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2024/0365

Vorsorgeplanung Bevölkerungsschutz Darmstadt 2024

Magistratsvorlage 04.12.2024

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Anlage 5.1: Funktionsbeschreibung und Raumprogramm FF Innenstadt
Funktionsbeschreibung Gerätehaus FF Innenstadt
Allgemeines
Die Freiwillige Feuerwehr Darmstadt-Innenstadt (FFI) ist zur Zeit in einem Wohngebäude in der
Kasinostraße 63 untergebracht, das der Bauverein AG gehört. Der mit einer Laufzeit von 50 Jahren
abgeschlossene Mietvertrag läuft im Jahr 2024 aus. Die Räume sind zu klein und entsprechen in
wesentlichen Bereichen nicht den aktuellen Anforderungen. Aus diesem Grund wurde im Rahmen der
Neuplanung der Berufsfeuerwehr beschlossen, die FFI künftig im freiwerdenden Gebäude an der
südlichen Grundstücksgrenze der Wache in der Bismarckstraße unterzubringen.
Die Funktionsbeschreibung wird daher an den Rahmen des vorhandenen Gebäudes angepasst (Anzahl
der Stellplätze, bestehendes Lager)
Personal der Freiwilligen Feuerwehr Darmstadt-Innenstadt
Die Einsatzabteilung der FFI hat derzeit 58 aktive Mitglieder, davon 9 Frauen. Daneben sind in der
Kinderfeuerwehr 15 (9 Jungen und 6 Mädchen), in der Jugendfeuerwehr 24 (15 Jungen und 9
Mädchen) und in der Ehren- und Altersabteilung 9 Mitglieder.
Umkleiden, Sanitärbereiche und Sozialräume sind auf diese Personalstärke auszulegen und ein
Frauenanteil von 30% vorzusehen. Für die Einsatzkräfte ist ein Aufenthaltsraum und eine Küche mit
Vorratsraum notwendig.
Fahrzeuge
In der bestehenden Fahrzeughalle sollen zusätzlich zu den Einsatzfahrzeugen, die bisher bei der FFI
stationiert waren, ein Wechselladerfahrzeug zur Unterstützung der Berufsfeuerwehr bei
Logistikaufgaben untergebracht werden:
1. Führungsfahrzeug ELW 1 kommunal
2. Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 20/20 kommunal
3. Löschfahrzeug LF 10/6 kommunal
4. Gerätewagen Logistik GW-L kommunal
5.   Anhänger Logistik + Generator 60 kVA AH Logistik + AH 60 kVA kommunal
6-   Generator 125 kVA AH 125 kVA kommunal
7.   Fahrzeug Katastrophenschutz GW-L Hochwasser Bund / Land
8.   Fahrzeug Katastrophenschutz WLF Bund / Land
9. Fahrzeug Katastrophenschutz Bund / Land
10. Fahrzeug Katastrophenschutz Bund / Land
11. Fahrzeug Katastrophenschutz Bund / Land
Schulung
Der Unterrichtsbereich soll einen Schulungsraum für mindestens 60 Personen, Lehrmittelraum,
Garderobe, Teeküche und WC beinhalten. Im Außengelände ist ein Übungshof vorzusehen.
Für die Jugend und Kindergruppen werden Gruppenräume benötigt.
Sport spielt auch bei den Freiwilligen Feuerwehren eine zunehmende Rolle, daher gehört ein Sportraum
mit Geräten für Kraft- und Ausdauertraining zum Raumprogramm.
.

Verwaltung
Für die Wehrführung, die Jugendfeuerwehr/Kinderfeuerwehr und den Feuerwehrverein ist jeweils ein
Büro für Verwaltungsaufgaben notwendig.
Werkstatt und Lager
Die Reinigung von Fahrzeugen und Ausrüstung wird in einer Waschhalle durchgeführt. Kleinere
Reparaturen sollen in einer Werkstatt durch die FF selbst durchgeführt werden. Neben einem Lager
für Einsatzmaterial werden Lagerräume für brennbare Flüssigkeiten, Kleingeräte, die Kleiderkammer
und den Feuerwehrverein benötigt.
Das Sondergerätelager im Keller des Gebäudes soll weiter für Sondergeräte und Einsatzmaterial
genutzt werden.
Zusätzliche Funktionalitäten
Bei der Anordnung der Räume soll die Nutzung als Betreuungsstelle für die kurzfristige
Unterbringung von bis zu 25 Personen eingeplant werden.
Bei einem Stromausfall ist das Gerätehaus Anlaufpunkt für die Bevölkerung (Leuchtturmkonzept).
Dazu ist eine externe Stromeinspeisung notwendig.

Anlage 5.1: Funktionsbeschreibung und Raumprogramm FF Innenstadt
Feuerwehr Darmstadt
Gerätehaus Freiwillige Feuerwehr Darmstadt-Innenstadt
Bedarfsermittlung:  Raum- und Flächenprogramm
Stand: 13.12.2024
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Feuerwehr
Bismarckstraße 86
64293 Darmstadt

Stand: 13.12.2024
Bereich
gesamt EG OG BGF EG BGF OG Außen Parkplätze
1. FF Innenstadt 1.613 m² 1.203 m² 410 m² 1.384 m² 533 m² 1.061 m² 630 m²
1. 1. Fahrzeughalle 721 m² 721 m² 0 m² 757 m² 0 m² 711 m² 630 m²
1. 2. Einsatzabwicklung 314 m² 234 m² 80 m² 304 m² 104 m² 0 m² 0 m²
1. 3. 1. Schulungs- und Ausbildungsräume 286 m² 25 m² 261 m² 33 m² 339 m² 350 m² 0 m²
1. 3. 2. Führung / Verwaltung 91 m² 22 m² 69 m² 29 m² 90 m² 0 m² 0 m²
1. 3. 3. Werkstätten und Lager 201 m² 201 m² 0 m² 261 m² 0 m² 0 m² 0 m²
2. Gebäudeinfrastruktur 224 m² 123 m² 101 m² 160 m² 131 m² 1.910 m²  m²
2. 1. 1. Besucherzugang / sonstiges 101 m² 81 m² 20 m² 105 m² 26 m² 0 m² 0 m²
2. 2. 1. Heizung / Klima / Lüftung 60 m² 0 m² 60 m² 0 m² 78 m² 0 m² 0 m²
2. 2. 2. Elektrotechnik 63 m² 42 m² 21 m² 55 m² 27 m² 0 m² 0 m²
2. 3. 1. Erschließung / Grünanlagen 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 1010 m² 0 m²
2. 3. 2. Abstandsflächen 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 900 m² 0 m²
1.837 m² 1.326 m² 511 m² 1.544 m² 664 m² 2.971 m² 630 m²
Gesamtnutzfläche netto 1.837 m²
Nutzfläche EG netto 1.326 m²
Nutzfläche OG netto 511 m²
Erdgeschoßfläche brutto 1.544 m²
Außenfläche 3.601 m²
Grundstücksgröße mindestens 5.145 m²
Parkplätze 28
Raumplan Freiwillige Feuerwehr Innenstadt
Nummer
Feuerwehr Darmstadt
Raumplanung Freiwillige Feuerwehr Innenstadt
Bedarf

2 3 4 6 7 8 9 10 11 12 13
Bezeichnung Nutzung / Mindestanforderung nach DIN /
Berechnung / Benchmark vergleichbarer FW und
RW
Nutz
er
EG OG / UG tages-
belicht
et
dunke
l
mögli
ch
Aussen Parkplätze Bemerkung Raumbeziehung
1. FF Innenstadt je Sitzplatz auf Einsatzfahrzeug 1 Stellplatz
1. 1.
1. 1. 1. Sicherheitsabstand nach UVV / DIN 2*12,5m*0,5m 12,50 m² 12,50 m² 0,00 m²
1. 1. 2. Zugführerfahrzeug ELW 1 4 56,25 m² 56,25 m² 90,00 m² Druckluft, Ladeerhaltung
1. 1. 3. Hilfeleitstunglöschfahrzeug HLF 20 6 56,25 m² 56,25 m² 135,00 m² Absauganlage
1. 1. 4. Löschgruppenfahrzeug LF 10/6 6 56,25 m² 56,25 m² 135,00 m² Alarmdrucker
1. 1. 5. Gerätewagen GW-Logistik 2 56,25 m² 56,25 m² 45,00 m²
1. 1. 6. Anhänger Logistik, Generator 60 kVA 56,25 m² 56,25 m² 0,00 m²
1. 1. 7. Generator 125 kVA 56,25 m² 56,25 m² 0,00 m²
1. 1. 8. Fahrzeug KatS Bund oder Land Gerätewagen GW-Hochwasser 4 56,25 m² 56,25 m² 90,00 m²
1. 1. 9. Fahrzeug KatS Bund oder Land 6 56,25 m² 56,25 m² 135,00 m²
1. 1. 10. Fahrzeug KatS Bund oder Land 56,25 m² 56,25 m² 0,00 m²
1. 1. 11. Fahrzeug KatS Bund oder Land 56,25 m² 56,25 m² 0,00 m²
1. 1. 12. Fahrzeug KatS Bund oder Land 56,25 m² 56,25 m² 0,00 m²
1. 1. 13. Waschhalle min. 6,0 m * 12,0 m 80,00 m² 80,00 m² 0,00 m²
1. 1. 14. Gerätelager Waschhalle Hochdruckreiniger, Zubehör 10,00 m²
1. 1. 721,25 m² 0,00 m² 711,25 m² 630,00 m²
1. 2. Einsatzabwicklung EG OG Außen Parkplätze
1. 2. 1. Stiefelwäsche / Grobwäsche Schwarzschleuse 10,00 m² x unmittelbar im Übergang von der Fahrzeughalle
zum Sozialbereich
Anbindung an Fahrzeughalle
1. 2. 2. Umkleide Einsatzbekleidung Herren
PSA-Ablage einschl. JF
min. 1,2 m² pro Person je aktivem Mitglied FF
plus JF
80 96,00 m² x
Spindgröße: je FF H: 1,8 m, T: 0,5 m, B: 0,6 m
[B 30 cm offen; 30 cm geschlossenes Abteil mit
Wertfach]
Schwarz-Weiß-Trennung im Spind
1. 2. 3. Sanitäreinheit Herren Duschen / Waschen
3 Duschen / 4 Waschtische
18,00 m² x
1. 2. 4. WC-Anlage Herren 2 WC / 3 Urinale 15,00 m² x
1. 2. 5. Umkleide Einsatzbekleidung Damen PSA-
Ablage einschl. JF
min. 1,2 m² pro Person je aktivem Mitglied FF
plus JF
30 36,00 m²
x Spindgröße: je FF H: 1,8 m, T: 0,5 m, B: 0,6 m
[B 30 cm offen; 30 cm geschlossenes Abteil mit
Wertfach]
1. 2. 6. Sanitäreinheit Damen Duschen / Waschen
2 Duschen, 2 Waschtische
10,00 m² x
1. 2. 7. WC-Anlage Damen 2 WC 10,00 m² x
1. 2. 8. Trocknungsraum / Waschküche mind. 6 m² für die kleinste Einheit 20,00 m²
x
Waschmaschine / Trockner (haushaltsübliche
Geräte), Abwurfmöglichkeit für gebrauchte
Kleidung, Trocknungsmöglichkeit; Türbreite für
Gitterboxen bzw. Rollwagen geeignet;
Anforderungen an Lüftung
Synergie mit BF prüfen
1. 2. 9. Putzmittelraum pro Geschoss 1 * 4 m² 4,00 m² x
1. 2. 10. Bereitschaftsraum / Aufenthaltsraum
nachrückende Kräfte / Wachenbesetzung
mind. 15 m² für die kleinste Einheit 50,00 m²
x
mit Freisitz (Lärmschutz / Sichtschutz beachten)
1. 2. 11. Küche mind. 8 m² für die kleinste Einheit 15,00 m² x mit Teeküche und Abstellbereich
ggf. in Bereitschaftsraum integriert
1. 2. 12. Vorrat Küche / Getränke 15,00 m² x
1. 2. 13. Funk-/ Telekommunikationsraum mind. 12 m² für die kleinste Einheit 15,00 m²
x
Funk, Alarmdrucker, Alarmfax, Pläne,
Wachedisplay
angrenzend an die Fahrzeughalle
1. 2. 234,00 m² 80,00 m² 0,00 m² 0,00 m²
1
Nummer
Zwischensumme Fahrzeughalle
Zwischensumme Einsatzabwicklung
Fahrzeughalle

1. 3.
1. 3. 1. Schulungs- und Ausbildungsräume EG OG Außen Parkplätze
1. 3. 1. 1. Schulungs- und Ausbildungsraum 1 Die Notwendigkeit und die Größe sind durch
Nutzungskonzept festzulegen.
Empfehlung/Formel: 1,5 m² je planmäßigem
Nutzer / Schulungsteiln.
30 50,00 m²
x
Trennwand zum Schulungsraum 2
1. 3. 1. 2. Schulungs- und Ausbildungsraum 2 30 50,00 m²
1. 3. 1. 3. Lehrmittelraum mind. 6 m² für die kleinste Einheit 8,00 m²
1. 3. 1. 4. Garderobe / Stuhllager 10,00 m²
1. 3. 1. 5. Teeküche mind. 8 m² für die kleinste Einheit 8,00 m²
1. 3. 1. 6. WC Herren 15,00 m²
1. 3. 1. 7. WC Damen 8,00 m²
1. 3. 1. 8. WC behindertengerecht 8,00 m²
1. 3. 1. 9. Putzmittelraum (Pumi) pro Geschoss 1 * 4 m² 4,00 m²
1. 3. 1. 10. Jugendfeuerwehr
(Gruppenraum inkl. Lager) Empfehlung / Formel: 2 m² je planmäßigem
Nutzer / Schulungst.
25,00 m² 40,00 m² ausgelegt für Gruppen mit 15 - 20 Jugendlichen;
bei voller Stärke Nutzung der Schulungsräume
1. 3. 1. 11. Kinderfeuerwehr / Wichtel Garderobe / Lager Bastelmaterial 20,00 m²
1. 3. 1. 12. Sportraum 40,00 m² Ausstattung bauseits bzw. durch Eigenleistung
FF
1. 3. 1. 13. Übungshof 350,00 m²
1. 3. 1. 25,00 m² 261,00 m² 350,00 m² 0,00 m²
1. 3. 2. Führung / Verwaltung EG OG Außen Parkplätze
1. 3. 2. 1. Büro Wehrführung mind. 15 m² für die kleinste Einheit 2 22,00 m²
x
0,00 m² mit Besprechungseinheit;
Wunsch: mit Einsicht in die Fahrzeughalle
und/oder den Übungshof
1. 3. 2. 2. Büro Geschäftszimmer Sachgebiete 2 18,00 m² x mit Besprechungseinheit
1. 3. 2. 3. Büro JF und Kinderfeuerwehr 2 18,00 m² x
1. 3. 2. 4. Büro Feuerwehrverein 2 18,00 m² x
1. 3. 2. 5. Archiv, Aktenraum, Drucker, Kopierer und
Verbrauchsmittel
15,00 m² x
1. 3. 2. 6. WC-Anlage Herren x Synergie mit Schulungsbereich
1. 3. 2. 7. WC-Anlage Damen x Synergie mit Schulungsbereich
1. 3. 2. 22,00 m² 69,00 m² 0,00 m² 0,00 m²
1. 3. 3. Werkstätten und Lager EG OG Außen Parkplätze
1. 3. 3. 1. Werkstatt / Schlosserei Gerätewart 20,00 m² x 0,00 m² für allgemeine, kleinere Reparaturen etc. /
Wartung Kettensäge;
6 Meter Schränke, abschließbar; Werkbank
1. 3. 3. 2. Lagerraum für brennbare Flüssigkeiten 10,00 m² x Betriebsstoffe für Eigenbedarf in kleineren
Gebinden
1. 3. 3. 3. Lager Einsatzmittel / Verbrauchsmaterial Erhalt der bestehenden Lagerflächen im Keller
des Südbaus der Feuerwache
8 96,00 m²
x
Verbrauchsmaterial und FF-Nachschub;
ebenerdig; 20 Paletten und Rollwagen;
befahrbar mit Ameise / Hubwagen
1. 3. 3. 4. Lager 25,00 m² x Jugend und Verein; Einlagerungsmöglichkeit für
Zelte
1. 3. 3. 5. Lager Kleingeräte 25,00 m² x
1. 3. 3. 6. Kleiderkammer FF 25,00 m²
x
Lagerung und Ausgabe FF-interner Bedarf und
Vereinskleidung (z.B. T-Shirts); Ersatzkleidung für
kurzfristigen Bedarf; 10 m Regale
1. 3. 3. 201,00 m² 0,00 m² 0,00 m² 0,00 m²
Räume für Ausbildung, Aufenhalt, Verwaltung, Sonstiges
Zwischensumme Schulungs- und Ausbildungsräume
Zwischensumme Führung / Verwaltung
Zwischensumme Werkstätten und Lager

2 3 4 6 7 8 9 10 11 12 13
Bezeichnung Nutzung / Mindestanforderung nach DIN /
Berechnung / Benchmark vergleichbarer FW
und RW
Nu
tze
r
EG OG / UG tages-
belich
tet
dunke
l
mögli
ch
Aussen Parkplätze Bemerkung Raumbeziehung
2. Gebäudeinfrastruktur
2. 1.
2. 1. 1. Besucherzugang / sonstiges EG OG Außen Parkplätze
2. 1. 1. 1. Foyer / Empfang Ausstellungsfläche
Historisches Fahrzeug /  Geräte
30,00 m²
x
0,00 m²
2. 1. 1. 2. Sanitätsraum 15,00 m² x
2. 1. 1. 3. Besucher-WC, unisex, behindertengerecht 8,00 m² x 0,00 m²
2. 1. 1. 4. WC-Anlagen Damen konzeptabhängig 8,00 m² x 0,00 m²
2. 1. 1. 5. WC-Anlagen Herren konzeptabhängig 10,00 m² x 0,00 m²
2. 1. 1. 6. Aufzugsanlage Aufzugskabine barrierefrei, für Transport
Europalette / Server-Schrank geeignet (Höhe
beachten)
10,00 m² 20,00 m²
x
0,00 m²
Andienung sämtlicher Geschosse
2. 1. 1. 81,00 m² 20,00 m² 0,00 m² 0,00 m²
2. 2.
2. 2. 1. Heizung / Klima / Lüftung EG OG Außen Parkplätze
2. 2. 1. 1. Heizungsraum 20,00 m²
2. 2. 1. 2. Lüftungs- und Klimazentrale 40,00 m²
2. 2. 1. 0,00 m² 60,00 m² 0,00 m² 0,00 m²
2. 2. 2. Elektrotechnik EG OG Außen Parkplätze
2. 2. 2. 1. Hausanschlussraum WK 8,00 m²
2. 2. 2. 2. Hausanschlussraum Gas / Heizmedium 8,00 m²
2. 2. 2. 3. Hauptunterverteilung + HA Elt. 10,00 m²
2. 2. 2. 4. Unterverteilung 6,00 m²
2. 2. 2. 9. Unterverteilung 6,00 m²
2. 2. 2. 10. Serverraum - allgemeine EDV 15,00 m²
2. 2. 2. 11. BMA 10,00 m²
2. 2. 2. 42,00 m² 21,00 m² 0,00 m² 0,00 m²
2. 2. 42,00 m² 81,00 m² 0,00 m² 0,00 m²
2. 3.
2. 3. 1. Erschließung / Grünanlagen EG OG Außen Parkplätze
2. 2. 1. 1. Zufahrt ohne Kreuzung der Alarmausfahrt 150,00 m²
2. 2. 1. 2. Alarmausfahrt 400,00 m²
2. 2. 1. 3. Grünanlage Einsatzdienst 50,00 m²
2. 2. 1. 4. Fahnenmasten 10,00 m²
2. 2. 1. 5. Gewegungsfläche konzeptabhängig 400,00 m²
2. 3. 1. 0,00 m² 0,00 m² 1010,00 m² 0,00 m²
2. 3. 2. Abstandsflächen EG OG Außen Parkplätze
2. 2. 2. 1. Abstandsflächen pauschal 900,00 m² idealisierte Grundatücksannahme: 50 + 100 +
50 + 100 m, jeweils 3 Meter
2. 3. 2. 0,00 m² 0,00 m² 900,00 m² 0,00 m²
2. 3. 0,00 m² 0,00 m² 1910,00 m² 0,00 m²
Zwischensumme Erschließung / Grünanlagen
Zwischensumme Abstandsflächen
Summe Summe Außenflächen
Haustechnik
Zwischensumme Heizung / Klima / Lüftung
Zwischensumme Elektrotechnik
Summe Gebäudeinfrastruktur Allgemein
1
Nummer
Zwischensumme Besucherzugang / sonstiges
Gebäudeinfrastruktur Allgemein
Außen

anlage 9

12827 Zeichen

Anlage 5.3: Funktionsbeschreibung und Raumprogramm FF Wixhausen
Funktionsbeschreibung Gerätehaus FF Wixhausen
Allgemeines
Die Freiwillige Feuerwehr Darmstadt-Wixhausen (FFW) ist zur Zeit in einem Gerätehaus in der
Falltorstraße 56 untergebracht, das sich im Eigentum der Wissenschaftsstadt Darmstadt befindet.
Die Zufahrts- und Parkplatzsituation ist beengt, die Räume sind zu klein und entsprechen in
wesentliche Bereichen nicht den aktuellen Anforderungen. Aus diesem Grund wurden in der
Mittelfristigen Investitionsplanung für das Jahr 2026 Mittel für eine Machbarkeitsstudie angemeldet,
um zu klären, wie der künftige Bedarf der Feuerwehr gedeckt werden kann.
Personal der Freiwilligen Feuerwehr Darmstadt-Wixhausen
Die Einsatzabteilung der FFW beträgt derzeit 41 aktive Mitglieder, davon 3 Frauen. Daneben sind in der
Kinderfeuerwehr 13 (12 Jungen und 2 Mädchen), in der Jugendfeuerwehr 15 (14 Jungen und 1
Mädchen) und in der Ehren- und Altersabteilung 9 Mitglieder.
Umkleiden, Sanitärbereiche und Sozialräume sind auf diese Personalstärke auszulegen und ein
Frauenanteil von 30% vorzusehen. Für die Einsatzkräfte ist ein Aufenthaltsraum und eine Küche mit
Vorratsraum notwendig.
Fahrzeuge
In der Fahrzeughalle sollen zusätzlich zu den Einsatzfahrzeugen, die bisher bei der FFW stationiert
waren, weitere Ausstattung aus dem Konzept Energiemangellage und Katastrophenschutzfahrzeuge
untergebracht werden:
1. Führungsfahrzeug ELW 1 kommunal
2. Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 20/20 kommunal
3. Löschfahrzeug LF 10/6 kommunal
4. Drehleiter DLK kommunal
5.   Anhänger Logistik + Generator 60 kVA AH Logistik + AH 60 kVA kommunal
6.   Fahrzeug Katastrophenschutz Bund / Land
7. Fahrzeug Katastrophenschutz Bund / Land
8.   Fahrzeug Katastrophenschutz Bund / Land
Schulung
Der Unterrichtsbereich soll einen Schulungsraum für mindestens 60 Personen, Lehrmittelraum,
Garderobe, Teeküche und WC beinhalten. Im Außengelände ist ein Übungshof vorzusehen.
Für die Jugend und Kindergruppen werden Gruppenräume benötigt.
Sport spielt auch bei den Freiwilligen Feuerwehren eine zunehmende Rolle, daher gehört ein Sportraum
mit Geräten für Kraft- und Ausdauertraining zum Raumprogramm.
.

Verwaltung
Für die Wehrführung, die Jugendfeuerwehr/Kinderfeuerwehr und den Feuerwehrverein ist jeweils ein
Büro für Verwaltungsaufgaben notwendig.
Werkstatt und Lager
Die Reinigung von Fahrzeugen und Ausrüstung wird in einer Waschhalle durchgeführt. Kleinere
Reparaturen sollen in einer Werkstatt durch die FF selbst durchgeführt werden. Neben einem Lager
für Einsatzmaterial werden Lagerräume für brennbare Flüssigkeiten, Kleingeräte, die Kleiderkammer
und den Feuerwehrverein benötigt.
Zusätzliche Funktionalitäten
Bei einem Stromausfall ist das Gerätehaus Anlaufpunkt für die Bevölkerung (Leuchtturmkonzept).
Dazu ist eine externe Stromeinspeisung notwendig.

Anlage 5.3: Funktionsbeschreibung und Raumprogramm FF Wixhausen
Feuerwehr Darmstadt
Gerätehaus Freiwillige Feuerwehr Darmstadt-Wixhausen
Bedarfsermittlung:  Raum- und Flächenprogramm
Stand: 13.12.2024
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Feuerwehr
Bismarckstraße 86
64293 Darmstadt

Stand: 13.12.2024
Bereich
gesamt EG OG BGF EG BGF OG Außen Parkplätze
1. FF Wixhausen 1.421 m² 1.011 m² 410 m² 1.176 m² 533 m² 893 m² 540 m²
1. 1. Fahrzeughalle 553 m² 553 m² 0 m² 580 m² 0 m² 543 m² 540 m²
1. 2. Einsatzabwicklung 290 m² 210 m² 80 m² 273 m² 104 m² 0 m² 0 m²
1. 3. 1. Schulungs- und Ausbildungsräume 286 m² 25 m² 261 m² 33 m² 339 m² 350 m² 0 m²
1. 3. 2. Führung / Verwaltung 91 m² 22 m² 69 m² 29 m² 90 m² 0 m² 0 m²
1. 3. 3. Werkstätten und Lager 201 m² 201 m² 0 m² 261 m² 0 m² 0 m² 0 m²
2. Gebäudeinfrastruktur 224 m² 123 m² 101 m² 160 m² 131 m² 1.910 m²  m²
2. 1. 1. Besucherzugang / sonstiges 101 m² 81 m² 20 m² 105 m² 26 m² 0 m² 0 m²
2. 2. 1. Heizung / Klima / Lüftung 60 m² 0 m² 60 m² 0 m² 78 m² 0 m² 0 m²
2. 2. 2. Elektrotechnik 63 m² 42 m² 21 m² 55 m² 27 m² 0 m² 0 m²
2. 3. 1. Erschließung / Grünanlagen 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 1010 m² 0 m²
2. 3. 2. Abstandsflächen 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 900 m² 0 m²
1.645 m² 1.134 m² 511 m² 1.335 m² 664 m² 2.803 m² 540 m²
Gesamtnutzfläche netto 1.645 m²
Nutzfläche EG netto 1.134 m²
Nutzfläche OG netto 511 m²
Erdgeschoßfläche brutto 1.335 m²
Außenfläche 3.343 m²
Grundstücksgröße mindestens 4.678 m²
Parkplätze 24
Raumplan Freiwillige Feuerwehr Wixhausen
Nummer
Feuerwehr Darmstadt
Raumplanung Freiwillige Feuerwehr Wixhausen
Bedarf

2 3 4 6 7 8 9 10 11 12 13
Bezeichnung Nutzung / Mindestanforderung nach DIN /
Berechnung / Benchmark vergleichbarer FW und
RW
Nutz
er
EG OG / UG tages-
belicht
et
dunke
l
mögli
ch
Aussen Parkplätze Bemerkung Raumbeziehung
1. FF Wixhausen je Sitzplatz auf Einsatzfahrzeug 1 Stellplatz
1. 1.
1. 1. 1. Sicherheitsabstand nach UVV / DIN 2*12,5m*0,5m 12,50 m² 12,50 m² 0,00 m²
1. 1. 2. Zugführerfahrzeug ELW 1 4 56,25 m² 56,25 m² 90,00 m² Druckluft, Ladeerhaltung
1. 1. 3. Hilfeleitstunglöschfahrzeug HLF 20 6 56,25 m² 56,25 m² 135,00 m² Absauganlage
1. 1. 4. Löschgruppenfahrzeug LF 10/6 6 56,25 m² 56,25 m² 135,00 m² Alarmdrucker
1. 1. 5. Drehleiter DLK 23/12 2 56,25 m² 56,25 m² 45,00 m²
1. 1. 6. Anhänger Logistik, Generator 60 kVA 56,25 m² 56,25 m² 0,00 m²
1. 1. 7. Fahrzeug KatS Bund oder Land 6 56,25 m² 56,25 m² 135,00 m²
1. 1. 8. Fahrzeug KatS Bund oder Land 56,25 m² 56,25 m² 0,00 m²
1. 1. 9. Fahrzeug KatS Bund oder Land 56,25 m² 56,25 m² 0,00 m²
1. 1. 10. Waschhalle min. 6,0 m * 12,0 m 80,00 m² 80,00 m² 0,00 m²
1. 1. 11. Gerätelager Waschhalle Hochdruckreiniger, Zubehör 10,00 m²
1. 1. 552,50 m² 0,00 m² 542,50 m² 540,00 m²
1. 2. Einsatzabwicklung EG OG Außen Parkplätze
1. 2. 1. Stiefelwäsche / Grobwäsche Schwarzschleuse 10,00 m² x unmittelbar im Übergang von der Fahrzeughalle
zum Sozialbereich
Anbindung an Fahrzeughalle
1. 2. 2. Umkleide Einsatzbekleidung Herren
PSA-Ablage einschl. JF
min. 1,2 m² pro Person je aktivem Mitglied FF
plus JF
65 78,00 m² x
Spindgröße: je FF H: 1,8 m, T: 0,5 m, B: 0,6 m
[B 30 cm offen; 30 cm geschlossenes Abteil mit
Wertfach]
Schwarz-Weiß-Trennung im Spind
1. 2. 3. Sanitäreinheit Herren Duschen / Waschen
3 Duschen / 4 Waschtische
18,00 m² x
1. 2. 4. WC-Anlage Herren 2 WC / 3 Urinale 15,00 m² x
1. 2. 5. Umkleide Einsatzbekleidung Damen PSA-
Ablage einschl. JF
min. 1,2 m² pro Person je aktivem Mitglied FF
plus JF
25 30,00 m²
x Spindgröße: je FF H: 1,8 m, T: 0,5 m, B: 0,6 m
[B 30 cm offen; 30 cm geschlossenes Abteil mit
Wertfach]
1. 2. 6. Sanitäreinheit Damen Duschen / Waschen
2 Duschen, 2 Waschtische
10,00 m² x
1. 2. 7. WC-Anlage Damen 2 WC 10,00 m² x
1. 2. 8. Trocknungsraum / Waschküche mind. 6 m² für die kleinste Einheit 20,00 m²
x
Waschmaschine / Trockner (haushaltsübliche
Geräte), Abwurfmöglichkeit für gebrauchte
Kleidung, Trocknungsmöglichkeit; Türbreite für
Gitterboxen bzw. Rollwagen geeignet;
Anforderungen an Lüftung
Synergie mit BF prüfen
1. 2. 9. Putzmittelraum pro Geschoss 1 * 4 m² 4,00 m² x
1. 2. 10. Bereitschaftsraum / Aufenthaltsraum
nachrückende Kräfte / Wachenbesetzung
mind. 15 m² für die kleinste Einheit 50,00 m²
x
mit Freisitz (Lärmschutz / Sichtschutz beachten)
1. 2. 11. Küche mind. 8 m² für die kleinste Einheit 15,00 m² x mit Teeküche und Abstellbereich
ggf. in Bereitschaftsraum integriert
1. 2. 12. Vorrat Küche / Getränke 15,00 m² x
1. 2. 13. Funk-/ Telekommunikationsraum mind. 12 m² für die kleinste Einheit 15,00 m²
x
Funk, Alarmdrucker, Alarmfax, Pläne,
Wachedisplay
angrenzend an die Fahrzeughalle
1. 2. 210,00 m² 80,00 m² 0,00 m² 0,00 m²
1
Nummer
Zwischensumme Fahrzeughalle
Zwischensumme Einsatzabwicklung
Fahrzeughalle

1. 3.
1. 3. 1. Schulungs- und Ausbildungsräume EG OG Außen Parkplätze
1. 3. 1. 1. Schulungs- und Ausbildungsraum 1 Die Notwendigkeit und die Größe sind durch
Nutzungskonzept festzulegen.
Empfehlung/Formel: 1,5 m² je planmäßigem
Nutzer / Schulungsteiln.
30 50,00 m²
x
Trennwand zum Schulungsraum 2
1. 3. 1. 2. Schulungs- und Ausbildungsraum 2 30 50,00 m²
1. 3. 1. 3. Lehrmittelraum mind. 6 m² für die kleinste Einheit 8,00 m²
1. 3. 1. 4. Garderobe / Stuhllager 10,00 m²
1. 3. 1. 5. Teeküche mind. 8 m² für die kleinste Einheit 8,00 m²
1. 3. 1. 6. WC Herren 15,00 m²
1. 3. 1. 7. WC Damen 8,00 m²
1. 3. 1. 8. WC behindertengerecht 8,00 m²
1. 3. 1. 9. Putzmittelraum (Pumi) pro Geschoss 1 * 4 m² 4,00 m²
1. 3. 1. 10. Jugendfeuerwehr
(Gruppenraum inkl. Lager) Empfehlung / Formel: 2 m² je planmäßigem
Nutzer / Schulungst.
25,00 m² 40,00 m² ausgelegt für Gruppen mit 15 - 20 Jugendlichen;
bei voller Stärke Nutzung der Schulungsräume
1. 3. 1. 11. Kinderfeuerwehr / Wichtel Garderobe / Lager Bastelmaterial 20,00 m²
1. 3. 1. 12. Sportraum 40,00 m² Ausstattung bauseits bzw. durch Eigenleistung
FF
1. 3. 1. 13. Übungshof 350,00 m²
1. 3. 1. 25,00 m² 261,00 m² 350,00 m² 0,00 m²
1. 3. 2. Führung / Verwaltung EG OG Außen Parkplätze
1. 3. 2. 1. Büro Wehrführung mind. 15 m² für die kleinste Einheit 2 22,00 m²
x
0,00 m² mit Besprechungseinheit;
Wunsch: mit Einsicht in die Fahrzeughalle
und/oder den Übungshof
1. 3. 2. 2. Büro Geschäftszimmer Sachgebiete 2 18,00 m² x mit Besprechungseinheit
1. 3. 2. 3. Büro JF und Kinderfeuerwehr 2 18,00 m² x
1. 3. 2. 4. Büro Feuerwehrverein 2 18,00 m² x
1. 3. 2. 5. Archiv, Aktenraum, Drucker, Kopierer und
Verbrauchsmittel
15,00 m² x
1. 3. 2. 6. WC-Anlage Herren x Synergie mit Schulungsbereich
1. 3. 2. 7. WC-Anlage Damen x Synergie mit Schulungsbereich
1. 3. 2. 22,00 m² 69,00 m² 0,00 m² 0,00 m²
1. 3. 3. Werkstätten und Lager EG OG Außen Parkplätze
1. 3. 3. 1. Werkstatt / Schlosserei Gerätewart 20,00 m² x 0,00 m² für allgemeine, kleinere Reparaturen etc. /
Wartung Kettensäge;
6 Meter Schränke, abschließbar; Werkbank
1. 3. 3. 2. Lagerraum für brennbare Flüssigkeiten 10,00 m² x Betriebsstoffe für Eigenbedarf in kleineren
Gebinden
1. 3. 3. 3. Lager Einsatzmittel / Verbrauchsmaterial insgesamt 12 m² je Stellplatz gem.
Förderrichtlinie;
Berechnung nach Bedarf
8 96,00 m²
x
Verbrauchsmaterial und FF-Nachschub;
ebenerdig; 20 Paletten und Rollwagen;
befahrbar mit Ameise / Hubwagen
1. 3. 3. 4. Lager 25,00 m² x Jugend und Verein; Einlagerungsmöglichkeit für
Zelte
1. 3. 3. 5. Lager Kleingeräte 25,00 m² x
1. 3. 3. 6. Kleiderkammer FF 25,00 m²
x
Lagerung und Ausgabe FF-interner Bedarf und
Vereinskleidung (z.B. T-Shirts); Ersatzkleidung für
kurzfristigen Bedarf; 10 m Regale
1. 3. 3. 201,00 m² 0,00 m² 0,00 m² 0,00 m²
Räume für Ausbildung, Aufenhalt, Verwaltung, Sonstiges
Zwischensumme Schulungs- und Ausbildungsräume
Zwischensumme Führung / Verwaltung
Zwischensumme Werkstätten und Lager

2 3 4 6 7 8 9 10 11 12 13
Bezeichnung Nutzung / Mindestanforderung nach DIN /
Berechnung / Benchmark vergleichbarer FW
und RW
Nu
tze
r
EG OG / UG tages-
belich
tet
dunke
l
mögli
ch
Aussen Parkplätze Bemerkung Raumbeziehung
2. Gebäudeinfrastruktur
2. 1.
2. 1. 1. Besucherzugang / sonstiges EG OG Außen Parkplätze
2. 1. 1. 1. Foyer / Empfang Ausstellungsfläche
Historisches Fahrzeug /  Geräte
30,00 m²
x
0,00 m²
2. 1. 1. 2. Sanitätsraum 15,00 m² x
2. 1. 1. 3. Besucher-WC, unisex, behindertengerecht 8,00 m² x 0,00 m²
2. 1. 1. 4. WC-Anlagen Damen konzeptabhängig 8,00 m² x 0,00 m²
2. 1. 1. 5. WC-Anlagen Herren konzeptabhängig 10,00 m² x 0,00 m²
2. 1. 1. 6. Aufzugsanlage Aufzugskabine barrierefrei, für Transport
Europalette / Server-Schrank geeignet (Höhe
beachten)
10,00 m² 20,00 m²
x
0,00 m²
Andienung sämtlicher Geschosse
2. 1. 1. 81,00 m² 20,00 m² 0,00 m² 0,00 m²
2. 2.
2. 2. 1. Heizung / Klima / Lüftung EG OG Außen Parkplätze
2. 2. 1. 1. Heizungsraum 20,00 m²
2. 2. 1. 2. Lüftungs- und Klimazentrale 40,00 m²
2. 2. 1. 0,00 m² 60,00 m² 0,00 m² 0,00 m²
2. 2. 2. Elektrotechnik EG OG Außen Parkplätze
2. 2. 2. 1. Hausanschlussraum WK 8,00 m²
2. 2. 2. 2. Hausanschlussraum Gas / Heizmedium 8,00 m²
2. 2. 2. 3. Hauptunterverteilung + HA Elt. 10,00 m²
2. 2. 2. 4. Unterverteilung 6,00 m²
2. 2. 2. 9. Unterverteilung 6,00 m²
2. 2. 2. 10. Serverraum - allgemeine EDV 15,00 m²
2. 2. 2. 11. BMA 10,00 m²
2. 2. 2. 42,00 m² 21,00 m² 0,00 m² 0,00 m²
2. 2. 42,00 m² 81,00 m² 0,00 m² 0,00 m²
2. 3.
2. 3. 1. Erschließung / Grünanlagen EG OG Außen Parkplätze
2. 2. 1. 1. Zufahrt ohne Kreuzung der Alarmausfahrt 150,00 m²
2. 2. 1. 2. Alarmausfahrt 400,00 m²
2. 2. 1. 3. Grünanlage Einsatzdienst 50,00 m²
2. 2. 1. 4. Fahnenmasten 10,00 m²
2. 2. 1. 5. Gewegungsfläche konzeptabhängig 400,00 m²
2. 3. 1. 0,00 m² 0,00 m² 1010,00 m² 0,00 m²
2. 3. 2. Abstandsflächen EG OG Außen Parkplätze
2. 2. 2. 1. Abstandsflächen pauschal 900,00 m² idealisierte Grundatücksannahme: 50 + 100 +
50 + 100 m, jeweils 3 Meter
2. 3. 2. 0,00 m² 0,00 m² 900,00 m² 0,00 m²
2. 3. 0,00 m² 0,00 m² 1910,00 m² 0,00 m²
Zwischensumme Erschließung / Grünanlagen
Zwischensumme Abstandsflächen
Summe Summe Außenflächen
Haustechnik
Zwischensumme Heizung / Klima / Lüftung
Zwischensumme Elektrotechnik
Summe Gebäudeinfrastruktur Allgemein
1
Nummer
Zwischensumme Besucherzugang / sonstiges
Gebäudeinfrastruktur Allgemein
Außen

anlage 5

18964 Zeichen

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan
der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Fortschreibung 2020
– Extrakt Managementfassung –
Stand: 16. April 2020
Anlage 4.1: Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplanung 2020 - Managementfassung

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 16.04.2020 2
Inhaltsverzeichnis
Kapitel 0 „Managementfassung“
0.1 Kurzübersicht 3
0.2 Zusammenfassung „Bewertung der Risikostruktur“ 4
0.3 Zusammenfassung „Fortschreibung der Planungsgrundlagen“ 6
0.4 Zusammenfassung „Standortstruktur“ 8
0.5 Zusammenfassung „Einsatzstruktur und Aufgabenwahrnehmung“ 10
0.6 Zusammenfassung „Fahrzeug- und Technikausstattung“ 12

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 16.04.2020 3
0.1 Kurzübersicht
Ausgangssituation und Auftrag
Das vorliegende Dokument stellt die Fortschreibung des Bedarfs- und Entwicklungsplans der Stadt Darmstadt zur Aufgabenerfüllung 
gemäß des Hessischen Gesetz über den Brandschutz, die Allgemeine Hilfe und den Katastrophenschutz (Bedarfs- und 
Entwicklungsplan nach §3 Abs. 1, Nr. 1 HBKG) dar. Gemäß HBKG ist die Aufstellung und regelmäßige Fortschreibung von Bedarfs-
und Entwicklungsplänen Aufgabe der Kommune, die in Abstimmung mit den Aufsichtsbehörden erarbeitet werden. Der Bedarfs- und 
Entwicklungsplan definiert in kommunaler Eigenverantwortung sowohl die Schutzziele als auch den zur Erreichung dieser Ziele 
erforderlichen Umfang der kommunalen Feuerwehr. Die LUELF & RINKE Sicherheitsberatung GmbH unterstützte und begleitete die 
Fortschreibung des Bedarfs- und Entwicklungsplans im Auftrag der Stadt Darmstadt.
Eckpunkte zur Struktur der Stadt
Das Stadtgebiet der Wissenschaftsstadt Darmstadt umfasst eine Fläche von rund 
122 km2, auf der rund 161.000 Einwohner leben. Die Tagbevölkerung ist durch einen 
positiven Pendlersaldo erhöht. Das Gefahrenpotenzial ist geprägt von 
zusammenhängenden und in das Stadtgebiet eingebetteten Industrie- und 
Gewerbeansiedelungen. Eine weitere Anforderung für die Abdeckung durch die 
Feuerwehr stellt die hohe Nord-Süd-Ausdehnung mit relevanten 
Wohnbebauungsstrukturen auch in den peripheren Siedlungsbereichen dar.
Übersicht über die Feuerwehr
Die Feuerwehr der Stadt Darmstadt gliedert sich in die Berufsfeuerwehr und die 
Freiwillige Feuerwehr. Die Hauptamtlichen Kräfte der Berufsfeuerwehr besetzen an 
einer Feuerwache insgesamt im Brandschutz-Einsatzdienst inklusive Führungsdienst 
22 Funktionen rund-um-die-Uhr.
Die Freiwillige Feuerwehr Darmstadt besteht aus 4 Ortswehren mit 4 eigenen 
Standorten. Insgesamt verfügt  die Freiwillige Feuerwehr über ein Kräfte-
potenzial von 193  Einsatzkräften.

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 16.04.2020 4
0.2 Zusammenfassung „Bewertung der Risikostruktur“
Grundlagen der Risikoanalyse in der Brandschutzbedarfsplanung
Grundlage einer Bemessung der Feuerwehr im Hinblick auf die operativen Ressourcen bildet eine Bewertung der Risikostruktur im
Stadtgebiet. Der ingenieurwissenschaftliche Risikobegriff definiert Risiko als das Produkt aus (möglichem) Schadensausmaß undder 
Eintrittswahrscheinlichkeit. In der vorgenommenen Risikobewertung werden die möglichen Schadensausmaße durch die Klassifizierung
der Wohnbebauung in Risikoklassen und durch die Darstellung der nicht durch die flächendeckende Planung abgedeckten besonderen 
Gefahren von Sonderobjekten abgebildet. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wird anhand der tatsächlich eingetretenen Einsatzstellen des 
retrospektiven Betrachtungszeitraums georeferenziert analysiert.
Die Ableitung der Bewertung der Risikostrukturen erfolgt geografisch differenziert nach folgenden Parametern:
Planungsklassen Brand: Die Gefahrenklassen wurden unter Berücksichtigung der Feuerwehrverordnung des Landes Hessen definiert. 
Als maßgebliches Kriterium ist hier die vorherrschende Wohnbebauung zu nennen. Unterschiedliche Strukturen in der Wohnbebauung 
ergeben unterschiedliche Anforderungen an die Feuerwehren bei Brandereignissen (Beispiel: mehrgeschossiges Wohngebäude im 
Kernstadtbereich im Vergleich zu einem Einfamilienhaus in einem peripheren, eher ländlich geprägten Gebiet).
Verteilung der Einsatzstellen: Als Maß für die Eintrittswahrscheinlichkeit wurde die Verteilung der Einsatzstellen über das Stadtgebiet 
betrachtet. Es zeigen sich dabei Schwerpunkte der Einsatzstellenverteilung (Trauben) und Bereiche, in denen ein Einsatz für die 
Feuerwehr selten vorkommt.

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 16.04.2020 5
0.2 Zusammenfassung „Bewertung der Risikostruktur“
Bewertung der Gefahrenpotenziale im Stadtgebiet
Unter Berücksichtigung der genannten Parameter (Gefahrenpotenziale und Einsatzstellenverteilung) wurde eine Risikoanalyse erstellt. 
Es ergibt sich eine relevante Unterscheidung hinsichtlich der grundsätzlichen Strukturprägung der Wohnbebauung zwischen der 
städtisch geprägten Kernstadt, sowie dem vorwiegend dörflich mit Einfamilienhausbebauung geprägten Stadtteil Wixhausen. Auch die
Lage der Sonderobjekte spiegelt diese grundsätzlichen, geografischen Unterschiede in der Gefahrenanalyse wieder. Im peripher-
südlichen Stadtteil Eberstadt finden sich auch komplexe Wohnbebauungsstrukturen höherer Gefährdungsklassen.
Bewertung des Einsatzgeschehens
Auch die Analysen zur geografischen Verteilung des Einsatzstellen 
verdeutlichen die Befunde der Gefahrenanalyse. Die 
Eintrittswahrscheinlichkeit für einen Feuerwehreinsatz ist in der 
Innenstadt signifikant höher als in den peripheren Stadtteilen. In 
Eberstadt und Arheilgen ein mittleres Risiko festzustellen.
Zusammenführung zur Risikostruktur
Zur Bewertung der Gesamtrisikostruktur wurden die Analysen zur 
geografischen Verteilung der Einsatzstellen, die Planungsklassen 
„Brand“ hinsichtlich der Wohnbebauung und die Sonderobjekte 
zusammengeführt. In der Gesamtbetrachtung der Risikostruktur 
besteht ein hohes Risiko in der Innenstadt, ein mittleres Risiko in 
den Stadtteilen Eberstadt, Arheilgen und Kranichstein. Im Stadtteil 
Wixhausen ist ein im Vergleich geringeres Risiko festzustellen.
Besondere Risiken ergeben sich daneben aus den großräumigen 
Industrieansiedlungen unter anderem nach StörfallVO im 
städtischen Umfeld und der verkehrlichen Infrastruktur.

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 16.04.2020 6
0.3 Zusammenfassung „Fortschreibung der Planungsgrundlagen“
Grundlagen zur Fortschreibung der Planungsgrundlagen
Das HBKG fordert in §3 Abs. 1: „Die Gemeinden haben zur Erfüllung ihrer Aufgaben im Brandschutz und in der Allgemeinen Hilfe […] 
eine den örtlichen Erfordernissen entsprechende leistungsfähige Feuerwehr aufzustellen […].“ 
Der Gesetzgeber in Hessen hat im HBKG und der Feuerwehr-Organisationsverordnung bereits Mindestanforderungen an die 
Planungsgrundlagen für die Feuerwehren festgelegt. Hier sind Eintreffzeiten als auch der Mindestbedarf an erforderlichen Einsatzkräften 
und -mittel definiert. Die darüber hinausgehenden Parameter (Funktionsstärken und potenzielle Einsatzszenarien) sind in kommunaler 
Eigenverantwortung in Abhängigkeit von den örtlichen Gegebenheiten festzulegen.
Hieraus ergeben sich damit als Mindestanforderung an die Planungsgrundlagen:
 Einleitung wirksamer Hilfe innerhalb von 10 Minuten nach der Alarmierung zu jeder Zeit und an jedem Ort (§3 Abs. 2 HBKG)
 zur Einleitung wirksamer Hilfe wird mindestens eine Staffel (= 6 Einsatzkräfte) benötigt (§4 Abs. 3 FwOV)
Neben diesen Mindestanforderungen haben sich in Deutschland diverse Schutzzieldefinitionen für den kommunalen Brandschutz bzw. 
die Bedarfsplanung entwickelt. In den letzten Jahren haben sich die Rahmenbedingungen der Fachempfehlungen stark weiterentwickelt. 
Es ist dabei zu beachten, dass in der aktuellen Forschung eine wissenschaftliche Ableitung „normierter“ Planungsszenarien oder eine 
Validierung der in Deutschland etablierten Planungszieldefinitionen nicht gelang.
Während bisher aber insbesondere unterschiedliche Planungsgrundlagen für unterschiedliche Einsatzarten (Brandeinsätze oder 
Technische Hilfeleistungen) oder zur Differenzierung der flächenbezogenen und objektspezifischen Anforderungen definiert wurden (so 
auch im Bedarfs- und Entwicklungsplan 2012), wird zunehmend eine weitere Differenzierung bereits innerhalb der flächenbezogenen 
Planung vorgesehen. Diese Differenzierung dient unter anderem der Vermeidung von Planungsfehlern, z. B. indem durch eine 
Übergewichtung der einheitlichen Gebietsabdeckung gegenüber der Erreichung von Einsatzortschwerpunkten die mittlere Eintreffzeit
verlängert wird.

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 16.04.2020 7
0.3 Zusammenfassung „Fortschreibung der Planungsgrundlagen“
 Die aus den örtlichen Gefahrenpotenzialen resultierenden spezifischen Anforderungen an die Feuerwehr werden durch die 
definierten Planungsgrundlagen abgedeckt. 
 Die differenzierten Planungsklassen für den Brandeinsatz berücksichtigen hierbei insbesondere die unterschiedlichen Anforderungen 
an die Feuerwehr, die sich aus den Unterschieden der strukturtypprägenden Wohnbebauung ergibt.
Empfehlung von Planungsgrundlagen für die Stadt Darmstadt
Zeit [min] Stärke [Fu.] Fahrzeug Zeit [min] Summe 
Stärke [Fu.] Fahrzeug
Brandeinsatz -
Planungsklasse Brand-1 / Brand-2 10 6 Löschfahrzeug 15 16 Löschfahrzeug -
Brandeinsatz -
Planungsklasse Brand-3 10 8 Löschfahrzeug
Hubrettungsfahrzeug 15 16 Löschfahrzeug
Einsatzleitwagen -
Brandeinsatz -
Planungsklasse Brand-4 8 10
Löschfahrzeug
Einsatzleitwagen
Hubrettungsfahrzeug
13 16 Löschfahrzeug -
Technische Hilfeleistung 10 6 Löschfahrzeug 15 13 Hilfeleistungsfahrzeug
(z. B. HLF oder RW)
Eintreffzeiten beziehen sich auf im 
Zusammenhang bebaute Ortsteile
ABC-Einsatz 10 6 Löschfahrzeug 15 16
Hilfeleistungsfahrzeug
(z. B. HLF oder RW)
Einsatzleitwagen
-
Planungsgrundlage
1. Eintreffzeit 2. Eintreffzeit
Hinweis

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 16.04.2020 8
0.4 Zusammenfassung „Standortstruktur“
Analyseergebnisse zur Standortstruktur
Berufsfeuerwehr:
 Es bestehen am Standort der Feuerwache erhebliche bauliche und funktionale Mängel sowie ein erheblicher Sanierungsbedarf. Die
Handlungsbedarfe wurden bereits im letzten Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan 2012 beschrieben.
 Die Analysen haben gezeigt, dass eine Ertüchtigung resp. eine Neubau am heutigen Standort nicht realisierbar ist.
 Die Abdeckung zeitkritischer Einsatzstellen insbesondere in der nördlichen und südlichen Peripherie gelingt aus der heutigen 
Struktur nur eingeschränkt.
 Für eine zukunftsorientierte Struktur der Feuerwehr der Wissenschaftsstadt Darmstadt werden für die Feuerwache unterschiedliche 
Standortmodelle betrachtet. Dafür werden diese mit Fahrzeitisochronen simuliert, um eine optimale Flächenabdeckung der 
planungsrelevanten Gebiete (abhängig der Fahrzeit) sowie eine hinreichende Abdeckung der tatsächlichen Einsatzstellenverteilung 
identifizieren zu können.
Freiwillige Feuerwehr:
 Zur Abdeckung der im Zusammenhang bebauten Stadt- und Ortsteile (Kernbereiche) sind von den Standorten Fahrzeiten von 4 bis 
7 Minuten notwendig. 
 An fast allen Standorten bestehen – teils erhebliche – baulich-strukturelle Handlungsbedarfe.
 Feuerwehr Innenstadt: Prüfung und Umsetzung eines neuen Standortes
 Feuerwehr Eberstadt: Fortsetzung der Sanierungsmaßnahmen
 Feuerwehr Wixhausen: Erstellung einer Perspektivplanung
 Der Neubau der Feuerwehr Arheilgen ist bedarfsgerecht, hier sind keine Maßnahmen erforderlich.

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 16.04.2020 9
0.4 Zusammenfassung „Standortstruktur“
Maßnahme „Umsetzung der 2-Feuerwachen-Struktur Feuerwehr Darmstadt“
Zur Verbesserung der Gebietsabdeckung mit Fokus auf die peripheren nördlichen und 
südlichen Stadtteile wurden unter dem Eindruck der erheblichen baulichen 
Handlungsbedarfe der heutigen Hauptwache im Verlauf der Bedarfsplanung diverse 
Standortstrukturmodelle miteinander und mit der heutigen Standortstruktur verglichen.
Neben der Optimierung der Gesamt-Gebietsabdeckung besteht ein wesentliches 
Planungsziel darin, dass ein Zusammenwirken der Einheiten beider Wachen im zentralen 
Stadtgebiet möglich ist. Dieses Erfordernis ergibt sich aus mehreren Gründen:
 Das mittlere Stadtgebiet stellt den Einsatzortschwerpunkt der Feuerwehr Darmstadt 
dar. Mit der grundsätzlich hohen Eintrittswahrscheinlichkeit für Einsäte im zentralen 
Stadtgebiet geht gleichzeitig eine hohe Wahrscheinlichkeit für Duplizitätseinsätze 
einher. Sofern das zentrale Stadtgebiet nicht gleichermaßen durch beide zukünftigen 
Wachen abgedeckt werden kann, wäre eine weitergehende Erhöhung der 
Funktionsstärken mit resultierend steigendem Personalbedarf im Einsatzdienst 
unumgänglich, da in diesem Fall die zur Abdeckung des Gleichzeitigkeitsrisikos 
erforderlichen Einsatzkräfte insgesamt auf der Hauptwache vorgehalten werden 
müssten. Das Einsatzpersonal der Wache Süd müsste dann vollständig zusätzlich zum 
heutigen Personal vorgehalten werden.
 Ebenso weist das mittlere Stadtgebiet eine Vielzahl von bedarfsplanerisch relevanten 
Sonderobjekten und eine hohe Gefährdungsklasse hinsichtlich der Art der 
Wohnbebauung auf. Es ist daher einsatztaktisch sinnvoll, dass die taktischen Einheiten 
beider Wachen in diesem Gebiet bei paralleler Alarmierung ohne starken Zeitverzug an 
der Einsatzstelle zur Verfügung stehen.
Bereich für eine Südwache
(bei gesetzter Nordwache Pfnorstraße)
Aus dem Zielkonflikt „Verbesserung der Gebietsabdeckung der peripheren Bereiche“ vs. „Einheitliche Eingriffsmöglichkeiten beider
Wachen im zentralen Stadtgebiet“ ergibt sich auf Grundlage der durchgeführten Analysen bei alleiniger Betrachtung der 
bedarfsplanerisch-taktischen Erwägungen eine eindeutige Reihenfolge möglicher Standortstrukturen. Bei gesetztem Standort Nord 
„Pfnorstraße“ sind für den südlichen Standort insbesondere Grundstücke in unmittelbarer Nähe der Kreuzungsbereiche „Rüdesheimer 
Straße“ und „Karlsruher Straße“ bzw. „Heidelberger Straße“ geeignet. Eine weitere Möglichkeit bietet ein Grundstück südlich des 
Lincoln-Areals.

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 16.04.2020 10
0.5 Zusammenfassung „Einsatzstruktur und Wahrnehmung“
Analyseergebnisse zur Personalausstattung der Berufsfeuerwehr
 Aus den Planungszielen ergibt sich ein flächendeckend zu erfüllender Funktionskräftebedarf von 16 Funktionen in Summe der 
beiden Eintreffzeiten. 
 Im IST-Zustand erfolgt die Besetzung der Funktionen an einer Feuerwache.
 Zur Umsetzung des neuen Standortstrukturmodells mit 2 Wachen der Berufsfeuerwehr ist eine Aufteilung des Grundschutzes / des 
Löschzuges erforderlich.
 Ein neues taktisches Konzept findet sich daher im Rendez-Vous-System mit folgender Aufteilung der Komponenten:
 Bei der Auswertung der einsatzbezogenen Fahrten der Sonderfahrzeuge zeigt sich jeweils eine geringe Frequenz. Gleichwohl sind
verschiedene Einsatzanlässe zu beachten, bei denen Sondertechnik in der Grundalarmierung vorgesehen wird oder nachgeführt 
werden muss.
 Des Weiteren ist eine Wahrscheinlichkeit für parallele Ereignisse gegeben, zumeist nur Kleineinsätze (Tiereinsätze, kleinere 
technische Hilfeleistungen) und weitere Einsätze geringeren Umfangs.
 Hieraus ergibt sich die Beibehaltung der 4 Sonderfunktionen, jedoch mit Anpassungen und Weiterentwicklung in der 
Besetzungsdynamik:
 KLAF-Besetzung über die Sonderfunktionen, nicht aus dem Grundschutz. Der Grundschutz sollte für solche Einsätze nicht 
aufgelöst werden.
 Künftig ist die Einbindung der Freiwilligen Feuerwehr in die Besetzung aller Sonderfahrzeuge weiterzuentwickeln.
 Darüber hinaus sind noch 2 Springer tagsüber zu etablieren, um die eingeschränkte Verfügbarkeit der Freiwilligen Feuerwehr sowohl 
hinsichtlich Logistik als auch zur Erreichung einer Staffel für ein zusätzliches HLF zu kompensieren.

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 16.04.2020 11
0.5 Zusammenfassung „Einsatzstruktur und Wahrnehmung“
Analyseergebnisse zur Funktionsstärke der Berufsfeuerwehr
 Der Funktionsbesetzungsbedarf der Berufsfeuerwehr 
steigt infolge der Umsetzung der 2-Wachen-Struktur um 
2 Funktionen rund-um-die-Uhr sowie 2 Funktionen 
wochentags tagsüber.
 Die zusätzlichen Funktionen ergeben sich wie  folgt:
 2 Funktionen zusätzlich zur Besetzung des 
Hubrettungsfahrzeugs auf Wache 2.
 Verlagerung von 2 Funktionen „Springer“ auf das 
HTLF der Wache 2 zur Erreichung einer 
vollwertigen feuerwehrtaktischen Staffel auf dem 2. 
H(T)LF. Im Gegenzug 2 Funktionen wochentags 
tagsüber zusätzlich für die Springer-Funktionen.
 Diese Funktionsbesetzung basiert erfordert als 
Voraussetzung bei der Standortwahl, dass eine 
gegenseitige Unterstützung der beiden Wachen im 
mittleren Stadtgebiet aufgrund der Standortwahl 
taktisch sinnvoll möglich ist. 
 Darüber hinaus ist anzustreben, die Einbindung der 
Freiwilligen Feuerwehr im Bereich der einsatzkritischen 
Logistik zu intensivieren.
{1} Fu. A-Dienst
2 Fu. B-Dienst & Führungsassistent
2 Fu. C-Dienst & Führungsassistent
6 Fu. H(T)LF 1 6 Fu. H(T)LF 2
2 Fu. HuRF 1 2 Fu. HuRF 2
2 Fu. KLAF / Springer Sonderfahrzeuge
2 Fu. Springer Sonderfahrzeuge
(2) Fu. Springer Sonderfahrzeuge
GESAMTSUMME BEIDE Feuerwachen = 24 + {1} + (2) Fu.
ZWISCHENSUMME = 4 + (2) Fu.
GESAMTSUMME = 16 + {1} + (2) Fu.
Feuerwache Süd
Grundschutz
ZWISCHENSUMME = 8 Fu.
GESAMTSUMME  =  8 Fu.
Feuerwache Nord
Führungsfunktionen
ZWISCHENSUMME = 4 + {1} Fu.
Grundschutz
ZWISCHENSUMME = 8 Fu.
Sonderfunktionen

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 16.04.2020 12
0.6 Zusammenfassung „Fahrzeug- und Technikausstattung“
Analyseergebnisse der Fahrzeug- und Technikausstattung
Grundschutz:
 Die Ausstattung für den Grundschutz ist wirtschaftlich und bedarfsgerecht.
 Im Perspektivzeitraum dieses Bedarfs- und Entwicklungsplans sind insbesondere Ersatzbeschaffungen aufgrund des Erreichens der 
geplanten Nutzungshöchstdauer erforderlich.
Sonderausstattung:
 Die vorhandene Sonderausstattung lässt sich aus dem vorhandenen Gefahrenpotenzial ableiten.
 In folgenden Bereichen bestehen Defizite, die durch zusätzliche Beschaffungen abgestellt werden sollen:
 Vorhaltung eines Gerätewagens zur Umsetzung neuer Anforderungen hinsichtlich der Einsatzstellenhygiene
 Vorhaltung von Komponenten zur Reaktion auf das Szenario Stromausfall

Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan Darmstadt, Fortschreibung 2020 Stand: 16.04.2020 13
Kontaktdaten der Projektgruppe
LUELF & RINKE Sicherheitsberatung GmbH
Bismarckstr. 29
41747 Viersen
Tel:  02162-43 69 4 0
Fax: 02162-43 69 4 99
E-Mail:  info@luelf-rinke.de
Internet:  www.luelf-rinke-sicherheitsberatung.de
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Berufsfeuerwehr
Bismarckstraße 86
64293 Darmstadt
Telefon: 06151 780 1100
Fax: 06151 780 1109
Internet: www.feuerwehr-darmstadt.de

anlage 4

25242 Zeichen

Anlage 3: Einheiten, Einrichtungen und Liegenschaften des Katastrophenschutzes in Darmstadt
Einheiten, Einrichtungen und Liegenschaften
des Katastrophenschutzes in Darmstadt
Nach Vorgaben des Hessischen Katastrophenschutzgesetzes hat die Wissenschaftsstadt
Darmstadt als Untere Katastrophenschutzbehörde folgende Einheiten und Einrichtungen
vorzuhalten:
Führung und Kommunikations
Krisenstab mit Koordinierungsgruppe (Rathaus)
Katastrophenschutzstab (Wache Berufsfeuerwehr)
Technische Einsatzleitung (Wache Berufsfeuerwehr)
IuK-Zentrale (Wache Berufsfeuerwehr)
IuK-Gruppe (FF Eberstadt)
Brandschutz
1. Löschzug (FF Wixhausen)
2. Löschzug (FF Innenstadt)
3. Löschzug (FF Eberstadt)
Unterstützungskomponente Technische Hilfe (BF und FF)
Gefahrstoff-ABC
GABC-Mess-Zentrale (FF Arheilgen)
GABC-Messgruppe (BF und FF)
Gefahrstoff-ABC-Zug (BF und FF Arheilgen)
Gefahrstoff-
Dekontaminationszug (FF Arheilgen)
Betreuung
Personenauskunftsstelle (DRK KV Darmstadt Stadt)
Betreuungsstellen (DRK Arheilgen und Eberstadt)
1. Betreuungszug (DRK Mitte)
2. Betreuungszug (DRK Eberstadt)
Schnelleinsatzgruppe Betreuung (DRK Arheilgen)
Sanitätswesen
1. Sanitätszug (DRK Arheilgen)
2. Sanitätszug (ASB)
Medizinische Taskforce 37 (Einheit des Bundes, wird zusammengestellt aus den Kräften der
Sanitätszüge von Stadt und Landkreis ergänzt durch Zusatzausstattung und Kräfte der
Feuerwehren
Im Folgenden werden die einzelnen Einheiten und Einrichtungen mit der personellen
Besetzung (die einzelnen Funktionen müssen doppelt besetzt sein), der Fahrzeugausstattung
(noch nicht ausgelieferte Fahrzeuge sind grau unterlegt) und der baulichen Situation kurz
vorgestellt.

Anlage 3: Einheiten, Einrichtungen und Liegenschaften des Katastrophenschutzes in Darmstadt
Katastrophenschutz in Hessen
0
Kreisfreie Stadt Darmstadt
1
3
13
Leitung 17 Leiter Innere
r Lage Doku … … … … …
1
23
24 Leiter OPT-
Stab FW Polizei
21
21
Ereignisspezifische Mitglieder
 Ständige Mitglieder
Koordinierungsgruppe
Dezernate / Fachbereiche / Fachberater
Verwaltungsstab (Krisenstab)
Wissenschaftsstadt Darmstadt Vw-Stab
15.11.2024
Ämter gemäß RV 35  / 2023

Krisenstab
Standort: Magistratssaal Graz (Luisenplatz 5a – 2. OG – 64283 Darmstadt)
Beschreibung:
 Führungsraum des Krisenstabes (Verwaltungsstab) der Wissenschaftsstadt Darmstadt
 Alarmschlüsselbund in der Leitstelle (Schlüsselschrank) vorgehalten + Schlüsselbund bei
Leitung KGS (Schlüsselschrank)
 Vorhaltung + Funktionsfähigkeit der Fernmeldetechnik + IT-Technik = Zuständigkeit bei
ADIT
 Die Ausstattung für IT und Medien muss für die Stabsarbeit ergän
 Es gibt keine Notstromversorgung
 Es gibt keinen Ausweichstandort
Entwicklung:
Für die neue Feuerwache Nord sind im Führungs- und Lagezentrum Räume für den Krisenstab
eingeplant
Der bisherige Standort wird dann als Ausweichstandort vorgesehen

Koordinierungsgruppe Krisenstab
Standort: Raum Trondheim (Luisenplatz 5a – 4. OG – 64283 Darmstadt)
Beschreibung:
 Arbeitsraum der KGS (Koordinierungsgruppe)
 Zugang ebenfalls über Alarmschlüsselbund + Schlüsselbund bei Leitung KGS
 Vorhaltung + Funktionsfähigkeit der Fernmeldetechnik + IT-Technik = Zuständigkeit bei
ADIT
 Der Raum ist zu weit vom Krisenstab entfernt
Entwicklung:
Kurzfristig soll der Konferenzraum Saanen für die Koordinierungsgruppe genutzt werden
Für die neue Feuerwache Nord sind im Führungs- und Lagezentrum Räume für den
Koordinierungsgruppe eingeplant
Der bisherige Standort wird dann als Ausweichstandort vorgesehen

Anlage 3: Einheiten, Einrichtungen und Liegenschaften des Katastrophenschutzes in Darmstadt
Katastrophenschutz in Hessen
Stärke 1 15 9 25
L
1
7
Leitung 8 Leiter S1 S2 S3 S4 S5 S6 Sichter
9
9 SB 1/4 SB 1/4 SB 2/3 SB 2/3 SB 5 SB 6 Bote LkFü TbFü
  Verbindungspersonal
8
FaBe 8 SAN/Bt THW WRD FW GABC Sonst. Polizei BW
Fachberater
Führungsassistenten
Führungshilfspersonal
Katastrophenschutzstab
Wissenschaftsstadt Darmstadt KatS-Stab
08.08.2023

Katastrophenschutzstab
Standort: Stabsraum Wache (Bismarckstraße 86 – 2. OG – Gebäude 4 – 64293 Darmstadt)
Beschreibung:
 Arbeitsraum des KatS-Stabes (Katastrophenschutzstabes)
 Vorhaltung + Funktionsfähigkeit der Fernmeldetechnik + IT-Technik = SG 34 (Feuerwehr)
 KatS-Stab = Personal Feuerwehr + Organisationen (Mitwirkung im Katastrophenschutz)
 Unterstützung UKB bei Vorbereitung und Abwehr von Katastrophen
 Die Medientechnik entspricht nicht mehr dem heutigen Stand
 Der Raum ist zu klein, die Medienausstattung ist nicht ausreichend
 Als Ausweichstandort ist das Gerätehaus der FF Arheilgen vorgesehen
Entwicklung:
Für die neue Feuerwache Nord sind im Führungs- und Lagezentrum Räume für den
Katastrophenschutzstab mit Nebenräumen für die Stabsbereiche eingeplant.

Anlage 3: Einheiten, Einrichtungen und Liegenschaften des Katastrophenschutzes in Darmstadt
Katastrophenschutz in Hessen
Stärke 1 4 4 9
Landkreis/kreisfreie Stadt L
1
4
4
Leitung 9 Leiter S1 S2 S3 S4 LkFü TbFü Me Me
Landkreis/kreisfreie Stadt
9
FaBe 9 OLRD LNA Polizei GABC THW
Stärke 0 #### #### ####
Land WI-KS 1022 (1-12-1)
1
2
ELW 2 3 ELW 2 TrFü (GrFü) Kf C1
Fahrzeuge Technische Einsatzleitung:
ELW 2
Fachberater nach Lage (Beispiel)
Führungsassistenten
01.01.2020
Führungsmittel
Technische Einsatzleitung
auf Anforderung der Technischen Einsatzleitung
Funkrufname: Technische Einsatzleitung Darmstadt
Führungsgruppe
Technische Einsatzleitung FüGrTEL
08.08.2023
Führungshilfspersonal

Anlage 3: Einheiten, Einrichtungen und Liegenschaften des Katastrophenschutzes in Darmstadt
Katastrophenschutz in Hessen
IuK Zentrale Stärke 0 1 5 6
Landkreis/kreisfreie Stadt
ZLST ESB ESB ESB ESB
Land
1
5
IuK-Zt 6 2 Arbeitsplätze je Leitstelle IuK P IuK P IuK P IuK P IuK P IuK P
IuK-Gruppe Stärke 0 2 7 9
Land WI-KS 1022 (1-12-1)
1
2
ELW 2 3 ELW 2 TrFü (GrFü) Kf C1
Land WI-KS 1571 (1-14-1)
1
5
GW-IuK 6 GW IuK GrFü (StFü) FüAss Kf C1
Land WI-KS 2943
1
5
SDAH-NEA 6 SDAH-NEA GrFü (StFü) FüAss Kf C1
Fahrzeuge der IuK-Gruppe:
              ELW 2      GW IuK SDAH-NEA
Verstärkung IuK Personal
Informations- und
Kommunikationszentrale IuK-Zt
01.01.2020
Leitstellen Personal (Beispiel)
IuKGr
10.07.2024Funkrufname: Informations- und Kommunikationsgruppe Darmstadt
Informations- und
Kommunikationsgruppe

IuK-Zentrale
Standort: Leitstelle – Platz 6 (Bismarckstraße 86 – 2. OG – Gebäude 4 – 64293 Darmstadt)
Beschreibung:
 Abgetrennter Arbeitsplatz im Leitstellenbereich
 Zugang nur über die Leitstelle
 Vorhaltung + Funktionsfähigkeit der Fernmeldetechnik + IT-Technik + BOS Digitalfunk
= SG 34 (Feuerwehr)
 Einrichtung zur Aufrechterhaltung des erforderlichen Kommunikationsbetriebes im Falle
eines Ereignisses
 Als Ausweichstandort ist das Gerätehaus der FF Arheilgen vorgesehen
 Die Iuk-Zentrale entspricht nicht mehr den Vorgaben des Katastrophenschutzplanes
Entwicklung:
Für die neue Feuerwache Nord ist im Führungs- und Lagezentrum ein Raum für IuK-Zentrale
eingeplant

Anlage 3: Einheiten, Einrichtungen und Liegenschaften des Katastrophenschutzes in Darmstadt
Katastrophenschutz in Hessen
L-Zug Stärke 1 4 20 25
Kommune DA-FW 411 (FFW) (40-11-1)
1
1
2
ZTr 4 ZFW 4 ZFü FüAss SpFu Kf B
Kommune / Land DA-FW 220 (FFW) (40-43-1)
1
8
1.LG 9 LF 10/6 GrFü FwSan Kf C
Kommune DA-FW 464 (40-46-1)
1
8
2.LG 9 HLF 20/4 GrFü FwSan Kf C
Land WI-KS 1219 (FFW+FFA) (30-69-1)
1
2
ErgTr 3 GW-L KatS TrFü Kf C
Land WI-KS 2839 (FFW+FFA)
ErgTr 0 SDAH-L
Fahrzeuge des 1. Löschzuges:
            ZFW 4 LF 10/6 HLF 20/4
  Modul-Evakuierung Modul Hochwasser Modul Waldbrand   GW-L KatS
25.10.2024
1. Löschzug
FF Wixhausen LZ
Funkrufname: 1. Löschzug Darmstadt

Freiwillige Feuerwehr Wixhausen:
Standort: Gerätehaus FF Wixhausen (Falltorstraße 56 – 64291 Darmstadt)
Beschreibung:
 4 Stellplätze
 Umkleiden, Duschen
 Unterrichtsraum, Gemeinschaftsraum, Jugendraum, Küche
 Büro Wehrführung
 Der Standort ist technisch veraltet und zu klein
 Der zum 1. Löschzug gehörende Gerätewagen Logistik muss bei der FF Arheilgen
untergestellt werden
 Die Zu- und Ausfahrt zur Falltorstraße sind nicht getrennt und wurde vom technischen
Prüfdienst des Landes Hessen bemängelt
Entwicklung:
Durch den Ankauf eines Nachbargrundstücks sollen kurzfristig Stellplätze für die anrückenden
Einsatzkräfte entstehen.
Der langfristige Bedarf wird in der Bedarfsplanung Freiwillige Feuerwehr Darmstadt erläutert.
Entsprechend der Funktionsbeschreibung und des Raumprogramms soll in einer
Machbarkeitsstudie festgestellt werden, ob der Bedarf am Standort realisiert werden kann oder
ein Neubau notwendig ist.
Dafür sind in der Mittelfristigen Investitionsplanung für das Jahr 2026 Mittel angemeldet.

Anlage 3: Einheiten, Einrichtungen und Liegenschaften des Katastrophenschutzes in Darmstadt
Katastrophenschutz in Hessen
L-Zug Stärke 1 4 20 25
Kommune DA-FW 131 (FFI) (10-11-1)
1
1
2
ZTr 4 ZFW 1 ZFü FüAss SpFu Kf B
Kommune / Land DA-FW 115 (FFI) (10-43-1)
1
8
1.LG 9 LF 10/6 GrFü FwSan Kf C
Bund WI-KS 4297 (10-45-1)
1
8
2.LG 9 LF KatS GrFü FwSan Kf C
Land WI-KS 1638 (FFI) (10-64-1)
1
2
ErgTr 3 GW L1 HW TrFü Kf C
Fahrzeuge des 2. Löschzuges:
             ZFW 1 LF 10/6 LF KatS GW L1 HW
2. Löschzug
FF Innenstadt LZ
Funkrufname: 2. Löschzug Darmstadt
08.08.2023

Freiwillige Feuerwehr Innenstadt
Standort: Gerätehaus FF Innenstadt (Kasinostraße 63 – 64293 Darmstadt)
Beschreibung:
 Unterbringung in einem Wohnblock
 8 Stellplätze
 2 Stellplätze umgebaut zu Umkleiden, Duschen
 Lehrsaal, Aufenthaltsraum und Jugendraum
 Lagercontainer im Hof, Kleiderkammer
 Büro Wehrführung
 Das Gerätehaus der FF Innenstadt ist baulich und technisch veraltet, die Zufahrt stellt ein
erhebliches Unfallrisiko dar. Auf Grund der Lärmbelastung durch die Freiwillige Feuerwehr
ist das Verhältnis zu den anderen Mietern sehr angespannt
Entwicklung:
Nach Umzug der Berufsfeuerwehr in die neuen Wachen Nord und Süd soll die Fahrzeughalle an
der Südgrenze des Geländes in der Bismarckstraße als Gerätehaus für die FF Innenstadt
ertüchtigt werden
Das Raumprogramm aus dem Jahr 2020 soll den Gegebenheiten der bestehenden Halle mit 11
Stellplätzen angepasst werden.

Anlage 3: Einheiten, Einrichtungen und Liegenschaften des Katastrophenschutzes in Darmstadt
Katastrophenschutz in Hessen
L-Zug Stärke 1 4 20 25
Kommune DA-FW 211 (FFE) (20-11-1)
1
1
2
ZTr 4 ZFW 2 ZFü FüAss SpFu Kf B
Kommune/Land DA-FW 118 (FFE) (20-43-1)
1
8
1.LG 9 LF 10/6 GrFü FwSan Kf C
Kommune DA-2505 (FFE) (20-44-1)
1
8
2.LG 9 LF 16/2 (Platzhalter LF KatS) GrFü FwSan Kf C
Kommune DA-FW 642 (FFE) (20-51-1)
1
2
ErgTr 3 GW L1 TrFü Kf C
Fahrzeuge des 3. Löschzuges:
             ZFW 2 LF 10/6 LF 16/2 GW L1
3. Löschzug
FF Eberstadt + FF Innenstadt LZ
Funkrufname: 3. Löschzug Darmstadt
08.08.2023

Freiwillige Feuerwehr Eberstadt
Standort: Gerätehaus FF Eberstadt (Heinrich-Delp-Straße 4 – 64297 Darmstadt)
Beschreibung:
 6 Stellplätze
 Umkleiden hinter den Fahrzeugen, Duschen
 Lehrsaal, Aufenthaltsraum und Jugendraum
 Büro Wehrführung
 Der Technische Prüfdienst des Landes Hessen hat die gesamte bauliche und
organisatorische Situation bemängelt.
Entwicklung:
Der angrenzende Parkplatz wird derzeit in das Gelände der FF Eberstadt integriert, damit Zu-
und Abfahrt getrennt werden können und mehr Parkplätze für anrückende Einsatzkräfte
entstehen.
Der langfristige Bedarf wird in der Bedarfsplanung Freiwillige Feuerwehr Darmstadt erläutert.
Entsprechend der Funktionsbeschreibung und des Raumprogramms soll in einer
Machbarkeitsstudie festgestellt werden, ob der Bedarf am Standort realisiert werden kann oder
ein Neubau notwendig ist.
Dafür sind in der Mittelfristigen Investitionsplanung für das Jahr 2026 Mittel angemeldet.

Anlage 3: Einheiten, Einrichtungen und Liegenschaften des Katastrophenschutzes in Darmstadt
Katastrophenschutz in Hessen
L-Zug Stärke 0 1 2 3
Kommune
1
2
Trupp 3 ZFü Kf C1
Stärke
Land WI-KS 908 (FFA)
AB Strom 250 kVA
Land WI-KS 413 (BF)
AB Waldbrand
Kommune
Anhänger Strom 60 kVA
Kommune DA-FW 202 (FFA)
Kühlanhänger
Fahrzeuge zur technischen Unterstützung:
             AB Strom Kühlanhänger         AB Waldbrand        Anhänger Strom
DA-FW 204 (FFI)
DA-FW 203 (FFA)
Unterstützung BF / FFA
DA-FW 201 (FFE)
13.08.2024
Technische Hilfeleistungs-Einheit THE
01.01.2020

Anlage 3: Einheiten, Einrichtungen und Liegenschaften des Katastrophenschutzes in Darmstadt
Katastrophenschutz in Hessen
Stärke 1 5 6
Landkreis/kreisfreie Stadt
1
5
GABC-MZt 6 GrFü SpFu
Mess-Gruppe Stärke 0 2 5 7
Bund WI-KS 4581 (30-72-1)
1
3
4 CBRN ErkW GrFü Kf B
Land WI-KS 1684 (BF) (1-71-1)
1
2
MGr 3 GW ABC-Erk HE TrFü Kf B
Fahrzeuge der GABC-Mess-Gruppe:
CBRN ErkW GW ABC-Erk HE
Funkrufname:
01.01.2020
GABC-Messzentrale
Funkrufname:
GABC-MZt
12.08.2024
GABCMGr
Messzentrale Darmstadt
GABC-Mess-Gruppe

GABC-Messzentrale
Standort: Führungsraum Gerätehaus FF Arheilgen (Floriansweg 2 – EG – 64291 Darmstadt)
Beschreibung:
 Separater Raum im Gerätehaus der FFA
 Zugang über Führungspersonal der FF und BF
 Vorhaltung + Funktionsfähigkeit der Fernmeldetechnik + IT-Technik = SG 34 (Feuerwehr)
 Erforderlich für umfangreiche Aufgaben bei GABC-Lagen (Messungen, Probenahmen,
Auswertungen)
Entwicklung:
Für die neue Feuerwache Nord sind im Führungs- und Lagezentrum ist ein Raum für die GABC-
Messzentrale eingeplant
Der bisherige Standort wird dann als Ausweichstandort vorgesehen

Anlage 3: Einheiten, Einrichtungen und Liegenschaften des Katastrophenschutzes in Darmstadt
Katastrophenschutz in Hessen
GABC-Zug Stärke 1 4 17 22
Kommune DA-BF 211 (1-11-2)
1
1
2
ZTr 4 ZFW 6 ZFü FüAss SpFu Kf B
Kommune DA-FW 219 (30-43-1)
1
8
LogGr 9 LF 10/6 GrFü FwSan Kf C
Kommune DA-BF 461 (1-46-1)
1
2
3 HLF 20/1 GrFü Kf C
Land WI-KS 1684 (BF) (1-71-1)
1
2
3 GW ABCErk TrFü Kf C
Kommune DA-2573 (30-66-1)
1
2
GeräteGr 3 WLF 2 + AB Umweltschutz TrFü Kf C
Fahrzeuge des GABC-Zuges:
                ZFW 6 LF 10/6 HLF 20/1 GW ABC-Erk HE
WLF 2 AB U
Gefahrstoff-ABC-Zug
FF Arheilgen / BF GABCZ
Funkrufname: GABC-Zug Darmstadt
08.08.2023

Berufsfeuerwehr
Standort: Wache der Berufsfeuerwehr (Bismarckstraße 86 – 64293 Darmstadt)
Beschreibung:
 Standort für 180 Mitarbeiter in Verwaltung, Führungsdienst, Wachabteilungen, Leitstelle,
Vorbeugendem Brandschutz, Katastrophenschutz und Technik
 Verschiedene Bauabschnitte der Jahre 1956, 1974, 1998 und 2005
 Erweiterung mit Containern auf dem Sportplatz 2024
 Die Wache ist veraltet, zu klein und weist erhebliche Mängel auf
 Lager mussten in der Poststraße, beim EAD und der Starkenburg-Kaserne angemietet
werden
 Die Laufbahnausbildung der Berufsfeuerwehr findet im Gerätehaus der FF Arheilgen statt
Entwicklung:
Mit einem 2-Wachen-Konzept soll die Einhaltung der Einhaltung der Hilfsfrist verbessert werden
Im Neubau der Feuerwache Nord in der Pfnorstraße ist die Unterbringung von Verwaltung,
Führungsdienst, Wachabteilung Nord, Führungs- und Lagezentrum, Werkstätten und
Katastrophenschutzlager vorgesehen
Die Halle aus dem Jahr 2005 im Süden des Wachgeländes soll nach Auszug der Berufsfeuerwehr
als Standort für die FF Innenstadt ertüchtigt werden.

Anlage 3: Einheiten, Einrichtungen und Liegenschaften des Katastrophenschutzes in Darmstadt
Katastrophenschutz in Hessen
GABC-Zug Stärke 1 4 17 22
Kommune DA-FW 311 (30-11-1)
1
1
2
ZTr 4 ZFW 3 ZFü FüAss SpFu Kf B
Bund WI-KS 4280 (30-44-1)
1
8
LogGr 9 LF Kats GrFü FwSan Kf C
Bund WI-KS 4584 (30-74-1)
1
5
6 GW Dekon P GrFü Kf C
Land WI-KS 1722 (30-66-2)
1
2
3 WLF 6 GrFü Kf C
Kommune
1
2
DekonGr 3 AB-Dekon G
Fahrzeuge des Gefahrstoff-Dekonzuges:
              ZFW 3 LF KatS GW Dekon P
Variante 2
Gefahrstoff-Dekontaminations-Zug
FF Arheilgen GDekonZ
Funkrufname: GABC-Zug Darmstadt
10.10.2024

Freiwillige Feuerwehr Arheilgen
Standort: Gerätehaus FF Arheilgen (Floriansweg 2 – 64291 Darmstadt)
Beschreibung:
 Fertigstellung 2019
 14 Stellplätze
 Materiallager und mehrere kleinere Lagerräume
 Umkleiden, Duschen für FF und Grundlehrgang BF
 Unterrichtsraum, Gemeinschaftsraum, Jugendraum, Küche
 Funkraum und Führungsraum
 5 Büros
Entwicklung:
Das Gerätehaus hat die Attraktivität der FF Arheilgen für neue Mitglieder deutlich erhöht
Es bestehen immer noch erhebliche Baumängel

Anlage 3: Einheiten, Einrichtungen und Liegenschaften des Katastrophenschutzes in Darmstadt
Katastrophenschutz in Hessen
KAB Stärke 1 5 18 24
DRK
1
1
2
Führung 4 ELW 1 / KdoW Leiter FüAss SpFu Kf B
DRK
1
5
Aufnahme 6 MTW GrFü Kf B
DRK
1
3
Verarbeitung 4 MTW TrFü Kf B
DRK
1
5
Erfassung 6 MTW GrFü Kf B
DRK
1
3
Auskunft 4 MTW TrFü Kf B
10.07.2024
Funkrufname: Personenauskunftsstelle Darmstadt
Personenauskunftsstelle
DRK Kreisverband Darmstadt-Stadt PaSt

Anlage 3: Einheiten, Einrichtungen und Liegenschaften des Katastrophenschutzes in Darmstadt
Katastrophenschutz in Hessen
Bt-Stelle Stärke 1 8 9
DRK Darmstadt-Arheilgen
1
8
9 GrFü
Bt-Stelle Stärke 1 8 9
DRK Darmstadt-Eberstadt
1
8
9 GrFü
BtSt
08.08.2023
1. Betreuungsstelle
DRK Darmstadt-Arheilgen
2. Betreuungsstelle
DRK Darmstadt-Eberstadt
BtSt
08.08.2023

Anlage 3: Einheiten, Einrichtungen und Liegenschaften des Katastrophenschutzes in Darmstadt
Katastrophenschutz in Hessen
Bt-Zug Stärke 1 5 19 25
DRK (66-11-1)
1
1
2
ZTr 4 KdoW ZFü FüAss SpFu Kf B
Land WI-5262 (66-76-1)
Land WI-KS 2709 SDAH
1
5
6 GW T + SDAH Strom GrFü Kf C1/E
Land (66-18-1)
1
2
Betreuung 3 MTW Bt TrFü Kf B
Land (66-18-2)
1
5
6 MTW Bt GrFü Kf B
Bund (66-75-1)
Land WI-KS 2613 FKH
1
5
Versorgung 6            GW Bt                           FKH GrFü Kf C1/E
           ELW 1 GW Technik   SDAH-Strom MTW Bt
   MTW Bt GW Bt FKH SDAH-Betreuung
10.07.2024
DA-RK 611
1. Betreuungszug
DRK Darmstadt - Mitte BtZ
Funkrufname: 1. Betreuungszug Darmstadt
WI-KS 2801
WI-KS 2802
WI-KS 4583
Fahrzeuge des 1. Betreuungszuges:

DRK Ortsverein Mitte
Standort: Wolfskehlstraße 110 – 64287 Darmstadt
Beschreibung:
 Jugendstilvilla mit unterschiedlichen Anbauten für Stellplätze und Materiallager
 Aufenthaltsraum, Umkleiden, WC
 Die Stellplätze und Lagermöglichkeiten sind nicht ausreichend, Sicherheitsabstände werden
nicht eingehalten
Entwicklung:
Die gesamte Liegenschaft soll umgebaut werden. Die neue Rettungswache Ost wird integriert.
Der Bund und das Land Hessen zahlen den Hilfsorganisationen eine Unterbringungspauschale für
Katastrophenschutz- und Zivilschutz-Fahrzeuge, die jedoch nicht kostendeckend ist. Die
Wissenschaftsstadt Darmstadt unterstützt daher den Katastrophenschutz des DRK im gleichen
Umfang wie die Unterbringungspauschalen.

Anlage 3: Einheiten, Einrichtungen und Liegenschaften des Katastrophenschutzes in Darmstadt
Katastrophenschutz in Hessen
Bt-Zug Stärke 1 5 19 25
DRK (67-10-1)
1
1
2
ZTr 4 KdoW ZFü FüAss SpFu Kf B
Land WI-5156 (67-76-1)
Land WI-KS 2686 SDAH
1
5
6 GW T + SDAH Strom GrFü Kf C1/E
Land (67-18-1)
1
2
Betreuung 3 MTW Bt TrFü Kf B
Land (67-18-2)
1
5
6 MTW Bt GrFü Kf B
Bund (67-75-1)
Land WI-KS 2612 FKH
1
5
Versorgung 6          GW Bt                              FKH GrFü Kf C1/E
Fahrzeuge des 2. Betreuungszuges:
KdoW GW Technik   SDAH-Strom MTW Bt
           MTW Bt GW Bt FKH SDAH Versorgung
WI-KS 4582
2. Betreuungszug Darmstadt
WI-KS 2803
WI-KS 2800
2. Betreuungszug
DRK Darmstadt - Eberstadt BtZ
DA-RK 121
10.07.2024
Funkrufname:

DRK Ortsverein Eberstadt
Standort: Eysenbachstraße 1a – 64297 Darmstadt
Beschreibung:
 Stellplätze für Fahrzeuge und Anhänger
 Materiallager OV und KatS
 Schulungsraum, Aufenthaltsraum, Umkleiden, WC
 Stellplätze und Lagermöglichkeiten sind nicht ausreichend, Sicherheitsabstände werden
nicht eingehalten
Entwicklung:
Der Bund und das Land Hessen zahlen den Hilfsorganisationen eine Unterbringungspauschale für
Katastrophenschutz- und Zivilschutz-Fahrzeuge, die jedoch nicht kostendeckend ist. Die
Wissenschaftsstadt Darmstadt unterstützt daher den Katastrophenschutz des DRK im gleichen
Umfang wie die Unterbringungspauschalen.

Anlage 3: Einheiten, Einrichtungen und Liegenschaften des Katastrophenschutzes in Darmstadt
Katastrophenschutz in Hessen
San-Zug Stärke 1 4 20 25
DRK DA-RK 582 (58-11-1)
1
1
2
ZTr 4 ELW ZFü FüAss SpFu Kf B
Bund WI-KS 4626 (58-96-1)
2
4
6 GW San GrFü Arzt RS RS RS Kf C
Bund WI-KS 5009 (58-93-1)
3
Behandlung 3 KTW B (mit C-Ausstattung) RS Kf B+
Bund WI-KS 5040 (58-94-1)
1
2
3 KTW 4 GrFü Kf
Bund
3
3 KTW-B ZS
Bund
3
3 KTW-B ZS
Bund WI-KS 5029 (58-93-2)
3
3 KTW B RS Kf B+
DRK DA-RK 217 (57-85-1).
3
3 RTW (vorübergehend) RS Kf B
DRK DA-RK 199 (58-85-1)
3
Transport 3 RTW RS Kf B+
WI-KS 5069
WI-KS 5070
Funkrufname: 1. Sanitätszug Darmstadt
10.07.2024
1. Sanitätszug
DRK Darmstadt - Arheilgen SanZ
(58-93-3)
(58-93-4)

Fahrzeuge des 1. Sanitätszuges:
ELW GW San KTW B KTW 4
      KTW-B ZS                          KTW-B
Zusatzpotential von der Medizinischen Fask Force 37:
Bund WI-KS 4627 (58-96-2)
2
4
6 GW San GrFü Arzt RS RS RS Kf C
Bund WI-KS 5532 (58-19-2)
1
8
Unterstützung 9 MTW GF/RS NA NA NA RS RS RS RS Kf B
Fahrzeuge der MTF 37:
                GW San        MTW
     KTW-B ZS RTWRTW

DRK Ortsverein Arheilgen-Wixhausen
Standort:  Messeler Straße 112b – 64291 Darmstadt
Beschreibung:
 Auch Standort für die Rettungswache Nord mit 2 Fahrzeugen
 7 Stellplätze, doppelt belegt
 KFZ und Anhänger des OV sind außerhalb der Unterkunft untergebracht
 Materiallager OV und KatS, Container im Außenbereich
 Aufenthaltsraum, Umkleiden, WC
 Die Halle ist für die Fahrzeuge und das Material zu klein
Entwicklung:
Die neue Rettungswache Nord wird verkehrsgünstiger an der Blütenallee entstehen. Der Standort
des OV Arheilgen-Wixhausen wird dadurch entlastet.
Der Bund und das Land Hessen zahlen den Hilfsorganisationen eine Unterbringungspauschale für
Fahrzeuge, die jedoch nicht kostendeckend ist. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt unterstützt
daher den Katastrophenschutz des DRK im gleichen Umfang wie die Unterbringungspauschalen.

Anlage 3: Einheiten, Einrichtungen und Liegenschaften des Katastrophenschutes in Darmstadt
Katastrophenschutz in Hessen
San-Zug Stärke 1 4 20 25
ASB DA-AS 184 (56-11-1)
1
1
2
ZTr 4 ELW 1 ZFü FüAss SpFu Kf B
Bund WI-KS 4628 (56-96-1)
2
4
6 GW San GrFü Arzt RS RS RS Kf C
Bund WI-KS 5034 (56-93-1)
3
Behandlung 3 KTW B (mit C-Ausstattung) RS Kf B+
Bund WI-KS 5038 (56-94-1)
3
3 KTW 4 RS Kf B
Bund
3
3 KTW 4 RS Kf
ASB DA-AS 142 (56-85-1)
3
3 RTW RS Kf B
ASB DA-AS 722 (56-84-3)
3
Transport 3 RTW RS Kf B
Fahrzeuge des 1. Sanitätszuges:
ELW 1                GW San                     KTW B KTW 4 RTW
RTW
08.08.2023
2. Sanitätszug
ASB SanZ
Funkrufname: 2. Sanitätszug Darmstadt

ASB Regionalverband Südhessen
Standort: Pfungstädter Straße 165 – 64297 Darmstadt
Beschreibung:
 Stellplätze in einer großen Halle
 Materiallager
 Umkleiden, WC
Entwicklung:
Der Bund und das Land Hessen zahlen den Hilfsorganisationen eine Unterbringungspauschale für
Katastrophenschutz- und Zivilschutz-Fahrzeuge, die jedoch nicht kostendeckend ist. Die
Wissenschaftsstadt Darmstadt unterstützt daher den Katastrophenschutz den ASB im gleichen
Umfang wie die Unterbringungspauschalen.

Anlage 3: Einheiten, Einrichtungen und Liegenschaften des Katastrophenschutzes in Darmstadt
MTF Stärke: 0 27 74 101
LK DA-DI  (Dieburg) WI-KS 4003 (50-10-1)
1 1
2 5
3 FüKW FüAss FüAss KfB 6 KdoW VFü StVFü ML FüAss FüAss Kf B
DRK Arheilgen WI-KS 5532 (58-19-2) JUH Dieburg
1 1
8 8
9 MTW Beh 1 Fü BFü Kf B 9 MTW Beh 2 PtO GrFü KfB
1 1
2 2
3 GW Beh 1 Fü GrFü San KfC 3 GW Beh 2 PtO stv.GrFü San KfC
DRK Arheilgen WI-KS 4626 (58-96-1) DRK Erzhausen WI-KS 4629 (06-96-1)
1 1
5 5
6 GW San GrFü Kf C 6 GW San GrFü Kf C
DRK Arheilgen WI-KS 4627 (58-96-2) DRK Dieburg WI-KS 4630 (04-96-1)
1 1
5 5
6 GW San GrFü Kf C 6 GW San GrFü Kf C
ASB WI-KS 4628 (56-96-1) JUH Griesheim WI-KS 4631 (08-96-5)
1 1
5 5
6 GW San GrFü Kf C 6 GW San GrFü Kf C
JUH Griesheim WI-KS 4632 (08-96-6)
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Landkreis Darmstadt-Dieburg 1
5
6 GW San GrFü Kf C
Logistikzug 2/4/9/15
DRK Dieburg WI-KS 4507 (04-75-01)
1 1
5 2
6 GW Log VV 3 GW Log Bt GrFü Kf C1
(...)
1
5
6 GW Log VE GrFü Kf C1 0
BF (...) (...)
1 1
8 8
9 MTW Dekon V GrFü Kf B 9 MTW Dekon EV GrFü Kf B
(...) (...)
1 1
5 5
6 GW Dekon EV StFü Kf C 6 GW Dekon V StFü Kf C
FF Bickenbach (...)
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Landkreis Darmstadt-Dieburg 1
5
6 GW Dekon P StFü Kf C
DRK Arheilgen WI-KS 5009 (58-93-1) ASB WI-KS 5034 (56-93-1)
1 1
1 1
2 KTW B RS Kf B+ 2 KTW B RS Kf B+
DRK Arheilgen WI-KS 5029 (58-93-2) DRK Dorndiel WI-KS 5024 (08-93-5)
1 1
1 1
2 KTW B RS Kf B+ 2 KTW B RS Kf B+
DRK Arheilgen WI-KS 5069 (58-93-3) DRK Erzhausen WI-KS 5035 (06-93-1)
1 1
1 1
2 KTW B-ZS RS Kf B+ 2 KTW B RS Kf B+
DRK Arheilgen WI-KS 5070 (58-93-4) JUH Griesheim WI-KS 5036 (10-93-2)
1 1
1 1
2 KTW B-ZS RS Kf B+ 2 KTW B RS Kf B+
Medizinische Task Force 37 mit Unterstützungskomponenten MTF
Funkrufname: Medizinische Task Force 37 Darmstadt und Darmstadt-Dieburg
Führungsgruppe 5/1/3/9
25.10.2024
Behandlungsbereitschaft 13/19/34/66
Dekontaminationszug für Verletzte 3/5/28/36
Patiententransportgruppe  2/10/12
WI-KS 5533 (04-19-6)

FF Eberstadt JUH Griesheim WI-KS 5022 (08-94-5)
1 1
8 1
9 LF KatS GrFü FwSan Kf C 2 KTW 4 RS Kf B
DRK Arheilgen WI-KS 5038 (56-94-1) DRK Gräfenhausen WI-KS 5037 (23-94-2)
1 1
1 1
2 KTW 4 RS Kf B 2 KTW 4 RS Kf B
ASB WI-KS 5040 (58-94-1) JUH Griesheim WI-KS 5039 (08-94-6)
1 1
1 1
2 KTW 4 RS Kf B 2 KTW 4 RS Kf B
ASB (…) DRK Dieburg WI-KS 5041 (04-94-1)
1 1
1 1
2 KTW 4 RS Kf B 2 KTW 4 RS Kf B
DRK Eppertshausen WI-KS 5042 (05-94-1)
1
1
0 2 KTW 4 RS Kf B
DRK Braunshardt WI-KS 5051 (23-94-1)
1
1
0 2 KTW 4 RS Kf B
Unterstützung
Transport
Unterstützung

anlage 11

266 Zeichen

Punkt 4: Vorsorgeplanung Bevölkerungsschutz Darmstadt 2024 
 (V-Nr. 2024/0365) 
 
Einstimmig empfiehlt der Ausschuss für Mobilität, Bürgerservice, 
Ordnungswesen, Brand-, Katastrophenschutz und Rettungswesen der 
Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage zuzustimmen.

anlage 13

121 Zeichen

Punkt 5: Vorsorgeplanung Bevölkerungsschutz Darmstadt 2024 
 (V-Nr. 2024/0365) 
 
Die Vorlage wird zur Kenntnis genommen.

anlage 6

13329 Zeichen

Anlage 4.2: Bedarfsplanung Freiwillige Darmstadt 2024
Bedarfsplanung für die Freiwillige Feuerwehr Darmstadt
Sachstand
Die Liegenschaften, in denen die Berufsfeuerwehr und die 4 Freiwilligen Feuerwehren untergebracht
sind, stammen aus den Jahren 1954 – 1984. Es folgte eine Phase, in der einzelne Sanierungsprojekte
umgesetzt wurden, aber wenig in die Gesamtstruktur der Liegenschaften der Feuerwehr investiert
wurde.
Im Abschlussbericht der Zukunftswerkstatt (Magistratsbeschluss 2010 / 0225) wurde auf den
schlechten Zustand der Liegenschaften der Feuerwehr hingewiesen:
„Eines der drängenden Probleme der Feuerwehr ist der schlechte bauliche Zustand der Wache der
Berufsfeuerwehr und der Gerätehäuser der Freiwilligen Feuerwehren Innenstadt, Arheilgen und
Wixhausen.“
Als Priorität wurde in der Zukunftswerkstatt der Neubau des Gerätehauses in Arheilgen definiert und
2015 der Neubau beschlossen (Beschlussvorlage 2015 / 0044). Das Gerätehaus wurde am 25.05.2019
eingeweiht. Fünf Jahre nach der Inbetriebnahme sind die bestehenden Baumängel noch nicht beseitigt.
Ab 2016 wurde mit umfangreichen Vorarbeiten für die Gebäude der Berufsfeuerwehr und der
Freiwilligen Feuerwehr Innenstadt begonnen. Mit Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom
25.06.2020 wurde der Bedarfs- und Entwicklungsplan und damit das 2-Wachen-Konzept für die
Berufsfeuerwehr angenommen. Für die Wache Nord wurde das Grundstück an der Pfnorstraße als
Standort festgelegt und die Raumprogramme für die Wachen Nord und Süd sowie die Freiwillige
Feuerwehr Innenstadt angenommen.
Zum baulichen Zustand der Gerätehäuser wurden in den Begehungsprotokollen des Prüfdienstes des
Landes Hessen erhebliche Mängel festgestellt. Im Bedarfs- und Entwicklungsplan wurde folgendes
festgestellt:
„An fast allen Standorten bestehen – teils erhebliche – baulich-strukturelle Handlungsbedarfe.
- Feuerwehr Innenstadt: Prüfung und Umsetzung eines neuen Standortes
- Feuerwehr Eberstadt: Fortsetzung der Sanierungsmaßnahmen
- Feuerwehr Wixhausen: Erstellung einer Perspektivplanung
Der Neubau der Feuerwehr Arheilgen ist bedarfsgerecht, hier sind keine Maßnahmen erforderlich.”
Die Planung für die Feuerwache Nord befindet sich in der Leistungsphase 3, als Standort für die
Feuerwache Süd wurde der Donnersbergring festgelegt. Die Freiwillige Feuerwehr Innenstadt soll nach
dem Bezug der beiden neuen Wachen der Berufsfeuerwehr im Südbau auf dem Gelände in der
Bismarckstraße untergebracht werden.
Für das Haushaltsjahr 2026 wurden jeweils 100.000 Euro für Machbarkeitsstudien der Gerätehäuser
der Freiwilligen Feuerwehren Eberstadt und Wixhausen angemeldet. Damit soll die Grundlage für
weitere Entscheidungen zur Sanierung oder einem Neubau geschaffen werden.
Für die Machbarkeitsstudie muss jedoch ein Konzept vorliegen, wie die Freiwilligen Feuerwehren für
die Zukunft aufgestellt sein müssen. Dies betrifft sowohl den Einsatzdienst als auch den Innendienst.
Auf dieser Basis soll für jede Freiwillige Feuerwehr ein Raumprogramm erstellt werden, das sich an
den beschlossenen Raumprogrammen für die FF Arheilgen und Innenstadt orientiert.
Der vorliegende Entwicklungsplan soll die Basis für die weiteren Arbeitsschritte vorgeben, um die
Feuerwehr zu modernisieren.

Aufgaben der Freiwilligen Feuerwehr
Die Feuerwehr Darmstadt besteht aus der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr. Die
Koordination der einzelnen Freiwilligen Feuerwehren in den Stadtteilen übernimmt der
Stadtbrandinspektor / die Stadtbrandinspektorin. Jede Stadtteilfeuerwehr wird von einer Wehrführung
geleitet.
Jede Freiwillige Feuerwehr hat die Aufgabe der Brandbekämpfung, der Technischen Hilfe und der
logistischen Unterstützung. Dazu stehen jeder Wehr im Rahmen der Kommunalen Gefahrenabwehr ein
Löschzug (Führungsfahrzeug und 2 Löschfahrzeuge) sowie ein Gerätewagen Logistik mit einem
Anhänger zur Stromerzeugung und einem Mehrzweckanhänger zur Verfügung. Das Stadtgebiet ist in
vier Ausrückebereiche der Freiwilligen Feuerwehren unterteilt, in denen die zuständige FF nach Alarm-
und Ausrückeordnung entweder eigenständig oder zur Unterstützung der Berufsfeuerwehr alarmiert
wird.
Die einzelnen Wehren haben aber noch weitere Aufgabenschwerpunkte, die sich im Wesentlichen aus
den Aufgaben- und Fahrzeugzuweisungen des Landes und des Bundes ergeben. Nach dem Hessischen
Katastrophenschutzgesetz hat die Feuerwehr Darmstadt folgende Einrichtungen und Einheiten zu
besetzen:

Einheiten und Einrichtungen gemäß Katastrophenschutzkonzept des Landes Hessen Stand 8/2024
___ = Landesausstattung, ___ = Bundesausstattung, ___ = Kommunale Ausstattung
Anz Bezeichnung Fahrzeuge VF ZF GF TM/TF gesamt
1 Katastrophenschutz-Stab Wache Nord 1 4 11 9 25
1 Führungsgruppe TEL ELW 2 1 2 1 4 9
1 IuK-Zentrale Wache Nord 1 5 6
1 IuK-Gruppe GW-IuK
+ AH Strom
2 7 9
1 Löschzug ELW
Löschfahrzeug
Löschfahrzeug
Gerätewagen
1 1
1
1
1
2
8
8
2
4
9
9
3
1 Löschzug ELW
Löschfahrzeug
Löschfahrzeug
Gerätewagen
1 1
1
1
1
2
8
8
2
4
9
9
3
1 Löschzug ELW
Löschfahrzeug
Löschfahrzeug
Gerätewagen
1 1
1
1
1
2
8
8
2
4
9
9
3
1 GABC-Messzentrale Wache Nord 1 5 6
1 GABC-Messgruppe ABC-ErkKW
GW-StrSpTr
1
1
3
2
4
3
1 Gefahrstoff-ABC-Zug ELW
Löschfahrzeug
WLF + AB-U
TLF 4000
WLF + AB-A
1 1
1
1
1
1
2
8
2
2
2
4
9
3
3
3
1 Gefahrstoff-Dekontaminationszug ELW
Löschfahrzeug
GW-DekonP
WLF+AB-DekonG
1 1
1
1
1
2
8
2
2
4
9
3
3
0,5 Medizinische Task Force ELW
FüKW
Löschfahrzeug
1 1 1
1
1
2
2
8
5
3
9
1 Logistik-Einheit WLF KatS
+ AB-Prische
+ AB-Waldbrand
+ AB-Strom
GW-Logistik KatS
+ Modul Waldb.
+ Modul Hochw.
+ Modul Evak.
1
1
2
2
3
3
1 Hochwasser GW-Hochwasser 1 5 6
SUMME 3 12 45 146 207
DOPPELTE BESETZUNG 6 24 90 292 414

Die Zuweisung von Aufgaben und Ausrüstung an die Freiwilligen Feuerwehren ergibt sich auch aus den
beschränkten personellen Ressourcen der Berufsfeuerwehr. Die Aufgaben, die dazu notwendige
Ausstattung und die Verfügbarkeit von ausgebildetem Personal, müssen zusammenpassen.
Aufgabenschwerpunkte der Feuerwehren im Einsatzdienst
Aufgabe BF Nord  BF Süd FFI FFE FFA FFW
TEL / IuK X X
Führungsuntersützung X X X X X
Brandbekämpfung X X X X X X
Löschwasserversorgung X X
Waldbrandbekämpfung X X X X
H1 X X
TH VU X X X X X X
TH LKW / Schiene X
Logistik X X X X X X
Gefahrgut / Messen X X
Dekontamination X X ⁃ X
Hochwasser X X
Stromversorgung X X X X X
Spezielle Rettung X
Hubrettungsgerät X X X
Wechselladerfahrzeug X X * X
 Die Aufgabe der Dekontamination wird im Rahmen der Fahrzeugausstattung der Medizinischen-
Task-Force mit der Stationierung eines LF KatS übertragen
* Mit Bezug des Gerätehauses auf dem Gelände in der Bismarckstraße soll die FF Innenstadt ein
Wechselladerfahrzeug besetzen, um die Berufsfeuerwehr bei Logistikaufgaben zu unterstützen.
Im Innendienst sind bei allen Freiwilligen Feuerwehren folgende Aufgaben zu erfüllen:
- Führung
- Ausbildung
- Gerätewartung (Geräte, PSA, IuK)
- Brandschutzerziehung
- Jugendarbeit (Kinderfeuerwehr / Jugendfeuerwehr)
- Öffentlichkeitsarbeit
Die Freiwilligen Feuerwehren werden bei ihren Aufgaben von Feuerwehrvereinen unterstützt.
Die Nachwuchsgewinnung für die Freiwillige Feuerwehr wird für die Zukunft eine zentrale Aufgabe der
Gefahrenabwehr. Nur über das Potenzial der ehrenamtlichen Helfer lässt sich der Brand- und
Katastrophenschutz in der derzeitigen Qualität aufrecht erhalten. Ein Baustein für die
Nachwuchsgewinnung ist die Attraktivität des Arbeitsplatzes, also der Gebäude und der eingesetzten
Technik sowie der persönlichen Ausstattung. Auch aus diesem Blickwinkel ist die Modernisierung der
Gerätehäuser für die Freiwillige Feuerwehr dringend notwendig.

Ausstattung und Personalstärke
Die Ausstattung wird auf Basis des bestehenden Fuhrparks und der bereits erkennbaren
Fahrzeugzuweisungen von Bund oder Land beschrieben. Die Planungen für die Wachen der
Berufsfeuerwehr sehen nur eine geringe Reserve für Fahrzeuge vor. Insbesondere im Bereich des
Katastrophenschutzes und des Zivilschutzes ist davon auszugehen, dass Bund und Land den Unteren
Katastrophenschutzbehörden weitere Ausstattung zur Verfügung stellen werden. Für jedes Gerätehaus
ist ein Stellplatz als Reserve eingeplant.
Aus den Schwerpunktaufgaben und den zugewiesenen Einsatzfahrzeugen ergibt sich die Sollstärke der
Einsatzabteilung der jeweiligen Freiwilligen Feuerwehr. Die Besatzung der Löschfahrzeuge wird mit
mindestens 1/5 angenommen. Als Planungsvorgabe soll jede Funktion auf den Fahrzeugen doppelt
besetzt sein.
Als Grundplanung für die Freiwillige Feuerwehr soll bei jeder FF ein Löschzug mit einem Sonderfahrzeug
und Anhänger oder Abrollbehälter für Logistik und Stromerzeugung stationiert werden. An den
Standorten Arheilgen und Innenstadt sollen jeweils 5 Katastrophenschutzfahrzeuge und in Eberstadt
und Wixhausen 3 Katastrophenschutzfahrzeuge untergebracht werden.
Da bis zur Umsetzung dieser Bedarfsplanung noch mehrere Jahre vergehen werden, wurde darauf
verzichtet, die Stationierung jedes einzelnen Gerätes hier festzulegen, um nicht falsche Erwartungen zu
wecken und eine ggf. notwendige Anpassung der Planungen zu erleichtern.
Um den Personalbedarf abschätzen zu können, wurde für Ausstattung des Katastrophenschutzes
pauschal ein Personalbedarf von mit 1/5 angenommen. Für kommunale Sonderausstattung bei der FFI
und FFA wurde zusätzlich ein pauschal ein Bedarf von 1/3 angesetzt.
Stadtbrandinspektor / Stadtbrandinspektorin und Stellvertretung
Nr. Fahrzeug VF ZF GF TM/TF gesamt
1 Kommandowagen 1 1
SUMME 1 1
DOPPELTE BESETZUNG 2 2
FF Innenstadt
Nr. Fahrzeug VF ZF GF TM/TF gesamt
1 Einsatzleitwagen 1 1 2 4
2 Hilfeleistungslöschfahrzeug 1 5 6
3 Löschfahrzeug 1 5 6
4 Gerätewagen Logistik 1 3 4
5 Anhänger Logistik, Generator 60 kVA
6 Generator 125 kVA
7 Fahrzeuge KatS Bund oder Land 1 5 6
8 Fahrzeuge KatS Bund oder Land
9 Fahrzeuge KatS Bund oder Land
10 Fahrzeuge KatS Bund oder Land 1 3 4
11 Fahrzeuge KatS Bund oder Land
SUMME 1 6 23 30
DOPPELTE BESETZUNG 2 12 46 60

FF Eberstadt
Nr. Fahrzeug VF ZF GF TM/TF gesamt
1 Einsatzleitwagen 1 1 2 4
2 Hilfeleistungslöschfahrzeug 1 5 6
3 Löschfahrzeug 1 5 6
4 Gerätewagen Logistik 1 1 2
5 Anhänger Logistik, Generator 60 kVA
6 Fahrzeuge KatS Bund oder Land 1 5 6
7 Fahrzeuge KatS Bund oder Land
8 Fahrzeuge KatS Bund oder Land
SUMME 1 5 18 24
DOPPELTE BESETZUNG 2 10 36 48
FF Arheilgen
Nr Fahrzeug VF ZF GF TM/TF gesamt
1 Einsatzleitwagen 1 1 2 4
2 Hilfeleistungslöschfahrzeug 1 5 6
3 Löschfahrzeug 1 5 6
4 WLF mit AB Dekon P 1 1 2
5 Anhänger Logistik, Generator 60 kVA
6 Generator 125 kVA
7 Sondergeräte kommunal 1 3 4
8 Sondergeräte kommunal
9 Sondergeräte kommunal
10 Fahrzeuge KatS Bund oder Land 1 5 6
11 Fahrzeuge KatS Bund oder Land
12 Fahrzeuge KatS Bund oder Land
13 Fahrzeuge KatS Bund oder Land
14 Fahrzeuge KatS Bund oder Land
SUMME 1 6 23 30
DOPPELTE BESETZUNG 2 12 46 60
FF Wixhausen
Nr. Fahrzeug VF ZF GF TM/TF gesamt
1 Einsatzleitwagen 1 1 2 4
2 Hilfeleistungslöschfahrzeug 1 5 6
3 Löschfahrzeug 1 5 6
4 Drehleiter 1 1 2
5 Anhänger Logistik, Generator 60 kVA
6 Fahrzeuge KatS Bund oder Land 1 5 6
7 Fahrzeuge KatS Bund oder Land
8 Fahrzeuge KatS Bund oder Land
SUMME 1 5 14 20
DOPPELTE BESETZUNG 2 10 36 48

Personalplanung
Die Sollstärke für die Einsatzabteilung ergibt sich aus den Aufgaben und den damit verbundenen
Fahrzeugen. Die Wechselwirkung gilt natürlich auch in die andere Richtung: Es können nur die
Fahrzeuge zugewiesen werden, die auch besetzt werden können.
Die Sollstärken aus den Ausstattungstabellen sind Untergrenzen, die aus einer Besetzung der
Löschfahrzeuge mit 6 Einsatzkräften ausgehen. Nach Norm sind diese Fahrzeuge für 9 Einsatzkräfte
vorgesehen. Als Personalbemessung für das Raumprogramm eines Gerätehauses ist eine Reserve von
ca. 20% einzuplanen. Bisher liegt der Anteil der Frauen in den Einsatzabteilungen bei 10 %. Das
Raumprogramm soll für einen Frauenanteil bis zu 30% ausgelegt werden.
Nach den bisherigen Erfahrungen liegt die Stärke von Jugendfeuerwehren bei maximal 25 Mitgliedern.
Hier schwankt der Anteil der Mädchen zwischen 25 und 50%.
Es ist daher von folgenden Zahlen für die Bemessung der Umkleiden auszugehen:
FF Innenstadt
Herren: 65 Einsatzabteilung + 15 Jugendliche
Damen: 20 Einsatzabteilung + 10 Jugendliche
FF Eberstadt
Herren: 50 Einsatzabteilung + 15 Jugendliche
Damen: 15 Einsatzabteilung + 10 Jugendliche
FF Arheilgen (Bestand)
Herren: 75 Einsatzabteilung + Jugendliche
Damen: 17 Einsatzabteilung + Jugendliche (bereits jetzt zeigt sich, dass diese Zahl nicht ausreicht)
FF Wixhausen
Herren: 50 Einsatzabteilung + 15 Jugendliche
Damen: 15 Einsatzabteilung + 10 Jugendliche
Raumprogramme
Der Bedarf einer Freiwilligen Feuerwehr ergibt sich aus den erforderlichen Stellplätzen und der für die
Fahrzeugbesetzung notwendigen Anzahl an Einsatzkräften. Als Muster für die Raumprogramme wird
daher das Raumprogramm für die FF Innenstadt Stand 2020 verwendet und entsprechend des hier
ermittelten Bedarfs angepasst. (Anlagen)
Optionen für die Machbarkeitsstudien
In den Machbarkeitsstudien zur Nutzung der Gerätehäuser der Freiwilligen Feuerwehren Eberstadt und
Wixhausen ist die wesentliche Fragestellung, ob der Bedarf an den vorhandenen Standorten gedeckt
werden kann oder ob ein Neubau notwendig ist. Um hier Optionen bewerten zu können, ist für beide
Stadtteile zu klären, ob es geeignete Grundstücke gibt. Eine Abschätzung für die notwendige
Grundstücksgröße bei einem Neubau ergibt sich aus den Raumprogrammen.

anlage 8

13614 Zeichen

Anlage 5.2: Funktionsbeschreibung und Raumprogramm FF Eberstadt
Funktionsbeschreibung Gerätehaus FF Eberstadt
Allgemeines
Die Freiwillige Feuerwehr Darmstadt-Eberstadt (FFE) ist zur Zeit in einem Gerätehaus in der Heinrich-
Delp-Straße 4-6 untergebracht, das sich im Eigentum der Wissenschaftsstadt Darmstadt befindet. Die
Zufahrts- und Parkplatzsituation ist beengt, die Räume sind zu klein und entsprechen in wesentlichen
Bereichen nicht den aktuellen Anforderungen. Aus diesem Grund wurden in der Mittelfristigen
Investitionsplanung für das Jahr 2026 Mittel für eine Machbarkeitsstudie angemeldet, um zu klären,
wie der künftige Bedarf der Feuerwehr gedeckt werden kann.
Personal der Freiwilligen Feuerwehr Darmstadt-Eberstadt
Die Einsatzabteilung der FFE beträgt derzeit 33 aktive Mitglieder, davon 3 Frauen. Daneben sind in der
Jugendfeuerwehr 16 (15 Jungen und 1 Mädchen) und in der Ehren- und Altersabteilung ebenfalls 16
Mitglieder. Die Mitgliederzahl ist für die Aufgaben der FFE zu gering, auf Grund der Struktur des
Stadtteils ist die Nachwuchswerbung schwierig. Es wird weiter intensiv mit Werbemaßnahmen an der
personellen Stärkung der FFE gearbeitet.
Um die Einsatzfahrzeuge entsprechend den Planungsvorgaben des Landes zu besetzen, ist eine
Personalstärke von 48 Einsatzkräften anzustreben.
Umkleiden, Sanitärbereiche und Sozialräume sind auf diese Personalstärke auszulegen und ein
Frauenanteil von 30% vorzusehen. Für die Einsatzkräfte ist ein Aufenthaltsraum und eine Küche mit
Vorratsraum notwendig.
Fahrzeuge
In der Fahrzeughalle sollen zusätzlich zu den Einsatzfahrzeugen, die bisher bei der FFE stationiert
waren, weitere Fahrzeuge des Katastrophenschutzes untergebracht werden:
1. Führungsfahrzeug ELW 1 kommunal
2. Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 20/20 kommunal
3. Löschfahrzeug LF 10/6 kommunal
4. Gerätewagen Logistik GW-L kommunal
5.   Anhänger Logistik + Generator 60 kVA AH Logistik + AH 60 kVA kommunal
6.   Fahrzeug Katastrophenschutz GW-IuK Bund / Land
7. Fahrzeug Katastrophenschutz Bund / Land
8.   Fahrzeug Katastrophenschutz Bund / Land
Schulung
Der Unterrichtsbereich soll einen Schulungsraum für mindestens 60 Personen, Lehrmittelraum,
Garderobe, Teeküche und WC beinhalten. Im Außengelände ist ein Übungshof vorzusehen.
Für die Jugend und Kindergruppen werden Gruppenräume benötigt.
Sport spielt auch bei den Freiwilligen Feuerwehren eine zunehmende Rolle, daher gehört ein Sportraum
mit Geräten für Kraft- und Ausdauertraining zum Raumprogramm.

Verwaltung
Für die Wehrführung, die Jugendfeuerwehr/Kinderfeuerwehr und den Feuerwehrverein ist jeweils ein
Büro für Verwaltungsaufgaben notwendig.
Werkstatt und Lager
Die Reinigung von Fahrzeugen und Ausrüstung wird in einer Waschhalle durchgeführt. Kleinere
Reparaturen sollen in einer Werkstatt durch die FF selbst durchgeführt werden. Neben einem Lager
für Einsatzmaterial werden Lagerräume für brennbare Flüssigkeiten, Kleingeräte, die Kleiderkammer
und den Feuerwehrverein benötigt.
Zusätzliche Funktionalitäten
Analog der Planung der FF Arheilgen soll ein Führungs- und ein Funkraum als ortsfeste
Führungsstelle Süd eingeplant werden.
Bei einem Stromausfall ist das Gerätehaus Anlaufpunkt für die Bevölkerung (Leuchtturmkonzept).
Dazu ist eine externe Stromeinspeisung notwendig.

Anlage 4.2: Bedarfsplanung Freiwillige Darmstadt 2024

Anlage 5.2: Funktionsbeschreibung und Raumprogramm FF Eberstadt
Feuerwehr Darmstadt
Gerätehaus Freiwillige Feuerwehr Darmstadt-Eberstadt
Bedarfsermittlung:  Raum- und Flächenprogramm
Stand: 13.12.2024
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Feuerwehr
Bismarckstraße 86
64293 Darmstadt

Stand: 13.12.2024
Bereich
gesamt EG OG BGF EG BGF OG Außen Parkplätze
1. FF Eberstadt 1.476 m² 1.066 m² 410 m² 1.247 m² 533 m² 893 m² 540 m²
1. 1. Fahrzeughalle 553 m² 553 m² 0 m² 580 m² 0 m² 543 m² 540 m²
1. 2. Einsatzabwicklung 320 m² 240 m² 80 m² 312 m² 104 m² 0 m² 0 m²
1. 3. 1. Schulungs- und Ausbildungsräume 286 m² 25 m² 261 m² 33 m² 339 m² 350 m² 0 m²
1. 3. 2. Führung / Verwaltung 91 m² 22 m² 69 m² 29 m² 90 m² 0 m² 0 m²
1. 3. 3. Werkstätten und Lager 226 m² 226 m² 0 m² 294 m² 0 m² 0 m² 0 m²
2. Gebäudeinfrastruktur 224 m² 123 m² 101 m² 160 m² 131 m² 1.910 m²  m²
2. 1. 1. Besucherzugang / sonstiges 101 m² 81 m² 20 m² 105 m² 26 m² 0 m² 0 m²
2. 2. 1. Heizung / Klima / Lüftung 60 m² 0 m² 60 m² 0 m² 78 m² 0 m² 0 m²
2. 2. 2. Elektrotechnik 63 m² 42 m² 21 m² 55 m² 27 m² 0 m² 0 m²
2. 3. 1. Erschließung / Grünanlagen 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 1010 m² 0 m²
2. 3. 2. Abstandsflächen 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 0 m² 900 m² 0 m²
1.700 m² 1.189 m² 511 m² 1.407 m² 664 m² 2.803 m² 540 m²
Gesamtnutzfläche netto 1.700 m²
Nutzfläche EG netto 1.189 m²
Nutzfläche OG netto 511 m²
Erdgeschoßfläche brutto 1.407 m²
Außenfläche 3.343 m²
Grundstücksgröße mindestens 4.749 m²
Parkplätze 24
Raumplan Freiwillige Feuerwehr Eberstadt
Nummer
Feuerwehr Darmstadt
Raumplanung Freiwillige Feuerwehr Eberstadt
Bedarf

2 3 4 6 7 8 9 10 11 12 13
Bezeichnung Nutzung / Mindestanforderung nach DIN /
Berechnung / Benchmark vergleichbarer FW
und RW
Nu
tze
r
EG OG / UG tages-
belich
tet
dunke
l
mögli
ch
Aussen Parkplätze Bemerkung Raumbeziehung
1. FF Innenstadt je Sitzplatz auf Einsatzfahrzeug 1 Stellplatz
1. 1.
1. 1. 1. Sicherheitsabstand nach UVV / DIN 2*12,5m*0,5m 12,50 m² 12,50 m² 0,00 m²
1. 1. 2. Zugführerfahrzeug ELW 1 4 56,25 m² 56,25 m² 90,00 m² Druckluft, Ladeerhaltung
1. 1. 3. Hilfeleitstunglöschfahrzeug HLF 20 6 56,25 m² 56,25 m² 135,00 m² Absauganlage
1. 1. 4. Löschgruppenfahrzeug LF 10/6 6 56,25 m² 56,25 m² 135,00 m² Alarmdrucker
1. 1. 5. Gerätewagen GW-L 2 56,25 m² 56,25 m² 45,00 m²
1. 1. 6. Anhänger Logistik, Generator 60 kVA 56,25 m² 56,25 m² 0,00 m²
1. 1. 7. Fahrzeug KatS Bund oder Land 6 56,25 m² 56,25 m² 135,00 m²
1. 1. 8. Fahrzeug KatS Bund oder Land 56,25 m² 56,25 m² 0,00 m²
1. 1. 9. Fahrzeug KatS Bund oder Land 56,25 m² 56,25 m² 0,00 m²
1. 1. 10. Waschhalle min. 6,0 m * 12,0 m 80,00 m² 80,00 m² 0,00 m²
1. 1. 11. Gerätelager Waschhalle Hochdruckreiniger, Zubehör 10,00 m²
1. 1. 552,50 m² 0,00 m² 542,50 m² 540,00 m²
1. 2. Einsatzabwicklung EG OG Außen Parkplätze
1. 2. 1. Stiefelwäsche / Grobwäsche Schwarzschleuse 10,00 m² x unmittelbar im Übergang von der Fahrzeughalle
zum Sozialbereich
Anbindung an Fahrzeughalle
1. 2. 2. Umkleide Einsatzbekleidung Herren
PSA-Ablage einschl. JF
min. 1,2 m² pro Person je aktivem Mitglied FF
plus JF
65 78,00 m² x
Spindgröße: je FF H: 1,8 m, T: 0,5 m, B: 0,6 m
[B 30 cm offen; 30 cm geschlossenes Abteil mit
Wertfach]
Schwarz-Weiß-Trennung im Spind
1. 2. 3. Sanitäreinheit Herren Duschen / Waschen
3 Duschen / 4 Waschtische
18,00 m² x
1. 2. 4. WC-Anlage Herren 2 WC / 3 Urinale 15,00 m² x
1. 2. 5. Umkleide Einsatzbekleidung Damen PSA-
Ablage einschl. JF
min. 1,2 m² pro Person je aktivem Mitglied FF
plus JF
25 30,00 m²
x Spindgröße: je FF H: 1,8 m, T: 0,5 m, B: 0,6 m
[B 30 cm offen; 30 cm geschlossenes Abteil mit
Wertfach]
1. 2. 6. Sanitäreinheit Damen Duschen / Waschen
2 Duschen, 2 Waschtische
10,00 m² x
1. 2. 7. WC-Anlage Damen 2 WC 10,00 m² x
1. 2. 8. Trocknungsraum / Waschküche mind. 6 m² für die kleinste Einheit 20,00 m²
x
Waschmaschine / Trockner (haushaltsübliche
Geräte), Abwurfmöglichkeit für gebrauchte
Kleidung, Trocknungsmöglichkeit; Türbreite für
Gitterboxen bzw. Rollwagen geeignet;
Anforderungen an Lüftung
Synergie mit BF prüfen
1. 2. 9. Putzmittelraum pro Geschoss 1 * 4 m² 4,00 m² x
1. 2. 10. Bereitschaftsraum / Aufenthaltsraum
nachrückende Kräfte / Wachenbesetzung
mind. 15 m² für die kleinste Einheit 50,00 m²
x
mit Freisitz (Lärmschutz / Sichtschutz beachten)
1. 2. 11. Küche mind. 8 m² für die kleinste Einheit 15,00 m² x mit Teeküche und Abstellbereich
ggf. in Bereitschaftsraum integriert
1. 2. 12. Vorrat Küche / Getränke 15,00 m² x
1. 2. 13. Ortsfeste Führungsstelle Führungsraum mit 6 Arbeitsplätzen 30,00 m² Neben dem Funkraum
1. 2. 14. Funk-/ Telekommunikationsraum mind. 12 m² für die kleinste Einheit 15,00 m²
x
Funk, Alarmdrucker, Alarmfax, Pläne,
Wachedisplay
angrenzend an die Fahrzeughalle
1. 2. 240,00 m² 80,00 m² 0,00 m² 0,00 m²
1
Nummer
Zwischensumme Fahrzeughalle
Zwischensumme Einsatzabwicklung
Fahrzeughalle

1. 3.
1. 3. 1. Schulungs- und Ausbildungsräume EG OG Außen Parkplätze
1. 3. 1. 1. Schulungs- und Ausbildungsraum 1 Die Notwendigkeit und die Größe sind durch
Nutzungskonzept festzulegen.
Empfehlung/Formel: 1,5 m² je planmäßigem
Nutzer / Schulungsteiln.
30 50,00 m²
x
Trennwand zum Schulungsraum 2
1. 3. 1. 2. Schulungs- und Ausbildungsraum 2 30 50,00 m²
1. 3. 1. 3. Lehrmittelraum mind. 6 m² für die kleinste Einheit 8,00 m²
1. 3. 1. 4. Garderobe / Stuhllager 10,00 m²
1. 3. 1. 5. Teeküche mind. 8 m² für die kleinste Einheit 8,00 m²
1. 3. 1. 6. WC Herren 15,00 m²
1. 3. 1. 7. WC Damen 8,00 m²
1. 3. 1. 8. WC behindertengerecht 8,00 m²
1. 3. 1. 9. Putzmittelraum (Pumi) pro Geschoss 1 * 4 m² 4,00 m²
1. 3. 1. 10. Jugendfeuerwehr
(Gruppenraum inkl. Lager)
Empfehlung / Formel: 2 m² je planmäßigem
Nutzer / Schulungst.
25,00 m² 40,00 m² ausgelegt für Gruppen mit 15 - 20
Jugendlichen;
bei voller Stärke Nutzung der Schulungsräume
1. 3. 1. 11. Kinderfeuerwehr / Wichtel Garderobe / Lager Bastelmaterial 20,00 m²
1. 3. 1. 12. Sportraum 40,00 m² Ausstattung bauseits bzw. durch Eigenleistung
FF
1. 3. 1. 13. Übungshof 350,00 m²
1. 3. 1. 25,00 m² 261,00 m² 350,00 m² 0,00 m²
1. 3. 2. Führung / Verwaltung EG OG Außen Parkplätze
1. 3. 2. 1. Büro Wehrführung mind. 15 m² für die kleinste Einheit 2 22,00 m²
x
0,00 m² mit Besprechungseinheit;
Wunsch: mit Einsicht in die Fahrzeughalle
und/oder den Übungshof
1. 3. 2. 2. Büro Geschäftszimmer Sachgebiete 2 18,00 m² x mit Besprechungseinheit
1. 3. 2. 3. Büro JF und Kinderfeuerwehr 2 18,00 m² x
1. 3. 2. 4. Büro Feuerwehrverein 2 18,00 m² x
1. 3. 2. 5. Archiv, Aktenraum, Drucker, Kopierer und
Verbrauchsmittel
15,00 m² x
1. 3. 2. 6. WC-Anlage Herren x Synergie mit Schulungsbereich
1. 3. 2. 7. WC-Anlage Damen x Synergie mit Schulungsbereich
1. 3. 2. 22,00 m² 69,00 m² 0,00 m² 0,00 m²
1. 3. 3. Werkstätten und Lager EG OG Außen Parkplätze
1. 3. 3. 1. Werkstatt / Schlosserei Gerätewart 20,00 m² x 0,00 m² für allgemeine, kleinere Reparaturen etc. /
Wartung Kettensäge;
6 Meter Schränke, abschließbar; Werkbank
1. 3. 3. 2. Lagerraum für brennbare Flüssigkeiten 10,00 m² x Betriebsstoffe für Eigenbedarf in kleineren
Gebinden
1. 3. 3. 3. Lager Einsatzmittel / Verbrauchsmaterial insgesamt 12 m² je Stellplatz gem.
Förderrichtlinie;
Berechnung nach Bedarf
8 96,00 m²
x
Verbrauchsmaterial und FF-Nachschub;
ebenerdig; 20 Paletten und Rollwagen;
befahrbar mit Ameise / Hubwagen
1. 3. 3. 4. Lager 25,00 m² x Jugend und Verein; Einlagerungsmöglichkeit für
Zelte
Integration in Einsatzmittellager möglich
1. 3. 3. 5. Lager Kleingeräte 25,00 m² x Integration in Einsatzmittellager möglich
1. 3. 3. 6. Kleiderkammer FF 25,00 m²
x
Lagerung und Ausgabe FF-interner Bedarf und
Vereinskleidung (z.B. T-Shirts); Ersatzkleidung
für kurzfristigen Bedarf; 10 m Regale
1. 3. 3. 7. Lager IuK-Gruppe 25,00 m² x Lagerung für die Aufgaben der IuK-Gruppe Integration in Einsatzmittellager möglich
1. 3. 3. 226,00 m² 0,00 m² 0,00 m² 0,00 m²
Räume für Ausbildung, Aufenhalt, Verwaltung, Sonstiges
Zwischensumme Schulungs- und Ausbildungsräume
Zwischensumme Führung / Verwaltung
Zwischensumme Werkstätten und Lager

2 3 4 6 7 8 9 10 11 12 13
Bezeichnung Nutzung / Mindestanforderung nach DIN /
Berechnung / Benchmark vergleichbarer FW
und RW
Nu
tze
r
EG OG / UG tages-
belich
tet
dunke
l
mögli
ch
Aussen Parkplätze Bemerkung Raumbeziehung
2. Gebäudeinfrastruktur
2. 1.
2. 1. 1. Besucherzugang / sonstiges EG OG Außen Parkplätze
2. 1. 1. 1. Foyer / Empfang Ausstellungsfläche
Historisches Fahrzeug /  Geräte
30,00 m²
x
0,00 m²
2. 1. 1. 2. Sanitätsraum 15,00 m² x
2. 1. 1. 3. Besucher-WC, unisex, behindertengerecht 8,00 m² x 0,00 m²
2. 1. 1. 4. WC-Anlagen Damen konzeptabhängig 8,00 m² x 0,00 m²
2. 1. 1. 5. WC-Anlagen Herren konzeptabhängig 10,00 m² x 0,00 m²
2. 1. 1. 6. Aufzugsanlage Aufzugskabine barrierefrei, für Transport
Europalette / Server-Schrank geeignet (Höhe
beachten)
10,00 m² 20,00 m²
x
0,00 m²
Andienung sämtlicher Geschosse
2. 1. 1. 81,00 m² 20,00 m² 0,00 m² 0,00 m²
2. 2.
2. 2. 1. Heizung / Klima / Lüftung EG OG Außen Parkplätze
2. 2. 1. 1. Heizungsraum 20,00 m²
2. 2. 1. 2. Lüftungs- und Klimazentrale 40,00 m²
2. 2. 1. 0,00 m² 60,00 m² 0,00 m² 0,00 m²
2. 2. 2. Elektrotechnik EG OG Außen Parkplätze
2. 2. 2. 1. Hausanschlussraum WK 8,00 m²
2. 2. 2. 2. Hausanschlussraum Gas / Heizmedium 8,00 m²
2. 2. 2. 3. Hauptunterverteilung + HA Elt. 10,00 m²
2. 2. 2. 4. Unterverteilung 6,00 m²
2. 2. 2. 9. Unterverteilung 6,00 m²
2. 2. 2. 10. Serverraum - allgemeine EDV 15,00 m²
2. 2. 2. 11. BMA 10,00 m²
2. 2. 2. 42,00 m² 21,00 m² 0,00 m² 0,00 m²
2. 2. 42,00 m² 81,00 m² 0,00 m² 0,00 m²
2. 3.
2. 3. 1. Erschließung / Grünanlagen EG OG Außen Parkplätze
2. 2. 1. 1. Zufahrt ohne Kreuzung der Alarmausfahrt 150,00 m²
2. 2. 1. 2. Alarmausfahrt 400,00 m²
2. 2. 1. 3. Grünanlage Einsatzdienst 50,00 m²
2. 2. 1. 4. Fahnenmasten 10,00 m²
2. 2. 1. 5. Gewegungsfläche konzeptabhängig 400,00 m²
2. 3. 1. 0,00 m² 0,00 m² 1010,00 m² 0,00 m²
2. 3. 2. Abstandsflächen EG OG Außen Parkplätze
2. 2. 2. 1. Abstandsflächen pauschal 900,00 m² idealisierte Grundatücksannahme: 50 + 100 +
50 + 100 m, jeweils 3 Meter
2. 3. 2. 0,00 m² 0,00 m² 900,00 m² 0,00 m²
2. 3. 0,00 m² 0,00 m² 1910,00 m² 0,00 m²
Zwischensumme Erschließung / Grünanlagen
Zwischensumme Abstandsflächen
Summe Summe Außenflächen
Haustechnik
Zwischensumme Heizung / Klima / Lüftung
Zwischensumme Elektrotechnik
Summe Gebäudeinfrastruktur Allgemein
1
Nummer
Zwischensumme Besucherzugang / sonstiges
Gebäudeinfrastruktur Allgemein
Außen

2024/0365

8351 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
10.01.2025 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat VI an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Feuerwehr 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2024/0365 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.: 128010 
Kostenstelle:  037-030-1000 Investitionsnummer:        
Kostenträger:  1280-11 Sachkonto:       
 
Betreff: Vorsorgeplanung Bevölkerungsschutz Darmstadt 2024  
 
Vorlage vom: 04.12.2024  
 
Beschlussvorschlag : 
 
1. Die Vorsorgeplanung Bevölkerungsschutz Darmstadt 2024 wird verabschiedet. 
2. Die Bestandsaufnahme über den Verwaltungs - und Katastrophenschutzstab Darmstadt 
2024 wird zur Kenntnis genommen.  
3. Der Sachstandsbericht über die Einheiten, Einrichtungen und Liegenschaften des 
Katastrophenschutzes wird zur Kenntnis genommen. 
4. Die Bedarfsplanung Freiwillige Feuerwehr 2024 wird als Ergänzung der Feuerwehrbedarfs - 
und Entwicklungsplanung 2020 beschlossen.  
5. Die Raumprogramme für die Freiwilligen Feuerwehren Innenstadt, Eberstadt und 
Wixhausen werden beschlossen.

- 2 - 
Anlagen: Anlage 1.1 Vorsorgeplanung Bevölkerungsschutz Darmstadt 2024 - 
Managementfassung  
Anlage 1.2 Vorsorgeplanung Bevölkerungsschutz Darmstadt 2024 - 
Gesamtfassung  
Anlage 2 Bestandsaufnahme über den Verwaltungs - und Katastrophenschutzstab 
Darmstadt 2024  
Anlage 3 Einheiten, Einrichtungen und Liegenschaften des Katastrophenschutzes 
in Darmstadt 
Anlage 4.1 Feuerwehrbedarfs - und Entwicklungsplan der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt 2020 - Managementfassung  
Anlage 4.2 Bedarfsplanung Freiwillige Feuerwehr Darmstad t 2024 
Anlage 5.1 Funktionsbeschreibung und Raumprogramm FF Innenstadt 2024  
Anlage 5.2 Funktionsbeschreibung und Raumprogramm FF Eberstadt 2024  
Anlage 5.3 Funktionsbeschreibung und Raumprogramm FF Wixhausen 2024  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:  
Klimarelevanz des Vorhabens:    
Auswirkungen auf Stadtklima:   ja  nein 
Auswirkungen auf THG -Emissionen:   gering1)  mittel/groß 2) 
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung:   ja  nein 
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:    
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft?   ja  nein 
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt?   ja  nein 
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr. 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 04.12.2024 
 
1. Zu den Aufgaben der Feuerwehr gehört neben dem Brandschutz und der allgemeinen 
Hilfe auch der Rettungsdienst sowie der Bevölkerungsschutz (Katastrophenschutz und 
Zivilschutz). Für den Bereich des Brandschutzes und der allgemeinen Hilfe ist die 
Aufstellung einer Bedarfs - und Entwicklungsplanung vorgeschrieben. Dieser wurde 
2020 aktualisiert und stellt die Basis für die Plan ung der täglichen Gefahrenabwehr 
im „klassischen“ Feuerwehrbereich dar. Für den Bereich des Rettungsdienstes ist ein 
Bereichsplan aufzustellen, in dem der Gesamtbedarf festgelegt wird. Der 
Bereichsplan für den Rettungsdienstbereich Darmstadt wurde 2023 akt ualisiert. 
Für den Bereich des Bevölkerungsschutzes gibt es keine derartige Planungsvorgabe. 
Das Land Hessen hat mit dem Katastrophenschutzkonzept Hessen und einer Reihe 
von Sonderschutzplänen einen Rahmen für die Planung gesetzt, für die Umsetzung 
gibt es jedoch einen weiten Gestaltungsspielraum. Die vorliegende Vorsorgeplanung 
Bevölkerungsschutz wurde mit Unterstützung der Firma Lülf+ erarbeitet, um für die 
Zukunft einen Rahmen vorzugeben, wie der Bevölkerungsschutz in der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt wei terentwickelt werden soll. Dabei ist als Akteur nicht 
nur die Feuerwehr gefordert, sondern weitere Bereiche der Stadtverwaltung, die für 
eine funktionierende Gefahrenabwehr in Krisensituationen benötigt werden.  
Zur Ermittlung der im Katastrophenfall erford erlichen Ressourcen wurde an Hand von 
Beispielszenarien die für die Bewältigung eines solchen Ereignisses notwendigen 
Fähigkeiten beschrieben. Aus dem Soll -Ist-Vergleich ergeben sich die Planungsziele. 
Über eine daraus abgeleitete priorisierte Maßnahmenlis te ergeben sich die 
Handlungsempfehlungen für die Entwicklung des Bevölkerungsschutzes in den 
nächsten Jahren.  
 
2. Das Land Hessen hat die Beratungsfirma Lülf+ mit einem Programm zur Schulung 
von Stäben beauftragt. In insgesamt 8 Veranstaltungen wurde über Begehungen, 
Interviews, Schulungen und Übungen eine Bestandsaufnahme über den 
Verwaltungsstab (in Darmstadt als Krisenstab bezeichnet) und den 
Katastrophenschutzstab erstellt. Die Bewertung erfolgt nach derselben Systematik die 
auch die Vorsorgeplanung Bevölkerungsschutz angewendet wurde. Sie kann daher als 
Konkretisierung , der auch in der Vorsorgeplanung angesprochenen 
Maßnahmenvorschläge im Vergleich der Katastrophenschutzleitung , verwendet 
werden. 
 
3. Die Durchführung der Aufgaben  des Katastrophenschutzes sind dem 
Oberbürgermeister der Wissenschaftsstadt Darmstadt als untere 
Katastrophenschutzbehörde zur Erfüllung nach Weisung übertragen. Die untere 
Katastrophenschutzbehörde trifft nach § 29 des Hessischen Brand - und 
Katastrophensc hutzgesetzes die vorbereitenden Maßnahmen, um eine wirksame 
Katastrophenabwehr zu gewährleisten. Dazu gehört die Aufstellung von Einheiten und 
Einrichtungen des Katastrophenschutzes mit den erforderlichen baulichen Anlagen 
und der erforderlichen Ausrüstung . In der Anlage 3 wird ein Überblick über die 
Einheiten und Einrichtungen des Katastrophenschutzes und deren Liegenschaften 
gegeben.

- 4 - 
4. Der Feuerwehrbedarfs - und Entwicklungsplan aus dem Jahr 2020 
(Managementfassung als Anlage 4.1) hatte stark die Entwick lung der Berufsfeuerwehr 
hin zu einem 2 -Wachen-Konzept im Fokus. Zu der Situation der Gerätehäuser der 
Freiwilligen Feuerwehren wurde festgestellt:  
 
  „An fast allen Standorten bestehen – teils erhebliche – baulich-strukturelle 
Handlungsbedarfe.  
 
- Feuerwehr Innenstadt: Prüfung und Umsetzung eines neuen Standortes  
- Feuerwehr Eberstadt: Fortsetzung der Sanierungsmaßnahmen  
- Feuerwehr Wixhausen: Erstellung einer Perspektivplanung  
 
Der Neubau der Feuerwehr Arheilgen ist bedarfsgerech t, hier sind keine Maßnahmen 
erforderlich.”  
 
Mit der Bedarfsplanung Freiwillige Feuerwehr Darmstadt 2024 (Anlage 4.2) soll der 
Feuerwehrbedarfs - und Entwicklungsplan 2020 ergänzt werden. Grundlage bilden die 
zugewiesenen Aufgaben der täglichen Gefahrenabwehr und des Katastrophenschutzes 
für die Freiwilligen Feuerwehren sowie die von Bund, Land und Stadt vorgesehene 
Ausstattung. Daraus ergeben sich die erforderlichen Stellplätze sowie das für die 
Fahrzeugbesetzung notwendige Personal. Diese Daten  bestimmen die wesentlichen 
Planungsgrößen für die Entw icklung der Liegenschaften der Freiwilligen Feuerwehr.    
 
5. Die Planungsgrößen der Bedarfsplanung Freiwillige Feuerwehr Darmstadt 2024 bilden 
die Grundlage für die Funktionsbeschreibungen und die Raumpro gramme. Mit 
Magistratsvorlage 2020/0133 wurde bereits ein Raumprogramm für die Freiwillige 
Feuerwehr Innenstadt beschlossen. Gemäß Vorlage 2023/0165 soll nach Bezug der 
neuen Feuerwachen durch die Berufsfeuerwehr der Südbau der Feuerwache in der 
Bismarckstraße 86 als Gerätehaus für die Freiwillige Feuerwehr Innenstadt genutzt 
werden. Das Raumprogramm wurde entsprechend der Gegebenheiten der des 
Südbaus aktualisiert und sieht die weitere Nutzung aller Stellplätze sowie des 
Einsatzmittellagers im Keller vor.  
Analog der Systematik des Raumprogramms für die Freiwillige Feuerwehr Innenstadt 
wurden für die Freiwilligen Feuerwehren Eberstadt und Wixhausen Raumprogramme 
erstellt, die den Bedarf für die künftige Entwicklung darstellen. Auf Basis dieser 
Raumprogramme soll 2026 in einer Machbarkeitsstudien ermittelt werden, ob der 
Bedarf an den vorhandenen Standorten gedeckt werden kann oder ob ein Neubau 
notwendig ist.  
 
 
Dezernat VI 
 
 
 
Paul Georg Wandrey  
Stadtrat

anlage 12

192 Zeichen

Punkt 9: Vorsorgeplanung Bevölkerungsschutz Darmstadt 2024 
 (V-Nr. 2024/0365) 
 
Der Haupt- und Finanzausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung 
einstimmig, der Vorlage zuzustimmen.

Beratungsverlauf (5)

TOP 23
TOP 4
TOP 9
TOP 5
TOP 21

Orte (17)

  • Bismarckstraße 86
  • Falltorstraße 56
  • Kasinostraße 63
  • Heinrich-Delp-Straße 4
  • Poststraße
  • Pfnorstraße
  • Wolfskehlstraße 110
  • Eysenbachstraße 1a
  • Messeler Straße 112b
  • Blütenallee
  • Pfungstädter Straße 165
  • Karlsruher Straße
  • Heidelberger Straße
  • Luisenplatz 5a
  • Floriansweg 2
  • Donnersbergring
  • Rüdesheimer Straße

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
2024/0365
Typ
Magistratsvorlage
Datum
04.12.2024
Erstellt
29.09.2026 00:00