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2019/0340

Entwurf zur Fortschreibung des Schulentwicklungsplans allgemein bildende Schulen, Teilplan 1, Grund- und Förderschulen (Primarstufe) 2020 – 2025

Magistratsvorlage 22.10.2019

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2019/0340

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Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
23.10.2019 
an den Magistrat 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung: 
Dezernat II an die Stadtverordnetenversammlung 
   OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss- 
       fassung Fachausschuss 
 
 
Amt: Schulamt 
 OBW bei abschl. Be-
schlussfassung Magistrat 
Behandlung in  
öffentl. Sitzung 
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2019/0340 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:       Investitionsnummer:       
Kostenträger:       Sachkonto:       
 
Betreff: Entwurf zur Fortschreibung des Schulentwicklungsplans allgemein bildende Schulen, 
Teilplan 1, Grund- und Förderschulen (Primarstufe) 2020 – 2025 
 
Vorlage vom: 22.10.2019 
 
Beschlussvorschlag: 
 
1. Der beigefügte Entwurf zur Fortschreibung des Schulentwicklungsplans allgemein bilde n-
de Schulen, Teilplan 1, Grund - und Förderschulen (Primarstufe) 2020 - 2025 wird zur 
Kenntnis genommen und in beiliegender Fassung in das Beteiligungsverfahren gegeben.  
 
2. Ausfertigungen des Entwurfs erhalten im Rahmen d es Beteiligungsverfahrens alle b e-
troffenen Schulen, Stadtelternbeirat und Stadtschüler*innenrat, alle in der Stadtverordn e-
tenversammlung vertretenen Fraktionen und fraktionslosen Stadtverordneten, die benac h-
barten Schulträger, die Jugendhilfe/ das Jugendamt sowie die Mitglieder der Schulko m-
mission.

- 2 - 
 
Anlagen: 191023_SEP_Teilplan Grund und Förderschulen  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 22.10.2019 
 
 
I. Entwurf zur Fortschreibung des Schulentwicklungsplans allgemeinbildende Schulen, Teil-
plan Grund- und Förderschulen (Primarstufe) 2020 – 2025 
Das Hessische Schulgesetz (HSchG) regelt die Aufstellung von Schulentwicklungsplänen durch 
den Schulträger in § 145.  
Hiernach sind Schulentwicklungspläne innerhalb von 5 Jahren nach der Zustimmung durch das 
Kultusministerium auf ihre Zweckmäßigkeit zu überprüfen und – soweit erforderlich – fortzu-
schreiben. 
Aufgrund des enormen Umfangs und Umbruchs (Konversion) in der städtebaulichen Entwick-
lung der Wissenschaftsstadt Darmstadt, verbunden mit den ebenso umfangreichen gesell-
schaftlichen Veränderungen sowie im Schulwesen (Beispiel Digitalisierung oder Ganztag), hat 
sich das Schuldezernat entschieden, den Schulentwicklungsplan für allgemeinbildende Schulen 
in 2 Teilplänen –Primarbereich und Sekundarbereich- zu behandeln. 
Der in der Anlage beigefügte Entwurf des Schulentwicklungsplans allgemeinbildende Schu-
len, Teilplan 1, Grund- und Förderschulen (Primarstufe) 2020 – 2025 enthält entsprechend 
den gesetzlichen Vorgaben des Hessischen Schulgesetzes die Ausweisung des gegenwärtigen 
und zukünftigen Schulbedarfs sowie von Schulstandorten. Das örtliche Bildungsangebot wird 
dargestellt und reflektiert. Der Plan liefert damit die Grundlagen für einen zweckentsprechen-
den Schulbau sowie den Rahmen für eine Standortentwicklungs- und Ausstattungsplanung bis 
zum Jahr 2025. Er versteht sich als Leitlinie für die Entscheidungsfindung zu den erforderli-
chen schulorganisatorischen und schulbaulichen Einzelmaßnahmen. 
  
Schließlich enthält der Schulentwicklungsplan (SEP) sowohl die langfristige Zielplanung des 
Schulträgers als auch die einzelnen Durchführungsmaßnahmen unter Angabe der geplanten 
zeitlichen Verwirklichung.  
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt zeichnet sich aus durch ein außergewöhnlich hohes Maß an 
Bevölkerungszuwachs und städtebaulicher Wohnverdichtung, welches im Entwurf des Schul-
entwicklungsplans explizit in einem Kapitel behandelt und bezüglich der daraus resultierenden 
sozialen Infrastrukturbedarfe problematisiert wird. Die Folge – nämlich eine Vielzahl an not-
wendigen Schulerweiterungen und Neugründungen, also Organisationsanträgen nach § 146 des 
Hessischen Schulgesetzes (HSchG) – wird im beigefügten Planungsentwurf konkret benannt 
und mit statistischen Daten unterfüttert. 
Seit Genehmigung des letzten Schulentwicklungsplans (SEP) im Jahr 2012 hat sich zudem der 
Schul- und Bildungsbereich stetig weiterentwickelt, insbesondere auch im Bereich der Grund-
schulen und Förderschulen. Zu nennen sind hier schwerpunktmäßig die Verstetigung inklusiver 
Beschulung und der Ausbau von Ganztagsangeboten sowie deren große Nachfrage. 
Weiterhin haben sich die rechtlichen Rahmenbedingungen des Landesgesetzgebers zur Umset-
zung inklusiven Unterrichts deutlich konkretisiert und es wird versucht, durch das Instrument 
der Einführung und Organisation inklusiver Schulbündnisse (aktuell: Verordnung über die Auf-
gabe und Organisation der inklusiven Schulbündnisse VOiSB vom 14.6.2019), einen verlässli-
chen Arbeitsrahmen für die an Schule Beteiligten zu schaffen. 
Der Entwurf des Schulentwicklungsplans greift darüber hinaus weitere Angebote und Planun-
gen auf. Zu nennen ist hier insbesondere der Ausbau und die Weiterentwicklung des Ganztags-
schulbereichs, womit der zunehmenden Bedeutung der schulischen

- 4 - 
Betreuungsangebote im Sinne qualitativer Schulentwicklung sowie der Verbesserung der Ver-
einbarkeit von Familie und Beruf Rechnung getragen werden soll. 
Die aus dem umfassenden bisherigen Planungsprozess abgeleiteten Maßnahmen sind in den 
Kapiteln VI.6. sowie VII.3. und VIII.2. des Entwurfs des Schulentwicklungsplans zusammenge-
fasst aufgeführt. 
 
II. Durchführung des Beteiligungsverfahrens 
Im Interesse einer ganzheitlichen Betrachtung und zur möglichst breiten Berücksichtigung 
begründeter Interessenslagen wird der Entwurf des Schulentwicklungsplans in das Beteili-
gungsverfahren gegeben.  
Nach der vom Magistrat beschlossenen Offenlegung, wird der Entwurf den betroffenen Schu-
len, den anderen Fachplanungen sowie spezifischen schulischen und politischen Interessens-
vertretern bekannt gegeben. Ferner wird die Abstimmung mit den umliegenden Schulträgern 
herbeigeführt. Der Entwurf wird zudem den Mitgliedern der Schulkommission zur Kenntnis 
gegeben, die hierzu erforderlichenfalls den Magistrat vor abschließender Beschlussfassung 
inhaltlich beraten. 
Bis zum 22.11.2019 können Anregungen und Bedenken zum Entwurf über das städtische 
Schulamt beim Schuldezernat eingebracht werden, die anschließend gewertet und, soweit in-
haltlich begründet, in die abschließende Fassung des SEP eingearbeitet werden. Diese wird 
anschließend dem Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung zur Beschlussfassung 
vorgelegt. 
 
Nach Zustimmung der städtischen Gremien erfolgt die Vorlage zur Genehmigung beim Hessi-
schen Kultusministerium 
 
Darmstadt, 22.10.2019 
Plr- -40- kra/la 
 
Dezernat II 
 
 
 
Rafael Reißer 
Bürgermeister

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Schulentwicklungsplan 
Teilplan 1 
Grund- und Förderschulen (Primarstufe)

|

Schulentwicklungsplan 
    Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 
    Teilplan 1  
    Grund- und Förderschulen (Primarstufe) 
 
 
    Verfasser: 
Planungsreferat des städtischen Schulamts 
in Zusammenarbeit mit  
dem Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung,  
Abteilung Statistik und Stadtforschung, sowie 
Biregio, Bonn

|  
 
 
    Herausgeberin | Kontakt 
 
    Wissenschaftsstadt Darmstadt 
    Schulamt | Planungsreferat 
    Frankfurter Straße 71 
    64293 Darmstadt 
 
    Telefon 06151 13 - 3356 
    Telefax 06151 13 - 2918 
    E-Mail schulamt@darmstadt.de 
    Internet www.darmstadt.de

Inhaltsverzeichnis 
I. VORWORT DES BÜRGERMEISTERS ............................................................................. 8 
II. KOMMUNALE AUSGANGSSITUATION ......................................................................... 10 
II.1. Bevölkerung, demografische Entwicklung, soziale Lage und die Bildungssituation  ........... 10 
II.1.1. Einführung ................................ ................................ ................................ ...........  10 
II.1.2. Die demografische Entwicklung Darmstadts ................................ ..............................  10 
II.1.3. Die neue Phase der Stadtentwicklung ................................ ................................ ....... 11 
II.1.4. Unternehmen, Arbeitsmarkt und soziale Entwicklung ................................ ..................  12 
II.1.5. Bildung in Darmstadt: Studierende und Universitäten ................................ ..................  13 
II.1.6. Forschungseinrichtungen und Hochqualifizierung ................................ ......................  14 
II.1.7. Bevölkerungsentwicklung und Altersstruktur ................................ ..............................  15 
II.1.8. Bevölkerungsstruktur und Migrationshintergrund ................................ ........................  16 
II.1.9. Prognose der Bevölkerungsentwicklung in Darmstadt ................................ .................  17 
II.2. Städtebauliche Entwicklung .............................................................................................. 24 
II.3. Prognose der demografischen Entwicklung schulrelevanter Altersjahrgänge  .................... 26 
II.3.1. Die Altersstruktur Darmstadts ................................ ................................ ..................  26 
II.3.2. Geschlechterverteilung ................................ ................................ ..........................  27 
II.3.3. Veränderung der Bevölkerungszahl ................................ ................................ .......... 28 
II.3.4. Veränderung seit 2010 ................................ ................................ ..........................  29 
II.3.5. Baulandentwicklung und städtische Nachverdichtung ................................ .................  29 
II.3.6. Prognose der Anzahl der Kinder und Jugendlichen ................................ ......................  30 
III. ANALYSE DER PRIMARSTUFE ..................................................................................... 31 
III.1. Ausgangslage Grundschulen.............................................................................................. 31 
III.1.1. Anteile nach Geschlecht und Herkunft ................................ ................................ ...... 31 
III.1.2. Anteile in der Betreuung ................................ ................................ .........................  34 
III.1.3. Seiteneinsteiger (NDHS – Nichtdeutscher Herkunftssprache) ................................ ....... 36 
III.2. Prognose der SchülerInnenzahlen in der Primarstufe ........................................................ 37 
III.2.1. Datengrundlagen/Herkunft der Daten................................ ................................ ....... 37 
III.2.2. Methodik der Prognose ................................ ................................ ..........................  37 
III.2.3. Durchlaufquoten als weiteres Instrument der Prognose ................................ ...............  38 
III.2.4. Prognose bis 2024/25 ................................ ................................ ..........................  38 
III.3. Übergänge aus den Grund- in die weiterführenden Schulen .............................................. 40 
III.3.1. Übergänge in die weiterführenden Schulen ................................ ...............................  40 
III.3.2. Abgleich Übergang ins Gymnasium und Anteile der Migranten ................................ ..... 41 
III.3.3. Entwicklung der SchülerInnenzahlen in die weiterführenden Schulen .............................  42 
IV. ORGANISATORISCHE RAHMENBEDINGUNGEN ........................................................ 43 
IV.1. Gesetzliche Rahmenbedingungen ...................................................................................... 43 
IV.1.1. Schulentwicklungsplanung § 145 HSchG ................................ ................................ .. 43 
IV.1.2. Klassenhöchst- und Mindestwerte ................................ ................................ ............  44 
IV.2. Schulangebot .................................................................................................................... 45 
IV.2.1. Vorlaufkurse (als freiwilliges Angebot zur Vorbereitung auf die Grundschule)  ..................  45 
IV.2.2. Eingangsstufen ................................ ................................ ................................ ..... 45 
IV.2.3. Vorklassen ................................ ................................ ................................ ...........  45 
IV.2.4. Flexibler Schulanfang ................................ ................................ ............................  47 
IV.3. Inklusive Bildung .............................................................................................................. 48 
IV.3.1. Inklusive Beschulung Grundschulen ................................ ................................ ......... 48 
IV.3.2. Beratungs- und Förderzentren ................................ ................................ .................  49

|  
 
 
IV.3.3. Inklusive Schulbündnisse ................................ ................................ .......................  49 
IV.4. Ganztag – Schulkindbetreuung und Pakt für den Nachmittag ............................................ 51 
IV.4.1. Grundsätzliches ................................ ................................ ................................ .... 51 
IV.4.2. Ganztagsrichtlinie und § 15 Hessisches Schulgesetz ................................ ..................  51 
IV.4.3. Schulkindbetreuung ................................ ................................ ..............................  52 
IV.4.4. Ganztagsprofile des Landes Hessen und Pakt für den Nachmittag ................................ . 52 
IV.4.5. Ausblick ................................ ................................ ................................ ..............  54 
V. SCHULENTWICKLUNG .................................................................................................. 56 
V.1. Karte: Förderschulen in Darmstadt ................................................................................... 57 
V.2. Karte: Grundschulen mit Schulbezirken ............................................................................ 58 
V.3. Übersicht: Bestand und Entwicklung der Grund- und Förderschulen ................................ 59 
VI. GRUNDSCHULEN .......................................................................................................... 61 
VI.1. Grundsätzliches ................................................................................................................ 61 
VI.1.1. Grundschulen/-stufen in städtischer Trägerschaft ................................ ......................  61 
VI.1.2. Grundschulen/-stufen in privater Trägerschaft ................................ ...........................  64 
VI.2. Grundschulen Nord ........................................................................................................... 74 
VI.2.1. Georg-August-Zinn-Schule................................ ................................ ......................  75 
VI.2.2. Wilhelm-Busch-Schule ................................ ................................ ...........................  78 
VI.2.3. Astrid-Lindgren-Schule ................................ ................................ ..........................  81 
VI.2.4. Erich Kästner-Schule ................................ ................................ .............................  84 
VI.3. Grundschulen West ........................................................................................................... 90 
VI.3.1. Käthe-Kollwitz-Schule ................................ ................................ ............................  91 
VI.3.2. Friedrich-Ebert-Schule ................................ ................................ ...........................  94 
VI.4. Grundschulen Mitte .......................................................................................................... 98 
VI.4.1. Christian-Morgenstern-Schule ................................ ................................ .................  99 
VI.4.2. Schillerschule ................................ ................................ ................................ .... 102 
VI.4.3. Goetheschule ................................ ................................ ................................ ..... 105 
 Kyritzschule (Dependance Goetheschule) ................................ ...............................  109 
VI.4.4. Heinrich-Hoffmann-Schule ................................ ................................ ...................  110 
VI.4.5. Elly-Heuss-Knapp-Schule ................................ ................................ .....................  113 
VI.4.6. Mornewegschule ................................ ................................ ................................  116 
VI.4.7. Heinrich-Heine-Schule................................ ................................ .........................  120 
VI.4.8. Bessunger Schule ................................ ................................ ...............................  123 
VI.4.9. Grundschule an der Albert-Schweitzer-Anlage (in Planung) ................................ ....... 127 
VI.5. Grundschulen Süd .......................................................................................................... 130 
VI.5.1. Schule in der Lincolnsiedlung (im Bau) ................................ ................................ .. 131 
VI.5.2. Grundschule im Ludwigshöhviertel (in Planung) ................................ ......................  133 
VI.5.3. Frankensteinschule ................................ ................................ .............................  135 
VI.5.4. Andersenschule ................................ ................................ ................................ .. 138 
VI.5.5. Ludwig-Schwamb-Schule ................................ ................................ .....................  141 
VI.5.6. Wilhelm-Hauff-Schule ................................ ................................ ..........................  144 
VI.6. Handlungsbedarf an Grundschulen ................................................................................. 147 
VI.6.1. Bessunger Schule ................................ ................................ ...............................  147 
VI.6.2. Mornewegschule ................................ ................................ ................................  147 
VI.6.3. Heinrich-Heine-Schule................................ ................................ .........................  148 
VI.6.4. Goetheschule ................................ ................................ ................................ ..... 148 
VI.6.5. Schillerschule ................................ ................................ ................................ .... 148 
VI.6.6. Heinrich-Hoffman-Schule ................................ ................................ .....................  148 
VI.7. Schulorganistorische Maßnahmen nach § 146 HSCHG .................................................... 149

VI.8. Karte: Grundschulen Bestand, Planung und Perspektive ................................................. 150 
VII. Förderschulen ................................................................................................................ 151 
VII.1. Vorwort für Förderschulen ............................................................................................... 151 
VII.2. Förderschulen ................................................................................................................. 154 
VII.2.1. Christoph-Graupner-Schule ................................ ................................ ...................  155 
VII.2.2. Ernst-Elias-Niebergall-Schule ................................ ................................ ................  159 
VII.2.3. Herderschule ................................ ................................ ................................ ...... 162 
VII.2.4. Mühltalschule ................................ ................................ ................................ ..... 166 
VII.3. Handlungsbedarf an Förderschulen ................................................................................. 169 
VII.3.1. Grundsätzliches ................................ ................................ ................................ .. 169 
VII.3.2. Christoph-Graupner-Schule ................................ ................................ ...................  169 
VII.4. Schulorganistorische Maßnahmen nach § 146 HSCHG .................................................... 170 
VIII. ZUSCHNEIDEN DER GRUNDSCHULBEZIRKE .......................................................... 171 
VIII.1. §143 HSchG................................................................................................................... 171 
VIII.2. Handlungsbedarfe ......................................................................................................... 171 
VIII.2.1. Überschneidung der Grundschulbezirke ................................ ..............................  171 
VIII.2.2. Bildung von Grundschulbezirken neu zu errichtender Schulen ................................ . 174 
VIII.2.3. Neuzuschnitt von Grundschulbezirken bestehender Schulen ................................ ... 175 
IX. Anlagen ......................................................................................................................... 178 
Raumbestand ........................................................................................................................... 178

|  
 
7

|  
 
8 
 
I. VORWORT DES BÜRGERMEISTERS 
 
 
Bürgermeister und Schuldezernent  
Rafael Reißer 
 
 
FOLGT NACH GENHMIGUNG HKM.

|  
 
9

Bevölkerung, demografische Entwicklung, soziale Lage und die Bildungssituation|  
 
10 
 
II. KOMMUNALE AUSGANGSSITUATION 
 
II.1. Bevölkerung, demografische Entwicklung, soziale 
Lage und die Bildungssituation 
 
Ein Gastbeitrag von Günter Bachmann, Amt für Wirtschaftsförderung, Abteilung Statistik und Stadtforschung 
 
II.1.1. Einführung 
Bildung hat in Darmstadt eine lange Tradition. Als die Hessische Landesregierung der Stadt Darmstadt in 1997 den 
Ehrentitel der Wissenschaftsstadt verlieh, belegte dies einerseits den Anspruch der Stadt auf ein modernes Profil 
und bestätigte andererseits ihre Tradition bezüglich Bildung und Wissenschaft.  
Die Entstehung der Stadt Darmstadt als Wissenschaftsstadt ist allerdings ganz anders und begründet sich nicht 
erst seit diesem Ehrentitel. Wissenschaft, Forschung und Kunst sind seit langem eng mit der Stadt Darmstadt 
verbunden: Große Denker, Erfinder und Forscher haben den Ruf der heutigen Wissenschaftsstadt begründet und so 
die Basis für das moderne Darmstadt geschaffen. Die Vielzahl der wissenschaftlichen Institutionen, die drei 
Universitäten und die modern aufgestellten Unternehmen mit ihren Forschungs- und Entwicklungsabteilungen sind 
die Grundlage dieser neuen Entwicklung. Dies hat Konsequenzen bezüglich der Qualifikation der in Darmstadt 
Beschäftigten: Heute hat jeder Vierte mindestens einen Hochschulabschluss, und dieser Spitzenwert wird nur von 
wenigen anderen Städten erreicht.  
Auf vielen Feldern hat sich Darmstadt durch diese dynamische wissensbasierte Entwicklung in den beiden letzten 
Jahrzehnten stark verändert. Die demografische Ausgangslage hat sich drastisch ins Gegenteil verkehrt, aus einer 
schrumpfenden Stadt der neunziger Jahre ist eine „Schwarmstadt“ geworden (siehe zum Begriff der Schwarmstadt 
ausführlicher: Demografiebericht 3). Auch der Arbeitsmarkt, die Zahl modernster Unternehmen und die 
Wirtschaftsbereiche sind heute andere als vor 20 Jahren. Seien es die deutlich höheren Studierendenzahlen, die 
gewachsene Zahl der europa- bzw. weltweit anerkannten Forschungseinrichtungen in der Stadt oder die Erfolge der 
ESA bezüglich der Kometensonde Rosetta: die Wahrnehmung der Darmstädterinnen und Darmstädter sowie die 
Reputation der Stadt hat sich in den letzten 20 Jahren deutlich verändert. Bereits zum dritten Mal wurde 
Darmstadt in einem bundesweiten Ranking als „Stadt der Zukunft“ von der Wirtschaftswoche ausgezeichnet. Nicht 
zuletzt der Gewinn des Titels „Digitalstadt“ in 2017 zeigt den engen Zusammenhang von hohem Bildungsstand, 
modernen Unternehmen, öffentlichen und privaten Forschungs-einrichtungen und Bildungseinrichtungen in der 
Stadt auf. 
 
II.1.2. Die demografische Entwicklung Darmstadts 
Die demografische Entwicklung der Stadt ist in vielerlei Hinsicht von großer Bedeutung, insbesondere bei der 
gesamten Bildungsthematik. Bei verschiedenen Rankings der letzten Jahre hat Darmstadt hervorragend 
abgeschnitten. Wesentliche Indikatoren für diese Bewertung waren die positive demografischen 
Entwicklungsperspektive, die Zahl der Unternehmen mit modernen Dienstleistungsangeboten und die 
Zukunftsfähigkeit der Wirtschaft. 
Ein kurzer Rückblick zeigt auf, wie sehr sich die Situation in den zwei letzten Jahrzehnten verändert hat. Nach dem 
Bevölkerungszuwachs der Nachkriegsentwicklung wurde 1971/72 mit knapp über 142.000 Einwohnern ein 
Höhepunkt bei der Einwohnerzahl erzielt. Jedoch begann anschließend eine lang währende Phase der 
Suburbanisierung mit Bevölkerungsverlusten insbesondere ins unmittelbare Umland, die nur Anfang der 1990er 
Jahre eine Unterbrechung durch Sondereffekte der Wende hatte.

Bevölkerung, demografische Entwicklung, soziale Lage und die Bildungssituation |  
 
11 
 
Grafik Bevölkerungsentwicklung in Darmstadt von 1960 bis heute 
 
Die eigentliche Trendwende in der Bevölkerungsentwicklung vollzieht sich ab 1998, also früher als im 
Bundesdurchschnitt. Seither steigt die Bevölkerungszahl in Darmstadt kontinuierlich an, bis 2017 mit über 
160.000 Personen ein vorläufiger historischer Höchststand erreicht wird. 
 
II.1.3. Die neue Phase der Stadtentwicklung 
Besonders auffällig für die Stadtentwicklung ist der starke Zustrom junger Menschen, die hier studieren oder ihren 
ersten Arbeitsplatz haben und damit durch ihre Wanderung in die Stadt das Bild Darmstadts verändern. Diese 
Trendwende ist jedoch kein alleiniges Darmstädter Phänomen, sondern es vollzieht sich ähnlich auch in anderen 
Städten. 
Die kleinere bis mittelgroße Großstadt mit einem wissens- und technologieorientierten Profil ist in Deutschland 
mittlerweile ein wichtiger Träger des Trends zurück in die Stadt. Städte wie Freiburg, Karlsruhe, Heidelberg, 
Augsburg, Konstanz, Ulm oder Regensburg finden wir in dieser Städtegruppe1: die Wissenschaftsstadt Darmstadt 
ist durchaus als Prototyp der „Schwarmstadt“-Entwicklung2 zu bezeichnen. Der Forscher Richard Florida3 hat diese 
Entwicklung mit der Anziehungskraft der so genannten Kreativen Klasse erklärt. Seine drei Begriffe, die drei TTTs – 
Talente, Technologie und Toleranz, sind wissenschaftlich bisher praktisch unwidersprochen untrennbar mit dem 
Trend zurück in die Stadt verbunden. 
Zusammenfassend bedeutet dies, dass die positive demografische Entwicklung Darmstadts der beiden letzten 
Jahrzehnte ihre Grundlage in einer Kombination von Faktoren hatte: unter anderem in der Veränderung der 
Wirtschaftsstruktur, des spezifischen Arbeitsplatzangebotes, der Veränderung der Hochschullandschaft und 
weiterer Indikatoren, die hier erörtert werden sollen. Für das gesamte Themenfeld der Bildung hat diese neue 
Entwicklung unmittelbare Konsequenzen, wie dies in diesem Bildungsbericht deutlich werden wird. 
 
                                                
 
1 Siehe dazu die aktuellen Studien und Rankings der Prognos AG zum Thema Zuk unftsatlas unter der Internet-Adresse 
https://www.prognos.com/publikationen/zukunftsatlas -r-regionen/zukunftsatlas-r-2016/sowie analytisch Jürgen Göddecke-Stellmann, Renaissance 
der Großstädte – eine Zwischenbilanz, Bundesinstitut für Bau- Stadt- und Raumforschung im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, BBSR -
Berichte KOMPAKT 9/2011, Bonn 2011 
2 Siehe den Beitrag von Prof. Dr. Harald Simons, Lukas Weiden, Schwarmstädte – eine Untersuchung zu Umfang, Ursache, Nachhaltigkeit und 
Folgen der neuen Wanderungsmuster in Deutschland unter: 
http://web.gdw.de/uploads/WZT_2015/Impulsreferat/Schwarmstaedte_GdW_2015_07_1.pdf  
3 Richard Florida, The Rise of the Creative Class – and how it´s transforming work, leisure, community, and everyday life. New York 2003 
120.000 
130.000 
140.000 
150.000 
160.000 
170.000 
1960 
 1965 
 1970 
 1975 
 1980 
 1985 
 1990 
 1995 
 2000 
 2005 
 2010 
 2015

Bevölkerung, demografische Entwicklung, soziale Lage und die Bildungssituation|  
 
12 
 
II.1.4. Unternehmen, Arbeitsmarkt und soziale Entwicklung 
Darmstadt weist inzwischen eine ungewöhnlich hohe Dichte an qualitativ besonderen Unternehmen, Institutionen 
und Gesellschaften auf. Diese haben sich teilweise erst seit der Entwicklung zur Wissenschaftsstadt gezielt 
angesiedelt. Die Attraktivität Darmstadts nach 1997 hat zur Herausbildung eines besonderen Wissenschafts-
Clusters geführt.  
Der positiven demografischen und wirtschaftlichen Entwicklung ab Ende der 1990er Jahre ging jedoch eine Reihe 
von Jahren mit ökonomischen Problemen voraus. Nahezu parallel zu Bevölkerungsentwicklung vollzog sich seit 
Mitte der 1970’er Jahre der Niedergang der sogenannten „Weißen Industrie“, die sehr zur Bedeutung Darmstadts 
nach dem Zweiten Weltkrieg beigetragen hatte. Buchdruck, Buchproduktion, Verlagswesen, Literaturpreise wie die 
jährliche Büchner-Preisverleihung hatten Darmstadts Ruf als Stadt der Künste nach dem Zweiten Weltkrieg 
deutschlandweit begründet. Mit dem Niedergang des Verlagswesens und dem Rückzug großer Druckereien wie 
Springer oder Burda endete diese besondere kulturelle Hochphase der Stadt. 
Daneben jedoch geriet auch der klassische Maschinenbau in die Krise: weltweite Konkurrenz, der globale 
ökonomische Anpassungsdruck und der Verlust der Märkte in der Sowjetunion nach dem Ende derselben führten 
auch diese wichtigen Darmstädter Branche in einen Abwärtsstrudel mit Verlusten an Arbeitsplätzen und 
qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Vor allem zu Beginn der 1990’er Jahre zeigte sich diese 
Entwicklung in einem Rückgang industrieller Arbeitsplätze und einem langsamen, aber stetigen Anwachsen an 
Arbeitslosigkeit in der Stadt. 
Aus heutiger Sicht vorausblickend erscheint die Strategie des damaligen Sozialdezernenten und späteren 
Oberbürgermeisters Peter Benz, in der Stadtverwaltung in 1993 eine Arbeitsgruppe zur Erhebung von Daten und 
Erstellung von Analysen zur sozialen Situation in Darmstadt einzurichten. Die ersten Armuts- und Sozialberichte 
der Stadt4 sind heute wichtige Dokumente eines entstehenden Problembewusstseins des zunehmenden 
gesellschaftlichen Auseinanderdriftens von gesellschaftlichen Gruppen, von Armut und Reichtum in der modernen 
Stadtgesellschaft. Eine wichtige Konsequenz der Anstrengungen, die soziale Situation in der Stadt mit Analysen 
und Daten zu beleuchten, mündete in den großen Erfolg, gleich für zwei Stadtteile, Kranichstein-Süd und die 
Kirchtannensiedlung in Eberstadt, Projektmittel der „Sozialen Stadt“-Projekte der Bundesregierung bzw. des 
Landes Hessen zu gewinnen. Dies war für eine der kleineren Großstädte Deutschlands ein bedeutender Schritt, 
Lebensbedingungen in Stadtteilen mit besonderem Entwicklungsbedarf zu erkennen und ggf. zu verbessern. 
 
 
Grafik Arbeitslosigkeit 2002 bis 2016 (seit Dezember 2006 Veränderung der Datengrundlage durch die Hartz-Reformen) 
                                                
 
4 Magistrat der Stadt Darmstadt, Sozialbericht, Darmstadt 1993 und folgende Berichte, aktuell: Sozialatlas 2018

Bevölkerung, demografische Entwicklung, soziale Lage und die Bildungssituation |  
 
13 
 
Auffällig ist, dass mit der Neuorientierung der Stadtentwicklung in Richtung Wissenschaftsstadt seit 1997 auch 
eine Veränderung der Wirtschaftsstruktur, der Ansiedlung neuer, moderner Branchen und der Schaffung von 
Gründerzentren erreicht wurde. So zeichnet sich Darmstadt heute durch einen zukunftsfähigen und interessanten 
Branchen-Mix aus.  
Viele Unternehmen und Einrichtungen der Stadt arbeiten in einer globalen Welt, mit Niederlassungen, 
Kooperationen, Produkten oder Partnerschaften. Neben den Unternehmen profitieren auch die Wissenschaftsstadt 
und ihre Beschäftigten ganz unmittelbar von dieser Internationalität. Denn der Standort Darmstadt lockt mit der 
neuen Strategie seit 1997 zunehmend stärker mit hochwertigen und qualitativ anspruchsvollen, international 
wettbewerbsfähigen Arbeitsplätzen sowie den entsprechenden Bildungs- und Ausbildungsangeboten. In der 
exportabhängigen Darmstädter Wirtschaft und der gesamten Clusterbildung5 in der Region FrankfurtRheinMain 
kommt der Erschließung internationaler Märkte und globaler Geschäftsbeziehungen eine herausragende Bedeutung 
für Wettbewerbsfähigkeit, wirtschaftlichen Erfolg und moderne Arbeitsplätze zu. 
Mittlerweile sind mehr als 700 Unternehmen der IT-Branche in und um Darmstadt ansässig. Darmstädter 
Unternehmen haben in vielen Bereichen der IT bedeutende Akzente in Forschung, Entwicklung und Anwendung 
gesetzt und sich zu einem Standort mit europäischer Bedeutung entwickelt. Dazu zählen insbesondere wichtige 
Firmen und Marktführer in den Bereichen Telekommunikation, Logistik, Bürokommunikation, Satellitentechnik u.a. 
Der in den 1990-er Jahren in die Krise geratene Maschinenbau z. B. hat sich durch die Verbindung von 
hochwertigen Produktionsmöglichkeiten mit Elektronik und Software, Mechatronik genannt, praktisch neu 
„erfunden“. Den nächsten Schritt geht Darmstadt nun, in dem es als Gewinnerstadt des Wettbewerbs „“Digitale 
Stadt“ des IT-Branchenverbandes bitcom in den kommenden Jahren zu einer Vorzeigestadt der Digitalisierung in 
Deutschland und Europa ausgebaut werden soll. Dieser Schritt in die moderne digitale Stadt wird auch die 
Bildungsdiskussion und die Bildungsberichterstattung in den nächsten Jahren entscheidend prägen. 
 
II.1.5. Bildung in Darmstadt: Studierende und Universitäten 
Darmstadt erhielt 1877 seine erste Universität, als Großherzog Ludwig IV., dessen Reiterdenkmal auf dem 
Friedensplatz steht, der polytechnischen Schule den Titel „Technische Hochschule zu Darmstadt“ verlieh. Damit 
war die Vorläuferinstitution der Technischen Hochschule bzw. der heutigen Technischen Universität gegründet. Sie 
hat immer wieder Spitzenleistungen in Forschung und Lehre hervorgebracht und neue Entwicklungen angestoßen. 
So hat sie 1882 „den Elektroingenieur erfunden“ – mit der Gründung des weltweit ersten Lehrstuhls für 
Elektrotechnik. 
Die enge Verzahnung von wissenschaftlichen Spitzenleistungen, Forscherdrang und Erfindungsreichtum in 
Kombination mit Darmstadts Wirtschaft ermöglichte einen sich exponentiell steigernden Nutzen für beide Seiten, 
wie das Beispiel der Mechatronik gezeigt hat. Die Unternehmen in der Stadt und der Region profitieren von hoch 
qualifiziertem wissenschaftlichem Nachwuchs, und die drei Darmstädter Universitäten können ihren Studierenden 
durch enge Kooperationen, Drittmittelforschung und Personaltransfer optimale Karriere-Wege ermöglichen.  
Auffällig ist der starke Zuwachs in der Zahl der Studierenden6 seit Begründung der Wissenschaftsstadt. Auch die 
Schwerpunktverlagerung der Studienfächer, z. B. bei der TU Darmstadt, hat zur hohen Attraktivität Darmstadts als 
Studienort beigetragen. Insgesamt sind heute mehr als 45.000 Studierende an den drei Universitäten bzw. 
Hochschulen der Stadt eingetragen. 
Wissen und Bildung sind Voraussetzung für Zukunftsfähigkeit, Kompetenz und Schlüsselqualifikationen: Darmstadt 
hat deshalb ein dicht geknüpftes Wissensnetzwerk aufgebaut, das Studierende und junge Arbeitnehmerinnen und 
Arbeitnehmer, die in die „Schwarmstadt“ strömen, auf die Herausforderungen der sich drastisch verändernden 
Arbeitswelt vorbereitet. Neben der Technischen Universität, der h_da und der Evangelischen Hochschule Darmstadt 
gibt es vielfältige weitere Bildungseinrichtungen wie die Volkshochschule und andere sowie Bibliotheken, Museen 
                                                
 
5 Siehe die umfangreiche Clusterstudie des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain unter Einbeziehung von Darmstadt: http://www.wi ssensportal-
frankfurtrheinmain.de/Projekte/Clusterstudie-FrankfurtRheinMain 
6. Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Statistische Berichte, 1. Halbjahr 2014 Studierende in der Wissenschaftsstadt Darmstadt , 
Darmstadt 2014 und aktuellere Daten im Datenreport 2017.

Bevölkerung, demografische Entwicklung, soziale Lage und die Bildungssituation|  
 
14 
 
und Archive7, die den „Bildungscluster“ erweitern. Sowohl im vorliegenden wie auch in den folgenden 
Bildungsberichten werden diese Themenfelder der Bildung und Bildungskooperation noch differenziert dargestellt. 
Dabei werden vor allem Altersgruppen und ihre spezifischen Bildungsinteressen berücksichtigt werden. 
Grafik Entwicklung Studierendenzahlen 1999 bis 2016 
 
II.1.6. Forschungseinrichtungen und Hochqualifizierung 
In der Wissenschaftsstadt Darmstadt nehmen Grundlagen- und angewandte Forschung einen besonderen Rang ein: 
so sind neben der bedeutenden Technischen Universität gleich drei Institute der Fraunhofer-Gesellschaft in 
Darmstadt zu finden. Neben den internen FuE-Abteilungen in Darmstädter Unternehmens ist eine breite 
Forschungslandschaft etabliert, die Institutionen mittlerer Größe bis hin zu Großforschungseinrichtungen wie die 
der Schwerionenforschung umfasst. Die Gesellschaft für Schwerionenforschung (GSI) ist neben dem CERN in Genf 
eine einzigartige Forschungseinrichtung, die mit ihrem weltweiten Renommé Studierende, Doktoranden und 
Wissenschaftler aus allen Kontinenten anzieht. 
Schwerpunkte der institutionellen Forschungslandschaft bilden darüber hinaus z. B. IT, insbesondere 
Cybersicherheit und Visual Computing, Maschinenbau und Systemzuverlässigkeit sowie Landbau und 
Pflanzenschutz. Aber die Wissenschaftsstadt inkludiert auch die Künste und ihre wissenschaftliche Analyse, wie z. 
B. das Jazz-Institut, die Akademie für Tonkunst und an allererster Stelle das Institut Mathildenhöhe zeigen. 
Eine weitere Besonderheit ist von mindestens europäischer Bedeutung: mit ESA und Eumetsat hat Darmstadt zwei 
wichtige Einrichtungen, die nicht nur Satelliten in den Orbit schießen, sondern auch das Wetter „machen“. Eine 
Vielzahl von Erdbeobachtungssatelliten, Raumsonden und Umweltsatelliten werden vom Darmstädter 
Kontrollzentrum der ESA gesteuert und überwacht.  
Wenige deutsche Städte haben solch eine Vielzahl von modernsten Berufs- und Arbeitsfeldern, wie sie sich in 
Darmstadt seit rund 20 Jahren finden: Software-Häuser, Informations- und Kommunikationstechnologen, 
Konsumgüterproduzenten, Bildungseinrichtungen, Mechatroniker, Maschinenbauer, Pharmazeuten, 
Biotechnologen, Designer, Künstler und Literaten, Elektroniker, Elektrotechniker, Medizin- und Messtechniker, 
Chemiker, Experten für Luft- und Raumfahrt. Darmstadt wird deshalb unter den führenden Technologiestandorten 
in der Europäischen Union gelistet und rangiert weit oben in der Spitzengruppe der Zukunftsregionen.  
                                                
 
7 Aktuelle Daten werden dazu fortlaufend im Datenreport veröffentlicht: Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Datenreport 2017 ff., 
Darmstadt 2017ff.

Bevölkerung, demografische Entwicklung, soziale Lage und die Bildungssituation |  
 
15 
 
-800
-600
-400
-200
0
200
400
600
800
1960 1965 1970 1975 1980 1985 1990 1995 2000 2005 2010 2015
II.1.7. Bevölkerungsentwicklung und Altersstruktur 
Für die Bildungsberichterstattung von großer Bedeutung ist die Altersstruktur: die Zahl der Kinder und 
Jugendlichen, die Zahl der Studierenden oder auch die Zahl der Personen, die eine Weiterbildung suchen, spielen 
für eine nachhaltig orientierte Bildungslandschaft eine wichtige Rolle. An diesen wichtigen Grunddaten zur 
Altersstruktur orientieren sich Kindergarten- und Schulplanung, städtisches und Staatliches Schulamt und viele 
andere Behörden und Einrichtungen. 
Die eine Grundlage des Bevölkerungsmonitorings ist die natürliche Bevölkerungsentwicklung, die andere die 
Wanderungsbewegung mit Zu- und Wegzügen, z. B. von Eltern mit ihren Kindern und Jugendlichen. Zusammen 
ergibt sich, ob die Bevölkerungszahl in Darmstadt wächst oder abnimmt (siehe dazu ausführlicher: 
Demografiebericht 3). 
Die natürliche Bevölkerungsentwicklung wird durch die Bilanz aus Geburten und Sterbefällen dargestellt. Die 
wesentliche Erkenntnis ist die, dass durch die steigende Geburtenzahl und die zurückgehende Zahl der Sterbefälle 
als langfristige Trends insgesamt die Bilanz der natürlichen Darmstädter Bevölkerungsentwicklung seit 2005 
positiv ist. Deshalb spricht man von einer positiven Geburtenrate in Darmstadt seit 2005. 
Entscheidender aber für die Altersstruktur und die Stadtentwicklung ist die Wanderungsbewegung. Einige Regionen 
mit hoher Bevölkerungsdichte – wie FrankfurtRheinMain, München, Hamburg oder Stuttgart – erzielen derzeit 
Wanderungsgewinne, während Regionen mit bereits niedriger Bevölkerungsdichte wie z.B. Gemeinden und 
Landkreise in Mecklenburg-Vorpommern zusätzlich Wanderungsverluste verkraften müssen. Viele Regionen mit 
ohnehin hoher Beschäftigtenquote, niedrigerer Arbeitslosigkeit und relativ stabilen Einkommenslagen konnten 
zusätzlich einen Bevölkerungszuwachs durch Zuwanderung und Wirtschaftswachstum vermelden.  
Eine wichtige aktuelle Debatte ist um den Begriff der „Schwarmstadt“ entbrannt, der versucht, diese neuesten 
demografischen Entwicklungstrends zu erklären. So schreiben die Autoren Simons und Weiden in ihrer 
Schwarmstadtstudie (siehe Demografiebericht 3), dass im Unterschied zu früheren Jahrzehnten darüber hinaus ein 
weiteres Phänomen im Zusammenhang mit der Binnenwanderung beobachtet werden kann: die 20- bis 35-Jährigen 
konzentrieren sich heute weit stärker räumlich auf bestimmte Städte als in früheren Jahren. So lag der Anteil dieser 
Altersgruppe im Jahr 2000 nur in vier Städten mehr als 30 Prozent über dem Bundesdurchschnitt (Münster, 
Würzburg, Heidelberg und Freiburg). Im Jahr 2011 dagegen traf dies bereits auf 18 Städte zu (Karlsruhe, Erlangen, 
Bayreuth, Regensburg, Darmstadt, Leipzig, Flensburg, Rostock, München, Kiel, Dresden, Freiburg, Münster, Mainz, 
Trier, Jena, Heidelberg und Würzburg). 
Gewonnen haben in erster Linie die „jungen Schwarmstädte“ und das sehr kräftig. Spitzenreiter ist München – hier 
werden aus 100 10- bis 15-Jährigen 336 30- bis 34-Jährige. Es folgen Leipzig, Frankfurt, Mannheim, Heidelberg, 
Darmstadt, Regensburg, Dresden.  
Die Auswirkungen der Wanderungsbewegung sind deshalb quantitativ weit bedeutsamer als die "natürlichen" 
Veränderungen der Bevölkerungszahl einer Stadt durch Geburten oder Sterbefälle. Da sich Zu- und Wegzüge oft 
nicht ausgleichen, beeinflusst die Wanderung die Bevölkerungsdichte in den einzelnen Regionen Deutschlands 
unterschiedlich.  
Grafik: Natürliche Bevölkerungsentwicklung in Darmstadt von 1960 bis heute

Bevölkerung, demografische Entwicklung, soziale Lage und die Bildungssituation|  
 
16 
 
Entsprechend unterschiedlich steigt oder fällt die Einwohnerzahl durch die Wanderungsbewegung. Ferner stagniert 
oder fällt der Altersdurchschnitt einer Stadt, wenn – wie in Darmstadt – viele junge Erwachsene zuziehen. Dies führt 
sowohl zu einer Bevölkerungszunahme wie auch einer Absenkung des Durchschnittsalters der Bevölkerung. 
Darmstadts Bevölkerung ist in den letzten Jahren jünger geworden – dies ist eine große Besonderheit unter 
deutschen Städten. „Das Durchschnittsalter in den Städten Frankfurt, Offenbach und Darmstadt liegt mit ca. 41 
Jahren schon jetzt um 5 Jahre niedriger als im Vogelsberg und Werra-Meißner-Kreis und wird sich in den nächsten 
Jahren noch weiter auseinanderentwickeln.“ 8 
Durch die hohe Zahl junger Erwachsener ist in den letzten Jahren die Geburtenrate in Darmstadt positiv, ferner 
steigt die Zahl der Neugeborenen durch junge Familien sehr stark an. Dies wird im Kapitel zur Prognose der 
Bevölkerungsentwicklung ausführlicher dargestellt. 
 
II.1.8. Bevölkerungsstruktur und Migrationshintergrund 
Aufgrund der Internationalität der Wirtschafts- und Forschungszweige in Darmstadt ist die Zahl der Personen mit 
Migrationshintergrund9 nochmals deutlich gewachsen. Der Begriff „Migrationshintergrund“ ist in den vergangenen 
Jahren in der politischen und gesellschaftlichen Diskussion immer wichtiger geworden. Verlässliche Daten zum 
Migrationshintergrund in städtischen Bevölkerungen gab es lange Zeit nicht.  
Auffälliges Phänomen in vielen deutschen Großstädten ist, dass kulturelle und gleichsprachliche Gruppen von 
Menschen mit Migrationshintergrund sich in bestimmten Stadtvierteln konzentrieren. Dieses Phänomen der 
Segregation von Bevölkerungsgruppen wurde bereits in früheren Studien zu Darmstadt im Vergleich kleinräumiger 
Einheiten mit anderen Städten erforscht10. Sehr aktuell ist die Studie des Wissenschaftszentrums Berlin, die auch 
eine tiefgreifende Analyse zur Segregation in Darmstadt im bundesdeutschen Vergleich enthält. 
Auffällig ist die sehr unterschiedliche Verteilung der Personen mit Migrationshintergrund über das Stadtgebiet mit 
einer großen Spannbreite: niedrige Anteile von 18,0% gibt es im statistischen Bezirk 740 Am Frankenstein, die 
höchsten Anteile finden sich mit über 60% in den Bezirken 250 Mornewegviertel und 750 Kirchtannensiedlung. 
Auffällig ist, dass die beiden Extremwerte im Stadtteil Eberstadt liegen und sogar aneinandergrenzen. Viele Kinder 
und Jugendliche mit Migrationshintergrund unter 18 Jahren leben z.B. in den einwohnerstarken Bezirken 910 
Kranichstein-Süd und 750 Kirchtannensiedlung, wenn man die absolute Zahl der Kinder und Jugendlichen 
zugrunde legt. 
Ferner zeigen sich deutliche Unterschiede im Altersaufbau der Darmstädter Bürgerinnen und Bürger. Bei Kindern 
und Jugendlichen bis 15 Jahre mit Migrationshintergrund beträgt deren Anteil über 50%. Auffällig ist auch, dass 
der Anteil in den Altersklassen von 25 bis unter 45 Jahre über 40% beträgt und die älteren Altersgruppen ab 45 
Jahre einen deutlich kleineren Anteil an Personen mit Migrationshintergrund haben. In der Altersgruppe der 
sogenannten Hochbetagten im Alter von 80 Jahren und älter leben immerhin noch rund 450 Männer und 700 
Frauen mit Migrationshintergrund in Darmstadt; hier ist der Anteil an Frauen höher, wie dies auch für die deutsche 
Bevölkerung in dieser Altersgruppe zutrifft. 
Bei der Bevölkerung mit Migrationshintergrund sind die drei Nationen Türkei, Polen und Italien am stärksten 
vertreten. Diese sind auch bei der ausländischen Bevölkerung auf den vorderen Plätzen. Für Nationen aus der 
ehemaligen Sowjetunion wie die Russische Föderation und Kasachstan, können ebenfalls detaillierte Zahlen zum 
Migrationshintergrund ausgewiesen werden. Bei beiden genannten Nationen liegt der Anteil der Deutschen mit 
Migrationshintergrund sehr deutlich über dem Anteil der Personen mit einer ausländischen Staatsangehörigkeit. 
Für den Bildungsbereich von der U3-Versorgung über die Kitas, die Grundschulen und die weiterführenden Schulen 
sind die kleinräumigen Daten zur Bevölkerung mit Migrationshintergrund eine große Hilfe, bedarfsgerechte 
Angebote zu entwickeln, Kinder und Jugendliche sozial und sprachlich zu integrieren und entsprechende Angebote 
                                                
 
8 Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, 3. Änderung des Landesentwicklun gsplans Hessen 2000, 
Beschluss der Hessischen Landesregierung vom 27.03.2017, Wiesbaden 2017, S. 105  
9 Aktuelle Daten werden dazu fortlaufend im Datenreport veröffentlicht: Magistrat der  Wissenschaftsstadt Darmstadt, Datenreport 2017 ff., 
Darmstadt 2017ff. Eine Analyse zur Situation findet sich in: Migrationshintergrund 2016.  
10 Antje Seidel-Schulze, Jan Dohnke, Hartmut Häußermann, Segregation, Konzentration, Polarisierung – sozialräumliche Entwicklung in deutschen 
Städten 2007 – 2009, Deutsches Institut für Urbanistik, Berlin 2012; aktuell dazu Marcel Helbig und Stefanie Jähnen, Wie brüchig ist die soziale 
Architektur unserer Städte? Trends und Analysen der Segregation in deutschen Städten, wzb Berlin 2018

Bevölkerung, demografische Entwicklung, soziale Lage und die Bildungssituation |  
 
17 
 
vor Ort vorzuhalten. Dies ist z.B. in Kranichstein in der Erich-Kästner-Schule mittels Fördergeldern aus dem 
Europäischen Sozialfonds für Kinder mit Migrationshintergrund (BIWAQ) bereits gelungen. 
Generell gilt festzuhalten, dass weder ein Migrationshintergrund noch eine ausländische Staatsbürgerschaft einen 
Rückschluss auf die Lebensverhältnisse der Person zulässt. „Aussagen zu Motiven von Wanderungen, zum 
Selbstverständnis als Migrant oder Nicht-Migrant, zu alltäglichen Aktivitäten oder zur Migrationsbiographie können 
mit den Daten zum Migrationshintergrund nicht gemacht werden.“11 
Ziel jedoch bleibt es, durch die neuen Erkenntnisse den verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen in der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt, mit oder ohne Migrationshintergrund, zu ermöglichen, ein friedliches und 
solidarisches Zusammenleben verschiedener Kulturen zu organisieren, sodass auch weiterhin die Lebensqualität 
aller erhalten bleibt oder sich sogar noch verbessert. Bildungsberichterstattung ist eine Möglichkeit, die 
unterschiedlichen Bedarfe von Kindern und Jugendlichen aus verschiedenen Ethnien und sozialen Schichten zu 
erkennen und diesen zu einer Chancengleichheit auch bei der Bildung zu verhelfen. 
 
II.1.9. Prognose der Bevölkerungsentwicklung in Darmstadt 
Eine Prognose für die weitere Bevölkerungsentwicklung in Darmstadt ist für das Themenfeld Bildung von größter 
Bedeutung. Städtische Investitionen in Kitas und Schulen, Ausgaben des Landes für Lehrerinnen und Lehrer seien 
stellvertretend für eine nachhaltige Bildungsstrategie für die kommenden Jahre genannt. Insbesondere die 
Entwicklung der Zahlen für Kinder und Jugendliche, z. B. für die Grundschulprognosen, stehen hierbei im 
Vordergrund. Nach neueren Prognosen werden insbesondere die Großstädte Frankfurt am Main und Darmstadt 
deutlich wachsen, erhöhtes Wachstum ist auch für Offenbach und Wiesbaden zu erwarten, die ebenfalls zu den 
Kernstädten der prosperierenden Region FrankfurtRheinMain zählen. Steigende Zahlen für Grundschulkinder sind 
hier nur ein Aspekt dieses Bevölkerungswachstums. Eine genauere Vorstellung aktuellster Ergebnisse und Analyse 
der Prognosen zur demografischen Entwicklung wird im Demografiebericht 3 gegeben.  
Zwei wesentliche Prognosen und Bevölkerungs-Vorausberechnungen sind für Darmstadts Entwicklung von 
besonderer Bedeutung. Zum einen ist dies die Prognose des Hessischen Statistischen Landesamtes von 2016 
sowie die Prognose der HessenAgentur von 2016. Nach der Prognose des Hessischen Statistischen Landesamtes 
wird Darmstadt bis 2030 um 15,5% im Bevölkerungsstand wachsen, laut HessenAgentur sogar um 16,8% 
(Ausgangswert jeweils 31.12.2014). Damit liegt Darmstadt an zweiter Stelle der wachstumsstärksten 
Gebietskörperschaften in Hessen, übertroffen nur von Frankfurt am Main und gefolgt vom Kreis Groß-Gerau an 
dritter Stelle. Geradezu dramatische Bevölkerungsrückgänge werden für die Landkreise Nordhessens 
prognostiziert, auch der Odenwaldkreis wird in den nächsten Jahrzehnten mit Bevölkerungsrückgang zu rechnen 
haben. Beide Prognosen gehen von einem leichten Wachstum der Bevölkerungszahl für Hessen insgesamt aus, die 
Größenordnung liegt bei 4,4%. 
Schon heute ist absehbar, dass in einzelnen Bereichen die Folgen des demografischen Wandels und die künftige 
Bevölkerungsentwicklung enorme Auswirkungen auf die Infrastruktur der Städte, wie z.B. die Zahl und Größe der 
Kindertagesstätten, Schulen, Jugend- und Alteneinrichtungen, Sport- und Freizeiteinrichtungen aber auch die Ver- 
und Entsorgung haben werden. Ferner sind die Entwicklung des Immobilienmarktes und der Wohnraumversorgung, 
Straßenbau und Verkehrsplanung, der kommunale Haushalt und die öffentlichen Finanzen strukturell an die 
Bevölkerungsentwicklung gekoppelt. 
Der zeitliche Verlauf der Bevölkerungsvorausberechnung – unter diesen gewählten Annahmen – ist im Schaubild für 
die drei verschiedenen Varianten dargestellt. In der Tabelle unter der Grafik ist ablesbar, dass in der Variante 1 im 
Jahr 2035 die Bevölkerungszahl Darmstadts 171.007 Personen betragen wird.  
                                                
 
11 Siehe dazu Verband Deutscher Städtestatistiker, Migrationshintergrund in der Statistik. Definition, Erfassung und Vergleichbarkeit. Materialien zur 
Bevölkerungsstatistik, Heft 2, Köln 2013, S. 8

Bevölkerung, demografische Entwicklung, soziale Lage und die Bildungssituation|  
 
18 
 
130.000
140.000
150.000
160.000
170.000
180.000
190.000
2002 2005 2008 2011 2014 2017 2020 2023 2026 2029 2032 2035
Vorausberechnung mit jährlichem Wanderungsfaktor:
Einwohnerentwicklung 500 800 1.100
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Einwohnerzahl bis 2016 und Bevölkerungsvorausberechnung von 2017 bis 2035 
 
Dies bedeutet, dass selbst bei einer Abschwächung der positiven Wanderungsbewegung die gegenwärtige 
Bevölkerungszahl Darmstadts in den nächsten Jahren stark ansteigen wird.  
Bei Variante 2 ergibt sich ein stetiger Zuwachs bis 2035 und erreicht zu diesem Zeitpunkt eine Einwohnerzahl von 
177.055 Personen. Ein sehr deutlicher Bevölkerungszuwachs in Darmstadt ist bei Variante 3 zu verzeichnen und 
führt mit einer kontinuierlichen Erhöhung auf 184.093 Einwohnerinnen und Einwohner. 
Auf jeden Fall kann davon ausgegangen werden, dass die Einwohnerzahl von Darmstadt in den nächsten Jahren 
sich weiter deutlich nach oben entwickeln wird. Auch bei Variante 1 ist wie oben geschildert ein Zuwachs von 
10.000 Personen festzustellen. Unter anderem durch die Erschließung der Konversionsflächen und weiterem 
Wohnungsbau in Darmstadt (siehe Kapitel 4 des Demografieberichts) werden die Wohnungspotentiale für diesen 
Zuwachs geschaffen. 
Neben der weiteren Entwicklung der Gesamtzahl der Darmstädter Bevölkerung bis 2035 ist für städtische und 
andere Planungen die Entwicklung spezifischer Altersgruppen von größter Bedeutung. Darin liegt auch die 
Besonderheit der hier vorgestellten Bevölkerungsvorausberechnung, da andere Studien zwar die zukünftige 
Gesamtbevölkerung vorausberechnen, die Aussagen zu den Altersgruppen aber häufig mangels differenzierter 
Daten fehlen. 
Die einzelnen Altersgruppen ergeben sich aus den jeweiligen Lebensphasen der Menschen und umfassen zum Teil 
eine sehr unterschiedliche Anzahl von Jahrgängen.

Bevölkerung, demografische Entwicklung, soziale Lage und die Bildungssituation |  
 
19 
 
Altersgruppe 0 bis unter 3 Jahre 
Bei der Entwicklung der Bevölkerung in der Altersgruppe 0 bis unter 3 Jahre fällt die unterschiedliche Entwicklung 
in den drei Varianten auf. In allen drei Varianten liegt die Kinderzahl im Jahr 2035 über der Kinderzahl im 
Ausgangsjahr 2016: selbst das vorsichtig gerechnete Modell mit dem Wanderungsfaktor von 500 zeigt eine 
Wachstumsphase bis 2025.  
 
Jahr 
Jährlicher Wanderungsfaktor  
+ 500 + 800 + 1.100 
Bestand 
2016 4.705 4.705 4.705 
2020 5.003 5.047 5.091 
2025 5.173 5.308 5.442 
2030 5.034 5.264 5.493 
2035 4.775 5.071 5.367 
Entwicklung der Bevölkerung in der Altersgruppe 0 bis unter 3 Jahre 
 
In den Varianten 2 und 3 mit den Wanderungsfaktoren 800 und 1.100 steigt die Kinderzahl sehr deutlich an, 
erreicht im Zeitraum 2025 bis 2030 ihren Höchstwert, um dann langsam abzusinken. Vor allem für die nähere 
Zukunft ist für alle Planungsbereiche von entscheidender Bedeutung, dass – gleich welche Variante zugrunde gelegt 
wird – die Kinderzahl dieser Altersgruppe von 4.705 Kindern in 2016 auf mehr als 5.000 Kinder in 2020 steigen 
wird; sehr wahrscheinlich ist ein Wert zwischen 5.000 und 5.100 Kindern. Für den Zeitraum von 2020 bis 2025 
müssen sich alle Planungsbereiche auf eine Kinderzahl von um die 5.200 Kindern einstellen. Dies entspricht einer 
Steigerung von 10 bis 15% in 20 Jahren. 
 
Altersgruppe 3 bis unter 6 Jahre 
Bei der Bevölkerung in der Altersgruppe 3 bis unter 6 Jahre ist bei allen drei Varianten die Entwicklung relativ 
ähnlich anwachsend wie bei der soeben vorgestellten Altersklasse. Von 2016 bis etwa 2025 wird sich die Zahl der 
Kinder in dieser Altersgruppe auf circa 4.900 bis 5.100 erhöhen. Je nach Variante tritt nach einer kurzen Stabilität 
ein schwacher (Variante 3) oder ein etwas stärkerer Rückgang (Variante 1) in dieser Altersgruppe ein. Bei allen 
drei Varianten werden aber voraussichtlich in 2035 deutlich mehr Kinder im Alter von 3 bis unter 6 Jahren in 
Darmstadt leben als im Jahr 2016. Bei Variante 1 wird bis 2035 mit einer Zunahme von circa 400 Kindern, bei der 
Variante 3 sogar annähernd 1.000 Kinder in dieser Altersgruppe zu rechnen sein. 
 
Jahr 
Jährlicher Wanderungsfaktor 
 
+ 500 + 800 + 1.100 
Bestand 
2016 4.369 4.369 4.369 
2020 4.589 4.617 4.645 
2025 4.922 5.021 5.119 
2030 4.976 5.171 5.366 
2035 4.743 5.025 5.306 
Entwicklung der Bevölkerung in der Altersgruppe 3 bis unter 6 Jahre 
4.000
4.500
5.000
5.500
6.000
2016 2018 2020 2022 2024 2026 2028 2030 2032 2034
4.000
4.500
5.000
5.500
6.000
2016 2018 2020 2022 2024 2026 2028 2030 2032 2034

Bevölkerung, demografische Entwicklung, soziale Lage und die Bildungssituation|  
 
20 
 
11.000
12.000
13.000
14.000
15.000
16.000
2016 2018 2020 2022 2024 2026 2028 2030 2032 2034
6.500
7.000
7.500
8.000
8.500
9.000
2016 2018 2020 2022 2024 2026 2028 2030 2032 2034
Altersgruppe 6 bis unter 15 Jahre 
In der Altersgruppe 6 bis unter 15 Jahre ist in allen drei Varianten mit einem sehr deutlichen Zuwachs zu rechnen. 
Die Schülerzahlen in Darmstadt werden in den kommenden Jahren weiter deutlich ansteigen; einzig in der Variante 
1 wird sich nach dem Höhepunkt im Jahr 2030 die Zahl bis 2035 stabilisieren und nicht mehr so stark wachsen wie 
in den beiden anderen Varianten. Auffällig ist, dass in allen drei Varianten die Anzahl der Kinder und Jugendlichen 
in dieser Altersgruppe von 2016 mit 12.187 bis 2022 um 700 bis 800 zunehmen wird. In Variante 2 werden die 
Schülerzahlen bis 2035 um knapp 3.000 Kinder steigen, das entspricht einer Zunahme von knapp 20%. In Variante 
3 steigt die Schülerzahl sogar um fast 30% und damit für diese 9 Jahrgänge um mehr als 3.500 Kinder. Auch wenn 
die Entwicklung generell stark von der Wanderungsbewegung geprägt ist (Zu- oder Fortzug von Eltern mit 
schulpflichtigen Kindern), muss in allen drei Varianten bis 2030 mit teilweise stark steigenden Schülerzahlen für 
Grundschulen und Mittelstufen der weiterführenden Schulen gerechnet werden.  
 
Jahr 
Jährlicher Wanderungsfaktor 
 
+ 500 + 800 + 1.100 
Bestand 
2016 12.187 12.187 12.187 
2020 12.731 12.781 12.831 
2025 13.358 13.504 13.650 
2030 14.224 14.554 14.885 
2035 14.550 15.150 15.750 
Entwicklung der Bevölkerung in der Altersgruppe 6 bis unter 15 Jahre 
 
Insbesondere die Entwicklung der Kinderzahl in dieser Altersgruppe muss in den kommenden Jahren per 
statistischen Monitoring genau beobachtet werden, um zu einer verlässlichen Schulentwicklungsplanung beitragen 
zu können. Generell jedoch ist festzuhalten, dass bezüglich der räumlichen Kapazitäten in den Schulen durch den 
Schulträger, die Wissenschaftsstadt Darmstadt, als auch für die Lehrerzuweisung per Schulentwicklungsplanung, 
wofür das Hessische Kultusministerium zuständig ist, auf diese absehbaren Zuwächse per Planung reagiert werden 
muss. 
 
Altersgruppe 15 bis unter 20 Jahre 
Bei der Entwicklung der Bevölkerung in der Altersgruppe von 15 bis unter 20 Jahren spielt die 
Wanderungsbewegung keine so bedeutsame Rolle mehr, da in dieser Altersgruppe (bzw. bei den Eltern) die Zu- 
bzw. Fortzüge nicht so dominant sind.  
 
Jahr Jährlicher Wanderungsfaktor 
 
+ 500 + 800 + 1.100 
Bestand 2016 7.792 7.792 7.792 
2020 6.972 7.012 7.052 
2025 7.494 7.564 7.634 
2030 7.718 7.829 7.940 
2035 8.240 8.426 8.612 
Entwicklung der Bevölkerung in der Altersgruppe 15 bis unter 20 Jahre

Bevölkerung, demografische Entwicklung, soziale Lage und die Bildungssituation |  
 
21 
 
So fällt in allen drei Varianten die Anzahl der Jugendlichen von 7.792 in 2016 auf circa 7.000 im Jahr 2019 
deutlich ab. Für die Schülerzahlen an Schulen mit einer Oberstufe muss dies in Zusammenhang mit den steigenden 
Zahlen der Altersgruppe der 6 bis unter 15-Jährigen betrachtet werden.  
Von 2020 an steigt die Zahl der 15 bis unter 20-Jährigen kontinuierlich an, jedoch wird voraussichtlich erst wieder 
im Jahr 2030 die Zahl der Jugendlichen von 2016 erreicht. In allen drei Varianten steigt die Anzahl bis 2035 auf 
über 8.000 Jugendliche und junge Erwachsene an.  
Für die weitere Bildungsplanung, die Stadtentwicklung und Stadtplanung in Darmstadt ist aus diesem Grund die 
intensive Beobachtung der Bevölkerungsentwicklung insgesamt, sowie nach einzelnen Altersgruppen für die 
nächsten Jahre dringend geboten. Dazu gehören unter anderem folgende Untersuchungsbereiche: 
• Die Zahl der Kinder bis 3 Jahre ist entscheidend für das städtische Krippenangebot und andere 
Familieneinrichtungen. 
• Die Zahlen der Schulkinder sind von großer Bedeutung für die weitere Schulentwicklungs-planung, die 
Schulbausanierung und z.B. die Mittagessensversorgung der Schulkinder angesichts neuer Schulkonzepte. 
• Die Zahl der Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist für die Berufsschul- und Ausbildungsangebote 
notwendig. 
• Eine hohe Zahl von jungen Erwachsenen erfordert die Bereitstellung von günstigem Wohnraum, Studien- 
und Arbeitsplätzen, sowie Freizeitmöglichkeiten, Sportstätten u.v.m. 
• Die Zahl der Erwerbstätigen für den Arbeitsmarkt und der mögliche, prognostizierte Fachkräftemangel 
muss weiter beobachtet werden. Damit ergeben sich Folgerungen für die Weiterbildung in städtischer und 
privater Trägerschaft. 
• Die Seniorenpolitik sollte die städtische Vorausberechnung berücksichtigen. 
 
Dies ist nur eine Auswahl der Entwicklungen, die durch ein Monitoring zur demografischen Stadtentwicklung 
beobachtet werden und in die weitere Stadtentwicklung und Stadt- und Bildungsplanung eingehen werden. 
Die weiterhin große Attraktivität der Städte wie Darmstadt ist laut EU-Kommissionsbericht auch im ökonomischen 
Wachstum der Städte - mit deutlich höheren Werten als im Durchschnitt der EU - und mit einem stärkeren 
Wachstum in der Zahl der Arbeitsplätze festzustellen. Dies betrifft natürlich nicht alle Städte: insbesondere Städte 
mit hohem Innovationspotential wachsen in demografischer Hinsicht und im Einkommensverhältnis ihrer 
beschäftigten Bevölkerung. „In addition, close interaction between highly skilled workers in cities generates even 
more innovation“ – der Zusammenhang zwischen positiver demografischer Entwicklung einer Stadt, einer guten 
Ausbildung und Qualifikation der Beschäftigten und der Attraktivität der Stadt wird im Bericht besonders betont. 
Insbesondere verweist die EU-Kommission in der Analyse auf die – im europäischen Maßstab – mittelgroßen 
Städte, die erheblich zum Wachstumspfad, zur Innovation und zur positiven wirtschaftlichen und gesellschaftlichen 
Entwicklung in der EU beitragen: „Städte sind Zentren der Innovation und der Bildung“.

Bevölkerung, demografische Entwicklung, soziale Lage und die Bildungssituation|  
 
22 
 
Literaturliste 
 
Veröffentlichungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt: 
Bürgerumfrage 2015: Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Bürgerumfrage 2015 in der Wissenschaftsstadt Darmstadt, 
Statistische Mitteilungen 1/2016, Darmstadt 2016 
 
Migrationshintergrund: Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Die Bevölkerung mit Migrationshintergrund in der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt, Statistische Berichte 1. Halbjahr 2016, Darmstadt 2016 
 
Datenreport: Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Datenreport 2017 ff., Darmstadt 2017ff. 
 
Studierende 2014: Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Statistische Berichte, 1. Halbjahr 2014 Studierende in der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt, Darmstadt 2014 
 
Magistrat der Stadt Darmstadt, Sozialbericht, Darmstadt 1993  
 
Sozialatlas 2018: Magistrat der Stadt Darmstadt, Sozialatlas Darmstadt. Beiträge zur Sozialberichterstattung 2018, Darmstadt 
2018 
 
Weitere Veröffentlichungen: 
Antje Seidel-Schulze, Jan Dohnke, Hartmut Häußermann, Segregation, Konzentration, Polarisierung – sozialräumliche 
Entwicklung in deutschen Städten 2007 – 2009, Deutsches Institut für Urbanistik, Berlin 2012 
 
Marcel Helbig und Stefanie Jähnen, Wie brüchig ist die soziale Architektur unserer Städte? Trends und Analysen der Segregation 
in deutschen Städten, wzb Berlin 2018 
 
Verband Deutscher Städtestatistiker, Migrationshintergrund in der Statistik. Definition, Erfassung und Vergleichbarkeit. 
Materialien zur Bevölkerungsstatistik, Heft 2, Köln 2013, S. 8 
 
Hartmut Häußermann, Walter Siebel, Stadtsoziologie. Eine Einführung. Frankfurt Campus Verlag 2004 
 
Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, 3. Änderung des Landes-entwicklungsplans 
Hessen 2000, Beschluss der Hessischen Landesregierung vom 27.03.2017, Wiesbaden 2017 
 
Prognos AG, Zukunftsatlas siehe: https://www.prognos.com/publikationen/zukunftsatlas-r-regionen/zukunftsatlas-r-2016/ 
 
Jürgen Göddecke-Stellmann, Renaissance der Großstädte – eine Zwischenbilanz, Bundesinstitut für Bau- Stadt- und 
Raumforschung im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, BBSR-Berichte KOMPAKT 9/2011, Bonn 2011 
 
Prof. Dr. Harald Simons, Lukas Weiden, Schwarmstädte – eine Untersuchung zu Umfang, Ursache, Nachhaltigkeit und Folgen der 
neuen Wanderungsmuster in Deutschland unter: 
http://web.gdw.de/uploads/WZT_2015/Impulsreferat/Schwarmstaedte_GdW_2015_07_1.pdf 
 
Richard Florida, The Rise of the Creative Class – and how it´s transforming work, leisure, community, and everyday life. New York 
2003 
 
Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, 3. Änderung des Landesentwicklungsplans 
Hessen 2000, Beschluss der Hessischen Landesregierung vom 27.03.2017, Wiesbaden 2017 
 
Verband Deutscher Städtestatistiker, Migrationshintergrund in der Statistik. Definition, Erfassung und Vergleichbarkeit. 
Materialien zur Bevölkerungsstatistik, Heft 2, Köln 2013 
 
Regionalverband FrankfurtRheinMain, Clusterstudie: http://www.wissensportal-frankfurtrheinmain.de/Projekte/Clusterstudie-
FrankfurtRheinMain

|  
 
23

Städtebauliche Entwicklung|  
 
24 
 
II.2. Städtebauliche Entwicklung 
 
Von 1990 bis 2014 wuchs die Bevölkerung der Wissenschaftsstadt Darmstadt um 14,3 %, d.h. um ca. 20.000 
Einwohner. Aktuell leben in Darmstadt ca. 160.000 Menschen1 auf einer Fläche von 122 km². Aktuelle 
Untersuchungen des 'Statistischen Landesamtes Hessens' prognostizieren, dass Darmstadt auch über den 
Zeithorizont 2030 hinaus wachsen wird. Bis ins Jahr 2030 wird mit einem Anstieg der Einwohnerzahl um 15,5 %2 
im Vergleich zum Jahr 2014 (151.879) kalkuliert. Dies entspricht einer Einwohnerzahl von 175.424 Menschen im 
Jahr 2030. Das prognostizierte Bevölkerungswachstum von 15,5 % resultiert einerseits aus einer positiven 
Wanderungsbilanz (12,2 %), andererseits aus einem Geburtenüberschuss (3,3 %). Deutlich offensivere Prognosen 
gehen sogar von einer Bevölkerungszahl von 185.000 Menschen im Jahr 2030 aus. Von Bedeutung in diesem 
Kontext ist vermutlich auch, dass der Wissenschaftsstandort Darmstadt national und zunehmend international 
anziehend auf junge Menschen wirkt. 
Aufgrund der kontinuierlich wachsenden Einwohnerzahl ist bereits heute von einer angespannten Situation auf dem 
Darmstädter Wohnungsmarkt auszugehen, da diese einen hohen Nach- frageüberhang aufweist3. Nach Ergebnissen 
einer von der Abteilung Statistik und Stadtforschung des Amts für Wirtschaft und Stadtentwicklung durchgeführten 
Bürgerumfrage wohnten im Jahr 2015 56,8 % der Haushalte in Darmstadt zur Miete und 40,6 % in 
Wohneigentum4. 
Die Stadt weist aktuell 78.899 Wohnungen in 22.662 Wohngebäuden (Stand 2015)5 Gemäß einer Studie des 
Instituts für Wohnen und Umwelt (IWU)6 aus dem Jahr 2012 werden von diesen Wohnungen im Jahr 2025 nur noch 
ca. 4.100 einer Belegungsbindung unterliegen. 
Obwohl die Bautätigkeit in den letzten Jahren zugenommen hat (1.326 fertiggestellte Wohneinheiten im Jahr 2015 
/ 545 fertiggestellte Wohneinheiten im Jahr 20107) ist der Neu- baubedarf keinesfalls gedeckt. Geht man von dem 
heute durchschnittlichen Schlüssel von 2 Personen / Wohneinheit (WE) aus, so hat die Stadt Darmstadt allein 
wachstumsbedingt jährlich mind. ca. 580 Wohneinheiten, in der Summe bis 2030 mind. 7.500 Wohneinheiten neu 
zu schaffen. Diese Zahlen bestätigt auch eine IWU-Studie aus dem Jahr 20088, wonach in Darmstadt bis 2020 ein 
jährlicher Wohnungsbedarf von rund 500 bis 600 Wohnungen in unterschiedlichen Segmenten besteht. Um den 
Bedarf zu decken, auf den das Amt für Wohnungswesen zugreifen kann, müssen jährlich ca. 230 Wohnungen davon 
eine soziale Bindung aufweisen. 
Dies ist eine große Herausforderung, da die Verfügbarkeit von Flächen für den Wohnungsbau in Darmstadt äußerst 
begrenzt ist. Im Norden und Nordosten, d.h. im Bereich der Stadtteile Wixhausen, Arheilgen und Kranichstein, 
wirkt sich die Siedlungsbeschränkungszone des Flughafens Frankfurt am Main negativ auf die dort vorhandenen 
Flächen aus, im Süden, Westen und Osten wirken Naturschutz- und Landschaftsschutzgebiete sowie Waldflächen 
als Restriktionen. Da innerhalb des Stadtgebietes kaum Entwicklungsmöglichkeiten im Außenbereich bestehen, ist 
die Umnutzung und Nachverdichtung von bestehenden Siedlungsflächen eine wesentliche Aufgabe der aktuellen 
Stadtentwicklung. Im besonderen Fokus stehen hier die vorhandenen Möglichkeiten zur Konversion von 
Kasernenarealen der US-Streitkräfte (Lincoln- Siedlung, Cambrai-Fritsch-Kaserne, Jefferson-Village), deren 
Entwicklung mit der Lincoln-Siedlung9 eingeleitet wurde. 
 
 
 
 
 
 
1 Quelle: Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung, Abt. Statistik und Stadtforschung 2016  
2 Quelle: Hessisches Statistisches Landesamt 2016 
3 U.a. 2.600 wohnungssuchende Haushalte, deren Einkommen innerhalb der in He ssen geltenden Einkommensgrenzen des 
Wohnraumfördergesetzes liegt 
4 Rücklauf 3.429 von 9.655 versendeten Fragebögen  
5 Quelle: Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung | Statistik und Stadtforschung 2016  
6 Quelle: IWU Studie: Der Bedarf an sozialem Wohnraum in Darmstadt, 2012  
7 Quelle: Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung | Statistik und Stadtforschung 2016  
8 Quelle: IWU Studie: Wohnungswirtschaftliche Entwicklungsperspektiven der Konversionsareale in Darmstadt 2008  
9 Beschluss Bebauungsplan S 25 Lincoln-Siedlung 15.12.2015

Städtebauliche Entwicklung |  
 
25 
 
Trotz der eingeleiteten Entwicklungen bedingt die anhaltend hohe Nachfrage nach Wohnungen einen 
kontinuierlichen Anstieg der Miet- und Bodenpreise, unter denen bereits heute nicht nur untere 
Einkommensgruppen, sondern verstärkt auch mittlere Einkommensgruppen, u.a. junge Familien und Haushalte mit 
Kindern, leiden. 
Im Bereich von Neuvermietungen stieg die mittlere Nettokaltmiete im Zeitraum von 2006 bis 2016 von 8,75 Euro 
auf 11,50 Euro pro m². Bei Wiedervermietungen stieg die mittlere Nettokaltmiete im Vergleichszeitraum von 7,50 
Euro auf 10,00 Euro pro m².10 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt unterstützt und forciert daher seit längerer Zeit nicht nur die Realisierung eines 
nachfrageorientierten Wohnraumangebotes, bei dem alle Akteure und Nach- fragegruppen des lokalen 
Wohnungsmarktes in Betracht gezogen werden, sondern konzentriert sich insbesondere darauf, zukünftig 
mindestens 25 % der neu geschaffenen Bruttogeschossfläche 'Wohnen' für den öffentlich geförderten, sozialen 
Wohnungsbau sowie zusätzlich mindestens 20 % der neu geschaffenen Bruttogeschossfläche 'Wohnen' für mittlere 
Einkommensgruppen zu sichern. 
 
 
10    Quelle: Bulwiengesa, RIWIS Report Darmstadt 2017

Prognose der demografischen Entwicklung schulrelevanter Altersjahrgänge|  
 
26 
 
II.3. Prognose der demografischen Entwicklung schulre-
levanter Altersjahrgänge 
 
II.3.1. Die Altersstruktur Darmstadts 
Die Altersstruktur der Bevölkerung entspricht gegenläufigen Wellenbewegungen. Im Wechsel befinden sich 
geburtenstarke und geburtenschwächere Jahrgangsgruppen. Die Ursachen sind in einfachen Gesetzmäßigkeiten zu 
sehen: Die Nachkriegszeit hat bis Ende der sechziger Jahre aus einer in der Vorkriegszeit geborenen Generation 
steigende Geburtenzahlen erbracht, die ehemaligen Babyboomer. Diese haben wiederum zeitversetzt steigende 
Geburtenzahlen in den 80ern und 90ern verursacht. Dann setzte allerdings ein starker Rückgang der 
Geburtenzahlen ein. In der Wissenschaftsstadt Darmstadt sind diese wellenförmigen demografischen Bewegungen 
zu erkennen. Allerdings begleitet die Wissenschaftsstadt die Besonderheit eines starken Zuzugs von unter 
25jährigen (Universitätsstandort aber auch anhaltende Urbanisierung). 
 
Bevölkerungszahl nach Lebensjahren, 2017 - Stadt Darmstadt

Prognose der demografischen Entwicklung schulrelevanter Altersjahrgänge |  
 
27 
 
Dieser große Anteil an Personen um 25 Jahre ist auch deutlich im Abgleich mit der Wohnbevölkerung in Hessen zu 
erkennen: 
 
Altersaufbau der Wohnbevölkerung in Promille: 
Stadt Darmstadt – Fläche – 2017 
Land Hessen – Linie - 2017 
Das gegenwärtige Durchschnittsalter der Bevölkerung vor Ort beträgt 40,3 Jahre und im Land 43,2 Jahre. Für die 
künftigen Geburten- und Kinderzahlen sind diese stark besetzten Personengruppen zwischen 20 und 40 Jahren 
mitentscheidend. 
 
II.3.2. Geschlechterverteilung 
Die Verteilung der Bevölkerung in der Wissenschaftsstadt Darmstadt auf die einzelnen Altersgruppen stellt sich wie 
folgt dar: 
 
Dabei ist vor allen auf die Altersgruppen zwischen 20 und 30 Jahren besonders zu achten: 13.492 Frauen stehen 
17.599 Männern gegenüber. Für die künftige Geburten- und Kinderrate sind die jungen Frauen entscheidender als 
7.526
7.286
7.543
6.707
17.599
13.492
12.652
11.274
10.104
9.723
10.882
10.516
7.279
8.127
5.449
6.618
2.909
5.000
0 10000 20000 30000 40000 50000 60000 70000 80000
Männer
Frauen
0-10 10-20 20-30 30-40 40-50 50-60 60-70 70-80 80+

Prognose der demografischen Entwicklung schulrelevanter Altersjahrgänge|  
 
28 
 
die jungen Männer. Auch in der Altersgruppe zwischen 30 und 40 Jahren gibt es rund 1.400 mehr Männer als 
Frauen in der Wissenschaftsstadt Darmstadt. 
 
II.3.3. Veränderung der Bevölkerungszahl 
Ein Blick auf die Bevölkerungsentwicklung vor Ort zeigt: In der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich die 
Wohnbevölkerung seit 2000 um 24.448 Personen von 136.238 auf 160.686 Einwohner verändert. Mit einer 
Zunahme um 17,9% liegt die Bevölkerungsentwicklung oberhalb des Landesschnitts von 2,9% (Daten für die 
Wissenschaftsstadt Darmstadt von dem Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt; alle anderen Daten: Statistischen Landesamt). 
 
Bevölkerungsentwicklung seit 2000* 
   
2010 
 
2016 2016 
 
2000 2010 vs. 2000 2016 vs. 2010 vs. 2000 
Stadt Darmstadt 136.238 143.276 5,2% 159.982 11,7% 17,4% 
       Landkreis Bergstraße 263.730 262.650 -0,4% 267.935 2,0% 1,6% 
Landkreis Darmstadt-Dieburg 286.780 289.199 0,8% 294.744 1,9% 2,8% 
Frankfurt am Main 646.550 679.664 5,1% 736.414 8,3% 13,9% 
Landkreis Groß Gerau 249.266 254.887 2,3% 269.045 5,6% 7,9% 
Stadt Mainz 182.870 199.237 9,0% 215.110 8,0% 17,6% 
Landkreis Odenwaldkreis 99.667 97.032 -2,6% 96.473 -0,6% -3,2% 
Stadt Offenbach 117.535 120.435 2,5% 124.589 3,4% 6,0% 
Landkreis Offenbach 335.030 338.061 0,9% 349.982 3,5% 4,5% 
Stadt Wiesbaden 270.109 275.976 2,2% 278.654 1,0% 3,2% 
Regierungsbezirk Darmstadt 3.737.589 3.805.503 1,8% 3.951.234 3,8% 5,7% 
Hessen 6.068.129 6.067.021 0,0% 6.243.262 2,9% 2,9% 
       * Quellen: Statistisches Landesamt; Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung Darmstadt

Prognose der demografischen Entwicklung schulrelevanter Altersjahrgänge |  
 
29 
 
II.3.4. Veränderung seit 2010 
Der Blick auf die bisherige Veränderung der Zahl der Wohnbevölkerung in der Wissenschaftsstadt Darmstadt (hier 
Datenstand 2017 versus 2010), zeigt, dass der Zuzug seit 2010 sehr stark durch Personengruppen zwischen 20 
und 40 Jahren stattfand. Der symptomatische Effekt für die Wissenschaftsstadt Darmstadt ist der Folgende: die 
Zuzüge überwiegen die Wegzüge. 
 
II.3.5. Baulandentwicklung und städtische Nachverdichtung 
Zu den wichtigen Komponenten für die Prognosen der Bevölkerungszahlen gehören auch die Siedlungs- und 
Baulandkapazitäten. Nach dem aktuellen Planungsstand bezüglich des Wohnungsbau kann in der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt die Fertigstellung und der Bezug von mittelfristig, bis zum Jahr 2024, von 6.829 
und langfristig weiteren 6.880 Wohneinheiten gerechnet werden; auf den notwendigen Vorbehalt des 
Erwartungshorizonts in Neubaugebieten ist hier zu achten. 
 
Zahl der Wohneinheiten (WE) nach aktuellem Planungsstand: 
    
 
2019-2034 2019 2020 2021 2022 2023 2024 2025-2034 
Wohneinheiten 13.707 2.076 1.002 1.002 916 916 916 6.879 
 
Zahl der prognostizierten Wohneinheiten (WE) nach aktuellem Planungsstand: 
  
 
2025 2026 2027 2028 2029 2030 2031 2032-2034 
Wohneinheiten 513 513 844 690 690 559 910 2.160 
 
Anmerkung: Die Aufteilung der bekannten Neubaugebiete auf die einzelnen Jahre sowie die Entwicklung 2032ff. beruhen auf pla-
nerischen Setzungen von biregio. 
 
-1.000 -500 0 500 1.000 1.500 2.000
89
85
81
77
73
69
65
61
57
53
49
45
41
37
33
29
25
21
17
13
9
5
1
Die Bevölkerungszahl nach Lebensjahren: 
Veränderungen 2017 zu 2010 - Stadt Darmstadt

Prognose der demografischen Entwicklung schulrelevanter Altersjahrgänge|  
 
30 
 
II.3.6. Prognose der Anzahl der Kinder und Jugendlichen 
Auch wenn Prognosen grundsätzlich mit Unwägbarkeiten behaftet sind, lassen sich in Bezug auf die Demografie 
Wellenbewegungen der Entwicklungsverläufe in den einzelnen Altersgruppen der Wohnbevölkerung treffsicher 
ableiten. Die weiteren Verläufe können zwar quantitativ von der Prognose noch leicht abweichen, die 
Wachstumstendenz ist aber unbestreitbar. Eine annähernd realistische, die Unwägbarkeiten langfristiger Prognosen 
minimierende Planung sollte eher von einem maximal 10-jährigen Erwartungshorizont der skizzierten Entwicklung 
ausgehen. Es folgt ein Blick auf die künftigen mittleren Jahrgangsbreiten der Primarstufe: 
 
 
 
  
50%
60%
70%
80%
90%
100%
110%
120%
130%
140%
2017
2019
2021
2023
2025
2027
2029
2031
2033
2035
2037
mittlere Jahrgangsbreiten 
Veränderung in % - Stadt Darmstadt
6-10-Jährige
1000
1100
1200
1300
1400
1500
1600
1700
1800
1900
2017
2019
2021
2023
2025
2027
2029
2031
2033
2035
2037
mittlere Jahrgangsbreiten
Stadt Darmstadt
6-10-Jährige

Ausgangslage Grundschulen |  
 
31 
 
III. ANALYSE DER PRIMARSTUFE 
III.1. Ausgangslage Grundschulen 
 
Zunächst werden im Überblick Daten zusammengetragen: Schülerzahlen, die Anteile der Jungen, Mädchen, 
Migrationshintergründe und Angaben zu den Betreuungsangeboten. Die Aufarbeitung der Parameter der 
Schulentwicklung für das Schuljahr 2018/19 ermöglicht Vergleiche zwischen den Schulen und Stadtteilen. 
 
III.1.1. Anteile nach Geschlecht und Herkunft 
Mit Blick auf die besonderen Schulstrukturen und die Schülerverteilungen werden die Anteile der Mädchen und 
Jungen sowie der Schüler nach ihrer Herkunft (Deutsche/Ausländer bzw. mit Migrationshintergrund) aufgezeigt. In 
den Grundschulen der Wissenschaftsstadt Darmstadt liegt der Mädchenanteil bei 48,7%. Die Schulen unterrichten 
zu 14,7% Kinder mit nicht-deutschen Pässen und zu 45,1% Kinder mit Migrationshintergrund. Die unterschiedliche 
Zusammensetzung der Grundschulen spiegelt teils die soziale Situation in den Stadtteilen wieder (s.a. Übergänge 
aus den Grundschulen). Eine Interpretation dieser Daten kann nicht Aufgabe der Schulentwicklungsplanung sein, 
wohl aber das Aufzeigen der Unterschiede zwischen den Einzelschulen. 
51,3%
52,8%
49,8%
50,0%
51,5%
54,4%
53,5%
51,4%
51,8%
50,5%
50,3%
53,6%
52,2%
54,1%
49,0%
49,7%
48,1%
55,9%
47,7%
48,7%
47,2%
50,2%
50,0%
48,5%
45,6%
46,5%
48,6%
48,2%
49,5%
49,7%
46,4%
47,8%
45,9%
51,0%
50,3%
51,9%
44,1%
52,3%
0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100%
öffentliche Grundschulen ∑
Andersenschule
Astrid-Lindgren-Schule
Bessunger Schule
Christian-Morgenstern-Schule
Elly-Heuss-Knapp-Schule
Erich-Kästner-Schule
Frankensteinschule
Friedrich-Ebert-Schiule
Georg-August-Zinn-Schule
Goetheschule
Heinrich-Heine-Schule
Heinrich-Hoffmann-Schule
Käthe-Kollwitz-Schule
Ludwig-Schwamb-Schule
Mornewegschule
Schillerschule
Wilhelm-Busch-Schule
Wilhelm-Hauff-Schule
Jungen- und Mädchenanteile in den öffentlichen Grundschulen - Schuljahr 2018/19

Ausgangslage Grundschulen|  
 
32 
 
 
 
 
 
Anmerkung: In dieser Tabelle sind nur die Schüler der Regelklassen erfasst. Vorklassen/Eingangsstufen und NDHS-
Klassen sind nicht erfasst. 
 
  
50,8%
50,9%
50,0%
53,8%
48,3%
49,2%
49,2%
49,1%
50,0%
46,2%
51,7%
50,8%
0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100%
private Grundschulen ∑
Freie Comenius-Schule
Freie Montessori-Schule
Freie Waldorfschule
Georg-Müller Schule, Christl.
SZ Marienhöhe, Christl.
Jungen- und Mädchenanteile in den privaten Grundschulen - Schuljahr 2018/19 
 
68,78%
64,81%
58,93%
74,51%
88,89%
31,22%
35,19%
41,07%
25,49%
11,11%
0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100%
Förderschulen - Grundstufe ∑
Christoph-Graupner-Schule
Ernst-Elias-Niebergall-Schule
Herderschule
Mühltalschule
Jungen- und Mädchenanteile in den Förderschulen - Grundstufe - Schuljahr 2018/19

Ausgangslage Grundschulen |  
 
33 
 
 
In den privaten Grundschulen vor Ort zeigt sich v.a. bei der Zusammensetzung der Schüler nach 
Migrationshintergrund ein anderes Bild: der Anteil von Kindern mit nicht-deutschen Pässen liegt bei 2,1% und von 
Kinder mit Migrationshintergrund bei 13,3%. 
 
Anteile nach Herkunft in den öffentlichen Grundschulen - Schuljahr 2018/19 
 
Anteile nach Herkunft in den privaten Grundschulen - Schuljahr 2018/19 
 
87%
89%
60%
93%
92%
83%
11%
9%
32%
7%
8%
14%
2%
2%
8%
1%
3%
0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100%
private Grundschulen ∑
Freie Comenius-Schule
Freie Montessori-Schule
Freie Waldorfschule
Georg-Müller Schule, Christl.
SZ Marienhöhe, Christl.
Deutsche Migrationshintergrund Neu zugewandert
55%
67%
72%
59%
69%
62%
31%
83%
61%
48%
56%
40%
32%
47%
71%
36%
66%
56%
25%
30%
20%
19%
26%
24%
24%
46%
9%
30%
38%
29%
43%
52%
36%
17%
41%
23%
37%
43%
15%
13%
9%
15%
7%
14%
22%
8%
9%
14%
15%
17%
17%
17%
13%
23%
11%
7%
32%
0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100%
öffentliche Grundschulen ∑
Andersenschule
Astrid-Lindgren-Schule
Bessunger Schule
Christian-Morgenstern-Schule
Elly-Heuss-Knapp-Schule
Erich-Kästner-Schule
Frankensteinschule
Friedrich-Ebert-Schiule
Georg-August-Zinn-Schule
Goetheschule
Heinrich-Heine-Schule
Heinrich-Hoffmann-Schule
Käthe-Kollwitz-Schule
Ludwig-Schwamb-Schule
Mornewegschule
Schillerschule
Wilhelm-Busch-Schule
Wilhelm-Hauff-Schule
Deutsche Migrationshintergrund Neu zugewandert

Ausgangslage Grundschulen|  
 
34 
 
 
 
Anmerkung: In dieser Tabelle sind nur die Schüler der Regelklassen erfasst. Vorklassen/Eingangsstufen und NDHS-
Klassen sind nicht erfasst. 
 
III.1.2. Anteile in der Betreuung 
Die folgende Tabelle gibt zu erkennen, welche Schulen im Schuljahr 2018/19 Angebote im Rahmen der Betreuung 
und des Ganztags unterbreitet. In den öffentlichen Grundschulen werden aktuell bereits 44,8% aller Schülerinnen 
und Schüler betreut.12 Insgesamt ist ein anhaltender Trend in Richtung zusätzlicher Betreuung zu erkennen (mehr 
Betreuung und länger). Dass sich viele Grundschulen nun bereits im "Pakt für den Nachmittag" befinden oder in den 
Gesprächen vor Ort angeben, sich in Vorbereitung auf den Pakt zu befinden, unterstreicht die zunehmende 
Wichtigkeit der Betreuungsangebote. 
 
Anmerkung: In dieser Tabelle sind nur die Schüler der Regelklassen erfasst. Vorklassen/Eingangsstufen und NDHS-
Klassen sind nicht erfasst. Im Schuljahr 2019/2020 sind die Christian-Morgenstern-Schule, die Goetheschule und 
die Schillerschule dem Pakt für den Nachmittag beigetreten. Die genannten drei Schulen haben den Paktbeitritt 
                                                
 
12  Zusammen mit rund 1.200 Hortplätzen wird insgesamt ein Versorgungsgrad von knapp zwei Drittel der Schulkinde r erreicht. 
33%
65%
40%
44%
32%
48%
73%
46%
45%
37%
37%
34%
38%
38%
35%
12%
29%
75%
75%
49%
0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100%
Grundschulen ∑
Andersenschule
Astrid-Lindgren-Schule
Bessunger Schule
Christian-Morgenstern-Schule
Elly-Heuss-Knapp-Schule
Erich-Kästner-Schule
Frankensteinschule
Friedrich-Ebert-Schiule
Georg-August-Zinn-Schule
Goetheschule
Heinrich-Heine-Schule
Heinrich-Hoffmann-Schule
Käthe-Kollwitz-Schule
Ludwig-Schwamb-Schule
Mornewegschule
Schillerschule
Wilhelm-Busch-Schule
Wilhelm-Hauff-Schule
Schulkindbetreuung Pakt für  den Nachmittag
Anteile nach Herkunft in den Förderschulen - Grundstufe - Schuljahr 2018/19 
 
43%
39%
45%
42%
67%
36%
43%
32%
36%
22%
21%
19%
23%
22%
11%
0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100%
Förderschulen - Grundstufe ∑
Christoph-Graupner-Schule
Ernst-Elias-Niebergall-Schule
Herderschule
Mühltalschule
Deutsche Migrationshintergrund Neu zugewandert

Ausgangslage Grundschulen |  
 
35 
 
genutzt, um ihr Betreuungsangebot deutlich zu erweitern (Christian-Morgenstern-Schule +48 Plätze; Goetheschule 
+ 43 Plätze und Schillerschule +89 Plätze); d.h. die genannten Versorgungsgrade im Schuljahr 2019/2020 sind 
deutlich höher.13 
 
Zur Darstellung ist ergänzend zu erwähnen, dass in der Ernst-Elias-Niebergall-Schule und in der Mühltalschule 
(beide Schulen sind dem Pakt beigetreten) in der Regel alle Schülerinnen und Schüler der Grundstufe im Rahmen 
des Paktes betreut werden. 
 
Folgende Grafik zeigt auf, wie sich die Anzahl der Betreuungsplätze (Pakt für den Nachmittag und 
Schulkindbetreuung) seit dem Schuljahr 2011/2012 bis 2018/2019 entwickelt haben. 
 
Zu erkennen ist, dass es der Wissenschaftsstadt Darmstadt gelungen ist, die Anzahl der Betreuungsplätze im 
genannten Zeitraum – trotz deutlich gestiegenen und weiter steigenden – Schülerzahlen nahezu zu verdoppeln. 
Weiter ist zu erkennen, das im Schuljahr 2019/2020 nun über 1.000 Paktplätze angeboten werden können. Trotz 
schwieriger Haushaltslage sind diese Plätze weiter bis 14:30 Uhr kostenfrei um die Kindereltern zu entlasten und 
die Vereinbarleit von Familie und Beruf zu fördern, vor allem aber, dass dieses Angebot im Sinne der 
Bildungsgerechtigkeit möglichst vielen Kindern offen steht. Die bieherigen Planungen rechtfertigen die Annahme, 
dass es im Schuljahr 2020/2021 erstmalig mehr Plätze im Pakt als in der Schulkindbetreuung geben wird. 
  
                                                
 
13 Die konkrete Darstellung der Versorgungsquote mit Plätzen in SKB/PfdN ist allerdings zu jetzigen Zeitpunkt noch nicht mög-
lich, da es zum Schuljahr 2019/2020 noch keine endgültigen SuS-Zahlen (LUSD) gibt. 
2011/2012 2012/2013 2013/2014 2014/2015 2015/2016 2016/2017 2017/2018 2018/2019 2019/2020
PfdN 0 0 0 0 235 449 599 645 1.138
SKB 1.266 1.383 1.617 1.676 1.476 1.554 1.579 1.723 1.389
∑ 1.266 ∑ 1.383
∑ 1.617 ∑ 1.676 ∑ 1.711
∑ 2.003
∑ 2.178
∑ 2.368
∑ 2.527
500
1.000
1.500
2.000
2.500
3.000
Entwicklung Anzahl der Schulkindbetreuungsplätze (SKB) 
und Plätze im Pakt für den Nachmittag (PfdN)
SKB PfdN

Ausgangslage Grundschulen|  
 
36 
 
III.1.3. Seiteneinsteiger (NDHS – Nichtdeutscher Herkunftssprache) 
Als Seiteneinsteiger und Seiteneinsteigerinnen werden alle neu zugewanderten, Kinder und Jugendlichen 
bezeichnet, die in die Bundesrepublik Deutschland kommen, schulpflichtig sind und ohne oder nur mit geringen 
Deutschkenntnissen eine Schule in Deutschland besuchen. Hauptaspekt ist, dass all diese Kinder und Jugendlichen 
als schulpflichtige Kinder in Deutschland ankommen und nach einer gewissen Zeit, je nach Regelung in dem jeweils 
für sie zuständigen Bundesland, in das deutsche Schulsystem integriert werden und dann der jeweiligen 
Schulpflicht unterliegen. (vgl. Himmelrath, Armin u. Katharina Blaß (2016): Die Flüchtlinge sind da! Wie 
zugewanderte Kinder und Jugendliche unsere Schule verändern – und verbessern. Bern: hep.; Seite 30). 
 
Die Zahlen der SeiteneinsteigerInnen haben sich in den Schuljahren seit 2015/2016 wie folgt entwickelt: 
 Grundschulen 2015/2016 2016/2017 2017/2018 2018/2019 
Andersenschule  10   
Bessunger Schule  20 11 12 
Christian-Morgenstern-Schule    20 
Erich Kästner-Schule Grundschule 18 23 22 13 
Frankensteinschule  32 18 5 
Friedrich-Ebert-Schule  22 17  
Georg-August-Zinn-Schule   11  
Goetheschule  12 34 26 
Heinrich-Heine-Schule  18 15  
Käthe-Kollwitz-Schule   11  
Ludwig-Schwamb-Schule 9 9   
Mornewegschule 21 19 23 24 
Schillerschule  15 4  
Wilhelm-Hauff-Schule 12   14 
Gesamtergebnis  60 180 166 114 
 
Die SeiteneinsteigerInnen sind Schülerinnen und Schüler der jeweiligen Schule, jedoch kann die Zuordnung zu einer 
(Regel-)Klassenstufe über die LUSD nicht trennscharf vorgenommen werden. Die Unterscheidung zwischen 
Intensivkurs und Intensivklasse ist im § 50 VOGSV geregelt. Entweder sind die SeiteneinsteigerInnen über einen 
Intensivkurs einer Regelklasse vorläufig zugeordnet (bei weniger als 12 Schülerinnen und Schülern; 
Maßnahmendauer in der Regel nicht länger als zwei Schuljahre) oder an der jeweiligen Schule werden 
Intensivklassen gebildet (ab 12 bis 16 Schülerinnen und Schülern; Maßnahmendauer in der Regel ein Jahr). Eine 
Teilnahme der Seiteneinsteigerinnen der Intensivklasse(n) am Unterricht der Regelklasse derselben Schule in 
einzelnen geeigneten Unterrichtsfächern ist anzustreben. 
 
Anmerkung zur Methodik bei der Grafik "durchschnittliche Anzahl SuS je Klasse"  
(siehe Betrachtung der einzelnen Schulen): 
Bei der Betrachtungsweise der durchschnittlichen Anzahl der Schülerinnen und Schüler je Klasse wurden die 
SeiteneinsteigerInnen bei der Gesamtzahl der SuS berücksichtigt. Eventuelle Bildungen von Intensivklassen 
allerdings nicht. Ein Grund hierfür ist unterschiedlicher Klassenteiler der Intensivklassen zu dem der Regelklassen 
(25 bei Regelklasse; 16 bei Intensivklasse). Nähme man nun die Anzahl der Intensivklassen in den Indikator mit 
auf, wäre die Berechnung unsauber. Läßt man aber die Seiteneinsteigerinnen gänzlich aus der Berechnung, würde 
dies die Berechnung ebenfalls verzerren. Da die SeiteneinsteigerInnen entweder ohnehin einer Regelklasse 
(vorläufig) zugeordnet sind (Intensivkurs) oder aber in der Regel die Teilnahme an der Regelklasse innerhalb eines 
Schuljahres angestrebt wird (Intensivklasse) erscheint es legitim die Anzahl der SuS in die Betrachtungsweise 
miteinzubeziehen.

Prognose der SchülerInnenzahlen in der Primarstufe |  
 
37 
 
III.2. Prognose der SchülerInnenzahlen 
in der Primarstufe 
 
III.2.1. Datengrundlagen/Herkunft der Daten 
Die schulorganisatorischen Maßnahmen des Schulentwicklungsplans bedürfen nach § 146 HSchG belastbarer 
Daten. Als Grundlage für die Prognose der künftigen Schülerzahlen dienen die demografischen Daten der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt. Die Auswertung der Bevölkerungszahlen, die Analyse des aktuellen Aufbaus der 
städtischen Wohnbevölkerung, der Geburtenhäufigkeit und der in die Schulen nachrückenden Altersjahrgänge in 
Kapitel II.3 [Prognose der SchüllerInnenzahlen in der Primarstufe] beziehen sich auf Daten des Amts für Wirtschaft 
und Stadtentwicklung der Wissenschaftsstadt Darmstadt (Abteilung Statistik und Stadtforschung) sowie teilweise 
des Hessischen Statistischen Landesamtes. 
Die detaillierten Schüler- und Klassenzahlen sowie die Angaben zum Geschlechterverhältnis und 
Migrationshintergrund sind der offiziellen Statistik der Lehrer- und Schülerdatenbank (LUSD) entnommen. 
 
III.2.2. Methodik der Prognose 
Die Prognosen der Einschulungen erfolgen auf Ebene des jeweiligen Grundschulbezirks und in drei Schritten: 
Zuerst werden die nachrückenden Altersjahrgänge im Einschulungsrhythmus aus den Bevölkerungsdaten 
ausgewertet. 
In einem zweiten Schritt werden die nachrückenden Altersjahrgänge der vorangegangenen Schuljahre ausgelesen 
und analysiert. Dabei ist planerisch interessant, ob alle schulpflichtigen Kinder eines Schulbezirks in der 
Vergangenheit in der entsprechenden Grundschule eingeschult wurden oder andere z.B. private Schulangebote 
genutzt haben. Die Analyse erfolgt mit anonymisierten Daten, auf Einzelschulebene und ohne Möglichkeit auf 
Rückschlüsse auf Einzelpersonen. Bei manchen Schulen weichen die Zahlen der Nachrücker allerdings in einem 
prognoserelevanten Rahmen von dem der tatsächlich erfolgten Einschulungen ab. Als Beispiel ist der 
Grundschulbezirk Wilhelm-Busch zu nennen, in dem in den letzten vier Schuljahren rund 8% der im 
Grundschulbezirk gemeldeten nachrückenden schulpflichtigen Kinder nicht an der Grundschule Wilhelm-Busch 
angemeldet wurden (hier eine rein numerische Betrachtung). Solche Entwicklungen der vergangenen Schuljahre 
seit 2015 beeinflussen, wenn prognoserelevant, trendgewichtet die Prognosezahlen der Eingangsklassen an den 
Einzelschulen. So weichen z.B. an der Grundschule Wilhelm-Busch die künftigen Einschulungszahlen bewusst von 
den im Melderegister registrierten nachrückenden 0-6-Jährigen ab. Dieses Teilfortschreibung kann die Gründe für 
Abweichungen zwischen Melderegister (=Nachrücker) und realen Einschulungen nicht qualitativ erklären oder 
nachvollziehen. Dies ist auch nicht die originäre Aufgabe eines Schulentwicklungsplans. Wichtig ist die 
Dokumentation und Fortschreibung solcher statistischen Abweichungen, um eine realistische und treffsichere 
Prognose der Einzelschulen zu erhalten. 
Als dritter und finaler Prognoseschritt einer Grundschulprognose werden die Einschulungszahlen mit der 
demografischen Entwicklungslinie (die Zuzugs-, Verdichtungs- und Wohnbaueffekte miteinschließen) 
entgegengesetzt. Hier ergeben sich meist noch einmal Abweichungen, da die statische Fortschreibung eines 
Melderegisters nicht die dynamische Entwicklung einer Stadt erfassen kann (insbesondere nicht die einer 
Großstadt, wie Darmstadt). Daher werden, in Abstimmung mit dem Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung 
(Abteilung Statistik und Stadtforschung) und dem Stadtpanungsamt, die Effekte insbesondere des Wohnungsbaus 
und der weiteren Stadtentwicklung auf Ebene der Grundschulbezirke fortgeschrieben. Im Falle der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt ergibt dies in einigen Schulbezirken einen erheblichen Anstieg der künftigen 
Einschulungszahlen (im Vergleich zum aktuellen Melderegister der 0-6-Jährigen). 
Eine Bestätigung dieses dreigliedrigen Prognoseverfahrens findet sich im Anmeldejahr 2019/20 wieder.

Prognose der SchülerInnenzahlen in der Primarstufe|  
 
38 
 
III.2.3. Durchlaufquoten als weiteres Instrument der Prognose 
Manchmal wechseln Schüler innerhalb ihrer Grundschulkarriere den Schulstandort (z.B. durch Umzug) oder 
müssen eine Klasse wiederholen. Den Umfang dieser Schülerbewegungen können kumulierte Werte darstellen. 
Diese erlauben eine bündelnde Prozentuierung aller Veränderungen von Jahrgangsstufe zu Jahrgangsstufe. Für jede 
Grundschule ergeben sich somit drei kumulierte Werte: Die Veränderung von Jahrgangsstufe 1 zu 2, von 
Jahrgangsstufe 1 zu 3 von Jahrgangsstufe 1 zu 4. Diese Werte werden einerseits trendgewichtet aus der 
Vergangenheit errechnet (d.h. Schülerbewegungen der letzten Jahre werden stärker gewichtet als weiter 
zurückliegende) und andererseits in der Prognose der künftigen Schülerzahlen fortgeschrieben. Dieses 
Prognoseverfahren stellt sicher, dass auch kurzfristige Trends der Schulanwahl oder der Rückstellungen, insofern 
prognoserelevant, sich in den Schülerzahlprognosen widerspiegeln. Die hier beschriebenen Methoden und 
Instrumente wurden bei Erstellung der Prognosen (siehe Steckbrief der jeweilgen Schule) angewandt. 
 
III.2.4. Prognose bis 2024/25 
Die Schülerzahlen in der Primarstufe sind generell bis in die neunziger Jahre in der Bundesrepublik erheblich 
angestiegen. Um die Jahrtausendwende haben sie vielerorts auf einem (zwischenzeitlichen) Höhepunkt der 
Entwicklung gelegen. Danach gingen die Zahlen meist stark zurück, was vor allem auf die demografisch schwächer 
besetzte Elterngeneration zurückzuführen ist. 
 
In der Wissenschaftsstadt Darmstadt lag Gesamtschülerzahl der Grundschulen im Schuljahr 2013/14 bei 5.429 
Kinder in 262 Klassen. Bis zum Schuljahr 2018/19 sind die Zahlen um 10% auf 5.960 Kinder in 280 Klassen 
angestiegen (Schülerinnen und Schüler an Darmstädter Grundschulen unabhängig der Trägerschaft). 
 
Auf Grundlage der noch nicht eingeschulten Altersjahrgänge nach der aktuellen Einwohnerstatistik der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt lassen sich - im Einschulungsrhythmus - die zukünftigen Schülerzahlen für die 
Primarstufe in dem mittelfristigen Planungszeitraum bis zum Schuljahr 2024/25 ermitteln 
(Wanderungsbewegungen sind bei der Prognose der zukünftigen Schülerzahlen einbezogen, vgl. hierzu das Kapitel 
zur künftigen demografischen Entwicklung).Der Blick auf die Geburtenentwicklung zeigt deutlich, dass die Zahlen in 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt eine starke Tendenz nach oben aufweisen. Diese Zahlen sind die realen Zahlen 
der bereits geborenen Kinder unter 6 Jahre in der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Neubautätigkeiten mit 
entsprechenden Zuzugseffekten sind an dieser Stelle noch nicht angeführt. 
100% 99,8% 99,3% 100,8%
105,6%
109,6%
118,4%
85%
90%
95%
100%
105%
110%
115%
120%
Geburten-/Einschulungsentwicklung
(nur Melderegister | ohne Neubautätigkeiten)

Prognose der SchülerInnenzahlen in der Primarstufe |  
 
39 
 
In Hinblick auf die Schülerzahlentwicklung der Grundschulen ist neben der Entwicklung der Geburtenzahlen auch 
die des Wohnungsbaus bedeutsam; nach dem aktuellen Planungs-/Genehmigungsstand bzw. analog zu den wohl 
tatsächlichen Bauerwartungen könnten in den nächsten Jahren eine ganze Reihe neuer Wohneinheiten in der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt realisiert werden: Ausgegangen wird hier bereits mittelfristig von rund 6.800 
zusätzlichen Wohneinheiten (s. Kapitel zur demografischen Entwicklung). 
Die Prognosen erfolgen an dieser Stelle in einer Status quo-Alternative (d.h. kein Standort wird durch planerische 
oder politische Setzungen verändert). Die Klassenbildung erfolgt mit dem für Hessen geltenden Höchstwert von 25 
Schülern pro Klasse. 
 
Der Blick auf die bisherigen und prognostischen Entwicklungen der Schülerzahlen in den Stadtteilen der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt schließt sich an. In der Primarstufe waren mit Werten von bisher +9,7% (2013/14 
bis 2018/19) bereits steigende Schülerzahlen zu verzeichnen. Bis zum Schuljahr 2024/25 wird sich diese 
Entwicklung fortsetzen und entscheidend beschleunigen: +23,4% Schüler in den Grundschulen mit städtischer 
Trägerschaft. 
 
Synopse der Entwicklung der Schülerzahlen 
 
 2013/14 2018/19 
2013/14-
2018/19 2024/25 
2013/14-
2024/25 
  Schüler Klassen Frequenz Schüler Klassen Frequenz +/-in % Schüler Klassen Frequenz +/-in % 
Mitte 2.200 105 21 2.465 113 21,8 12,0% 3.241 144 22,5 31,5% 
Nord 1.408 68 20,7 1.465 67 21,9 4,0% 1.565 70 22,4 6,8% 
West 463 23 20,1 485 23 21,1 4,8% 553 26 21,3 14,0% 
Süd 871 44 19,8 1.006 48 21 15,5% 1.333 61 21,9 32,5% 
Primar- 
stufe ∑ 4.942 240 20,6 5.421 251 21,6 9,7% 6.692 301 22,2 23,4% 
 
Anmerkung: Die nachfolgende Prognose der Einzelschulen schließt die Zuzugsentwicklung u.a. durch die geplanten 
Wohneinheiten bereits mit ein (siehe II.3.5)

Übergänge aus den Grund- in die weiterführenden Schulen|  
 
40 
 
III.3. Übergänge aus den Grund- in die 
weiterführenden Schulen 
 
Nachfolgend sind die Übergänge der Schüler allein aus den Grundschulen in der Wissenschaftsstadt Darmstadt in 
die weiterführenden Schulen (ungeachtet des gewählten Schulstandorts der weiterführenden Schule) im Mittel der 
Schuljahre 2015/16 bis 2018/19 abzulesen. 
 
III.3.1. Übergänge in die weiterführenden Schulen 
In den einzelnen Grundschulen "driftet" das Spektrum der Übergänge zu den einzelnen Schulformen recht weit 
auseinander. Es könnte hier nur darüber spekuliert werden - was jedoch nicht Aufgabe des Schulentwicklungsplans 
sein kann - woran dies liegt: an der "ökonomischen Aufstellung" und den divergierenden Bildungsambitionen der 
Elternhäuser, am unterschiedlichen "Druck" der Eltern auf die Lehrer bei der Notenvergabe, der eher vorsichtigen 
oder offenen Bildungsempfehlung bzw. Entscheidungsbegleitung durch die Schulen, an unterschiedlichen 
Einschätzungen des Leistungsvermögens der Kinder durch Grundschulen oder am tatsächlichen 
Leistungsvermögen der Kinder in den Schulen. Festgestellt werden kann nur, dass es große Unterschiede beim 
Übergang aus den Grund- in die weiterführenden Schulen gibt. Aufgabe der Planung ist nur die Offenlegung der 
Unterschiede. Gespräche über die Gründe dafür müssten jedoch mit Kenntnis über die Bedingungen vor Ort 
erfolgen. 
 
Übergänge in die weiterführenden Schulen (Im Mittel 2015/16 - 2018/19) 
1%
1%
1%
1%
1%
1%
2%
2%
2%
3%
3%
1%
1%
10%
8%
18%
2%
7%
7%
4%
6%
5%
15%
2%
7%
26%
7%
11%
9%
4%
4%
2%
22%
65%
71%
60%
87%
67%
88%
39%
90%
71%
68%
61%
55%
70%
59%
73%
54%
61%
74%
39%
16%
3%
5%
4%
23%
2%
47%
12%
25%
14%
20%
14%
7%
40%
32%
5%
5%
9%
6%
34%
3%
5%
7%
4%
30%
5%
4%
3%
14%
9%
1%
2%
19%
24%
0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100%
Grundschulen ∑
Andersenschule
Astrid-Lindgren-Schule
Bessunger Schule
Christian-Morgenstern-Schule
Elly-Heuss-Knapp-Schule
Erich Kästner-Schule
Frankensteinschule
Friedrich-Ebert-Schule
Georg-August-Zinn-Schule
Goetheschule
Heinrich-Heine-Schule
Heinrich-Hoffmann-Schule
Käthe-Kollwitz-Schule
Ludwig-Schwamb-Schule
Mornewegschule
Schillerschule
Wilhelm-Busch-Schule
Wilhelm-Hauff-Schule
Hauptschule Realschule Gymnasium Integrierte Gesamtschule Förderschule

Übergänge aus den Grund- in die weiterführenden Schulen |  
 
41 
 
III.3.2. Abgleich Übergang ins Gymnasium und Anteile der Migranten 
Der Abgleich der Übergänge verdeutlicht erhebliche Diskrepanzen zwischen den einzelnen Grundschulen und damit 
auch den Stadtteilen - zum Beispiel die deutlichen Streuungen der Gymnasialquoten. Das Gefüge der Übergänge, 
Empfehlungen und Übergangsberatungen zwischen den Primar- und den aufnehmenden weiterführenden Schulen 
hat sich merklich verändert. Bei den Grundschulübergängen wird bei einer hohen Gymnasialquote nicht selten auf 
eine vermeintliche Effizienz einer Grundschule geschlossen. Die Ursache ist jedoch häufig im sozialstrukturellen 
Umfeld der Schule zu suchen. Einer der möglichen Indikatoren könnte dabei in der Zuwanderungsgeschichte der 
Familien begründet sein: Bei der Betrachtung der unterschiedlichen Ausprägung von Migrantenanteil einerseits und 
Gymnasialquote andererseits deuten sich in den einzelnen Grundschulen in der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
teilweise auffällige Zusammenhänge an: 
 
Übergänge aus den Grundschulen und Anteile der Migranten im Jahrgang 2018/2019 
65%
79%
60%
84%
61%
78%
38%
84%
75%
72%
58%
53%
68%
61%
73%
58%
63%
75%
39%
45%
33%
29%
41%
31%
39%
69%
17%
39%
52%
44%
60%
68%
53%
29%
64%
34%
44%
75%
0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100%
Grundschulen ∑
Andersenschule
Astrid-Lindgren-Schule
Bessunger Schule
Christian-Morgenstern-Schule
Elly-Heuss-Knapp-Schule
Erich-Kästner-Schule
Frankensteinschule
Friedrich-Ebert-Schule
Georg-August-Zinn-Schule
Goetheschule
Heinrich-Heine-Schule
Heinrich-Hoffmann-Schule
Käthe-Kollwitz-Schule
Ludwig-Schwamb-Schule
Mornewegschule
Schillerschule
Wilhelm-Busch-Schule
Wilhelm-Hauff-Schule
Übergang zu den Gymnasien in % Schüler mit Migrationsanteil in %

Übergänge aus den Grund- in die weiterführenden Schulen|  
 
42 
 
III.3.3. Entwicklung der SchülerInnenzahlen in die weiterführenden Schulen 
Die Zahl der im Schuljahr 2018/19 aus den Grundschulen der Wissenschaftsstadt Darmstadt in die Sekundarstufe I 
überwechselnden Übergänge umfasst 1.335 Schüler, von denen im Mittel 18 Schüler (1,3%) eine Hauptschule, 96 
Schüler (7,2%) eine Realschule, 860 Schüler (64,4%) ein Gymnasium und 231 Schüler (17,5%) eine Gesamtschule 
besuchen. 120 Schüler (9,1%) wechseln nach der Grundschule auf die Sekundarstufe einer Förderschule. 
 
Analog zu den steigenden Einschulungszahlen in der Primarstufe werden die Übergangszahlen aus den 
Grundschulen in die weiterführenden Schulen wieder bzw. weiter ansteigen. Bis zum Schuljahr 2025/26 werden 
über 1.550 Schüler in die 5. Klassen der weiterführenden Schulen übergehen. Das entspricht einem Plus von rund 
250 Schülern (im Vergleich zum Schuljahr 2018/19) und somit rund 9 zusätzlichen Zügen. 
 
Entwicklung der Schülerzahlen in die weiterführenden Schulen 
  
1%
1%
1%
1%
1%
1%
1%
1%
8%
8%
8%
7%
10%
7%
7%
7%
61%
63%
66%
64%
65%
69%
64%
65%
19%
19%
17%
18%
16%
15%
18%
18%
11%
9%
8%
9%
8%
8%
9%
9%
0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100%
2011/12
2012/13
2013/14
2014/15
2015/16
2016/17
2017/18
2018/19
Hauptschule Realschule Gymnasium Integrierte Gesamtschule Förderschule
0
200
400
600
800
1.000
1.200
1.400
1.600
1.800

Gesetzliche Rahmenbedingungen |  
 
43 
 
IV. ORGANISATORISCHE 
RAHMENBEDINGUNGEN 
IV.1. Gesetzliche Rahmenbedingungen 
Grundlage für diese Schulentwicklungsplanung ist das Hessische Schulgesetz in der Fassung vom 30. Juni 2017 
(GVBl. S. 150), zuletzt geändert durch Gesetz vom 3. Mai 2018 (GVBl. S. 82), das unter anderem regelt: 
 
IV.1.1. Schulentwicklungsplanung § 145 HSchG 
Die Schulträger stellen Schulentwicklungspläne für ihr Gebiet auf. In den Plänen werden der gegenwärtige und 
zukünftige Schulbedarf sowie die Schulstandorte ausgewiesen. Für den Schulort ist anzugeben, welche 
Bildungsangebote dort vorhanden sind und für welche Einzugsbereiche sie gelten sollen. Schulen in freier 
Trägerschaft können bei der Planung mit einbezogen werden, soweit ihre Träger damit einverstanden sind; die 
regelmäßige Zahl ihrer Schülerinnen und Schüler ist bei der Prognose des Schulbedarfs zu berücksichtigen. Es sind 
auch die Bildungsbedürfnisse zu erfassen, die durch Schulen im Gebiet eines Schulträgers nicht sinnvoll befriedigt 
werden können. Die Schulentwicklungs-pläne müssen sowohl die langfristige Zielplanung als auch die 
Durchführungsmaßnahmen unter Angabe der Rangfolge ihrer Verwirklichung enthalten. Sie sind mit den 
benachbarten Schulträgern und mit anderen Fachplanungen, insbesondere der Jugendhilfeplanung, abzustimmen. 
Die Schulentwicklungspläne müssen die erforderliche Zahl von Vorklassen an Grundschulen und Förderschulen (§ 
18 Abs. 2) erfassen. In ihnen ist auszuweisen, welche allgemeinen Schulen für Unterrichtsangebote für 
Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen oder Beeinträchtigungen nach den Förderschwerpunkten nach § 50 
Abs. 1 unterhalten werden (§ 51 Abs. 2). Auf der Grundlage einer regionalen Konzeption ist ferner festzulegen, 
welche Berufsfelder, Berufsgruppen oder Ausbildungsberufe in den beruflichen Schulen jeweils erfasst und welche 
Bildungsgänge angeboten werden (§ 43 Abs. 2). 
 
Die regionale Schulentwicklungsplanung soll ein möglichst vollständiges und wohnortnahes Bildungsangebot 
sichern und gewährleisten, dass die personelle Ausstattung der Schulen im Rahmen der Bedarfs- und 
Finanzplanung des Landes möglich ist. 
Schulentwicklungsplanung ist die Analyse des gegenwärtigen und des künftigen räumlichen und organisatorischen 
Bedarfs von Schule. Konsequenzen für bauliche und organisatorische Maßnahmen sind abzuleiten, um die 
bedarfsgerechte und effiziente Versorgung von Schulen mit Räumen und Ausstattung sowie den Einsatz des 
Personals zu ermöglichen. Schulentwicklungsplanung umfasst von daher neben einer qualitativen Beschreibung des 
vorhandenen und geplanten Schulangebotes auch die Analyse statistischer Daten als Basis zur Entwicklung und 
Erhalt eines umfassenden und ausgewogenen Bildungsangebotes im Zuständigkeitsbereich des Schulträgers.  
Schulentwicklungsplanung zeigt auch die Bildungsbedürfnisse auf, die durch eigene Schulen für das Gebiet des 
Schulträgers nicht sinnvoll befriedigt werden können. Er enthält sowohl die langfristige Zielplanung als auch die 
Durchführungsmaßnahmen unter Angabe der Rangfolge ihrer Verwirklichung. Bei der Trendfortschreibung der 
Schülerzahlentwicklung sind die Darmstädter Schulen in freier Trägerschaft (Privatschulen) berücksichtigt. Ebenso 
ist der Plan in seiner Endversion mit den benachbarten Schulträgern, insbesondere dem Landkreis Darmstadt-
Dieburg, mit anderen Fachplanungen, vorrangig mit der Jugendhilfeplanung, abgestimmt. (Vgl. § 145, Abs. 1-7 
HSchG) 
 
Anträgen auf die Errichtung, Änderung oder Aufhebung einer Schule kann das Kultusministerium nach § 146 nur 
dann zustimmen, wenn diese ihre Grundlage in einem bereits genehmigten Schulentwicklungsplanes haben. 
Schulentwicklungspläne sind innerhalb von 5 Jahren fortzuschreiben, soweit dies erforderlich ist. 
Bei der Maßnahmenplanung wurde berücksichtigt: 
- die zum jeweiligen Entscheidungszeitpunkt bestehenden demografischen, regionalen und pädagogischen 
Gegebenheiten,  
- die Verordnung über die Festlegung der Anzahl und der Größe der Klassen, Gruppen und Kurse in allen 
Schulformen,

Gesetzliche Rahmenbedingungen|  
 
44 
 
- die Erreichbarkeit der Schulen aufgrund der verkehrlichen Situation,  
- der Investitionsbedarf im Hinblick auf Raumkapazitäten auf den Schulstandort bezogenen Traditionen. 
 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt, als Schulträger und zugleich Jugendhilfeträger, versteht 
Schulentwicklungsplanung als eine Standort- und Versorgungsplanung, um ein regional ausgeglichenes, 
bedarfsgerechtes und leistungsfähiges Bildungsangebot in der Stadt zu entwickeln und darüber ein qualifiziertes 
Bildungs- und Abschlussangebot zu sichern und zu gewährleisten. Dies impliziert eine qualitative 
Schulentwicklungs- und Bildungsplanung, die auf quantitativen Betrachtungen basiert und den demografischen 
Wandel berücksichtigt.  
Die letzte Fortschreibung des Schulentwicklungsplanes allgemein bildende Schulen der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt wurde am 9.12.2010 von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen und am 20.12.2010 dem 
Kultusministerium zu Genehmigung vorgelegt. Gleichzeitig wurde die Zustimmung zu verschiedenen 
Organisationsmaßnahmen nach § 146 HSchG beantragt. Die Genehmigung dieses Planes erfolgt mit Erlass vom 20. 
Dezember 2012.  
 
IV.1.2. Klassenhöchst- und Mindestwerte14 
Gemäß der Verordnung über die Feststellung der Anzahl und der Größe von Klassen, Gruppen und Kurse sind 
folgende Klassenhöchst- und Mindestwerte festgelegt: 
 
Schulform Schülermindestzahlen Schülerhöchstzahlen 
Vorklassen 10 20 
Eingangsstufe 
Grundschule 
Gruppe des fexiblem Schulanfangs 
13 25 
Hauptschule /Hauptschulzweig an 
Kooperativen Gesamtschulen 
13 25 
Förderstufe 14 27 
Realschule 16 30 
Gymnasium/Sek.I 16 30 
IGS 14 27 
Schule für Erziehungshilfe/ 
Lernhilfe 
8 16 
Schule für Sehbehinderte/ 
Sprachheilschule 
6 12 
Schule für Hörgeschädigte/ 
Schule für Blinde 
5 10 
Schule für Praktisch Bildbare 
Schule für Körperbehinderte 
Schule für Kranke 
4 8 
 
Zudem besteht für Grundschulen auch die Möglichkeit jahrgangsübergreifend zu unterrichten, sofern die 
personellen und unterrichtsorganisatorischen Voraussetzungen gegeben sind. Dabei muss allerdings immer der 
Grundsatz aus § 144 a eingehalten werden: eine „sinnvolle Unterrichts- und Erziehungsarbeit“ muss gewährleistet 
sein. 
 
                                                
 
14 Auszug aus: Verordnung über die Feststellung der Anzahl und der Größe von Klassen, Gruppen und Kurse in allen Schulformen 
vom 23. Mai 2017

Schulangebot |  
 
45 
 
IV.2. Schulangebot 
 
IV.2.1. Vorlaufkurse (als freiwilliges Angebot zur Vorbereitung auf die Grundschule) 
Vorlaufkurse sind ein fester Bestandteil des landesweiten Hessischen Gesamtsprachförderkonzepts und stellen ein 
freiwilliges Angebot für Kinder dar, die bei der Anmeldung zur Einschulung nicht über ausreichende 
Deutschkenntnisse verfügen. Die Kurse haben das Ziel, die sprachliche Ausdrucksfähigkeit der Kinder in Deutsch zu 
erweitern und ihnen einen guten Start in der Schule zu ermöglichen. In enger Zusammenarbeit mit der 
Kindertagesbetreuung finden die Vorlaufkurse über einen Zeitraum von zwölf Monaten in den Gebäuden der 
Grundschulen und/oder Kindertageseinrichtungen statt. 
Nach erfolgter Schulanmeldung – noch vor Beginn der Schulpflicht – können Vorlaufkurse seitens der Schule 
lediglich als freiwillige Maßnahmen eingerichtet werden. Für den Fall, dass diese freiwilligen Maßnahmen zur 
Förderung der Sprachkompetenz nicht genutzt werden und das Kind zum Zeitpunkt der Einschulung nicht über die 
für den Eintritt in eine erste Klasse erforderliche Sprachkompetenz verfügen sollte, besteht die Möglichkeit der 
Zurückstellung für ein Jahr (§ 58 Abs. 5 Satz 1 und 2 Hessisches Schulgesetz). 
 
An einem Vorlaufkurs (10 bis 15 Wochenstunden) nehmen in der Regel 10 bis 15 Kinder teil. 
Vorlaufkurse können je nach Bedarf für eine einzelne Schule oder auch schulübergreifend eingerichtet werden. Die 
Durchführung von Vorlaufkursen an anderen Orten – z. B. Kindergärten – ist im Einvernehmen mit dem jeweiligen 
Träger der Einrichtung zulässig. Die Organisation liegt in den Händen der Grundschulleitung. Die Durchführung 
erfolgt durch Lehrkräfte oder Sozialpädagogen/innen. 
 
IV.2.2. Eingangsstufen 
Nach § 18 Hessisches Schulgesetz können in die Eingangsstufe Kinder, die das 5. Lebensjahr bis zum 30.6. 
vollenden, aufgenommen werden. Innerhalb von 2 Schuljahren werden sie an die Lern- und Arbeitsformen der 
Grundschule herangeführt. Die Eingangsstufe ersetzt die Jahrgangsstufe 1 und ist Bestandteil der Grundschule. 
Folgende Grundschulen sind mit Eingangsstufen ausgestattet: 
 
 Bessunger Schule  
 Goetheschule 
 
An beiden Grundschulen, eine im südlichen und eine im nördlichen Innenstadtbereich, sind Eingangsstufen mit 
derzeit insgesamt 4 Zügen (je 2) installiert. 
Die beiden Grundschulen verfügen neben den Eingangsstufen über reguläre Eingangsklassen im 1. Schuljahr am 
gemeinsamen Schulstandort. Das hat sich als organisatorisch sinnvolles und vom Bedarf notwendiges 
Schulangebot erwiesen.  
Zielsetzung bei der Einführung der Eingangsstufen war eine bessere Fördermöglichkeit für Kinder aus 
bildungsfernen Familien. Dieser bildungspolitische Ansatz hat sich bei der Vergabe der Schulplätze in der 
Eingangsstufe schon seit Jahren verwässert. Dieser Umstand wird in Abstimmung mit den zuständigen 
Dezernenten/innen des Staatlichen Schulamtes und den Schulleitungen der beiden Angebotsschulen aktuell 
inhaltlich thematisiert und die Organisation aufgrund des räumlichen  Drucks und die Exklusivität des Angebots im 
Verhältnis zur Gesamtschülerschaft der Darmstädter Grundschulen in Frage gestellt. 
 
IV.2.3. Vorklassen 
Vorklassen werden von (vom Schuleintritt zurückgestellten) Kindern besucht, die zwar schulpflichtig, aber noch 
nicht schulfähig sind. 
In der Regel werden Kinder im Alter von sechs Jahren eingeschult, das heißt: Für Kinder, die bis einschließlich 1. 
Juli geboren sind und damit bis zum 30. Juni des Jahres das sechste Lebensjahr vollenden, beginnt am 1. August 
die Schulpflicht. Die Eltern eines schulpflichtigen Kindes werden von der für den Wohnbezirk zuständigen 
Grundschule schriftlich zeitgerecht über die Schulpflicht und wichtige Termine informiert.

Schulangebot|  
 
46 
 
Jedoch sind nicht alle Kinder, die das sechste Lebensjahr vollendet haben, auch tatsächlich schulfähig. Einige 
haben aus den verschiedensten Gründen Entwicklungsverzögerungen, oftmals in mehreren Bereichen (emotional, 
sozial, kognitiv, körperlich, psychomotorisch). 
 
Deshalb wurden in Hessen 1953 Vorklassen eingerichtet: In einem vorgeschalteten Schuljahr wird den Kindern 
individuelle Hilfe angeboten: Die Kinder werden in den Vorklassen auf den Schulalltag und den Besuch der 
1.Regelklasse vorbereitet, noch ohne Lerninhalte der Primarstufe vorwegzunehmen. Die Lernsituation der Vorklasse 
greift die Erlebniswelt des Kindes auf. Das heißt, die Kinder lernen spielerisch und ohne Leistungsdruck. Dabei wird 
individuell auf den Entwicklungsstand der Kinder eingegangen, um die Lern- und Aufnahmefähigkeit der Kinder 
gezielt weiterzuentwickeln. Die Aufgaben und Arbeiten in einer Vorklasse orientieren sich am Rahmenplan für 
Vorklassen in Hessen sowie dem Hessischen Bildungs- und Erziehungsplan. 
 
Rechtlich definiert sind die Vorklassen durch §18 des Hessischen Schulgesetzes (HSchG): 
„In Vorklassen und Eingangsstufen wird in besonderem Maße dem unterschiedlichen körperlichen, geistigen und 
seelischen Entwicklungsstand der Kinder Rechnung getragen. Durch die Verbindung von sozialpädagogischen und 
unterrichtlichen Lern- und Arbeitsformen wird der Übergang in die Grundschule erleichtert.“ (§ 18 HSchG, Abs. 1) 
 
In Vorklassen können Kinder nach § 18 Hessisches Schulgesetz aufgenommen werden, die schulpflichtig, jedoch 
körperlich, seelisch oder geistig noch nicht so weit entwickelt sind, um dem Unterricht in der ersten Klasse der 
regulären Grundschule folgen zu können und daher nach § 58 HSchG zurückgestellt sind. 
Im Schulträgerbereich der Wissenschaftsstadt Darmstadt waren im Schuljahr 2018/2019 insgesamt 5 Vorklassen 
räumlich und organisatorisch eingerichtet und an folgenden Grundschulen installiert: 
 
Schulen mit Vorklassen mit Anzahl der SuS 
 
 
Die Vorklasse in der Friedrich-Ebert-Schule kam im Schuljahr 2018/2019 aufgrund mangelnder Nachfrage nicht 
zustande, steht aber perspektivisch weiterhin zur Verfügung. Zudem gab es im Schuljahr 2018/2019 an der 
Herderschule (Förderschule) zwei Vorklassen mit insgesamt 15 Schülerinnen und Schülern.15 
 
                                                
 
15 In jeder Vorklasse werden grundsätzlich bis zu 8 Kinder unterrichtet. Alle aufgenommenen Kinder sind sprachauffällig 
und/oder hörbeeinträchtigt und meistens in verschied enen anderen Bereichen noch nicht altersgemäß entwickelt. Sie weise n 
Entwicklungsrückstände auf in emotionaler Entwicklung (Selbstständigkeit und Selbstbewusstsein); sozialer Entwicklung (Grup-
penfähigkeit und Regelbewusstsein); Entwicklung der altersgemäßen Motivation (Anstrengungs- und Leistungsbereitschaft); kogni-
tiver Entwicklung (Sprach- und Aufgabenverständnis); körperlicher Entwicklung (Belastbarkeit, Sinnestüchtigkeit); psychomotori-
scher Entwicklung (Grob- und Feinmotorik, Raum- und Körperwahrnehmung). 
Der Unterricht in der Vorklasse orientiert sich an der Lernausgangslage der Kinder und den individuellen Förderplänen (s. För der-
konzept). Die Grundlage bildet der Bildungs - und Erziehungsplan 0 bis 10 mit besonderem Schwerpunkt der sprachlichen Ent-
wicklung. Die Ausbildung der im BEP aufgeführten Kompetenzen bestimmen Unterrichtsinhalte und das methodische Vorgehen. 
Dabei kommt der Ausbildung der phonetisch -phonologische Bewusstheit als Vorläufer der Lesekompetenz eine besondere Rolle 
zu. Der entscheidende Sprung von inhaltlichem Verständnis und Lautabfolge muss spielerisch vorbereitet werden. 
 
Anzahl SuS in VG 2011/ 
2012 
2012/ 
2013 
2013/ 
2014 
2014/ 
2015 
2015/ 
2016 
2016/ 
2017 
2017/ 
2018 
2018/ 
2019 
Astrid-Lindgren-Schule 13 11 10 13 11 13 13 16 
Elly-Heuss-Knapp-Schule 13 11 12           
Friedrich-Ebert-Schule 15 16 10 12 12 10 14   
Ludwig-Schwamb-Schule   12 12 15 12 10 11 10 
Mornewegschule       14 10 11 15 12 
Schillerschule 15 14 12 12 10 11 12 12 
Wilhelm-Hauff-Schule 26 10 11 11 10 11 13 13 
Gesamtergebnis 82 74 67 77 65 66 78 63

Schulangebot |  
 
47 
 
Durch die Festschreibung der Mindestgröße (10 Schüler) von Vorklassen an Grundschulen, deren Einhaltung 
zunehmend strikt gehandhabt wird, kann es künftig in einzelnen Schuljahren zu einer Reduzierung oder 
Erweiterung der Anzahl der Vorklassen in Absprache mit dem zuständigen Staatlichen Schulamt kommen. Vorerst 
bleiben alle Vorklassenstandorte räumlich und organisatorisch aber erhalten, um flexibel handeln zu können und 
lange Anfahrtswege der Schüler/innen zu vermeiden. 
 
IV.2.4. Flexibler Schulanfang 
Der Flexible Schulanfang (§ 20 HSchG) ermöglicht Grundschulen, in den Jahrgangsstufen 1 und 2 organisatorisch 
und curricular, den durch Stundentafel und Lehrplan gesetzten Rahmen zu verknüpfen. Einzige Darmstädter 
Grundschule mit dieser Organisationsform ist aktuell die  
 
 Erich Kästner Schule 
 
Im Schulträgerbereich der Stadt Darmstadt wurde der Flexible Schulanfang an der Erich Kästner-Schule 
(Grundschule) im Stadtteil Kranichstein mit dem Schuljahr 2007/2008 eingeführt. Weitere Grundschulen haben 
sich bisher nicht für diese Organisationsform entschieden. Ziel des Schulträgers ist jedoch, einen flexiblen 
Schulanfang perspektivisch möglichst in allen Stadtteilen anzubieten. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hofft, dass 
sich weitere Grundschulen für die mit Änderung des Hessischen Schulgesetzes 2005 geschaffene 
Organisationsmöglichkeit entscheiden und unterstützt diese bei der Entwicklung. Für die neu geplanten 
Grundschulen wird diese Organisationsform ebenfalls angestrebt.

Inklusive Bildung|  
 
48 
 
IV.3. Inklusive Bildung 
 
IV.3.1. Inklusive Beschulung Grundschulen 
Deutschland hat der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung im März 2009 zugestimmt 
und damit einen tief greifenden Wandel im Bildungssystem eingeleitet. Die UN-Konvention verpflichtet Bund und 
Länder, jeglichen Diskriminierungen entgegenzuwirken und stellt somit ein grundsätzliches Recht auf eine 
gemeinsame inklusive Beschulung sicher.  
Die inklusive Beschulung von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Förderbedarf an allgemeinbildenden Schulen 
rückte sonach auch in der Stadt Darmstadt in den zurückliegenden Jahren verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit, 
Politik und Verwaltung.   
Die Umwandlung in ein inklusives Schulsystem wird von der Stadt Darmstadt offensiv verfolgt und spiegelt sich im 
Rahmen der Schulträgeraufgaben in einem Paradigmenwechsel hinsichtlich der  Anforderungen für einen inklusiven 
Schulbau mit entsprechenden Raum- und Flächenkonzepten wider. Insbesondere für Schulneubauten, aber auch 
bei Sanierungen und Schulerweiterungen, wurden die Kriterien für Flächenanforderungen und Raumressourcen  für 
einen inklusiven Unterricht überarbeitet, welche in den Schulbauleitlinien der Stadt Darmstadt verankert sind.  
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt, als kommunaler Schulträger zuständig für die äußere Schulverwaltung, begreift 
die Verwirklichung eines inklusiven Bildungswesens als zentrale Herausforderung und Aufgabe, die in folgenden 
Schritten angegangen wurden. 
 Räumliche und pädagogische Zusammenführung der Grundstufe der Mühltalschule, Förderschwerpunkt 
Lernen, und der Ludwig-Schwamb-Schule zu einem gemeinsamen inklusiven Schulstandort 
 Fertigstellung SJ 2017 
 Entwicklung einer inklusiven Schulkultur im baulichen Bereich bei den beiden neuen Schulbauprojekten 
Lincoln-Schule, Fertigstellung SJ 2021/22  
Heinrich-Hoffmann-Schule, Wettbewerbsentscheid 06/2019 
Barrierefreiheit nach dem 3-Sinne-Prinzip aller Funktionsbereiche, Vorsehen von Therapieräumen, Sanitärbereiche 
mit erhöhtem Pflegeraumbedarf 
 
 Bauliche Ertüchtigung einer inklusiven Schulkultur bei allen aktuellen und geplanten Schulbausanierungen 
und Erweiterungen: 
 Erich-Kästner Schule - in Planung 
 Schillerhaus II, Pankratiusstraße - Fertigstellung SJ 2019/2020 
 Wilhelm-Hauff-Schule -  in Planung 
  
Die Annahme einiger Bildungsexperten, dass mit Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention in der 
Konsequenz der Bedarf an Förderschulen sinkt, hat sich in der Stadt Darmstadt nicht bestätigt. Auch wenn 90% 
der öffentlichen Grundschulen in Darmstadt inklusiv arbeiten,  besuchen nach wie vor zwei Drittel der 
Schüler*innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf die Förderschulen mit den spezifischen 
Förderschwerpunkten, rund ein Drittel werden in den allgemeinen  Grundschule inklusiv beschult.  „Emotionale und 
soziale Entwicklung“ ist der mit Abstand am häufigsten inklusiv beschulte Förderschwerpunkt an Grundschulen, 
dicht gefolgt vom Förderschwerpunkt „Lernen“.16 Sowohl an der Ernst-Elias-Niebergall-Schule als auch an der 
Mühltalschule sind rückläufige Schülerzahlen zu verzeichnen. Hier zeichnet sich klar der Trend ab, dass Eltern von 
Kindern mit diesen Förderschwerpunkten vermehrt die inklusive Beschulung an allgemeinen Schulen wählen. 
Gleichzeitig ist festzustellen, dass  die Schülerzahlen an der Christoph-Graupner-Schule, Förderschwerpunkt 
„Geistige Entwicklung“ spürbar angestiegen ist. Dieser Anstieg wird im vorliegenden Schulentwicklungsplan durch 
eine Maßnahme beantwortet, ist aber unbedingt weiter zu beobachten und erfordert ggf. weitere Maßnahmen zur 
Errichtung einer Dependance oder weiteren Schule mit dem Förderschwerpunkt „Geistige Entwicklung“.  
 
                                                
 
16  Quelle: 1. Bildungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt 2018

|  
 
49 
 
IV.3.2. Beratungs- und Förderzentren 
Einen wichtigen Baustein in der inklusiven Bildungslandschaft der Wissenschaftsstadt Darmstadt stellen die beiden 
regionalen Beratungs- und Förderzentren Nord an der Ernst-Elias-Niebergall-Schule und Süd an der Herderschule 
dar. In ihrer regionalen Zuständigkeit sind beide Zentren für die präventive Arbeit an den Grundschulen 
(vorbeugende Maßnahmen) und für die Beratung zur inklusiven Beschulung zuständig und stehen Eltern und 
Schulen  im Rahmen einer Schullaufbahnberatung  zur Verfügung. Hierbei stehen die Förderschwerpunkte 
emotional-soziale Entwicklung, Lernen und Sprache im Vordergrund. 
Das überregionale sonderpädagogische Beratungszentrum an der Christoph-Graupner-Schule ergänzt das 
bestehende Angebot um die Förderschwerpunkte körperlich motorische und geistige Entwicklung. 17 
 
IV.3.3. Inklusive Schulbündnisse 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt wurde zum Schuljahr 2016/2017 vom Hess. Kultusministerium als 
eine von fünf Modellregionen zur Einführung regionaler „Inklusiver Schulbündnisse (iSB)“ ausgewählt. Ein 
„inklusives Schulbündnis“ ist nach § 52 HSchG eine Kooperation verschiedener allgemeiner Schulen (Grund- und 
weiterführende Schulen), der Förderschulen sowie regionaler Beratungs- und Förderzentren. 
Ziel der regionalen Netzwerke ist, verlässliche Vereinbarungen zu treffen, wie Schüler*innen mit 
sonderpädagogischem Förderbedarf von der ersten Klasse bis zum Erreichen des Schulabschlusses bestmöglich 
beschult werden können, sei es im inklusiven System oder an Förderschulen. Den betroffenen Schülerinnen und 
Schülern soll, sofern dies von den Eltern gewünscht wird, eine durchgängige inklusive Schulbiographie ermöglicht 
werden. Übergänge im Bildungsweg werden durch verbindliche Absprachen zwischen abgebenden und 
aufnehmenden Schulen geregelt, sodass jede Schülerin und Schüler mit Förderbedarf während seiner 
Schullaufbahn individuelle Beschulung, Begleitung und Unterstützung auf dem Weg zu einer möglichst 
selbstständigen Teilhabe an der Gesellschaft erfährt. Da Inklusion nicht mit dem Schulabschluss endet, wird auch 
der Übergang in die Berufs- und Ausbildungswelt durch die inklusiven Schulbündnisse begleitet. 18 
 
Analog zu den beiden bestehenden regionalen Beratungs- und Förderzentren Nord an der Ernst-Elias-Niebergall-
Schule und Süd an der Herderschule haben sich in Darmstadt zwei inklusive Schulbündnisse Nord und Süd 
gebildet, um dem gesetzlichen Auftrag zu erfüllen. Die inklusiven Schulbündnisse tagen mindestens einmal jährlich 
im Rahmen von Bündniskonferenzen und treffen verbindliche Festlegungen. Durch eine flexible 
Ressourcenverteilung der sonderpädagogischen Lehrerstellen aus einem gemeinsamen Stellenpool auf die inklusive 
Beschulung an allgemeinbildenden Sculen einerseits und auf das Förderschulsystem andererseits wird die 
Wahlfreiheit von Eltern mit Kindern mit umfassenden Beeinträchtigungen gestärkt und eine bestmögliche 
Gestaltung des individuellen Bildungsweges zum Wohl des Kindes gewährleistet. Die Konferenzen des inklusiven 
Schulbündnisses legen anhand der Elternwahl und unter Berücksichtigung einer ausgeglichenen Ausstattung fest, 
welche Lehrerstellen in den inklusiven Unterricht und welche in das Förderschulsystem fließen. 
Entsprechend den Förderschwerpunkten nach § 50 HSchG treffen die inklusiven Schulbündnisse unter der Leitung 
der Schulaufsichtsbehörde im Einvernehmen mit dem Schulträger die Entscheidungen über die Standorte für den 
inklusiven Unterricht für die Schüler*innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf. Kriterien für eine Standortwahl 
sind, abhängig von den jeweiligen Förderschwerpunkten, beispielsweise die barrierefreie Zugänglichkeit aller 
Funktionsbereiche, Differenzierungs- und Therapieräume, spezifische Klassenraum- und Schulausstattung und 
Sanitärbereiche mit erhöhtem Pflegeraumbedarf. Die zuständigen Grundschulen werden im Rahmen der beim 
Schulträger vorhandenen Mittel räumlich und sächlich ausgestattet und in Zusammenarbeit mit dem 
Immobilienmanagement Darmstadt im Bereich Barrierefreiheit baulich ertüchtigt.  
 
 
 
                                                
 
17  Quelle: 1. Bildungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt 2018  
18  Quelle: Hess. Kultusministerium

|  
 
50 
 
Schulen in inklusiven Schulbündnissen in Darmstadt 
 
Schulbündnis Nord 
 
 
Schulbündnis Süd 
 
Grundschulen Astrid-Lindgren-Schule 
  Christian Morgenstern-Schule 
  Elly-Heuss-Knapp-Schule 
  Erich Kästner-Schule 
  Georg-August-Zinn-Schule 
  Goetheschule 
  Heinrich-Hoffmann-Schule 
  Schillerschule 
  Wilhelm-Busch-Schule 
Sekundarstufe I Bernhard-Adelung-Schule 
 Erich Kästner-Schule 
 Stadtteilschule Arheilgen 
Gymnasien Justus-Liebig-Schule 
 Eleonorenschule 
 Ludwig-Georgs-Gymnasium 
Förderschulen Beratungs- und Förderzentrum Nord Ernst-Elias-Niebergall-Schule 
 Überregionales Beratungszentrum: Christoph-Graupner-Schule 
Grundschulen Andersenschule 
  Bessunger Schule 
  Frankensteinschule 
  Friedrich-Ebert-Schule 
  Heinrich-Heine-Schule 
  Käthe-Kollwitz-Schule 
  Ludwig-Schwamb-Schule 
  Mornewegschule 
  Wilhelm-Hauff-Schule 
Sekundarstufe I Gutenbergschule 
 Mornewegschule 
 Wilhelm-Leuschner-Schule 
Gymnasien Georg-Büchner-Schule 
 Lichtenbergschule 
 Viktoriaschule 
Förderschulen Beratungs- und Förderzentrum Süd Herderschule mit Mühltalschule 
 Überregionales Beratungszentrum: Christoph-Graupner-Schule

Ganztag – Schulkindbetreuung und Pakt für den Nachmittag |  
 
51 
 
IV.4. Ganztag – Schulkindbetreuung und Pakt für den 
Nachmittag 
 
IV.4.1. Grundsätzliches 
Im Gegensatz zu den vorschulischen Betreuungsbereichen besteht ab dem Zeitpunkt der Einschulung kein 
individueller Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz. Zwar ist die Kommune zur Vorhaltung eines 
bedarfsgerechten Betreuungsangebotes und zu entsprechenden Planungsverfahren auch im Schulkindbereich 
verpflichtet (vgl. § 24 (4) SGB VIII), es besteht jedoch ausdrücklich kein subjektives Recht zu Gunsten der 
Grundschulkinder. Somit handelt es sich bei der Schulkindbetreuung um eine freiwillige Leistung. Trotzdem ist 
diese Leistung für die Wissenschaftsstadt Darmstadt von hoher Priorität. 
Zur Bewältigung der kommunalen Aufgabe der Betreuung von Grundschulkindern stellt die Wissenschaftsstadt 
Darmstadt zwei Bausteine zur Verfügung: Zum einen die Hortbetreuung in der Verantwortlichkeit des Jugendamtes 
(Rechtlicher Rahmen: Sozialgesetzbuch VIII, Kinderförderungsgesetz (KiföG), Hessisches Kinder- und 
Jugendhilfegesetzbuch (HKJGB)) und die Schulkindbetreuung bzw. den Pakt für den Nachmittag in der 
Verantwortlichkeit des Schulamtes (Rechtlicher Rahmen: Hessisches Schulgesetz, Ganztagsrichtlinie des Landes 
Hessen). Die Begriffe „Hort“ und „Schulkindbetreuung“ werden im Allgemeinen – trotz der verschiedenen 
Rechtsgrundlagen – häufig synonym verwendet. 
Zum Stichtag 31.12.2018 standen in Darmstadt insgesamt 3.582 Betreuungsplätze für circa 5.400 
Grundschulkinder zur Verfügung. Von diesen wurden 1.214 Plätze in Horten und 2.368 Betreuungsplätze an 
Schulen bereitgestellt. Seit 2011 wurden die Betreuungsplätze an Schulen (Schulkindbetreuung und Pakt für den 
Nachmittag) um über 1.000 Plätze ausgebaut.  
Betrachtet man die beiden Systeme Schulkindbetreuung/Pakt für den Nachmittag und Hort gemeinsam, so waren 
im Schuljahr 2018/2019, die Gesamtstadt betrachtet, rund zwei Drittel der Grundschulkinder mit einem 
Betreuungsplatz versorgt. Zum Schuljahr 2019/2020 werden weitere drei Grundschulen dem Pakt für den 
Nachmittag beitreten. Es ist absehbar, dass die Anzahl der Betreuungsplätze Schulkindbetreuung/Pakt für den 
Nachmittag auf über 2.500 ansteigen wird. 
Bei Schulkindbetreuung und Pakt für den Nachmittag haben die Jugenhilfeträger beim Jugendamt der 
Wissenschaftstadt Darmstadt die Möglichkeit im Rahmen der „intensiven Schulkindbetreuung“ zusätzliche 
Ressourcen für das jeweilige Betreuungssystem zu beantragen. 
 
IV.4.2. Ganztagsrichtlinie und § 15 Hessisches Schulgesetz 
Während die Schulkindbetreuung überwiegend kommunal und von der Elternschaft finanziert wird19, finanziert das 
Land Hessen die Angebote im Ganztag mit (Profile 1, 2, 3 und Pakt für den Nachmittag). Die rechtlichen 
Grundlagen für Schulen mit Ganztagsangeboten bilden das Hessische Schulgesetz (§ 15 Betreuungsangebote und 
ganztägige Angebote der Schulen), sowie die Richtlinie für ganztägig arbeitende Schulen in Hessen20 mit der Anlage 
„Qualitätsrahmen für die Profile ganztägig arbeitender Schulen“. 
Der § 15 des Hessischen Schulgesetzes sieht folgende Formen der Betreuung und der ganztägigen Angebote vor: 
 1. Betreuungsangebote der Schulträger 
 2. Schulen mit Ganztagsangeboten 
 3. Ganztagsschulen 
 
                                                
 
19 Je „Betreuende Grundschule“ erhält die Wissenschaftsstadt Darmstadt je Schuljahr vom Land Hessen einen Zuschuss in Höhe 
von 5.112,00 €. Die anfallenden Kosten übersteigen diesen Betrag um ein Vielfaches und werden kommunal aufgwendet. 
20 http://www.hessen.ganztaegig-lernen.de/sites/default/files/GTS-Richtlinie%20g%C3%BCltig%20ab%2001-06-2018_0.pdf; 
zuletzt abgerufen am 17.10.2019.

Ganztag – Schulkindbetreuung und Pakt für den Nachmittag|  
 
52 
 
IV.4.3. Schulkindbetreuung 
Zu Ziffer 1 des § 15 HSchG hat sich in Darmstadt der Begriff der „Schulkindbetreuung“ (SKB) etabliert. An allen 
Grundschulen in Trägerschaft der Wissenschaftsstadt Darmstadt wird (mindestens) eine Schulkindbetreuung 
vorgehalten. Die Aufgabe der Schulkindbetreuung wird in der Regel durch einen freien Träger der Jugendhilfe 
wahrgenommen. Grundlage hierfür ist ein Leistungsvertrag zwischen der Wissenschaftsstadt Darmstadt in der 
Eigenschaft als Schulträger und dem jeweiligen freien Träger der Jugendhilfe. 
Eltern können in Darmstadt hier – wie auch im Pakt für den Nachmittag – zwischen zwei zeitlichen Modulen wählen, 
einem kürzeren bis 14:30 Uhr (Modul 1) und einem längeren bis 17:00 Uhr (Modul 2), auf Wunsch auch mit 
Ferienbetreuung. Beide Module sind mit einem Kostenbeitrag seitens der Eltern behaftet. 
 
IV.4.4. Ganztagsprofile des Landes Hessen und Pakt für den Nachmittag 
Für „ganztägig arbeitende“ Schulen gab es bis zum Schuljahr 2015/2016 zwei mögliche Organisationsformen: 
- Schulen mit Ganztagsangeboten (Profil 1 oder Profil 2) 
- Ganztagsschulen (Profil 3) 
Schulen mit einem dem Profil 1 entsprechenden Ganztagsangebot bieten an mindestens drei Wochentagen von 
7:30 Uhr bis 14:30 Uhr Hausaufgabenbetreuung, Fördermaßnahmen sowie erweiterte Angebote im Wahl- und 
Freizeitbereich an. Die Teilnahme an diesen Angeboten ist für die Schülerinnen und Schüler freiwillig. Nach 
erfolgter Anmeldung durch die Eltern besteht allerdings die Pflicht zur Teilnahme. Das Angebot kann auf bestimmte 
Jahrgänge begrenzt sein. Das konkrete pädagogische Konzept entwickelt die Schule selbst. Es ist im 
Schulprogramm zu verankern, das von der Schulaufsichtsbehörde genehmigt wird. 
 
Folgende Grundschulen in Trägerschaft der Wissenschaftsstadt Darmstadt nehmen am Profil 1 des 
Ganztagsprogrammes des Landes Hessen teil: 
- Andersenschule 
- Astrid-Lindgren-Schule 
- Friedrich-Ebert-Schule 
- Georg-August-Zinn-Schule 
- Heinrich-Heine-Schule 
- Käthe-Kollwitz-Schule 
 
Die Schulkindbetreuung und die Bereitstellung von Ganztagsangeboten an der jeweiligen Schule werden, aufgrund 
der besseren Verzahnung und möglichen Synergieeffekten, von einem freien Träger der Jugendhilfe gewährleistet. 
Flankierend zu diesem Angebot gibt der Schulträger im Rahmen des kommunalen Programms „Familienfreundliche 
Schule“ Mittel an den Jugendhilfeträger, um die Mittagessenssituation pädagogisch begleiten zu lassen. 
 
Schulen mit einem dem Profil 2 entsprechenden Ganztagsangebot bieten an allen fünf Schultagen pro Woche 
freiwillige Zusatzangebote von 7:30 Uhr bis 16:00 oder 17:00 Uhr. Unter anderem werden Förderkurse, 
Wahlangebote sowie den Unterricht ergänzende und erweiternde Arbeitsgemeinschaften und Projekte, die 
Betreuung von Hausaufgaben und Stillarbeit sowie die Teilnahme an offenen Sport- und Spielgruppen 
gewährleistet. Stundenzeiten und der Wechsel von Bildungs- und Freizeitangeboten können schulintern geregelt 
werden (siehe oben). Für angemeldete Schülerinnen und Schüler besteht eine Teilnahmepflicht. Am Profil 2 des 
Ganztagesprogramms des Landes Hessen nehmen keine Grundschulen in Trägerschaft der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt teil. 
 
Schulen mit einem dem Profil 3 entsprechenden Ganztagsangebot werden als Ganztagsschulen bezeichnet. Diese 
bieten an fünf Tagen pro Woche in der Zeit von 7:30 Uhr bis 16:00 oder 17:00 Uhr Betreuung, Unterricht sowie 
verpflichtende Ganztagsangebote für alle ihre Schülerinnen und Schüler oder für einen definierten Teil ihrer 
Schülerschaft an. Die Teilnahme an den zusätzlichen Angeboten ist für die Schülerinnen und Schüler ganz oder 
teilweise verpflichtend. Sobald Eltern ihre Kinder zu freiwilligen Angeboten angemeldet haben, besteht auch für 
diese Kurse und Projekte Anwesenheitspflicht. Zu den Angeboten zählen Förderkurse, Wahlangebote sowie den 
Unterricht ergänzende und erweiternde Arbeitsgemeinschaften, die Betreuung von Hausaufgaben und Stillarbeit

Ganztag – Schulkindbetreuung und Pakt für den Nachmittag |  
 
53 
 
sowie die Teilnahme an offenen Sport- und Spielgruppen. Am Profil 3 des Ganztagesprogramms des Landes Hessen 
nehmen keine Grundschulen in Trägerschaft der Wissenschaftsstadt Darmstadt teil. 
 
Seit dem Schuljahr 2015/2016 gibt es als weitere zusätzliche Organisationsform der ganztägig arbeitenden 
Schulen den „Pakt für den Nachmittag“ (PfdN). Im genannten Schuljahr war die Wissenschaftsstadt Darmstadt 
eine von sechs Pilot-SchulträgerInnen. Im „Pakt für den Nachmittag“ übernehmen das Land Hessen und die 
Schulträger erstmals gemeinsam Verantwortung für ein integriertes und passgenaues Bildungs- und 
Betreuungsangebot. Alle Grundschulen und Grundstufen von Förderschulen, die dies wünschen, sollen in den „Pakt 
für den Nachmittag“ aufgenommen werden. Im Schuljahr 2019/2020 beteiligen sich bereits 26 der 33 Schulträger 
in Hessen mit insgesamt 253 Schulen (+45 im Vergleich zum Vorjahr) an der Umsetzung des PfdN. 
Das Ziel der Vereinbarung zwischen dem Land Hessen und den jeweiligen Schulträgern ist, noch stärker zu mehr 
Bildungsgerechtigkeit und einer besseren individuellen Förderung für die Schülerinnen und Schüler sowie zur 
Vereinbarkeit von Beruf und Familie für die Eltern beizutragen. 
Teilnehmende Grundschulen und Grundstufen von Förderschulen verfügen an fünf Tagen in der Woche von 7:30 Uhr 
bis 17:00 Uhr und erstmals auch in den Schulferien über ein verlässliches und freiwilliges Bildungs- und 
Betreuungsangebot. Je nach Bedarf und orientiert an den vor Ort vorhandenen Strukturen und dem gemeinsam 
entwickelten Konzept, wird im „Pakt für den Nachmittag“ ein für die jeweilige Kommune passendes Angebot 
etabliert, das Ganztag und Betreuung stärker verzahnt. Eltern können in Darmstadt zwischen zwei zeitlichen 
Modulen wählen, einem kürzeren bis 14:30 Uhr (Modul 1) und einem längeren bis 17:00 Uhr (Modul 2), auf 
Wunsch auch mit Ferienbetreuung. Das Modul 1 ist für die Eltern in Darmstadt kostenfrei. Hinsichtlich des Moduls 
2 wird bei den Eltern ein Kostenbeitrag erhoben. 
Grundsätzlich ist der „Pakt für den Nachmittag“ ein freiwilliges Angebot, nach Anmeldung des Kindes dann aber 
verbindlich. Für die Bildungs- und Betreuungsangebote von Schulen im „Pakt für den Nachmittag“ gilt – ebenso wie 
für die Schulen im Profil 1, 2 und 3 des Ganztagsprogramms – der in der Richtlinie für ganztägig arbeitende 
Schulen verankerte Qualitätsrahmen für die Profile ganztägig arbeitender Schulen. Schulen im Pakt für den 
Nachmittag arbeiten nach den Qualitätskriterien des Profils 2. 
 
Folgende Grundschulen bzw. Grundstufen von Förderschulen in Trägerschaft der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
nehmen am Pakt für den Nachmittag teil: 
- Christian-Morgenstern-Schule (seit 2019/2020) 
- Erich Kästner-Schule  (seit 2015/2016) 
- Ernst-Elias-Niebergall-Schule (seit 2016/2017) 
- Goetheschule    (seit 2019/2020) 
- Heinrich-Hoffmann-Schule (seit 2016/2017) 
- Ludwig-Schwamb-Schule  (seit 2015/2016) 
- Mühltalschule   (seit 2015/2016) 
- Schillerschule   (seit 2019/2020) 
- Wilhelm-Hauff-Schule  (seit 2017/2018) 
 
Folgende Grundschulen haben zwar eine Schulkindbetreuung, die sich zeitlich – wie bereits erwähnt – mit den 
genannten Modulen bis 17 Uhr erstreckt, arbeiten aber noch nicht ganztägig im Sinne des Landesprogramms: 
- Bessunger Schule 
- Elly-Heuss-Knapp-Schule 
- Frankensteinschule 
- Mornewegschule 
- Wilhelm-Busch-Schule

Ganztag – Schulkindbetreuung und Pakt für den Nachmittag|  
 
54 
 
IV.4.5. Ausblick 
Grundsätzlich ist die Schulträgerin Wissenschaftsstadt Darmstadt mit allen Grundschulen, die dem Pakt für den 
Nachmittag noch nicht beigetreten sind, weiter im Gespräch. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt will jede Schule, 
die den Paktbeitritt wünscht, dahingehend unterstützen. 
Der aktuelle Koalitionsvertrag der Regierungsparteien im Land Hessen sieht die Weiterentwicklung des „Pakts für 
den Nachmittag" zum „Pakt für den Ganztag" vor, der die bestehenden Angebote weiter ausbauen und die 
Gebührenfreiheit bis mindestens 14.30 Uhr landesweit sicherstellen soll. Die Gebührenfreiheit bis 14:30 Uhr hat 
die Wissenschaftsstadt Darmstadt von Beginn an, bereits seit dem Schuljahr 2015/2016, in ihren 
Berechnungsgrundlagen zum Pakt für den Nachmittag verankert. 
In naher Zukunft können Schulen in ganz Hessen eine sogenannte Teilbindung im Rahmen des Pakts anbieten. 
Teilbindung bedeutet, dass eine Lehrkraft alle Schülerinnen und Schüler ihrer Klasse bis 14.30 Uhr begleitet. 
Unterricht und Angebote bis 14.30 Uhr wechseln sich miteinander ab. Damit können Schulen zukünftig zwei 
Angebote in den Pakt-Schulen anbieten: Freiwillige (aber nach Anmeldung verbindliche – wie bisher) und 
gebundene (neu). Sieben Pilotschulen bieten das neue Modell im Schuljahr 2019/20 bereits an. 
Künftig werden voraussichtlich die Ganztags-Profile 1 und 2 seitens der Grundschulen bzw. Grundstufen der 
Förderschulen nicht mehr bzw. nur bedingt anwählbar sein. Der Pakt für den Nachmittag bzw. Pakt für den 
Ganztag und die Ganztagsschule (Profil 3) werden den Grundschulen bzw. Grundstufen der Förderschulen weiter 
als mögliche Organisationsformen zur Verfügung stehen.

|  
 
55

|  
 
56 
 
 
V. SCHULENTWICKLUNG

Karte: Förderschulen in Darmstadt |  
 
57 
 
 
V.1. Karte: Förderschulen in Darmstadt

Karte: Grundschulen mit Schulbezirken|  
 
58 
 
V.2. Karte: Grundschulen mit Schulbezirken

Übersicht: Bestand und Entwicklung der Grund- und Förderschulen |  
 
59 
 
Grundschulen
Dienststellen-
nummer
Zügikeit
Wachstum
Flex
Vorklasse
Eingangsstufe
Ganztag Profil 1
Schulkind- 
betreuung
Pakt für den 
Nachmittag
Ganztag Profil 3
Prozent
in Betreuung
Familien- 
freundliche 
Schulen
Schulmerkmale Betreuung
Schulen Nord
Georg-August-Zinn-Schule 3506 3 stabil X X 45,5% X
Wilhelm-Busch-Schule 3223 3 sinkend X 34,9%
Astrid-Lindgren-Schule 3205 4 steigend X X X 40,4% X
Stadtteil Grundschule
NEU 2-3 Planung
Erich-Kästner-Schule 3210 5-6 stabil X X 29,3%
Schulen West
Käthe-Kollwitz-Schule 3217 3 stabil X X 34,1% X
Friedrich-Ebert-Schule 3212 3 stabil X X 46,4% X
Schulen Mitte
Christian-Morgenstern-Schule 3202 3 stabil X X (X) 2019/20 32,5%
Schillerschule 3221 4 stabil X X X (X) 2019/20 38,3%
Goetheschule 3213 3 steigend X X (X) 2019/20 37,2%
Kyritzschule 2 Planung
Pallaswiesenviertel
NEU 2 Planung
Heinrich-Hoffmann-Schule 3216 2 steigend X 74,5%
Elly-Heuss-Knapp-Schule 3209 3-4 steigend X 48,3%
Morneweg Schule 4207 4 steigend X X 38,1%
Heinrich-Heine-Schule 3215 2 steigend X X 43,7% X
Bessunger Schule 3204 4 steigend X X 43,7%
Albert Schweizer Schule NEU 2-3 Planung X
Schulen Süd
Lincolnschule NEU 4 Neubau X
Lüdwigshöhschule NEU 3 Planung X
Frankensteinschule 3211 3 X 72,8%
Andersenschule 3201 2 stabil X X 65,3% X
Ludwig-Schwamb-Schule 3219 3 X X 75,3%
Wilhelm-Hauff-Schule 3224 3 steigend X X 43,5%
Förderschulen
Christoph-Graupner-Schule 4732 steigend X
Ernst-Elias-Niebergall-Schule 4623 2 stabil X
Herderschule 4624 2 stabil X
Mühltalschule 4626 1 stabil X
V.3. Übersicht: Bestand und Entwicklung der Grund- 
und Förderschulen

Übersicht: Bestand und Entwicklung der Grund- und Förderschulen|  
 
60 
 
Handlungsbedarf
Planung/ Neubau
Grundschulen Entwicklung der Schulorganisation
ohne Zustimmungserfordernis
Entwicklung der Schulorganisation
nach §  146 HScHG
Zeitleiste
Schulen Nord
Georg-August-Zinn-Schule Abbruch ehemaliger Verwaltung und Errichtung einer 
Mensa / Ganztagsbereich
Wilhelm-Busch-Schule
Astrid-Lindgren-Schule
Stadtteil Grundschule
Erich-Kästner-Schule Neubau Ganztag, Verwaltungs- und Klassengebäude.
Schulen West
Käthe-Kollwitz-Schule
Friedrich-Ebert-Schule Ausbau und räumliche Erweiterung durch Auszug Kita.
Schulen Mitte
Christian-Morgenstern-Schule
Schillerschule
Goetheschule Nutzung Kyritzschule als Dependance. 2018/2019
Ausbau Betreuung Viktoriastraße 34. 2021 ff
Kyritzschule Nutzung Kyritzschule als Dependance Goetheschule. 2018/2019
Pallaswiesenviertel
2025 ff
Heinrich-Hoffmann-Schule Neubau einer 3-zügigen Grundschule am geänderten 
Standort. 2021ff
Elly-Heuss-Knapp-Schule Erweiterung der Schule durch einen Neubau auf 
benachbartem Grundstück. In Prüfung
Morneweg Schule
2020
Heinrich-Heine-Schule Erweiterung zur 3 Zügigkeit. Anmietung 
Ganztagsräume in der Postsiedlung 2021/2022
Bessunger Schule Bauliche Ersatzlösung für Container (Betreuung)
Albert Schweizer Schule in Planung
2023/2024
Schulen Süd
Lincolnschule im Bau
2021/2022
Lüdwigshöhschule in Planung
2025/2026
Frankensteinschule
Andersenschule
Ludwig-Schwamb-Schule
Wilhelm-Hauff-Schule Sanierung und Bestandserweiterung im Rahmen KIP II
siehe Albert-
Schweizer-Schule
laufender Bauprozess
2021 ff
Bauliche und organisatorische Errichtung 
einer neuen 2-3-zügigen Grundschule mit neu 
zu schaffendem Schulbezirk.
Bauliche und organisatorische Errichtung 
einer neuen 4-zügigen Grundschule  mit 
neuem Grundschulbezirk.
Bauliche und organisatorische Errichtung 
einer 2-3-zügigen neuen Grundschule mit 
neuem Grundschulbezirk.
Organisationstrennung Grundschule von IGS. 
Antrag liegt dem HKM bereits vor.
im Bau
2025 ff
Nach Umlegung der Flugroute ist mit 
zusätzlichem Wohnungsbau im Stadtteil 
Arheilgen zu rechnen.
2022 ff
Durch die städtebauliche Entw icklung, w ird 
eine zusätzlicher Grundschulstandort in 
Innenstadtlage als Entlastung benötigt. Als 
möglicher Standort w urde die Albert-
Schw eizer Anlage geprüft, dieser kann bis zu 
3 zügig bebaut w erden. 
Durch die städtebauliche 
Konversion/Wohnungsbau, w ird langfristig 
ein zusätzlicher Grundschulstandort  im 
heutigen Industriegebiet  benötigt.
Förderschulen
Christoph-Graupner-Schule
Ernst-Elias-Niebergall-Schule
Herderschule
Mühltalschule
Sanierung und Erweiterung gemäß 
Wettbewerbsergebnis.
2022 ff
2020 ffAktuelle Prüfung; Erfordernis eines zw eiten 
Standortes in gemeinsamer Schulträgerschaft 
mit dem Landkreis.

Grundsätzliches |  
 
61 
 
VI. GRUNDSCHULEN 
VI.1. Grundsätzliches 
 
VI.1.1. Grundschulen/-stufen in städtischer Trägerschaft 
Die allgemeinbildende Schule stellt nach der Kindertageseinrichtung die zweite und – vor dem Hintergrund der 
Schulpflicht sowie der Dauer der schulischen Ausbildung – die zentrale institutionalisierte Bildungseinrichtung für 
Kinder dar. Das Land Hessen ist für die „inneren Schulangelegenheiten“ zuständig und entsendet Lehrer, 
entscheidet über Unterrichtsinhalte oder die Zulassung von Schulformen etc. Für die sogenannten äußeren 
Schulangelegenheiten fungieren hingegen die kreisfreien Kommunen und Landkreise als Schulträger und sorgen für 
Neubau, Gebäudeinstandhaltung und Ausstattung der Schulen sowie die Besetzung der Schulsekretariate und die 
Anstellung von Hausmeistern. Neben den von der Wissenschaftsstadt Darmstadt verwalteten öffentlichen Schulen 
befinden sich im Stadtgebiet diverse Schulen und Schulangebote in privater Trägerschaft. 
 
Im Stadtgebiet Darmstadt wird an 22 allgemeinbildenden Schulen Unterricht in der Primarstufe21 angeboten. 
Neben den 17 reinen Grundschulen findet an allen 4 öffentlichen Förderschulen und 1 integrierten Gesamtschulen 
mit Grundstufe Unterricht in den Klassenstufen 1-4 sowie ggf. in Eingangsstufen und Vorklassen statt. Weitere 
Grundschulen befinden sich in Planung. 
 
Die Darmstädter Grundschulen, hier in alphabetischer Reihenfolge. Ihre Besonderheiten und baulichen 
Rahmenbedingungen werden im Anschluss bei den Einzeldarstellungen der Schulen beschrieben.  
 
Andersenschule 
Astrid-Lindgren-Schule 
Bessunger Schule 
Christian-Morgenstern-Schule 
Elly-Heuss-Knapp-Schule 
Erich Kästner-Schule 
Frankensteinschule 
Friedrich-Ebert-Schule 
Georg-August-Zinn-Schule 
Goetheschule 
Heinrich-Heine-Schule 
Heinrich-Hoffmann-Schule 
Käthe-Kollwitz-Schule  
Ludwig-Schwamb-Schule 
Mornewegschule (als Grundstufe der IGS) 
Schillerschule 
Wilhelm-Busch-Schule 
Wilhelm-Hauff-Schule 
 
In der Grundschule bzw. der Primarstufe werden alle Kinder eines vom Schulträger durch Satzung gebildeten 
Grundschulbezirks gemeinsam unterrichtet, ehe sie in der Regel nach der vierten Klasse auf das mehrgliedrige 
Schulsystem mit freier Schulwahl aufgeteilt werden. Nach dem Prinzip „Kurze Beine kurze Wege“ wird Kindern eine 
                                                
 
21 Die Primarstufe umfasst die Klassenstufen von 1-4 sowie ggf. Eingangsstufen oder Vorklassen und schließt so-
wohl reine Grundschulen (die einzig diese Klassenstufen anbieten) als auch Schultypen wie beispielsweise Förder-
schulen oder Integrierte Gesamtschulen mit Grundstufe (Stufen 1-4 mit ggf. Eingangsstufe oder Vorklasse) ein.

Grundsätzliches|  
 
62 
 
wohnortnahe Grundschule bzw. Grundstufe zugewiesen. Im Rahmen von Gestattungen22 oder dem Besuch einer 
privaten Schule kann auf Antrag davon abgewichen werden. 
Der Schulträger verfolgt im Bereich der Grundschulen gemäß §§ 17 – 20 HSchG das Ziel, den Schüler/innen ein 
wohnartnahes, möglichst ausgeglichenes Bildungsangebot anzubieten. 
 
Der Hessische Bildungs- und Erziehungsplan (BEP) mit der Zielsetzung, der zentrale Beitrag zur Optimierung der 
Bildungschancen zu sein, will mit der Verknüpfung von Aktivitäten aller an Bildung beteiligter Personen und 
Institutionen, deren Wirksamkeit stärken. „Mit dem Bildungs- und Erziehungsplan soll eine Grundlage zur 
Verfügung gestellt werden, um jedes Kind in seinen individuellen Lernvoraussetzungen, seiner Persönlichkeit und 
seinem Entwicklungsstand anzunehmen, angemessen zu begleiten und zu unterstützen.“23 
Der Schulträger unterstützt diese Zielsetzung ausdrücklich und wird insbesondere die Entwicklung von Konzepten 
zur Gestaltung von gelingenden Übergängen zwischen Kindergarten und Grundschule sowie zwischen Grundschule 
und weiterführender Schule unterstützen. 
 
Durch Satzung des Schulträgers24 ist gemäß § 143. Abs. 1 Hessisches Schulgesetz (HSchG) für jede Grundschule 
ein Schulbezirk zu bilden, dessen Zuschnitt jährlich zu überprüfen und, falls erforderlich, anzupassen ist. Dies 
geschieht in enger Abstimmung mit dem Staatlichen Schulamt und den jeweiligen Grundschulen. 
 
Die aktuell gültige Schulbezirkssatzung ist am 9.2.2010 in Kraft getreten ist.  
Seit der letzten Änderung der Schulbezirkssatzung hat die Wissenschaftsstadt Darmstadt eine enorme 
städtebauliche Entwicklung vollzogen. Neben der starken Innenverdichtung im gesamten Stadtgebiet wurden 
komplett neue Stadtgebiete (Konversionsgebiete, Umwandlung von ehemaligen Gewerbeflächen zu allgemeinen 
Wohngebieten) geplant und entwickelt.  
 
Besonders betroffen sind von diesem Zuwachs folgende Schulbezirke: 
In der südlichen Innenstadt/ Bessungen: 
 Bessunger Schule 
 Mornewegschule 
 Heinrich-Heine-Schule 
 
In der zentralen Innenstadt: 
 Goetheschule 
 Schillerschule 
 Heinrich-Hoffman-Schule  
 
Die städtebauliche Verdichtung und Bildung neuer Stadtteile muss in der Konsequenz zur Schaffung neuer sowie 
einer Anpassung und Verschneidung bereits vorhandener Grundschulbezirke führen. Die Schulbezirkssatzung wird 
daher sukzessive fortgeschrieben werden, sobald die neu zu organisierenden Schulstandorte feststehen und damit 
die Basis für ein entsprechendes Einzugsgebiet bilden. 
 
 
 
 
 
 
                                                
 
22 Unter Angabe von wichtigen Gründen kann das Staatliche Schulamt in Benehmen mit dem Schulträger Kindern den Besuch einer ande ren  
Grundschule als der örtlich zuständigen gestatten. 
23 Bildung von Anfang an, Hessischer Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder von 0 bis 10 Jahren in Hessen; 
https://kultusministerium.hessen.de/sites/default/files/media/hkm/bildung_von_anfang_an_2014.pdf  zuletzt abgerufen am 26.09.2019. 
24 Aktuelle Fassung der Schulbezirkssatzung im Anhang

Grundsätzliches |  
 
63

Grundsätzliches|  
 
64 
 
VI.1.2.  Grundschulen/-stufen in privater Trägerschaft 
Neben den Grundschulen in städtischer Trägerschaft gibt es in Darmstadt ein weiteres Grundschulangebot in 
privater Trägerschaft (private Grundschulen bzw. Privatschulen mit Grundschulangebot). 
Die Gesamtzahl der Schülerinnen und Schüler dieser Schulen hat sich in den vergangenen Schuljahren wie folgt 
entwickelt:  
 
Für die privaten Grundschulen gelten keine Grundschulbezirksgrenzen. So werden diese Schulen zwar auch von 
Schülerinnen und Schülern besucht, die in Darmstadt wohnhaft sind, der größere Anteil der Schülerschaft wohnt 
allerdings nicht in Darmstadt. 
Betrachtet man exemplarisch für das Schuljahr 2018/2019 die Herkunft der Schülerinnen und Schüler 
(Regelklassen 1-4, Eingangsstufe [Waldorfschule]) so waren 44,8 % der Schülerinnen und Schüler (242 von 539 
SuS) in Darmstadt wohnhaft. 55,1 % der Schülerinnen und Schüler an privaten Grundschulen wohnten nicht in 
Darmstadt (297 von 539 SuS). Die mit Abstand meisten dieser Schülerinnen und Schüler (243 SuS), wohnten im 
Landkreis Darmstadt-Dieburg. Die Zahlen zu den Vorjahren bewegen sich ebenfalls in den genannten 
Größenordnungen. 
 
Anzahl der GrundschülerInnen in den Privatschulen 2018/19 
      
 
Darmstadt, 
Stadt 
Darmstadt-
Dieburg Bergstraße Groß-Gerau Offenbach Gesamtergebnis 
Freie Comenius-Schule 43 7 
 
4 1 55 
Freie Montessori-Schule 
Darmstadt 38 17 1 3 1 60 
Freie Waldorfschule 
Darmstadt 84 110 3 15 
 
212 
Georg-Müller-Schule, 
Christliche Grundschule 
Darmstadt 5 73 
 
10 1 89 
Sabine-Ball-Schule 36 24 2 2 
 
64 
Schulzentrum  
Marienhöhe 36 18 3 2 
 
59 
Gesamtergebnis 242 249 9 36 3 539 
 
118 130 144 126 134 136 134 135 134
506 521 552 539 544 548 548 557 557
0
100
200
300
400
500
600
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung der Schülerzahlen
SuS 1. Klassen SuS insg.
Prognose mit nachrückenden Jahrgängen  
und Wohnungsbautätigkeit 
Aktuelle 
Zahlen

Grundsätzliches |  
 
65 
 
In den einzelnen Schulen selbst, ist die Belegung nach Wohnort recht unterschiedlich. Während bei der Freien 
Comenius-Schule von 55 SuS insgesamt 43 SuS in Darmstadt wohnhaft waren, waren bei der Georg-Müller-Schule 
von 89 SuS lediglich 5 aus Darmstadt. 
Für diese Teilfortschreibung des Schulentwicklungsplanes maßgeblich ist, dass es im Schuljahr 2018/2019 
insgesamt 242 SuS gab (Klassenstufen 1-4, Eingangsstufe), die zwar in Darmstadt wohnten, aber nicht in einer 
Grundschule in städtischer Trägerschaft unterrichtet wurden. 
Weiterhin gibt es Schülerinnen und Schüler, die in Darmstadt wohnen, aber an einer Grundschule außerhalb 
Darmstadts beschult werden (2015: 49 SuS; 2016: 66 SuS; 2017: 88 SuS; 2018: 75).25 Demnach haben die beiden 
geschilderten Effekte, Besuch eines Grundschulangebotes in privater Trägerschaft in Darmstadt und 
Grundschulbesuch außerhalb Darmstadts zur Folge, dass circa 315 Darmstädter SuS im Schuljahr (circa 80 SuS je 
Regelklassenstufe) keine Grundschule in städtischer Trägerschaft besuchen. Ohne die geschilderten Effekte, wäre 
der Druck zusätzliche Grundschulstandorte zu identifizieren, noch größer. 
Die Größenordnung von 80 SuS je Regelklassenstufe ist bei den nachrückenden Jahrgängen und den daraus 
entstehenden Prognosen zu berücksichtigen. 
  
                                                
 
25 Datenreport 2018. Ziffer 7.10; https://www.darmstadt.de/fileadmin/Bilder-
Rubriken/Standort/Statistik_und_Stadtforschung/pdf/jahrbuch/07Bildung/K07-6-10.pdf; letzter Abruf 14.10.2019.

Grundsätzliches|  
 
66 
 
13 14 14 13 14 14 14 14 14
58 59 58 55 55 56 56 57 57
0
10
20
30
40
50
60
70
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung der Schülerzahlen
SuS 1. Klassen SuS insg.
2
4 4 4 4 4 4 4 4
2
4 4 4 4 4 4 4 4
0
1
2
3
4
5
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl der Klassen
Klassen mit NDHS Klassen ohne NDHS
21,1
21,9 22,0 21,8 21,5 21,8 22,0 22,1 22,2
15
17
19
21
23
25
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl SuS pro Klasse
mit NDHS
Freie Comenius-Schule 
 
  
Prognose mit nachrückenden  
Jahrgängen und Wohnungsbautätigkeit 
Aktuelle 
Zahlen 
 
GFLEX =  Gruppe des Flexiblen Schulanfangs 
VG=  Vorklasse an Grundschulen 
Siehe Kapitel: Schulangebot 
E= Eingangsstufe 
NDHS= Nichtdeutscher Herkunftssprache 
[Methodik siehe Seite 36 ]

Grundsätzliches |  
 
67 
 
3 3
2
4 4 4 4 4 4
3 3
2
4 4 4 4 4 4
0
1
2
3
4
5
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl der Klassen
Klassen mit NDHS Klassen ohne NDHS
21,1
21,9 22,0 21,8 21,5 21,8 22,0 22,1 22,2
15
17
19
21
23
25
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl SuS pro Klasse
mit NDHS
Freie Montessori Schule 
 
 
 
 
  
12
16 14
18 15 16 15 16 15
50 51
57 60
64 65 68 65 65
0
10
20
30
40
50
60
70
80
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung der Schülerzahlen
SuS 1. Klassen SuS insg.
Prognose mit nachrückenden  
Jahrgängen und Wohnungsbautätigkeit 
Aktuelle 
Zahlen 
 
GFLEX =  Gruppe des Flexiblen Schulanfangs 
VG=  Vorklasse an Grundschulen 
Siehe Kapitel: Schulangebot 
E= Eingangsstufe 
NDHS= Nichtdeutscher Herkunftssprache 
[Methodik siehe Seite 36 ]

Grundsätzliches|  
 
68 
 
43 50
64
42 52 52 52 52 52
216 218 228
212 212 211 205 215 215
0
50
100
150
200
250
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung der Schülerzahlen
Sus 1. Klassen SuS insg.
9 9
10
9 9 9 9 9 9
8 8
9
8 8 8 8 8 8
0
2
4
6
8
10
12
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl der Klassen
Klassen mit E mit NDHS Klassen ohne E ohne NDHS
21,1
21,9 22,0 21,8 21,5 21,8 22,0 22,1 22,2
15
17
19
21
23
25
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl SuS pro Klasse
mit NDHS | ohne E
Freie Waldorf Schule  
   
Prognose mit nachrückenden  
Jahrgängen und Wohnungsbautätigkeit 
Aktuelle 
Zahlen 
 
GFLEX =  Gruppe des Flexiblen Schulanfangs 
VG=  Vorklasse an Grundschulen 
Siehe Kapitel: Schulangebot 
E= Eingangsstufe 
NDHS= Nichtdeutscher Herkunftssprache 
[Methodik siehe Seite 36 ]

Grundsätzliches |  
 
69 
 
21 20 22 23 22 23 22 23 22
63
70
84
89 89 91 92 92 92
0
10
20
30
40
50
60
70
80
90
100
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung der Schülerzahlen
SuS 1. Klassen SuS insg.
3
4 4 4 4 4 4 4 4
3
4 4 4 4 4 4 4 4
0
1
2
3
4
5
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl der Klassen
Klassen mit NDHS Klassen ohne NDHS
21,1
21,9 22,0 21,8 21,5 21,8 22,0 22,1 22,2
15
17
19
21
23
25
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl SuS pro Klasse
mit NDHS
Georg-Müller-Schule, christliche Schule Darmstadt 
 
 
 
  
 Prognose mit nachrückenden  
Jahrgängen und Wohnungsbautätigkeit 
Aktuelle 
Zahlen 
 
GFLEX =  Gruppe des Flexiblen Schulanfangs 
VG=  Vorklasse an Grundschulen 
Siehe Kapitel: Schulangebot 
E= Eingangsstufe 
NDHS= Nichtdeutscher Herkunftssprache 
[Methodik siehe Seite 36 ]

Grundsätzliches|  
 
70 
 
17 16 16 16 16 16 16 16 17
63 64 65 64 64 64 64 64 65
0
10
20
30
40
50
60
70
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung der Schülerzahlen
Sus 1. Klassen SuS insg.
21,1
21,9 22,0 21,8 21,5 21,8 22,0 22,1 22,2
15
17
19
21
23
25
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl SuS pro Klasse
mit NDHS
4 4 4 4 4 4 4 4 44 4 4 4 4 4 4 4 4
0
1
2
3
4
5
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl der Klassen
Klassen mit NDHS Klassen ohne NDHS
Sabine Ball Schule 
  
Prognose mit nachrückenden  
Jahrgängen und Wohnungsbautätigkeit 
Aktuelle 
Zahlen 
 
GFLEX =  Gruppe des Flexiblen Schulanfangs 
VG=  Vorklasse an Grundschulen 
Siehe Kapitel: Schulangebot 
E= Eingangsstufe 
NDHS= Nichtdeutscher Herkunftssprache 
[Methodik siehe Seite 36 ]

Grundsätzliches |  
 
71 
 
12 14 14 14 15 15 15 14 14
56 59 60 59 60 61 63 64 63
0
10
20
30
40
50
60
70
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung der Schülerzahlen
Sus 1. Klassen SuS insg.
4 4 4 4 4 4 4 4 44 4 4 4 4 4 4 4 4
0
1
2
3
4
5
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl der Klassen
Klassen mit NDHS Klassen ohne NDHS
21,1
21,9 22,0 21,8 21,5 21,8 22,0 22,1 22,2
15
17
19
21
23
25
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl SuS pro Klasse
mit NDHS
Schulzentrum Marienhöhe  
  
Prognose mit nachrückenden  
Jahrgängen und Wohnungsbautätigkeit 
Aktuelle 
Zahlen 
 
GFLEX =  Gruppe des Flexiblen Schulanfangs 
VG=  Vorklasse an Grundschulen 
Siehe Kapitel: Schulangebot 
E= Eingangsstufe 
NDHS= Nichtdeutscher Herkunftssprache 
[Methodik siehe Seite 36 ]

|  
 
72

|  
 
73

Grundschulen Nord|  
 
74 
 
 
 
 
 
 
VI.2. Grundschulen Nord 
 
Wixhausen 
Georg-August-Zinn-Schule 
 
Arheilgen 
Wilhelm-Busch-Schule 
Astrid-Lindgren-Schule 
 
Kranichstein 
Erich Kästner-Schule

Grundschulen Nord | Georg-August-Zinn-Schule 
 
75 
 
VI.2.1.  Georg-August-Zinn-Schule 
Stadtteil: Wixhausen | 3-zügig 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Schulentwicklung Wachstum von einer schwachen auf eine starke 3 Zügigkeit 
Betreuungsangebot Ganztag Profil 1 | 45,5 % aller SuS in Betreuung.  
Raumsituation Leichte Defizite in den Betreuungsräumen 
 
Kurzprofil und Einzugsbereich 
Die Georg-August-Zinn-Schule ist die einzige 
Grundschule (3 Züge) im Stadtteil Wixhausen, dem 
nördlichsten Stadtteil der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt. 
 
Entwicklung und Schulorganisation 
Die Grundschule Georg-August-Zinn-Schule wird von 
einer schwachen in eine starke 3 Zügigkeit 
anwachsen (im Mittel 70 Einschulungen). Die mittlere 
Klassenfrequenz wird von heute 20,0 auf 23,4 
ansteigen (bis 2024/25). In einzelnen Jahren kann es 
rechnerisch zu der Bildung einer vierten 
Eingangsklasse kommen (Voraussetzung: 
Klassenteiler 25 Kinder pro Klasse). 
Erlasse und Anträge 
keine 
 
Betreuungsangebot 
Ganztägig arbeitende Schule im Profil 1 und 
Schulkindbetreuung 
Jugendhilfeträger: BDKJ Bund der Deutschen  
Katholischen Jugend Darmstadt e.V. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  
Dienststellennummer: 
3506 
 
Adresse: 
Bert-Brecht-Straße 2-4 
64291 Darmstadt 
 
 
Kontakt: 
06150 990255 
Gaz-Schule@darmstadt.de 
www.gaz-schule.de

Grundschulen Nord | Georg-August-Zinn-Schule 
 
76 
 
 
Baulich und räumliche Situation 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Sanierungsstand 
Die 1969 errichtete Schule wurde im Jahr 2007 
erweitert und in den Folgejahren teilweise umgebaut. 
Die Sanierung des Altbaus immer noch nicht 
abgeschlossen. Das ehemalige Verwaltungsgebäude ist 
nicht mehr sanierungsfähig und soll einem neuen 
Ganztagsgebäude weichen 
Räumliche Situation 
Die Grundschule Georg-August-Zinn-Schule ist iam 
Bereich der Klassen und Fachräume für 3 Züge 
ausgelegt. Im EG des Verwaltungsbaus befinden sich 
zusätzlich mehrere Ganztagsräume, wovon einer als 
Mensa dient.Weitere jedoch sehr kleine 
Betreuungsräume befinden sich im ehemaligen 
Verwaltungshaus.Dieses soll perspektivisch durch den 
Neubau einer Mensa mit Ganztagsfunktionen ersetzt 
werden soll. Bis dahin ist eine bessere Ausnutzung 
vorhanderner Differenzierungs- und Fachräume auch für 
den Ganztag umzusetzen. Auch die monofunktionale 
Nutzung als reine Klassenräume für den Vormittag kann 
auf Dauer nicht aufrecht erhalten werden und muss 
einer multifunktionalen ganztägigen Nutzung geöffnet 
werden. Entsprechende Nutzungsmodell sind zu 
entwickeln, die erforderliche Ausstattung von der 
Schulträgerin sicherzustellen.  
Barrierefreiheit 
Durch den Erweiterungsbau mit Aufzug aus dem Jahr 
2007 sind alle Funktionsbereiche der Schule 
barrierefrei erschlossen, Behinderten-WC vorhanden. 
Geplante Maßnahmen 
Abbruch ehemaliger Verwaltung und Errichtung einer 
Mensa / Ganztagsbereich
 
Raumanalyse von Bestand und Bedarf 
FUNKTIONEN SOLL IST DIFFERENZ BEMERKUNGEN 
Lern- und Unterrichtsbereich | Ganztag     
Klasse 12 12   
Gruppe | Differenzierung 6 5 -1  
Ganztag | Inklusion | Therapie 6 3  60 qm 
Ganztag | Inklusion | Therapie  2 -1 27 qm 
Fachunterrichtsräume     
Kunst | Werken 1 1   
Musik 1 1   
IT | Computerraum  1 +1  
Gemeinschaftsflächen     
Küche 1 1  Ausgabeküche 
Mensa 1  -1 Küche und Essen in GT-Raum 
Multifunktion 1 1  80 qm 
Schülerbibliothek | Mediathek 1  -1  
Sport- und Freiflächen     
Sporthalle 1 1   
Baujahr der Gebäude: 
1 | 1969 Hauptgebäude 
      Betreuungspavillon 
      2013 saniert +erweitert 
 
2 | 2007 Klassentrakt 
       
 
 
 
Grundstücksgröße 3.630 m²

Grundschulen Nord | Georg-August-Zinn-Schule 
 
77 
 
17,8 18,3
21,0
20,0
18,5 18,4
20,4 20,7
21,7
15
17
19
21
23
25
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl SuS pro Klasse
mit NDHS
51 59 43 53 55 52
68 77 68
214 220 210 220 222 221
245
269 282
Aufnahmekapazität 1.Klassen: 75 Schüler
Aufnahmekapazität insg. 300 Schüler
0
50
100
150
200
250
300
350
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung der Schülerzahlen
SuS 1. Klassen SuS insg.
 
 
  
12 12 11 11 12 12 12
13 13
12 12
10
11 12 12 12
13 13
3 Zügigkeit ohne NDHS 
0
2
4
6
8
10
12
14
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl der Klassen
Klassen mit NDHS Klassen ohne NDHS
Prognose mit nachrückenden Jahrgängen 
und Wohnungsbautätigkeit 
Aktuelle 
Zahlen 
 
GFLEX =  Gruppe des Flexiblen Schulanfangs 
VG=  Vorklasse an Grundschulen 
Siehe Kapitel: Schulangebot 
E= Eingangsstufe 
NDHS= Nichtdeutscher Herkunftssprache 
[Methodik siehe Seite 36 ]

Grundschulen Nord | Wilhelm-Busch-Schule 
 
78 
 
VI.2.2. Wilhelm-Busch-Schule 
Stadtteil: Arheilgen | 3-zügig 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Schulentwicklung Bestand der 3 Zügigkeit wird angestrebt durch Vergrößerung des Schulbezirkes 
Betreuungsangebot Schulkindbetreuung | 34,9 % aller SuS in Betreuung.  
Raumsituation Leichte Defizite bei der Anzahl der Betreuungsräumen 
 
Kurzprofil und Einzugsbereich 
Die Wilhelm-Busch-Schule (3 Züge) ist eine von zwei 
Grundschulen im Stadtteil Arheilgen. 
 
Entwicklung und Schulorganisation  
Die Wilhelm-Busch-Schule wird in den kommenden 
sechs Schuljahren deutlich an Schüler/innen verlieren 
und wäre im Status quo der Prognose nur noch 
zweizügig. Da die Kinderzahlen des anliegenden 
Grundschulbezirk Astrid-Lindgren-Schule gleichzeitig 
stark anwächst, wird eine Vergrößerung des 
Schulbezirks Wilhelm-Busch-Schule empfohlen. Die 
Grundschule ist dann weiterhin 3-zügig zu sehen. 
Erlasse und Anträge 
keine 
Betreuungsangebot 
Die Wilhelm-Busch-Schule verfügt über ein 
Betreuungsangebot, das ca. 35 % der SuS versorgt. In 
unmittelbarer Nachbarschaft (gleiches Grundstück) 
befindet sich zusätzlich ein städtischer Hort. 
Eine räumliche und organisatorische Verknüpfung von 
Betreuung und Hort im Rahmen der Aufnahme in den 
Pakt für den Nachmittag wird empfohlen und 
angestrebt. 
Schulkindbetreuung durch Buschwerk, dem 
Förderverein der Wilhelm-Busch-Schule e.V. 
 
 
  
Dienststellennummer: 
3223 
 
Adresse: 
Wilhelm-Busch-Weg 6 
64291 Darmstadt 
 
 
Kontakt: 
06151 371435 
info@wbs-darmstadt.de 
www.wbs-darmstadt.de

Grundschulen Nord | Wilhelm-Busch-Schule 
 
79 
 
 
Baulich und räumliche Situation 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Sanierungsstand 
Die Schule wurde Mitte der 90ger Jahre saniert und 
2003 durch einen Neubau erweitert. 2007 folgte der 
Bau eines Betreuungspavillons.  
 
Räumliche Situation 
Die Schule verfügt über den notwendigen 
Raumbestand für eine 3-Zügige Grundschule. 
Die Schule wünscht sich den Bau einer Turnhalle als 
Ersatz für die kleine Gymnastikhalle, das gilt jedoch 
für sämtliche Grundschulen mit Gymnastikhallen. Ob 
bei einer Entscheidung der Schule für den Beitritt 
zum Pakt für den Nachmittag weitere Räume 
(Erweiterung des Ganztagspavillons) hängt starkt mit 
der konzeptionellen und räumlichen Verzahnung mit 
dem benachbarten Hort Selma Lagerlöff ab. Diese ist 
im ersten Schritt anzustreben. 
 
Barrierefreiheit 
Bis auf die Klassen im Obergeschoss des 
Hauptgebäudes sind alle Funktionsbereiche der 
Schule barrierefrei erschlossen, Behinderten-WC 
vorhanden. 
 
Geplante Maßnahmen 
 
 
 
Raumanalyse von Bestand und Bedarf 
FUNKTIONEN SOLL IST DIFFERENZ BEMERKUNGEN 
Lern- und Unterrichtsbereich | Ganztag     
Klasse 12 12   
Gruppe | Differenzierung 6 2 -4  
Ganztag | Inklusion | Therapie 6 4 -2 1 kleiner Raum, 25 qm 
Fachunterrichtsräume     
Kunst | Werken 1 1   
Musik 1 1  Multifunktion 
IT | Computerraum  1 +1  
Gemeinschaftsflächen     
Küche 1 1  Ausgabeküche 
Mensa 1  -1 In GT-Raum 
Multifunktion 1  -1  
Schülerbibliothek 1 1  Kleine Bibliothek, 24 qm 
Sport- und Freiflächen     
Sporthalle 1 1  Gymnastikhalle 
 
Baujahr der Gebäude: 
 
1 | 1976 Hauptgebäude 
      1995 |2008 saniert 
 
2 | 2003 Erweiterungsbau 
 
3 | 2007 Pavillon Ganztag 
 
 
Grundstücksgröße 8.470 m²

Grundschulen Nord| Wilhelm-Busch-Schule 
 
80 
 
 
  
13 13 13
12 11
10
9
8 8
13 13 13
12 11
10
9
8 8
3 Zügigkeit ohne NDHS
0
2
4
6
8
10
12
14
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl der Klassen
Klassen mit NDHS Klassen ohne NDHS
19,4
20,2
19,4 19,1 19,7 20,2 20,7
21,5 21,9
15
17
19
21
23
25
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl SuS pro Klasse
mit NDHS
54 60 60 53 43 43 44 38 47
252 262 252
229 217 202 186 172 175
Aufnahmekapazität 1.Klassen; 75 Schüler
Aufnahmekapazität insg. 300 Schüler
0
50
100
150
200
250
300
350
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung der Schülerzahlen
SuS 1. Klassen SuS insg.
Prognose mit nachrückenden Jahrgängen 
und Wohnungsbautätigkeit 
Aktuelle 
Zahlen 
 
GFLEX =  Gruppe des Flexiblen Schulanfangs 
VG=  Vorklasse an Grundschulen 
Siehe Kapitel: Schulangebot 
E= Eingangsstufe 
NDHS= Nichtdeutscher Herkunftssprache 
Die prognostizierten Einschulungszahlen der Grundschule Wilhelm-Busch weichen von den aktuell im Melderegister ersicht-
lichen nachrückenden Altersjahrgänge der 0-6-Jährigen ab. Grund dafür ist die Analyse und der Vergleich der Nachrü-
cker/Einschulungen in den Schuljahren seit 2015. So wurden in den letzten vier Schuljahren zwei Mal deutlich weniger 
Kinder an der Grundschule Wilhelm-Busch angemeldet als laut Melderegister erwartet (2015/16 -24 Kinder; 2018/19 -12 
Kinder). Die künftig nachrückenden Schülerzahlen lt. Melderegister sind an der Grenze zwischen einer Zwei- und Dreizü-
gigkeit. Daher ist der Unterschied zwischen Melderegister und tatsächlichen Einschulungen als prognoserelevant zu be-
zeichnen. Der Schülerzahlprognose wurden daher in den kommenden Jahren als planerische Setzung jeweils 10 Kinder 
abgezogen. Dies entspricht einer Trendfortschreibung des Wahlverhaltens durch die Eltern/Kinder des Grundschulbezirks.

Grundschulen Nord | Astrid-Lindgren-Schule 
 
81 
 
VI.2.3. Astrid-Lindgren-Schule 
Stadtteil: Arheilgen | 4-zügig + Vorklasse 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Schulentwicklung Wachstum der Schüler/innen/zahlen soll durch Umschneiden des Schulbezirkes 
eingedämmt werden 
Betreuungsangebot Ganztag Profil 1 | 40,4 % aller SuS in Betreuung.  
Raumsituation auch für eine 6 Zügigkeit sind ausreichend Räume vorhanden 
 
Kurzprofil und Einzugsbereich 
Die Astrid-Lindgren-Schule (5 Züge) ist eine von zwei 
Grundschulen und Vorklassenstandort im Stadtteil 
Arheilgen. 
 
Entwicklung und Schulorganisation  
Die Astrid-Lindgren-Schule wird in den kommenden 
Jahren aufgrund Generationenwechsels und verstärkter 
Geburten im Stadtteil stark anwachsen. Die aktuelle 
Prognose ist 6-zügig, in Ausnahmejahren sogar knapp 
7-zügig (Voraussetzung: weiterhin max. 25 Kinder pro 
gebildeter Klasse). Eine Umschneidung der 
Schulbezirke in Arheilgen zu Lasten / Gunsten der 
Wilhelm-Busch-Schule, die sinkende 
Schüler/innen/Zahlen hat, soll für die Astrid-Lindgren-
Schule organisatorisch wie räumlich Entlastung 
bringen.  
 
Erlasse und Anträge 
keine 
 
Betreuungsangebot 
Ganztägig arbeitende und betreuende Schule im  
Profil 1 und Schulkindbetreuung 
Jugendhilfeträger:  
Förderverein Grundschule Astrid-Lindgren-Schule  
 
 
 
 
 
 
 
  
Dienststellennummer: 
3205 
 
Adresse: 
Stadtweg 1 
64291 Darmstadt 
 
Kontakt: 
06151 13-481400 
Astrid-Lindgren-Schule@ 
darmstadt.de 
www.astrid-lindgren-schule.de

Grundschulen Nord| Astrid-Lindgren-Schule 
 
82 
 
 
Baulich und räumliche Situation 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Sanierungsstand 
Die letzte umfassende Sanierung erfolgte Ende der 80er 
Jahre. Es besteht entsprechender Sanierungsbedarf in 
Teilen der Schule. Außentoiletten und Teile des 
Betreuungsgebäudes wurden vor wenigen Jahren 
renoviert. Die Turnhalle ist besonders 
sanierungsbedürftig und als nächste Maßnahme 
projektiert. 
 
Räumliche Situation 
Die Astrid-Lindgren-Schule hat ausreichend Platz für 6 
parallele Züge zur Verfügung. In Ausnahmejahren wird 
auch die Bildung einer 7. Eingangsklasse möglich sein – 
auf Kosten der vielzähligen Fach- oder 
Betreuungsräume. Viele Klassenräume sind nur 50 qm 
groß. Zur Verbesserung des pädagogischen und 
räumlichen Angebots durch 
Differenzierungsmöglichkeiten  bietet die Schule 
baustrukturelle Grundlagen zur Einrichtung von 
Lernlandschaften.  
 
Barrierefreiheit 
Nur in Teilen (Ganztagsgebäude von 1988) gegeben. 
 
Geplante Maßnahmen 
Die Sanierung der Turnhalle steht auf der 
Sanierungsagenda. 
 
 
Raumanalyse von Bestand und Bedarf 
FUNKTIONEN SOLL IST DIFFERENZ BEMERKUNGEN 
Lern- und Unterrichtsbereich | Ganztag     
Klasse 20 24 +4 1 Vorklasse 
Gruppe | Differenzierung 10 3 -7 Differenzierung in Fluren  
Ganztag | Inklusion | Therapie 10 10   
Fachunterrichtsräume     
Kunst | Werken 1 1   
Musik 1  -1 Multifunktion 
IT | Computerraum  1 +1 70 qm  
Forscherwerkstatt  1 +1  
Gemeinschaftsflächen     
Küche 1 1  Lehrküche, Mensa 
Mensa 1 1   
Multifunktion 1 1  80 qm, Musik  
Schülerbibliothek 1 1   
Sport- und Freiflächen     
Sporthalle 1 1   
 
Baujahr der Gebäude: 
1 | 1907 Hauptgebäude 
      1914 saniert 
2 | 1966 Turnhalle  
3 | 1907+1914 Klassentrakt 
      1990 saniert 
4 | 1897 Verwaltung 
      1992 saniert 
5 | 1990 | 2010 
Fachklassen + Betreuung 
Grundstücksgröße 6.880 m²

Grundschulen Nord | Astrid-Lindgren-Schule 
 
83 
 
  
89 102 118 116 130 117 131 130 152
400 418 425 454
491 500 520 534 558
Aufnahmekapazität 1.Klassen; 125 Schüler
Aufnahmekapazität insg. 500 Schüler
0
100
200
300
400
500
600
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung der Schülerzahlen
SuS 1. Klassen SuS insg.
18 18 18
20
22 22 23 24 25
17 17 17
19
21 21 22 23 24
4 Zügigkeit ohne VG ohne NDHS
0
5
10
15
20
25
30
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl der Klassen
Klassen mit VG mit NDHS Klassen ohne VG ohne NDHS
22,9
23,8 24,2
23,1 22,6 23,1 22,9 22,5 22,5
15,0
17,0
19,0
21,0
23,0
25,0
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl SuS pro Klasse
mit NDHS | ohne VG
Prognose mit nachrückenden Jahrgängen 
und Wohnungsbautätigkeit 
Aktuelle 
Zahlen 
 
GFLEX =  Gruppe des Flexiblen Schulanfangs 
VG=  Vorklasse an Grundschulen 
Siehe Kapitel: Schulangebot 
E= Eingangsstufe 
NDHS= Nichtdeutscher Herkunftssprache 
[Methodik siehe Seite 36 ]

Grundschulen Nord| Erich Kästner-Schule 
 
84 
 
VI.2.4. Erich Kästner-Schule 
Stadtteil: Kranichstein | 5-6 –zügig + flexiblem Schulanfang 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Schulentwicklung 5- 6 Zügigkeit wird bestehen bleiben 
Betreuungsangebot Pakt für den Nachmittag | 29,3 % aller SuS in Betreuung.  
Raumsituation Nach Fertigstellung (voraussichtlich 2020) des Neubaus ist die Raumsituation als 
sehr gut zu bezeichnen 
 
Kurzprofil und Einzugsbereich 
Die Erich Kästner-Schule (6 Züge) ist die alleinige 
Grundschule im Stadtteil Kranichstein und einzige 
Grundschule in Darmstadt mit Flexiblem Schulanfang. 
Sie ist eng verbunden mit der gleichnamigen 
Integrierten Gesamtschule, von der sie seit 2008 
organisatorisch getrennt ist. 
Der Stadtteil Kranichstein wurde bis zum Jahr 2010 
durch das Projekt "Hessische  Gemeinschaftsinitiative 
Soziale Stadt" besonders gefördert 
 
Entwicklung und Schulorganisation  
Die Schülerzahlen der Erich Kästner-Schule sind in den 
letzten Jahren leicht angestiegen. Die Schule bildet 
aktuell 24 - 25 Klassen. Prognostisch ist mit einer 
leichten Entspannung bei den Einschulungszahlen zu 
rechnen, wenn gleich die gebildeten Klassen auf dem 
gleichen hohen Niveau bleiben werden (5 bis 6-
Zügigkeit dauerhaft an der Erich Kästner-Schule). Es ist 
anzumerken, dass in den vergangenen Jahren 10 – 20 
% der Kinder aus dem Schulbezirk Erich Kästner-Schule 
nicht an der Schule angemeldet bzw. eingeschult 
wurden, d.h. zu anderen (privaten) Schulen 
auspendelten. Dieser Trend wird in der Prognose 
fortgeschrieben. Die genaue Entwicklung der 
Einschulungszahlen im Verhältnis zu dem Melderegister 
in Kranichstein muss daher in Beobachtung bleiben. 
 
Erlasse und Anträge 
keine 
 
Betreuungsangebot 
Bereits seit dem Schuljahr 2015/16 nimmt die Erich 
Kästner-Schule (Pilotschule) erfolgreich am Pakt für 
den Nachmittag teil. 
In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich zusätzlich 
ein städtischer Hort, der einen weiteren Teil der SuS 
betreut. 
Jugendhilfeträger: Sozialkritischer Arbeitskreis e.V. 
(SKA) 
 
 
 
  
© Rahel Welsen 
Dienststellennummer: 
3210 
 
Adresse: 
Wickopweg 2 
64291 Darmstadt 
 
Kontakt: 
06151 790970 
Erich Kästner-Schule@darmstadt.de 
www.eks-igs.de

Grundschulen Nord | Erich Kästner-Schule 
 
85 
 
 
Baulich und räumliche Situation 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Sanierungsstand 
Die Schule erhält aktuell einen Neubau mit Mensa, 
Verwaltung, Klassen und Fachräumen. Die Planung ist 
Ergebnis eines Architektur-Wettbewerbs auf Basis des 
städtischen Raumprogramms. Der Klassenbau im Osten 
wurde zudem 2018 in Holzbauweise großzügig 
aufgestockt. Er wird weiter saniert werden/ Fassade 
und EG. Die verbleibenden weiteren Altbauten sind 
teilweise, je nach Baujahr, in stark sanierungs-
bedürftigem Zustand, insbesondere die Toiletten-
anlagen im Hauptgebäude. Nach Errichtung des 
projektierten Neubaus, sollen diese Gebäude sukzessive 
saniert werden. 
 
Räumliche Situation 
Die Erich Kästner-Schule verfügt perspektivisch über 
ausreichend Raum für eine 6-zügige ganztägig 
arbeitende Grundschule. Zusatzbedarfe der Schule 
(FLEX-Klassen, NDHS-Klasse) müssen berücksichtigt 
werden. Die aktuelle Betreuungssituation ist mit 6 
Räumen, gemessen an der Gesamtschüler/innen/zahl 
beengt. Mit dem im Bau befindlichen Neubau wurde auf 
den Gesamtraumbedarf bereits reagiert und nach 
Fertigstellung ist die Raumsituation als sehr gut zu 
bezeichnen. 
 
Barrierefreiheit 
Gebäude 3 und der geplante Neubau sind in allen 
Funktionsbereichen barrierefrei erschlossen. Gebäude 
1,2 und 4 nur in den Erdgeschossen barrierefrei. 
Behinderten-WC vorhanden. 
 
Geplante Maßnahmen 
Neubau Ganztag, Verwaltungs- und Klassengebäude. 
Erweiterung und Gestaltung der Außenanlagen nach 
Osten. Sanierung der Toiletten und sukzessive der 
Altbauten.
  
Baujahr der Gebäude: 
1| 1968 Verwaltung, Klassen 
     und Gymnastikhalle  
2| 1973 Klassentrakt mit       
     Sporthalle 
3| 1979 Klassen + Betreuung 
     2018 Aufstockung 
4| 1989 Klassenbau  
    jetzt Betreuung 
5 | 2019 ff. Neubau  
   Mensa, Verwaltung, Klassen 
 
Grundstücksgröße 12.010 m²

Grundschulen Nord| Erich Kästner-Schule 
 
86 
 
 
Raumanalyse von Bestand und Bedarf (exkl. Neubau) 
FUNKTIONEN SOLL IST DIFFERENZ BEMERKUNGEN 
Lern- und Unterrichtsbereich | Ganztag     
Klasse 24 33 +9 1 Vorklasse 
Gruppe | Differenzierung 12 10 -2 Differenzierung in Fluren  
Ganztag | Inklusion | Therapie 10 6 -4  
Fachunterrichtsräume     
Kunst | Werken 1 2 +1  
Musik 1 1 -1 Multifunktion 
IT | Computerraum  1 +1 70 qm  
Forscherwerkstatt  1 +1  
Lehrküche   1 +1  
Gemeinschaftsflächen     
Küche 1 1  Ausgabeküche 
Mensa 1 1   
Multifunktion 1 1  Foyer, Mensa Neubau 
Schülerbibliothek 1 1   
Sport- und Freiflächen     
Sporthalle 1 1   
Psychomotorik  1 +1 Gymnastikhalle

Grundschulen Nord | Erich Kästner-Schule 
 
87 
 
  
297 289 306 310 309 292 267 267 279
554 563 554 562 567 556
529 517 504
Aufnahmekapazität 1.+2.Klassen; 300 Schüler
Aufnahmekapazität insg. 600 Schüler
0
100
200
300
400
500
600
700
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung der Schülerzahlen
SuS 1. + 2. Klassen SuS insg.
25 26 25 25 26
24 24 23 2224 25 24 24
26
24 24 23 22
6 Zügigkeit ohne NDHS
0
5
10
15
20
25
30
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl der Klassen
Klassen mit NDHS Klassen ohne NDHS
23,1 22,5 23,1 23,4
21,8
23,2
22,0 22,5 22,9
15
17
19
21
23
25
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl SuS pro Klasse
mit NDHS
Prognose mit nachrückenden Jahrgängen 
und Wohnungsbautätigkeit 
Aktuelle 
Zahlen 
 
GFLEX =  Gruppe des Flexiblen Schulanfangs 
VG=  Vorklasse an Grundschulen 
Siehe Kapitel: Schulangebot 
E= Eingangsstufe 
NDHS= Nichtdeutscher Herkunftssprache 
[Methodik siehe Seite 36 ] 
Die prognostizierten Einschulungszahlen der Grundschule Erich-Kästner weichen teilweise deutlich von den aktuell im Melde-
register ersichtlichen nachrückenden Altersjahrgänge der 0-6-Jährigen ab. Grund dafür ist die Analyse und der Vergleich der 
Nachrücker/Einschulungen in den Schuljahren seit 2015. So standen z.B. im Schuljahr 2016/17 insgesamt 307 nachrücken-
de 6-8-Jährige nur 285 Schülern in der 1. und 2. Jahrgangsstufe gegenüber. D.h. 22 schulpflichtige Kinder, die im Schulbezirk 
gemeldet waren, wurden nicht an der Grundschule Erich-Kästner angemeldet. Ein solcher Trend lässt sich durchgängig in den 
letzten vier Schuljahren erkennen. Die Differenz zwischen Melderegister und Einschulungen entspricht rund einem Zug und ist 
daher prognoserelevant. In der Schülerzahlprognose der Jahrgangsstufen 1 und 2 wurde daher ein trendgewichteter Prozent-
satz abgezogen. Anmerkung: An der Grundschule Erich-Kästner gibt es die Besonderheit einer FLEX-Klasse. Daher müssen bei 
dieser Grundschule immer die Jahrgänge 1 und 2 zusammenbetrachtet und prognostiziert werden.

Grundschulen Nord| Erich Kästner-Schule 
 
88

|  
 
89

Grundschulen West|  
 
90 
 
 
 
 
 
VI.3. Grundschulen West 
 
Waldkolonie 
Käthe-Kollwitz-Schule 
 
Heimstättensiedlung 
Friedrich-Ebert-Schule

Grundschulen West | Käthe-Kollwitz-Schule 
 
91 
 
VI.3.1.  Käthe-Kollwitz-Schule 
Stadtteil: Waldkolonie | 3-zügig 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Schulentwicklung Zukünftig stark 3 zügig 
Betreuungsangebot Ganztag Profil 1 | 34,1 % aller SuS in Betreuung.  
Raumsituation Für eine 3 Zügigkeit sind ausreichend Räume vorhanden 
 
Kurzprofil und Einzugsbereich 
Die Käthe-Kollwitz-Schule (3 Züge) ist die alleinige 
Grundschule im Stadtteil Waldkolonie. 
 
Entwicklung und Schulorganisation  
Im Schulbezirk der Käthe-Kollwitz-Schule fanden in den 
letzten Jahren bereits einige städtebauliche 
Verdichtungen statt. Auch in diesem Schulbezirk liegen 
die Geburten-und Kinderzahlen unter 3 Jahre nun 
bereits höher als die aktuellen durchschnittlichen 
Schülerzahlen pro Jahrgang in der Grundschule. Die 
Grundschule ist heute schon mehr als zweizügig und 
führt aktuell 10 Klassen (= 2,5-zügig). Die künftigen 
Einschulungszahlen werden die Schule mittelfristig 
weiter wachsen lassen. Die Grundschule ist 
perspektivisch stark 3-zügig zu sehen. In einzelnen 
Jahren wird eine vierte Eingangsklasse möglich sein. 
 
Erlasse und Anträge 
keine 
 
 
Betreuungsangebot 
Ganztägig und betreuende Grundschule im Profil 1 und 
Schulkindbetreuung 
Jugendhilfeträger: Sozialkritischer Arbeitskreis e.V. 
(SKA) 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  
Dienststellennummer: 
3217 
 
Adresse: 
Koblenzer-Straße 8 
64293 Darmstadt 
 
Kontakt: 
06151 896435 
Kaethe-Kollwitz-Schule@darmstadt.de 
www.kaethe-kollwitz-schule- 
darmstadt.de

Grundschulen West| Käthe-Kollwitz-Schule 
 
92 
 
 
Baulich und räumliche Situation 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Sanierungsstand 
Die Außenhülle des Hauptgebäudes ist energetisch 
saniert. 2003 wurde das Hauptgebäude um einen 
Erweiterungsbau ergänzt.  
 
Räumliche Situation 
Die Grundschule ist räumlich für 3 Züge ausgestattet. 
Das rechnerische Plus der Klassenräume kann das 
ebenfalls rechnerische Minus der 
Differenzierungsräume nivellieren. Die fehlende 
Bibliothek ist durch den PC-Raum ausgeglichen. 
Verbesserungsbedarf gibt es bei den Betreuungsräumen 
und Küchen-/Speiseräumen. Perspektivisch wird die 
Errichtung einer Mensa, ggf. in Verbindung mit der 
Turnhallensanierung /-ersatz vorgesehen. Die stärkere 
Verstrickung von Differenzierungs- und 
Betreuungsräumen wird nachdrücklich empfohlen. 
 
Barrierefreiheit 
Alle Funktionsbereiche der Schule sind barrierefrei 
erschlossen, Behinderten-WC vorhanden. 
 
Geplante Maßnahmen 
Sanierung der Turnhalle , evt. Esatzbau mit Mensa, 
Prüfung und Verbesserung Fenstersicherheit
 
 
Raumanalyse von Bestand und Bedarf 
FUNKTIONEN SOLL IST DIFFERENZ BEMERKUNGEN 
Lern- und Unterrichtsbereich | Ganztag     
Klasse 12 13 +1  
Gruppe| Differenzierung 6 2 -4 Differenzierung in Fluren 
Ganztag | Inklusion | Therapie 6 3 -3 . 
Fachunterrichtsräume     
Kunst | Werken 1 1   
Musik 1 1  Multifunktion, große Fläche 
IT | Computerraum  1 +1  
Gemeinschaftsflächen     
Küche 1 1  Ausgabeküche 
Mensa 1  -1 Essen in GT-Raum 
Multifunktion 1 1  Foyer | Halle 
Schülerbibliothek 1  -1  
Sport- und Freiflächen     
Sporthalle 1 1  Einfeldhalle 
 
Baujahr der Gebäude: 
1 | 1971 Hauptgebäude 
      1998 saniert 
 
2 | 2003 Anbau Klassentrakt 
 
3 | 1971 Turnhalle 
 
 
 
Grundstücksgröße 15.700 m²

Grundschulen West | Käthe-Kollwitz-Schule 
 
93 
 
 
  
19,8
21,6
20,6 20,5
21,4
22,2 22,0
22,8
21,2
15
17
19
21
23
25
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl SuS pro Klasse
mit NDHS
46
63
46
58 73 62 68 70 77
178 194 185
205
235 244
264 274 276
Aufnahmekapazität 1.Klassen; 75 Schüler
Aufnahmekapazität insg. 300 Schüler
0
50
100
150
200
250
300
350
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung der Schülerzahlen
SuS 1. Klassen SuS insg.
9 9
10 10
11 11 12 12
13
9 9 9
10
11 11 12 12
13
3 Zügigkeit  ohne NDHS
0
2
4
6
8
10
12
14
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl der Klassen
Klassen mit NDHS Klassen ohne NDHS
Prognose mit nachrückenden Jahrgängen 
und Wohnungsbautätigkeit 
Aktuelle 
Zahlen 
 
GFLEX =  Gruppe des Flexiblen Schulanfangs 
VG=  Vorklasse an Grundschulen 
Siehe Kapitel: Schulangebot 
E= Eingangsstufe 
NDHS= Nichtdeutscher Herkunftssprache 
[Methodik siehe Seite 36 ]

Grundschulen West| Friedrich-Ebert-Schule 
 
94 
 
VI.3.2. Friedrich-Ebert-Schule 
Stadtteil: Heimstättensiedlung | 3-zügig + 1 Vorklasse 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Schulentwicklung Stabile 3 Zügigkeit 
Betreuungsangebot Ganztag Profil 1 | 46,4 % aller SuS in Betreuung.  
Raumsituation Die Raumsituation ist als sehr gut zu bezeichnen. 
 
 
Kurzprofil und Einzugsbereich 
Die Friedrich-Ebert-Schule (3 Züge) ist alleinige 
Grundschule in der Heimstättensiedlung und 
Vorklassenstandort. 
 
Entwicklung und Schulorganisation 
Die Grundschule Friedrich-Ebert-Schule wird 
weiterhin sehr stabile Schülerzahlen von rund 260 
Kindern aufweisen. Die Schule wird dadurch konstant 
12 Klassen bilden. 
Erlasse und Anträge 
Keine 
 
Betreuungsangebot 
Ganztägig arbeitende Schule im Profil 1 und 
Schulkindbetreuung 
Jugendhilfeträger:  
BDKJ Bund der Deutschen  
Katholischen Jugend Darmstadt e.V. 
 
  
Dienststellennummer: 
3212 
 
 
Adresse: 
Pulverhäuserweg 31 
64295 Darmstadt 
 
Kontakt: 
06151 482700 
Friedrich-Ebert-Schule-darmstadt.de 
www.fes-darmstadt.de

Grundschulen West | Friedrich-Ebert-Schule 
 
95 
 
 
Baulich und räumliche Situation 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Sanierungsstand 
Das zentrale Hauptgebäude der Friedrich-Ebert-Schule 
wurde in den Jahren 2010-2012 saniert und mit einer 
neuen Mensa und weiteren Ganztagsräumen 
ausgestattet und erweitert. Außentoiletten sowie die 
Turnhalle samt Nebenräumen wurden in den 
Folgejahren saniert. 
 
Räumliche Situation 
Die räumliche Situation der Schule ist anlalog ihre 
Organisationsgröße als gut zu bezeichnen. Eine stärkere 
Verstrickung von Unterrichts- und Betreuungsräumen 
wird auch hier empfohlen. Vorhandene und wenig 
genutzte Räume im Foyer der Sporthalle sollten stärker 
in den Betreuungs- und Schulalltag einbezogen werden.. 
Zusätzliche Erweiterungspotenziale bestehen durch die 
Rückführung von Kita-Räumen und 
Hausmeisterwohnung zu schulischer Nutzung.  
 
Barrierefreiheit 
Alle Funktionsbereiche der Schule sind barrierefrei 
erschlossen, Turnhalle bedingt barrierefrei. 
Behinderten-WC vorhanden. 
 
Geplante Maßnahmen 
Durch die Verlagerung der Adventskita sowie einer 
Hausmeisterwohnung soll die Schule räumlich erweitert 
und im Rahmen der Fortsetzung der Gesamtsanierung 
ausgebaut werden. 
 
Raumanalyse von Bestand und Bedarf 
FUNKTIONEN SOLL IST DIFFERENZ BEMERKUNGEN 
Lern- und Unterrichtsbereich | Ganztag     
Klasse 12 13 +1 1 Vorklasse 
Gruppe | Differenzierung 6 4 -2  
Ganztag | Inklusion | Therapie 6 7 +1 Plus 2 Räume Turnhalle 
Fachunterrichtsräume     
Kunst | Werken 1 1   
Musik 1 1  Multifunktion 
IT | Computerraum  1 +1 70 qm  
Gemeinschaftsflächen     
Küche 1 1  Ausgabeküche 
Mensa 1 1   
Multifunktion 1 1  113 qm, inkl. Bühne  
Schülerbibliothek 1 1  Reduzierte Fläche 
Sport- und Freiflächen     
Sporthalle 1 1   
 
 
Baujahr der Gebäude: 
1 | 1960 Hauptgebäude 
      2012 saniert 
2 | 1950 Klassentrakt 
 2006 saniert 
3 | 1960 Turnhalle 
 2014/16 saniert 
 
 
 
Grundstücksgröße 16.650 m²

Grundschulen West| Friedrich-Ebert-Schule 
 
96 
 
74 75 82 53 63 65 69 60 70
290
314 322
280
264 260 252 259 265
Aufnahmekapazität 1.Klassen; 75 Schüler
Aufnahmekapazität insg. 300 Schüler
0
50
100
150
200
250
300
350
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung der Schülerzahlen
SuS 1. Klassen SuS insg.
13 14
16
13 13 13 12 12 1212 12 13 13 13 13 12 12 12
3 Zügigkeit ohne NDHS
0
2
4
6
8
10
12
14
16
18
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl der Klassen
Klassen mit NDHS Klassen ohne NDHS
23,2
25,3
23,7
21,5
20,3 20,0
21,0 21,6 22,1
15
17
19
21
23
25
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl SuS pro Klasse
mit NDHS
 
 
 
 
  
Prognose mit nachrückenden Jahrgängen 
und Wohnungsbautätigkeit 
Aktuelle 
Zahlen 
 
GFLEX =  Gruppe des Flexiblen Schulanfangs 
VG=  Vorklasse an Grundschulen 
Siehe Kapitel: Schulangebot 
E= Eingangsstufe 
NDHS= Nichtdeutscher Herkunftssprache 
[Methodik siehe Seite 36 ]

|  
 
97

Grundschulen Mitte|  
 
98 
 
 
 
VI.4. Grundschulen Mitte 
 
Martinsviertel 
Christian-Morgenstern-Schule 
Schillerschule 
 
Johannesviertel 
Goetheschule 
Kyritzschule 
 
Innenstadt 
Heinrich-Hoffmann Schule 
 
Woogsviertel 
Elly-Heuss-Knapp-Schule 
 
Bessungen 
Morneweg Schule 
Heinrich-Heine Schule 
Bessunger Schule 
 
 
 
Geplante Neuerrichtungen: 
Grundschule an der Albert-Schweitzer-Anlage

Grundschulen Mitte | Christian-Morgenstern-Schule 
 
99 
 
VI.4.1. Christian-Morgenstern-Schule 
Stadtteil: Martinsviertel | 3-zügig 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Schulentwicklung Stabile 3 Zügigkeit 
Betreuungsangebot Pakt für den Nachmittag ab 2019/20 | 32,5 % aller SuS in Betreuung.  
Raumsituation Leichte Defizite bei den Verwaltungsräumen 
 
Kurzprofil und Einzugsbereich 
Die Christian-Morgenstern-Schule (3 zügig) ist eine von 
3 Grundschulen in der nördlichen Innenstadt und im 
Bürgerpark gelegen. In unmittelbaren Nachbarschaft 
befinden sich zwei Förderschulen, eine Integrierte 
Gesamtschule, ein Oberstufengymnasium und das 
Berufsschulzentrum Nord (Schulcampus Bürgerpark). 
Seit dem Jahr 2010 verfügt die Christian-Morgenstern-
Schule über das Zertifikat "Musikalische Grundschule". 
 
Entwicklung und Schulorganisation 
Die Christian-Morgenstern-Schule wird in den 
kommenden Jahren sehr stabile Schülerzahlen 
aufweisen. Insgesamt wird, auch auf Grund der 
Verdichtung im innerstädtischen Bereich, eine leichte 
Steigerung der Schülerzahlen prognostiziert. Die Schule 
ist allerdings dauerhaft 3-zügig zu sehen. In 
Ausnahmejahren mit hohen Einschulungszahlen (z.B. 
das Schuljahr 2024/25) ist möglicherweise eine 
zusätzliche Eingangsklasse zu bilden. Voraussetzung ist 
der weiterhin konstante Wert von maximal 25 Kindern 
pro gebildete Klasse. 
 
Erlasse und Anträge 
keine 
 
Betreuungsangebot 
Ab dem Schuljahr 2019/20 nimmt die Christian-
Morgenstern-Schule am Pakt für den Nachmittag teil. 
Jugendhilfeträger:  
Sozialkritischer Arbeitskreis e.V. (SKA) 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  
Dienststellennummer: 
3202 
 
Adresse: 
Vogelsbergstraße 50  
64289 Darmstadt 
 
Kontakt: 
06151 13-481500 
Christian-Morgenstern-Schule 
@Darmstadt.de 
www.cms.schulen.tu-darmstadt.de

Grundschulen Mitte| Christian-Morgenstern-Schule 
 
100 
 
 
Baulich und räumliche Situation 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Sanierungsstand 
Das Gebäude wurde im Jahr 2001 generalsaniert. Eine 
Erneuerung und Verbesserung der Außenanlagen ist 
aktuell in Planung. 
 
Räumliche Situation 
Die Schule verfügt generell über ausreichend Raum für 
den 3-zügigen Schulbetrieb. Der Verwaltungsbereich ist 
etwas zu klein für eine Grundschule dieser Größe. Das 
im Erdgeschoss gelegene Aktionszentrum wird 
multifunktional genutzt. Zur Kompensation fehlender 
Differenzierungsflächen ist eine stärkere Verstrickung 
von Unterrichts- und Betreuungsräumen zu empfehlen. 
Eine dezentrale Aufteilung der Betreuungsräume 
(Clusterbildung) kann diesen Ansatz verbessern. 
 
Barrierefreiheit 
Alle Funktiuonsbereiche der Schule sind barrierefrei 
erreichbar, Beh.-WC vorhanden. 
 
Geplante Maßnahmen 
Umgestaltung der Außenspielflächen. Verbesserung der 
inneren räumlichen Situation / Nutzung (Klassen- und 
Ganztagsräume). 
 
 
Raumanalyse von Bestand und Bedarf 
FUNKTIONEN SOLL IST DIFFERENZ BEMERKUNGEN 
Lern- und Unterrichtsbereich | Ganztag     
Klasse 12 12  1 Intensivklasse 
Gruppe | Differenzierung 6  -6 Foyer | Aula 
Ganztag | Inklusion | Therapie 6 4 -2 plus Aktionsfläche Aula 
Fachunterrichtsräume     
Kunst | Werken 1 1  Multifunktion 
Musik 1  -1 Foyer | Aula 
IT | Computerraum  1 +1  
Gemeinschaftsflächen     
Küche 1  -1 Küchenzeile in GT-Raum 
Mensa 1  -1 Essen in BAS-Mensa 
Multifunktion 1 1  Foyer | Aula 
Schülerbibliothek  1 1  Reduzierte Fläche, 30 qm 
Sport- und Freiflächen     
Sporthalle 1  -1 Keine eigene Sporthalle 
 
  
Baujahr der Gebäude: 
1 | 1973 Schulgebäude 
 2000 Grundsanierung 
 
 
 
 
 
 
 
 
Grundstücksgröße: 7.800 m²

Grundschulen Mitte | Christian-Morgenstern-Schule 
 
101 
 
64 61 64 65 65 71 70 55 68
234 250 238
257
232 245 251 246 249
Belastungsgrenze 1.Klassen; 75 Schüler
Belastungsgrenze insg. 300 Schüler
0
50
100
150
200
250
300
350
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung der Schülerzahlen
1. Klassen SuS insg.
11 12 12 13 12 12 12 12 1212 12 12 12 12 11 12 12 12
3 Zügigkeit ohne NDHS
0
5
10
15
20
25
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl der Klassen
Klassen mit NDHS Klassen ohne NDHS
21,3 20,8
19,8
21,4
19,3
20,4 20,9 20,5 20,8
15,0
17,0
19,0
21,0
23,0
25,0
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl SuS pro Klasse
ohne NDHS
 
 
 
 
 
 
 
  
Prognose mit nachrückenden Jahrgängen 
und Wohnungsbautätigkeit 
Aktuelle 
Zahlen 
 
GFLEX =  Gruppe des Flexiblen Schulanfangs 
VG=  Vorklasse an Grundschulen 
Siehe Kapitel: Schulangebot 
E= Eingangsstufe 
NDHS= Nichtdeutscher Herkunftssprache 
[Methodik siehe Seite 36 ]

Grundschulen Mitte| Schillerschule 
 
102 
 
VI.4.2. Schillerschule 
Stadtteil: Martinsviertel | 4-zügig + Vorklasse 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Schulentwicklung Wachstum der Schülerzahlen soll durch Umschneiden des Schulbezirkes 
eingedämmt werden 
Betreuungsangebot Pakt für den Nachmittag ab 2019/20 | 38,3 % aller SuS in Betreuung.  
Raumsituation Leichte Defizite bei Differenzierungs- und Fachräumen 
 
Kurzprofil und Einzugsbereich 
Die Schillerschule (4 – 5 Züge) ist eine von 3 
Grundschulen in der nördlichen Innenstadt 
(Martinsviertel) und außerdem Vorklassenstandort. 
 
Entwicklung und Schulorganisation 
Die Schillerschule wird im Status quo der Prognose in 
den kommenden sechs Schuljahren um mehr als 100 
Schüler anwachsen. Die Schule bildet heute bereits 17 
Klassen (also mehr als 4-Züge) und könnte künftig bis 
zu 6 Zügen anwachsen. Die Schule ist dafür räumlich 
nicht ausgestattet. Eine Entlastung des Schulbezirks 
durch Verlegung der Schulbezirksgrenzen wird 
empfohlen. Im ersten Schritt wird die ehemalige 
Kyritzschule, als Dependance der benachbarten 
Goetheschule und im aktuellen Schulbezirk der 
Schillerschule liegend, zur Entlastung beitragen.Im 2. 
Schritt wird die an neuem Standort geplante Heinrich-
Hoffmann-Schule ab ca. 2023/24 einen weiteren 
Bruchteil des heutigen Schulbezirks der Schillerschule 
erhalten. 
 
Erlasse und Anträge 
keine 
 
Betreuungsangebot 
Ab dem Schuljahr 2019/20 nimmt die Schillerschule 
am Pakt für den Nachmittag teil. 
Jugendhilfeträger: Pädagogische Initiative e.V. (PI)  
 
 
 
Dienststellennummer: 
3221 
 
Adresse: 
Müllerstraße 11 - 13  
64289 Darmstadt 
 
Kontakt: 
06151 9673390 
Schillerschule@Darmstadt.de 
www.schillerschule-darmstadt.de

Grundschulen Mitte | Schillerschule 
 
103 
 
 
Baulich und räumliche Situation 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Sanierungsstand 
Die Schillerschule ist grundsaniert und es besteht 
aktuell kein weiterer Handlungsbedarf.  
 
Räumliche Situation 
Die Grundschule hat im letzten Jahr neue zusätzliche 
Räume in der gegenüberliegenden Pankratiusstraße 18 
(siehe Lageplan) erhalten. Diese werden heute 
ausschließlich von der Betreuung genutzt, haben jedoch 
die bauliche Grundstruktur eines Klassenraumclusters. 
Insgesamt gibt es in den Schulgebäuden ausreichend 
Platz für die 4 Zügigkeit, auch wenn die Ausstattung mit 
Differenzierungs- und Fachräumen aufgrund der 
gründerzeitlichen Bauweise als Flurschule etwas gering 
ausfällt. Eine stärkere Doppelnutzung von 
Differenzierungs- und Betreuungsflächen wird 
nahegelegt. Die Umwandlung mindestens eines 
Betreuungsraum im Pavillon (Schillerhaus I) zu einem 
Mehrzweckraum (Fachunterricht und Differenzierung, 
analog Musikraum im Altbau) wird ebenfalls empfohlen.  
 
Barrierefreiheit 
Die Barrierefreiheit ist nur in den Neubauten, 
Schillerhaus I und II gegeben, Beh.-WC ist vorhanden. 
 
Geplante Maßnahmen 
Keine. 
 
 
 
Raumanalyse von Bestand und Bedarf 
FUNKTIONEN SOLL IST DIFFERENZ BEMERKUNGEN 
Lern- und Unterrichtsbereich | Ganztag     
Klasse 16 19 +3 1 Vorklasse 
Gruppe | Differenzierung 8 1 -7 DaZ 
Ganztag | Inklusion | Therapie 8 3 +1 Schillerhaus I 
Ganztag | Inklusion | Therapie  4(+2)  Schillerhaus II, 2 kl. Räume 
Fachunterrichtsräume     
Kunst | Werken 1 1  Schillerhaus I 
Musik 1 1  Reduzierte Fläche, 40 qm 
IT | Computerraum 1 1   
Gemeinschaftsflächen     
Küche 1 2 +1 Ausgabeküchen in SH I und II 
Mensa 1 2 +1 Essensbereich in SH I und II 
Multifunktion 1 1  Foyer | Aula 
Schülerbibliothek  1 1   
Sport- und Freiflächen     
Sporthalle 1 1   
Baujahr der Gebäude: 
1 | 1880|1959|2010 
      Hauptgebäude 
      2012 Gesamtsanierung 
2 | 1965|2008 Anbau  
3 | 1965 I 2006 Turnhalle/ 
      WC-Anlage  
      2012 Sanierung 
4 | 2011 Pavillon/Betreuung  
      2012 Sanierung 
5 | 2019 Dependance  
      Pankratiusstr.18 
 
Grundstücksgröße: 7.800 m²

Grundschulen Mitte| Schillerschule 
104 
 
16 16 16 17 18
20 21 22 23
17 18 18 18 19
21 22 23 24
4 Zügigkeit ohne VG ohne NDHS
0
5
10
15
20
25
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl der Klassen
Klassen ohne VG ohne NDHS Klassen mit VG + NDHS
22,7
24,9
23,8 23,8 23,2
22,5
21,7 21,6 22,2
15
17
19
21
23
25
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl SuS pro Klasse
mit NDHS | ohne VG
 
 
 
 
  
93 105 99 108 109 128 107 128 143
373 409 392 417 430 464 468 490
527
Aufnahmekapazität 1.Klassen; 100Schüler
Aufnahmekapazität insg. 400 Schüler
0
100
200
300
400
500
600
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung der Schülerzahlen
SuS 1. Klassen SuS insg.
Prognose mit nachrückenden Jahrgängen 
und Wohnungsbautätigkeit 
Aktuelle 
Zahlen 
 
GFLEX =  Gruppe des Flexiblen Schulanfangs 
VG=  Vorklasse an Grundschulen 
Siehe Kapitel: Schulangebot 
E= Eingangsstufe 
NDHS= Nichtdeutscher Herkunftssprache 
[Methodik siehe Seite 36 ] 
Die stark steigenden Prognosezahlen an der Grundschule Schiller sind auf die stark steigenden Zahlen der nachrückenden 
Altersjahrgänge 0-6 im Grundschulbezirk Schiller zurückzuführen. Zum Vergleich: Zum Schuljahr 2015/16 waren 98 schul-
pflichtige Kinder gemeldet; 2016/17 waren es 113; 2017/18 waren es 115 und 2018/19 insgesamt 105. Im Mittel waren 
108 Kinder gemeldet. Für die kommenden Schuljahre stehen im Melderegister: 2019/20 115 Kinder; 2020/21 135 Kinder; 
2021/22 113 Kinder; 2022/23 134 Kinder; 2023/24 149 Kinder; 2024/25 151 Kinder. Im Mittel sind 133 Kinder gemel-
det. Dies entspricht einem mittleren Anstieg um einen Zug. Anmerkung: Die Grundschule hat im Mittel der letzten vier 
Schuljahre nur 93% der schulpflichtigen Kinder im Schulbezirk beschult. Dieser Trend wurde fortgeschrieben. Ebenso wur-
den in die Prognose Zuzugs- und städtische Verdichtungseffekte sowie der generative Wechsel einbezogen.

Grundschulen Mitte | Goetheschule 
 
105 
 
VI.4.3. Goetheschule 
Stadtteil: Johannesviertel | 3-zügig 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Schulentwicklung Prüfung des Fortbestands der Eingangsstufe 
Errichtung einer Dependance oder Aktivierung des Gebäudes Kyritzschule zu einem 
eigenständigen Grundschulstandort mit entsprechendem Schulbezirk 
Betreuungsangebot Pakt für den Nachmittag ab 2019/20 | 37,2 % aller SuS in Betreuung.  
Raumsituation Sehr beengt, daher Einrichtung einer Dependance (Kyritzschule) 
 
Kurzprofil und Einzugsbereich 
Die Goetheschule (3 Züge) ist eine von drei 
Grundschulen in der nördlichen Innenstadt und bietet in 
2 von aktuell 4 Zügen die zweijährige Eingangsstufe. 
Durch Generationswechsel sowie Errichtung einer 
Flüchtlingsunterkunft im Einzugsgebiet ist die 
Schülerzahl in den vergangenen Jahren 
unverhältnismäßig stark angestiegen. 
 
Entwicklung und Schulorganisation 
Die Schülerzahlen der Goetheschule wachsen in den 
kommenden Jahren sehr stark an. Die Schule bildet 
heute bereits 14 Regelklassen und 2 
Eingangsstufenklassen. Durch den Anstieg der Schüler- 
und Klassenzahlen in den letzten Jahren führt die 
Schule bereits einen Jahrgang an der Außenstelle 
(ehem.) Kyritzschule. Dies wird dauerhaft notwendig 
sein und müsste im Status quo der Prognose räumlich 
stark erweitert werden. Die Errichtung einer neuen 
eigenständigen Grundschule mit separatem 
Grundschulbezirk am Standort ehem. Kyritzschule wird 
zurzeit auf Grund der schwierig zu erzielenden sozialen 
Durchmischung (Lage der Kyritzschule) nicht 
empfohlen. Die Errichtung einer zusätzlichen 
Grundschule in der Kyritzschule zwischen den 
nördlichen Innenstadt-Schulbezirken Goetheschule, 
Christian-Morgenstern-Schule und Schillerschule versus 
Weiterentwicklung der Kyritzschule als Dependance der 
Goetheschule muss im Blick behalten und engmaschig 
begleitet werden. 
 
Erlasse und Anträge 
Aufgrund der räumliche beengten Situation und der 
Exklusivität des Angebots für nur eine sehr geringe 
Anzahl von Schüler/innen muss über die Preisgabe der 
Eingangsstufe nachgedacht werden. 
 
Betreuungsangebot 
Ab dem Schuljahr 2019/20 nimmt die Goetheschule 
am Pakt für den Nachmittag teil. 
Jugendhilfeträger:  
Sozialkritischer Arbeitskreis e.V. (SKA) 
 
  
Dienststellennummer: 
3213 
 
Adresse: 
Viktoriastraße 31 
64293 Darmstadt 
 
Kontakt: 
06151 13-483000 
Goetheschule@darmstadt.de 
www.goetheschule-darmstadt.de

Grundschulen Mitte| Goetheschule 
106 
 
 
Baulich und räumliche Situation 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Sanierungsstand 
Die denkmalgeschützte Schule befindet sich in einem 
stark sanierungsbedürftigen Zustand.  
Die Turnhalle wurde 2012 neu errichtet. 
 
Räumliche Situation 
Die Schule verfügt am Hauptstandort über 
ausreichend Raum für 3 Züge inklusive der beiden 
Eingangsstufenklassen (unter der Voraussetzung 
einer multifunktionalen Nutzung aller schulischen 
Räume auch für Betreuungszwecke PfdN). Da die 
Einschulungen im Schulbezirk in den letzten Jahren 
stark zugenommen haben, wurde bereits im 
Schuljahr 2018/19 eine Außenstelle in der nahe 
gelegenen ehem. Kyritzsschule eingerichtet. Die 
Schule unterrichtet dort aktuell den vierten Jahrgang. 
Auf Grund der weiterhin stark steigenden 
Schüler/innen/zahlen im Schulbezirk wird die 
Ausweitung der Nutzung von Räumlichkeiten an der 
Außenstelle notwendig. Parallel stellt die 
Schulträgerin Überlegungen für eine schulbezogene 
Bebauung des stadteigenen Grundstücks 
Viktoriastraße 34 an. 
 
Barrierefreiheit 
Die Barrierefreiheit ist nur in den Neubauten, 
Schillerhaus I und II gegeben, Beh.-WC ist vorhanden. 
 
Geplante Maßnahmen 
Sanierung des Haupthauses
  
Baujahr der Gebäude: 
1 | 1895 Hauptgebäude  
      2006 Sanierung 
2 |2012 Turnhalle 
 
 
 
 
 
 
Grundstücksgröße 5.700 m²

Grundschulen Mitte | Goetheschule 
 
107 
 
Raumanalyse von Bestand und Bedarf (inkl. ehem. Kyritzschule) 
FUNKTIONEN SOLL IST DIFFERENZ BEMERKUNGEN 
Lern- und Unterrichtsbereich | Ganztag     
Klasse 16 15 +3  
Klasse  4  Außenstelle Kyritzschule 
Gruppe | Differenzierung 8 3 -4  
Gruppe | Differenzierung  1  Außenstelle Kyritzschule 
Ganztag | Inklusion | Therapie 8 2 -6  
Fachunterrichtsräume     
Kunst | Werken 1 1   
Musik 1   Multifunktion 
IT | Computerraum 1 1   
Gemeinschaftsflächen     
Küche 1 1  Ausgabeküche 
Mensa 1 1  In GT-Raum 
Multifunktion 1 1  Musik, Bewegung (235 qm) 
Schülerbibliothek 1  -1  
Sport- und Freiflächen     
Sporthalle 1 1  Teilbare Einfeldhalle 
Psychomotorik | Gymnastik 1 1  Multifunktion 
  1  Außenstelle Kyritzschule

Grundschulen Mitte| Goetheschule 
108 
 
65
68 90 90 109 115 101 113 119
316 307
352 370
412
464 469 499 515
Belastungsgrenze 1.Klassen; 75 Schüler
Belastungsgrenze insg. 
350 Schüler; 3-zügig + VG
0
100
200
300
400
500
600
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung der Schülerzahlen
SuS 1. Klassen SuS insg.
15 15 16 17
20
22 22 22 22
13
12
13 14
16
18 18 19 19
3 Zügigkeit ohne VG ohne NDHS
0
5
10
15
20
25
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl der Klassen
Klassen mit VG + NDHS Klassen ohne VG ohne NDHS
21,1
22,2
24,1 23,6
22,3 22,5
23,2 23,2
23,8
15
17
19
21
23
25
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl SuS pro Klasse
ohne NDHS | ohne Vorklasse 
 
 
 
 
 
 
  
Prognose mit nachrückenden Jahrgängen 
und Wohnungsbautätigkeit 
Aktuelle 
Zahlen 
 
GFLEX =  Gruppe des Flexiblen Schulanfangs 
VG=  Vorklasse an Grundschulen 
Siehe Kapitel: Schulangebot 
E= Eingangsstufe 
NDHS= Nichtdeutscher Herkunftssprache 
[Methodik siehe Seite 36 ]

Grundschulen Mitte | Kyritzschule (Dependance Goetheschule) 
 
109 
 
Kyritzschule (Dependance Goetheschule) 
Stadtteil: Johannesviertel 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Organisation siehe Goetheschule 
 
 
Baulich und räumliche Situation 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Sanierungsstand 
Das Schulgebäude wurde in den Jahren 2006 bis 
2009  grundsaniert. 
 
Räumliche Situation 
Die Schule verfügt über ausreichend räumliches 
Potenzial für 2-3 Züge einer Grundschule oder eines 
Teils einer Grundschule (Dependance). 
Voraussetzung ist, dass sie von der heutigen Nutzung 
durch die Alice-Eleonoren-Schule (Berufsschule) 
entbunden wird und die Nutzung der heutigen 
Horträume konzeptionell mit einbezogen werden. 
 
Barrierefreiheit 
Aufzug vorhanden 
 
Geplante Maßnahmen 
Auszug der AES nach Bereitstellung alternativer 
Räumlichkeiten für die Berufsschule. Einbeziehung 
der durch den Hort genutzten Räume für den 
Ganztag (PfdN) 
 
 
  
Dienststellennummer: 
3213 (Goetheschule) 
 
Adresse: 
Emilstraße 10  
64289 Darmstadt 
 
Kontakt: 
06151 13-483000 
Goetheschule@darmstadt.de 
www.goetheschule-darmstadt.de 
Baujahr der Gebäude: 
 
1 | 1907 Schulgebäude mit
 Turnhalle 
 
 
 
 
 
 
Grundstücksgröße 3.950 m² 
© Andreas Kelm

Grundschulen Mitte| Heinrich-Hoffmann-Schule 
110 
 
VI.4.4. Heinrich-Hoffmann-Schule 
Stadtteil: Innenstadt | 2-zügig 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Schulentwicklung Die künftige räumliche und organisatorische Ausgestaltung ist 3-zügig. Eine 
Entlastung benachbarter Schulbezirke wird eingeplant 
Betreuungsangebot Pakt für den Nachmittag | 74,5 % aller SuS in Betreuung.  
Raumsituation Der projektierte Neubau wird 3 zügig als Bildungscampus mit Kita ausgebaut 
 
Kurzprofil und Einzugsbereich 
Die Heinrich-Hoffmann-Schule ist aktuell eine 2-zügige 
Grundschule in zentraler Innenstadtlage. 
 
Entwicklung und Schulorganisation  
Der Standort der Heinrich-Hoffmann-Schule wird 
innerhalb des vorhandenen Schulbezirks örtlich verlegt 
und neu errichtet. Hierzu fand bereits ein Architektur 
Wettbewerb statt. Der Entwurf liegt vor. 
Die künftige räumliche und organisatorische 
Ausgestaltung ist 3-zügig.  
Im Schulbezirk der Heinrich-Hoffmann-Schule gibt es 
heute schon einen deutlichen Anstieg bei den Geburten- 
bzw. Kinderzahlen unter 3 Jahre. Die 
Einschulungszahlen werden sich konstant erhöhen und 
ab dem Schuljahr 2021/22 im Bereich einer knappen 3-
Zügigkeit liegen. Spätestens ab dem Schuljahr 2022/23 
ist mit einer dauerhaften 3-Zügigkeit im Schulbezirk 
Heinrich-Hoffmann-Schule zu rechnen. In die 
Schülerzahlprognose wurden die traditionell starken 
Auspendler zu privaten Schulträgern (im Mittel der 
letzten 6 Jahre rund 18 % der geplanten 
Einschulungen) aus diesem Schulbezirk einberechnet.  
Zusätzlich wird eine Entlastung benachbarter 
Schulbezirke angestrebt und mit einberechnet. 
Konkretisierung in der zu aktualisierenden 
Grundschulbezirkssatzung. 
 
Erlasse und Anträge 
Neubau der Schule am geänderten Standort. 
Voraussichtlicher Bezug des Neubaus 2023/2024 
 
Betreuungsangebot 
Seit dem Schuljahr 2016/17 nimmt die Heinrich-
Hoffmann-Schule am Pakt für den Nachmittag teil. 
Jugendhilfeträger:  
Sozialkritischer Arbeitskreis e.V. (SKA) 
 
 
 
  
  
Dienststellennummer: 
3216 
 
Adresse: 
Heinrichstraße 78 
64283 Darmstadt 
 
Kontakt: 
06151 13-2722 
H-Hoffmann-Schule@Darmstadt.de 
www.heiho-darmstadt.de

Grundschulen Mitte | Heinrich-Hoffmann-Schule 
 
111 
 
 
Baulich und räumliche Situation 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Sanierungsstand 
Das Gebäude wurde unter ökonomischen Aspekten als 
nicht sanierungswürdig eingestuft. Es erfolgt ein neuer 
Schulbau an verändertem Standort. 
 
Räumliche Situation 
Die Grundschule befindet sich heute in einem 2-zügigen 
Bestandsgebäude. 
Der geplante Neubau wird 3-zügig gebaut nach 
aktuellen städtischen Schulbauleitlinien. Dies entspricht 
der prognostizierten Schülerzahlentwicklung im 
Schulbezirk. Der künftige Zuschnitt neuer 
Grundschulbezirke berücksichtigt die jeweiligen 
räumlichen Ressourcen. 
 
Barrierefreiheit 
Bestandsgebäude nur Funktionsbereiche  EG 
barrierefrei 
Im Neubau sind alle Funktionsbereiche der Schule 
barrierefrei erschlossen, Beh.WC vorhanden. 
 
Geplante Maßnahmen 
Neubau der Grundschule am Standort südlich des 
Jugendstilbads / Mühlstraße. 
 
 
 
Raumanalyse von Bestand und Bedarf (lt. Auslobung)  
FUNKTIONEN SOLL IST DIFFERENZ BEMERKUNGEN 
Lern- und Unterrichtsbereich | Ganztag     
Klasse 12 12  Clusterbildung 1|2, 3|4 
Gruppe | Differenzierung 6 6   
Ganztag | Inklusion | Therapie 6 6   
Pädagogenstützpunkt 2 2   
Fachunterrichtsräume     
Kunst | Werken 1 1   
Musik 1 1  Zuschaltbar zu Mensa 
Gemeinschaftsflächen     
Küche 1 1  Ausgabeküche 
Mensa 1 1   
Multifunktion 1 1  Foyer | Freitreppe  
Schülerbibliothek  1 1   
Sport- und Freiflächen     
Sporthalle 1 1   
Psychomotorik  1 +1  
 
  
Baujahr der Gebäude: 
1 | 1965 Hauptgebäude 
 
2 | 1965 Turnhalle 
 
3 | 1987 Betreuungspavillon 
 
4 | 2015 Mobi-Sku:l 
 
 
Grundstücksgröße: 5.600 m²

Grundschulen Mitte| Heinrich-Hoffmann-Schule 
 
112 
 
39 34 47 37 50 45 51 64
82
139 141 157 161 171 182 186
212
245
Aufnahmekapazität 1.Klassen; 50 Schüler
Aufnahmekapazität insg. 200 Schüler
0
50
100
150
200
250
300
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung der Schülerzahlen
SuS 1. Klassen SuS insg.
8 8 8 8 8 8
9
10
12
8 8 8 8 8 8
9
10
12
3 Zügigkeit ohne NDHS
0
2
4
6
8
10
12
14
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl der Klassen
Klassen mit NDHS Klassen ohne NDHS
17,4 17,6
19,6 20,1
21,4
22,8
20,7 21,2
20,4
15
17
19
21
23
25
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl SuS pro Klasse
mit NDHS
 
 
  
Prognose mit nachrückenden Jahrgängen 
und Wohnungsbautätigkeit 
Aktuelle 
Zahlen 
 
GFLEX =  Gruppe des Flexiblen Schulanfangs 
VG=  Vorklasse an Grundschulen 
Siehe Kapitel: Schulangebot 
E= Eingangsstufe 
NDHS= Nichtdeutscher Herkunftssprache 
[Methodik siehe Seite 36 ] 
Die städtischen Verdichtungseffekte und die Effekte eines anstehenden generativen Wechsels lassen die Prognosezahlen an 
der Heinrich-Hoffmann-Schule im Vergleich zum aktuellen Melderegister der nachrückenden Altersjahrgänge 0-6 leicht an-
steigen. Erste Vorboten dieser Entwicklung finden sich auch schon im Melderegister selbst wieder: nach den tiefen Einschu-
lungszahlen der letzten vier Schuljahre (44-52 Kinder) sind nun wieder mehr Geburten bzw. junge Kinder im Schulbezirk 
ansässig (60-77 0-3jährige). Dies entspricht einer Steigerung von im Mittel 40%.

Grundschulen Mitte | Elly-Heuss-Knapp-Schule 
 
113 
 
VI.4.5. Elly-Heuss-Knapp-Schule 
Stadtteil: Innenstadt Woogsviertel |3 - 4-zügig  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Schulentwicklung Die Schule wird mittelfristig wieder in eine 4-Zügigkeit anwachsen. Die 
Schulbezirksgrenzen zwischen den Innenstadtschulen werden geprüft und teilweise 
neu zugeschnitten 
Betreuungsangebot Schulkindbetreuung | 48,3 % aller SuS in Betreuung.  
Raumsituation Defizite im Bereich Betreuung und Differenzierung sollen durch einen Neubau 
beseitigt werden. 
 
Kurzprofil und Einzugsbereich 
Die Elly-Heuss-Knapp-Schule ist eine 3 - 4-zügige 
Grundschule in östlicher Innenstadtlage und wurde 
1954 erbaut. 
 
Entwicklung und Schulorganisation 
Im Grundschulbezirk der Elly-Heuss-Knapp-Schule gibt 
es bereits heute mehr Geburten bzw. Kinder unter 6 
Jahre als bisher Schüler pro Jahrgang an der 
Grundschule. Die Schülerzahlen an der Schule werden 
daher alleine aus demografischen Gründen vor Ort 
ansteigen, gleichzeitig sind städtische 
Verdichtungseffekte mit den dazugehörigen Zuzügen zu 
erwarten. Die Schule wird mittelfristig wieder in eine 4-
Zügigkeit anwachsen, in Ausnahmejahren kann es zu 
einer 5. Parallelklasse kommen. Die 
Schulbezirksgrenzen zwischen den Innenstadtschulen 
werden geprüft und teilweise neu zugeschnitten. 
Erlasse und Anträge 
Keine. 
 
Betreuungsangebot 
Die Elly-Heuss-Knapp-Schule bietet Schulkindbetreuung 
an. 
 
Jugendhilfeträger: Arbeiter-Samariter-Bund 
Landesverband Hessen e.V 
 
Der Schulträger berät die Schule in Richtung Pakt für 
den Nachmittag als nächsten Schritt in der 
Ganztagsschulentwicklung. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  
Dienststellennummer: 
3209 
 
Adresse: 
Kohlbergweg 1 
64287 Darmstadt 
 
Kontakt: 
06151 43017 
EHKS@Darmstadt.de 
www.ehks-darmstadt.de

Grundschulen Mitte| Elly-Heuss-Knapp-Schule 
 
114 
 
 
Baulich und räumliche Situation 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Sanierungsstand 
Einzelne Bauteile und Sanitäranlagen wurden saniert, es 
besteht trotzdem ein großer Instandhaltungsrückstau 
und Sanierungsbedarf. 
 
Räumliche Situation 
Die Schule ist räumlich für eine 3-Zügigkeit ausgelegt. 
Rechnerich ergibt sich heute ein Minus an 
Differenzierungsräumen, dafür ein Plus an Klassen- und 
Fachräumen. Die Schule wird weiterhin gut 3-zügig 
arbeiten können und in manchen Jahren auch eine 
vierte parallele Klasse aufnehmen können (allerdings 
auf Kosten von Differenzierungsflächen). Zur Aufnahme 
der Schule in den Pakt für den Nachmittag (sofern ein 
Antrag erfolgt) ist ein Erweiterungsbau projektiert, der 
zusätzlichen Raum für Schule, Ganztag und 
Differenzierung schaffen soll. 
 
Barrierefreiheit 
Durch die bauliche Grundstruktur sind die Gebäude nur 
im Erdgeschoss barrierefrei, kein Beh.-WC vorhanden 
 
Geplante Maßnahmen 
Erweiterung der Schule durch einen Neubau auf 
benachbartem Grundstück (Raumprogramm in 
Erstellung)
 
Raumanalyse von Bestand und Bedarf 
FUNKTIONEN SOLL IST DIFFERENZ BEMERKUNGEN 
Lern- und Unterrichtsbereich | Ganztag     
Klasse 14 15 +1 1 Förderraum 
Gruppe| Differenzierung 7 1 -6 Differenzierung in Fluren 
Ganztag | Inklusion | Therapie 6 3 +2 . 
Ganztag | Inklusion | Therapie  5  Außenstelle Süd-Ost | Paulus 
Fachunterrichtsräume     
Kunst | Werken 1 1   
Musik 1 1   
IT | Computerraum 1 1   
Gemeinschaftsflächen     
Küche 1 1  Ausgabeküche 
Mensa 1   Essen in GT-Raum 
Multifunktion 1  -1  
Schülerbibliothek 1 1   
Sport- und Freiflächen     
Sporthalle 1 1  Einfeldhalle 
 
Baujahr der Gebäude: 
1 | 1954; Verwaltung1 + 2 
 2013 saniert  
2 | 1954 Schulbau 1 + 2 
 2013 Sanierung WCs  
3 | 1966 Schulbau 3 
 
4 | 1963 Turnhalle 
 
Grundstücksgröße: 15.900 m²

Grundschulen Mitte | Elly-Heuss-Knapp-Schule 
 
115 
 
82 82
59 72 73 73
111
87 107
304 318 302 296 288 282
333 349
383
Aufnahmekapazität 1.Klassen; 75 Schüler
Aufnahmekapazität insg. 300 Schüler
0
50
100
150
200
250
300
350
400
450
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung der Schülerzahlen
SuS 1. Klassen SuS insg.
15 15 15 14 13 12
14 15
17
15 15 15 14 13 12
14 15
17
3 Zügigkeit ohne NDHS
0
2
4
6
8
10
12
14
16
18
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl der Klassen
Klassen mit NDHS Klassen ohne NDHS
20,3
21,2
20,1
21,1
22,2
23,5 23,8 23,3
22,5
15,0
17,0
19,0
21,0
23,0
25,0
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl SuS pro Klasse
mit NDHS
 
 
 
  
Prognose mit nachrückenden Jahrgängen 
und Wohnungsbautätigkeit 
Aktuelle 
Zahlen 
 
GFLEX =  Gruppe des Flexiblen Schulanfangs 
VG=  Vorklasse an Grundschulen 
Siehe Kapitel: Schulangebot 
E= Eingangsstufe 
NDHS= Nichtdeutscher Herkunftssprache 
[Methodik siehe Seite 36 ]

Grundschulen Mitte| Mornewegschule 
 
116 
 
VI.4.6. Mornewegschule 
Stadtteil: Bessungen | 4-zügig + Vorklasse 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Kurzprofil und Einzugsbereich 
Die Mornewegschule (aktuell 4 Züge) ist eine von 3 
Grundschulen im Stadtteil Bessungen. Sie ist 
Bestandteil einer Integrierten Gesamtschule (= deren 
Grundstufe), die ein schulisches Angebot von Jahrgang 
1 bis Jahrgang 10 darstellt, das alle Bildungsgänge 
beinhaltet. Die Mornewegschule ist zum wiederholten 
Mal als "Europaschule" des Landes Hessen zertifiziert. 
 
Entwicklung und Schulorganisation  
Durch die städtebauliche Entwicklung des ehemaligen 
Verlegerviertel (Industriegebiet) zu einem Mischgebiet 
mit hohem Wohnungsbauanteil erhielt der 
Grundschulbezirk einen extremen 
Bevölkerungszuwachs. Die Wohnungsbauentwicklung 
dieses Gebietes ist ungebremst und wird durch die 
geplante Bebauung des Marienplatzes weiteren 
Zuwachs erhalten.  Die Geburten- bzw. Kinderzahlen 
unter 3 Jahre sind bereits stark angestiegen. Dieser 
Trend setzt sich weiter fort. Die Grundstufe wird sich 
bis zum Schuljahr 2024/25 aus einer 4- in eine 5-
Zügigkeit entwickeln. Langfristig ist eine 6-Zügigkeit zu 
erwarten (abhängig von den exakten Auswirkungen der 
Neubautätigkeiten/Verdichtungen). Die Schule ist für 
den Zuwachs räumlich nicht ausgestattet. Zudem ist 
das Entwicklungsgebiet weit vom Schulstandort entfernt 
und durch viel befahrene Straßen getrennt. Die 
Schaffung eines zusätzlichen Grundschulstandorts in 
Innenstadtlage ist geboten. Als möglichen Standort 
wurde ein Grundstück an der Albert-Schweitzer-Anlage 
städtebaulich bereits untersucht und ins Auge gefasst. 
Dieser kann bis zu 3-zügig gebaut werden. Die 
Grundstufe kann perspektivisch dadurch entlastet und 
bis zur 3-Zügigkeit zurückgeführt 
 
Erlasse und Anträge 
Ein Antrag auf Trennung der Organisation IGS / 
Grundschule wurde bereits beim hessischen 
Kultusministerium (AZ 4-620.020.024-21-) gestellt. 
Dieser wurde mit dem Hinweis zur Vorlage eines 
entsprechenden Schulentwicklungsplanes bislang 
zurückgestellt. Dies erfolgt hiermit. 
Es wird weiterhin der Antrag zur Errichtung einer völlig 
neuen Grundschule (2 Zügig mit Option auf 
Erweiterung) im heutigen Schulbezirk der 
Mornewegschule gestellt werden. Die 
Schulbezirkssatzung für die Grundschulen der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt wird entsprechend 
Schulentwicklung mittelfristige Rückführung zur 3 Zügigkeit durch Errichtung eines neuen 
Grundschulstandorts (Albert-Schweitzer-Anlage) und Neuzuschneidung des 
Grundschulbezirks.  
Ansonsten langfristig Anstieg zur 6 Zügigkeit (aufgrund von Wohnungsbautätigkeit) 
Organisationstrennung Grundschule von IGS 
Betreuungsangebot Schulkindbetreuung | 38,1 % aller SuS in Betreuung.  
Raumsituation Angespannt, es fehlen vor allem Differenzierungsräume 
Dienststellennummer: 
4207 
 
Adresse: 
Hermannstr.21 
64285 Darmstadt 
 
Kontakt: 
06151 13-3418 
Mornewegschule@Darmstadt.de 
www.mornewegschule-darmstadt.de

Grundschulen Mitte | Mornewegschule 
 
117 
 
überarbeitet und neu zugeschnitten (Bildung weiterer 
Bezirke innerhalb des heutigen Geltungsbereichs) 
werden. 
 
Betreuungsangebot 
Der Grundstufe wird die Aufnahme in den Pakt für den 
Nachmittag empfohlen. Entsprechende Räume stehen 
zur Verfügung (Ganztaggebäude und Mobi Sku:l) 
Bereits seit 1992 ist die Mornewegschule mit ihrer 
Sekundarstufe "Ganztagsschule in offener Form" (OGS). 
Jugendhilfeträger: Arbeiter-Samariter-Bund 
Landesverband Hessen e.V

Grundschulen Mitte| Mornewegschule 
 
118 
 
 
Baulich und räumliche Situation 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Sanierungsstand 
Das Hauptgebäude ist teilsaniert, weitere 
Sanierungsmaßnahmen sind geplant. Die übrigen 
Gebäude sind in einem guten, teilweise neuwertigen 
Zustand 
 
Räumliche Situation 
Die Raumsituation ist als angespannt zu bezeichnen. 
Neben den 16 Regelklassen führt die Grundschule 
aktuell 1 Vorklasse und 2 NDHS-Klassen. Zudem 
werden einige Räume mit der anliegenden IGS 
gemeinsam genutzt (v.a. Fachräume). Der Schule fehlen 
im Bestand vor allem Differenzierungs- und 
Betreuungsräume. Wenn diese hergestellt werden 
(durch neuen Schulraum oder einer Umschneidung des 
Schulbezirks), sollten die Räume möglichst 
multifunktional für diese beiden Nutzungen zur 
Verfügung stehen. Eine dauerhafte starke Verstrickung 
von Differenzierung und Ganztag wird nachhaltig 
empfohlen. 
 
Barrierefreiheit 
Barrierefreiheit ist in folgenden Gebäudeteilen erreicht: 
Ganztagsgebäude, Turnhalle, Mobi Scu:l, Beh.-WC vorh. 
Altbau (Klassen, Fachräume und Verwaltung) mit 
Sockelgeschoss nicht barrierefrei. 
 
Geplante Maßnahmen 
Fortführung der Sanierung des Hauptgebäudes und 
Herrichtung der Außenanlagen. 
 
Raumanalyse von Bestand und Bedarf 
FUNKTIONEN SOLL IST DIFFERENZ BEMERKUNGEN 
Lern- und Unterrichtsbereich | Ganztag     
Klasse 16 19 +3 2 Räume in Mobi:Skul 
Gruppe| Differenzierung 8  -8 Differenzierung in Fluren 
Ganztag | Inklusion | Therapie 8 7 -1 1 Raum mit IGS gem. 
Fachunterrichtsräume     
Kunst | Werken 1 2 +1  
Musik 1 1   
IT | Computerraum 1 1   
Gemeinschaftsflächen     
Küche 1 1  Produktionsküche 
Mensa 1 1   
Multifunktion 1 1  UG Altbau, mit IGS (60 qm) 
Schülerbibliothek 1 1   
Sport- und Freiflächen     
Sporthalle 1 1  Zweifeldhalle 
Psychomotorik | Gymnastik 1 1   
Baujahr der Gebäude: 
1 | 1904, Hauptgebäude 
 2002,2014 saniert 
2 | 1965 Turnhalle 
      2014, 2016 saniert  
3 | 2009 Mensa + Ganztag 
4 | Gebäude Hermann 47 
      2014 Herrichtung als  
      Dependance   
5 | 2019 Mobi-Sku:l 
Grundstücksgröße 16.800 m²

Grundschulen Mitte | Mornewegschule 
 
119 
 
77 82 87 84 93 80 95 109 105
320 324 341 346 349 346 363
384 395
Belastungsgrenze 1.Klassen; 100Schüler
Belastungsgrenze insg. 400 Schüler
0
50
100
150
200
250
300
350
400
450
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung der Schülerzahlen
SuS 1. Klassen SuS insg.
18 18 18 19 18 18 18 18 19
15 15 15 16 16 16 16 17 18
4 Zügigkeit ohne VG ohne NDHS
0
5
10
15
20
25
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl der Klassen
Klassen mit VG + NDHS Klassen ohne VG ohne NDHS
20,7 20,9
21,7
20,9 21,0 20,9
21,8 21,6 21,1
15
17
19
21
23
25
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl SuS pro Klasse
ohne NDHS | ohne VG 
 
  
Prognose mit nachrückenden Jahrgängen 
und Wohnungsbautätigkeit 
Aktuelle 
Zahlen 
 
GFLEX =  Gruppe des Flexiblen Schulanfangs 
VG=  Vorklasse an Grundschulen 
Siehe Kapitel: Schulangebot 
E= Eingangsstufe 
NDHS= Nichtdeutscher Herkunftssprache 
[Methodik siehe Seite 36 ] 
Die prognostizierten Einschulungszahlen der Mornewegschule weichen deutlich von den aktuell im Melderegister ersichtlichen 
nachrückenden Altersjahrgänge der 0-6-Jährigen ab. Grund dafür ist die Analyse und der Vergleich der Nachrü-
cker/Einschulungen in den Schuljahren seit 2015. So standen z.B. im Schuljahr 2015/16 insgesamt 110 nachrückende  
6-7-Jährige nur 73 Schülern in der 1. Klasse gegenüber; 2016/17 waren es 84 zu 78; 2017/18 waren es 121 zu 83 und 
2018/19 waren es 115 zu 79. D.h. rund 27% der schulpflichtigen Kinder, die im Schulbezirk gemeldet waren, wurden in den 
letzten Jahren nicht an der Mornewegschule eingeschult. Die Differenz zwischen Melderegister und Einschulungen entspricht 
rund zwei Zügen und ist daher prognoserelevant. In der Schülerzahlprognose der Jahrgangsstufen 1 wurde daher ein trendge-
wichteter Prozentsatz abgezogen. Anmerkung: Die bisher entstandenen und im Bau/in Planung befindlichen Neubauprojekte im 
Grundschulbezirk Mornewegschule wirken diesem Trend entgegen – dies wurde in den Prognosen ebenfalls berücksichtigt.

Grundschulen Mitte| Heinrich-Heine-Schule 
 
120 
 
VI.4.7. Heinrich-Heine-Schule 
Stadtteil: Bessungen | 2-zügig 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Schulentwicklung Anwachsen zur stabilen 3 Zügigkeit 
Betreuungsangebot Ganztag Profil 1 | 43,7 % aller SuS in Betreuung.  
Raumsituation Durch einen Erweiterungsbau/2. BA wird die Schule für eine  
perspektivische 3-Zügigkeit aufgerüstet.  
 
 
Kurzprofil und Einzugsbereich 
Die Heinrich-Heine-Schule (2 Züge) ist eine von 3 
Grundschulen im Stadtteil Bessungen. Seit 2007 ist sie 
in einem Neubau untergebracht. 
 
Entwicklung und Schulorganisation  
Im Grundschulbezirk der Heinrich-Heine-Schule finden 
sich sehr stabile künftige Einschulungszahlen wieder. 
Nur in den Schuljahren 2023/24 und 2024/25 ist nach 
aktueller Statistik und vorhandenem Baubestand mit 
mehr als zwei Eingangsklassen zu rechnen. Zusätzlich 
sind aber ab dem Jahr 2020 im Schulbezirk 
umfangreiche Wohnungsbauvorhaben geplant (EAD-
Gelände und Postsiedlung). Dadurch wird die Schule zu 
einer stabilen 3-Zügigkeit wachsen. Zur Bewältigung 
dieses Wachstums ist eine bauliche Erweiterung des 
Schulgebäudes sowie die Anmietung weiterer Räume in 
der neu zu errichtenden Postsiedlung geplant. Ein 
Umschneiden des Schulbezirks verspricht aufgrund der 
städtischen Gesamtentwicklung und der hohen 
Wohnbaudichte in der südlichen Innenstadt / 
Bessungen keine räumliche Entlastung für die Schule. 
Erlasse und Anträge 
Nicht erforderlich 
 
Betreuungsangebot 
Die Heinrich-Heine-Schule arbeitet als Ganztagsschule 
im Profil 1 mit Schulkindbetreuung 
Jugendhilfeträger: Sozialkritischer Arbeitskreis e.V. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  
Dienststellennummer: 
3215 
 
Adresse: 
Moltkestraße 18 A 
64295 Darmstadt 
 
Kontakt: 
06151 13-488800 
H-Heine-Schule@darmstadt.de 
www.hhs-darmstadt.de

Grundschulen Mitte | Heinrich-Heine-Schule 
 
121 
 
 
Baulich und räumliche Situation 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Sanierungsstand 
Das Schulgebäude sowie die Turnhalle wurden im Jahr 
2007 komplett ersetzt und neu errichtet. Der bauliche 
Zustand ist entsprechend gut. 
 
Räumliche Situation 
Das Bestandsgebäude der Grundschule Heinrich-Heine-
Schule ist für zwei Züge mit zusätzlichem 
Betreuungsangebot ausgelegt. Mit 10 Klassenräumen 
können in geburtenstarken Jahren auch mehr als 2 
parallele Eingangsklassen gebildet werden. 
Voraussetzung dafür ist die stark multifunktionale 
Nutzung der Unterrichts-/Betreuungsräume. 
 
Barrierefreiheit 
Alle Funktionsbereiche der Schule sind barrierefrei 
erschlossen, Beh.WC vorhanden 
 
Geplante Maßnahmen 
Bauliche Erweiterung durch einen Anbau (2. 
Bauabschnitt).  
Zusätzlich Anmietung eines zusätzlichen Betreuungs-
und Klassencluster in der gegenüberliegenden neuen 
Postsiedlung.  
 
 
Raumanalyse von Bestand und Bedarf (die perspektivische 3-Zügigkeit berücksichtigend) 
 
FUNKTIONEN SOLL IST DIFFERENZ BEMERKUNGEN 
Lern- und Unterrichtsbereich | Ganztag     
Klasse 12 9 -3  
Gruppe | Differenzierung 6 4 -2  
Ganztag | Inklusion | Therapie 6 2 -4  
Fachunterrichtsräume     
Kunst | Werken 1  -1  
Musik 1  -1  
IT | Computerraum 1 1   
Gemeinschaftsflächen     
Küche 1 1  Ausgabeküche 
Mensa 1  -1  
Multifunktion 1 1   
Schülerbibliothek 1 1  Kleiner Raum (13 qm) 
Sport- und Freiflächen     
Sporthalle 1 1  Einfeldhalle 
Psychomotorik | Gymnastik 1  -1  
 
  
Baujahr der Gebäude: 
1 | 2007 
Schulgebäude 
2 | 2007 
Turnhalle 
 
 
 
 
 
Grundstücksgröße: 5.210 m²

Grundschulen Mitte| Heinrich-Heine-Schule 
 
122 
 
45 43 55 42 40 39 45 45 59
183 180 189 179 177 176 169 176
198
Belastungsgrenze 1.Klassen; 50 Schüler
Belastungsgrenze insg.; 200 Schüler
0
50
100
150
200
250
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung der Schülerzahlen
SuS der 1. Klassen SuS insg.
22,9 22,5
21,0
19,9 19,7 19,6
21,1
22,0 22,0
15,0
17,0
19,0
21,0
23,0
25,0
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl SuS pro Klasse
mit NDHS
8
10 10
9 9 9
8 8
9
8 8
9 9 9 9
8 8
9
2 Zügigkeit ohne NDHS
0
2
4
6
8
10
12
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl der Klassen
Klassen mit NDHS Klassen ohne NDHS
  
Prognose mit nachrückenden Jahrgängen 
und Wohnungsbautätigkeit 
Aktuelle 
Zahlen 
 
GFLEX =  Gruppe des Flexiblen Schulanfangs 
VG=  Vorklasse an Grundschulen 
Siehe Kapitel: Schulangebot 
E= Eingangsstufe 
NDHS= Nichtdeutscher Herkunftssprache 
[Methodik siehe Seite 36 ]

Grundschulen Mitte | Bessunger Schule 
 
123 
 
VI.4.8. Bessunger Schule 
Stadtteil: Bessungen | 4–zügig + 2 Eingangsstufenklassen 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Schulentwicklung Wachstum durch Konversionsgebiete nur durch Errichtung eines weiteren neuen 
Schulstandorts und Neuzuschnitt der Schulbezirksgrenzen abzufangen. 
Zwischenlösung Dependance im Donnersbergring 69 als Standort in Vorbereitung für 
die Neugründung. Die Schule bleibt daraufhin in vorhandener evt. sogar 
schrumpfender Organisationsgröße erhalten. 
Betreuungsangebot Schulkindbetreuung | 43,7 % aller SuS in Betreuung.  
Raumsituation aktuell beengt,  
Zwischenlösung durch Bildung einer Dependance im Donnerbergring 69 
 
 
Kurzprofil und Einzugsbereich 
Die Bessunger Schule (4 Züge) ist eine von 3 
Grundschulen im Stadtteil Bessungen. Alternativ zur 
Regelgrundschule bietet sie eine 2 jährige 
Eingangsstufe (2 Züge). Seit 2009 ist die Schule in 
einem komplett sanierten Schulgebäude untergebracht. 
Sie ist vom HKM zertifizierte musikalische Grundschule 
und Medienausbildungsschule. 
Im Einzugsgebiet des Schulbezirks der Bessunger 
Schule befinden sich mehrere Konversionsflächen, 
ehemals genutzt von den amerikanischen Streitkräften. 
Seit dem Jahr 2011 wurden diese städtebaulich geplant 
und zu Wohnbaugebieten entwickelt bzw. werden es 
noch. Teilweise wurden vorhandene Wohngebäude nur 
renoviert und direkt bezogen (Lincolnsiedlung), u.a. 
wird die ehemalige Jeffersonsiedlung als Erstwohnstätte 
für Flüchtlinge seit 2015 genutzt. Aktuell erfolgen die 
Wohnungsneubauten allgemein in hoher städtebaulicher 
Dichte. Es wird mit einer zusätzlichen Einwohnerzahl 
von 5.000 Personen in der Lincolnsiedlung und bis zu 
3.500 im Bereich des neuen Ludwigshöhviertels 
(ehemals Cambrai-Fritsch-Kaserne und 
Jeffersonsiedlung) gerechnet. Allein auf Grund der 
dieser baulichen Entwicklung werden sich die 
Schülerzahlen der Bessunger Schule in den 
kommenden Jahren beinahe verdoppeln.  
 
Entwicklung und Schulorganisation  
Der aktuelle Schulbezirk der Bessunger Schule muss 
aufgrund der städtebaulichen Entwicklung in den 
Konversionsgebieten geteilt werden. Für diese neu 
entstehenden Wohnbauflächen sollen zeitliche versetzt 
2 neue Grundschulen errichtet werden:  
 Grundschule in der Lincolnsiedlung bis zum Jahr 
2021, 4-zügig 
 Grundschule im Ludwigshöhviertel, bis 2025, 2-3-
zügig 
Diese werden die Bessunger Schule deutlich entlasten. 
Auf den langfristigen Effekt der Neubauten bzw. die 
Geschwindigkeit der Realisierung von Neubauten ist zu 
achten. Mittelfristig, bis zum Schuljahr2024/25, 
werden vier neue Züge notwendig sein. Langfristig 
werden bis zu sieben zusätzliche Züge erwartet. Die 
Schulbezirkssatzung ist analog zu differenzieren und 
neu zuzuschneiden. 
 
Dienststellennummer: 
3204 
 
Adresse: 
Ludwigshöhstraße 10 
64285 Darmstadt 
 
Kontakt: 
06151 13-25 41  
Bessunger-Schule@Darmstadt.de 
www.bessunger-schule.de

Grundschulen Mitte| Bessunger Schule 
 
124 
 
Erlasse und Anträge 
 Organisationsantrag zur Errichtung einer Schule in 
der Lincolnsiedlung (liegt dem HKM unter dem AZ 
II.4-620.020.024-20- bereits zur Genehmigung 
vor). 
 Organisationsantrag zur Errichtung einer Schule 
im künftigem Ludwigshöhviertel  
 
Betreuungsangebot 
Die Bessunger Schule bietet Schulkindbetreuung an. 
Jugendhilfeträger: Arbeiterwohlfahrt Darmstadt e.V.

Grundschulen Mitte | Bessunger Schule 
 
125 
 
Baulich und räumliche Situation 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Sanierungsstand 
Die Bessunger Schule wurde im Jahr 2009 grundsaniert 
und befindet sich in gutem baulichem Zustand. Für die 
beiden Raumcontainer der Betreuung ist mittelfristig 
angemessener Ersatz zu schaffen, voraussichtlich 
Erledigung im Baubestand durch neuen 
Schulbezirkszuschnitt. 
 
Räumliche Situation 
Die Bessunger Schule ist räumlich für eine vierzügige 
Grundschule ausgestattet. Sie hat zudem einen 
räumlichen Puffer für bis zu zwei an der Schule 
befindliche Eingangsstufenklassen. Auf das stetige 
Anwachsen der Schülerzahlen kann als Zwischenlösung 
mit der Nutzung einer Außenstelle (als Dependance 
oder alternativ vorgezogenen Neugründung der 
Grundschule Lincoln) reagiert werden. Alternativ könnte 
die Schule die heutige Gruppen-/Betreuungsräume als 
Klassenräume mit nutzen und für 1 weiteres Jahr (bis 
zur Fertigstellung der Grundschule Lincoln) unter 
räumlich sehr angespannten Bedingungen arbeiten. Die 
Thematik wird aktuell in einer AG inhaltlich bearbeitet. 
 
Barrierefreiheit 
Im Rahmen der Sanierung 2009 wurde die barrierefreie 
Erschließung für alle Funktionsbereiche sichergestellt, 
Beh.WC vorhanden. 
 
Geplante Maßnahmen 
Bauliche Ersatzlösung für Containe
 
 
Raumanalyse von Bestand und Bedarf 
FUNKTIONEN SOLL IST DIFFERENZ BEMERKUNGEN 
Lern- und Unterrichtsbereich     
Klasse 16 18 +2  
Gruppe | Differenzierung 8 9 +1 2 GT-Räume in Pavillon 
Ganztag | Inklusion | Therapie 8 6 +1 Snoezelraum (29qm) 
Ganztag | Inklusion | Therapie  3  Bessunger Str. 48 
Fachunterrichtsräume     
Kunst | Werken 1 1   
Musik 1 1   
IT | Computerraum 1 1   
Gemeinschaftsflächen     
Küche 1 1  Ausgabeküche, in GT-Raum 
Mensa 1  -1 In GT-Raum 
Multifunktion 1  -1  
Schülerbibliothek 1 1  Reduzierte Fläche (28 qm) 
Sport- und Freiflächen     
Sporthalle 1 1  Einfeldhalle 
Psychomotorik | Gymnastik 1  -1  
Baujahr der Gebäude: 
1 | 1975; Hauptgebäude 
 2009 saniert 
2 | 2019  
      Betreuungscontainer 
 
 
 
 
 
Grundstücksgröße: 7.950 m²

Grundschulen Mitte| Bessunger Schule 
 
126 
 
91 95 85 103 106 130
92 95 95
408 412
438 439 449
505
537 538 520
Belastungsgrenze 1.Klassen; 100 Schüler
Belastungsgrenze insg. 
450 Schüler; 4-zügig + E
0
100
200
300
400
500
600
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung der Schülerzahlen
SuS 1. Klassen SuS insg.
18 19 19 20 20
23 22 22 21
16 16 16 17 18
20 19 19 18
4 Zügigkeit ohne E ohne NDHS
0
5
10
15
20
25
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl der Klassen
Klassen mit E + NDHS Klassen ohne E ohne NDHS
22,7
21,7
23,1
22 22,5 22
24,4 24,5 24,8
15
17
19
21
23
25
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl SuS pro Klasse
ohne NDHS
 
 
  
Prognose mit nachrückenden Jahrgängen 
und Wohnungsbautätigkeit 
Aktuelle 
Zahlen 
 
GFLEX =  Gruppe des Flexiblen Schulanfangs 
VG=  Vorklasse an Grundschulen 
Siehe Kapitel: Schulangebot 
E= Eingangsstufe 
NDHS= Nichtdeutscher Herkunftssprache 
[Methodik siehe Seite 36 ]

Grundschulen Mitte | Grundschule an der Albert-Schweitzer-Anlage (in Planung) 
 
127 
 
VI.4.9. Grundschule an der Albert-Schweitzer-Anlage (in Planung)  
Innenstadt | 3–zügig 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Schulentwicklung Errichtung einer neuen 2-3 zügigen Grundschule mit neu zu schaffendem Schulbezirk 
innerhalb des heutigen nördlichen Schulbezirks der Mornewegschule 
Betreuungsangebot Ganztagsschule Profil 3  
Raumsituation Neubaus nach aktuellen Leitlinien der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 
Kurzprofil und Einzugsbereich 
Durch die städtebauliche Entwicklung des ehemaligen 
Verlegerviertels (Industriegebiet) zu einem Mischgebiet 
mit hohem Wohnungsbauanteil erhielt der 
Grundschulbezirk der Mornewegschule einen extremen 
Bevölkerungszuwachs. Die Wohnungsbau-Entwicklung 
dieses Gebietes ist ungebremst und wird durch die 
geplante Bebauung des Marienplatzes, des Echo-
Geländes und anderer Innenstadtlagen weiteren 
Zuwachs erhalten. Die Geburten- bzw. Kinderzahlen 
unter 3 Jahre sind bereits stark angestiegen. Dieser 
Trend setzt sich weiter fort. Die Grundstufe der 
Mornewegschule wird sich bis zum Schuljahr 2024/25 
aufgrund bereits vorhandener Kinder im heutigen 
Schulbezirk aus einer 4 in eine 5-Zügigkeit entwickeln. 
Langfristig ist eine 6-Zügigkeit zu erwarten (die exakten 
Auswirkungen der Neubautätigkeiten/Verdichtungen 
sind weiterhin zu beobachten). Die Schule ist für den 
Zuwachs räumlich nicht ausgestattet. Zudem ist das 
Entwicklungsgebiet weit vom Schulstandort entfernt 
und durch viel befahrene Straßen getrennt. Die 
Schaffung eines zusätzlichen Grundschulstandorts in 
Innenstadtlage ist geboten. Als möglichen Standort 
wurde ein Grundstück an der Albert-Schweitzer-Anlage 
städtebaulich bereits untersucht und ins Auge gefasst. 
Dieser kann maximal 3-zügig bebaut werden. Die 
Grundstufe der Mornewegschule wird perspektivisch 
dadurch stark entlastet und kann bis zur 2-3-Zügigkeit 
zurückgeführt werden. 
 
Entwicklung und Schulorganisation 
Errichtung einer neuen 2-3 zügigen Grundschule mit 
neu zu schaffendem Schulbezirk, ausgeschnitten aus 
dem heutigen Schulbezirk der Mornewegschule sowie 
Anteilen der Käth-Kollwitzschule südlich der 
Rheinstraße. 
 
Erlasse und Anträge 
Errichtung einer 2-3zügigen neuen Grundschule (Antrag 
folgt) 
 
Betreuungsangebot 
Die neu zu gründende Grundschule an der Albert-
Schweitzer-Anlage soll inklusive Ganztagsschule im 
Profil 3 werden. 
  
  
Dienststellennummer: 
NEU 
 
Adresse: 
Noch nicht bekannt 
 
 
 
 
Kontakt: 
Schulamt@Darmstadt.de

Grundschulen Mitte| Grundschule an der Albert-Schweitzer-Anlage (in Planung) 
 
128

|  
 
129

Grundschulen Süd|  
 
130 
 
 
 
 
 
 
VI.5. Grundschulen Süd 
 
Bessungen Süd /Konversion 
Grundschule in der Lincolnsiedlung (im Bau) 
Grundschule im Ludwigshöhviertel (in Planung) 
 
Eberstadt 
Frankensteinschule 
Andersenschule 
Ludwig-Schwamb-Schule 
Wilhelm-Hauff-Schule

Grundschulen Süd | Schule in der Lincolnsiedlung (im Bau) 
 
131 
 
VI.5.1.  Schule in der Lincolnsiedlung (im Bau) 
 Stadtteil: Lincolnsiedlung | 4-zügig 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Schulentwicklung organisatorische und bauliche Errichtung einer neuen inklusiven 4-zügigen 
Grundschule in der Lincolnsiedlung. 
Betreuungsangebot Ganztägig arbeitende inklusive Grundschule im Profil 3 
Raumsituation Neubaus nach aktuellen Leitlinien der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 
 
Kurzprofil und Einzugsbereich 
Die neu zu errichtende Grundschule versorgt den neuen 
im Aufbau befindlichen Stadtteil der Lincolnsiedlung. 
Als allgemeines Wohngebiet nach Baugesetzbuch 
konzipiert und durch Bebauungsplan S 25.1 
festgeschrieben wird mit einer Bevölkerungsdichte von 
ca. 5.000 Einwohnern auf einer Fläche von rd. 25 Ha 
und einer Wohnfläche von ca. 200.000 m² BGF 
kalkuliert. Neben besonderen Wohnformen sind feste 
Kontingente im sozialen Wohnungsbau und Wohnungen 
im mittleren Preissegment festgeschrieben. Auf Basis 
dieser gewünschten sozialen Durchmischung ergibt sich 
die Prognose der zu erwartenden Grundschüler/innen. 
Ursprünglich war die Dimension einer 4-zügigen 
Grundschule für Lincolnsiedlung und die im Osten 
anschließenden weiteren Konversionsflächen der 
ehemaligen Cambrai-Fritsch-Kaserne und 
Jeffersonsiedlung (heute Ludwigshöhviertel) gedacht 
und berechnet. Durch die 2018 erfolgte 
Nachverdichtung der Planungsgebiete ist das jedoch 
nicht mehr auskömmlich, so dass die geplante Schule 
in der Lincolnsiedlung nun mittelfristig allein für den 
Stadtteil Lincoln benötigt wird. Der bis 2024 (im Anteil 
des geförderten sozialen Wohnungsbau) zu 
entwickelnde Stadtteil Ludwigshöhviertel kann im 
ersten Schritt jedoch mitversorgt werden. Mit der 
Weiterentwicklung dieses Gebietes wird ein separater 
weiterer Grundschulstandort nötig. (siehe GS 
Ludwigshöhviertel) 
 
Entwicklung und Schulorganisation  
Errichtung einer neuen Schule als ganztägig arbeitende 
inklusive Grundschule im Profil 3 
Die Grundschule in der Lincolnsiedlung wird 
voraussichtlich ab dem Schuljahr 2021/22 als neue 
eigenständige Grundschule der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt den in der Errichtung befindlichen Stadtteil, 
ein ehemaliges Wohngebiet der amerikanischen 
Streitkräfte und somit Konversionsgebiet, versorgen. 
Mit geplanten 5.000 – 5.500 Einwohner/inne/n in 
besonderen familienfreundlichen Wohnformen wird eine 
voraussichtliche Anzahl von bis zu 330 SuS im Bereich 
der Grundschule prognostiziert, woraus eine 
Organisationsgröße von 4 Zügen resultiert. 
 
Erlasse und Anträge 
Organisationsantrag  II.4-620.020.024-20- 
(liegt HKM vor, zurückgestellt mit Hinweis SEP) 
 
Betreuungsangebot 
Die Schule soll als ganztägig arbeitende Schule im 
Profil 3 organisiert werden. 
 
Dienststellennummer: 
NEU 
 
 
Adresse: 
Einsteinstrasse 1-3 
64285 Darmstadt 
 
 
Kontakt: 
Schulamt@darmstadt.de 
 
……

Grundschulen Süd 
 
132 
  
 
 
Baulich und räumliche Situation 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Raumprogramm Neubau nach Leitlinien 
FUNKTIONEN SOLL IST DIFFERENZ BEMERKUNGEN 
Lern- und Unterrichtsbereich | Ganztag     
Klasse 16 16   
Gruppe | Differenzierung 8 8   
Ganztag | Inklusion | Therapie 8 8   
Fachunterrichtsräume     
Kunst | Werken 1 1   
Musik 1 1   
Gemeinschaftsflächen     
Küche 1 1  Produktionsküche 
Mensa 1 1   
Multifunktion 1 1   
Schülerbibliothek 1 1   
Sport- und Freiflächen     
Sporthalle 1 1  Zweifeldhalle 
Psychomotorik | Gymnastik 1 1   
 
 
 
 
Baujahr der Gebäude: 
1 | Im Bau, Fertigstellung  
      voraussichtlich 2021 
 
 
 
 
 
 
 
Grundstücksgröße: 12.500 m²

Grundschulen Süd | Grundschule im Ludwigshöhviertel (in Planung) 
 
133 
 
VI.5.2. Grundschule im Ludwigshöhviertel (in Planung) 
Stadtteil: Ludwigshöhviertel |2-3 - zügig 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Schulentwicklung Im neu entstehenden Baugebiet der Jefferson-Siedlung/des Stadtteils Ludwigshöh 
wird ab dem Schuljahr 2024/25 eine neue Grundschule entstehen. Diese Schule wird 
auf Grund der starken Neubauentwicklung, den dadurch verbundenen Zuzugseffekten 
und der steigenden Geburtenzahlen langfristig anwachsen und im Vollausbau bis zu 
3 parallele Züge beschulen können. 
Betreuungsangebot Ganztag Profil 3 
Raumsituation Neubaus nach aktuellen Leitlinien der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 
 
Kurzprofil und Einzugsbereich 
Analog der vorher beschriebene Lincolnsiedlung wird im 
Rahmen der Konversion auch das östlich der 
Heidelberger Landstraße gelegene Gebiet der 
ehemaligen Cambrai-Fritsch-Kaserene und der 
Jeffersonsiedlung zu einem allgemeinen Wohngebiet 
umgewandelt und neu bebaut. Die städtebauliche 
Dichte wird nicht ganz so hoch wie in der 
Lincolnsiedlung werden. Dennoch bestehen 
vergleichbare siedlungsstrukturellen Vorgaben, die über 
einen Rahmenplan festgelegt sind. Der Bebauungsplan 
befindet sich aktuell in der Aufstellung. Es wird mit 
einer Einwohnerschaft von ca. 3.000 Bewohnern 
gerechnet. Das ergibt prognostisch aufgrund der 
geplanten Siedlungsstruktur den Bedarf an einer 2-
Zügigen Grundschule allein aus dem Planungsgebiet 
heraus. Weitergehende Überlegungen gehen davon aus 
das Einzugsgebiet (Schulbezirk) nach Norden bis zur 
vielbefahrenen Ludwigshöhstraße stadträumlich 
auszuweiten. Neben dem Effekt einer daraus 
resultierenden vernünftigen Organisationsgröße, geht 
damit mittelfristig eine Entlastung der Bessunger 
Schule einher, wodurch dort fehlende Ganztagsräume 
geschaffen im Bestand bereitgestellt werden können. 
 
Entwicklung und Schulorganisation  
Errichtung einer neuen Schule als ganztägig arbeitende 
inklusive Grundschule im Profil 3 
 
Erlasse und Anträge 
Folgen zeitgerecht 
 
Betreuungsangebot 
Die Schule soll als ganztägig arbeitende Schule im 
Profil 3 organisiert werden. 
 
 
 
 
  
Dienststellennummer: 
Noch nicht bekannt 
 
Adresse: 
Noch nicht bekannt 
 
 
 
Kontakt: 
Bis auf weiteres: 
Schulamt@darmstadt.de

Grundschulen Süd| Grundschule im Ludwigshöhviertel (in Planung) 
 
134 
 
 
Baulich und räumliche Situation 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Raumprogramm Neubau nach Leitlinien 
FUNKTIONEN SOLL IST DIFFERENZ BEMERKUNGEN 
Lern- und Unterrichtsbereich | Ganztag     
Klasse 12 12   
Gruppe | Differenzierung 6 6   
Ganztag | Inklusion | Therapie 6 6   
Fachunterrichtsräume     
Kunst | Werken 1 1   
Musik 1 1   
Gemeinschaftsflächen     
Küche 1 1  Ausgabeküche 
Mensa 1 1   
Multifunktion 1 1   
Schülerbibliothek 1 1   
Sport- und Freiflächen     
Sporthalle 1 1  Einfeldhalle 
Psychomotorik | Gymnastik 1 1

Grundschulen Süd | Frankensteinschule 
 
135 
 
VI.5.3. Frankensteinschule 
Stadtteil: Eberstadt | 3-zügig 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Schulentwicklung Stabile 3 Zügigkeit  
Betreuungsangebot Schulkindbetreuung | 72,8 % aller SuS in Betreuung  
Raumsituation Defizit in Differenzierungsräumen 
 
Kurzprofil und Einzugsbereich 
Die Frankensteinschule ist eine von 4 Grundschulen im 
Stadtteil Eberstadt und versorgt den nordöstlichen 
Bereich des Stadtteils. 
Die 3-zügige Grundschule wurde im Rahmen des 
Konjunkturprogramms vor wenigen Jahren erweitert 
und saniert und erhielt zudem einen zusätzlichen 
Pavillon.  
 
 
Entwicklung und Schulorganisation  
Die Frankensteinschule wird nach dem Anstieg der 
Schülerzahlen in den letzten Jahren (u.a. auf Grund der 
hohen NDHS-Schülerzahlen aus dem Gebiet der 
Jeffersonsiedlung) leicht an Schülerzahlen verlieren. Die 
Schule wird aber weiterhin 12 Klassen bilden. Sie 
könnte im Status quo der Prognose benachbarte 
Schulen, durch eine Änderung der Schulbezirksgrenzen, 
entlasten. 
 
 
Erlasse und Anträge 
keine 
 
Betreuungsangebot 
Die Frankensteinschule bietet Schulkindbetreuung an. 
Jugendhilfeträger:  
Die Villa - Verein für innovative Jugendhilfe e.V.  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  
Dienststellennummer: 
3211 
 
Adresse: 
Heinrich-Delp-Straße 187 
64297 Darmstadt 
 
Kontakt: 
06151 13-2896 
Frankensteinschule@Darmstadt.de 
www.frankensteinschule.de

Grundschulen Süd| Frankensteinschule 
 
136 
 
 
Baulich und räumliche Situation 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Sanierungsstand 
Die Schule ist in den vergangenen Jahren umfassend 
saniert und erweitert worden. Ein Teil der Außenanlagen 
und Spielgeräte bedürfen einer Renovierung und 
Erneuerung. 
 
Räumliche Situation 
Die Raumsituation an der Schule ist gut. Ein leichtes 
Defizit besteht aufgrund der bei Sanierung 
vorgefundenen Raumstruktur vor allem im Bereich der 
Differenzierungsräume. Flurflächen werden daher, 
soweit möglich, zur Differenzierung in den Unterricht 
mit einbezogen.  
 
Barrierefreiheit 
Im Rahmen der Sanierung 2011 wurde die barrierefreie 
Erschließung für alle Funktionsbereiche sichergestellt  
(Ausnahme Sporthalle), Beh.WC vorhanden. 
 
Geplante Maßnahmen 
Verbesserung der Außenanlagen, Spielgeräte 
 
 
 
Raumanalyse von Bestand und Bedarf 
FUNKTIONEN SOLL IST DIFFERENZ BEMERKUNGEN 
Lern- und Unterrichtsbereich | Ganztag     
Klasse 12 12   
Gruppe | Differenzierung 6 2 -4  
Ganztag | Inklusion | Therapie 6 4 -2 2 GT-Räume in MobiSku:l 
Fachunterrichtsräume     
Kunst | Werken 1   Multifunktion 
Musik 1   Multifunktion 
IT | Computerraum 1 1   
Gemeinschaftsflächen     
Küche 1 1  Ausgabeküche 
Mensa 1  -1 Foyerbereich 
Multifunktion 1 1  Musik | Kunst | Werken 
Schülerbibliothek 1 1  In GT-Raum MobiSku:l 
Sport- und Freiflächen     
Sporthalle 1 1  Kleine Gymnastikhalle 
  
Baujahr der Gebäude: 
 
1 | 1970 Hauptgebäude 
      2012 saniert + erweitert 
 
2 | 2016 Mobi-Sku:l 
 
 
 
 
Grundstücksgröße: 8.130 m²

Grundschulen Süd | Frankensteinschule 
 
137 
 
81 60 75 69 73 59 61 59 65
268
302 298 295 284 283
273 261 254
Aufnahmekapazität 1.Klassen; 75 Schüler
Aufnahmekapazität insg. 300 Schüler
0
50
100
150
200
250
300
350
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung der Schülerzahlen
SuS 1. Klassen SuS insg.
13
16 15 14
12 12 12 12 1213 13 13 13 12 12 12 12 12
3 Zügigkeit ohne NDHS
0
2
4
6
8
10
12
14
16
18
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl der Klassen
Klassen mit NDHS Klassen ohne NDHS
20,6
23,2 22,9 22,7
23,7 23,6
22,8
21,8 21,2
15
17
19
21
23
25
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl SuS pro Klasse
mit NDHS
 
 
 
 
  
Prognose mit nachrückenden Jahrgängen 
und Wohnungsbautätigkeit 
Aktuelle 
Zahlen 
 
GFLEX =  Gruppe des Flexiblen Schulanfangs 
VG=  Vorklasse an Grundschulen 
Siehe Kapitel: Schulangebot 
E= Eingangsstufe 
NDHS= Nichtdeutscher Herkunftssprache 
[Methodik siehe Seite 36 ]

Grundschulen Süd| Andersenschule 
 
138 
 
VI.5.4. Andersenschule 
Stadtteil: Eberstadt | 2-zügig 
1^ 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Schulentwicklung Stabile 2 Zügigkeit  
Betreuungsangebot Ganztag Profil 1 | 65,3 % aller SuS in Betreuung.  
Raumsituation Beengt  
 
Kurzprofil und Einzugsbereich 
Die Andersenschule (2 Züge) ist eine weitere der 4 
Grundschulen im Stadtteil Eberstadt. 
Im Rahmen des Konjunkturprogramms erhielt die 
Schule 2011 einen neuen Betreuungsbau, der aufgrund 
der offensiven Ganztagsentwicklung in Darmstadt 
bereits wieder deutlich an seine Grenzen stößt. 
 
Entwicklung und Schulorganisation  
Der Grundschulbezirk Andersen weist aktuell sehr 
konstante Geburtenzahlen auf. Dies hat mittelfristig 
stabile Einschulungszahlen zur Folge. Die 
Andersenschule wird daher auch weiterhin 8 bis 9 
Klassen bilden und knapp unter 200 Schülerinnen und 
Schüler bleiben. 
 
Erlasse und Anträge 
keine 
 
Betreuungsangebot 
Betreuende Ganztagsschule im Profil 1 mit 
Schulkindbetreuung 
Jugendhilfeträger: Mobile Praxis gem. GmbH  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  
Dienststellennummer: 
3201 
 
Adresse: 
Brandenburger Straße 74 
64297 Darmstadt 
 
Kontakt: 
06151 51415 
Andersenschule@darmstadt.de 
www.andersenschule.de

Grundschulen Süd | Andersenschule 
 
139 
 
 
Baulich und räumliche Situation 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Sanierungsstand 
Die Andersenschule ist die erste Schule der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt, die im Rahmen des 
2002 aufgelegten Schulbausanierungsprogramm 
grundsaniert wurde. Durch die innere Schulentwicklung 
besteht jedoch mittlerweile erneuter Handlungsbedarf. 
 
Räumliche Situation 
Das Schulgebäude ist für eine 2-zügige Grundschule, 
gemessen an einem zeitgemäßem Raumprogramm 
nach Schulbauleitlinien, zu klein. Es fehlen v.a. 
Differenzierungsräume, Fachunterrichtsräume und 
Verwaltungsflächen. Um diese Raumknappheit zu lösen 
wird eine Aufstockung des heutigen Verwaltungstrakts 
empfohlen. Eine entsprechende Bauvorlage ist in Arbeit. 
 
Barrierefreiheit 
Das Betreuungsgebäude und die Funktionsbereiche im 
Erdgeschoss der Schulbaus sind barrierefrei erschlos-
sen (Ausnahme Sporthalle), Beh.-WC vorhanden. 
 
Geplante Maßnahmen 
Erweiterung nach Raumprogramm mit räumlichen 
Kapazitäten für einzelne Jahrgangsausschläge. 
 
 
Raumanalyse von Bestand und Bedarf 
FUNKTIONEN SOLL IST DIFFERENZ BEMERKUNGEN 
Lern- und Unterrichtsbereich | Ganztag     
Klasse 8 9 +1 Ausweichklasse 
Gruppe | Differenzierung 4  -4  
Ganztag | Inklusion | Therapie 4 4  1 kleiner Raum, 34 qm 
Fachunterrichtsräume     
Kunst | Werken 1 -1   
Musik 1 -1   
IT | Computerraum 1 -1   
Gemeinschaftsflächen     
Küche 1 1  Ausgabeküche 
Mensa 1  -1 Essen in GT-Räumen 
Multifunktion 1 -1   
Schülerbibliothek 1 -1   
Sport- und Freiflächen     
Sporthalle 1 1  Kleine Gymnastikhalle 
  
Baujahr der Gebäude: 
 
1 | 1976 Hauptgebäude 
 2008 saniert 
2 | 2011 Ganztagsbetreuung 
 
 
 
 
 
Grundstücksgröße: 7.070 m²

Grundschulen Süd| Andersenschule 
 
140 
 
31
47 52 49 51 51 48 55 50
165 176
163
176
196 203 198 206 207
Aufnahmekapazität 1.Klassen; 50 Schüler
Aufnahmekapazität insg. 200 Schüler
0
50
100
150
200
250
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung der Schülerzahlen
SuS 1. Klassen SuS insg.
9
10
8 8 8 8 8
9 99 9
8 8 8 8 8
9 9
2 Zügigkeit ohne NDHS
0
2
4
6
8
10
12
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl der Klassen
Klassen mit NDHS Klassen ohne E ohne NDHS
18,3
19,6
20,4
22,0
24,5
25,4 24,8
22,9 23,0
15
17
19
21
23
25
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl SuS pro Klasse
mit NDHS
 
 
 
 
  
Prognose mit nachrückenden Jahrgängen 
und Wohnungsbautätigkeit 
Aktuelle 
Zahlen 
 
GFLEX =  Gruppe des Flexiblen Schulanfangs 
VG=  Vorklasse an Grundschulen 
Siehe Kapitel: Schulangebot 
E= Eingangsstufe 
NDHS= Nichtdeutscher Herkunftssprache 
[Methodik siehe Seite 36 ]

Grundschulen Süd | Ludwig-Schwamb-Schule 
 
141 
 
VI.5.5. Ludwig-Schwamb-Schule 
Stadtteil: Eberstadt | 3-zügig + 1 Vorklasse 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Schulentwicklung Stabile 3 Zügigkeit  
Betreuungsangebot Pakt für den Nachmittag | 75,3 % aller SuS in Betreuung.  
Raumsituation Großzügig, eine 4 Zügigkeit wäre möglich  
 
Kurzprofil und Einzugsbereich 
Die Ludwig-Schwamb-Schule (3 Züge) ist eine der 4 
Grundschulen im Stadtteil Eberstadt und zudem 
Vorklassenstandort. 
Im gleichen Gebäude befindet sich die Mühltalschule, 
eine Förderschule mit dem Förderschwerpunkt 
Lernen.Inklusiver und kooperativer Schulstandort durch 
räumliche und pädagogische Zusammenführung der 
Grundstufe der Mühltalschule und der Ludwig-
Schwamb-Schule. 
 
Entwicklung und Schulorganisation  
Die Ludwig-Schwamb-Schule wird weiterhin sehr stabil 
3-zügig sein. Im Schuljahr 2024/25 sind sehr starke 
Einschulungszahlen zu erwarten, dies ist aber nach 
aktuellem Stand der Prognose als Ausnahmejahr der 
Geburtenentwicklung zu sehen. Eine geplante 
Wohnbauentwicklung in unmittelbarer Nachbarschaft, 
Klinikgelände, wird mittelfristig zusätzliche 
Schüler/innenzahlen auslösen. Die enge 
organisatorische und räumliche Kooperation mit der 
Mühltalschule (Förderschule für Lernhilfe) läuft bereits 
seit vielen Jahren und ist fest im Schulkonzept 
verankert (inklusives Schulbündnis). 
 
Erlasse und Anträge 
keine 
 
Betreuungsangebot 
Die Schulen nehmen bereits seit dem Schuljahr 
2015/2016 (Pilotschule) erfolgreich am Pakt für den 
Nachmittag teil. 
Jugendhilfeträger: Mobile Praxis gem. GmbH 
  
 
 
  
© Zoey Braun 
Dienststellennummer: 
3219 
 
 
Adresse: 
Nussbaumallee 6 
64297 Darmstadt 
 
Kontakt: 
06151 13-2844 
Ludwig-Schwamb-Schule@darmstadt.de 
www.ludwig-schwamb-schule-eberstadt.de

Grundschulen Süd| Ludwig-Schwamb-Schule 
 
142 
 
 
Baulich und räumliche Situation 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Sanierungsstand 
Die Ludwig-Schwamb-Schule teilt sich die Gebäude mit 
der Mühltalschule und ist teilsaniert. Der Klassenaltbau 
wurde energetisch im Rahmen des KIP saniert, die 
weitere Innensanierung ist fällig. Der Verwaltungstrakt 
wurde durch einen 2018 fertiggestellten Neubau 
ersetzt, welcher zudem einen weiteren Klassenzug 
sowie die Ganztags-infrastruktur und Fachräume 
beherbergt.  
 
Räumliche Situation 
Die Ludwig-Schwamb-Schule hat im Jahr 2018 auf 
ihrem Campus ein neues großzügiges Schul- und 
Verwaltungsgebäude erhalten. Weiterhin gibt es den 
teilsanierten Klassentrakt und eine Turnhalle. 
Die 3-zügige Schule verfügt tendenziell über Räume für  
eine 4-Zügigkeit. Vorklasse und Kooperationsklasse der 
Mühltalschule erhöhen den Raumbedarf am Standort 
(um jeweils 1 Klassenraum). Bei Bedarf kann die Schule 
in Zukunft durch Umschneidung des Grundschulbezirks 
angrenzende Grundschulen entlasten. 
 
Barrierefreiheit 
Im Neubau sind alle Funktionsbereiche der Schu-
le barrierefrei erschlossen, Beh.-WC vorhanden. 
 
Geplante Maßnahmen 
Sanierung des Klassenbaus sowie der Turnhalle (hier 
vermutlich Ersatzbau ggf. gemeinsam mit benachbarter 
Wilhelm-Hauff-Schule).
Raumanalyse von Bestand und Bedarf 
FUNKTIONEN SOLL IST DIFFERENZ BEMERKUNGEN 
Lern- und Unterrichtsbereich | Ganztag     
Klasse 12 16 +4 1 VK, 1 MTS, 1 Intensiv 
Gruppe | Differenzierung 6 5 -1 eine offene pädagog. Fläche 
Ganztag | Inklusion | Therapie 6 6  Psychomotorik, Mediathek 
Ganztag | Inklusion | Therapie  1  Offener Spielbereich 
Fachunterrichtsräume     
Kunst | Werken 1 1  Multifunktion 
Musik 1 1  Klassenbau 
IT | Computerraum 1 1   
Forscherwerkstatt  1  Klassenbau 
Gemeinschaftsflächen     
Küche 1 1  Ausgabeküche 
Mensa 1 1 - Stadtteilnutzung 
Multifunktion 1 1  Musik | Veranstaltung 
Schülerbibliothek | Mediathek 1 1  Funktionsraum GT 
Sport- und Freiflächen     
Sporthalle 1 1  Sanierungsbedarf 
Psychomotorik 1 1  Bewegungsraum Klassenbau 
Baujahr der Gebäude: 
 
1 | 1958 Altbau,  
      2010 saniert 
2 | 2018 Neubau 
     Ganztag, Verwaltung, Klassen 
3 |1958 Turnhalle 
 
 
 
Grundstücksgröße: 19.650 m²

Grundschulen Süd | Ludwig-Schwamb-Schule 
 
143 
 
81 71 62 55 56 67 68 73 65
280 292 294
273 252 257 261
282 291
Aufnahmekapazität 1.Klassen; 75 Schüler
Aufnahmekapazität insg. 300 Schüler
0
50
100
150
200
250
300
350
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung der Schülerzahlen
SuS 1. Klassen SuS insg.
15 15
14 14
13 13 13 13 1313 13 13 13
12 12 12 12 12
3 Zügigkeit ohne VG ohne NDHS
0
2
4
6
8
10
12
14
16
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl der Klassen
Klassen mit VG mit NDHS Klassen ohne VG ohne NDHS
20,6
21,7 21,8
20,2 20,2 20,4 20,8
22,4
23,3
15
17
19
21
23
25
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl SuS pro Klasse
mit NDHS | ohne VG
 
 
 
 
 
  
Prognose mit nachrückenden Jahrgängen 
und Wohnungsbautätigkeit 
Aktuelle 
Zahlen 
 
GFLEX =  Gruppe des Flexiblen Schulanfangs 
VG=  Vorklasse an Grundschulen 
Siehe Kapitel: Schulangebot 
E= Eingangsstufe 
NDHS= Nichtdeutscher Herkunftssprache 
[Methodik siehe Seite 36 ]

Grundschulen Süd| Wilhelm-Hauff-Schule 
 
144 
 
VI.5.6. Wilhelm-Hauff-Schule 
Stadtteil: Eberstadt | 3-zügig 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Schulentwicklung Wachstum nur durch zwei neue Schulstandorte  
Betreuungsangebot Pakt für den Nachmittag | 43,5 % aller SuS in Betreuung.  
Raumsituation Gut | Sanierung und Neustrukturierung in der Planungsphase 0G 
 
Kurzprofil und Einzugsbereich 
Die Wilhelm-Hauff-Schule (3 Züge) ist eine von 4 
Grundschulen im Stadtteil Eberstadt und zudem auch 
Vorklassenstandort.  
Zentrales Einzugsgebiet ist die Kirchtannensiedlung, die 
durch das Projekt "Hessische Gemeinschaftsinitiative 
Soziale Stadt" in der Vergangenheit besonders gefördert 
wurde. Der Förderzeitraum des Projekts ist 
zwischenzeitlich leider ausgelaufen. Die Schule wird 
aktuell von der Dotter-Stiftung finanziell in ihren 
schulischen und schulergänzenden Angeboten 
unterstützt. 
 
Entwicklung und Schulorganisation  
Die Grundschule Wilhelm-Hauff-Schule wird aus einer 
schwachen in eine starke 3-Zügigkeit anwachsen (60-75 
Einschulungen). Insgesamt ist die Entwicklung der 
Schule als stabil zu bezeichnen. 
Erlasse und Anträge 
Keine 
 
Betreuungsangebot 
Die Wilhelm-Hauff-Schule nimmt seit dem Schuljahr 
2017/18 am Pakt für den Nachmittag teil 
Jugendhilfeträger: Mobile Praxis gem. GmbH 
 
 
 
 
 
 
 
 
  
 
 
  
Dienststellennummer: 
3224 
 
 
Adresse: 
Stresemannstraße 5 
64297 Darmstadt 
 
Kontakt: 
06151 278662 
Wilhelm-Hauff-Schule@darmstadt.de 
www.wilhelm-hauff-schule-da.de

Grundschulen Süd | Wilhelm-Hauff-Schule 
 
145 
 
 
Baulich und räumliche Situation 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Sanierungsstand 
Toilettensanierung 2015 
Aktuell Sanierungsplanung im KIP II 
 
Räumliche Situation 
Die Bestandsgebäude der Grundschule Wilhelm-Hauff-
Schule bieten für eine 3-zügige Grundschule aktuell 
ausreichend Raum. Etwaige Raumengpässe sind 
strukturell bedingt. 
Der Auszug des Stadtteiltreffs „Café Nimmersatt“ (Baff) 
aus dem 2. Schulgebäude wird allein aus räumlichen 
und pädagogischen Gründen erforderlich. Die Schule 
erhält so einen Zugewinn von rund 130 qm Fläche (v.a. 
für die Differenzierung und Betreuung). Ein in der 
aktuellen Planung vorgesehener Verbindungsbau 
(Foyer) wird die Raumsituation und Funktionalität, 
insbesondere auch die Barrierefreiheit, zusätzlich 
verbessern. 
Der Planungsprozess für die Neustrukturierung und 
Sanierung (Maßnahme im Rahmen KIP II) ist in vollem 
Gang und nach Umsetzung wird die Schule in den 
kommenden Jahren ideale Rahmenbedingungen 
erhalten.  
 
Barrierefreiheit 
Wird im Rahmen der anstehenden Sanierung 
geschaffen, z.Zt. nur Erdgeschoss barrierefrei. 
Beh.-WC vorhanden 
 
Geplante Maßnahmen 
Sanierung und Bestandserweiterung im Rahmen KIP II 
 
Raumanalyse von Bestand und Bedarf 
FUNKTIONEN SOLL IST DIFFERENZ BEMERKUNGEN 
Lern- und Unterrichtsbereich | Ganztag     
Klasse 12 13 +1 1 Vorklasse 
Gruppe | Differenzierung 6 2 -4  
Ganztag | Inklusion | Therapie 6 4   
Ganztag | Inklusion | Therapie  3  Reduzierte Fläche, ca. 25 qm 
Fachunterrichtsräume     
Kunst | Werken 1 2  92  qm und 30 qm  
Musik 1  -1  
IT | Computerraum     
Gemeinschaftsflächen     
Küche 1 1  Café Baff, zukünftig GT 
Mensa 1  -1 In Multifunktion  
Multifunktion 1 1  Essen | Intensiv 
Schülerbibliothek | Mediathek 1 1  Funktionsraum GT 
Sport- und Freiflächen     
Sporthalle 1 1  Kleine Gymnastikhalle 
Baujahr der Gebäude: 
 
1 | 1968 Hauptgebäude 
2 | 1969 Nebengebäude 
      Turnhalle, Betreuung und  
      externe Nutzung Café Baff 
 
 
 
Grundstücksgröße: 16.430 m²

Grundschulen Süd| Wilhelm-Hauff-Schule 
 
146 
 
55 57 61 70 68 53 60 75 69
228 217
243
262 259 247 253 265 265
Aufnahmekapazität 1.Klassen; 75 Schüler
Aufnahmekapazität insg. 300 Schüler
0
50
100
150
200
250
300
350
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung der Schülerzahlen
SuS 1. Klassen SuS insg.
13
12
13
14
13 13 13 13 13
11 11
12 12 12 12 12 12 12
3 Zügigkeit ohne VG ohne NDHS
0
2
4
6
8
10
12
14
16
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl der Klassen
Klassen mit VG mit NDHS Klassen ohne VG ohne NDHS
19,8
18,7 19,2
20,8 20,5
19,8 20,1
20,8 21,0
15
17
19
21
23
25
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl SuS pro Klasse
mit NDHS | ohne VG
 
 
 
 
 
 
 
  
Prognose mit nachrückenden Jahrgängen 
und Wohnungsbautätigkeit 
Aktuelle 
Zahlen 
 
GFLEX =  Gruppe des Flexiblen Schulanfangs 
VG=  Vorklasse an Grundschulen 
Siehe Kapitel: Schulangebot 
E= Eingangsstufe 
NDHS= Nichtdeutscher Herkunftssprache 
[Methodik siehe Seite 36 ]

Handlungsbedarf an Grundschulen |  
 
147 
 
VI.6. Handlungsbedarf an Grundschulen 
 
Handlungsbedarf an Grundschulen 
 Bessunger Schule 
 Mornewegschule 
 Heinrich-Heine-Schule 
 
 Goetheschule 
 Schillerschule 
 Heinrich-Hoffman-Schule 
 
VI.6.1.  Bessunger Schule 
Der Schulbezirk der Bessunger Schule erstreckt sich über den Süden des Stadtteils Bessungen hinaus in ein 
ehemals von den amerikanischen Streitkräften genutztes Kasernen und Wohngebiet, welches aktuell durch 
Konversion zu 2 neuen Wohngebieten inklusive dazugehöriger Infrastruktur entwickelt und ausgebaut wird 
(Lincolnsiedlung mit rd. 5.000 Einwohnern und Ludwigshöhviertel mit rd. 3.000 Einwohnern). Weiterhin befindet 
sich in diesem Bereich die ehemalige Jeffersonsiedlung, die seit 2015 als Erstwohnstätte für Flüchtlinge genutzt 
wird. Aufgrund dieser städtebaulichen Entwicklung wird die Errichtung von 2 neuen Grundschulen erforderlich: 
 
Organisationsantrag nach § 146 HSchG zur organisatorischen und baulichen Errichtung einer neuen Grundschule 
in der Lincolnsiedlung (4-zügig) im heutigen Grundschulbezirk der Bessunger Schule zum Schuljahr 2021/2022. 
Zuvor zeitgerechter Neuzuschnitt der Schulbezirke und Errichtung des Grundschulbezirks Grundschule Lincoln. 
 
Organisationsantrag nach § 146 HSchG zur organisatorischen und baulichen Errichtung einer neuen Grundschule 
(2-3-zügig) im heutigen Grundschulbezirk der Bessunger Schule zum Schuljahr 2025/2026. Zuvor weiterer 
zeitgerechter Neuzuschnitt der Schulbezirke / Trennung SB Lincoln in Ost und West. 
 
Zudem besteht der Prüfauftrag zum Erhalt der Eingangsstufe 
 
VI.6.2. Mornewegschule 
Die Mornewegschule ist im Bereich der Grundstufe durch die vorherbeschriebene städtebauliche Verdichtung und 
Entwicklung von Wohnbauflächen in vormals gewerblich genutzten Quartieren extrem belastet und von einer 2-
Zügigkeit an den Rand der 4-Zügigkeit gerutscht. Sofern alle Grundschüler/innen des Schulbezirks diese für sie 
zuständige Grundschule aufsuchen, wird sie mittelfristig gemäß Prognose bis zu 6-zügig werden. 
Die Mornewegschule hat aufgrund des wachsenden Systems einen Antrag zur organisatorischen Trennung von 
Grundschule und IGS gestellt, der dem Hessischen Kultusministerium bereits vorliegt. Der Schulträger unterstützt 
dieses Vorhaben explizit. 
 
Organisationsantrag nach § 146 HSchG auf Trennung von Grundschule von IGS Sek.I zum nächstmöglichen 
Zeitpunkt Schuljahr 2020/2021. Perspektivisch geplante Organisationsgröße 3-zügig 
 
Weiterhin 
Organisationsantrag nach § 146 HSchG zur organisatorischen und baulichen Errichtung einer neuen Grundschule 
(2-3-zügig) im heutigen Grundschulbezirk der Mornewegschule zum Schuljahr 2023/2024. Geplanter Standort an 
der Albert-Schweitzer-Anlage. Zuvor zeitgerechter Neuzuschnitt der Schulbezirke.

Handlungsbedarf an Grundschulen| Heinrich-Heine-Schule 
 
148 
 
VI.6.3. Heinrich-Heine-Schule 
Durch städtebauliche Verdichtung und Entwicklung von Wohnbauflächen in vormals gewerblich genutzten 
Quartieren wird die Heinrich-Heine-Schule in eine stabile 3-Zügigkeit (evt. mit einzelnen Jahrgansspitzen darüber 
hinaus) wachsen. Bei Beibehaltung des heutigen Schulbezirks hat die Wissenschaftsstadt Darmstadt bereits ein 
bauliches Konzept für eine Erweiterung nach ihren heutigen Schulbauleitlinien für ganztägig arbeitende Schulen 
entwickelt und setzt dieses um. 
 
Dauerhafte Erhöhung der Zügigkeit an der Heinrich-Heine-Schule von 2 auf 3 Züge zum Schuljahr 2022/2023.  
 
VI.6.4. Goetheschule 
Vermutlich durch Generationswechsel im Schulbezirk im Johannesviertel und aufgrund einer städtebaulichen 
Entwicklung von Wohnflächen im ehemaligen Industriegebiet Pallaswiesenviertel sowie Errichtung einer 
Flüchtlingsunterkunft sind die Schüler/innen/zahlen in der Goetheschule stark angewachsen. Die bisherige 3-
Zügigkeit zuzügl. Eingangsstufe ist nicht mehr auskömmlich. Die Prognose der Schule ist künftig 4-Zügig und sie 
muss entsprechend ausgebaut werden. Bereits zum Schuljahr 2018/2019 wurde daher eine Dependance der 
Goetheschule in der nahegelegenen Kyritzschule errichtet. Ein geprüfter Neuzuschnitt der Schulbezirke im 
möglichen Einzugsgebiet hat zu keiner sinnvollen und von der sozialen Durchmischung verträglichen 
organisatorischen neuen Einheit geführt. Daher wird aktuell nicht empfohlen, die Kyritzschule als eigenständigen 
neuen Schulstandort zu betreiben. Konsequenz: 
Dauerhafte Erhöhung der Zügigkeit der Goetheschule auf 4-Züge und Betrieb einer räumlichen Dependance am 
Standort der Kyritzschule. Zeitpunkt: Bereits in Umsetzung 
 
Zu verfolgen: Bei weiterer städtebaulicher Entwicklung im Pallaswiesen-/ Mornewegviertel (PaMo), wie bisher 
projektiert: 
Organisationsantrag nach § 146 HSchG zur organisatorischen und baulichen Errichtung einer neuen Grundschule 
(2-zügig) im heutigen Grundschulbezirk der Goetheschule zum Schuljahr 2025/2026. Zuvor zeitgerechter 
Neuzuschnitt der Schulbezirke  zwischen Goetheschule und Käthe-Kollwitz-Schule 
 
VI.6.5. Schillerschule 
Die Schillerschule bewegt sich mit ihren Schüler/innen/zahlen stets am Rand der 4-5 Zügigkeit. Sie wurde baulich 
in den vergangenen Jahren saniert und ist räumlich ausreichend gut für eine 4-zügige ganztägig arbeitende Schule 
ausgestattet. Im Rahmen der Überlegungen zur Goetheschule und Heinrich-Hoffmann-Schule ist geplant, den 
Schulbezirk an den Randbereichen zu verkleinern und den beiden o.a. Schulen zuzuordnen. Die daraus 
resultierende Erhöhung der Schülerinnen und Schüler (SuS) bei den genannten Schulen wurde bereits in den 
Überlegungen zu diesen Schulen berücksichtigt. 
 
VI.6.6. Heinrich-Hoffman-Schule 
Die Heinrich-Hoffmann-Schule liegt in der zentralen Innenstadt und ist bislang 2-zügig organisiert und nachgefragt. 
Der Prognose nach wächst sie in die 3-Zügigkeit. Der aktuelle Standort ist unter vertretbarem Aufwand baulich 
nicht zu sanieren und daher erfolgte bereits ein Architektur-Wettbewerb zur Errichtung der Schule an einem neuen 
Standort innerhalb des heutigen Schulbezirks. Die Schule ist als 3-zügige Ganztagsschule räumlich geplant. Neben 
den SuS aus ihrem heutigen Schulbezirk soll sie perspektivisch noch SuS aus den Randbereichen der 
angrenzenden Schulbezirke Schillerschule und Elly-Heuss-Knapp mit versorgen. 
 
Bauliche Errichtung an einem neuen Standort in 3-zügiger Organisationsgröße als ganztägig arbeitende Schule, 
möglichst im Profil 3 zum Schuljahr 2022/2023. Zeitgerechter Neuzuschnitt der angrenzenden  Schulbezirke.

Schulorganisatorische Maßnahmen nach § 146 HSCHG |  
 
149 
 
VI.7. Schulorganisatorische Maßnahmen nach § 146 
HSCHG 
 
Zusammenfassung in zeitlicher Reihenfolge der erforderlichen Umsetzung: 
 
 Mornewegschule, Trennung von Grundschule von IGS Sek.I zum nächstmöglichen Zeitpunkt Schuljahr 
2020/2021 (begründeter Antrag liegt vor). 
 
 Organisatorische und bauliche Errichtung einer neuen Grundschule in der Lincolnsiedlung (4-zügig) im 
heutigen Grundschulbezirk der Bessunger Schule zum Schuljahr 2021/2022 , Organisationsentwicklung in 
Absprache mit Staatlichem Schulamt und HKM evt. vorgezogen 2020/2021  am Standort Bessunger Schule 
oder in Dependance Donnerbergring 69 
 
 Organisatorische und bauliche Errichtung einer neuen Grundschule (2-3-zügig), geplanter Standort an der 
Albert-Schweitzer-Anlage, zum Schuljahr 2023/2024.  
 
 Organisatorische und bauliche Errichtung einer neuen Grundschule (2-3-zügig) im geplanten 
Ludwigshöhviertel zum Schuljahr 2025/2026. 
 
 Organisatorische und bauliche Errichtung einer neuen Grundschule (2-zügig) in einem noch zu 
identifizierenden Bereich zwischen den heutigen Grundschulbezirken der Goetheschule  und der Käthe-
Kollwitz-Schule  (Pallaswiesen- /Mornewegviertel) zum Schuljahr 2025/2026. 
 
 Organisatorische und bauliche Errichtung einer neuen Grundschule (2-3 zügig) in Arheilgen im heutigen 
Grundschulbezirk der Astrid-Lindgren-Schule) zum Schuljahr 2025/2026.

Karte: Grundschulen Bestand, Planung und Perspektive|  
 
150 
 
VI.8. Karte: Grundschulen Bestand, Planung 
und Perspektive

Vorwort für Förderschulen |  
 
151 
 
VII. Förderschulen 
VII.1. Vorwort für Förderschulen 
§ 49 ff HSchG regelt den Anspruch auf sonderpädagogische Förderung von Schüler*innen, die zur Gewährleistung 
ihrer körperlichen, sozialen, emotionalen, und kognitiven Entwicklung in der Schule sonderpädagogischer Unter-
stützung bedürfen. 
Eine sonderpädagogische Förderung kann in der Form der inklusiven Beschulung in der allgemeinen Schule oder in 
Förderschulen erfolgen. Gemäß § 50 HSchG ist die sonderpädagogische Förderung nach Förderschwerpunkten ge-
gliedert.  
Förderschwerpunkte mit einer der allgemeinen Schule entsprechenden Zielsetzung sind: 
 Sprachheilförderung 
 Emotionale und soziale Entwicklung 
 Körperliche und motorische Entwicklung 
 Sehen 
 Hören 
 Kranke Schüler*innen 
Förderschulen mit einer von der allgemeinen Schule abweichenden Zielsetzung sind: 
 Lernen 
 Geistige Entwicklung 
 
Angebot Förderschulen im Schulträgerbereich der Stadt Darmstadt  
 Christoph-Graupner-Schule, Schule mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung mit einer Abteilung körper-
lich-motorische Entwicklung 
Seit 2002 ist die Schule regionales, seit 2018 überregionales Beratungs- und Förderzentrum für körperbehinderte 
SchülerInnen aus allgemeinbildenden Schulen und weiteren Förderschulen aus der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 
 Ernst-Elias-Niebergall-Schule, Förderschwerpunkt Lernen 
Seit 1993 ist die Schule Beratungs- und Förderzentrum (Schwerpunkt Lernen) und berät alle Grund- und SEK I-
Schulen sowie die Gymnasien im Norden Darmstadts.  
Das Zentrum für schulische Erziehungshilfe, das der Schule angegliedert ist, unterstützt bei diesen Aufgaben. 
Die Abteilung „Schule für Kranke“ verantwortet den Unterricht an der Prinzessin Margret Klinik in Darmstadt und 
den Häuslichen Sonderunterricht für den gesamten Schulaufsichtsbezirk Landkreis Darmstadt-Dieburg und die 
Stadt Darmstadt. 
 
 Mühltalschule, Förderschwerpunkt Lernen 
Durch räumliche und pädagogische Zusammenführung  der Grundstufe der Mühltalschule und der 3-zügigen 
Ludwig-Schwamb-Schule entsand in Eberstadt ein inklusiver Schulstandort unter herausragenden Bedingungen. 
Das inklusive Bildungsangebot der Schule setzt sich in der Hauptstufe in der Kooperation mit der Gutenbergschule 
durch die Bildung von Inklusionsklassen fort.  
 
 Herderschule, Förderschwerpunkt  Sprachheilförderung mit Abteilung Hören.  
Als „Angebots-und Durchgangsschule“ ist es ihr Ziel, die Schülerinnen und Schüler so zu fördern, dass sie so bald 
wie möglich an die zuständige Regelschule wechseln können. Die Herderschule ist zentrale Sprachheilschule mit 
einer Abteilung für Hörgeschädigte für den Bereich Starkenburg. Neben den Schüler/innen der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt werden hier zentral höhere Jahrgangsstufen aus dem Landkreis Darmstadt-Dieburg, dem Landkreis 
Groß-Gerau mit den Städten Kelsterbach und Rüsselsheim sowie dem Odenwaldkreis mit beschult.

Vorwort für Förderschulen|  
 
152 
 
Förderschulformen ohne eigenständige Schule im Schulträgerbereich 
Förderschwerpunkt körperliche motorische Entwicklung 
Eine eigenständige Schule für diesen Förderschwerpunkt ist im Schulträgerbereich nicht eingerichtet.  
Die Schüler*innen mit Förderbedarf körperliche motorische Entwicklung werden überwiegend inklusiv in den allge-
mein bildenden Schulen und Förderschulen beschult. Der größte Teil der allgemeinbildenden Grundschulen ist bar-
rierefrei erschließbar und mit behindertengerechten Sanitäranlagen ausgestattet. Sind weitere bauliche Maßnah-
men zur Barrierefreiheit erforderlich, werden diese in Zusammenarbeit mit dem EB Immobilienmanagement 
durchgeführt.  
Schüler*innen mit zusätzlichem Förderbedarf Geistige Entwicklung oder komplexen Beeinträchtigungen besuchen 
in der Regel die Christoph-Graupner-Schule.  
Mit der Erich-Kästner-Schule, Schule mit Förderschwerpunkt körperliche motorische Entwicklung, in Langen, Land-
kreis Offenbach, besteht eine langjährige Kooperation bezügliche der Aufnahme von Schüler*innen, deren Eltern die 
Aufnahme in eine entsprechende Förderschule wünschen. 
Das überregionale Beratungs- und Förderzentrum der Christoph-Graupner-Schule kooperiert mit weiteren hessi-
schen Förderschulen und Einrichtungen und berät Eltern hinsichtlich einer individuellen Schullaufbahn. 
 
Förderschwerpunkt Sehen 
Eine eigenständige Schule für diesen Förderschwerpunkt ist im Schulträgerbereich nicht eingerichtet.  
Soweit keine inklusive Beschulung in allgemeinbildenden Schulen unter Anwendung von entsprechenden Hilfsmit-
teln erfolgen kann, gibt es Kooperationsvereinbarungen zur Aufnahme der betroffenen Schüler*innen mit verschie-
denen hessischen Förderschulen, Hermann-Herzog-Schule in Frankfurt a.M. und die Johann-Peter-Schäfer-Schule in 
Friedberg. Beide Schulen sind zudem überregionales Beratungs- und Förderzentrum, wobei für den Schulträgerbe-
reich der Wissenschaftsstadt Darmstadt die Hermann-Herzog-Schule zuständig ist.  
 
Schule für kranke Schüler*innen 
Schulen mit diesem Förderschwerpunkt fördern Schüler*innen, die voraussichtlich länger als sechs Wochen in einer 
Klinik oder einer vergleichbaren Einrichtung aufgenommen werden und daher nicht die Herkunftsschule besuchen 
können. Ziel der Schule ist es, erkrankte Schüler*innen so zu fördern, dass sie nach längerem krankheitsbedingtem 
Fehlen dem Unterricht in ihrer Herkunftsschule wieder folgen können.  
Der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat mit Beschlussfassung vom 19.01.2005 die Einrichtung einer 
Schule für Kranke als Abteilung an der Ernst-Elias-Niebergall-Schule beantragt, die das Hessische Kultusministeri-
um mit Schreiben vom 9.3.2007 genehmigt hat. Inhaltlich handelt es sich um ein Kooperationsmodell zwischen der 
Stadt Darmstadt, dem Landkreis Darmstadt-Dieburg, der Ernst-Elias-Niebergall-Schule sowie der Prinzessin Marg-
ret-Klinik in Darmstadt. Grundlage bildet ein durch das Staatliche Schulamt für den Landkreis Darmstadt-Dieburg 
und die Stadt Darmstadt entwickeltes, mit beiden Schulträgern und der Schule abgestimmtes Konzept, das sich an 
den Richtlinien des Hessischen Kultusministeriums orientiert.  
Die räumliche Unterbringung des Unterrichts findet an der Klinik Prinzessin Margret statt. 
Die organisatorische Anbindung erfolgt als Abteilung an der Ernst-Elias-Niebergall-Schule, wo eine entsprechende 
bauliche Infrastruktur neu geschaffen wurde. 
 
Private Förderschulen 
 Christopherusschule Mühltal 
Die Christopherus-Schule ist eine private, staatlich genehmigte Förderschule für Kinder und Jugendliche mit son-
derpädagogischem Förderbedarf, Förderschwerpunkt geistige Entwicklung, Lernen und sozial-emotionale Entwick-
lung. Die Schule unterrichtet auf der Grundlage der anthroposophischen Heilpädagogik im Klassenverband mit 
Kindern unterschiedlichster Lern- und Entwicklungsstörungen über 12 Schuljahre. Finanziert wird die Schule durch 
öffentliche Zuwendungen des Landes und der Kommunen, aus Spenden und Schulgeldzahlungen der Eltern.

|  
 
153

Förderschulen|  
 
154 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
VII.2. Förderschulen 
 
Christoph-Graupner-Schule 
Ernst-Elias-Niebergall-Schule 
Herderschule 
Mühltalschule

Förderschulen | Christoph-Graupner-Schule 
 
155 
 
VII.2.1. Christoph-Graupner-Schule 
Stadtteil: Martinsviertel  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Schulentwicklung Stetiger Wachstum ist zu erwarten 
Betreuungsangebot Gebundener Ganztag z.Zt. bis 14:30 |nachschulische Betreuung NRD 
Raumsituation Angespannt | Sanierung mit Erweiterung in Planung  
 
Kurzprofil und Einzugsbereich 
Die Christoph-Graupner-Schule ist eine Schule mit 
Förderschwerpunkt geistige Entwicklung mit einer 
Abteilung körperlich-motorische Entwicklung.Seit 
2002 ist die Schule zudem regionales, seit 2018 
überregionales Beratungs- und Förderzentrum für 
körperbehinderte SchülerInnen aus 
allgemeinbildenden Schulen und weiteren 
Förderschulen aus der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg. Seit 1979 ist 
die Schule als Gebundene Ganztagsschule 
organisiert. Die Schule liegt im nördlichen 
Martinsviertel am Rande des Bürgerparks. Die 
SchülerInnen stammen überwiegend aus Darmstadt, 
gemäß öffentlich-rechtlicher Vereinbarung werden bis 
zu 30 Plätze an SchülerInnen aus dem Landkreis 
Darmstadt-Dieburg vergeben. Die Schule wird von 
Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im 
Alter von 6 bis maximal 20 Jahren besucht. 
 
Entwicklung und Schulorganisation  
Die Schülerzahlen der Christoph-Graupner-Schule 
sind in den letzten Jahren angestiegen. In einer 
Trendfortschreibung der Schülerzahlen sind v.a. auf 
Grund der allgemein steigenden Kinderzahlen in der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt weiterhin steigende 
Zahlen zu erwarten. Die Entwicklung gilt es dabei 
weiterhin genau zu beobachten. 
 
Erlasse und Anträge 
Keine 
 
Betreuungsangebot 
Die Betreuungssituation nach 14:30 sollte verbessert 
werden. Aktuell sind 34 Schüler*innen in der 
Nachmittagsbetreuung, 14 Schüler*innen werden am 
Schulstandort, 20 Schüler*innen am Standort 
Karlstraße in Bessungen betreut. Der Zeitverlust, die 
Kosten und der Organisationsaufwand sind 
unverhältnismäßig. Im Rahmen der bevorstehenden 
Sanierung wird neben der räumlichen 
Umstrukturierung auch ein neues pädagogisch und 
organisatorisches Ganztagskonzept angestrebt.  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Dienststellennummer: 
4732 
 
Adresse: 
Vogelsbergstraße 38 
64289 Darmstadt 
 
Kontakt: 
06151 13-481600 
Christoph-Graupner-Schule@darmstadt.de 
www.christoph-graupner-schule.de

Förderschulen | Christoph-Graupner-Schule 
 
156 
 
 
Baulich und räumliche Situation 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Sanierungsstand 
Die Christoph-Graupner-Schule befindet sich 
insgesamt in erheblich sanierungsbedürftigem 
Zustand. Handlungsbedarf besteht insbesondere in 
Bezug auf Anzahl und Ausstattung der Sanitärräume, 
die barrierefreie Erschließung sowie die Flucht- und 
Rettungswege für alle Funktionsbereiche. 
 
Räumliche Situation 
Aufgrund der gestiegenen Schülerzahlen ist die 
Raumsituation angespannt. Sowohl die Vorhaltung 
von Räumen als auch deren Qualität ist, gemessen an 
den künftigen Herausforderungen, nicht ausreichend.  
Um dem steigendem Bedarf gerecht zu werden, 
wurde ein Wettbewerb zur Erweiterung und Sanierung 
der Schule durchgeführt. Ab 2020 soll Umsetzung 
der Planungsergebnisse erfolgen. Eine Auslagerung 
des Schulbetriebs wird während der Bauarbeiten 
notwendig. Die Planung basiertauf einer Größe von 
bis zu 140 Schülerinnen und Schüler. 
 
Barrierefreiheit 
Alle Funktionsbereiche der Schule sind barrierefrei 
erschlossen, Behinderten-WC und Hygienebereiche 
für Schüler*innen mit erhöhtem Pflegebedarf 
vorhanden 
 
Geplante Maßnahmen 
Erweiterung / Sanierung 
 
  
Baujahr der Gebäude: 
1 | 1979 Hauptgebäude 
      2012 saniert 
2 | 2010 Mobi-Skul 
 
 
 
 
 
 
Grundstücksgröße 13.000 m²

Förderschulen | Christoph-Graupner-Schule 
 
157 
 
 
Raumanalyse von Bestand und Bedarf (Wettbewerbsvorgaben) 
FUNKTIONEN SOLL IST DIFFERENZ BEMERKUNGEN 
Lern- und Unterrichtsbereich | Ganztag     
Klasse 20    
Gruppe | Differenzierung 4    
Ganztag | Inklusion | Therapie 4    
Ganztag | Physiotherapie 2    
Fachunterrichtsräume     
Kunst | Werken 1    
Werken | Ton | Holz | Metall 3    
Musik 1    
IT | Computerraum 1    
Fachraum Garten 1    
Hauswirtschaft     
Snoezelen 1    
Gemeinschaftsflächen     
Küche 1   Ausgabeküche 
Mensa 1   Cafeteria  
Schülerbibliothek | Mediathek 1    
Sport- und Freiflächen     
Sporthalle 1    
Psychomotorik 1    
Warmwasser-Nichtschwimmerbecken 1

Förderschulen | Christoph-Graupner-Schule 
 
158 
 
 
5 11 15 20
127 126
138
147 149 155 161 165 169
0
20
40
60
80
100
120
140
160
180
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung der Schülerzahlen
SuS 1.Klasse  SuS insg. [Klasse 1-10]
18 18 19
21 21 22 23 23 24
0
5
10
15
20
25
30
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl der Klassen
∑ Klassen 1-10
7,0 7,3 7,0 7,2 7,1 7,0 7,0 7,2 7,0
0
2
4
6
8
10
12
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl SuS pro Klasse
Klasse 1-10
 
 
 
 
 
  
Prognose mit nachrückenden Jahrgängen 
und Wohnungsbautätigkeit 
Aktuelle 
Zahlen

Förderschulen | Ernst-Elias-Niebergall-Schule 
 
159 
 
 
VII.2.2. Ernst-Elias-Niebergall-Schule 
Stadtteil: Martinsviertel 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Schulentwicklung Stabile Schülerzahlen  
Betreuungsangebot Pakt für den Nachmittag | 100 % der Grundstufe in Betreuung.  
Raumsituation Großzügig  
 
Kurzprofil und Einzugsbereich 
Die Ernst-Elias-Niebergall-Schule ist eine der zwei 
Förderschulen für Lernhilfe und wurde 1969 erbaut. 
Die Schule liegt im nördlichen Martinsviertel, die 
SchülerInnen kommen aus dem gesamten 
Stadtgebiet und in geringer Zahl aus dem Landkreis 
Darmstadt-Dieburg. Seit 2018 ist die Schule Träger 
des Gütesiegels „Berufsorientierung“ für weitere 5 
Jahre. 
Bereits seit 1993 ist die Schule Beratungs- und 
Förderzentrum (Schwerpunkt Lernen) und berät alle 
Grund- und SEK I-Schulen sowie die Gymnasien im 
Norden Darmstadts. Das Zentrum für schulische 
Erziehungshilfe, das der Schule angegliedert ist, 
unterstützt bei diesen Aufgaben. 
Die Abteilung „Schule für Kranke“ verantwortet den 
Unterricht an der Prinzessin Margret Klinik in 
Darmstadt und den Häuslichen Sonderunterricht für 
den gesamten Schulaufsichtsbezirk Landkreis 
Darmstadt-Dieburg und die Stadt Darmstadt. 
Seit 2006 ist die Schule „familienfreundliche Schule“. 
 
Entwicklung und Schulorganisation  
Die Ernst-Elias-Niebergall-Schule hat in den letzten 6 
Jahren mehr als ein Viertel an Schülerzahlen 
verloren. Die Schule führt nun 220 Schülerinnen und 
Schüler insgesamt. Bei den künftig stark 
anwachsenden Geburten- und Schülerzahlen in der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt ist mit einer 
Stabilisierung der Schülerzahlen zu rechnen. 
Langfristig könnte es auch wieder zu einem leichten 
Anstieg kommen. Die weitere Entwicklung von 
Inklusion an den öffentlichen Schulen gilt es genau zu 
beobachten. 
 
Erlasse und Anträge 
Keine 
 
Betreuungsangebot 
Seit dem Schuljahr 2016/17 werden die 
GrundschülerInnen im Rahmen des “Pakt für den 
Nachmittag” ganztägig betreut.  
Aktueller Träger: Sozialkritischer Arbeitskreis e.V. 
 
  
Dienststellennummer: 
4623 
 
Adresse: 
Vogelsbergstraße 46 
64289 Darmstadt 
 
Kontakt: 
06151 13-482400 
E-E-Niebergall-Schule@darmstadt.de 
www.eens-da.de

Förderschulen | Ernst-Elias-Niebergall-Schule 
 
160 
 
 
Baulich und räumliche Situation 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Sanierungsstand 
Zwischen 2007 und 2010 wurden das Hauptgebäude 
mit Mensa  und Verwaltungsbereich und der östliche 
Klassentrakt erweitert und saniert. Die übrigen  
Gebäudetrakte sind sanierungsbedürftig. 
 
Räumliche Situation 
Die Schule verfügt über ein großzügiges Raumangebot. 
Grund dafür sind die Rückgänge der Schülerzahlen in 
den letzten Jahren. Die Schule könnte (in ihrer heutigen 
Größe) einige Räume an andere Nutzer abgeben.  
Die Raumanalyse betrachtet den Bedarf für die Grund- 
Mittel- und Hauptstufe, d.h. die Klassentufen 1-10. 
 
Barrierefreiheit 
Wesentliche Funktionsbereiche der Schule sind 
barrierefrei erreichbar (Ausnahme Klassen OG Bauteil 
C,D,F), 
Beh.-WC vorhanden. 
 
Geplante Maßnahmen 
Fortführung der Gesamtanierung von Bauteil B, C, D, E  
und G =Turnhalle, Baubeginn Bauteil E, Sommer 2020 
 
 
Raumanalyse von Bestand und Bedarf 
FUNKTIONEN SOLL IST DIFFERENZ BEMERKUNGEN 
Lern- und Unterrichtsbereich | Ganztag     
Klasse 20 21 +1 1 DAZ, 1 MZW 
Gruppe | Differenzierung 10 12 +2  
Ganztag | Inklusion | Therapie 6 7 +1 1 Sprachheilraum 
Fachunterrichtsräume     
Kunst | Werken 1 3 +2 92  qm und 30 qm  
Musik 1 1   
IT | Computerraum 1 2 +1  
Physik  1 +1  
Lehrküche| Hauswirtschaft  1 +1  
Gemeinschaftsflächen     
Küche 1 1  Ausgabeküche 
Mensa 1 1  Mensa | Aula  
Multifunktion 1 1  Klasse | Multifunktion 
Schülerbibliothek | Mediathek 1 1   
Sport- und Freiflächen     
Sporthalle 1 1   
Psychomotorik  1 +1  
     
Baujahr der Gebäude: 
1 | 1969 Hauptgebäude 
      2007, 2012 saniert 
2 | 1969 Klassentrakt 
      2010 saniert  
3 | 1969 Turnhalle 
 
 
 
 
Grundstücksgröße 18.500 m²

Förderschulen | Ernst-Elias-Niebergall-Schule 
 
161 
 
6 11 7 10
242 236
221 221 223 229 229 227 224
0
50
100
150
200
250
300
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung der Schülerzahlen
SuS 1.Klasse  SuS insg. [Klasse 1-10]
20
18 18
19
18
19 19 19
18
10
12
14
16
18
20
22
24
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl der Klassen
∑ Klassen 1-10
13,1
12,3
11,6 11,5
12,4 12,1 12,1 11,9 12,4
5
7
9
11
13
15
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl SuS pro Klasse
Klasse 1-10
 
 
 
 
  
Prognose mit nachrückenden Jahrgängen 
und Wohnungsbautätigkeit 
Aktuelle 
Zahlen

Förderschulen | Herderschule 
 
162 
 
VII.2.3. Herderschule 
Stadtteil: Bessungen | 2-zügig, in Mittelstufe 1-zügig 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Schulentwicklung Stabile Schülerzahlen 
Betreuungsangebot Aktuell besuchen die SuS der Herderschule die Betreuungsangebote ihrer 
zuständigen Stammgrundschulen.  
Raumsituation Ausreichend | Fertigstellung Sanierung 2020  
 
Kurzprofil und Einzugsbereich 
Die Herderschule ist eine Schule mit dem 
Förderschwerpunkt  Sprachheilförderung mit Abteilung 
Hören. Als „Angebots-und Durchgangsschule“ iste s ihr 
Ziel, die Schülerinnen und Schüler so zu fördern, dass 
sie so bald wie möglich an die zuständige Regelschule 
wechseln können. 
Die Schule hat zwei Vorklassen, sowie eine zweizügige 
Grundstufe (Klassen 1 – 4) und eine einzügige Mittel- 
und Hauptstufe (Klassen 5 – 9). Der Unterricht ist so 
organisiert, dass sowohl begleitende als auch 
integrierte Sprachförderung und auditive 
Wahrnehmungsförderung (Hörerziehung) erteilt werden 
kann. 
Die Herderschule (Sprachheilschule) und die 
Mühltalschule (Schule mit dem Förderschwerpunkt 
Lernen) bilden gemeinsam das regionale Beratungs- 
und Förderzentrum Darmstadt-Süd. 
Neben dem Stadtgebiet versorgt die Herderschule im 
Rahmen der vorhandenen Kapazität (1 Zug) in der 
Hauptstufe (7-9) auch SuS aus dem Landkreis 
Darmstadt-Dieburg, dem Landkreise Groß-Gerau, 
Kelsterbach und dem Odenwaldkreis. Eine zuvor 
bestehende Kooperationsvereinbarung unter den 
genannten Schulträgern wurde vor einigen Jahren 
aufgrund der Entwicklung eigener Schulträger-Angebote 
und inklusiver Beschulung von deren Seite 
aufgekündigt. 
 
Entwicklung und Schulorganisation  
 
 
Erlasse und Anträge 
keine 
 
Betreuungsangebot 
Ein Betreuungsangebot für die Schüler’innen der 
Herderschule findet an den zuständigen Regelschulen 
statt. Mit Fertigstellung der Sanierung zum Schuljahr 
2020/2021 wird jedoch über ein örtliches Angebot 
nachgedacht. 
 
 
 
  
Dienststellennummer: 
4624 
 
Adresse: 
Am Kapellberg 2 
64285 Darmstadt 
 
Kontakt: 
06151 278653-0 
herderschule@darmstadt.de 
www.herderschule-schule.de

Förderschulen | Herderschule 
 
163 
 
 
Baulich und räumliche Situation 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Sanierungsstand 
Zurzeit wird die Schule von Grund auf saniert. 
 
Räumliche Situation 
Nach Fertigstellung (2020) der 
Sanierung/Neustrukturierung und Ausbau des 
Dachgeschosses wird die Schule über ausreichende und 
qualitativ hochwertige Räume verfügen. Die den 
Anforderungen einer Sprachheilschule gerecht werden. 
Während der Bauphase befindet sich die Schule in 
Unterrichtscontainern auf dem Gelände der ehemaligen 
Kfz-Zulassungsstelle am Donnersbergring 69. 
 
Barrierefreiheit 
Nach der Sanierung sind alle weseentlichen 
Funktionsbereiche der Schule barrierefrei erreichbar, 
Ausnahme Außenstelle Vorklassenstandort, 
Behinderten-WC vorhanden. 
 
Geplante Maßnahmen 
Keine 
 
 
Raumanalyse von Bestand und Bedarf 
FUNKTIONEN SOLL IST DIFFERENZ BEMERKUNGEN 
Lern- und Unterrichtsbereich | Ganztag     
Klasse 15 15   
Klasse | Vorklasse  2 2  Außenstelle, Bessunger Str. 
Gruppe | Differenzierung 8 8   
Ganztag | Inklusion | Therapie 4 4  Außenstelle, Sprachförderung 
Therapie | Audiometrie 1 1   
Fachunterrichtsräume     
Kunst | Werken 2 2   
Musik 1 1   
Lehrküche 1 1   
Gemeinschaftsflächen     
Küche 1 1  Lehrküche 
Mensa 1 1  Flurbereich  
Multifunktion 1 1   
Schülerbibliothek | Mediathek | PC 1 1   
Sport- und Freiflächen     
Sporthalle 1 1  Psychomotorikhalle 
  
Baujahr der Gebäude: 
1 | 1900 Hauptgebäude 
      2019 Aufstockung und 
      Sanierung (noch nicht ab  
      geschlossen) 
2 | 1995 Bauteil 2;  
      2019 Sanierung 
3 | 2011 Außenstelle 
 2013, Nutzungsänderung  
 und Sanierung 
Grundstücksgröße: 2.940 m²

Förderschulen | Herderschule 
 
164 
 
5
3
1 1
32
29
23
18 18 19 20 21 21
0
5
10
15
20
25
30
35
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung der Schülerzahlen
SuS 1.Klasse  SuS insg. [Klasse 1-9]
10
12
14
16
18
20
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl der Klassen
∑ Klassen 1-9
3,6 3,2
2,6
2,0 2,0 2,1 2,2 2,3 2,3
0
2
4
6
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl SuS pro Jahrgang
Klasse 1-9
Bereich Hörgeschädigter 
 
 
 
 
  
Prognose mit nachrückenden Jahrgängen 
und Wohnungsbautätigkeit 
Aktuelle 
Zahlen

Förderschulen | Herderschule 
 
165 
 
29 33 35 38
159 164 166 158 157 159 163 165 166
0
20
40
60
80
100
120
140
160
180
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung der Schülerzahlen
SuS 1.Klasse  SuS insg. [Klasse 1-9]
18
19
18
17 17
18 18 18 18
10
12
14
16
18
20
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl der Klassen
∑ Klassen 1-9
8,6 9,2 9,3
10,1
9,2 8,8 9,1 9,2 9,2
0
2
4
6
8
10
12
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl SuS pro Klasse
Klasse 1-9 | ohne Hörgeschädigte
Bereich Sprachheilkunde 
  
Prognose mit nachrückenden Jahrgängen 
und Wohnungsbautätigkeit 
Aktuelle 
Zahlen

Förderschulen | Mühltalschule 
 
166 
 
VII.2.4. Mühltalschule 
Stadtteil: Eberstadt | jahrgangsübergreifende Klassen 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Schulentwicklung Stabile Schülerzahlen 
Betreuungsangebot Pakt für den Nachmittag | 100 % der Grundstufe in Betreuung.  
Raumsituation Großzügig 
 
Kurzprofil und Einzugsbereich 
Die Mühltalschule ist eine der zwei Schulen in 
Darmstadt mit dem Förderschwerpunkt Lernen.Durch 
räumliche und pädagogische Zusammenführung  der 
Grundstufe der Mühltalschule und der 3-zügigen 
Ludwig-Schwamb-Schule entstand in Eberstadt ein 
inklusiver Schulstandort unter herausragenden 
Bedingungen. Das inklusive Bildungsangebot der 
Schule setzt sich in der Hauptstufe in der 
Kooperation mit der Gutenbergschule durch die 
Bildung von Inklusionsklassen fort.  
 
Entwicklung und Schulorganisation  
keine 
 
Erlasse und Anträge 
Keine 
 
Betreuungsangebot 
Die Schulen (Mühltal und Ludwig-Schwamb) nehmen 
bereits seit dem Schuljahr 2015/2016 (Pilotschule) 
erfolgreich am Pakt für den Nachmittag teil. 
Jugendhilfeträger: Mobile Praxis gem. GmbH 
  
 
 
 
  
© Zoey Braun 
Dienststellennummer: 
4626 
 
Adresse: 
Nussbaumallee 6 
64297 Darmstadt 
 
Kontakt: 
06151 1328 49 
Muehltalschule@Darmstadt.de 
www.muehltalschule.de

Förderschulen | Mühltalschule 
 
167 
 
 
Baulich und räumliche Situation 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Sanierungsstand 
Neubau wurde 2018 fertig gestellt und bezogen. 
 
Räumliche Situation 
Der fertiggestellte Erweiterungsneubau (2018) 
komplettiert die Kooperation mit der Ludwig-
Schwamb-Schule auch räumlich. In dem Neubau 
nutzen die Schulen gemeinsame Flächen, für zum 
Beispiel Verwaltung, Mensa oder Fachräume. 
Dadurch verfügt die Schule über ausreichend und 
qualitativ sehr hochwertige Räume. 
 
Barrierefreiheit 
Im Neubau sind alle Funktionsbereiche der 
Schule barrierefrei erschlossen, Beh.-WC vor-
handen. 
 
Geplante Maßnahmen 
Sanierung des Klassenbaus und der Turnhalle (evtl. 
hierfür Ersatzneubau gemeinsam mit Wilhelm-Hauff-
Schule, Auftrag zur Prüfung liegt vor) 
 
 
Raumanalyse von Bestand und Bedarf 
FUNKTIONEN SOLL IST DIFFERENZ BEMERKUNGEN 
Lern- und Unterrichtsbereich | Ganztag     
Klasse 1 1   
Gruppe | Differenzierung 1 1   
Ganztag | Inklusion | Therapie 6 6  Psychomotorik, Mediathek 
Ganztag | Inklusion | Therapie  1  Offener Spielbereich 
Fachunterrichtsräume     
Kunst | Werken 1 1  Multifunktion 
Musik 1 1  Klassenbau 
IT | Computerraum  1 +1  
Forscherwerkstatt  1 +1 Klassenbau 
Gemeinschaftsflächen     
Küche 1 1  Ausgabeküche 
Mensa 1 1 - Stadtteilnutzung 
Multifunktion 1 1  Musik | Veranstaltung 
Schülerbibliothek | Mediathek 1 1  Funktionsraum GT 
Sport- und Freiflächen     
Sporthalle 1 1  Mit Sanierungsbedarf 
Psychomotorik  1 +1 Bewegungsraum Klassenbau 
  
Baujahr der Gebäude: 
1 | 1958 Altbau  
      2010 saniert 
 
2 | 2018 Neubau 
      Ganztag und Verwaltung 
 
3 |1958 Turnhalle 
 
 
Grundstücksgröße: 19.650 m²

Förderschulen | Mühltalschule 
 
168 
 
1 2 2 2
53 53
48
42 43 41 41 41 41
0
10
20
30
40
50
60
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung der Schülerzahlen
SuS 1.Klasse  SuS insg. [Klasse 1-10]
4 4 4 4 4 4 4 4 4
0
1
2
3
4
5
6
7
8
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl der Klassen
∑ Klassen 1-10
13,3
12,0
10,5
11,5 10,8 10,3 10,3 10,3 10,3
0
2
4
6
8
10
12
14
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl SuS pro Klasse
Klasse 1-10
 
 
 
 
  
Prognose mit nachrückenden Jahrgängen 
und Wohnungsbautätigkeit 
Aktuelle 
Zahlen

Handlungsbedarf an Förderschulen | Grundsätzliches 
 
169 
 
VII.3. Handlungsbedarf an Förderschulen 
 
VII.3.1.Grundsätzliches 
Wie breits im Textteil Inklusive Bildung IV.3.1 erläutert, verlaufen die Trendfortschreibungen der vorhandenen 
Förderschulen in Darmstadt unterschiedlich. Während in den Förderschulen mit Förderschwerpunkt Lernen 
rückläufige Schülerzahlen zu verzeichnen sind, ist die Anzahl der Schüler*innen mit Förderschwerpunkt Geistige 
Entwicklung spürbar gestiegen. Der Prognose für die Förderschulen liegen hier allerdings rein mathematische 
Formeln zugrunde, da das Elternwahlrecht auf inklusive Beschulung nicht kalkulierbar ist.  
Es ist jedoch davon auszugehen, dass die Prognosen belastbar sind.  Kinder und Jugendliche mit 
Förderschwerpunkt „Lernen“  werden auch zukünftig vermehrt inklusiv beschult, während die 
Eltern von Kinder und Jugendliche mit komplexen Beeinträchtigungen nach wie vor primär das Förderschulsystem 
wählen. Eine inklusive Beschulung von Schüler*innen mit komplexen Beeinträchtigungen wird von den 
Schulleitungen und Kollegien perspektivisch als überfordernd und unrealistisch für das betroffene Kind und 
Lehrkräfte angesehen. Die Entfaltung  und Förderung der Kinder mit Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung im 
Regelschulbereich muss nach wie vor offensiv verfolgt werden, bedarf aber grundlegender struktureller Änderungen 
im System, auf die die Stadt Darmstadt als Schulträger nur unwesentlich Einfluss nehmen kann.  
Neben dem grundsätzlichen Wachstum der Wissenschaftsstadt Darmstadt, der Zuwanderung und der damit 
verbundenen wachsenden Einschulungen ist der kontinuierliche Fortschritt im Bereich der Frühgeborenen- 
Intensivmedizin ein weiterer Faktor für die steigenden Zahlen der Schüler*innen dieser Schulform.  
 
VII.3.2.Christoph-Graupner-Schule 
Die Christoph-Graupner-Schule wurde 1978 für eine Schülerzahl von 70-100 Kinder und Jugendliche erbaut. Durch 
Umwidmung von Fachräumen in Klassenräume werden im  Schuljahr 2018/2019 ca. 140  Schüler*innen  an der 
Schule unterrichtet. Bis zu 15 Kinder sind Bewohner der Einrichtung Bärenstark, eine stationäre 
Intensivpflegeeinrichtung für schwerstpflegebedürftige Kinder und Jugendliche in Darmstadt. Bis zu 30 Kinder 
kommen auf Grundlage der bestehenden öffentlich rechtlichen Vereinbarung aus dem Landkreis Darmstadt-
Dieburg. 
Eine  erste Maßnahme als Reaktion auf die steigenden Schülerzahlen  ist die Sanierung und  eine bauliche 
Erweiterung der Schule, die im Schuljahr 2021 begonnen wird. Der Wettbewerb hierzu und notwendige 
Vergabeverfahren fand im Jahr 2019 statt.  Da aufgrund des begrenzten Schulgrundstücks und einer sinnvollen 
pädagogischen Organisationsgröße eine weitere Erhöhung der Kapazität nicht möglich ist, bedarf es zukünftig 
weiterer Maßnahmen und Entwicklungsschritte hinsichtlich der Beschulung von Schüler*innen mit Förderbedarf 
Geistige Entwicklung, bzw. komplexen Beeinträchtigungen. 
 
Der Schulträger beabsichtigt, im engen Dialog mit dem staatlichen Schulamt und dem Schulträger Landkreis 
Darmstadt-Dieburg Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten. Hierbei sind verschiedenste Aspekte von Bedeutung und 
müssen berücksichtigt bzw. diskutiert werden. 
 Aktuelle Trendfortschreibung und  Prognose bedingt weiteren Schulstandort, Förderschwerpunkt Geistige 
Entwicklung 
 Identifikation eines Standortes erforderlich, Schulträger Stadt Darmstadt oder Landkreis Darmstadt-Dieburg 
 Schulstandort möglich als Depandance der Christoph-Graupner-Schule oder als eigenständige Schule 
 Überarbeitung der öffentlich-rechtlichen Vereinbarung (+30) 
 Zusammenhang innere und äußere Schulentwicklung 
Möglichkeiten der Kooperation mit weiterführenden Schulen, z.B. Auslagerung Berufsorientierungsstufe 
Der Zusammenhang zwischen innerer und äußerer Schulverwaltung ist hinsichtlich der Schulentwiicklung von 
entscheidender Bedeutung. Änderungen des pädagogischen Konzeptes, wie z.B. die Kooperation mit 
weiterführenden allgemeinen Schulen, haben veränderte Raumkonzepte am Förderschulstandort und der 
allgemeinen Schule zur Folge und verursachen neue bauliche Anforderungen (Pädagogik | Raum).

Schulorganisatorische Maßnahmen nach § 146 HSCHG | Christoph-Graupner-Schule 
 
170 
 
VII.4. Schulorganisatorische Maßnahmen nach § 146 
HSCHG 
 
 Organisatorische und bauliche Errichtung einer neuen Förderschule, Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung 
(Organisationsgröße 50-100 Schüler*innen) in Kooperation mit dem Schulträger Landkreis Darmstadt-
Dieburg, auf einem noch zu identifizierenden Standort zum Schuljahr 2025/2026.

§143 HSchG | Überschneidung der Grundschulbezirke 
 
171 
 
VIII. ZUSCHNEIDEN DER GRUNDSCHULBEZIRKE 
VIII.1. §143 HSchG 
 
§ 143 HschG - Schulbezirke 
(1) Für jede Grundschule ist ein Schulbezirk durch Satzung des Schulträgers zu bilden; der Zuschnitt der Bezirke 
ist jährlich zu überprüfen und bei Bedarf zu ändern. Benachbarte Schulbezirke können sich überschneiden. Das 
Staatliche Schulamt oder der Schulträger legen im Einvernehmen miteinander für die im Überschneidungsgebiet 
lebenden Schülerinnen und Schüler die jeweils zuständige Schule fest und weisen die Schülerinnen und Schüler 
dieser Schule mit dem Ziel zu, eine hohe Qualität des Lernens bei pädagogisch und organisatorisch sinnvoller 
Klassengröße zu erreichen. § 60 Abs. 4 Satz 2 bleibt unberührt. 
(2) … 
(3) Die Satzung bedarf der Zustimmung der Schulaufsichtsbehörde. Diese ist zu versagen, wenn die Satzung mit 
einer zweckmäßigen Schulorganisation nicht vereinbar ist. 
(4-6) … 
Die Ausgangslage zu den jetzigen Grundschulbezirksgrenzen ist auf Seite 58 dieses Schulentwicklungsplanes 
grafisch dargestellt.26 
 
VIII.2. Handlungsbedarfe 
 
Bezüglich der Bildung von Grundschulbezirken ergibt sich aufgrund des vorher beschriebenen Wachstums und der 
–prognose in der Wissenschaftsstadt Darmstadt Handlungsbedarf in 3 verschiedenen Aktionsbereichen, wie im 
Anschluß näher beschrieben. Das Erfordernis und der Zeitpunkt der Umsetzung ist -der städtebaulichen 
Entwicklung folgend- zeitlich versetzt anzuwenden. Details hierzu werden über die Fortschreibung der 
Schulbezirkssatzung geregelt und an dieser Stelle nicht näher beleuchtet. 
 
VIII.2.1. Überschneidung der Grundschulbezirke 
Gemäß § 143 (1) HSchG legen das Staatliche Schulamt oder der Schulträger im Einvernehmen miteinander für die 
im Überschneidungsgebiet lebenden Schülerinnen und Schüler die jeweils zuständige Schule fest. 
Aufgrund der aufgezeigten Schülerinnen und Schülerzahlentwicklungen schlägt die Wissenschaftsstadt Darmstadt 
als Schulträgerin vor, im weiteren Fortgang zur Änderung der Schulbezirkssatzung zwei Überscheidungsgebiete 
festzusetzen.  
In Eberstadt ein Teilgebiet zwischen Andersenschule und Frankensteinschule und in Arheilgen zwischen Wilhelm-
Busch-Schule und Astrid-Lindgren-Schule. 
 
  
                                                
 
26 Die konkrete Ausgestaltung nach Straßennamen und Hausnummern kann hier nachvollzogen werden: 
https://www.darmstadt.de/fileadmin/PDF-Rubriken/Leben_in_Darmstadt/bildung/schulen/Schulbezirke_numerisch.pdf; letzter 
Abruf 18.10.2019.

Handlungsbedarfe | Überschneidung der Grundschulbezirke 
 
172 
 
 
In Arheilgen wird folgendes Überschneidungsgebiet zum nächstmöglichen Schuljahr vorgeschlagen: 
 
Das Überschneidungsgebiet wird durch die Straßen Frankfurter Landstraße, Ettesterstraße, Alte Wixhäuser Straße, 
Schorlemmerstraße gebildet. Im Überschneidungsgebiet wurden für das Schuljahr 2018/2019 insgesamt 28 
Kinder im Grundschulalter identifiziert (demnach 7 Kinder je Stufe). Die Entwicklung der nachrückenden Jahrgänge 
zeigt eine leicht steigende Tendenz auf, sodass bis zum Schuljahr 2023/2024 insgesamt 33 Kinder im 
Überschneidungsgebiet wohnhaft sein könnten (demnach 8 Kinder je Stufe). Das Überschneidungsgebiet ist 
geeignet kurzfristig der Schülerzahlentwicklung beider Schulen, besonders den erwarteten Zahlen zur Einschulung, 
gerecht zu werden und ermöglicht organisatorisch sinnvolle Klassengrößen. Die Astrid-Lindgren-Schule wird 
kurzfristig von einer erwarteten 6-Zügigkeit in die 5-Zügigkeit rückgeführt und gleichzeitig wird die 3-Zügigkeit der 
Wilhelm-Busch-Schule gestärkt. Erweisen sich die getroffenen Prognosen als zutreffend, soll das 
Überschneidungsgebiet, gegebenenfalls noch sinnvoll vergrößert, im Sinne eines Neuzuschnitts dauerhaft der 
Wilhelm-Busch-Schule zugeteilt werden.  
Unter der Voraussetzung, dass die aktuell geplante Verlegung der Flugrouten weitere städtebauliche Entwicklung 
und damit verbundenen Wohnungsbau für den Stadtteil Arheilgen ermöglicht, wird ein zusätzlicher 
Grundschulstandort erforderlich. Hierfür empfiehlt sich die Lage der ehemaligen Brüder-Grimm-Schule, unmittelbar 
neben der Stadtteilschule Arheilgen. Die Schulbezirke in Arheilgen werden hierzu dann erneut und verändert 
zugeschnitten.

Handlungsbedarfe | Überschneidung der Grundschulbezirke 
 
173 
 
 
In Eberstadt wird folgendes Überschneidungsgebiet zum nächstmöglichen Schuljahr vorgeschlagen: 
 
Das Überschneidungsgebiet wird durch die Straßen Heidelberger Landstraße, Katharinenstraße, Oberstraße, 
Heinrich-Delp-Straße gebildet. Im Überschneidungsgebiet wurden für das Schuljahr 2018/2019 insgesamt 31 
Kinder im Grundschulalter identifiziert (demnach 7-8 Kinder je Stufe). Die Entwicklung der nachrückenden 
Jahrgänge zeigt eine leicht steigende Tendenz auf, sodass bis zum Schuljahr 2023/2024 insgesamt 43 Kinder im 
Überschneidungsgebiet wohnhaft sein könnten (demnach 11 Kinder je Stufe). Das Überschneidungsgebiet ist 
geeignet kurzfristig der Schülerzahlentwicklung beider Schulen, besonders den erwarteten Zahlen zur Einschulung, 
gerecht zu werden und ermöglicht organisatorisch sinnvolle Klassengrößen. Die Andersenschule wird dadurch in 
ihre stabile 2-Zügigkeit rückgeführt und gleichzeitig wird die 3-Zügigkeit der Frankensteinschule gestärkt. Erweisen 
sich die getroffenen Prognosen als zutreffend, soll das Überschneidungsgebiet im Sinne eines Neuzuschnitts 
dauerhaft der Frankensteinschule zugeteilt werden.

Handlungsbedarfe | Bildung von Grundschulbezirken neu zu errichtender Schulen 
 
174 
 
VIII.2.2. Bildung von Grundschulbezirken neu zu errichtender Schulen 
 
Aufgrund der aufgezeigten Schülerinnen und Schülerzahlentwicklungen und den Wohnungsbautätigkeiten 
(Lincolnsiedlung, Ludwigshöhviertel, Verlegerviertel) wurden 3 weitere neue Grundschulstandorte idendifiziert: 
 
 Lincolnsiedlung (Grundschule bereits im Bau, siehe Steckbrief), nächstmöglich 
 Ludwigshöhviertel (Grundschule in der Planung; siehe Steckbrief) , ab 2025 
 Albert-Schweitzer-Anlage (Grundschule in der Planung; siehe Steckbrief), ab 2023 
 
Der neue Schulbezirk der Grundschule in der Lincolnsiedlung entsteht als Ausschnitt im Süden des heutigen 
Schulbezirks der Bessunger Schule. Er wird aufgrund der geplanten städtebaulichen und nutzungsspezifischen 
Entwicklungsstufen sukzessive entwickelt und in den kommenden Jahren bedarfsgerecht fortgeschrieben werden: 
Mit der Begrenzung durch die Rüdesheimer Straße und Landkronstraße im Norden sowie der Ludwigshöhstraße im 
Osten wird der neue Schulbezirk aus dem der Bessunger Schule zu Gunsten der Grundschule der Lincolnsiedlung 
herausgelöst. (Im Schuljahr 2018/2019 lebten in der Lincolnsiedlung 36 Kinder im Grundschulalter). Nach 
derzeitigem Stand der Planung werden in der Lincolnsiedlung bis zu 5.000 Einwohner /innen erwartet. Damit wird 
die geplante Grundschule in der Lincolnsiedlung (4-zügig, siehe Steckbrief) zwar für die Lincolnsiedlung allein sehr 
gut auskömmlich sein, aber die ursprüngliche Absicht aus den Planungen von 2011 , beide Entwicklungsgebiete 
der Konversionsflächen Süd mit nur einer Grundschule versorgen zu können, haben sich bereits überholt. Die 
mittlerweile projektierte und durch Änderung des Bebauungsplans legalisierte erhöhte bauliche Dichte in den neuen 
Stadtteilen Lincoln und Ludwigshöhviertel, macht die Errichtung einer 2. Grundschule mit Lage im geplanten 
Ludwigshöhviertel notwendig. Im ersten Schritt der Entwicklung bis zum Jahr 2024 kann davon ausgegangen 
werden, dass die Grundschule der Lincolnsiedlung ausreichend Kapazität für beide Entwicklungsgebiete aufweist. 
In diesem Zeitraum muss die Entwicklung gründlich beobachtet werden, so dass rechtzeitig die erforderlichen 
Schritte für einen Schulneubau und die damit verbundene Schulbezirksanpassung in die Wege geleitet werden.

Handlungsbedarfe | Neuzuschnitt von Grundschulbezirken bestehender Schulen 
 
175 
 
 
Stand der städtebaulichen Planung ist, dass im Ludwigshöhviertel mit 3.000 – 3.500 Einwohnern gerechnet wird. 
Im bereits angestoßenen Prozess zur Entwicklung des Areals wurde der Bedarf an einer 2- ggfs. 3-zügigen 
Grundschule benannt.  
 
VIII.2.3.Neuzuschnitt von Grundschulbezirken bestehender Schulen 
 
Die Heinrich-Hoffmann-Schule wird an einem veränderten Standort als 3-zügige Grundschule neu gebaut (seither 
2-zügig; siehe Steckbrief). Der neue Standort und die Erweiterung um einen Zug erfordern den Neuzuschnitt des 
Grundschulbezirks der Heinrich-Hoffmann-Schule. 
 
Zur Arrondierung des Schulbezirks der Heinrich-Hoffmann-Schule „tauscht“ diese einen Sprengel mit der Elly-
Heuss-Knapp-Schule. In dem Sprengel, den die Heinrich-Hoffmann-Schule an die Elly-Heuss-Knapp-Schule abgeben 
soll, wohnten im Schuljahr 2018/2019 insgesamt 54 Kinder im Grundschulalter, umgekehrt wohnen in dem der 
Elly-Heuss-Knapp-Schule im Schuljahr 2018/2019 insgesamt 64 Kinder im Grundschulalter. Beide Gebiete haben 
eine ansteigende Prognose, sodass im Schuljahr 2023/2024 jeweils 85 Kinder dort wohnen könnten. Der Tausch 
ist daher zahlenneutral und stadträumlich bedingt. 
 
Durch den geplanten Standort der Heinrich-Hoffmann-Schule im nördlichen Bereich ihres heutigen Bezirks, 
verschiebt sich ihr Zentrum. Aufgrund der neuen Lage und zur Entlastung der Schillerschule wird empfohlen, den 
Einzugsbereich zwischen Alexanderstraße und Pützerstraße künftig der Heinrich-Hoffmann-Schule zuzuordnen. Im 
Schuljahr 2018/2019 wohnten dort 25 Kinder im Grundschulalter, die Prognose 2023/2024 liegt bei 35 Kindern. 
Mit dem Zugewinn dieser Schülerinnen und Schüler (SuS), dem Wachstum im eigenen Schulbezirk und unter 
Berücksichtigung der hohen Bevölkerungsvolatilität im Innenstadtbereich stellt sich die Heinrich-Hoffmann-Schule 
nach Fertigstellung des Neubaus (spätestens zum Schuljahr 2023/2024) mit rund 250 prognostizierten SuS gut 3-
Zügig dar (auf Basis der Schüler/innenzahlen 2018/2019 mit insgesamt 196 SuS am oberen Rand der 2-

Handlungsbedarfe | Neuzuschnitt von Grundschulbezirken bestehender Schulen 
 
176 
 
Zügigkeit). Betrachtet man nun die Entwicklung der Schülerzahlen des bisherigen Schulbezirks (siehe Steckbrief) 
ist der Neuzuschnitt geeignet organisatorisch sinnvolle Klassengrößen im Rahmen der 3-Zügigkeit zu ermöglichen. 
Aufgrund der Lage der ehemaligen Kyritzschule, die weiterhin - wie beschrieben- als Dependance der Goetheschule 
fungieren soll, jedoch im heutigen Schulbezirk der Schillerschule liegt, wird zudem vorgeschlagen, dass aus dem 
Schulbezirk der Schillerschule ein Sprengel rund um die Kyritzschule identifiziert und in einem ersten 
Umsetzungsschritt der Goetheschule zugeschlagen wird. 
 
 
Im markierten Gebiet wohnten zum Schuljahr 2018/2019 insgesamt 31 Kinder im Grundschulalter. Die 
Entwicklung zum Schuljahr 2023/2024 ist auf 45 Kindern prognostiziert. Diese Schülerinnen und Schüler wohnen 
im direkten Umfeld der Kyritzschule. 
Die räumliche Zuordnung des Gebäudes Kyritzschule (Raumkapazität für 2 Züge) als Zweigstelle Goetheschule und 
die Aufnahme der im o.a. Gebiet wohnenden SuS ermöglichen neben einer guten räumlichen Versorgung einen 
verlässlich 4-zügigen Betrieb und organisatorisch sinnvolle Klassengrößen. 
Sollte es perspektivisch –wie bereits stadtplanerisch diskutiert - zu einer weiteren strukturellen Veränderung und 
damit einhergehenden wohnwirtschaftlichen Verdichtung im westlichen Einzugsbereich der Goetheschule kommen, 
muss darauf mit weiterer sozialer Infrastruktur und bei Bedarf der Errichtung einer weiteren Grundschule reagiert 
werden. Die Schulbezirke sind dann erneut entsprechend anzupassen. 
 
Zur Bedarfsdeckung der neu entwickelten Wohngebiete im ehemaligen Verlegerviertel und damit im Bezirk der 
Mornewegschule gelegen, wird ein zusätzlicher Grundschulstandort benötigt. Hierzu wurde ein möglicher 
innerstädtischer Standort an der Albert-Schweitzer-Anlage voruntersucht. Die zu errichtende Grundschule wird zum 
einen die umliegenden Grundschulbezirke entlasten, zum anderen der weiteren Entwicklung des Wohnungsbaus 
Rechnung tragen.

Handlungsbedarfe | Neuzuschnitt von Grundschulbezirken bestehender Schulen 
 
177 
 
 
Der hierfür neu zu bildende Grundschulbezirk versorgt in den Grenzen seiner Planung künftig ein Teilgebiet aus 
dem heutigen Bezirk der Heinrich-Heine-Schule und weiteres bevölkerungsreiches Teilgebiet aus dem der der 
Mornewegschule. Im aufgezeigten Sprengel der Heinrich-Heine-Schule wohnten zum Schuljahr 2018/2019 keine 
Kinder im Grundschulalter. Aus stadträumlichen Gründen und um den dort projektierten Wohnungsbauvorhaben 
Rechnung zu tragen, wird er dennoch perspektivisch der Grundschule an der Albert-Schweitzer-Anlage 
zugeschlagen.  
Im jetzigen Schulbezirk der Mornewegschule und künftigen Schulbezirk der Grundschule Albert-Schweitzer-Anlage 
gelegen, befindet sich u.a. der Marienplatz, welcher aktuell mit Wohnungsbau entwickelt wird. Weiterhin umfasst 
der neue Bezirk das ehemalige Verlegerviertel, das ebenfalls seit einigen Jahren wohnwirtschaftlich genutzt und 
sinngemäß weiter entwickelt wird. 
In den Grenzen des neu zu bildenden Bezirks wohnten im Schuljahr 2018/2019 insgesamt bereits 120 Kinder im 
Grundschulalter. Der Neuzuschnitt des Grundschulbezirks gepaart mit dem zu erwartenden Wohnungsbau 
ermöglicht eine sinnvolle organisatorische Schulgröße mit ökonomischen Klassengrößen.

|  
 
178 
 
 
 
IX. Anlagen 
Raumbestand

Herausgeberin | Kontakt 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Schulamt | Planungsreferat 
Frankfurter Straße 71 
64293 Darmstadt 
 
E-Mail schulamt@darmstadt.de 
Internet www.darmstadt.de

anlage 2

6868 Zeichen

- 2 - 
 
Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
23.10.2019 
an den Magistrat 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung: 
Dezernat II an die Stadtverordnetenversammlung 
   OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss- 
       fassung Fachausschuss 
 
 
Amt: Schulamt 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung 
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler: 
II 40 
 
Fraktionen 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2019/0340 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
422 
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:       Investitionsnummer:       
Kostenträger:       Sachkonto:       
 
Betreff: Entwurf zur Fortschreibung des Schulentwicklungsplans allgemein bildende Schulen, 
Teilplan 1, Grund- und Förderschulen (Primarstufe) 2020 – 2025 
 
Vorlage vom: 22.10.2019 
 
Beschlussvorschlag: 
 
1. Der beigefügte Entwurf zur Fortschreibung des Schulentwicklungsplans allgemein 
bildende Schulen, Teilplan  1, Grund- und Förderschulen (Primarstufe) 2020 - 2025 wird 
zur Kenntnis genommen und in beiliegender Fassung in das Beteiligungsverfahren 
gegeben. 
 
2. Ausfertigungen des Entwurfs erhalten im Rahmen des Beteiligungsverfahrens alle 
betroffenen Schulen, Stadtel ternbeirat und Stadtschüler*innenrat, alle in der 
Stadtverordnetenversammlung vertretenen Fraktionen und fraktionslosen 
Stadtverordneten, die benachbarten Schulträger, die Jugendhilfe/ das Jugendamt sowie 
die Mitglieder der Schulkommission.

- 3 - 
 
Anlagen: 191023_SEP_Teilplan Grund und Förderschulen  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom 30.10.2019 
 
Der Vorlage wird zugestimmt.

- 4 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 22.10.2019  
 
 
I. Entwurf zur Fortschreibung des Schulentwicklungsplans allgemeinbildende Schulen, 
Teilplan Grund- und Förderschulen (Primarstufe) 2020 – 2025 
Das Hessische Schulgesetz (HSchG) regelt die Aufstellung von Schulentwicklungsplänen durch 
den Schulträger in § 145.  
Hiernach sind Schulentwicklungspläne innerhalb von 5 Jahren nach der Zustimmung durch das 
Kultusministerium auf ihre Zweckmäßigkeit zu überprüfen und – soweit erforderlich – fortzu-
schreiben. 
Aufgrund des enormen Umfangs und Umbruchs (Konversion) in der städtebaulichen 
Entwicklung der Wissenschaftsstadt Darmstadt, verbunden mit den ebenso umfangreichen 
gesellschaftlichen Veränderungen sowie im Schulwesen (Beispiel Digitalisierung oder Ganztag), 
hat sich das Schuldezernat entschieden, den Schulentwicklungsplan für allgemeinbildende 
Schulen in 2 Teilplänen –Primarbereich und Sekundarbereich- zu behandeln. 
Der in der Anlage beigefügte Entwurf des Schulentwicklungsplans allgemeinbildende 
Schulen, Teilplan 1, Grund- und Förderschulen (Primarstufe) 2020 – 2025 enthält 
entsprechend den gesetzlichen Vorgaben des Hessischen Schulgesetzes die Ausweisung des 
gegenwärtigen und zukünftigen Schulbedarfs sowie von Schulstandorten. Das örtliche 
Bildungsangebot wird dargestellt und reflektiert. Der Plan liefert damit die Grundlagen für 
einen zweckentsprechenden Schulbau sowie den Rahmen für eine Standortentwicklungs- und 
Ausstattungsplanung bis zum Jahr 2025. Er versteht sich als Leitlinie für die 
Entscheidungsfindung zu den erforderlichen schulorganisatorischen und schulbaulichen 
Einzelmaßnahmen. 
  
Schließlich enthält der Schulentwicklungsplan (SEP) sowohl die langfristige Zielplanung des 
Schulträgers als auch die einzelnen Durchführungsmaßnahmen unter Angabe der geplanten 
zeitlichen Verwirklichung.  
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt zeichnet sich aus durch ein außergewöhnlich hohes Maß an 
Bevölkerungszuwachs und städtebaulicher Wohnverdichtung, welches im Entwurf des 
Schulentwicklungsplans explizit in einem Kapitel behandelt und bezüglich der daraus 
resultierenden sozialen Infrastrukturbedarfe problematisiert wird. Die Folge – nämlich eine 
Vielzahl an notwendigen Schulerweiterungen und Neugründungen, also Organisationsanträgen 
nach § 146 des Hessischen Schulgesetzes (HSchG) – wird im beigefügten Planungsentwurf 
konkret benannt und mit statistischen Daten unterfüttert. 
Seit Genehmigung des letzten Schulentwicklungsplans (SEP) im Jahr 2012 hat sich zudem der 
Schul- und Bildungsbereich stetig weiterentwickelt, insbesondere auch im Bereich der 
Grundschulen und Förderschulen. Zu nennen sind hier schwerpunktmäßig die Verstetigung 
inklusiver Beschulung und der Ausbau von Ganztagsangeboten sowie deren große Nachfrage. 
Weiterhin haben sich die rechtlichen Rahmenbedingungen des Landesgesetzgebers zur 
Umsetzung inklusiven Unterrichts deutlich konkretisiert und es wird versucht, durch das 
Instrument der Einführung und Organisation inklusiver Schulbündnisse (aktuell: Verordnung 
über die Aufgabe und Organisation der inklusiven Schulbündnisse VOiSB vom 14.6.2019), 
einen verlässlichen Arbeitsrahmen für die an Schule Beteiligten zu schaffen.

Der Entwurf des Schulentwicklungsplans greift darüber hinaus weitere Angebote und 
Planungen auf. Zu nennen ist hier insbesondere der Ausbau und die Weiterentwicklung des 
Ganztagsschulbereichs, womit der zunehmenden Bedeutung der schulischen                  
Betreuungsangebote im Sinne qualitativer Schulentwicklung sowie der Verbesserung der 
Vereinbarkeit von Familie und Beruf Rechnung getragen werden soll. 
Die aus dem umfassenden bisherigen Planungsprozess abgeleiteten Maßnahmen sind in den 
Kapiteln VI.6. sowie VII.3. und VIII.2. des Entwurfs des Schulentwicklungsplans 
zusammengefasst aufgeführt. 
 
II. Durchführung des Beteiligungsverfahrens 
Im Interesse einer ganzheitlichen Betrachtung und zur möglichst breiten Berücksichtigung 
begründeter Interessenslagen wird der Entwurf des Schulentwicklungsplans in das 
Beteiligungsverfahren gegeben.  
Nach der vom Magistrat beschlossenen Offenlegung, wird der Entwurf den betroffenen 
Schulen, den anderen Fachplanungen sowie spezifischen schulischen und politischen 
Interessensvertretern bekannt gegeben. Ferner wird die Abstimmung mit den umliegenden 
Schulträgern herbeigeführt. Der Entwurf wird zudem den Mitgliedern der Schulkommission zur 
Kenntnis gegeben, die hierzu erforderlichenfalls den Magistrat vor abschließender 
Beschlussfassung inhaltlich beraten. 
Bis zum 22.11.2019 können Anregungen und Bedenken zum Entwurf über das städtische 
Schulamt beim Schuldezernat eingebracht werden, die anschließend gewertet und, soweit 
inhaltlich begründet, in die abschließende Fassung des SEP eingearbeitet werden. Diese wird 
anschließend dem Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung zur Beschlussfassung 
vorgelegt. 
 
Nach Zustimmung der städtischen Gremien erfolgt die Vorlage zur Genehmigung beim 
Hessischen Kultusministerium 
 
Darmstadt, 22.10.2019 
Plr- -40- kra/la 
 
Dezernat II 
 
 
 
Rafael Reißer 
Bürgermeister

Beratungsverlauf (1)

TOP 422

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Details

Vorlagen-Nr.
2019/0340
Typ
Magistratsvorlage
Datum
22.10.2019
Erstellt
29.09.2026 00:00