprechend zu höheren Einnahmen führen. | \ | | | | j i I | } f R Zum 31.12.2018 hatte die Gesellschaft noch ein negatives Eigenkapital in Höhe von 35 T€ ausgewiesen. Dies war noch eine Folge der notwendigen Dachsanierung im Jahre 2016. Durch den Jahresüberschuss des Jahres 2019 in Höhe von 35 TE konnte das negative Eigenkapital ausgeglichen werden. Die Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH unterhält seit Eröffnung am 27.10.2002 einen steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb (Museumsshop / Kaffee- und .Eis- automat). Verluste im steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb sind grundsätzlich gemeinnützigkeitsschädlich. Solche Verluste sind innerhalb des Folgejahres auszugleichen. Innerhalb der nächsten Jahre muss die Lüftungsanlage im gesamten Pferdemuseum ausge- tauscht werden. Der Investitionsrahmen wird ausweislich eines vorliegenden Angebots rund 250 TE betragen. Aufgrund neuer Bestimmungen bzw. Verschleißerscheinungen werden außerdem ein neuer Windfang (ca. 10 T€) sowie eine neue Brandmeldeanlage benötigt. Um die Energiekosten zu senken, ist die Umstellung der Beleuchtung auf LED (ca. 60 T€) geplant. D. Sonstige Angaben 1. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft Die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft wird grundsätzlich positiv gesehen. Im Rahmen einer Fortführungsprognose rechnet die Geschäftsführung in den kommenden Jahren mit folgender Entwicklung. ' 2020 2021 TE TE Umsatzerlöse “ 740 741: Jahresüberschuss 16 11 2. Forschung und Entwicklung sowie bestehende Zweigniederlassungen Auf dem Gebiet der Forschung und Entwicklung finden keine Aktivitäten statt, Zweignieder- lassungen werden nicht unterhalten. Münster, den 7. Februar 2020 gez. Sybill Ebers gez. Peter Weeke (Geschäftsführerin) (Geschäftsführer)
Anlage A
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Anlage A zur V/0752/2020 Kurzüberblick Jahresabschluss 2019 der Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH Ziele/Teilziele/Zielerreichung Mit der Vorlage kommt die Stadt Münster als Mitgesellschafterin der GmbH handels- und gesell- schaftsrechtlichen Vorschriften nach. Finanzierung Produktgruppe: Nr. der PG Bezeichnung der PG Auswirkungen auf den Ergebnisplan Ja x Nein Auswirkungen auf den Finanzplan Ja x Nein Im beschlossenen (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten? Ja x Nein teilw. Im Entwurf des (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten? Ja x Nein teilw. Belastungen in zukünftigen HH-Jahren? Ja x Nein Bereits veranschlagt? Ja x Nein Pflichtigkeitsgrad Die Maßnahme/Leistung ist x vollständig pflichtig überwiegend pflichtig überwiegend freiwillig vollständig freiwillig
Beschlussvorlage
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V/0752/2020 V/0752/2020 Öffentliche Beschlussvorlage Betrifft Jahresabschluss 2019 der Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH (WPM) Beratungsfolge 26.08.2020 Haupt- und Finanzausschuss Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: 1. Die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) sowie der Lagebericht der Geschäfts- führung der WPM für das Geschäftsjahr 2019 (Anlagen 1 – 3) werden zur Kenntnis genom- men. 2. Weiter wird zur Kenntnis genommen, dass dem Jahresabschluss 2019 der WPM durch den beauftragten Wirtschaftsprüfer am 14.02.2020 der uneingeschränkte Bestätigungsve r- merk erteilt wurde. 3. Die Stadt Münster ermächtigt ihren Vertreter in der Gesellschafterversammlung der WPM für das Geschäftsjahr 2019 folgende Entscheidungen zu treffen: a) Der von der Geschäftsführung aufgestellte Jahresabschluss der WPM für das Gesc häfts- jahr 2019, abschließend in der Bilanz bei Aktiva und Passiva mit 1.668.894,20 € sowie einem in der GuV ausgewiesenen Jahresüberschuss von 35.452,32 € wird festgestellt. b) Der Geschäftsführung wird für das Geschäftsjahr 2019 Entlastung erteilt. c) Der Bilanzverlust in Höhe von 49.588,61 € wird auf die neue Rechnung vorgetragen. d) Zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2020 wird die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Dr. Schumacher & Partner in Münster bestellt. Amt für Finanzen und Beteiligungen 05.08.2020 Ihr/e Ansprechpartner/in: Herr Scholz Telefon: 492-2043 ScholzT@stadt-muenster.de - 2 - V/0752/2020 II. Finanzielle Auswirkungen: Keine Begründung: Die Stadt Münster ist mit 1 % (500 €) am Stammkapital der WPM beteiligt. Nach Ziffer 13.2 des G e- sellschaftsvertrages der WPM i.V.m. § 45 GmbHG fällt die Beschlussfassung über den Jahresa b- schluss in den Entscheidungsbereich der Gesellschafterversammlung, die gem. Ziffer 13.1 des G e- sellschaftsvertrages auch den Abschlussprüfer bestimmt. Der Umsatz der WPM lag im abgelaufenen Geschäftsjahr mit 742 T€ auf dem Niveau des Vorjahres. Die Umsatzerlöse setzen sich aus den anteiligen Zooeintrittsgeldern (644 T€), Warenverkaufserlösen („Museumsshop“) in Höhe von 66 T€ und sonstigen Erlösen (27 T€) zusammen. Das Spendenau f- kommen war – wie bereits in den Vorjahren – weiter rückläufig und betrug 24 T€. Der Jahresüberschuss der WPM beträgt 35 T€ (Vorjahr: 53 T€); dieser wird mit dem bestehenden Verlustvortrag verrechnet. Es verbleibt ein Bilanzverlust in Höhe von 49.588,61 €. Die in den vorjähr i- gen Jahresabschlüssen ausgewiesene Aktivposition „Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag“ entfällt. Die WPM weist erstmals wieder ein (aber noch sehr geringes) positives Eigenkapital von 411,39 € aus. Die Gesellschafterversammlung der WPM zum Jahresabschluss 2019 hat – coronabedingt als Video- konferenz – bereits am 07.04.2020 stattgefunden. Dabei hat der Vertreter der Stadt Münster – unter dem ausdrücklichen Vorbehalt einer späteren Ermächtigung durch den Haupt - und Finanzausschuss – den entsprechenden Beschlusspunkten nach Ziffer 3 des o.a. Beschlussvorschlages zugestimmt. In Vertretung gez. Christine Zeller Stadtkämmerin Anlagen: Bilanz zum 31.12.2019 GuV 2019 Lagebericht der Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2019 - 3 - V/0752/2020
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- V/0752/2020
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 28.07.2020
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37