2023/0263
Organisationsänderung - Umwandlung der Wilhelm-Leuschner-Schule von einer Haupt- + Realschule in eine Mittelstufenschule zum Schuljahr 2024/2025
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2023/0263
9663 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
01.08.2023
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat V an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Amt: Schulamt
OBW bei abschl. Be-
schlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2023/0263
Magistratsbeschluss -Nr.
Internetfähig
Produkt-Nr.: 216010
Kostenstelle: 040-017-2020 Investitionsnummer:
Kostenträger: 2160-11 Sachkonto:
Betreff: Organisationsänderung - Umwandlung der Wilhelm-Leuschner-Schule von einer
Haupt- + Realschule in eine Mittelstufenschule zum Schuljahr 2024/2025
Vorlage vom: 31.07.2023
Beschlussvorschlag :
Dem Antrag der Wilhelm -Leuschner-Schule zur Umwandlung in eine Mittelstufenschule zum
Schuljahr 2024/2025 wird zugestimmt.
Anlagen: Antrag der Wilhelm -Leuschner-Schule
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
- 2 -
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:
Klimarelevanz des Vorhabens:
Auswirkungen auf Stadtklima: ja nein
Auswirkungen auf THG -Emissionen: gering1) mittel/groß 2)
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung: ja nein
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft? ja nein
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt? ja nein
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr.
Beschluss des Magistrats vom
- 3 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 31.07.2023
Seit einigen Jahren geht die Zahl der Schüler*innen an beruflichen Schulen dem Bundestrend
folgend auch in Darmstadt zurück (vgl. u.a. Abb. 35 Datenfortschreibung 2021 zum 1. Bil-
dungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt https://www.darmstadt.de/fileadmin/PDF-
Rubriken/Bildung_integriert/Fortschreibung_2021_230208.pdf). Dies ist mit Blick auf die
Etablierung der Mittelstufenschule in mehrerlei Hinsicht interessant. Zum einen macht der
Rückgang im Bereich der dualen Ausbildung – in Darmstadt von Schuljahr 2016/17 bis Schul-
jahr 2021/22 ein Rückgang von knapp 500 Schüler*innen – u.a. mit Blick auf den Fachkräfte-
mangel deutlich, dass Maßnahmen zur Stärkung der dualen Ausbildung höchst relevant sind.
Zum anderen bleibt in diesem Zeitraum die Zahl der Schüler*innen im sogenannten Über-
gangssystem weitgehend konstant (820 Schüler*innen im Schuljahr 2016/17; 804 Schüler*in-
nen im Schuljahr 2021/22). Zum Übergangssystem zählen Bildungsgänge, die der Berufsvor-
bereitung dienen und/oder das Nachholen eines Schulabschlusses ermöglichen (z. B. PuSch B,
BÜA, BzB), d. h. die Zahl der Schüler*innen, die nach Beendigung der Sekundarstufe I, weitere
Unterstützung brauchen, bleibt konstant. Die starke Praxisorientierung sowie die verstärkte In-
dividualisierung des Lernens im Rahmen der Mittestufenschule können hier wichtige Hebel
sein, um den beschriebenen Trends entgegenzuwirken. Der hohe Praxisanteil sorgt zum einen
für mehr Orientierung, sodass Schüler*innen am Ende der Sekundarstufe I leichter eine Berufs-
wahlentscheidung treffen können und durch den Kontakt mit Firmen/Praktika bereits stärkere
Einblicke in die Vorteile eines Ausbildungsberufs erhalten haben. Neben dem Übergang selbst
kann dies auch dabei helfen, Ausbildungsabbrüche zu verringern. Zum anderen kann der pra-
xisorientierte Unterricht auch die Motivation von Schüler*innen steigern. Ein konkretes Ziel im
Sinne eines bestimmten Ausbildungsberufs kann dabei helfen, die schulischen Leistungen zu
steigern und einen allgemeinbildenden Schulabschluss zu erreichen.
Die Mittelstufenschule ist ein zukunftsweisendes Konzept von allgemeinbildenden und beruf-
lichen Schulen zu einem gemeinsam ausgestaltet en Bildungsgang.
In der Mittelstufenschule werden die Bildungsstandards und Inhalte des hessischen Kerncur-
riculums in der Unterrichtspraxis gezielt durch eine große Auswahl berufsrelevanter Schwer-
punkte erweitert.
Alle Schülerinnen und Schüler starten gemeinsam in den Eingangsklassen der Aufbaustufe
und haben die Möglichkeit, über ihren individuellen Weg im praxisorientierten oder mittleren
Bildungsgang den Hauptschulabschluss oder den Realschulabschluss zu erlangen. In ihrer
Berufswegeplanung profitieren die Schülerinn en und Schüler sowohl vom Unterricht an den
beruflichen Schulen als auch von der Vernetzung der allgemeinbildenden Schule mit außer-
schulischen Partnern wie Betrieben, Unternehmen, Kammern, Innungen, Verbänden oder den
Agenturen für Arbeit.
Die Mittelstufe nschule begleitet die jungen Menschen und stattet sie mit den erforderlichen
Kompetenzen aus, damit sie am Ende ihrer Schulzeit in der Lage sind, eine fundierte Berufs-
wahlentscheidung zu treffen. Der Einstieg in eine Ausbildung oder in einen weiterführende n
Bildungsgang zur Studienqualifizierung steht den Jugendlichen damit offen.
Die zentrale Zielsetzung der Mittelstufenschule ist das Gelingen des Übergangs Schule - Be-
ruf. Berufsorientierung, Einbindung beruflicher Bildung sowie Förderung der Ausbildungsreife
sind wesentliche Bestandteile des gesamten Unterrichts. . . .
- 4 -
Das Netzwerk aller an Bildung Beteiligter bietet den Schülerinnen und Schülern den Hand-
lungsspielraum, verschiedene berufliche Fachrichtungen kennenzulernen und damit persönli-
che Neigungen zu vertiefen.
Ab der Klasse 5 fördert die Mittelstufenschule die individuellen Begabungen der Kinder und
Jugendlichen durch kleinere Lerngruppen, die Bereitstellung einer Vielfalt von Lernwegen,
eine kontinuierliche Lernbegleitung und die Kooperation aller Partner.
Der praxis- und handlungsorientierte Unterricht stellt nachhaltige Bezüge zur Lebens -, Be-
rufs- und Arbeitswelt her. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln fachliche und überfachli-
che Kompetenzen, durch die sie eine solide Grundlage für eigenverantwortliches Arbeiten
und lebensbegleitendes Lernen erwerben. Der berufsbezogene Unterricht eröffnet Perspekti-
ven hinsichtlich der Entscheidung für eine Ausbildung oder den Übergang zur Fachober-
schule oder gymnasialen Oberstufe.
Berufsorientierungsprozesse werden außerdem durch Betriebspraktika sowie begleitende be-
rufsberatende Maßnahmen unterstützt.
Die Jugendlichen sollen in die Lage versetzt werden ihre eigene Berufswegeplanung durch
Antrag der Wilhelm -Leuschner-Schule die beschriebenen Prozesse an einer Mittelstufen-
schule eigenständig erfolgreich umsetzen zu können und damit ihre Bildungs - und Berufs-
chancen zu verbessern.
Als Schulträger unterstützt die Wissenschaftsstadt Darmstadt den Antrag der Wilhe lm-
Leuschner-Schule ausdrücklich (siehe auch Schulentwicklungsplan (Entwurf), denn aus den
Ausführungen lassen sich folgende Vorteile identifizieren:
Pädagogischer Fokus : Eine Mittelstufenschule ermöglicht es, den Fokus der Bildungsarbeit
gezielt auf die besonderen Bedürfnisse und Herausforderungen dieser Altersgruppe zu legen.
Die pädagogischen Konzepte und Lehrpläne können speziell auf die Entwicklungsstufe und
Lernvoraussetzungen der Mittelstufenschülerinnen und -schüler ausgerichtet werden. Dies
ermöglicht eine differenzierte und individuelle Förderung, die den Schülerinnen und Schülern
hilft, ihr Potenzial bestmöglich zu entfalten.
Übergangsphase(n) begleiten : Eine Mittelstufenschule kann nicht nur den Übergang Schule -
Beruf erleichtern. Der Überga ng bereits von der Grundschule zur weiterführenden Schule ist
für viele Schülerinnen und Schüler eine große Herausforderung. Eine Mittelstufenschule kann
auch bereits diesen Übergang erleichtern, indem sie eine kontinuierliche Lernumgebung bie-
tet, in der sich die Schülerinnen und Schüler über mehrere Jahre hinweg entwickeln können.
Dies schafft eine stabile Grundlage für den weiteren schulischen Werdegang und fördert die
Bildung einer positiven Lernkultur.
Förderung der sozialen Entwicklung : In der Mittels tufe befinden sich die Schülerinnen und
Schüler in einer entscheidenden Phase ihrer sozialen Entwicklung. Eine Mittelstufenschule
kann hier gezielt Angebote schaffen, die die sozialen Kompetenzen der Schülerinnen und
Schüler stärken. Durch gemeinsame Aktiv itäten, Projekte und Projekttage können die Schüle-
rinnen und Schüler lernen, miteinander zu arbeiten, Konflikte zu lösen und Verantwortung zu
übernehmen. . . .
- 5 -
Angepasste Lehrer -Schüler-Verhältnisse: Eine Mittelstufenschule ermöglicht kleinere Klas-
sengrößen und somit eine intensivere Betreuung der Schülerinnen und Schüler. Durch redu-
zierte Klassenstärken haben die Lehrkräfte die Möglichkeit, individuell auf die Bedürfnisse
der Schülerinnen und Schüler einzugehen und gezielter zu fördern. Das un terstützt den Lern-
prozess und erhöht die Chancen auf nachhaltige Lernerfolge.
Spezialisierte Fachbereiche : Eine Mittelstufenschule kann auch spezialisierte Fachbereiche
anbieten, die sich auf die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler in diesem Altersab-
schnitt konzentrieren. Dies können beispielsweise Fächer wie Medienerziehung, Berufsorien-
tierung oder Persönlichkeitsentwicklung sein. Durch diese gezielte Ausrichtung können die
Schülerinnen und Schüler wichtige Fähigkeiten und Kenntnisse erwerben, die ih nen bei der
persönlichen und beruflichen Entwicklung helfen.
Darmstadt, 31.07.2023 Kr/he
Dezernat V
Holger Klötzner
Stadtrat
anlage 2
9709 Zeichen
- 2 -
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
01.08.2023
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat V an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Amt: Schulamt
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
V 40
Stvv
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2023/0263
Magistratsbeschluss -Nr.
334
Internetfähig
Produkt-Nr.: 216010
Kostenstelle: 040-017-2020 Investitionsnummer:
Kostenträger: 2160-11 Sachkonto:
Betreff: Organisationsänderung - Umwandlung der Wilhelm -Leuschner-Schule von einer
Haupt- + Realschule in eine Mittelstufenschule zum Schuljahr 2024/2025
Vorlage vom: 31.07.2023
Beschlussvorschlag :
Dem Antrag der Wilhelm -Leuschner-Schule zur Umwandlung in eine Mittelstufenschule zum
Schuljahr 2024/2025 wird zugestimmt.
Anlagen: Antrag der Wilhelm -Leuschner-Schule
Datenschutzrelevante Anlage:
- 3 -
Folgekosten: Ja Nein
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:
Klimarelevanz des Vorhabens:
Auswirkungen auf Stadtklima: ja nein
Auswirkungen auf THG -Emissionen: gering1) mittel/groß 2)
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung: ja nein
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft? ja nein
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt? ja nein
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr.
Beschluss des Magistrats vom 09.08.2023
Der Vorlage wird zugestimmt.
- 4 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 31.07.2023
Seit einigen Jahren geht die Zahl der Schüler*innen an beruflichen Schulen dem Bundestrend
folgend auch in Darmstadt zurück (vgl. u.a. Abb. 35 Datenfortschreibung 2021 zum 1.
Bildungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt https://www.darmstadt.de/fileadmin/PDF-
Rubriken/Bildung_integriert/Fortschreibung_2021_230208.pdf). Dies ist mit Blick auf die
Etablierung der Mittelstufenschule in mehrerlei Hinsicht interessant. Zum einen macht der
Rückgang im Bereich der dualen Ausbildung – in Darmstadt von Schuljahr 2016/17 bis
Schuljahr 2021/22 ein Rückgang von knapp 500 Schüler*innen – u.a. mit Blick auf den
Fachkräftemangel deutlich, dass Maßnahmen zur Stärkung der dualen Ausbildung höchst
relevant sind. Zum anderen bleibt in diesem Zeitraum die Zahl der Schüler*innen im
sogenannten Übergangssystem weitgehend konstant (820 Schüler*innen im Schuljahr
2016/17; 804 Schüler*innen im Schuljahr 2021/22). Zum Übergangssystem zählen
Bildungsgänge, die der Berufsvorbereitung dienen und/oder das Nachholen eines
Schulabschlusses ermöglichen (z. B. PuSch B, BÜA, BzB), d. h. die Zahl der Schüler*innen, die
nach Beendigung der Sekundarstufe I, weitere Unterstützung brauchen, bleibt konstant. Die
starke Praxisorientierung sowie die verstärkte Individualisierung des Lernens im Rahmen der
Mittestufenschule können hier wichtige Hebel sein, um den beschriebenen Trends
entgegenzuwirken. Der hohe Praxisanteil sorgt zum einen für mehr Orientierung, sodass
Schüler*innen am Ende der Sekundarstufe I leichter eine Berufswahlentscheidung treffen
können und durch den Kontakt mit Firmen/Praktika bereits stärkere Einblicke in die Vorteile
eines Ausbildungsberufs erhalten haben. Neben dem Übergang selbst kann dies auch dabei
helfen, Ausbildungsabbrüche zu verringern. Zum anderen kann der praxisorientierte Unterricht
auch die Motivation von Schüler*innen steigern. Ein konkretes Ziel im Sinne eines bestimmten
Ausbildungsberufs kann dabei helfen, die schulischen Leistungen zu steigern und einen
allgemeinbildenden Schulabschluss zu erreichen.
Die Mittelstufenschule ist ein zukunftsweisendes Konzept von allgemeinbildenden und
beruflichen Schulen zu einem gemeinsam ausgestaltet en Bildungsgang.
In der Mittelstufenschule werden die Bildungsstandards und Inhalte des hessischen
Kerncurriculums in der Unterrichtspraxis gezielt durch eine große Auswahl berufsrelevanter
Schwerpunkte erweitert.
Alle Schülerinnen und Schül er starten gemeinsam in den Eingangsklassen der Aufbaustufe
und haben die Möglichkeit, über ihren individuellen Weg im praxisorientierten oder mittleren
Bildungsgang den Hauptschulabschluss oder den Realschulabschluss zu erlangen. In ihrer
Berufswegeplanun g profitieren die Schülerinnen und Schüler sowohl vom Unterricht an den
beruflichen Schulen als auch von der Vernetzung der allgemeinbildenden Schule mit
außerschulischen Partnern wie Betrieben, Unternehmen, Kammern, Innungen, Verbänden
oder den Agenturen für Arbeit.
Die Mittelstufenschule begleitet die jungen Menschen und stattet sie mit den erforderlichen
Kompetenzen aus, damit sie am Ende ihrer Schulzeit in der Lage sind, eine fundierte
Berufswahlentscheidung zu treffen. Der Einstieg in eine Ausbildung oder in einen
weiterführenden Bildungsgang zur Studienqualifizierung steht den Jugendlichen damit offen.
Die zentrale Zielsetzung der Mittelstufenschule ist das Gelingen des Übergangs Schule -
Beruf. Berufsorientierung, Einbindung beruflicher Bildung sowie Förderung der
Ausbildungsreife si nd wesentliche Bestandteile des gesamten Unterrichts.
. . .
- 5 -
- 6 -
Das Netzwerk aller an Bildung Beteiligter bietet den Schülerinnen und Schülern den
Handlungsspielraum, verschiedene berufliche Fachrichtungen kennenzulernen und damit
persönliche Neigungen zu vertiefen.
Ab der Klasse 5 fördert die Mittelstufenschule die individuellen Begabungen der Kinder und
Jugendlichen durch kleinere Lerngruppen, die Bereitstellung einer Vielfalt von Lernwegen,
eine kontinuierlich e Lernbegleitung und die Kooperation aller Partner.
Der praxis- und handlungsorientierte Unterricht stellt nachhaltige Bezüge zur Lebens -,
Berufs- und Arbeitswelt her. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln fachliche und
überfachliche Kompetenzen, durch die sie eine solide Grundlage für eigenverantwortliches
Arbeiten und lebensbegleitendes Lernen erwerben. Der berufsbezogene Unterricht eröffnet
Perspektiven hinsichtlich der Entscheidung für eine Ausbildung oder den Übergang zur
Fachoberschule oder gymnasi alen Oberstufe.
Berufsorientierungsprozesse werden außerdem durch Betriebspraktika sowie begleitende
berufsberatende Maßnahmen unterstützt.
Die Jugendlichen sollen in die Lage versetzt werden ihre eigene Berufswegeplanung durch
Antrag der Wilhelm -Leuschner-Schule die beschriebenen Prozesse an einer
Mittelstufenschule eigenständig erfolgreich umsetzen zu können und damit ihre Bildungs -
und Berufschancen zu verbessern.
Als Schulträger unterstützt die Wissenschaftsstadt Darmstadt den Antrag der Wilhelm -
Leuschner-Schule ausdrücklich (siehe auch Schulentwicklungsplan (Entwurf), denn aus den
Ausführungen lassen sich folgende Vorteile identifizieren:
Pädagogischer Fokus : Eine Mittelstufenschule ermöglicht es, den Fokus der Bildungsarbeit
gezielt auf die besonderen Bedürfnisse und Herausforderungen dieser Altersgruppe zu legen.
Die pädagogischen Konzepte und Lehrpläne können speziell auf die Entwicklungsstufe und
Lernvoraussetzungen der Mittelstufenschülerinnen und -schüler ausgerichtet werden. Dies
ermöglicht eine differenzierte und individuelle Förderung, die den Schülerinnen und Schülern
hilft, ihr Potenzial bestmöglich zu entfalten.
Übergangsphase(n) begleiten : Eine Mittelstufenschule kann nicht nur den Übergang Schule -
Beruf erleichtern. Der Übergang b ereits von der Grundschule zur weiterführenden Schule ist
für viele Schülerinnen und Schüler eine große Herausforderung. Eine Mittelstufenschule kann
auch bereits diesen Übergang erleichtern, indem sie eine kontinuierliche Lernumgebung
bietet, in der sich die Schülerinnen und Schüler über mehrere Jahre hinweg entwickeln
können. Dies schafft eine stabile Grundlage für den weiteren schulischen Werdegang und
fördert die Bildung einer positiven Lernkultur.
Förderung der sozialen Entwicklung : In der Mittelstufe befinden sich die Schülerinnen und
Schüler in einer entscheidenden Phase ihrer sozialen Entwicklung. Eine Mittelstufenschule
kann hier gezielt Angebote schaffen, die die sozialen Kompetenzen der Schülerinnen und
Schüler stärken. Durch gemeinsame Aktivität en, Projekte und Projekttage können die
Schülerinnen und Schüler lernen, miteinander zu arbeiten, Konflikte zu lösen und
Verantwortung zu übernehmen.
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Angepasste Lehrer -Schüler-Verhältnisse : Eine Mittelstufenschule ermöglicht kleinere
Klassengrößen und somit eine intensivere Betreuung der Schülerinnen und Schüler. Durch
reduzierte Klassenstärken haben die Lehrkräfte die Möglichkeit, individuell auf die
Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler einzugehen und gezielter zu fördern. Das
unterstützt den Lernprozess und erhöht die Chancen auf nachhaltige Lernerfolge.
Spezialisierte Fachbereiche : Eine Mittelstufenschule kann auch spezialisierte Fachbereiche
anbieten, die sich auf die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler in diesem
Altersabschnitt konzentrieren. Dies können beispielsweise Fächer wie Medienerziehung,
Berufsorientierung oder Persönlichkeitsentwicklung sein. Durch diese gezielte Ausrichtung
können die Schülerinnen und Schüler wichtige Fähigkeiten und Kenntnisse erwerben, die
ihnen bei der persönlichen und beruflichen Entwicklung helfen.
Darmstadt, 31.07.2023 Kr/he
Dezernat V
Holger Klötzner
Stadtrat
anlage 3
311 Zeichen
Punkt 8: Organisationsänderung - Umwandlung der Wilhelm-Leuschner-Schule von einer Haupt- + Realschule in eine Mittelstufenschule zum Schuljahr 2024/2025 (V-Nr. 2023/0263) Der Ausschuss für Bildung, Schule und Digitalisierung empfiehlt einstimmig der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage zuzustimmen.
anlage 4
289 Zeichen
Punkt 13: Organisationsänderung - Umwandlung der Wilhelm-Leuschner-Schule von einer Haupt- + Realschule in eine Mittelstufenschule zum Schuljahr 2024/2025 (V-Nr. 2023/0263) Der Haupt- und Finanzausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung einstimmig, der Vorlage zuzustimmen.
anlage 5
232 Zeichen
Punkt 23: Organisationsänderung - Umwandlung der Wilhelm-Leuschner-Schule von einer Haupt- + Realschule in eine Mittelstufenschule zum Schuljahr 2024/2025 (V-Nr. 2023/0263) Der Vorlage wird zugestimmt. Stimmenthaltung: AfD
anlage 1
20501 Zeichen
Staatliches Schulamt für den Landkreis Darmstadt-Dieburg und die Stadt Darmstadt Staatliches Schulamt Aktenzeichen A10-5630- Rheinstraße 95 - 64295 Darmstadt Bearbeiter/-n Carsten Maus Durchwahl 06151 3682-373 Wissenschaftsstadt Darmstadt/ Schulamt E-Mail Carsten.Maus@kultus.hessen.de Stadthaus West -— Ihr Zeichen Frau Bettina Kroh — i h Mina-Rees-Str. 12 SCHU L A M Tı Ihre Nachricht Dat 28.06.2023 64295 Darmstadt m 3 h juni 203 atum um, wii Antrag der Wilhelm-Leuschner-Schule auf Organisationsformänderung Sehr geehrte Frau Kroh, im Auftrag von Herrn Luft sende ich Ihnen beiliegend den Antrag der Wilhelm- Leuschner-Schule auf Organisationsformänderung einer Haupt- und Realschule in eine Mittelstufenschule. Mit freundlichen Grüßen Im Auftra: Üt Cärsten Maus -Abgeordnete Lehrkraft Schulfachliche Aufsicht- Besuche bitte nach Vereinbarung Anrufe bitte Montag bis Donnerstag Rheinstraße 95 - 64295 Darmstadt E-Mail: poststelle.ssa.darmstadt@kultus.,hessen.de 8:30-12:00 Uhr und 13:30-15:30 Uhr Telefon 06151 3682-2 Fax 06151 3682-400 Internet: www.schulamt-darmstadt.hessen.de Freitag 8:30-12:00 Uhr (gleitende Arbeitszeit) Antrag auf Organisationsänderung einer Haupt- und Realschule in eine Mittelstufenschule, Organisation des Haupt- und Realschulzweiges als Mittelstufenschule zum 1.8. 2024 Antragstellende Schule: Wilhelm-Leuschner-Schule Dienststellennummer: 3225 Schulform: H/R Schulort: Darmstadt Kooperierende berufliche Schule/n: Alice-Eleonoren-Schule, in Kapellplatz 2, 64283 Darmstadt Kooperierende berufliche Schule/n: Heinrich-Emanuel-Merck-Schule, in Alsfelder Str. 23, 64289 Darmstadt Kooperierende berufliche Schule/n: in Kooperierende berufliche Schule/n: in Kooperierende berufliche Schule/n: in Zuständiges Staatliches Schulamt: Darmstadt-Dieburg Schulträger: Stadt Darmstadt Bitte Zutreffendes ankreuzen Die allgemeinbildende Schule hat zum Zeitpunkt der Organisationsänderung mindes- Ja R tens eine pädagogische Mittagsbetreuung oder ist eine offene, teilgebundene oder ge- bundene Ganztagsschule. Nein DO Die allgemein bildende Schule ist in der Jahrgangsstufe 5 mindestens zweizügig und Ja RX ab der Jahrgangsstufe 8 in den Bildungsgängen Hauptschule und Realschule mindes- Nen tens dreizügig, wobei der mittlere Bildungsgang mindestens zweizügig ist. Seite 1 von 12 Anzahl der Schülerinnen und Schüler der einzelnen Jahrgangsstufen in den jeweiligen Bildungsgängen der Sekundarstufe (aktuelles Schuljahr): | Jgst. Bildungsgang | Bildungsgang | Hauptschule | Realschule Förderstufe 5 14 46 6 22 43 1 7 22 55 8 27 66 9 44 65 10 0 71 Seite 2 von 12 Erklärung der allgemeinbildenden Schule und ihrer Lehrkräfte Wir fördern die individuellen Begabungen der Schülerinnen und Schüler durch eine Vielfalt von Lernwegen. Wir ermöglichen den Erwerb von Lern- und Methodenkompetenzen als Grundlage für eigen- verantwortliches Arbeiten und lebenslanges Lernen. Wir vermitteln in allen Fächern intensiv und nachhaltig Schlüsselqualifikationen. Wir ermöglichen praxis- und handlungsorientierten Unterricht, der an der Lebens-, Berufs- und Arbeitswelt orientiert ist. Wir ermöglichen durch fächerübergreifende Projekte Einsichten in komplexe Themen und die Entwicklung von Lösungsstrategien. Wir verfolgen das Ziel, dass alle Jugendlichen einen Schulabschluss erreichen. Dabei ist die Anschlussorientierung der zentrale Aspekt der schulischen Arbeit. Die vorgenannten Punkte werden durch die nachfolgenden Aspekte dargestellt. Werden die einzel- nen Aspekte positiv beantwortet, sind in der Spalte Anmerkungen „Beispiele“ anzugeben. Je Anmerkung können Texte mit max. 500 Zeichen eingegeben werden. Diese Einträge sind ver- pflichtend. Seite 3 von 12 Aspekte im Konzept der Schule zum kompetenzorientierten Lernen und zur nachhaltigen individuellen Förderung | 1. Schulkultur | gangsteams | Wenn ja in allen Jahrgangsstufen | mit Förderplanarbeit schaffen | Ergänzung Schule | Die KuK kooperieren inhaltlich in den Hauptfächern, teilweise in den Nebenfächern. Es finden Ab- sprachen in Bezug auf Regeln und Rituale innerhalb des Jg statt sowie gemeinsame Ausflüge und | Klassenfahrten; Im HS-Zweig fin- det 2x jährlich eine HS-Konferenz | sowie „Stopptage" zu abgestimm- Angabe der Jgst.: 5,6,10 Im Jg. 7 und 9 in den Hauptfä- | Beispiele: Eingangsdiagnostik, Entwicklungsgespräche, Zielver- einbarungsgespräche, Förderan- gebote und -pläne, Lernstandser- hebung, WPU „Schüler*innen tra- gen Verantwortung“, Lernzeit, Hausaufgabenbetreuung, BO-Un- Entwicklungs- und Zielvereinba- rungsgespräche mit SuS& Eltern; halbjährliche Förderplangesprä- | che; halbjährliche Pädagogische | Konferenzen; wöchentliche Ko- operationstermine für KuK; Über- gänge- und Vorübergängekonfe- renzen; Fachkonferenzen _ Differenzierung u. a.) Beispiele: Kompetenzraster, Ein- gangsdiagnostik, Selbst- & Fremdeinschätzungsbögen, Mate- rialien auf 2 Niveaustufen+ FSP Lernen-Material, Förderpläne; Be- urteilungsbögen von Betrieben an eigenen Zielen Beispiele: PC-Führerschein, Stützkurse, Lernzeiten, Kompo 7, Lerntipps Abschlussklassen, Schullaufbahnberatung, WPU zur Stärkung der Persönlichkeit, Infor- Beispiele: Kennlernwoche, soz. Lernen als Unterrichtsfach, KL- Std, Klassenrat, SV, SEB, gem. Feste, Coolness-Training; Schul- mentor*innen, Antimobbing-Trai- ning, Abenteuer-AG, „Wir sind Klasse“, „digitale Helden“, Runde Sur | Aktuell | Bildung und Kooperation von Klassen- und/oder Jahr- Ja RX Nein D] 1 ten Themen statt im) nur in einigen Jahrgangsstufen X | chern | Vorhaben, die individuelle Förderung unterstützen (Ein- 1 Q | gangsdiagnose, Übungsphasen mit speziellen Angeboten) | |Nen [1 | \ _ \ \_terricht, Stützkurse Verbindliche Terminpläne, die Möglichkeiten für Absprache Ja R und Evaluation von Fördermaßnahmen im Zusammenhang Nein D] L_ — _ . —l Entwicklung von Förderinstrumenten (Kompetenzraster, 1a R Beobachtungsbögen, Diagnoseverfahren, Materialien zur Nen U] L_ nn _ | | nach Praktikum Umsetzung von Bausteinen zu Methodentraining und Tea- | Ja R mentwicklung als Grundlage für selbstständiges Arbeiten Nen U _ _ [ matikkurs Jg 9 _ Regeln und Rituale, die einen wertschätzenden Umgang | J R aller Personen innerhalb der Schulgemeinde fördern a |Nen U | | | _ _ _ | Tische Aktuell 2. Individuelle Förderung Ergänzung Schule Seite 4 von 12 | Regelmäßige Erhebung des individuellen Lern- und Ent- | halbjährliche Päd. Konferenzen; | 1/4jährl. Rückmeldung zum Lern- & Leistungsstand; Runde Tische; \_Elternsprechtag; Förderpläne | Gesprächsbögen mit Entwick- lungs- und Zielvereinbarungen; Förderpläne; Tabellen in Päd. Konferenzen; alle 4-6 Wochen Koopstd. mit SL; Berufswahlpass Beispiele: Unterrichtsfach „Lernen lernen" in Kl. 5; Kompetenzraster; Portfolioarbeit und Lerntagebü- cher vereinzelt; Berufswahlordner; | Beispiele: Materialien auf 2 Ni- veaustufen+ FSP Lernen-Mate- rial; Nachteilsausgleiche; Projekt- prüfungskriterien für FSP Lernen; DaZ & ÜDaZ; Förderkurse; AG- und WPU- Angebote; Leseförde- rung; Intensivklasse; Lernzeiten; Beispiele: projektorientiertes und handlungsorientiertes, fächer- übergreifendes Unterrichten; Pro- jektwoche; Vor- und Nachberei- tung Praktika, Betriebs- und Un- \ terstützermesse im Unterricht _ Beispiele: freiwilliges Praktikum H7; BOP in Kooperation mit HSK; Besuch von außerschulischen Lernorten; Betriebserkundungen; BP; Besuch vom M-&E-Truck; un- | terrichtliche Verknüpfung von Themen mit der Arbeitswelt; BO als Unterrichtsfach; SV Sitzungen; Wechselnde Sozialformen; Pro- jekte; Wochenplanarbeit; Trom- melprojekt; WPU „future Lab"; jahrgangsübergreifender WPU; Theaterprojekt; Abenteuer AG; |_Projekttage zu versch. Themen riculum; BP; BOP in H/R 8 in Ko- wicklungsstandes als Grundlage von Lernplänen und Ziel- Ja x | vereinbarungen mit Schülerinnen und Schülern sowie de- Nen U ren Eltern Standards bei der Vorbereitung, Durchführung und Nach- Ja x bereitung von Lern- und Entwicklungsgesprächen Nen U Spezielle Verfahren der Lernprozessbegleitung, wie Portfo- | Ja Q lioarbeit und/oder Einsatz von Lerntagebüchern und Kompetenzrastern Nen DO | | E5 __\ Feedback-Gespräche Anpassung von individuellen Anforderungen an lernschwa- Ja X che und begabte Schülerinnen und Schüler Nen U Förderung von Schülerinnen und Schülern mit nichtdeut- Ja R scher Muttersprache | Nein U | __ _ __ 1... Hausaufgabenbetreuung 3. Unterrichtsgestaltung Be Bi Aktuell \ Ergänzung Schule _ Vermittlung von fachlichen und überfachlichen Kompeten- Ja R zen und Schlüsselqualifikationen als Unterrichtsprinzip in allen Fächern Nen U Ausrichtung und Orientierung von Themen und Inhalten an ha X | der Lebens-, Arbeits- und Berufswelt sowie an den Interes- sen der Schülerinnen und Schüler Nen D | _ Bu on EN | Klassenrat_ Gestaltung des Unterrichts, der selbstständiges, eigenver- Ja gQ | antwortliches und kooperatives Lernen ermöglicht (wech- = selnde Sozialformen, Projekte, Wochenplanarbeit, ...) Nen D Verzahnung von Theorie-, Praxis- und Anwendungspha- | Ja X sen, die über den systematischen Aufbau von Fachwissen hinaus den Erwerb fachlicher Kompetenzen ermöglichen |Nen U | operation mit der HWK; interdis- ziplinäres Unterrichten, z.B. in Jg 5 in AL Berufe in der Landwirt- schaft, Herstellung von Butter, Bio Nutztiere, Gesch historische Be- rufe der Landwirtschaft, die es noch gibt (nicht mehr gibt), Che- | mie chem. Zusammensetzung Seite 5 von 12 LRS; WPU klassische Literatur | Beispiele: schulinternes BSO-Cur- | von natürl. Produkten etc, Besuch eines Bauernhofs; Raucherprä- vention; Projekt „Catwalk“; Be- triebserkundungen; Unterrichts- gänge in Museen; Seite 6 von 12 | Schulkoordinator/in berufliche Orientierung | Im Schulprogramm verankertes Curriculum für fächerübergreifende berufliche Orientierung | Durchführung von Kompetenzfeststellungen | Individuelle Förderung der Ausbildungsreife Regelmäßige Teilnahme an regionalen \ Berufsorientierungs-Veranstaltungen | Konzept zur Qualifizierung der schulischen Fachkräfte im Bereich der berufliche Orientierung Durchführung von Bewerbungstrainings Beteiligung der Erziehungsberechtigten am Berufsorientierungsprozess Erfüllung der Qualitätsstandards für den Prozess der Beruflichen Orientierung Ja Nein Ja Ja Nein Ja ‚ Nein 'OR|OR Nein | Ergänzung Schule om X | Kompo 7, Berufswahlpass „Stär- des BTZ Name: Ramona Golitz = u | Wir sind zertifizierte und rezertifi- zierte Schule zur Berufs- und Stu- dienorientierung (Gütesiegel) ken/ Schwächen/Interessen“; Eig- nungstests der Agentur für Arbeit; Kometenzprüfbogen durch die HWK im Rahmen des Besuchs Beispiele: Im Unterricht D, AL, PoWi und BO; „check you"; Er- stellen und prüfen der Bewer- bungsunterlagen; Suche nach | Praktika und Ausbildungsplätzen | auf Grundlage von Kompo 7; Vor- und Nachbereitung von Praktika; Vor- und Übergängekonferenzen; Kooperation Jugendschulsozialar- beit; Boys-&Girlsday; Tag der of- fenen Tür bei weiterführenden | Schulen; Beispiele: Kooperation mit Ar- beitsagentur, Besuch IB, Hütte, | BAFF, berufsorientierte Veranstal- | tungen von Merck, Evonik etc, | Besuch von Berufsmessen in DA, Azubi Speed Dating, eigene Un- terstützermesse, Boys-&Girlsday; Besuche beim Radio, Darmstäd- | ter Echo, Medienbildungsstelle | | Kompo 7; Berufemessen; Unter- stützermesse; Digitale Helden; Li- ons Quest; OloV-Veranstaltungen | Im Unterricht BO, D, AL, Informa- tik und mit der Arbeitsagentur so- wie we4edu; versch. Betriebe; Beispiele: Infoelternabende; indi- viduelle Gespräche; Angebot, den eigenen Beruf SuS vorzustellen; Gesprächsmöglichkeiten mit Ar- } Gewinnung von Praktikumsplätzen durch die Schule und gezielte Beratung der Schülerinnen und Schüler bei der Wahl des Praktikumsplatzes Durch feste Kooperationen mit Betrieben und Trägern wie Werk- Ja DI Nen DU | \ etc _ Ja R Regelmäßige Fortbildung zu Nen U | Ja RX Nen U Krankenkassen Ja Nen U beitsagentur in der Schule; | Kompo 7 a BR m , Nein hof; Unterstützung bei Anrufen; Seite 7 von 12 | operation mit Jugendschulsozial- arbeit; Aushang und Aushändi- gung von Listen mit kooperieren- den Betrieben; Innenstadtrund- gang zur Sichtung von BP; regel- mäßige Evaluation der BP-Be- _ . _ | triebe Mindestanforderungen für Praktikumsbetriebe Ja X | Beispiele: Tabelle über geeignete (Eignung aus Sicht der Schule) Betriebe inkl. Voraussetzungen Nein [] | der Betriebe (z.B. Ausbildungsbe- trieb, umfängliche Einblicke in die u nn | | Berufswelt) Beratung vor und nach Vorstellungsgesprächen Ja R Grundsätzliches Training im Un- terricht und mit externen Koopera- Nein [] | tionspartnern sowie individuelle | Beratung durch Lk und in Koope- ration mit der Arbeitsagentur/ Ju- \ gendschulsozialarbeit Ja gs Nen U | I teilweise Gang zum Betrieb; Ko- | | Individuelle Beratung und Begleitung der Schülerinnen und Schüler bei deren Bewerbungen für einen Ausbildungsplatz Aussagen zur Sozialstruktur der Schülerschaft und Elternhäuser: Die WLS ist eine multikulturelle Schule, die SuS aus vielen verschiedenen Nationen unterrichtet, ca 85 % haben einen Migrationshintergrund. Auch unsere Lehrerschaft ist multikulturell und hat damit für die SuS noch einmal eine besondere Vorbildfunktion. Für die meisten SuS ist die deutsche Sprache bereits die erste Fremdsprache. Viele Eltern sprechen die deutsche Sprache nur rudimentär, so dass bei Gesprächen Sprachmittler*innen eine wichtige Rolle einnehmen. Die meisten Elternhäuser sind bildungsfern. Die Schule ist damit auch ein Spiegelbild der deutschen Gesellschaft und bereitet somit unsere SuS auch auf die spä- tere Arbeitswelt vor, in der sie auch mit vielen unterschiedlichen Menschen verschiedener Nationen zusam- menarbeiten müssen. Durch gemeinsames Lernen findet auch ein Lernen über andere Kulturen statt. Vorur- teile werden abgebaut, multikulturelle Ansichten finden Einzug in den Unterricht unter der Prämisse der De- mokratie und Rechtsstaatlichkeit. Unsere Schule wird von vielen SuS als zweite Heimat wahrgenommen und ist ein verbindendes Element zwischen den unterschiedlichen kulturellen Einflüssen. Unsere Schule stellt die Persönlichkeit der SuS in den Vordergrund und nicht die soziale Herkunft oder Religion. Dosmsfodt- 09.05.23 Full. Ort, Datum Name, Unterschrift der Schulleiterin‘ des Schulleiters Seite 8 von 12 Kooperationsvereinbarung der allgemein bildenden Schule mit beruflichen Schulen im Rahmen der Beantragung der Organisationsänderung in eine Mittelstufenschule Die vorgenannte allgemein bildende Schule, die den Antrag auf Organisationsänderung in eine Mittelstufenschule beim Schulträger gestellt hat, schließt hiermit eine Kooperationsvereinbarung mit der/den vorgenannten beruflichen Schulen zur Durchführung des berufsbezogenen Unterrichts. Im praxisorientierten Bildungsgang, Jahrgangsstufen 8-9 (10), und im mittleren Bildungsgang, Jahrgangsstufen 8 — 10, findet der berufsbezogene Unterricht an den beruflichen Schulen statt. Der berufsbezogene Unterricht kann in folgenden Schwerpunkten und ergänzenden Vertiefungs- schwerpunkten (eVSP) angeboten werden: Fachrichtung Schwerpunkt Ernährung / Gastronomie / Hauswirtschaft Wirtschaft Wirtschaft und Verwaltung eVSP Logistik * Bautechnik * ————— Elektrotechnik, Informatik Fahrzeugtechnik Farbtechnik und Raumgestaltung * x} Do DO DO x] m DO Technik Holztechnik m m m m m U & m uf ei- Metalltechnik Naturwissenschaftliche Labortechnik * eVSP Gebäude- und Umwelttechnik * eVSP Mechatronik * Gesundheit Gesundheit und So- . Sozialwesen zialwesen eVSP Körperpflege * | * Der Antrag mit Begründung laut Erlass vom 10. November 2014 ist a nem gesonderten Blatt beizulegen. Die Curricula für den berufsbezogenen Unterricht wurden von Arbeitsgruppen, die das Hessische Kultusministerium eingerichtet hat, erstellt und liegen derzeit in einer Erprobungsfassung vor. Sie können über das Kultusministerium angefordert werden. Seite 9 von 12 Ansprechpersonen (Name, Vorname, E-Mailadresse) für die Schwerpunkte sind in der allgemein bildenden Schule der/den beruflichen Schule/n Frauke Wulff-Meyer frauke.wulff-meyer@darmstadt.de Thomas Worringen thomas.worringen@darmstadt.de Ort Datum Danustadt. Ort Datum Ort Datum Ort Datum Schulleiter/in der allgemein bildenden Schule flichen Schule Schulleiter/in der beruflichen Schule Schulleiter/in der Schulleiter/in der beruflichen Schule Schulleiter/in der beruflichen Schule Schulleiter/in der beruflichen Schule Seite 10 von 12 Stellungnahme des Staatlichen Schulamtes Schulfachliche Stellungnahme zum Antrag auf Organisationsformänderung der Wilhelm-Leusch- ner-Schule in Darmstadt von einer Haupt- und Realschule zu einer Mittelstufenschule Eine Mittelstufenschule fördert eine Vielzahl von Begabungen, Interessen und Vorkenntnissen durch eine besondere Verzahnung von theoretischen und praktischen Inhalten unter dem gemein- samen Dach der Berufsorientierung. In diesem Kontext erhalten Schülerinnen und Schüler, auch aus herausgeforderten Lebensumständen die Gelegenheit, eine breite und individualisierte Bildung unter besonderer Berücksichtigung der Anschlussfähigkeit in Ausbildung zu erwerben. Die Berufsorientierung spielt an der Wilhelm-Leuschner-Schule schon heute besonders wichtige Rolle, die Schule trägt das zugehörige Gütesiegel und kann auf viele Jahre erfolgreicher Arbeit in der Kooperation zwischen Schule und Beruf zurückblicken. Die Schülerschaft der Wilhelm-Leusch- ner-Schule ist als heterogen zu beschreiben. Im Rahmen der Mittelstufenschule besteht die Mög- lichkeit, durch die weitere Verbindung von beruflicher Theorie und Praxis in Kooperation mit berufli- chen Schulen der Stadt Darmstadt die vielfältigen Potentiale der Schülerschaft noch besser zu för- dern und die Übergänge in Ausbildung als besonderen weiteren Schwerpunkt und als Alleinstel- lungsmerkmal in der Stadt Darmstadt abzubilden. Die Stadt Darmstadt gewinnt durch die Organisationsformänderung der Wilhelm-Leuschner-Schule mit der Mittelstufenschule eine bislang fehlende neue Wahlmöglichkeit für Eltern, beispielsweise im Übergang Klasse 4 nach Klasse 5 und kann so den Elternwünschen noch besser Rechnung tra- gen. Die Schulgemeinde der Wilhelm-Leuschner-Schule hat sich mit allen Gremien aktiv dafür entschie- den, das bereits vorhandene individualisierte und pädagogische Fundament der Haupt-und Real- schule zur Mittelstufenschule weiterzuentwickeln. Für diesen Prozess greift die Schulgemeinde auf vielfältige Unterstützung aus dem Staatlichen Schulamt, aber auch der Schulentwicklungsberatung zurück. Durch diese Unterstützung wird der Prozess inhaltlich hochprofessionell begleitet und die Organisationsformänderung mit einem auf diese Änderung abgestimmten pädagogischen und un- terrichtlichen Konzept qualitativ hochwertig ausgestaltet. Die Wilhelm-Leuschner-Schule erfüllt die Bedingungen zur Organisationsformänderung hinsichtlich der vorzuhaltenden und in Planung befindlichen Konzeptionen, der Zügigkeit, der Berufsorientie- rung sowie der Kooperation mit beruflichen Schulen. Zwei berufliche Schulen haben ihre Koopera- tion mit diesem Antrag zugesagt, hinterlegt mit beeindruckenden Gesamtkonferenzbeschlüssen. Die Wilhelm-Leuschner-Schule kann nun auf die Berufsfelder Sozialwesen, Ernährung / Gastrono- mie / Hauswirtschaft sowie Elektrotechnik und Informatik zurückgreifen. Weitere berufliche Schulen haben Absichtsbekundungen abgegeben und ein hohes Interesse an der Teilnahme als Kooperati- onspartner hinterlegt. Die Ausgangsbedingungen, aber auch das Engagement der Schulgemeinde und die in Arbeit be- findliche pädagogische Konzeption würdigend, unterstütze ich den Antrag der Schulgemeinde der Wilhelm-Leuschner-Schule sowie der kooperierenden beruflichen Schulen zur Organisationsfor- mänderung von der Haupt- und Realschule zur Mittelstufenschule. Davmstadl, 28.06.2028 iA. Ort, Datum Andre beauftragt mit der W. Tsrderschulrektor, ehmung Schulfachlicher Aufsicht Seite 11 von 12 Stellungnahme des Schulträgers (Die Mittelstufenschule ist gemäß $ 23c HSchG eine eigenständige Schulform. Für die Umwandlung (Organi- sationsänderung) einer Haupt- und Realschule in eine Mittelstufenschule sind daher die $$ 145 und 146 HSchG zu beachten. Für die Organisation des Haupt- und Realschulzweigs einer Kooperativen Gesamt- schule als Mittelstufenschule ist der $ 26 HSchG einschlägig. An dieser Stelle wird im Rahmen einer Stel- lungnahme darum gebeten, zu erklären, ob der Antrag der Schule befürwortet wird.) Ort, Datum Name, Unterschrift Schulträger Seite 12 von 12
Beratungsverlauf (4)
Orte (4)
- Rheinstraße 95
- Mina-Rees-Straße 12S
- Alsfelder Straße 23
- Kapellplatz 2
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Details
- Vorlagen-Nr.
- 2023/0263
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 31.07.2023
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00