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3734/2017

Modellprojekt Stadtteilservice Lindenthal

Mitteilung BV 30.11.2017

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 3 (Lindenthal), Sitzung am 04.12.2017, TOP 11.3.9

Mitteilung BV

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Mitteilung BV

3594 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
I/02-3/0 
 
Vorlagen-Nummer 
 3734/2017 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 04.12.2017 
 
Modellprojekt Stadtteilservice Lindenthal 
  
Ab dem 01.12.2017 startet im Stadtbezirk Lindenthal das Modellprojekt Stadtteilservice. 
 
In diesem Rahmen werden drei „Stadteilkümmerer“ in Vollzeit im Stadtbezirk Lindenthal einge-
setzt. 
 
Das Projekt ist eine gemeinsame Kooperation der Stadt Köln mit der KGAB (Kölner Gesellschaft 
für Arbeits und Berufsförderung). 
 
Die Aufgaben der Stadtteilkümmerer sind vielfältig und jeweils von der Situation vor Ort abhän-
gig.  
 
So können zum Beispiel Defizite im Stadtbild aufgenommen, fotografiert und dokumentiert wer-
den (umgestürzte Poller, fehlende Steine im Fußgängerweg, fehlende Fahrbahnmarkierungen, 
verschmutzte und fehlende Straßenschilder, defekte Fahrradabstellanlagen, Verunstaltungen mit 
Graffiti, wilde Müllablagerungen, Fahrradschrott usw.).  
Diese Missstände werden in täglichen Arbeitsberichten aufgenommen und die Sachverhalte wer-
den über den KölnService der KGAB an die zuständigen Fachämter weitergegeben oder direkt 
an die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bürgeramt gemeldet. 
 
Das Bürgeramt erhält in jedem Fall eine Kopie der Tagesberichte inklusive Fotos.  
 
Die Stadtteilkümmerer können auch eingesetzt werden, um anlassbezogen für schnelle Abhilfe 
bei Verunreinigungen zu sorgen (zum Beispiel kurzfristige Reinigung eines durch Hundekot oder 
Spritzen verschmutzten Spielplatzes, schnelle Beseitigung kleinerer Müllablagerungen in einer 
Fußgängerzone usw.).  
Sie können des Weiteren bei Bedarf vor Kindertagesstätten und Schulen zur Erhöhung der Ver-
kehrssicherheit beitragen, indem sie als „Schülerlotsen“ fungieren oder Kinder an Ampeln und 
Fußgängerüberwegen beim Überqueren der Straße behilflich sind. 
 
Bei Straßenfesten oder Veranstaltungen im Veedel können sie durch ihre deutlich wahrnehmba-
ren Streifengänge das subjektive Sicherheitsempfinden der Besucherinnen und Besucher erhö-
hen. Anlassbezogen können sie per Mobiltelefon Hilfe von Feuerwehr, Polizei und Ordnungsamt 
anfordern sowie Erste Hilfe leisten.  
 
Streifengänge können situationsbedingt auch in Bereichen erfolgen, die im Stadtbezirk als Prob-
lembezirke bekannt sind oder zum Beispiel durch aktuelle Einbruchsserien auffallen. Auch hier ist

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der Auftrag, das subjektive Sicherheitsempfinden zu erhöhen, Auffälligkeiten und Defizite im 
Stadtbild zu dokumentieren und im Zweifel Polizei und Ordnungsamt zu verständigen.  
 
Ausgestattet mit einer Monatskarte nutzen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den öffentlichen 
Nahverkehr auf dem Weg zu ihrem Einsatzort und sind auch dort präsent.  
 
Der Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist flexibel möglich. Durch ihre Arbeitskleidung 
sind sie als Mitarbeiter des KölnService der KGAB gut zu erkennen.  
 
Die Anleitung und Begleitung erfolgt durch den bereits vorhandenen Objektservice des Unter-
nehmens, der mit PKW mobil ist und jeder Zeit unterstützend vor Ort tätig werden kann.  
 
In keinem Fall werden von den Stadtteilkümmerern polizeiliche oder ordnungsbehördliche Aufga-
ben wahrgenommen. 
 
Der Stadtbezirk Lindenthal wird durch dieses Modellprojekt in Sachen Ordnung und Sauberkeit 
aufgewertet. 
 
Die tägliche Präsenz von Mitarbeitern wird von den Bürgerinnen und Bürgern als Wertschätzung 
verstanden.  
 
Das Ziel des zweijährigen Modellprojektes ist es, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für den 
ersten Arbeitsmarkt vorzubereiten.  
 
 
 
 
I

Beratungsverlauf (1)

04.12.2017 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal)
TOP 11.3.9 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3734/2017
Typ
Mitteilung BV
Datum
30.11.2017
Erstellt
29.11.2017 07:53