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1912/2026

Ergebnisse der Workshops zur Deutzer Freiheit

Mitteilung BV 25.06.2026

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Anlage - Empfehlungen Zukunftsdialog Deutzer Freiheit

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Mitteilung BV

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Anlage - Empfehlungen Zukunftsdialog Deutzer Freiheit

19221 Zeichen

1 
Köln, Juni 2026 
Empfehlungen 
zur Zukunft der Deutzer Freiheit aus dem Gruppendialog  
vom 24.01. bis 01.06.2026 
 
 
Inhaltsverzeichnis 
 
1. Hintergrund des Dialogverfahrens .................................................................................................. 2 
2. Teilnehmende des Dialogprozesses ............................................................................................... 3 
3. Gemeinsames Verständnis ............................................................................................................. 5 
4. Gemeinsame Positionen zur funktionalen Bedeutung der Deutzer Freiheit ................................... 5 
5. Gemeinsame Positionen zu den heutigen Problemfeldern der Deutzer Freiheit  ........................... 5 
6. Gemeinsame Empfehlungen zur künftigen Weiterentwicklung der Deutzer Freiheit NACH 
THEMENFELDERN ................................................................................................................................. 6 
7. Gemeinsame Empfehlungen zur künftigen Weiterentwicklung der Deutzer Freiheit AUF EINEM 
ZEITLICHEN ZUKUNFTSPFAD .............................................................................................................. 8 
8. Vorschläge, für die es keinen Konsens gibt .................................................................................. 10

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Köln, Juni 2026 
1. Hintergrund des Dialogverfahrens 
Die Deutzer Freiheit ist eine zentrale Geschäfts- und Wohnstraße im Kölner Stadt-
teil Deutz. Sie übernimmt Funktionen für Wohnen, Versorgung, Gastronomie, Ein-
zelhandel, Begegnung sowie für den Fuß- und Radverkehr. Zugleich bestehen un-
terschiedliche Erwartungen an die zukünftige Nutzung und Gestaltung des Stra-
ßenraums. 
Von Juni 2022 bis August 2023 wurde auf der Deutzer Freiheit ein Verkehrsver-
such durchgeführt. Dabei wurde der Kfz -Verkehr zeitweise weitgehend aus dem 
Straßenzug herausgenommen und die Deutzer Freiheit als Fußgängerzone ge-
staltet. Der Radverkehr blieb zugelassen; Lieferverkehr und Taxen durften die 
Straße werktags von 6 bis 11 Uhr befahren. Bauliche Veränderungen wurden nicht 
vorgenommen, angepasst wurde insbesondere die Verkehrsbeschilderung. Park-
flächen wurden teilweise mit Stadtmöbeln und Bepflanzungen ausgestattet. Der 
Verkehrsversuch wurde nach einer gerichtlichen Entscheidung beendet  und der 
ursprüngliche Zustand der Deutzer Freiheit wurde wiederhergestellt.  
Im Anschluss zeigte sich, dass die Erfahrungen mit dem Verkehrsversuch von un-
terschiedlichen Akteur*innen verschieden bewertet wurden.  Dabei wurden unter-
schiedliche Sichtweisen hinsichtlich der Aufenthaltsqualität, der Verkehrsberuhi-
gung, der Erreichbarkeit, des Parkens sowie der Organisation der verschiedenen 
Verkehrsarten deutlich. 
Vor diesem Hintergrund hat die Stadt Köln auf Grundlage eines politischen Be-
schlusses der Bezirksvertretung Innenstadt einen Dialogprozess zur Zukunft der 
Deutzer Freiheit durchgeführt. Ziel des Verfahrens war es, unterschiedliche Per-
spektiven zusammenzubringen, gemeinsame Positionen herauszuarbeiten und 
tragfähige Empfehlungen für die weitere Entwicklung der Deutzer Freiheit zu for-
mulieren. Das Verfahren war nicht als klassische Mediatio n angelegt, wurde je-
doch mit Mitteln und Methoden aus der Mediation du rchgeführt. Der politische 
Rahmen sah vor, die zukünftige Gestaltung der Deutzer Freiheit, insbesondere mit 
Blick auf autofreie Abschnitte  sowie die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Lö-
sungen, zu diskutieren und abzuwägen. 
Der Dialogprozess umfasste vier Sitzungen zwischen Januar und Juni 2026: 
• In der 1. Sitzung am Samstag, 24. Januar 2026, standen das Kennenler-
nen, der Einstieg in den Prozess sowie das Einholen unterschiedlicher Per-
spektiven im Vordergrund. Ziel war es, ein gemeinsames Verständnis zu 
entwickeln und erste Grundlagen für ein Zukunftsbild zu erarbeiten. 
• In der 2. Sitzung am Samstag, 7. März 2026 , wurden die Ergebnisse der 
ersten Sitzung aufgegriffen und in Kleingruppen erste Ideen und Maßnah-
men zur Weiterentwicklung der Deutzer Freiheit  mithilfe von Szenarien er-
arbeitet. Ergänzt wurde die Sitzung durch einen Input zur straßenrechtli-
chen Teileinziehung. 
• In der 3. Sitzung am Freitag, 17. April 2026, wurden die bisherigen Ergeb-
nisse zusammengeführt, strukturiert und vertieft. Dabei ging es insbeson-
dere um die Ordnung der gesammelten Maßnahmen entlang verschiedener

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Köln, Juni 2026 
Zeithorizonte (sog. „Zukunftspfad “) sowie die Ableitung möglicher Umset-
zungsschritte. 
• In der zusätzlichen 4. Sitzung am Montag, 1. Juni 2026 , wurden die Er-
gebnisse aller Sitzungen zusammengeführt, abschließend beraten und als 
gemeinsame Empfehlungen festgehalten. 
Die nachfolgenden Kapitel 3 bis 7 dokumentieren die im Dialogprozess gemein-
sam erarbeiteten Ergebnisse, auf die sich die Teilnehmenden verständigt haben. 
Sie umfassen ein gemeinsames Verständnis, gemeinsame Positionen zur funktio-
nalen Bedeutung und zu heutigen Problemfeldern der Deutzer Freiheit sowie Emp-
fehlungen zur künftigen Weiterentwicklung nach Themenfeldern und entlang eines 
zeitlichen Zukunftspfads. Ergänzend werden in Kapitel 8 Vorschläge dargestellt, 
für die im Dialog kein Konsens erzielt wurde. 
 
2. Teilnehmende des Dialogprozesses 
Am Dialogprozess nahm eine für das Verfahren zusammengestellte Dialoggruppe 
mit Vertreter*innen unterschiedlicher Perspektiven teil. Die Zusammensetzung der 
Gruppe berücksichtigte lokale Vereine und Interessengruppen, Akteur*innen, die 
bereits in frühere Prozesse zur Deutzer Freiheit eingebunden waren, sowie Insti-
tutionen mit unmittelbarem Bezug zur Deutzer Freiheit. In Abstimmung mit der Be-
zirksvertretung Innenstadt wurden Verbände und Akteur*innen ohne unmittelbaren 
lokalen Bezug abweichend vom politische n Beschluss nicht berücksichtigt. Die 
Vereine etc. konnten jeweils mit bis zu zwei Personen an den Sitzungen teilneh-
men. 
Ergänzt wurde die Dialoggruppe durch  zwölf zufällig ausgewählte Bürger*innen 
aus der Nachbarschaft der Deutzer Freiheit. Die Auswahl erfolgte aus den einge-
gangenen Bewerbungen angeschriebener Haushalte. Ziel war es, nicht organi-
sierte Perspektiven aus dem näheren Umfeld in den Dialog einzubeziehen. 
Die Dialoggruppe setzte sich wie folgt zusammen: 
• Bezirksschüler*innenvertretung 
• Bürgervereinigung Deutz e. V. 
• IG Deutz 
• „Initiative Deutz“ 
• Initiative „Deutzer (Auto-)Freiheit“ 
• Initiative „Deutz.familienfreundlich“  
• Katholische Kirchengemeinde St. Heribert 
• Zufällig ausgewählte Bürger*innen 
Akteur*innen, welche eingeladen, jedoch nicht an den Sitzungen des Dialogver-
fahrens teilgenommen haben, sind nicht aufgeführt. 
Neben den Teilnehmenden des Dialogprozesses nahmen Vertreter*innen der 
Stadtverwaltung Köln an den Sitzungen teil. Vertreten waren das Amt für nachhal-
tige Mobilitätsentwicklung sowie die Stabsstelle Kommunikation des Dezernats für

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Köln, Juni 2026 
Mobilität. Die Stadtverwaltung begleitete das Verfahren fachlich, organisatorisch 
und kommunikativ. 
Das beauftragte Moderationsbüro ISR Innovative Stadt- und Raumplanung GmbH 
übernahm die methodische Vorbereitung, Moderation und Dokumentation des Di-
alogprozesses. 
Die Stadt Köln dankt allen Teilnehmenden für ihre Mitwirkung, die eingebrachten 
Perspektiven und die konstruktive Zusammenarbeit im Dialogprozess.

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Köln, Juni 2026 
3. Gemeinsames Verständnis 
Die Deutzer Freiheit ist ein urbaner Raum, in dem  vielfältiges Zusammenleben 
stattfindet. Das Verständnis der Teilnehmenden des Gruppendialogs zur Zukunft 
der Deutzer Freiheit wird von dem gemeinsamen Willen getragen, diesen öffentli-
chen Raum zu einem noch lebenswerteren, sicheren und klimaangepassten Ort  
zum Wohle aller weiterzuentwickeln. Dabei gilt es, die  Erreichbarkeit für Anwoh-
nende, Gewerbe , Einzelhandel, Besucher *innen, Gäste  und mobilitätseinge-
schränkte Menschen weiterhin und jederzeit zu ermöglichen.  
Die Teilnehmenden des Dialogs haben wertschätzend und konstruktiv  verschie-
dene Zukunftsideen und -szenarien entwickelt sowie ihre Vor- und Nachteile inten-
siv diskutiert. Zu vielen Ideen gibt es einen breiten Konsens der Teilnehmenden. 
Zu einigen Ideen bleiben unterschiedliche Ansichten und Positionen auch nach 
dem Dialog  bestehen. Die meisten der  gemeinsam entwickelten Ideen sind als  
Empfehlungen zur Umsetzung zu verstehen. Einige Ideen benötigen weder politi-
sche Entscheidungen noch die Unterstützung aus der Verwaltung. Sie lassen sich 
mit dem Engagement verschiedener Akteur*innen aus der Stadtgesellschaft reali-
sieren. 
 
4. Gemeinsame Positionen zur funktionalen Bedeutung der Deutzer Freiheit 
• Geschäftsstraße mit Lieferverkehr 
• Wohnstraße 
• Ort für Versorgung, Aufenthalt und Begegnung in Deutz mit Ärzt*innen, Einzel-
handel, (Außen-)Gastronomie und Dienstleistungen 
• Zentrale Lage im Veedel 
• Wichtige Wegeverbindung, insbesondere für den Ost-West-Radverkehr (z.B. 
von Kalk in die linksrheinische Innenstadt) 
• Schulweg und Alltagsort 
• Sozialer Treffpunkt im Quartier 
 
5. Gemeinsame Positionen zu den heutigen Problemfeldern der Deutzer Frei-
heit 
• Konflikte aufgrund von teilweise zu engen Gehwegen (Platzmangel) und un-
terschiedlicher Beläge (zum Teil Kopfsteinpflaster)  
• Fehlende Ordnung im Straßenraum und auf den Gehwegen durch zum Teil 
wild abgestellte Fahrräder und E-Scooter

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Köln, Juni 2026 
• Konflikte zwischen den verschiedenen Verkehrsteilnehmenden, insb. durch 
überhöhte Geschwindigkeiten und wenig Rücksichtnahme von Kfz-, Rad- und 
E-Scooter-Fahrer*innen 
• Viele schnelle Fahrrad- und E-Scooter-Fahrer*innen unterwegs (insb. bedingt 
durch die Zunahme von Pedelecs) 
• Fehlende Fahrradabstellanlagen für den Radverkehr und feste Abstellzonen 
für E-Scooter 
• Verbesserungswürdige Aufenthaltsqualität, im Sinne von Zonen zum ruhigen 
Verweilen, zum Beispiel durch Stadtmöbel und/oder Bänke 
• Teils fehlende oder unsichere Querungsmöglichkeiten für Fußgänger*innen 
• Wahrnehmung und Eindruck, dass viel Müll im Straßenraum ist 
• Fehlende Angebote, sich gerade in den heißen Monaten im Schatten aufhal-
ten zu können 
• Wenig Begrünung im Straßenraum 
• Viel Parksuchverkehr und Parkdruck für den Kfz-Verkehr 
• Unsicherheit für mobilitätseingeschränkte Menschen (z. B. durch Gehwege mit 
Pflastersteinen und fehlende, sichere Querungen) 
 
6. Gemeinsame Empfehlungen zur künftigen Weiterentwicklung der Deutzer 
Freiheit NACH THEMENFELDERN 
6.1 Aufenthaltsfunktion und Straßenbild aufwerten 
• Aufgrund der klimatischen Veränderungen und zur Steigerung der Attraktivität 
soll eine weitere Begrünung stattfinden oder vergleichbare Maßnahmen erfol-
gen, um für mehr Beschattung und eine freundlichere Atmosphäre im Straßen-
raum zu sorgen. 
• Es sollen zusätzliche, frei zugängliche bzw. konsumzwangfreie Sitzmöglichkei-
ten geschaffen werden, damit besonders ältere und mobilitätseingeschränkte 
Menschen besser im Straßenraum verweilen und sich ausruhen können. Hier 
besteht der Wunsch, die vorhandenen Einfassungen der Bäume – wo möglich 
– dafür zu nutzen. 
• Aktivitäten und Aktionen, die einen Beitrag zur Sauberkeit auf der Deutzer 
Freiheit leisten, sollen initiiert werden.  
 
6.2 Radverkehr und Mikromobilität besser ordnen und gleichzeitig die Sicher-
heit für den Fußverkehr erhöhen 
• Die Geschwindigkeit der Radfahrer*innen und E-Scooter-Fahrer*innen soll 
durch geeignete Maßnahmen gedämpft werden. 
• Die Deutzer Freiheit soll mit den Verkehrsmitteln der sogenannten Mikromobi-
lität (Fuß, Rad, E-Scooter) gut und leicht erreichbar bleiben.

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Köln, Juni 2026 
• Es sollen alternative Routen durch das Veedel für den Durchgangs-Radver-
kehr und E-Scooter-Verkehr in Ost-West-Richtung geprüft werden. 
• Für E-Scooter sollen gekennzeichnete Abstellflächen bevorzugt in den Seiten-
straßen der Deutzer Freiheit, sogenanntes Geofencing, eingerichtet werden. 
Mit diesen virtuellen Zäunen, welche nicht im Bereich von Gehwegen platziert 
werden, soll verhindert werden, dass E-Scooter falsch abgestellt und wild ge-
parkt werden. 
• Für Fahrräder sollen zusätzliche Fahrradbügel montiert werden, um dem Be-
darf gerecht zu werden. Dies kann unter Inanspruchnahme geeigneter Flä-
chen auch in angrenzenden Nebenstraßen erfolgen. Die Positionierung beste-
hender Radabstellbügel muss auf freie Querungen für Fußgänger*innen hin 
überprüft werden. 
• Zusätzliche Querungsmöglichkeiten für Fußgänger*innen und die Einrichtung 
von so genannten freien Ecken (hiermit werden insbesondere bessere Sicht-
verhältnisse für den Fußverkehr an Kreuzungen geschaffen) sollen für mehr 
Sicherheit sorgen. Auch eine farbliche Markierung in den Querungszonen auf 
dem Asphalt soll geprüft werden. Des Weiteren soll der Vorrang von Fußgän-
ger*innen durch Zebrastreifen manifestiert werden. 
 
6.3 Angepasste Regeln für den Kfz-Verkehr und alternative Parkmöglichkeiten 
• Für Verkehrsteilnehmer*innen mit Pkw sollen nach Möglichkeit alternative 
Parkmöglichkeiten im fußläufigen Bereich geschaffen werden. 
• Das Parken soll grundsätzlich besser organisiert werden. 
• Ein Parkleitsystem soll Besucher*innen zu freien Parkplätzen und Parkhäu-
sern in der näheren Umgebung navigieren. 
• Behindertenparkplätze sollen in angemessener Anzahl und in gut erreichbarer 
Nähe vorgehalten werden. 
• Es soll in der Bürgerschaft dafür geworben werden, dass privater Parkraum im 
Veedel zur Allgemeinnutzung angeboten wird. 
• Kooperationen mit nahegelegenen Parkhäusern sollen geschaffen werden, um 
Anreize zu schaffen, den Pkw etwas weiter weg zu parken. 
• Sollte Autoverkehr weiter auf der Deutzer Freiheit, in bestimmten Abschnitten 
oder in Umbauphasen zugelassen sein, sollte Folgendes beachtet werden: 
Es sollen Schritte für eine weitergehende Verkehrsberuhigung unternommen 
werden, die zum Beispiel mit Mitteln einer Geschwindigkeitsreduzierung 
(Tempo 20 statt 30 km/h) und/oder zeitlichen und/oder räumlichen Einschrän-
kungen des Kfz-Verkehrs erfolgen können. 
Die zeitliche Sperrung des Straßenraums für den Kfz-Verkehr (z. B. an Wo-
chenenden in den Monaten Mai bis September) für autofreie Tage oder für 
Feste oder Veranstaltungen soll ermöglicht werden.

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Köln, Juni 2026 
6.4 Gewünschte Veränderungen verstetigen und mittels „Kümmerer*in“ zum 
Erfolg führen 
• Die Veränderungen auf der Deutzer Freiheit sollen mit breiter Beteiligung und 
Unterstützung der Anwohnenden und des anliegenden örtlichen Gewerbes 
und Handels gelingen. 
• Die Einrichtung einer Funktion eines Quartiersmanagements und/oder ei-
nes/einer „Quartierkümmerers*in“ wird als wichtiger Baustein gesehen, um 
den Umsetzungsprozess kontinuierlich zu begleiten. 
• Diese neue Funktion im Veedel soll den gewünschten Veränderungsprozess in 
den nächsten Jahren kontinuierlich begleiten und fördern sowie unterschiedli-
che Interessen und Meinungen im Veedel moderieren. 
• Es sollen soziale Angebote geschaffen werden, um Menschen, die in schwieri-
gen Situationen sind, z. B. auf der Straße leben, aktiv Hilfsangebote zu unter-
breiten. 
 
7. Gemeinsame Empfehlungen zur künftigen Weiterentwicklung der Deutzer 
Freiheit AUF EINEM ZEITLICHEN ZUKUNFTSPFAD 
Die nachfolgenden Empfehlungen und Maßnahmen sollen in ihrer konkreten Um-
setzung jeweils mit der künftig gewählten verkehrlichen und gestalterischen Ziel-
perspektive für die Deutzer Freiheit abgestimmt werden, um Widersprüche zwi-
schen einzelnen Maßnahmen und der langfristigen Entwicklung zu vermeiden. 
Die Reihenfolge der nachfolgend aufgeführten Maßnahmen stellt keine Priorisie-
rung oder Gewichtung dar. 
 
7.1 SOFORT-Maßnahmen (innerhalb von 24 Monaten) 
• Reduzierung der aktuellen Geschwindigkeit von 30 km/h auf Tempo 20 km/h, 
um aus der Deutzer Freiheit in einem ersten Schritt eine verkehrsberuhigte 
Geschäftsstraße zu machen. 
• Die Sauberkeit soll durch Aktivitäten und Aktionen nachhaltig und stetig ver-
bessert werden. 
• Für die Deutzer Freiheit soll ein wirksames und langfristig tragfähiges Müllkon-
zept erarbeitet und eingeführt werden. 
• Die Aufenthaltsqualität soll durch den Ausbau von frei zugänglichen / konsum-
zwangfreien Sitzmöglichkeiten gesteigert werden. 
• Der vorhandene Baumbestand soll erhalten und gepflegt werden. Die beste-
henden Hochbeete gestalterisch und funktional aufgewertet werden. 
• Die Begrünung soll insgesamt gestärkt und durch zusätzliche, auch temporäre 
Maßnahmen zur Verschattung ergänzt werden.

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Köln, Juni 2026 
• Für den öffentlichen Raum soll ein einheitliches Gestaltungs- und Möblie-
rungskonzept entwickelt und umgesetzt werden. Individuelle Möblierung der 
Außengastronomie soll weiter möglich sein.  
• Das Abstellen von E-Scootern soll nur noch mittels Geofencing möglich sein, 
deshalb sollen Abstellflächen im Straßenraum markiert werden. 
• Die Fahrradabstellanlagen sollen systematisch überprüft, geordnet und be-
darfsgerecht ausgebaut werden. 
• Die Sicherheit für Fußgänger*innen soll durch die Schaffung klar erkennbarer 
Querungsmöglichkeiten, freier Ecken und durch Markierungen verbessert wer-
den. 
• Für die Deutzer Freiheit soll ein Quartiersmanagement bzw. ein/eine „Quar-
tierskümmerer*in“ eingerichtet werden, um die Entwicklung vor Ort dauerhaft 
zu begleiten. 
• Die Beteiligung von Gewerbetreibenden, Anwohnenden und weiteren Betroffe-
nen soll kontinuierlich fortgeführt und weiter ausgebaut werden. 
• Soziale Unterstützungsangebote, insbesondere für obdachlose Menschen, 
sollen gestärkt und besser integriert werden. 
• Gleichzeitig soll eine ausreichende Anzahl an Kurzzeitparkplätzen im unmittel-
baren Umfeld sichergestellt werden. 
 
7.2 KURZFRISTIGE Maßnahmen (innerhalb von 2-4 Jahren) 
• Zur besseren Steuerung des Parkverkehrs soll ein analoges und digitales 
Parkleitsystem für Deutz entwickelt und eingeführt werden. 
• Darüber hinaus sollen Anreize geschaffen werden, um die Nutzung bestehen-
der und etwas abgelegener Parkhäuser gezielt zu stärken (z. B. durch ein 
Kombiticket für den ÖPNV). 
 
7.3 MITTELFRISTIGE Maßnahmen (innerhalb von 5-7 Jahren) 
• Unabhängig von zeitlich früher zu ergreifenden Maßnahmen soll das Parken 
schrittweise aus dem direkten Straßenraum in das Umfeld, wie z. B. eine 
Quartiersgarage sowie in bestehende Parkhäuser, verlagert werden. 
 
7.4 LANGFRISTIGE Maßnahmen (innerhalb von 8-10+ Jahren) 
• Die Deutzer Freiheit soll zu einem niveaugleichen und barrierefreien Straßen-
raum weiterentwickelt werden.

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Köln, Juni 2026 
8. Vorschläge, für die es keinen Konsens gibt 
• Einrichtung einer Fußgängerzone (Radverkehr frei): Eine Realisierung wird in 
abschnittsweiser Umsetzung angestrebt– zunächst für die Abschnitte 2 und 3 
als kurzfristige Maßnahme und eine Ausweitung auf die gesamte Straße, so-
bald die baulichen Voraussetzungen geschaffen sind. 
• Einrichtung einer Fußgängerzone ohne freigegebenen Radverkehr oder mit 
zeitlicher Einschränkung für diesen: Eine Realisierung wird in abschnittsweiser 
Umsetzung angestrebt – zunächst für die Abschnitte 2 und 3 als kurzfristige 
Maßnahme und eine Ausweitung auf die gesamte Straße, sobald die bauli-
chen Voraussetzungen geschaffen sind. 
• Eine Festlegung auf einen Mindestumfang an öffentlichem Parkraum, der auf 
der Deutzer Freiheit verbleiben soll.

Mitteilung BV

904 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
III/68/681/2 
 
Vorlagen-Nummer 
 1912/2026 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 25.06.2026 
 
Ergebnisse der Workshops zur Deutzer Freiheit 
Die Bezirksvertretung Innenstadt hat ihrer Sitzung vom 07.03.2024 die Verwaltung beauftragt, 
mit lokalen Vertreter*innen einen Workshop zur zukünftigen verkehrlichen Gestaltung der 
Deutzer Freiheit durchzuführen (Vorlage Nr. AN/0269/2024). Die Workshops sind nun abge-
schlossen. Im Juni 2026 hat eine ergänzende vierte Sitzung stattgefunden. Das Ergebnis der 
Sitzungen ist ein Dokument mit Empfehlungen zur Zukunft der Deutzer Freiheit, welches als 
Anlage beigefügt ist. Als nächstes soll ein gemeinsames Fachgespräch mit den Teilneh-
mer*innen des Workshops, der Bezirksvertretung Innenstadt und der Verwaltung durchgeführt 
werden. 
 
Anlage: Empfehlungen Zukunftsdialog Deutzer Freiheit

Beratungsverlauf (1)

25.06.2026 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 8.14 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: vertagt

Zur Sitzung

Orte (2)

  • Deutzer Freiheit 1k
  • Freiheit

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Details

Aktenzeichen
1912/2026
Typ
Mitteilung BV
Datum
25.06.2026
Erstellt
23.06.2026 17:23