A-R/0033/2022
Energieverbräuche und Baukosten im Blick – Architektenwettbewerbe an den Stand der Technik anpassen
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a-r-0033-2022-FDP-Architektenwettbewerbe
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Antrag an den R at Nr. A -R/0033 -2022 FDP-Ratsfraktion Rothenburg 20/21 48143 Münster Tel. 0251 - 987 30 60 Fax: 0251 - 987 30 61 Email: fraktion@fdp-ms.de fdp-ms.de Antrag nach § 3 Abs. 2 GO an den Rat der Stadt Münster Münster, 04.06.2022 Energieverbräuche und Baukosten im Blick – Architektenwettbewerbe an den Stand der Technik anpassen Der Rat möge beschließen: In Beiträgen zu Architektenwettbewerben, die die Stadt Münster oder eine ihrer Tochter - oder En- kelgesellschaften auslobt, sind zukünftig als einer der wichtigen Entscheidungskriterien immer auch die abschätzbar entstehenden Bau - und Errichtungskosten und wesentliche aus dem Betrieb des Gebäudes entstehenden Energieverbräuche auszuweisen. Ohne diese Angaben werden Entwürfe nicht zugelassen. Entsprechende Unwägbarkeiten sind zu berücksichtigen. Begründung: Bis vor einiger Zeit noch war es Architektinnen und Architekten nicht hinreichend möglich, schon in der Wettbewerbsphase Aussagen zu Baukosten und späteren Energieverbräuchen zu machen, die so präzise waren, dass sie als belastbares Wettbewerbskriterium herangezogen werden konnten. Allenfalls allgemeine und grob abschätzende Aussagen zur Wirtschaftlichkeit der Gebäude konnten berücksichtigt werden. Das führte dazu, dass die städtebauliche Qualität und Funktionalität als Ent- scheidungskriterien die Wettbewerbsergebnisse dominierten. Im Zuge der Klimadebatte und der fortschreitenden Finanzknappheit öffentlicher Bauherren spielen Bau- und Errichtungskosten und die aus dem Betrieb des Gebäudes entstehenden voraussichtlichen Energieverbräuche aber inzwischen eine immer größere Rolle bei de r Frage, wie ein Gebäude ge- baut werden soll. Den Architektinnen und Architekten stehen aktuell auch hinreichend präzise Softwarelösungen zur Verfügung, die die geforderten Aussagen zu Kosten und Verbräuchen im erforderlichen Umfang möglich machen. Mit Hilfe dieser Softwarelösungen ist es schon in der Wettbewerbsphase möglich, einen wesentlichen Teil der Entscheidungen so zu treffen, dass eine Kosten - und Verbrauchsopti- mierung schon dort angelegt wird. Denn bis zu 20 Prozent der späteren Kosten werden du rch Ent- scheidungen zu Beginn der Planungen festgelegt und können in späteren Entscheidungsphasen nur noch schwer und kostenträchtig korrigiert werden. Die diesem Fakt innewohnenden Potenziale gilt es zu heben. gez. Jörg Berens Bernd Mayweg Heinrich Götting FDP-Fraktion im Rat der Stadt Münster
Beratungsverlauf (1)
Orte (1)
- Rothenburg 20
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Details
- Aktenzeichen
- A-R/0033/2022
- Typ
- Antrag an den Rat
- Datum
- 07.06.2022
- Erstellt
- 07.06.2022 10:51