AN/0356/2024
Änderungsantrag zum Änderungsantrag verschiedener Antragsteller zur Beschlussvorlage „Strategische Sozialplanung - Herausforderungen und Ziele“, Ds.-Nr. 4069/2022, TOP 5.2
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Linke Änderungsantrag nach § 13
4491 Zeichen
Die Linke.-Fraktion · Postfach 103564 · 50475 Köln An die Oberbürgermeisterin Frau Henriette Reker An den Vorsitzenden des Ausschusses für Soziales, Seniorinnen und Senioren Herrn Daniel Bauer-Dahm Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln Postanschrift: Postfach 103564 · 50475 Köln Tel: 0221/221 -27840 · Fax: 0221/221-27841 E-mail: DieLinke@stadt-koeln.de Fraktionsvorstand Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 29.02.2024 AN/0356/2024 Änderungs- bzw. Zusatzantrag gem. § 13 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren 29.02.2024 Änderungsantrag zum Änderungsantrag verschiedener Antragsteller zur Beschlussvorlage „Strategische Sozialplanung - Herausforderungen und Ziele“, Sessionnummer 4069/2022, TOP 5.2 Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrter Herr Ausschussvorsitzender, die Fraktion DIE LINKE bittet Sie, folgenden Änderungsantrag zum Änderungsantrag verschiedener Antragsteller zur Beschlussvorlage „Strategische Sozialplanung - Herausforderungen und Ziele“, Sessionnummer 4069/2022, TOP 5.2, auf der Sitzung des Ausschusses für Soziales und Seniorinnen und Senioren am 29. Februar 2024 zu setzen. Beschluss Folgende Punkte des Änderungsantrages werden wie folgt geändert. 1. Punkt 6 wird ergänzt (die Ergänzung ist fettgedruckt) beauftragt die Verwaltung, die Datenlage insbesondere für Menschen mit internationaler Familiengeschichte, für Menschen mit Behinderungen und für queere Menschen zu verbessern und die zuständigen Gremien in die Bewertung der Ergebnisse miteinzubeziehen. Menschen mit internationaler Familiengeschichte, d. h. 40 % der Kölner Bevölkerung, sollen differenziert, z.B. nach ausländerrechtlichem Status, Aufenthaltsdauer, Zuwanderungsintention, Milieuzugehörigkeit usw. betrachtet werden. Zudem sollen erklärende Erläuterungen und Hintergrundinformationen gegeben werden, warum sich die statistischen Zahlen in dieser Weise bei Menschen mit internationaler Familiengeschichte darstellen. Sofern für die Verbesserung der Datenlage zusätzliche Haushaltsmittel benötigt werden, wird die Verwaltung aufgefordert, gemäß § 3 (4) der GO eine entsprechende Beschlussfassung vorzulegen. Ein neuer Punkt 10.f wird eingeführt. Strategisches Ziel 10.1 „Bedarfsgerechtes, bezahlbares Wohnen für einkommensschwache Haushalte ist gefördert“. Die in Tabelle 30 aufgeführten Werte der Indikatoren werden nicht nur beobachtet. Die Verwaltung schlägt dem Rat bis spätestens zum Ende des 3. Quartals 2024 sinnvolle und realistische strategische Zielwerte vor. 2. Ein neuer Punkt 10.g wird eingeführt Strategisches Ziel 10.2 „Barrierefreiheit - Seniorengerechtes Wohnen fördern“ Die Verwaltung legt dem Rat bis spätestens zum Ende des 3. Quartals 2024 eine Neufassung dieses Kapitels vor und verwendet dabei durchgehend eine normgerechte und präzise Begrifflichkeit. Weitere Teilziele des barrierefreien Wohnens werden ergänzt. Hierbei kann beispielsweise die von der Stadt Köln herausgegebene Broschüre „Wie inklusiv ist das Quartier?“ als Orientierung verwendet werden. 3. Ein neuer Punkt 11 wird eingeführt. Die Ziele in den benachteiligten Stadtteilen werden dem Durchschnitt angeglichen, dafür werden Maßnahmen und Ressourcen überproportional in die benachteiligten Stadtteile geleitet. 4. Punkt 11 und 12 werden neu 12 und 13 Begründung Die Beschlüsse des Integrationsrates sowie der BV Chorweiler sind in dem Änderungsantrag verschiedener Antragsteller nicht oder nur unzureichend vertreten. Deshalb sind sie hier unter Punkt 1 und 4 aufgegriffen. Barrierefreie Wohnungen werden nur mit Blick auf Menschen im Seniorenalter angesprochen. Die Begriffe „barrierefrei“ und „seniorengerecht“ werden synonym verwendet. In der DIN 18040-2 „Barrierefreies Bauen – Planungsgrundlagen – Teil 2: Wohnungen“ ist die Barrierefreiheit definiert. Eine vergleichbare Definition einer seniorengerechten Wohnung gibt es hingegen nicht. Die strategischen Teilziele scheinen zufällig ausgewählt: Ältere Menschen haben Zugang zu angemessenem und Barriere armem Wohnraum Kölner Wohnquartiere sind mit Gesundheitsinfrastruktur versorgt Kölner Wohnquartiere sind mit Gütern des täglichen Bedarfs versorgt Sie umfassen nur einen kleinen Ausschnitt der Themen, die zur Erreichung von Barrierefreiheit notwendigerweise zu bearbeiten sind. Mit freundlichen Grüßen Gez. Michael Weisenstein Fraktionsgeschäftsführer
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0356/2024
- Typ
- Die Linke. Änderungsantrag nach § 13
- Datum
- 29.02.2024
- Erstellt
- 29.02.2024 12:27