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0697/2025

Jahresbericht 2024 zum Hitzeaktionsplan Köln

Mitteilung Ausschuss 31.03.2025

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Nächste Beratung: Ausschuss Klima, Umwelt und Grün, Sitzung am 15.05.2025, TOP 7.1

Anlage 1 - Jahresbericht Hitzeaktionsplan Köln 2024 _barrierefrei

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Anlage 1 - Jahresbericht Hitzeaktionsplan Köln 2024 _barrierefrei

79331 Zeichen

Hitzeaktionsplan Köln
Hitzeschutz 
für Jung und Alt
Jahresbericht 2024

Autor*innen
Stadt Köln
Umwelt- und Verbraucherschutzamt, Stadt Köln 
Bianka Schiefer, Yvonne Wieczorrek, Katja Gumbiowski
Stadt Köln
Gesundheitsamt, Stadt Köln 
Dr. Barbara Grüne, Claudia Goeke
Mitwirkende
Marita Hey
Silvia Birkenstock
Mit freundlicher Unterstützung von
GeoHealth Centre, IHPH, Universitätsklinikum Bonn
Institut für Allgemeinmedizin, Universitätsklinikum Köln
LZG.NRW Landeszentrum Gesundheit NRW
Institut für Öffentliches Gesundheitswesen der Uniklinik Köln
Amt für Soziales, Arbeit und Senioren, Stadt Köln 
Amt für Kinder, Jugend und Familie, Stadt Köln
Amt für Feuerschutz, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz
Gesundheitsamt
Seniorenvertretung Köln
LIGA Wohlfahrt Köln – Diakonisches Werk Köln und Region
Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen
KlimaDocs

3
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung ............................................................................................................................... 4
 Jahresbilanz 2024 – der nächste Temperaturrekord! ............................................................. 4
 Kinder als vulnerable Gruppe bei Hitze ....................................................................................... 6
2. Arbeitsstruktur ..................................................................................................................... 7
3. Maßnahmenübersicht .......................................................................................................... 9
4. Bericht aus dem Jahr 2024 ................................................................................................. 23
 4.1 Zentrale Koordinierung und interdisziplinäre  Zusammenarbeit ..................................... 23
  4.1.1 KlimaAnpassungsManagement (KAM) ....................................................................... 23
  4.1.2 Integriertes Klimaanpassungskonzept IKA-Köln ..................................................... 24
  4.1.3 Städtedialog zur Hitzeanpassung ................................................................................ 25
 4.2 Nutzung eines Hitzewarnsystems ......................................................................................... 26
  4.2.1 Stadtweite Verbreitung der Hitzewarnung des DWD ............................................. 26
 4.3 Information und Kommunikation ........................................................................................... 27
  4.3.1 Das Kölner Hitze-Portal und die interaktive Karte „Kühle Orte in Köln“  ............. 27
  4.3.2 Klimabildung vor Ort ...................................................................................................... 27
  4.3.3 Sonnencremespender für Kölner Freibäder ............................................................. 30
 4.4 Besondere Beachtung von Risikogruppen ......................................................................... 31
  4.4.1 Das Hitzetelefon .............................................................................................................. 31
  4.4.2 Hitzespaziergänge zur Erstellung von lokalen Hitzespickzetteln ........................ 33
 4.5 Vorbereitung der Gesundheits- und Sozialsysteme ......................................................... 35
  4.5.1 Vor Ort-Schulungen in Einrichtungen der stationären Altenpflege ..................... 35
  4.5.2 Befragung zum Hitzeschutz in Kindertagesstätten ................................................ 36
 4.6 Forschungsprojekte ................................................................................................................. 39
  4.6.1 „Hitzeheldinnen“ – Ein Masterprojekt der Katholischen Hochschule NRW ...... 39
 4.7 Veranstaltungen und Fachvorträge ....................................................................................... 41
5. Ausblick auf das Jahr 2025 ................................................................................................. 44
Abkürzungsverzeichnis ........................................................................................................... 45

4
1. Einleitung
Köln verfolgt eine klimawandelgerechte Hitzeaktionsplanung mit dem Ziel, die Bevölkerung 
vor den gesundheitlichen Folgen extremer und langanhaltender Hitze zu schützen. Durch 
gezielte Maßnahmen soll die Widerstandsfähigkeit gegenüber hitzebedingten Gesundheits-
risiken gestärkt werden.
Ein zentraler Meilenstein war der Abschluss des Förderprojektes „Hitzeaktionsplan für 
Menschen im Alter“ (Projektlaufzeit: 01/2019 – 06/2022), in dessen Rahmen erste Multi-
plikator*innen, Maßnahmen und Handlungsfelder identifiziert wurden. Auf Beschluss des 
Rats der Stadt Köln vom 08.12.2022 (Vorlage 2388/2022) wurde die Hitzeaktionsplanung 
verstetigt und 2023 dauerhaft in das Verwaltungshandeln integriert. Seither erfolgt eine 
schrittweise Erweiterung mit dem langfristigen Ziel, den Schutz vor Hitze auf die gesamte 
Bevölkerung auszudehnen.
Köln gehört zu den Vorreitern in Deutschland bei der Entwicklung und Umsetzung eines 
kommunalen Hitzeaktionsplans. Die gewonnenen Erkenntnisse werden fortlaufend doku-
mentiert und mit anderen interessierten Kommunen bundesweit geteilt. Der Jahresbericht 
2023 „Vom Forschungsprojekt in die Verstetigung“ ist auf dem Kölner Hitzeportal zu finden: 
www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/klima-umwelt-tiere/klima/hitzeportal-koeln/
projektendbericht-hitzeaktionsplan-koeln 
Im Jahr 2024 wurde die Zielgruppe der (Klein-)Kinder in den Fokus gesetzt. Es wurden 
relevante Multiplikator*innen identifiziert und in den Arbeitskreis „Runder Tisch Hitze-
aktionsplanung“ eingebunden. Gemeinsam sind gezielte Maßnahmen entwickelt worden, 
um diese besonders schutzbedürftige Gruppe besser zu erreichen und die Kölner Hitze-
aktionsplanung um eine weitere zentrale Zielgruppe zu erweitern. 
Die Umsetzung der Maßnahmen ist ein fortlaufender Prozess, der im Jahr 2025 weiter-
geführt wird. Der vorliegende Jahresbericht gibt einen Überblick über den aktuellen Stand 
der Kölner Hitzeaktionsplanung sowie die im Jahr 2024 realisierten Maßnahmen. Zudem 
enthält er einen kurzen Ausblick auf die geplanten Aktivitäten im Jahr 2025.
Jahresbilanz 2024 – der nächste Temperaturrekord! 
Im dritten Jahr in Folge wurde in Nordrhein-Westfalen ein Temperaturrekord verzeichnet. 
Während die Jahre 2022 und 2023 jeweils eine Durchschnittstemperatur von 11,2 °C 
erreichten, legte 2024 mit 11,3 °C noch einmal leicht zu. Die Sonnenscheindauer lag mit 
1.500 Stunden im Mittelfeld der bisherigen Aufzeichnungen. Auch in Köln war das Jahr 
2024 von außergewöhnlicher Wärme geprägt: 66 Sommertage (Tag, an dem das  Maximum 
der Lufttemperatur ≥ 25 °C beträgt), 15 Heiße Tage (Tag, an dem das Maximum der

5
Lufttemperatur ≥ 30 °C beträgt) und 25 Tropennächte (eine Nacht in der das Minimum der 
Lufttemperatur ≥ 20 °C beträgt) wurden registriert. Die Statistik zeigt, dass die Temperaturen 
im Durchschnitt weiter steigen – ein Trend, der sich in den kommenden Jahren voraussicht-
lich noch deutlicher fortsetzen wird.
Ein eindrückliches Bild dieser Veränderung liefert die Visualisierung in Form der sogenannten 
Warming Stripes für Köln von 1881 bis 2024, die der Klimawissenschaftler Ed Hawkins 
 entwickelte. Die Farbstreifen veranschaulichen die mittlere Jahrestemperatur einer Region – 
von kühlen Jahren in Blau bis hin zu besonders warmen Jahren in Rot. Das kälteste Jahr in 
Köln war 1888 mit einer Durchschnittstemperatur von 8,8 °C, während 2022 mit 12,6 °C als 
bislang wärmstes Jahr in die Statistik einging. Das Jahr 2024 landet auf Platz 4, mit 12,4 °C 
im Schnitt.
1,2
Warming Stripes Köln 1881 – 2024
1890 1900 1910 1920 1930 1940 1950 1960 1970 1980 1990 2000 2010 2020
Temperatur
9
10
11
12
Warming Stripes Koeln 1881−2024
Datengrundlage: Deutscher Wetterdienst (DWD)
1 Jahresbilanz 2024 – der nächste Temperaturrekord! | LANUV Klima
2 Wetter und Klima – Deutscher Wetterdienst – Glossar – K – Klimatologische Kenntage

6
Kinder als vulnerable Gruppe bei Hitze
Kinder gehören zu den besonders schutzbedürftigen Gruppen bei hohen Temperaturen. Ihre 
Fähigkeit, die eigene Körpertemperatur zu regulieren, ist noch nicht vollständig ausgereift. 
Im Vergleich zu Erwachsenen schwitzen sie weniger und haben eine höhere Stoffwechsel-
rate, wodurch ihr Körper schneller überhitzen kann. Gleichzeitig ist die Hautoberfläche von 
Kindern im Verhältnis zum Körpergewicht größer, sodass sie mehr Zeit benötigen, um sich 
an hohe Temperaturen anzupassen. Besonders Babys und Kleinkinder sind daher einem 
erhöhten Risiko für Dehydration, Sonnenstich oder Hitzeschäden ausgesetzt.
Neben der physiologischen Anfälligkeit spielt auch das fehlende Risikobewusstsein eine 
Rolle. Kinder können die Gefahr extremer Hitze nicht einschätzen und sind auf die Fürsorge 
von Eltern oder Betreuungspersonen angewiesen. Dies macht präventive Maßnahmen 
besonders wichtig.
Auch die erhöhte Empfindlichkeit gegenüber UV-Strahlung stellt eine gesundheitliche 
Gefahr dar. Die Haut von Kindern ist dünner und empfindlicher als die von Erwachsenen, 
wodurch Sonnenbrand schneller auftreten kann. Rund 80 Prozent der lebenslangen 
UV-Belastung erhält die Haut vor dem 18. Lebensjahr. Wiederholte Sonnenbrände in der 
Kindheit erhöhen das Risiko für Hautkrebs im späteren Leben erheblich. Zudem können 
UV-Strahlen zu akuten Beschwerden wie Bindehautentzündungen am Auge führen und 
langfristig Augenerkrankungen wie Grauen Star begünstigen.
Je jünger ein Kind ist, desto empfindlicher reagiert sein Körper auf Hitze und UV-Strahlung. 
Daher sind gezielte Schutzmaßnahmen essenziell, um hitzebedingte Gesundheitsrisiken zu 
minimieren.
3,4
3 BMUV (2023): Ratgeber für Kitas, Grundschulen und Eltern gegen Hitze, UV-Strahlung, Luftschadstoffe 
und Allergene. https:/ /www.bmuv.de/fileadmin/Daten_BMU/Download_PDF/Klimaanpassung/ratgeber_
verhalten_hitze_kitas_bf.pdf
4 BzgA (o.J.) Tipps für Eltern von Babys und Kleinkindern. Hitze und Hitzeschutz. 
https:/ /www.klima-mensch-gesundheit.de/hitzeschutz/babys-und-kinder/

7
2. Arbeitsstruktur
Der „Runde Tisch Hitzeaktionsplanung“ wurde im Frühjahr 2023 gegründet, um die 
 Koordination bestehender Maßnahmen zur Hitzeprävention sicherzustellen, Stakeholder 
einzubinden, neue Maßnahmen gemeinsam zu entwickeln und Aufgaben zielgerichtet zu 
verteilen. Ziel ist es, die initiierten gemeinsamen Aktivitäten nachhaltig fortzuführen.  
Die Organisation und Koordination dieses Arbeitskreises obliegt dem Umwelt- und 
 Verbraucherschutzamt der Stadt Köln.
Im Jahr 2024 fanden drei Arbeitstreffen des „Runden Tisches Hitzeaktionsplanung“ statt. 
Zu den Teilnehmenden gehörten Vertreter*innen der Stadtverwaltung (Amt für Soziales, 
Arbeit und Senioren, Amt für Kinder, Jugend und Familie, Gesundheitsamt, Umwelt- und 
Verbraucherschutzamt, Amt für Feuerschutz, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz), des 
Gesundheitswesens (GeoHealth Centre, Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit des 
Universitätsklinikums Bonn, Institut für Allgemeinmedizin der Universität zu Köln, Institut für 
Öffentliches Gesundheitswesen der Uniklinik Köln, KlimaDocs, Landeszentrum Gesundheit 
NRW) sowie der Zielgruppen (Seniorenvertretung Köln-Ehrenfeld, LIGA Wohlfahrt Köln – 
 Diakonisches Werk Köln und Region).
Der erste „Runde Tisch Hitzeaktionsplanung“ wurde im Januar durchgeführt. Schwerpunkte 
des Treffens waren die Identifikation und Analyse der neuen vulnerablen Zielgruppe der 
(Klein-)Kinder und ihrer Eltern sowie die Entwicklung zielgerichteter Maßnahmen für den 
Sommer 2024.
Die Ausarbeitung der Maßnahmen wurde im April beim zweiten „Runden Tisch Hitzeaktions-
planung“ zielgerichtet fortgeführt. Ergänzend präsentierten die Teilnehmenden den aktuellen 
Sachstand ihrer laufenden Aktivitäten.

8
Abbildung 1: Der Arbeitskreis „Runder Tisch Hitzeaktionsplanung“ und seine Mitglieder*innen
Der dritte „Runde Tisch Hitzeaktionsplanung“ im Herbst diente der Evaluation der in 2024 
umgesetzten Maßnahmen und einer Reflexion der bisherigen Arbeitsstruktur. Hierbei wurde 
besonderer Wert auf die Meinungen und Erfahrungen aller Teilnehmenden gelegt, um die 
Organisation und Gestaltung der zukünftigen Treffen gezielt zu verbessern. 
Zusammenfassend können folgende Ergebnisse der Evaluation genannt werden:  
Der „Runde Tisch Hitzeaktionsplanung“ wird von den Teilnehmenden als eine wertvolle und 
gut organisierte Arbeitsplattform für den interdisziplinären Austausch und die Förderung von 
Synergien wahrgenommen. Besonders geschätzt werden die vertrauensvolle Atmosphäre, 
die zielgerichteten Diskussionen und der direkte Austausch in Präsenz, der die Vernetzung 
erleichtert und effiziente Lösungsansätze ermöglicht. Das Format trägt zur Sensibilisierung 
verschiedener Ämter beziehungsweise Institutionen bei und wird insgesamt als sehr gewinn-
bringend bewertet. Besonders die enge Zusammenarbeit zwischen den Bereichen Umwelt 
und Gesundheit hat sich bewährt und bietet eine stabile Grundlage für die kontinuierliche 
Weiterentwicklung der Hitzeaktionsplanung. 
Aus der Umfrage ging zudem klar hervor, dass die drei festgelegten Arbeitstreffen pro Jahr als 
angemessen empfunden werden und eine hohe Zufriedenheit mit den erzielten Ergebnissen 
besteht. Die Teilnehmenden sehen Verbesserungspotenzial bei der Umsetzung von Maß-
nahmen. Ihrer Meinung nach könnte ein aktiveres Engagement aller Mitglieder hierbei unter-
stützend wirken. Jedoch wird die Umsetzung oft durch begrenzte Ressourcen und die damit 
verbundene Schwierigkeit, die Teilnehmenden zu mobilisieren, erschwert.
Zur Weiterentwicklung des „Runden Tisches“ wurde von den Teilnehmenden vorgeschlagen, 
regelmäßig über den Fortschritt der Maßnahmen zu informieren, themenspezifische Treffen 
anzubieten und Best-Practice-Beispiele aus anderen Städten oder Ländern vorzustellen. Auch 
die Einbindung weiterer fachkundiger Institutionen wurde angeregt. Die Vorschläge werden 
aufgenommen und berücksichtigt.

9
3. Maßnahmenübersicht
Im Rahmen des Förderprojekts „Hitzeaktionsplan für Menschen im Alter für die Stadt Köln“ 
wurde ein umfassender Maßnahmenkatalog, in Anlehnung an die acht Kernelemente der 
WHO erarbeitet (siehe Endbericht, Seiten 170 bis 217). Die darin enthaltenen Maßnahmen 
 werden kontinuierlich umgesetzt und fortgeschrieben.
Die vorliegende Tabelle bietet eine Übersicht über den aktuellen Umsetzungsstand der 
 Maßnahmen im Jahr 2024. Neue Maßnahmen, die im Jahr 2024 hinzugekommen sind,  
sind mit einem Stern (*) gekennzeichnet. Der Umsetzungsstatus wird durch folgende Farb-
codierung dargestellt: „erfolgreich etabliert“ (grün), „in Vorbereitung“ (gelb) und „ausstehend/
offen“ (weiß). Ergänzende Informationen sind in der Rubrik „Bemerkung“ zusammengefasst.

10
Legende:
erfolgreich etabliert in Vorbereitung/in Bearbeitung ausstehend/offen
Kernelement I:  
Zentrale Koordinierung und interdisziplinäre Zusammenarbeit
Kategorie Maßnahme Status Bemerkungen
KE 1.1 KlimaAnpassungsManagement 
(KAM)
Mit dem Ratsbeschluss vom 15.06.2023 
(2352/2022 „Bestandsaufnahme und 
Strategie zur Integrierten Klimafolgen-
anpassung“) wurde die Koordinationsstelle 
„KlimaAnpassungsManagement (KAM)“ beim 
Umwelt- und Verbraucherschutzamt einge-
richtet. Sie stellt das effiziente  Z usammenspiel 
der unterschiedlichen Aufgabenbereiche 
und -schwerpunkte, die interne und externe 
Kommunikation, die Fortschreibung von 
bereits laufenden sowie die Identifikation 
von weiteren Klimaanpassungs- und Sofort-
maßnahmen sicher. Auch die kontinuierliche 
 Weiterentwicklung der Hitzeaktionsplanung 
ist Teil des KlimaAnpassungsManagementes. 
Durch die Bündelung der Aufgaben ergeben 
sich für die Kölner Hitzeaktionsplanung 
unter anderem Synergieeffekte mit der 
Fördermittelakquise oder mit aktuellen 
Stadtklimauntersuchungen.
KE 1.2 Trisektorale Vernetzung
Das Ziel der trisektoralen Vernetzung besteht 
in der Förderung der Zusammenarbeit und 
des Informationsaustauschs zwischen 
den Kölner Akteur*innen. Dies wird durch 
 regelmäßige lokale Netzwerktreffen sowie 
durch einen Rundbrief gewährleistet, der 
alle interessierten Akteur*innen über den 
 aktuellen Sachstand des Kölner Hitzeaktions-
plans informiert.

11
Kategorie Maßnahme Status Bemerkungen
KE 1.3 Interkommunale Vernetzung Der im Rahmen des Projektes „Hitzeaktions-
plan für Menschen im Alter für die Stadt Köln“ 
initiierte bundesweite Städtedialog findet 
jährlich statt. Der Städtedialog 2024 wurde 
im Rahmen des Projekts Plan°C gemeinsam 
von den Städten Düsseldorf und Karlsruhe 
durchgeführt.
Im Jahr 2024 hat das LZG.NRW die Arbeits-
gruppe „AG Kommunale Arbeitshilfen“ 
ins Leben gerufen, zur Entwicklung und 
Verbreitung von Arbeitshilfen zum gesund-
heitsbezogenen Hitzeschutz für Kommunen 
in Nordrhein-Westfalen.
Das Umwelt- und Verbraucherschutzamt 
sowie das Gesundheitsamt der Stadt Köln 
sind Mitglieder dieser Arbeitsgruppe, sodass 
die in Köln gewonnenen Erkenntnisse 
 einbezogen werden können.
Darüber hinaus findet fortlaufend eine 
 bundesweite Vernetzung statt und der 
Kölner Hitzeaktionsplan wurde durch diverse 
 Vorträge im Laufe des Jahres einem breiten 
(Fach-)Publikum auf Landes- und Bundes-
ebene vorgestellt.
KE 1.4 Runder Tisch Hitzeaktionsplanung Der Runde Tisch Hitzeaktionsplanung hat 
das Ziel, die beteiligten Akteur*innen zu 
 vernetzen und eine gemeinsame Arbeits-
plattform zu etablieren. Im Jahr 2024 kam 
das Gremium insgesamt drei Mal  zusammen: 
Zwei Treffen fanden im Frühjahr zur 
 Vorbereitung auf den Sommer statt, während 
das dritte Treffen im Herbst der Evaluierung 
der umgesetzten Maßnahmen sowie der 
Weiterentwicklung des Gremiums diente.

12
Kernelement II: Nutzung eines Hitzewarnsystems
Kategorie Maßnahme Status Bemerkungen
KE 2.1 Verbreitung des DWD-Newsletters 
„Hitzewarnung“ und „UV-Warnung“
Der Newsletterservice des Deutschen 
Wetterdienstes (DWD) zur Information über 
amtliche Hitze- und UV-Warnungen wird über 
verschiedene Kanäle wie beispielsweise auf 
dem Kölner Hitzeportal, im Hitzeknigge oder 
auf Bürgerveranstaltungen beworben, erklärt 
und zum Download zur Verfügung gestellt. 
KE 2.2 Verbreitung der App Luftwarnung 
(UBA) für erhöhte bodennahe 
Ozonwerte
Die App „Luftqualität“ des UBA wird über 
verschiedene Kanäle wie beispielsweise auf 
dem Kölner Hitzeportal oder auf Bürger-
veranstaltungen angeworben und zum 
Download zur Verfügung gestellt.
KE 2.3 Stadtweite Verbreitung der 
 Hitzewarnung des DWD
Die Hitzewarnung des DWD wird als Hitze-
information an die Kölner Bevölkerung 
über den Warnverteiler sowie das Modulare 
 Warnsystem (MoWaS) der Feuerwehr, 
 welches regionale und überregionale 
Medienstationen bedient, im Auftrag des 
Umwelt- und Verbraucherschutzamtes 
weitergegeben. Die NINA und KATWARN App 
werden automatisch vom DWD angestoßen. 
Außerdem erscheint die Hitzewarnung des 
DWD automatisiert auf dem Internetportal 
der Stadt Köln und verweist auf das Kölner 
Hitzeportal zur weiteren Information.

13
Kernelement III: Information und Kommunikation
Kategorie Maßnahme Status Bemerkungen
KE 3.1 Interaktive Erfrischungskarte Auf dem Hitzeportal steht die interaktive 
Karte „Kühle Orte in Köln“ zur Verfügung. 
Hier haben Bürger*innen die Möglichkeit, 
ihre Empfehlungen für schattigen Plätze 
und Abkühlungsmöglichkeiten in eine 
digitale Karte einzutragen und sie allen 
 Einwohner*innen Kölns zugänglich zu 
machen.
KE 3.2 Erstellung und Verbreitung von 
Informationsmaterialien für die 
Gesamtbevölkerung
Zur kompakten Information wurden  
11 Hitzetipps erarbeitet. Die „11 Hitzetipps“ 
liegen gedruckt als Poster vor und werden 
an Arztpraxen, Pflegeeinrichtungen und 
weitere interessierte Einrichtungen zum 
Aushang verteilt. Außerdem werden während 
des Sommers Roll-Ups stadtweit in Bezirks-
ämtern aufgestellt. Ein weiteres Informations-
medium ist eine Wanderausstellung zum 
Thema Hitze und Gesundheit. Diese wird im 
Stadthaus Deutz jährlich gezeigt und steht 
allen Interessierten zur Verfügung.
KE 3.3 Lebensmittel Trinkwasser
Die Sensibilisierung älterer Menschen für 
ein hitzeangepasstes Trinkverhalten ist ein 
zentraler Bestandteil der Maßnahmen zur 
Gesundheitsprävention in dieser Zielgruppe. 
Im Rahmen von Veranstaltungen werden 
daher bedruckte Trinkflaschen verteilt, die als 
visuelle Erinnerung zur regelmäßigen Flüssig-
keitsaufnahme dienen und so zur Förderung 
einer ausreichenden Hydratation beitragen.
KE 3.4 Stadtweite 
Sensibilisierungs-Kampagne
Eine umfassende Informationskampagne 
in unterschiedlichen Medienformaten wird 
durchgeführt: Das Kölner Hitzeportal  v ereint 
sämtliche Informationen und fungiert als 
 zentrale Plattform. Ergänzend werden 
im Sommer digitale Informationsplakate 
eingesetzt.

14
Kategorie Maßnahme Status Bemerkungen
KE 3.5 Hitzeeinsatzplan Im Rahmen des Projektes wurde ein erster 
Entwurf eines Hitzeeinsatzplans erstellt. 
 Dieser dient dazu, die wesentlichen 
Akteur*innen mit ihren Aufgaben in der Hitze-
aktionsplanung zu beschreiben. Grundlage 
ist zudem die verbindliche Umsetzung vom 
Maßnahmen in den einzelnen Dienststellen. 
Weitere Absprachen erfolgen im Rahmen des 
Runden Tisches Hitzeaktionsplanung.
KE 3.6 Pressearbeit und 
Veröffentlichungen
Verschiedene Aktionen werden durch 
 Pressemitteilungen begleitet. 
KE 3.7 Projektsong „Drinke“ 
mit Imagefilm
Der Projektsong „Drinke“ von der kölschen 
Band Klabes ist auf dem Kölner Hitzeportal 
und bei YouTube abrufbar:  
www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/klima-
umwelt-tiere/klima/hitzeportal-koeln/hitze-
wasser-trinken 
Die Band steht weiterhin für Sensi-
bilisierungsprojekte vor Ort zur Verfügung 
(zum Beispiel Auftritte bei Stadtteilfesten).
KE 3.8 Kühlung öffentlicher Plätze  
mit Wasser
Nach der Pilotierung im Jahr 2022 im Rhein-
garten (Weltjugendtagsweg) wurde die 
RheinEnergie AG beauftragt, an drei Stand-
orten in der Innenstadt bei entsprechenden 
Wetterlagen Aktionen durchzuführen. Da im 
Jahr 2024 in Köln keine längeren Hitzewellen 
auftraten, konnte die Aktion in diesem Zeit-
raum nicht umgesetzt werden.
KE 3.9 Erwachsenenbildung vor Ort Mit dem Ziel der niedrigschwelligen Ver-
mittlung von Informationen zur Klimabildung 
und Stärkung der dies bezüglichen Gesund-
heitskompetenzen wurden Informations-
stände auf Wochenmärkten in verschiedenen 
Kölner Stadtteilen einge richtet. Dies ermög-
licht ein leicht zugängliches Informations-
angebot zu Hitzegefahren,  verbunden mit 
persönlichem Kontakt zu den Bürger*innen.
*KE 3.10 UV-Schutz Im Juli wurden in drei Kölner Freibädern 
kostenlose Sonnencremespender aufgestellt. 
Diese wurden nach der UEFA EURO 2024 
vom BfS an die Stadt Köln übergeben und im 
Sinne der Nachhaltigkeit an die KölnBäder 
GmbH weitergegeben. Sie stehen nun in den 
Bädern Lentpark, Stadionbad und Agrippa-
bad zur Verfügung.

15
Kernelement IV: Reduzierung von Hitze in Innenräumen
Kategorie Maßnahme Status Bemerkungen
KE 4.1 Förderung von außenliegenden 
Sonnenschutzeinrichtungen an 
Wohngebäuden
Anfang Oktober 2023 ist das Förder pr ogramm 
der Stadt Köln „Klimafreundliches Wohnen“ 
(„Gebäudesanierung – klimafreundliches 
Wohnen“ , „Photovoltaik – klima-freundliches 
Wohnen“ und „Photovoltaik – klimafreund-
liches Arbeiten“) in Kraft getreten. Es dient 
dazu Eigentümer*innen von Wohngebäuden 
und weiteren Investor*innen einen erhöhten 
Anreiz für die kostenaufwendige Nachrüstung 
der Bestandsgebäude mit außenliegendem 
Sonnenschutz zu liefern. Der Fördertopf war 
bereits im August 2024 ausgeschöpft und es 
wurden keine weiteren Anträge angenommen.
KE 4.2 Informationskampagne zur Kühlung 
von Innenräumen
Die Maßnahme wurde in 2024 noch nicht 
initiiert.
Kernelement V: Besondere Beachtung von Risikogruppen
Kategorie Maßnahme Status Bemerkungen
KE 5.1 T elefonische Beratungsmöglich-
keiten während der Hitzeperiode
Für alle Kölner Bürger*innen mit besonderem 
Focus auf alleinlebende Menschen im Alter 
wurde 2023 das Hitzetelefon eingerichtet 
und in 2024 weiterentwickelt. Es bietet 
kostenfreie Beratung zu den gesundheit-
lichen Auswirkungen von Hitze sowie zu 
potenziellen Schutzmaßnahmen und auf 
Wunsch die Weitergabe von Informationen zu 
Hitzewarnungen des DWD für die Stadt Köln  
(www.stadt-koeln.de/service/produkt/hitze-
telefon-hitzeregister-des-gesundheitsamtes).
KE 5.2 Vulnerabilitätsanalyse
Im Projekt wurde die Hitzebelastungen 
älterer Menschen in Köln untersucht und 
räumlich differenziert bewertet.  
Die  V ulnerabilitätsanalyse diente der Fest -
legung der Stadtteile und Sozialräume für 
die  Be fragung der dort lebenden Menschen 
im Alter zur Hitzeanpassung und gesund-
heitlichen Aspekten. Die Maßnahme ist 
abgeschlossen.

16
Kategorie Maßnahme Status Bemerkungen
KE 5.3 Zielgruppen-
gerechte  
Informations-
materialien
Menschen  
im Alter 
Die Informationsbroschüre „Hitzeknigge“ 
wurde fortlaufend über verschiedene lokale 
Multiplikator*innen, auf Veranstaltungen sowie 
persönlich an interessierte Bürger*innen ver-
teilt. Zusätzliche Produkte zur Sensibilisierung 
älterer Menschen für Hitze, wie Fächer und 
Trinkflaschen, wurden ebenfalls verbreitet. 
(Klein-) Kinder Für die Zielgruppe der (Klein-)Kinder und 
Eltern wurde die Broschüre „Klimaschutz 
ist Kinderschutz“ in Kooperation mit dem 
 „KlimaDocs e.V. “ zum Thema Hitze und 
Gesundheit erweitert und verteilt.
Zur Sensibilisierung der Kinder vor schäd-
licher UV-Strahlung wurden UV-Armbänder 
und Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 50 
auf Veranstaltungen verteilt. 
Straßen-
obdachlose 
Menschen 
Über Streetworker*innen und in den  Kontakt- 
und Beratungsstellen werden jährlich im 
Stadtgebiet Sonnenschutzmittel (Sonnen-
cremes, Kopfbedeckung) und Wasser-
flaschen kostenlos an obdachlose Menschen 
ausgegeben. Je nach örtlichen Gegeben-
heiten werden auf vorhandenen nutzbaren 
Außenflächen der Beratungsstellen Pavillons 
aufgestellt, um überschattete zusätzliche 
Aufenthaltsorte zu schaffen.
KE 5.4 Manual zum Selbst-Check Ein manuell ausfüllbarer Selbst-Check 
soll die Zielgruppe ab 65 Jahren für Hitze-
perioden und individuelle Risikofaktoren 
sensibilisieren. Er soll das Bewusstsein für 
die Zugehörigkeit zur Risikogruppe während 
 Hitzeperioden stärken. Ein erster Entwurf 
wurde im Rahmen des Förderprojektes 
erstellt und umfasst sowohl Risikofaktoren 
als auch Präventionsmaßnahmen. Die Fort-
schreibung steht noch aus.

17
Kategorie Maßnahme Status Bemerkungen
KE 5.5 Unterstützende Dienste bei Hitze 
anbieten und Integration von Hitze 
in die vorsorgenden Hausbesuche
Die Versorgung selbstständig lebender 
älterer Menschen soll in Hitzebelastungs-
situationen gestärkt und gesichert werden. 
Es bestehen verschiedene mögliche Ansätze. 
Eine Herausforderung besteht darin, 
 geeignete Organisationen zu identifizieren, 
die diese Aufgabe übernehmen könnten.
KE 5.6 Auswertung Wegebeziehungen / 
Erreichbarkeiten
Im Rahmen des Förderprojekts wurde eine 
detaillierte Analyse von hitzebelasteten 
Gebieten und vulnerablen Bevölkerungs-
gruppen durchgeführt, um die Entfernung 
von der Wohnadresse älterer Menschen 
zur nächsten Grünfläche zu ermitteln. Die 
 Ergebnisse können zur zielgerichteten 
 Entwicklung von Maßnahmen im Bereich 
grüner Infrastruktur genutzt werden. Die 
Maßnahme ist abgeschlossen.
KE 5.7 Hitzespaziergänge zur Erstellung 
von lokalen Hitzespickzetteln
Im Jahr 2024 wurden zwei analoge Hitze-
Stadtteilkarten, der „Hitzespickzettel“ für das 
Agnesviertel und das Severinsviertel, fertigge-
stellt und zum Beispiel auf Stadtteilfesten und 
über die Seniorenvertretung lokal verbreitet.
Weitere Hitzespaziergänge wurden durchge-
führt, sodass weitere Hitzespickzettel erstellt 
werden. Dabei haben ältere Menschen 
gemeinsam mit anderen Teilnehmenden ihre 
nähere Umgebung erkundet, um schattige 
Sitzgelegenheiten, Orte zum Trinken und zur 
Toilettennutzung zu identifizieren.

18
Kernelement VI: Vorbereitung Gesundheits- und Sozialsysteme
Kategorie Maßnahme Status Bemerkungen
KE 6.1 Zusammenstellen von Ausbildungs-
unterlagen für medizinisches 
Personal und Apothekenpersonal
Für die Durchführung von Schulungen in 
Einrichtungen der stationären Altenpflege 
wurden zielgruppengerechte Präsentationen 
und Schulungsunterlagen erarbeitet.  
Die Schulungsunterlagen werden fortlaufend 
aktualisiert und können als Grundlage für 
weitere Ausbildungsunterlagen genutzt 
werden.
KE 6.2 Einbezug des Themas Hitze in 
F or schung und Lehre
An der medizinischen Fakultät der Universität 
zu Köln wird seit 2023 durch das Institut 
für Allgemeinmedizin das Thema Hitze und 
Gesundheit gelehrt. Entsprechende Inhalte 
werden insbesondere im 6., 7. und 8. Semester 
in verschiedenen Lehrformaten unterrichtet 
und schriftlich in Prüfungen abgefragt. Auch 
im Studiengang Angewandte Hebammen-
wissenschaft wurde eine Vorlesung zum 
Thema Klimawandel und Gesundheit gehalten.
Seit Januar 2024 wird im Projekt AdaptHeat 
(Förderung durch den Innovationsfonds des 
Gemeinsamen Bundesauschusses) unter-
sucht, welche Auswirkungen Medikamente 
bei chronischen Erkrankungen auf das hitze-
bedingte Gesundheitsrisiko haben. Es soll 
eine Liste der relevanten Medikamente und 
Empfehlungen zur Medikamentenanpassung 
erarbeitet werden. In dem dreijährigen 
 Projekt werden Materialien für das Fach-
personal und für Patient*innen entwickelt.

19
Kategorie Maßnahme Status Bemerkungen
KE 6.3 Durchführen von 
Schulungen zur 
Sensibilisierung von 
Multiplikator*innen
Ein-
richtungen 
der 
stationären 
Altenpflege
In Einrichtungen der stationären Altenpflege 
wurden in 2023 und 2024 insgesamt 20 
Schulungen des Personals durchgeführt.  
Ein zentraler Aspekt ist die Erstellung von 
einrichtungsbezogenen Hitzeschutzplänen.
Ärzteschaft Im September 2024 wurde der Hitzeaktions-
plan Köln der Ärzteschaft der Kammer Nord-
rhein im Rahmen eines Kammersymposiums 
„Der ältere Mensch“ – Patientensicherheit für 
ältere und hochaltrige Menschen vorgestellt.
Die Mitarbeiter*innen des Instituts für 
 Allgemeinmedizin der Universität zu Köln 
bringen sich deutschlandweit in Fort-
bildungsformate für Ärzt*innen zu diesem 
Thema ein, zum Beispiel in Zusammenarbeit 
mit dem Institut für hausärztliche Fortbildung 
oder auch durch ein Angebot der Ärztlichen 
Akademie für medizinische Fort- und Weiter-
bildung in Nordrhein.
KE 6.4 Verstärkte Berücksichtigung 
sommerlicher Hitzeereignisse 
im Qualitätsmanagement der 
Pflegeeinrichtungen
In Kooperation mit Vertretern aus dem 
 Gesundheits- und Pflegesektor hat das LZG.
NRW Arbeitshilfen für den Hitzeschutz in 
 Einrichtungen entwickelt. Diese Arbeits-
hilfen für den einrichtungsbezogenen 
Hitzeschutz sind modular aufgebaut und 
umfassen eine Checkliste für den Schnell-
einstieg,  grundlegende Dokumente sowie 
detaillierte Handlungsinformationen mit direkt 
 verwendbaren Materialien.
Einrichtungsbezogener Hitzeschutz – LZG.NRW 
(www.lzg.nrw.de/ges_foerd/klima_gesundheit/
hsp/index.html)
KE 6.5 Etablierung von 
 Hitzesprechstunden bei Ärzt*innen
Die Etablierung von Hitzesprechstunden in 
Arztpraxen erfordert die weitere Entwicklung 
von Konzepten und Absprachen mit neuen 
Akteur*innen. Die Durchführung ist an hohe 
personelle Ressourcen gebunden und wurde 
in 2024 zurück gestellt.
KE 6.6 Information zu „Möglichkeiten zum 
Hitzeschutz durch Arztpraxen“
In 2024 wurde das Dokument „Möglichkeiten 
zum Hitzeschutz für Arztpraxen“ durch das 
Institut für Allgemeinmedizin der Universität 
zu Köln zusammen mit weiteren hitze-
bezogenen Informationsmaterialien über die 
KV Nordrhein an alle KV-Praxen der Region 
versendet.

20
Kategorie Maßnahme Status Bemerkungen
KE 6.7 Befragung zum Hitzeschutz in 
Kindertagesstätten
Im Jahr 2024 hat das Gesundheitsamt 
die Online-Befragung zur Hitzebelastung 
in Kitas auf Einrichtungen in freier Träger-
schaft ausgeweitet, um eine umfassende 
Erhebung des Bedarfs an hitzeangepassten 
Maß nahmen in allen Kölner Kindertages-
stätten zu ermöglichen. Ergänzend wurden 
qualitative Interviews mit Einrichtungs-
leitungen und Beschäftigten in ausgewählten 
Stadtteilen und Sozialräumen durchgeführt. 
Die Aus wertung erfolgte im Rahmen einer 
Masterarbeit am Geographischen Institut der 
Universität Bonn.
*KE 6.8 Informationsmaterial für Schulen In 2024 wurde für das Lehrpersonal 
an Schulen die Informationsbroschüre 
 „Gesundheitsrisiko durch Hitze und 
UV-Strahlung“ sowie ein Poster zur 
 Sensibilisierung und zum Aushang in Schulen 
entwickelt. Die Materialien wurden vom Amt 
für Schulentwicklung per Mail an alle Kölner 
Schulen verschickt. Auf Anfrage konnten 
die Materialien auch in gedruckter Fassung 
bestellt werden.

21
Kernelement VII: Langfristige Stadtplanung und Bauwesen
Die im Kernelement VII aufgeführten Maßnahmen sind nicht länger Bestandteil des 
 Hitzeaktionsplans, da sie bereits im Integrierten Klimaanpassungskonzept (IKA-Köln) 
 verankert sind. Innerhalb des IKA-Köln werden der Umsetzungsstand und die Fortschritte 
dieser Maßnahmen dokumentiert und fortgeschrieben. Aus diesem Grund erfolgt künftig 
keine Fortschreibung dieser Maßnahmen im Hitzeaktionsplan, und sie werden auch nicht 
mehr im Jahresbericht zum Hitzeaktionsplan aufgeführt.
Kategorie Maßnahme Status Bemerkungen
KE 7.1 Integration des Themas Hitzeschutz 
in die Bauleitplanung
Das Ziel ist vordefinierte „Bausteine“ als 
verbindliche, einheitliche Vorgaben für 
 Bebauungsplan-Verfahren als Checkliste 
 einzuführen: Hier werden die Themen-
bereiche Entsiegelung, Begrünung, 
Bewässerung, Verschattung, Verbesserung 
des Innenraumklimas beziehungsweise der 
Aufenthaltsqualität und Wasser zur Kühlung 
bearbeitet. Der Leitfaden zur Fassaden-
begrünung ist fertiggestellt, die Arbeit an 
einem Leitfaden für die Dachbegrünungen 
wurde aufgenommen.
KE 7.2 Ausbildungsunterlagen 
für  Architekt*innen und 
Stadtplaner*innen
Die Sensibilisierung und Information von  
Architektur- und Stadtplanungs-
studierenden für klimaangepasstes 
Planen und Bauen erfordert weitere 
 Entwicklung und  Abs timmung mit relevanten 
Multiplikator*innen.
KE 7.3 Satzung zur Begrünung und 
Bepflanzung von Vorgärten zur 
Hitzeminderung
Eine Freiraumsatzung zielt darauf ab, die 
 Versiegelung und Verschotterung von 
 Flächen zu reduzieren und so eine nach-
haltige Innenentwicklung zu fördern. Zudem 
bietet sie eine Option für den klimawandel-
gerechten Umbau von Bestandsgebäuden. 
Es ist jedoch erforderlich, die rechtliche 
Zulässigkeit zu prüfen.

Kernelement VIII: Monitoring und Evaluation der Maßnahmen
Kategorie Maßnahme Status Bemerkungen
KE 8.1 Evaluation der durchgeführten 
Maßnahmen des Hitzeaktionsplans
Eine regelmäßige Berichterstattung 
erfolgt anhand eines Jahresberichtes. 
Der erste Jahresbericht für 2023 ist 
im Frühjahr 2024 erscheinen. Eine 
 Evaluation der durchgeführten Maß-
nahmen in 2024 wurde beim „Runden 
Tisch Hitzeaktionsplanung“ im Herbst 
durchgeführt.

23
4. Bericht aus dem Jahr 2024
4.1 Zentrale Koordinierung und interdisziplinäre 
 Zusammenarbeit
4.1.1 KlimaAnpassungsManagement (KAM)
Das Klimaanpassungsmanagement umfasst neben der Hitzeaktionsplanung eine  Vielzahl 
von Aufgaben. Ein zentraler Bereich ist die Koordination und Vereinheitlichung von 
 Anpassungsmaßnahmen. Dabei werden Maßnahmen entwickelt, unterstützt und in die 
Umsetzung gebracht. Ein wesentlicher Schritt in diesem Zusammenhang ist die Erarbeitung 
eines Integrierten Klimaanpassungskonzepts, das als strategische Grundlage für zukünftige 
Anpassungsmaßnahmen dient.
Ein weiterer wichtiger Aufgabenbereich ist die Fördermittelakquise, die sowohl die Beob-
achtung der Förderlandschaft als auch die Beratung und Unterstützung bei der  Beantragung  
von Fördermitteln umfasst. Die Fördermöglichkeiten wurden bisher nicht in dem Maße 
genutzt, wie es potenziell möglich wäre. Dies ist in erster Linie auf die meist  komplex e und 
zeitauf wendige Antragstellung zurückzuführen. Hier sollen die Fachämter unterstützt werden. 
Im Bereich der Stadtklimagutachten wurde eine neue Klimaprojektion durch den Deutschen 
Wetterdienst (DWD) erstellt, auf deren Grundlage die Planungshinweiskarte Klima – Hitze 
 entwickelt wurde. Diese bietet eine wertvolle Orientierung für zukünftige Planungen und 
 enthält konkrete Empfehlungen zur Minderung klimatischer Belastungen.
Aufgaben KlimaAnpassungsManagement (KAM)
KAM Manager*in
• Koordination von 
Anpassungs-
maßnahmen
• Vereinheitlichung 
der Maßnahme-
entwicklung
• Unterstützung der 
Umsetzung
Fördermittelakquise
• Beobachtung der 
Förderlandschaft
• Beratung und 
Beantragung von 
Fördermitteln
Hitzeaktionsplanung
• Verstetigung des 
Hitzeaktionsplans
• Vernetzung/Runder 
Tisch HAP
Stadtklimagutachten
• Durchführung von 
Klimasimulationen
• Entwicklung 
und Bewertung 
 stadtklimatischer  
Minderungsmaß-
nahmen

24
4.1.2 Integriertes Klimaanpassungskonzept IKA-Köln
Um Klimaanpassung als Querschnittsaufgabe in der Verwaltung zu verankern, hat der Rat 
der Stadt Köln am 15. Juni 2023 die Verwaltung beauftragt, die Vielzahl der Maßnahmen in 
einer integrierten Strategie zusammenzuführen.
Entsprechend den Anforderungen des Klimaanpassungsgesetzes des Bundes (KAnG) 
vom 16. November 2023 soll das Konzept eine systematische Grundlage schaffen, um die 
Aktivitäten zur Klimaanpassung in Köln auf ein zur integrierten Zielerreichung  erforderliches 
Niveau zu heben. Gleichzeitig soll die Toleranz und Widerstandsfähigkeit gegenüber 
 Klimaveränderungen und deren Folgen sowie die Vorsorge und das Reaktionsvermögen der 
Stadt sowie der Bürger*innen weiter ausgebaut werden.
Um eine spätere erfolgreiche Umsetzung des Klimaanpassungskonzepts zu gewährleisten, 
werden alle relevanten Fachämter der Stadt Köln von Beginn an in die Konzepterstellung 
einbezogen. Daher hat am 20.11.2024 der Auftaktworkshop zum Integrierten Klima-
anpassungskonzept IKA-Köln stattgefunden, um die Ziele sowie die beabsichtigten Inhalte 
und Bestandteile des Konzeptes vorzustellen. Zudem wurden die Ergebnisse der Analyse 
zur Betroffenheit der Stadt Köln vorgestellt. 
Die Konzepterstellung wird federführend vom KlimaAnpassungsManagement  erarbeitet 
und von einer ämter- und ressortübergreifenden Steuerungsgruppe begleitet.  
Die Akteur*innen der Steuerungsgruppe sind Dienststellen, die schon Anpassungs-
maßnahmen umsetzen, beziehungsweise über konzeptionelle Planungen verfügen. Die 
Fertigstellung des Konzepts ist für Ende 2025 beziehungsweise Anfang 2026 vorgesehen.
Die Hitzeaktionsplanung wird in das Integrierte Klimaanpassungskonzept IKA-Köln 
 eingebunden. Das IKA-Köln bildet die Dachstrategie, in die weitere ergänzende und 
 konkretisierte Projekte auf der strategischen Ebene integriert werden.

25
4.1.3 Städtedialog zur Hitzeanpassung
Der im Rahmen des Projekts „Hitzeaktionsplan für Menschen im Alter für die Stadt Köln“ 
initiierte Städtedialog findet jährlich statt und beschäftigt sich mit der Entwicklung von 
Hitzeaktionsplänen und der Umsetzung von Maßnahmen. Der Städtedialog dient dem 
kontinuierlichen Austausch von Kommunen mit dem Ziel, voneinander zu lernen und eine 
bundesweite Vernetzung zu fördern. Die virtuelle Durchführung ermöglicht einen breiten 
deutschlandweiten, fachlichen Austausch. Erfahrungen aus anderen Kommunen können 
als „Lessons Learned“ in die eigene Arbeit integriert und als Impulse für neue Maßnahmen 
genutzt werden.
Die erste Veranstaltung des Städtedialogs in 2020 wurde vom Umwelt- und Verbraucher-
schutzamt der Stadt Köln sowie dem Universitätsklinikum Bonn organisiert. Fünf Städte 
nahmen teil. Der Dialog fokussierte sich auf die Entwicklung kommunaler Hitzeaktions-
pläne und die Vorstellung aktueller Klimaanpassungsprojekte. Ziel war es, gemeinsame 
 Maßnahmen zur Anpassung an extreme Hitze zu entwickeln und den Austausch zu fördern.
Der zweite Städtedialog 2021 in Köln umfasste 19 Städte, darunter Dresden und 
Erfurt, die für ihr interkommunales Projekt „Heat Resilient City II“ mit dem Deutschen 
 Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet wurden. Der Dialog thematisierte die  Sensibilisierung 
der  Bevölkerung, Fachpersonal, Vernetzung und Finanzierung von Hitzevorsorge-
maßnahmen und  intensivierte den fachlichen Austausch zwischen den Kommunen.
2022 organisierten Dresden und Erfurt den dritten Städtedialog mit rund 100 Teilnehmenden 
aus verschiedenen Ämtern, um den Austausch über bewährte Hitzeanpassungsansätze zu 
fördern.
Der vierte Städtedialog 2023, unter Leitung von Düsseldorf und Karlsruhe wurde im Rahmen 
des Projekts Plan°C ausgerichtet und zog 30 Kommunen an. Schwerpunkte der Veranstaltung 
waren die Analyse des Aufwands und der Wirksamkeit von Hitzevorsorgemaßnahmen sowie 
die Frage des Monitorings und der Evaluation von durchgeführten Projekten. 
2024 fand der fünfte Städtedialog ebenfalls unter der Leitung von Düsseldorf und  Karlsruhe 
statt und wurde durch das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) unterstützt. Ziel war der 
Austausch über den Stand der Hitzeaktionsplanung in 57 Kommunen und die Weiter-
entwicklung und Optimierung bestehender Maßnahmen.

26
4.2 Nutzung eines Hitzewarnsystems
4.2.1 Stadtweite Verbreitung der Hitzewarnung des DWD
Die Feuerwehr der Stadt Köln verfügt über eine Vielzahl von Warnmöglichkeiten, die je 
nach Schadensereignis zum Einsatz kommen. Für das Thema Hitze wurden der Warn-
verteiler sowie das Modulare Warnsystem (MoWaS) als geeignete Instrumente  iden tifiziert. 
Diese Verteiler werden bereits im Rahmen der Amtshilfe genutzt, beispielsweise bei 
Warnungen im Zusammenhang mit Bombenentschärfungen. Über den Warnverteiler 
werden ver schiedene E mpfänger*innen, wie die Leitstelle der KVB, Radio Köln, regionale 
Medien ans talten, das Bürgertelefon und das Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit über 
eine bestehende Gefahrenlage informiert. Das MoWaS ermöglicht es, satellitengestützte 
 Warnungen an Empfänger*innen wie Warn-Apps (zum Beispiel NINA) sowie an regionale 
und überregionale Medienstationen zu verschicken. 
Zur Warnung der Bevölkerung vor starker und extremer Hitze wurde ein Standardtext 
erstellt, der im Sommer 2024 bei anstehenden Hitzeperioden getestet wurde:
Hitzeinfo an Kölner*innen im Auftrag des Umweltamtes
Achtung Hitze vom 12.08. – 13.08.2024! Vermeiden Sie längere Aufenthalte und 
 Aktivitäten im Freien, insbesondere in der Mittagshitze. Schützen Sie sich vor direkter 
Sonneneinstrahlung und tragen im Freien eine  K opfbedeckung sowie Sonnencreme mit 
ausreichendem Lichtschutzfaktor. Trinken Sie viel Wasser und achten Sie auf leichte Kost.
Weitere Informationen und Maßnahmen zur Abkühlung finden Sie unter  
www.stadt-koeln.de/hitzeportal. Eine weitere Meldung erfolgt nicht.
Im Zuge der Novellierung des DWD-Gesetzes wurde eine Funktion zur Hitzewarnung in 
den NINA- und KATWARN-App integriert, die die Hitzewarnungen des DWD automatisch 
weitergibt. Auch auf der Startseite der Stadt Köln erscheint weiterhin automatisiert die 
 Hitzewarnung des DWD.

27
4.3 Information und Kommunikation
4.3.1 Das Kölner Hitze-Portal und die interaktive Karte „Kühle Orte in Köln“ 
Das Kölner Hitzeportal bietet aktuelle Informationen sowie praxisnahe Empfehlungen zum 
richtigen Verhalten bei hohen Lufttemperaturen. Die Plattform stellt eine umfassende 
 Übersicht über alle hitzerelevanten Themen bereit und wird kontinuierlich aktualisiert  
(www.stadt-koeln.de/hitzeportal).
Ein zentrales Element des Portals ist die interaktive 
Karte „Kühle Orte in Köln“ . Diese  ermöglicht es 
Bürger*innen, schattige Plätze und Abkühlungs-
möglichkeiten digital zu  erfassen und für  die 
gesamte Stadtgemeinschaft zugänglich zu machen. 
Im Jahr 2024 wurde die Karte um die Kölner Wasser- 
und Matschspielplätze erweitert.
Diese Ergänzung berücksichtigt insbesondere 
die Bedürfnisse von Kindern als vulnerable 
 Bevölkerungsgruppe. Wasser- und Matschspielplätze 
bieten nicht nur eine Möglichkeit zur  Abkühlung 
an heißen Tagen, sondern ermöglichen es Kindern 
auch, länger und sicher im Freien zu  spielen. D arüber 
hinaus fördert das Spielen mit Wasser, Sand und 
Matsch die  sensorische W ahrnehmung, indem es den 
Tastsinn stimuliert und verschiedene Texturen sowie 
Temperaturen erfahrbar macht.
Abbildung 2: Wasser- und Matschspielplätze 
in Köln
4.3.2 Klimabildung vor Ort
Aufgrund der positiven Resonanz im Vorjahr wurden im Jahr 2024 erneut Informations-
stände zum Thema „Hitze und Gesundheit“ auf Kölner Wochenmärkten sowie im Rahmen 
verschiedener Aktionstage eingerichtet. Ziel war es, ein niedrigschwelliges und gut 
 zugängliches Informationsangebot zu Hitzegefahren bereitzustellen und den persönlichen 
Austausch mit Bürger*innen in unterschiedlichen Kölner Stadtteilen mit variierenden 
 sozialen Strukturen zu fördern.
Zur Ausweitung der Reichweite wurden drei Werkstudierende im Zeitraum vom 15. April bis 
zum 31. August 2024 eingestellt. Dadurch war es möglich, sämtliche Kölner Stadtbezirke 
abzudecken und insgesamt 26 Wochenmärkte sowie 10 Veranstaltungen zu besuchen. 
Besonders hohe Besucherzahlen wurden in den Sommermonaten Juli und August 
 verzeichnet. Aufgrund der moderaten Wetterverhältnisse in den Monaten April und Mai 
waren in diesem Zeitraum nur wenige Einsätze notwendig.

28
Abbildung 4: Informationsstände zu Hitze, UV-Schutz und Gesundheit auf Kölner Wochenmärkten
Die Aktion wurde von den Bürger*innen durchweg positiv aufgenommen. Viele zeigten sich 
überrascht über das kostenfreie Informationsangebot der Stadt Köln. Das Glücksrad erwies 
sich als effektiver Blickfang und zog zahlreiche Besucher*innen an. Die Reichweite der 
Informationsstände variierte in Abhängigkeit von der Größe der Wochenmärkte sowie den 
jeweiligen Wetterbedingungen. Während Wochenmärkte eine größere Anzahl an Menschen 
erreichten, boten Aktionstage oft die Möglichkeit für intensivere Beratungsgespräche. 
Insgesamt konnten in allen Stadtbezirken über 1.500 persönliche Beratungen auf Wochen-
märkten durchgeführt werden (siehe Karte Seite 29).
Besondere Nachfrage bestand nach UV-Armbändern und Sonnencreme, insbesondere 
bei Eltern mit Kindern. Ältere Menschen interessierten sich verstärkt für die Informations-
broschüre „Hitzeknigge“ sowie die Postkarten mit Informationen zum Hitzetelefon.
Abbildung 3: Auswertung Anzahl der besuchten Wochenmärkte und Veranstaltungen pro Monat in Köln

29
Informierte Besucher*innen auf Kölner Wochenmärkten  
im Sommer 2024

30
4.3.3 Sonnencremespender für Kölner Freibäder
Im Juli 2024 wurden in drei Kölner Freibädern erstmals Sonnencremespender aufgestellt, 
die den Badegästen kostenlosen Sonnenschutz anboten. Diese Spender wurden vom 
 Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) bereitgestellt und nach den letzten Spielen der  
UEFA EURO 2024 im Kölner RheinEnergieSTADION an die Stadt Köln übergeben. Im Sinne 
der Nachhaltigkeit setzte die Stadt Köln die Weiterverwendung fort, indem sie die Spender 
an die KölnBäder GmbH übertrug. Seitdem stehen sie in den Freibädern Lentpark, Stadion-
bad und Agrippabad zur Verfügung.
Die Bereitstellung der Sonnencremespender verfolgt zwei wesentliche Ziele: 
 Gesundheitsschutz und Prävention. Ein effektiver Schutz der Haut vor ultravioletter  
(UV-)Strahlung ist insbesondere beim Aufenthalt im Freien, wie in Freibädern, essenziell. 
 Übermäßige  UV -Exposition kann zu gesundheitlichen Schäden führen, im schlimmsten 
Fall zu Hautkrebs. Die in den Spendern bereitgestellte Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 
(LSF) 50 unterstützt die Badegäste, sich vor intensiver Sonneneinstrahlung zu schützen. 
Diese Maßnahme ist besonders während der Sommerferien sinnvoll, wenn Freibäder, 
 insbesondere von Kindern, stark frequentiert sind und die Sonneneinstrahlung hoch ist.
Judith Jussenhofen, Pressesprecherin der KölnBäder GmbH, betonte in einer Presse-
mitteilung im Juli die Freude darüber, den Badegästen diesen zusätzlichen Service anbieten 
zu können. Dank der Unterstützung durch die Stadt Köln könne nun gewährleistet werden, 
dass die Gäste umfassend vor der Sonne geschützt sind. Die Sonnencremespender wurden 
von den Besucher*innen sehr gut angenommen.
Zusätzlich wurde ein weiterer Sonnencremespender in der Magistrale des  S tadthauses 
Deutz aufgestellt. Dort steht er den Besucher*innen während der Sommermonate 
 kostenlos zur Verfügung und ergänzt die Ausstellung zu den Themen Hitze, Gesundheit und 
Klimaanpassung.
Abbildung 5: Die Sonnencremespender des BfS im Freibad Lentpark (links) und im Stadthaus Deutz (rechts) 
stehen Besucher*innen kostenlos zur Verfügung.

31
4.4 Besondere Beachtung von Risikogruppen
4.4.1 Das Hitzetelefon
Das Gesundheitsamt hat auch 2024 ein Hitze t elefon für alle Kölner*innen angeboten. Die 
spezielle  Zielgruppe der  Bürger*innen ab einem Alter von 75 Jahren mit privater Anschrift 
in Köln  wur den schriftlich eingeladen, sich für das  H itzetelefon  r egistrieren zu lassen. 
Zudem erfolgte eine  Be werbung über die Homepage, eine Presse  mitt eilung, die Verteilung 
von Postkarten und einen Radiobeitrag. Für das Hitzetelefon wurden unter anderem auf 
 Informationsveranstaltungen, Wochenmärkten und über Seniorenvertretungen geworben.
Nach einer Registrierung per Onlineformular oder Anruf wurden die Personen für die 
eigentliche  Ber atung von Mitarbeiter*innen des Gesundheits  am tes unter ärztlicher Leitung 
zurückgerufen.
Die Anrufe zur Registrierung für das Hitzetelefon wurden vom Bürgertelefon der Stadt Köln 
entgegengenommen. Dadurch war eine umfassende Erreichbarkeit Montag bis Freitag von 
7 bis 18 Uhr gewährleistet.
Insgesamt meldeten sich circa 3.700 Personen für das Hitzetelefon an. Das durchschnittliche 
Alter der Anrufenden lag bei 83 Jahren. Die Altersgruppe der 75- bis 84-Jährigen hat das 
Hitzetelefon am häufigsten in Anspruch genommen bei einer Altersspanne von 47 bis  
104 Jahren. Mit einem Anteil von 63 Prozent waren weibliche Ratsuchende häufiger vertreten.
Hitzetelefon
Kostenlose Beratung und Information bei 
Sommerhitze – melden Sie sich an!
0221 221-34347
T elefonische Beratung bei Sommerhitze
1. Melden Sie sich beim Bürgertelefon 
an – am besten jetzt schon.
2. Das Gesundheitsamt ruft Sie zurück 
und führt eine Erstberatung durch.
3. Bei offiziellen Hitzewarnungen für  
Köln werden Sie telefonisch informiert  
(zwei Anrufversuche).
Das Gesundheitsamt informiert Sie in 
diesem kostenfreien Angebot über 
 allgemeine und individuelle Maßnahmen 
zum gesundheitsförderlichen Verhalten 
bei Hitze.
Stadt Köln – Gesundheitsamt
Klima und Prävention
Neumarkt 15 – 21, 50667 Köln
Anmeldung Hitzetelefon
T elefonisch beim Bürgertelefon:
T: 0221 221-34347
Montag bis Freitag: 7 bis 18 Uhr
Per Mail:
KlimaUndPraevention@stadt-koeln.de
Per Onlineformular:
www.stadt-koeln.de/hitzetelefon
Abbildung 6: Vorder- und Rückseite der Postkarte zum Kölner Hitzetelefon

32
Abbildung 7: Auswertung Beratungsinhalte Hitzetelefon
Die Beratung umfasste Tipps zur Verhaltensprävention bei Hitze vor dem  Hin tergrund 
der Lebens- und Wohnsituation der Ratsuchenden sowie des individuellen 
Gesundheitszustandes.
Mit Personen, die Informationen über Hitzewarnungen des Deutschen Wetterdienstes 
(DWD) erhalten wollten, wurde besprochen, wie diese bezogen werden können. Zudem 
wurde eine Information per E-Mail angeboten sowie ein erneuter Anruf, wenn diese 
Zugangswege nicht umsetzbar waren. Im Jahr 2024 wurden an 4 Tagen Hitzewarnungen 
durch den DWD ausgegeben. An diesen Tagen wurden circa 1.200 Personen per E-Mail 
beziehungsweise telefonisch kontaktiert. Die Resonanz der Bürger*innen auf das Angebot 
Hitzetelefon war sehr positiv. Ältere  Per sonen fühlten sich gut informiert und seitens der 
Stadt Köln wahrgenommen.
„1a Aktion! Danke an alle Mitarbeiter und 
 Kolleginnen. Wir alten Leute  fühlen uns oft abge-
hängt und dass man an uns denkt, ist wunderbar. “
„
Da fühlt man 
sich so richtig 
zur Stadt 
gehörig. “
„Sie geben mir 
das Gefühl, nicht 
alleine gelassen zu 
werden. “
„ Ich bedanke mich. Das ist schon sinnvoll, wenn 
man sich vorbereiten kann. Ich versuche das 
alles zu beherzigen, was Sie mir gesagt haben. “

33
4.4.2 Hitzespaziergänge zur Erstellung von lokalen Hitzespickzetteln
Der „Hitzespickzettel“ ist eine praktische und niederschwellige Maßnahme zur Unter-
stützung der Bevölkerung während heißer Tage. Insbesondere ältere Menschen legen 
 großen Wert auf analoge Informationsmaterialien. Daher werden kompakte Faltkarten,  
die sogenannten „Hitzespickzettel“ , für verschiedene Kölner Stadtviertel erstellt.
Im Jahr 2024 wurden die ersten Ausgaben für die Stadtteile Köln-Agnesviertel und Köln- 
Severinsviertel fertiggestellt. Die Taschenkarte dient als Orientierungshilfe innerhalb des 
 jeweiligen Stadtviertels und weist auf kühle Rückzugsorte sowie lokale Erfrischungspunkte hin. 
Sie enthält:
• Stadtpläne mit schattigen Alleen, Sitzmöglichkeiten, Trinkwasser- und Toilettenstandorten 
sowie weiteren lokalen Besonderheiten,
• Informationen zum Thema Hitze und Gesundheit, darunter die elf wichtigsten Hitzetipps,
• eine Übersicht relevanter lokaler Notrufnummern, darunter Apotheken und weitere 
 wichtige Anlaufstellen,
• Hinweise auf zusätzliche Angebote wie das Hitzetelefon und den Hitzeknigge.
Die Erstellung des Hitzespickzettels basiert auf einer systematischen Kartierung kühler 
Orte innerhalb der jeweiligen Stadtviertel. Für die Kartierung der zwei Stadtviertel wurde 
eine  Kooperation zwischen älteren Menschen und Studierenden aufgebaut, die in kleinen 
 Gruppen „Hitzespaziergänge“ durchgeführt und kühlende Orte identifiziert haben.
Im Agnesviertel erfolgte dies durch die Initiative der Seniorenvertretung Köln- Innenstadt 
in Kooperation mit dem SeniorenNetzwerk Neustadt-Nord sowie mit Studierenden der 
 Katholischen Hochschule NRW. Für den „Hitzespickzettel Köln-Severinsviertel“ war 
auch die Seniorenvertretung Köln-Innenstadt, das SeniorenNetzwerk Neustadt-Süd und 
 Studierende der Technischen Hochschule Köln, Fakultät für Angewandte Sozialwissen-
schaften, unterwegs. Die Auswertung der kartierten Standorte und die Erstellung der 
 Faltkarte fanden im Rahmen des Kölner Hitzeaktionsplans statt.
Die Verteilung der Hitzespickzettel erfolgt über Veranstaltungen im jeweiligen Stadt-
viertel sowie durch lokale Multiplikator*innen. Die Resonanz der Bevölkerung ist durchweg 
positiv. Allerdings stellt die Organisation der Kartierung eine erhebliche Herausforderung 
dar, da diese von engagierten Einzelpersonen selbst initiiert und umgesetzt werden muss. 
Dies führt zu erheblichen Qualitätsunterschieden in den Ergebnissen. Das Umwelt- und 
 Verbraucherschutzamt prüft abschließend auf Plausibilität und eine einheitliche Darstellung.

34
Die Produktionskosten für einen Hitzespickzettel sind finanziell vertretbar. Eine flächen-
deckende Ausweitung auf alle Stadtviertel stellt jedoch vor allem eine personelle Heraus-
forderung dar. Sowohl die Auswertung und Erstellung der Karten als auch die Organisation 
und Durchführung der Spaziergänge erfordern einen erheblichen Zeitaufwand. Eine nach-
haltige Umsetzung ist daher nur mit einer gut koordinierten und personell unterstützten 
 Struktur möglich, um die 
Qualität der Kartierungs-
ergebnisse langfristig zu 
gewährleisten.
Das Interesse an einer 
Erweiterung der Hitze-
spickzettel auf weitere 
Stadtteile ist dennoch 
groß. In den Stadtvierteln 
 Ehrenfeld, Eigelstein-/
Kunibertsviertel, Porz 
und Deutz fanden bereits 
zusätzliche Hitzes-
paziergänge zur Identifi-
kation kühler Orte statt.
Abbildung 8: Der Hitzespickzettel Köln-Agnesviertel und Köln-Severinsviertel
Cellitinnen-Severinsklösterchen  
Krankenhaus der Augustinerinnen
Jakobstraße 27 – 31, 50678 Köln
T: 0221 3308-0 
www.severinskloesterchen.de/
st-agnes-koeln
1
Kartäuserkirche – 
Evangelische Gemeinde Köln 
Kartäusergasse 7, 50678 Köln
T: 0221 17043655
www.kartaeuserkirche-koeln.de
2
St. Severin – Kath. Kirche
Im Ferkulum 29, 50678 Köln
T: 0221 9318420
www.sankt-severin.de
3
City-T oilette Severinswall
Severinswall 13, 50678 
5
Johanneshaus Haus des Johannes-
bundes e.V.
Annostraße 11, 50678 Köln
T: 0221 93122110
www.johannesbund.de/ 
informationen-übersicht
6
Bürgerhaus Stollwerck
Dreikönigenstraße 23, 50678 Köln
T: 0221 9911080 
www.buergerhausstollwerck.de
7
TH Köln –Campus Südstadt
Ubierring 48, 50678 Köln
8
Vringstreff e.V. 
Im Ferkulum 42, 50678 Köln
Öffnungszeiten: 
Mo./Mi./Do. 9 – 17 Uhr,  
Di. 9 – 14:30 Uhr, Fr. 9 – 12 Uhr 
T: 0221 2785655
www.vringstreff.de
4
Standorte
Dreikönigenstr.
Severinswall
Severinswall
Alteburger Str. An d. Bottmühle
Trajanstr.
Maternusstr.
Elsaßstr.
Lothringer Str.
Kartäuserwall
Kartäusergasse
Brunostr.
Brunostr.
Im Ferkulum
Silvanstr.
Corneliusstr.
Severinstr.
Achterstr.
Severinstr.
Metzer Str.
Mainzer Str.
Biberstr.
Biberstr.
Buschgasse
Zugasse
Im Zollhafen
Zwirnerstr.
Karl-Korn-Str.
Jean-Jülich-Weg
Annostr.
Annostr.
Seyengasse
Landsbergstr.
Josephstr.
Im Dau
Mechtildisstr.
Rosenstr.
Rosenstr.
Im Sionstal
Quentelstr.
Jakobstr.
Bayenstr.
Bayenstr.
Ubierring
Ubierring
Ubierring
Sachsenring
Karolingerring
Bürgerhaus
Stollwerck
TH Köln
Campus
Südstad
St. Severin
Bayenturm
Ulrepforte
Kranhäuser
Rhein
Rheinau-
hafen
Trude-Herr-
Park
Park am
Ubierring
Von-Stein-
Park
Chlodwigplatz
       Harry-Blum-
Platz
Karl-Berbuer-
Platz
Landsbergstr.
Krankenhaus
Severins-
klösterchen
Kartäuser-
kirche
SEVERINSVIERTEL
Ulrichgasse
Kart
äuserhof
Achterstr.
An St. Katharinen
Isabellenstr.
Tel-Aviv-Str.
Kartäuserwall
Dreikönigenstr.
U
U
Jüli
Jüli
U
U
ude-H
de
B b
B
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tr.
1
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3
1
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erck
k
7
h
M
B
U
U
2
tä
4
5
Legende
Sitzmöglichkeiten
im Schatten
Schattige Allee
(Kostenlose)
Trinkmöglichkeit
Apotheke
(Kostenlose)
Toilette
(Kostenlose)
barrierefreie Toilette
Brunnen
Kühler Ort
H
       H
     H
A
4
100 m
N
Köln Severinsviertel
Kirche St. Agnes
Neusser Platz 18, 50670 Köln
T: 0221 7880750
Familienbildungsstätte  
St. Agnes
T: 0221 7753460
www.gemeinden.erzbistum-koeln.de/
st-agnes-koeln
1
Thomaskirche 
Neusser Wall 61, 50668 Köln
T: 0221 733573 
www.thomaschristuskirche-koeln.de
2
Lentpark – Hallenbad
Lentstraße 30, 50668 Köln
Öffnungszeiten: 
Mo.: geschlossen 
Di.: 16 bis 22 Uhr
Mi. bis Fr.: 6:30 bis 22 Uhr
Sa. bis So.: 9 bis 21 Uhr
T: 0221 27918010
www.koelnbaeder.de 
3
Alte Feuerwache Köln, 
Kulturzentrum
Melchiorstraße 3, 50670 Köln
T: 0221 97315510
Bürgerzentrum Feuerwache
T: 0221 9731550
www.altefeuerwachekoeln.de
5
KAB Deutschlands e. V. 
Bernhard-Letterahaus- 
Straße 26, 50670 Köln
6
Katholische Hochschule 
Nordrhein-Westfalen
Wörthstraße 10, 50668 Köln
4
Standorte
Krefelder Wall
Ewaldistr.
Melchiorstr.
Melchiorstr.Balthasarstr.
Balthasarstr.
Lupusstr.
Balthasarstr.
Kasparstr.
Aquinostr.
Krefelder Str.
Krefelder Str.
Maybachstr.
Sudermanstr.
Lübecker
Str.
Krefelder Wall
Wevelinghovener Str.
Bernhard-
Letterhaus-Str.
Innere Kanalstr.
Amsterdamer 
Str.
Hansaring
Neusser Str.
Neusser Str.
Neusser Str.
Weißenburgstr.
Belfortstr.
Sedanstr.
Clever Str.
Clever Str.
Mevissenstr.
Worringer Str.
Oppenheimstr.
Elsa-Brändström-
Str.
Wörthstr.
Wörthstr.
Neusser Wall
Stormstr.
Neusser Wall
Blumenthalstr. Blumenthalstr.
Hülchrather Str.
Lentstr.
Lentstr.
Niehler Str.
Niehler Str.
Nikolaus-Groß-Str.
Prälat-Otto-Müller-
Platz
Suderman-
platz
Ebertplatz
Neusser
Platz
Reichensperger-
       platz
Bastei
Thomas-
kirche
Pfarrzentrum
St. Agnes
Arbeits-
gericht
St. Agnes
St. Gertrud
Theodor-
Heuss-Park
Hilde-Domin-Park
Lis-Böhle-
Park
Lohsepark
Kleingarten-
siedlung Rosengarten
Eis- und
Schwimmstadion
Ringturm
Theodor-Heuss-Ring
Theodor-Heuss-Ring
Schillingstr.
RiehlerStr.
Sedanstr.
Konrad-Adenauer-Ufer
AnderMünze
Riehler Str.
Fontanestr.
Ober-
landesgericht
Ober-
landesgericht
InnereKanalstr.
AGNESVIERTEL
Wickrath
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Merlostr.
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1
S
6
n
n
Sitzmöglichkeiten
im Schatten
Legende
Schattige Allee
(Kostenlose)
Trinkmöglichkeit
Apotheke
(Kostenlose)
Toilette
(Kostenlose)
barrierefreie Toilette
Schwimmbad
Kühler Ort
g
100 m
N
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 2
E
S
3
4
5
Köln Agnesviertel

35
4.5 Vorbereitung der Gesundheits- und Sozialsysteme
4.5.1 Vor Ort-Schulungen in Einrichtungen der stationären Altenpflege
Das Schulungsangebot durch Ärztinnen 
des Gesundheitsamtes zu medizinischen 
und  p flegerischen Besonderheiten in der 
Ver sor gung der Bewohner*innen von 
 stationären Altenpflegeeinrichtungen 
während der Hitzeperioden wurde in 2024 
fortgesetzt. Die Schulungen dienten der 
Sensibilisierung und dem Wissensaufbau 
der Beschäftigten als Multiplikator*innen 
sowie der konkreten Planung und Umsetzung 
von Maßnahmen in den Einrichtungen.
Zu den Themenschwerpunkten gehörten die Wahrnehmung von und der Umgang mit Hitze als 
Gesundheitsrisiko, auch im Hinblick auf den Schutz der Mitarbeitenden. Ein zentraler  A spekt 
war die Erstellung und Fortführung von einrichtungsbezogenen Hitzeschutzplänen unter 
 Verweis auf die modularen Arbeitshilfen des Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG.NRW).
Insgesamt konnten mit den Schulungen 20 Einrichtungen im gesamten Stadtgebiet erreicht 
werden.
Abbildung 9: Schulung in einer Pflegeeinrichtung
Abbildung 10: Anzahl der in 2023/2024 durchgeführten Schulungen in stationären Pflegeeinrichtungen  
pro Stadtbezirk (n=20).

36
4.5.2 Befragung zum Hitzeschutz in Kindertagesstätten
Die Hitzeaktionsplanung 2024 widmete sich verstärkt (Klein-)Kindern, da diese besonders 
hitzeempfindlich sind. Aufgrund ihrer nicht ausgereiften Temperaturregulierung, ihres 
 geringen Bewusstseins für Verhaltensanpassungen und ihres hohen Bewegungsdrangs sind 
sie auf die Unterstützung Erwachsener angewiesen – insbesondere bei der Flüssigkeits-
zufuhr. Gleichzeitig verbringen sie einen Großteil des Tages in Kindertagesstätten.
Die in 2023 begonnene Online-Befragung von Einrichtungsleitungen zur Hitzebelastung 
in städtischen Kindertagesstätten wurde in 2024 mit dem Ziel einer Vollerhebung auf die 
Kindertagesstätten in freier Trägerschaft ausgeweitet. Sie wurde um qualitative Interviews 
mit Einrichtungsleitungen und Beschäftigten in ausgewählten Stadtteilen und Sozia lräumen 
ergänzt und im Rahmen einer Masterarbeit von einer Studentin des Geographischen 
 Institutes der Universität Bonn ausgewertet.
Die Resonanz auf die Online-Befragung war sehr hoch. In die Auswertung aufgenommen 
wurden alle vollständig ausgefüllten Fragebögen (64,4 Prozent Kitas in städtischer Träger-
schaft und 47,5 Prozent Kitas in freier Trägerschaft). Gefragt wurde nach dem Ausmaß der 
empfundenen Hitzebelastung für Mitarbeitende und Kinder der jeweiligen Einrichtung, 
dargestellt auf Seite 37 nach Stadtteilen und Trägerschaft. Zudem wurde untersucht, welche 
Herausforderungen sich daraus ergeben, welche Bewältigungsstrategien bereits genutzt 
werden und welcher Handlungsbedarf gesehen wird, um die Auswirkungen  extremer 
 Temperaturen zu minimieren.
Die Ergebnisse verdeutlichen, dass Hitzebelastungen in den Einrichtungen ein erhebliches 
Problem darstellen. Die Forschungsarbeit hebt die zentrale Bedeutung des Hitzeschutzes 
für die Gesundheit von Kindern und Mitarbeitenden hervor. Nahezu alle  Einrichtungen 
 sprechen sich für bauliche Maßnahmen zur Verschattung aus, wobei natürliche 
 Anpassungsstrategien wie Dach- oder Fassadenbegrünung, schattenspendende Bäume 
und die Begrünung von Außenflächen gegenüber technischen Lösungen wie Klimaanlagen 
bevorzugt werden.
Im kommenden Jahr sollen nun basierend auf den Ergebnissen der Arbeit gemeinsam 
mit den Trägern geeignete Maßnahmen abgeleitet und zudem Schulungsangebote für 
Mit arbeitende umgesetzt werden. Zur Vermittlung gesundheitsbezogener Inhalte und 
 Kompetenzen mit Hitze sollen den Einrichtungen Materialien zur Verfügung gestellt werden.
Seit 2024 werden Temperaturmessungen in allen Gruppenräumen der 212  städtisch 
 betriebenen Kindertageseinrichtungen durchgeführt. Dabei kommen einfache Thermo meter 
ohne Datenspeicher zum Einsatz, deren Werte von den Erziehenden manuell mit  Uhrzeit 
dokumentiert und fotografisch festgehalten werden. Ab einer Raumtemperatur von über 
35°C gilt laut Arbeitsstättenverordnung, ein Raum als ungeeignet für die Arbeit (Arbeits-
stättenregel ASR A3.5 Raumtemperatur vom Juni 2010). Die Messungen sollen in den 
 kommenden Jahren fortgesetzt und auf Küchen sowie das Leitungsbüro erweitert werden.
 
 
Maßstab 1 : 200 000 
 Gefühlte Hitzebelastung befragter Kitas
Gar nicht belastet 
Wenig belastet 
Mittelmäßig belastet 
belastet 
Deutlich belastet 
belastet 
Sehr belastet
Stadtteilgrenzen 
Interviewstandorte 
Keine Daten 
Städtische Einrichtungen 
Freie Einrichtungen 
Karte 2 – Hitzebelastung der Mitarbeitenden 
Karte 4 – Hitzebelastung der Mitarbeitenden Karte 5 – Hitzebelastung der Kinder 
Karte 3 – Hitzebelastung der Kinder 
Datenquelle: Eigene Darstellung, 2024 mit Daten vom Projekt „Hitzeschutz in Kölner 
Kindertagesstätten“ (Stand 2024); Kartengrundlage: Offene Daten Köln  
Stadtbezirke Köln (Stand 2024) https://www.offenedaten-koeln.de/dataset/stadtbezirke-köln,  
Stadtteile Köln (Stand 2024) https://www.offenedaten-koeln.de/dataset/stadtteile-köln,  
(letzter Aufruf 10.12.2024) 
Untersuchungsgebiete

37
Abbildung 11: Auswertung der Befragung zur gefühlten Hitzebelastung der Kindertagesstätten in Köln in 
 städtischer und freier Trägerschaft
 
 
Maßstab 1 : 200 000 
 Gefühlte Hitzebelastung befragter Kitas
Gar nicht belastet 
Wenig belastet 
Mittelmäßig belastet 
belastet 
Deutlich belastet 
belastet 
Sehr belastet
Stadtteilgrenzen 
Interviewstandorte 
Keine Daten 
Städtische Einrichtungen 
Freie Einrichtungen 
Karte 2 – Hitzebelastung der Mitarbeitenden 
Karte 4 – Hitzebelastung der Mitarbeitenden Karte 5 – Hitzebelastung der Kinder 
Karte 3 – Hitzebelastung der Kinder 
Datenquelle: Eigene Darstellung, 2024 mit Daten vom Projekt „Hitzeschutz in Kölner 
Kindertagesstätten“ (Stand 2024); Kartengrundlage: Offene Daten Köln  
Stadtbezirke Köln (Stand 2024) https://www.offenedaten-koeln.de/dataset/stadtbezirke-köln,  
Stadtteile Köln (Stand 2024) https://www.offenedaten-koeln.de/dataset/stadtteile-köln,  
(letzter Aufruf 10.12.2024) 
Untersuchungsgebiete 
Städtische Einrichtungen
Freie Einrichtungen

38
4.5.3 Informationsmaterial für Schulen
Im Jahr 2024 wurde für das  Lehrper sonal an Schulen die Informationsbroschüre 
 „Gesundheitsrisiko durch Hitze und UV-Strahlung“ sowie ein Poster zur  Sensibilisierung und 
zum Aushang in Schulen entwickelt. Die Materialien vermitteln grundlegende  In formationen 
zur Bedeutung der Hitzewarnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) sowie zum 
UV-Schutz und UV-Index. Dabei  wer den die Auswirkungen von Hitze und  UV-S trahlung auf 
den  menschlichen Körper  detailliert erläutert. Darüber hinaus  enthalt en die Informations-
materialien spezifische Handlungsempfehlungen für Schulen, darunter Maßnahmen zur 
Vorbereitung auf Hitzeperioden sowie konkrete Schritte, die während einer  Hitz ewarnung 
und in Abhängigkeit vom UV-Index umgesetzt werden sollten.
Die Verteilung erfolgte zunächst in digitaler Form über das Amt für Schulentwicklung per 
E-Mail an alle Kölner Schulen. Auf Anfrage wurden zudem Druckexemplare postalisch 
 versandt. Die  Un terlagen können auf dem Hitzeportal der Stadt Köln heruntergeladen werden.
Gesundheitsrisiko durch 
Hitze und UV-Strahlung 
Informationen für Schulen
Welche Maßnahmen sollten in  Schulen 
während einer Hitzewarnung und abhängig 
vom UV-Index ergriffen werden?
Trinkmenge erhöhen 
Um einem Flüssigkeitsmangel vorzubeugen,  werden die 
Schüler*innen und Lehrkräfte motiviert, aus reichend zu 
trinken. Es werden Möglichkeiten geschaffen, während 
des Unterrichts zu trinken, T rinkpausen werden ein-
gelegt, besonders im Sportunterricht (vor, während und 
nach dem Sport) und es wird eine  Auffüllmöglichkeit für 
T rinkflaschen bereitgestellt. Zu bevorzugen sind kalte, 
aber nicht eiskalte Getränke, am besten Mineralwasser 
oder Fruchtsaftschorlen (3:1; 3 T eile Wasser: 1 T eil Saft).
Schulessen
Anpassung des Speiseplans bei hohen T emperaturen. 
Bevorzugung von leicht verdaulichen Speisen mit 
hohem Wasser- und Mineralstoffgehalt (besonders 
Gemüse, Obst oder mageres Fleisch und Fisch).
Lüftungskonzept erstellen 
Das Gebäude in den  frühen Morgenstunden und 
nachts (wenn dies gefahrlos möglich ist) durch Öffnen 
aller Fenster durchlüften. Tagsüber die Fenster ver-
schatten und bis auf kurzes Lüften zur Absenkung der 
CO2-Konzentration überwiegend geschlossen halten.
Kühle Räume nutzen 
Vor allem während des Nachmittags auf Unterrichts-
räume ausweichen, die weniger hitzebelastet sind. 
Für Pausen im Freien/auf dem Schulhof sollten 
 ausreichend Schattenplätze zur Verfügung stehen.
Konsequenter Sonnenschutz 
Schutz vor Sonnenbränden durch Sonnenbrille, 
Sonnencreme mit ausreichendem Schutzfaktor 
und geeignete leichte (langärmlige) Kleidung, 
 Kopf bedeckung tragen – auch beim Schulsport.
Risikopersonen im Bewusstsein haben
Besonders auf Schüler*innen und Mitarbeiter*innen 
mit Vorerkrankungen, Dauermedikation sowie auf 
Schwangere achten.
Sport bei Hitze 
Körperliche Betätigungen, insbesondere im Bereich 
des Schulsports, sollten der Hitze angepasst werden 
und wenn möglich an verschatteten, kühlen Orten 
stattfinden.
Bei Hitzewarnungen müssen gegebenenfalls geplante 
Sportveranstaltungen hinterfragt, beziehungsweis 
verlegt werden. Vorsicht ist bei Ausdauer- und Mann-
schaftssportarten geboten. Die Sportschüler*innen 
sollten beim T raining nicht an ihr Limit gehen.
Es sollte eine atmungsaktive und luftige Kleidung 
 getragen werden, bei Sport im Freien zusätzlich 
 Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor und 
eine Kopfbedeckung. Zusätzliche (T rink-)Pausen im 
Schatten sind wichtig, ebenso eine Ruhephase nach 
der Anstrengung.
Lehrer*innen sollten die Schüler*innen gut 
 beo bachten und die Belastung bei Schwäche, 
 Übelkeit oder Schwindel abbrechen. Bei Überhitzung 
kann ein nasses Handtuch helfen.
Maßnahmen in Abhängigkeit vom  
UV-Index anpassen.
Kontakt
Stadt Köln – Gesundheitsamt
Neumarkt 15 – 21, 50667 Köln
klimaundpraevention@stadt-koeln.de
Stadt Köln – Umwelt- und Verbraucherschutzamt
Willy-Brandt-Platz 2, 50679 Köln
57-hitzeaktionsplan@stadt-koeln.de
Abbildung 12: Informationsmaterial für Schulen

39
4.6 Forschungsprojekte
4.6.1 „Hitzeheldinnen“ – Ein Masterprojekt der Katholischen Hochschule NRW
Ein 18-monatiges Forschungsprojekt
Studierende der katho NRW: Alissa Bosch, Julia Ernst, Judith Henneken, 
Konstantina Saliou, Marie Terhalle und Lara Zimmermann
Begleitungsdozierende: Prof. Dr. Panreck und Prof. Dr. Schönig.
In Unterstützung der Stadt Köln als Bildungspartner
Hitzeheld*innen: Informationen zum Hitzeschutz für Kölner Familien 
mit Kindern von 0 bis 3 Jahren
Kleinkinder stellen eine besonders hitzevulnerable Zielgruppe dar. 
 Gleichzeitig ist Nippes ein stark von Hitzebelastungen betroffener Stadtbezirk. Mit dieser 
Problematik haben sich sechs Masterstudierende der Katholischen Hochschule NRW  
(katho NRW), Standort Köln, im Rahmen eines 18-monatigen Forschungsprojektes 
 beschäftigt. Von zentraler Relevanz ist dabei die Frage, inwiefern ein zielgruppengerechter 
Zugang zu Informationen zum Hitzeschutz von Kleinkindern für Familien im Stadtbezirk 
Nippes gelingen kann.
Für die Erarbeitung des Zugangskonzeptes untersuchten die Studierenden als 
 „Hitzeheld*innen“ , welches Wissen bei den Familien bereits zum Thema Hitzeschutz bei 
Klein kindern v orhanden ist und wie dieses im Alltag umgesetzt wird. Dazu wurden die 
 qualitativen Erhebungsmethoden der aktivierenden Befragung und der  teilnehmenden 
Beobachtung kombiniert. Die Erhebungen fanden in sechs Durchgängen auf fünf 
 verschiedenen Spielplätzen in Nippes statt, wobei die Wochentage und Uhrzeiten variierten. 
Bei den Erhebungen wurde zudem ein Informationsstand mit Give-Aways und Informations-
materialien aufgestellt.

40
Für einen gelingenden Zugang zur Zielgruppe sind vor allem das Setting, das Wetter sowie 
die Mobilität und Flexibilität der Hitzeheld*innen von großer Bedeutung. Insbesondere 
die  niedrigschw ellige Gestaltung des Standes und die Give-Aways zogen die Zielgruppe 
 erfolgreich an. Durch die offene Gestaltung des Informationsstandes konnten die Familien 
selbst entscheiden, welche Inhalte sie in welchem Umfang aufnehmen möchten. Zudem 
wurde deutlich, dass eine Präsentation der Hitzeschutzinformationen in Bewegung besonders 
gut aufgenommen wird. Jede der Begegnungen wurde abschließend durch ein Geschenk 
oder Angebot beendet, wodurch die Informationsaufnahme positiv abgerundet wurde. Die 
 Ergebnisse wurden beim Runden Tisch Hitzeaktionsplanung am 22.01.2025 vorgestellt.
Abbildung 13: Informationsstand der Hitzeheld*innen im Rahmen eines Masterprojektes der katho NRW

41
4.7 Veranstaltungen und Fachvorträge
Im Verlauf des Jahres 2024 wurden zahlreiche Vorträge und Interviews zum Kölner Hitze-
aktionsplan einer breiten (fach-)öffentlichen Zielgruppe präsentiert. Darüber hinaus nahm 
das Team an einer Vielzahl von lokalen sowie überregionalen Fachveranstaltungen teil.
Auf lokaler Ebene werden die Maßnahmen des Hitzeaktionsplans regelmäßig in verschiedenen 
Arbeitskreisen in den Kölner Stadtbezirken vorgestellt. Zudem stoßen die Ergebnisse der 
 Kölner Hitzeaktionsplanung auch auf Landes- und Bundesebene auf großes Interesse. 
So wurde beispielsweise an Vernetzungstreffen zur kommunalen Hitzeaktionsplanung in 
 Nordrhein-Westfalen sowie an Veranstaltungen zur Erstellung kommunaler Arbeitshilfen 
 teilgenommen, die regelmäßig vom LZG.NRW organisiert werden.
Weitere Fachvorträge, die vom Umwelt- und Verbraucherschutzamt sowie  
dem Gesundheitsamt auf Fachveranstaltungen gehalten wurden, sind im 
 Folgenden aufgeführt:
• Stadtteilkonferenz Porz-Mitte/Urbach, Vortag Maßnahmen Hitzeaktionsplan  
(28. Februar 2024)
• BZgA Austausch mit Gesundheitsämtern zur „Umsetzung des Hitzeaktionsplans in der 
Großstadt“ , digitaler Vortrag (11. April 2024)
• Bezirksarbeitsgemeinschaft Seniorenpolitik in Porz,  
Vortrag „Spitze bei Hitze – Hitzeaktionsplanung in Köln“ (18.April 2024)
• Fachtag „Hitze + Ältere“ – Aktionsbündnis Klimawandel und Gesundheit 
 Baden-Württemberg, digitaler Vortrag (05. Juni 2024)
• Austauschtreffen Kommunale Klimagesundheitsförderung (KliKom) Berlin,  
Vortrag Hitzeaktionsplanung in Köln (20.Juni 2024)
• Konferenz mit Kölner Sozialraumkoordinator*innen, Vortag Maßnahmen  H itzeaktionsplan 
(15. August 2024)
• Wohncafé Ehrenfeld, Vortrag „Spitze bei Hitze – Hitzeaktionsplanung in Köln“  
(28. August 2024)
• Un:box cologne – Kickoff Veranstaltung, Vortag Maßnahmen Hitzeaktionsplan  
(06. September 2024)
• Gesundheitswoche für Mitarbeitende der Akademie Köln, digitaler Vortrag 
(18. September 2024)
• Extremwetterkongress und Klimamanagementtagung in Hamburg, Workshop zum Kölner 
Hitzeaktionsplan (25 – 27. September 2024)
• „Der ältere Mensch – Patientensicherheit für ältere und hochaltrige Menschen“  
Online-Kammersymposium der Ärztekammer Nordrhein, digitaler Vortrag  
(27. September 2024)
• Auftaktworkshop zum Integrierten Klimaanpassungskonzept, Köln (20. November 2024)

42
Neben Fachveranstaltungen wurden im Jahr 2024 auch Stadt- und Straßenfeste sowie 
einige Großveranstaltungen besucht, bei denen zahlreiche Informationsmaterialien an 
interessierte Bürger*innen verteilt wurden. Öffentliche Veranstaltungen bieten eine hervor-
ragende Gelegenheit, Hitzeschutz direkt und unmittelbar mit den Bürger*innen  
zu kommunizieren.
Neben lokalen Festen, die insbesondere auf die vulnerable Gruppe der älteren Menschen 
ausgerichtet waren, wie dem Aktionstag „Nippes Bewegt“ und den Seniorensommer-
festen, erfolgte im Jahr 2024 ebenfalls die Teilnahme an Veranstaltungen, die gezielt die 
vulnerable Gruppe der Kinder ansprechen. Hierzu zählten unter anderem der Klima Tag im 
Kölner Zoo im April sowie der Weltkindertag im September. Zur bundesweiten Woche der 
Klima wandelanpassung wurde ein Infostand auf dem Wochenmarkt vor der Agneskirche 
aufgestellt und es wurde ein Hitzespaziergang in Kooperation mit der Seniorenvertretung 
Innenstadt durchgeführt, um die neue Faltkarte den „Hitzespickzettel Köln-Agnesviertel“ 
vorzustellen.
Abbildung 14: Un:box cologne – Kickoff Veranstaltung (6. September 2024)

43
Veranstaltungen in 2024
• Kölner Gesundheitsgespräche „Klimakrise Hitzestress“ , 
VHS Forum Köln (09. April 2024)
• Klimatag im Kölner-Zoo (21. April 2024)
• „Nippes Bewegt“ mit einem Auftritt der Band Klabes (29. Mai 2024)
• STRASSENLAND-Festival in Köln (02. Juni 2024)
• Hitzeaktionstag am Tanzbrunnen, Köln (05. Juni 2024)
• NRW-Tag im Rheinauhafen Köln (17./18. August 2024)
• Informationsstand zur bundesweiten Woche der Klimawandelanpassung  
(19. September 2024)
• Weltkindertag am Rheinauhafen (22. September 2024)
Abbildung 17: Weltkindertag 
(22. September 2024)
Abbildung 15: Kölner Gesundheits-
gespräche „Klimakrise Hitzestress“ , 
VHS Forum Köln (09. April 2024)
Abbildung 16: NRW-Tag im Rheinauhafen Köln (17./18. August 2024)

44
5. Ausblick auf das Jahr 2025
Der Kölner Hitzeaktionsplan ist dynamisch ausgerichtet und erfordert eine kontinuierliche 
Aktualisierung und Fortschreibung. Für das Jahr 2025 ist geplant, bewährte Maßnahmen 
weiterzuführen, um ihre langfristige Wirksamkeit zu festigen und eine Evaluierung zu 
ermöglichen. Der Schwerpunkt liegt dabei weiterhin auf besonders vulnerablen Gruppen, 
insbesondere älteren Menschen, (Klein-)Kindern und deren Erziehungsberechtigten 
sowie entsprechenden Multiplikatoren. Um die Erreichbarkeit zielgruppengerecht zu 
ermöglichen, sind wieder Veranstaltungen mit Informationsständen geplant, darunter zur 
Woche der Klimaanpassung, dem Klimatag im Zoo, „Nippes bewegt“ und zu den Kölner 
Gesundheitsgesprächen.
Zur Vorbereitung auf das kommende Jahr wurden die 11 Hitzetipps überarbeitet und in 
neuer Auflage sowohl als Poster als auch im Postkartenformat gedruckt. Zudem wird 
die beliebte Informationsbroschüre „Hitzeknigge“ überarbeitet und im Sommer 2025 als 
aktualisierte Fassung zur Verfügung stehen. Im Jahr 2024 wurden über 6.000 Exemplare 
der Broschüre auf verschiedenen Veranstaltungen und über Multiplikator*innen wie Pflege-
einrichtungen, verschiedene Netzwerke, Vereine und Arztpraxen verteilt, sowie direkt an 
interessierte Bürger*innen durch das Umwelt- und Verbraucherschutzamt versendet.
Der Runde Tisch Hitzeaktionsplanung wird weiterhin regelmäßig stattfinden, bestehend aus 
zwei Vorbereitungstreffen im Frühjahr und einem Evaluationstreffen im Herbst.

45
Abkürzungsverzeichnis
Abbkürzung Begriff
Abb. Abbildung
BfS Bundesamt für Strahlenschutz
DWD Deutscher Wetterdienst
e. V. eingetragener Verein
HAP-Köln Hitzeaktionsplan für Menschen im Alter für die Stadt Köln
IHPH Institut für Hygiene & Public Health (des Universitätsklinikums Bonn)
KAM Klimaanpassungsmanagement
KE Kernelement
km² Quadratkilometer
KV Kassenärztlichen Vereinigung
LZG. NRW Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen
m Meter
NRW Nordrhein-Westfalen
SVK Seniorenvertretung Köln
UBA Umweltbundesamt
UVA Umwelt- und Verbraucherschutzamt Köln
UV Ultraviolettstrahlung
WHO Weltgesundheitsorganisation
ZKA Zentrum KlimaAnpassung
°C Grad Celsius

Kontakt
Stadt Köln
Umwelt- und Verbraucherschutzamt
Willy-Brandt-Platz 2
50679 Köln
57-hitzeaktionsplan@stadt-koeln.de
Die Oberbürgermeisterin
Umwelt- und Verbraucherschutzamt
Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Gestaltung
Zentrale Dienste der Stadt Köln
Bildnachweis
Titel: horstgerlach/iStock.com; Seite 42: © Christian van‘t Hoen; Seite 43: © Constantin Ehrchen
13-St/096-25/57/03.2025

Mitteilung Ausschuss

991 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VIII/57/574 
 
Vorlagen-Nummer 31.03.2025 
 0697/2025 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Gesundheitsausschuss 13.05.2025 
Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 15.05.2025 
 
Jahresbericht 2024 zum Hitzeaktionsplan Köln 
 
Der Rat der Stadt Köln hat am 08.12.2022 die Fortführung der Hitzeaktionsplanung be-
schlossen (Vorlage 2388/2022). Der „Hitzeaktionsplan für Menschen im Alter für die Stadt 
Köln“ (Laufzeit: 01.2019 bis 06.2022) ist daraufhin im Jahr 2023 aus der Projektphase in 
die Verstetigung übergegangen. Sie ist in das Verwaltungshandeln integriert und auf wei-
tere vulnerable Gruppen ausgeweitet worden.  
 
Die Verwaltung wurde beauftragt, jährlich über die Umsetzung der Maßnahmen zu berich-
ten. Die Ergebnisse der Hitzeaktionsplanung aus dem Jahr 2024 sind in dem beigefügten 
Jahresbericht dokumentiert. Dieser wird hiermit zur Kenntnisnahme vorgelegt.   
 
Gez. Wolfgramm 
 
Anlagen:  
 
Anlage 1 Jahresbericht Hitzeaktionsplan Köln 2024

Beratungsverlauf (2)

13.05.2025 Gesundheitsausschuss
TOP 6.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
15.05.2025 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
TOP 7.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0697/2025
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
31.03.2025
Erstellt
06.03.2025 14:14