1604/2024
Förderprogramm für Projekte zur Gewaltprävention und Stärkung von integrativen Angeboten für in städtischen Unterbringungseinrichtungen lebende Geflüchtete in Köln - Mittelvergabe
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Anlage 1 Gesamtübersicht Förderprogramm
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Anlage 1 Gesamtübersicht Anträge für das Förderprogramm Nr. Antragsteller*in Straße PLZ Name des Projektes beantragte Förderung auszuzahlender Förderbetrag Kurzbeschreibung Zielsetzung Gründe der Reduzierung bzw. Ablehnung der Förderung 1 DRK Kreisverband Köln e.V. Oskar-Jäger-Str. 42 50825 Köln Young-men-sports 8.730,00 € 8.730,00 € 2 x mal wöchentliches Sportangebot insbesondere für junge Männer in und außerhalb der Herkulesstraße Positive Erlebnisse, Gewaltprävention, Kultursensibilität, Integrationsförderung 2 HennaMond e.V. Wilhelm-Sollmann-Str. 103 50737 Köln FEMpower für geflüchtete Frauen 26.930,00 € 26.930,00 € Geschlechterspezifische Workshops mit Fokus auf Gewalträvention, Stärkung des Selbstbewusstseins und Ressourcenaktivierung Prävention geschlechtsspezifischer Gewalt, Empowerment, Ressourcenaktivierung und Selbstbewusstseinsstärkung, Einbindung ins Regelsystem, Multiplikatorinnen 3 Kölner Flüchtlingsrat e.V. Fliehkraft Turmstr. 3-7 50733 Köln Jugendtheater Ost.Brise - Für Respekt, Toleranz und Vielfalt 22.713,00 € 22.713,00 € Anwerbung und Aufnahme von sich isolierenden oder sich isoliert fühlenden Jugendlichen und jungen Erwachsene mit Gewaltgefährdung und/oder -Erfahrung in die Theatergruppe Integration gewaltbetroffener, gefährdeter Jugendlicher, Gewaltprävention, Empowerment, Gemeinschaftsgefühl durch gemeinsame Auftritte 4 Kölner Spielewerkstatt e.V. Luftschiffplatz 5 50733 Köln Zusammen stark: Gewaltprävention, Teilhabe und Kultursensibilität in städtischen Unterbringungseinrichtungen 9.360,00 € 9.360,00 € offenes, niedrigschwelliges Angebot mit Spiel- und kunstpädagogischen Elementen für Kinder und Jugendliche in einer Einrichhtung für Geflüchtete Gewaltprävention, Kultursensibilität, Integrationsförderung, Abbau von Vorurteilen, Strukturierung des Alltags , Vermittlung modernes Frauenbild 5 Fair.Stärken e.V. Hohenstaufenring 63 50674 Köln Familien fairstärken- Gewaltprävention für Familien in Unterbringungseinrichtungen 26.820,00 € 26.820,00 € Gruppenangebot für Kinder und Jugendliche und ihre Eltern in zwei Unterbringungseinrichtungen. Ziel des Angebotes ist es durch Methoden des Sozialen Lernens, traumasensibler Pädagogik und Selbstwirksamkeitserfahrungen Aggressionen und Gewalt abzubauen Empowerment, Gewaltfreiheit der Eltern, Erarbeiten eines konsistenten gewaltfreien Erziehungsstils, Empowerment der Kinder und Jugendlichen 6 Rom e.V. Venloer Wall 17 50672 Köln Ihr seid willkommen 36.000,00 € 36.000,00 € Zielgruppenspezifische Unterstützung der Betreuungsträger durch kultursensible Frauenarbeit, Begleitungen und Sprachmittlung, psychosoziale Beratung, Schulungs- und Workshopangebote (auch für Hauptamtliche) Kultursensibilität, Teilhabe und Partizipation, Aufbau von Vertrauen 7 SKM-Sozialdienst kath. Männer e.V. Große Telegraphenstr. 31 50676 Köln Kontaktloses Boxtraining 8.039,20 € 8.039,20 € wöchentlich stattfindendes Boxtrainig zur Stärkung des Selbstbewusstseins, erlernen von Regeln, Abbau von Aggressionen, Erlangung von Ausgeglichenheit Aufbau und Stärkung Selbstbewusstsein, Abbau von Aggressionen, Stärkung Konzentration und Erlernen von Respekt und Fairness Nr. Antragsteller*in Straße PLZ Name des Projektes beantragte Förderung auszuzahlender Förderbetrag Kurzbeschreibung Zielsetzung Gründe der Reduzierung bzw. Ablehnung der Förderung 8 Kulturkinder e.V. Leyendeckerstr. 115 50825 Köln Männer machen mit 23.766,00 € 23.766,00 € partizipatives, niedrigschwelliges Kreativangebot für Männer aus der Herkulesstraße mit Ausbildung zum "großen Bruder" Kultursensibilität, Aufbau und Stärkung Selbstbewusstsein, Festigung Sprachkenntnisse, Stärkung kultureller Teilhabe 9 Blau-Gelbes Kreuz Deutsch- Ukrainischer Verein e.V. Unter Taschenmacher 2 50667 Köln Einheit in Vielfalt: Integration für ein harmonisches Köln 35.526,24 € 17.641,80 € 14-tägige Workshops zu gewaltfreier Kommunikation, Abbau von Vorurteilen und Gewaltbereitschaft für Geflüchtete, Gruppenangebote für ukrainische Geflüchtete zur Überwindung von Alltagsbarrieren, Gruppenangebote für Frauen verschiedener Nationalitäten zur Stärkung ihrer gesellschaftlichen Teilhabe sowie künstlerische Gruppenangebote für Kinder und Jugendliche verschiedener Nationalitäten. Überwindung von Alltagsbarrieren, Stärkung von Frauen, Gewaltprävention, Sensibilisierung für jegliche Formen von Gewalt Aufgrund der beschränkt zur Verfügung stehenden Mittel kann das Projekt nicht komplett finanziert werden. Da es verschiedene Bausteine beinhaltet, besteht jedoch die Möglichkeit es auf die reduzierte Fördersumme anzupassen und zumindest den Baustein zum Abbau von Vorurteilen und Gewaltbereitschaft umzusetzen, der den Zielsetzungen des Programmes am stärksten entspricht. 10 DRK Kreisverband Köln e.V. Oskar-Jäger-Str. 42 50825 Köln Let´s ride - Fahrradprojekt für Bewohner*innen Herkulesstr. 42 7.740,00 € 0,00 € Fahrradwerkstatt und Radfahr- Workshops für Bewohnerinnen der Herkulesstraße Abbau von Vorurteilen, Selbstbewusstsein stärken, Teilhabe durch Mobilität Die beantragte Förderung liegt unterhalb der Mindestantragssumme von 8.000 € 11 agisra e.V. Venloer Str. 415 50825 Köln Selbstbewusst in Deutschland leben 36.000,00 € 0,00 € Workshopreihe für geflüchtete Frauen und Multiplikatorinnen, Vermittlung von Informationen und Handlungsmöglichkeiten zu den Themen Gewaltschutz, Gesundheitsversorgung, Selbstbestimmung Stärkung von Frauen für selbstbestimmtes Leben, Sensibilisierung geschlechtspez. Gewalt, Partizipation und Teilhabe Es wurde im Antrag ein Eigenanteil von 3.113 € angegeben. Der Eigenanteil muss gem. der Förderrichtlinien 10% betragen. Daher beträgt die maximal mögliche Fördersumme 31.130,00 €. Agisra hat dieses Angebot mit ähnlicher Zielgruppe bereits im Programm seiner pädagogischen Angebote. Der Finanzplan für die geplante Maßnahme beinhaltet u.a. eine 0,5 Stelle für die gesamte Laufzeit und weist damit auch auf eine Förderung von bestehenden Strukturen hin, diese ist jedoch ausgeschlossen. 12 SKM-Sozialdienst kath. Männer e.V. Große Telegraphenstr. 31 50676 Köln Heimat in der Ferne: Die Welt ist unsere Zukunft 8.071,00 € 0,00 € Fotoprojekt für allein reisende Männer zur Auseinandersetzung mit der eigenen Lebensrealität und denen der Mitbewohner individuelle Sensibilisierung, kulturelle Vielfalt, Förderung von Empathie, Respekt und Solidarität Aufgrund der geringen Teilnehmerzahl ist die Wirksamkeit bei diesem Projekt eher gering einzustufen. Nr. Antragsteller*in Straße PLZ Name des Projektes beantragte Förderung auszuzahlender Förderbetrag Kurzbeschreibung Zielsetzung Gründe der Reduzierung bzw. Ablehnung der Förderung 13 Du-Ich-Wir e.V. Trills 69 40699 Erkrath Wegweiser zur Stärkung geflüchteter Kinder und Jugendlicher 32.624,00 € 0,00 € Konzeptentwicklung inklusive Schulungen für Lehrkräfte zur wegweisenden Unterstützung für geflüchtete Kinder sowie Kleingruppenförderung Unterstützung der Lehrerschaft, Teilhabe an Bildung, mentale Gesundheit Schwerpunkt des Projektes liegt bei der Schulung von Lehrpersonal. Es fördert den Gewaltschutz in den Einrichtungen und unterstützt die Fachkräfte der Sozialen Arbeit der Betreuungsträger nur sehr indirekt und eingeschränkt. 14 Kath. Jugendagentur Köln gGmbH.-JE Area51 An St. Katharinen 5 50678 Köln Cologne Explorers 15.000,00 € 0,00 € Teilnahme von Jugendlichen an Gruppenaktivitäten und Tagesausflügen Bildung niedrigschwellig vermitteln, Kennenlernen der Stadt, Soziale Teilhabe, Gemeinschaftsgefühl Die Einrichtung wird kaum von jugendlichen Geflüchteten aus städtischen Unterbrinungseinrichtungen für Geflüchtete besucht, da diese nicht in der Nähe liegen. Daher entspricht der Förderantrag nicht dem Bedarf. 297.319,44 € 180.000,00 €
Beschlussvorlage Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle V/56 Vorlagen-Nummer 1604/2024 Freigabedatum 23.05.20024 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Förderprogramm für Projekte zur Gewaltprävention und Stärkung von integrativen Angeboten für in städtischen Unterbringungseinrichtungen lebende Geflüchtete in Köln - Mittelvergabe Beschlussorgan Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren Gremium Datum Beschluss: Der Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren beschließt die Verteilung und Freigabe von Mitteln aus dem Förderprogramm für Projekte zur Gewaltprävention und Stärkung von integrativen Angeboten für in städtischen Unterbringungseinrichtungen lebende Geflüchtete in Köln gemäß Anlage 1. Die Gesamtfördersumme beträgt 180.000 Euro. Die Mittel stehen im Haushaltsplan 2023/2024 im Teilergebnisplan des Amtes für Wohnungs- wesen in der Produktgruppe 1004 - Bereitstellung und Bewirtschaftung von Wohnraum, Teil- planzeile 15 Transferaufwendungen im Haushaltsjahr 2024 zur Verfügung. Integrationsrat 04.06.2024 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren 06.06.2024 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme 180.000 € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € c) bilanzielle Abschreibungen € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Erträge € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Begründung: Der Rat der Stadt Köln hat in seiner Sitzung am 21.03.2024 das „Förderprogramm für Projekte zur Gewaltprävention und Stärkung von integrativen Angeboten für in städtischen Unterbringungseinrichtungen lebende Geflüchtete in Köln“ (Vorlage 0196/2024) beschlossen. Mit seiner Zustimmung hat der Rat ebenfalls beschlossen, dass die Entscheidung über die Bewilligung dem Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren zu übertragen ist. Auf Grundlage der fristgerecht eingegangenen, prüffähigen Anträge hat die Jury aus Mitgliedern der Fachverwaltung eine Empfehlung für Zuwendungen an Berechtigte im Sinne der Förderrichtlinie erarbeitet. Bei der Bewertung der einzelnen Projekte wurden unter anderem die Kriterien „Zusammensetzung der Zielgruppe“, „Eignung der Metho- den“, „Nachhaltigkeit / Wirksamkeit des Projektes“, „innovative Aspekte“, sowie der Bezug zu den Zielen der Richtlinie (Gewaltprävention und Antidiskriminierung, Teil- habe und Empowerment) zugrunde gelegt. Das Ergebnis wurde mit dem Amt für In- tegration und Vielfalt abgestimmt. Die sich aus der Bewertung ergebene Rangfolge bildet die Grundlage der Empfehlung für die Zuwendungen. 3 Diese wird hiermit dem Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren vor Förder- zusage und Mittelausschüttung zur Entscheidung und Mittelfreigabe vorgelegt. Die einzelnen Projekte, die zu bewilligen sind, sind mit ihren jeweiligen Zielsetzungen in Kurzform dargestellt (Anlage 1). Finanzierung Im Haushaltsplan 2023/2024 stehen im Haushaltsjahr 2024 180.000 Euro im Teiler- gebnisplan des Amtes für Wohnungswesen, in der Produktgruppe 1004 - Bereitstel- lung und Bewirtschaftung von Wohnraum, in der Teilplanzeile 15, Transferaufwendun- gen für die Umsetzung des „Förderprogramms für Projekte zur Gewaltprävention und Stärkung von integrativen Angeboten für in städtischen Unterbringungseinrichtungen lebende Geflüchtete in Köln“ zur Verfügung. Übersicht Förderbudget Gesamtfördersumme für 2024: 180.000,00 Euro Summe der beantragten Mittel: 297.319,44 Euro Insgesamt wurden für das Förderprogramm 14 Anträge gestellt: Bei einem Projekt lag die beantragte Förderungssumme unterhalb der Mindes- tantragssumme 8 Projekte werden nach Empfehlung der Jury zur vollständigen Förderung vor- geschlagen. 1 Projekt wird nach Empfehlung der Jury für eine Teilförderung vorgeschlagen 4 Projekte können nach Bewertung durch die Jury keine Förderung erhalten. Ganz oder teilweise zu bewilligen sind somit 9 Anträge mit einer Gesamtsumme in Höhe von 180.000,00 Euro. Dringlichkeitsbegründung Damit die Auszahlung der beantragten Fördergelder zügig erfolgen kann, muss der Beschluss in der Sitzung des Ausschusses für Soziales, Seniorinnen und Senioren am 06.06.2024 gefasst werden. Eine Verschiebung in die nächste Beratungsfolge würde den Beginn der Projekte weit in den Herbst/Winter 2024/2025 verschieben. Auf- grund der erforderlichen Prüfung der Anträge und der verwaltungsinternen Abstim- mung konnte die Erstellung der Beschlussvorlage nicht frühzeitiger erfolgen.
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1604/2024
- Typ
- Beschlussvorlage Ausschuss
- Datum
- 23.05.2024
- Erstellt
- 15.05.2024 09:58