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2019/0120

Vierter Bürgerbeteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt Jahresbericht 2018

Magistratsvorlage 01.04.2019

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3319 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
03.04.2019 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat I an die Stadtverordnete nversammlung 
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
Dezernat V 
Dezernat IV 
Dezernat III 
Dezernat II 
 
Amt: Büro der 
Bürgerbeauftragten   
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2019/0120 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:  715-001-1001 Investitionsnummer:        
Kostenträger:  1117-13 Sachkonto: 6179000 
 
Betreff: Vierter Bürgerbeteiligungsbericht der Wissenschafts stadt Darmstadt  
Jahresbericht 2018  
 
Vorlage vom: 01.04.2019  
 
Beschlussvorschlag : 
 
Der vierte Bürgerbeteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt wird zur Kenntnis 
genommen.  
 
 
 
 
Anlagen: Bürgerbeteiligungsbericht 2018  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 2 - 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 01.04.2019 
 
 
Der Magistrat wurde mit der Verstetigung und Fortentwicklung der Leitlinien zur Beteiligung 
der Bürgerinnen und Bürger beauftragt (MV -Nr. 2018/0186). Dieser Beschluss beinhaltet die 
jährliche Vorlage eines Bürgerbeteiligungsberichts.  
 
Der vorliegende vier te Bürgerbeteiligungsbericht stellt einen Aufschlag zur Verstetigung der 
Leitlinien dar. Der Bericht baut auf die ersten drei Bürgerbeteiligungsberichte aus den 
Jahren 2015 bis 2017 auf, die alle veröffentlicht wurden und auf der Beteiligungsplattform 
unter www.da-bei.darmstadt.de  eingestellt sind. Der vierte Bürgerbeteiligungsbericht wird 
ebenfalls auf der Beteiligungsplattform eingestellt und in einer Druckfassung herausgegeben.  
 
An dem Jahresbericht haben die Fachämter und Eigenbetriebe mitgewirkt, die im Jahr 2018 
freiwillige Bürgerbeteiligungsverfahren durchgeführt haben. Im letzten Teil des Berichts 
findet sich eine Zusammenstellung aller Beteiligungsverfahren, die 2018 durchge führt 
wurden. Neu aufgenommen wurde die Rubrik „Die Bürgerbeteiligung hat dazu geführt, 
dass…“ in diesen Dokumentationen.  
 
Ein weiteres Kapitel „20 Jahre Lokale Agenda21 – Wir gestalten Zukunft mit“ wurde 
gemeinsam mit den Aktiven der Lokalen Agenda21 in Darmstadt entwickelt.  
Außerdem enthält der Bericht die Ergebnisse der statistischen Evaluation, die aus den 
Rückmeldebögen bei Beteiligungsveranstaltungen und der repräsentativen Bürgerumfrage 
2018 zusammengefasst und von der Abteilung Statistik und Stadt forschung im Amt für 
Wirtschaft und Stadtentwicklung ausgewertet wurden.  
Schließlich wird ein Sachstandsbericht aus Sicht des Büros der Bürgerbeauftragten gegeben, 
der einen Eindruck von den Aktivitäten im letzten Jahr und den zukünftigen 
Arbeitsschwerpunk ten vermittelt.  
 
Darmstadt, 01.04.2019  
 
 
Dezernat I   Dezernat II   Dezernat III 
        i.V. 
 
 
 
 
Jochen Partsch   Rafael Reißer   Jochen Partsch  
Oberbürgermeister   Bürgermeister    Oberbürgermeister  
 
 
Dezernat IV   Dezernat V 
 
 
 
 
 
André Schellenberg   Barbara Akdeniz  
Stadtkämmerer   Stadträtin

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- 2 - 
 
Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
03.04.2019 
an den Magistrat 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung: 
Dezernat I an die Stadtverordnetenversammlung 
   OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss- 
       fassung Fachausschuss 
Dezernat V 
Dezernat IV 
Dezernat III 
Dezernat II 
 
Amt: Büro der 
Bürgerbeauftragten  
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung 
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler: 
I 715 15 
II III IV 
V 
Stvv 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2019/0120 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
154 
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle: 715-001-1001 Investitionsnummer:       
Kostenträger: 1117-13 Sachkonto: 6179000 
 
Betreff: Vierter Bürgerbeteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt  
Jahresbericht 2018 
 
Vorlage vom: 01.04.2019 
 
Beschlussvorschlag: 
 
Der vierte Bürgerbeteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt wird zur Kenntnis 
genommen.  
 
 
Anlagen: Bürgerbeteiligungsbericht 2018  
 
Datenschutzrelevante Anlage:

- 3 - 
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom 10.04.2019 
 
Der Magistrat nimmt die Vorlage zur Kenntnis.

Begründung zur Magistratsvorlage vom 01.04.2019  
 
 
Der Magistrat wurde mit der Verstetigung und Fortentwicklung der Leitlinien zur Beteiligung 
der Bürgerinnen und Bürger beauftragt (MV -Nr. 2018/0186). Dieser Beschluss beinhaltet die 
jährliche Vorlage eines Bürgerbeteiligungsberichts.  
 
Der vorliegende vierte Bürgerbeteiligungsbericht stellt einen Aufschlag zur Verstetigung der 
Leitlinien dar. Der Bericht baut auf die ersten drei Bürgerbeteiligungsberichte aus den Jahren 
2015 bis 2017 auf, die alle veröffentlicht wurden und auf der Beteiligungsplattform unte r 
www.da-bei.darmstadt.de eingestellt sind. Der vierte Bürgerbeteiligungsbericht wird ebenfalls 
auf der Beteiligungsplattform eingestellt und in einer Druckfassung herausgegeben.  
 
An dem Jahresbericht haben die Fachämter und Eigenbetriebe mitgewirkt, die im Jahr 2018 
freiwillige Bürgerbeteiligungsverfahren durchgeführt haben. Im letzten Teil des Berichts 
findet sich eine Zusammenstellung aller Beteiligungsverfahren, die 2018 durchgeführt 
wurden. Neu aufgenommen wurde die Rubrik „Die Bürgerbeteiligung hat dazu geführt, 
dass…“ in diesen Dokumentationen.  
 
Ein weiteres Kapitel „20 Jahre Lokale Agenda21 – Wir gestalten Zukunft mit“ wurde 
gemeinsam mit den Aktiven der Lokalen Agenda21 in Darmstadt entwickelt.  
Außerdem enthält der Bericht die Ergebnisse der statistischen Evaluation, die aus den 
Rückmeldebögen bei Beteiligungsveranstaltungen und der repräsentativen Bürgerumfrage 
2018 zusammengefasst und von der Abteilung Statistik und Stadtforschung im Amt für 
Wirtschaft und Stadtentwicklung ausgewertet wurden.  
Schließlich wird ein Sachstandsbericht aus Sicht des Büros der Bürgerbeauftragten gegeben, 
der einen Eindruck von den Aktivitäten im letzten Jahr und den zukünftigen 
Arbeitsschwerpunkten vermittelt.  
 
Darmstadt, 01.04.2019 
 
 
Dezernat I   Dezernat II   Dezernat III 
        i.V. 
 
 
 
 
Jochen Partsch   Rafael Reißer   Jochen Partsch 
Oberbürgermeister  Bürgermeister   Oberbürgermeister 
 
 
Dezernat IV   Dezernat V 
 
 
 
 
 
André Schellenberg  Barbara Akdeniz 
Stadtkämmerer  Stadträtin

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www.da-bei.darmstadt.de
Vierter Bürgerbeteiligungsbericht  
der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Jahresbericht 2018

Vierter Bürgerbeteiligungsbericht  
der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Jahresbericht 2018

Inhaltsverzeichnis
1. Grußwort des Oberbürgermeisters  .............................................................  1
2.  Sachstandsbericht aus dem Büro der  
Bürgerbeauftragten und Ausblick ................................................................ 2
3. 20 Jahre Lokale Agenda21 in Darmstadt –  
 Wir gestalten Zukunft mit ......................................................................... 18
4. Kurzbericht zu den Ergebnissen der statistischen Evaluation ..................... 26
5.  Übersicht der Bürgerbeteiligungsverfahren im Jahr 2018  ......................... 32
VerfasserInnen
Imke Jung-Kroh  Bürgerbeauftragte
Susanne Radmann stellv. Bürgerbeauftragte
Verena Nunez   Verwaltungsfachwirtin im Büro  
der Bürgerbeauftragten
Günther Bachmann  Amt für Wirtschaft und Stadt-
entwicklung, Leiter der Abteilung 
Statistik und Stadtforschung
Dr. Ulrich Fiedeler  Dialog Basis
Mitarbeit
Dezernat I, II, III, IV , V

1  Grußwort des  
  Oberbürgermeisters
Bürgerbeteiligung muss zum alltäglichen Arbeitsprinzip in der Verwaltung werden, 
genauso wie demokratiefördernde Bildungsprojekte in Krippen, Kindertagesstätten, 
Schulen und anderen pädagogischen Einrichtungen. 
Die Entwicklung der Bürgerbeteiligung in Darmstadt zeigt, dass es gut ist, Bürger-
beteiligung auf professionelle Füße zu stellen und Verantwortliche zu haben, die 
Bürgerbeteiligung mit Leidenschaft und Idealismus umsetzen. Der Darmstädter Weg 
beruht auf dem Konzept der Teilhabe – politisch, kulturell, gesellschaftlich – und 
dem Aufbauen von Vertrauen durch Transparenz und Mitnahme. Dabei gibt es eine 
große Vielzahl an städtischen Beteiligungsangeboten, die immer weiter entwickelt 
und angepasst werden. Die Rückmeldungen, die wir nach den Veranstaltungen erhal-
ten, sind sehr wichtig und zeigen oft an Kleinigkeiten, aber auch großen Themen auf, 
woran noch hätte gedacht werden können, wer fehlt und was noch in die Abwägung 
gehört. 
Bürgerbeteiligung mit dem Ziel, vielfältige Meinungsbilder zu erhalten, die politische 
Entscheidungen besser machen oder Planungen zum Besseren verändern, bedeutet 
immer auch das Wissen der Bürgerinnen und Bürger vor Ort als Schatz zu heben
Knapp vier Jahre nach dem Beschluss der Leitlinien zur Bürgerbeteiligung ist es in 
Darmstadt zur Selbstverständlichkeit geworden, dass wo möglich freiwillige Bürger-
beteiligung stattfindet. Es ist gut, dass mehr Fragen und Gedanken zu Darmstadts 
Zukunft aufkommen und es hierfür Orte der Diskussion gibt. 
Im Jahr 2018 fanden 30 Bürgerbeteiligungsveranstaltungen mit im Schnitt 160 
Menschen statt. Zusätzlich wurden 14 Informationsveranstaltungen über aktuelle 
Vorhaben angeboten, die im Schnitt 100 Besucherinnen und Besucher wahrnahmen.
In 2019 werden wir verstärkt zur Digitalstadt Darmstadt Informations- und Dialo -
gangebote machen, außerdem werden Bildungs- und Mobilitätsthemen als große 
Zukunftsthemen verstärkt in den Beteiligungsprozessen aufgegriffen werden. 
Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die uns mutige 
Ideen und Vorschläge machen, die neue Fragen stellen, die ihre Skepsis zu Pla-
nungen und Projekten benennen, die Darmstadt mit Ihren Aktionen in Bewegung 
bringen und die hartnäckig an den Themen dran bleiben. 
Dieses Engagement wird von dem gesamten Magistrat und mir persönlich  
wertgeschätzt. 
Ihr 
Jochen Partsch 
Oberbürgermeister

2
Das Jahr 2018 war geprägt von der Zwischenbilanzierung der Leitlinien zur Bürger-
beteiligung und von vielen neuen Beteiligungsangeboten, die in gemischten Vorberei-
tungsrunden oder mittels öffentlicher Workshops konzipiert wurden (siehe Kapitel 5 
„Übersicht der Bürgerbeteiligungsverfahren im Jahr 2018“). Die Leitlinien zur Bür-
gerbeteiligung konnten auch im vierten Jahr nach dem Umsetzungsbeschluss an sehr 
vielen Beteiligungsprozessen weiter erprobt werden.
Alle bisherigen Meilensteine und Strukturen, 
die seit dem Beschluss der Leitlinien zur Bür-
gerbeteiligung im Frühjahr 2015 erreicht bzw. 
aufgebaut wurden, sind in bisher drei vorhande-
nen Bürgerbeteiligungsberichten erläutert 1. 
Die Zusammenarbeit zwischen den Fachäm-
tern, den Eigenbetrieben und dem Büro der 
Bürgerbeauftragten wächst weiter. Dies zeigt 
sich an dem erstmalig erfolgreich durchgeführ-
ten Erfahrungsaustausch in der Verwaltung und 
an den neu hinzugekommenen Kooperationen 
und Projektleitungen, die Beteiligungsprozesse 
umgesetzt haben. Auch die Auszubildenden in 
der Verwaltung werden nun mit einem Unter-
1 Die vorherigen Bürgerbeteiligungsberichte finden Sie  
  unter www.da-bei.darmstadt.de zum herunterladen.
richtsmodul zur Bürgerbeteiligung für ihre 
weitere berufliche Entwicklung gestärkt. 
Es wird zunehmen deutlich, dass Bürgerbetei-
ligung mehr Themen betrifft als Planung und 
Bauen, also auch Bildung, Inklusion, Gender, 
Sport, Kultur etc. umfasst. Interdisziplinäre 
Teams zur Vorbereitung, Durchführung und 
Nachbereitung von Beteiligungsverfahren wer-
den immer selbstverständlicher. 
In diesem Kapitel stellen wir die wesentlichen 
Entwicklungen im Jahr 2018 bei der Umset-
zung der Leitlinien zur Bürgerbeteiligung dar 
und geben einen Ausblick auf das Jahr 2019. 
Der Ausbau der Stabsstelle zu einem Büro der 
Bürgerbeauftragten mit 2,5 Stellen im Jahr 
2017 hat dazu geführt, dass zum einen das 
2  Sachstandsbericht aus dem  
  Büro der Bürgerbeauftragten  
  und Ausblick

3
Beschwerdemanagement bekannter und mehr 
genutzt wurde und zum anderen sich das Büro 
um die Umsetzung neuer Idee und Projekte 
zur Stärkung der Bürgerbeteiligung kümmern 
konnte. 
Auch die Unterstützung der Verwaltung und 
der Politik bei der Planung und Umsetzung von 
Bürgerbeteiligungsprozessen zu konkreten Vor-
haben wurde noch intensiver genutzt, beispiels-
weise wurden im Planungsdezernat regelmä-
ßige Rücksprachen zum Thema eingerichtet. 
Ein Fokus des Büros lag 2018 auf der Erstel-
lung des Maßnahmenkatalogs „Vielfältige 
Zugänge zur Bürgerbeteiligung“ und die Durch-
führung einer wertschätzenden Dankes-Veran-
staltung für Migrantenselbstorganisationen, so 
dass verstärkt Menschen mit Migrationshinter-
grund angesprochen und zur Beteiligung aufge-
rufen wurden. Für 2019 zeichnet sich ab, dass 
zusätzlich gezielt bei Menschen mit Behinde-
rung über die Beteiligungsangebote informiert 
werden wird.
Kontaktdaten
Büro der Bürgerbeauftragten allgemein 
Neues Rathaus, Zimmer 212,  
Luisenplatz 5a, 64283 Darmstadt  
(06151) 13-23 00  
buergerbeauftragte@darmstadt.de 
Susanne Radmann 
Stellvertretende Bürgerbeauftragte,  
zuständig insbesondere für die Beratung  
der Verwaltung zu Beteiligungsprozessen 
(06151) 13-31 86  
susanne.radmann@darmstadt.de 
Imke Jung-Kroh 
Bürgerbeauftragte, zuständig insbesondere  
für die strategische Entwicklung der Bürger-
beteiligung in Darmstadt und die Beratung 
der Initiativen und Gruppen 
(06151) 13-31 82  
imke.jung-kroh@darmstadt.de 
Verena Nunez 
Verwaltungsfachwirtin, zuständig  
insbesondere für Anliegen-, Lob- und  
Beschwerdemanagement 
(06151) 13-31 84  
verena.nunez@darmstadt.de

4
Was wurde im  
strategischen Ziel 1 erreicht?
Strategisches Ziel 1: Die Leitlinien zur Bür-
gerbeteiligung bilden den Handlungsrahmen 
zur Durchführung von Bürgerbeteiligung für 
Darmstadt
Arbeitskreis Bürgerbeteiligung
Der Arbeitskreis Bürgerbeteiligung hat im 
Januar 2018 zum letzten Mal getagt. Im 
Rahmen dieser Sitzung wurden nochmal die 
verschiedenen Perspektiven auf den Arbeitskreis 
aus Sicht der Verwaltung, der Politik und der 
Zivilgesellschaft deutlich gemacht und Bürgerin-
nen und Bürger konnten Fragen an den Arbeits-
kreis richten. Die dreijährige Pilotphase des 
Arbeitskreises Bürgerbeteiligung wurde damit 
abgeschlossen. Aufbauend auf den Empfehlun-
gen des Arbeitskreises zum weiteren Vorgehen 
wurde eine Magistratsvorlage zur Verstetigung 
der Leitlinien zu Bürgerbeteiligung entwickelt 
und in den politischen Gremien beschlossen 2. 
Zur Fortentwicklung der Leitlinien zur Bürgerbe-
teiligung soll ein Begleitgremium neu konstitu-
iert und in den Regelbetrieb übergehen. Hierzu 
wurden in den letzten Monaten alle Vorbereitun-
gen getroffen, so dass im März 2019 die erste 
Sitzung des neu konstituierten Arbeitskreises 
2 Dies ist die MV-Nr. 2018/0186. 
Die strategischen Ziele
Abgeleitet von den Leitlinien zur Bürgerbeteiligung,  
gliedert sich die Arbeit des Büros der Bürgerbeauftragten 
in vier strategische Handlungsfelder und Ziele: 
Strategisches Ziel 1:  
Die Leitlinien zur Bürgerbeteiligung bilden 
den Handlungsrahmen zur Durchführung von 
Bürgerbeteiligung für Darmstadt
Strategisches Ziel 2:  
Es beteiligen sich bisher unterrepräsentierte 
Bürgerinnen und Bürger
Strategisches Ziel 3:  
Darmstadt besitzt eine kommunale 
Beteiligungskultur und eine lebendige 
repräsentative Demokratie – „Darmstadt ist 
unsere Stadt, hier lässt es sich gut leben.“
Strategisches Ziel 4:  
Gegenseitiges Vertrauen und eine konstruktive 
Zusammenarbeit zwischen den Bürgerinnen und 
Bürgern und den politisch Handelnden und der 
Verwaltung ist gewachsen.
Arbeitskreis-Sitzung im Januar 2018  
in Kranichstein

5
Bürgerbeteiligung stattfinden wird. Der Arbeits-
kreis wird zukünftig weiter trialogisch besetzt 
sein und die bisherigen Arbeitsergebnisse 
berücksichtigen. Die Sitzungshäufigkeit wird 
reduziert werden und zusätzlich sollen weitere 
öffentliche Werkstattangebote konzipiert und 
umgesetzt werden. 
Erfahrungsaustausch intern – NEU
Im Herbst 2018 kam es erstmals zu einem 
Erfahrungsaustausch auf Ebene der Projektlei-
tungen. Nachdem die Angebote für Fortbildun-
gen, die in den Leitlinien beschrieben waren, 
aufgrund zu geringer Nachfrage nicht zustande 
kamen, wurde das Angebot eines Erfahrungs-
austauschs konzipiert und im letzten Verwal-
tungsworkshop zur Bürgerbeteiligung Ende 
2017 vorgestellt. Es ist sehr erfreulich, dass 
es nun gelungen ist, dieses Angebot mit einer 
fachlich gemischten Gruppe zu starten, um die 
Verwaltung in allen Aspekten der Bürgerbeteili-
gung mit Fachwissen und relevanten Fähigkeiten 
auszurüsten und zu unterstützen. Neben der 
Fortsetzung des Verwaltungsworkshops zur 
Bürgerbeteiligung auf Leitungsebene einmal 
jährlich sind für 2019 drei Termine zum Erfah-
rungsaustausch geplant. Die Treffen werden in 
der Regel ohne externe Unterstützung stattfin-
den und Themen aus dem Kreis der Projektlei-
tungen aufgreifen. Zusätzlich sollen Methoden 
ausprobiert und neue Kooperationen geknüpft 
werden. 
Vorhabenliste zur frühzeitigen  
Information
Die Vorhabenliste mit Informationen zu Pla -
nungen der Stadt wurde auch 2018 kontinu -
ierlich fortgeschrieben. Insgesamt sind zwei 
Vorhabenlisten erschienen, die 5. Vorhaben -
liste im März 2018 und die 6. Vorhabenliste 
im November 2018. 
Die 5. Vorhabenliste enthielt 42 Projekte, darun-
ter 4 neue Vorhaben. Diese Vorhabenliste wurde 
im April 2018 noch um weitere drei Projekte 
ergänzt. 
Die 6. Vorhabenliste enthielt insgesamt 40 
Steckbriefe, darunter zwei neue Vorhaben.
Auch diese Vorhabenliste wurde im Dezember 
2018 um zwei weitere neue Projekte ergänzt. 
Im Berichtsjahr gingen keine gültigen Anträge 
zur Anregung von Bürgerbeteiligung ein. 
Der Prozess zur Erstellung und Umsetzung der 
Vorhabenliste wurde im Arbeitskreis Bürgerbetei-
ligung ausführlich diskutiert und die Ergebnisse 
im Januar 2018 verabschiedet. Das auf dieser 
Basis überarbeitete und konkretisierte Kapitel 
zur Vorhabenliste wurde in der Magistratsvorlage 
zur Verstetigung der Leitlinien vorgelegt und 
beschlossen. Das konkretisierte Kapitel wurde 
anschließend in die Leitlinien zur Bürgerbeteili-
gung eingefügt und ist öffentlich verfügbar 3. 
Derzeit arbeitet das Büro der Bürgerbeauftrag-
ten an einem Flyer zur Vorhabenliste, der sich 
insbesondere an die Stadtverordneten  
richten soll.
3  Die 2018 aktualisierten Leitlinien zur Beteiligung der 
Bürgerinnen und Bürger sind unter https://da-bei.
darmstadt.de/topic  zu finden.

6
Dauerhafter Einsatz von Rückmeldebögen 
und Umgang mit den Rückmeldungen
Dank der Unterstützung der Abteilung Stadt-
forschung und Statistik konnten die standardi-
sierten Rückmeldebögen in 2018 in fast allen 
Beteiligungsprozessen eingesetzt werden 4. 
Dies führte dazu, dass wir zu 17 Beteiligungs-
verfahren insgesamt über 350 schriftliche 
Rückmeldebögen erhalten haben. Dies stellt 
fast eine Verdopplung gegenüber dem Vorjahr 
dar. 
Alle Rückmeldebögen werden von der Fachab-
teilung ausgewertet und die Hinweise und 
Erkenntnisse an die Projektleitungen bzw. 
Koordinationsteams zurückgespielt. Dies führt 
dazu, dass insbesondere bei dauerhaften oder 
mehrstufigen Beteiligungsangeboten konkrete 
Veränderungen vorgenommen werden, wie z.B. 
das Vermeiden von Plastikverpackungen bei 
Veranstaltungen oder die grafische Überarbei-
tung von Folien. 
Das Lernen aus den Prozessen ist ein sehr 
wichtiger Bestandteil der Darmstädter Betei-
ligungskultur. Deshalb freut es uns sehr, dass 
es mittlerweile zum Standard dazu gehört, 
Rückmeldebögen einzusetzen und anschlie-
ßend sich mit diesen Ergebnissen kritisch zu 
beschäftigen. 
Neben dem seit Anfang 2018 deutlich ver-
schlankten Rückmeldebogen wurden auch in 
der repräsentativen Bürgerumfrage 2018  
Fragen zur Bürgerbeteiligung gestellt. Auch 
diese Ergebnisse sind im Kapitel 4 nachzulesen. 
Es ist geplant, zum einen die Rückmeldebö-
gen weiterhin einzusetzen und zum anderen 
den weiteren Prozess zur Verstetigung der 
Leitlinien durch ein wissenschaftliches Institut 
evaluieren zu lassen. Hierzu wird das Büro 
4  Die Ergebnisse der Auswertung sind im Kapitel 4:  
Kurzbericht zu den Ergebnissen der statistischen 
 Evaluation zu finden. 
der Bürgerbeauftragten das weitere Vorgehen 
mit dem neuen Arbeitskreis Bürgerbeteili-
gung und dem Magistrat abstimmen und ein 
wissenschaftliches Institut zur Entwicklung 
und Umsetzung eines Evaluationskonzeptes 
beauftragten. 
Strategischen Ziel 2: Es beteiligen 
sich bisher unterrepräsentierte 
Bürgerinnen und Bürger
Arbeitshilfe „Inklusiv beteiligen in 
Darmstadt!“
Das Büro der Bürgerbeauftragten hat im 
letzten Bürgerbeteiligungsbericht von der 
Erstellung einer Arbeitshilfe „Inklusiv beteili-
gen in Darmstadt!“ berichtet 5. Nach intensiver 
Prüfung der erarbeiteten Inhalte konnte die 
Entwicklung der Arbeitshilfe Ende 2018 erfolg-
reich abgeschlossen werden. Die Arbeitshilfe 
steht nun im Intranet allen Mitarbeiterinnen 
und Mitarbeitern der Stadtverwaltung zur akti-
ven Anwendung bereit. Aktualisierungen und 
Ergänzungen können in die Arbeitshilfe einge-
arbeitet werden. In einem nächsten Schritt ist 
es denkbar, dass eine gekürzte Fassung der 
Arbeitshilfe auch der Öffentlichkeit zur Verfü-
gung gestellt wird. 
Die Arbeitshilfe zur inklusiven Bürgerbeteili-
gung bietet allen in der Verwaltung Arbeitenden 
praktische Hilfestellungen und Informationen 
rund um das Thema Inklusion in der Bürger-
beteiligung. Die Umsetzung der Leitlinien zur 
Bürgerbeteiligung kann mit verschiedenen 
Unsicherheiten verbunden sein. Wenn die städ-
tische Verwaltung Teilhabe für alle Bürgerinnen 
und Bürger strategisch und inklusiv plant und 
gestaltet, ist es das Ziel, auch bisher nicht 
erreichte Gruppen stärker zu beteiligen. Nicht 
nur gesellschaftliche und rechtliche Verände-
5  Siehe 3. Bürgerbeteiligungsbericht der Wissenschafts -
stadt Darmstadt, S. 12

7
Ausgewählte Rückmeldungen der 
Darmstädter Bürgerinnen und  
Bürger auf den Evaluationsbögen  
zu den Beteiligungsveranstaltungen  
aus dem Jahr 2018
„Schöner Rahmen, finde es Klasse, dass Bürger 
so eingebunden werden (Infos geben +  
einholen). Vielen Dank, dass in Darmstadt  
so was stattfindet!“
„Die ruhige Atmosphäre und dass sich viele 
Bürger einbringen konnten.“
„Die Bereitschaft der Verantwortlichen  
zum Dialog.“
„Die Möglichkeit, auch als Laie, ein erstes  
Verständnis dafür zu entwickeln, welche  
Probleme durch das massive Wachstum auf 
uns in Darmstadt zukommen.“
„Die Möglichkeit, sich an den einzelnen Tischen 
zu informieren und eigene Ideen einzubringen.“
„Die Diskussion in kleinem Kreis an  
den ‚Inseln‘.“
„Das Projekt wurde aus unterschiedlichen 
Blickwinkeln präsentiert/hinterfragt.“
„Kritik wurde aufgenommen und unsachliche 
Kommentare entsprechend zurückgewiesen.“
„Viele Fragen im Plenum und kompetente  
Antworten. Klare Benennung, dass es um  
Information geht. Wertschätzende Moderation.“
„Bei der nächste Bürgerinfo bitte die betroffenen 
Anwohner direkt informieren.“
„Die unkonzentrierten zu langen Gesprächs-
runden an den Tischen.“
„Ausschluss von Leuten, die kein  
Smartphone haben.“
„Manche Vortragende waren ermüdend,  
obwohl das Thema spannend ist.“
„Teilweise zu lange Vorträge, zu wenig 
konkrete Aussagen.“
„Essen und Getränke in Plastik.“
„Die nicht vorhandene Bereitschaft konstruktiv 
zuzuhören und zu antworten.“
 „Die Konsultation verlängert gewollt jede  
Verbesserung! Warum tut man sich das an? 
Wäre objektive Expertenentscheidung nicht 
schneller und fairer?“

8
rungen veranlassen es, dieses Thema zu prio-
risieren, sondern vor allem auch der Anspruch 
der Stadt selbst, die Entwicklung einer inklu-
siven Gesellschaft zu fördern. Für die Praxis 
bedeutet das in erster Linie, dass räumliche 
und soziale Hürden erkannt und abgebaut 
werden müssen, um eine gleichberechtigte 
und wirksame Teilhabe für alle Menschen zu 
ermöglichen.
Eine Arbeitsgruppe bestehend aus der Sozial 
und Jugendhilfeplanerin, der Koordinatorin für 
Inklusionsprojekte, der Projektleiterin barriere-
freie Gesundheitsversorgung, dem Betriebsleiter 
des Eigenbetriebs Darmstädter Werkstätten 
und Wohneinrichtungen, der WIR-Koordinatorin 
und dem Büro der Bürgerbeauftragten hat die 
Arbeitshilfe „Inklusiv beteiligen in Darmstadt!“ 
entwickelt, um dem Bedarf nach konkreten 
Hilfestellungen, Arbeitshilfen und Checklisten 
angepasst an die Bedarfe der Darmstädter 
Fachverwaltung nachzukommen. Ein  
weiteres Ziel, welches mit der Entwicklung der  
Arbeitshilfe verfolgt wird, ist die verstärkte  
Umsetzung des Grundsatzes der inklusiven  
Bürgerbeteiligung. 
Unter diesem Grundsatz verstehen wir eine 
Haltung und konkretes Handeln, damit Bür-
gerbeteiligung und politische Teilhabe für alle 
möglich ist und Vielfalt in Beteiligungsprozes-
sen unterstützt wird. 
Aufsuchende Bürgerbeteiligung
Der Ansatz der aufsuchenden Bürgerbeteili-
gung wurde im Jahr 2018 weiterhin konzent-
riert verfolgt, um neue Bürgerinnen und Bürger 
zu erreichen und anzusprechen. Das Inforad 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat hierbei 
eine tragende Rolle gespielt.
Das Inforad wurde 2018 bei ca. 25 Aktionen 
vor Ort eingesetzt – etwas weniger als im Vor-
jahr – unter anderem bei eisigem Wetter zum 
Thema der Sanierung der Nieder-Ramstädter 
Straße, mit jungen Bürgerinnen und Bürgern 
beim bunten CSD-Tag, zu Diskussionen in 
der Waldkolonie oder in der Jahrhunderthitze 
zum Thema Umgestaltung Willy-Brand-Platz. 
Das Inforad, als mobiler Treffpunkt für Infor-
mations- und Beteiligungsveranstaltungen im 
öffentlichen Raum, hat seinen großen Nutzen 
bewiesen. Es ermöglicht der Bürgerschaft und 
den Vertretenden der Verwaltung einfach und 
direkt ins Gespräch zu kommen, vor Ort und 
oft mit den Verantwortungstragenden oder 
Projektleitenden anwesend, um zum Beispiel 
Fragen zu Planungen zu stellen, Hinweise anzu-
melden oder Ideen einzubringen. In 2018 war 
das Umweltamt das Amt, welches das Inforad 
zu diesen Zwecken am meisten in Aktion hat 
treten lassen. 
Inforad beim Internationalen Bürgerfest  
im Frühjahr 2018.

9
Erarbeitung eines Maßnahmenkatalogs 
im Projekt „Vielfältige Zugänge zur  
Bürgerbeteiligung“ – NEU
Das Projekt „Vielfältige Zugänge zur Bürgerbe-
teiligung“ wurde im Jahr 2017 begonnen 6 und 
im Jahr 2018 fortgesetzt. Das Projekt hat zum 
Ziel, die politische und gesellschaftliche Teil-
habe von Menschen mit Migrationshintergrund 
zu erhöhen und die Zugänge zur Bürgerbeteili-
gung zu stärken. 
Zur Umsetzung dieses Prozesses wurde 
eine Arbeitsgruppe bestehend aus der TU 
Darmstadt, Praxislabor des Instituts für Allge-
meine Pädagogik und Berufspädagogik, der 
WIR-Koordinatorin und der Bürgerbeauftragten 
eingerichtet. Nachdem Einzel- und Gruppenin-
terviews durch die TU Darmstadt durchgeführt 
und auf dieser Basis eine qualitative Bestands -
studie erstellt wurde 7, fanden zwei öffentliche 
Workshops statt. Auf Basis der Empfehlungen 
der Studie wurden in den Workshops konkrete 
Maßnahmen entwickelt und diskutiert, die im 
November 2018 zu einem Maßnahmenkatalog 
zusammengefasst und den politischen Gre-
mien zur Beratung vorgelegt wurden 8. 
6 Siehe 3. Bürgerbeteiligungsbericht, S. 13.  
7 Die Kurzfassung der Studienergebnisse ist im 3.   
   Bürgerbeteiligungsbericht, Kapitel 5, nachzulesen.  
8 Das Projekt wurde fortlaufend dokumentiert, die  
   Dokumentation zu 2018 ist in Kapitel 5 zu finden.
Parallel zur Fertigstellung des Maßnahmenka-
talogs hat die Bürgerbeteiligung dazu geführt, 
dass die Arbeitsgruppe ein neues Veranstal-
tungskonzept entwickelt und umgesetzt hat. 
Das Ziel der Veranstaltung „Wir sagen Danke. 
Darmstadt feiert die MSOs.“ war es, den 
Mitgliedern der Migrantenselbstorganisationen 
(MSOs) für ihr ehrenamtliches Engagement zu 
danken und gleichzeitig für ein aktives Mitwir-
ken in den Beteiligungsprozessen zu werben. 
Die Veranstaltung fand in einem feierlichen 
Rahmen in der Bessunger Knabenschule statt. 
Außerdem hat sich das Freiwilligenzentrum 
Darmstadt mit seinen Angeboten für Vereine 
vorgestellt. Der Abend war mit 100 Menschen 
sehr gut besucht und wurde durch die Anwe-
senheit des Hessischen Staatssekretärs Kai 
Klose und des Oberbürgermeisters Jochen 
Partsch gerahmt. Regelmäßige Wiederholun-
gen zur Stärkung des Kontakts und des Aus-
tauschs zwischen den Mitgliedern der MSOs, 
der Politik und der Verwaltung sind geplant. 
Insgesamt erhoffen wir uns von diesem Pro-
zess eine weitere Stärkung des Grundsatzes 
zur inklusiven Bürgerbeteiligung. Eine Umset-
zung des Maßnahmenkatalogs soll, sofern die 
politischen Gremien der Vorlage zustimmen, 
ab 2019 stattfinden.
Veranstaltung „Wir sagen Danke. Darmstadt 
feiert die MSOs“ im Oktober 2018 in der 
Bessunger Knabenschule, Quelle: Amt für 
Interkulturelles und Internationales

10
Ausbau der Zusammenarbeit mit dem 
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten 
und Wohneinrichtungen
Die Zusammenarbeit mit dem Eigenbetrieb 
Darmstädter Werkstätten und Wohneinrich -
tungen konnte 2018 weiter ausgebaut werden. 
Dies drückt sich insbesondere in der Umset -
zung des gesamten Projekts Mängelmelder 
„DA ist was!“ in einfacher Sprache und in der 
Überprüfung der Plakate auf einfache Spra -
che aus (ein Projekt, welches 2017 begon -
nen wurde und fortgesetzt wird). In Planung 
ist außerdem die Vorstellung der Angebote 
des Büros der Bürgerbeauftragten im „Café 
Freie Zeit“ im Frühjahr 2019 und ggfs. im 
Anschluss an weiteren Orten, die aus dem 
Prozess heraus bekannt werden. 
Weitere Ideen sind Fortbildungen und Erläute -
rungen zum einfachen Aufbau von Öffentlich -
keitsmaterialien. 
Strategisches Ziel 3:  
Darmstadt besitzt eine kommu-
nale Beteiligungskultur und  
eine lebendige repräsentative  
Demokratie – „Darmstadt ist  
unsere Stadt, hier lässt es sich 
gut leben.“
Unterstützung von Bürgerinitiativen und 
-engagement
Die Unterstützung von Engagement aus der 
Bürgerschaft ist eine Grundsäule unserer 
Arbeit. Das Angebot wird in unterschiedli -
chem Umfang genutzt, abhängig von den 
Bedarfen der Gruppen und den jeweiligen 
Themen. 
Eine kontinuierliche Zusammenarbeit fin -
det mit den Themengruppen der Lokalen 
Agenda21 und den Thementischen im Stadt -
teilforum in Eberstadt statt, anlassbezogen 
unterstützen wir außerdem u.a. den Stadt -
schüler*innenrat, Migrantenselbstorganisati -
onen, Mieterinitiativen, die Interessenvertre -
tung für ältere Menschen etc. 
Die Unterstützung reicht von der Beant -
wortung organisatorischer Fragen (Räume, 
finanzielle Unterstützung, Ansprechpersonen) 
bis hin zur fachlichen Beratung (Wie Vorgehen

11
bei…? Wen kann man ins Boot holen? Wie 
kann man einen Workshop aufbauen?). Beson -
ders deutlich wurde diese Unterstützungs -
funktion in der Moderation des Thementischs 
„Soziales und Begegnung“ im Rahmen des 
Stadtteilforums Eberstadt und der gemein -
samen Durchführung des Begegnungsfests 
„Eberstadt an einem Tisch“. 
Bürgerhaushalt – NEU
Seit der Einführung des Bürgerhaushalts im 
Jahr 2012 wurde immer wieder der Wunsch 
nach einem „Stadtteilbudget“ von Seiten 
der Bürgerinnen und Bürger geäußert. Unter 
anderem wurde dies im Darmstädter Bürger -
haushalt 2017 mit dem Vorschlag #168, „Kra -
nichstein braucht jetzt ein Stadtteilbudget“ 
verdeutlicht und auch in anderen Stadtteilen 
wurde dieser Wunsch wiederholt mündlich 
formuliert, u.a. in der Lincoln-Siedlung und in 
Arheilgen. 
Vor diesem Hintergrund hat sich das Büro der 
Bürgerbeauftragten seit dem Abschluss des 
Bürgerhaushalts 2017 verstärkt mit Überle -
gungen zur konzeptionellen Weiterentwicklung 
des bestehenden Verfahrens beschäftigt. Ein 
erster Weiterentwicklungsvorschlag beinhal -
tete zwei Säulen unter dem Dach des Bür -
gerhaushalts: Neben der Möglichkeit, weiter -
hin Vorschläge für die Politik einzubringen 
wurde vorgeschlagen, dass eine Möglichkeit 
bestehen soll, auch Projekte für die Stadt 
einzubringen, die mittels eines sogenannten 
Bürgerbudgets finanzielle Unterstützung bei 
der Umsetzung erhalten könnten. In einem 
öffentlichen Workshop mit interessierten 
Bürgerinnen und Bürgern im Juni 2018 
wurden von Seiten des Büros der Bürgerbe -
auftragten diese konzeptionellen Überlegun -
gen vorgestellt, gemeinsam ergebnisoffen 
diskutiert und weiterentwickelt, insbesondere 
im Hinblick auf Hürden und Chancen. Unter 
anderem wurde von den Teilnehmenden geäu -
ßert, dass der Weiterentwicklungsvorschlag 
einen „echten Bürgerhaushalt“ und eine 
„Aufwertung des Instruments Bürgerhaushalt“ 
darstellen würde. Teilnehmende haben zu den 
Chancen des neuen Modells geäußert, dass 
es „Fehlentwicklungen frühzeitig vermeiden 
helfen [würde]“ und „[hilft], Schwachstellen 
zu identifizieren“.
Der weiterentwickelte Bürgerhaushalt beinhal -
tet nun ein Angebot mit zwei Strängen: „Unser 
Vorschlag für die Politik“ und „Unser Projekt 
für die Stadt“. Der erstere Strang ist, abgese -
hen von kleinen Änderungen, wie der bisherige 
Bürgerhaushalt ausgerichtet, während der 
zweite Strang ein neues Angebot darstellt. 
„Unser Projekt für die Stadt“ beinhaltet ein 
Bürgerbudget, bei dem Bürgerinnen und 
Bürger mit guten Ideen für die Gemeinschaft 
eine begrenzte finanzielle Förderung zur 
Umsetzung ihrer Projekte beantragen können. 
Über die Förderung wird eine Jury beraten, 
die abschließende Entscheidung liegt bei der 
Stadtverordnetenversammlung.
Der neue Bürgerhaushalt mit seinen zwei 
Strängen soll von Frühjahr 2019 bis Ende 
2020 erprobt werden. Anschließend sind eine 
Auswertung des Angebots und eine Beratung 
der politischen Gremien zu diesen Ergebnis -
sen mit einer Entscheidung über die Fortfüh -
rung, Nachsteuerung oder Einstellung des 
Angebots geplant.
Die Magistrat der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt hat der Magistratsvorlage im 
Dezember 2018 zugestimmt. Die Beratung 
der weiteren politischen Gremien über die 
Vorlage findet Anfang 2019 statt.

12
Übergreifende Informationsangebote 
rund um Bürgerbeteiligung in  
Darmstadt – Bürgerbeteiligungsplattform 
und Infobrief
Das übergreifende Informationsangebot zur 
Bürgerbeteiligung besteht insbesondere aus 
der zentralen Bürgerbeteiligungsplattform und 
dem Infobrief zur Bürgerbeteiligung. 
Der Ende 2017 neu gestaltete Infobrief hat 
sich bewährt, was die aktuellen Zahlen von 
knapp 1.500 Abonnentinnen und Abonnenten 
(Stand: Ende Januar 2019) belegt. Im Zuge 
der Einführung und Umsetzung der neuen 
EU-Datenschutz-Grundverordnung im Mai 
2018 wurden alle registrierten Nutzenden 
der Webseite angeschrieben und ausdrücklich 
von den Neuerungen in Kenntnis gesetzt. In 
diesem Zuge haben sich lediglich 27 Nutzende 
abgemeldet. Erfreulich ist, dass die Seite des 
aktuellen Infobriefs im Jahr 2018 insgesamt 
3.638 aufgerufen wurde. Dies weist ebenso 
darauf hin, dass der Infobrief seine Funktion 
voll und ganz erfüllt, nämlich Bürgerinnen 
und Bürger über Beteiligung in Darmstadt zu 
informieren. Damit ist die Seite des Infobriefs 
die meist aufgerufene Unterseite von  
da-bei.darmstadt.de.
Der Infobrief wird seit dem letzten Jahr einmal 
monatlich versandt und nur in den Ferien pau-
siert das Angebot. Insgesamt wurden im letz-
ten Jahr neun Infobriefe versandt. Das Angebot 
wird kontinuierlich fortgesetzt. 
Im Jahr 2018 gab es auf der Beteiligungsplatt -
form 1,5 Millionen Seitenaufrufe insgesamt. 
47.216 Besuche fanden 2018 insgesamt auf 
der Plattform statt, davon 46.678 eindeutig 
identifizierte Einzelbesucherinnen und -besu -
cher. Die durchschnittliche Aufenthaltszeit 
der Besuchenden auf der Seite beträgt 18 
Minuten. Es wurden 2018 insgesamt 23.694 
Downloads vorgenommen. Die meist aufgeru-
fene Projekte waren der Mängelmelder „DA ist 
was!“, direkt gefolgt von der Vorhabenliste und 
den Stadtaktionen im Rahmen des Master-
plans 2030. 
Derzeit werden ein neues Modul für die Platt-
form und ein Beteiligungskalender vorbereitet. 
Startseite der Beteiligungsplattform mit 
den verschiedenen Beteiligungsangeboten
https://da-bei.darmstadt.de/

13
Internationaler und kommunaler  
Erfahrungsaustausch
Das Büro der Bürgerbeauftragten wird regel-
mäßig für Vorträge und zum Erfahrungsaus-
tausch angefragt. Dies reicht von Besuchen 
anderer Kommunen über den Empfang von 
Delegationen bis hin zu Treffen in den Partner-
städten zum Thema Bürgerbeteiligung. Dieser 
Austausch ist wichtig, um fachliche Entwick-
lungen mitzubekommen und aus den Erfahrun-
gen zu profitieren. 
Der interkommunale Erfahrungsaustausch 
zum Thema Bürgerbeteiligung findet insbeson-
dere im Netzwerk Kommunale Partizipations-
beauftragte (NEKOPA) statt. Dieses Netzwerk 
wird von der Stiftung Mitarbeit organisiert. Die 
Bürgerbeauftragten nahmen auch 2018 am 
Netzwerktreffen teil und beteiligten sich hieran 
mit zwei Impulsen, einem zu verschiedenen 
Ansätzen zur Evaluation von Beteiligungspro-
zessen in Darmstadt und einem zum Darm -
städter Ansatz des Marketing und der Öffent-
lichkeitsarbeit für die Bürgerbeteiligung. 
Die Bürgerbeauftragte referierte außerdem 
auf mehreren Veranstaltungen im Jahr 2018: 
in der Stadt Offenbach im Rahmen einer 
Sitzung der Arbeitsgruppe „Entwicklung von 
Leitlinien zur Bürgerbeteiligung“ und in der 
Stadt Schwerte bei der Vernetzungskonferenz 
„mitmachen, mitbestimmen, mitgestalten“. 
Ushgorod
Im Rahmen des „Schnellstartpakets Ukraine“ 
besuchte eine Delegation aus der Partnerstadt 
Ushgorod in der Ukraine die Wissenschafts-
stadt Darmstadt. Das Thema Bürgerbeteiligung 
war bereits 2017 als ein Schwerpunktthema 
bei einem Besuch der Bürgerbeauftragten 
in der Partnerstadt thematisiert wurden, 
dieser Austausch wurde mit dem Besuch in 
Darmstadt fortgesetzt.
Płock
Zusammen mit Stadträtin Frau Doris Fröhlich 
war die stellvertretende Bürgerbeauftragte 
 Susanne Radmann vom 11. bis 13. Mai 2018 
zum 20. Europäischen Picknick (Piknik Euro-
pejski) in Płock, der Darmstädter Partnerstadt 
in Polen, eingeladen. Die Partnerstadt Płock 
hatte in diesem Zeitraum zusätzlich eine inter-
nationale Konferenz mit dem Thema „Budżet 
partycypacyjny – dobre praktyki” (Bürger-
haushalt – gute Praxis) abgehalten, die von 
ca. 80 Teilnehmenden besucht wurde. Neben 
Beiträgen aus Balti (Republik Moldau), Płock 
und Zoppot (bei Danzig), hat Frau Radmann 
in ihrem Vortrag das Darmstädter Modell 
vorgestellt, was ein großes Interesse und viele 
Nachfragen angeregt hatte. Diese Konferenz 
hat insbesondere verdeutlicht, dass jede Stadt 
ihren Bürgerhaushalt individuell an die Bedürf-
nisse der Bürgerinnen und Bürger sowie die 
örtlichen Rahmenbedingungen anpassen und 
entsprechend konzipieren muss. Teilnehmende 
Delegierte konnten ungeachtet der vielen 
Unterschiede Inspiration und Unterstützung 
von dieser sehr gut vorbereiteten Konferenz 
ziehen.
Quelle: Stadt Płock

14
Strategisches Ziel 4:  
Gegenseitiges Vertrauen und  
eine konstruktive Zusammenarbeit 
zwischen den Bürgerinnen  
und Bürgern und den politisch  
Handelnden und der Verwaltung 
ist gewachsen. 
Umgang mit Beschwerden, Lob und Ideen 
aus der Bürgerschaft
Das Angebot, Beschwerden, Fragen, Ideen, 
Hinweise und Lob insbesondere per E-Mail 
und Bürgertelefon an das Büro der Bürgerbe-
auftragten zu melden, wird – ohne intensive 
Öffentlichkeitsarbeit – aus der Bürgerschaft 
sehr gerne und rege wahrgenommen.
Erstmalig konnte in 2018 ein ganzes Jahr 
statistisch ausgewertet werden, nachdem 
wir im Sommer 2017 mit der Erfassung der 
Anliegen begannen. Die hohe Anzahl der 
Anfragen (Tendenzen können erst nach einem 
Vergleichsjahr aufgewiesen werden) kann mit 
unterschiedlichen Faktoren zu tun haben, z.B. 
mit der Einführung des Mängelmelders „DA ist 
was!“ im Februar 2018, was erstmals einige 
Bürgerinnen und Bürger auf das grundsätz -
liche Angebot des Beschwerdemanagements 
aufmerksam gemacht hat. Aber auch die hohe 
Anzahl der Neubürgerinnen und Neubürger 
und die gestiegenen Nachfragen zu Digital-
themen aufgrund des Projekts Digitalstadt 
Darmstadt können hierzu beigetragen haben. 
In 2018 wurde nochmal die bisher gemachte 
Erfahrung bestätigt, dass die Anfragen an das 
Büro der Bürgerbeauftragten ansteigen, wenn 
gravierende Änderungen von Satzungen und 
Verordnungen erfolgen, wie zuletzt beispiels-
weise die Straßenreinigungssatzung. Auch wit-
terungsbedingt lassen sich erhöhte Nachfragen 
darstellen, z.B. bei Sturmschäden, extremer 
Trockenheit, Wintereinbruch etc. Vor und nach 
Wahlen erfahrene wir viele Beschwerden und 
Nachfragen zu Positionen des Magistrats zu 
den verschiedenen Themen, wegen Wahlpla-
katstandorten u.a. Auch neue Urteile wie z.B. 
das Dieselfahrverbot führen zu einer erhöhten 
Kontaktaufnahme sowie neue Baustellenein-
richtungen.
Anliegen und Beschwerden können in die 
folgenden vier Themenbereiche eingeteilt 
werden:
• Müll und Lärm 
• Ordnungswidrigkeiten und 
Regelungsbedarfe im öffentlichen Raum
• Fahrrad- und Straßenverkehr
• Wohnungsthemen
Abbildung: Anzahl der eingegangen  
Anliegen innerhalb des Erfassungszeitraums 
von 6 Monaten:
206 
Lob und Ideen
206
Fragen und
Infoanrufe
1777
Beschwerden 
und Hinweise
2273
Meldungen 2018
1275
833
165persönliche  
Vorsprachen
Telefonisch
Schriftlich, inkl. Mail

15
Bürgersprechstunde
Die Bürgersprechstunde ist ein regelmäßiges 
Angebot des Oberbürgermeisters, welches sich 
sehr hoher Nachfrage erfreut und an wechseln-
den Orten in der Stadt stattfindet. 
Im Rahmen der Bürgersprechstunde können 
Bürgerinnen und Bürger ein Einzelgespräch mit 
dem Oberbürgermeister führen. Teilweise mel-
den sich auch Gruppen für die Bürgersprech-
stunde an. Interessierte müssen sich hierzu 
im Büro der Bürgerbeauftragten anmelden 
und mitteilen, worüber sie sprechen möchten, 
damit die Termine inhaltlich vorbereitet werden 
können. 
Im Jahr 2018 haben vier Bürgersprechstun-
den stattgefunden (im März, Mai, August und 
Dezember). In der Regel werden pro Bürger-
sprechstunde acht Termine vergeben, alle Bür-
gersprechstunden waren komplett ausgebucht, 
weshalb 2019 das Angebot auf fünf Bürger -
sprechstunden gesteigert wird. 
Die Bürgersprechstunden fanden in Wixhausen, 
in Kranichstein, in der Stadtmitte und in der 
Waldkolonie statt. Wenn im Rahmen der Bür-
gersprechstunde Anliegen zur weiteren Bear-
beitung mitgenommen werden, bekommen die 
Bürgerinnen und Bürger eine Rückmeldung. 
Das Angebot der Bürgersprechstunde wird sehr 
gut angenommen und daher kontinuierlich 
fortgesetzt. 
Bürgersprechstunde
Oberbürgermeister Jochen Partsch
Wann:  Donnerstag, 23. August, von 17 bis 19 Uhr
Wo:  Freiwilligenzentrum Darmstadt, Rheinstraße 67
Sie wollen ein Einzelgespräch mit dem Oberbürgermeister führen? Dann melden Sie sich
bitte im Büro der Bürgerbeauftragten per E-Mail buergerbeauftragte@darmstadt.de oder
Telefon 13-2300 an. 
Bitte sagen Sie uns auch, worüber Sie sprechen wollen.08.18
Plakat Bürgersprechstunde Mitte A3.indd   1 07.08.2018   09:18:28

16
Flugrouten
Inklusion an Schulen
Fluglärm
Themen der  
Bürgersprech        - 
stunden 2018
Wohnungssituation
Einzelhandelsituation in Wixhausen
Fahrradschnellweg
Fahrradwege
Verkehrssicherheit
Mieterhöhungen
Obdachlosigkeit
Wertstoffcontainerstandorte
Bearbeitungsdauer 
 
Aufenthaltsangelegenheiten
ÄrztemangelAutolärm
Natur- und Umweltschutz
HundekotbeutelspenderVerkehrsberuhigung Wohnungssuche
Fehlende Parkplätze
Alternative Wohnformen
Ausbau der 
 
erneuerbaren Energien
Zustände der 
 
öffentlichen Toiletten
Lärmschutz
Luftqualität
Dieselfahrverbote
Klimaschutz
Bauvorhaben
Räumungsklage
Gebührensätze der 
 
Obdachlosenunterkünfte
Digitalisierung von Schulen
Stadtentwicklung 
Baumaßnahmen der Straßenbahnen
Vermüllungssituationen
Gehwegparken
Hundekot auf Gehwegen
Temporeduzierung
 
auf Straßen
Straßenreinigung
Sanierungsbedarfe und 
-stände an Schulen

17
Stadtteilforen
Die Stadtteilforen in Arheilgen und Eberstadt 
bilden einen kontinuierlichen, verlässlichen 
Rahmen, um den Kontakt zwischen Bürgerin-
nen und Bürgern, Politik und Verwaltung zu 
fördern und Möglichkeiten der Zusammenar-
beit zu besprechen und entwickeln zu lassen. 
Zu beiden Stadtteilforen existieren Do-kumen-
tationen in der Anlage. 
Auch die Koordinationsteams sind wichtige 
Orte, an denen viel Zusammenarbeit stattfin-
det und die somit das Rückgrat der Stadtteil-
foren bilden. Ebenso kommen die ergänzenden 
Angebote zum Stadtteilforum, die andere 
Zielgruppen und Themen ansprechen, nur 
durch das Zusammenwirken von bürgerschaft-
lichem Engagement und Verwaltungshandeln 
zustande. 
Ausblick
Das Büro der Bürgerbeauftragten wird seine 
Arbeit weiterhin auf die vier strategischen 
Handlungsfelder konzentrieren und daran 
arbeiten, diese strategischen Ziele in konkrete 
Maßnahmen und Projekte zu übersetzen und 
deren Umsetzung voranzutreiben. Hierzu wird 
eine Fachdiskussion stattfinden, wie dies am 
geeignetsten gelingen kann bzw. was in Ergän-
zung zu den bestehenden Arbeitsplänen und 
dem Maßnahmenkatalog „Vielfältige Zugänge 
zur Bürgerbeteiligung“ notwendig ist. 
Hierbei wird es außerdem um die Auswahl 
und Beauftragung eines wissenschaftlichen 
Instituts zur Prozess-Evaluation der Bürgerbe-
teiligung in Darmstadt gehen. Auch für diesen 
Schritt ist die Messbarkeit und Konkretisierung 
der strategischen Ziele erforderlich, um die 
Angebote und Methoden kontinuierlich anzu-
passen und zu verbessern. 
Neben dieser Fragestellung wird es in  diesem 
Jahr die Aufgabe sein, den Arbeitskreis Bürger-
beteiligung neu wieder aufzubauen und das 
ergänzende Werkstatt-Format erfolgreich 
einzuführen. 
Zur Verbesserung der Zusammenarbeit in Hes-
sen und gegenseitigen Unterstützung soll in 
diesem Jahr ein erstes Vernetzungstreffen der 
kommunalen Partizipationsbeauftragten aus 
Hessen stattfinden. 
Außerdem werden die bereits begonnenen 
Prozesse wie der Bürgerhaushalt, das Maßnah-
menkonzept „Vielfältige Zugänge zur Bürger-
beteiligung“ und die Fortsetzung der Arbeit 
mit der Lokalen Agenda21 und den Stadtteil-
foren wichtige Impulse für eine inklusive und 
breite Bürgerbeteiligung in Darmstadt liefern. 
Wir freuen uns, wenn sie uns bei diesen 
Meilen steinen unterstützen und stehen für 
Ihre Hinweise und Anregungen zur Verfügung.

18
3  20 Jahre Lokale Agenda21  
  in Darmstadt – Wir gestalten  
  Zukunft mit
Die Lokale Agenda21 wurde im Jahr 2018 20 Jahre alt. Um dies zu feiern und  
gemeinsam in die Zukunft zu blicken, wurde im August 2018 eine Festveranstaltung 
in der Kunsthalle Darmstadt ausgerichtet. 
In der Lokalen Agenda21 sind derzeit etwa 100 
Bürgerinnen und Bürgern ehrenamtlich aktiv, 
um Darmstadt nachhaltiger und zukunftsfähi-
ger zu machen. Sie engagieren sich zu Themen 
des Wohnens, des Arbeitens, des Einkaufens, 
des Stadtklimas, der Grünflächen, der Mobilität 
und des Zusammenlebens – immer unter Nach-
haltigkeitsaspekten. 
Die Lokale Agenda21 gründet sich auf dem 
Gedanken der ökologischen, ökonomischen 
und sozialen Nachhaltigkeit und der gemeinsa-
men Veranstaltung von lokalen und globalen 
Akteuren. 
Ihren Ursprung hat die Lokale Agenda21 in Rio 
de Janeiro, wo die Vereinten Nationen 1992 
den Erdgipfel veranstalteten. Im Jahr 1998 
fand die Auftaktveranstaltung zur Gründung 
der Lokalen Agenda21 in Darmstadt statt. 
Ein Jahr später nahmen die Themengruppen 
die Arbeit auf, diese ersten Themengruppen 
sind größtenteils nach wie vor aktiv, auch 
neue Themengruppen sind hinzugekommen, 
zuletzt die TransitionTown Initiative. Im Jahr 
2003 wurde der Agenda-Beirat gegründet, der 
seitdem regelmäßig tagt und sich 2018 viermal 
getroffen hat. Die Geschäftsstelle der Lokalen 
Agenda21 in Darmstadt liegt seit 2012 im Büro 
der Bürgerbeauftragten. 
Wo liegt die Zukunft der Lokalen Agenda21 
in Darmstadt? Mit dieser Frage beschäftigt 
sich der Beirat der Lokalen Agenda21 bereits 
seit einigen Jahren. Ein wichtiger Impuls war 
die Veranstaltung „Lokale Agenda21 trifft 
Stadtpolitik“ in 2017, denn es geht der Loka-
len Agenda21 darum, dass Zusammenspiel 
zwischen dem Agenda-Beirat und der Politik zu 
verbessern. Auch hat sich im Januar 2018 eine 
Arbeitsgruppe gebildet, die sich im Jubiläums-
jahr mit den Zielen, den Zukunftsaufgaben und 
Strukturen der Lokalen Agenda21 in Darmstadt 
beschäftigt. Dieser Entwicklungsprozess wird in 
2019 fortgeführt.

19
Das Engagement der Lokalen Agenda21  
in Darmstadt 2018 in Beispielen:
Themengruppe Natur und Ökologie
1000
Personen
beim Naturerlebnistag
350 Besucher*innen
beim siebten  
Wohnprojektetag
im Oktober 2018
Runder Tisch „Gemeinschaftlich 
Wohnen - Darmstadt“
Der Runde Tisch der Wohnprojekte hat 
2018 insgesamt fünf Veranstaltungen 
durchgeführt. Hierbei ging es um Kurz-
informationen für Neu-Interessierte, 
Erfahrungsaustausch und Projektvor-
stellungen. Die Themengruppe beglei-
tete den Wettbewerb für die Cam-
brai-Fritsch/Jefferson Konversionsareale 
und beteiligte sich an der Anhörung 
zur Hessischen Bauordnung im Hessi-
schen Landtag. Der Runde Tisch berät 
die Wissenschaftsstadt Darmstadt zur 
Vergabe von Liegenschaften an gemein-
schaftliche Wohnprojekte und setzt sich 
für die Einrichtung einer Kontakt- und 
Beratungsstelle für gemeinschaftliches 
Wohnen ein. Weitere Infos auch unter 
www.wohnprojekte-darmstadt.de. 
Naturerlebnistag
Der Naturerlebnistag im Juni 2018 hat 
ca. 1.000 Personen erreicht, die sich 
über die vielen Aktivitäten in der Natur- 
und Umweltpädagogik in Darmstadt und 
Umgebung informieren konnten  
(http://www.naturpaedagogik-darmstadt.
de/  Netzwerk_Naturpaedagogik_
Darmstadt).
7. Wohnprojektetag
Der 7. Wohnprojektetag im Oktober 
2018 war eine gut besuchte Veranstal-
tung mit ca. 350 Besucherinnen und 
Besuchern bei der Genossenschaft 
Agora eG. Im Mittelpunkt standen Prä-
sentation bestehender und geplanter 
Gemeinschaftsprojekte in Darmstadt 
und Umgebung, ein Begrüßungsvortrag 
von Stadträtin Dr. Boczek, einen Ein-
führungsworkshop „Wie starte ich ein 
gemeinschaftliches Wohnprojekt“ sowie 
Möglichkeiten zum Kontakteknüpfen 
beim Info-Café und Führungen durch 
das Wohnprojekt Agora.
Themengruppe Gemeinsam Wohnen

20
Netzwerk Schule und Mobilität
TransitionTown Initiative
Aktion „Zu Fuß zur Schule“
Das Netzwerk Schule und Mobilität 
hat die Aktion „Zu Fuß zur Schule“ 
von Mai bis Oktober 2018 organisiert 
und durchgeführt inklusive einer Prä-
mierung der Gewinnerschulen. Die 
Aktion hat dazu geführt, dass mehr 
Kinder, Eltern und Schulen zu Fuß 
zur Schule gehen. 
Teilnahme am Runden Tisch 
Nahmobilität
Das Netzwerk Schule und Mobilität 
nimmt am Runden Tisch Nahmobi-
lität teil, wodurch das Verständnis 
um die Bedarfe von Kindermobilität 
gestiegen ist.
Stadtwandeln
Im Jahr 2018 fanden fünf Rundgänge 
mit 5 bis 50 Teilnehmerinnen und 
Teilnehmern statt. Die Rundgänge 
führen interessierte Bürgerinnen und 
Bürger zu spannenden Projekten in 
Darmstadt, an denen sich urbanes 
Leben neu erfindet.
Saatgut-Tauschbörse
Bei der Saatgut-Tauschbörse können 
sich Menschen selbstgeerntetes, 
samenfestes Saatgut mitnehmen. 
Leider gab es Vandalismus (3 von 
5 Boxen sind verschwunden) und 
es wurde kaum Saatgut zurückge-
tauscht.
Öffentlichkeitsarbeit
Eine Rundmail „Veranstaltungshin-
weise“ erreichte monatlich 900 Men-
schen; über den Facebook-Auftritt 
wurden 100 bis 9.000 Nutzerinnen 
und Nutzer zu Veranstaltungen einge-
laden; transition-darmstadt.de  
mit einem Veranstaltungskalender  
erreicht täglich 700 Besucher 
(20.000/Monat); heinerbike.de 
ereicht täglich 150 Besucher (5.000/
Monat). Über themenbezogene Info-
stände wurden viele Neuinteressen-
tinnen und -interessenten erreicht. 
Die Initiative erarbeitete ein Corpo-
rate Design und druckte passende 
Flyer sowie Banner.
fünf
Rundgänge
mit 5 bis 50
Teilnehmer*innen
Stadtwandeln

21
Offener Treff
Der Offene Treff ist ein monatliches Treffen 
mit je ca. 15 Teilnehmerinnen und Teilneh-
mern. So kamen über 40 Neuinteressenten 
zur Initiative, konnten neue Projekte entste-
hen und Menschen sich erfolgreich vernetzen. 
Heinerbike
Ende 2018 fuhren 350 Menschen 15.000 km 
mit den Heinerbikes. Die Auslastung liegt bei 
80 % und es gibt eine stark positive Reso-
nanz aus der Bürgerschaft.
Filmreihe
TG Lebensstil und Transition Town zeigten 
sechs Filme zum gesellschaftlichen Wan-
del bei einer Besucherzahl von bis zu 40 
Besucherinnen und Besucher pro Film. Im 
Anschluss ergaben sich spannende Diskussi-
onen rund um das Thema des Films.
Wandelkarte
Mit der „Wandelkarte“ wurde ein „ nachhal-
tiger Stadtplan für Darmstadt“ entwickelt 
und 20.000 mal gedruckt. Jede Neubürgerin 
sowie jeder Neubürger und Erstsemesterstu-
dierende erhalten die Wandelkarte gratis. Sie 
liegt an den bekannten Informationsstellen 
der Stadt aus.
Gemeinwohl-Ökonomie
Eine Gruppe von 20 Teilnehmerinnen und 
Teilnehmern tauscht sich monatlich mit 
Unternehmensvertretern aus zu Fragen der 
„Gemeinwohlökonomie“, d.h. wie Unter-
nehmen in ihrem Umgang mit Kunden / 
Lieferanten / Finanzpartnern / Mitarbeiten-
den und mit der Gesellschaft nicht mehr 
klassisch auf Profitorientierung, sondern 
alternativ auf Menschenwürde / Solidarität 
/ Nachhaltigkeit / Transparenz ausgerichtet 
werden können. 
Vegane Ernährung
Drei Workshops haben im Vortex-Haus 
stattgefunden an denen 6 bis 10 Menschen 
teilgenommen haben. Außerdem gab es zwei 
Aktionen bei Foodsharing Darmstadt und 
beim Naturerlebnistag. Weitere Workshops 
sind in Vorbereitung.
Bauerngarten Eberstadt
Es hat sich eine Gruppe von Interessierten 
gebildet, die sich bis jetzt fünfmal getroffen 
hat. Zusammen mit dem Grünflächenamt 
wurde ein Konzept erarbeitet und mit der 
Anwohnerschaft eine Vereinbarung getroffen, 
so dass im Frühjahr 2019 mit der Arbeit im 
Bauerngarten begonnen werden kann.
Themengruppe Lebensstil:  
Bio-Regio-Faire Sommermesse
Bei der Bio-Regio-Fairen Sommermesse 
haben 25 Ausstellerinnen und Aussteller im 
Offenen Haus ein breites Publikum erreicht, 
es gab mehr Resonanz als im Vorjahr.
Die Themengruppe Lebensstil wird sich künf-
tig der TransitionTown Initiative anschließen.

22
Themengruppe Klimaschutz Themengruppe Mobilität und Verkehr
Themengruppe StadtGestalt
Earth Hour
Aus diesem Anlass haben sechs Ver-
anstaltungen in Darmstädter Schulen 
und Hochschulen stattgefunden und 
Akteure der Themengruppe Klima-
schutz haben ein Planspiel zu Grund-
lagen des Klimawandels und globaler 
Gerechtigkeit durchgeführt. Die 
Resonanz war durchweg positiv, die 
Referenten wurden teilweise direkt für 
das Folgesemester angefragt.
Themenschwerpunkte der Themen-
gruppe waren die „Reduktion klima-
schädlicher Emissionen im Bereich 
Verkehr“ sowie die „Energiewende 
am Bau“ d.h. die „Minimierung des 
Energieverbrauchs bei Alt- und Neu-
bauten“.
Friedensplatz
Seit 2009 hat sich die Themengruppe 
in vielen Stellungnahmen und Diskus-
sionen wie auch im Gestaltungsbeirat 
bemüht, ihre Einwände zu Gehör zu 
bringen. 
Willy-Brandt-Platz
Zu diesem Neugestaltungsprojekt 
hat die Themengruppe einen aus-
führlichen Kommentar mit grafischen 
Erläuterungen abgegeben.
Kulturelle Mitte Darmstadt (KMD)
In den letzten Jahren hat sich die 
Arbeitsgruppe KMD damit beschäftigt 
die veröffentlichten Ziele und Pers-
pektiven aus dem Faltplan von 2014 
weiter zu vertiefen und zu Papier zu 
bringen. Eine Broschüre „Kulturelle 
Mitte Darmstadt. Vorschläge zur 
Stadterkundung mit kritischem Blick 
für alle, die ihre Stadt attraktiver 
gestaltet sehen wollen“ wurde heraus-
gegeben und breit verteilt.
Sechs
Veranstaltungen
in Darmstädter Schulen und Hochschulen
Masterplan 2030+ 
Es erfolgte eine aktive Teilnahme der 
Themengruppe an allen öffentlichen 
Masterplan-Terminen. Außerdem 
wurde eine Stellungnahme und eine 
Zukunftsgeschichte verfasst. 
Zusammen mit der Themengruppe 
Klimaschutz wurde der Text „Fahrplan 
Elektromobilität“ erstellt und verteilt. 
Anfragen zu Fahrerassistenzsystemen 
und LKW-Scanner wurden gestellt.
Im Jahr 2018 wurden rund 10 
Besprechungen abgehalten, dazu hat 
die Themengruppe die Fahrradaus-
stellung im Architekturmuseum in 
Frankfurt besucht. Außerdem nimmt 
die Themengruppe am Runden Tisch 
Nahmobilität teil. 
Die Themengruppe hat zusammen 
mit dem BUND einen Vortrag „Ver-
bietet das Bauen – Einfach besser 
wohnen“ mit Diskussion mit dem 
Autor Daniel Fuhrhop am 20.9.2018 
bei Agora veranstaltet.

23
Themengruppe Wasserqualität  
und Grundwasserschutz
Themengruppe Leben auf  
Konversionsflächen / WIR auf Lincoln
Vernetzung
Durch die laufende Zusammenar-
beit mit dem Quartiermanagement 
(Unterstützung beim Umzug, Mitar-
beit am Integrierten Handlungskon-
zept Lincoln – IHL) sowie durch Mit-
wirkung in der Nachbarschaftsrunde 
und im AK Mobilität leistet WIR auf  
Lincoln einen Beitrag zum Aufbau 
tragfähiger Beteiligungsstrukturen in 
der neu entstehenden Siedlung.
Begegnung und Kennenlernen: 
Die monatlichen Angebote, die von 
der Gruppe „Wir auf Lincoln“ initiiert 
worden wie z.B. das „Sonntagsfrüh-
stück“ und „Kreativ-Café“ (Spielnach-
mittag, Kürbisbasteln, Plätzchen 
backen etc.) werden von allen Gene-
rationen genutzt. Beim Sommerfest 
am 18. August 2018  nahmen ca. 
100 Bewohner*innen teil und brach-
ten sich mit kulinarischen Spezialitä-
ten und Spielideen ein.
Die Themengruppe arbeitet für die 
Sicherung der Trinkwasserqualität 
und des vorbeugenden flächende-
ckenden Grundwasserschutzes in den 
Trinkwassergewinnungsgebieten in 
der Rhein-Main-Region. Die Themen-
gruppe ist deshalb auch mit „Inge-
nieuren ohne Grenzen“ in Kontakt, 
um die Situation in wasserarmen 
Gebieten zu verbessern. Die Themen-
gruppe beteiligt sich regelmäßig an 
der Umweltinformationsbörse. 
Thematische Initiativen
Zum öffentlichen Fachgespräch „Alt 
werden auf Lincoln“ waren am  
7. November 2018 haupt- und 
ehrenamtliche Vertreter*innen aus 
allen relevanten Akteursgruppen 
eingeladen. 40 Teilnehmer*innen 
(z.B. Pflegedienste, Bauträger, Stadt-
verwaltung, Wohnprojekte, Kirchen) 
informierten über ihre Projekte und 
Planungen. Die Auswertung der 
Veranstaltung zeigt Schwerpunkte, 
Bedarfe und Lücken in der Quartier-
sentwicklung auf und fließt in das 
Integrierte Handlungskonzept Lincoln 
(IHL) ein.

24
Ein Ausblick auf einige Aktivitäten der 
Themengruppen im Jahr 2019: 
Der Naturerlebnistag wird auch 2019 wieder 
stattfinden (am 16. Juni 2019). 
Die Themengruppe Gemeinsam Wohnen wird 
2019 weiterhin den Runden Tisch organisieren, 
den Prozess auf Cambrai-Fritsch/Jefferson 
begleiten, die Wissenschaftsstadt Darmstadt 
und das Land Hessen bei der Einrichtung einer 
Kontakt- und Beratungsstelle für gemeinschaft-
liches Wohnen beraten und neue Projekte durch 
Volkshochschulkurse fördern.
Das Netzwerk Schule und Mobilität wird die 
Aktion „Zu Fuß zur Schule“ in 2019 fortsetzen 
und die Webseite weiter betreuen. Außerdem 
sind Elterninformationen zum schulischen 
Mobilitätsmanagement und die Teilnahme an 
Elternabenden geplant. 
Die bestehenden Projekte der Themengruppen 
Lebensstil und der TransitionTown Initiative lau-
fen weiter. Als neue Projekte sind geplant: eine 
Veranstaltung zur Gemeinwohl-Ökonomie, die 
Errichtung einer Mitfahrbank, Handwerks-Work-
shops, die Umsetzung des Konzepts zum Bau-
erngarten Eberstadt, Workshops zum veganen 
Kochen, eine Themengruppen-Ausstellung in 
der Vitrine im Justus-Liebig-Haus, ein Leihladen, 
die Fortführung der Wandelkarte, die Förderung 
von solarer Fernwärme und ein Workshop zu 
„Grundlagen der Wachstumskritik“. Durch die 
Verschmelzung der TransitionTown Initiative 
mit der Themengruppe Lebensstil findet auch 
wieder eine Beteiligung an der Bio-Regio-Fairen 
Sommermesse sowie dem Symposium „Stadt 
und Land im Klimawandel – Unsere Herausfor-
derungen heute und in Zukunft“ statt.
Die Themengruppe StadtGestalt hat Ende 2018 
eine umfangreiche Dokumentation in Form eines 
kritischen Stadtführers fertiggestellt, die im 
April 2019 offiziell der Öffentlichkeit vorgestellt 
werden wird. Außerdem plant die Themen-
gruppe eine größere Bürgerbeteiligung zum Pro-
jekt Willy-Brandt-Platz aufgrund der Bedeutung 
dieses Bauvorhabens zwischen Stadtzentrum 
und Johannisviertel zu erreichen. 
Bezüglich der Graffitis und der Werbung im 
öffentlichen Raum will sich die Gruppe dafür ein-
setzen, dass die Verunreinigungen im Stadtbild 
eingedämmt werden, auch in Zusammenarbeit 
mit den anderen Themengruppen. Die Themen-
gruppe plant zum Thema Brunnenanlagen und 
Baumbewässerung eine Eingabe an die Stadt. 
Brunnenanlagen sind eine wesentliche Bele-
bung des kulturellen Stadtraums und tragen zur 
Hygiene der Stadtluft bei. Das letzte Jahr zeigte, 
dass für die Bewässerung von Bäumen besser 
gesorgt werden muss. Zum nördlichen Schloss-
graben plant die Themengruppe die Abgabe 
einer Stellungnahme. Im Sinne eines geregelten 
Miteinanders von Fußgängern, Radfahrenden, 
Straßenbahnen und Kfz-Verkehr müssten die 
einzelnen Trassen überarbeitet werden. 
Die Themengruppe Klimaschutz wird zusam-
men mit dem Umweltamt der Stadt erstmals 
einen „Klimaschutzpreis 2019 für Nachhaltiges 
Bauen“ ausschreiben, der für herausragende 
energetisch sanierte Objekte bzw. energetisch 
innovative Neubauten vergeben werden soll. 
Außerdem wird ein Präsentationskonzept für 
die „Umweltinformationsbörse“ entwickelt 
die lokale Schülerinitiative „Fridays for future“ 
unterstützt.
Die Themengruppe Mobilität und Verkehr wird 
am „Mobilitätskonzept 2030“ mitarbeiten und 
bezüglich der Themen Fahrassistenzsysteme 
und LKW Scanner weiter aktiv sein.
Die Initiative WIR auf Lincoln (Themengruppe 
„Leben auf Konversionsflächen“) möchte mit 
ihren Aktivitäten 2019 besonders auch die bis 
zu 1.500 neuen Nachbarinnen und Nachbarn 
ansprechen, die in die Lincoln-Siedlung einzie-
hen werden. Sie arbeitet dazu an der Erstellung 
von Informationsmaterial mit und plant „Begrü-
ßungsaktionen“. Laufende Angebote (Kreativ- 
Café, Sonntagsfrühstück) werden fortgesetzt

25
Jubiläumsveranstaltung „20 Jahre Lokale Agenda21“ am 26.08.2018  
in der Kunsthalle Darmstadt, Quelle: Büro der Bürgerbeauftragten
und ein zweites öffentliches Fachgespräch „Alt 
werden auf Lincoln“ ist in Vorbereitung. 
In Zusammenarbeit mit dem Quartiermanage-
ment und den örtlichen Netzwerken (Nachbar-
schaftsrunde) engagiert sich WIR auf Lincoln für 
eine nachhaltige Quartiersentwicklung und beim 
Aufbau tragfähiger Beteiligungsstrukturen.
Neben der Umsetzung der Projekte und Aktio-
nen durch die einzelnen Themengruppen wird 
der Fokus auf der Fortsetzung der Veranstaltung 
„LA21 trifft Stadtpolitik“ und der Fortführung 
des begonnenen Entwicklungsprozesses liegen.

26
4   Statistische Evaluation
Einführung 
Mit 21 Veranstaltungen und mehr als 2547 
beteiligten Bürgerinnen und Bürgern hat die 
Bürgerbeteiligung in 2018 einen neuen, sehr 
hohen Stand erreicht. Dies bedeutet, dass 
zu verschiedenen Themen fast jede zweite 
Woche eine Veranstaltung mit Bürgerbeteili-
gung durchgeführt wurde. Um die Breite der 
Veranstaltungen zu dokumentieren, sind hier 
die Themen aufgeführt: DAVIA – Neue Infra-
struktur rund um den Willy-Brandt-Platz, 2. 
Bürgerforum Darmstadt Weiterdenken, Nach-
barschaftsgespräch Mobilfunkanlage Gardis-
tenstraße, Neubau Brücke Rheinstraße (B26), 
8. Stadtteilforum Arheilgen, Vielfältige Zugänge 
– Bürgerbeteiligung von Menschen mit Migrati-
onshintergrund, Informationsveranstaltung zum 
Planungsstand Quartierspark/-platz, 3. Bür-
gerforum Darmstadt Weiterdenken, Info-Abend 
zur geplanten Kita in der Klausenburger Straße, 
Empfohlene Verschiebung der Flugroute AMTIX-
kurz, Workshop zum zukünftigen Verfahren 
Bürgerhaushalt, Masterplan DA2030+ Worum 
geht es?, 4. Bürgerforum, 7. Stadtteilforum 
Eberstadt, Digitalstadt Live Dabei sein, Neubau 
Nordbad, Umgestaltung Nieder-Ramstädter 
Straße, Strategie Digitalstadt, Edelsteinviertel 
Grünzug entlang der Bahn, 9. Stadtteilforum 
Arheilgen, Bebauungsplan S 26 und Zukunft  
der Stadtgärtnerei.
Seitdem die Wissenschaftsstadt Darmstadt mit 
zwei Beschlüssen der politischen Gremien in 
2016 die Bürgerbeteiligung in die Wege geleitet 
hat, sind somit etliche Verfahren der Bürger-
beteiligung in Gang gekommen, durchgeführt 
worden oder stehen auf der Agenda.
Um die Leitlinien für Bürgerbeteiligung und 
ihre Umsetzung in der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt besser beurteilen zu können, wurde 
bereits mit Beginn der ersten Bürgerbetei-
ligungsprozesse in 2016 deren Evaluation 
beschlossen. Dazu wurde ein erster Fragebogen 
von Sarah Perry und Dr. Rolf Hackenbroch vom 
Forschungsinstitut teleResearch GmbH, dem 
Büro der Bürgerbeauftragten und dem Amt für 
Wirtschaft und Stadtentwicklung, Abteilung 
Statistik und Stadtforschung erarbeitet. 
Zwischen August und Oktober 2016 untersuch-
ten Frau Perry und Dr. Hackenbroch die Qualität 
der politischen Entscheidungsprozesse hin-
sichtlich der Beteiligung der Bürgerinnen und 
Bürger in der Wissenschaftsstadt Darmstadt. 
Eine Zusammenfassung der durchgeführten 
Evaluation und deren Analyse wurde bereits ver-
öffentlicht, eine ausführliche Dokumentation der 
Untersuchungsergebnisse kann im Abschlussbe-
richt 2016 auf der Bürgerbeteiligungsplattform 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt eingesehen 
werden.
In 2017 wurde mit einem leicht überarbeiteten 
Fragebogen die Evaluation fortgeführt. Dabei 
zeigte sich bei der Bürgerbeteiligung 2017 ein 
anderes „Bild“ als bei der Beteiligung 2016: die 
soziodemografische Struktur der Teilnehmerin-
nen und Teilnehmer hatte sich – in einem positiv 
zu bewertenden Sinne – geändert. 
In 2018 wurde der Fragebogen gestrafft und bei 
Veranstaltungen zur Bürgerbeteiligung einge-
setzt. Die deutlich erhöhte Anzahl der Veran-
staltungen hat auch zu einer deutlich höheren 
Zahl der Beteiligten geführt und die Struktur 
der Teilnehmenden nach Alter und Geschlecht

27
ist deutlich repräsentativer für die Darmstädter 
Stadtgesellschaft geworden. 
Ferner wurde in den Fragebogen der Bürgerum-
frage 2018 eine Reihe von Fragen zur Bürgerbe-
teiligung aufgenommen, die wegen des reprä-
sentativen Designs der Umfrage weitergehende 
Einblicke in das Interesse und Engagement der 
Bürgerinnen und Bürger erlauben und eben-
falls belegen, dass die Bürgerbeteiligung in der 
Bevölkerung als wichtig.
Erreichte und nicht erreichte  
Bevölkerungsgruppen
Bei den oben aufgeführten Veranstaltungen 
in 2018 wurden die Fragebögen verteilt und 
anschliessend ausgewertet.
Im Vergleich zu 2016 und 2017 hat sich in 
2018 die Teilnehmerinnen- und Teilnehmer-
struktur bei den Veranstaltungen insofern 
verändert, dass nicht mehr – wie in 2016 – die 
Personengruppen ab 65 Jahren die dominie-
renden sind, sondern dass sich insbesondere 
Jüngere und Personen zwischen 35 bis 55 Jah-
ren deutlich stärker beteiligt haben. Dennoch 
ist auffällig, dass Personen in der Altersgruppe 
bis 25 Jahre – gemessen an ihrem Anteil an 
der Stadtbevölkerung – noch etwas weniger 
an den Bürgerbeteiligungen vertreten ist, 
auch wenn sich die Zahl der Jüngeren unter 
25 Jahre mehr als verdreifacht hat und auch 
die Zahl der Beteiligten in den Altersgruppen 
unter 55 Jahre deutlich gewachsen ist.
War in 2016 der Anteil an Rentnerinnen und 
– überwiegend – Rentnern an den Beteiligungs-
veranstaltungen überproportional vertreten, so 
änderte sich dies in 2017 und in 2018 noch-
mals deutlich: die Gruppe der Berufstätigen 
stellt in absoluten und relativen Zahlen jetzt 
die Mehrheit der Beteiligung. 
Abbildung 1: Beteiligung der Altersgruppen an den Bürgerbeteiligungen in 2018  
(Quelle: Eigene Berechnung)
0%
5%
10%
15%
20%
25%
unter 
25 Jahre
25 bis 
unter 35 Jahre
35 bis 
unter 45 Jahre
45 bis 
unter 55 Jahre
55 bis 
unter 65 Jahre
65 bis 
unter 75 Jahre
75 bis 
und älter
k.A.
9,3 8,6 8,9
18,4
21,9
17,3
6,2
9,5

28
Abbildung 2: Veranstaltungsziel
Abbildung 3:  
Ergebnis der Veranstaltung
Abbildung 4: Wie zufrieden sind Sie mit 
dem derzeitigen Stand des Projektes?
Kennen Sie das Ziel der 
heutigen Veranstaltung?
Verstehen Sie, was 
mit den Ergebnis-
sen der heutigen 
Veranstaltung 
passiert?
Wissen Sie, wen 
Sie ansprechen 
können, wenn 
Sie noch Fragen 
haben?
Bei der Frage nach dem Veranstaltungsziel 
war der größte Teil der Beteiligten über das 
Ziel gut bzw. überwiegend informiert. Etwas 
skeptischer war die Aussage nach dem Errei-
chen des Zieles; rund ein Viertel sah das Ziel 
erreicht, knapp die Hälfte überwiegend. 
Sehr erfreulich sind die Zustimmungen zu 
den Ergebnissen der Veranstaltung mit drei 
Viertel der Beteiligten: 
Eine Mehrheit ist zufrieden oder sogar sehr 
zufrieden, jedoch ein Viertel etwa der Teilneh-
menden unzufrieden bis sehr unzufrieden:
JA
überwiegend 
weniger
NEIN
weiß ich nicht
Sind Sie der Meinung, dass 
dieses Ziel erreicht wurde?
26
44
15
8 7
62
75 %
75 %
15 %
19 %
10 %
6 %
29
6
20%
0%
40%
60%
80%
3 1
sehr zufrieden
zufrieden
unzufrieden
sehr unzufrieden
weiß ich nicht
Beurteilung der Quantität und Qualität von Bürgerbeteiligung
Für die dritte Phase der Evaluation der Veran-
staltungen mit Bürgerbeteiligung wurde eine 
Gesamtauswertung vorgenommen, die folgen-
de Ergebnisse feststellen konnte: eine gute 
Relation Männer zu Frauen und eine deutlich 
ausgewogenere Beteiligung der verschiedenen 
Altersklassen als noch in 2016/2017.
JA NEIN weiß ich nicht

29
Abbildung 5: Kommunikation
Abbildung 8: Gesamteindruck –  
Wie zufrieden sind Sie mit der heutigen 
Veranstaltung insgesamt?
Eine hohe Zufriedenheit mit der durchge-
führten Veranstaltung drückt sich in den  
folgenden Antworten aus:
Abbildung 7: Warum haben Sie an der  
heutigen Veranstaltung teilgenommen?  
In der Regel wollen sich Bürgerinnen und  
Bürger informieren, knapp die Hälfte ist von 
den Veranstaltungsthemen selbst betroffen:
Kennen Sie das Ziel der 
heutigen Veranstaltung?
Sehr hohe Zustimmungen werden bei der  
Kommunikation erzielt: 
28
5 3 0
Abbildung 6: Einbringungsmöglich-
keiten und Erwartungen
Auch konnten die Bürgerinnen und Bürger 
ihre Anliegen mit sehr hoher Zustimmung 
einbringen, wie die nächste Auswertung zeigt:
Verstehen Sie, was 
mit den Ergebnis-
sen der heutigen 
Veranstaltung 
passiert?
… weil ich persönlich betroffen bin
… weil ich mich informieren wollte
… weil ich meinen Standpunkt 
vertreten wollte
… aus einem anderen Grund
51 %
71 %
Wissen Sie, wen 
Sie ansprechen 
können, wenn 
Sie noch Fragen 
haben?
63 %
22 %
15 %
79 %
13 %
8 %
sehr zufrieden
zufrieden
unzufrieden
sehr unzufrieden
weiß ich nicht
JA NEIN weiß ich nicht
20%
0%
40%
60%
80%
64
Sind Sie der Meinung, dass 
dieses Ziel erreicht wurde?
50
9 5 0
36
14 %
65 %
13 %
4 %
4 %
*
Mehrfach-
antworten
sind  
möglich
JA
überwiegend 
weniger
NEIN
weiß ich nicht
16 %
7 %

30
Abbildung 9: Wie war die  
Veranstaltungsdauer für Sie?
Auch die Veranstaltungsdauer war 
für drei Viertel der Anwesenden 
genau richtig:
Damit ergibt sich insgesamt eine deutlich 
bessere Beteiligung der “Stadtgesellschaft” am 
Prozess der Bürgerbeteiligung in 2018; auch 
die Ergebnisse sind damit noch deutlich reprä-
sentativer in 2016 und 2017. Mit der Durch-
führung der repräsentativen Bürgerumfrage in 
2018 wurde ein weiterer, wesentlicher Baustein 
für die Feststellung der Repräsentativität von 
Bürgerbeteiligungsprozessen gelegt.
Auswertungen zur Bürgerumfrage 2018
Um beurteilen zu können, wie repräsentativ die 
Bürgerinnen und Bürger an der Bürgerbeteili-
gung teilnehmen, wurden bei der Bürgerum-
frage 2018 etliche Fragen zu diesem Thema 
gestellt. Die Bürgerumfrage zur Lebensqualität 
in der Wissenschaftsstadt Darmstadt wurde 
ab Mai 2018 erfolgreich durchgeführt. Dazu 
wurden 9.645 Fragebögen an repräsentativ aus-
gewählte Bürgerinnen und Bürger verschickt. 
Die repräsentative Auswahl der zu Befragenden 
berücksichtigte die Altersstruktur, die Ge-
schlechterverteilung und die Verteilung über 
die Stadtteile. Zusätzlich wurde durch das Be-
fragungsdesign die Meinung der ausländischen 
Mitbürgerinnen und Mitbürger repräsentativ 
abgebildet. Ab Mai begann die Erfassung der 
zurückkommenden Fragebögen, die bis Sep-
tember dauerte. Die Grundauswertung erfolgte 
im Oktober 2018 und wurde auf den Internet-
seiten der Wissenschaftsstadt Darmstadt veröf-
fentlicht. Die Ergebnisse bezüglich der Bürger-
beteiligung sind im Folgenden dargestellt.
Die Beteiligung bei der Bürgerumfrage 2018 
lag bei 32,8 %, die Repräsentativität für die 
Gesamtstadt wurde umfangreich geprüft 
und ist für die Auswertungen bezüglich des 
Geschlechts, der Altersgruppen, der neun 
Stadtteile und der Nationalität gegeben. 
Die Grundergebnisse aus den Antworten der 
Bürgerinnen und Bürger sind im Folgenden für 
die Gesamtstadt ausgewertet wiedergegeben, 
eine Detailanalyse zu den Themen wird in 2019 
veröffentlicht. 
Informationsveranstaltungen/ 
Bürgerversammlungen
Stadtteilforen
Bürgerhaushalt 
Informationen am „Inforad“
Kontakt zum Büro der Bürgerbeauftragten
Bürgersprechstunde
Stadtteil- und Ortsbegehungen 
Planungswerkstätten
63 % 
29 %
15 %
7 %
12 %
37 %
35 %
9 %
Abbildung 10:  
Welche Art der  
Bürgerbeteiligung 
in Darmstadt ist 
Ihnen bekannt?
Sehr auffällig ist der 
hohe Bekanntheitsgrad 
der Bürgerbeteiligung 
in der Stadtgesell-
schaft: rund zwei Drittel 
der Bürgerinnen und 
Bürger kennen die Bür-
gerbeteiligung!
sehr zufrieden
zufrieden
unzufrieden
sehr unzufrieden
7 %
7 %
75 %
11 %

31
26 %
8 %
3 %
3 %
5 %
4 %
10 %
Informationsveranstaltungen/Bürgerversammlungen
Stadtteilforen
Bürgerhaushalt 
Informationen am „Inforad“
Kontakt zum Büro der Bürgerbeauftragten
Bürgersprechstunde
Stadtteil- und Ortsbegehungen
Abbildung 11: Welche Art der Bürgerbeteiligung in Darmstadt haben Sie bereits 
genutzt? (Mehrfachantworten sind möglich)
Immerhin rund ein Viertel der erwachsenen Darmstädterinnen und Darmstädter hat in den ver -
gangenen Jahren verschiedene Arten der Bürgerbeteiligung genutzt:
Im Rahmen der weiteren Auswertungen zur 
Bürgerumfrage 2018 werden in 2019 weitere 
und differenziertere Auswertungen nach Alter, 
Geschlecht und Stadtteilen zu den Themen der 
Bürgerbeteiligung möglich sein.
Interpretation und Empfehlungen
In den letzten Jahren hat sich die Wissen-
schaftsstadt Darmstadt durch starke Bevölke-
rungszuzüge und durch die wachsende Zahl von 
Beschäftigten verändert: viele Studierende und 
junge Erwerbstätige sind in die Stadt gezogen 
und haben in Teilen das Stadtbild und die Stadt-
gesellschaft verändert. Aber auch die schon 
länger in Darmstadt Wohnenden haben Verände-
rungen in ihrem Lebensalltag bemerkt, die sich 
bei der Bürgerbeteiligung bemerkbar machen.
Aus den hier vorgestellten Ergebnissen lassen 
sich mehrere Schlüsse ziehen:
• mit der Bürgerumfrage 2018 bestand 
die große Gelegenheit, die Interessen 
der Bürgerinnen und Bürger aus deren 
persönlichen Sicht in repräsentativer 
Weise zu erfahren, woraus sich eine 
Fülle von Informationen zu Themen 
und Beteiligungen ergeben hat. Dies 
kann mit den bereits durchgeführten 
Bürgerbeteiligungen in bezug auf 
Beteiligung (Alter, Geschlecht, Sozialstatus 
etc.) abgeglichen werden. Daraus lassen 
sich gegebenenfalls neue Möglichkeiten 
für die Ansprache bisher vernachlässigter 
Themen oder Personengruppen ablesen.
• deutlich verbessert hat sich die Beteiligung 
der verschiedenen Altersklassen an der 
Bürgerbeteiligung: dies ist ein großer 
Gewinn für die Stadtgesellschaft und ein 
wichtiger Weg der Demokratisierung von 
Entscheidungen.
Generell kann festgehalten werden, dass aus 
Sicht der Evaluation die Beteiligung von Bürge-
rinnen und Bürgern eine wichtige und positive 
neue Entwicklung in der demokratischen Kultur 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt darstellt.

32
5  Übersicht und Dokumentationen 
  der Bürgerbeteiligungs-    
  verfahren im Jahr 2018
Übersicht der Beteiligungsprozesse 2018
Bezeichnung Dokumentation
Digitalstadt-ARENA und Bürgerbeteiligung zur Strategie 
der Digitalstadt Darmstadt Seite 34
Planungsforen im Rahmen des TRASIQ-Projekts Seite 36
Stadtteilforum Arheilgen 2018 Seite 37
Stadtteilforum Eberstadt 2018 Seite 40
Fortführung und Weiterentwicklung des Darmstädter  
Bürgerhaushalt 2019/2020 Seite 42
Projekt „Vielfältige Zugänge zur Bürgerbeteiligung“ Seite 44
Neubau Nordbad: Informations- und Diskussionsveranstal-
tung zur aktuellen Planung und zum Betriebskonzept Seite 46
Bebauungsplan S 26 – Cambrai-Fritsch-Kaserne/Jeffer-
son-Siedlung – Seite 48
Namenswettbewerb für die ehemalige Cambrai-Fritsch- 
Kaserne und Jefferson Siedlung Seite 50
Stadtumbaugebiet Kapellplatz/Woogsviertel/Ostbahnhof  Seite 51

33
Übersicht der Beteiligungsprozesse 2018
Bezeichnung Dokumentation
Umgestaltung der Nieder-Ramstädter Straße Seite 54
Soziale Stadt Pallaswiesenviertel/Mornewegviertel:  
3. Bürgerdialog „PaMo mach mit“ und Quartiersrundgang  
am „Tag der Städtebauförderung“
Seite 56
Masterplan DA2030+ ////Darmstadt weiterdenken Seite 58
DAVIA – Neue Infrastruktur rund um den Willy-Brandt-Platz, 
östliche Bismarckstraße/Frankfurter Straße Seite 61
Mobilfunkanlage Gardistenstraße 21 Seite 64
Fahrradstraße in der Waldkolonie: Infotour Seite 65
Nachnutzung der ehemaligen Stadtgärtnerei Seite 67
Grünzug entlang der Bahn im Edelsteinviertel Seite 68
Energetische Stadtsanierung Mollerstadt: Informations-
veranstaltung am 21. April 2018 Seite 70
Soziale Stadt Kranichstein: Kulturrundgang mit Einweihung 
Sonnendeck am 28. Mai 2018 Seite 72
Barrierefreier Ausbau der Haltestelle „Ludwigshöhstraße”  
und Fahrstromverstärkung Linie 3 (Abschnitt Süd) Seite 74
Neubau Brücke Rheinstraße (B26): Bürgerinformation vor 
dem Planfeststellungsverfahren Seite 75
Konsultationsverfahren zur Verlagerung der Abflugroute 
AMTIX kurz Seite 76
Klima- und Umweltaktionstage 2018 Seite 78
Mehrwegbecher-System für Darmstadt Seite 80
AG 78 Neustrukturierung Kinder- und Jugendarbeit in der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt Seite 82
„DAmit das gut wird“ – Bürgerbeteiligung auf Lincoln Seite 83
Vorstellung des 1. Darmstädter Gleichstellungsaktions-   
    planes am 8. März 2018 Seite 85

34
Digitalstadt-ARENA und Bürgerbeteiligung zur Strategie  
der Digitalstadt Darmstadt
Kurzbeschreibung Am 12. Juni 2017 hat die Wissenschaftsstadt Darmstadt den Titel 
„Digitale Stadt“ gewonnen und ist als Sieger aus dem Wettbewerb 
des IT-Branchenverbandes Bitkom in Zusammenarbeit mit dem 
Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB) hervorgegangen. Auf 
dem Weg zur Digitalstadt soll sich die Wissenschaftsstadt Darmstadt 
innerhalb von zwei Jahren zu einem innovativen und lebendigen 
Experimentierraum für die Gestaltung und Erprobung digitaler 
Smart-City-Technologien entwickeln. Damit in Darmstadt digitale 
Technologien mit greifbarem Nutzen für Bürgerinnen und Bürger 
Wirklichkeit werden können, arbeiten seitdem Akteurinnen und 
Akteure aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft in 14 Bereichen an 
dem Gesamtprojekt „Digitalstadt Darmstadt“: Verwaltung, Mobilität, 
Handel & Tourismus, Bildung, Gesellschaft, Umwelt, Energie, Sicher-
heit, IT-Infrastruktur, Cybersicherheit, Datenplattform, Gesundheit, 
Kultur und Industrie 4.0. Um den Bürgernutzen beim Gesamtvorha-
ben immer im Blick zu behalten und ein frühes Ausprobieren sowie 
Nachsteuern der Projekte zu ermöglichen, ist die aktive Einbindung 
der Bürgerinnen und Bürger äußerst wichtig.
Beteiligungs-
gegenstand
Bei der Digitalstadt-ARENA am 26. September 2018 im Darmstad -
tium konnten sich Interessierte über die aktuellen Projekte und 
deren Fortschritt informieren, ein Meinungsbild einholen und sich 
gleichzeitig aktiv an Projekten beteiligen. Zur gleichen Zeit star-
tete auch die Online-Beteiligungsplattform https://dabei.digital -
stadt-darmstadt.de, auf der ebenfalls Beteiligung möglich ist.
Am 13. November 2018 konnten Bürgerinnen und Bürger live dabei 
sein, als der Strategieentwurf für die Digitalstadt Darmstadt in der 
Schader-Stiftung der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Das Team 
stellte die Strategie im Detail vor und diskutierte die Inhalte mit 
Darmstädterinnen und Darmstädtern. Die Veranstaltung bildete 
außerdem den Auftakt der vierwöchigen Online-Beteiligungsphase 
auf https://dabei.digitalstadt-darmstadt.de, über die eine Kommen-
tierung der Gesamtstrategie möglich war. 
Stufe der vorgesehe-
nen Bügerbeteiligung
Informieren, anhören und mitgestalten
Ziel Durch die Einbindung von Darmstädterinnen und Darmstädtern 
in die Vorhaben der Digitalstadt soll eine breite Akzeptanz für die 
Umsetzung der Digitalstadt geschaffen werden. 
Die Digitalstadt hilft dabei, den digitalen Graben zwischen Jung und 
Alt zu überwinden und Menschen im digitalen Wandel zu beglei-
ten. Digitale Austausch- und Beteiligungsmöglichkeiten stärken die 
Demokratie und bauen eine digitale Zivilgesellschaft auf.

35
Prozessplan Für das Jahr 2019 sind weitere fünf Bürgerbeteiligungsveran -
staltungen geplant. Ebenso wird die Online-Beteiligungsplattform 
fortgeführt.
Methoden Die Digitalstadt Darmstadt setzt bei ihren Bürgerbeteiligungsveran-
staltungen auf eine Mischung aus Offline- und Online-Angeboten, 
wie zum Beispiel Veranstaltungen vor Ort, die auch einen direkten 
Austausch mit Ansprechpartnern ermöglichen. Eingebunden wer-
den die Besuchenden unter anderem durch die digitale Applikation 
„Mentimeter“. Über diese Applikation ist es möglich, ein Feedback 
von den Zuhörenden in Echtzeit über ihre mobilen Geräte zu erhalten 
oder gar konkrete Fragen einzuholen, die dann direkt beantwortet 
werden können. Gleichzeitig ist die Online-Beteiligung über die Betei-
ligungsplattform – für Interessierte, die nicht zu den Events kommen 
können – entscheidend. Ebenso unterstützen die Sozialen Medien 
den direkten Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern.
Zielgruppen Ohne die Akzeptanz, das Verständnis und die Unterstützung der 
breiten Öffentlichkeit sind auch die besten Implementierungsansätze 
nicht sinnstiftend. Aufgrund dessen sind die Bürgerinnen und Bürger 
das Herzstück der digitalen Transformation und müssen nicht nur 
auf der technischen, sondern vor allem auf der emotionalen Ebene 
abgeholt werden. Dabei ist die Inklusion aller Bevölkerungsgruppen 
ausschlaggebend – niemand darf davon ausgeschlossen werden, 
seine Ideen kundzutun und den Wandel hin zur Digitalstadt mitzuge-
stalten.
Die Bürgerbeteiligung 
hat dazu geführt, 
dass …
… die Digitalstadt Darmstadt für die Bürgerinnen und Bürger greif-
barer geworden ist und sie durch ihre Mithilfe die digitale Zukunft 
Darmstadts mit beeinflussen können. Wir konnten bzw. können ihnen 
vermitteln und zeigen, dass die Anwendung neuer Technologien und 
der gleichzeitige nachhaltige Einsatz von Ressourcen die Lebens-
qualität und das Gemeinschaftsgefühl unserer Gesellschaft fördert 
und stärkt sowie Darmstadt zu einer attraktiven, innovativen und 
zukunftsfähigen Stadt macht.
Wie wurde mit den 
Ergebnissen der 
Bürgerbeteiligung 
umgegangen?
Mit den Rückmeldungen und Ergebnissen aus der Digitalstadt-ARENA 
wird sorgsam umgegangen. Diese fließen in die weitere Entwicklung 
der Projekte ein.
Nachdem der Entwurf für die Strategie der Digitalstadt Darmstadt 
im November 2018 vorgestellt wurde, hatten Bürgerinnen und 
Bürger bis zum 11. Dezember die Möglichkeit, die Strategie online 
einzusehen und zu kommentieren. Zudem wurden die Kommentare 
und Hinweise aus der Veranstaltung auch online auf der Beteili -
gungsplattform dabei.digitalstadt-darmstadt.de eingestellt. Alle 
Anregungen, Ergänzungen und Hinweise wurden systematisch nach 
inhaltlichen Kategorien erfasst und ausgewertet. Redaktionelle Anre-
gungen werden in die nächste Strategieversion aufgenommen,

36
Kommentare mit Änderungsvorschlägen in den Gremien der Digital- 
stadt Darmstadt GmbH diskutiert und bestmöglich in die überar -
beitete Version des Strategieentwurfs eingearbeitet. Anregungen zu 
konkreten Projekten der Digitalstadt fließen in die jeweiligen Hand-
lungsfelder ein. Die finale Strategie wird im ersten Quartal 2019 
veröffentlicht.
Welche Anregungen 
für ähnliche Prozesse 
lassen sich ableiten?
Projekte mit einem digitalen Schwerpunkt müssen immer im Tandem 
mit einer offline Ansprache kommuniziert werden, um allen Bürgerin -
nen und Bürgern die Möglichkeit der Beteiligung zu bieten.
Fachamt 
Ansprechperson
Telefon
E-Mail
Digitalstadt Darmstadt GmbH
Frau Schlosser
(06151) 869 615
info@digitalstadt-darmstadt.de 
Planungsforen im Rahmen des TRASIQ-Projekts
Kurzbeschreibung Das ehemalige US-Militärgelände um die Cambrai-Fritsch-Kaserne 
sowie der Jefferson-Siedlung soll in den kommenden Jahren als 
neues Stadtquartier entwickelt werden. Eine nachhaltige Quartier -
sentwicklung sieht eine Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern als 
essentiell an. Im Rahmen des TRASIQ-Forschungsprojekts wurde eine 
neue Methode zur Partizipation, das sogenannte Planungsforum, das 
zeitlich noch vor den planungsrechtlich festgelegten Beteiligungsver-
fahren in der Stadtentwicklung angesetzt war, erprobt.
Beteiligungs-
gegenstand
Gestaltung des Konversionsgebiets um die Cambrai-Fritsch-Kaserne 
und die Jefferson-Siedlung
Stufe der vorgesehe-
nen Bügerbeteiligung
Informieren, anhören und mitgestalten
Ziel Von der Beteiligung der Bevölkerung am Planungsverfahren werden 
generell eine Qualitätsverbesserung sowie eine erhöhte Akzeptanz der 
Entscheidungen erhofft. Mit der durch die Planungsforen früh ange-
setzten Partizipation eines vielfältig und zufällig zusammengesetzten 
Teilnehmerkreises wurde versucht, diesen Zielen nachzukommen.
Prozessplan Es sind sechs aufeinander abgestimmte, jedoch inhaltlich sehr 
unterschiedliche Planungsforen angesetzt worden. Alle beteiligten 
Bürgerinnen und Bürger waren stets interessiert und motiviert, taten 
in einer angenehmen Umgebung gerne ihre Einschätzungen und 
Ideen kund. Nach den ersten drei Foren mussten jedoch Teilneh-
mende – um weiterhin eine Gruppengröße von 15-20 Personen zu 
gewährleisten – nachrekrutiert werden.

37
Methoden Die Methode „Planungsforum“ wurde im Rahmen dieses Forschungs-
projekts erprobt. Bei den sechs Planungsforen wurden zufällig 
ausgewählte Bürgerinnen und Bürger zu verschiedenen planungsrele-
vanten Themen zunächst informiert und anschließend Einstellungen, 
Einschätzungen und Ideen gesammelt bzw. entwickelt.
Zielgruppen Zufällig ausgewählte Darmstädter Bürgerinnen und Bürger
Die Bürgerbeteiligung 
hat dazu geführt, 
dass…
Aufgrund der häufig inhaltlich sehr interessanten und qualifizier-
ten Anmerkungen seitens der Teilnehmenden gab es verschiedene 
Aspekte, die in den Entwurf des Bebauungsplans eingeflossen sind 
und zunächst angedachte Vorentwürfe verändert wurden. So wurde 
beispielsweise die Streckenführung der Straßenbahn durch das 
Quartier überarbeitet, das Stellplatzkonzept ergänzt oder auch der 
Landschaftstreppe eine neue Bedeutung zugedacht.
Wie wurde mit den 
Ergebnissen der 
Bürgerbeteiligung 
umgegangen?
Da das Stadtplanungsamt bei den Planungsforen stets zugegen 
war, konnten die Anregungen unmittelbar von Seiten der Planenden 
aufgenommen und ggf. in den Entwurf für den Bebauungsplan einge -
arbeitet werden.
Welche Anregungen 
für ähnliche Prozesse 
lassen sich ableiten?
Eine frühzeitige Beteiligung von zufällig ausgewählten Bürgerinnen 
und Bürgern, die in einem angenehmen Rahmen zunächst wichtige 
Informationen erhalten sowie Rückfragen an die zuständigen Perso-
nen stellen und anschließend ihre Meinungen und Ideen einbringen 
können, führten zu einer Qualitätsverbesserung und Akzeptanz der 
Planungsentscheidungen.
Fachamt 
Ansprechperson
Telefon
E-Mail
Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung
Herr Kolmer und Frau Tilsner
(06151) 13-3780; -4437
standort@darmstadt.de
Stadtteilforum Arheilgen 2018
Kurzbeschreibung Nachdem das Stadtteilforum Arheilgen im Mai 2015 konstituiert 
wurde, befindet sich das Stadtteilforum nun im Regelbetrieb. Die 
Themen im Stadtteilforum Arheilgen sind vielfältig und der Zuspruch 
hoch. Seit dem Jahr 2016 haben je zwei Stadtteilforen pro Jahr statt-
gefunden, in 2018 zusätzlich ein Stadtteilspaziergang für Neubürge-
rinnen und Neubürger. 
Themen, über die 2018 gesprochen wurden, waren u.a. das Parken 
auf öffentlichen Straßen trotz vorhandener Garagen, mehr Freiräume 
für Kinder und Jugendliche in Arheilgen, der Feuerwehrneubau Arheil-
gen, die neue Straßenreinigungssatzung, die weitere Bürgernutzung 
des Goldnen Löwen, die Planungen zur Errichtung einer Aldi-Filiale,

38
das Konsultationsverfahren AMTIX-kurz, die Fahrradstraße Im Erlich, 
der Radschnellweg, das „Heinerbike“ etc. 
Außerdem wurden Spielregeln für das Stadtteilforum entwickelt, 
vorgestellt und hierzu ein Flyer erstellt.
Beteiligungs-
gegenstand
Beteiligungsgegenstände sind alle Themen im Stadtteil, die für die 
Bürgerschaft von Interesse sind oder von der Politik in den Stadtteil 
eingebracht werden. 
Stufe der vorgesehe-
nen Bügerbeteiligung
Das Stadtteilforum findet auf der Stufe der Mitgestaltung statt.
Ziel Mit dem Stadtteilforum Arheilgen wurde eine regelmäßige Dialog-
plattform auf Augenhöhe geschaffen. Das Stadtteilforum stellt 
einen Rahmen dar, in dem alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu 
Wort kommen und eigene Ideen einbringen können. Es wurde ein 
Koordinationsteam gebildet, was aus engagierten Bürgerinnen und 
Bürgern, zivilgesellschaftlichen und hauptamtlichen Akteurinnen und 
Akteuren aus dem Stadtteil und der Verwaltung besteht. Das Koor-
dinationsteam bereitet die Sitzungen vor und nach. Arbeitsgruppen 
können sich bilden und bei den Stadtteilforen berichten. 
Alle Sitzungen wurden protokolliert und die Protokolle gehen zur 
Kenntnis an den Magistrat.
Um dem Bedarf aus dem Stadtteil nach mehr Möglichkeiten für 
Begegnung und Kennenlernen gerecht zu werden, wurde ein Spazier-
gang für Neubürgerinnen und Neubürger angeboten. Ziel des Stadt-
teilspaziergangs war es auch, über ein anderes Format diejenigen 
anzusprechen, die sich noch orientieren wollen und um für die Mit-
wirkung am Stadtteilforum zu werben. 
Es ist denkbar, dieses Angebot künftig alle zwei Jahre im Wechsel mit 
dem „Arheilger Aktionstag Mucker macht mit“ stattfinden zu lassen.
Prozessplan Die Prozessphasen wiederholen sich bei jedem Stadtteilforum. Es  
gibt immer ein Vorbereitungstreffen des Koordinationsteams und 
nach der Durchführung des Stadtteilforums findet immer ein Nach-
bereitungstreffen statt. Im Vorfeld wird abgestimmt, wie der Ablauf 
des Forums sein soll, welche Punkte noch offen sind und ob Gäste 
als Expertinnen/Experten gezielt eingeladen werden. Die Prozess  - 
phasen sind sehr gut abgestimmt. Bei Bedarf erarbeitet das Koordi-
nationsteam auch Grundlagenpapiere und Öffentlichkeitsmaterial. 
Methoden • Diskussion im Plenum
• Stadtteilspaziergang
• Arbeitsgruppen
• Koordinationsteam

39
Zielgruppen Es wurden alle Bürgerinnen und Bürger Arheilgens angesprochen, 
u.a. durch Presseartikel, Social Media und Plakate. Außerdem 
wurden Multiplikatorinnen und Multiplikatoren für bestimmte Ziel-
gruppen direkt kontaktiert und ein großer E-Mail-Verteiler aufgebaut. 
Bisher ist es bis auf einige Ausnahmen noch nicht ausreichend 
gelungen, junge Menschen und Familien zu erreichen.
Beim Stadtteilspaziergang haben weniger Menschen teilgenommen, 
als erwartet (ca. 15 Menschen). Wenn das Angebot fortgesetzt wird, 
muss die Ansprache verstärkt werden.
Die Bürgerbeteiligung 
hat dazu geführt, 
dass…
Die Bürgerbeteiligung hat dazu geführt, dass der Gestaltungsbeirat der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt die Planungen für eine Aldi-Filiale auf  
die Tagesordnung nimmt und diese Sitzung in Arheilgen stattfindet.
Außerdem wurde eine Arbeitsgruppe zur Prüfung und Suche nach 
einem geeigneten Freizeitgelände für Kinder gebildet, nachdem die 
Bitte für eine solche Fläche aus der Bürgerschaft aufkam.
Wie wurde mit den 
Ergebnissen der 
Bürgerbeteiligung 
umgegangen?
Die Ergebnisse der beiden Stadtteilforen in 2018 wurden proto-
kolliert und veröffentlicht. Ein regelmäßiger Tagesordnungspunkt 
„Offene Punkte aus der letzten Sitzung“ stellt sicher, dass keine 
 offenen Anliegen verloren gehen. In allen Sitzungen waren hauptamt-
liche Dezernentinnen und Dezernenten dabei, um direkt auf Fragen 
und Anmerkungen eingehen zu können. Empfehlungen, die das 
Stadtteilforum ausspricht, werden an den Magistrat weitergeleitet 
und es erfolgt eine Rückmeldung in der darauffolgenden Sitzung.  
Außerdem können konkrete Projekte und Aktionen aus Beteiligungs-
ergebnissen gemeinsam mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern 
sowie der Stadt umgesetzt werden.
Welche Anregungen 
für ähnliche Prozesse 
lassen sich ableiten?
Themenvielfalt und die Anwesenheit der Entscheidungsträger sind 
wichtig, genauso ein regelmäßiger Raum für Fragen. Wichtig ist auch, 
dass alle Bürgeranmerkungen angehört werden und Anliegen vorge-
tragen werden können. 
Fachamt 
Ansprechperson
Telefon
E-Mail
Büro der Bürgerbeauftragten
Frau Jung-Kroh
(06151) 13-2300
buergerbeauftragte@darmstadt.de

40
Stadtteilforum Eberstadt 2018
Kurzbeschreibung Nachdem das Stadtteilforum im Februar 2016 gegründet wurde, 
befindet sich das Stadtteilforum nun in einer Phase, in der Routinen 
etabliert werden konnten, wie z.B. regelmäßig stattfindende Stadt-
teilforen und regelmäßige Koordinationsteam-Sitzungen. Neben 
diesen Routinen gibt es weiterhin Klärungsbedarfe hinsichtlich der 
Arbeit und Wirksamkeit, insb. der Thementische. 
In 2018 haben ein Stadtteilforum im August, fünf Koordinations -
team-Sitzungen und das Begegnungsfest „Eberstadt an einem Tisch“ 
stattgefunden. 
Themen, über die 2018 gesprochen wurden, waren u.a. Verkehr und 
Mobilität, die Idee für einen Bewegungsparcours, der Ideenwettbe -
werb zum Klinikum Eberstadt, die Umgestaltung der Heidelberger 
Landstraße, der Bebauungsplan zum Wilms-Projekt, der Wunsch 
nach einer Rampe am Gebäude der Bezirksverwaltung etc. 
Außerdem wurde im Koordinationsteam eine Sondersitzung zur 
Findung von Strategien zur Erhöhung der Umsetzungschancen von 
Themen und Projekten aus dem Stadtteil durchgeführt und ein Spiel-
regel-Papier für das Stadtteilforum diskutiert. 
Beteiligungs-
gegenstand
Beteiligungsgegenstände sind alle Themen im Stadtteil, die für die 
Bürgerschaft von Interesse sind oder von der Politik in den Stadtteil 
eingebracht werden. 
Stufe der vorgesehe-
nen Bügerbeteiligung
Das Stadtteilforum findet auf der Stufe der Mitgestaltung statt.
Ziel Mit dem Stadtteilforum Eberstadt wurde eine regelmäßige Dialog-
plattform auf Augenhöhe geschaffen. Das Stadtteilforum stellt einen 
Rahmen dar, in dem alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu Wort 
kommen und eigene Ideen einbringen können. 
Es wurde ein Koordinationsteam gebildet, was aus Bürgerinnen und 
Bürgern, zivilgesellschaftlichen und hauptamtlichen Akteurinnen und 
Akteuren aus dem Stadtteil und der Verwaltung besteht. Das Koordi-
nationsteam bereitet die Sitzungen vor und nach. Außerdem haben 
sich sechs Thementische gegründet, die thematisch eigene Projekte 
und Ziele verfolgen. Die Thementische haben ihre Ideen und Vor-
schläge im Stadtteilforum vor- und zur Diskussion gestellt. 
Alle Sitzungen wurden protokolliert und die Protokolle gingen zur 
Kenntnis an den Magistrat.
Um dem Bedarf nach mehr Begegnung und dem Abbau von Vorur -
teilen zwischen den Menschen nachzukommen, wurde vom Themen-
tisch Soziales und Begegnung ein Konzept für ein Begegnungsfest 
entwickelt und mit bürgerschaftlichem Engagement und Unterstüt-

41
zung der Verwaltung umgesetzt. Zum Begegnungsfest wird eine 
eigene Dokumentation erscheinen. 
Der Thementisch plant auch in 2019 weitere Begegnungsangebote 
im Stadtteil.
Prozessplan Die Prozessphasen wiederholen sich bei jedem Stadtteilforum. 
Es gibt immer ein Vorbereitungstreffen des Koordinationsteams 
und nach der Durchführung des Stadtteilforums findet immer ein 
Nachbereitungstreffen statt. Im Vorfeld wird abgestimmt, wie der 
Ablauf des Forums sein soll, welche Punkte noch offen sind, welche 
Methoden eingesetzt werden und ob Gäste als Expertinnen/Experten 
gezielt eingeladen werden sollen. Die Prozessphasen sind bisher 
effektiv abgestimmt.
Außerdem sind anlassbezogen Sondersitzungen des Koordinations-
teams möglich. Bei Bedarf erarbeitet das Koordinationsteam auch 
Grundlagenpapiere und Öffentlichkeitsmaterial. 
Methoden • Diskussion im Plenum
• Arbeiten mit einer Themenlandkarte
• Fest
• Open Mic
• Platzaktionen mit Kindern und Jugendlichen 
Zielgruppen Es werden regelmäßig alle Bürgerinnen und Bürger Eberstadts ange-
sprochen, u.a. durch Presseartikel, Werbung in der Straßenbahn, 
Plakate und Handzettel. Außerdem wurden Multiplikatorinnen und 
Multiplikatoren für bestimmte Zielgruppen direkt kontaktiert. Das 
Interesse zur Mitwirkung ist sehr hoch und die Stadtteilforen sind 
sehr gut besucht. Auch nach den Terminen gibt es viele Nachfragen 
und Anmerkungen. 
Bisher ist es bis auf einige Ausnahmen noch nicht ausreichend 
gelungen, junge Menschen und Familien zu erreichen und diesen eine 
Stimme zu geben. Diese Ansprache bzw. die Angebote, die hierfür 
benötigt werden, sollen entwickelt werden.
Die Bürgerbeteiligung 
hat dazu geführt, 
dass …
Die Bürgerbeteiligung hat dazu geführt, dass die Aufstellung einer 
weiteren Ampel in der Arbeitsgruppe Verkehrssicherheit geprüft wird. 
Es wurde eine Verkehrszählung auf Anregung eines Thementischs 
durchgeführt. 
Außerdem wurde ein Begegnungsfest gemeinsam entwickelt und 
durchgeführt. 
Es haben sich sehr viele Menschen ehrenamtlich mit Themen aus dem 
Stadtteil beschäftigt und eigene Vorschläge und Ideen entwickelt. 
Es wurden städtische Mittel für den Bau eines Bewegungsparcours 
zugesichert.

42
Wie wurde mit den 
Ergebnissen der 
Bürgerbeteiligung 
umgegangen?
Die Ergebnisse der Stadtteilforen wurden protokolliert und veröffent-
licht. Ein regelmäßiger Tagesordnungspunkt „Rückmeldungen zu den 
offenen Fragen beim letzten Stadtteilforum“ stellt sicher, dass keine 
Anliegen verloren gehen. In allen Sitzungen waren hauptamtliche 
Dezernentinnen und Dezernenten dabei, um direkt auf Fragen und 
Anmerkungen eingehen zu können. Empfehlungen, die das Stadt-
teilforum ausspricht, werden an den Magistrat weitergeleitet und es 
erfolgt eine Rückmeldung in der darauffolgenden Sitzung.
Die Beteiligungsergebnisse, die in konkrete Projekte oder Aktionen 
münden, sollen möglichst durch oder mit den interessierten Eber-
städterinnen und Eberstädtern umgesetzt werden. 
Jedes Thema oder Projekt benötigt mindestens eine Person aus der 
Bürgerschaft und der Verwaltung. 
Welche Anregungen 
für ähnliche Prozesse 
lassen sich ableiten?
Es braucht feste Ansprechpersonen in der Verwaltung für die aktiven 
Thementische. Große Themen und Projekte müssen in kleine Maß-
nahmen zerlegt werden. 
Ein vielfältiges Themenspektrum ist gut. 
Die Umsetzungschancen der Projekte und Beteiligungsergebnisse 
klar benennen (Rückmeldeschleife) und die Dinge, die möglich sind, 
zeitnah umsetzen.
Fachamt 
Ansprechperson
Telefon
E-Mail
Büro der Bürgerbeauftragten
Frau Jung-Kroh
(06151) 13-2300
buergerbeauftragte@darmstadt.de
Fortführung und Weiterentwicklung des Darmstädter Bürgerhaushalt 
2019/2020
Kurzbeschreibung Der Darmstädter Bürgerhaushalt wird seit 2012 jährlich durchge-
führt. Das bisherige Verfahren sieht vor, dass die Bürgerinnen und 
Bürger einmal jährlich Vorschläge einbringen können und die best-
bewerteten Vorschläge in den politischen Gremien beraten werden. 
Die Nutzungszahlen zeigen deutlich das ungebrochene Interesse 
der Darmstädterinnen und Darmstädter, sich mit eigenen Ideen und 
Vorschlägen in das städtische Geschehen einzubringen.
Das Büro der Bürgerbeauftragten hat sich verstärkt seit dem 
Abschluss des Bürgerhaushalts 2017 mit Überlegungen zur konzep-
tionellen Weiterentwicklung des bestehenden Verfahrens beschäftigt. 
Viele bisher eingebrachte Vorschläge im Bürgerhaushalt beinhalten 
Ideen, wie das Zusammenleben in der Stadt verbessert und der 
öffentliche Raum aufgewertet werden kann. Diese Ideen beinhalten 
viel Potential, durch bürgerschaftliches Engagement im Rahmen 
eines kleinen Projekts umgesetzt zu werden.

43
Beteiligungs-
gegenstand
Im ersten Halbjahr 2018 wurde ein konzeptioneller Weiterentwick-
lungsvorschlag entwickelt. Dieser Weiterentwicklungsvorschlag 
beinhaltete zwei Säulen unter dem Dach des Bürgerhaushalts: Neben 
der Möglichkeit, weiterhin Vorschläge für die Politik einzubringen 
wird die Möglichkeit bestehen, auch Projekte für die Stadt einzubrin-
gen, die mittels eines Bürgerbudgets finanzielle Unterstützung bei 
der Umsetzung erhalten können. Über die Förderung soll eine Jury 
beraten, die abschließende Entscheidung liegt bei der Stadtverord-
netenversammlung. In einem öffentlichen Workshop im Juni 2018 
mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern wurden von Seiten des 
Büros der Bürgerbeauftragten diese konzeptionellen Überlegungen 
vorgestellt, gemeinsam ergebnisoffen diskutiert und weiterentwickelt, 
insbesondere im Hinblick auf Hürden und Chancen.
Stufe der vorgesehe-
nen Bügerbeteiligung
Mitgestalten
Ziel Durch den Workshop sollte der erste Weiterentwicklungsvorschlag 
für den Bürgerhaushalt durch die teilnehmenden Bürgerinnen und 
Bürger geprüft und Verbesserungsvorschläge aufgenommen warden.
Methoden Präsentationen
Diskussionsrunden
Zielgruppen Es wurden Bürgerinnen und Bürger erreicht, die durch ihre konstruk-
tive Mitarbeit und Feedback das neue Konzept in die finale Version 
überführt haben. Es haben jüngere Menschen in der Beteiligungs -
veranstaltung gefehlt, was eventuell dem Kommunikationskanal und 
dem Veranstaltungsort geschuldet war.
Die Bürgerbeteiligung 
hat dazu geführt, 
dass …
Die Bürgerbeteiligung hat dazu geführt, dass das vorgeschlagene 
Konzept in einem grundlegenden Punkt geändert wurde, nämlich 
dass die Empfehlungen der Jury wesentlich mehr auf einem Urteil 
der Bürgerinnen und Bürger selbst basiert, als in dem ursprüngli-
chen Vorschlag vorgesehen war.
Von den Teilnehmenden wurde geäußert, dass der Weiterentwick-
lungsvorschlag einen „echten Bürgerhaushalt“ und eine „Aufwertung 
des Instruments Bürgerhaushalt“ darstellen würde. Teilnehmende 
haben zu den Chancen des neuen Modells geäußert, dass es „Fehl-
entwicklungen frühzeitig vermeiden helfen [würde]“ und „[hilft], 
Schwachstellen zu identifizieren“.
Wie wurde mit den 
Ergebnissen der 
Bürgerbeteiligung 
umgegangen?
Die geprüften Ergebnisse des Workshops wurden in das Konzept und 
in die Magistratsvorlage eingepflegt.

44
Projekt „Vielfältige Zugänge zur Bürgerbeteiligung“
Kurzbeschreibung Das Projekt „Vielfältige Zugänge zur Bürgerbeteiligung“ wurde im 
Rahmen der Prozesse zur „Interkulturellen Öffnung der Verwaltung“ 
und der Umsetzung der Leitlinien zur Bürgerbeteiligung entwickelt. 
Hintergrund des Projektes ist es, dass sowohl der Zugang zur 
Beteiligung erleichtert als auch die Hürden abgebaut werden sollen. 
Gemeinsames Ziel ist es, vielfältige Zugänge zur Bürgerbeteiligung 
zu gestalten, um breite Meinungsbilder zu erreichen. Menschen mit 
Migrationshintergrund sollen deutlich mehr als bisher in den Beteili -
gungsverfahren vertreten sein. 
Im Rahmen des Projekts wurde zunächst eine Bestandsaufnahme 
durch die TU Darmstadt durchgeführt, Einflussfaktoren abgeleitet 
und im nächsten Schritt wurde in zwei öffentlichen Workshops ein 
Maßnahmenkatalog entwickelt.
Beteiligungs-
gegenstand
Stärkung der politischen und gesellschaftlichen Teilhabe von Men-
schen mit Migrationshintergrund durch die Auseinandersetzung mit 
der Frage was es braucht, um vielfältige Zugänge zur Bürgerbeteili-
gung zu eröffnen.
Stufe der vorgesehe-
nen Bügerbeteiligung
Informieren, anhören und mitgestalten
Ziel Durch die Bürgerbeteiligung wurde das Thema in die Öffentlichkeit 
getragen und ein Maßnahmenkatalog partizipativ entwickelt. Aufbau -
end auf den Bedarfen und Ideen der interviewten Menschen wurden 
Maßnahmen abgeleitet und zur Diskussion gestellt, um möglichst 
passförmige und sinnvolle Maßnahmen zu definieren. 
Welche Anregungen 
für ähnliche Prozesse 
lassen sich ableiten?
Wo möglich und passend, eine ergebnisoffene Arbeitsweise.
Fachamt 
Ansprechperson
Telefon
E-Mail
Büro der Bürgerbeauftragten
Frau Radmann
(06151) 13-2300
buergerbeauftragte@darmstadt.de

45
Prozessplan Die Phasen der Beteiligung waren sehr gut miteinander abgestimmt. 
Folgende Beteiligungsphasen gab es am März 2017: 
1.  Analyse des Bestands, der Herausforderungen und Themen    
und Aufnahme erster Maßnahmenideen (Fokusgruppen- und   
Einzelinterviews) 
2. 1. Workshop zur Vorstellung und Diskussion der Ergebnisse 
 und Entwicklung der Maßnahmen
3. 2. Workshop zur Vorstellung und Diskussion des Maßnahmen   
 katalogs
4. Politische Beratung des Maßnahmenkatalogs
5. Umsetzung
Die Prozessphasen hätten noch schneller hintereinander ablaufen 
können.
Methoden • Interviews
• Diskussion in Kleingruppen
• Plenumsdiskussion
Zielgruppen Für die Fokusgruppen- und Experteninterviews wurden Menschen 
angesprochen, die sich in Migrantenselbstorganisationen, im Auslän-
derbeirat und in Jugendverbänden engagieren, Fachkräfte im Bereich 
Gemeinwesenarbeit, Migration, Polizei und Bürgerbeteiligung, inter-
essierte Bürgerinnen und Bürger. Außerdem fand eine Zufallsauswahl 
für die Fokusgruppengespräche statt. Leider war die Resonanz auf 
die Zufallsansprache sehr unbefriedigend. 
Die Einladung zu beiden Workshops fand sowohl über die persön-
liche Ansprache der Interviewpartnerinnen und -partner als auch 
über öffentliche Bekanntmachung (Presse, Plakate, Homepage) und 
den Infobrief zur Bürgerbeteiligung statt. Alle Teilnehmerinnen und 
Teilnehmer der Workshops wurden über die Ergebnisse des Beteili-
gungsverfahrens per Rundmail informiert. 
Die Bürgerbeteiligung 
hat dazu geführt, 
dass …
Die Bürgerbeteiligung hat dazu geführt, dass Maßnahmen erwei -
tert wurden und konkrete Ansätze zur Umsetzung der Maßnahmen 
bereits aus den Workshops vorliegen. Außerdem konnten sich Inte-
ressierte während den Workshops eintragen, die an der Umsetzung 
der Maßnahmen mitarbeiten möchten. Dies wird dazu führen, dass 
auch die Maßnahmenumsetzung partizipativ geschieht. 
Insgesamt entstand der Eindruck, dass die Handlungsempfehlungen, 
die aus den Interviews entwickelt wurden, auf Zustimmung trafen.
Wie wurde mit den 
Ergebnissen der 
Bürgerbeteiligung 
umgegangen?
Die Ergebnisse der Interviews sind Teil der Studie, diese wurden im 
Bürgerbeteiligungsbericht 2017 veröffentlicht. Die Ergebnisse des 
1. Workshops wurden für die Erstellung des Maßnahmenkatalogs 
ausgewertet und als Grundlage genutzt. Die Ergebnisse des 2. Work-
shops führten zur Weiterentwicklung des Maßnahmenkatalogs.

46
Neubau Nordbad: Informations- und Diskussionsveranstaltung  
zur aktuellen Planung und zum Betriebskonzept 
Kurzbeschreibung Das vom Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt betriebene, 
sportorientierte Nordbad in Darmstadt wies einen erheblichen bau -
lich-technischen Sanierungsbedarf auf und war unter wirtschaftli -
chen Gesichtspunkten nicht mehr sanierungsfähig. Der Magistrat der 
Stadt Darmstadt hat deshalb beschlossen, am Standort Bürgerpark 
in Darmstadt einen Neubau errichten zu lassen und die bestehenden 
Gebäude abzubrechen.
Beteiligungs-
gegenstand
Vorstellung der Planung des Bades einschl. Planungsstand des 
Betriebs- und Nutzungskonzepts am 24. Oktober 2018.
Stufe der vorgesehe-
nen Bügerbeteiligung
Informations- und Diskussionsveranstaltung
Ziel Erfassung der Rückmeldungen zum Planungsstand von Vereinen, 
Organisationen, Bürgerinnen und Bürger
Prozessplan Auftaktveranstaltung am 18. März 2014 mit Vereinen, Schulen und 
Öffentlichkeit mit dem Ziel, den Bedarf der einzelnen Gruppen fest -
zustellen.
Die Wünsche der Vereine, Schulen und Öffentlichkeit flossen in die 
weitere Planung ein. 
Am 24.Oktober 2018 wurde in der Mensa der Bernhard-Adelung- 
Schule eine Informationsveranstaltung zum Planungsstand
Welche Anregungen 
für ähnliche Prozesse 
lassen sich ableiten?
Gesprächsangebote in kleinen thematischen Runden sind gut. Bei 
der Durchführung der Workshops auf verständliche Sprache, viele 
Bilder etc. achten. 
Klarer Prozessablauf gibt Sicherheit. 
Eine wertschätzende, angenehme Atmosphäre, schafft eine gute 
Grundlage der Zusammenarbeit.
Fachamt 
Ansprechperson
Telefon
E-Mail
Büro der Bürgerbeauftragten
Frau Jung-Kroh
(06151) 13-2300
buergerbeauftragte@darmstadt.de
Amt für Interkulturelles und Internationales
Frau Baumann
(06151) 13-2322
interkulturell-international@darmstadt.de

47
Methoden • Bürgerinformationsveranstaltung
• Bilaterale Gespräche
Zielgruppen Vereine, Schulen und Bürgerinnen und Bürger
Es waren an die 100 Teilnehmende anwesend.
Die Bürgerbeteiligung 
hat dazu geführt, 
dass …
• Aufgrund der Eingabe eines Bürgers wurde die Zuwegung 
vom Hallen- ins Freibad für den Sommerbetrieb planerisch 
überarbeitet.
• Im 25 m Becken wurden Anpassungen vorgenommen, um 
Unterwasser-Rugby wettkampfmäßig anbieten zu können.
• Anregungen vom Club Behinderter & ihrer Freunde in Darmstadt 
Umgebung e.V . können teilweise umgesetzt warden: 
• die Zugänge zum Bewegungsbecken wurden behindertengerecht 
ausgelegt und sind mit dem Hubboden und den unterschiedlichen 
Wassertiefen jeweils vereinbar.
• Im Bewegungsbecken können unterschiedliche 
Wassertemperaturen eingestellt warden
• Es ist denkbar, das Becken für einen bestimmten Zeitraum mit 
mobilen Einbauten auszustatten. Dies wird in der Entwicklung 
des Nutzungskonzepts berücksichtigt.
Wie wurde mit den 
Ergebnissen der 
Bürgerbeteiligung 
umgegangen?
Grundlegend haben im Vorfeld zur Planung zahlreiche Abstimmun-
gen mit Interessenvertretungen für Menschen mit Behinderungen, 
Sportvereinen und anderen stattgefunden, die im Entwurf soweit 
möglich berücksichtigt wurden. Die Ergebnisse und Eingaben wurden 
in den Baubesprechungen erörtert. Mit einzelnen Bürgerinnen und 
Bürgern wurde im Nachgang Kontakt aufgenommen.
Welche Anregungen 
für ähnliche Prozesse 
lassen sich ableiten?
Die Veranstaltung wurde von Seiten der Anwesenden als sehr gut vor-
bereitet beurteilt, was die Ergebnisse der Rückmeldebögen belegen. 
Insbesondere würden die Visualisierungen der Planungen und die 
Moderation durch die ProjektStadt gelobt.
Fachamt 
Ansprechperson
Telefon
E-Mail
Eigenbetrieb Bäder
Herr Westermann
(06151) 13-2876
sportamt@darmstadt.de

48
Bebauungsplan S 26 – Cambrai-Fritsch-Kaserne /Jefferson-Siedlung
Kurzbeschreibung Mit Aufgabe der militärischen Nutzung im Jahr 2008 stellen die 
Flächen der Cambrai-Fritsch-Kaserne, der Jefferson-Siedlung und 
der Lincoln-Siedlung einen der letzten großen Bereiche dar, die einer 
städtebaulichen Entwicklung, insbesondere zu Wohnzwecken, zuge-
führt werden können. Im Jahre 2011 wurde für die Lincoln-Siedlung 
und die ehemalige Cambrai-Fritsch-Kaserne mit der Jefferson-Sied-
lung die Rahmenplanung Konversionsbereich Süd von der Stadt-
verordnetenversammlung als Ergebnis eines mehrstufigen Abstim-
mungs- und Beteiligungsprozesses beschlossen.
Beteiligungs-
gegenstand
Bauleitplanverfahren zur Aufstellung eines Bebauungsplans für das 
Gebiet um die Cambrai-Fritsch-Kaserne/Jefferson-Siedlung.
Stufe der vorgesehe-
nen Bügerbeteiligung
informieren, anhören
Ziel Anregungen aus der Bürgerschaft aufnehmen und prüfen.
Prozessplan Die Aufstellung des Bebauungsplans S 26 – Cambrai-Fritsch-Ka-
serne/Jefferson-Siedlung – erfolgt im Rahmen eines zweistufigen 
regulären Bauleitplanverfahrens nach den Vorgaben des Baugesetz-
buches.
Ergänzend zu dieser formellen Beteiligung wurde am 6.Dezember 
2018 eine Bürgerinformationsveranstaltung zur Bauleitplanung 
Cambrai-Fritsch-Kaserne/Jefferson-Siedlung in der Bessunger 
Knabenschule durchgeführt. Im Rahmen dieser Veranstaltung 
wurde über den aktuellen Stand der städtebaulichen Planung und 
den weiteren Ablauf des Verfahrens informiert. Baudezernentin Dr. 
Barbara Boczek, die Planungsverantwortlichen der Stadtverwaltung 
und des Planungsbüros standen für Informationen und Auskünfte 
zur Verfügung. Die Veranstaltung wurde von ca. 250–300 Personen 
besucht. Das sehr gemischte Publikum setzte sich überwiegend aus 
Interessierten an Wohnraum im neuen Gebiet und interessierter 
Anwohnerschaft aus Nachbarquartieren zusammen.
Bereits in den vorangegangenen Planungsphasen wurden Beteili-
gungsmaßnahmen angeboten und durchgeführt:
2018: Es wurden mehrere Sitzungen des TRASIQ-Planungsforums 
durchgeführt. Zu den zwölf Forumsmitgliedern gehören zufällig aus -
gewählte Bürgerinnen und Bürger aus Darmstadt sowie ausgewählte 
Vertreterinnen und Vertreter zukünftiger Nutzergruppen. Hinzu

49
kommen externe Planungsbüros und Fachleute der Stadtverwaltung.
2017: Bürgerinnen und Bürger hatten die Möglichkeit, sich für die 
Preisgerichtsjury im Rahmen des Realisierungswettbewerbs „Ehe-
malige Cambrai-Fritsch-Kaserne/Jefferson-Siedlung“ zu bewerben. 
Es wurden zwei Personen unter den beim Stadtplanungsamt einge-
gangenen Einsendungen ausgelost, die als Sachverständige ohne 
Stimmrecht am Preisgericht teilnahmen.
2011: Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger im Rahmen der 
Erstellung der Rahmenplanung Bessungen Süd mittels verschiedener 
Formate.
Methoden • Informationsveranstaltung
• Planungsforum mit zufällig ausgewählten Vertretungen aus der 
Bürgerschaft
• Bürgervertretung im Preisgericht des städtebaulichen 
Wettbewerbes
• Planungswerkstatt zur Erstellung der Rahmenplanung 
„Konversion Bessungen Süd“
Zielgruppen Interessierte Bürgerinnen und Bürger, interessierte potentielle 
Bewohnerschaft des neuen Stadtquartieres, Akteurinnen und Akteure 
aus Wohnprojekten und Wohnungsgenossenschaften, Anwohner-
schaft aus den Nachbarquartieren, alle von der Planung Betroffenen
Die Bürgerbeteiligung 
hat dazu geführt, 
dass …
Anregungen wurden wo möglich in den Entwurf zum Bebauungsplan 
S 26 eingearbeitet.
Wie wurde mit den 
Ergebnissen der 
Bürgerbeteiligung 
umgegangen?
Bei der Durchführung des Bauleitplanverfahrens wurden alle einge-
gangenen privaten Einwendungen gesammelt, geordnet und fachlich 
bewertet. Als Ergebnis entstand eine sogenannte Abwägungstabelle, 
die dem Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung zur 
Beschlussfassung vorgelegt wird.
Welche Anregungen 
für ähnliche Prozesse 
lassen sich ableiten?
Ergänzend zur formellen Beteiligung zusätzliche Informationsveran -
staltungen durchzuführen.
Fachamt 
Ansprechperson
Telefon
E-Mail
Stadtplanungsamt 
Frau Michels
(06151) 13-2590
stadtplanungsamt@darmstadt.de

50
Namenswettbewerb für die ehemalige Cambrai-Fritsch-Kaserne  
und Jefferson Siedlung 
Kurzbeschreibung Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat in der Zeit vom 6. Dezember 
2018 bis zum 6. Februar 2019 einen Namenswettbewerb für die 
ehemalige Cambrai-Fritsch-Kaserne und Jefferson-Siedlung ausge-
schrieben. Gesucht wurde ein neuer und identitätsstiftender Name 
für das zukünftige Quartier auf dem Areal der ehemaligen Cam -
brai-Fritsch-Kaserne und Jefferson-Siedlung. Alle Darmstädterinnen 
und Darmstädter waren eingeladen, sich an dem Namenswettbewerb 
zu beteiligen. 
Hintergrund des Namenswettbewerbs ist, dass die Bezeichnung 
„Cambrai-Fritsch-Kaserne“ historisch negativ belegt ist. Die Cam-
brai-Kaserne und die Freiherr von Fritsch-Kaserne wurden 1937/38 
im Zuge der Aufrüstung Darmstadts durch die Nationalsozialisten 
errichtet. Die Entstehung und Namensgebung beider Kasernen 
stehen in einem Zusammenhang mit der Kriegsvorbereitung und der 
Ideologie der Nationalsozialisten. 1950 wurden beide Kasernen zur 
Cambrai-Fritsch-Kaserne zusammengelegt.
Beteiligungs-
gegenstand
Namensfindung für ein neu entstehendes Stadtquartier auf dem 
Gebiet der ehemaligen Cambrai-Fritsch-Kaserne und der Jefferson 
Siedlung.
Stufe der vorgesehe-
nen Bügerbeteiligung
mitgestalten 
Ziel Es wurde sich erhofft, dass eine breite Öffentlichkeit sich an dem 
Wettbewerb beteiligt und ein neuer Name gefunden wird, der sich 
großer Akzeptanz erfreut.
Prozessplan Bürgerinnen und Bürger konnten Ihre Namensvorschläge bis zum 
6. Februar 2019 auf der Beteiligungsplattform da-bei.darmstadt.de 
eingeben und dort auch die Namensvorschläge anderer Bürgerinnen 
und Bürger kommentieren. Alternativ konnten Namensvorschläge an 
namenswettbewerb@darmstadt.de oder per Post an das Büro der 
Bürgerbeauftragten, Luisenplatz 5a, 64283 Darmstadt, geschickt 
werden, gerne zusammen mit einer kurzen Erläuterung. Der 
Namenswettbewerb wurde auf der Bürgerinformationsveranstaltung 
zur Bauleitplanung Cambrai-Fritsch-Kaserne/Jefferson-Siedlung am 
6. Dezember 2018 in der Bessunger Knabenschule vorgestellt.
Methoden • Einsammeln von Karten mit Namensvorschlägen im Rahmen der 
Bürgerinformationsveranstaltung zur Bauleitplanung

51
Cambrai-Fritsch-Kaserne/Jefferson-Siedlung am 6. Dezember 2018 
in der Bessunger Knabenschule. 
• Presseaufruf zur Teilnahme an Namenswettbewerb
• Internet Beteiligungsplattform mit der Möglichkeit zur Diskussion 
der eingegangenen Namensvorschläge.
Zielgruppen Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger
Die Bürgerbeteiligung 
hat dazu geführt, 
dass …
… ein neuer Name für das Stadtviertel gefunden wird. 
Wie wurde mit den 
Ergebnissen der 
Bürgerbeteiligung 
umgegangen?
Eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern des Magistrats, der 
bauverein AG und städtischer Fachämter sowie zwei ausgeloster 
Bürgerschaftsvertretungen wählt aus den Einsendungen einen 
Gewinner-Namen aus. Der ausgewählte Beitrag erhält als Preis einen 
Gutschein für den Darmstadt-Shop. Unter allen weiteren Einsendun-
gen werden fünf weitere solcher Gutscheine ausgelost.
Welche Anregungen 
für ähnliche Prozesse 
lassen sich ableiten?
Es erwies sich als vorteilhaft, über möglichst viele Kommu-
nikationskanäle zu informieren. Die rege Beteiligung an dem 
Namenswettbewerb belegt auch, dass Bürgerinnen und Bürger insbe-
sondere an identitätsstiftenden Themen befragt werden möchten.
Fachamt 
Ansprechperson
Telefon
E-Mail
Stadtplanungsamt
Frau Trommer-Rosignol 
(06151) 13-2611
stadtplanungsamt@darmstadt.de
Stadtumbaugebiet Kapellplatz/Woogsviertel/Ostbahnhof
Kurzbeschreibung Die Wissenschaftsstadt Darmstadt wurde im Oktober 2016 vom 
Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft 
und Verbraucherschutz (HMUKLV) in das Förderprogramm „Stad-
tumbau in Hessen“ aufgenommen. Das Fördergebiet umfasst Flächen 
rund um den Kapellplatz, Teile des Woogsviertels sowie drei Wohn-
blöcke zwischen Elisabethenstift und Ostbahnhof. Der Übergang zum 
Bernhard-Sälzer-Platz/Löwentor und der Ostbahnhof selbst gehören 
ebenfalls zum Fördergebiet.
Die Stadtverordnetenversammlung hat das Integrierte Städtebau-
liche Entwicklungskonzept (ISEK) nach dessen Fertigstellung und 
der Anerkennung durch das Land Hessen im Mai 2018 beschlossen, 
sodass es nun für den gesamten Stadtumbauprozess als Leitfaden

52
dient. Mit dem Ziel der Einbindung von Bürgerinnen und Bürgern 
sowie zur Umsetzung von Maßnahmen und Projekten wurde die 
ProjektStadt (vormals NH ProjektStadt) im Herbst 2017 als externer 
Dienstleister zur Unterstützung der Stadtverwaltung mit dem Stadt-
umbaumanagement beauftragt.
Aktuelle Informationen und Termine zum Stadtumbau-Prozess sowie 
Dokumentationen der durchgeführten Beteiligungsmaßnahmen: 
www.darmstadt.de/stadtumbau-da-ost
Beteiligungs-
gegenstand
• Erstellung eines Integrierten Städtebaulichen 
Entwicklungskonzeptes (ISEK)
• Beteiligung an der Umsetzung von Projekten und Maßnahmen
Stufe der vorgesehe-
nen Bügerbeteiligung
Informieren, anhören, mitgestalten 
Ziel Erarbeitung eines Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzep -
tes für das Stadtumbaugebiet Kapellplatz/Woogsviertel/Ostbahnhof 
sowie Umsetzung von Projekten und Maßnahmen.
Prozessplan Am 13. Juni 2018 wurde das nun beschlossene Integrierte Städ -
tebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) auf einer öffentlichen 
Veranstaltung vorgestellt. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger 
konnten sich über die vom Land Hessen bestätigten Inhalte des 
Konzepts informieren. Eingeladen wurde ab 19 Uhr in den Sitzungs-
saal des Elisabethenstifts, in der Stiftskirche Kreuzung Stiftsstraße/ 
Erbacher Straße. Das Konzept war im Laufe des Jahres 2017 unter 
reger Beteiligung der Öffentlichkeit erarbeitet worden. 
Am 5. Februar 2018, 19. März 2018 und 28. Mai 2018 fanden die 
ersten drei Sitzungen der neu gegründeten Lokalen Partnerschaft 
statt, nachdem zuvor in einer öffentlichen Sitzung am 17. November 
2017 die Mitglieder des Gremiums per Losverfahren ausgewählt 
wurden. Die bisherigen Sitzungen dienten insbesondere dem Aus-
tausch über die anstehenden Maßnahmen im Stadtumbau, zur 
Unterstützung der Antragsstellung des Förderantrags 2018 sowie der 
Sammlung von weiteren Ideen und Vorschlägen der Akteure vor Ort.
Die sogenannte Lokale Partnerschaft wurde als Mitsprache- und 
Beteiligungsmöglichkeit eingerichtet. Die Lokale Partnerschaft 
ist ein zentrales Instrument des Förderprogramms Stadtumbau 
zur Einbindung der wesentlichen öffentlichen, privaten und zivil-
gesellschaftlichen Akteurinnen und Akteure vor Ort. Sie bietet 
Bewohnerinnen und Bewohnern, Eigentümerinnen und Eigentümern, 
den Gewerbetreibenden sowie Gruppen und Vereinen die Möglichkeit, 
sich in den Stadtumbauprozess einzubringen. Mit einem bedarfsori-
entierten Sitzungsturnus von drei bis vier Sitzungen pro Jahr soll die 
Lokale Partnerschaft die Planung und Umsetzung von Maßnahmen

53
kontinuierlich begleiten. Diese Einrichtung soll deshalb über den 
gesamten Zeitraum des Stadtumbauprogramms – 14 Jahre – beste-
hen bleiben.
AG Würthweg: Aus der Lokalen Partnerschaft heraus wurde eine 
„Arbeitsgruppe Würthweg“ gebildet, in der verschiedene, dieses 
Areal betreffende Probleme besprochen werden. Den Anwohnerinnen 
und Anwohnern stehen hier Fachleute des Stadtplanungsamtes und 
des Stadtumbaumanagements als Ansprechpersonen zur Verfügung. 
Nach einer Ortsbegehung wurden die angesprochenen Themen an 
die zuständigen Stellen in der Stadtverwaltung zur Klärung weiterge-
leitet. Einige Punkte konnten erfolgreich bearbeitet werden, andere 
Fragestellungen sind noch offen.
Methoden • Einsammeln von Karten mit Namensvorschlägen im Rahmen der 
Bürgerinformationsveranstaltung zur Bauleitplanung Cambrai-
Fritsch-Kaserne/Jefferson-Siedlung am 6. Dezember 2018 in der 
Bessunger Knabenschule. 
• Presseaufruf zur Teilnahme am Namenswettbewerb
• Internet Beteiligungsplattform https://da-bei.darmstadt.de 
mit der Möglichkeit zur Diskussion der eingegangenen 
Namensvorschläge.
Zielgruppen Wesentliche öffentliche, private und zivilgesellschaftliche Akteurinnen 
und Akteure vor Ort: Bewohnerinnen und Bewohner, Eigentümerinnen 
und Eigentümer, Gewerbetreibende sowie Gruppen und Vereine.
Die Bürgerbeteiligung 
hat dazu geführt, 
dass …
Die Interessen und Anregungen der Bürgerschaft im Stadtumbauge-
biet wurden bei der Ausarbeitung des Integrierten Städtebaulichen 
Entwicklungskonzeptes (ISEK) soweit möglich berücksichtigt. Im 
Wesentlichen gab es eine Übereinstimmung zwischen der Bürger-
schaft und den Fachleuten bezüglich der Analyse der zentralen zu 
bearbeitenden Inhalte. Auch bei der Auswahl der wichtigsten Themen 
herrschte weitgehend Einigkeit. 
Es konnten Akteurinnen und Akteure aus dem Stadtteil für die konti-
nuierliche Mitarbeit in der Lokalen Partnerschaft gewonnen werden.
Wie wurde mit den 
Ergebnissen der 
Bürgerbeteiligung 
umgegangen?
Im Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK) wurden 
die Ergebnisse der zuvor durchgeführten Bürgerbeteiligung doku-
mentiert. Die Sitzungen der Lokalen Partnerschaft (LoPa) werden 
jeweils in einem Protokoll dokumentiert und an die Mitglieder der 
LoPa verschickt. Über die Ergebnisse der Beteiligungsmaßnahmen 
im Stadtumbaugebiet wird fortlaufend auf der Internetseite  
www.darmstadt.de/stadtumbau-da-ost berichtet.
Welche Anregungen 
für ähnliche Prozesse 
lassen sich ableiten?
Eine frühzeitige Beteiligung mit unterschiedlichen Formaten  
und Methoden war hilfreich.

54
Fachamt 
Ansprechperson
Telefon
E-Mail
Stadtplanungsamt
Frau Eichenauer 
(06151) 13-3645
stadtplanungsamt@darmstadt.de
Umgestaltung der Nieder-Ramstädter Straße
Kurzbeschreibung Die Nieder-Ramstädter Straße (Bundesstraße 449) ist eine der 
wichtigsten Einfallstraßen im Süden Darmstadts. Sie nimmt einen 
erheblichen Anteil des aus dem südlichen Umland pendelnden 
Kfz-Verkehrs auf. Sie hat eine bedeutende Erschließungsfunktion für 
die anschließenden Wohnquartiere, für publikumsintensive Einrich-
tungen wie das Hochschulsportgelände und das Merck-Stadion am 
Böllenfalltor. 
Die Nieder-Ramstädter Straße ist eine durchgehend öffentliche 
Verkehrsfläche mit einer Gesamtbreite von bis zu 40 Metern. Mit der 
östlichen Begrenzungslinie der Straßenbahntrasse kann die Gesamt -
fläche grundsätzlich in zwei Teile gegliedert werden. Die westliche 
Teilfläche bestehend aus Gleisfeld und parallel verlaufender Anlie-
gerstraße ist nicht Gegenstand der Umgestaltung. Gegenstand der 
Neuordnung ist der östliche Teilbereich mit einer Breite von ca. 14 
bis 17 Metern.
Ziele der Umgestaltung sind die grundhafte Erneuerung des Stra -
ßenraums und die damit verbundene erstmalige Herstellung des 
Gehwegbereichs. Daneben ist das Hauptanliegen der Neugestaltung 
die Schaffung einer durchgehenden verkehrssicheren Radwegeverbin-
dung in die Innenstadt sowie die Aufwertung des östlichen Grünstrei -
fens.
Beteiligungs-
gegenstand
Vorgelegte Planung: Erfassung von Fragen und Anregungen
Stufe der vorgesehe-
nen Bügerbeteiligung
Informieren, anhören, mitgestalten 
Ziel Ziel der Beteiligungsmaßnahmen war es, möglichst viele Bürgerin-
nen und Bürger in die Planung einzubeziehen, um deren Sichtweise 
in den Planungsprozess einfließen lassen zu können, womit eine grö -
ßere Zustimmung/Akzeptanz für die Planung erzielt werden sollte. 
Bei einer öffentlichen Veranstaltung am 20. November 2018 wurde 
die überarbeitete Planung vorgestellt.
Prozessplan Am 20. November 2018 wurde die überarbeitete Planung nach Betei-
ligung der Anwohnerschaft bei einer Informationsveranstaltung in 
der Mensa der Georg-Büchner-Schule vorgestellt. 
Im Januar 2018 war den betroffenen Anwohnerinnen und Anwohnern

55
im Planungsgebiet ein Informationsblatt in die Briefkästen zugestellt 
worden. Darin wurden die Ziele der Umgestaltung und die einzelnen 
Neuordnungsvorschläge vorgestellt. Bürgerinnen und Bürger, die 
Fragen und Anregungen zur Planung haben, konnten diese beim 
Stadtplanungsamt vorbringen. Die Ideen wurden geprüft und soweit 
möglich in der weiteren Planung berücksichtigt. 
Eine Vor-Ort-Information mit dem Inforad der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt und in Anwesenheit von Dezernentin Frau Dr. Boczek 
erfolgte am 20. Januar 2018 von 10:00 bis 14:00 Uhr und am 26. 
Januar 2018 von 14:00 bis 16:00 Uhr.
Ein erster Termin zur Information der Anwohnerschaft fand auf post -
alische Einladung am 12. Dezember 2017 von 18:00 bis 21:00 Uhr 
im Stadtplanungsamt, Bessunger Straße 125 – Block D, statt.
Fragestellungen sind noch offen.
Methoden • Informationsveranstaltung
• Verteilung eines Faltblattes an alle betroffenen Haushalte
• Aufsuchende Beteiligung vor Ort mit dem Inforad der Stadt 
Darmstadt
Zielgruppen Alle betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner, Eigentümerinnen 
und Eigentümer sowie Bürger und Bürgerinnen. An den Terminen 
mit dem Inforad waren keine Radfahraktivisten vor Ort. Mit dieser 
Gruppe und der Polizei gab es jedoch zusätzliche Termine und 
Absprachen.
Die Bürgerbeteiligung 
hat dazu geführt, 
dass …
… die Planung überarbeitet wurde. Der östlich verlaufende Gehweg 
wurde um 25 cm verbreitert um die Anordnung Gehweg/Radfahrer 
frei ermöglichen zu können. Die Anlage des Radverkehrs in Richtung 
Norden wurde weitestgehend auf 2,5 m verbreitert um Überhol -
vorgänge zu ermöglichen. Die Fahrbahn wurde um 0,25 m für den 
Begegnungsfall Lkw/Pkw/Radfahrer (zu Lasten des Grünstreifens) 
verbreitert. Außerhalb der Knotenpunkte soll auf die Leitlinie verzich -
tet werden. Zudem wurden befestigte Abstellflächen für Mülltonnen 
vorgesehen und drei zusätzliche öffentliche Parkstände zwischen 
Radweg und Gehweg geschaffen. Die Parkstände im südlichen 
Bereich werden weiterhin senkrecht angeordnet und können somit 
von Norden und Süden kommend angedient werden.
Wie wurde mit den 
Ergebnissen der 
Bürgerbeteiligung 
umgegangen?
Die Ergebnisse der Beteiligung wurden in die Planung weitestgehend 
eingearbeitet und die aktualisierte Planung bei einer Informations -
veranstaltung am 20. November 2018 vorgestellt..
Welche Anregungen 
für ähnliche Prozesse 
lassen sich ableiten?
Die Kombination mehrerer Veranstaltungen und Beteiligungsange-
bote hat sich als positiv herausgestellt.

56
Fachamt 
Ansprechperson
Telefon
E-Mail
Straßenverkehrs- und Tiefbauamt, Abt. Planung und techn. Verwaltung
Herr Kutschera
(06151) 13-3131
verkehr-tiefbau@darmstadt.de
Soziale Stadt Pallaswiesenviertel/Mornewegviertel:  
3. Bürgerdialog „PaMo mach mit“ und Quartiersrundgang  
am „Tag der Städtebauförderung“
Kurzbeschreibung Das Fördergebiet Pallaswiesenviertel/Mornewegviertel (PaMo) 
wurde im Jahr 2014 in das Programm Soziale Stadt aufgenommen. 
Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensqualität und des Wohnens 
im Quartier können mit finanziellen Mitteln des Bundes (ein Drittel) 
sowie des Landes Hessens und der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
durchgeführt werden.
Im Mai 2018 wurde das Integrierte Städtebauliche Entwicklungs -
konzept (ISEK) von der Stadtverordnetenversammlung der Wis-
senschaftsstadt Darmstadt als Regiebuch zur Durchführung von 
Maßnahmen im Gebiet beschlossen. Anschließend wurde das ISEK 
dem zuständigen Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, 
Landwirtschaft und Verbraucherschutz zur Genehmigung vorgelegt 
und mit Schreiben vom 1. August 2018 genehmigt. 
Das ISEK wurde unter Beteiligung der Bürgerschaft, wichtiger lokaler 
Akteure und der städtischen Verwaltung gemeinsam erarbeitet. Erste 
Maßnahmen aus dem ISEK sind in der Planung oder bereits in der 
Vorbereitung zur Umsetzung.
Aktuelle Informationen und Termine sowie Dokumentationen der 
durchgeführten Beteiligungsmaßnahmen finden Sie unter:  
www.darmstadt.de/sozialestadt-pamo
Beteiligungs-
gegenstand
Es wurde an der Erstellung eines Integrierten Städtebaulichen 
Entwicklungskonzeptes (ISEK) beteiligt. Auch an der Umsetzung der 
geplanten Maßnahmen und Projekten wird die betroffene Bürger-
schaft in Zukunft beteiligt.
Stufe der vorgesehe-
nen Bügerbeteiligung
Informieren, anhören, mitgestalten 
Ziel Erstellung eines Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes 
(ISEK), in das Ergebnisse der Bürgerbeteiligung eingeflossen sind.
Prozessplan Im Mittelpunkt des 3. Bürgerdialoges „PaMo mach mit“ stand die 
Vorstellung des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes 
(ISEK). In der Kirche St. Fidelis, Feldbergstraße 27, hatten sich dazu 
am Donnerstag, den 21. Juni 2018, um 19.00 Uhr ca. 85
Teilnehmende eingefunden. Die Teilnehmenden waren überwiegend

57
Eigentümerinnen und Eigentümer, Mieterinnen und Mieter, darunter 
auch einige jüngere Personen. Ein ausführliches Protokoll der Ver-
anstaltung kann auf der Seite darmstadt.de/sozialestadt-pamo als 
PDF-Datei aufgerufen werden.
Im Vorfeld der Veranstaltung hatte am 5. Mai 2018 ein Quar-
tiersrundgang am „Tag der Städtebauförderung“ stattgefunden. 
Treffpunkt um 14:30 Uhr war der Bolzplatz im Grünzug „Im Tiefen 
See“. Es wurden geplante Schlüsselprojekte aus dem Integrierten 
Städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK) vorgestellt. Akteurinnen 
und Akteure sowie Bürgerinnen und Bürger, die im Gebiet wohnen 
und/oder arbeiten, waren herzlich eingeladen, Anregungen für die 
Umsetzung der Projekte zu geben.
Bei der Erarbeitung des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungs -
konzeptes wurden im Jahr 2017 mehrere Beteiligungsmaßnahmen 
durchgeführt. Im Rahmen des 2. Bürgerdialoges „PaMo – Mach mit“ 
im Juni 2017 waren die bis dahin gesammelten Ideen vorgestellt 
sowie erste Projektansätze und ein Leitbild für die Stadtentwicklung 
diskutiert worden. Es bestand zudem die Möglichkeit, weitere Ideen 
und Anregungen über Postkarten und/oder das Onlineportal „PaMo – 
Mein Plan“ sowie in zwei Quartiersrundgängen „PaMo – Mein Blick“ 
mitzuteilen. Insgesamt wurden mehr als 150 Ideen festgehalten.
Methoden • Informationsveranstaltung/Bürgerdialog
• Quartiersrundgang
• Internetseite
Zielgruppen Interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Akteurinnen und Akteure 
im Fördergebiet
Die Bürgerbeteiligung 
hat dazu geführt, 
dass…
Der überwiegende Teil der Beteiligungsergebnisse ist in das ISEK 
eingeflossen. Besonders häufig nannten die Beteiligten Aussagen 
zu Verkehr und Mobilität sowie zu Grün- und Freiflächen und zum 
Wohnumfeld. Einige der unter anderem in den Rundgängen vorgetra-
genen Anregungen stehen bereits auf der Liste der umzusetzenden 
Maßnahmen der Wissenschaftsstadt Darmstadt im Bereich Verkehr. 
Ein Beispiel hierfür ist die Neugestaltung der Pallaswiesenstraße 
sowie eine Verlängerung der Pfnorstraße zur Entlastung des Viertels 
von Schwerlastverkehr. Im Zuge der Onlinebeteiligung wurde die 
Webseite www.pamo-machmit.de 263-mal aufgerufen. können somit 
von Norden und Süden kommend angedient werden.
Wie wurde mit den 
Ergebnissen der 
Bürgerbeteiligung 
umgegangen?
Die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung wurden in das Integrierte 
Städtebauliche Entwicklungskonzept eingearbeitet und in diesem 
Dokument auch ausführlich dargestellt. Das komplette Konzept kann 
auf der Webseite www.darmstadt.de/sozialestadt-pamo als PDF-  
Datei aufgerufen werden.

58
Welche Anregungen 
für ähnliche Prozesse 
lassen sich ableiten?
Es hat sich gezeigt, dass Quartiersrundgänge die beste Möglichkeit 
boten, mit der Bevölkerung vor Ort ins Gespräch zu kommen.
Fachamt 
Ansprechperson/
Telefon
E-Mail
Stadtplanungsamt und Sozialdezernat
Frau Krein (Stadtplanungsamt): (06151) 13-3643 
Frau Bingert (Stadtplanungsamt): (06151) 13-3644
Frau Bodinger (Dezernat V): (06151) 13-2168
stadtplanungsamt@darmstadt.de, dezernatV@darmstadt.de
Masterplan DA2030+ ////Darmstadt weiterdenken
Kurzbeschreibung Die Entwicklung urbaner Räume in Deutschland und damit auch der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt ist heute mit vielfältigen Herausforde-
rungen und übergeordneten Rahmenbedingungen konfrontiert, u.a. 
dem demografischen und gesellschaftlichen Wandel, zunehmender 
sozialräumlicher Polarisierung, der digitalen Transformation, dem 
wirtschaftlichen Strukturwandel sowie der Notwendigkeit von Klima- 
und Ressourcenschutz. Das Wachstum attraktiver Städte – bei gleich-
zeitiger Schrumpfung von ökonomisch weniger attraktiven Städten 
im ländlichen Raum – gilt in besonderem Maße für Darmstadt. Diese 
Rahmenbedingungen sind auch in der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
bei allen Planungen zu berücksichtigen, ist die Stadt doch stel-
lenweise in besonderer Weise von diesen Veränderungsprozessen 
betroffen.
Das Bevölkerungs- und Arbeitsplatzwachstum erzeugt in Darmstadt 
einen erheblichen Bedarf an Flächen für einerseits Wohnungsneubau 
bzw. Gewerbeentwicklung und andererseits einen Flächenbedarf für 
die damit einhergehende Erweiterung der technischen und sozialen 
Infrastruktur sowie der Grünräume. Diese benötigten Flächen stehen 
jedoch nur sehr begrenzt zur Verfügung. Im Wesentlichen sind die 
Flächenreserven in Form von ehemals militärisch genutzten Liegen-
schaften und gewerblichen Konversionsflächen vorhanden.
Die starke Zunahme der Darmstädter Bevölkerung und des Arbeits-
platzwachstums in den letzten 10 Jahren hat ebenfalls erhebliche 
Auswirkungen auf den Verkehr in der Stadt. Da die Straßenräume 
nicht beliebig erweitert werden können, führt das gewachsene 
Verkehrsaufkommen bereits heute im Ergebnis zur Begrenzung der 
(Wohnbau-) Entwicklungsmöglichkeiten in der Stadt Darmstadt.
Damit dieses Wachstum gesteuert, sozial gerecht sowie bestmöglich 
für eine integrierte Stadtentwicklung genutzt werden kann, bedarf 
es einer übergeordneten Strategie. Mit „Masterplan DA2030+////
Darmstadt weiterdenken“ soll ein übergreifender Orientierungsrah-
men für die weitere räumliche Entwicklung von Darmstadt angelegt 
werden.

59
Beteiligungs-
gegenstand
Wie soll Darmstadt 2030 und darüber hinaus aussehen? Wo und wie 
können sich Stadt und Quartiere verändern? Welche Grenzen für das 
Wachstum gibt es? Welche Voraussetzungen müssen geschaffen wer-
den, damit sich Darmstadt nachhaltig entwickelt? Um diese und wei -
tere Fragen zu beantworten, erarbeitete die Wissenschaftsstadt unter 
Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger Darmstadts eine Strategie 
für die Stadtentwicklung: den „Masterplan DA2030+“. Der Master-
plan soll ein Gesamtbild und eine gemeinsame Zukunftsvorstellung 
für Darmstadt zeichnen. Er soll die unterschiedlichen Interessen in 
der Stadt zusammenführen und Schwerpunkte für die Entwicklung 
bis 2030 und darüber hinaus aufzeigen. So entsteht ein umfassen-
des städtebauliches Leitbild, das die Qualitäten Darmstadts definiert 
und ein räumlich-funktionales Zielkonzept für die Stadtentwicklung 
beschreibt. 
Stufe der vorgesehe-
nen Bügerbeteiligung
Informieren, anhören, mitgestalten 
Ziel Alle Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Institutionen und Unternehmen 
waren eingeladen, sich mit ihren Ideen in die Gestaltung der Zukunft 
Darmstadts einzubringen. Der Erarbeitungsprozess zum Masterplan 
ist gemeinschaftlich und wurde mit breit angelegter Bürgerbeteili-
gung durchgeführt. Es wurden fünf erfahrene und interdisziplinäre 
Planungsteams ausgewählt und beauftragt, räumliche Zukunftsideen 
und Szenarien für die zukünftige Entwicklung der Wissenschaftsstadt 
zu entwickeln. Diese wurden auf vier Bürgerforen präsentiert, mit der 
Stadtgesellschaft diskutiert und schrittweise weiterentwickelt. Jedes 
Team bearbeitete dazu eines der zentralen Wachstumsthemen der 
Stadt: Darmstadt als „Wohnstadt“, „Quartiersstadt“, „Wissenschafts- 
und Arbeitsstadt“, „Freie Stadt“ sowie als „Mobile Stadt“. Am Ende 
werden die Ergebnisse gebündelt und zum „Masterplan DA2030+“ 
zusammengeführt. 
Prozessplan • Auftaktveranstaltung am 4. Februar und 6. Februar 2016 
• Veranstaltung „Dein Markt der Ideen“ am 3. September 2016
• 1. Aufruf „Stadtaktionen – Darmstadts Schätze“, Online-
Beteiligung vom 6. November 2017 bis zum 15. Januar 2018
• Aufsuchende Beteilig „Darmstadts Schätze“,  
November/Dezember 2017 mit Inforad in der Innenstadt
• 1. Bürgerforum zum Thema „Darmstadts Schätze“ am  
16. November 2017
• 2. Bürgerforum „Trends + Dynamiken“ am 8. Februar 2018
• 2. Aufruf „Stadtaktionen – Darmstadts Schätze“, Einsendefrist 
für Stadtaktionen vom 8. Februar 2018 bis zum 25. März 2018. 
• 3. Bürgerforum „Zukunftsbilder und Szenarien“ am  
4. April 2018
• 4. Bürgerforum „Strategien und Schlüsselräume“ am  
6. September 2018

60
Die Bürgerforen wurden auf der Internetseite www.darmstadt.de/
weiterdenken2030 ausführlich dokumentiert: Protokolle in Form 
von Broschüren als PDF-Download, alle gezeigten Bildvorträge der 
Planungsbüros zum Download, Fotostrecken zu den jeweiligen Ver-
anstaltungen, ausführliche Hörprotokolle mit Beiträgen von politisch 
Verantwortlichen, Fachleuten und Publikumsstimmen, Kurzfilm zur 
Gestaltung des begehbaren Stadtplans beim 4. Bürgerforum. 
Für das Beteiligungsangebot „Stadtaktionen – Darmstadts Schätze“ 
wurden im Zeitraum Februar–März 2018 insgesamt 28 Ideen von 
Bürgerinnen und Bürgern eingereicht. Die besten 7 Projektideen wur-
den in einer Jurysitzung ausgewählt. Die ausgewählten Stadtaktionen 
wurden in der Umsetzung mit insgesamt 4.000 € unterstützt. Alle 
Aktionen fanden im Sommer 2018 statt und wurden in der lokalen 
Presse und auf den städtischen Internetseiten entsprechend ange -
kündigt.
Methoden Eingesetzte Methoden bei den drei Veranstaltungen im Jahr 2018:
Informationsveranstaltungen mit folgenden Angeboten: Wort- und 
Bildbeiträge der politisch Verantwortlichen sowie der beauftragten 
Planungsteams, Thementische zu den bearbeiteten Themenfeldern 
mit der Möglichkeit Einzelgespräche mit Fachleuten zu führen, 
Talkrunden auf Podium mit den politisch Verantwortlichen und Fach-
leuten der Planungsteams, Diskussionsmöglichkeiten im Plenum, 
Diskussionsrunde mit Kindern und Jugendlichen, Ausstellung von 
Zwischenergebnissen der Planungsteams mit Möglichkeit diese 
direkt vor Ort mit den Fachleuten zu diskutieren, Impulsvortrag mit 
Bericht zum Masterplanprozess in Freiburg, Vorstellung und Dis-
kussion der Ergebnisse der Planungsteams auf einem begehbaren 
Stadtplan.
Zielgruppen Interessierte Bürgerinnen und Bürger
Die Bürgerbeteiligung 
hat dazu geführt, 
dass …
Die Bürgerinnen und Bürger hatten auf den vier Bürgerforen die 
Gelegenheit, die jeweiligen Arbeitsstände der Planungsteams zu 
begutachten und mit diesen zu diskutieren. Die Ergebnisse dieser 
Bürgerbeteiligung konnten somit bei der Weiterentwicklung der Ent-
wicklungsszenarien von den Planungsteams berücksichtigt werden. 
Die Entwicklungsszenarien der Planungsteams und die Ergebnisse 
der Bürgerbeteiligung bilden die Grundlage für den Masterplan 
DA2030+.
Wie wurde mit den 
Ergebnissen der 
Bürgerbeteiligung 
umgegangen?
Siehe oben.

61
Welche Anregungen 
für ähnliche Prozesse 
lassen sich ableiten?
Die vielfältigen Beteiligungsangebote im Rahmen des Masterplan-
prozesses stießen in der Bürgerschaft auf großes Interesse. Durch 
die unterschiedlich eingesetzten Beteiligungsformate und gezielte 
Adressierung der Projektkommunikation konnten verschiedene 
Altersgruppen erreicht werden. 
Fachamt 
Ansprechperson 
Telefon
E-Mail
Stadtplanungsamt
Frau Illi
(06151) 13-2607
stadtplanungsamt@darmstadt.de
DAVIA – Neue Infrastruktur rund um den Willy-Brandt-Platz,  
östliche Bismarckstraße/Frankfurter Straße
Kurzbeschreibung Das Projekt „DAVIA – Neue Infrastruktur rund um den Willy-Brandt-
Platz“ knüpft an das bereits abgeschlossene Bauprojekt „Bismarck-
straße-West“ an der Dolivostraße mit dem Ausbau der östlichen 
Bismarckstraße an. Es umfasst die Erneuerung der verkehrlichen 
Infrastruktur von Willy-Brandt-Platz und Mathildenplatz (Neuord-
nung des nachgeordneten Straßennetzes) sowie der Frankfurter 
Straße bis einschließlich der Haltestelle Pallaswiesenstraße mit dem 
Kreuzungs bereich Emilstraße. Ziel des Vorhabens ist die Verbesse-
rung des Verkehrsablaufes für alle Verkehrsteilnehmenden, insbeson-
dere des ÖPNV durch 
• Bevorrechtigung des ÖPNV durch eigene Bahnkörper und ÖPNV-
Beschleunigung, 
• barrierefreie Haltestellen entsprechend dem Stand der Technik, 
• einen verkehrssicheren und fußgängerfreundlichen Willy-Brandt-
Platz mit ausreichenden Flächen für wartende Fahrgäste sowie 
Passantinnen und Passanten, 
• mehr Flächen für Radfahrende, 
• verkehrstechnische Anpassungen zur besseren 
Verkehrsabwicklung sowie 
• Erneuerung der gesamten Infrastruktur (Verkehrsflächen Gleis- 
und Straßenbau, Kanalnetz, 
• Versorgungsleitungen). 
Die grundlegenden Planungsentscheidungen zum Vorhaben wurden 
nach einer langen Variantenuntersuchung bereits im Jahr 2004 
getroffen (Magistratsbeschluss Nr. 0791). Die Planungen sind auf 
der Basis dieser Magistratsvorlage kontinuierlich weiter entwickelt 
worden.
Aufgrund der technischen und planerischen Rahmenbedingungen 
sind die Spielräume für Veränderungen äußerst begrenzt beziehungs-

62
weise nahezu nicht vorhanden. Die Abwägung der technischen Gleis- 
und Straßenplanung mit der Stadtgestaltung, der Grünplanung, der 
Kanalplanung, der Fahrleitungsplanung und den Versorgungsträgern 
ist sehr komplex und macht Kompromisse für alle Verkehrsteilneh-
mer notwendig.
Beteiligungs-
gegenstand
Gestaltung des Willy-Brandt-Platzes, Verkehrsführung allgemein, 
Radwegeführung, Position der Haltestellen Klinikum, Willy-Brandt-
Platz und Pallaswiesenstraße, verkehrliche Erschließung Ärztehaus, 
Verkehrsführung Mathildenplatzbeschreibt. 
Stufe der vorgesehe-
nen Bügerbeteiligung
Mitgestaltung. Vorschläge und Anregungen wurden geprüft und teil-
weise in den Planungsprozess aufgenommen, darüber wurde wiede-
rum informiert.
Ziel Bürgerinnen und Bürger sowie die Anwohnerschaft sollten über den 
aktualisierten Planungsstand informiert werden und die Möglichkeit 
haben, sich zu den vorgestellten Varianten zum Willy-Brandt-Platz zu 
äußern und zu positionieren. Auf diese Weise sollte ein Stimmungs -
bild von den Bürgerinnen und Bürgern eingeholt werden und weitere 
Bedarfe erfasst werden, um eine hohe Akzeptanz für das Vorhaben 
zu erzielen. 
Prozessplan Nachdem das Vorhaben in einer öffentlichen Informationsveranstal-
tung im Mai 2016 vorgestellt wurde, wurden alle Anregungen, die in 
der Folge zum Projekt eingereicht wurden, geprüft und teilweise in 
den Planungsprozess aufgenommen. Die betreffenden Bürgerinnen 
und Bürger erhielten eine Rückmeldung zu ihren Anregungen. 
2017 und 2018 wurden weitere intensive Gespräche mit Anliegern 
des Willy-Brandt-Platzes sowie der Bürgerinitiative IG3 geführt, in 
denen es unter anderem um die verkehrliche Erschließung von Park-
räumen ging.
Am 25. Januar 2018 erfolgte ein zweites moderiertes öffentliches 
Bürgerinformationsgespräch zum aktualisierten Planungsstand. 
In einer umfangreichen Präsentation wurde erläutert, wie die ver-
schiedenen Vorschläge und Forderungen aus der Bürgerschaft in 
die aktualisierte Planung eingeflossen sind. Zur Gestaltung des 
Willy-Brandt-Platzes wurden verschiedene Varianten vorgestellt und 
diskutiert.
Der neuerlich angepasste Stand der Planung sowie das Ergebnis der 
Variantenprüfung zum Willy-Brandt-Platz wurden am 20. Juni 2018 
bei einem Vor-Ort-Termin mit dem Inforad der Stadt Darmstadt am 
Willy-Brandt-Platz der Öffentlichkeit vorgestellt.

63
Methoden Informationsangebote
• Internetseite https://www.heagmobilo.de/davia
• Faltblatt zum aktuellen Planungsstand im Januar 2018 mit 
Übersichtsplan
• Flyer zum aktuellen Planungsstand im Juli 2018
Dialogangebote
• Kleingruppendiskussionen mit Fachleuten an Stellwänden  
mit Plänen
• Zahlreiche Einzel- und Gruppengespräche, teils vor Ort,  
mit Anliegerinnen/Anlieger und Planerinnen/Planern
• Öffentliche Diskussion und Erörterung
• Aufsuchende Bürgerbeteiligung mit Inforad vor Ort
• Schriftliche Beantwortung von Vorschlägen
• Beantwortung von Fragen per E-Mail und Social Media
Zielgruppen Zielgruppen waren:
• Anwohnerinnen und Anwohner,
• Gewerbetreibende, 
• Eigentümerinnen und Eigentümer,
• Fahrgäste (vor allem Schülerinnen/Schüler, Berufspendelnde),  
• Verkehrsteilnehmende (Passantinnen/Passanten und Rad- 
und Autofahrende) 
Insbesondere Anliegerinnen und Anlieger waren stark präsent und 
prägen den Tenor der Bürgerbeteiligung. Fahrgäste waren dagegen 
weniger präsent. Das Bürgergespräch im Januar 2018 wurde von 
einem Moderationsteam geleitet. Im Rahmen der Beteiligung konn-
ten viele Fragen und Missverständnisse aufgeklärt werden.
Die Bürgerbeteiligung 
hat dazu geführt, 
dass …
Die Änderungsvorschläge, die in die Planung übernommen wurden, 
sind in kommentierten Bauplänen sowie im Flyer zum Planungsstand 
vom Juli 2018 auf der Projektwebsite festgehalten.
Wie wurde mit den 
Ergebnissen der 
Bürgerbeteiligung 
umgegangen?
Informationen zum Umgang mit den Ergebnissen der Beteiligung wur-
den in der Veranstaltung am 25. Januar 2018 vorgestellt und auf der 
Projektwebsite in Form von kommentierten Bauplänen veröffentlicht.
Nach dem Vor-Ort-Termin mit dem Inforad auf dem Willy-Brandt-
Platz am 20. Juni 2018 wurde auf der Internetseite ein Flyer mit der 
aktualisierten Planung, Stand Juli 2018, veröffentlicht:  
https://www.heagmobilo.de/de/bürgerbeteiligung

64
Welche Anregungen 
für ähnliche Prozesse 
lassen sich ableiten?
• Visualisierungen haben dem gemeinsamen Verständnis sehr 
geholfen
• Präsentation mit Darstellung der Veränderung fand Anklang
• Kleingruppendiskussion an Plänen im Rahmen der 
Infoveranstaltung wurden gut angenommen
Fachamt 
Ansprechperson 
Telefon
E-Mail
Stadtplanungsamt
Herr Möllmann
(06151) 13-2610
davia@heagmobilo.de
Mobilfunkanlage Gardistenstraße 21
Kurzbeschreibung Die Bundesregierung räumt dem Ausbau der Digitalisierung und der 
digitalen Netze absolute Priorität ein. Dazu gehört auch der Ausbau 
der Mobilfunkinfrastruktur. Die Anforderungen an die schnelle Über-
tragung auch von Daten (mobiles Internet) haben stetig zugenom-
men. Dafür werden Funkmasten in engeren Abständen und größerer 
Dimension aufgestellt.
Die gebildete Bürgerinitiative wendete sich gegen die Dimension der 
Anlage und hatte Fragen bezüglich der von der Anlage ausgehenden 
Strahlung.
Beteiligungs-
gegenstand
Es wurde zum Anliegen „Erscheinungsbild und Strahlenbelastung der 
Anlage“ beteiligt. 
Stufe der vorgesehe-
nen Bügerbeteiligung
Informieren und anhören
Ziel Verringerung des Erscheinungsbildes der Anlage und Aussagen bzw. 
Messungen zur Strahlenbelastungzu erzielen. 
Prozessplan Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern der Bürgerinitiative
Vermittlung zur Deutschen Telekom durch das Bauaufsichtsamt zur 
Reduzierung der Dimension und Strahlungsmessung (Umweltamt)
Hauptstufe: Nachbarschaftsgespräch
Messungen bei betroffenen Bürgerinnen und Bürgern in den Wohnun-
gen, veranlasst durch das Umweltamt
Methoden siehe Punkt davor
Zielgruppen Nachbarinnen und Nachbarn der Mobilfunkanlage; diese wurden 
durch das Nachbarschaftsgespräch gut erreicht.

65
Die Bürgerbeteiligung 
hat dazu geführt, 
dass …
Die Anlage wurde in ihrer Erscheinung umgebaut. Der Umbau wurde 
durch die Bauaufsicht nicht begleitet. Die Anlage war vor dem Auf-
bau, während dem Aufbau und während des jetzt vorgenommenen 
Umbaus zu jeder Zeit baugenehmigungsfrei. Eine gesetzliche Ver-
pflichtung der Bauaufsicht tätig zu werden, gab und gibt es nicht. 
Die Bauaufsicht versteht sich hier als Mitgestalter und Player der 
baulichen Gestaltung in der Stadt Darmstadt, offen für die Sorgen 
der Bürgerinnen und Bürger. Deshalb hatte sich die Bauaufsicht als 
vermittelnde Ansprechpartnerin angeboten.
Wie wurde mit den 
Ergebnissen der 
Bürgerbeteiligung 
umgegangen?
Alle Beteiligten haben am Nachbarschaftsgespräch teilgenommen. 
Der Informationsaustausch war somit sichergestellt. Die im Nachbar-
schaftsgespräch angebotenen Messungen lagen in der Zuständigkeit 
des Umweltamtes und die Ergebnisse wurden den Betroffenen kom-
muniziert.
Welche Anregungen 
für ähnliche Prozesse 
lassen sich ableiten?
Es ist wichtig, mit den Bürgerinnen und Bürgern und Betroffenen 
einer Maßnahme zu sprechen, ein offenes Ohr zu haben und zwi-
schen den verschiedenen Akteurinnen und Akteuren zu vermitteln. 
Das Feedback zum durchgeführten Nachbarschaftsgespräch war sehr 
positiv.
Fachamt 
Ansprechperson 
Telefon
E-Mail
Bauaufsicht
Herr Dressel
(06151) 13-2631
bauaufsicht@darmstadt.de
Fahrradstraße in der Waldkolonie: Infotour
Kurzbeschreibung 2012 wurden Fahrradstraßen Prioritätenstufe 1 definiert, hierzu 
zählt auch die Straße Im Harras/Rabenausstraße. Diese soll nun im 
Zuge des Ausbaus der Radroute nach Weiterstadt umgesetzt werden. 
Aus diesem Grund sollte noch einmal die Planung den Bürgerinnen 
und Bürgern vorgestellt werden. Viele Anwohnerinnen und Anwoh-
ner äußern sich skeptisch gegenüber einer Fahrradstraße. Sie hätte 
wenig Nutzen und es sollten lieber andere Routen ausgebaut werden.
Beteiligungs-
gegenstand
Fahrradstraße Im Harras – Rabenaustraße, Informationen über den 
vorgesehenen Radweg nach Weiterstadt

66
Stufe der vorgesehe-
nen Bügerbeteiligung
Informieren, anhören, mitgestalten
Die Veranstaltung sollte dazu dienen, die Bürgerinnen und Bürger 
über den derzeitigen Stand zu informieren. Außerdem sollten Beden-
ken und Anregungen mitgenommen werden. Vor allem in der Raben-
austraße gibt es noch viele Möglichkeiten mitzugestalten.
Ziel Die Anwohnerschaft von den Vorteilen einer Fahrradstraße zu über-
zeugen und mit auf den Weg nehmen.
Prozessplan Als die Festlegung getroffen wurde, welche Straßen zu Fahr-
radstraßen umgestaltet werden sollen, gab es eine allgemeine 
Informationsveranstaltung über Fahrradstraßen. 
Sobald es in die konkrete Planungsphase geht, bestehen für die 
einzelnen Fahrradstraßen Veranstaltungen. Dies stellte in diesem Fall 
die Infotour dar.
Im weiteren Verlauf der Planung soll die Rabenaustraße erneut vor-
gestellt werden.
Methoden • Radtour
• Inforad
Zielgruppen Im Vordergrund stand die Anwohnerschaft, welche auch zahlreich 
anwesend waren. Die Pendler, welche die Radroute in Zukunft nut-
zen, waren leider nicht so zahlreich erschienen.
Die Ansprache war aufgrund der Gruppengröße zeitweise akustisch 
etwas schwierig.
Die Bürgerbeteiligung 
hat dazu geführt, 
dass …
Im Bereich der Rabenaustraße zwischen Dornheimer Weg und Illig-
weg haben sich deutliche Widerstände gegen größere Umplanungen 
gezeigt, so dass nach neuen Lösungen zu suchen ist.
Wie wurde mit den 
Ergebnissen der 
Bürgerbeteiligung 
umgegangen?
Von der Veranstaltung wurde eine schriftliche Dokumentation 
verfasst. Die Anregungen werden in den weiteren Planungen berück-
sichtigt.
Welche Anregungen 
für ähnliche Prozesse 
lassen sich ableiten?
Die Veröffentlichung und Einladungen für die Veranstaltungen sollten 
frühzeitiger und evtl. gezielter erfolgen.
Fachamt 
Ansprechperson 
Telefon
E-Mail
Straßenverkehrs- und Tiefbauamt
Herr Roßteutscher
(06151) 13-2924
radverkehr@darmstadt.de

67
Nachnutzung der ehemaligen Stadtgärtnerei
Kurzbeschreibung Die Stadtgärtnerei wurde im Jahr 2015 geschlossen. Die eingereich-
ten Ideen zur Nachnutzung des Geländes der ehemaligen Stadt-
gärtnerei mündeten in ein Strukturkonzept, das von der Stadtver-
ordnetenversammlung beschlossen wurde. Im Ergebnis sollen der 
Betriebshof des Grünflächenamtes, ein Umweltbildungszentrum 
durch den BUND, Bürger- und Schulgärten und eine Multifunktions-
fläche umgesetzt werden.
Beteiligungs-
gegenstand
Im Dezember 2018 erfolgte eine Bürgerinformation zum Nachnut-
zungskonzept mit Betriebshof, Umweltbildungszentrum,  
Bürgergärten und Multifunktionsfläche.
Stufe der vorgesehe-
nen Bügerbeteiligung
Die Bürgerinnen und Bürger wurden im Dezember 2018 über den 
Sachstand informiert.
Ziel Ziel war eine umfassende Informationsgebung zum aktuellen Sach-
stand der geplanten Baumaßnahmen. 
Prozessplan 2014 fand eine Bürgerbeteiligung zu den eingereichten Konzeptideen 
mit Entwicklung eines Strukturkonzeptes und im Dezember 2018 
eine Informationsveranstaltung zu den nunmehr geplanten Maßnah-
men statt.
Zwischen den beiden Öffentlichkeitsveranstaltungen lag ein größerer 
Zeitraum, in dem die Entwicklung des Geländes aufgrund anderer 
Projekte nicht weiter vorangetrieben werden konnte. Hier fehlte 
zwischenzeitlich die Kommunikation in die Bevölkerung über den 
Sachstand des Projektes. 
Methoden Bürgerinformationsveranstaltung mit Workshop in 2014 und Bür-
gerinformationsveranstaltung in 2018 in Form von Vorträgen mit 
Rückfragemöglichkeit.
Die Bürgerinformationsveranstaltung 2018 litt unter technischen 
Problemen mit der Lautsprecheranlage. Die Vorträge hätten teilweise 
gestrafft werden können. 
Zielgruppen Die Bevölkerung wurde über die üblichen Medien über die Veran-
staltung informiert. Im Wesentlichen fühlten sich die Bessunger 
Bürgerinnen und Bürger von der Veranstaltung angesprochen. Es 
waren etwa 250 Bürgerinnen und Bürger anwesend, die sich für die 
geplanten Maßnahmen in ihrem unmittelbaren Wohnumfeld interes-
siert haben. 
Die Bürgerbeteiligung 
hat dazu geführt, 
dass …
Es war eine reine Bürgerinformationsveranstaltung, die ihren Zweck 
mit der Weitergabe von Informationen, soweit sie der Verwaltung und 
Politik zum derzeitigen Zeitpunkt bekannt waren, erfüllt hat.

68
Wie wurde mit den 
Ergebnissen der 
Bürgerbeteiligung 
umgegangen?
Von der Veranstaltung wurde eine schriftliche Dokumentation 
verfasst. Die Anregungen werden in den weiteren Planungen berück-
sichtigt.
Welche Anregungen 
für ähnliche Prozesse 
lassen sich ableiten?
Es ist auf eine gute Tontechnik und Präsentation der Vorträge zu 
achten. Die Vorträge sind kurz zu halten; Die Inhalte sind in der 
Ankündigung der Veranstaltung und in der Anmoderation zu verdeut-
lichen.
Fachamt 
Ansprechperson 
Telefon
E-Mail
Grünflächenamt
Frau Fath
(06151) 13-2900
gruenflaechenamt@darmstadt.de
Grünzug entlang der Bahn im Edelsteinviertel
Kurzbeschreibung Nachdem die Wohnbebauung in den zurückliegenden Jahren Zug um 
Zug umgesetzt wurde und mit der Fertigstellung des AGORA-Gebäu-
des ein weiterer zentraler Baustein entstanden ist, kann nunmehr 
der Ausbau des Grünzuges in Angriff genommen werden. Vorerst 
kann nur der westliche Abschnitt errichtet werden, für den Teile des 
Bahngeländes mittlerweile entwidmet wurden. Ein Spielplatz wurde 
wegen des hohen Bedarfes schon vorgezogen realisiert. Für den 
östlichen Teilbereich des Grünzuges sind vor einer Umsetzung noch 
Umwandlungen zu einem späteren Zeitpunkt im Bereich der Gentil- 
Halle erforderlich.
Beteiligungs-
gegenstand
Am 13. November 2018 wurde in einer öffentlichen Veranstaltung die 
bisherige Planung zur Nutzung und Gestaltung des Grünzuges am 
Rande des Edelsteinviertels vorgestellt.
Stufe der vorgesehe-
nen Bügerbeteiligung
Die anwesende Anwohnerschaft wurde über den aktuellen Planungs-
stand informiert und konnte Anregungen, Ideen und Ergänzungen 
direkt einbringen.
Ziel Ziel der Beteiligung war es, die Interessen der zukünftigen Nutzerin-
nen und Nutzer des Grünzuges im Wohngebiet abzufragen und diese, 
soweit das möglich ist, zu berücksichtigen.
Prozessplan Ergänzend zu diesem ersten Öffentlichkeitstermin wurde die bis-
herige Planung auf den Internet-Seiten der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt eingestellt und die Möglichkeit angeboten, Anregungen 
und Ideen zum Grünzug per Mail an das Grünflächenamt bis zum 
18. Januar 2019 zu übermitteln.

69
Diese Rückmeldungen werden ausgewertet und es ist vorgesehen, 
dass in einem zweiten Öffentlichkeitstermin mit der Anwohnerschaft 
das Ergebnis der Überarbeitung der Planung erneut vorgestellt wird.
Bei dem ersten Öffentlichkeitstermin gab es ein Informationsbe -
dürfnis zu weiteren Themen wie Straßenausbau, zu denen nicht alle 
Fragen beantwortet werden konnten. 
Methoden Die Vorstellung der Planung vor Ort im Großen Seminarraum im 
AGORA-Gebäude war für die Bewohnerschaft gut erreichbar, eine im 
Maßstab größere Darstellung der Pläne oder von Teilbereichen ist 
mit weiterer Konkretisierung sinnvoll.
Zielgruppen Die Anregungen waren in der Veranstaltung zahlreich, manche 
Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren nur für eine bestimmte Zeit 
anwesend, insgesamt haben mindestens 80 Personen teilgenommen. 
Jüngere Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren nicht so zahlreich 
vertreten wie ältere. 
Die Bürgerbeteiligung 
hat dazu geführt, 
dass …
Die zahlreichen Anregungen haben dazu geführt, dass eine weitere, 
zweite Veranstaltung anberaumt wird, in der konkret auf einzelne 
Vorschläge und Ideen und deren Realisierungsmöglichkeiten einge-
gangen werden kann.
Wie wurde mit den 
Ergebnissen der 
Bürgerbeteiligung 
umgegangen?
Die Anregungen werden aufbereitet und die Rückmeldung dazu 
erfolgt in der zweiten Öffentlichkeitsveranstaltung.
Welche Anregungen 
für ähnliche Prozesse 
lassen sich ableiten?
Es ist wichtig die Rahmenbedingungen für das vorzustellende Projekt 
darzustellen. Gerade in Neubaugebieten ist mit Fragestellungen zu 
anderen Fachbelangen zu rechnen.
Fachamt 
Ansprechperson 
Telefon
E-Mail
Grünflächenamt/Abteilung Planung und Neubau
Frau Pilz
(06151) 13-29101
gruenflaechenamt@darmstadt.de

70
Energetische Stadtsanierung Mollerstadt: Informationsveranstaltung 
am 21. April 2018
Kurzbeschreibung Die westliche Innenstadt – der Bereich zwischen Landgraf-Philipps- 
Anlage, Hügelstraße, Grafenstraße und Bleichstraße, auch Mollerstadt 
genannt – wurde Ende des zweiten Weltkrieges vollständig zerstört. 
In den 50er Jahren erfolgte der Wiederaufbau weitgehend auf dem 
historischen Stadtgrundriss. In der westlichen Innenstadt entstand 
eine für Cityrandlagen typische Nutzungsmischung aus Wohnen, 
Dienstleistung, Verwaltung und Einzelhandel. Die Stadtverordneten-
versammlung hat in ihrer Sitzung am 6.Oktober 2005 die förmliche 
Festsetzung des Sanierungsgebietes „Westliche Innenstadt – Moller-
stadt“ beschlossen. Das Sanierungsgebiet umfasst eine Fläche von 
rund 30,4 ha; in ihm leben rund 3.200 Menschen.
Der Magistrat hat am 8. Juni 2016 eine Förderrichtlinie für private 
Begrünungsmaßnahmen beschlossen. Das Anreizförderprogramm 
soll die Eigentümerinnen und Eigentümer von Liegenschaften im 
Sanierungsgebiet Mollerstadt dazu anregen, Innenhöfe und Vorgar-
tenzonen, Dächer und Fassaden zu begrünen. 
Grüne Innenhöfe, Vorgärten, Dach- und Fassadenbegrünungen 
verbessern in einem dicht bebauten Innenstadtquartier wie der 
Mollerstadt das Stadtklima. Sie kühlen und befeuchten im Sommer, 
dämmen im Winter, sie filtern Luftschadstoffe, binden Feinstaub und 
mindern Lärm. Die Lebensqualität für die Menschen im Quartier 
steigt. Private Begrünungsmaßnahmen in hoch verdichteten inner-
städtischen Quartieren sind eines der wesentlichen Ziele energeti-
scher Stadtsanierung sowie des Klimaschutzes beziehungsweise der 
Klimafolgenanpassung, und damit auch Kernziele der Städtebauför-
derung. Zu diesem Zweck stellen das Land Hessen und die Stadt 
Darmstadt Städtebaufördermittel zur Verfügung.
Beteiligungs-
gegenstand
Vorgestellt wurden Möglichkeiten der Begrünung von Gebäuden, 
Fassaden, Höfen und Dächern sowie Maßnahmen der energetischen 
Gebäudesanierung. Für die Begrünung von Höfen oder Gebäuden 
können Eigentümer, deren Grundstück im Sanierungsgebiet „Westli-
che Innenstadt – Mollerstadt“ liegt, bereits seit Mitte letzten Jahres 
einen Zuschuss beantragen. Dieser kann bis zu 15.000 Euro pro 
Grundstück erreichen. Auch für die energetische Sanierung von 
Gebäuden gibt es interessante Anreize für Eigentümerinnen und 
Eigentümer. Im Sanierungsgebiet können erhöhte steuerliche Abset-
zungen für Modernisierungskosten genutzt werden. Voraussetzung 
ist unter anderem, dass vorab eine Vereinbarung über den Moderni-
sierungsumfang zwischen Eigentümer und Stadt abgeschlossen wird.
Um die CO2-Belastung in der Mollerstadt zu senken, sollen außer-
dem Verbesserungen beim Verkehr erreicht werden. Dazu können 
auch die Eigentümer beitragen. Positive Effekte lassen sich zum

71
Beispiel mit attraktiven Fahrradabstellanlagen auf den Grundstü -
cken, mit Ladestationen für Elektroautos oder mit Car-Sharing- 
Plätzen erzielen.
Stufe der vorgesehe-
nen Bügerbeteiligung
Informieren
Ziel Das Ziel der Veranstaltung war es die Eigentümerinnen und Eigentü-
mer auf die Angebote, die Rahmen der energetischen Stadtsanierung 
bereitgestellt werden, aufmerksam zu machen. Die Wissenschafts-
stadt Darmstadt setzt im Rahmen der energetischen Stadtsanierung 
der Mollerstadt nicht nur eigene Maßnahmen zur Verbesserung der 
öffentlichen Räume um, sondern fördert auch Begrünungsmaßnah -
men auf privaten Grundstücken, durch die Vergabe von Zuschüssen 
zu den einschlägigen Investitionen privater Eigentümerinnen und 
Eigentümer.
Prozessplan Am Samstag, 21. April 2018, ab 9.30 Uhr, hat die Wissenschafts-
stadt Darmstadt im Veranstaltungsraum der Rheinstraße 67 zu einer 
Informationsveranstaltung eingeladen. Thema waren Fördermöglich-
keiten für Eigentümerinnen und Eigentümer.
Weitere Referenzveranstaltungen zu diesem Thema:
• Umweltinformationsbörse der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
am Luisenplatz am 26. August 2017 von 10 - 15 Uhr in der 
Wilhelminenstraße. Das Stadtplanungsamt Darmstadt und der 
Sanierungsträger ProjektStadt (vormalig NH ProjektStadt) waren 
hier mit einem Informationsstand vertreten.
• 1. Informationsveranstaltung am 29. Juni 2017 im 
Veranstaltungsraum Rheinstraße 67 ab 19 Uhr, Thema: 
Förderrichtlinie für private Begrünungsmaßnahmen 
Methoden Informationsveranstaltung mit Vorträgen und Präsentationen
Dr. Andreas Enseling vom Institut für Wohnen und Umwelt (IWU) 
referierte über Kosten und Nutzen von energetischen Gebäude-
sanierungen. Prof. Dr. Nicole Pfoser, Hochschule für Wirtschaft 
und Umwelt Nürtingen-Geislingen, berichtete von Möglichkeiten, 
Wirkungen und Kosten der Dach-, Fassaden- und Hofbegrünung. In 
einem weiteren Beitrag wurden von Herrn Simon Bülow vom Büro 
Stete-Planung Lösungen für nutzerfreundliche Fahrradabstellanlagen 
vorgestellt. Die Entega AG informierte über Ladestationen und Elek -
tromobilität. Zudem bestand Gelegenheit zu Einzelgesprächen mit 
den Referentinnen und Referenten.
Internetseite
Informationsfaltblatt

72
Zielgruppen Zielgruppe waren Eigentümerinnen und Eigentümer von Wohn- und 
Gewerbeimmobilien im Sanierungsgebiet Mollerstadt sowie interes-
sierte Bürgerinnen und Bürger.
Welche Anregungen 
für ähnliche Prozesse 
lassen sich ableiten?
Die Kombination mehrerer Informationsangebote war vorteilhaft.
Fachamt 
Ansprechperson/
Telefon
E-Mail
Stadtplanungsamt
Frau Krein
(06151) 13-3643
stadtplanungsamt@darmstadt.de
Soziale Stadt Kranichstein: Kulturrundgang mit Einweihung Sonnen-
deck am 28. Mai 2018
Kurzbeschreibung In den vergangenen fünf Jahrzehnten hat sich Kranichstein zu einem 
attraktiven, beliebten Stadtteil entwickelt, wozu auch das Städtebau-
förderprogramm „Soziale Stadt“ seinen Beitrag geleistet hat. Vor 
diesem Hintergrund und angesichts des in diesem Jahr zu feiernden 
Stadtteiljubiläums bot es sich an, auch im Rahmen der „Sozialen 
Stadt“ Bilanz zu ziehen und die in den letzten Jahren umgesetzten 
Projekte vor Ort noch einmal der Öffentlichkeit zu präsentieren. Vor-
gestellt werden sollte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern dabei 
auch das neue „Sonnendeck“: Eine Holzplattform am Kranichsteiner 
Brentanosee, die den Bürgerinnen und Bürgern des Stadtteils künftig 
als zusätzlicher Ruhepol und Entspannungsort in ihrem Stadtteil zur 
Verfügung stehen wird. Die inhaltlichen Erläuterungen zum Rund-
gang übernahm das Büro Freischlad + Holz, das mit dem Stadt-
teilmanagement für das Fördergebiet „Soziale Stadt Kranichstein“ 
beauftragt ist.
Beteiligungs-
gegenstand
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt lud für Montag, den 28. Mai, um 
18 Uhr alle Bürgerinnen und Bürger aus Kranichstein sowie weitere 
Interessierte zu einem kulturbegleiteten Quartiersrundgang „Soziale 
Stadt“ mit anschließender Einweihung des neuen „Sonnendecks“ 
am Brentanosee ein. Treffpunkt war die Westhalle am JugendKlub 
Kranichstein, Jägertorstraße 179. Auf dem anschließenden

73
Rundgang, der von der Westhalle des JugendKlubs über die Bren-
tanoanlage, den Skateplatz und die Neue Mitte zum IB Jugendcafé 
„Chillmo“ führte, folgten an jeder Station kulturelle Beiträge von 
Vereinen und Akteurinnen und Akteuren aus dem Stadtteil. Beteiligt 
waren die Hip Hopper „Dance Unity“ sowie die Trommelgruppe aus 
der städtischen Kita Jägertorstraße, aus dem Sportverein SV Blau 
Gelb nahmen Gruppen aus der Tanz- und Turnabteilung teil und das 
„Kranichstaaner Kurasambel“ bildete den Abschluss.
Stufe der vorgesehe-
nen Bügerbeteiligung
Informieren, mitgestalten durch kulturelle Beiträge aus dem Stadtteil
Ziel Im Hinblick auf das Projekt Soziale Stadt Kranichstein Bilanz zu zie -
hen und die in den letzten Jahren umgesetzten Projekte vor Ort noch 
einmal der Öffentlichkeit zu präsentieren. Dazu wurden kulturelle 
Beiträge aus dem Stadtteil präsentiert.
Prozessplan Es wurde ein kulturbegleiteter Quartiersrundgang mit verschiedenen 
Stationen entwickelt und durchgeführt.
Methoden Quartiersrundgang
kulturelle Beiträge aus dem Quartier 
Zielgruppen Alle Bürgerinnen und Bürger aus Kranichstein sowie weitere Interes-
sierte, Vereine und Akteurinnen und Akteure aus dem Stadtteil
Die Bürgerbeteiligung 
hat dazu geführt, 
dass …
An verschiedenen Stationen des Quartiersrundgangs konnten kultu -
relle Beiträge von Vereinen und Akteurinnen und Akteure aus dem 
Stadtteil gezeigt werden.
Wie wurde mit den 
Ergebnissen der 
Bürgerbeteiligung 
umgegangen?
Öffentlicher Quartiersrundgang, Berichterstattung in der Presse.
Welche Anregungen 
für ähnliche Prozesse 
lassen sich ableiten?
Der Rundgangs vermittelte einen Überblick zu Projekten im  
Fördergebiet Soziale Stadt und einen vielfältigen Einblick in die  
Kulturaktivitäten des Stadtteils.
Fachamt 
Ansprechperson 
Telefon
E-Mail
Stadtplanungsamt
Frau Krein
(06151) 13-3643
stadtplanungsamt@darmstadt.de

74
Barrierefreier Ausbau der Haltestelle „Ludwigshöhstraße” und Fahr-
stromverstärkung Linie 3 (Abschnitt Süd) 
Kurzbeschreibung Damit Fahrgäste die Haltestelle „Ludwigshöhstraße“ der Straßen-
bahnlinie 3 in Zukunft mit noch mehr Komfort nutzen können, plant 
die HEAG mobilo, die Haltestelle ab Frühjahr 2020 barrierefrei aus-
zubauen. Parallel dazu werden in der Ludwigshöhstraße Arbeiten an 
der Gleisanlage, der Fahrleitung, der Fahrbahn, den Gehwegen und 
den Ver- und Entsorgungsleitungen stattfinden.
Künftig sollen beide Haltepunkte südlich der Landskronstraße einan-
der gegenüberliegen. Nach der Modernisierung wird die Haltestelle 
über Hochborde zum ebenerdigen Ein- und Ausstieg sowie über einen 
neuen Fahrgastunterstand und Blindenleitstreifen verfügen. Auch 
dynamische Fahrgastinformationsanzeiger mit Vorlesefunktion sind 
vorgesehen. Gleichzeitig wird die HEAG mobilo im Bereich zwischen 
Landskron- und Paul-Wagner-Straße die Gleisanlage auf einer Länge 
von ca. 70 m zweigleisig anstatt eingleisig ausbauen und Fahrleitung 
erneuern. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt wird parallel dazu Fahr-
bahn und Gehwege im Kreuzungsbereich von Landskron- und Lud-
wigshöhstraße erneuern und Arbeiten an den Entsorgungsleitungen 
durchführen. Die Decke der Fahrbahn auf der Landskronstraße wird 
bis zur Freiliggrathstraße erneuert und die Fahrspuren in Richtung 
Osten neu geordnet. 
Beteiligungs-
gegenstand
Die Anwohnerschaft sowie Anliegerinnen und Anlieger wurden über 
die künftige Situation informiert. 
Stufe der vorgesehe-
nen Bügerbeteiligung
Informieren, anhören
Ziel Die Anwohnerschaft sollte über den Stand der Planung informiert 
werden, konnte Fragen zur Planung stellen und Anregungen einbrin-
gen.
Prozessplan Am 28. Mai 2018 fand in der Lichtenbergschule Darmstadt eine 
Informationsveranstaltung statt, zu der Anwohnerinnen und 
Anwohner sowie Vertreterinnen und Vertreter der Institutionen im 
Planungsbereich eingeladen wurden.
Magistratsvorlage 2018/0126 wurde in der Sitzung der Stadtverord-
netenversammlung vom 14. Juni 2018 zugestimmt.
Derzeit (Stand Ende Januar 2019) befindet man sich im Anhörungs-
verfahren im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens.
Die Anwohnerschaft und Anlieger wurden rechtzeitig vor Beginn des 
Planfeststellungsverfahrens über die Planung informiert und schrift -
lich von der Offenlage der Planung im Rahmen des Verfahrens in 
Kenntnis gesetzt.

75
Methoden • Informationsveranstaltung mit Präsentation
• Projektwebseite (https://www.heagmobilo.de/de/
ludwigshoehstrasse-barrierefrei) mit Planunterlagen und der 
Präsentation der Informationsveranstaltung.
• Beantwortung von Anfragen
Zielgruppen • Anwohnerschaft und Anliegerinnen und Anlieger
• Fahrgäste
Die Bürgerbeteiligung 
hat dazu geführt, 
dass …
Es gab keine Planungsänderungen, die aus der Bürgerbeteiligung 
entstanden sind.
Wie wurde mit den 
Ergebnissen der 
Bürgerbeteiligung 
umgegangen?
Die Dokumentation der Informationsveranstaltung steht auf den 
Seiten der Projektwebsite zum Download bereit:  
https://www.heagmobilo.de/de/ludwigshoehstrasse-barrierefrei 
Fachamt 
Ansprechperson 
Telefon
E-Mail 
 
Fachamt 
Ansprechperson 
Telefon
E-Mail
Straßenverkehrs- und Tiefbauamt
Herr Kutscher 
(06151) 13-2700
verkehr-tiefbau@darmstadt.de
Stadtplanungsamt
Frau Samaan
(06151) 13-282
stadtplanungsamt@darmstadt.de 
Neubau Brücke Rheinstraße (B26):
Bürgerinformation vor dem Planfeststellungsverfahren
Kurzbeschreibung Das Großprojekt mit einer ca. 4-jährigen Bauzeit ist eine essentielle 
Maßnahme, deren Umsetzung verschiedene Herausforderungen an 
alle Verkehrsteilnehmende, Gewerbetreibende sowie Anwohnerinnen 
und Anwohner stellen wird.
Beteiligungs-
gegenstand
Betroffene sollen über den Bauablauf, den Umleitungsverkehr und 
die bevorstehenden Lärmbelästigungen informiert werden.
Stufe der vorgesehe-
nen Bügerbeteiligung
Informieren
Ziel Die vor allem betroffenen Bürgerinnen und Bürger sollten frühzeitig 
über den Planungsstand und den Ablauf des Großprojektes  
informiert sein.

76
Prozessplan Es wurden im Vorfeld über 800 Flyer an sämtliche betroffenen An -
liegerinnen und Anlieger verteilt und fast 200 Briefe an 
Eigentümerinnen und Eigentümer verschickt.
Methoden • Projektvorstellung
• Beantwortung von Fragen
• Detaillierte Informationen an Info-Ständen zu den  
verschiedenen Schwerpunktthemen
Zielgruppen Verkehrsteilnehmende, Gewerbetreibende sowie Anwohnerinnen  
und Anwohner
Die Bürgerbeteiligung 
hat dazu geführt, 
dass …
… die Bürgerinnen und Bürger sich informiert und „mitgenommen“ 
fühlen. Wir haben ausschließlich positives Feedback erhalten. Die 
Bürgerinnen und Bürger waren sehr dankbar und zeigten ihr Ver-
ständnis für dieses Projekt.
Wie wurde mit den 
Ergebnissen der 
Bürgerbeteiligung 
umgegangen?
Wir haben eine weitere Informationsveranstaltung unmittelbar vor 
dem Baubeginn vorgesehen. Außerdem soll während der 4-jährigen 
Bauzeit eine Ansprechperson für Bürgerinnen und Bürger benannt 
werden, die ggf. auch Sprechzeiten vor Ort einrichten wird.
Fachamt 
Ansprechperson/
Telefon
E-Mail
Straßenverkehrs- und Tiefbauamt
Herr Emig
(06151) 13-2714
verkehr-tiefbau@darmstadt.de
Konsultationsverfahren zur Verlagerung der Abflugroute AMTIX kurz
Kurzbeschreibung Die Verlagerung der Abflugroute hin in den Bereich zwischen Wixhau-
sen und Erzhausen war bereits mehrere Jahre in der Diskussion. 
Darmstadt und Erzhausen als Hauptbetroffene Kommunen haben 
trotz unterschiedlicher Interessen um (Bürger-)Beteiligung gebeten. 
Für Schallschutzmaßnahmen bzw. Flugroutenänderungen gibt es 
bislang keine gesetzliche Grundlage für Bürgerbeteiligung. In der Ver-
gangenheit hat dies dazu geführt, dass die Diskussionen ungesteuert 
nach der Einführung solcher Maßnahmen erfolgten. 
Unbedingt zu beachten ist, dass die Stadt Darmstadt nur ein Verfah-
rensbeteiligter ist, aber kein Träger des Verfahrens. Diese sind das 
Forum Flughafen und Region, sowie die Fluglärmkommission Flug-
hafen Frankfurt Main.
Beteiligungs-
gegenstand
Konsultation im Vorfeld der Entscheidung von Forum Flughafen und 
Region bzw. der Fluglärmkommission zur Verlagerung.

77
Stufe der 
vorgesehenen 
Bügerbeteiligung
Informieren und anhören
Alternative Lösungsmöglichkeiten konnten zur Prüfung eingebracht 
werden.
Ziel Belange, Sichtweisen und Ideen der potenziell be- und 
entlasteten Bürgerinnen und Bürger sollen im Vorfeld der Entschei-
dungsfindung einfließen können. 
Schaffung möglichst großer Transparenz über die Entscheidungs-
grundlagen 
Anschauliche Darstellung der Hintergründe für die Empfehlung zur 
Verschiebung der Flugroute, Möglichkeit diese zu hinterfragen und 
die Meinung dazu zu äußern. 
Neue Ideen und Routenvarianten sollten geprüft werden
Prozessplan Öffentliche Veranstaltungen im Juni 2018 in Erzhausen, Weiterstadt 
und Darmstadt. 
Sitzungen der Gruppen der politischen Entscheidungsträgerinnen 
und -träger und zufallsausgewählter Bürgerinnen und Bürger von 
August bis November 2018. 
Zusätzliche Workshops und Besuche der DFS (Deutsche Flugsiche-
rung GmbH) in diesem Zeitraum. Online-Beteiligungsmöglichkeit im 
Internet bis Ende August 2018. 
Methoden • Öffentliche Veranstaltungen
• Workshops
• Online- Beteiligung
Zielgruppen Politik über Gruppensitzungen
Bürgerschaft über Gruppen, Infoveranstaltungen und Onlinebeteili-
gung. 
Politische und Bürgerschafts-Gruppe wurde über Fluglärmbetroffen-
heit ausgewählt. 
Bürgerschaftsgruppe wurde per Telefon/Zufallsauswahl durch Dienst-
leister gebildet. 
Zufallsauswahl erfolgte mit Festnetznummern, dadurch wurden 
wenig junge Bürgerinnen und Bürger erreicht.
Die Bürgerbeteiligung 
hat dazu geführt, 
dass …
Neue Routenvarianten wurden in die Prüfung eingebracht. 
Neue Auswertungen wurden erstellt. 
Routenvarianten werden teilweise in Abschnitten geändert. 
Neue Bewertungskriterien wurden einbezogen.

78
Wie wurde mit den 
Ergebnissen der 
Bürgerbeteiligung 
umgegangen?
Ergebnisse der Öffentlichkeitsbeteiligung und Stellungnahmen der 
beteiligten Kommunen sowie Bürgerschafts-Gruppe wurden im 
Bericht festgehalten. Dieser fließt laut Verfahrensträger substanziell 
in Entscheidungsfindung ein. 
Der Bericht zur Beteiligung ist hier einzusehen: 
http://www.flk-frankfurt.de/eigene_dateien/
sitzungen/248a._sitzung_am_30.1.2019/bericht_ueber_oeffent-
lichkeitsbeteiligung_im_rahmen_der_konsultation_zu_amtix_
kurz__30.1.2019.pdf
Welche Anregungen 
für ähnliche Prozesse 
lassen sich ableiten?
Die gezielte Ansprache junger Bürgerinnen und Bürger sollte verbes-
sert werden.
Fachamt 
Ansprechperson 
Telefon
E-Mail
Dezernat V
Herr Roßbach, Fluglärmbeauftragter
(06151) 13 3285
umweltamt@darmstadt.de
Klima- und Umweltaktionstage 2018
Kurzbeschreibung Vom 6. bis zum 9. September 2018 feierten in Darmstadt die Klima- 
und Umweltaktionstage „Darmstadt aktiv“ Premiere. Ein spannen-
des und vielfältiges Programm mit Vorträgen, Ausstellungen und 
Mitmachaktionen für Groß und Klein hat an vier Tagen dazu einge-
laden, sich mit den Themen Klimawandel, Biologische Vielfalt und 
Nachhaltigkeit zu beschäftigen. Gerade in einer wachsenden Stadt 
wie Darmstadt sind diese Themen von großer Bedeutung. Veranstal-
tet wurden die Klima- und Umweltaktionstage vom Umweltamt der 
Stadt Darmstadt, das am 8. September im Rahmen der Umweltinfor-
mationsbörse auf dem Luisenplatz auch eine gute Möglichkeit bot, 
das enorme Engagement der vielen zum Großteil ehrenamtlichen 
Umweltschützerinnen und Umweltschützer in Darmstadt sichtbar zu 
machen und zu würdigen. Die Bürgerinnen und Bürger Darmstadts 
und der umliegenden Gemeinden erfuhren bei ihrem Besuch nicht 
nur wissenswerte Hintergründe, sondern auch praktische All-
tagstipps. Gleichzeitig bestand die Möglichkeit, mit den Darmstädter 
Umweltaktiven ins Gespräch zu kommen und so aus erster Hand von 
den aktuellen Herausforderungen der Umweltarbeit zu erfahren.
Beteiligungs-
gegenstand
Die Bürgerinnen und Bürger der Wissenschaftsstadt Darmstadt konn-
ten sich an vier aufeinanderfolgenden Tagen mit den Themen Klima-
wandel, Biologische Vielfalt und Nachhaltigkeit auseinandersetzen.
Stufe der vorgesehe-
nen Bügerbeteiligung
Die Klima- und Umweltaktionstage boten Bürgerinnen und Bürgern 
die Möglichkeit sich bei Veranstaltungen zu informieren, Vorträge 
anzuhören und bei diversen Aktionen mitzugestalten.

79
Ziel Das Projekt „Klima- & Umweltaktionstage“ zielte darauf ab, Akteure 
der Themen Ressourcenschonung und Klima-, Umweltschutz 
miteinander zu verknüpfen und die Öffentlichkeit umfassend zu 
informieren.
Prozessplan Die ersten Klima- und Umweltaktionstage „Darmstadt aktiv“ star-
teten mit dem Tag der Nachhaltigkeit am Donnerstag, den 6. 
September 2018. Eine Vielzahl an Angeboten rund um das Thema 
Nachhaltigkeit animierten Groß und Klein zum Mitmachen. Zahlrei -
che Exkursionen in und um Darmstadt erweckten die Entdeckerinnen 
und Entdecker am 7. September. Zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit 
dem Lama und Alpaka konnten Besucherinnen und Besucher hier 
bisher unbekannte Seiten Darmstadts kennenlernen. Viel zu entde -
cken gab es am Samstag, den 8. September 2018. In und vor der 
Centralstation sowie auf dem Luisenplatz hatten zahlreiche Info -
stände und Kurzvorträge, eine Koch-Show und kulinarische Angebote 
dazu eingeladen, sich mit den Themen Ernährungsgerechtigkeit 
sowie Umwelt- und Klimaschutz zu beschäftigen. Weitere spannende 
Aktionen in ganz Darmstadt rundeten das Programm ab. Der letzte 
Tag der Klima- und Umweltaktionstage punktete mit einem vielfälti-
gen Angebot für Familien.
Methoden Die vier Aktionstage boten den Bürgerinnen und Bürgern verschie-
dene Möglichkeiten der Beteiligung (Mitmachaktionen, Vorträge, 
Rundgänge etc.).
Die Vielfalt der Beteiligungsmöglichkeiten an den vier aufeinanderfol-
genden Tagen sorgte für ein einmaliges Format. Schlussendlich war 
für jede Bürgerin und jeden Bürger etwas dabei.
Zielgruppen Die Klima- und Umweltaktionstage haben alle Bürgerinnen und 
Bürger der Wissenschaftsstadt Darmstadt angesprochen. Die Aus-
wertung mit den Akteurinnen und Akteuren hat ergeben, dass ein 
breites Publikum bei den verschiedenen Aktionen erreicht wurde.
Weiterhin hat die Auswertung ergeben, dass die Einbindung der 
Unternehmen in die Klima- und Umweltaktionstage gefehlt hat und 
als klares Ziel für die Aktionstage 2019 definiert wurde.
Die Bürgerbeteiligung 
hat dazu geführt, 
dass …
Die Aktionstage haben in erster Linie Bürgerinnen und Bürger über 
die in Darmstadt vorhandenen Aktivitäten im „Umweltbereich“ infor-
miert. Anregungen aus Diskussionen, Rückmeldungen zu einzelnen 
Veranstaltungen werden zur Weiterentwicklung der Aktionstage 
genutzt.
Sowohl das Engagement der Bürgerinnen und Bürger als auch der 
Akteurinnen und Akteure an den vier Aktionstagen war überwältigend 
und hat wesentlich zum Erfolg des Formats beigetragen.

80
Wie wurde mit den 
Ergebnissen der 
Bürgerbeteiligung 
umgegangen?
Die Auswertung der Aktionstage hat gemeinsam mit den Akteurinnen 
und Akteuren stattgefunden.
Die Rückmeldung der Bürgerinnen und Bürger sind u.a. Grundlage 
und Anregung für die Ausgestaltung der Aktionstage 2019.
Welche Anregungen 
für ähnliche Prozesse 
lassen sich ableiten?
Das Format „Klima- und Umweltaktionstage“ hat 2018 das erste Mal 
in dieser Form stattgefunden.
Die Vielfalt der Beteiligungsformate hat dafür gesorgt, dass ein brei-
tes Publikum erreicht werden konnte. Hierfür ausschlaggebend war 
natürlich, dass die Aktionstage an vier aufeinander folgenden Tagen 
stattfinden konnten.
Fachamt 
Ansprechperson 
Telefon
E-Mail
Umweltamt
Herr Stroh
(06151) 13-3295
umweltamt@darmstadt.de
Mehrwegbecher-System für Darmstadt
Kurzbeschreibung Im Schnitt verbraucht jede Darmstädterin und jeder Darmstädter 
34 Coffee-to-go-Einwegbecher pro Jahr. Jährlich werden somit in 
Darmstadt allein mehr als 5 Millionen Becher entsorgt. Daran woll -
ten Studentinnen und Studenten der Hochschule Darmstadt (h_da) 
etwas ändern und präsentierten Oberbürgermeister Jochen Partsch 
vor gut zwei Jahren in der Ringvorlesung der „Initiative: Nachhal-
tige Entwicklung“ (i:ne) ihre Vision einer Mehrwegbecher-Lösung für 
Darmstadt. Hieraus entwickelte sich ein Kooperationsprojekt von 
h_da und Stadt Darmstadt, an dem neben dem Umweltamt unter 
anderem die HEAG, der EAD, „e-hoch-3“ sowie das Studierendenwerk 
beteiligt sind. 
Das Darmstädter Mehrwegbecher-System soll einerseits unter ökolo-
gischen Gesichtspunkten überzeugen, über das Design des Bechers 
aber auch Genuss und Emotion ansprechen. Mit Blick auf die Ökolo -
gie sind mindestens 20 Prozent weniger Einwegbecher in Darmstadt 
das gesteckte Ziel. Das entspräche über 100.000 Becher bzw. 
12 Tonnen weniger Müll pro Jahr. Somit würde der Mehr wegbecher 
zu Abfallvermeidung und Ressourcenschonung beitragen. 
Oftmals werden Einwegplastikverpackungen- oder Becher  achtlos 
entsorgt und können schlimmstenfalls als Mikroplastik in die 
Umwelt, Nahrungskreisläufe oder Weltmeere gelangen. Mit dem 
„Darmstädter Weg“ des Mehrwegbechersystems wird also nicht nur 
Ressourcenschonung und Abfallvermeidung betrieben, sondern auch 
Umwelt- und Naturschutz umgesetzt.
Beteiligungs-
gegenstand
Bürgerinnen und Bürger wurden am Becher und Gewerbe am Ver-
triebs- und etwaigen Pfandkonzept beteiligt.

81
Stufe der  
vorgesehenen    
Bügerbeteiligung
Das Konzept und der Becher entstanden u.a. in einem sogenann-
ten Design Thinking-Workshop im Kontext des Exzellenz-Vorhabens 
„Systeminnovation für Nachhaltige Entwicklung“ (s:ne) an der h_da 
Anfang 2018. Bereits während des Workshops gab es regelmäßig 
Umfragen in der Bürgerschaft zu verschiedenen Themen-Schwer-
punkten. Eingebunden waren von Anfang an verschiedene potentielle 
Vertriebspartnerinnenn und -partner. Ein erster Prototyp wurde den 
Bürgerinnen und Bürger der Wissenschaftsstadt Darmstadt im Rah-
men der Europäischen Woche der Abfallvermeidung im November 
2018 an mehreren Orten in Darmstadt öffentlich vorgestellt. Kritiken 
und Anregungen fließen in das Projekt weiter ein. 
Alle 3 Stufen der Beteiligung werden also abgedeckt. 
Ziel • Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit einem eigenen 
„Darmstädter Weg“ für weniger Abfälle die aus Coffee-to-go-
Bechern resultieren
• ein tragfähiges wirtschaftliches Vermarktungskonzept
Prozessplan Das verwaltungsübergreifende Auftaktreffen führte zu einem kon-
tinuierlich wirkenden Arbeitskreis. Dieser wurde ergänzt durch 
zwei Wochenend-Workshops (Ideenfindung/Vorstellung Entwürfe). 
Anschließend wurden die Ideen professionell aufbereitet (IFID) so 
dass ein Konzept und ein Prototyp entstanden, die der Öffentlichkeit 
präsentiert werden konnten. 
Die Verzahnung Verwaltung, kreativer Input und professionelle 
Weiterentwicklung des Produktes, aber auch der betriebswirtschaftli-
chen Aspekte funktionierten hervorragend. 
Methoden Gezielte Interviews, Ausstellung, Umfragen. Eventuell hätte eine 
Einladung von Privatpersonen, die spezielle Zielgruppen vertreten, 
zur kontinuierlichen Mitarbeit am Projekt die Bürgerbeteiligung 
verstärkt. 
Zielgruppen Alle Zielgruppen wurden über die o.g. Methoden qualitativ angespro-
chen. Die Ansprache funktionierte gut, hat aber u.U. quantitativ zu 
wenig Personen erreicht.
Die Bürgerbeteiligung 
hat dazu geführt, 
dass …
Es erfolgte durchweg eine positive Einschätzung des Projektes, was 
dazu führte, die Entwicklung des Mehrwegbechers für Darmstadt mit 
hoher Priorität voranzutreiben.
Wie wurde mit den 
Ergebnissen der 
Bürgerbeteiligung 
umgegangen?
Der Prozess ist noch nicht abgeschlossen und die Ergebnisse der 
Bürgerbeteiligung fließen in die Weiterentwicklung des Prototyps ein.

82
Welche Anregungen 
für ähnliche Prozesse 
lassen sich ableiten?
Insbesondere das Format des durch die h_da angebotene Design 
Thinking-Workshops lässt sich auf viele andere Bereiche übertragen, 
in denen unterschiedlichste Ansprüche an ein Produkt, aber z.B. 
auch der Vermittlung eines Themas gestellt werden. 
Fachamt 
Ansprechperson 
Telefon
E-Mail
Umweltamt
Frau Lübbe
(06151) 13-3238
umweltamt@darmstadt.de
AG 78 Neustrukturierung Kinder- und Jugendarbeit in der Wissen-
schaftsstadt Darmstadt
Kurzbeschreibung Die Wissenschaftsstadt Darmstadt engagiert sich in vielfacher 
Weise bei der Umsetzung der offenen Kinder- und Jugendarbeit in 
Darmstadt. Der seit 2012 laufende Prozess der Neustrukturierung 
der Kinder- und Jugendarbeit in Darmstadt befand sich mit der 
Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in der letzten Umset-
zungsphase. Haupt-, Neben- und Ehrenamtliche sowie Kinder und 
Jugendliche konnten ihre Meinung und Bedarfe zu den Angeboten 
der Kinder- und Jugendarbeit äußern.
Beteiligungs-
gegenstand
Es wurde an den Angeboten der Kinder- und Jugendarbeit in der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt beteiligt. 
Stufe der vorgesehe-
nen Bügerbeteiligung
Alle drei Stufen wurden umgesetzt.
Ziel Haupt-, Neben- und Ehrenamtliche der freien Träger, Vereine und 
Verbände an der Neustrukturierung zu beteiligen und ihre Bedarfe in 
Bezug auf die Angebote einfließen zu lassen.
Prozessplan Innerhalb eines Monats wurden in 10 Planungsräumen der Wissen-
schaftsstadt sogenannte „Sozialraum AGs“ abgehalten. Eingeladen 
waren alle freien Träger, Verbände und Vereine.
Ziel der AGs war es, die Ergebnisse der Befragung von haupt- und 
nebenamtlichen Mitarbeitenden der Kinder- und Jugendarbeit im 
Jahr davor, die Ergebnisse der Befragung Kinder und Jugendlicher 
sowie Infrastrukturdaten zu besprechen. Die Ergebnisse der „Sozial-
raum AGs“ sind in den weiteren Prozess der Neustrukturierung mit 
eingeflossen.
Methoden Sozialraum AGs
Zielgruppen Angesprochen wurden alle in der Kinder- und Jugendarbeit tätigen 
Akteurinnen und Akteure, wie freie Träger, Vereine und Verbände.

83
Die Bürgerbeteiligung 
hat dazu geführt, 
dass …
Die Ergebnisse sind in die Angebotsausgestaltung der Kinder- und 
Jugendarbeit eingeflossen.
Wie wurde mit den 
Ergebnissen der 
Bürgerbeteiligung 
umgegangen?
Die Ergebnisse sind in den Gesamtprozess der Neustrukturierung 
mit eingeflossen und wurden in den relevanten Gremien und in Stadt-
teilrunden vorgestellt. 
Fachamt 
Ansprechperson 
Telefon
E-Mail
Jugendamt
Frau Briese, Herr Kohtz
(06151) 13-2484, -3469
jugendamt@darmstadt.de
„DAmit das gut wird“ – Bürgerbeteiligung auf Lincoln 
Kurzbeschreibung Auf der Konversionsfläche Lincoln wohnen aktuell ca. 600 Bürge -
rinnen und Bürger. Bis zum Jahr 2022 werden dort 5000 Menschen 
wohnen. Bei der Planung der Konversionsfläche haben diverse Bür-
gerbeteiligungsformate stattgefunden. Bereits jetzt gibt es ein Quar-
tiermanagement, das die Entwicklung guter Nachbarschaften beglei -
tet und in den Räumen der Quartierwerkstatt durch verschiedene 
Aktivitäten und Aktionen Möglichkeiten für Begegnungen schafft.
Beteiligungs-
gegenstand
Mit Hilfe des Quartiermanagements und unter Beteiligung der 
Bewohnerinnen und Bewohner sollen zukunftsorientierte Struktu -
ren entwickelt werden, die es den Bewohnerinnen und Bewohnern 
ermöglichen, sich aktiv in die Entwicklung von Lincoln einzubrin -
gen. Hierfür soll ein Integriertes Handlungskonzept für die Siedlung 
erarbeitet werden. Dieses beinhaltet auch Beteiligungsstrukturen, die 
in den nächsten Jahren aufgebaut werden sollen. Zudem sollen von 
den Bürgerinnen und Bürgern Handlungsfelder und Projekte identi-
fiziert werden, die von oder mit den Bewohnerinnen und Bewohnern 
umgesetzt werden. 
Stufe der vorgesehe-
nen Bügerbeteiligung
Mitgestalten
Ziel Beteiligungsstrukturen auf Lincoln zu schaffen (siehe Beteiligungsge -
genstand)
Prozessplan In einem ersten Workshop am 24. Februar 2018 hatten die Bürge-
rinnen und Bürger die Möglichkeit, die bisherigen Planungen und 
Entwicklungen auf Lincoln zu bewerten und Beteiligungsmöglich -
keiten zu entwickeln. Zudem wurden Handlungsfelder und Projekte 
formuliert, die aus Sicht der Bürgerinnen und Bürger auf den Weg 
gebracht werden sollen.

84
In einem zweiten Workshop am 15. September 2018 wurden aufbau-
end auf den Ergebnissen des ersten Workshops erste Projektideen 
aufgegriffen und konkretisiert, die nun in zwei Gruppen bearbeitet 
werden.
Methoden 1. Workshop:
In Kleingruppen wurden folgende Fragen zu den Handlungsfeldern 
„Bauen, Wohnen, Nachbarschaften“, „Freiflächen“, „Mobilität“, 
„Infrastruktur“, „Versorgen“, „Kultur und Freizeit“ und „Querschnitts-
themen“ beantwortet: 
• Was war für mich gut?
• Was hätte besser laufen können?
• Gibt es Ideen, auch wenn man bisher nicht mitgemacht hat?
• Was brauche ich, um mich beteiligen zu können?
Die Ergebnisse wurden anschließend im Plenum vorgestellt.
2. Workshop:
Die Ergebnisse des ersten Workshops wurden in einem Wandelgang 
präsentiert, mit der Möglichkeit, Fragen und Anregungen hinzuzufü-
gen. In Kleingruppen wurden erste konkrete Projekte formuliert, in 
Projektblätter eingetragen und erste Projektgruppentreffen verein-
bart.
Zielgruppen Bürgerinnen und Bürger
Die Bürgerbeteiligung 
hat dazu geführt, 
dass…
Die Ideen und Anregungen der Bürgerinnen und Bürger werden 
Eingang in das Integrierte Handlungskonzept Lincoln finden. Zudem 
haben sich bereits in der zweiten Veranstaltung zwei Projektgruppen 
gebildet, die sich zum einen einem Willkommenspaket für zukünftige 
Bürgerinnen und Bürger, zum anderen der Beteiligung von Kindern 
widmen. Die Gruppen haben sich bereits mehrfach getroffen und 
berichten sowohl in der Projektkoordination Lincoln als auch in der 
Nachbarschaftsrunde.
Wie wurde mit den 
Ergebnissen der 
Bürgerbeteiligung 
umgegangen?
Die Teilnehmenden haben die Veranstaltungsdokumentation erhalten.
Über die Ergebnisse wurde in der Projektkoordination Lincoln und in 
der Nachbarschaftsrunde: Willkommen Lincoln berichtet.
Zudem bilden die Ergebnisse die Grundlage des Integrierten Hand -
lungskonzepts Lincoln.
Fachamt 
Ansprechperson 
Telefon
E-Mail
Dezernat V
Meike Henning
(06151) 13-2869
dezernatV@darmstadt.de

85
Vorstellung des 1. Darmstädter Gleichstellungsaktionsplanes  
am 8. März 2018
Kurzbeschreibung Ziel der „Europäischen Charta zur Gleichstellung von Frauen und 
Männern auf lokaler Ebene“ ist es, flächendeckend in Europa die 
gleichen Handlungsansätze der Gleichstellungspolitik einzusetzen 
und damit der Gleichstellungspolitik eine stärkere Schubkraft und 
Akzeptanz zu sichern. Mit Unterzeichnung der Charta am 29. Mai 
2015 hat Darmstadt sich zur Erstellung eines Gleichstellungs-
aktionsplanes verpflichtet.
Beteiligungs-
gegenstand
Vorstellung des 2017/2018 unter BürgerInnenbeteiligung erstellten 
Gleichstellungsaktionsplanes zur Umsetzung der „Europäischen 
Charta zur Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler 
Ebene“. 
Stufe der vorgesehe-
nen Bügerbeteiligung
Bei dieser Veranstaltung ging es um Information über das Ergebnis 
des vorherigen Beteiligungsprozesses zur Erstellung des Aktions-
plans sowie die weiteren Schritte. 
Ziel Den anwesenden Darmstädter Bürgerinnen und Bürgern, Politikerin-
nen und Politikern, Fachpersonen aus Darmstädter Frauenvereinen 
sowie der Stadtverwaltung wurde der fertige Gleichstellungsaktions -
plan vorgestellt sowie ein Bericht zu den ersten Umsetzungsschritten 
gegeben. Viele der Anwesenden hatten sich bereits auch bei der 
Erarbeitung des Aktionsplanes beteiligt. Der vorgestellte Aktionsplan 
wurde lebhaft diskutiert und fand breite Zustimmung.
Prozessplan Die Veranstaltungen 1–3 in den vorangegangenen zwei Jahren 
führten zu einem Entwurf und letztendlich zur Fertigstellung des 
Aktionsplans, der Ende 2017 vom Magistrat und von der Stadtver-
ordnetenversammlung beschlossen wurde.
Methoden Präsentationen, Methoden zur Netzwerkbildung, -stärkung, Diskussi -
onen
Zielgruppen Es wurden Bürgerinnen und Bürger, Politikerinnen und Politiker, Fach-
personen aus Darmstädter Frauenvereinen sowie der Stadtverwaltung 
eingeladen.
Die Bürgerbeteiligung 
hat dazu geführt, 
dass…
Der vorangegangene Teil des Beteiligungsprozesses war zur Mitge-
staltung. Bei dieser Veranstaltung ging es um das Informieren über 
den fertiggestellten Aktionsplan.

86
Wie wurde mit den 
Ergebnissen der 
Bürgerbeteiligung 
umgegangen?
Beiträge wurden diskutiert und sind zum großen Teil in die Formulie-
rung von Maßnahmenideen eingeflossen.
Welche Anregungen 
für ähnliche Prozesse 
lassen sich ableiten?
Frühe Einbeziehung der Fachpersonen aus Verwaltung bzw. Frauen-
vereinen bei der Formulierung von Maßnahmenideen
Fachamt 
Ansprechperson 
Telefon
E-Mail
Frauenbüro
Frau Feess
(06151) 13-2340
frauenbuero@darmstadt.de

Stand: Februar 2019 ∙ Gestaltung: SCHUMACHER — Brand + Interaction Design, www.schumacher-visuell.de
Herausgeberin
Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Dezernat I, Büro der Bürgerbeauftragten
Neues Rathaus 
Luisenplatz 5a 
64283 Darmstadt
Telefon (06151) 13-23 00 
Telefax  (06151) 13-33 11 
E-Mail  buergerbeauftragte@darmstadt.de 
Internet www.darmstadt.de
Schutzhinweise
Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck – auch auszugsweise – 
ist nur mit Quellenangabe gestattet
© 2019 Wissenschaftsstadt Darmstadt

anlage 3

202 Zeichen

Punkt 29: Vierter Bürgerbeteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Jahresbericht 2018 
- Kenntnisnahme - 
 (V-Nr. 2019/0120) 
 
Die Stadtverordnetenversammlung nimmt die Vorlage zur Kenntnis.

Beratungsverlauf (3)

TOP 154
TOP 29 zur Kenntnis
TOP 19

Orte (34)

  • Rheinstraße 67
  • Klausenburger Straße
  • Bismarckstraße
  • Ludwigshöhstraße
  • Erbacher Straße
  • Bessunger Straße 125
  • Feldbergstraße 27
  • Dolivostraße
  • Emilstraße
  • Rabenaustraße
  • Hügelstraße
  • Wilhelminenstraße
  • Jägertorstraße 179
  • Landskronstraße
  • Paul-Wagner-Straße
  • Luisenplatz 5a
  • Friedensplatz
  • Kapellplatz
  • Bernhard-Sälzer-Platz
  • Würthweg
  • Mathildenplatz
  • Dornheimer Weg
  • Nieder-Ramstädter Straße
  • Frankfurter Straße
  • Gardistenstraße 21
  • Heidelberger Landstraße
  • Pallaswiesenstraße
  • Landgraf-Philipps-Anlage
  • Im Tiefen See
  • Grafenstraße
  • Bleichstraße
  • Im Erlich
  • Pfnorstraße
  • Im Harras

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
2019/0120
Typ
Magistratsvorlage
Datum
01.04.2019
Erstellt
29.09.2026 00:00