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A-R/0064/2017

Freiwillige Feuerwehr Münster fördern durch bezahlbares Wohnen für Einsatzkräfte

Antrag an den Rat 12.09.2017

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 20.09.2017, TOP 41.5

a-r-0064-2017-Förderung Wohnen Rettungsdienst

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a-r-0064-2017-Förderung Wohnen Rettungsdienst

3165 Zeichen

Antrag an den Rat Nr. A-R/0064/2017 
SPD -Fraktion  
im Rat der Stadt Münster 
 
Bahnhofstraße 9 
48143 Münster 
Tel. (0251) 45 314 
Fax (0251) 511 750 
www.spd-muenster.de 
 
 
Freiwillige Feuerwehr Münster  
fördern durch bezahlbares Wohnen  
für Einsatzkräfte 
 
 
 
 
 
 
Der Rat der Stadt Münster möge beschließen: 
 
1.  Die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, inwiefern bei der Vergabe von städtischen 
Grundstücken, die für Wohnbauzwecke vorgesehen werden, die aktive Tätigkeit in einem 
Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr Münster besonders berücksichtigt werden kann.  
2.  Eine dahingehende Überarbeitung der Vergaberichtlinien für städtische Wohnbaugrund- 
stücke in Münster soll geprüft und den zuständigen Gremien ein Vorschlag zur Beratung 
und Beschlussfassung vorgelegt werden.  
3.  Die Verwaltung wird ferner beauftragt zu prüfen, ob beim Bau neuer Feuerwehrgeräte- 
häuser mehr Wohnungen für Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr geschaffen werden 
können.  
 
 
Begründung: 
Die angespannte Wohnsituation in Münster, sei es zur Miete oder als Eigentum, trifft auch Men- 
schen, die im Ehrenamt bei der Freiwilligen Feuerwehr tätig sind und einer standortnahen 
Wohnlage bedürfen, um im Einsatzfall über kurze Anfahrtszeiten die Funktionsfähigkeit des 
Brandschutzes, des Rettungsdienstes und der Gefahrenabwehr im Rahmen des Katastrophen- 
schutzes für die Stadt Münster sicherzustellen.  
 
Zur Aufrechterhaltung der Funktions- und Leistungsfähigkeit der Freiwilligen Feuerwehr in 
Münster ist eine Unterstützung der mit hohem zeitlichen und physischem Einsatz engagierten 
Feuerwehrleute und ihrer Familien beim Erwerb von Wohneigentum daher im Sinne der Stadt- 
gesellschaft.  Dies gilt besonders für die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr in den Außen- 
stadtteilen, die oft als Erste am Einsatzgeschehen in diesen Stadtteilen sind. Aber auch in der 
Innenstadt ist - bezahlbares - Wohnen in der Nähe des Feuerwehrgerätehauses unabdingbare 
Voraussetzung für die Funktionsfähigkeit der ehrenamtlichen Löschzüge.   
 
Eine aktuelle und naheliegende Möglichkeit für ein standortnahes Grundstück bietet das stadt- 
eigene Gelände des alten Feuerwehrgerätehauses in Handorf. Nach Umzug der Feuerwehr an 
12.09.2017

2 
 
 
 
die Hobbeltstraße kann dieses für eine Wohnbebauung vorgesehen werden, sofern andere Inte- 
ressen des Gemeinbedarfs (z. B. KiTa, Flüchtlingsunterkunft, Sport) dem nicht entgegenstehen. 
 
Beim Bau neuer Feuerwehrgerätehäuser wird bislang jeweils eine Wohnung für den Gerätewart 
des jeweiligen Löschzuges vorgesehen. Es liegt nahe zu prüfen, ob im Rahmen der Neubaumaß- 
nahmen weiterer Wohnraum für Mitglieder des örtlichen Löschzuges geschaffen werden kann. 
 
 
 
  
Sozialdemokratische Partei Deutschlands 
Fraktion im Rat der Stadt Münster 
 
Dr. Michael Jung   Thomas Fastermann    Doris Feldmann  
Philipp Hagemann   Marius Herwig    Dr. Cornelia Jäger 
Mathias Kersting   Michael Kleyboldt   Marianne Koch 
Katharina Köhnke   Thomas Kollmann   Gaby Kubig-Stel tig 
Hedwig Liekefedt   Anne Schulze Wintzler  Petra Seyf ferth 
Ludger Steinmann   Beate Vilhjalmsson   Robert von Ol berg 
     Maria Winkel

Beratungsverlauf (1)

20.09.2017 Rat
TOP 41.5 Antrag Entscheidung

Beschluss: verwiesen

Zur Sitzung

Orte (2)

  • Bahnhofstraße 9
  • Hobbeltstraße

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Details

Aktenzeichen
A-R/0064/2017
Typ
Antrag an den Rat
Datum
12.09.2017
Erstellt
06.10.2020 14:37