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0092/2021

Personelle Besetzung Wohngeldstelle

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss) 17.02.2021

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Nächste Beratung: Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren, Sitzung am 14.01.2021

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

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Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

4533 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
V/56 
 
Vorlagen-Nummer  14.01.2021 
 0092/2021 
Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung  
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Soziales und Senioren 14.01.2021 
15.04.2021 
 
Personelle Besetzung Wohngeldstelle 
Mit der Anfrage AN/0046/2021 bittet die Ratsgruppe GUT Köln unter Bezugnahme auf die Mitteilun-
gen 1561/2020 und 2567/2020 um aktuelle Auskunft zur personellen Besetzung der Wohngeldstelle. 
 
1. Ist durch die Corona-Pandemie ein weiterer Anstieg der Wohngeldanträge zu verzeichnen? 
Welche Personenkreise sind besonders betroffen? 
2. In welchem Soll/Ist-Zeitplan verläuft die Umstellung der Bearbeitung der Anträge mittels e-
Akte? 
3. Wie ist die aktuelle Personal- und Stellensituation in der Wohngeldstelle? 
4. Welche Maßnahmen ergreift die Verwaltung hinsichtlich der hohen Fluktuation im Aufgaben-
bereich Wohngeld? 
 
 
Die Verwaltung teilt hierzu das Folgende mit: 
 
zu 1.) Im Jahr 2020 wurden insgesamt 21.486 Anträge (2019 - 18.238) gestellt. Dies entspricht einer 
Steigerung zum Vorjahr um rund 18%. Bei den Wohngeldbescheiden ist ein Plus von rund 
25% zu verzeichnen. 
 
Diese Steigerung ist sowohl durch die Wohngeldnovelle als auch durch die Corona-Pandemie 
begründet. Eine weitergehende Differenzierung ist nicht möglich. 
 
Wohngeldanträge stellen Haushalte, die in Folge der Auswirkungen der Corona-Pandemie 
Einkommenseinbußen erlitten haben, aber (noch) nicht auf Transferleitungen angewiesen 
sind. Das sind z.B. Beschäftigte in Kurzarbeit, Arbeitslose mit Arbeitslosengeld, aber auch 
Selbständige. 
 
zu 2.) Im November 2019 wurde im Wohngeldbereich die e-Akte eingeführt. Mit der Einführung wur-
de eine Basis für die digitale Bearbeitung geschaffen. Die Papierakten wurden ersetzt und es 
wurden Veränderungen möglich, die positive Wirkungen auf die Bearbeitung haben. 
 
Durch die e-Akte wurden die Zugriffsmöglichkeiten verbessert. Eine vollumfängliche ortsunab-
hängige Bearbeitung - auch parallel - ist möglich. Die Mitarbeitenden können somit ohne we-
sentliche Einschränkungen ihre Arbeit im Home-Office erledigen. Die Rechenlaufergebnisse 
müssen nicht mehr händisch abgeheftet werden, sondern können mittels Massenimport der e-
Akte zugeführt werden. 
 
Die automatisierte Ablage der Rechenlaufergebnisse mittels Massenimport und die über eine 
Schnittstelle zum Fachverfahren geregelte automatische Anlage von Akten sind zu nennen. 
Die Optimierung des DMS-Programms wird kontinuierlich fortgeführt.

2 
 
Anfang des Jahres 2021 ist der Start des Folgeprojektes „Workflow“ zur e-Wohngeldakte vor-
gesehen. Noch im Januar 2021 werden sich die projektbeteiligten Dienststellen über die weite-
re konkrete Vorgehensweise abstimmen. 
 
zu 3.) Aufgrund der durch die Wohngeldnovelle zu erwartenden Steigerungen der Fallzahlen wurden 
zum 01.01.2020 5,25 Stellen zusätzlich eingerichtet. Aktuell stehen im Wohngeldbereich 66,21 
Planstellen zur Verfügung. Um der aktuell besonderen Situation im Wohngeldbereich inklusive 
der fluktuationsbedingten Engpässe Rechnung zu tragen, hat die Verwaltung über den originä-
ren Stellenbedarf hinaus weitere vier Stellen in der Leistungssachbearbeitung zur Verfügung 
gestellt. 
 
Aufgrund gemeinsamer Anstrengungen konnten zwischenzeitlich neben den Planstellen auch 
eine der zusätzlichen Stellen besetzt werden. Aktuell sind zum jetzigen Stand von insgesamt 
70,21 zur Verfügung stehenden Stellen 64,35 besetzt. Dies entspricht einer Besetzungsquote 
von rund 91,6 %. 
 
zu 4.) Mit folgenden Maßnahmen wurde und wird gegengesteuert: 
 
 Verstärkte Anstrengungen freie Stellen schnell zu besetzten - auch mit externen Bewerberin-
nen und Bewerbern. Seit 01.01.2020 haben insgesamt 22 Mitarbeitende in der Wohngeldstelle 
neu begonnen. Zwei weitere externe Mitarbeitende haben das Auswahlverfahren bereits 
durchlaufen und werden kurzfristig eingestellt. Parallel läuft aktuell ein internes Stellenbeset-
zungsverfahren. Die Ausschreibungsfrist endet am 13.01.2021, es liegen zum derzeitigen 
Stand sechs Bewerbungen vor. 
 Interne Schulungen zur fachlichen Qualifizierung werden regelmäßig durchgeführt. 
 Wie bereits oben erwähnt, wurden vier zusätzliche Stellen geschaffen, um den Aufwand bei 
der Einarbeitung abzufedern. 
 Spezialisierung eines Teams zur Einarbeitung der neuen Mitarbeitenden. 
 
Eine Stabilisierung der Personalsituation ist nach der Besetzung der noch vakanten Stellen 
und der Beendigung des Einarbeitungsprozesses zu erwarten. 
 
gez. Dr. Rau

Beratungsverlauf (1)

14.01.2021 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: zurückgestellt

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0092/2021
Typ
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
Datum
17.02.2021
Erstellt
13.01.2021 07:37