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2026/0172

Gesamtsanierung denkmalgeschützter Dächer am Waldfriedhof

Magistratsvorlage 19.05.2026

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2026/0172

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2026/0172

6890 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
27.05.2026 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat III an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
Dezernat IV 
 
Amt: Grünflächenamt  
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2026/0172 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.: 553010 
Kostenstelle:  067-060-1000 Investitionsnummer:  25067-5070 
Kostenträger:  5530-20 Sachkonto: 0953010 
 
Betreff: Gesamtsanierung denkmalgeschützter Dächer am Waldfriedhof  
 
Vorlage vom: 19.05.2026 
 
Beschlussvorschlag : 
 
1. Der Umsetzung der notwendigen Erneuerung der Dächer am Waldfriedhof wird 
zugestimmt.  
2. Der Beauftragung der hierfür notwendigen Leistungen wird zugestimmt.  
3. Die für die Umsetzung nötigen Haushaltsmittel sind in den Haushaltsjahren 2025 ff. 
vorgesehen bzw. beantragt.  
 
 
Anlagen: 
 
Anlage 1_Sanierungsfahrplan Dachsanierung Waldfriedhof  
Anlage 2_Grobe Kostenschätzung (datenschutzrelevant)  
 
Datenschutzrelevante Anlage:

- 2 - 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:  
Klimarelevanz des Vorhabens:    
Auswirkungen auf Stadtklima:   ja  nein 
Auswirkungen auf THG -Emissionen:   gering1)  mittel/groß 2) 
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung:   ja  nein 
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:    
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft?   ja  nein 
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt?   ja  nein 
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr. 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 19.5.2026 
 
Hintergrund 
 
Der denkmalgeschützte Waldfriedhof wurde zwischen 1912 und 1921 von August Buxbaum 
errichtet und ist einer der bedeutendsten Friedhöfe der Stadt Darmstadt.  
 
Mehrere Gebäude der Anlage sind mit Bitumendächern gedeckt. Diese Dachbedeckung 
wurde zwischen den  Jahren 1977 und 1981 erneuert. Wie üblich wurde eine zweite Dachhaut 
aus Bitumenbahnen aufgebracht, ohne das darunter befindliche Dach abzuräumen. Dennoch 
wurden für die Sanierung damals rund 3,5 Mio. Deutsche Mark aufgewendet.  
Zum 100-jährigen Bestehen d es Waldfriedhofs, im Jahr 2014, erfolgten weitere Sanierungen 
im Inneren der Gebäude.  
 
Nach 45 Jahren ohne größere Wartung und Pflege, sind die Flachdächer nun in einem 
Zustand, der sich nur noch vollständig erneuern lässt. Auf allen Dächern dringt Wasser unter 
die Abdichtungsebene, durchfeuchtet das Mauerwerk und führt zu Schäden der historischen 
Gebäudesubstanz.  
Im Fokus stehen hier die Trauerhallen, aber auch die Bereiche der Urnengänge und der 
Nebengebäude sind stark betroffen. 2024 wurde die nac h außen kippende Attika des 
westlichen Säulengangs mit Hilfe einer Notkonstruktion rückverankert.  
Aufgrund der Haushaltslage und der Möglichkeiten die Maßnahmen im laufenden 
Trauerbetrieb und während der trockenen Sommermonate umsetzen zu können, wurde ei n 
Sanierungsfahrplan erstellt, der eine abschnittsweise Sanierung vorsieht.  
 
Bereits 2025 musste, bedingt durch äußerste Dringlichkeit, mit dem Dach der Trauerhalle 
Ost begonnen werden. Folgen sollen 2026 der Bereich des Urnengangs Ost, 2027 der 
Bereich des Urnengangs West und 2028 die Trauerhalle West.  
Es wird mit dieser Maßnahme nur die Dachabdichtung erneuert und die Entwässerung 
instandgesetzt. Folgeschäden des seit Jahren eindringenden Wassers sind bei dieser 
Maßnahme nicht berücksichtigt. Diese müssen sukzessive nach Abtrocknung ebenfalls 
eingeplant und umgesetzt werden.  
 
Der Erhalt der Bausubstanz ist bei denkmalgeschützten Gebäuden die wirtschaftlichste 
Lösung. Die Maßnahmen sind notwendig um Personenschäden sowie weitere bauliche und 
finanzielle Schäden zu verhindern.  
 
 
Ziel 
 
Übergeordnetes Ziel der gestaffelten Dachsanierung ist die denkmalgeschützte Bausubstanz 
Zug um Zug, im laufenden Trauerbetrieb, soweit zu sichern und zu erneuern, dass keine 
weiteren Schäden auftret en. Die Dächer werden einzeln begutachtet und die jeweils 
wirtschaftlichste Lösung umgesetzt. Eine vollständige Erneuerung der Dächer ist nach 
aktuellem Stand bei allen Dächern notwendig. Die Priorisierung erfolgte nach Gefahr für 
Personen aufgrund herabfa llender Steine (Kategorie 1), wirtschaftliche Schäden aufgrund 
Durchfeuchtung der historischen Bausubstanz (Kategorie 2) und Maßnahmen, die zum 
Substanzerhalt notwendig sind, aber nicht in die Kategorie 1 und 2 fallen.  
 
Weitere Arbeiten an den Betonwerkste insäulen, Gruften und dem Putz können erst nach 
vollständiger Trocknung verlässlich bewertet werden.

- 4 - 
 
 
Berücksichtigung des Klimavorbehalts im Bereich Hochbau (Magistratsvorlage 2023/0097)  
 
Das Amt für Klimaschutz und Klimaanpassung w ird bei der Auswahl d es neuen Dachaufbaus 
und der Dämmung, wie vorgesehen, zu Rate gezogen.  
Die Möglichkeit der Ausführung der Dachaufbauten als Gründächer, im besten Fall in 
Kombination mit Photovoltaikanlagen, wird im Rahmen der Planung geprüft und 
gegebenenfalls im Nachgan g zu Abdichtung erfolgen.  
 
Die Maßnahmen werden unter Genehmigung und in enger Abstimmung mit der Unteren 
Denkmalschutzbehörde ausgeführt.  
 
 
Finanzierung 
 
Die Mittel für die Dachsanierung des Waldfriedhofs waren bereits im HH Jahr 2024 mit einer 
siebenstelligen Summe angesetzt. Aufgrund der aktuellen Haushaltssituation wurde diese 
Summe zu einem niedrigen sechsstelligen Betrag gekürzt, der die Erneuerung der 
Dachabdichtung sicherstellen konnte. Um die bereits entstandenen Folgeschäden des 
eindringenden Wassers sowohl bautechnisch als auch optisch zu beheben, müssten zu einem 
späteren Zeitpunkt noch einmal Mittel eingestellt werden.  
Genauere Zahlen können der datenschutzrelevanten Anlage entnommen werden.  
 
 
Ausblick weitere  Vorgehensweise 
 
Um die Gebäudesubstanz nach der mangelhaften Bauunterhaltung der vergangenen 
Jahrzehnte wieder in einen kalkulierbaren Betriebsablauf zu bringen, sind nach der 
Wiederherstellung der Abdichtung weitere Schritte nötig. Nach der gründlichen Austrocknung 
der Bausubstanz müssen Risse und Betonwerksteine ausgebessert werden, damit sich der 
Schaden nicht vergrößert. Abschließend sind die Oberflächen zu sanieren. Die Gebäude der 
Leichenhalle inkl. der Kühlräume sowie die Personalunterkünfte sind ebenfalls 
sanierungsbedürfti g, in dieser Betrachtung aber vorerst ausgenommen.  
Darüberhinausgehende Reparaturen würden dann in einer regelhaften Bauunterhaltung 
stattfinden. 
 
 
 
Dezernat III    Dezernat IV 
 
 
 
Michael Kolmer    André Schellenberg  
Stadtrat    Stadtkämmerer

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6960 Zeichen

- 2 - 
 
Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
27.05.2026 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat III an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
Dezernat IV 
 
Amt: Grünflächenamt  
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler: 
III 67 69 
IV 
 
Stvv 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2026/0172 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
196 
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.: 553010 
Kostenstelle:  067-060-1000 Investitionsnummer:  25067-5070 
Kostenträger:  5530-20 Sachkonto: 0953010 
 
Betreff: Gesamtsanierung denkmalgeschützter Dächer am Waldfriedhof  
 
Vorlage vom: 19.05.2026 
 
Beschlussvorschlag : 
 
1. Der Umsetzung der notwendigen Erneuerung der Dächer am Waldfriedhof wird 
zugestimmt.  
2. Der Beauftragung der hierfür notwendigen Leistungen wird zugestimmt.  
3. Die für die Umsetzung nötigen Haushaltsmittel sind in den Haushaltsjahren 2025 ff. 
vorgesehen bzw. beantragt.  
 
 
Anlagen: 
 
Anlage 1_Sanierungsfahrplan Dachsanierung Waldfriedhof  
Anlage 2_Grobe Kostenschätzung (datenschutzrelevant)

- 3 - 
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:  
Klimarelevanz des Vorhabens:    
Auswirkungen auf Stadtklima:   ja  nein 
Auswirkungen auf THG -Emissionen:   gering1)  mittel/groß 2) 
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung:   ja  nein 
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:    
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft?   ja  nein 
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt?   ja  nein 
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr. 
 
Beschluss des Magistrats vom 03.06.2026 
 
Der Vorlage wird zugestimmt.

- 4 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 19.5.2026 
 
Hintergrund 
 
Der denkmalgeschützte Waldfriedhof wurde zwischen 1912 und 1921 von August Buxbaum 
errichtet und ist einer der bedeutendsten Friedhöfe der Stadt Darmstadt.  
 
Mehrere Gebäude der Anlage sind mit Bitumendächern gedeckt. Diese Dachbedeckung 
wurde zwischen den  Jahren 1977 und 1981 erneuert. Wie üblich wurde eine zweite Dachhaut 
aus Bitumenbahnen aufgebracht, ohne das darunter befindliche Dach abzuräumen. Dennoch 
wurden für die Sanierung damals rund 3,5 Mio. Deutsche Mark aufgewendet.  
Zum 100-jährigen Bestehen d es Waldfriedhofs, im Jahr 2014, erfolgten weitere Sanierungen 
im Inneren der Gebäude.  
 
Nach 45 Jahren ohne größere Wartung und Pflege, sind die Flachdächer nun in einem 
Zustand, der sich nur noch vollständig erneuern lässt. Auf allen Dächern dringt Wasser unter 
die Abdichtungsebene, durchfeuchtet das Mauerwerk und führt zu Schäden der historischen 
Gebäudesubstanz.  
Im Fokus stehen hier die Trauerhallen, aber auch die Bereiche der Urnengänge und der 
Nebengebäude sind stark betroffen. 2024 wurde die nach außen  kippende Attika des 
westlichen Säulengangs mit Hilfe einer Notkonstruktion rückverankert.  
Aufgrund der Haushaltslage und der Möglichkeiten die Maßnahmen im laufenden 
Trauerbetrieb und während der trockenen Sommermonate umsetzen zu können, wurde ein 
Sanierungsfahrplan erstellt, der eine abschnittsweise Sanierung vorsieht.  
 
Bereits 2025 musste, bedingt durch äußerste Dringlichkeit, mit dem Dach der Trauerhalle 
Ost begonnen werden. Folgen sollen 2026 der Bereich des Urnengangs Ost, 2027 der 
Bereich des Urnengangs West und 2028 die Trauerhalle West.  
Es wird mit dieser Maßnahme nur die Dachabdichtung erneuert und die Entwässerung 
instandgesetzt. Folgeschäden des seit Jahren eindringenden Wassers sind bei dieser 
Maßnahme nicht berücksichtigt. Diese müssen sukzessive nach Abtrocknung ebenfalls 
eingeplant und umgesetzt werd en. 
 
Der Erhalt der Bausubstanz ist bei denkmalgeschützten Gebäuden die wirtschaftlichste 
Lösung. Die Maßnahmen sind notwendig um Personenschäden sowie weitere bauliche und 
finanzielle Schäden zu verhindern.  
 
 
Ziel 
 
Übergeordnetes Ziel der gestaffelten Da chsanierung ist die denkmalgeschützte Bausubstanz 
Zug um Zug, im laufenden Trauerbetrieb, soweit zu sichern und zu erneuern, dass keine 
weiteren Schäden auftreten. Die Dächer werden einzeln begutachtet und die jeweils 
wirtschaftlichste Lösung umgesetzt. Ei ne vollständige Erneuerung der Dächer ist nach 
aktuellem Stand bei allen Dächern notwendig. Die Priorisierung erfolgte nach Gefahr für 
Personen aufgrund herabfallender Steine (Kategorie 1), wirtschaftliche Schäden aufgrund 
Durchfeuchtung der historischen B ausubstanz (Kategorie 2) und Maßnahmen, die zum 
Substanzerhalt notwendig sind, aber nicht in die Kategorie 1 und 2 fallen.  
 
Weitere Arbeiten an den Betonwerksteinsäulen, Gruften und dem Putz können erst nach 
vollständiger Trocknung verlässlich bewertet wer den.

Berücksichtigung des Klimavorbehalts im Bereich Hochbau (Magistratsvorlage 2023/0097)  
 
Das Amt für Klimaschutz und Klimaanpassung w ird bei der Auswahl des neuen Dachaufbaus 
und der Dämmung, wie vorgesehen, zu Rate gezogen.  
Die Möglichkeit der Ausf ührung der Dachaufbauten als Gründächer, im besten Fall in 
Kombination mit Photovoltaikanlagen, wird im Rahmen der Planung geprüft und 
gegebenenfalls im Nachgang zu Abdichtung erfolgen.  
 
Die Maßnahmen werden unter Genehmigung und in enger Abstimmung mit de r Unteren 
Denkmalschutzbehörde ausgeführt.  
 
 
Finanzierung 
 
Die Mittel für die Dachsanierung des Waldfriedhofs waren bereits im HH Jahr 2024 mit einer 
siebenstelligen Summe angesetzt. Aufgrund der aktuellen Haushaltssituation wurde diese 
Summe zu einem niedrigen sechsstelligen Betrag gekürzt, der die Erneuerung der 
Dachabdichtung sicherstellen konnte. Um die bereits entstandenen Folgeschäden des 
eindringenden Wassers sowohl bautechnisch als auch optisch zu beheben, müssten zu einem 
späteren Zeitpunkt noc h einmal Mittel eingestellt werden.  
Genauere Zahlen können der datenschutzrelevanten Anlage entnommen werden.  
 
 
Ausblick weitere  Vorgehensweise 
 
Um die Gebäudesubstanz nach der mangelhaften Bauunterhaltung der vergangenen 
Jahrzehnte wieder in einen kalkulierbaren Betriebsablauf zu bringen, sind nach der 
Wiederherstellung der Abdichtung weitere Schritte nötig. Nach der gründlichen Austrocknung 
der Bausubstanz müssen Risse und Betonwerksteine ausgebessert werden, damit sich der 
Schaden nicht vergrößert. Abschließend sind die Oberflächen zu sanieren. Die Gebäude der 
Leichenhalle inkl. der Kühlräume sowie die Personalunterkünfte sind ebenfalls 
sanierungsbedürftig, in dieser Betrachtung aber vorerst ausgenommen.  
Darüberhinausgehende Reparaturen würden dann in einer regelhaften Bauunterhaltung 
stattfinden. 
 
 
 
Dezernat III    Dezernat IV 
 
 
 
Michael Kolmer    André Schellenberg  
Stadtrat    Stadtkämmerer

anlage 1

5514 Zeichen

Anlage 1_Sanierungskonzept                                                                   
 
Gebäude/Bauvorhaben: Waldfriedhof Dächer Trauerhallen und Kolonnadengang 
Datum, Ort: 10.3.2026 
 
 Seite 1 von 4 
Sanierungskonzept Dächer  
Notsanierung Dächer Waldfriedhof 
 
 
Sanierungsabschnitte und Gebäude 
1. Abschnitt 2025 – Dachsanierung der Trauerhalle O st 
Aus dem Dachgesims sind im vergangenen Jahr Steine heruntergefallenden, die Gefahr von 
Personenschäden war somit immens. Die Trauerhalle O st ist die aktuell genutzte Aufbahrungshalle 
und wurde Innen 2014, zum 100jährigen Bestehen des Friedhofs aufwändig saniert.  
Das Dach war vollständig durchnässt, die Fugen der Brüstungsabdeckung lagen offen, die 
Kupferbleche der Attika wiesen zahlreiche Fehlstell en auf. Das eindringende Wasser durchnässte 
die darunter befindlichen Wände und sorgte während der Winterzeit für deutliche Strukturschäden 
im Gesims und Putzbereich. Teile der Gesimse platzt en ab und fielen aus ca. 8m Höhe auf 
öffentlich zugängliche Bereiche. 
Eine Sanierung noch vor der Frostperiode 2025/2026 war aus verkehrssicherungsgründen 
unumgänglich und wurde 2025 vorbereitet und umgeset zt.

Anlage 1_Sanierungskonzept                                                                   
 
Gebäude/Bauvorhaben: Waldfriedhof Dächer Trauerhallen und Kolonnadengang 
Datum, Ort: 10.3.2026 
 
 Seite 2 von 4 
Vor und nach der Sanierung Trauerhalle Ost 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Der vollständige Dachaufbau wurde bis auf die Decke nplatte rückgebaut. In Abstimmung mit der 
Unteren Denkmalschutzbehörde und dem Amt für Klimas chutz und Klimaanpassung wurde eine 
neue Dämmung und eine neue Ausführung der Entwässer ung geplant und umgesetzt. In diesem 
Zuge wurden die Fugen der Brüstung neu verfüllt und  das Kupferblech nachträglich abgedichtet. 
Bauzeit 6 Wochen

Anlage 1_Sanierungskonzept                                                                   
 
Gebäude/Bauvorhaben: Waldfriedhof Dächer Trauerhallen und Kolonnadengang 
Datum, Ort: 10.3.2026 
 
 Seite 3 von 4 
2. Sanierungsteil 2026 - Kolonnade Ost 
Der mittlere Bereich der Kolonnaden weist eine deut liche Neigung der Attika nach außen Richtung 
Friedhof auf. Die Neigung beträgt gemäß Gutachten b is zu 5°. Die Attika befindet sich in 5m Höhe, 
ist aus Mauerwerk und befindet sich direkt über den  Urnenbereichen. Hierdurch ist nicht nur die 
Bausubstanz an sich gefährdet, sondern insbesondere  Personen, die sich im Bereich der 
Urnenwände aufhalten. Die Gefahr eines weiteren Abs ackens der Attika kann nicht ausgeschlossen 
werden. Das Flachdach wird durch innen liegende Fal lrohre entwässert. Eine Kamerabefahrung 
ergab, dass die gusseisernen Rohre verrostet und te ilweise mit Wurzelwerk vollständig 
zugewachsen sind. Bei den Kolonnadengängen handelt es sich nicht um einen Innenraum. Die 
Betonwerksteinsäulen sind jedoch durch die eindring ende Feuchtigkeit bereits massiv 
beeinträchtigt. Es zeigen sich viele Risse und abpl atzende Schollen an den Säulen. Der Putz fällt 
bereits in großen Schollen von den Wänden. 
Folgende Maßnahmen sind geplant: 
Gerüstarbeiten  
Steinmetz  - Rückbau der Werksteinbrüstungselemente 
Abbrucharbeiten/ Rohbauarbeiten  -  
Rückbau bzw. Verstärkung der bestehenden Attika 
Neuverlegung der Brüstungssteine 
Abbruch des Dachaufbaus 
Dachdeckerarbeiten  
Erneuerung des Dachaufbaus und Sanierung der innenl iegenden Entwässerungsrohre 
Blitzschutzarbeiten  
Kanalbefahrungs- und sanierungsarbeiten  
Geschätzte Bauzeit 3 Monate, Kosten im HH 2026 ange meldet 250.000€

Anlage 1_Sanierungskonzept                                                                   
 
Gebäude/Bauvorhaben: Waldfriedhof Dächer Trauerhallen und Kolonnadengang 
Datum, Ort: 10.3.2026 
 
 Seite 4 von 4 
3. Sanierungsteil 2027 - Kolonnade West 
Die Bauschäden im Bereich der Kolonnade zeigen sich  im westlichen Teil noch deutlich 
gravierender als auf der östlichen Seite. Aufgrund der Gefahr, die durch die instabile Attikamauer 
ausgeht, ist vor zwei Jahren eine Notsicherung ange bracht worden, die die Attika provisorisch auf 
dem Dach verankert und die Gefahr eines Personensch adens vorerst beseitigt. Da Wasser dennoch 
großflächig in die Konstruktion eindringt, ist eine  Sanierung auch hier unumgänglich. In großen 
Teilen sind Bauteile bereits beschädigt. Teilweise werden Stützen mit Gurtbändern 
zusammengehalten. 
Folgende Maßnahmen sind geplant: 
Rückbau – Notsicherung 
Gerüstarbeiten  
Steinmetz  - Rückbau der Werksteinbrüstungselemente 
Abbrucharbeiten/ Rohbauarbeiten  -  
Rückbau bzw. Verstärkung der bestehenden Attika 
Neuverlegung der Brüstungssteine 
Abbruch des Dachaufbaus 
Dachdeckerarbeiten  
Erneuerung des Dachaufbaus und Sanierung der innenl iegenden Entwässerungsrohre 
Blitzschutzarbeiten  
Kanalbefahrungs- und sanierungsarbeiten 
Geschätzte Bauzeit 3 Monate, Kosten (ca. 300.000 €)  sind geplant 2027 
 
4. Sanierungsteil 2028- Trauerhalle West  
Die Trauerhalle West ist nicht mehr in den laufende n Trauerbetrieb eingebunden. Dort befindet 
sich seit der Feier anlässlich des 100-jährigen Bes tehens die Ausstellung ‚leben aus gestorben‘. 
Der genaue Zustand des Gebäudes ist noch nicht gepr üft. Es ist jedoch mit den gleichen 
Umständen wie bei den anderen Gebäuden, insbesonder e der baugleichen Trauerhalle zu rechnen. 
Aufgrund des bestehenden Denkmalschutzes und der da mit verbundenen Unterhaltspflicht, ist eine 
rechtzeitige Sanierung auch hier die wirtschaftlich ste Lösung.

Beratungsverlauf (4)

TOP 196
TOP 7
TOP 37
TOP 7

Orte (1)

  • Am Waldfriedhof

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Details

Vorlagen-Nr.
2026/0172
Typ
Magistratsvorlage
Datum
19.05.2026
Erstellt
29.09.2026 00:00