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0712/2026

Umgestaltung Spielplatz Andre-Citröen-Straße in Köln-Westhoven

Beschlussvorlage Ausschuss 16.04.2026

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 7 (Porz), Sitzung am 23.06.2026, TOP 6.1

Anlage 1 Öffentlichkeitsbeteiligung

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Beschlussvorlage Ausschuss

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Anlage 1 Öffentlichkeitsbeteiligung

540 Zeichen

Anlage Öffentlichkeitsbeteiligung 
Die Anlage Öffentlichkeitsbeteiligung ist allen Beschlussvorlagen der Verwaltung beizufügen. Kreuzen Sie 
bitte eine der folgenden drei Varianten an und machen Sie entsprechende Angaben dazu. 
 
Eine freiwillige Öffentlichkeitsbeteiligung wird nicht vorgeschlagen. 
Warum wird keine Öffentlichkeitsbeteiligung vorgeschlagen? 
- Eine Öffentlichkeitsbeteiligung hat bereits stattgefunden. 
Bitte begründen Sie Ihre Entscheidung (Begründung zwingend erforderlich): 
Eine Beteiligung hat bereits stattgefunden

Beschlussvorlage Ausschuss

10053 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
IV/51/512 
 
Vorlagen-Nummer 
 0712/2026 
Freigabedatum 16.04.2026 
  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Umgestaltung Spielplatz Andre-Citröen-Straße in Köln-Westhoven  
Beschlussorgan 
Bezirksvertretung 7 (Porz) 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Die Bezirksvertretung Porz beauftragt die Verwaltung mit der Umgestaltung des 
Spielplatzes Andre-Citroën-Straße in Köln- Westhoven mit voraussichtlichen 
Gesamtkosten in Höhe von 226.000 Euro. 
 
Die zur Umsetzung erforderlichen Haushaltsmittel stehen im Teilfinanzplan des 
Amtes für Kinder, Jugend und Familie in der Produktgruppe 0604, Kinder- und 
Jugendarbeit in der Teilplanzeile 8, Auszahlung für Baumaßnahmen bei der Fi-
nanzstelle 5100-0604-0-2002 Spielplätze zur Verfügung.  
 
 
 
Jugendhilfeausschuss 05.05.2026 
Bezirksvertretung 7 (Porz) 23.06.2026

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen   226.000 € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            
% 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme        € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            
% 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2026 
a) Personalaufwendungen    Wartung und 
Pflege wird im Rahmen der Unterhaltung von 67, Amt für Landschaftspflege und 
Grünflächen übernommen  € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
c) bilanzielle Abschreibungen   22.600 € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Begründung:  
Der Spielplatz Andre-Citröen-Straße befindet sich in der Neubausiedlung in Köln-
Westhoven, in der Nähe der Haltestelle Berliner Straße.  
Der Spielplatz ist ein wichtiger Treffpunkt für Familien und über das Stadtviertel hinaus 
als „Piratenspielplatz“ bekannt. 
Aus verkehrssicherheitstechnischen Gründen mussten in der Vergangenheit bereits 
große Teile des Spielschiffes abgebaut werden. Es ist absehbar, dass in naher Zu-
kunft auch die restlichen Elemente einschließlich der Rutsche abgebaut werden müs-
sen, da die Geräte überaltert und morsch werden. Dies gilt auch für die Spielgeräte für 
die jüngeren Kinder im gegenüberliegenden Sandspielbereich.

3 
Im Rahmen des Beteiligungsverfahren wurden im Herbst 2025 die hier lebenden Kin-
der, Anwohner*innen sowie weitere Spielplatzbesucher*innen gebeten ihre Wünsche 
und Anregungen mitzuteilen. Neben dem Wunsch nach einem Parcours, stand auch 
der Wunsch nach einem neuen Spielschiff im Vordergrund. So entstand die Idee, ein 
Containerschiff zu entwickeln, welches neben der Möglichkeit zum Rollenspiel, auch 
unterschiedliche Kletterelemente enthält, welche in der Spielabfolge ähnlich einem 
Parcours genutzt werden können.  
Per Aushang wurde zu einer Planvorstellung im März 2026 eingeladen. Im Rahmen 
der Vorstellungsrunde konnten alle Beteiligten ihre Zustimmung, aber auch letzte Än-
derungswünsche einbringen.  
Aufgrund der besonderen örtlichen Gegebenheiten, wie die Nähe zum Rhein und den 
angrenzenden Gewerbegebieten, bietet sich eine thematische Anlehnung an eine ma-
ritime Logistik ebenfalls an. 
Auf der Basis der Beteiligung erfolgte die Planung eines „Containerschiffes“ für die äl-
teren Kinder sowie einer „Containeranlage“ für die jüngeren Kinder.  
Bei der Ausgestaltung des Spielschiffes sind drei unterschiedlich große und verschie-
denfarbig gestaltete Container vorgesehen. So ist ein gelber Container für „Bananen“, 
ein grauer für „Reis“ und einen türkisfarbenen für „Kakao“ angedacht, auf dem die je-
weiligen Produkte oder die dazugehörenden Pflanzen abgebildet sind.  
Das Spielschiff wird über unterschiedlichste Spiel- oder Kletterelemente ähnlich einem 
Parcours nutzbar sein. 
Im Heck des Schiffes ist ein großes Führerhaus, die zentrale „Schiffsbrücke“ mit Pult-
dach mit Stülpschalung, Makrolonscheiben und Fenster vorgesehen. An der Außen-
wand wird eine ca. drei Meter hohe Free-Climbing-Wand montiert.  Weitere Aufstiegs-
möglichkeiten sind über seitliche Holzleitern in unterschiedlicher Höhe und Kletternetz 
geplant, die über Zwischenpodeste den Einstieg in das Innere der „Schiffsbrücke“ und 
den Aufstieg zur ca. drei Meter hohen, halboffenen rechtskurvigen Röhrenrutsche er-
möglicht oder über eine Rutschstange nach unten führt. 
 
Das Bug des Schiffes ist über eine schräge Rampe und Kletterseil zu erreichen. Zwei 
parallel schrägverlaufende Rutschstangen ermöglichen entweder einen erschwerten 
Aufstieg oder ein Herabgleiten. Zudem ist vorgesehen, das Backboard die niedrige 
Reling beklettert und auf ihr bis zum Container balanciert werden kann.  
Das Highlight soll ein ca. sechs Meter hoher, seitlich zu den Containern aufgebauter 
Kran sein, der so montiert wird, dass er mit seinen „Armen“ über die „Ladefläche“ des 
Spielschiffes schwebt. Der untere Teil des Krans kann beklettert werden. Von hier ge-
langt man über ein Zickzackseil in den größten, grauen Container, von dem man ent-
weder durch einen Vierecknetzaufstieg nach unten oder über eine Tellerbrücke zum 
gelben mittelgroßen Container gelangt. Außerdem ist vorgesehen, dass man von hie-
raus den kleinen türkisfarbene Container über Hangelelemente erreicht.  
Maritime Accessoires, wie ein Fernrohr am Bug, Möwen auf dem Dach des Führer-
hauses, Steuerrad und Fahne mit „Dom“ am Heck, runden die Ausstattung des 
Schiffcontainers ab.  
Passend zu dem Containerschiff wird die Ausstattung der Spielfläche für die jüngeren 
Kindern mit „Containern“ geplant. Drei verschiedenfarbige Container (grau, türkis, 
gelb) werden mit unterschiedlichen Sandspielelementen ausgestattet und stellen in ih-
rer Anordnung einen kleinen Miniparcours dar. An dem größeren grauen Container ist 
eine ca. 1,20 Meter hohe Rutsche vorgesehen, welche über einen Steigstamm er-
reicht werden kann. Von hier können die jüngeren Kinder in den türkisfarbenen Con-
tainer gelangen, welcher über ein breites Balancierbrett eine Verbindung zum gelben 
Container ermöglicht. Zur besseren Einsehbarkeit und Belüftung sind „Bullaugen“ an

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den Containern vorgesehen, zusätzlich werden diese auf Lücke gebaut. 
Ein kleiner drehbarer Schwenkkran auf eigenem Podest, bekletterbar über ein kleines 
schräges Netz -, rundet das Sandspielangebot im „Containerlager“ ab. 
 
Gemäß dem Ziel, gemeinsames Spielen sowie soziales Lernen zu fördern, werden 
hier die Rahmenbedingungen für inklusives Spielen geschaffen. Die Kinder können 
die Spielanlagen entsprechend ihren motorischen und körperlichen Fähigkeiten auf 
unterschiedliche Weise nutzen. Die verschiedenen Schwierigkeitsgrade ermöglichen 
ein ständiges Weiterentwickeln des eigenen Körpergefühls sowie das Erlernen insbe-
sondere auch motorischer Fähigkeiten. Im Kontext des Hafenthemas fungiert der 
Sandspielbereich als „Strand- / Uferzone“ des Containerschiffs. Dies schafft eine at-
mosphärische Verbindung die auch Kinder einlädt, die die oberen Ebenen des Schif-
fes nicht erklimmen können.  
Die „Containeranlage“ fördert zusätzlich das gemeinsame Spielen und somit soziales 
Lernen am Objekt, die Kreativität und das Zusammenspiel der Kinder untereinander. 
Sand ist ein elementares Spielmedium, das Kindern mit unterschiedlichen körperli-
chen und kognitiven Voraussetzungen ein barrierefreies, kreatives Spiel ermöglicht. 
Das Schütten, Sieben und Bauen fördern die Feinmotorik und das haptische Erleben 
beim bodennahen Spiel.  
Die geplanten neuen, vielfältigen, verschiedenen Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten 
führen zu einer signifikanten Aufwertung der Spiel- und Aufenthaltsqualität auf diesem 
Spielplatz. Die Maßnahme ist Bestandteil der vom Rat der Stadt Köln beschlossenen 
Spielraumplanung 2025 bis 2030. 
Nach Beendigung der Baumaßnahme entstehen keine negativen Auswirkungen auf 
das Klima. Es erfolgt keine Flächenversiegelung. 
 
Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf 226.000 Euro  
 
Die erforderliche investive Auszahlungsermächtigung zur Umgestaltung der Spielflä-
che Andre-Citroen-Str steht in Höhe von 226.000 Euro in 2026 im Teilfinanzplan des 
Amtes für Kinder, Jugend und Familie in der Produktgruppe 0604- Kinder- und Ju-
gendarbeit in der Teilplanzeile 8- Auszahlungen für Baumaßnahmen bei der Finanz-
stelle 5100-0604-0-2002 Spielplätze zur Verfügung.  
Die über die Jahre der Nutzung ergebniswirksam anfallenden bilanziellen Abschrei-
bungen in Höhe von 22.600 € p.a. sind in Zeile 14 (Bilanzielle Abschreibungen) im 
Teilergebnisplan des Amtes für Kinder, Jugend und Familie in der Produktgruppe 
0604 (Kinder- und Jugendarbeit) in 2026 eingeplant.  
Die Finanzierung der bilanziellen Abschreibungen ab 2027 ff ist vom Dezernat IV (De-
zernat für Bildung, Jugend und Sport) im Rahmen der jeweiligen Haushaltsplanauf-
stellungsprozesse innerhalb der dann zugewiesenen Budgets sicherzustellen – gege-
benenfalls durch Mittelumschichtungen.  
 
Die Vorgaben der Bewirtschaftungsverfügung vom 18.12.2025 zur restriktiven Bewirt-
schaftung im Jahr 2026 wurden geprüft: 
 
Der Stadtteil Westhoven verzeichnet einen stetigen Zuwachs an jungen Familien. Der 
Spielplatz fungiert als zentraler sozialer Ankerpunkt. Eine Verzögerung der Umset-
zung bedeutet ein Verlust von Lebensqualität und wertvollem Raum für die frühkindli-
che Entwicklung. Die neue Gestaltung schafft eine höhere Identifikation der Anwoh-
nenden mit ihrem Platz, was zu einer verbesserten sozialen Kontrolle führt. Dies wie-
derum verhindert, das Flächen vermüllt werden oder zu anderweitiger missbräuchli-
cher Nutzung animieren. Dies bedingt eine zeitnahe Umsetzung der Planung.   
 
Im Zuge einer Prüfung, ob die Standards gesenkt werden können, wurde bereits die

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kostengünstigste Variante unter Berücksichtigung der Vorgaben der Sicherheitsnor-
men und Nachhaltigkeit ausgewählt.

Beratungsverlauf (2)

05.05.2026 Jugendhilfeausschuss
TOP 3.1 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
23.06.2026 Bezirksvertretung 7 (Porz)
TOP 6.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0712/2026
Typ
Beschlussvorlage Ausschuss
Datum
16.04.2026
Erstellt
10.03.2026 11:09