2024/0161
Ricarda-Huch-Preis 2024
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
2024/0161
5099 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
21.05.2024
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat I an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Amt: Kulturamt
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2024/0161
Magistratsbeschluss -Nr.
Internetfähig
Produkt-Nr.: 281010
Kostenstelle: 041-000-1000 Investitionsnummer:
Kostenträger: 2810-61 Sachkonto:
Betreff: Ricarda-Huch-Preis 2024
Vorlage vom: 17.05.2024
Beschlussvorschlag :
Die Empfehlung der Jury wird zur Kenntnis genommen.
Philipp Peyman Engel wird mit dem Ricarda-Huch-Preis 2024 ausgezeichnet.
Anlagen:
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
- 2 -
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:
Klimarelevanz des Vorhabens:
Auswirkungen auf Stadtklima: ja nein
Auswirkungen auf THG -Emissionen: gering1) mittel/groß 2)
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung: ja nein
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft? ja nein
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt? ja nein
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr.
Beschluss des Magistrats vom
- 3 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 17.05.2024
Seit 1978 vergibt die Wissenschaftsstadt Darmstadt in der Regel alle drei Jahre den Ricarda -
Huch-Preis, benannt nach der renommierten deutschen Schriftstellerin. Ursprünglich wurde der
Preis ins Leben gerufen, um Schriftstellerinnen und Schriftsteller zu ehren, die in ihren Wer ken
das Bewusstsein für die Einheit der deutschen Nation aufrechterhalten. Die Idee dazu entstand
nach dem Volksaufstand vom 17. Juni. Seit 1992 wurde der Preis jedoch modifiziert und
erweitert, um auch Inhalte zu würdigen, die die Ideale der Humanität und Völkerverständigung
als wichtige Werte der historisch-kulturellen Identität der europäischen Gesellschaft fördern.
Der Ricarda -Huch-Preis wurde erstmals im Jahr 2015 vom Darmstädter Lions Club
Mathildenhöhe gesponsert. Der Club stellt ein Preisgeld in Hö he von 10.000,00 Euro zur
Verfügung. Am 13. Mai 2024 tagte die Jury für den Ricarda -Huch-Preis 2024. Das
Auswahlgremium schlägt Philipp Peyman Engel als Preisträger für den Ricarda-Huch-Preis 2024
vor. Er nimmt den Preis sehr gern an.
Philipp Peyman Engel, geboren 1983 in Herdecke, ist ein angesehener Autor und Journalist. Er
hat Philosophie, Literatur- und Medienpraxis in Bochum und Duisburg studiert. Bereits während
seines Studiums schrieb er für renommierte Publikationen wie Cicero, Focus und verschied ene
Tageszeitungen. Seit 2012 ist er bei der Jüdischen Allgemeinen tätig, wo er als Redakteur im
Feuilleton begann und 2018 zum Chef vom Dienst aufstieg. Im September 2023 wurde er
schließlich zum Chefredakteur ernannt. Im selben Jahr erhielt er die Auszei chnung als
Chefredakteur des Jahres.
Philipp Peyman Engel setzt sich aktiv gegen Antisemitismus ein und engagiert sich für das
jüdische Leben in Deutschland. Seine Arbeit steht im Einklang mit den Werten von Ricarda Huch,
nämlich Humanität und Völkerverstä ndigung. Engel hat sich einen Namen gemacht, indem er
kontroverse Themen aufgreift und journalistisch behandelt, wodurch er wichtige Debatten
anstößt. Ein Beispiel dafür ist seine kritische Auseinandersetzung mit den Vorwürfen des
Antisemitismus im Zusamme nhang mit der Documenta 15. Seit den Hamas -Angriffen im
Oktober 2023 hat Engel als Chefredakteur mehrere Kommentare verfasst, in denen er den
muslimischen Antisemitismus in Deutschland thematisierte.
In seinem aktuellen Buch "Deutsche Lebenslügen, Der Antisemitismus, wieder und immer noch"
analysiert der Autor verschiedene Formen des Antisemitismus. Das Buch basiert auf
persönlichen Erfahrungen und statistischem Material und zeichnet sich durch eine
kontextualisierende und kluge Argumentation aus. In zehn Kapiteln wird das Thema umfassend
behandelt. Dabei möchte der Autor mit einer weit verbreiteten "Lebenslüge" aufräumen, nämlich
der Annahme, dass es nach 1945 nur noch Antisemitismus von rechts gab.
Jurymitglieder:
Oberbürgermeister Hanno Benz Jury-Vorsitzender
Stv. Hildegard Förster-Heldmann, MdL Vorsitzende Ausschuss für Kultur und
Städtepartnerschaften
Kristina Maidt-Zinke Unabhängige Literaturkritikerin
Christian Leps Lions Club Mathildenhöhe (Sponsoringpartner)
Entschuldigt:
Abgeordneter Andreas Larem MdB
Abgeordnete Dr. Astrid Mannes MdB
Stadtverordneter Robin Hueber Stellv. Vorsitzender Ausschuss für Kultur und
Städtepartnerschaften
Auf Wunsch des Sponsoringpartners findet d ie Preisverleihung am 24. September 2024 in
Darmstadt statt.
Der Dezernent I
Hanno Benz
Oberbürgermeister
Beratungsverlauf (1)
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2024/0161
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 17.05.2024
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00