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1495/2019

Anfrage der Ratsgruppe GUT in der Sitzung des Ausschusses Umwelt und Grün am 09.05.2019

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss) 10.05.2019

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Nächste Beratung: Ausschuss Klima, Umwelt und Grün, Sitzung am 27.06.2019, TOP 1.5.1

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

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Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

3452 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VI/67/671 
 
Vorlagen-Nummer 10.05.2019 
 1495/2019 
Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung  
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss für Umwelt und Grün 27.06.2019 
 
Anfrage der Ratsgruppe GUT in der Sitzung des Ausschusses Umwelt und Grün am 09.05.2019 
hier: AN/0490/2019 - Naturnahe Bepflanzung auf städtischen Grün- und Agrarflächen 
Anfrage: 
 
Durch Landwirtschaft und Bebauung sind viele natürliche Lebensräume der Insekten und Wildtiere 
verschwunden. Um die Artenvielfalt zu erhalten und das Artensterben zu stoppen, sollte die Bepflan-
zung auf städtischen Grün- und Agrarflächen unter naturnahen, die Biodiversität fördernden Aspekten 
erfolgen. Bisher werden landwirtschaftliche Flächen in Köln zum Beispiel ohne eindeutige Auflagen 
seitens der Stadt hinsichtlich des Umwelt- und Klimaschutzes verpachtet (0542/2018). Positives Bei-
spiel für Köln könnte z.B. der Beschluss zur naturnahen Grünflächengestaltung aus Kürten sein.  
 
1. Blühstreifen auf Ackerflächen: Wie kann erreicht werden, dass, trotz komplizierter Rechtslage, 
auf allen städtischen Ackerflächen (auch den verpachteten) mehrjährige Blühstreifen angelegt 
werden? 
 
2. Städtische Grünflächen: Wie hoch ist der Anteil an naturnahen, insektenfreundlichen Pflan-
zungen auf städtischen Grünflächen? 
 
3. Wie kann eine ökologisch hochwertige, mehrjährige Bepflanzung von Wechselbeeten  und 
Straßenbegleitgrün stadtweit umgesetzt werden? 
 
4. Wie sensibilisiert die Verwaltung die Mitarbeiter* innen für die Neuanlage und Pflege naturna-
her Grünflächen? 
 
5. Wie ist der Sachstand zum „Wettbewerb/Kampagne Naturnahe Privat-Gärten“? 
 
Antwort der Verwaltung 
 
Zu 1.: 
 
Zurzeit sind auf Ackerflächen in Köln zwölf Kompensationsprojekten mit Blühstreifen sowie weitere 
Maßnahmen aus dem Projekt „Summendes Rheinland“ zuzuordnen. Insgesamt hat die Stiftung rhei-
nische Kulturlandschaft in Köln ca. 40,4 ha Maßnahmen umgesetzt.

2 
 
 
Kompensationsmaßnahmen    
 
Blühstreifen     7,2 ha   
Extensivgrünland     1,5 ha   
Extensivgrünland mit Obstgehölzen 10,3 ha  
Extensive Ackerbau-Maßnahmen  3,6 ha   
Wald / Waldrand     1,5 ha  
Summe      30,5 ha   
   
Summendes Rheinland   
 
Wildpflanzen-Blühstreifen aus regionalem Saatgut (1 m breit)  0,1 ha 
Wildpflanzen-Blühstreifen aus regionalem Saatgut (3 m breit)  0,7 ha 
Blühende Zwischenfrüchte        19,1 ha 
Summe           19,9 ha 
 
Ob und wie generell mehrjährige Blühstreifen auf allen städtischen Ackerflächen angelegt werden 
können, wird aktuell geprüft. Über das Ergebnis wird die Verwaltung dem Ausschuss für Umwelt und 
Grün berichten. 
 
Zu 2. –  4.: 
 
Mit Beschluss des Ausschusses Umwelt und Grün vom 24.04.2018 hat sich das Amt für Landschafts-
pflege und Grünflächen für das Labelverfahren Stadtgrün-naturnah beworben. 
(https://www.stadtgruen-naturnah.de/home/) Im Frühjahr des letzten Jahres erfolgte der Zuschlag. 
Nach einer umfassenden Bestandsanalyse konnte Ende April das Maßnahmenkonzept abgeschlos-
sen werden. Das Konzept wird in Kürze dem Ausschuss Umwelt und Grün zum Beschluss vorgelegt. 
Das Konzept umfasst die hier aufgeführten Aspekte. 
 
Zu 5.: 
 
Momentan wird ein Konzept „Kölner Gärten blühen für Insekten, Wildbienen und Co“ beim Umwelt- 
und Verbraucherschutzamt erstellt. Ein operativer Start wird aus Kapazitätsgründen erst zur nächsten 
Vegetationsperiode erfolgen können. 
 
 
Gez. Greitemann

Beratungsverlauf (1)

27.06.2019 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
TOP 1.5.1 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

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Details

Aktenzeichen
1495/2019
Typ
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
Datum
10.05.2019
Erstellt
25.04.2019 13:27