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2714/2021

Projekt "Zukunft der Pflege" - Handlungsempfehlungen aus dem 2. Bericht der Kommunalen Pflegeplanung

Mitteilung Ausschuss 23.08.2021

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Nächste Beratung: Stadtarbeitsgemeinschaft Seniorenpolitik, Sitzung am 18.03.2022, TOP 7.2.3

Mitteilung Ausschuss

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Mitteilung Ausschuss

5111 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
V/503/1 
 
Vorlagen-Nummer   16.08.2021 
 2714/2021 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren 26.08.2021 
Stadtarbeitsgemeinschaft Lesben, Schwule und Transgender 24.09.2021 
Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik 20.09.2021 
Integrationsrat 28.09.2021 
Stadtarbeitsgemeinschaft Seniorenpolitik 08.10.2021 
 
Projekt "Zukunft der Pflege" - Handlungsempfehlungen aus dem 2. Bericht der Kommunalen 
Pflegeplanung 
Das zentrale Ergebnis des zweiten Berichts zur Kommunalen Pflegeplanung der Stadt Köln ist:  
Der demographische Wandel erfordert erhebliche Anstrengungen, um den Herausforderungen zur 
Sicherstellung der pflegerischen Versorgung wirkungsvoll zu begegnen.  
Der Bericht beinhaltet daher zahlreiche Handlungsempfehlungen (Seiten 130 bis 133), welche die 
Verwaltung aufgreifen und entsprechende Maßnahmen zur Umsetzung konsequent einleiten wird.  
 
Die Stadtverwaltung hat im Rahmen des Projekts „Zukunft der Pflege“ zusammen mit den beteiligten 
Akteuren bereits mit der Umsetzung der Handlungsempfehlungen begonnen.  
 
 Die Verwaltung erstellt derzeit in Zusammenarbeit mit der Liga der Wohlfahrtsverbände 
eine Handreichung und einen Steckbrief, d.h. eine Leistungsbeschreibu ng für den Neu-
bau von Pflegeeinrichtungen (ambulant und stationär). Es ist beabsichtigt, diese an-
schließend mit den beteiligten Fachämtern abzustimmen. 
Ziel ist es, Investor*innen bzw. Bauinteressent*innen hinreichend Informationen zur Ver-
fügung zu stellen, um hierdurch die notwendigen Genehmigungsverfahren zu beschleu-
nigen. 
 Ein Abgleich, ob derzeit verfügbare städtische Grundstücke zur Verfügung stehen, die 
den Anforderungen für Einrichtungen der stationären Dauerpflege entsprechen, verlief 
mit negativem E rgebnis. Um für die Zukunft gut gerüstet zu sein, können bei Neubau-
gebieten in den Bebauungsplänen ausreichend Gemeinflächen verbindlich festge-
schrieben werden, um eine bedarfsgerechte „Pflegeinfrastruktur“ (ambulant und statio-
när) vorhalten zu können. Hierzu werden auf Initiative des Dezernates für Soziales, Ge-
sundheit und Wohnen Abstimmungsgespräche mit den übrigen zu beteiligenden Dezer-
naten geführt.

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 Weiterhin ist vorgesehen, kurzfristig mit der GAG Immobilien AG Köln Gespräche zu 
führen, um festzustellen, welche Möglichkeiten von dort gesehen werden, die Pflege-
sektoren „Tagespflege“, „Mehrgenerationenhaus“ und „ambulante Wohngemeinschaf-
ten“ weiter auszubauen.  
 Zusätzlich hat eine Kontaktaufnahme zur KölnBusiness Witschaftsförderungs -GmbH 
stattgefunden. Ziel ist es, Möglichkeiten und Chancen insbesondere in Kooperation mit 
Startup- Unternehmen zu prüfen, wie durch Technikeinsatz (z.B. AAL – ambient as-
sisted living oder Robotik) dem Fachkräftemangel in der Pflege durch Arbeitsentlastung 
entgegengewirkt werden kann. 
 130 Angebote zur Unterstützung im Alltag gibt es stadtweit in Köln. Darüber hinaus be-
steht in jedem Stadtbezirk ein kommunal finanziertes Programm „Unterstützung für de-
mentiell veränderte Menschen und ihre Angehörigen“. Ob eine Weiterentwick-
lung/Ausbau in diesem Programm zur Stärkung der ambulanten Versorgung geboten 
ist, wird aktuell im Rahmen einer Evaluation aller kommunalen Senior*innenprogramme 
durch eine beauftragte Firma durchgeführt. 
 Handlungsbedarf gibt es auch im Bereich der Palliativ -/Hospizversorgung. Gesamtstäd-
tisch betrachtet gibt es zwar eine vergleichsweise bedarfsgerechte Versorgungslage, 
dennoch ist das Angebot räumlich ungleich verteilt. Deshalb gibt es die Forderung der 
Seniorenvertretung Köln nach einer weiteren Palliativstatio n und einem weiteren statio-
nären Hospiz im rechtsrheinischen Stadtgebiet. Eine entsprechende Resolution wurde 
der Stadtarbeitsgemeinschaft Seniorenpolitik, dem Ausschuss Soziales, Seniorinnen 
und Senioren und dem Gesundheitsausschuss in den vergangenen Sit zungen zugelei-
tet. 
 Eine differenzierte Beratung für ältere Menschen findet in allen Stadtbezirken durch 
Hausbesuche (aufsuchende Beratung) und in den standortgebundenen Bezirksrathäu-
sern statt. Insgesamt 33,5 Stellen Senior*innenberatung sind verteilt auf die neun 
Stadtbezirke, davon jeweils 0,5 Stelle in jedem Bezirksrathaus. Die Seni-
or*innenberatung informiert, unterstützt und vermittelt je nach Bedarfslage. Daneben ist 
es Aufgabe der jeweiligen Senior*innenkoordination im Stadtbezirk, strukturelle Bedarf e 
zu erkennen und darauf hinzuwirken, dass im Stadtbezirk eine nachhaltig bedarfsge-
rechte Infrastruktur geschaffen wird bzw. erhalten bleibt, die den Menschen nach den 
Grundsätzen von Teilhabe, Selbstbestimmung und Prävention ihren Bedarfen entspre-
chende, aufeinander abgestimmte Dienstleistungen anbietet. Zusätzlich wird die Ver-
waltung mit den Pflegekassen Kontakt aufnehmen, um in einem Erfahrungsaustausch 
Möglichkeiten herauszufinden, wie die Pflegeberatung durch eine intensivierte Zusam-
menarbeit optimiert werden kann. 
 
 
Die Verwaltung wird über den weiteren Verlauf der dargestellten Maßnahmen regelmäßig berichten. 
 
gez. Dr. Rau

Beratungsverlauf (5)

26.08.2021 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
TOP 12.17 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
20.09.2021 Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik
TOP 3.6 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
24.09.2021 Stadtarbeitsgemeinschaft Lesben, Schwule und Transgender
TOP 7.4 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
28.09.2021 Integrationsrat
TOP 5.5 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
18.03.2022 Stadtarbeitsgemeinschaft Seniorenpolitik
TOP 7.2.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2714/2021
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
23.08.2021
Erstellt
30.07.2021 11:29