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2406/2017

StadtLabor für Kunst im öffentlichen Raum 2017

Mitteilung Ausschuss 09.08.2017

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Nächste Beratung: Stadtentwicklungsausschuss, Sitzung am 21.09.2017, TOP 17.7

Mitteilung Ausschuss

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Mitteilung Ausschuss

4705 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VII/VII/2 
 
Vorlagen-Nummer  09.08.2017 
 2406/2017 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Kunstbeirat 07.09.2017 
Ausschuss Kunst und Kultur 12.09.2017 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 14.09.2017 
Stadtentwicklungsausschuss 21.09.2017 
 
StadtLabor für Kunst im öffentlichen Raum 2017 
Das in Kooperation von Kulturdezernat und Kunstbeirat initiierte StadtLabor für Kunst im öffentlichen 
Raum hat mit dem gemeinsamen Auftaktprojekt „Soundwolke 17“ am 17. Juli 2017 den Startschuss 
für das diesjährige StadtLabor gegeben, das mit drei Teams die Kunst der Kölner Ringe in den Fokus 
nimmt. Innerhalb von drei Stunden zirkulierten fünf Soundwolken auf Fahrrädern zwischen dem süd-
lichsten und nördlichsten Punkt der Ringe. Der verströmte musikalische Klang machte den Ring an-
ders - als in der alltäglichen Situation - erlebbar. 
 
Durch den Beschluss des Ausschusses Kunst und Kultur vom 8.11.2016 steht den drei Teams ein 
Budget von 60.000 Euro plus 20.000 Euro Fördergelder für ihre Interventionen und Reflexionen zur 
Verfügung. Aufgabenstellung, Hintergrundinformationen zum ausgewählten räumlichen Fokus der 
Kölner Ringe sowie die Vorstellung der drei Teams wurde den politischen Gremien im März 2017 mit 
Mitteilung 0432/2017 vorgestellt. 
 
Nachfolgend gibt die Verwaltung einen Überblick über die Projekte des StadtLabors 2017: 
 
Mit dem „Langen Tisch am Sachsenring“ gelang Team 1 – Boris Sieverts und Uschi Huber gemein-
sam mit StadtOasen, einer Initiative zur Revitalisierung vorhandener Plätze und Grünanlagen in der 
Kölner Innenstadt, am 21. Juli 2017 ein fulminanter Start. Bei Wein und kaltem Buffet am 28 Meter 
langen Tisch, der bis Ende des Jahres für gesellige Abende der Anwohnerinnen und Anwohner, für 
Vorträge, Spiel und Spaß zur Verfügung steht, zeigt die Grünanlage, bisher als Straßenbegleitgrün 
definiert, das Potential eines kleinen Stadtparks. Auch weitere organisierte Treffen sind geplant. 
 
Beim Projekt „Umtaufen“ von Frank Bölter, Team 3, wird in neun Phasen der Ringabschnitte einmal 
monatlich wechselnd ein Straßenschild symbolisch nach einer Person umgetauft, die sich um diesen 
Ringabschnitt in besonderer Weise verdient gemacht hat. Das „Umtaufen“ startete am 14. August 
2017 am Kiosk des Yitzhak-Rabin-Platzes und endet im April 2018.  
 
„Cut Outs“ von Johanna Reich, Team 2, befasst sich ab dem 30. August 2017 mit der Formenspra-
che der Skulpturen und ihre Umgebung. Die räumliche Wahrnehmung, Haptik und der Einfluss der 
Kunst soll so angeregt werden. Skulpturen am Ring erhalten auf dem Boden QR-Codes, mit denen 
Videos auf dem Smartphone und kurze Informationen zur Skulptur und Künstler abrufbar sind. Die 
Brunnenskulptur von Wolfgang Göddertz am Ebertplatz bildet den Startpunkt. 
 
Die Performance „BettelCologne“ von Team 3 überträgt das ökonomische Phänomen des Franchi-

2 
 
sings und der vertrauten Marketingkonzepte auf das Bettelgewerbe. Alle 100 Meter sind elf Mal je ein 
und derselbe Bettler in gleicher Kleidung mit gleichem Verhalten am 2. September 2017 zwischen 
Yitzhak-Rabin-Platz und Friesenplatz zu sehen. Die Performance wird an weiteren Orten am Ring 
fortgesetzt. 
 
Zur „Kabine Rudolfplatz“ wird am 8. September 2017 der Hohenzollernsaal des Steigenberger Ho-
tels gegenüber dem Rudolfplatz durch Team 1 verwandelt. Der quadratische, glaskastenartige Raum 
ermöglicht in drei Richtungen einen Panoramablick auf das bunte, urbane Leben und den Abriss des 
Gebäudekomplexes auf der südlichen Seite des Rudolfplatzes. Der Saal wurde in ein 12-Stunden-
Kino initiiert, mit Live-Musik und Wortbeiträgen.  
 
„Filmscreening“ am Hansaplatz widmet sich der filmisch-dokumentarischen Spurensuche nach drei 
verschwundenen Kunstwerken, die sich ehemals an den Kölner Ringen befanden. Matthias Hoffmann 
und Jan Rothstein, Team 2, zeigen ihre Arbeit als Projektion im Außenraum von Ende September 
2017 bis Jahresende.  
 
Eine Führung namens „Schwarze Sonne“ wird rund um den Barbarossaplatz im November 2017 von 
Team 1 angeboten. 
 
Eine Revue wird im Januar 2018 die Projekte und Projektideen für die Ringe vorstellen, die die 
Teams anregen, aber nicht realisieren konnten. 
 
Terminnennungen erfolgen unter Vorbehalt. 
 
Die städtische Seite des StadtLabors http://www.stadt-koeln.de/leben-in-
koeln/kultur/kulturfoerderung/stadtlabor-fuer-kunst-im-oeffentlichen-raum und die Seite 
http://stadtlabor-koeln.de/ halten Informationen zum StadtLabor für Kunst im öffentlichen Raum bereit. 
 
Die interessierte Öffentlichkeit und die politischen Vertreterinnen und Vertreter werden zu den Projek-
ten eingeladen, sich aktiv zu beteiligen. 
 
 
 
gez. Laugwitz-Aulbach

Beratungsverlauf (3)

12.09.2017 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 8.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
14.09.2017 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 11.13 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
21.09.2017 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 17.7 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (7)

  • Sachsenring
  • Ebertplatz
  • Rudolfplatz
  • Hansaplatz
  • Barbarossaplatz
  • Friesenplatz
  • Am Ring

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Details

Aktenzeichen
2406/2017
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
09.08.2017
Erstellt
03.08.2017 13:51