A-R/0064/2017
Freiwillige Feuerwehr Münster fördern durch bezahlbares Wohnen für Einsatzkräfte
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
a-r-0064-2017-Förderung Wohnen Rettungsdienst
3165 Zeichen
Antrag an den Rat Nr. A-R/0064/2017
SPD -Fraktion
im Rat der Stadt Münster
Bahnhofstraße 9
48143 Münster
Tel. (0251) 45 314
Fax (0251) 511 750
www.spd-muenster.de
Freiwillige Feuerwehr Münster
fördern durch bezahlbares Wohnen
für Einsatzkräfte
Der Rat der Stadt Münster möge beschließen:
1. Die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, inwiefern bei der Vergabe von städtischen
Grundstücken, die für Wohnbauzwecke vorgesehen werden, die aktive Tätigkeit in einem
Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr Münster besonders berücksichtigt werden kann.
2. Eine dahingehende Überarbeitung der Vergaberichtlinien für städtische Wohnbaugrund-
stücke in Münster soll geprüft und den zuständigen Gremien ein Vorschlag zur Beratung
und Beschlussfassung vorgelegt werden.
3. Die Verwaltung wird ferner beauftragt zu prüfen, ob beim Bau neuer Feuerwehrgeräte-
häuser mehr Wohnungen für Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr geschaffen werden
können.
Begründung:
Die angespannte Wohnsituation in Münster, sei es zur Miete oder als Eigentum, trifft auch Men-
schen, die im Ehrenamt bei der Freiwilligen Feuerwehr tätig sind und einer standortnahen
Wohnlage bedürfen, um im Einsatzfall über kurze Anfahrtszeiten die Funktionsfähigkeit des
Brandschutzes, des Rettungsdienstes und der Gefahrenabwehr im Rahmen des Katastrophen-
schutzes für die Stadt Münster sicherzustellen.
Zur Aufrechterhaltung der Funktions- und Leistungsfähigkeit der Freiwilligen Feuerwehr in
Münster ist eine Unterstützung der mit hohem zeitlichen und physischem Einsatz engagierten
Feuerwehrleute und ihrer Familien beim Erwerb von Wohneigentum daher im Sinne der Stadt-
gesellschaft. Dies gilt besonders für die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr in den Außen-
stadtteilen, die oft als Erste am Einsatzgeschehen in diesen Stadtteilen sind. Aber auch in der
Innenstadt ist - bezahlbares - Wohnen in der Nähe des Feuerwehrgerätehauses unabdingbare
Voraussetzung für die Funktionsfähigkeit der ehrenamtlichen Löschzüge.
Eine aktuelle und naheliegende Möglichkeit für ein standortnahes Grundstück bietet das stadt-
eigene Gelände des alten Feuerwehrgerätehauses in Handorf. Nach Umzug der Feuerwehr an
12.09.2017
2
die Hobbeltstraße kann dieses für eine Wohnbebauung vorgesehen werden, sofern andere Inte-
ressen des Gemeinbedarfs (z. B. KiTa, Flüchtlingsunterkunft, Sport) dem nicht entgegenstehen.
Beim Bau neuer Feuerwehrgerätehäuser wird bislang jeweils eine Wohnung für den Gerätewart
des jeweiligen Löschzuges vorgesehen. Es liegt nahe zu prüfen, ob im Rahmen der Neubaumaß-
nahmen weiterer Wohnraum für Mitglieder des örtlichen Löschzuges geschaffen werden kann.
Sozialdemokratische Partei Deutschlands
Fraktion im Rat der Stadt Münster
Dr. Michael Jung Thomas Fastermann Doris Feldmann
Philipp Hagemann Marius Herwig Dr. Cornelia Jäger
Mathias Kersting Michael Kleyboldt Marianne Koch
Katharina Köhnke Thomas Kollmann Gaby Kubig-Stel tig
Hedwig Liekefedt Anne Schulze Wintzler Petra Seyf ferth
Ludger Steinmann Beate Vilhjalmsson Robert von Ol berg
Maria Winkel
Beratungsverlauf (1)
Orte (2)
- Bahnhofstraße 9
- Hobbeltstraße
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- A-R/0064/2017
- Typ
- Antrag an den Rat
- Datum
- 12.09.2017
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37