1377/2025
Bericht der Fachstelle für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender und intergeschlechtliche Menschen - 02/2025
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Mitteilung Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle OB/16/161/3 Vorlagen-Nummer 16.05.2025 1377/2025 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 19.05.2025 Ausschuss Kunst und Kultur 20.05.2025 Jugendhilfeausschuss 20.05.2025 Sportausschuss 22.05.2025 Stadtarbeitsgemeinschaft Queerpolitik 23.05.2025 Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern 26.05.2025 Integrationsrat 03.06.2025 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren 05.06.2025 Ausschuss Schule und Weiterbildung 16.06.2025 Gesundheitsausschuss 17.06.2025 Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik 01.07.2025 Bericht der Fachstelle für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender und intergeschlechtliche Menschen - 02/2025 Zusammenfassung in einfacher Sprache In dieser Mitteilung berichtet die Fachstelle für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender und intergeschlechtliche Menschen (Fachstelle LSBTI), was sie in den letzten Monaten zu folgenden Themen gemacht hat und welche Pläne sie für die nächsten Monate hat: 1. LSBTI-Förderprogramm Die Stadt Köln gibt seit 2022 über das LSBTI-Förderprogramm Gelder an Projekte im Bereich Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen (kurz „LSBTI“ oder „queer“). Das Ziel dieser Projekte ist es, etwas gegen Ungleichbehandlung oder Gewalt gegenüber LSBTI Menschen zu tun. Für 2025 stellt die Stadt Köln insgesamt 100.000 Euro bereit. 24 Anträge wurden gestellt. 2 Anfang Juni 2025 wird entschieden, welche Projekte gefördert werden können. 2. LSBTI-Aktionsplan Der LSBTI-Aktionsplan beschreibt, was die Verwaltung tut und tun will, um das Leben für LSBTI-Menschen in Köln besser zu machen. Der letzte Bericht wurde im Juni 2024 veröffentlicht. Der nächste Bericht soll in der zweiten Hälfte des Jahres 2025 gefertigt werden. 3. Bundesnetzw erktreffen Queer.Kommunal Vom 10.-12. März 2025 trafen sich im Kölner Rathaus Menschen aus 30 verschiedenen Städten aus ganz Deutschland, die alle bei Stadtverwaltungen arbeiten. Sie setzen sich in ihrer Arbeit dafür ein, dass queere Menschen nicht schlechter behandelt werden als andere. Ziel des Treffens war es, mehr über die Arbeit der anderen zu erfahren und voneinander zu lernen. 4. Kölner Lesbian Visibility Weeks 2025 Rund um den internationalen „Tag der lesbischen Sichtbarkeit“ hat es vom 26. April bis zum 17. Mai 2025 über 20 verschiedene Veranstaltungen gegeben. Darum hieß das Projekt auf Englisch „Lesbian Visibility Weeks 2025“. Die Idee dazu hatte ein Arbeitskreis aus der Stadtarbeitsgemeinschaft Queer-Politik. 5. IDAHOBITA 2025 Der "Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter-, Trans- & Asexuellenfeindlichkeit“ (kurz: IDAHOBITA) am 17. Mai ist ein Gedenktag für alle queeren Menschen, die Ausgrenzung, Hass oder Gewalt erfahren haben. An diesem Tag hat vor dem Rathaus die Regenbogenflagge geweht. Um 16 Uhr hatten die Mitglieder der StadtAG Queer-Politik zu einer Veranstaltung auf dem Rudolfplatz eingeladen. 6. Kampagne „Anzeigen statt Aushalten“ Die Stadt Köln möchte, dass mehr Menschen die Gewalt gegen queere Menschen bei der Polizei anzeigen. Zum IDAHOBITA am 17. Mai wurde für die Kampagne „Anzeigen statt Aushalten“ erneut in Köln viel Werbung gemacht, zum Beispiel auf Postern, Postkarten, Bierdeckeln oder der Instagram-Seite der Stadt Köln. 7. CSD/ColognePride 2025 Von Samstag, 21.Juni bis Sonntag 06. Juli 2025 findet der Kölner CSD, der ColognePride 2025 statt. Auch die Mitarbeitenden der Kölner Stadtverwaltung möchten wieder mit einer Gruppe bei der Parade mitgehen. Das Personalamt wird erneut einen Stand auf dem CSD Straßenfest haben. Vor dem Rathaus, an den Bezirksrathäusern und auf der Deutzer Brücke wird auch wieder die Regenbogenfahne wehen. 8. Sister Cities Stand Together: Städtepartnerschaftlicher Austausch 2025 Seit 2017 werden jedes Jahr zum CSD Menschen aus Kölns Partnerstädten eingeladen. Dieses Austauschprogramm hat den englischen Namen „Sister Cities Stand Together“. Übersetzt bedeutet es: „Partnerstädte halten zusammen“. In diesem Jahr wird am 03.07. im Kölner Filmhaus ein Dokumentarfilm einer lesbischen Filmemacherin aus der Kölner Partnerstadt Beijing gezeigt werden. Auf Einladung der Oberbürgermeisterin wird die Filmemacherin anwesend sein. 3 Bericht der Fachstelle für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender und intergeschlechtliche Menschen - 02/2025 1. LSBTI-Förderprogramm zur Gewaltprävention und Antidiskriminierung Seit 2022 fördert die Stadt Köln mit dem LSBTI-Förderprogramm Projekte, die den Abbau von Diskriminierung und Gewalt gegenüber Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen (kurz: „LSBTI“ oder „queer“) zum Ziel haben. Die für das Förderprogramm 2024 bewilligten 15 Projekte (Vorlage 2939/2024) befinden sich momentan in der Durchführung und enden spätestens zum 30.11.2025. Für 2025 hat die Stadt Köln Projektfördermittel in Höhe von 100.000 Euro bereitgestellt - mit einem besonderen Fokus auf Projekte, die Queerfeindlichkeit an Schulen zum Thema haben. Bis zur Antragsfrist am 10.04.2025 wurde insgesamt 24 Anträge mit einem Antragsvorlumen von knapp 140.000 Euro eingereicht. Der Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren wird am 05.06.2025 über die Empfehlung der Verwaltung zur Bewilligung der eingereichten Projektanträge entscheiden. 2. LSBTI-Aktionsplan Zum Sachstand der Umsetzung des LSBTI-Aktionsplans „Selbstverständlich unterschiedlich: Aktionsplan der Stadt Köln zur Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt“ wurde im Sommer 2024 eine zweite Zwischenbilanz veröffentlicht (Vorlage 1933/2024). Die Erstellung eines umfassenden Controlling- Berichtes ist für die zweite Hälfte des Jahres geplant. 3. Bundesnetzwerktreffen Queer.Kommunal Vom 10. bis 12. März 2025 hat die Jahrestagung des „Bundesnetzwerks Queer.Kommunal – Kommunen für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt“ im Historischen Rathaus in Köln stattgefunden. Das 2015 gegründete Netzwerk ist ein Zusammenschluss von Vertreter*innen von ca. 30 Kommunen aus dem ganzen Bundesgebiet, die als Mitarbeitende der Stadtverwaltung auf kommunaler Ebene einen dienstlichen Auftrag zur Gleichstellung von LSBTI-Menschen haben, z.B. als Queer-Beauftragte oder Mitarbeitende einer Fachstelle LSBTI. Auf der Tagesordnung für die rund 35 Teilnehmenden standen sowohl aktuelle Fachthemen (u.a. Selbstbestimmungsgesetz, queere Geflüchtete) als auch der Austausch über ausgewählte Good-Practice-Beispiele, wie z.B. zwei Maßnahmen gegen geschlechtsspezifische Gewalt aus München: ein Willkommenspaket für Inter*Kinder sowie eine Schutzunterkunft für trans*, inter* und nicht-binäre (kurz: TIN) Personen. Zusätzlich wurden in parallelen Gruppen queere Organisationen besucht (u.a. Centrum Schwule Geschichte e.V. anyway e.V., rubicon e.V. sowie SOFRA Queer Migrants e.V.). Mit der erstmaligen Ausrichtung des Bundesnetzwerktreffens in Köln konnte die Stadt ihrer nationalen und internationalen Vorbildfunktion als „Rainbow City“ gerecht werden und auch die Maßnahme 10.13 des Kölner LSBTI-Aktionsplans („Interkommunaler Austausch zur Antidiskriminierung von LSBTI-Menschen“) umsetzen. 4. Kölner Lesbian Visibility Weeks 2025 Anlässlich des Internationalen Tages der lesbischen Sichtbarkeit, dem 26. April, fand in Köln bis zum 17. Mai 2025 die „Kölner Lesbian Visibility Weeks 2025“ mit über 20 Veranstaltungen statt. Ziel der dreiwöchigen Veranstaltungsreihe ist es, lesbische Vielfalt, Kultur und Geschichte sichtbar zu machen und zu würdigen. Die 4 Veranstaltungsreihe ist eine Initiative des Arbeitskreises "Sichtbarkeit und Vernetzung von Lesben und queeren FLINTA in Köln" der StadtAG Queerpolitik, die in Kooperation mit der Fachstelle LSBTI umgesetzt wird. 5. IDAHOBITA 2025 Zum "Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter-, Trans- & Asexuellenfeindlichkeit“ (kurz: IDAHOBITA) am 17. Mai wurde vor dem Rathaus die Regenbogenflagge gehisst. Um 16 Uhr luden Mitgliedsorganisationen der StadtAG Queerpolitik zu einer Veranstaltung auf dem Rudolfplatz ein, um auf Diskriminierung und Gewalt hinzuweisen, die Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung, Geschlechtsidentität oder Geschlechtsausdrucks erfahren. Neue Zahlen zu gestiegenen Queerfeindlichkeit liefert auch die von der NRW Landesregierung im April veröffentlichte Studie zu Lebenslagen und Erfahrungen von LSBTI-Menschen „Queer durch NRW“. 6. Kampagne „Anzeigen statt Aushalten“ Anlässlich des IDAHOBITA am 17. Mai wurde die mehrjährig angelegte Kampagne „Anzeigen statt Aushalten – Gemeinsam gegen Queerfeindlichkeit“ mit weiteren öffentlichkeitswirksame Maßnahmen (u.a. Citylight-Poster, Postkarten, Bierdeckel, Social Media) fortgeführt. Die Möglichkeiten zur Umsetzung weiterer Maßnahmen wie die von der StadtAG Queerpolitik geforderten Schulungs- und Fortbildungsmaßnahmen zur besseren Erkennung und Begleitung queerfeindlicher Straftaten bei Kölner Ordnungs- und Sicherheitskräften sowie Beratungsstellen (Vorlage 0969/2025) werden momentan von der Fachstelle LSBTI geprüft. 7. CSD/ColognePride 2025 Auch in diesem Jahr wird die Stadt Köln mit „Buntwerk – Netzwerk der LSBTI- Mitarbeitenden der Kölner Stadtverwaltung“, einigen Tochtergesellschaften, Kolleg*innen und Familien am Kölner CSD teilnehmen. Eingeladen sind explizit alle Menschen, unabhängig ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität. Es wird wie 2024 die Möglichkeit einer barrierefreien Teilnahme geben. Die CSD-Parade findet am Sonntag, 06.07.2025 statt. Das Motto 2025 lautet: „FÜR QUEER-RECHTE - Viele.Gemeinsam.Stark!“. Neben der Parade gibt es ein vielfältiges Programm des Cologne Pride, Informationen finden sich hier. Das Personalamt plant wieder mit einem Stand auf dem CSD Straßenfest, die Stadt Köln als queerfreundliche Arbeitgeberin zu präsentieren. Zusätzlich sind wie im Vorjahr folgende Maßnahmen zum CSD geplant: Das Rathaus, die Bezirksrathäuser und andere städtische Gebäude sowie die Deutzer Brücke werden mit der Regenbogenfahne beflaggt. Plakate mit dem Motto des ColognePride werden stadtweit an 260 Citylight-Werbeflächen ausgehangen. 8. Sister Cities Stand Together: Städtepartnerschaftlicher Austausch 2025 Unter dem Motto "Sister Cities Stand Together – LGBTI Rights are Human Rights" setzt sich die Stadt Köln seit 2017 für die Rechte von LSBTI-Menschen in Kölns Partnerstädten ein. Sie folgt damit dem Auftrag des Stadtrates, im Rahmen der städtepartnerschaftlichen Beziehungen Menschenrechte verstärkt den Fokus zu nehmen. Das Büro für Europa und Internationales und die Fachstelle LSBTI setzen für 2025 einen Schwerpunkt auf das Thema „Queere Menschenrechtsarbeit durch das Medium Film“. Am Donnerstag, dem 03.07.2025 wird um 18:00 Uhr im Kölner Filmhaus der chinesische Dokumentarfilm „When Lesbians Divorce Gay Men“ (mit englischen Untertiteln) gezeigt – in Anwesenheit der Filmemacherin, die von der Oberbürgermeisterin zum ColognePride eingeladen wurde. Der Filmabend mit 5 anschließendem Gespräch, das in englischer Sprache stattfindet, wird in Kooperation mit Neue Medien e.V. organisiert. Zusätzlich werden Gäste aus Kölns brasilianischer Partnerstadt Rio de Janeiro zum Kölner CSD erwartet. Gez. Reker
Beratungsverlauf (11)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
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Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
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Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
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Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (2)
- Rudolfplatz
- Deutzer Brücke
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Details
- Aktenzeichen
- 1377/2025
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 16.05.2025
- Erstellt
- 06.05.2025 09:03