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2085/2024

Jahresbericht 2023 der Selbsthilfe-Kontaktstelle Köln

Mitteilung Ausschuss 12.08.2024

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Mitteilung Ausschuss

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Ansehen

Anlage 2_Verwendungsnachweis 2023

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Ansehen

Anlage 1 Jahresbericht

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Ansehen

Mitteilung Ausschuss

1328 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
V/503/1 
 
Vorlagen-Nummer 12.08.2024 
 2085/2024 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren 05.09.2024 
Gesundheitsausschuss 10.09.2024 
 
Jahresbericht 2023 der Selbsthilfe-Kontaktstelle Köln 
In der Sitzung des gemeinsamen Unterausschusses Selbsthilfegruppen des Ausschusses für 
Soziales, Seniorinnen und Senioren und des Gesundheitsausschusses am 17.09.2015 wurde 
entschieden, die jeweiligen Jahresberichte der Selbsthilfe-Kontaktstelle Köln als Tagesord-
nungspunkt auch den beiden Fachausschüssen vorzulegen. 
 
Da eine Mitteilung nicht zugleich öffentlich und nicht öffentlich sein kann, wurde der nicht öf-
fentliche gemeinsame Unterausschuss Selbsthilfegruppen mit einer separaten Mitteilungsvor-
lage informiert (2084/2024). 
 
Mit Anlage 1 stellt die Verwaltung den Jahresbericht 2023 der Selbsthilfe-Kontaktstelle Köln 
zur Verfügung. 
 
In Anlage 2 informiert die Kontaktstelle in einem Bericht über die Mittelverwendung hinsichtlich 
der nicht unmittelbar über den Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren und den 
Gesundheitsausschuss geförderten Selbsthilfegruppen im Sozial- und Gesundheitsbereich. 
 
Der Jahresbericht kann auch unter folgendem Link heruntergeladen werden: 
 
Jahresbericht 2023 
 
Gez. Dr. Rau 
 
Anlagen

Anlage 2_Verwendungsnachweis 2023

14141 Zeichen

DER PARITÄTISCHE
SELBSTHILFE-KONTAKTSTELLE
Scibslhilfe-Kontaklstello | Marsilstein 4-6 | 50676 Köln
Stadt Köln
Amt für Soziales, Arbeit und Senioren
Andrea Kreß
Ottmar-Pohl-Platz 1
51103 Köln
Köln
Marsilstein 4-6
50676 Köln
Telefon: 0221/951542-23
Telefax: 0221/951542-42
vvvvw. selbsthilfekoeln.de
Öffnungszeiten:
MO - DO: 9- 12.30 +13-16 Uhr
FR- 9 -12 Uhr
21.05.2024
Bericht der Selbsthilfe-Kontaktstelle
Verwendungsnachweis 2023 (Sockelbetrag und Restmittel)
Fördersummen
Den Kölner Selbsthilfegruppen im Sozial- und Gesundheitsbereich standen im Jahr 2023 
insgesamt 97.007,42 € zur Verfügung. Diese Summe setzte sich wie folgt zusammen:
Förderung durch das Amt für Soziales, Arbeit und Senioren
Über den sogenannten Sockelbetrag erhielten die Gruppen eine Förderung in Höhe von 
9.828,80 €. Ferner standen den Selbsthilfegruppen durch die sogenannten Restmittel 
35.629,00 € zur Verfügung.
Der Übertrag aus 2022 betrug 51.945,74 €. Aufgrund dieser hohen Restsumme wurde eine 
Rückzahlungsforderung in Höhe von 31.945,74 € geltend gemacht, sodass der Übertrag 
abschließend auf 20.000 € reduziert wurde.
Die Förderung durch das Amt für Soziales, Arbeit und Senioren lag damit bei 65.457,80 €.
Förderung durch das Gesundheitsamt • k
Über die sogenannten Restmittel des Gesundheitsamtes standen den Selbsthilfegruppen 
25.994,64 € in 2023 zur Verfügung. Der Übertrag aus 2022 betrug 5.554,98 €.
Die Fördersumme seitens des Gesundheitsamtes lag damit bei 31.549,62 €.
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Verausgaben der Kosten
Von der Fördersumme in Höhe von 97.007,42 € konnten 50 Selbsthilfegruppen sowie die 
Arbeitsgemeinschaft der Selbsthilfe (für übergreifende Aktivitäten, Fortbildung und 
Anschaffungen) profitieren.
Insgesamt wurde ein Betrag in Höhe von 46.325,87 € (anteilig: Gesundheitsamt 28.694,93 
€ und Amt für Soziales, Arbeit und Senioren 17.630,97 €) verausgabt:
• 15% der Verwaltungskosten (10.717,86 €) entfielen hierbei mit 6.818,67 € auf das Amt 
für Soziales, Arbeit und Senioren und mit 3.899, 20 € auf das Gesundheitsamt.
• 4.481,03 € wurden für gruppenübergreifende Aktivitäten, Fortbildungen und 
Anschaffungen (für das Haus der Selbsthilfe)-Über die Arbeitsgemeinschaft 
Selbsthilfe verausgabt.
• 31.126,97 € wurden an 50 Selbsthilfegruppen direkt ausgezahlt. Hiervon sind 8.571,77 
€ über das Amt für Soziales, Arbeit und Senioren sowie 22.555,20 € über das 
Gesundheitsamt finanziert worden.
Die Restsumme der zur Verfügung stehenden Mittel lag damit bei 50.681,55 €.
Selbsthilfewegweiser „Selbsthilfegruppen in Köln von A-Z“
Für die Neuauflage des Selbsthilfewegweisers „Selbsthilfe in Köln von A-Z“ begannen die 
Planungen bereits im Herbst 2023 (geplantes Erscheinungsdatum Frühjahr 2024).
Die Gesamtkosten wurden entsprechend der Kostenvoranschläge mit 25.797,34 € (inkl. 
MwSt.) kalkuliert. Hierbei erfolgte die Verteilung der Kosten wie folgt: Für die Grafikagentur 
9.520,00 € brutto, für das Lektorat 1.546,33 € brutto und für den Druck 14.731,01 € brutto.
Da einige dieser Auftragsarbeiten erst im November/Dezember 2023 durch die Anbieter 
bestätigt werden konnten (und damit eine früheste Rechnungsstellung erst Anfang 2024 
möglich war), wurden die Zuwendungsgeber über den Sachstand informiert. Unserem 
Wunsch nach einem Übertrag der Mittel in 2024 konnte in der Folge entsprochen werden.
Zu relativieren ist daher auch die oben genannte hohe Restsumme. Diese wäre deutlich 
geringer ausgefallen (etwa 24.884,21 €), hätte - wie geplant - der Wegweiser schon in 2023 
abgerechnet . werden können. Die Verwendung dieser Mittel wird nun im 
Verwendungsnachweis 2024 erbracht.
Ausgaben der Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfe
Wie in den Jahren zuvor wurden Verbrauchsmittel für das Haus der Selbsthilfe finanziert, 
Handwerkerrechnungen beglichen sowie kleinere Anschaffungen für das Haus der 
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Selbsthilfe getätigt (siehe beigefügte Aufstellung).
Ferner konnten folgende gruppenübergreifende Fortbildungen durch externe Referenten 
angeboten werden: .
• „Die Gruppenseele stärken" mit Klaus Vogelsänger am 13.05.2023 (Kosten 1.201,90 €)
• „Das Psychodrama und seine Bedeutung, die es auch in Selbsthilfegruppen 
entfachen kann" mit Götz Liefert am 03.11.2023 (Kosten 1.810,00 €).
Für die jährlich stattfindende Informationsveranstaltung zur finanziellen Förderung der 
Selbsthilfegruppen wurde ein Honorar für zwei Schriftdolmetscher verausgabt (insgesamt 
295,00 €).
Gruppenanträge
In 2023 wurden 54 Anträge von Gruppen auf finanzielle Förderung entgegengenommen.
An 50 Selbsthilfegruppen wurden Fördermittel direkt ausgezahlt.
Die vier nicht geförderten Anträge sind auf fehlende Rückmeldungen (2), ein 
zurückgezogener Antrag sowie auf eine Gruppenauflösung zurückzuführen. Die 
Förderinhalte verteilten sich hierbei auf das gesamte mögliche Förderspektrum (siehe 
beiliegende Auflistung). Die Anzahl der Anträge einzelner Gruppen (54) lag damit etwas 
höher als im Vorjahr (47).
Zudem haben sich in 2023 11 Gruppen neu gegründet (2022:16 Gruppen), wovon 8 Gruppen 
erstmalig gefördert wurden Die in diesem Zusammenhang nicht geförderten Gruppen (3) 
hatten keinen Antrag auf Förderung gestellt.
Die Anträge der gruppenübergreifenden Art (AG Selbsthilfe) verringerten sich leicht von 17 
auf 15 Anträge.
Die Gesamtausgaben des Jahres 2022 (26.583,73 €) lagen damit deutlich über den 
Ausgaben aus 2023 (4.481,03 €). Dies hat vor allem mit den vielen Fortbildungen in 2022 
(inkl. Schriftdolmetscher) sowie den Neuanschaffungen einiger Möbel für das Haus der 
Selbsthilfe zu tun.
Dies spiegelt sich auch in der eher geringeren Summe der ausgezahlten Fördermittel in 
Höhe von 46.325,87 € wider, die sich im Vergleich zum Vorjahr verringert hat (2022: 
57.327,70 €).
Zu erwähnen sind an dieser Stelle die eingeplanten und in 2023 nicht verausgabten Mittel 
des Selbsthilfewegweisers in Höhe von ca. 25.797,34 €, die theoretisch von der noch nicht 
verausgabten Fördersumme abgezogen werden, bzw. zu den Gesamtausgaben in Höhe von 
46.325,87 € addiert werden müssten.
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Ebenfalls zu erwähnen ist die - aufgrund der Kostensteigerungen notwendig gewordene 
und in 2023 durch die Zuwendungsgeber bestätigte - Erhöhung der Raummiete von 1.200 € 
auf 1.400 € jährlich.
Neuere Formen des Erfahrungsaustausches
Viele Selbsthilfegruppen sehen sich seit längerer Zeit mit dem Generationenwandel 
herausgefordert, ebenso hat die Corona-Pandemie und die Digitalisierung zu einem 
spürbaren Umbruch in der Selbsthilfeunterstützung geführt.
Um insbesondere jüngere Menschen für in die Selbsthilfe zu gewinnen und auch um etwas 
frischere Formate anzubieten, wurden in 2023 verschiedene Events erprobt.
"Hierzu zählten:
• drei Kegelstammtische am 01. März 2023, 20. Juni 2023 und am 04. Dezember 2023,
• ein Selbsthilfefrühstück am 25. Januar 2023 (Wiederbelebung, gab es bereits vor 
der Corona-Pandemie),
• eine Radtour durch Köln am 03. Juni 2023,
• ein Tischtennistreffen am 11. Juli 2023,
• die offene Bühne „MitGeteilt" für die Kreativen in der Selbsthilfe am 09. November 
2023,
• eine gruppenübergreifende Wanderung im Kölner Umland am 02. September 2023 
sowie .
• ein Weihnachtstreffen am 10. Dezember 2023
Diese Formate wurden insgesamt sehr interessiert und mit Freude von den Teilnehmenden 
angenommen. Kosten entstanden vor allem für die Raummiete und für die Bewirtung der 
Teilnehmenden (siehe beiliegende Auflistung).
Eine Verstätigung der genannten Events in das Folgejahr ist in Teilen geplant (Frühstück 
und Stammtisch, Wanderung und evtl, noch die offene Bühne).
Ziel ist, eine noch höhere Zielgruppe zu erreichen und die Kosten im Sinne der 
wirtschaftlichen Verhältnismäßigkeit einzusetzen. Für das Frühstück und für den 
Stammtisch, für die Wanderung und für die offene Bühne ist diese Verhältnismäßigkeit 
gegeben, da hier sehr viele Menschen teilgenommen haben.
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Teamtage
In der Selbsthilfe-Kontaktstelle gab es einige Mitarbeiter*innenwechsel, bzw. 
Stundenumverteilungen in 2023. Die Stelle der Leitungskraft wurde ebenfalls unterjährig 
gewechselt. Im Juli übernahm der Unterzeichner das Amt von Steven Adam.
Um die damit verbundenen Veränderungsprozesse zu gestalten, fanden in der zweiten 
Jahreshälfte jeweils drei in Eigenleistung erbrachte und durch den Unterzeichner 
moderierte Teamtage (mit jeweils 4 Stunden) statt.
Ziel der Teamtage waren inhaltliche Auseinandersetzungen mit den Veränderungen und 
Herausforderungen im Team sowie in der Selbsthilfelandschaft und Zukunftsplanungen. 
Zum Abschluss dieses Prozesses fand eine Wanderung des Teams im Siegtal statt 
-(Rh ei n s t e i g)- w e l che s-m i t-e i rre rrr-g errre i nsamen Abe nd es se rrb e e n d etwurde;--------------------
30 Jahre Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfe
Zu diesem besonderen Anlass hatte sich das Team der Selbsthilfe-Kontaktstelle ein 
vielfältiges Programm überlegt: .
Neben dem Auftritt des Selbsthilfe-Chors unter der Leitung von Sibylle Hummel stand den 
Anwesenden ein Buffet mit Getränken und eine Geburtstagstorte von der Espressobar von 
Dannen aus Ehrenfeld zur Verfügung (Kosten 1.344,82 €, gesonderter Antrag).
Weiterhin konnten sich die Teilnehmenden über eine Pinnwand mit Erinnerungsstücken & 
Erzählungen über das langjährige Wirken der AG erfreuen sowie über ein Selbsthilfequiz 
mit anschließender Preisverleihung und über einen bunten Wünschebaum.
Die Veranstaltung kann als großer Erfolg gewertet werden. Neben dem gemeinsamen 
Zusammenkommen und Singen (insbesondere „nach“ der Coronapandemie) kamen viele 
neue Gesichter in Kontakt und tauschten sich in lockerer Atmosphäre über ihr Engagement 
in der Gruppe sowie zu gruppenübergreifenden Themen aus. Die Gemeinschaftlichkeit 
stand bei diesem Jubiläum somit im Fokus und brachte die Menschen (wieder) näher 
beisammen.
Ausblick und Fazit
Wie in den Jahren zuvor haben wir mit mehreren Gruppen die Förderanträge gemeinsam 
ausgefüllt. Der Unterstützungsbedarf ist, insbesondere für neue Gruppen und Personen, 
die erstmalig einen Antrag stellen, weiterhin sehr hoch.
Wir sind Anlaufstelle für Gruppen mit eher geringem oder schwankendem Förderbedarf, 
für neue Gruppen und Gruppen in besonderen Situationen, wie z.B. Gruppen, die aktuell 
nicht in der Lage sind in Vorleistung zu gehen, Anträge auszufüllen, Belege in 
ordnungsgemäßer Form vorzulegen sowie Fristen einzuhalten oder ein Gruppenkonto zu
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führen. Schwierig ist in unserer Arbeit nach wie vor, dass bei wechselnden 
Ansprechpersonen oft keine Übergabe stattfindet.
In Absprache mit den Zuwendungsgebern haben wir uns daher darauf verständigt, den 
Antragsvordruck der finanziellen Förderung für unsere Zielgruppe zu vereinfachen und 
verständlicher zu gestalten. ■
Zur finanziellen Förderung wird es in 2024 zudem wieder eine gemeinsame 
Infoveranstaltung für die Selbsthilfegruppen geben, damit die Gruppen eine gute 
Einführung in das Thema erhalten und vorinformiert sind. Auf vielfachen Wunsch soll diese 
Veranstaltung (wie vor der Corona-Pandemie) in Präsenz stattfinden.
Da vermutlich auch das nächste Jahr ein eher herausforderndes und dynamisches Jahr 
werden wird, haben wir unseren inhaltHchen—Sehwer-punkt auf die—Gestaltung der 
Beziehungsqualität in der Selbsthilfe gelegt und eher weniger auf die Quantität unserer 
Angebote. Das Arbeitsmotto hierzu lautet, die Gemeinschaft zu stärken und zwar jetzt.
Zu erwähnen ist auch, dass wir in 2024 mehr in unsere Öffentlichkeitsarbeit investieren 
wollen sowie in unsere zum Teil sehr veraltete und nicht mehr zeitgemäße ÖA-Ausstattung. 
Dies betrifft das Equipment für unseren Infostand und für das Haus der Selbsthilfe.
Ferner soll die Arbeitsgemeinschaft der Selbsthilfe ein neues und lebendiges 
Erscheinungsbild erhalten.
Ein weiteres Ziel ist, mehr in die Aus- und Fortbildung für uns als Mitarbeitende zu 
investieren und uns - insbesondere bzgl. der aktuellen gesellschaftlichen Lage - besser 
aufzustellen. •
Für die hier dargestellten Zwecke würden wir gerne einen Teil der oben angegebenen 
Restsumme verwenden.
Die geförderten Gruppen und der Sprecher*innenkreis der AG Selbsthilfe im Paritätischen 
bedanken sich ausdrücklich für die bisherige Finanzierung und für die tolle Unterstützung 
durch die Stadt Köln.
Der Jahresbericht der Selbsthilfe-Kontaktstelle als fester Bestandteil dieses 
Verwendungsnachweises wird Ihnen nach Erstellung unaufgefordert zugesandt.
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Anlage 1 Jahresbericht

42218 Zeichen

Jahresbericht                 2023

2
Inhaltsverzeichnis
Einleitung ................................................................................................................................................  03
Zahlen und Fakten ...............................................................................................................................  04
Öffentlichkeitsarbeit ...........................................................................................................................  06
Unterstützungsleistungen bei Gruppengründungen ............................................................  09
In-Gang-Setzer Projekt .......................................................................................................................  12
Allgemeine Unterstützungsleistungen ........................................................................................  13
Finanzielle Förderung .........................................................................................................................  14
Koordination der Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfe im Paritätischen Köln ......................  16
Virtuelles Haus der Selbsthilfe .........................................................................................................  20
Kölner Haus der Selbsthilfe ...............................................................................................................  21
Gremien und Arbeitskreise ...............................................................................................................  22
Kontaktbüro P/f_legeselbsthilfe .........................................................................................................  24
Fazit und Ausblick ................................................................................................................................  26

3
Mit dem vorliegenden Jahresbericht unserer 
Selbsthilfe-Kontaktstelle - die einzige Einrichtung 
in der Stadt, die ein umfassendes Informations- und 
Beratungsangebot rund um das Thema Selbsthilfe 
bereitstellt - wird Ihnen ein Gesamteindruck unse-
rer Tätigkeiten im Jahr 2023 und deren Ergebnisse 
vermittelt.
Seit knapp 40 Jahren unterstützen wir Selbsthilfe -
gruppen bei ihrer Arbeit, vermitteln interessierte 
Bürger*innen an bestehende Gruppen und tragen 
auf verschiedenen Ebenen zu einem selbsthilfe -
freundlichen Köln bei.
Unser Team besteht aus quali/f_izierten, hauptamt-
lichen Fachkräften: Sechs Personen haben eine 
Fachausbildung im sozialen Bereich, drei Fachkräf-
te arbeiten in der Verwaltung. Außerdem sprechen 
drei unserer Kolleginnen neben Deutsch auch 
Türkisch. Türkischsprachigen Bürger*innen können 
wir daher unsere Leistungen in ihrer Mutterspra-
che anbieten. Natürlich beraten wir auch weitere 
anderssprachige Selbsthilfegruppen beim Aufbau 
und unterstützen sie bei ihren Aktivitäten.
Die Grundlage unserer Arbeit beruht auf folgen-
den Leitgedanken:
Jeder Mensch verfügt über das Wissen und die 
Kraft, mit einer schwierigen Lebenssituation, 
einer Krankheit oder Behinderung eigenverant-
wortlich und selbstbestimmt umzugehen.
Alle Fähigkeiten, die er* dazu benötigt, sind 
bereits in ihm* angelegt. Dadurch kann jeder 
Mensch seine Situation selber verändern oder 
verbessern.
Innerhalb einer Gruppe, im Austausch mit 
Gleichgesinnten und anderen Betroffenen, kön-
nen sich eigene Möglichkeiten und Selbsthilfe-
Potenziale besser entfalten und weiterentwi-
ckeln.
Aus dieser Haltung heraus richten wir den Fokus 
unserer Arbeit auf vorhandene Kräfte und Fähig-
keiten, nicht auf De/f_izite. Dieser Ansatz gilt für ein-
zelne Ratsuchende genauso wie für Gruppen.
Selbsthilfegruppen sind daher Partner*innen auf 
Augenhöhe. Die Mitarbeiter*innen der Selbsthil-
fe-Kontaktstelle geben ihr professionelles Wissen 
und Erfahrungen an sie weiter, um ihr Selbsthilfe -
engagement und ihre Selbstvertretung zu stärken.
Wir bedanken uns zudem für die langanhaltende 
und vertrauensvolle Unterstützung bei allen be -
teiligten Akteur*innen, insbesondere bei der Stadt 
Köln sowie den Krankenkassen/-verbänden in 
Nordrhein-Westfalen.
Einleitung

4
Information und Beratung
Im Jahr 2023 haben wir 18.178 Kontakte statistisch 
erfasst. Davon waren 4.116 eingehende Kontak -
te und 14.062 ausgehende Kontakte.
Kontakte an Infoständen, Veranstaltungen oder im 
Bereich der Sozialen Medien sind in diesen Zahlen 
nicht erfasst.
Die ausgehenden Kontakte setzen sich wie folgt 
zusammen: 
468 ausgehende Einzelkontakte zu Selbsthilfe -
gruppen und 13.594 ausgehende Kontakte zu 
Selbsthilfegruppen, Bürger*innen oder professio -
nellen Einrichtungen in Form von Einladungen 
zu Treffen, Versand von Protokollen, aktuellen 
Informationen, etc..
Eingehende Kontakte
25,7%
29,1%
44,9%
0,4 %
1.849 (54)  Bürger*innen
1.196 (31) Selbsthilfegruppen
1.056 (155) Prof. Einrichtungen
15 (0) Sonstige
2023
(...)  türkischsprachig
380 persönlich
1.736 telefonisch
2.000 schriftlich
9,2 %
48,6 %
42,2 %
Es suchten uns 109 Bürger*innen persönlich auf, 
wenn sie auf der Suche nach einer Selbsthilfegrup-
pe waren und 27 holten allgemeine Selbsthilfe-
Informationen ein. 
Das Hauptanliegen der persönlichen Kontakte von 
Selbsthilfegruppen war organisatorische Unter -
stützung. Überwiegend wurden wir von Kölner 
Bürger*innen, Selbsthilfegruppen und professio -
nellen Einrichtungen kontaktiert: 3.469 (84,3 %).
Das Hauptanliegen von Selbsthilfe-Interessierten 
und professionellen Einrichtungen war die Suche 
nach Selbsthilfegruppen. Dazu wurden wir von 
1.520 Bürger*innen und von 115 professionel-
len Einrichtungen kontaktiert. 
Die 1.520 anfragenden Bürger*innen verteilten 
sich wie folgt: 
7,9 %
86,6 %
5,5 %
83 in Vertretung
120 Angehörige
1.317 Betroffene
31%
68,7 %
0,3 %
5 Geschlecht unbekannt
471 Männer
1.044 Frauen
Zahlen und Fakten

5
Angefragte Themen
Um einen Eindruck zu vermitteln, welche konkreten Anfragen sich hinter den abstrakten Zahlen der 
Anfrage-Statistik verbergen, ist im Folgenden eine Übersicht der am meisten angefragten Themen 
aufgelistet:
8,4 %
15,2 %
8,8 %
312 Depressionen/ Bipolare Störungen
180 Gewalt/ Missbrauch - Opfer
173 Angst/ Panik / Phobien
  97 AD(H)S  
4,0 %
3,9%   92 Essstörungen 
  82 Corona 
3,7  %
3,4%
  81 Seelische Gesundheit
  75 Einsamkeit/ Freizeit
  70 Familie/ Eltern/ Kind - nicht näher bezeichnet  
  53 Tod/ Trauer4,7 %   
4,5 %
2,6 %
2,6 %
  53 Zwangserkrankungen
Wie im Jahr zuvor ist das Themenspektrum der Depression das am stärksten Nachgefragte.
Gewalterfahrungen, Ängste/Phobien sowie Essstörungen wechseln sich im Jahresvergleich etwas ab, 
gehören aber weiterhin zu den am häu/f_igsten nachgefragten Themen.

6
Neben dem Bekanntmachen der Selbsthilfe-Kontaktstelle Köln ist es unser Ziel, dem Begriff „Selbsthilfe-
gruppe” ein positives Image zu geben, den Bekanntheitsgrad der Selbsthilfegruppen zu erhöhen und 
den Zugang zu den Selbsthilfegruppen zu erleichtern.
Hier eine Übersicht der Aktivitäten im Bereich Öffentlichkeitsarbeit
Überarbeitung und Modernisierung unserer Internetseite im Oktober 2023. Sie ist seitdem unter 
www.selbsthilfe-koeln.de zu erreichen und wurde seit der Überarbeitung 9.172 Mal besucht. Zu der 
ständigen P/f_lege der Internetseite gehören die Aktualisierung zu bestehenden Selbsthilfegruppen, 
Gründungswünschen, Neugründungen, Veranstaltungen von und für Gruppen etc.;
Planung und Beginn der Umsetzung der Neuau/f_lage der Broschüre “Selbsthilfegruppen in Köln von 
A-Z” . Fertigstellung im Frühjahr 2024;
Neuausrichtung des Chors der Kölner Selbsthilfe unter neuer Chorleitung und mit modernisiertem 
Konzept; Auftritte und Presseveröffentlichungen;
P/f_lege des eigenen Facebook-Auftritts www.facebook.com/selbsthilfe.koeln;
Fortführung des Projekts SelbsthilfeNews
der Krankenkassenverbände NRW. Dieser 
Newsletter erscheint im Zwei-Monats-
Rhythmus und wird derzeit an über 1.000 
Abonnent*innen verschickt. Zusätzlich sind alle 
bereits erschienen Ausgaben im Archiv auf www.
selbsthilfe-news.de zu /f_inden;
Öffentlichkeitsarbeit

7
Aktualisierung und Neuaufnahme von Gruppendaten 
im Internetportal Selbsthilfenetz.de;
Regelmäßige Zusendung von Informationsmaterialien an über 130 professionelle Einrichtungen 
zum Auslegen oder zur Weitergabe an Interessierte; Ab Ende des Jahres werden aus Gründen des 
nachhaltigen und bedarfsorientierten Umgangs mit Ressourcen Informationsmaterialien ausschließ-
lich auf Anfrage den Einrichtungen kostenfrei zugesandt; 
Auslage und Aktualisierung von Gruppen-Flyern in den Prospektständern im Eingangsbereich des 
Kölner Hauses der Selbsthilfe;
Pressemitteilungen zu unseren Aktivitäten und zu Gruppengründungstreffen;
Infostand im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kino zeigt Seele“ der Eckhard Busch Stiftung gemein-
sam mit dem Filmhaus Kino Köln am 26.01.2023, 16.03.2023 und 20.04.2023;
Aktionstag "gesund & mobil im Alter" in Kooperation mit dem 13. Kölner Vorsorge-Tag am 29.03. 
2023 im Gürzenich;
Infostand auf dem Heumarkt/Alter Markt im Rahmen des “Kölner Tages des Ehrenamts” am 
03.09.2023.

8
Beteiligung an der Kampagne “NRW bleibt sozial”
Teilnahme an der Großdemonstration am 19.10.2023 mit über 22.000 Protestierenden vor dem 
Düsseldorfer Landtag;
Teilnahme an der von der Kölner Liga der Wohlfahrtsverbänden organisierten Mahnwache auf dem 
Theo-Burauen-Platz am Rathaus am 08.11.2023, als weiterführende örtliche Aktion der Kampagne. 
Teilnahme an der Protestaktion am 28./29.11.2023. Die Selbsthilfe-Kontaktstelle blieb an diesen 
Tagen, wie mehr als 500 andere soziale Einrichtungen auch, geschlossen. Demonstrierende beteilig-
ten sich an einer zentralen Müllsammelaktion (“Wir packen an, damit wir nicht einpacken müssen”).

9
Unsere Unterstützungsleistungen im Bereich Gruppengründung sind vielfältig: Wir beraten 
Initiator*innen, entwickeln mit ihnen gemeinsam Faltblätter, sammeln weitere Interessent*innen auf 
einer Warteliste und stellen den Kontakt untereinander her. 
Darüber hinaus moderieren wir erste Gruppentreffen, entwickeln mit Gruppen tragfähige Strukturen 
und unterstützen diese bei der Öffentlichkeitsarbeit sowie der Suche nach einem geeigneten Raum.
2023 haben wir folgende Gründungen bzw. Gründungsversuche mit unterschiedlichen Aktivitäten 
unterstützt:
1. ACA deutsch/englisch
2. Abschied vom Kinderwunsch
3. Selbsthilfe für Eltern mit ADHS-Kind
4. Leben nach einem Schicksalsschlag
5. Selbsthilfe Narzissmus Köln
6. Verlassene Eltern
7. Alopecia Areata
8. Depressionsgruppe Köln-Nord
9. Long Covis NTC 2. Gruppe
10. Onlinesucht
11. Dual Recovery Anonymous DRA – 
Doppel-Genesung nach Doppeldiagnose
12. BET Bindungs- und Entwicklungstrauma Dünnwald 2
13. Heimweh - Klänge aus der Seele (türkischsprachig)
14. Neurodiversität
15. Borderline
16. PTBS Posttraumatische Belastungsstörung
17. Solist*innen
18. BET Bindungs- und Entwicklungstrauma Innenstadt 1
19. ADHS Elterngruppe von Kindern 5-11 Jahre
20. Aufwind - Für Frauen, die sexuellen Missbrauch oder 
sexuelle Gewalt erlebt haben
Unterstützungsleistungen bei Gruppengründungen

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Gruppen mit folgenden Themen haben sich unabhängig von uns gegründet und sind 2023 in die 
Datenbank aufgenommen worden:
1. Achterbahn Borderline
2. Unsere bunte Familie
3. Stillstand im Darm
4. Väterabend
5. ADHS Erwachsene Betroffene und Angehörige Köln und Umgebung
6. SRA (Sexual Recovery Anonymous)
7. Psychose Selbsthilfegruppe
8. ACA Köln Ehrenfeld
9. Migräne SHG
10. moveyuu Community
11. Männer-/Vätergruppe
12. Die Handicaps
13. Café Spiritualität
14. SHG „Bipolar Köln 2011“

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Folgende Themen wurden 2023 in die Übersicht „Gruppengründungswünsche“ aufgenommen. Aktive 
Gruppengründungsinteressierte wurden beraten und unterstützt. 
Diese Au/f_listung zeigt wieder ein breit gefächertes Themenspektrum der neu gegründeten bzw. in 
Vorbereitung be/f_indlichen Selbsthilfegruppen.
1. Wir schauen nicht mehr weg. NEIN zu emotionalem Missbrauch und 
psych. Gewalt in unserem Umfeld
2. Abstinent Lebende
3. Solist*innen (60+) - Für jung gebliebene kinderfreie Menschen 
ohne biologische Familie
4. Trauer um ein Haustier
5. Künstler*innen mit psychischen Erkrankungen
6. SchmerzLos
7. Schlafapnoe
8. Menschen mit Hirntumoren
9. Narzissmus in Partnerschaftlichen Beziehungen
10. Armutsbetroffenheit
11. Seelische Gesundheit stärken
12. Hochsensibilität bei Frauen
13. Hochsensibilität bei Männern
14. Hochbegabte
15. Mobbing in der Schule (Angehörigengruppe)

12
Seit 2018 beteiligt sich die Selbsthilfe-Kontaktstel-
le am In-Gang-Setzer Projekt, um Gruppengrün-
dungen verstärkt zu unterstützen. So sollen mehr 
Gruppengründungswünsche aufgegriffen und bei 
Bedarf neue Gruppen intensiver begleitet werden. 
Das Projekt In-Gang-Setzer besteht seit 2008 und 
es sind in rund 50 Städten und Kreisen aus sieben 
Bundesländern Selbsthilfe-Kontaktstellen betei-
ligt. 
In-Gang-Setzer*innen sind ehrenamtliche Mit -
arbeiter*innen der Selbsthilfe-Kontaktstellen. Sie 
kommen oft aus Selbsthilfegruppen und werden 
geschult. Sie unterstützen Selbsthilfegruppen in 
Hinblick auf Kommunikation und Organisation 
der Gruppenprozesse. Sie sind keine Ansprech-
person für das jeweilige Thema der Gruppe. In-
Gang-Setzer*innen werden bei Bedarf in neu ge -
bildeten Selbsthilfegruppen für einen bestimmten 
Zeitraum eingesetzt und werden bei der Tätigkeit 
kontinuierlich durch uns begleitend unterstützt. 
Darüber hinaus gibt es regelmäßige Austausch-
treffen mit anderen In-Gang-Setzer*innen.
In 2023 wurden wieder neue In-Gang-Setzer*innen 
für ihre ehrenamtliche Tätigkeit durch das Schu-
lungsprogramm des Projektes ausgebildet. Der 
Paritätische stellte hierfür seine Räumlichkeiten 
an drei Wochenenden zur Verfügung. Wir halfen- 
sowohl bei der organisatorischen Planung als 
auch bei der Durchführung und schulten 
ebenfalls eine neue In-Gang-Setzerin, so dass uns 
aktuell fünf In-Gang-Setzerinnen bei der Grün-
dung von neuen Gruppen unterstützen.
Darüber hinaus gab es wieder verschiedene virtu-
elle Fortbildungsangebote und Austauschtreffen 
auf Landes-, Bundes-, und Regionalebene - sowohl 
für die In-Gang-Setzer*innen als auch für die Fach-
kräfte in den Selbsthilfe-Kontaktstellen.
Die Gruppengründungen zu den Themen Long-
Covid, Onlinesucht, Borderline und posttrauma-
tische Belastungsstörung (PTBS) sind von vier In-
Gang-Setzerinnen begleitet worden.
In-Gang-Setzer Projekt

13
Kölner Selbsthilfegruppen können sich jederzeit mit Fragen oder Problemen, die sich aus der Selbst-
hilfearbeit ergeben, an uns wenden. Seien es Schwierigkeiten und Kon/f_likte in der Gruppe, Fragen zur 
Finanzierung, Raumsuche, Öffentlichkeitsarbeit, Vereinsrecht oder Informations- und Handlungswün-
sche zu gesundheits- und sozialpolitischen Fragestellungen. 
Wir bieten den örtlichen Selbsthilfegruppen Information, Einzelberatung, Erfahrungsaustausch mit 
anderen Gruppen, Fortbildung und Supervision sowie praktische Hilfestellungen, insbesondere über das 
Haus der Selbsthilfe und das virtuelle Haus der Selbsthilfe, an.
24,1 %
25,6 %
34,4 %
3,2 %
411 Organisatorische Unterstützung
306 Austausch aktueller Infos
288 Finanzen
156 Öffentlichkeitsarbeit13,0 %
3,8 %
45 Gremienarbeit, Kooperationen, Netzwerk
40 Sonstiges
(aufgelistet sind Anliegen ab 20 Kontakten)
38  Gruppendynamik
 3,3 %
2,4 %
29  Starthilfe
2023 wandten sich Selbsthilfegruppen 1.196 Mal 
mit folgenden Anliegen (Mehrfachnennungen 
möglich) an uns:
180 persönliche Kontakte mit Gruppen hatten fol-
gende Anliegen (Mehrfachnennungen möglich):
87 Organisatorische Unterstützung
43 Austausch aktueller Infos
27 Finanzen
27 Öffentlichkeitsarbeit
13 Sonstiges
(aufgelistet sind die fünf häu/f_igsten Anliegen)
Datenbank
Die Aktualität der Datenbank ist eine wichtige Grundlage unserer Informations- und Unterstützungs-
arbeit. Die Datenbank umfasst aktuell 250 Gruppen. Diese Zahl entspricht nicht der Anzahl der Kölner 
Selbsthilfegruppen, da einige Gruppen 20 oder mehr Untergruppen haben. 
Informationen
Alle in der Datenbank erfassten Selbsthilfegruppen erhalten regelmäßig interessante Neuigkeiten und 
Informationen zu wichtigen Unterstützungsangeboten von uns sowie des Paritätischen NRW. Darüber 
hinaus bekommen die Selbsthilfegruppen wesentliche Informationen weitergeleitet, die von professio -
nellen Kooperationspartnern oder landes- und bundesweiten Selbsthilfevereinigungen an uns gerichtet 
werden.
13
Allgemeine Unterstützungsleistungen

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Raumkartei
In der Raumkartei, in der Institutionen in Köln aufgelistet sind, die Selbsthilfegruppen Räu-
me kostenlos zur Verfügung stellen, bzw. Räume an Gruppen vermieten, sind aktuell rund 116 
Einrichtungen aufgeführt. Es besteht nach wie vor ein hoher Raumbedarf, vor allem im Innenstadt-
Bereich.
Die Situation hatte sich bereits durch die Covid-19-Pandemie verstärkt. Durch die Energie-
Krise, welche sich erheblich auch auf die Mietkosten niederschlug, hat sich die Zahl geeigneter 
Raumangebote für Kölner Selbsthilfegruppen weiter reduziert. Wir nutzen daher alle 
Kontaktmöglichkeiten, um weitere Räumlichkeiten zu /f_inden.
Setzen Sie sich gerne mit uns in Verbindung, wenn Sie Selbsthilfegruppen Räume zur Verfügung stellen 
können. 
Finanzielle Förderung
Seit 1996 stellt die Stadt Köln der Selbsthilfe-Kontaktstelle Fördermittel - den sogenannten 
Selbsthilfetopf - zur Verfügung, den wir gemeinsam mit dem Sprecher*innenkreis der Arbeitsgemein-
schaft Selbsthilfe verwalten.
Der „Selbsthilfetopf“ setzt sich aus einem Sockelbetrag in Höhe von 9.828,80 € und Rest -
fördergeldern des Amtes für Arbeit, Soziales und Senioren und des Gesundheitsam-
tes zusammen. Das Volumen des „Selbsthilfetopfes“ ist daher jährlich unterschiedlich.
Die Verwendung der Fördergelder wird dem Amt für Soziales, Arbeit und Senioren und dem 
Gesundheitsamt durch einen Bericht und durch Belege nachgewiesen. Durch die Möglichkeit, den 
„Selbsthilfetopf“ nach Bedarf - ohne Einhaltung starrer Antragsfristen – in Anspruch zu nehmen, 
ist er eine wesentliche Hilfestellung und Stabilisierungsmaßnahme für kleine und neue Gruppen, 
Gruppen mit schwankendem Förderbedarf sowie Gruppen in Krisensituationen. Aber auch für 
Gruppen, die es nicht schaffen Fristen einzuhalten, ein Gruppenkonto einzurichten oder in Vorleistung 
der Kosten zu gehen, bietet der „Topf" Hilfe. Ohne diese Möglichkeit würden einige Gruppen nicht 
existieren.

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2023 standen uns rund 97.000 € (2022: rund 108.000 €) durch die Stadt zur Verteilung an Selbsthilfe -
gruppen zur Verfügung. Dadurch wurden 57 Gruppen direkt gefördert (2022: 51 Gruppen), hiervon 8 
Gruppen erstmalig.
Aus diesen Mitteln konnten darüber hinaus auch gruppenübergreifende Anschaffungen getätigt und 
gruppenübergreifende Aktivitäten gefördert werden. Besondere Schwerpunkte waren Veranstaltungen 
zum gemeinsamen Erfahrungsaustausch, Fortbildungen und Supervisionstreffen sowie eine Neuau/f_lage 
der Broschüre „Selbsthilfegruppen in Köln von A-Z“ . 
Die thematischen Schwerpunkte zeigen, welchen hohen Stellenwert die städtische Selbsthilfeförderung 
für die Selbsthilfeunterstützung hat und ebenso, wie wichtig der Stadt die Selbsthilfe ist.
Ferner ist eine Förderung der gesundheitlichen Gruppen durch die Krankenkassen zusätzlich möglich. 
Diese nehmen in der Regel selbstständig Kontakt zu den Krankenkassen auf und werden im Rahmen von 
Pauschal- und Projektförderung (anteilig) /f_inanziert.
Alle Kölner Selbsthilfegruppen haben somit Zugang zur städtischen Förderung durch das Gesundheits-
amt, das Amt für Soziales, Arbeit und Senioren sowie über uns. Die gesundheitlichen Gruppen darüber 
hinaus über die Krankenkassen.
In 2023 wurde wieder eine entsprechende Informationsveranstaltung des Selbsthilfebeirates zum 
Thema /f_inanzielle Förderung unter Mitwirkung der zuständigen Mitarbeiterinnen des Amtes für 
Soziales, Arbeit und Senioren und des Gesundheitsamtes (digital) durchgeführt. Gemeinsam mit 
weiteren von den für die Wahrnehmung der Interessen der Selbsthilfe maßgeblichen Spit -
zenorganisationen, nahmen wir als beratendes Mitglied an der Vergabesitzung der 
Krankenkassen/-verbänden teil. Diese Sitzung /f_indet jährlich Ende April / Anfang Mai statt, so dass 
die bewilligten Mittel Ende Mai an die Gruppen ausgezahlt werden konnten.
Gefördert durch

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Koordination der Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfe im Paritätischen Köln
Die Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfe (aktueller 
Stand: 144 Gruppen) ist der Zusammenschluss der 
gesundheitlichen und sozialen Selbsthilfe in Köln 
unter dem Dach des Paritätischen. Er wird von uns 
als Selbsthilfe-Kontaktstelle koordiniert. Die AG 
dient dem gruppen- und themenübergreifenden 
Austausch und vertritt die Interessen der Selbsthil-
fegemeinschaft in Köln.
Die Vertretung der Arbeitsgemeinschaft erfolgt 
über den sogenannten Sprecher*innen-Kreis. 
Dieser bestand in 2023 aus vier Teilnehmenden 
sowie zwei Anwärter*innen. Für das kommen-
de Jahr sind Wahlen geplant; weitere Engagierte 
für das Amt sind herzlich eingeladen. Es besteht 
zudem die Möglichkeit, dass durch die Wahl die 
oben genannten zwei Anwärter*innen in den 
festen Sprecher*innenkreis aufgenommen wer -
den.
Die Sprechertreffen der Arbeitsgemeinschaft 
Selbsthilfe /f_inden in der Regel einmal im Monat 
bei uns statt.
Ein Grund zum Feiern
…denn die Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfe wur -
de 30 Jahr‘ . Zu diesem Anlass hatten wir uns ein 
ganz besonderes Programm überlegt: 
Neben dem Auftritt des Selbsthilfe-Chors 
unter der Leitung von Sibylle Hummel stand den 
Anwesenden ein leckeres Buffet und eine 
Geburtstagstorte zur Verfügung. Weiterhin 
konnten sich alle Teilnehmenden über eine 
Pinnwand mit Erinnerungsstücken & Erzäh-
lungen über das langjährige Wirken der AG 
erfreuen sowie über einen bunten Wünschebaum 
und über ein Selbsthilfequiz mit anschließender 
Preisverleihung.
Die Veranstaltung kann als großer Erfolg bezeich-
net werden. Neben dem Zusammenkommen und 
gemeinsamen Singen („nach“ der Coronapan-
demie) kamen viele neue Gesichter in Kontakt 
und tauschten sich in lockerer Atmosphäre über 
ihr Engagement in der Gruppe und zu gruppen-
übergreifenden Themen miteinander aus. Die 
Gemeinschaftlichkeit stand bei diesem Jubiläum 
somit im Fokus und brachte die Menschen wieder 
näher zusammen.
Ganz besonders möchten wir uns bei der Stadt -
verwaltung Köln (Amt für Soziales, Arbeit und 
Senioren und dem Gesundheitsamt) für die 
Finanzierung dieser tollen Veranstaltung und für 
die gute Zusammenarbeit bedanken.

17

18
Alle von uns organisierten Treffen und Fortbildungen für Selbsthilfegruppen im Überblick: 
Treffen im Rahmen des Selbsthilfebeirates:
Informationsveranstaltung „Die /f_inanzielle Förderung der Selbsthilfe in Köln im Jahr 2023 – 1 Treffen.
Treffen im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfe:
Sprecher*innenkreis-Treffen - 11 Treffen;
Treffen der AG Selbsthilfe – 2 Treffen.
Fortbildungen und Workshops:
„Die Gruppenseele stärken“ - Anregungen für ein lebendiges und inspirierendes 
(Selbsthilfe-) Gruppenleben
13. Mai 2023, 10.00-17.00 Uhr
Referent: Klaus Vogelsänger, Diplom-Sozialpädagoge mit Ausbildungen in Empathischem Coaching, 
Theaterpädagogik und Systemischer Familientherapie. Langjähriger Fachberater in Selbsthilfe-Kon-
taktstellen in Deutschland und in der Schweiz;
„Das Psychodrama und seine Bedeutung, die es auch in Selbsthilfegruppen entfachen kann ” 
03. November 2023, 17.00-19.00 Uhr und 04. November 2023, 09.30-16.30 Uhr
Referent: Götz Liefert, Berlin, Psychodramaleiter, Supervisor, mit langjähriger Erfahrung in der Arbeit 
mit Selbsthilfegruppen.
Austauschtreffen:
Neben bereits etablierten Austauschformaten nutzten wir die Gelegenheit, neue Formate für die Selbst- 
hilfegruppen auszuprobieren, bzw. an Formate, die erstmalig in der Aktionswoche 2022 realisiert 
wurden, anzuknüpfen. Wir wollen in Folgenden einige der Veranstaltungen besonders hervorheben.
Im September fand bei bestem Wetter und moderater Geschwindigkeit eine 12 km lange Wanderung 
durch das Kölner Umland statt. Treffpunkt war der Dellbrücker Bahnhof. Von da aus ging es durch das 
Naturschutzgebiet Dellbrücker Heide, am Höhenfelder See vorbei zum Dünnwalder Wildpark und zurück 
zum Bahnhof.

19
Nach den positiven Rückmeldungen zum ersten Selbsthilfe-Literaturabend “MitGeteilt” im Rahmen 
der Aktionswoche und dem Wunsch von anderen Selbsthilfeaktiven nach solch einem Format, luden 
wir alle Selbsthilfegruppen im November zur off  enen Bühne “MitGeteilt” in die Räumlichkeiten des 
Paritätischen ein. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg. Neben sehr persönlichen Geschichten, 
verarbeitet in eigenen Gedichten, Texten und einem Theaterstück, fesselte eine junge Sängerin mit ihrer 
Stimme alle Anwesenden. Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt. 
Dank der vielfältigen 
Rückmeldungen ko/n_nten wir 
ein buntes Progra/m_m 
zusa/m_menste/l_len. 
A/l_le  Künstler*i/n_nen sind 
Teil einer Kölner 
Selbsthilfegru/p_pen . 
Liebe Selbsthilfegru/p_pen,
wir laden Sie herzlich als Zuschauer*i/n_nen 
am  Do/n_nerstag, den 09.11.2023 
von 19.00-22.00 Uhr zur 
offenen Bühne - MitGeteilt 
in unsere Räumlichkeiten am 
Marsilstein 4-6, 50676 Köln ein.
La/s_sen Sie sich an dem Abend mitreisen von
musikalischen Stücken, Sketchen und 
literarischen Werken .
Wurde Ihr Intere/s_se geweckt, da/n_n melden Sie 
sich gerne bis zum 27.10.2023 an.
Die Plätze sind begrenzt .
Kontakt:
Selbsthilfe-koeln@paritaet-nrw.org
0221 95 15 42 23
Bilder von der off  enen Bühne “MitGeteilt”

20
Das Virtuelle Haus der Selbsthilfe ist ein Digitali-
sierungsangebot für Selbsthilfegruppen in Nord-
rhein-Westfalen. In Köln startete in der Pandemie 
das erste Angebot für Selbsthilfegruppen sich 
online auszutauschen. Anders als viele kommer -
zielle Angebote ist diese Videokonferenzplattform 
datenschutzkonform, kostenlos sowie möglichst 
barrierearm und an die Bedürfnisse von Selbst -
hilfegruppen angepasst. Als Grundlage dient die 
Open-Source-Software „Jitsi-Meet“ . Der Standort 
des Servers ist in NRW.
Mitte 2023 wurde das Virtuelle Haus der Selbst -
hilfe nochmals technisch optimiert, so dass die 
Nutzung für die Selbsthilfegruppen noch kom-
fortabler wurde. Auch die Verwaltung durch die 
Selbsthilfe-Kontaktstellen wurde vereinfacht. Zum 
Beispiel ist seitdem die Reservierungsp/f_licht für 
die virtuellen Gruppenräume entfallen. In Köln 
hatten 23 Gruppen Zugang zum VHdSH NRW.
19
Allgemeine Übersicht:
Frühstück, 2 x 
25. Januar 2023 und 30. August 2023, 
10.00-12.00 Uhr
Kegelstammtisch, 3 x 
01. März 2023, 20. Juni 2024 und 04. Dezember 
2023, 19.00-22.00 Uhr
Radtour durch Köln
03. Juni 2023, 11.00-14.00 Uhr
Tischtennis 
11. Juli 2023, 18.00-22.00 Uhr
Wanderung im Kölner Umland
01. September 2023, 10.00-15.00 Uhr
Offene Bühne „MitGeteilt“
09. November 2023, 19.00-22.00 Uhr
Weihnachtstreffen
09. Dezember 2023, 14.00-17.00 Uhr
Virtuelles Haus der Selbsthilfe

21
Das Kölner Haus der Selbsthilfe umfasst zwei 
Gruppenräume, eine Teeküche sowie 
Sanitärräume in den Räumlichkeiten unserer 
Selbsthilfe-Kontaktstelle Köln und steht Kölner 
Selbsthilfegruppen als Unterstützungsleistung 
zur Verfügung. Die barrierearmen Gruppenräume 
be/f_inden sich im Erdgeschoss und werden 
regelmäßig von 60 Kölner Selbsthilfegruppen für 
Treffen genutzt.
Die Nachfragen für die Räume sind sehr hoch, 
da es uns möglich ist, sie kostenlos und für die 
Gruppen unkompliziert zur Verfügung zu stellen. 
Hinzu kommt die beliebte und durch die Anbin-
dung gut erreichbare Lage. Leider müssen wir 
viele Gruppen aufgrund der Belegung an andere 
Einrichtungen verweisen, oder bei Treffen mit 
einer größeren Teilnehmerzahl auf die Sitzungs-
räume des Paritätischen zurückgreifen.
Im Eingangsbereich des Kölner Haus der Selbst -
hilfe be/f_inden sich Wandhalterungen für die 
Auslage von Flyern, um auf Gruppengründungs-
wünsche sowie bereits bestehende Selbsthilfe -
gruppen aufmerksam zu machen. Diese werden 
von uns bei Bedarf nachkopiert oder bei den 
Gruppen angefordert.
Kölner Haus der Selbsthilfe
Fotos: Kölner Haus der Selbsthilfe

22
Unser Ziel als Selbsthilfe-Kontaktstelle ist weiter -
hin ein selbsthilfefreundliches Klima in unserer 
Stadt. In diesem Rahmen verfolgen wir die Stär -
kung der Selbsthilfe durch die Vernetzung mit 
professionellen Institutionen sowie durch Beteili-
gung in Facharbeitskreisen und in den verschie -
densten Gremien der Stadt Köln. Hierüber unter -
stützen wir auch beteiligte Vertreter*innen von 
Selbsthilfegruppen durch Informationsaustausch 
und Fortbildungsangebote.
Schwerpunkte unserer Interessenvertretung:
Kommunale Gesundheitskonferenz
Die Kommunale Gesundheitskonferenz bietet den 
Selbsthilfegruppen vor allem über ihre Arbeits-
gruppen die Möglichkeit, ihre Themen und Anlie -
gen einzubringen.
Eine Arbeitsgruppe ist u.a. der Selbsthilfebeirat, 
dessen Vorsitz der Selbsthilfe-Kontaktstelle ob -
liegt. Dadurch sind wir auch in den Arbeitsgrup -
pensprecher*innen-Treffen vertreten.
Eine weitere Unterarbeitsgruppe dieser Konferenz 
ist die AG Migration & Gesundheit. Im Rahmen die-
ser Interessenvertretung vertreten wir regelmäßig 
die Bedarfe der jeweiligen Selbsthilfegruppen und 
Initiativen.
Kommunale Gesundheitskonferenz
Unterarbeitsgruppe Selbsthilfebeirat 
sowie Migration und Gesundheit
Gesunde Städte-Netzwerk
Sozialausschuss
Unterarbeitsgruppe Selbsthilfegruppen
Stadt-Arbeitsgemeinschaft
Behindertenpolitik
Unterarbeitsgruppe Wahlausschuss 
Beteiligung 
der Selbsthilfe-
Kontaktstelle in 
städtischen 
Gremien
Gremien und Arbeitskreise
In diesen Gremien und Arbeitskreisen sind 
wir (und mitunter die Arbeitsgemeinschaft 
Selbsthilfe) vertreten.

23
Fachliche Einbindung
Wie alle Selbsthilfe-Kontaktstellen des Paritätischen in NRW stehen wir im fachlichen Austausch 
mit den Kolleg*innen der Kontaktstellen im Paritätischen und in anderen Trägerschaften (andere
Wohlfahrtsverbände, Kommunen, Vereine). Zusätzlich kooperieren wir mit der landesweiten 
Koordinierungsstelle KOSKON NRW und der NAKOS, als bundesweite Unterstützungsstelle für 
Selbsthilfegruppen.
Landesarbeitskreis
Selbsthilfe-Kontaktstellen NRW
(LAK)
Selbsthilfe-Akademie NRW
Fachliche 
Anbindung der 
Selbsthilfe-
Kontaktstelle
Jahresarbeitstagung 
Selbsthilfe-Kontaktstellen NRW 
(JAT )
Deutsche Arbeitsgemeinschaft 
Selbsthilfegruppen e.V. (DAG)
Koordination der 
Selbsthilfe-Unterstützung 
in NRW (KOSKON)
Fachreferat der 
Selbsthilfe-Kontaktstellen im 
Paritätischen NRW
Nationale Kontakt- und 
Informationsstelle zur Anregung 
und Unterstützung von 
Selbsthilfegruppen (NAKOS)
Arbeitsgemeinschaft 
Selbsthilfe mit Sprecher*innenrat 
(AG)
Regionaltreffen im südlichen 
Rheinland (Regio)
Stadt-AG Behindertenpolitik
Die Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik 
vertritt die Interessen der Menschen mit Behinde -
rungen gegenüber politischen Gremien und Ein-
richtungen der Stadt Köln.
Wir vertreten hier den Paritätischen Köln als stimm-
berechtigtes Mitglied.
Darüber hinaus sind wir im Wahlausschuss der 
Stadt-AG Behindertenpolitik vertreten. Aufgabe 
des Wahlausschusses ist die Besetzung vakanter 
Posten in der Stadt-AG Behindertenpolitik sowie 
Nominierung sachkundiger Einwohner*innen in 
den Ausschüssen des Rates der Stadt Köln.

24
Das Kontaktbüro P/f_legeselbsthilfe Köln ist 
angebunden an die Selbsthilfe-Kontaktstelle 
Köln und ist ein Projekt des Landes NRW und 
der Landesverbände der P/f_legekassen. Seit 2017 
hat es sich in der Kölner Innenstadt etabliert und 
wird seit der 3. Förderphase von einer Fachkraft, 
Frau Igelmund-Schmidt, mit 15 Wochenstunden 
unterstützt.
Die Aufgabe des Kontaktbüros liegt darin, 
Interessierte über bestehende P/f_legeselbsthilfe- 
angebote zu informieren, Gruppen in ihrer Arbeit 
zu beraten und zu begleiten sowie bei der Grün-
dung von neuen Selbsthilfeangeboten für p/f_le -
gende Angehörige zu unterstützen.
Derzeit unterstützt das Kontaktbüro 15 Gesprächs-
kreise für p/f_legende Angehörige.
Sieben der Gesprächskreise sprechen gezielt 
Menschen, die jemanden aufgrund einer De -
menz betreuen und/oder p/f_legen an, drei weitere 
Angebote richten sich dagegen an Menschen, die 
jemanden aufgrund einer Demenz, einer ande -
ren Erkrankung oder wegen ihres Alters p/f_legen. 
Auch werden zwei betriebliche Gesprächskreise 
und ein Gesprächskreis für p/f_legende Eltern vom 
Kontaktbüro unterstützt.
Bei einem weiteren Angebot handelt es sich um 
einen digitalen Gesprächskreis allgemein für 
p/f_legende Angehörige und bei dem anderen um 
ein digitales Yoga-Angebot in Kooperation mit 
dem Verein Yoga hilft e.V.
Neben den vom Kontaktbüro unterstützen 
Gesprächskreisen gibt es eine Vielzahl an weiteren 
Gruppen, die sich in anderer Förderung be/f_inden. 
Derzeit sind knapp 20 weitere Kreise gelistet, mit 
denen das Kontaktbüro ebenfalls vereinzelt in 
Kontakt steht und vermittelt.
Ein weiterer großer Bestandteil der Arbeit liegt 
im regelmäßigen Kontakt und Austausch mit einer 
Vielzahl von Kooperationspartner*innen, wie z.B. 
mit dem Kuratorium Deutsche Altershilfe, dem 
Regionalbüro Alter P/f_lege und Demenz Köln und 
Südliches Rheinland sowie mit den Kolleg*innen 
der Kontaktbüros NRW, WohnMobil, Seniorenko -
ordinationen, der Alzheimer Gesellschaft und der 
AOK.
Gemeinsam wurden auch im Jahr 2023 Angebo -
te für die Zielgruppe geplant und umgesetzt, um
 das Thema P/f_legeselbsthilfe sichtbar zu machen, 
aber auch über andere Thematiken zu informieren 
und diskutieren.
Auch die Veranstaltungsreihe „Zeit für mich“ in 
Zusammenarbeit mit dem Regionalbüro und der 
AOK wurde fortgeführt. Die Reihe basiert auf 
unterschiedlichen digitalen Vorträgen mit der 
Möglichkeit, im Nachgang an einem Vertiefungs-
kurs teilzunehmen.
"P/f_legende Angehörige im Blick" ist ein ergänzen-
des Angebot zur Vortragsreihe „Zeit für mich“ . Der 
Fokus beider Vortragsangebote liegt auf der Stär -
kung p/f_legender Angehöriger.
Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe

25
Neben den digitalen Formaten beteiligte sich 
das Kontaktbüro P/f_l  egeselbsthilfe auch bei dem 
Demenznetzwerk Porz und leistete weitere 
Öff  entlichkeitsarbeit im Rahmen von Markt- und 
Informationsständen, hierzu gehört auch die 
Unterstützung des Bewegungsangebotes für 
p/f_l  egende Angehörige, gemeinsam mit ihren 
P/f_l  egebedürftigen.
Das Thema P/f_l  egeselbsthilfe wird mit der 
stetig steigenden Anzahl an älteren Menschen in 
unserer Gesellschaft zunehmend an Bedeutung 
gewinnen. Der Bedarf nach Austausch und Un-
terstützung ist groß. Daher sind bereits weitere 
Angebote für das Jahr 2024 geplant. Unter 
anderem sollen weitere Gesprächskreise initiiert 
werden, aber auch die bereits laufenden Forma-
te, wie die Veranstaltungsreihe „Zeit für mich" , 
“Angehörige im Blick” sollen weitergeführt 
werden.
25
   Bild: ©  ua_Bob_Dmyt_ua/pixabay

26
Das vergangene Jahr war aus unserer Sicht ein 
eher dynamisches Jahr. Die vielen Veränderun-
gen und Herausforderungen in unserer Gesell-
schaft (der Generationenwechsel, die Klimakrise, 
die Digitalisierung, Krieg mitten in Europa und 
der potentiell bröckelnde soziale Zusammenhalt), 
spiegeln sich auch in der Selbsthilfelandschaft 
wider. Sie be/f_indet sich ebenso im Wandel. Als 
Selbsthilfe-Kontaktstelle haben wir uns daher sehr 
intensiv mit dieser Thematik auseinandergesetzt.
In einer Zeit, in der der Wandel rasant und all-
gegenwärtig erscheint, reagieren Menschen 
häu/f_ig verunsichert und zunehmend isoliert. 
Hinzu kommt, dass die Selbsthilfecommunity 
vermehrt einer wachsenden Arbeits- und Ver -
antwortungsdichte, einem hohen Arbeitstempo 
und einer eher abnehmenden Verantwortungs-
übernahme ausgesetzt ist. Unsere Aufgaben 
als Unterstützungseinrichtung sehen wir darin, 
/f_lexibel und bestmöglich auf diese Prozesse zu 
reagieren und die Selbsthilfe anhand von zeit -
gemäßen Formaten zu begleiten und zu stärken.
2023 ist uns das schon sehr gut gelungen. Wir 
haben - wie bereits das Jahr zuvor - viele neue 
Angebote ausprobiert und anteilig verstäti-
gen können. Als Team haben wir unsere eige -
ne Entwicklung auf den Prüfstand gestellt und 
uns an je drei Teamtagen den hier genannten 
sowie unseren eigenen Themen zugewandt.
Der Mitarbeiter*innenwechsel in unserem Team 
- zwei neuen Kolleg*innen, die jeweils frische 
Ideen und Energie miteingebracht haben, sowie 
dem Abschied einer anderen Kollegin - war ein 
Teil dieses Prozesses. Wir haben die Chance er -
griffen, unsere Aufgaben und uns als Team neu 
zu organisieren und gemeinsam an Ideen für die 
vor uns liegenden Herausforderungen zu arbeiten.
Die Entwicklung der neuen Broschüre (Selbsthil-
fegruppen in Köln von A-Z), die wir bereits Ende 
2023 begonnen haben und Anfang 2024 in den 
Druck bringen, ist ein wichtiger Schritt in diese 
Richtung (hinsichtlich einer vielfältigen Informa-
tions- und Orientierungsmöglichkeit für Betrof-
fene). Die Broschüre wird aktuelle Informatio -
nen, Darstellungen und Kontaktdaten von einer 
breiten Auswahl an Kölner Selbsthilfegruppen 
enthalten. Sie wird ein zentraler Leitfaden wer -
den, der es den Menschen erleichtert, sich über 
Selbsthilfe zu informieren und die für sie pas-
senden Angebote zu /f_inden. Die Broschüre er -
scheint als Print sowie digital auf unsere Website.
Unser Ziel ist ferner– neben der Unterstützung 
von bereits bestehenden Gruppen - mehr Men-
schen zu erreichen und von der Wirkung der 
Selbsthilfe zu überzeugen. Darüber hinaus soll die 
Selbsthilfe als ein integraler Bestandteil des Ge -
sundheitswesens und der Kölner Hilfelandschaft 
im Bewusstsein der Menschen präsent bleiben.
Fazit und Ausblick

27
Der Wandel in unserer Gesellschaft bringt aber 
nicht nur Herausforderungen mit sich, sondern 
er befördert auch viele neue Perspektiven und 
Sichtweisen. Im „Nachgang“ zu den Corona-Jah-
ren führt dies auf eine besondere Art und Weise 
dazu, mit den sich verändernden Umständen um-
zugehen, Schritt zu halten und gemeinsam daran
.zu wachsen. All dies bereitet uns Freude und 2023 
hat uns gezeigt: Gemeinsam sind wir gewillt und 
in der Lage an uns zu arbeiten, uns weiterzuent -
wickeln und uns den neuen Herausforderungen zu 
stellen - weil uns ein selbsthilfefreundliches Köln 
und ein soziales Miteinander sehr am Herzen liegt.
                                                                                Mai 2024
27
Das Team der Kontaktstelle v.l.n.r.: Christopher Bertges, Marina Kollman, Elisabeth Igelmund-Schmidt, Johanna te Kronnie,  
Sarah Huwald, Silvia Trept,  Ceylan Tapan, Öznur Naz; Nicht im Bild: Tina Fuß, Cigdem Aydinlioglu

PersonalPersonal
Leitung der Kontaktstelle:
Steven Adam, Dipl.-Sozialwissenschaftler, 38,5 Std./Woche (bis 30.06.2023)
Christopher Bertges, Dipl.-Sozialpädagoge, 32 Std./Woche (ab 01.07.2023)
Fachberaterinnen:
Öznur Naz, Dipl.-Pädagogin, 38,5 Std./Woche
Silvia Trept, B.A. Sozialwissenschaftlerin, 38,5 Std./Woche (ab 17.04.2023)
Sarah Huwald, B.A. Kulturpädagogin, M.A. Empowerment Studies, 32 Std./Woche
Marina Kollmann, B.A. Sozialpädagogin, M.A. Soziale Arbeit, 25 Std./Woche
Johanna te Kronnie, B.A. Soziale Arbeit, M.A. Sozialrecht, 24 Std., bzw. zeitweise 32 Std./Woche 
(bis 31.12.2023)
Sachbearbeiterinnen:
Ceylan Tapan, Kauff  rau für Bürokommunikation, 38,5 Std./Woche
Tina Fuß, Bürokauff  rau, 30 Std./WocheTina Fuß, Bürokauff  rau, 30 Std./Woche
Cigdem Aydinlioglu, 7 Std./Woche
Kontaktstelle P/f_l  egeselbsthilfe:
Elisabeth Igelmund-Schmidt, Dipl.-Sozialpädagogin, 15 Std./Woche
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Selbsthilfe-Kontaktstelle Köln
Montag bis Donnerstag, 9.00-16.00 Uhr
und Freitag 9.00-12.30 Uhr
Marsilstein 4-6, 50676 Köln
0221 95 15 42 23
selbsthilfe-koeln@paritaet-nrw.org
www.selbsthilfe-koeln.de
Telefonische Informationen
zu Selbsthilfegruppen
0221 95 15 42 16
Montag und Donnerstag, 9.00-12.30 Uhr
Mittwoch, 14.00-17.30 Uhr
Türkischsprachige Informationen
0221 95 15 42 56
Kontaktbüro P/f_l  egeselbsthilfe Köln
0221 95 15 42 33
Mittwoch 10.00-12.00 Uhr
p/f_l  egeselbsthilfe-koeln@paritaet-nrw.org
Persönliche Beratung nach Vereinbarung

Das Internetportal der Selbsthilfe in NRW
www.selbsthilfenetz.de 
Über das Selbst hil fe netz
Wer in NRW eine Selbsthilfegruppe sucht, um Unterstützung von gleichermaßen Betroff  enen bei einer 
Erkrankung oder in einer sozialen Notlage zu erfahren, kann diese über das Selbsthilfenetz /f_i  nden. Über 
8.000 Gruppen zu rund 700 Stichworten sind hier gelistet. Auch wenn es in der näheren Umgebung noch 
keine passende Gruppe gibt, ist das Selbsthilfenetz die richtige Adresse: Denn hier /f_i  nden Selbsthilfe-
Interessierte die Kontaktdaten von Selbsthilfe-Kontaktstellen und -Büros, die unter anderem bei der 
Gründung einer neuen Gruppe helfen. Zusätzlich erhalten Interessierte durch Informationen und 
Ankündigungen einen Einblick in das, was die Selbsthilfe in Nordrhein-Westfalen derzeit ausmacht und 
bewegt.
Hier /f_i  nden Sie Informationen zu:
Ca.  10.000 Selbsthilfegruppen in Nordrhein-Westfalen, sortiert nach Stichworten
Selbsthilfe-Kontaktstellen in Nordrhein-Westfalen mit Adressen und Informationen
Landesweiten Selbsthilfeorganisationen
Antworten rund um das Thema Selbsthilfe: Arbeitshilfen, Literaturtipps, Internetverweise
und vieles mehr
Schauen Sie mal rein!
Bild: © Rick Neves/Getty Images
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Impressum
Herausgegeben von:
Selbsthilfe-Kontaktstelle Köln im Paritätischen
Marsilstein 4-6, 50676 Köln
v.i.S.d.P . Christopher Bertges
Druck: 
Wir machen Druck, Backnang-Waldrems
Au/f_lage: 75
Bildnachweis Titelbild:
Three-shots / pixabay.com
Köln, Mai 2024

Beratungsverlauf (2)

05.09.2024 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
TOP 12.6 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
10.09.2024 Gesundheitsausschuss
TOP 6.6 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2085/2024
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
12.08.2024
Erstellt
28.06.2024 12:15