V/0167/2010
Antrag der SPD-Fraktion an den Rat, Nr. A-R/0015/2010 vom 27.01.2010 "Familienfreundliche Verwaltung in Münster: Mehr Telearbeitsplätze in der Stadtverwaltung
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SPD Antrag Telearbeit
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Antrag an den Rat Nr. A-R/0015/2010 !"#$% " &&&!"##$% " 1 Antrag 21.01.2010 SPD-Fraktion im Rat der Stadt Münster Familienfreundliche Verwaltung in Münster: Mehr Tel earbeitsplätze in der Stadtverwaltung Der Rat der Stadt Münster möge beschließen: Zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird die Verwaltung beauftragt zu prüfen 1. inwieweit und in welchen Bereichen verstärkt die Einrichtung von Telearbeitsplätzen ermöglicht werden kann, so dass Arbeitsvorgänge auch von zuhause vorgenommen werden können und ein Ersch einen am festen Arbeitsplatz nicht jeden Tag mehr erforderlich ist; 2. inwieweit Erfahrungen von großen münsterischen U nternehmen in diesem Bereich für die Arbeit der Stadtverwaltung positiv nutzbar gemacht werden können; 3. inwieweit perspektivisch über die verstärkte Nut zung von Telearbeit auch Verwaltungsflächen reduziert werden können. Begründung: Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein zen trales Kriterium für die Zufriedenheit und Motivation am Arbeitsplatz. Rat u nd Verwaltungsleitung stehen daher in der Verantwortung, sich für familienfreund liche Arbeitsplätze weiter zu engagieren und entsprechende Angebote zu schaffen. Insoweit hat die Stadt Münster auch als Arbeitgeber eine Vorbildfunktion u nd sollte die Ausgestaltung von familienfreundlichen Arbeitsplätzen als Leitbild etablieren. Bei fortschreitender Technisierung insbesondere im Bereich der digitalen Datenerfassung bieten sich für standardisierte Verw altungsvorgänge Telearbeitsplätzen an. Da dadurch die tägliche Anwe senheit am Arbeitsplatz deutlich reduziert werden kann, ergeben sich besonders für w eiter entfernt wohnende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Zeitvorteile, die sie für ihre Familien nutzen können. Neben Zeitvorteilen ist zudem eine stärkere Flexibi lisierung der Arbeitszeit möglich. Damit verbessern sich die Möglichkeiten, Kinderbetreuung und Familienzeiten mit den beruflichen Anforderungen zu vereinbaren . Darüber hinaus sind Telearbeitsplätze ein wichtiger Bestandteil der Per sonalentwicklung. Die Rückkehr !"#$% " &&&!"##$% " 2 aus Beurlaubung und Freistellung wegen Kindererzieh ung ist früher möglich, wenn die Arbeit regelmäßig von zu Hause erledigt werden kann. Der Anschluss an fachliche und technische Entwicklung der Beschäftig ten geht nicht verloren. Dies ist auch für die Stadt Münster von Vorteil. Weniger auf wändige Schulungs- und Qualifizierungsmaßnahmen sind nötig. Große Wirtschaftsunternehmen auch hier in Münster h aben diesen Weg bereits frühzeitig eingeschlagen und haben dabei positive E rfahrungen gemacht. Diese Erfahrungen könnten hilfreich für Entscheidungen se in, in welchen Bereichen Telearbeitsplätze bei der Stadtverwaltung sinnvoll eingerichtet werden können. Perspektivisch könnten darüber auch Flächen eingesp art werden, die bisher für Verwaltungszwecke benötigt werden. Durch das mittel fristig zu erzielende Einsparpotential von Büroflächen bei gleichzeitiger Verbesserung der Arbeitssituation ergibt sich insgesamt ein Mehrwert für die Stadt Münster und ihre Beschäftigten. Dr. Michael Jung Beanka Ganser Karsten Rahn Kurt Pölling Anne Hakenes Petra Seyfferth Anne Schulze Wintzler Marianne Koch Aliye St racke-Gönül Wolfgang Heuer Thorsten Kornblum Beate Vilh jalmsson Dr. Fritz Baur Gaby Kubig-Steltig Holger Wi gger Thomas Fastermann Thomas Marquardt Karl-Hein z Winter Philipp Gabriel Robert von Olberg
Beschlussvorlage
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V/0167/2010 DER OBERBÜRGERMEISTER Personal- und Organisationsamt Betrifft Antrag der SPD-Fraktion an den Rat, Nr. A-R/0015/2010 vom 27.01.2010 "Familienfreundliche Verwaltung in Münster: Mehr Telearbeitsplätze in der Stadtverwaltung Beratungsfolge 17.03.2010 Hauptausschuss Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: 1. Der Hauptausschuss nimmt zur Kenntnis, dass die Verwaltung Telearbeit auf der Grundlage der mit der Personalvertretung abgeschlossenen Dienstvereinbarung weiter vorantreibt und sie in Zusammenarbeit mit den Ämtern/Einrichtungen und den Mitarbeiter/-innen zur Verein- barung von Familie und Beruf sowie zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit konsequent ein- geführt. 2. Der Antrag der SPD-Fraktion, Nr. A-R/0015/2010 wird mit dieser Maßgabe zur weiteren Beratung an den Ausschuss für Personal, Recht und Ordnung verwiesen. Die Verwaltung berichtet jährlich über den Stand des Projektes. II. Kosten/Folgekosten Durch die Sachentscheidung entstehen keine Kosten. Begründung: Seit dem 02.01.2009 bietet die Stadtverwaltung Münster das neue Arbeitsmodell „Alternierende Telearbeit“ auf der Grundlage der mit der Personalvertretung abgeschlossenen Dienstvereinbarung vom 28.10.2008 an. Im ersten Schritt konnten 19 Telearbeitsplätze bei der Stadt Münster eingerichtet werden. Dies geschah nicht organisationsbezogen sondern schwerpunktmäßig einzelfallbezogen, um 15 Mitar- beiterinnen und Mitarbeitern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf besser ermöglichen zu kön- nen. Vorlagen-Nr.: V/0167/2010 Auskunft erteilt: Herr Goerke Ruf: 492 11 00 E-Mail: Goerke@stadt-muenster.de Datum: 01.03.2010 Öffentliche Beschlussvorlage - 2 - V/0167/2010 Zurzeit läuft eine Kampagne, die darauf gerichtet ist, Telearbeit als flächendeckendes Standardan- gebot unter den Gesichtspunkten Familie und Beruf und Wirtschaftlichkeit in der Verwaltung anzu- bieten und einzuführen. Verbunden mit der Verbesserung der Wirtschaftlichkeit ist auch ein redu- zierter Flächenverbrauch von Büroräumen. Die Verwaltung wird im Ausschuss für Personal, Recht und Ordnung bis Ende 2010 über die Er- gebnisse berichten. In Vertretung Gez. Dr. Heinrichs Anlagen: Antrag der SPD Fraktion Nr. A-R/0015/2010 vom 27.01.2010
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: einstimmig geändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Vorlagen-Nr.
- V/0167/2010
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 01.03.2010
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37