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V/0152/2026

Altenzentrum Klarastift gGmbH: Jahresabschluss 2024; Bestellung des Abschlussprüfers für den Jahresabschluss 2025

Vorlagen 25.02.2026

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Anlage 1_Bericht des Wirtschaftsprüfers zum Jahresabschluss 2024 der Altenzentrum Klarastift gGmbH

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Ansehen

Beschlussvorlage

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Anlage 1_Bericht des Wirtschaftsprüfers zum Jahresabschluss 2024 der Altenzentrum Klarastift gGmbH

63138 Zeichen

GP-Nr. 205173 
BERICHT 
Altenzentrum Klarastift 
gGmbH 
Münster 
Prüfung des Jahresabschlusses 
zum 31. Dezember 2024 
und des Lageberichts

INHALT 
Seite 
Abkürzungsverzeichnis 
A. Prüfungsauftrag 1
B. Grundsätzliche Feststellungen 2
I. Stellungnahme zur Lagebeurteilung durch die gesetzlichen Vertreter 2
II. Entwicklungsbeeinträchtigende Tatsachen 4
C. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks 5
D. Gegenstand, Art und Umfang der Prüfung 10
E. Feststellungen und Erläuterungen zur Rechnungslegung 12
I. Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung 12
1. Buchführung und weitere geprüfte Unterlagen 12
2. Jahresabschluss 13
3. Lagebericht 13
II. Gesamtaussage des Jahresabschlusses 14
F. Schlussbemerkung 14
Anlagenverzeichnis
Blatt
Jahresabschluss und Lagebericht
Bilanz zum 31. Dezember 2024
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024
Anhang 1–5
Lagebericht 1–10
Verwendungsvorbehalt
Allgemeine Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüferinnen, Wirtschaftsprüfer und
Wirtschaftsprüfungsgesellschaften vom 1. Januar 2024
Hinweis: 
Die PDF-Datei enthält drucktechnisch bedingt unbedruckte Seiten. Diese sind Teil unserer doppel-
seitigen Berichtsformatierung und sollten nicht gelöscht werden.

Abkürzungsverzeichnis 
HGB  Handelsgesetzbuch 
IDW  Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V., Düsseldorf 
n.F.  neue Fassung 
PS  Prüfungsstandard des IDW

1 
A. Prüfungsauftrag 
Die Geschäftsführung der 
Altenzentrum Klarastift gGmbH, 
Münster, 
im Folgenden auch Gesellschaft genannt, 
beauftragte uns gemäß Umlaufbeschluss der Gesellschafterversammlung mit der Prüfung des 
Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2024 unter Einbeziehung der zugrunde liegenden Buchfüh-
rung und des Lageberichts. 
Der Prüfungsbericht richtet sich ausschließlich an das geprüfte Unternehmen. 
Über Gegenstand, Art und Umfang der von uns entsprechend §§ 317 ff. HGB durchgeführten Jah-
resabschlussprüfung erstatten wir den vorliegenden Bericht.  
Unsere Berichterstattung erfolgt nach den vom Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V., 
Düsseldorf, festgelegten Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW 
PS 450 n.F.). 
Wir bestätigen gemäß § 321 Abs. 4a HGB, dass wir bei unserer Abschlussprüfung die anwendba-
ren Vorschriften zur Unabhängigkeit beachtet haben. 
Für die Durchführung des Auftrags und unsere Verantwortlichkeit, auch im Verhältnis zu Dritten, 
gelten die unter dem 13. Mai 2025 getroffenen Vereinbarungen sowie ergänzend die als Anlage 
beigefügten Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüferinnen, Wirtschaftsprüfer und 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaften in der Fassung vom 1. Januar 2024 und der Verwendungsvor-
behalt.

2 
B. Grundsätzliche Feststellungen 
I. Stellungnahme zur Lagebeurteilung durch die gesetzlichen Vertreter
Die Lagebeurteilung der gesetzlichen Vertreter im Jahresabschluss und im gemäß § 11 des Ge-
sellschaftsvertrags aufgestellten Lagebericht ist durch uns als Abschlussprüfer im Rahmen einer 
Stellungnahme zu beurteilen. Dabei haben wir insbesondere auf die Annahme der Fortführung der 
Unternehmenstätigkeit und auf die Beurteilung der künftigen Entwicklung der Gesellschaft einzu-
gehen. Unsere Stellungnahme geben wir aufgrund unserer eigenen Beurteilung der Lage der Ge-
sellschaft ab, die wir im Rahmen unserer Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts 
gewonnen haben. 
Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft 
Unseres Erachtens ist auf folgende Kernaussagen der gesetzlichen Vertreter zum Geschäftsver-
lauf und zur Lage der Gesellschaft besonders hinzuweisen: 
In 2024 wird ein Jahresergebnis von T€ +185 ausgewiesen. 
Bei insgesamt 101 (Vorjahr 101) vorgehaltenen Plätzen wurden 35.931 (Vorjahr: 35.716) Pflege- 
und Anwesenheitstage erbracht. Diese Belegung entspricht einer Auslastung von 97,2 % (Vorjahr 
96,6 %) und ist somit konstant. Mit Wirkung ab dem 01.10.2024 wurde im Rahmen der Vergü-
tungsvereinbarung mit den Kostenträgern eine Budgetsteigerung von rund 3,70 % vereinbart. 
Die betrieblichen Aufwendungen entfallen mit einem Anteil von rund 64 % auf die Personalaufwen-
dungen. Die Personalintensität (bezogen auf die Umsatzerlöse) beträgt 65 %. Die im Geschäfts-
jahr 2022 (ab April 2022) eingeleiteten Maßnahmen im Rahmen der Restrukturierung der Einrich-
tung wurden im Geschäftsjahr 2024 weiter planmäßig umgesetzt. Sie zielen auf die Sicherung der 
Qualität bei gleichzeitiger Reduzierung der Zeitarbeitskräfte und die Sicherung und Verbesserung 
der Prozesse in der Verwaltung und der Pflege. 
Zum Bilanzstichtag ergibt sich eine Unterdeckung langfristiger Vermögenswerte durch langfristig 
zur Verfügung stehende Mittel in Höhe von T€ 554. Die langfristigen Forderungen gegen verbun-
dene Unternehmen betreffen gestundete Forderungen gegen die Ambulante Dienste Klarastift 
GmbH aus laufender Verrechnung und Liquiditätshilfen. 
Die betriebswirtschaftlich wünschenswerte Übereinstimmung von Kapitalüberlassungs- und Kapital- 
bindungsfristen ist damit zum Bilanzstichtag nicht gegeben.

3 
Im Zuge des Trägerwechsels wurden zur Zukunftssicherung der Gesellschaft Zuzahlungen in das 
Eigenkapital in Höhe von T€ 1.019 geleistet sowie ein Gesellschafterdarlehen in Höhe von T€ 300 
ausgereicht. 
Zum Bilanzstichtag ergibt sich eine kurzfristige Liquiditätslücke von T€ -578 (Liquidität II. Grades). 
Bereinigt um die aus Vorsichtgründen gebildeten Wertberichtigungen auf Forderungen (T€ 158), 
die Urlaubs- und Überstundenrückstellungen (T€ 170) sowie Rückstellungen für mögliche Erlös-
minderungs- und Steuerrisiken (T€ 216), die erwartungsgemäß nicht zu einem kurzfristigen Liquidi-
tätsabfluss führen, ist die Finanzierung der Gesellschaft sichergestellt. 
Die Gesellschaft konnte im Geschäftsjahr 2024 ihre Zahlungsverpflichtungen jederzeit terminge-
recht erfüllen. 
Künftige Entwicklung der Gesellschaft 
Unseres Erachtens sind folgende Kernaussagen der gesetzlichen Vertreter zur künftigen Entwick-
lung der Gesellschaft hervorzuheben: 
/uniF0B7Die Zugehörigkeit und damit Vernetzung im Konzernverbund der St. Franziskus Stiftung sowie 
die Verbesserung der digitalen Infrastruktur und der Prozessabläufe mithilfe der Fördermittel 
aus dem Pflegepersonal-Stärkungsgesetz sieht die Geschäftsführung als Chance für die Ge-
sellschaft. 
/uniF0B7Risiken werden durch die Geschäftsführung insbesondere in der Entwicklung der Preise für 
Energie und Lebensmittel aber auch der Personalkosten sowie vor allem durch den verschärf-
ten Wettbewerb um Fachkräfte gesehen. 
/uniF0B7Grundsätzlich werden auch Cyberrisiken als Risiko benannt und weiter ausgeführt, dass die 
Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 Ziel eines Cyberangriffs gewesen ist, die Gesellschaft aber 
schnell reagieren konnte und keine Reputationsverluste hinnehmen musste. 
/uniF0B7Die Gesellschaft rechnet für das Geschäftsjahr 2025 mit einem positiven Jahresergebnis zwi-
schen T€ 100 und T€ 200. 
/uniF0B7Unter Beachtung der derzeit erkennbaren Chancen und Risiken sieht die Geschäftsführung das 
Unternehmen unter Berücksichtigung der eingeleiteten Maßnahmen nicht im Bestand gefährdet. 
Wir halten die Darstellung und Beurteilung der Lage der Gesellschaft durch die gesetzlichen Ver-
treter, insbesondere hinsichtlich des Fortbestands und der wesentlichen Chancen und Risiken der 
künftigen Entwicklung, wie sie im Jahresabschluss und im Lagebericht zum Ausdruck kommen, für 
vertretbar. 
Darüber hinaus verweisen wir auf unsere Angaben im nachfolgenden Abschnitt B.II unseres Be-
richts.

4 
II. Entwicklungsbeeinträchtigende Tatsachen 
Gemäß unserer Berichtspflicht nach § 321 Abs. 1 Satz 3 HGB weisen wir insbesondere auf folgen-
de Tatsachen hin, die die Entwicklung der Gesellschaft wesentlich beeinträchtigen können: 
Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft ist aufgrund der deutlichen Verluste im 
operativen Bereich als angespannt zu bezeichnen. Der Jahresüberschuss 2023 in Höhe von 
T€ 439 ist geprägt durch Forderungsverzichte seitens des Altgesellschafters im Zusammenhang 
mit dem Trägerwechsel in Höhe von T€ 648 sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 
gem. § 150 SGB XI in Höhe von T€ 103. Das operative Ergebnis hat sich im Berichtsjahr leicht ver-
bessert, insgesamt wurde im Jahr 2024 ein Jahresüberschuss von T€ 185 erzielt.   
Die Geschäftsführung führt im Lagebericht aus, dass nach aktueller Hochrechnung für 2025 ein 
positives Jahresergebnis zwischen T€ 100 und T€ 200 erwartet wird und im Rahmen des Restruk-
turierungsprozesses Maßnahmen zur Ergebnisverbesserung eingeleitet wurden. Zudem weist sie 
darauf hin, dass die Liquidität unter Berücksichtigung von Wertberichtigungen und Rückstellungen, 
die nicht zu einem kurzfristigen Mittelabfluss führen, weiterhin als gesichert angesehen werden 
kann. Die Liquiditätsplanung der Gesellschaft weist für das Geschäftsjahr 2025 und bis Ende Juni 
2026 eine verfügbare Barliquidität in Höhe von mindestens rund T€ 500 aus. 
Als Folge der negativen Betriebsergebnisse ist die Innenfinanzierungskraft der Gesellschaft nega-
tiv. Der Liquiditätsgrad II liegt zum Stichtag 31. Dezember 2023 bei 75,5 % und zum Stichtag 
31. Dezember 2024 bei 52,2 %. In diesem Zusammenhang weisen wir darauf hin, dass neben der 
weiteren Verbesserung der Ertragslage der Gesellschaft insgesamt die Aufrechterhaltung der Li-
quidität entscheidend für die Fortführung der Unternehmenstätigkeit ist.

5 
C. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks 
Nach dem abschließenden Ergebnis unserer auftragsgemäßen Prüfung haben wir den Jahresab-
schluss zum 31. Dezember 2024 und den Lagebericht der Altenzentrum Klarastift gGmbH, Müns-
ter, mit dem folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen: 
"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers
An die Altenzentrum Klarastift gGmbH, Münster 
Prüfungsurteile 
Wir haben den Jahresabschluss der Altenzentrum Klarastift gGmbH, Münster, – bestehend aus 
der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 
vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der 
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden – geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der 
Altenzentrum Klarastift gGmbH, Münster, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezem-
ber 2024 geprüft. 
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse 
/uniF0B7entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für 
Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung 
der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen 
entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 
sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 und 
/uniF0B7vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesell-
schaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresab-
schluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken 
der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. 
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen ge-
gen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

6 
Grundlage für die Prüfungsurteile 
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit 
§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen 
Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen 
Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prü-
fung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend 
beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen 
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Be-
rufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass 
die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für 
unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. 
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht 
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den 
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentli-
chen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen 
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes 
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzli-
chen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deut-
schen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstel-
lung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen 
aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögens-
schädigungen) oder Irrtümern ist. 
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die 
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren 
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unterneh-
menstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der 
Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bi-
lanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

7 
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der 
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen 
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften ent-
spricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind 
die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie 
als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den 
anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeig-
nete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. 
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des La-
geberichts 
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als 
Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irr- 
tümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft 
vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der 
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften 
entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie  
einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum 
Lagebericht beinhaltet. 
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in 
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) 
festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung 
eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen 
Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftiger-
weise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jah-
resabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten be-
einflussen.

8 
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grund-
haltung. Darüber hinaus 
/uniF0B7identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresab-
schluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und füh-
ren Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnach-
weise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu 
dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Dar-
stellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende 
wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zu-
sammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen 
bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. 
/uniF0B7erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten inter-
nen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maß-
nahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, je-
doch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der 
Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben. 
/uniF0B7beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rech-
nungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern darge-
stellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. 
/uniF0B7ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern 
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit so-
wie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im 
Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der 
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls 
wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, 
im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebe-
richt aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges 
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der 
bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Er-
eignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unterneh-
menstätigkeit nicht mehr fortführen kann. 
/uniF0B7beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich 
der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Er-
eignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze 
ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der 
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

9 
/uniF0B7beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesent-
sprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. 
/uniF0B7führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunfts-
orientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnach-
weise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetz-
lichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sach-
gerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständi-
ges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden An-
nahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige 
Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. 
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang 
und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwai-
ger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen. 
Münster, am 17. Juli 2025 
CURACON GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Schwarz Averbeck
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer"
Hinweis: An dieser Stelle erfolgt nur ein wörtliches Zitat des Bestätigungsvermerks, der im Testatsexemplar erteilt wird. 
Der Bestätigungsvermerk wird daher an dieser Stelle nicht unterschrieben.

10 
D. Gegenstand, Art und Umfang der Prüfung 
Gegenstand der Prüfung 
Im Rahmen des uns erteilten Auftrags haben wir gemäß § 317 HGB die Buchführung, den Jahres-
abschluss und den Lagebericht auf die Beachtung der für die Rechnungslegung geltenden gesetz-
lichen Vorschriften einschließlich der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und der ergän-
zenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages geprüft. Die Prüfung der Einhaltung anderer 
gesetzlicher Vorschriften ist nur insoweit Gegenstand der Abschlussprüfung, als sich aus diesen 
anderen Vorschriften üblicherweise Auswirkungen auf den Jahresabschluss oder den Lagebericht 
ergeben. 
Ergänzende Bestimmungen aus dem Gesellschaftsvertrag ergeben sich insoweit, als dass ein La-
gebericht unabhängig von der Größe der Kapitalgesellschaft aufgestellt werden muss. 
Die Rechnungslegung sowie die dafür eingerichteten internen Kontrollen liegen in der Verantwor-
tung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Ebenso sind die gesetzlichen Vertreter verant-
wortlich für die dem Abschlussprüfer gemachten Angaben. Unsere Aufgabe besteht darin, diese 
Unterlagen unter Einbeziehung der Buchführung und die gemachten Angaben im Rahmen einer 
pflichtgemäßen Prüfung zu beurteilen.  
Art und Umfang der Prüfung 
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung entsprechend den Vorschriften der §§ 317 ff. HGB 
durchgeführt. Unsere Prüfung hat sich nicht darauf zu erstrecken, ob der Fortbestand des geprüf-
ten Unternehmens oder die Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der Geschäftsführung zugesichert 
werden kann (§ 317 Abs. 4a HGB). 
Auf der Grundlage unseres risiko- und kontrollorientierten Prüfungsansatzes haben wir zunächst 
eine Prüfungsstrategie entwickelt. Diese basiert auf einer Einschätzung des rechtlichen und wirt-
schaftlichen Umfelds sowie der Lage der Gesellschaft, ihrer Ziele, Strategien und Geschäftsrisiken 
sowie auf den Auskünften der gesetzlichen Vertreter. Sie wird darüber hinaus von der Größe und 
Komplexität der Gesellschaft und der Wirksamkeit ihrer rechnungslegungsrelevanten internen Kon-
trollen beeinflusst. Die hieraus gewonnenen Erkenntnisse haben wir bei der Auswahl und dem Um-
fang unserer analytischen Prüfungshandlungen und Einzelfallprüfungen hinsichtlich der Bestands-
nachweise und der rechnungslegungsrelevanten Aussagen im Jahresabschluss berücksichtigt.

11 
Des Weiteren sind unsere Feststellungen aus der vorangegangenen Jahresabschlussprüfung mit 
in die Prüfungsstrategie eingeflossen. 
Darauf aufbauend wurde ein Prüfungsprogramm entwickelt. In diesem Prüfungsprogramm werden 
Art und Umfang der Prüfungshandlungen festgelegt. 
Dabei wurden im Berichtsjahr folgende Prüfungsschwerpunkte festgelegt: 
/uniF0B7Werthaltigkeit der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 
/uniF0B7Fortführung der Unternehmenstätigkeit. 
Die Prüfungshandlungen zur Erlangung von Prüfungsnachweisen umfassten die Überprüfung 
rechnungslegungsrelevanter interner Kontrollen, analytische Prüfungshandlungen und Einzelfall-
prüfungen. Art und Umfang sowie die Ergebnisse der Prüfungshandlungen wurden in unseren Ar-
beitspapieren dokumentiert. 
Im Rahmen der Prüfung haben wir die rechnungslegungsrelevanten internen Kontrollen unter-
sucht. Die Untersuchung bezog sich insbesondere auf die Abläufe und Kontrollmechanismen in 
den Bereichen Beschaffung, Absatz und Personal.  
Aufgrund der Feststellung der grundsätzlichen Wirksamkeit der rechnungslegungsrelevanten inter-
nen Kontrollen konnte der Umfang der aussagebezogenen Prüfungshandlungen in diesen Berei-
chen reduziert werden. 
Hinsichtlich der Einzelfallprüfungen haben wir Stichproben in bewusster Auswahl durchgeführt. 
Von allen uns benannten Kreditinstituten der Gesellschaft haben wir Bestätigungen über Gutha-
ben, Ansprüche und Verpflichtungen der Gesellschaft eingeholt. 
Die Forderungen gegen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter und verbundenen Unter-
nehmen wurden mit den dortigen entsprechenden Ausweisen abgestimmt. 
Zu weiteren Ausführungen bezüglich Art und Umfang der Prüfung verweisen wir auf den Abschnitt 
"Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lagebe-
richts" unseres Bestätigungsvermerks. 
Wir haben die Prüfung mit Unterbrechungen in den Monaten Mai bis Juli 2025 von unserem Büro 
aus durchgeführt. Die abschließenden Arbeiten wurden in unserem Hause erledigt.

12 
Alle erbetenen Aufklärungen und Nachweise sind uns von den gesetzlichen Vertretern der Gesell-
schaft und den uns benannten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bereitwillig erteilt worden. 
Die gesetzlichen Vertreter haben uns die berufsübliche schriftliche Vollständigkeitserklärung zum 
Jahresabschluss und zum Lagebericht erteilt. 
E. Feststellungen und Erläuterungen zur Rechnungslegung 
I. Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung 
1. Buchführung und weitere geprüfte Unterlagen 
Ordnungsmäßigkeit der Buchführung 
Die Organisation der Buchführung, die rechnungslegungsrelevanten internen Kontrollen und das 
Belegwesen ermöglichen die vollständige, richtige, zeitgerechte und geordnete Erfassung und Bu-
chung der Geschäftsvorfälle. Die Organisation des Rechnungswesens ist den Verhältnissen des 
Unternehmens angemessen. 
Die Buchführung und die weiteren geprüften Unterlagen einschließlich des Belegwesens entspre-
chen nach unseren Feststellungen in allen wesentlichen Belangen den gesetzlichen Vorschriften 
und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung. Die Prüfung ergab keine Einwendungen. 
Im Rahmen unserer Prüfung haben wir festgestellt, dass die vom Unternehmen getroffenen Maß-
nahmen geeignet sind, die Sicherheit der rechnungslegungsrelevanten Daten zu gewährleisten. 
Die aus den Unterlagen zu entnehmenden Informationen sind in allen wesentlichen Belangen ord-
nungsgemäß in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht abgebildet worden.

13 
2. Jahresabschluss 
Die Gesellschaft erfüllt die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 
HGB. 
Im Jahresabschluss wurden in allen wesentlichen Belangen die für die Rechnungslegung gelten-
den gesetzlichen und rechtsformspezifischen Vorschriften sowie die Grundsätze ordnungsmäßiger 
Buchführung beachtet. 
Der Jahresabschluss schließt an den von uns geprüften und mit einem uneingeschränkten Bestäti-
gungsvermerk versehenen Vorjahresabschluss an. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 
wurde in der Gesellschafterversammlung vom 31. Oktober 2024 festgestellt. Die Feststellung der 
Jahresabschlüsse zum 31. Dezember 2022 und zum 31. Dezember 2023 erfolgte gemäß Umlauf-
beschluss der Gesellschafterversammlung vom 12. Juli 2025. 
Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind ordnungsgemäß aus der Buchführung und 
den weiteren geprüften Unterlagen abgeleitet. Dabei wurden die handelsrechtlichen Ansatz-, Aus-
weis- und Bewertungsvorschriften in allen wesentlichen Belangen beachtet. 
Der Anhang enthält die gemäß den gesetzlichen Vorschriften erforderlichen Angaben. 
Von den Aufstellungserleichterungen für kleine Kapitalgesellschaften wurde zulässigerweise teil-
weise Gebrauch gemacht. 
3. Lagebericht 
Der von den gesetzlichen Vertretern freiwillig aufgestellte Lagebericht entspricht in allen wesentli-
chen Belangen den gesetzlichen Vorschriften.

14 
II. Gesamtaussage des Jahresabschlusses 
Feststellungen zur Gesamtaussage des Jahresabschlusses 
Nach unserer auftragsgemäßen Prüfung stellen wir fest, dass der Jahresabschluss den gesetzli-
chen Vorschriften entspricht und insgesamt, d.h. im Zusammenwirken von Bilanz, Gewinn- und 
Verlustrechnung sowie Anhang, unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung 
ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 
der Gesellschaft vermittelt. 
Bewertungsgrundlagen 
Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden der Gesellschaft im vorliegenden Jah-
resabschluss zum 31. Dezember 2024 erfolgte gemäß den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs. 
Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundlagen sind im Anhang angegeben. 
Veränderungen der Bewertungsmethoden wurden nicht vorgenommen. 
F. Schlussbemerkung 
Den vorstehenden Prüfungsbericht, einschließlich der Wiedergabe des Bestätigungsvermerks, er-
statten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und dem Prüfungsstandard zu 
den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F.). Auf 
§ 328 HGB wird verwiesen. 
Münster, am 17. Juli 2025 
CURACON GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
  
Schwarz Averbeck
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
(digital signiert) (digital signiert)

Anlagenverzeichnis
Blatt
Jahresabschluss und Lagebericht
Bilanz zum 31. Dezember 2024
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024
Anhang 1–5
Lagebericht 1–10
Verwendungsvorbehalt
Allgemeine Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüferinnen, Wirtschaftsprüfer und
Wirtschaftsprüfungsgesellschaften vom 1. Januar 2024

Altenzentrum Klarastift gGmbH, Münster 
Bilanz zum 31. Dezember 2024 
A K T I V S E I T E
31.12.2024 31.12.2023 
€ € € 
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche 
  Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie 
  Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8.576,00 17.715,00 
II. Sachanlagen 
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte 
und Bauten einschließlich der Bauten  
auf fremden Grundstücken 85.238,00 92.706,00 
2. Technische Anlagen 126.955,00 144.739,00 
3. Einrichtungen und Ausstattungen ohne Fahrzeuge 190.055,00 185.549,00 
4. Fahrzeuge 7.673,00 12.336,00 
409.921,00 435.330,00 
418.497,00 453.045,00 
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 247.218,85 315.300,71 
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.606.437,76 2.153.374,92 
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem  
Jahr € 2.606.437,76 (2.153.374,92)
3. Forderungen gegen Gesellschafter 0,00 6.443,74 
4. Sonstige Vermögensgegenstände 60.034,96 72.515,88 
2.913.691,57 2.547.635,25 
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 325.043,12 647.848,44 
3.238.734,69 3.195.483,69 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 25.260,36 17.959,02 
3.682.492,05 3.666.487,71

P A S S I V S E I T E
31.12.2024 31.12.2023 
€ € € 
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00 
II. Kapitalrücklage 2.401.447,60 2.401.447,60 
III. Gewinnrücklagen 
Andere Gewinnrücklagen 1.120.818,41 1.120.818,41 
IV. Verlustvortrag 2.179.351,81 2.618.059,15 
V. Jahresüberschuss 185.024,70 438.707,34 
1.553.938,90 1.368.914,20 
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 446.786,93 521.061,02 
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 150.821,17 210.930,23 
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 140.022,92 121.145,22 
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 661.138,45 612.000,00 
4. Sonstige Verbindlichkeiten 664.971,50 776.241,24 
davon aus Steuern € 20.614,65 (21.013,18)
1.616.954,04 1.720.316,69 
D. Rechnungsabgrenzungsposten 64.812,18 56.195,80 
3.682.492,05 3.666.487,71

Altenzentrum Klarastift gGmbH, Münster 
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024 
2 0 2 4 2023 
€ € € 
1. Umsatzerlöse 6.760.504,19 5.949.801,08 
2. Sonstige betriebliche Erträge 263.251,21 856.764,00 
3. Materialaufwand 
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und 
Betriebsstoffe und für bezogene Waren 531.671,07 487.925,00 
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 852.973,51 897.173,88 
1.384.644,58 1.385.098,88 
4. Personalaufwand 
a) Löhne und Gehälter 3.035.328,31 2.590.924,76 
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für 
Altersversorgung und für Unterstützung 793.371,21 760.827,26 
davon für Altersversorgung € 230.643,66 (215.350,69)
3.828.699,52 3.351.752,02 
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände 
des Anlagevermögens und Sachanlagen 97.678,77 93.791,23 
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.486.735,39 1.522.545,91 
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 20,25 4,24 
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 40.455,00 14.060,00 
davon an verbundene Unternehmen € 40.455,00 (14.060,00)
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2,69 1,11 
10. Ergebnis nach Steuern 185.559,70 439.320,17 
11. Sonstige Steuern 535,00 612,83 
12. Jahresüberschuss 185.024,70 438.707,34

1 
Altenzentrum Klarastift gGmbH, Münster 
Anhang für das Geschäftsjahr 2024 
1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss 
Die Altenzentrum Klarastift gGmbH hat ihren Sitz in Münster und wird beim Register-
gericht Münster (HRB 5038) geführt. 
Zweck der Gesellschaft ist die Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens und der 
öffentlichen Gesundheitspflege, der Altenhilfe, des Wohlfahrtswesens sowie der Un-
terstützung hilfsbedürftiger Personen. Dieser Gesellschaftszweck wird durch den Be-
trieb des Klarastifts in Münster sowie damit zusammenhängender ambulanter Einrich-
tungen und die Beteiligung an Gesellschaften, die solche Einrichtungen halten, in 
Münster verwirklicht. 
Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige, mildtätige 
Zwecke im Sinn des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung und 
ist von der Körperschaft- und Gewerbesteuer befreit. Nicht befreit sind die steuerpflich-
tigen wirtschaftlichen Geschäftsbetriebe. 
Die Gesellschaft hat die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung entsprechend 
den Vorschriften des HGB gegliedert. Ergänzend zu diesen Regelungen wurden die 
Vorschriften des GmbH-Gesetzes sowie der PBV beachtet. Die Gewinn- und Verlust-
rechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 
Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen denen des Vorjahres. Die 
Altenzentrum Klarastift gGmbH, Münster, ist eine kleine Kapitalgesellschaft i. S. d. 
§ 267 HGB. 
Bei der Bewertung wurde von der Fortsetzung der Unternehmenstätigkeit ausgegan-
gen; in diesem Zusammenhang wird auf die Ausführungen im Nachtragsbericht ver-
wiesen.

2 
Die Altenzentrum Klarastift gGmbH ist ein Verbundunternehmen der St. Franziskus-
Gruppe, in der alle Gesellschaften zusammengefasst sind, an denen die St. Franzis-
kus-Stiftung, Münster, mittelbar oder unmittelbar die Mehrheit der Anteile hält. Diese 
Unternehmen werden als verbundene Unternehmen ausgewiesen. 
2. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 
Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände (Software) und 
das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich 
der bisher aufgelaufenen und im Geschäftsjahr planmäßig fortgeführten Abschreibun-
gen bewertet. Die Abschreibungen erfolgen nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen 
Nutzungsdauer linear. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern betragen für entgelt-
lich erworbene Software 3 Jahre, für Betriebs- und Wohnbauten zwischen 10 und 
25 Jahren, für technische Anlagen zwischen 5 und 20 Jahren und für andere Anlagen, 
Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 und 15 Jahren. 
Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis € 250,00 netto werden im Jahr 
des Zugangs in voller Höhe als Aufwand behandelt. Geringwertige Anlagegüter von 
€ 250,01 bis € 800,00 netto werden nach § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr voll abge-
schrieben. 
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert an-
gesetzt. Ausfallrisiken sind durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. 
Die Kassenbestände sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu ihren Nomi-
nalbeträgen angesetzt. 
Als gezeichnetes Kapital ist das Stammkapital der Gesellschaft ausgewiesen. Es ist 
in voller Höhe eingezahlt. 
Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der 
nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle erkennbaren Ri-
siken und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken, die das abgelaufene Geschäfts-
jahr betreffen. 
Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 
Unter den Rechnungsabgrenzungsposten sind nur Zahlungen vor dem Bilanzstich-
tag, die einen Ertrag bzw. Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag 
darstellen, ausgewiesen.

3 
3. Erläuterungen zur Bilanz 
Die Entwicklung des Anlagevermögens und der Abschreibungen ist im Brutto-Anlagen-
spiegel als Anlage zum Anhang dargestellt.  
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben in Höhe von T€ 2.606 (Vor-
jahr: T€ 2.153) eine Laufzeit von über einem Jahr. 
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen laufende Verrechnungen 
und gliedern sich wie folgt auf: 
Forderungen gegen verbunden Unternehmen 2024 2023 
Ambulante Dienste Klarastift GmbH 2.606.437,76 € 2.153.374,92 € 
2.606.437,76 € 2.153.374,92 € 
Die Forderungen gegen Gesellschafter betreffen sonstige Vermögensgegenstände ge-
gen die St. Franziskus-Stiftung Münster. 
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen gliedern sich wie folgt 
auf: 
Verbindlichkeiten ggü. verbundenen Unternehmen 2024 2023 
Laufende Verrechnungen: 
Übrige Tochterunternehmen der 
St. Franziskus-Gruppe 140.022,92 € 121.145,22 € 
140.022,92 € 121.145,22 € 
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen in Höhe von T€ 600 aus 
einem Gesellschafterdarlehen und in Höhe von T€ 58 aus laufender Verrechnung ge-
genüber der St. Rochus-Hospital Telgte GmbH. Darüber hinaus werden Verbindlich-
keiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 23 gegenüber der St. Franzis-
kus-Stiftung Münster ausgewiesen. 
Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen: 
2024 2023
Rückständiger Urlaub und Mehrarbeit 170 T€ 126 T€
Kosten der Prüfung und Beratung 15 T€ 21 T€
Erlösminderungsrisiken 64 T€ 176 T€
Übrige 198 T€ 198 T€
447 T€ 521 T€

4 
Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten geht aus dem Verbindlich-
keitenspiegel als Anlage zum Anhang hervor. 
4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 
Innerhalb der Umsatzerlöse sind coronabedingte Kompensationsleistungen in Höhe 
von T€ 0 (Vorjahr: T€ 115) enthalten. 
Folgende Posten der Gewinn- und Verlustrechnungen enthalten Erträge und Aufwen-
dungen, die einem früheren Geschäftsjahr zuzuordnen sind: 
2024 2023 
Umsatzerlöse 
Sonstige betriebliche Erträge 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 
159.906,10 € 
84.236,53 € 
17.646,26 € 
3.717,75 € 
49.984,94 € 
7.820,16 € 
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthielten im Vorjahr in Höhe von T€ 648 Erträge 
von außergewöhnlicher Größenordnung und Bedeutung. Diese betrafen einen An-
spruchsverzicht der vormaligen Gesellschafterin im Zuge des Trägerwechsels. 
5. Sonstige Angaben 
5.1 Geschäftsführung 
/uniF0B7 Herr Torsten Brinkmann, Münster. 
Bezüglich der Angaben der Vergütung der Geschäftsführung wurden die Ausnahmere-
gelungen des § 286 Abs. 4 HGB angewendet. 
5.2 Arbeitnehmer 
Im Jahr 2024 waren durchschnittlich 108 MitarbeiterInnen (Vorjahr: 102) beschäftigt.

5 
5.3 Finanzielle Verpflichtungen 
Es bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Erbbauzinsen gegenüber der Gesellschaf-
terin. Diese belaufen sich jährlich auf T€ 375. 
5.4 Konzernzugehörigkeit 
Mutterunternehmen im Sinne des § 285 Nr. 14 HGB, die den Konzernabschluss für den 
größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellen, sind die St. Franziskus-Stif-
tung Münster, Münster, und die St. Rochus-Hospital Telgte GmbH, Münster. 
Der Konzernabschluss der St. Rochus-Hospital Telgte GmbH wird unter HRB 809 im 
Unternehmensregister offengelegt. 
5.5 Ergebnisverwendungsvorschlag 
Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2024 
zusammen mit dem bestehenden Verlustvortrag auf neue Rechnung vorzutragen. 
Münster, den 17.  Juli 2025 
gez. Torsten Brinkmann

Altenzentrum Klarastift gGmbHMünsterAnlagenspiegel zum 31. Dezember 2024AnfangsstandZugangEndstandAnfangsstandAbschrei-bungen des Geschäfts-jahresEndstandRestbuchwerte 31.12.2024Restbuchwerte 31.12.2023€€€€€€€€23456789I.Immaterielle Vermögensgegenstände60.798,420,0060.798,4243.083,429.139,0052.222,428.576,0017.715,0060.798,420,0060.798,4243.083,429.139,0052.222,428.576,0017.715,00II.1.Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauteneinschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken210.746,810,00210.746,81118.040,817.468,00125.508,8185.238,0092.706,002.Technische Anlagen607.565,870,00607.565,87462.826,8717.784,00480.610,87126.955,00144.739,003.Einrichtungen und Ausstattungen ohne Fahrzeuge824.099,4263.130,77887.230,19638.550,4258.624,77697.175,19190.055,00185.549,004.Fahrzeuge 66.702,840,0066.702,8454.366,844.663,0059.029,847.673,0012.336,001.709.114,9463.130,771.772.245,711.273.784,9488.539,771.362.324,71409.921,00435.330,001.769.913,3663.130,771.833.044,131.316.868,3697.678,771.414.547,13418.497,00453.045,00Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche  Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte, sowie  Lizenzen an solchen Rechten und WertenSachanlagenSumme Anlagevermögen1Entwicklung der AnschaffungswerteEntwicklung der AbschreibungenBilanzposten

Altenzentrum Klarastift gGmbHMünsterVerbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2024RestlaufzeitRestlaufzeit davon Restlaufzeitbis zu 1 Jahr> 1 JahrGesamt> 5 Jahre€ € € €1.Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen150.821,170,00150.821,170,00(Vorjahreswerte) (210.930,23)(0,00)(210.930,23)(0,00)2.Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen140.022,920,00140.022,920,00(Vorjahreswerte) (121.145,22)(0,00)(121.145,22)(0,00)3.Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern61.138,45600.000,00661.138,45600.000,00(Vorjahreswerte) (12.000,00)(600.000,00)(612.000,00)(600.000,00)4.Sonstige Verbindlichkeiten 364.971,50300.000,00664.971,50300.000,00(Vorjahreswerte) (476.241,24)(300.000,00)(776.241,24)(300.000,00)Summe 716.954,04900.000,001.616.954,04900.000,00(Vorjahreswerte) (820.316,69)(900.000,00)(1.720.316,69)(900.000,00)

1 
Altenzentrum Klarastift gGmbH, Münster 
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024 
1. Grundlagen des Unternehmens 
Die Gesellschaft betreibt die stationäre Altenpflegeeinrichtung Klarastift in Münster mit 
101 (Vorjahr: 101) Plätzen. 
Das Angebot wird durch eingestreute Kurzzeitpflegeplätze ergänzt. 
Die Altenzentrum Klarastift gGmbH zur Unternehmensgruppe der St. Franziskus-Stiftung 
Münster.
2. Wirtschaftsbericht 
2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 
Die deutsche Wirtschaft leidet unter strukturellen Herausforderungen wie demografischem 
Wandel, Fachkräftemangel und sinkender Wettbewerbsfähigkeit sowie anhaltenden konjunk-
turellen Belastungen durch schwache Nachfrage und restriktive Geldpolitik. Besonders betrof-
fen ist die exportorientierte Industrie, während der Dienstleistungssektor stabilisierend wirkt. 
Prognosen gehen davon aus, dass sich die Weltwirtschaft stabil, jedoch mit regionalen Unter-
schieden, entwickelt.1 Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2024 nach 
ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamts um 0,2% niedriger als im Vorjahr2.  
Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten lag per Dezember 2024 um 80.000 
oberhalb des Vorjahresmonats3. 
Nach Angaben des Bundesministeriums für Gesundheit haben die gesetzlichen Krankenver-
sicherungen in den ersten drei Quartalen 2024 mit einem Defizit von rund 3,7 Milliarden Euro 
abgeschlossen. Die Finanzreserven der Krankenkassen beliefen sich Ende September 2024 
auf rund 4,7 Milliarden Euro.4
1 BMWK, Die Weltwirtschaft stabilisiert sich auf niedrigem Niveau, Berlin, 2024. 
2 Destatis, Wichtige gesamtwirtschaftliche Größen in Mrd. Euro, Veränderungsrate des BIP, Wiesbaden, 
2025.  
3 Bundesagentur für Arbeit, Beschäftigung – Die aktuellen Entwicklungen in Kürze – Februar 2025, 
Nürnberg, 2025. 
4 BMG-Pressemitteilung, Finanzentwicklung der GKV im 1. Bis 3. Quartal 2024; Bonn, Dezember 2024.

2 
Die Pflege in Deutschland steht vor großen Herausforderungen. Eine aktuelle Umfrage des 
Verbands katholischer Altenhilfe in Deutschland (VKAD) zeigt, dass 57 %der stationären Pfle-
geeinrichtungen und 61 %der ambulanten Dienste ihre wirtschaftliche Situation als instabil 
einschätzen. Angesichts der steigenden Nachfrage nach pflegerischer Hilfe ist dies eine ge-
fährliche Schieflage. 
Als Grund für die wirtschaftlich instabile Lage wird sowohl stationär als auch ambulant der 
Personalmangel angegeben. Weitere relevante Faktoren sind für die stationäre Pflege verzö-
gerte Zahlungen seitens der Sozialhilfeträger und zu lange Wartezeiten nach Abschluss der 
Pflegesatzverhandlungen.5
2.2 Geschäftsverlauf 
Die Belegungs- und Leistungsentwicklung stellt sich in den Einrichtungen wie folgt dar: 
Bei insgesamt 101 (Vorjahr: 101) vorgehaltenen Plätzen wurden 35.931 (Vorjahr: 35.716) 
Pflege- und Anwesenheitstage erbracht. 
Diese Belegung entspricht einer Auslastung von 97,2 % (Vorjahr: 96,6 %) und ist somit kon-
stant. Diese Entwicklung folgt dem im Jahr 2022 begonnen Restrukturierungsplan der Einrich-
tung. 
Mit Wirkung ab dem 01.10.2024 wurde im Rahmen der Vergütungsvereinbarung mit den Kos-
tenträgern eine Budgetsteigerung von rund 3,70 % vereinbart. 
Die im Geschäftsjahr 2022 (ab April 2022) eingeleiteten Maßnahmen im Rahmen der Restruk-
turierung der Einrichtung wurden im Geschäftsjahr 2024 weiter planmäßig umgesetzt. Sie zie-
len auf die Sicherung der Qualität bei gleichzeitiger Reduzierung der Zeitarbeitskräfte und die 
Sicherung und Verbesserung der Prozesse in der Verwaltung und der Pflege. 
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass der Geschäftsverlauf insgesamt herausfor-
dernd war und nach wie vor ein hoher Restrukturierungsbedarf besteht.  
5 VKAD-Blitzumfrage: Wirtschaftliche Situation der Langzeitpflege | STATIONÄR und AMBULANT, Ja-
nuar 2025, Berlin.

3 
2.3 Ertragslage 
In 2024 wird ein Jahresergebnis von +185 T€ ausgewiesen. 
Unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten setzt sich das Ergebnis wie folgt zusammen. 
Ertragslage 2024 2023 2022
Altenzentrum Klarastift gGmbH T €* T €* T €* absolut in %
Erträge aus Pflegeleistungen 3.854 3.484 2.253 370 +      10,6
Erträge aus Unterkunft und Verpflegung 1.497 1.415 946 82 +        5,8
Altenpflegeausbildungsumlage 145 85 206 60 +        70,6
Rettungsschirm für Pflegeeinrichtungen 0 0 116 0 0,0
Sonstige Umsatzerlöse der Pflegeeinrichtung 401 365 927 36 +        9,9
Umsatzerlöse 5.897 5.349 4.448 548 10,2
Sonstige betriebliche Erträge 85 45 148 40 +        88,9
Gesamtleistung 5.982 5.394 4.596 588 10,9
Personalaufwand 3.829 3.251 2.953 578 +      17,8
Lebensmittel/Speisenversorgung 528 471 329 57 +        12,1
Medizinischer/Pflegerischer Bedarf 211 104 224 107 +      >100
Wasser, Energie, Brennstoffe 388 366 191 22 +        6,0
Wirtschaftsbedarf 258 443 352 185 -       -41,8
Verwaltungsbedarf 224 253 247 29 -         -11,5
Aufwand für zentrale Dienstleistungen 374 334 203 40 +        12,0
Abgaben und Versicherungen 82 109 64 27 -         -24,8
Sonstige Sachaufwendungen 80 125 122 45 -         -36,0
Betriebliche Aufwendungen 5.974 5.456 4.685 518 9,5
Betriebsergebnis I
8 -62 -89
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 0 >100
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 40 14 6 26 +        >100
Betriebsergebnis II -32 -76 -95
Erträge aus Investitionskosten 704 597 415 107 +      17,9
Instandhaltung, Instandsetzung, Wartung 292 217 255 75 +        34,6
Sonstige Aufwendungen
• Aufwand aus Erbpacht 375 375 281 0 0,0
Abschreibungen 98 94 73 4 +          4,3
Ergebnis im Investitionskostenbereich -61 -89 -200
Neutrales Ergebnis 278 604 -444
Jahresergebnis 185 439 -739
*aus rechentechnischen Gründen können in den Tabellen Rundungsdifferenzen auftreten.
Veränderung

4 
Die nachfolgenden Ausführungen beziehen sich auf die dargestellte Ertragslage. 
Die Umsatzerlöse betreffen die Pflegeleistungen im Bereich der stationären und teilstationären 
Altenpflege. Hinsichtlich der Leistungsentwicklung wird auf die Ausführungen zum Geschäfts-
verlauf (Abschnitt 2.2) verwiesen. 
Die sonstigen Umsatzerlöse der Pflegeeinrichtung betreffen im Wesentlichen Mieterträge 
(T€ 185, Vorjahr T€ 198) und Erträge aus der Cafeteria (T€ 53, Vorjahr T€ 46) sowie dem im 
Geschäftsjahr 2024 wieder aufgenommenen Betrieb der Wäscherei (T€ 90, Vorjahr T€ 0). 
Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten überwiegend Personalkostenerstattungen aus 
Lohnfortzahlungen. 
Der Gesamtleistung in Höhe von T€ 5.982 stehen betriebliche Aufwendungen in Höhe von 
T€ 5.974 gegenüber, so dass sich ein Betriebsergebnis von +8 T€ ergibt. 
Die betrieblichen Aufwendungen entfallen mit einem Anteil von rund 64 % auf die Personal-
aufwendungen. 
Die Personalintensität (bezogen auf die Umsatzerlöse) beträgt 65 %. 
Innerhalb des investiven Ergebnisses werden neben der Erbpacht für die Gebäude und Grund-
stücke der Einrichtung (T€ 375) insbesondere Aufwendungen aus einem Rahmenvertrag für 
das Facility Management (T€ 121) sowie Instandsetzungen (T€ 171) ausgewiesen. 
Das neutrale Ergebnis beinhaltet im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstel-
lungen betreffend mögliche Rückforderungen aus dem Corona-Rettungsschirm (T€ 63) und 
Erträge aus Abrechnungskorrekturen für Vorjahre (T€ 160).

5 
2.4 Vermögens- und Finanzlage 
In der nachfolgenden Übersicht werden die Vermögens- und Kapitalposten der Bilanz zum 
31. Dezember 2024 zusammengefasst: 
Vermögensstruktur 31.12.2024 31.12.2023 31.12.2022
Altenzentrum Klarastift gGmbH T €* T €* T €* absolut in %
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände 9 18 22 -9 -50,0
Sachanlagen 410 435 402 -25 -5,7
Sonstige langfristige Aktiva
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.606 2.153 1.166 453 21,0
3.025 2.606 1.590 419 16,1
Umlaufvermögen
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 247 315 435 -68 -21,6
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0 0 9 0 0,0
Forderungen gegen Gesellschafter 0 6 6 -6 -100,0
Sonstige Aktiva 85 91 276 -6 -6,6
332 412 726 -80 -19,4
Liquide Mittel 325 648 444 -323 -49,8
Gesamtvermögen 3.682 3.666 2.760 16 0,4
*aus rechentechnischen Gründen können in den Tabellen Rundungsdifferenzen auftreten.
Veränderung

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Zum Bilanzstichtag ergibt sich eine Unterdeckung langfristiger Vermögenswerte durch lang-
fristig zur Verfügung stehende Mittel in Höhe von T€ 554. Die langfristigen Forderungen gegen 
verbundene Unternehmen betreffen gestundete Forderungen gegen die Ambulante Dienste 
Klarastift GmbH aus laufender Verrechnung und Liquiditätshilfen. 
Die betriebswirtschaftlich wünschenswerte Übereinstimmung von Kapitalüberlassungs- und 
Kapitalbindungsfristen ist damit zum Bilanzstichtag nicht gegeben. 
Im Jahr 2024 wurden Investitionen in Höhe von T
€ 63 durchgeführt; diese betreffen im We-
sentlichen die Betriebs- und Geschäftsausstattung. 
Für die getätigten Investitionen wurde im Jahr 2024 kein Fremdkapital aufgenommen. 
Zum Bilanzstichtag ergibt sich eine kurzfristige Liquiditätslücke von – 578 T€ (Liquidität II. Gra-
des). Bereinigt um die aus Vorsichtgründen gebildeten Wertberichtigungen auf Forderungen 
(T
€ 158), die Urlaubs- und Überstundenrückstellungen (T € 170) sowie Rückstellungen für 
mögliche Erlösminderungs- und Steuerrisiken (T€ 216), die erwartungsgemäß nicht zu einem 
kurzfristigen Liquiditätsabfluss führen, ist die Finanzierung der Gesellschaft sichergestellt. 
Die Gesellschaft konnte im Geschäftsjahr 2024 ihre Zahlungsverpflichtungen jederzeit termin-
gerecht erfüllen. 
Kapitalstruktur 31.12.2024 31.12.2023 31.12.2022
Altenzentrum Klarastift gGmbH T €* T €* T €* absolut in %
Eigenkapital 1.554 1.369 -89 185 13,5
Mittel- und langfristiges Kapital
Langfristige Sonstige Rückstellungen 17 17 17 0 0,0
Langfristige Verbindlichkeiten ggü. Gesellschaftern 600 600 600 0 0,0
Langfristige Sonstige Verbindlichkeiten 300 300 0 0 0,0
917 917 617 0 0,0
Kurzfristiges Kapital
Sonstige Rückstellungen 430 504 653 -74 -14,7
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 151 211 228 -60 -28,4
Verbindlichkeiten ggü. verbundenen Unternehmen 140 121 248 19 15,7
Verbindlichkeiten ggü. Gesellschaftern 61 12 8 49 >100
Sonstige Passiva 429 532 1.095 -103 -19,4
1.211 1.380 2.232 -169 -12,2
Gesamtkapital 3.682 3.666 2.760 16 0,4
*aus rechentechnischen Gründen können in den Tabellen Rundungsdifferenzen auftreten.
Veränderung

7 
2.5 Finanzielle und Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren 
Im Geschäftsjahr 2024 wurde ein Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) 
von +8 T€ erzielt. 
In der Altenzentrum Klarastift gGmbH wurden in 2024 durchschnittlich 108 (Vorjahr: 102) Mit-
arbeiterInnen beschäftigt. 
3. Chancen- und Risikobericht 
Das Risikomanagementsystem der Altenzentrum Klarstift gGmbH ist auf die Identifizierung 
möglicher Chancen und Risiken ausgerichtet. Die stetige und systematische Überwachung 
der Entwicklungen trägt zur frühzeitigen Erkennung bei und ermöglicht eine zeitnahe Reaktion. 
Die Geschäftsführung der Gesellschaft berichtet im regelmäßigen Rhythmus insbesondere zur 
Leistungsentwicklung, Ertrags- und Liquiditätslage, sowie zu Qualitätsindikatoren an die Kon-
zernmutter. 
Chancen aus der Zugehörigkeit zur St. Franziskus Gruppe 
Die Altenzentrum Klarastift gGmbH gehört zur Unternehmensgruppe der St. Franziskus-Stif-
tung Münster. Die St. Franziskus-Stiftung Münster verfügt über umfassende Erfahrung im Ma-
nagement von Pflegeeinrichtungen auch im wettbewerbsintensiven Marktumfeld und hat in 
verschiedenen Regionen Einrichtungen miteinander vernetzt. Die Stiftung unterstützt ihre Ein-
richtungen vor Ort und steht mit ihrer fachlichen Expertise zur Verfügung. Es werden zentrale 
Kompetenzen vorgehalten, die die Einrichtungen in den immer komplexer werdenden Hand-
lungsfeldern im Gesundheitswesen beraten und unterstützen. 
Ein wesentlicher Baustein für die Zukunftssicherung einer regionalen Gesundheitsversorgung 
ist die Etablierung von durchgängigen sektorenübergreifenden Versorgungsstrukturen. Die 
Altenzentrum Klarastift gGmbH ist eingebettet in eine regionale Versorgungsstruktur mit den 
Einrichtungen der St. Franziskus-Stiftung Münster und externen Partnern. Zwischen den Ein-
richtungen des Konzernverbunds wird ein intensiver fachlicher Austausch gepflegt, Wissen 
geteilt sowie gemeinsame Angebote und zukunftsweisende Projekte entwickelt.

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Chancen aus der Digitalisierung und den Einsatz neuer Technologien 
Mithilfe der Fördermittel aus dem Pflegepersonal-Stärkungsgesetz (PpSG) verbessert die 
Altenzentrum Klarastift gGmbH die digitale Infrastruktur und die Prozessabläufe. Die Förder-
summe beträgt insgesamt 12 T€ je Einrichtung. Im Vordergrund steht hierbei die Verbesserung 
der Bewohnerversorgung und die Entlastung der Mitarbeitenden. 
Risiken aus Marktentwicklungen 
Die deutschen Altenhilfeeinrichtungen befinden sich in der Post-Corona-Pandemie-Phase. 
So wird auch die Altenzentrum Klarastift gGmbH weiterhin mit den Folgen der Corona-Krise 
konfrontiert. Hierbei sind insbesondere Unsicherheiten bei der zukünftigen Leistungsentwick-
lung hervorzuheben. 
Die Folgen des Ukraine- sowie des Nahost-Krieges wirken sich weiterhin auf den Markt und 
die Konjunktur aus. Folgen sind neben beeinträchtigten Lieferketten insbesondere die inflati-
onsbedingten Preissteigerungen, u.a. in den Bereichen Energie und Lebensmittel. 
Als Folge des gestiegenen Kostenniveaus werden sich auch die Personalkosten deutlich er-
höhen. 
Risiken aus dem Personalbereich 
Neben dem o.g. Risiko, das aus den inflationsbedingt zu erwartenden hohen Personalkosten-
steigerungen entsteht, besteht weiterhin ein verschärfter Wettbewerb um Fachkräfte. Intensi-
viert wurde der Wettbewerb u.a. durch Strukturvorgaben wie das Personalbemessungsverfah-
ren (PeBeM) und die Einführung der generalistischen Ausbildung. Die weiterhin hohen krank-
heitsbedingten Ausfälle in allen Dienstarten verstärken diese Situation weiter, so dass hier-
durch auch ein Bedarf an zusätzlichen Leasingkräften und damit einhergehenden höheren 
Aufwendungen resultieren könnte. 
Um dieser Mangelsituation entgegenzuwirken, hat die Altenzentrum Klarastift gGmbH die Per-
sonalakquise und Mitarbeiterbindung weiter professionalisiert und hierzu verschiedene Instru-
mente eingeführt und umgesetzt (z.B. Jobrad, Jobticket, betriebliches Gesundheitsmanage-
ment, etc.). Auch im Bereich der Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf können gezielte 
Maßnahmen gegenüber den Wettbewerbern entscheidende Vorteile bieten.

9 
Hierdurch können zudem Mitarbeitende zurück in eine Tätigkeit gebracht werden, die aufgrund 
fehlender Berücksichtigung familiärer Anforderungen bisher dem Arbeitsmarkt nicht zur Ver-
fügung gestanden haben. Flankiert werden diese Maßnahmen durch den Aufbau einer zent-
ralen Abteilung für Personalmarketing und -recruiting in Verbindung mit der Ausweitung der 
internationalen Personalakquise. 
Cyberrisiken 
Das Bundesinstitut für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) kommt in seinem Bericht zur 
Lage der IT-Sicherheit in Deutschland 2024 zu dem Fazit, dass „die Lage der IT-Sicherheit in 
Deutschland [… ] besorgniserregend“ war und ist. Die Entwicklung der Bedrohungslage ist ra-
sant, die Angreifer finden immer schneller und geschickter Wege, um teils gravierende 
Schwachstellen von Standardprodukten auszunutzen. Gleichzeitig nimmt die digitale Angriffs-
fläche durch die fortschreitende Digitalisierung zu. 
Die Zeit, in denen Einrichtungen der Gesundheits- und Wohlfahrtspflege aus ethischen Über-
legungen nicht attackiert wurden, ist vorbei. Wichtig ist daher, dass die Einrichtungen ihre Cy-
berresilienz stärken und die Awareness aller Mitarbeitenden erhöhen, denn Cyberangriffe wer-
den immer professioneller. Durch die Künstliche Intelligenz werden sich die Möglichkeiten der 
Cyberkriminellen weiter verbessern. Zusätzlich werden immer mehr Schwachstellen in Soft-
waresystemen und Applikationen bekannt. Das BSI geht von 78 neuen Schwachstellen in Soft-
wareprodukten pro Tag aus, die dann schnell durch Softwareupdates/-patche geschlossen 
werden müssen, bevor diese von Cyberkriminellen ausgenutzt werden können.  
Auch deutsche Unternehmen rücken verstärkt in den Fokus von Angreifern aus dem In- und 
Ausland. In den vergangenen zwölf Monaten waren 81 % aller Unternehmen vom Diebstahl 
von Daten und IT-Geräten sowie von digitaler und analoger Industriespionage oder Sabotage 
betroffen. Weitere 10 % vermuten dies. 2023 lagen die Anteile noch bei 72 und 8 %.6
6 Studie „Wirtschaftsschutz 2024“ des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und 
neue Medien (BITKOM) e. V.

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Es besteht das Risiko, dass das Altenzentrum Klarastift nochmals Opfer eines kriminellen Cy-
berangriffs wird, welcher das Ziel hat, sensible Daten zu stehlen und/oder die IT-Systeme zu 
verschlüsseln und erst nach Zahlung eines Lösegeldes wieder freizugeben. Sollte ein Cy-
berangriff auf das Altenzentrum Klarastift erfolgreich sein, besteht zum einen ein erhebliches 
Reputationsrisiko, zum anderen kann es auf Grund eines möglichen, vorübergehenden Aus-
setzens der Leistungserbringung und den notwendigen Aufwendungen zur Wiederherstellung 
des IT-Systems zu erheblichen Auswirkungen auf die Ertragslage kommen. 
Das Altenzentrum Klarastift ist im Geschäftsjahr 2023 Opfer einer Cyberattacke gewesen. Die 
Einrichtung hat auf eine Lösegeldforderung nicht reagiert und kurzfristig die IT-Systeme wieder 
in Betrieb genommen. Die hierbei neu geschaffene IT- und Netzwerkstruktur ist besser gegen 
Cyberangriffe geschützt. 
Sonstige Risiken 
Die Abhängigkeit von globalen Lieferketten – insbesondere bei der Herstellung von Wirkstof-
fen, die überwiegend in Billiglohnländern wie China und Indien erfolgt – erhöht die Anfälligkeit 
gegenüber geopolitischen Krisen, wirtschaftlichen Konflikten oder auch Naturkatastrophen. 
Mittel- und langfristig bergen diese Entwicklungen erhebliche strukturelle Risiken für das Ge-
sundheitswesen insgesamt. 
Ergebnisprognose für die Folgejahre 
Aufgrund der unklaren Entwicklungsperspektiven, und einer weiter angespannten Konjunktur-
lage ist der Wirtschaftsplan 2025 mit vielen Unsicherheitsfaktoren behaftet. Nach aktueller 
Planung rechnen wir mit einer Auslastung von 98,0 %. In Verbindung mit der erwarteten Erhö-
hung der Pflegesätze um 3,0 % sowie den prognostizierten Tarifsteigerungen in Höhe von 
3,0 % ergeben sich entsprechende Auswirkungen aus das Jahresergebnis 2025. 
Für das Geschäftsjahr 2025 wird momentan ein positives Jahresergebnis zwischen 100 T€ 
und 200 T€ erwartet. 
Unter Beachtung der derzeit erkennbaren Chancen und Risiken ist das Unternehmen unter 
Berücksichtigung der eingeleiteten Maßnahmen nicht im Bestand gefährdet. 
Münster, den 17. Juli 2025 
gez. Torsten Brinkmann

Verwendungsvorbehalt 
Im Prüfungsbericht fasst der Abschlussprüfer die Ergebnisse seiner Arbeit insbesondere für jene  
Organe des Unternehmens zusammen, denen die Überwachung obliegt. Der Prüfungsbericht hat 
dabei die Aufgabe, durch die Dokumentation wesentlicher Prüfungsfeststellungen die Überwa-
chung des Unternehmens durch das zuständige Organ zu unterstützen. Er richtet sich daher  
– unbeschadet eines etwaigen, durch spezialgesetzliche Vorschriften begründeten Rechts Dritter 
zum Empfang oder zur Einsichtnahme – ausschließlich an Organe des Unternehmens zur unter-
nehmensinternen Verwendung. 
Unserer Tätigkeit liegen unser Auftragsbestätigungsschreiben zur Jahresabschlussprüfung und die 
"Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüferinnen, Wirtschaftsprüfer und Wirtschafts-
prüfungsgesellschaften" in der vom Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V., Düsseldorf, 
herausgegebenen Fassung vom 1. Januar 2024 zu Grunde. 
Dieser Prüfungsbericht ist ausschließlich dazu bestimmt, Grundlage von Entscheidungen der Or-
gane des Unternehmens zu sein, und ist nicht für andere als bestimmungsgemäße Zwecke zu ver-
wenden, so dass wir Dritten gegenüber keine Verantwortung, Haftung oder anderweitige Pflichten 
übernehmen, es sei denn, dass wir mit dem Dritten eine anderslautende schriftliche Vereinbarung 
geschlossen hätten oder ein solcher Haftungsausschluss unwirksam wäre. 
Dies gilt sowohl für die ausgedruckten Exemplare des Berichts als auch für die elektronische Fas-
sung, die wir Ihnen zur Verfügung stellen. 
Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keine Aktualisierung des Prüfungsberichts und/oder 
Bestätigungsvermerks hinsichtlich nach der Erteilung des Bestätigungsvermerks eingetretener  
Ereignisse oder Umstände vornehmen, sofern hierzu keine gesetzliche Verpflichtung besteht. Wer 
auch immer Informationen dieses Prüfungsberichts zur Kenntnis nimmt, hat eigenverantwortlich zu 
entscheiden, ob und in welcher Form er diese Informationen für seine Zwecke als nützlich und taug-
lich erachtet und durch eigene Untersuchungshandlungen erweitert, verifiziert oder aktualisiert.

Beschlussvorlage

3863 Zeichen

V/0152/2026 
V/0152/2026 
 
 
Öffentliche  Beschlussvorlage 
Betrifft 
 
Altenzentrum Klarastift gGmbH: Jahresabschluss 2024; Bestellung des Abschlussprüfers für den 
Jahresabschluss 2025 
 
 
 
Beratungsfolge  
 
   18.03.2026 Ausschuss für Wirtschaft, Finanzen, Liegenschaften und Digitali-
sierung 
Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
Die Vertretung der Stadt Münster in der Gesellschafterversammlung der Altenzentrum Klarastift 
gGmbH wird ermächtigt, folgende Entscheidungen zu treffen: 
 
1. Der von der Geschäftsführung aufgestellte Jahresabschluss der Altenzentrum Klarastift 
gGmbH für das Geschäftsjahr 2024, abschließend 
 
 in der Bilanz bei Aktiva und Passiva mit    3.682.492,05 € 
 
 sowie einem in der GuV 
ausgewiesenem Jahresüberschuss von     185.024,70 € 
 
wird festgestellt. 
 
2. Der Jahresüberschuss wird zusammen mit dem bestehenden Verlustvortrag in Höhe von 
2.179.351,81 € auf neue Rechnung vorgetragen. 
 
3. Dem Aufsichtsrat und der Geschäftsführung werden für das Geschäftsjahr 2024 Entlastung 
erteilt. 
 
4. Für die Durchführung der Prüfung des Jahresabschlusses der Altenzentrum Klarastift 
gGmbH für das Geschäftsjahr 2025 wird die Forvis Mazars GmbH & Co. KG Wirtschaftsprü-
fungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft bestellt. 
 
Amt für Finanzen und 
Beteiligungen  
 
 
 
Ihr/e Ansprechpartner/in:  
Herr Dr. Winterling  
Telefon: 492-2036 
Winterling@stadt -
muenster.de

- 2 - 
V/0152/2026 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
Keine 
 
 
 
Begründung: 
 
Die Stadt Münster ist mit 25,1 % am Stammkapital der Altenzentrum Klarastift gGmbH beteiligt. Nach 
§ 12 des Gesellschaftsvertrages ist die Gesellschafterversammlung zuständig für die Beschlussfas-
sung über die Feststellung des Jahresabschlusses, die Verwendung des Ergebnisses, die Entlastung 
der Mitglieder des Aufsichtsrates und der Geschäftsführung sowie die Wahl einer Wirtschaftsprü-
fungsgesellschaft für die Abschlussprüfung. 
 
Nach der Übernahme der Gesellschaftsanteile durch die Stadt Münster im Jahr 2022 und die in die-
sem Jahr erfolgte Restrukturierung weiter Teile der Klarastiftgruppe verzögerte sich die Erstellung der 
Jahresabschlüsse 2022/23 weit hinein in das Jahr 2024 bzw. auch 2025. Der darauf aufbauende Ab-
schluss für 2024 konnte daher nur zeitverzögert fertiggestellt werden und wurde erst in der letzten 
AR-Sitzung des Jahres 2025 durch diesen beraten, weshalb hier nun der Jahresabschluss 2024 zur 
Feststellung vorliegt. 
 
Die negative Ergebnisentwicklung im Jahr 2022 wurde seitens der Gesellschafter bei Übernahme 
erwartet. Die positive Entwicklung in 2023 hat neben der Restrukturierung des Geschäftsmodells der 
Gesellschaft die Hauptursache in einer vertraglich vereinbarten Eigenkapital -Garantie der Gesell-
schafter, die in diesem Jahr wirksam wurde. Die Zahlen für 2024 weisen auch ohne Eigenkapitalein-
lagen eines Gesellschafters ein positives Jahresergebnis aus und belegen damit, dass die wirtschaft-
liche Erholung der Gesellschaft auch in 2024 fortgesetzt wurde.  
 
Ausführliche Informationen zu dem Geschäftsjahr 2024 sind der beigefügten Unterlage zu entnehmen 
(vgl. Anlage 1). Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft CURACON GmbH, Münster, hat den Jahresab-
schluss geprüft und einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Der Aufsichtsrat der Ge-
sellschaft hat in seiner Sitzung am 12.11.2025 über die o.g. Beschlusspunkte beraten und der Gesell-
schafterversammlung der Altenzentrum Klarastift gGmbH die Beschlussfassung empfohlen. 
 
Die neue Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Forvis Mazars GmbH & Co. KG wurde durch den Mehr-
heitsgesellschafter Franziskus-Stiftung (74,9 %) ausgewählt. 
 
 
In Vertretung 
 
 
Christine Zeller 
Stadtdirektorin und Kämmerin 
 
 
Anlagen: 
 
Anlage 1: Bericht des Wirtschaftsprüfers zum Jahresabschluss 2024 der Altenzentrum Klarastift 
gGmbH

Beratungsverlauf (1)

18.03.2026 Ausschuss für Wirtschaft, Finanzen, Liegenschaften und Digitalisierung
TOP 7.2 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
V/0152/2026
Typ
Vorlagen
Datum
25.02.2026
Erstellt
25.02.2026 11:14