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A-R/0070/2015

Essbare Stadt

Antrag an den Rat 01.12.2015

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 16.12.2015, TOP 50.5

a-r-0070-2015-Essbare-Stadt

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a-r-0070-2015-Essbare-Stadt

2658 Zeichen

Antrag an den Rat Nr. A-R/ 0070/ 2015 
 
         Weseler Str. 19-21  
         48151 Münster 
         Tel. 0251 76026743 
Fax 0251 76023830 
gruppe@orange-ratms.de 
          
Ratsantrag        Münster, 01.12.2015 
         
 - Essbare Stadt - 
 
Der Rat möge beschließen: 
 
1. Die Verwaltung arbeitet zusammen mit Nachhaltigk eitsgruppen / -Initiativen, 
die bereits mit dieser Thematik befasst sind, ein Konzept für die Umgestaltung von 
öffentlichen Plätzen und Grünanlagen im Sinne einer essbaren Stadt aus. 
 
2. Zu diesem Zweck untersucht die Verwaltung: 
1. Ob es geeignete, öffentliche Grünflächen in der Innenstadt (z. B. Promenade, 
Aasee usw.) gibt, um entsprechende Beete anzulegen. 
2. Ob es versiegelte, innerstädtische Plätze (Stube ngasse, Servatiiplatz usw.) 
gibt, auf denen entsprechende Pflanzgefäße aufgestellt werden können. 
3. Ob und wie BürgerInnen unter dem Motto "essbare Stadt" angeregt werden 
können, Baumscheiben oder öffentliche Grünstreifen vor ihrer Haustür zu diesem 
Zweck zu bepflanzen und zu pflegen. 
 
3. Münster erklärt sich zur "essbaren Stadt" und ve rbreitet dieses Konzept in 
ihren Veröffentlichungen. 
 
 
Begründung: 
 
Städte, die man essen kann: Immer mehr Städte weltweit sind auf dem Weg, ihre 
Grünanlagen in essbare Landschaften zu verwandeln und gehen dabei neue Wege. 
Vorreiterin der «essbaren Städte» ist die Kleinstadt Todmorden im Nordwesten 
Großbritanniens. Dort ist man 2008 auf den Gedanken gekommen, im öffentlichen 
Raum Obst, Gemüse und Blumen anzupflanzen. 
Der besondere Clou dabei: Alle sollen sich nehmen dürfen, was sie brauchen, ohne 
dafür bezahlen zu müssen. Todmorden wurde "incredible edible – unglaublich 
essbar". 
 
 
 
(1)

[Geben Sie Text ein] 
 
In Deutschland folgte vor allem die Stadt Andernach der Idee einer essbaren Stadt. 
Dort heißt es ,Pflücken erlaubt‘: Gemüse, Obst, Küchenkräuter oder Schnittblumen 
werden in den Grünanlagen gepflanzt. Jedes Jahr steht eine Nutzpflanze besonders 
im Fokus. Der Stadt gelingt so ohne aufwändige Baumaßnahmen eine Aufwertung 
ihrer Grünanlagen. Die öffentlichen Nutzpflanzen zeigen, wie man sich gesund 
ernährt und steigern die Wertschätzung für regionale Lebensmittel. 
Viele deutsche Städte haben sich inzwischen dieser Idee angeschlossen. In Münster 
gab es bereits erste Pflanzungen am Freiburger Weg an der "Autofreien Siedlung 
Weißenburg". 
 
http://www.infranken.de/regional/erlangenhoechstadt/Vorschlag-der-Gruenen-
Erlangen-soll-zu-einer-essbaren-Stadt-werden;art215,1343884 
 
 
 
Gez. 
Piraten - Ratsherr Johannes Schmanck 
ÖDP – Ratsherr Franz Pohlmann 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
(2)

Beratungsverlauf (1)

16.12.2015 Rat
TOP 50.5 Antrag Entscheidung

Beschluss: verwiesen

Zur Sitzung

Orte (4)

  • Weseler Straße 19
  • Servatiiplatz
  • Freiburger Weg
  • Promenade

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Details

Aktenzeichen
A-R/0070/2015
Typ
Antrag an den Rat
Datum
01.12.2015
Erstellt
06.10.2020 14:37