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2017/0133

Finanzcontrolling-Bericht Januar bis Dezember 2016 zum Haushalt 2016

Magistratsvorlage 26.04.2017

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2017/0133

1728 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
26.04.2017 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat IV an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Dezernat IV 
 OBW bei abschl. B e-
schlussfassung Mag istrat 
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2017/0133 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:        Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:       
 
Betreff: Finanzcontrolling -Bericht Januar bis Dezember 2016 zum Haushalt 2016  
 
Vorlage vom: 26.04.2017  
 
Beschlussvorschlag: 
Der Magistrat nimmt den beigefügten Finanzcontrolling -Bericht zur Kenntnis und leitet ihn an die 
Stadtverordnetenversammlung weiter.  
 
 
 
 
 
 
Anlagen: Finanzcontrolling -Bericht Januar bis Dezember 2016  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 2 - 
 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 26.04.2017: 
 
Nach § 28 Absatz 1 der Verordnung über die Aufstellung und Ausführung des Haushaltsplans 
der Gemeinden (Gemeindehaushaltsverordnung – GemHVO) ist die Stadtverordnetenve r-
sammlung mehrmals jäh rlich über den Stand des Haushaltsvollzugs zu unterrichten.  
 
Dem als Anlage beigefügten „Finanzcontrolling -Bericht Januar bis Dezember 2016“ kann der 
Stand der Ausführung des Haushalts 2016 zum 31. Dezember 2016 entnommen werden.  
 
Darmstadt, 26.04.2017  
 
Dezernat IV 
 
 
 
 
André Schellenberg  
Stadtkämmerer

anlage 1

17470 Zeichen

Haushalt 2016 
Finanzcontrolling-Bericht Januar bis Dezember 2016

1 
Inhaltsverzeichnis 
 
 
1 Erläuterungen zum Finanzcontrolling-Bericht   2 
 
2 Überblick Ergebnishaushalt   3 
2.1 Gesamtergebnisrechnung zum Stand 31.12.2016   3 
2.2 Wesentliche Plan-Ist-Abweichungen   5 
 
3 Kreditaufnahme und Schuldenstand   6 
3.1 Schuldenstand des städtischen Haushaltes und de r Eigenbetriebe   6 
3.2 Pro-Kopf-Verschuldung   7 
3.3 Stand der Bürgschaften   7 
 
4 Finanzwirtschaftliche Kennzahlen   8 
4.1 Aufwandsdeckungsgrad   8 
4.2 Steuerertragsquote   8 
4.3 Personalquote   9 
4.4 Zuschuss- und Förderquote   9 
4.5 Transferaufwandsquote   10 
4.6 Transferdeckungsquote   10 
4.7 Zinslastintensität   11

2 
1 Erläuterungen zum Finanzcontrolling-Bericht 
 
Der vorliegende Bericht informiert über den Stand d es Haushaltsvollzugs bis zum 31.12.2016. Die hier a ngegebenen Werte sind jedoch keinesfalls 
mit dem Rechnungsergebnis für das Haushaltsjahr gle ichzusetzen. Im Rahmen der Jahresabschlussarbeiten werden immer noch ergebnisrelevante 
Buchungen notwendig, die das Jahresergebnis zwangsl äufig verändern. 
 
Der Stand des Ergebnishaushalts wird tabellarisch d argestellt und die wesentlichen Positionen / Veränd erungen erläutert. 
 
Die Auswertung der Buchhaltung hierfür erfolgte am 12.04.2017. D. h. dieser Stichtag ist im Hinblick a uf das „Ist-Ergebnis“ die Grundlage des 
Berichtes. Weitere das Ergebnis verändernde Buchung en können im Rahmen des Jahresabschlusses noch erfo lgen. 
 
Grundlage der Daten „Haushaltsansatz“ sind die Plan werte des Nachtragshaushaltsplans 2016. 
 
Die Tabelle enthält neben der Spalte „Haushaltsansa tz“ die Spalte „Budget“. Das „Budget“ zeigt die Sum me der jeweiligen Haushaltsansätze zu- 
züglich eventueller über- und außerplanmäßiger Mitt el, abzüglich der durch eine Haushaltssperre gesper rten Mittel und Mittelverschiebungen, zu- 
züglich eventueller Haushaltsausgabereste, bezogen auf den Berichtszeitraum. Die Spalte „Budget“ stell t also den tatsächlichen Rahmen für die 
Bewirtschaftung der Haushaltsmittel durch die Ämter  und Verwaltungsstellen dar. 
 
Budget = (HH-Ansatz 2016 + ÜPL + APL +/- MVS + HAR 2015 – Sperre) 
 
Die Spalte „Ist“ zeigt die erfolgte Sollstellung de r Erträge und Aufwendungen im Berichtszeitraum, die  Spalte „Abweichung Budget / Ist“ die Diffe- 
renz zwischen den tatsächlichen Aufwendungen und Er trägen und den tatsächlich zur Verfügung stehenden Mitteln. Diese Abweichung wird zusätz- 
lich in der Spalte „Ist in %“ als Prozentwert darge stellt. 
 
Der nächste Abschnitt dieses Finanzcontrolling-Beri chtes informiert über den Stand der Schulden. Hier wird die Höhe der Schulden des städtischen 
Haushaltes und der Eigenbetriebe, jeweils unterteil t in Investitionskredite und Kassenkredite zum Ende  des Berichtszeitraumes abgebildet. 
Nachrichtlich wird außerdem der Stand der insgesamt  zu diesem Zeitpunkt vergebenen Ausfallbürgschaften  mitgeteilt. 
 
Zuletzt enthält der Bericht verschiedene finanzwirt schaftliche Kennzahlen, die einen besseren und schn elleren Überblick über die jeweilige Haus- 
haltslage ermöglichen sollen und für die weitere En twicklung als Vergleichsdaten zur Verfügung stehen.

3 
2 Überblick Ergebnishaushalt 
 
2.1  Gesamtergebnisrechnung zum Stand 31. Dezember 2016 
 
 
Aufgrund aktueller Entwicklungen, die höhere Rückst ellungsbildungen in 2016 erforderlich machen, errei cht das vorläufige Rechnungsergebnis nur 
91% des im Nachtragshaushalt 2016 geplanten Übersch usses. Dabei fehlen noch die Jahresabschlussbuchung en zu den Pensions- und Beihilfe- 
rückstellungen sowie Wertberichtigungen, alle weite ren Arbeiten am Jahresabschluss sind jedoch bereits  sehr weit fortgeschritten. 
 
 
Beschreibung HH-Ansatz 
2016  
Budget bis 
31.12.2016  
Ist bis 
31.12.2016  ÜPL  APL  MVS  HAR 2015  Sperre  Abweichung 
Budget / Ist  Ist in %  
privatrechtliche Leistungsentgelte -6.879.560  -6.879.560  -6.435.386       444.174  94%  
öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte -47.646.731  -47.646.731  -48.659.567       -1.012.836  102%  
Kostenersatzleistungen und Kostenerstattungen -31.3 19.054  -31.319.054  -19.406.172       11.912.882  62%  
   davon Asyl umA (SGB XIII) -11.090.326  -11.090.326  -2.684.800       8.405.526  24%  
Bestandsveränderungen, aktiv. Eigenleistungen -121. 900  -121.900  -158.609       -36.709  130%  
Steuern und Steuerähnliche Erträge -342.111.000  -342.111.000  -315.108.686       27.002.314  92%  
   davon Gewerbesteuer -200.000.000  -200.000.000  -172.512.805       27.487.195  86%  
   davon Gemeindeanteil an der Einkommensteuer -86.0 00.000  -86.000.000  -86.970.559       -970.559  101%  
   davon Grundsteuer B -37.000.000  -37.000.000  -36.413.057       586.943  98%  
   davon Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer -15.500. 000  -15.500.000  -15.614.022       -114.022  101%  
   davon Vergnügungssteuer/Spielapparate -2.760.000  -2.760.000  -2.774.551       -14.551  101%  
   davon Zweitwohnungssteuer -350.000  -350.000  -334.627       15.373  96%  
Erträge aus Transferleistungen -38.921.200  -38.921.200  -40.711.734       -1.790.534  105%  
   davon SGB II / Hartz IV -11.889.500  -11.889.500  -12.662.554       -773.054  107%  
Erträge aus Zuweisungen und Zuschüssen -164.155.623  -164.155.623  -146.603.390       17.552.233  89%  
   davon Schlüsselzuweisungen -120.193.150  -120.193.150  -120.282.944       -89.794  100%  
   davon AsylbLG -34.111.663  -34.111.663  -16.759.962       17.351.702  49%  
Erträge aus der Auflösung von SoPos -7.101.702  -7.101.702  -7.134.480       -32.778  100%  
sonstige ordentliche Erträge -10.617.310  -10.617.310  -11.437.966       -820.656  108%  
Summe der ordentlichen Erträge -648.874.080  -648.874.080  -595.655.990       53.218.090  92%

4 
Beschreibung HH-Ansatz 
2016  
Budget bis 
31.12.2016  
Ist bis 
31.12.2016  ÜPL  APL  MVS  HAR 2015  Sperre  Abweichung 
Budget / Ist  Ist in %  
Personalaufwendungen 94.081.630  94.051.830  92.522.310   -29.800     -1.529.520  98%  
Versorgungsaufwendungen 17.913.160  17.913.160  14.306.905       -3.606.255  80%  
Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 101.698 .458  105.013.772  96.684.619  165.000  29.800  -88.929  5.390.323  -2.180.880  -8.329.153  92%  
   davon Mieten an IDA aus Mieter-Vermieter-Modell 3 8.433.082  38.433.082  38.433.082        100%  
Abschreibungen 21.901.151  21.901.151  23.096.286       1.195.135  105%  
Aufwendungen für Zuweisungen und Zuschüsse 150.743. 346  148.739.242  140.346.947  1.100   -4.046.700  2.873.491  -831.995  -8.392.295  94%  
   davon Zuweisung Staatstheater 16.204.800  16.204.800  16.204.800        100%  
   davon Zuschuss DADINA 4.400.000  4.400.000  4.400.000        100%  
   davon Zuschuss HEAG für ÖPNV 17.775.000  17.775.000  17.775.000        100%  
   davon Zuschuss Darmstadtium 3.500.000  3.500.000  3.500.000        100%  
   davon Kita-Zuschuss kirchliche u. freie Träger 32. 552.971  32.545.889  30.385.037    -7.082    -2.160.852  93%  
   davon Erstattung HSE Betriebskosten Kläranlagen 2 1.900.000  21.900.000  21.132.950       -767.050  96%  
   davon Verlustabdeckung EB Kultur 9.906.210  9.808.560  8.750.000      -97.650  -1.058.560  89%  
   davon Verlustabdeckung EB Bäder 4.550.940  4.550.940  4.000.000       -550.940  88%  
   davon Verlustabdeckung EB Bürgerhäuser u. Märkte  2.045.799  1.851.093  1.700.000      -194.706  -151.093  92%  
   davon Verlustabdeckung EB IDA (Kostenerstattung) 1 1.250.380  7.430.380  6.545.980    -3.820.000    -884.400  88%  
Steueraufwendungen einschl. Umlagen 76.101.200  76.378.556  73.934.462     277.356   -2.444.094  97%  
   davon LWV-Umlage 39.600.000  39.600.000  38.984.291       -615.709  98%  
   davon Gewerbesteuerumlage 32.470.000  32.470.000  30.983.258       -1.486.742  95%  
Transferaufwendungen 161.490.945  161.549.678  142.684.952    -19.827  78.560   -18.864.726  88%  
   davon SGB II / Hartz IV 41.716.000  41.734.248  42.314.738     18.248   580.490  101%  
   davon Jugendhilfe (inkl. umA) 38.200.070  38.185.070  33.661.460    -15.000    -4.523.610  88%  
   davon AsylbLG 32.364.000  32.361.313  18.942.708    -2.687    -13.418.605  59%  
sonstige ordentliche Aufwendungen 23.075  20.830  16.341      -2.245  -4.489  78%  
Summe der ordentlichen Aufwendungen 623.952.965  625.568.220  583.592.821  166.100   -4.155.456  8.619.730  -3.015.119  -41.975.399  93%  
Verwaltungsergebnis -24.921.115  -23.305.860  -12.063.170  166.100    -4.155.456  8.619.730  -3.015.119  11.242.690  52%  
Finanzerträge -8.418.060  -8.418.060  -16.764.758       -8.346.698  199%  
Zinsen und sonstige Finanzaufwendungen 18.017.280  17.780.180  16.215.589  -166.100  -71.000     -1.564.591  91%  
   davon für Kassenkredite 4.534.000  4.296.900  3.591.191  -166.100  -71.000     -705.709  84%  
Finanzergebnis 9.599.220  9.362.120  -549.169  -166.100  -71.000        -9.911.289  -6%

5 
Beschreibung HH-Ansatz 
2016  
Budget bis 
31.12.2016  
Ist bis 
31.12.2016  ÜPL  APL  MVS  HAR 2015  Sperre  Abweichung 
Budget / Ist  Ist in %  
Gesamtbetrag der ordentlichen Erträge -657.292.140  -657.292.140  -612.420.749       44.871.391  93%  
Gesamtbetrag der ordentlichen Aufwendungen 641.970. 245  643.348.400  599.808.410    -71.000  -4.155.456  8.619.730  -3.015.119  -43.539.990  93%  
Ordentliches Ergebnis -15.321.895  -13.943.740  -12.612.339    -71.000  -4.155.456  8.619.730  -3.015.119  1.331.401  90%  
Außerordentliche Erträge -127.000  -127.000 -2.284.438       -2.157.438  1799%  
Außerordentliche Aufwendungen 100.000  100.000  2.203.339       2.103.339  2203%  
Außerordentliches Ergebnis -27.000  -27.000  -81.099            -54.099  300%  
Jahresergebnis -15.348.895  -13.970.740  -12.693.438    -71.000  -4.155.456  8.619.730  -3.015.119  1.277.302  91%  
 
 
2.2  Wesentliche Plan-Ist-Abweichungen 
 
 
Ordentliches Ergebnis  
 
Die Plan-Ist-Abweichungen im Berichtszeitraum wurde n im Wesentlichen durch zwei Faktoren bestimmt. 
 
Zum einen gibt es relativ große Abweichungen zwisch en Plan und Ist durch die nicht zuverlässig prognos tizierbaren Flüchtlingszahlen. Davon be- 
troffen sind die Erträge aus Kostenerstattungen sow ie aus Zuweisungen und Zuschüssen als auch die Aufw endungen für Sach- und Dienstleistungen 
und für Transferleistungen. Letzten Endes haben sic h die Fallzahlen nicht so drastisch entwickelt, wie  ursprünglich eingeplant. 
 
Zum anderen fallen die Gewerbesteuererträge im Erge bnis niedriger aus, als im Nachtragshaushalt geplan t. Hier ist für eine zwischenzeitlich ange- 
kündigte hohe Rückzahlung für das Jahr 2016 eine Rü ckstellung gebildet worden, die das Ergebnis in 201 6 entsprechend be- und 2017 entlastet. 
 
Auch die Position Finanzerträge wird wesentlich von  dem Thema „Gewerbesteuer“ beeinflusst. Die Zinsert räge aus Nachforderungen von Gewerbe- 
steuer fließen auf das Ertragskonto „Verzinsung von  Steuernachforderungen“. Dort sind gemäß der Gemein dehaushaltsverordnung jedoch auch die 
Zinszahlungen, die für Rückerstattungen von Gewerbe steuer zu leisten sind, abzusetzen. In 2016 gab es mehr Nachforderungen als Rückerstattun- 
gen für zurückliegende Jahre, wodurch im Saldo ents prechend mehr Zinsen eingenommen als gezahlt wurden  und das Budget der Finanzerträge 
mit 199% deutlich übererfüllt ist. Eine Verbesserun g der Planung der Finanzerträge an dieser Stelle is t kaum möglich, im Jahr zuvor war es bei- 
spielsweise genau umgekehrt.

6 
Außerordentliches Ergebnis  
 
Im außerordentlichen Ergebnis finden sich in aller Regel zweckgebundene Erträge aus Spenden, Nachlässe n und Schenkungen sowie Sponsoring 
und außerordentlicher Aufwand aus Dienstherrenwechs el nach dem Versorgungslastenteilungs-Staatsvertrag  sowie Sonderabschreibungen und 
periodenfremder Aufwand. Da es sich zumeist um beso ndere Einmaleffekte handelt, die nicht planbar sind , werden die Plan-Ist-Abweichungen hier 
nicht betrachtet. 
 
Jahresergebnis  
 
Aufgrund der Einbußen bei den Steuererträgen kann d erzeit nur ein vorläufiger Überschuss in Höhe von 1 2,7 Mio. € ausgewiesen werden. Das be- 
deutet jedoch immerhin, dass trotz der noch anstehe nden Jahresabschlussbuchungen zumindest der Haushal tsausgleich nicht in Gefahr ist. 
 
 
3 Kreditaufnahme und Schulden 
 
3.1 Schuldenstand des städtischen Haushaltes und de r Eigenbetriebe zum 31.12.2016 
 
 Investitionskredite  Kassenkredite  Gesamt  
Kernhaushalt 259.709.309,93 €  280.050.000,00  539.759.309,93 €  
EB Kulturinstitute 7.676.054,74 €  0,00 €  7.676.054,74 €  
EB Bäder 10.333.294,97 € 0,00 €  10.333.294,97 €  
EB Bürgerhäuser und Märkte 2.401.979,07 €  0,00 €  2.401.979,07 €  
EB EAD 27.497.295,21 €  0,00 €  27.497.295,21 €  
EB DWuW 457.171,72 €  0,00 €  457.171,72 €  
EB IDA 80.153.994,97 €  10.000.000,00 €  90.153.994,97 €  
Summe 388.229.100,61 € 290.050.000,00 €  678.279.100,61 €

7 
In diesen Summen ist ein inneres Darlehen vom Kernh aushalt an den EB IDA über 2.767.084 €, darunter 21 0.724 € aus dem Kommunalen  
Investitionsprogramm des Landes (KIP), enthalten. 
 
Die Entschuldungshilfen sind nun vollständig in Ans pruch genommen und es wurden insgesamt Kredite in H öhe von 186.563.886 € abgelöst. 
 
 
3.2 Pro-Kopf-Verschuldung 
 
Die Entwicklung der Pro-Kopf-Verschuldung stellt si ch damit folgendermaßen dar: 
 
  31.12.11 
 31.12.12  31.12.13  31.12.14  31.12.15  31.12.16  
Schuldenstand gesamt 790,9 Mio. €  799,2 Mio. €  783,2 Mio. €  671,4 Mio. €  726,4 Mio. €  678,3 Mio. €  
Einwohnerzahl 147.930  150.155  151.944  154.002  157.390  159.982  
Pro-Kopf-Verschuldung 5.346 €  5.323 €  5.154 €  4.359 €  4.616 €  4.240 €  
 
 
3.3 Stand der Bürgschaften 
 
Die Summe der übernommenen Bürgschaften betrug zum 31.12.2015 insgesamt 402,79 Mio. €. Bis zum 31.12.2 016 kamen 3 weitere Bürgschaf- 
ten mit einer Summe von 14,25 Mio. € dazu. Dagegen wurden weiterhin viele Kredite laufend zurückgezahl t und die Bürgschaftsbeträge damit um 
10,33 Mio. € verringert. Insgesamt hat sich der Ges amtbetrag der Bürgschaften auf 406,71 Mio. € erhöht .

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4 Finanzwirtschaftliche Kennzahlen 
 
4.1 Aufwandsdeckungsgrad 
 
Der Aufwandsdeckungsgrad zeigt an, zu welchem Antei l die ordentlichen Aufwendungen (inkl. Zinsen und s onst. Finanzaufwendungen) durch die 
ordentlichen Erträge (inkl. Zinserträge) gedeckt we rden können. Mehr als 100% bedeuten ein positives o rdentliches Ergebnis. 
 
Formel: 
 ordentliche Erträge + Finanzerträge 
 ordentliche Aufwendungen + Zinsen und sonst. Finanzaufwendungen 
  
Berechnung (Ist): 612.420.749 €  
599.808.410 €  
Wert zum  31.12.16  102,10%  (31.12.15:  102,09%)  
 
 
4.2 Steuerertragsquote 
 
Die Steuerertragsquote zeigt den Anteil der Steuere rträge an den ordentlichen Erträgen des Ergebnishau shaltes. Je höher der Anteil der Steuerer- 
träge, umso höher ist die Unabhängigkeit gegenüber Zuweisungen des Bundes oder Landes. 
 
Formel: 
 Steuererträge 
 ordentliche Erträge + Finanzerträge 
  
Berechnung (Ist): 315.108.686 €  
612.420.749 €  
Wert zum  31.12.16  51,45%  (31.12.15:  59,12%)

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4.3 Personalquote 
 
Die Personalquote gibt Aufschluss darüber, welcher Teil der Aufwendungen auf den Personalbereich entfä llt; insbesondere im Hinblick auf den in- 
terkommunalen Vergleich. Zielwerte liegen für Kommu nen allerdings noch nicht vor. 
 
Formel: 
 Personal- und Versorgungsaufwendungen 
 ordentliche Aufwendungen + Zinsen und sonst. Finanzaufwendungen 
  
Berechnung (Ist): 106.829.215 €  
599.808.410 €  
Wert zum 31.12.16  17,81%  (31.12.15:  20,06%)  
 
 
4.4 Zuschuss- und Förderquote 
 
Die Zuschuss- und Förderquote zeigt den Teil der Au fwendungen, der an Vereine, verbundene Unternehmen,  Träger von Kindertageseinrichtungen 
usw. als Zuweisung und Zuschuss gezahlt wird. In Ze iten unausgeglichener Haushalte ist diese Quote mög lichst niedrig zu halten. Die in den Zu- 
schüssen enthaltenen freiwilligen Leistungen sind e inzuschränken. 
 
Formel: 
 Aufwendungen für Zuweisungen und Zuschüsse 
 ordentliche Aufwendungen + Zinsen und sonst. Finanzaufwendungen 
  
Berechnung (Ist): 140.346.947 €  
599.808.410 €  
Wert zum 31.12.16  23,40%  (31.12.15:  23,65%)

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4.5 Transferaufwandsquote 
 
Mit der Transferaufwandsquote lässt sich beurteilen , in welchem Umfang kommunale Zahlungen an Leistung sempfänger erfolgen (Sozialtransfer). 
Das Ziel sollte sein, die Quote möglichst zu halten , bzw. im Laufe der Jahre zu senken. 
 
Formel: 
 Transferaufwendungen 
 ordentliche Aufwendungen + Zinsen und sonst. Finanzaufwendungen 
  
Berechnung (Ist): 142.684.952 €  
599.808.410 €  
Wert zum 31.12.16  23,79%  (31.12.15:  22,11%)  
 
 
4.6 Transferdeckungsquote 
 
Die Transferdeckungsquote zeigt an, zu welchem Ante il die Transferaufwendungen durch Erträge aus Trans ferleistungen gedeckt sind 
 
Formel: 
 Erträge aus Transferleistungen 
 Transferaufwendungen 
  
Berechnung (Ist): 40.711.734 €  
142.684.952 €  
Wert zum 31.12.16  28,53%  (31.12.15:  35,77%)

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4.7 Zinslastintensität 
 
Die Zinslastintensität setzt die Finanzaufwendungen  zu den ordentlichen Erträgen (inkl. Finanzerträgen ) ins Verhältnis. Sie zeigt an, welcher Teil 
der Erträge für Zinszahlungen gebunden ist. Je höhe r die Quote ausfällt, umso mehr Erträge sind durch Zinszahlungen gebunden. Eine niedrige 
Quote ist daher anzustreben. 
 
Formel: 
 Zinsen und sonstige Finanzaufwendungen 
 ordentliche Erträge + Finanzerträge 
  
Berechnung (Ist): 16.215.589 €  
612.420.749 €  
Wert zum 31.12.16  2,65%  (31.12.15:  3,28%)  
 
 
 
 
Darmstadt, 25.04.2017 
 
 
 
 
 
 
André Schellenberg 
Stadtkämmerer

Beratungsverlauf (3)

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Details

Vorlagen-Nr.
2017/0133
Typ
Magistratsvorlage
Datum
26.04.2017
Erstellt
29.09.2026 00:00