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2023/0263

Organisationsänderung - Umwandlung der Wilhelm-Leuschner-Schule von einer Haupt- + Realschule in eine Mittelstufenschule zum Schuljahr 2024/2025

Magistratsvorlage 31.07.2023

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2023/0263

9663 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
01.08.2023 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat V an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Schulamt 
 OBW bei abschl. Be-
schlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2023/0263 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.: 216010 
Kostenstelle:  040-017-2020 Investitionsnummer:        
Kostenträger:  2160-11 Sachkonto:       
 
Betreff: Organisationsänderung - Umwandlung der Wilhelm-Leuschner-Schule von einer 
Haupt- + Realschule in eine Mittelstufenschule zum Schuljahr 2024/2025  
 
Vorlage vom: 31.07.2023  
 
Beschlussvorschlag : 
 
Dem Antrag der Wilhelm -Leuschner-Schule zur Umwandlung in eine Mittelstufenschule zum 
Schuljahr 2024/2025 wird zugestimmt.  
 
 
 
Anlagen: Antrag der Wilhelm -Leuschner-Schule 
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 2 - 
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:  
Klimarelevanz des Vorhabens:     
Auswirkungen auf Stadtklima:   ja  nein 
Auswirkungen auf THG -Emissionen:   gering1)  mittel/groß 2) 
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung:   ja  nein 
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:    
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft?   ja  nein 
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt?   ja  nein 
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr. 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 31.07.2023 
 
Seit einigen Jahren geht die Zahl der Schüler*innen an beruflichen Schulen dem Bundestrend 
folgend auch in Darmstadt zurück (vgl. u.a. Abb. 35 Datenfortschreibung 2021 zum 1. Bil-
dungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt https://www.darmstadt.de/fileadmin/PDF-
Rubriken/Bildung_integriert/Fortschreibung_2021_230208.pdf). Dies ist mit Blick auf die 
Etablierung der Mittelstufenschule in mehrerlei Hinsicht interessant. Zum einen macht der 
Rückgang im Bereich der dualen Ausbildung – in Darmstadt von Schuljahr 2016/17 bis Schul-
jahr 2021/22 ein Rückgang von knapp 500 Schüler*innen – u.a. mit Blick auf den Fachkräfte-
mangel deutlich, dass Maßnahmen zur Stärkung der dualen Ausbildung höchst relevant sind. 
Zum anderen bleibt in diesem Zeitraum die Zahl der Schüler*innen im sogenannten Über-
gangssystem weitgehend konstant (820 Schüler*innen im Schuljahr 2016/17; 804 Schüler*in-
nen im Schuljahr 2021/22). Zum Übergangssystem zählen Bildungsgänge, die der Berufsvor-
bereitung dienen und/oder das Nachholen eines Schulabschlusses ermöglichen (z. B. PuSch B, 
BÜA, BzB), d. h. die Zahl der Schüler*innen, die nach Beendigung der Sekundarstufe I, weitere 
Unterstützung brauchen, bleibt konstant. Die starke Praxisorientierung sowie die verstärkte In-
dividualisierung des Lernens im Rahmen der Mittestufenschule können hier wichtige Hebel 
sein, um den beschriebenen Trends entgegenzuwirken. Der hohe Praxisanteil sorgt zum einen 
für mehr Orientierung, sodass Schüler*innen am Ende der Sekundarstufe I leichter eine Berufs-
wahlentscheidung treffen können und durch den Kontakt mit Firmen/Praktika bereits stärkere 
Einblicke in die Vorteile eines Ausbildungsberufs erhalten haben. Neben dem Übergang selbst 
kann dies auch dabei helfen, Ausbildungsabbrüche zu verringern. Zum anderen kann der pra-
xisorientierte Unterricht auch die Motivation von Schüler*innen steigern. Ein konkretes Ziel im 
Sinne eines bestimmten Ausbildungsberufs kann dabei helfen, die schulischen Leistungen zu 
steigern und einen allgemeinbildenden Schulabschluss zu erreichen.  
 
Die Mittelstufenschule ist ein zukunftsweisendes Konzept von allgemeinbildenden  und beruf-
lichen Schulen zu einem gemeinsam ausgestaltet en Bildungsgang.  
In der Mittelstufenschule werden die Bildungsstandards und Inhalte des  hessischen Kerncur-
riculums in der Unterrichtspraxis gezielt durch eine große  Auswahl berufsrelevanter Schwer-
punkte erweitert.  
 
Alle Schülerinnen und Schüler starten gemeinsam in den Eingangsklassen der Aufbaustufe  
und haben die Möglichkeit, über ihren individuellen Weg im praxisorientierten oder mittleren  
Bildungsgang den Hauptschulabschluss oder den Realschulabschluss zu erlangen.  In ihrer 
Berufswegeplanung profitieren die Schülerinn en und Schüler sowohl vom Unterricht  an den 
beruflichen Schulen als auch von der Vernetzung der allgemeinbildenden Schule mit  außer-
schulischen Partnern wie Betrieben, Unternehmen, Kammern, Innungen, Verbänden  oder den 
Agenturen für Arbeit.  
 
Die Mittelstufe nschule begleitet die jungen Menschen und stattet sie mit den erforderlichen  
Kompetenzen aus, damit sie am Ende ihrer Schulzeit in der Lage sind, eine fundierte  Berufs-
wahlentscheidung zu treffen. Der Einstieg in eine Ausbildung oder in einen  weiterführende n 
Bildungsgang zur Studienqualifizierung steht den Jugendlichen damit offen.  
 
Die zentrale Zielsetzung der Mittelstufenschule ist das Gelingen  des Übergangs Schule - Be-
ruf. Berufsorientierung, Einbindung beruflicher Bildung sowie  Förderung der Ausbildungsreife 
sind wesentliche Bestandteile  des gesamten Unterrichts.      . . .

- 4 - 
 
Das Netzwerk aller an Bildung  Beteiligter bietet den Schülerinnen und Schülern den  Hand-
lungsspielraum, verschiedene berufliche Fachrichtungen  kennenzulernen und damit persönli-
che Neigungen zu vertiefen.   
 
Ab der Klasse 5 fördert die Mittelstufenschule die individuellen  Begabungen der Kinder und 
Jugendlichen durch kleinere  Lerngruppen, die Bereitstellung einer Vielfalt von Lernwegen,  
eine kontinuierliche Lernbegleitung und die Kooperation aller  Partner. 
 
Der praxis- und handlungsorientierte Unterricht stellt nachhaltige  Bezüge zur Lebens -, Be-
rufs- und Arbeitswelt her.  Die Schülerinnen und Schüler entwickeln fachliche und  überfachli-
che Kompetenzen,  durch die sie eine solide Grundlage  für eigenverantwortliches Arbeiten 
und lebensbegleitendes  Lernen erwerben.  Der berufsbezogene Unterricht eröffnet Perspekti-
ven hinsichtlich  der Entscheidung für eine Ausbildung oder den Übergang zur  Fachober-
schule oder gymnasialen Oberstufe.  
 
Berufsorientierungsprozesse werden außerdem durch Betriebspraktika  sowie begleitende be-
rufsberatende Maßnahmen  unterstützt. 
 
Die Jugendlichen sollen in die Lage versetzt werden ihre eigene Berufswegeplanung  durch 
Antrag der Wilhelm -Leuschner-Schule die beschriebenen Prozesse an einer Mittelstufen-
schule eigenständig erfolgreich umsetzen zu können und damit ihre Bildungs - und Berufs-
chancen zu verbessern.  
 
Als Schulträger unterstützt die Wissenschaftsstadt Darmstadt den Antrag der Wilhe lm-
Leuschner-Schule ausdrücklich (siehe auch Schulentwicklungsplan (Entwurf), denn aus den 
Ausführungen lassen sich folgende Vorteile identifizieren:  
 
Pädagogischer Fokus : Eine Mittelstufenschule ermöglicht es, den Fokus der Bildungsarbeit 
gezielt auf die besonderen Bedürfnisse und Herausforderungen dieser Altersgruppe zu legen. 
Die pädagogischen Konzepte und Lehrpläne können speziell auf die Entwicklungsstufe und 
Lernvoraussetzungen der Mittelstufenschülerinnen und -schüler ausgerichtet werden. Dies 
ermöglicht eine differenzierte und individuelle Förderung, die den Schülerinnen und Schülern 
hilft, ihr Potenzial bestmöglich zu entfalten.  
 
Übergangsphase(n) begleiten : Eine Mittelstufenschule kann nicht nur den Übergang Schule -
Beruf erleichtern. Der Überga ng bereits von der Grundschule zur weiterführenden Schule ist 
für viele Schülerinnen und Schüler eine große Herausforderung. Eine Mittelstufenschule kann 
auch bereits diesen Übergang erleichtern, indem sie eine kontinuierliche Lernumgebung bie-
tet, in der sich die Schülerinnen und Schüler über mehrere Jahre hinweg entwickeln können. 
Dies schafft eine stabile Grundlage für den weiteren schulischen Werdegang und fördert die 
Bildung einer positiven Lernkultur.  
 
Förderung der sozialen Entwicklung : In der Mittels tufe befinden sich die Schülerinnen und 
Schüler in einer entscheidenden Phase ihrer sozialen Entwicklung. Eine Mittelstufenschule 
kann hier gezielt Angebote schaffen, die die sozialen Kompetenzen der Schülerinnen und 
Schüler stärken. Durch gemeinsame Aktiv itäten, Projekte und Projekttage können die Schüle-
rinnen und Schüler lernen, miteinander zu arbeiten, Konflikte zu lösen und Verantwortung zu 
übernehmen.           . . .

- 5 - 
 
Angepasste Lehrer -Schüler-Verhältnisse: Eine Mittelstufenschule ermöglicht kleinere  Klas-
sengrößen und somit eine intensivere Betreuung der Schülerinnen und Schüler. Durch redu-
zierte Klassenstärken haben die Lehrkräfte die Möglichkeit, individuell auf die Bedürfnisse 
der Schülerinnen und Schüler einzugehen und gezielter zu fördern. Das un terstützt den Lern-
prozess und erhöht die Chancen auf nachhaltige Lernerfolge.  
 
Spezialisierte Fachbereiche : Eine Mittelstufenschule kann auch spezialisierte Fachbereiche 
anbieten, die sich auf die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler in diesem Altersab-
schnitt konzentrieren. Dies können beispielsweise Fächer wie Medienerziehung, Berufsorien-
tierung oder Persönlichkeitsentwicklung sein. Durch diese gezielte Ausrichtung können die 
Schülerinnen und Schüler wichtige Fähigkeiten und Kenntnisse erwerben, die ih nen bei der 
persönlichen und beruflichen Entwicklung helfen.  
 
 
Darmstadt, 31.07.2023 Kr/he 
 
Dezernat V 
 
 
 
 
Holger Klötzner  
Stadtrat

anlage 2

9709 Zeichen

- 2 - 
 
Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
01.08.2023 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat V an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Schulamt  
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler: 
V 40 
 
Stvv 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2023/0263 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
334 
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.: 216010 
Kostenstelle:  040-017-2020 Investitionsnummer:        
Kostenträger:  2160-11 Sachkonto:       
 
Betreff: Organisationsänderung - Umwandlung der Wilhelm -Leuschner-Schule von einer 
Haupt- + Realschule in eine Mittelstufenschule zum Schuljahr 2024/2025  
 
Vorlage vom: 31.07.2023  
 
Beschlussvorschlag : 
 
Dem Antrag der Wilhelm -Leuschner-Schule zur Umwandlung in eine Mittelstufenschule zum 
Schuljahr 2024/2025 wird zugestimmt.  
 
 
 
Anlagen: Antrag der Wilhelm -Leuschner-Schule 
 
Datenschutzrelevante Anlage:

- 3 - 
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:  
Klimarelevanz des Vorhabens:     
Auswirkungen auf Stadtklima:   ja  nein 
Auswirkungen auf THG -Emissionen:   gering1)  mittel/groß 2) 
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung:   ja  nein 
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:    
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft?   ja  nein 
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt?   ja  nein 
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr. 
 
Beschluss des Magistrats vom 09.08.2023 
 
Der Vorlage wird zugestimmt.

- 4 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 31.07.2023  
 
Seit einigen Jahren geht die Zahl der Schüler*innen an beruflichen Schulen dem Bundestrend 
folgend auch in Darmstadt zurück (vgl. u.a. Abb. 35 Datenfortschreibung 2021 zum 1. 
Bildungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt https://www.darmstadt.de/fileadmin/PDF-
Rubriken/Bildung_integriert/Fortschreibung_2021_230208.pdf). Dies ist mit Blick auf die 
Etablierung der Mittelstufenschule in mehrerlei Hinsicht interessant. Zum einen macht der 
Rückgang im Bereich der dualen Ausbildung – in Darmstadt von Schuljahr 2016/17 bis 
Schuljahr 2021/22 ein Rückgang von knapp 500 Schüler*innen – u.a. mit Blick auf den 
Fachkräftemangel deutlich, dass Maßnahmen zur Stärkung der dualen Ausbildung höchst 
relevant sind. Zum anderen bleibt in diesem Zeitraum die Zahl der Schüler*innen im 
sogenannten Übergangssystem weitgehend konstant (820 Schüler*innen im Schuljahr 
2016/17; 804 Schüler*innen im Schuljahr 2021/22). Zum Übergangssystem zählen 
Bildungsgänge, die der Berufsvorbereitung dienen und/oder das Nachholen eines 
Schulabschlusses ermöglichen (z. B. PuSch B, BÜA, BzB), d. h. die Zahl der Schüler*innen, die 
nach Beendigung der Sekundarstufe I, weitere Unterstützung brauchen, bleibt konstant. Die 
starke Praxisorientierung sowie die verstärkte Individualisierung des Lernens im Rahmen der 
Mittestufenschule können hier wichtige Hebel sein, um den beschriebenen Trends 
entgegenzuwirken. Der hohe Praxisanteil sorgt zum einen für mehr Orientierung, sodass 
Schüler*innen am Ende der Sekundarstufe I leichter eine Berufswahlentscheidung treffen 
können und durch den Kontakt mit Firmen/Praktika bereits stärkere Einblicke in die Vorteile 
eines Ausbildungsberufs erhalten haben. Neben dem Übergang selbst kann dies auch dabei 
helfen, Ausbildungsabbrüche zu verringern. Zum anderen kann der praxisorientierte Unterricht 
auch die Motivation von Schüler*innen steigern. Ein konkretes Ziel im Sinne eines bestimmten 
Ausbildungsberufs kann dabei helfen, die schulischen Leistungen zu steigern und einen 
allgemeinbildenden Schulabschluss zu erreichen.  
 
Die Mittelstufenschule ist ein zukunftsweisendes Konzept von allgemeinbildenden  und 
beruflichen Schulen zu einem gemeinsam ausgestaltet en Bildungsgang.  
In der Mittelstufenschule werden die Bildungsstandards und Inhalte des  hessischen 
Kerncurriculums in der Unterrichtspraxis gezielt durch eine große  Auswahl berufsrelevanter 
Schwerpunkte erweitert.  
 
Alle Schülerinnen und Schül er starten gemeinsam in den Eingangsklassen der Aufbaustufe  
und haben die Möglichkeit, über ihren individuellen Weg im praxisorientierten oder mittleren  
Bildungsgang den Hauptschulabschluss oder den Realschulabschluss zu erlangen.  In ihrer 
Berufswegeplanun g profitieren die Schülerinnen und Schüler sowohl vom Unterricht  an den 
beruflichen Schulen als auch von der Vernetzung der allgemeinbildenden Schule mit  
außerschulischen Partnern wie Betrieben, Unternehmen, Kammern, Innungen, Verbänden  
oder den Agenturen für Arbeit. 
 
Die Mittelstufenschule begleitet die jungen Menschen und stattet sie mit den erforderlichen  
Kompetenzen aus, damit sie am Ende ihrer Schulzeit in der Lage sind, eine fundierte  
Berufswahlentscheidung zu treffen. Der Einstieg in eine Ausbildung oder in einen 
weiterführenden Bildungsgang zur Studienqualifizierung steht den Jugendlichen damit offen.  
 
Die zentrale Zielsetzung der Mittelstufenschule ist das Gelingen  des Übergangs Schule - 
Beruf. Berufsorientierung, Einbindung beruflicher Bildung sowie Förderung der 
Ausbildungsreife si nd wesentliche Bestandteile  des gesamten Unterrichts.   
   . . .

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- 6 - 
 
Das Netzwerk aller an Bildung  Beteiligter bietet den Schülerinnen und Schülern den  
Handlungsspielraum, verschiedene berufliche Fachrichtungen  kennenzulernen und damit 
persönliche Neigungen zu vertiefen.   
 
Ab der Klasse 5 fördert die Mittelstufenschule die individuellen  Begabungen der Kinder und 
Jugendlichen durch kleinere  Lerngruppen, die Bereitstellung einer Vielfalt von Lernwegen,  
eine kontinuierlich e Lernbegleitung und die Kooperation aller  Partner. 
 
Der praxis- und handlungsorientierte Unterricht stellt nachhaltige  Bezüge zur Lebens -, 
Berufs- und Arbeitswelt her.  Die Schülerinnen und Schüler entwickeln fachliche und  
überfachliche Kompetenzen, durch die sie eine solide Grundlage  für eigenverantwortliches 
Arbeiten und lebensbegleitendes  Lernen erwerben.  Der berufsbezogene Unterricht eröffnet 
Perspektiven hinsichtlich  der Entscheidung für eine Ausbildung oder den Übergang zur  
Fachoberschule oder gymnasi alen Oberstufe.  
 
Berufsorientierungsprozesse werden außerdem durch Betriebspraktika  sowie begleitende 
berufsberatende Maßnahmen  unterstützt. 
 
Die Jugendlichen sollen in die Lage versetzt werden ihre eigene Berufswegeplanung  durch 
Antrag der Wilhelm -Leuschner-Schule die beschriebenen Prozesse an einer 
Mittelstufenschule eigenständig erfolgreich umsetzen zu können und damit ihre Bildungs - 
und Berufschancen zu verbessern.  
 
Als Schulträger unterstützt die Wissenschaftsstadt Darmstadt den Antrag der Wilhelm -
Leuschner-Schule ausdrücklich (siehe auch Schulentwicklungsplan (Entwurf), denn aus den 
Ausführungen lassen sich folgende Vorteile identifizieren:  
 
Pädagogischer Fokus : Eine Mittelstufenschule ermöglicht es, den Fokus der Bildungsarbeit 
gezielt auf die besonderen Bedürfnisse und Herausforderungen dieser Altersgruppe zu legen. 
Die pädagogischen Konzepte und Lehrpläne können speziell auf die Entwicklungsstufe und 
Lernvoraussetzungen der Mittelstufenschülerinnen und -schüler ausgerichtet werden. Dies 
ermöglicht eine differenzierte und individuelle Förderung, die den Schülerinnen und Schülern 
hilft, ihr Potenzial bestmöglich zu entfalten.  
 
Übergangsphase(n) begleiten : Eine Mittelstufenschule kann nicht nur den Übergang Schule -
Beruf erleichtern. Der Übergang b ereits von der Grundschule zur weiterführenden Schule ist 
für viele Schülerinnen und Schüler eine große Herausforderung. Eine Mittelstufenschule kann 
auch bereits diesen Übergang erleichtern, indem sie eine kontinuierliche Lernumgebung 
bietet, in der sich die Schülerinnen und Schüler über mehrere Jahre hinweg entwickeln 
können. Dies schafft eine stabile Grundlage für den weiteren schulischen Werdegang und 
fördert die Bildung einer positiven Lernkultur.  
 
Förderung der sozialen Entwicklung : In der Mittelstufe  befinden sich die Schülerinnen und 
Schüler in einer entscheidenden Phase ihrer sozialen Entwicklung. Eine Mittelstufenschule 
kann hier gezielt Angebote schaffen, die die sozialen Kompetenzen der Schülerinnen und 
Schüler stärken. Durch gemeinsame Aktivität en, Projekte und Projekttage können die 
Schülerinnen und Schüler lernen, miteinander zu arbeiten, Konflikte zu lösen und 
Verantwortung zu übernehmen.         
   . . .

- 7 -

Angepasste Lehrer -Schüler-Verhältnisse : Eine Mittelstufenschule ermöglicht kleinere 
Klassengrößen und somit eine intensivere Betreuung der Schülerinnen und Schüler. Durch 
reduzierte Klassenstärken haben die Lehrkräfte die Möglichkeit, individuell auf die 
Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler einzugehen und gezielter zu fördern. Das 
unterstützt den Lernprozess und erhöht die Chancen auf nachhaltige Lernerfolge.  
 
Spezialisierte Fachbereiche : Eine Mittelstufenschule kann auch spezialisierte Fachbereiche 
anbieten, die sich auf die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler in diesem 
Altersabschnitt konzentrieren. Dies können beispielsweise Fächer wie Medienerziehung, 
Berufsorientierung oder Persönlichkeitsentwicklung sein. Durch diese gezielte Ausrichtung 
können die Schülerinnen und Schüler wichtige Fähigkeiten und Kenntnisse erwerben, die 
ihnen bei der persönlichen und beruflichen Entwicklung helfen.  
 
 
Darmstadt, 31.07.2023 Kr/he  
 
Dezernat V 
 
 
 
 
Holger Klötzner  
Stadtrat

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311 Zeichen

Punkt 8: Organisationsänderung - Umwandlung der Wilhelm-Leuschner-Schule von einer 
Haupt- + Realschule in eine Mittelstufenschule zum Schuljahr 2024/2025 
 (V-Nr. 2023/0263) 
 
Der Ausschuss für Bildung, Schule und Digitalisierung empfiehlt einstimmig der 
Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage zuzustimmen.

anlage 4

289 Zeichen

Punkt 13: Organisationsänderung - Umwandlung der Wilhelm-Leuschner-Schule von einer 
Haupt- + Realschule in eine Mittelstufenschule zum Schuljahr 2024/2025 
 (V-Nr. 2023/0263) 
 
Der Haupt- und Finanzausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung 
einstimmig, der Vorlage zuzustimmen.

anlage 5

232 Zeichen

Punkt 23: Organisationsänderung - Umwandlung der Wilhelm-Leuschner-Schule von einer 
Haupt- + Realschule in eine Mittelstufenschule zum Schuljahr 2024/2025 
 (V-Nr. 2023/0263) 
 
Der Vorlage wird zugestimmt.  
 
Stimmenthaltung: AfD

anlage 1

20501 Zeichen

Staatliches Schulamt
für den Landkreis Darmstadt-Dieburg
und die Stadt Darmstadt

Staatliches Schulamt Aktenzeichen A10-5630-
Rheinstraße 95 - 64295 Darmstadt
Bearbeiter/-n Carsten Maus

Durchwahl 06151 3682-373
Wissenschaftsstadt Darmstadt/ Schulamt E-Mail Carsten.Maus@kultus.hessen.de
Stadthaus West
-— Ihr Zeichen

Frau Bettina Kroh — i h
Mina-Rees-Str. 12 SCHU L A M Tı Ihre Nachricht

Dat 28.06.2023
64295 Darmstadt m 3 h juni 203 atum

um,
wii

Antrag der Wilhelm-Leuschner-Schule auf Organisationsformänderung

Sehr geehrte Frau Kroh,

im Auftrag von Herrn Luft sende ich Ihnen beiliegend den Antrag der Wilhelm-
Leuschner-Schule auf Organisationsformänderung einer Haupt- und Realschule in
eine Mittelstufenschule.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftra:

Üt

Cärsten Maus
-Abgeordnete Lehrkraft Schulfachliche Aufsicht-

Besuche bitte nach Vereinbarung

Anrufe bitte Montag bis Donnerstag
Rheinstraße 95 - 64295 Darmstadt E-Mail: poststelle.ssa.darmstadt@kultus.,hessen.de 8:30-12:00 Uhr und 13:30-15:30 Uhr
Telefon 06151 3682-2 Fax 06151 3682-400 Internet: www.schulamt-darmstadt.hessen.de Freitag 8:30-12:00 Uhr (gleitende Arbeitszeit)

Antrag auf

Organisationsänderung einer Haupt- und Realschule in eine Mittelstufenschule,
Organisation des Haupt- und Realschulzweiges als Mittelstufenschule

zum 1.8. 2024
Antragstellende Schule: Wilhelm-Leuschner-Schule
Dienststellennummer: 3225
Schulform: H/R
Schulort: Darmstadt
Kooperierende berufliche Schule/n: Alice-Eleonoren-Schule,
in Kapellplatz 2, 64283 Darmstadt
Kooperierende berufliche Schule/n: Heinrich-Emanuel-Merck-Schule,
in Alsfelder Str. 23, 64289 Darmstadt
Kooperierende berufliche Schule/n:
in
Kooperierende berufliche Schule/n:
in
Kooperierende berufliche Schule/n:
in
Zuständiges Staatliches Schulamt: Darmstadt-Dieburg
Schulträger: Stadt Darmstadt

Bitte Zutreffendes
ankreuzen
Die allgemeinbildende Schule hat zum Zeitpunkt der Organisationsänderung mindes- Ja R
tens eine pädagogische Mittagsbetreuung oder ist eine offene, teilgebundene oder ge-
bundene Ganztagsschule. Nein DO
Die allgemein bildende Schule ist in der Jahrgangsstufe 5 mindestens zweizügig und Ja RX
ab der Jahrgangsstufe 8 in den Bildungsgängen Hauptschule und Realschule mindes- Nen

tens dreizügig, wobei der mittlere Bildungsgang mindestens zweizügig ist.

Seite 1 von 12

Anzahl der Schülerinnen und Schüler der einzelnen Jahrgangsstufen in den jeweiligen Bildungsgängen der
Sekundarstufe (aktuelles Schuljahr):

| Jgst. Bildungsgang | Bildungsgang
| Hauptschule | Realschule Förderstufe
5 14 46
6 22 43
1
7 22 55
8 27 66
9 44 65
10 0 71

Seite 2 von 12

Erklärung der allgemeinbildenden Schule und ihrer Lehrkräfte

Wir fördern die individuellen Begabungen der Schülerinnen und Schüler durch eine Vielfalt von
Lernwegen.

Wir ermöglichen den Erwerb von Lern- und Methodenkompetenzen als Grundlage für eigen-
verantwortliches Arbeiten und lebenslanges Lernen.

Wir vermitteln in allen Fächern intensiv und nachhaltig Schlüsselqualifikationen.

Wir ermöglichen praxis- und handlungsorientierten Unterricht, der an der Lebens-, Berufs- und
Arbeitswelt orientiert ist.

Wir ermöglichen durch fächerübergreifende Projekte Einsichten in komplexe Themen und die
Entwicklung von Lösungsstrategien.

Wir verfolgen das Ziel, dass alle Jugendlichen einen Schulabschluss erreichen. Dabei ist die
Anschlussorientierung der zentrale Aspekt der schulischen Arbeit.

Die vorgenannten Punkte werden durch die nachfolgenden Aspekte dargestellt. Werden die einzel-

nen Aspekte positiv beantwortet, sind in der Spalte Anmerkungen „Beispiele“ anzugeben.

Je Anmerkung können Texte mit max. 500 Zeichen eingegeben werden. Diese Einträge sind ver-
pflichtend.

Seite 3 von 12

Aspekte im Konzept der Schule zum kompetenzorientierten Lernen

und zur nachhaltigen individuellen Förderung

| 1. Schulkultur

| gangsteams
|

Wenn ja
in allen Jahrgangsstufen

| mit Förderplanarbeit schaffen

| Ergänzung Schule |

Die KuK kooperieren inhaltlich in

den Hauptfächern, teilweise in

den Nebenfächern. Es finden Ab-

sprachen in Bezug auf Regeln

und Rituale innerhalb des Jg statt

sowie gemeinsame Ausflüge und |

Klassenfahrten; Im HS-Zweig fin-

det 2x jährlich eine HS-Konferenz

| sowie „Stopptage" zu abgestimm-
Angabe der Jgst.: 5,6,10

Im Jg. 7 und 9 in den Hauptfä- |

Beispiele: Eingangsdiagnostik,
Entwicklungsgespräche, Zielver-
einbarungsgespräche, Förderan-
gebote und -pläne, Lernstandser-
hebung, WPU „Schüler*innen tra-
gen Verantwortung“, Lernzeit,
Hausaufgabenbetreuung, BO-Un-

Entwicklungs- und Zielvereinba-
rungsgespräche mit SuS& Eltern;
halbjährliche Förderplangesprä- |
che; halbjährliche Pädagogische |
Konferenzen; wöchentliche Ko-
operationstermine für KuK; Über-
gänge- und Vorübergängekonfe-
renzen; Fachkonferenzen _

Differenzierung u. a.)

Beispiele: Kompetenzraster, Ein-
gangsdiagnostik, Selbst- &
Fremdeinschätzungsbögen, Mate-
rialien auf 2 Niveaustufen+ FSP
Lernen-Material, Förderpläne; Be-
urteilungsbögen von Betrieben

an eigenen Zielen

Beispiele: PC-Führerschein,
Stützkurse, Lernzeiten, Kompo 7,
Lerntipps Abschlussklassen,
Schullaufbahnberatung, WPU zur
Stärkung der Persönlichkeit, Infor-

Beispiele: Kennlernwoche, soz.
Lernen als Unterrichtsfach, KL-
Std, Klassenrat, SV, SEB, gem.
Feste, Coolness-Training; Schul-
mentor*innen, Antimobbing-Trai-
ning, Abenteuer-AG, „Wir sind
Klasse“, „digitale Helden“, Runde

Sur | Aktuell
| Bildung und Kooperation von Klassen- und/oder Jahr- Ja RX
Nein D]
1
ten Themen statt
im)
nur in einigen Jahrgangsstufen X | chern
| Vorhaben, die individuelle Förderung unterstützen (Ein- 1 Q |
gangsdiagnose, Übungsphasen mit speziellen Angeboten)
| |Nen [1
| \ _ \ \_terricht, Stützkurse
Verbindliche Terminpläne, die Möglichkeiten für Absprache Ja R
und Evaluation von Fördermaßnahmen im Zusammenhang
Nein D]
L_ — _ . —l
Entwicklung von Förderinstrumenten (Kompetenzraster, 1a R
Beobachtungsbögen, Diagnoseverfahren, Materialien zur
Nen U]
L_ nn _ | | nach Praktikum
Umsetzung von Bausteinen zu Methodentraining und Tea- | Ja R
mentwicklung als Grundlage für selbstständiges Arbeiten
Nen U
_ _ [ matikkurs Jg 9 _
Regeln und Rituale, die einen wertschätzenden Umgang | J R
aller Personen innerhalb der Schulgemeinde fördern a
|Nen U
|
|
|
_ _ _ | Tische
Aktuell

2. Individuelle Förderung

Ergänzung Schule

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| Regelmäßige Erhebung des individuellen Lern- und Ent-

| halbjährliche Päd. Konferenzen;

| 1/4jährl. Rückmeldung zum Lern-
& Leistungsstand; Runde Tische;
\_Elternsprechtag; Förderpläne

| Gesprächsbögen mit Entwick-
lungs- und Zielvereinbarungen;
Förderpläne; Tabellen in Päd.
Konferenzen; alle 4-6 Wochen
Koopstd. mit SL; Berufswahlpass

Beispiele: Unterrichtsfach „Lernen
lernen" in Kl. 5; Kompetenzraster;
Portfolioarbeit und Lerntagebü-

cher vereinzelt; Berufswahlordner;

|

Beispiele: Materialien auf 2 Ni-
veaustufen+ FSP Lernen-Mate-
rial; Nachteilsausgleiche; Projekt-
prüfungskriterien für FSP Lernen;

DaZ & ÜDaZ; Förderkurse; AG-
und WPU- Angebote; Leseförde-
rung; Intensivklasse; Lernzeiten;

Beispiele: projektorientiertes und
handlungsorientiertes, fächer-
übergreifendes Unterrichten; Pro-
jektwoche; Vor- und Nachberei-
tung Praktika, Betriebs- und Un-
\ terstützermesse im Unterricht _
Beispiele: freiwilliges Praktikum
H7; BOP in Kooperation mit HSK;
Besuch von außerschulischen
Lernorten; Betriebserkundungen;
BP; Besuch vom M-&E-Truck; un-
| terrichtliche Verknüpfung von
Themen mit der Arbeitswelt; BO
als Unterrichtsfach; SV Sitzungen;

Wechselnde Sozialformen; Pro-
jekte; Wochenplanarbeit; Trom-
melprojekt; WPU „future Lab";
jahrgangsübergreifender WPU;
Theaterprojekt; Abenteuer AG;
|_Projekttage zu versch. Themen

riculum; BP; BOP in H/R 8 in Ko-

wicklungsstandes als Grundlage von Lernplänen und Ziel- Ja x
| vereinbarungen mit Schülerinnen und Schülern sowie de- Nen U
ren Eltern
Standards bei der Vorbereitung, Durchführung und Nach- Ja x
bereitung von Lern- und Entwicklungsgesprächen
Nen U
Spezielle Verfahren der Lernprozessbegleitung, wie Portfo- | Ja Q
lioarbeit und/oder Einsatz von Lerntagebüchern und
Kompetenzrastern Nen DO
|
| E5 __\ Feedback-Gespräche
Anpassung von individuellen Anforderungen an lernschwa- Ja X
che und begabte Schülerinnen und Schüler
Nen U
Förderung von Schülerinnen und Schülern mit nichtdeut- Ja R
scher Muttersprache |
Nein U
| __ _ __ 1... Hausaufgabenbetreuung
3. Unterrichtsgestaltung Be Bi Aktuell \ Ergänzung Schule _
Vermittlung von fachlichen und überfachlichen Kompeten- Ja R
zen und Schlüsselqualifikationen als Unterrichtsprinzip in
allen Fächern Nen U
Ausrichtung und Orientierung von Themen und Inhalten an ha X |
der Lebens-, Arbeits- und Berufswelt sowie an den Interes-
sen der Schülerinnen und Schüler Nen D
|
_ Bu on EN | Klassenrat_
Gestaltung des Unterrichts, der selbstständiges, eigenver- Ja gQ |
antwortliches und kooperatives Lernen ermöglicht (wech- =
selnde Sozialformen, Projekte, Wochenplanarbeit, ...) Nen D
Verzahnung von Theorie-, Praxis- und Anwendungspha- | Ja X
sen, die über den systematischen Aufbau von Fachwissen
hinaus den Erwerb fachlicher Kompetenzen ermöglichen |Nen U
|

operation mit der HWK; interdis-
ziplinäres Unterrichten, z.B. in Jg
5 in AL Berufe in der Landwirt-
schaft, Herstellung von Butter, Bio
Nutztiere, Gesch historische Be-
rufe der Landwirtschaft, die es
noch gibt (nicht mehr gibt), Che-

| mie chem. Zusammensetzung

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LRS; WPU klassische Literatur |

Beispiele: schulinternes BSO-Cur- |

von natürl. Produkten etc, Besuch
eines Bauernhofs; Raucherprä-
vention; Projekt „Catwalk“; Be-
triebserkundungen; Unterrichts-
gänge in Museen;

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| Schulkoordinator/in berufliche Orientierung

| Im Schulprogramm verankertes Curriculum für
fächerübergreifende berufliche Orientierung

| Durchführung von Kompetenzfeststellungen

| Individuelle Förderung der Ausbildungsreife

Regelmäßige Teilnahme an regionalen
\ Berufsorientierungs-Veranstaltungen

| Konzept zur Qualifizierung der schulischen Fachkräfte
im Bereich der berufliche Orientierung

Durchführung von Bewerbungstrainings

Beteiligung der Erziehungsberechtigten am
Berufsorientierungsprozess

Erfüllung der Qualitätsstandards für den Prozess der Beruflichen Orientierung

Ja

Nein

Ja

Ja

Nein

Ja

‚ Nein

'OR|OR

Nein

| Ergänzung Schule

om

X

| Kompo 7, Berufswahlpass „Stär-

des BTZ

Name: Ramona Golitz

= u |
Wir sind zertifizierte und rezertifi-
zierte Schule zur Berufs- und Stu-
dienorientierung (Gütesiegel)

ken/ Schwächen/Interessen“; Eig-
nungstests der Agentur für Arbeit;
Kometenzprüfbogen durch die
HWK im Rahmen des Besuchs

Beispiele: Im Unterricht D, AL,
PoWi und BO; „check you"; Er-
stellen und prüfen der Bewer-
bungsunterlagen; Suche nach

| Praktika und Ausbildungsplätzen |

auf Grundlage von Kompo 7; Vor-
und Nachbereitung von Praktika;
Vor- und Übergängekonferenzen;
Kooperation Jugendschulsozialar-
beit; Boys-&Girlsday; Tag der of-
fenen Tür bei weiterführenden

| Schulen;

Beispiele: Kooperation mit Ar-
beitsagentur, Besuch IB, Hütte, |
BAFF, berufsorientierte Veranstal- |
tungen von Merck, Evonik etc, |
Besuch von Berufsmessen in DA,
Azubi Speed Dating, eigene Un-
terstützermesse, Boys-&Girlsday;
Besuche beim Radio, Darmstäd- |
ter Echo, Medienbildungsstelle |
|

Kompo 7; Berufemessen; Unter-
stützermesse; Digitale Helden; Li-
ons Quest; OloV-Veranstaltungen |
Im Unterricht BO, D, AL, Informa-
tik und mit der Arbeitsagentur so-
wie we4edu; versch. Betriebe;

Beispiele: Infoelternabende; indi-
viduelle Gespräche; Angebot, den
eigenen Beruf SuS vorzustellen;
Gesprächsmöglichkeiten mit Ar-

}

Gewinnung von Praktikumsplätzen durch die Schule und
gezielte Beratung der Schülerinnen und Schüler bei der
Wahl des Praktikumsplatzes

Durch feste Kooperationen mit
Betrieben und Trägern wie Werk-

Ja DI
Nen DU
|
\ etc _
Ja R Regelmäßige Fortbildung zu
Nen U
|
Ja RX
Nen U
Krankenkassen
Ja
Nen U
beitsagentur in der Schule;
| Kompo 7
a BR
m

, Nein

hof; Unterstützung bei Anrufen;

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| operation mit Jugendschulsozial-
arbeit; Aushang und Aushändi-
gung von Listen mit kooperieren-
den Betrieben; Innenstadtrund-
gang zur Sichtung von BP; regel-
mäßige Evaluation der BP-Be-
_ . _ | triebe
Mindestanforderungen für Praktikumsbetriebe Ja X | Beispiele: Tabelle über geeignete
(Eignung aus Sicht der Schule) Betriebe inkl. Voraussetzungen
Nein [] | der Betriebe (z.B. Ausbildungsbe-
trieb, umfängliche Einblicke in die
u nn | | Berufswelt)
Beratung vor und nach Vorstellungsgesprächen Ja R Grundsätzliches Training im Un-
terricht und mit externen Koopera-
Nein [] | tionspartnern sowie individuelle |
Beratung durch Lk und in Koope-
ration mit der Arbeitsagentur/ Ju-
\ gendschulsozialarbeit

Ja gs
Nen U

| I teilweise Gang zum Betrieb; Ko-
|
|

Individuelle Beratung und Begleitung der Schülerinnen und
Schüler bei deren Bewerbungen für einen Ausbildungsplatz

Aussagen zur Sozialstruktur der Schülerschaft und Elternhäuser:

Die WLS ist eine multikulturelle Schule, die SuS aus vielen verschiedenen Nationen unterrichtet, ca 85 %
haben einen Migrationshintergrund. Auch unsere Lehrerschaft ist multikulturell und hat damit für die SuS
noch einmal eine besondere Vorbildfunktion. Für die meisten SuS ist die deutsche Sprache bereits die erste
Fremdsprache. Viele Eltern sprechen die deutsche Sprache nur rudimentär, so dass bei Gesprächen
Sprachmittler*innen eine wichtige Rolle einnehmen. Die meisten Elternhäuser sind bildungsfern. Die Schule
ist damit auch ein Spiegelbild der deutschen Gesellschaft und bereitet somit unsere SuS auch auf die spä-
tere Arbeitswelt vor, in der sie auch mit vielen unterschiedlichen Menschen verschiedener Nationen zusam-
menarbeiten müssen. Durch gemeinsames Lernen findet auch ein Lernen über andere Kulturen statt. Vorur-
teile werden abgebaut, multikulturelle Ansichten finden Einzug in den Unterricht unter der Prämisse der De-
mokratie und Rechtsstaatlichkeit. Unsere Schule wird von vielen SuS als zweite Heimat wahrgenommen und
ist ein verbindendes Element zwischen den unterschiedlichen kulturellen Einflüssen. Unsere Schule stellt die
Persönlichkeit der SuS in den Vordergrund und nicht die soziale Herkunft oder Religion.

Dosmsfodt- 09.05.23 Full.

Ort, Datum Name, Unterschrift der Schulleiterin‘ des Schulleiters

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Kooperationsvereinbarung
der allgemein bildenden Schule mit beruflichen Schulen im Rahmen der
Beantragung der Organisationsänderung in eine Mittelstufenschule

Die vorgenannte allgemein bildende Schule, die den Antrag auf Organisationsänderung in eine
Mittelstufenschule beim Schulträger gestellt hat, schließt hiermit eine Kooperationsvereinbarung
mit der/den vorgenannten beruflichen Schulen zur Durchführung des berufsbezogenen Unterrichts.
Im praxisorientierten Bildungsgang, Jahrgangsstufen 8-9 (10),

und im mittleren Bildungsgang, Jahrgangsstufen 8 — 10,

findet der berufsbezogene Unterricht an den beruflichen Schulen statt.

Der berufsbezogene Unterricht kann in folgenden Schwerpunkten und ergänzenden Vertiefungs-
schwerpunkten (eVSP) angeboten werden:

Fachrichtung Schwerpunkt

Ernährung / Gastronomie / Hauswirtschaft

Wirtschaft Wirtschaft und Verwaltung
eVSP Logistik *
Bautechnik *

—————

Elektrotechnik, Informatik

Fahrzeugtechnik

Farbtechnik und Raumgestaltung *

x}
Do
DO
DO
x]
m
DO
Technik Holztechnik m
m
m
m
m
U
&
m
uf ei-

Metalltechnik

Naturwissenschaftliche Labortechnik *

eVSP Gebäude- und Umwelttechnik *
eVSP Mechatronik *

Gesundheit

Gesundheit und So-

. Sozialwesen
zialwesen

eVSP Körperpflege * |
* Der Antrag mit Begründung laut Erlass vom 10. November 2014 ist a
nem gesonderten Blatt beizulegen.

Die Curricula für den berufsbezogenen Unterricht wurden von Arbeitsgruppen, die das Hessische

Kultusministerium eingerichtet hat, erstellt und liegen derzeit in einer Erprobungsfassung vor. Sie
können über das Kultusministerium angefordert werden.

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Ansprechpersonen (Name, Vorname, E-Mailadresse) für die Schwerpunkte sind in

der allgemein bildenden Schule

der/den beruflichen Schule/n

Frauke Wulff-Meyer
frauke.wulff-meyer@darmstadt.de

Thomas Worringen
thomas.worringen@darmstadt.de

Ort Datum

Danustadt.

Ort Datum
Ort Datum
Ort Datum

Schulleiter/in der allgemein bildenden Schule

flichen Schule

Schulleiter/in der beruflichen Schule

Schulleiter/in der

Schulleiter/in der beruflichen Schule

Schulleiter/in der beruflichen Schule

Schulleiter/in der beruflichen Schule

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Stellungnahme des Staatlichen Schulamtes

Schulfachliche Stellungnahme zum Antrag auf Organisationsformänderung der Wilhelm-Leusch-
ner-Schule in Darmstadt von einer Haupt- und Realschule zu einer Mittelstufenschule

Eine Mittelstufenschule fördert eine Vielzahl von Begabungen, Interessen und Vorkenntnissen
durch eine besondere Verzahnung von theoretischen und praktischen Inhalten unter dem gemein-
samen Dach der Berufsorientierung. In diesem Kontext erhalten Schülerinnen und Schüler, auch
aus herausgeforderten Lebensumständen die Gelegenheit, eine breite und individualisierte Bildung
unter besonderer Berücksichtigung der Anschlussfähigkeit in Ausbildung zu erwerben.

Die Berufsorientierung spielt an der Wilhelm-Leuschner-Schule schon heute besonders wichtige
Rolle, die Schule trägt das zugehörige Gütesiegel und kann auf viele Jahre erfolgreicher Arbeit in
der Kooperation zwischen Schule und Beruf zurückblicken. Die Schülerschaft der Wilhelm-Leusch-
ner-Schule ist als heterogen zu beschreiben. Im Rahmen der Mittelstufenschule besteht die Mög-
lichkeit, durch die weitere Verbindung von beruflicher Theorie und Praxis in Kooperation mit berufli-
chen Schulen der Stadt Darmstadt die vielfältigen Potentiale der Schülerschaft noch besser zu för-
dern und die Übergänge in Ausbildung als besonderen weiteren Schwerpunkt und als Alleinstel-
lungsmerkmal in der Stadt Darmstadt abzubilden.

Die Stadt Darmstadt gewinnt durch die Organisationsformänderung der Wilhelm-Leuschner-Schule
mit der Mittelstufenschule eine bislang fehlende neue Wahlmöglichkeit für Eltern, beispielsweise im
Übergang Klasse 4 nach Klasse 5 und kann so den Elternwünschen noch besser Rechnung tra-
gen.

Die Schulgemeinde der Wilhelm-Leuschner-Schule hat sich mit allen Gremien aktiv dafür entschie-
den, das bereits vorhandene individualisierte und pädagogische Fundament der Haupt-und Real-
schule zur Mittelstufenschule weiterzuentwickeln. Für diesen Prozess greift die Schulgemeinde auf
vielfältige Unterstützung aus dem Staatlichen Schulamt, aber auch der Schulentwicklungsberatung
zurück. Durch diese Unterstützung wird der Prozess inhaltlich hochprofessionell begleitet und die
Organisationsformänderung mit einem auf diese Änderung abgestimmten pädagogischen und un-
terrichtlichen Konzept qualitativ hochwertig ausgestaltet.

Die Wilhelm-Leuschner-Schule erfüllt die Bedingungen zur Organisationsformänderung hinsichtlich
der vorzuhaltenden und in Planung befindlichen Konzeptionen, der Zügigkeit, der Berufsorientie-
rung sowie der Kooperation mit beruflichen Schulen. Zwei berufliche Schulen haben ihre Koopera-
tion mit diesem Antrag zugesagt, hinterlegt mit beeindruckenden Gesamtkonferenzbeschlüssen.
Die Wilhelm-Leuschner-Schule kann nun auf die Berufsfelder Sozialwesen, Ernährung / Gastrono-
mie / Hauswirtschaft sowie Elektrotechnik und Informatik zurückgreifen. Weitere berufliche Schulen
haben Absichtsbekundungen abgegeben und ein hohes Interesse an der Teilnahme als Kooperati-
onspartner hinterlegt.

Die Ausgangsbedingungen, aber auch das Engagement der Schulgemeinde und die in Arbeit be-
findliche pädagogische Konzeption würdigend, unterstütze ich den Antrag der Schulgemeinde der
Wilhelm-Leuschner-Schule sowie der kooperierenden beruflichen Schulen zur Organisationsfor-
mänderung von der Haupt- und Realschule zur Mittelstufenschule.

Davmstadl, 28.06.2028 iA.

Ort, Datum Andre
beauftragt mit der W.

Tsrderschulrektor,
ehmung Schulfachlicher Aufsicht

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Stellungnahme des Schulträgers

(Die Mittelstufenschule ist gemäß $ 23c HSchG eine eigenständige Schulform. Für die Umwandlung (Organi-
sationsänderung) einer Haupt- und Realschule in eine Mittelstufenschule sind daher die $$ 145 und 146
HSchG zu beachten. Für die Organisation des Haupt- und Realschulzweigs einer Kooperativen Gesamt-
schule als Mittelstufenschule ist der $ 26 HSchG einschlägig. An dieser Stelle wird im Rahmen einer Stel-
lungnahme darum gebeten, zu erklären, ob der Antrag der Schule befürwortet wird.)

Ort, Datum Name, Unterschrift Schulträger

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Beratungsverlauf (4)

TOP 13
TOP 334
TOP 8
TOP 23

Orte (4)

  • Rheinstraße 95
  • Mina-Rees-Straße 12S
  • Alsfelder Straße 23
  • Kapellplatz 2

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
2023/0263
Typ
Magistratsvorlage
Datum
31.07.2023
Erstellt
29.09.2026 00:00