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2012/0129

Bericht zum Frauenförderplan des Eigenbetriebes für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) Berichtszeitraum 2010 - 2011

Magistratsvorlage 12.04.2012

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2012/0129

5946 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
23.04.2012 
an den Magistrat 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung: 
Dezernat III  an die Stadtverordnetenversammlung 
   OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss-        
fassung Fachausschuss 
 
Amt: EAD 
Behandlung in  
öffentl. Sitzung 
Ja 
 
Nein 
 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
Internetfähig     
Verteiler: 
 
 
Vorlage-Nr. 2012/0129 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
  
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:       Investitionsnummer:       
Kostenträger:       Sachkonto:       
 
Betreff: Bericht zum Frauenförderplan des Eigenbetriebes für kommunale Aufgaben und 
Dienstleistungen (EAD) 
Berichtszeitraum 2010 - 2011 
 
Vorlage vom: 12.04.2012 
 
Beschlussvorschlag: 
 
Der Magistrat nimmt den Bericht des Frauenförderplanes – Berichtszeitraum 2010 – 2011 zur Kenntnis. 
 
 
Anlagen: Anteil der Frauen an den Gesamtbeschäftigten in Prozent 2005 - 2011 
 
Datenschutzrelevante Anlage:  
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 2 - 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 12. April 2012:  
 
 
Frauenförderplan – Bericht nach § 6 Abs. 6 HGlG 
Berichtszeitraum 2010 bis 2011  
 
 
 
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen der Stadt Darmstadt (EAD) 
 
 
Aufgrund der vielen unterschiedlichen Arbeitsbereiche im EAD bieten sich vielfältige berufliche 
Entwicklungsmöglichkeiten und Perspektiven.  
 
Gerade für Frauen bestehen hier gute Chancen und Möglichkeiten, sich neuen beruflichen 
Herausforderungen zu stellen. 
 
So konnte im Berichtszeitraum eine Mitarbeiterin eine zweijährige Schulung zur geprüften Meisterin 
für Kreislaufwirtschaft-, Abfallwirtschaft und Städtereinigung absolvieren. Diese berufsbegleitende 
Zusatzausbildung dauerte ca. 2 Jahre und wurde vom EAD finanziert. Heute arbeitet diese 
Mitarbeiterin als Teamleiterin in der Abteilung Straßenreinigung und Winterdienst und ist für das 
Personal in mehreren Teams verantwortlich. 
 
Eine weibliche Beschäftigte, die als Sachbearbeiterin in dieser Abteilung eingestiegen ist, arbeitet seit 
2010 als Sachgebietsleiterin. Hier wurden fachspezifische Schulungen und Seminare angeboten, um 
die Frau fit zu machen für diese verantwortungsvolle Aufgabe. 
 
Im Berichtszeitraum wurden weiterhin zwei Frauen für den operativen Bereich der Abt. Stra-
ßenreinigung und Winterdienst eingestellt. Somit sind derzeit insgesamt 5 Frauen in diesem Bereich 
tätig. 
 
Für die Abteilung Abfallentsorgung und –verwertung konnte erstmalig eine Kraftfahrerin gewonnen 
werden. Es bewerben sich immer noch sehr wenig Frauen als Müllladerinnen. In diesem Bereich gibt 
es wenig berufliche Aufstiegschancen.  
 
Man kann erkennen, dass Frauen sich ganz bewusst auf Stellen bewerben, in denen sie gute 
Weiterentwicklungsmöglichkeiten sehen. 
 
Aufgrund der Elternzeit einer Sachgebietsleiterin aus der Abteilung Zentrale Gebäudedienste und 
allgemeine Verwaltung musste im Sinne des HGlG ein personeller Ausgleich geschaffen werden. 
Innerhalb dieser Abteilung werden zwei weibliche Teilzeitbeschäftigte in Vollzeit für den Zeitraum der 
beantragten Elternzeit der Sachgebietsleiterin beschäftigt. Durch Schulungen und Seminare konnten 
die Mitarbeiterinnen ihr fachliches Wissen innerhalb dieser Abteilung spezialisieren. Somit konnte bei 
den Frauen eine Steigerung der Entgeltgruppen realisiert werden. 
 
Sieben Frauen haben nebenberuflich ihre Ausbildung zur Gebäudereinigerin absolviert und wurden 
anschließend als Vorarbeiterinnen in der Gebäudereinigung eingesetzt. Diese Frauen haben alle beim 
EAD als Reinigungskräfte ohne Ausbildung begonnen.  
 
Zwei weibliche Auszubildende der Stadt Darmstadt haben ihre Ausbildung beim EAD beendet und 
konnten mit unbefristeten Verträgen übernommen werden. Sie sind derzeit in der Sachbearbeitung 
tätig. Auch hier wurden die Mitarbeiterinnen direkt nach der Ausbildung durch Schulungen und 
Seminare weiter qualifiziert.  
 
 
 
 
 
 
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden unterstützt bei familiengerechten Arbeitszeiten, so gibt es 
viele unterschiedliche Arbeitszeitmodelle innerhalb des Betriebes. Dies ist jedoch in der Verwaltung 
leichter umzusetzen als im operativen Bereich. Hier besteht noch Verbesserungspotential.

- 4 - 
 
In dem Berichtszeitraum befanden sich zwei weibliche Führungskräfte aus dem Verwaltungsbereich in 
Elternzeit. Eine der Mitarbeiterinnen (Abteilungsleiterin) hat ihren Dienst Anfang 2012 in Teilzeit 
wieder aufgenommen. Es wird eine neue Herausforderung sein, wie das Thema „Führen in Teilzeit“ im 
EAD umgesetzt wird.  
 
Durch den Kauf eines Kinderbetreuungsplatzes im Fluggi-Abenteuerland haben alle Beschäftigten die 
Möglichkeit, die angebotene Kinderbetreuung in Anspruch zu nehmen. Gerade in der Ferienzeit wird 
dies sehr stark genutzt.  
 
Insgesamt ist der Anteil der Frauen ab dem Jahr 2005 von 12,53 % auf 38,21 % gestiegen. Laut 
Statistik liegt der Frauenanteil in der Entgeltgruppe 12 bei 50 %. In der EG 4 hat sich der Frauenanteil 
aufgrund von Höhergruppierungen von 9,52 % auf 19,15 % erhöht. Auch in der EG 8 konnte aufgrund 
von Höhergruppierungen und Neueinstellungen der Frauenanteil von 37,50 % auf 54,55 % erhöht 
werden. In der EG 10 ist der Anteil gesunken, da zwei Mitarbeiterinnen in den Jahren 2010 und 2011 
ausgeschieden sind und eine weitere Mitarbeiterin in die EG 11 aufstiegen ist.  
 
Für die Umsetzung des Frauenförderplanes ist die Personalentwicklung ein sehr wichtiger Bestandteil, 
um Frauen weiter im Betrieb zu fördern. Auch durch den ständigen Dialog mit anderen 
Entsorgungsbetrieben lassen sich Anregungen, Ideen und Innovationen ableiten, die die Umsetzung 
von Gleichberechtigung und Chancengleichheit unterstützen. 
 
 
Darmstadt, 12. April 2012 
 
 
 
Die Dezernentin III 
 
 
 
 
Brigitte Lindscheid 
Stadträtin

Beratungsverlauf (2)

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Details

Vorlagen-Nr.
2012/0129
Typ
Magistratsvorlage
Datum
12.04.2012
Erstellt
29.09.2026 00:00