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2014/0180

Vorentwurfsplanung Bismarckstraße-Ost und Willy-Brandt-Platz einschließlich Anbindung Mathildenplatz und Frankfurterstraße-Süd

Magistratsvorlage 05.05.2014

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Gehweg Radfahrer frei 
Gehweg Radfahrer frei 
Teilsanierung Mosaikpflaster 
vertiefende Planung Parkplatzanbindung 
unter Berücksichtigung des zukünftigen Gesamtkonzeptes 
"Sozial- und Gesundheitszentrum-Scentral"

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Entfall Stellplätze Entfall Stellplätze 
Geh- und Radweg Geh- und Radweg Geh- und Radweg 
EINBAHNSTRAßE 
Einbahnstraße mit Radfahrerfreigabe 
im Gegenverkehr

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Straßenverkehrs- und Tiefbauamt Postfach 11 10 61
64225 Darmstadt
Datum
31. März 2014
Projektbeschreibung zur Magistratsvorlage
„Vorentwurfsplanung Bismarckstraße-Ost und Willy-Brandt-Platz
einschließlich Anbindung Mathildenplatz und Frankfurter Straße-Süd“
Inhalt Seite
1. Ziele und Planungsgeschichte 2
2. Darstellung des Vorhabens 2
3. Planung 6
4. Anlagen 13
Vorbemerkung
Für das Vorhaben „Neugestaltung Bismarckstraße-Ost und Willy-Brandt-Platz“ wurden im Rahmen
des Prozesses der Vorentwurfsplanung mehrere Varianten gestalterisch und verkehrstechnisch un-
tersucht und geprüft. Im Rahmen der Erstellung der Planung haben intensive Abstimmungsgesprä-
che mit den betroffenen städtischen Ämtern, der HEAG mobilo GmbH sowie den Versorgungsträ-
gern stattgefunden, um eine beschlussfähige Lösungsmöglichkeit für die Planungsaufgabe im be-
trachteten Streckenabschnitt zu erarbeiten.
Das zusammengefasste Ergebnis ist, dass die machbaren Teillösungen einzelner Planungsziele (Ge-
staltung, Verkehrsablauf, ÖPNV, Radverkehr, Denkmalschutz, Grünplanung) sich gegenseitig aus-
schließen, um allen Forderungen an die Neugestaltung Genüge zu tun und deshalb in Teilabschnit-
ten eine abgestimmte Kompromisslösung umgesetzt werden muss.
Es sind konkrete Gestaltungsvorschläge enthalten, die in weiteren Planungsstufen (Entwurfs-, Ge-
nehmigungs- und Ausführungsplanung) zu vertiefen sind.
Im Rahmen der Vorentwurfsplanung wurde eine Optimierung der Anlagen in der Reihenfolge:
1. ÖPNV und Fußgänger
2. Radverkehr und motorisierten Individualverkehrs (MIV)
3. Gestaltung und Parken
unter jeweiligen Berücksichtigung von Grünplanung und Denkmalschutz umgesetzt.
Wissenschaftsstadt
Darmstadt

Projektbeschreibung zur Magistratsbegründungsseite vom 31. März 2014
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1. Ziele und Planungsgeschichte
Ziele und Folgeziele des Vorhabens sind:
 Verbesserung des Verkehrsablaufs im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) durch Her-
stellung eines eigenen Bahnkörpers.
 Neugestaltung des Willy-Brandt-Platzes zur Verbesserung des Erscheinungsbildes, zur Erhö-
hung der Sicherheit des Fußgänger-, Schüler und Radverkehrs und zur qualitativen Einbin-
dung in das Gefüge der Innenstadteingänge.
 Funktionale Einbindung des Mathildenplatzes und seiner Ostseite in den Bereich „Stadtmit-
te“.
 Neuordnung der Verkehrsführung im Bereich Mathildenplatz und Willy-Brandt-Platz als Vor-
aussetzung für die erlebbare Zuordnung der Plätze zur Innenstadt.
 Herstellung einer verkehrssicheren und um weg armen Radwegverbindung zwischen Johan-
nesviertel und Stadtmitte.
 Modernisierung der Haltestellen- und Gleislagen.
Grundlage der hier vorgelegten Vorentwurfsplanung ist der Beschluss „Willy-Brandt-Platz - Ver-
kehrsplanerisches Konzept 2004“ (Magistratsbeschluss 0791 vom 17.11.2004).
Die vorgelegte Planung stellt eine sinnhafte Weiterführung der Planung zur Bismarckstraße West
dar, deren Umsetzung mit Vorlage 2012/0413 vom 05.11.2012 festgelegt wurde. (Beschluss Ma-
gistrat 14.11.2012, Stadtverordnetenversammlung: 18.12.2012). Die dort zugrunde gelegten Quer-
schnittsaufteilungen werden im Rahmen der Planung Bismarckstraße-Ost aufgegriffen und sinnhaft
weitergeführt.
2. Darstellung des Vorhabens
Verkehrskonzept ÖPNV-Achse Luisenplatz - Willy-Brandt-Platz – Bismarckstraße
Um eine Verbesserung des Verkehrsablaufs im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zu errei-
chen, beabsichtigen die Wissenschaftsstadt Darmstadt und die HEAG mobilo GmbH die ÖPNV-
Achse Luisenplatz – Willy-Brandt-Platz – Bismarckstraße umzugestalten, entsprechend den gelten-
den Richtlinien auszubauen sowie die Haltestellen barrierefrei herzustellen.
Die Gesamtmaßnahme wird entsprechend der notwendigen Ausführungszeiträume in folgende Ab-
schnitte unterteilt und ausgeführt.
1. ÖPNV-Fahrbahn zwischen Luisenplatz und Gustav-Lorenz-Straße (Luisenstraße und östlicher
Mathildenplatz). Diese Teilmaßnahme des Vorhabenträger HEAG ist bereits abgeschlossen
(Zustimmung Magistrat Beschluss Nr. 0420 vom 20.07.2005).
2. Neugestaltung Bismarckstraße-West zwischen Goebelstraße und Dolivostraße (Planfeststel-
lungsbeschluss liegt seit dem 27.02.2012 vor, Umsetzung hat mit vorbereitenden Arbeiten
(Fahrleitungsrückbau, Kanal- und Versorgungsleitungen) begonnen.
3. Neugestaltung Bismarckstraße-Ost und Willy-Brandt-Platz zwischen Dolivostraße (im We-
sten), Schlossgartenstraße (im Norden), Schleiermacherstraße (im Osten) und Zeughaus-
straße/ Bleichstraße (im Süden).

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Der Willy-Brandt-Platz ist neben dem Luisenplatz, dem Marktplatz und dem Hauptbahnhof der
Hauptumsteigepunkt im Stadtgebiet von Darmstadt. Hier werden die Straßenbahnlinien 3, 4, 5, 6,
7, und 8 mit den Stadt- und Regionalbuslinien gebündelt. Ein Umbau der oben genannten ÖPNV-
Achse ist zwingend erforderlich, da die Anforderungen an eine so stark frequentierte Strecke im
derzeitigen Bestand nicht mehr erfüllt werden können.
Umfang der hier vorliegenden Planung ist der 3. Abschnitt „Bismarckstraße-Ost und Willy-Brandt-
Platz“.
Einbindung des aktuellen Vorentwurfes Bismarckstraße-West in weitergehendes Planungskonzept Frank-
furter Straße.
Neben der oben beschriebenen Einbindung der Maßnahme in das ÖPNV-Verkehrskonzept „ÖPNV-
Achse Luisenplatz – Willy-Brandt-Platz – Bismarckstraße“ erfolgt die Einbindung auch unter Be-
rücksichtigung der Situation in der Frankfurter Straße.
Die Verkehrsführung der Bismarckstraße ist über den Drehpunkt Willy-Brandt-Platz mit der Frank-
furter Straße eng verknüpft. Konzeptionell wurde daher im Zusammenhang mit dem Ausbau der
Bismarckstraße auch die Frankfurter Straße überdacht- Eine Gesamtübersicht des Straßenzuges
Bismarckstraße ab Goebelstraße bis Willy-Brandt-Platz und die Frankfurter Straße bis Rhönring ist
als Anlage (Gesamtplanung 1+2 Bismarckstr-Frankfurter Straße) diesem Bericht beigefügt.
Die Frankfurter Straße befindet sich baulich in einem schlechten Zustand, ebenso entspricht die
Situation für Fuß-, Rad- und Kraftfahrzeugverkehr, für den ÖPNV inklusive Haltestellen, sowie für
Aufenthalts- und Parkflächen nicht mehr den heutigen Anforderungen. Gleiches gilt für die Grünord-
nung und die städtebauliche Ansicht. Zudem ist in großen Teilen der Frankfurter Straße der Kanal
sanierungsbedürftig.
Der südliche Teilabschnitt der Frankfurter Straße von Willy-Brandt-Platz bis Kahlertstraße ist Be-
standteil der derzeitigen Vorentwurfsplanung und in der Anlage (Lageplan Blatt Nr. 3) dargestellt.
Nördlich, ab Kahlertstraße bis Emilstraße plant HEAG mobilo den Ausbau der Haltestelle Pallaswie-
senstraße als Niederflurhaltestelle, hierzu erfolgt eine gesonderte Magistratsvorlage.
Aus Gründen des Bauablaufes ist derzeit vorgesehen, zeitlich vor dem weiteren Ausbau des Projek-
tes Willy-Brandt-Platz / Bismarckstraße-Ost zunächst ab Ende 2015 diese Niederflurhaltestellen
Pallaswiesenstraße herzustellen. Voraussetzung hierzu ist die Fertigstellung der derzeitigen Bau-
maßnahme Bismarckstraße-West
Der noch weiter nördlich anschließenden Teilbereich der Frankfurter Straße bis zum Rhönring ist
als letzter Teilbereich im Gesamtkomplex Bismarckstraße, Mathildenplatz, Willy-Brandt-Platz,
Frankfurter Straße ab 2015 zur Erneuerung vorgesehen. Hierzu gehört aufgrund des geplanten bar-
rierefreien Umbaus der Haltestelle Rhönring auch der gesamte Knotenpunkt Frankfurter Straße /
Kasinostraße / Rhönring.
Bestandsanalyse (Projekt Bismarckstr.-Ost, Willy-Brandt-Platz, Frankfurter Str-Süd
Der Planungsraum „Bismarckstraße-Ost und Willy-Brandt-Platz“ befindet sich in einem Gebiet mit
gemischten Bauflächen (Wohnungen, Gewerbebetriebe, Einzelhandel), Gemeinbedarfsflächen (Klini-
kum), reinen Wohnbauflächen sowie Grün- und Wasserflächen (Herrngarten). Die Straßen des Pla-
nungsraumes sind als Hauptverkehrsstraßen definiert.

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Im Planungsraum befinden sich denkmalgeschützte Objekte: Dazu zählt das Mosaikpflaster in der
Bismarckstraße entlang der Mauer am Klinikum, die historische Umfassungsmauer des Herrngar-
tens an der Frankfurter Straße sowie Teile der Häuserzeile auf der westlichen Seite der Frankfurter
Straße.
Die signaltechnische Beschleunigung des ÖPNV wurde zwar in den letzten Jahren ausgeführt, der
Gleisabstand verhindert jedoch nach wie vor die Fahrzeugbegegnung in den Haltestellenbereichen
und damit die effektive Nutzung der Lichtsignalanlagen (LSA-Beeinflussung). Somit kann die ÖPNV-
Priorisierung nicht vollständig umgesetzt werden. Außerdem kommt es durch Rückstaus von Fahr-
zeugen vor den Lichtsignalanlagen (LSA) zu weiteren Behinderungen des ÖPNV.
Bismarckstraße
Neben der Rheinstraße ist die Bismarckstraße eine wichtige West-Ost-Verbindung im Stadtgebiet
von Darmstadt. Auf ihr verkehren neben der Straßenbahnlinie 3 und den Stadtbuslinie K, R und L
zahlreiche Regionalbuslinien. Der gesamte Straßenraum der Bismarckstraße hat im Bereich Ost
eine Breite von circa 20 m bis 23 m, wovon beidseitig bis zu 3,30 m auf den Gehweg entfallen. Au-
ßerhalb der Gleistrasse, die mit Pflaster befestigt ist, ist die Fahrbahn mit Asphalt befestigt. Die
Nebenanlagen, sind mit Gehwegplatten befestigt.
Im Bereich Klinikum steht dem Radverkehr ein geschotterter Radweg (neben dem denkmalge-
schützten Mosaikpflaster) zur Verfügung. Im restlichen Bereich sind für den Radverkehr teilweise
Flächen in Längsrichtung auf der Fahrbahn ab markiert. Abschnittweise sind an beiden Seiten
Längsparkstände vorhanden.
Im Bestand ist der Gleiskörper in der Bismarckstraße im Abschnitt Dolivostraße bis Klinikum durch
Längsmarkierungen von der Fahrbahn des motorisierten Individualverkehrs (MIV) getrennt. Im Be-
reich des Klinikums und der Frankfurter Straße wird der ÖPNV je Fahrtrichtung mit dem fließenden
MIV mitgeführt. Die Gleise und die Fahrbahnen im Planungsraum sind durch die Doppelbelastung
(ÖPNV mit MIV) stark beschädigt und in einem baulich schlechten Zustand.
Die Haltestelle Kasinostraße befindet sich westlich und östlich des Knotenpunktes Bismarckstraße /
Kasinostraße in Mittellage mit Haltestelleninseln. Die Bahnsteige entsprechen nicht dem Stand der
Technik. Zu- und Abgänge für die Fahrgäste sowie der Ein- und Ausstieg sind nicht barrierefrei aus-
gestattet.
Bei der Haltestelle Klinikum sind die Aufenthaltsflächen für die Fahrgäste im Gehwegraum angeord-
net. Der Zu- und Abgang der Fahrgäste erfolgt über die Fahrbahn. Die Haltestelle ist, bedingt durch
den Einstieg von Straßenniveau, ebenfalls nicht behindertengerecht ausgestattet.
In dem betrachteten Planungsraum befindet sich neben den zu beachtenden Grundstückszufahrten
noch zusätzliche Einrichtungen, wie zum Beispiel die Moschee, die Ärztliche Bereitschaftsdienst-
zentrale Darmstadt (Klinikum) und das Polizeirevier Darmstadt in der Bismarckstraße sowie das
Scentral an der Ecke Schleiermacherstraße, die entsprechende Berücksichtigung finden müssen.
Willy-Brandt-Platz
Die Haltestelle Willy-Brandt-Platz befindet sich mittig auf dem Platz. Sie wird von allen Seiten vom
Kraftfahrzeugverkehr umfahren. Die Bahnsteige entsprechen nicht dem Stand der Technik. Zu- und
Abgänge für die Fahrgäste sowie der Ein- und Ausstieg sind nicht barrierefrei ausgestattet. Durch
die Anordnung der Bahnsteige und die geringen zur Verfügung stehenden Flächen bei gleichzeitig
hoher Um- und Einsteigerzahl (Schülerverkehr) ist ein gewisses Gefahrenpotential vorhanden.

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Der Individualverkehr im Bereich Willy-Brandt-Platz wird um die mittig angeordneten Haltestellen
für Straßenbahn und Bus herumgeführt. Die Busse nutzen die Straßenbahntrasse im Haltestellen-
bereich. Die Breite der Gehwege beträgt bis zu 4,00 m. Im Platzbereich befindet sich neben mehre-
ren Geschäften auch die Zufahrt zum rückwärtig gelegenen Parkplatz des Ärztehauses. Entlang des
Fahrbahnrandes sind Längsstellplätze für Krankentransport und Behindertenstellplätze vorhanden.
Der Platz als solcher ist nicht klar erkennbar.
Frankfurter Straße
Die Frankfurter Straße ist eine der zentralsten Nord-Süd-Verbindungen in Darmstadt. Auf ihr ver-
kehren die Straßenbahnlinien 4, 5, 6, 7 und 8 sowie die Buslinien L, 751, 5515 und 5516. Der ge-
samte Straßenraum der Frankfurter Straße hat eine Breite von circa 16 m, wovon beidseitig bis zu
3,70 m auf den Gehweg entfallen. Außerhalb der Gleistrasse ist die Fahrbahn mit Asphalt befestigt,
der Gleisbereich ist mit Pflaster befestigt. Die Nebenanlagen sind mit Gehwegplatten befestigt. Für
den Radverkehr sind keine separaten Flächen vorgesehen. Abschnittweise befinden sich vor der
Bebauung auf der Westseite Längsparkstände. Auf der Ostseite wird die Straße von der denkmalge-
schützten Mauer zum Herrngarten eingefasst.
Marthildenplatz
Der gesamte westliche Straßenraum am Mathildenplatz hat eine Breite von zwischen 18 m und 19
m. Die Breite der Gehwege beträgt beidseitig bis zu 2,50 m. Zwischen Gustav-Lorenz-Straße und
Bleichstraße steht dem Fußgänger und Radverkehr ein geschotterter Weg entlang des Platzes zur
Verfügung. Parallel zum Straßenraum sind Längsstellplätze vorhanden. Die Straßenbahn verkehrt
nicht entlang dieser Seite des Mathildenplatzes, sie wird auf dem bereits abgeschlossenen 1. Ab-
schnitt „ÖPNV-Fahrbahn zwischen Luisenplatz und Gustav-Lorenz-Straße“, geführt.
Schleiermacher Straße
Der gesamte Straßenraum der Schleiermacher Straße hat eine Breite von ca. 12,5 m, wovon beid-
seitig bis zu 2,50 m auf den Gehweg entfallen. Beidseitig sind Längsstellplätze vorhanden.
Gustav-Lorenz-Straße
Der gesamte Straßenraum der Gustav-Lorenz-Straße hat eine Breite von zwischen 10,5 m und 11 m.
Die Gehwegbreite beträgt bis 2,30 m an beiden Seiten der Straße. Abschnittsweise sind beidseitig
Längsstellplätze vorhanden.

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3. Planung
Straßen- und Gleisanlagen
Ziel der Planung ist es, die Verkehrsverhältnisse sowohl für den ÖPNV und Fußverkehr als auch für
Fahrräder und den MIV gegenüber heute deutlich zu verbessern.
Die Verkehrsräume zwischen Bismarckstraße-Ost über den Willy-Brandt-Platz bis zur Schloßgarten-
straße sowie im Bereich Mathildenplatz werden, entsprechend den geltenden Richtlinien, innerhalb
des vorhandenen Straßenraums neu gestaltet.
Der Planungsabschnitt beginnt im Kreuzungsbereich Dolivostraße / Bismarckstraße und schließt
direkt an den Abschnitt Bismarckstraße West an.
Im Abschnitt bis zum Kreuzungsbereich Wilhelm-Leuschner-Straße wird Richtung Willy-Brandt-Platz
ein besonderer Bahnkörper angeordnet, der auch von Linienbussen genutzt wird. Der MIV wird bis
zum Kreuzungsbereich Kasinostraße im jeweils Einrichtungsverkehr neben der ÖPNV-Trasse ge-
führt. Ab diesem Punkt wird ein besonderer Bahnkörper für den ÖPNV-Verkehr in Richtung Willy-
Brandt-Platz vorgesehen. Dem MIV steht ein begleitender höhengleicher Fahrspurstreifen (Lkw-
Verbot) zur Verfügung. In der Gegenrichtung werden der ÖPNV und der MIV gemeinsam geführt. Da
der besondere Bahnkörper nicht überfahrbar ist, wird im Einmündungsbereich Sieboldstraße das
Linkseinbiegen in die Bismarckstraße beziehungsweise das Linksabbiegen in die Sieboldstraße
nicht mehr möglich sein. Der vorgesehene Querschnitt in diesem Abschnitt stellt einen Kompromiss
dar, der die unterschiedlichen verkehrlichen Nutzungsansprüche sowie die vorhandenen schützens-
werten Anlagen (Denkmal Geschützes Mosaikpflaster im Gehwegbereich, alter Baumbestand vor der
Klinikmauer) berücksichtigt. Im Rahmen des Planungsprozesses wurde bis zur Lösungsfindung eine
Vielzahl von Varianten untersucht, bei denen sich die jetzt vorgelegte als kompromissfähig für alle
Belange darstellt.
Nach der Einmündung Wilhelm-Leuschner-Straße werden der ÖPNV und der MIV in beiden Fahrrich-
tungen gemeinsam bis zum Willy-Brandt-Platz geführt. Signaltechnisch wird dem ÖPNV Vorrang
eingeräumt, so dass er immer als „Pulkführer“ diesen Abschnitt befährt.
Der Verkehrsführung am Willy-Brandt-Platz wird unter Berücksichtigung der Magistratsvorlage
(Konzept 2004) dahingehend geändert, dass eine klare Trennung des Straßenbereiches von der
angrenzenden Fläche für Straßenbahn und anschließendem Fußgänger-/ Radfahrerbereich stattfin-
det. So wird einerseits der stadtplanerische Platzcharakter zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität
wiederhergestellt und andererseits mehr Raum für die Nutzer (Fußgänger, Radfahrer) zur Verfügung
gestellt, was die Sicherheit insbesondere im Haltestellenbereich erhöht. Der Straßenquerschnitt
wird auf je einen Fahrstreifen für Richtung und Gegenrichtung reduziert, von der Frankfurter Straße
kommend wird auf einen separaten Linksabbieger in Richtung Mathildenplatz verzichtet. Eine ent-
sprechende computergestützte Verkehrssimulation wurde durchgeführt.
Am Mathildenplatz wird die vorhandene Verkehrsführung geändert. Der nördliche Straßenraum wird
von 2 auf 3 Fahrstreifen zugunsten eines Linksabbiegers in die Gustav-Lorenz-Straße auf geweitet.
Die Richtung des östlichen Fahrstreifens wird gedreht um den MIV in Richtung Willy-Brandt-Platz
und Frankfurter Straße zu ermöglichen. Die Fahrtrichtung in der Gustav-Lorenz-Straße wird eben-
falls gedreht. Im Westen wird eine Teilaufpflasterung mit Rampenneigungen vorgesehen, um eine
Verkehrsberuhigung zu erreichen.

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Die Einbahnstraße in der nördlichen Schleiermacherstraße wird aufgegeben um den Verkehr in
Richtung Bismarckstraße und Willy-Brandt-Platz (Andienung Ärztehaus und Scentral) zu führen.
Eine Durchfahrt über den Willy-Brandt-Platz zur Bismarckstraße ist nicht möglich, hier sind ledig-
lich Anlieferfahrten und Krankentransporte auf den Willy-Brandt-Platz zugelassen.
Die Verkehrsführung an der Bleichstraße und am Mathildenplatz wird geändert. Der Straßenraum
der Bleichstraße wird um einen Fahrstreifen ergänzt, um den Rechtsabbieger auf den Mathilden-
platz Richtung Willy-Brandt-Platz zu ermöglichen. Für den neuen Fahrstreifen Richtung Willy-
Brandt-Platz wird der südliche Straßenraum des Mathildenplatzes von 3 auf 4 Fahrstreifen auf ge-
weitet.
Über den neu gestalteten Willy-Brandt-Platz führt die ÖPNV-Trasse in die Frankfurter Straße und
endet an der Kreuzung Frankfurter Straße / Schloßgartenstraße. In der Frankfurter Straße wird die
Straßenbahn gemeinsam mit dem MIV auf dem straßenbündiger Bahnkörper geführt und über
Lichtsignalanlagen bevorrechtigt. Die Anlage eines besonderen Bahnkörpers ist in der Frankfurter
Straße aus Querschnittsgründen nicht möglich. Das Linksabbiegen aus der Frankfurter Straße nach
Norden in die Landwehrstraße wird nicht mehr zugelassen, die Landwehrstraße wird eingeengt und
als Einbahnstraße in Richtung Frankfurter Straße angeordnet. Um eine ausreichende Leistungsfä-
higkeit für die Frankfurter Straße und die Bevorrechtigung des ÖPNV zu erreichen wird gemäß Er-
gebnis der Verkehrssimulation der Straßenquerschnitt nördlich der Landwehrstraße so aufgeteilt,
dass eine Aufstelllänge von 45 m für den ÖPNV entsteht und der MIV an den auf Freigabe warten-
den Fahrzeugen (Straßenbahn, Bus) vorbei bis zur Landwehrstraße beziehungsweise weiter Rich-
tung Bismarckstraße fahren kann.
Haltestellen
Die Bahnsteige haben eine Nutzlänge von 45 m, die Bahnsteigbreite beträgt bei Bahnsteigen in
Insellage jeweils mindestens 2,50 m. Um die erforderliche Barrierefreiheit an Haltestellen zu ge-
währleisten, ist es erforderlich, dass Bahnsteige grundsätzlich nur in Geraden zum Liegen kommen.
Bei der generellen Gestaltung hinsichtlich der Haltestellen werden die eingesetzten Niederflurfahr-
zeuge zugrundegelegt. Die Haltestellen werden entsprechend den Fördervoraussetzungen fahrgast-
freundlich (z.B. mit Beleuchtung, Dynamische Fahrgastinformation, sicheren Zugängen und Auf-
enthaltsflächen, Fahrgastunterständen, Videoanlage) und unter besonderer Berücksichtigung der
Belange der mobilitätseingeschränkten Fahrgäste barrierefrei ausgebaut (Stufenfreier Ein-/Ausstieg,
Taktile Leiteinrichtungen für Blinde und Sehbehinderte, Text-to-Speech-Anlage, digitale Fahrgastin-
formation).
Die Haltestelle Kasinostraße wird mit beiden Bahnsteigen westlich der Kasinostraße hergestellt. Bei
der Einrichtung der signalgesicherten Zugänge wird die Zufahrt zum Parkplatz der Moschee beach-
tet.
Auf Grund der geometrischen Zwänge der notwendigen Geraden werden die Haltestellen auf dem
Willy-Brandt-Platz entzerrt. Wegen der neuen Trassenführung kann damit die vorhanden Haltestel-
lenposition auf dem Willy-Brandt-Platz zukünftig nicht mehr von den Linien 3 und L angefahren
werden. Zum Umstieg in die Linien Richtung Frankfurter Straße wird eine neue Haltestelle in unmit-
telbarer Nähe vor dem Polizei- beziehungsweise Landgerichtsgebäude angeordnet. Bedingt durch
das optimierte Haltestellenkonzept entfällt die Haltestelle Klinikum. Diese Haltestellenanordnung
entspricht somit der Magistratsvorlage (Verkehrsplanerischen Konzeptes 2004).

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Bei der Haltestelle am Polizei- beziehungsweise Landgerichtsgebäude (Fahrtrichtung West) werden
die vorhandenen Grundstückszufahrten durch Bordabsenkungen berücksichtigt. Im Rahmen der
Planung wird sichergestellt, dass dadurch der barrierefreie Einstieg nicht eingeschränkt wird.
Radverkehr
Der Radverkehr wird in der Regel über einen Schutzstreifen geführt, der auf der Ebene der Fahr-
bahn liegt und durch eine entsprechende Markierung von der Fahrbahn abgetrennt ist. Der Schutz-
streifen ist, wegen des Rechtsfahrgebotes, für Radfahrer benutzungspflichtig und darf von anderen
Verkehrsteilnehmern unter besonderer Vorsicht mitbenutzt werden.
Grundsätzlich werden beidseitig entlang der Strecke in der Bismarckstraße Schutzstreifen vorgese-
hen.
Die Breite des Schutzstreifens beträgt generell 1,50 m bis auf den nördlichen Schutzstreifen im
Abschnitt Kasinostraße bis Wilhelm-Leuschner-Straße und den westlichen Schutzstreifen in der
Frankfurter Straße. An diesen Stellen wird die Breite auf 1,75 m erhöht um einen vergrößerten Si-
cherheitsabstand zur Straßenbahn zu gewährleisten.
Im Abschnitt Wilhelm-Leuschner-Straße bis Mathildenplatz, wird der Radfahrverkehr zugunsten der
Bahnsteigfläche auf den Gehweg geführt, der hier „für Radfahrer frei“ angeordnet wird.
Am Willy-Brandt-Platz wird der Radverkehr aus der Frankfurter Straße durch eine Radverkehrs-
schleuse von der Frankfurter Straße auf den Willy-Brandt-Platz in Richtung Süden über den Willy-
Brandt-Platz und weiter zum Mathildenplatz geführt. Der Radverkehr von der Bismarckstraße in
Richtung Süden wird bis zur Gustav-Lorenz-Straße über Schutzstreifen geführt. Ab dort kann der
Radfahrer entweder die MIV-Fahrspuren mitbenutzen oder über die Platzfläche Richtung Süden
fahren und die Bleichstraße am Knotenpunkt signalgesichert queren.
Da im Längsverkehr entlang der Herrngartenmauer ein geringes Fußgängeraufkommen besteht,
wird an östlicher Seite der Frankfurter Straße ein gemeinsamer Geh-Radweg vorgesehen. Die Breite
dieses gemeinsamen Geh-Radweges beträgt mindestens 2,75 m. Diese Lösung ist das Ergebnis
einer eingehenden Untersuchung der möglichen Varianten und stellt sich unter Berücksichtigung
der einzelnen Nutzeransprüche aus Radverkehr, MIV und Denkmalschutz als konsensfähiger Komp-
romiss dar.
In der Bleichstraße wird der Radfahrer zwischen den Fahrstreifen des MIV geführt um eine direkte
Führung in Richtung West zu ermöglichen.
Ruhender Verkehr, Bäume und Gehwege
Für den ruhenden Verkehr werden in beschränktem Maße Längsparkstände im Seitenraum der
Frankfurter Straße vorgesehen. Aufgrund der vorhandenen Straßenquerschnitte und unterschiedli-
chen Nutzeransprüchen ist die Anordnung von Stellplätzen im Bereich der Bismarckstraße nicht
möglich.
Vorhandener Baumbestand wird soweit wie möglich erhalten, besonders betroffen ist jedoch die
nördliche Baumreihe im Bereich Klinikum, welche aufgrund der konkurrierenden Nutzungsansprü-
che in diesem Teilbereich nicht erhalten werden kann. Im Rahmen einer konsensfähigen Lösung
kann die parallele südliche Baumreihe jedoch trotz deutlicher verkehrlicher Einschränkungen erhal-
ten bleiben.

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Die städtebauliche Situation am östlichen Willy-Brandt-Platz wird deutlich aufgewertet, da die Platz-
fläche zukünftig nur noch dem Fuß- und Radverkehr zur Verfügung steht. Die Grundstückszufahrten
in diesem Bereich müssen daher neu geordnet werden. Dies betrifft insbesondere die Erreichbarkeit
des rückwärtigen Parkplatzes am Ärztehaus in der Frankfurter Straße 3 mit einem hohen Anteil an
Publikumsverkehr. Die Zufahrt ist betroffen da die Kfz-Fahrspurstraße künftig nicht mehr direkt am
Ärztehaus vorbeiführt. Es ist vorgesehen eine rückwärtige Erschließung des Ärztehauses über das
Grundstück Bismarckstraße 3 (Scentral) unter Berücksichtigung des zukünftige Gesamtkonzeptes
„Sozial- und Gesundheitszentrum- Scentral“ zu schaffen. Das Grundstück Frankfurter Straße 5-7
sollte möglichst ebenfalls eine geänderte Zufahrt erhalten. Entsprechende Vorabstimmungen wur-
den im Rahmen der Vorentwurfsplanung mit den betroffen Anliegern (Ärztehaus, Anwaltskanzlei,
Koordinierungsstelle Sucht- und Drogenhilfe, Grünflächenamt) bereits geführt. Näheres im Rahmen
der weiteren Entwurfsplanung noch zu klären.
Gehwege sind beidseitig mit mindestens 2,00 m Breite vorgesehen. Die Fläche am Willy-Brandt-
Platz wird als Mischverkehrsfläche vorgesehen. Die Breite des westlichen Gehweges am Willy-
Brandt-Platz beträgt unter Berücksichtigung des sehr starken Schülerverkehrs bis zu 3,50 m. Im
Zuge der Umgestaltung und Neuordnung wird die Bismarckstraße von Willy-Brandt-Platz bis Ein-
gang Herrngarten als verkehrsberuhigte Mischverkehrsfläche vorgesehen.
Kanal-/ Leitungsverlegung
In der Bismarckstraße wird der Kanal nicht erneuert, es sind jedoch ca. 10 seitliche Einstiegsbau-
werke erforderlich. In den kreuzenden Straßen werden Revisionsschächte in den ankommenden
oder abgehenden Kanälen angeordnet, deren Lage sich nach der Straßenausbaugrenze richtet.
In der Frankfurter Straße liegt die neue Kanaltrasse auf der westlichen Seite der neuen Straßen-
bahntrasse. Der Kanal muss so gelegt werden, dass zukünftig die Schächte begangen werden kön-
nen, ohne dass der Straßenbahnbetrieb eingeschränkt werden muss. Die Schachteinstiege müssen
somit außerhalb des Straßenbahnlichtraumprofiles liegen
Die vorhandene Wasserleitung unter dem westlichen Gleis muss verlegt werden. Im Zuge der Stra-
ßen-und Gleisbaumaßnahen werden die Versorgungsträger nach Bedarf Ihr Leitungsnetz erneuern
bzw. ergänzen.
Lichtsignalanlangen (LSA)
Das nachfolgend beschriebene verkehrstechnische Konzept beruht im Wesentlichen auf den Ergeb-
nissen der verkehrstechnischen Untersuchung zur ÖPNV-Achse Willy-Brandt-Platz – Bismarckstraße
von 2008 (T+T Verkehrsmanagement GmbH, Dreieich). Dabei wurden ein verkehrstechnisches Kon-
zept zur Abwicklung des Verkehrs erarbeitet und Simulationen des Verkehrsablaufes für den gesam-
ten Streckenzug von Willy-Brandt-Platz (WBP) bis einschließlich Knotenpunkt Goebelstraße durch-
geführt. Im Zuge der aktualisierten Planung für den Teil Bismarckstr-Ost wurde dieses Konzept nun
fortgeschrieben.

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Der Ostteil dieses Streckenabschnittes umfasst die vorhandenen Lichtsignalanlagen (LSA)
 Bismarckstraße/ Dolivostraße (A 46),
 Kasinostraße/ Bismarckstraße (A 12),
 Bismarckstraße/ Grafenstraße/ Wilhelm-Leuschner-Straße (A 59),
 Frankfurter Straße/ Bismarckstraße (A 110, Willy-Brandt-Platz),
 Frankfurter Straße/ Landwehrstraße (Fußgängerschutzanlage A 74)
 Frankfurter Straße/ Alicestraße (Fußgängerschutzanlage A 135).
Durch den vorgesehenen Umbau des Willy-Brandt-Platzes werden die beiden LSA A 110 und A 74
zu einer Anlage zusammengefasst.
In allen LSA werden entsprechend dem Stand der Technik Sehbehindertenausstattungen (Pilotton,
akustische und taktile Freigabe) vorgesehen. Die LSA werden koordiniert im Zuge der Bismarck-
straße unter Beeinflussung des ÖV (keine absolute Bevorrechtigung) betrieben. In den Hauptver-
kehrszeiten wird in der Wissenschaftsstadt Darmstadt grundsätzlich eine Umlaufzeit von 90s ge-
schaltet.
An den beiden LSA Bleichstraße/ Wilhelminenstraße (A 29) und Zeughausstraße/ Luisenstraße/
Schleiermacherstraße (A 30) sind ebenfalls Änderungen in der Fahrstreifenaufteilung vorgesehen.
Diese werden unabhängig von der Bismarckstraße in einer Koordinierung im Zuge der Bleichstraße
betrieben (Umlaufzeit ganztägig 70s).
Fahrleitung-Straßenbahn und Straßenbeleuchtung
Als Bauform der Fahrleitungsanlage ist eine Seilgleiterfahrleitung (2 x Fahrdrähte plus 2 Mittig Ver-
stärkungsdrähte in derselben Ebene) vorgesehen. Für die Bismarckstraße-Ost werden als Tragwerke
Querverspannungen an parallel gestellten konischen (runden) Masten festgelegt, die Beleuchtung
folgt dem Raster der Fahrleitungsmasten und wird in Form von Aufsatzleuchten auf den Fahrlei-
tungsmasten montiert.
In der Frankfurter Straße sollen Auslegermaste auf der Herrngartenseite realisiert werden, dabei
sind als Standorte für die Maste nach Möglichkeit bereits vorhandene Maststandorte vorzusehen.
Als Beleuchtungssystem wird die herkömmliche bereits vor Ort vorhandene Abspannungsvariante
über die Straße mit Wandhaken auf der Gebäudeseite gewählt. Das Tragwerk würde im weiteren
Verlauf der Frankfurter Straße wieder in die Querverspannung an parallel gestellten konischen Ma-
sten wechseln.
Die Fahrleitung am Willy-Brandt-Platz wird, bedingt durch die Platzgeometrie, als Sonderlösung
erstellt. (Die beschriebenen Lösungsansätze sind mit dem Stadtplanungsamt, dem Grünflächenamt,
der Denkmalpflege und dem Straßenverkehrs- und Tiefbauamt abgestimmt)."
Grunderwerb
Um für den ÖPNV einen eigenen Bahnkörper und ausreichende Haltestellenflächen herzustellen ist
im Rahmen der Maßnahme Grunderwerb im seitlichen Bereich von Dritten (Privat) erforderlich
(Flurstücke 12/7 -Bismarckstraße 61 und 63) sowie 1348/6 - Bismarckstraße 31 und 33).

Projektbeschreibung zur Magistratsbegründungsseite vom 31. März 2014
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Kosten
Nach der derzeit möglichen Ermittlung betragen die Planungs- und Baukosten gesamt
42,2 Mio. Euro Die Kosten verteilen sich auf HEAG mobilo und Stadt gemäß der Darstellung in der
nachfolgenden Tabelle. Der städtische haushaltsrelevante Anteil beträgt 18,7 Mio. Euro
Mit angegeben sind die zu erwartenden Zuschüsse nach GVFG und FAG nach derzeitigen Förder-
richtlinien. Nach Abzug der aus heutiger Sicht zu erwartenden Zuwendungen werden für das Ge-
samtprojekt von der Stadt 7.500.000 Euro aufzubringen sein.
Gesamt-
baukosten €
Baukosten €
Anteil HEAG
Baukosten €
Anteil Stadt
Zuwendungen
€ GVFG /
FAG *
Zuwendungen
€ GVFG / FAG
*
Anteil HEAG Anteil Stadt
Abbruch, Bauko-
sten Gleise 12.086.000 10.416.000 1.670.000 7.812.000 1.253.000
Maßnahmen zur
Aufrechterhaltung
des Verkehrs 3.680.000 1.976.000 1.704.000 1.482.000 1.278.000
Straßen- und Platz-
ausbau, Anteilige
Versorungsleitun-
gen, Verkehrstech-
nik, weitere Folge-
maßnahmen
13.745.000 3.995.000 9.750.000 2.996.000 6.893.000
Zwischensumme netto 29.511.000 16.387.000 13.124.000 12.290.000 9.424.000
Planungskosten ca: 20% 5.850.000 3.249.000 2.602.000
Gesamtbaukosten 35.362.000 19.636.000 15.726.000 12.290.000 9.424.000
Mehrwertsteuer 19% 6.719.000 2.988.000 1.791.000
Grunderwerb 58.000 58.000 44.000
Gesamtsumme
netto netto 19.694.000 12.334.000
Gesamtsumme brutto 42.139.000 € 18.714.000 11.214.000
Anteil Stadt Dar-
mstadt gesamt 18.714.000
Zuwendungen - 11.214.000 <<< <<< <<
Verbleibende Ko-
sten für die Stadt
Darmstadt: 7.500.000 €
* Zuwendungen auf anrechenbare Kosten
nach GVFG 70% - 75 % je nach Bescheid des Landes
nach FAG 5% - 10% je nach Bescheid des Landes

Projektbeschreibung zur Magistratsbegründungsseite vom 31. März 2014
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Bauzeit
Die Bauzeit für den Projektbereich vom nördlichen Beginn an der Schlossgartenstraße bis zum An-
schluß an dem derzeit in Bau befindlichen Bismarckstraße-West in Höhe Dolivostraße wird erheb-
lich sein. Dies ist neben der Größe des Projektes an sich insbesondere auch der nur wenig zur Ver-
fügung stehenden Fläche geschuldet.
Im Bereich der Frankfurter Straße verlaufen die Straßenbahnlinien 4, 5, 6 ,7 und 8 zur Erschließung
der Stadtteile Kranichstein und Arheilgen. Diese ÖPNV-Versorgung ist im Grunde auch während der
Bauzeit sicher zu stellen und kann vom Umfang her voraussichtlich nicht über einen längeren Zeit-
raum auf Busverkehr (Schienenersatzverkehr) umgestellt werden. Ein sicherer eingleisiger Betrieb
der Straßenbahn innerhalb des Baufeldes Frankfurter Straße erfordert viele einzelne Teilbauab-
schnitte.
Hinzu kommt, dass neben dem Straßen- und Gleisneubau in dem Abschnitt Frankfurter Straße auch
eine vollständige Kanalsanierung, d.h. Kanalneubau in geänderter Lage erforderlich ist. Ähnliches
gilt für die übrigen Versorgungsleitungen.
Ein vorläufiges Bauzeitenkonzept ist als Anlage beigefügt.
Im Rahmen der dargestellten Vorentwurfsplanung muß demnach mit einer Bauzeit von 2018 –
2024 gerechnet werden. Im weiteren Planungsverlauf, im Zuge der Entwurfsplanung müssen noch
vertiefende Untersuchungen erstellt werden, um diesen Zeitraum deutlich zur verkürzen. Anlage
(Vorläufige Termine Bismarckstraße-Ost).
Voraussetzung für den Beginn der Maßnahme ist der Abschluß des Projektes „Bismarckstraße-
West“ sowie der Neubau der Haltestelle Pallaswiesenstraße in der Frankfurter Straße nördlich des
Projektes.
Der Ausbau dieses Abschnittes mit der Haltestelle Pallaswiesenstraße erfolgt unmittelbar durch
HEAG mobilo und wird derzeit planerisch vorbereitet. Hierzu erfolgt noch eine gesonderte Be-
schlußvorlage.
Aufgestellt:
Textgrundlage: MIC - Mailänder Consult GmbH
Zusammenstellung : Straßenverkehrs- u. Tiefbauamt Darmstadt, 66 mö

Projektbeschreibung zur Magistratsbegründungsseite vom 31. März 2014
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Anlagen:
Gesamtplanung
 Gesamtplanung 1 Bismarckstr.-Frankfurter Str. Teil Bismarckstraße
 Gesamtplanung 2 Bismarckstr.-Frankfurter Str. Teil Frankfurter Straße.
Lagepläne Bismarckstraße-Ost:
 Vorplanung Blatt Nr. 1 Bismarckstraße-Ost Dolivostraße bis Sieboldstraße
 Vorplanung Blatt Nr. 2 Bismarckstraße-Ost Sieboldstraße bis Willy-Brandt-Platz
 Vorplanung Blatt Nr. 3 Frankfurter Str Willy-Brandt-Platz bis Schloßgartenstraße
 Vorplanung Blatt Nr. 4 Mathildenplatz
Bauzeitenkonzept (Bauabschnitte und Bauzeiten)
 Vorläufige Termine Bismarckstraße-Ost

2014/0180

5441 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
21.05.2014 
an den Magistrat 
 
  zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
Beteiligt vor  
Magistratsbeschlussfassung: 
 
Dezernat I Dezernat III 
Dezernat IV 
Dezernat V 
Kulturamt 
Amt für Soziales und 
Prävention 
Stadtplanungsamt 
Grünflächenamt 
an die Stadtverordnetenversammlung 
 
  OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss- 
       fassung Fachausschuss 
 
Amt: Straßenverkehrs- 
und Tiefbauamt 
Behandlung in  
öffentl. Sitzung 
Ja 
 
Nein 
 
 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
Internetfähig     
Verteiler: 
 
 
Vorlage-Nr. 2014/0180 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
  
 
Produkt-Nr.:        
Kostenstelle:  066-100-1000 Investitionsnummer:  08066-6901 und 11066-
6118-      
Kostenträger:        Sachkonto:  0952010 
 
Betreff: Vorentwurfsplanung Bismarckstraße-Ost und Willy-Brandt-Platz einschließlich 
Anbindung Mathildenplatz und Frankfurterstraße-Süd 
 
Vorlage vom: 05.05.2014 
 
Beschlussvorschlag : 
1.  Der Gesamtkonzeptentwurf Bismarckstraße/Frankfurter Straße wird zur Kenntnis 
genommen. 
 
2.  Dem Vorentwurf zum Ausbau Bismarckstraße-Ost und Willy-Brandt-Platz einschließlich 
Anbindung Mathildenplatz und Frankfurter Straße-Süd wird zugestimmt. 
 
3.  Mit der Entwurfsplanung ist entsprechend fortzufahren und vor Einleitung des 
Baurechtsverfahrens erneut dem Magistrat vorzulegen.

- 2 - 
 
4.  Die Öffentlichkeit ist in das Verfahren frühzeitig einzubinden. 
 
5.  „Vorläufige Termine Bismarckstaße-Ost“wird zur Kenntnis genommen. 
 
 
 
Anlagen: Gesamtplanung1_Bismarck-Frankfurter-Str_Bismarckstr 
Gesamtplanung2Bismarck-Frankfurter-Str-FrankfurterStr 
Projektbeschreibung20140331114421_1 
VorläufigeTermine_Bismarckstr-Ost_M-vorlage_2014-02 
Vorplanung-BlattNr.1_Bismarckstr-Ost_Dolivo-Sieboldstrpdf 
Vorplanung-BlattNr.2_Bismarckstr-Ost_Sieboldst-Williy-Brandt-Platzpdf 
Vorplanung-BlattNr.3_FrankfurterStr_Willy-Brandt-Platz-Schlossgartenstr 
Vorplanung-BlattNr.4_Mathildenplatz 
 
Datenschutzrelevante Anlage:  
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 31.03.2014 
 
 
Grundlage der hier vorgelegten Vorentwurfsplanung ist der Beschluss „Willy-Brandt-Platz - 
Verkehrsplanerisches Konzept 2004“ (Magistratsbeschluss 0791 vom 17.11.2004). 
Die jetzt vorgelegte Planung stellt eine Weiterführung der Planung zur Bismarckstraße-West 
dar, deren Umsetzung mit Vorlage 2012/0413 vom 05.11.2012 festgelegt wurde (Beschluss 
Stadtverordneten-versammlung:  18.12.2012). Die dort zugrunde gelegten 
Querschnittsaufteilungen werden im Rahmen der Planung Bismarckstraße-Ost aufgegriffen und 
sinnhaft weitergeführt.  
Das Projekt stellt eine Gemeinschaftsaufgabe  von HEAGmobilo und der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt dar. 
Es ist zum einen der letzte Ausbauschritt des Verkehrskonzepts ÖPNV-Achse Luisenplatz - 
Willy-Brandt-Platz - Bismarckstraße und zum anderen eine städtebauliche, verkehrliche 
Neuordnung des Willy-Brandt-Platzes - insbesondere unter Berücksichtigung des starken Fuß- 
beziehungsweise Schülerverkehrs. 
Dargestellt in einem Konzeptplan ist der Zusammenhang der aktuellen Vorplanung  für den 
gesamten Verkehrsraum von Bismarckstraße und Frankfurter Straße bis zum Rhönring. 
Die in der Anlage näher beschriebene zu beschließende Vorentwurfsplanung erstreckt sich von 
West nach Ost von der Kreuzung Bismarckstraße / Dolivostraße über den Willy-Brandt-Platz 
bis zur Einmündung Schleiermacherstraße (Eingang Herrngarten). Von Norden ab der 
Einmündung Schloßgartenstraße in die Frankfurter Straße über den Willy-Brandt-Platz und die 
Fahrbahn des westlichen Mathildenplatz bis zur Bleichstraße im Süden. 
Neben der Neuordnung des Fuß- und Radverkehrs ist die augenscheinlich deutlichste 
Veränderung die Führung des ÖPNV auf weitgehend eigenem Bahnkörper und die 
barrierefreien Haltestellenanlagen in der Bismarckstraße sowie die Lenkung des 
Kraftfahrzeugverkehrs mit einer Fahrspur nach Norden am westlichen Mathildenplatz und am 
westlichen Willy-Brandt-Platz. 
Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich derzeit inklusive Planungskosten und 
Mehrwertsteuer auf Brutto  42,2 Mio. Euro. Wesentliche Kostenanteile werden von der HEAG 
mobilo übernommen, zudem werden Fördermittel nach GFVG und FAG beantragt, so dass mit 
städtischen Kosten in Höhe von 18,7 Mio. Euro zu rechnen ist beziehungsweise nach Abzug der 
Zuwendungen mit verbleibenden Kosten in Höhe von 7,5 Mio. Euro. 
Mit dem Teilbereich Frankfurter Straße soll nach Fertigstellung der laufenden Baumaßnahme 
Bismarckstraße-West und der barrierefreien Herstellung der Haltestelle Pallaswiesenstraße 
(Maßnahme der HEAG - gesonderte Beschlussvorlage folgt) im Jahre 2018 begonnen werden. 
In der Frankfurter Straße ist mit einer erheblichen Bauzeit zu rechnen, wegen der zusätzlich 
erforderlichen Kanalerneuerung und der Notwendigkeit der teilweisen Aufrechterhaltung des 
Straßenbahnbetriebes um die ÖPNV-Versorgung der Stadtteile Arheilgen und Kranichstein zu 
sichern.

- 4 - 
 
Eine weitergehende Projektbeschreibung ist als textliche Anlage neben den Plandarstellungen 
der Beschlussvorlage beigefügt. 
 
Darmstadt, 31.03.2014 
I–66 / Sonderprojekte mö  
Nst.: 2610 
Der Dezernent I Der Dezernent IV  Die Dezernentin V  
 
 
Jochen Partsch André Schellenberg Barbara Akdeniz 
Oberbürgermeister Stadtkämmerer Stadträtin

anlage 5

28 Zeichen

Teilsanierung Mosaikpflaster

anlage 4

2776 Zeichen

Bauabschnitt Baufelder / Gewerke  / Bauzeit 
Bismarckstraße-West von Goebelstraße 
bis Dolivostraße 
bis 
4. Quartal 2015 Beschlußfassungen und Planfeststellungsbeschluß 
erfolgt 
Haltestelle Pallaswiesenstraße zwischen 
Schlossgartenstraße und Emilstraße 
bis 
4. Quartal 2017 
gesonderte Beschlußfassung Magistrat / StaVO 
sowie Planfeststellungsbeschluß erforderlich 
(Haltestelle Projekt der HEAG mobilo GmbH) 
1. Quartal 2018 
4. Quartal 
1. Quartal 2019 
4. Quartal 
1. Quartal 2020 
4. Quartal 
1. Quartal 2021 
4. Quartal 
4. Quartal 2021 
bis 
2. Quartal 2023 
3. Quartal 2023 
bis 
4. Quartal 2024 
Frankfurter Straße zwischen Emilstraße 
und Rhönring 
einschließlich Haltestelle Rhönring 
gesonderte Beschlußfassung Magistrat / StaVO 
sowie Planfeststellungsbeschluß erforderlich 
(Haltestelle Projekt der HEAG mobilo GmbH) 
Schließen des östlichen Baufeldes, 
Herstellen von Fahrbahn, Gehweg und 
Randbereichen 
Gleisneubau einschließlich Fahrleitung 
(unter Gleisbetrieb) 
in ca. 4 Abschnitten mit jeweils 2 Bauphasen 
1. Teilabschnitt: 
Frankfurter Straße  von Kahlertstraße bis 
Landwehrstraße 
Bauabwicklung 
von Norden nach Süden 
und von Westen nach Osten 
unter Gleisbetrieb (überwiegend 
zweigleisig),  Individualverkehr im 
Einbahnstraßenbetrieb 
Verlegen eines provisorischen Gleises in östliche 
Richtung / Sichern Herrngartenmauer, 
Verlegung von Strom- und IT-Leitungen, 
Verlegung einer Wasser- und einer Gasleitung 
Geplanter Kanal verlegen und Hausanschlüsse 
herstellen, 
Schließen des westlichen Baufeldes 
bis zum westlichen Gleis, 
Herstellen von Fahrbahn, Gehweg und 
Randbereichen 
bis 
bis 
bis 
bis 
Bismarckstraße-Ost und 
Willy-Brandt-Platz mit Frankfurter 
Straße bis Kahlertstraße 
Erforderliche nachlaufende Maßnahmen: Baubeginn ab ca. März 2025 
2. Teilabschnitt: 
Willy-Brandt-Platz und 
Anschlussbereich Mathildenplatz 
Umlegen von Versorgungsleitungen der 
Sparten Gas, Wasser, Strom 
Neubau Schachtbauwerk 
Gleisneubau einschließlich Fahrleitung (unter 
Gleisbetrieb) mit Ersatzhaltestelle sowie 
Herstellen von Fahrbahn, Gehweg und 
Randbereichen sowie Platzneugestaltung 
3. Teilabschnitt: 
Bismarckstraße-Ost von Dolivostraße bis 
Mathildenplatz 
Umlegen von Versorgungsleitungen der 
Sparten Gas, Wasser, Strom 
Neubau seitliche Einstiegsbauwerke 
Gleisneubau einschließlich Fahrleitung 
(ohne Gleisbetrieb) sowie Herstellen von Fahrbahn, 
Gehweg und Randbereichen 
Erforderliche vorlaufende Maßnahmen: Baubeginn ca. September 2014, Bauende ca. Dezember 2016 
Baubeginn ca. März 2018, Bauende ca. Dezember 2024 
Konzept: Bauabschnitte und Bauzeiten 
Bismarckstraße-Ost und Willy-Brandt-Platz 
(mit Frankfurter Straße bis Kahlertstraße und Anschlussbereich Mathildenplatz) 
Termin 
Durth Roos 
Consulting GmbH Stand: 04.02.2014

anlage 8

11 Zeichen

BUS BUS
BUS

anlage 1

560 Zeichen

%LVPDUFNVWUD‰H
Anlage 1
Durth RoosDarmstadt, November 2013Consulting                    GmbH
Bauabwicklung und BauzeitenGHU0D‰QDKPHQ%LVPDUFNVWUD‰H:HVW%LVPDUFNVWUD‰H2VW:LOO\%UDQGW3ODW]XQG)UDQNIXUWHU6WUD‰HELV5K|QULQJin Darmstadt
hEHUVLFKWVODJHSODQ%LVPDUFNVWUD‰H:HVWXQG%LVPDUFNVWUD‰H2VW0D‰VWDE
Plangrundlage:digitale Stadtgrundkarte, Stadt DarmstadtPlanung:BPR - Beraten, Planen, Realisieren0DLOlQGHU,QJHQLHXU&RQVXOW*PE+
ParkenGeh- und RadwegRadweg / RadfahrstreifenGehweg*UQVWUHLIHQFahrbahn%HVWDQGVElXPHJHSODQWH%lXPHLichtsignalanlage

anlage 2

3493 Zeichen

2.00
2.75
2.75
.DVLQRVWUD‰H
,UHQHQVWUD‰H
3DOODVZLHVHQVWUD‰H
(PLOVWUD‰H
3.00
3.00
3.25
0.75
1.60 (1.85)
1.60 (1.85)
3.25
Anschluss an Bestand
3.00
2.10
3.05
4.00
1.85
3.25
1.60
1.65
2.00
2.00
2.00
2.75
0.50
Tief-
garagegarage
1674
16626
16627
16628
16631
2282 2283
63
59
6
8
4
37A
52
2195
2212
222 223
224225
2261
2701
2741
2761
2771
2291
2301 2323 2341
236
2371
2391241
242
2441
245
246
247
248
2501
2521
2532
2533
2551
2581
2601
261
262
263
1560
1
6131
6151
6152
6163
6183
6193
6204
6216
62110
62111 62112
62113
62115
62116
6223
6225
6234
6235
6263
5973
5983
5991
5992
600
6023
62736303
6311
6313
6315
632
6333
6343
6353
6593
6603
6613
6631
6683
6693
6723
6732
6743
675
6771
6791
6801
682
683
6844
6853
6873
6884
6952
637
6381
6382
6391
6392
6403
6433
6443
6451
6454
6463
6481
6501
6502
651
652
6531
6532
6541
6542
655
6564
6565
6583
6974
6975
7441
7442
7453
746
747
7481
7482
7483
749
7501
7526
7533 7541 7571
7593
7243
7253
7283
7291
7313
732
7334
7337
7354
7361
7411
742
743
8714 8721
8741
876
8782
882
884
1505
1542
1545
1546
1550
2
1554
2
1558
1559
1
85
87
9
21
12
10
13
9492 96
91
95
17
98
8
19
15
2
76
74
4
78
39
41
1
9
84
5
90
7
21
29
6
23
2725
69
34
67
75
77 79 81
30
32
26
68
66
64
28
62
1
13
9
86
88
7
37
70
80 129
127
125
123
121
73
29
117
100
27
25
23
21
19
58
26
32
28
30
15
13
11
13
15
9
75
10
14
18
17
4
20 22
1
6WlGW$OWHUVKHLP
49
51
66
58
62
54
119
16
11
57
Tief-garage
55
70
68
53
73
75
71
79
9
77
72
74
76
69
IV
I
I
IV
III+D
II
II
IV
I
II
I
I
I+D
IV
II
IV
IV
III
IV
V
IV
I
IV
IIIIII
II
I
III
I
I
II
I
I
II
III
III+D
VII
IV
II
IV
I
I
I
I
I
I
II
IV
IV
III
II
III+D
I
I
I
III
I
III
I
I
IV
IV
IV
I
III
III
IV
I
IVIV
II
III
I
IV
II
III II II
I
I
III
IV
IV
II III
III
IV
III
I
III
III
I
I
I
IV
II
I
IV
II
IV
IV
II
I
II
I
I
I
III
I
IV
III
IV
I
II
IV
IV
IV
I
IV
I
III
I IV
IV
III
II
IV
IV
IV
IV
IV
IV
III
I
IV
III+D
I
I
I
III
IV
III
I
V
IV
II
II
III+D
I
IV
II
IV
III
II
IV
II
IV
IV
I
II
II
IV
IV
III
III
IV
IV
I
II
III
I
II
II
III+DIV
II
IV+D
IV
I
I
II
IV
I
III
III
IV
IV
IV
IV
III
IV
III
I
II
I
I
IV
IV
IV
III
IV
IV III
IV
II
III
I
IV
IV
IV
IV
IVIV
II
III
III
IV
IV
II I
I
II
H
H
Tief-garage
1674
16626
16627
16631
16633
2282 2283
100
63
59
6
4
65
6152
6163
6183
6193
5973
5983
5991
5992
6743
1545
129
57
Tief-garage
55
75
79
77
72
74
76
III+D
I
IV
III
I
IV
IV
II
IV
III
III+D
I
IV
I
I
I
I
III+D
IIII
IV
IV
I
I
I
IV
I
I
I
IV
V
IIIII
FGU
FGU
2.00
1.60
1.60
2.00
2.00
3.25
3.25
3.25
3.25
3.25
)UDQNIXUWHU6WUD‰H
2.00
5K|QULQJ
2.00
0.25
0.25
0.25
2.00
1.50 (1.25)
2.752.75 2.50 3.00 3.00
2.10 (1.85)3.00
2.00
1.60 (1.85)
2.00
2.00
0.75
3.25
3.25
3.25
3.25
3.25
3.25
3.00
3.00
3.00
1.50
1.60 (1.85)
Anschluss an Bestand
2.00
Anschluss an Bestand
)UDQNIXUWHU6WUD‰H
(PLOVWUD‰H
TaxiTaxi 1.65
1.65
2.00
2.50
P-Hotel
(PLOVWUD‰H
.DVLQRVWUD‰H
5K|QULQJ
3DOODVZLHVHQVWUD‰H
.DKOHUWVWUD‰H
6FKORVVJDUWHQVWUD‰H
)UDQNIXUWHUVWUD‰H )UDQNIXUWHUVWUD‰H
%LVPDUFNVWUD‰H
/DQGZHKUVWUD‰H
$OLFHQVWUD‰H
4.00
0.25
1.60
~4.65
Anlage 2
Durth Roos
Darmstadt, November 2013
Consulting                    GmbH
Bauabwicklung und Bauzeiten
GHU0D‰QDKPHQ%LVPDUFNVWUD‰H:HVW
%LVPDUFNVWUD‰H2VW:LOO\%UDQGW3ODW]
XQG)UDQNIXUWHU6WUD‰HELV5K|QULQJ
in Darmstadt
hEHUVLFKWVODJHSODQ
Mathildenplatz, Willy-Brandt-Platz,
)UDQNIXUWHU6WUD‰HELV5K|QULQJ
0D‰VWDE
Plangrundlage:
digitale Stadtgrundkarte, Stadt Darmstadt
Planung: 0DLOlQGHU,QJHQLHXU&RQVXOW*PE+
Durth Roos Consulting GmbH
Parken
Geh- und Radweg
Radweg / Radfahrstreifen
Gehweg
*UQVWUHLIHQ
Fahrbahn
%HVWDQGVElXPH
JHSODQWH%lXPH
Lichtsignalanlage

Beratungsverlauf (5)

TOP 11
TOP 35
TOP 3
TOP 10
TOP 258

Orte (23)

  • Dolivostraße
  • Frankfurter Straße 3
  • Emilstraße
  • Kahlertstraße
  • Landwehrstraße
  • Bismarckstraße 61
  • Luisenstraße
  • Schloßgartenstraße
  • Schleiermacherstraße
  • Bleichstraße
  • Goebelstraße
  • Kasinostraße
  • Gustav-Lorenz-Straße
  • Sieboldstraße
  • Wilhelm-Leuschner-Straße
  • Grafenstraße
  • Wilhelminenstraße
  • Zeughausstraße
  • Rhönring
  • Luisenplatz
  • Marktplatz
  • Pallaswiesenstraße
  • Rheinstraße

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
2014/0180
Typ
Magistratsvorlage
Datum
05.05.2014
Erstellt
29.09.2026 00:00