AN/1044/2021
Antrag der Fraktion Die Linke/Die Partei, betr,: Mehr Transparenz wagen! Verwaltungshandeln und Stadtentwicklung nachvollziehbar machen
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Antrag nach § 3 (Die Linke/Die Partei BV4)
3068 Zeichen
Bezirksrathaus Ehrenfeld · Venloer Straße 419-421 · 50825 Köln
Telefon: 0221 / 221-94308 ·Telefax: 0221 / 221-94310
Fraktion DIE LINKE./Die PARTEI, Venloer Str. 419-421, 50825 Köln
Herrn Bezirksbürgermeister
Volker Spelthann
Im Hause
Frau Oberbürgermeisterin
Henriette Reker
Rathaus
50667 Köln
Eingang beim Bezirksbürgermeister:
AN/1044/2021
Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates
Gremium Datum der Sitzung
Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 31.05.2021
Antrag der Fraktion Die Linke/Die Partei, betr,: Mehr Transparenz wagen!
Verwaltungshandeln und Stadtentwicklung nachvollziehbar machen
Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,
wir, die Fraktion DIE LINKE./Die PARTEI BV Ehrenfeld, bitten Sie, folgenden Antrag in die
Tagesordnung der Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld am 31. Mai 2021 aufzunehmen:
Beschluss:
Die Verwaltung wird beauftragt,
(1) Ein Transparenzportal einzurichten, in dem alle wichtigen Gutachten, Bauanträge,
Bauvoranfragen, digitalen Verwaltungsunterlagen etc. einsehbar sind
(2) Ein Konzept für mehr Transparenz in Verwaltungshandeln und Stadtentwicklung zu
erarbeiten. Vorbild könnten dazu die Bestimmungen des Hamburgischen
Transparenzgesetzes sein.
(3) den zuständigen Ausschüssen folgenden, den Beschluss der Bezirksvertretung
Ehrenfeld vorzulegen.
Begründung:
Während in anderen Städten Transparenz groß geschrieben wird, werden Informationen in Köln
eher zurückgehalten. Das Gutachten für den Hubschrauberlandeplatz auf dem Kalkberg ist
weiterhin nicht öffentlich, die Indikatoren zu Verdachtsfällen für Gebiete, die einer Sozialen
Erhaltungssatzung bedürfen, sind weiterhin Top Secret, Immobilienmarktzeitungen und -portale
berichten frühzeitiger und detaillierter über Bauvorhaben, die vielfach für die Menschen im
gesamten Stadtbezirk von Interesse sind.
Gerade im Bereich von Bauvorhaben und Stadtentwicklungsprojekten privater Investor:innen
gelangen Informationen an politische Gremien eher zufällig als strukturiert. Dabei sind hier
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Informationen grundlegend für demokratische Beteiligungsprozesse, nicht nur der politischen
Gremien sondern vor allem auch der Anwohner:innen.
Hamburg hat ein Transparenzgesetz verabschiedet und ein Transparenzportal etabliert, wo
Menschen wichtige sie betreffende Informationen finden.1
Eine Einführung eines Transparenzportals, in dem wichtige Informationen zugänglich sind oder
entsprechend der rechtlichen Rahmenbedingungen zugänglich gemacht werden können, stärkt
die Demokratie, unterstützt die Politik, vereinfacht die Informationsbeschaffung für die
Kölner:innen und macht Verwaltungshandeln transparent und nachvollziehbar. Ein solches
Portal hülfe auch, die Bestimmungen des Online-Zugangsgesetzes zu erfüllen.
Mit freundlichen Grüßen
gez.
Christoph Besser Ulrike Detjen
(Fraktionsvorsitzender) (Bezirksvertreterin)
Leonard Schwanitz
(Bezirksvertreter)
1 http://transparenz.hamburg.de/, Zugriff: 03.05.2021.
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungOrte (2)
- Venloer Straße 419
- Straße 4
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Details
- Aktenzeichen
- AN/1044/2021
- Typ
- Antrag nach § 3 BV4 (Linke)
- Datum
- 17.05.2021
- Erstellt
- 17.05.2021 13:17