2015/0113
Versorgungsbericht Kindertagesbetreuung 2014
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Jugendamt
Jugendhilfeplanung
Jugendamt , Jugendhilfeplanung , Marc Krämer 1
Bericht Versorgungsquote (Kindertagesbetreuung)
2014
Jugendamt
Jugendhilfeplanung
Jugendamt , Jugendhilfeplanung , Marc Krämer 2
Inhaltsverzeichnis
1. Die wichtigsten Ergebnisse ................................................................................. 3
2. Vorbemerkungen ............................................................................................... 5
3. Versorgungsquoten der Kindertagesbetreuung im Stadtgebiet ............................. 8
3.1. Kinder im Alter von 0 bis unter 3 Jahren (U3-Bereich) .................................. 8
3.2 Kinder im Alter von über 3 bis unter 6,5 Jahren (Ü3-Bereich)...................... 13
3.3 Kinder im Alter von über 6,5 bis unter 12 Jahren ........................................ 17
4. Entwicklung der Geburtsjahrgänge ................................................................... 20
5. Entwicklung des Platzbedarfs ........................................................................... 21
5.1 Entwicklung des Platzbedarfs im U3-Bereich .............................................. 21
5.2 Entwicklung des Platzbedarfs im Ü3-Bereich .............................................. 22
6. Künftiger Ausbaubedarf U3- und Ü3-Plätze ....................................................... 25
6.1 Bisherige Ausbaubemühungen ................................................................... 25
6.2 U3-Bereich ................................................................................................ 27
6.3 Ü3-Bereich ................................................................................................ 29
Anhang .................................................................................................................. 30
Jugendamt
Jugendhilfeplanung
Jugendamt , Jugendhilfeplanung , Marc Krämer 3
1. Die wichtigsten Ergebnisse
I. Zum 31.12.2014 stieg die Versorgungsquote für den U3-Bereich auf 44,2% an . Für
4.291 Kinder stehen insgesamt 1.895 Betreuungsplätze zur Verfügung, davon 1.360 in
Einrichtungen der Tagesbetreuung und 535 bei Tagespflegepersonen. (Zum
31.12.2013: Versorgungsquote 41,3%; 1.760 Betreuungsplätze für 4.265 Kinder).
II. Zum 31.12.2014 stieg die Versorgungsquote im Ü3-Bereich auf 101,2% . Für 4.900
Kinder stehen insgesamt 4.960 Betreuungsplätze zur Verfügung. (Zum 31.12.2013:
Versorgungsquote 97,4%; 4.699 Betreuungsplätze für 4.826 Kinder). Durch das Über-
schreiten der 100%-Marke wurde hier ein Meilenstein der Ausbauplanung im Bereich
der Kindertagesbetreuung erreicht.
III. Die Ausbauziele hinsichtlich der Plätze in der Kindertagesbetreuung sind in absehba-
rer Zeit für die Gesamtstadt erreicht. Innerhalb des Stadtgebietes ist die Versorgung
mit Betreuungsplätzen weiterhin durch eine große regionale Diskrepanz gekennzeich-
net. Im U3-Breich: Kranichstein mit 22,3% im Gegensatz zu West mit 59,2%. Im Ü3-
Bereich: DA-Mitte mit 64,5% im Gegensatz zu Bessungen mit 154,8%.
IV. Um im U3-Bereich eine Versorgungsquote von 45% zu erreichen, fehlten zum
31.12.2014 nur noch 36 Betreuungsplätze. Um eine Versorgungsquote von 50% zu
erreichen fehlen noch 251 Betreuungsplätze.
1 Im Ü3-Bereich wurde das vorläufige
Ausbauziel von über 100% erreicht.
V. Weiterhin sind derzeit innerhalb eines mehrjährigen Zeitplans im U3-Bereich 170 Plät-
ze und im Ü3-Bereich 280 Plätze in Projekten registriert. Demnach könnten bei Um-
setzung insgesamt 450 Plätze im U3-und Ü3-Bereich bis ins Jahr 2018 realisiert
werden. Die Versorgungsquote im U3-Bereich würde damit im Jahr 2018 auf 48,1%
und im Ü3-Bereich auf knapp 107% ansteigen. 2
1 Die Entwicklung der Platzzahl nach Pflegeerlaubnis im Bereich der Tagespflege ist hierbei unberücksichtigt.
2 Rechnerisch. Siehe Fußnote 1. Entwicklungen hinsichtlich der Anzahl der Kinder in den entsprechenden Al-
tersgruppen ebenfalls unberücksichtigt.
Jugendamt
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Jugendamt , Jugendhilfeplanung , Marc Krämer 4
VI. Wie die beiden Versorgungsquoten zeigen, ist mit der Realisierung der derzeitigen
Projekte die Ausbauplanung für Betreuungsplätze der Kindertagesbetreuung hin-
sichtlich einer Kapazitätserweiterung von Einrichtungen abgeschlossen.
VII. Im U3-Bereich soll eine Versorgungsquote von 50% durch eine Ausweitung des Platz-
angebotes in der Kindertagespflege erreicht werden. Die erwähnten 170 Betreuungs-
plätze verteilen sich hinsichtlich der Realisierung über die Jahre voraussichtlich wie
folgt:
2015: 40 U3-Betreuungsplätze
2016: 30 U3-Betreuungsplätze
2017: 50 U3-Betreuungsplätze
2018: 50 U3 Betreuungsplätze
VIII. Im Ü3-Bereich waren innerhalb eines Jahres 74 Kinder mehr zu verzeichnen. Mit dem
Zuwachs in dieser Anspruchsgruppe geht auch die weitere Projektierung der Vorhaben
einher. Die erwähnten 280 Betreuungsplätze verteilen sich hinsichtlich der Realisierung
über die Jahre voraussichtlich wie folgt:
2015: 40 Ü3-Betreuungsplätze
2017: 120 Ü3-Betreuungsplätze
2018: 120 Ü3 Betreuungsplätze
IX. Die Kinderzahl im U3-Bereich stieg leicht an. Der Bedarf an Plätzen wird sich aufgrund
von Jahrgangsstärken zwischen 1.400 und 1.450 Kindern voraussichtlich und hin-
sichtlich einer Gesamtzahl von Kindern der entsprechenden Altersgruppe an einer
Größenordnung von 4.200 bis 4.350 orientieren .
3
X. Die Kinderzahl im Ü3-Bereich wird aufgrund nachrückender geburtenstarker Jahrgänge
weiter steigen. Der Bedarf an Plätzen, um eine Versorgungsquote von zumindest wei-
ter 100% zu halten, wird sich bis 2016 von derzeit ca. 4.900 auf ca. 4.950 erhöhen.
3 Einwohnerentwicklungen bezüglich der Konversionsflächen noch unberücksichtigt.
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2. Vorbemerkungen
Die vorliegende Statistik zur Ermittlung der Versorgungsquote der Kindertagesstätten basiert
auf den Rohdaten des Berichtes „Sozialraumorientierte Daten zur Kinderbetreuung“ 4 bzw. dem
Bericht „Versorgungsgrad Kindertagesbetreuung 2012 (1. Halbjahr)“ 5 und wurde entsprechend
fortgeschrieben und ergänzt.
Auf die grundsätzlichen Vorbemerkungen des zweitgenannten Berichtes wird an dieser Stelle
verwiesen. Die Begriffsklärungen „Versorgungsquote“ und „Betreuungsquote“ seien hier jedoch
aufgrund ihrer Grundsätzlichkeit und der immer noch unklaren Verwendung der Begrifflichkei-
ten nochmals angeführt:
Die Versorgungsquote weist den Anteil der Betreuungsplätze aus, die für Kinder
unter drei Jahren zur Verfügung stehen. Die auf dem Krippengipfel 2007 vereinbar-
te Zielvorgabe von 35% bezieht sich auf die Versorgungsquote. Sie dient als Orien-
tierungswert für den Stand der Kinderbetreuung hinsichtlich der genannten Pro-
zentzahl. Sie ergibt sich aus der Zahl der angebotenen Plätze, die in Kindertages-
einrichtungen und Kindertagespflege vorgehalten werden, bezogen auf die Ge-
samtzahl der Kinder im genannten Alter in der jeweiligen Gebietskörperschaft.
Die Betreuungsquote wird auf das Land Hessen bezogen einmal pro Jahr durch die
Kinder- und Jugendhilfestatistik ermittelt. Sie beziffert den Anteil der in Kinderta-
geseinrichtungen oder in öffentlich geförderter Kindertagespflege betreuten Kinder
unter drei Jahren an allen Kindern dieser Altersgruppe. Sie dient als Anhaltspunkt
für das Ausmaß der tatsächlich betreuten Kinder hinsichtlich der genannten Pro-
zentzahl. Sie ergibt sich aus der Anzahl der tatsächlich betreuten Kinder, die in
Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege betreut werden, bezogen auf die
Gesamtzahl der Kinder im genannten Alter in der jeweiligen Gebietskörperschaft.
4 Vgl. Schlosser, S. (2012): „Sozialraumorientierte Daten zur Kinderbetreuung“ vom 05.03.2012; Stand
31.12.2011.
5 Krämer, M. (2012): „Bericht Versorgungsquote Kindertagesbetreuung 2012 – 1. Halbjahr“ vom 26.08.2012.
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Die folgenden Aufschlüsselungen der Versorgungsquoten folgen der räumlichen Gliederung des
Kindertagesstättenentwicklungsplans:
6
6 Institut Wohnen und Umwelt (1994): Entwicklungsplan Kindertagesstätten in Darmstadt.
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Folgend wird dargestellt, wie ausreichend die zur Verfügung stehende Anzahl von Plätzen der
Kindertagesbetreuung die jeweilige Altersgruppe im Stadtteil versorgt. Gegenübergestellt wird
demnach, wie viele Kinder der entsprechenden Altersgruppe im jeweiligen Stadtteil gemeldet
sind und wie viele Betreuungsplätze vor Ort im Stadtteil dem gegenüber stehen.
In der Realität kommt es vor, dass Kinder in einem Stadtteil ihren Wohnort haben, aber in
einem anderen Stadtteil einen Betreuungsplatz in Anspruch nehmen. Zu einer entsprechen-
den Darstellung kommt es im Rahmen dieses Berichtes aufgrund der hierfür nicht herstell-
baren Daten nicht.
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3. Versorgungsquoten der Kindertagesbetreuung im
Stadtgebiet
3.1. Kinder im Alter von 0 bis unter 3 Jahren (U3-Bereich)
Zum 31.12.2014 waren
4.291
Kinder im Alter von 0 bis 3 Jahren in Darmstadt gemeldet. Davon waren zum Stichtag an-
zahlmäßig (absolut) die meisten Kinder in Darmstadt-Nord gemeldet (903 Kinder; im Vorjahr
939 Kinder). Die kleinste Gruppe der 0-3 Jahre alten Kinder war in Wixhausen gemeldet (178
Kinder; im Vorjahr 157 Kinder).
Standen zum 31.12.2013 für 4.265 Kinder unter 3 Jahren insgesamt 1.760 Plätze (Kinderta-
geseinrichtungen 1.236 Plätze nach Betriebserlaubnis; Tagespflege 524 Plätze nach Pflegeer-
laubnis) zur Verfügung, können diesbezüglich zum 31.12.2014
1.895
vermeldet werden (davon 1.360 Plätze in Einrichtungen der Kindertagesbetreuung und 535
Plätze bei Tagespflegepersonen). Daraus resultiert eine Versorgungsquote von
44,2%
für das gesamte Stadtgebiet Darmstadts.
Die Entwicklung der Platzzahlen in der Kindertagesbetreuung zeigt folgende Tabelle auf (in den
vergangenen Jahren wurden unterschiedliche Rechenmodelle verfolgt; die Zahlen ab dem Jahr
2011 sind vergleichbar).
Jugendamt
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Tageseinrichtungen Tagespflegeplätze Versorgungs-
Bilanz (Plätze nach BE) (Plätze nach PE) Summe Kinder quote
31.12.2006 504 117 621 3.900 15,9%
01.03.2010 728 ca. 300 ca. 1.028 4.331 23,7%
31.12.2011 1.002 428 1.430 4.258 33,6%
30.06.2012 1.063 461 1.524 4.231 36,0%
31.12.2012 1.103 490 1.593 4.267 37,3%
31.12.2013 1.236 524 1.760 4.265 41,3%
31.12.2014 1.360 535 1.895 4.291 44,2%
Die vorangegangene Tabelle lässt den für das U3-Betreuungsangebot wichtigen Bereich der
Kindertagespflege erkennen. Die U3-Platzzahlen in Einrichtungen der Kindertagesbetreuung
haben sich im betrachteten Zeitraum nahezu verdreifacht, die U3-Plätze in der Tagespflege
deutlich mehr als vervierfacht. Der Anteil der Tagespflege am U3-Betreuungsangebot in
Darmstadt verdeutlicht folgende Grafik:
In Darmstadt stellen die Tagespflegepersonen 28% der U3-Plätze (im Vorjahr 30%), im
Bundesdurchschnitt liegt der Anteil der Kindertagespflege an der Betreuung bislang bei
Jugendamt
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Jugendamt , Jugendhilfeplanung , Marc Krämer 10
12%. 7 Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sieht den Ausbau
der Kindertagespflege als tragende Säule zu einer gleichberechtigten Teilhabe beider Eltern-
teile, insbesondere aber von Frauen, am Arbeitsmarkt. „Gleichzeitig kommt der Ausbau der
Kindertagespflege als wichtiger Baustein frühkindlicher Bildung, Erziehung und Betreuung
den Kindern zugute.“ 8 Wie an dem Anteil der Tagespflegeplätze zu entnehmen, schätzt die
Wissenschaftsstadt Darmstadt diesen wichtigen Baustein und fördert hinsichtlich der Siche-
rung des Wunsch- und Wahlrechtes der Darmstädter Bürgerinnen und Bürger den weiteren
Ausbau der Kindertagespflege. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt konnte ihren Anteil am
U3-Platzangebot von 6% im Vorjahr auf 10% im Jahr 2014 steigern.
Die Versorgungsquote konnte, wie ersichtlich, aufgrund der Maßnahmen des U3-Platzausbaus
in Einrichtungen und bei Tagespflegepersonen auf 44,2% gesteigert werden. Allerdings ist das
Platzangebot, insbesondere Kranichstein und Ost bzw. dem südlichen Außenbezirk Eberstadt,
weiterhin noch hinter dem mittelfristigen Ziel der Ausbauplanung im U3-Bereich von 50% zu-
rück.
Für die Gesamtstadt allerdings, wird durch die Umsetzung der derzeit projektierten Vorhaben
und der Ausweitung des Platzangebotes der Tagespflege im Jahr 2018 mit einer Versorgungs-
quote von 50% im U3-Bereich zu rechnen sein.
7 Vgl. http://www.handbuch-kindertagespflege.de/files/pdf/application/pdf/1.pdf, Seite 11.
8 Vgl. http://www.handbuch-kindertagespflege.de/files/pdf/application/pdf/1.pdf, Seite 11.
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Jugendamt , Jugendhilfeplanung , Marc Krämer 11
Bei den nördlichen Außenbezirken kommt erschwerend hinzu, dass
• der Platzbedarf auch nicht von angrenzenden Planungsräumen aufgefangen werden
kann und
• Arheilgen, Kranichstein und Wixhausen mit ihrer Fläche zu erheblichen Teilen in der
Schutzzone hinsichtlich des Fluglärmes liegen und für diese Bauverbot besteht. 9
Derzeit werden zusätzliche 170 Plätze im U3-Bereich durch die Realisierung der projektierten
Vorhaben angestrebt. Dies würde zu einer weiteren erheblichen Ausweitung des Platzangebo-
tes führen: 10
9 Vgl. § 5 (1) FlugLärmG – Bauverbote: In einem Lärmschutzbereich (Tag- und Nachtschutzzonen) dürfen Kran-
kenhäuser, Altenheime, Erholungsheime und ähnliche in gleichem Maße schutzbedürftige Einrichtungen nicht
errichtet werden. In den Tag-Schutzzonen des Lärmschutzbereichs gilt Gleiches für Schulen, Kindergärten und
ähnliche in gleichem Maße schutzbedürftige Einrichtungen. Die nach Landesrecht zuständige Behörde kann
Ausnahmen zulassen, wenn dies zur Versorgung der Bevölkerung mit öffentlichen Einrichtungen oder sonst im
öffentlichen Interesse dringend geboten ist.
10 Auf der Basis der Kinderzahlen zum 31.12.2014; Entwicklung der Platzzahlen in der Kindertagespflege unbe-
rücksichtigt.
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Jugendamt , Jugendhilfeplanung , Marc Krämer 12
Stadtteil Vquote U3 Vquote U3
inkl.
"Projekte"
Plätze
projektiert
Plätze
fehlen
zu 45%
Plätze
fehlen
zu 50%
Stadtmitte 42,7% 42,7% 0 11 35
Nord 50,6% 52,8% 20 -71 -26
Ost 40,2% 40,2% 0 17 35
Bessungen 50,6% 50,6% 0 -20 -2
West 59,2% 63,5% 20 -86 -63
Arheilgen 42,7% 55,2% 60 -49 -25
Eberstadt 36,9% 41,4% 30 24 57
Wixhausen 53,4% 53,4% 0 -15 -6
Kranichstein 22,3% 31,9% 40 55 76
insgesamt: 44,2% 48,1% 170 -134 81
Würden alle derzeit projektierten Vorhaben so umgesetzt, würde die Wissenschaftsstadt Darm-
stadt im U3-Bereich eine Versorgungsquote von 48,1% erreichen. Dabei ist die weitere Ent-
wicklung des Platzangebotes bei Tagespflegepersonen noch unberücksichtigt.
Jugendamt
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Jugendamt , Jugendhilfeplanung , Marc Krämer 13
3.2 Kinder im Alter von über 3 bis unter 6,5 Jahren (Ü3-Bereich)
Zum 31.12.2014 waren
4.900
Kinder im Alter von 3 bis 6,5 Jahren gemeldet. Davon waren zum Stichtag anzahlmäßig (abso-
lut) die meisten Kinder ebenfalls in Darmstadt-Nord gemeldet (915 Kinder; im Vorjahr 884
Kinder), dicht gefolgt von Eberstadt (914 Kinder). Die kleinste Gruppe der 3 bis 6,5 Jahre
alten Kinder war wiederum in Wixhausen gemeldet (191 Kinder; im Vorjahr 196 Kinder).
Zum Stichtag 31.12.2013 lag die Versorgungsquote für den Ü3-Bereich noch bei 97,4% (4.826
Kinder bei 4.699 Plätzen). Für die nun zum 31.12.2014 gemeldeten 4.900 Kinder der entspre-
chenden Altersgruppe stehen zum genannten Stichtag nunmehr
4.960
Plätze zur Verfügung. Daraus resultiert eine Versorgungsquote für das Stadtgebiet Darmstadt
von
101,2%
Jugendamt
Jugendhilfeplanung
Jugendamt , Jugendhilfeplanung , Marc Krämer 14
Die Zuordnung der Ü3-Plätze zu den entsprechenden Trägern, ergibt für Darmstadt folgendes
Bild:
Potenziale hinsichtlich eines weiteren Platzausbaus in der örtlichen Versorgung bestehen be-
sonders für den Planungsraum Mitte. Dort liegt die besondere Problematik darin, dass es wei-
terhin nahezu keine Möglichkeiten zum Platzausbau gibt. Allerdings liegt das Platzangebot
auch in West, Kranichstein und Eberstadt bis zu diesem Zeitpunkt noch hinter den städtischen
Ausbauzielen zurück. Für das gesamte Stadtgebiet stellt das Erreichen der 100% Marke hin-
sichtlich des Platzangebotes im Ü3-Bereich einen wichtigen Meilenstein in der Ausbauplanung
dar, wie auch die nachfolgende Grafik zeigt.
Jugendamt
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Jugendamt , Jugendhilfeplanung , Marc Krämer 15
Bei den nördlichen Außenbezirken kommt – wie bereits bei den Ausführungen für den U3-
Bereich erwähnt – hinzu, dass der Platzbedarf nur bedingt von den angrenzenden Planungs-
räumen aufgefangen werden kann und in diesem Zusammenhang speziell Kranichstein mit
seiner Fläche zu erheblichen Teilen in der Schutzzone hinsichtlich des Fluglärmes liegt, für die
Bauverbot besteht.
Weiterhin werden derzeit weitere 280 Plätze im Ü3-Bereich durch die Realisierung der im An-
hang genannten Projekte angestrebt. Dies würde auch hier zu einer deutlichen Ausweitung des
Platzangebotes im Bereich Ü3 führen: 11
11 Auf der Basis der Kinderzahlen zum 31.12.2014.
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Jugendamt , Jugendhilfeplanung , Marc Krämer 16
Stadtteil Vquote
Ü3
Vquote Ü3
inkl.
"Projekte"
Plätze
projektiert
Plätze
fehlen
zu 100%
Plätze
fehlen
zu 103%
Stadtmitte 64,5% 64,5% 0 165 179
Nord 120,0% 126,6% 60 -243 -216
Ost 114,2% 114,2% 0 -54 -43
Bessungen 154,8% 154,8% 0 -207 -196
West 82,3% 92,9% 60 40 57
Arheilgen 107,6% 118,3% 60 -103 -86
Eberstadt 87,2% 98,1% 100 17 44
Wixhausen 102,6% 102,6% 0 -5 1
Kranichstein 90,6% 90,6% 0 50 66
insgesamt: 101,2% 106,9% 280 -340 -193
Gesamtstädtisch würde die Umsetzung der derzeit projektierten Vorhaben (ohne Anfragen)
einen Anstieg der Versorgungsquote im Ü3-Bereich bis zum Jahr 2018 von 101,2% auf
106,9% bedeuten.
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3.3 Kinder im Alter von über 6,5 bis unter 12 Jahren
Zum 31.12.2013 waren 7.003 Kinder im Alter von 6,5 bis 12 Jahren gemeldet. Zum Stichtag
31.12.2014 waren nun
7.240
Kinder im genannten Alter in Darmstadt gemeldet. Davon waren anzahlmäßig (absolut) die
meisten Kinder in Eberstadt gemeldet (1.344 Kinder; im Vorjahr Darmstadt-Nord mit 1.224
Kindern). Die kleinste Gruppe der 6,5 bis 12 Jahre alten Kinder war wieder in Wixhausen ge-
meldet (308 Kinder; im Vorjahr 303 Kinder). Dieser Kinderzahl steht ein Betreuungsangebot
im Hortbereich und seitens der Schulkindbetreuung 12 von
1.282 Hort
1.676 Schulkindbetreuung
Plätzen zur Verfügung. Daraus resultieren für die genannte Altersgruppe an Kindern Ver-
sorgungsquoten von
17,7% (nur Hort)
23,1% (nur Schulkindbetreuung 13 )
40,9% Hort und Schulkindbetreuung
12 Zahlen wurden seitens des Schulamtes, Frau Bettina Kroh (Schulamt) zur Verfügung gestellt.
13 Die hier die Schulkindbetreuung betreffende Versorgungsquote wurde aus Gründen der Übersichtlich- und
besseren Verständlichkeit der Systematik des Berichtes angepasst. Die Anzahl der Betreuungsplätze wird hier
auf die Altersgruppe der 6,5 bis 12-Jährigen bezogen. Es sei an dieser Stelle für nähere Informationen auf die
entsprechende Aufstellung des Schulamtes verwiesen. In dieser Aufstellung werden die Betreuungsplätze auf
die tatsächlichen Schülerinnen/Schülerzahlen bezogen. Aus dieser Betrachtungsweise ergibt sich ein Versor-
gungsgrad der Schulkindbetreuung von 32,82%. Die genannten Versorgungsgrade stehen sich nicht in Bezug
von „Falsch“ und „Richtig“ gegenüber, sondern sind der unterschiedlichen Betrachtungsweisen geschuldet.
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Die Zuordnung der Hortplätze zu den entsprechenden Trägern ergibt für Darmstadt folgendes
Bild:
Die grafische Darstellung der Versorgungsquote Hort und Schulkindbetreuung auf die Stadttei-
le Darmstadts bezogen, kann wie folgt dargestellt werden:
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Jugendamt , Jugendhilfeplanung , Marc Krämer 19
Im Rahmen dieses Berichtes wird das Augenmerk auf die Betreuungssituation der Altersgrup-
pen 0-3 Jahre und 3-6,5 Jahre gelegt, da ein Platzausbau im Hortbereich (Altersgruppe 6,5-12
Jahre) nicht vorgesehen ist.
Jugendamt
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4. Entwicklung der Geburtsjahrgänge
Gegensätzlich zum bundes- und landesweiten Trend sinkender Geburten und dem damit ein-
hergehenden Bevölkerungsverlust, steigt in Darmstadt vom Trend her die Zahl der Geburten 14
leicht an bzw. hält sich stabil. Die Geburten überschritten in den Jahren 2009 (1.508) und
2011 (1.507) erstmals wieder seit 1970 (1.577) die Marke von 1.500 Geburten im Jahresver-
lauf. Im Jahr 2012 und im Jahr 2013 fiel die Anzahl der Geburten mit je 1.470 wieder leicht
schwächer aus. Im Jahr 2014 allerdings sind wieder über 1.500 Geburten zu verzeichnen
(1.517).
Durch Besiedlung der Konversionsflächen ist in naher Zukunft mit einem weiteren Bevölke-
rungswachstum zu rechnen
14 Anzahl der Lebendgeburten von ortsansässigen Müttern.
Jugendamt
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5. Entwicklung des Platzbedarfs
Einhergehend mit relativ hohen Geburtenzahlen und steigendem Bevölkerungswachstum ver-
größern sich die entsprechenden Anspruchsgruppen im Bereich der U3- und der Ü3-
Betreuungsplätze.
Die folgenden Ausführungen zeigen, dass die Entwicklung des Platzbedarfs zwar momentan
richtig eingeschätzt wird, mittelfristig aber wohl vor Allem wegen der zu besiedelnden Konver-
sionsflächen angehoben werden muss, um steigende Versorgungsquoten erreichen zu können.
5.1 Entwicklung des Platzbedarfs im U3-Bereich
Die Anzahl der Kinder, die der Anspruchsgruppe der U3-Versorgung zuzurechnen sind, be-
stimmt sich durch die Geburtenzahl und die Wanderungsbilanz der entsprechenden Geburts-
jahrgänge. Maßgeblich werden hier die zum genannten Stichtag gemeldeten Kinder angege-
ben. Eine entsprechende Übersicht ist als Anlage diesem Bericht beigefügt.
In den Jahren 2009 und 2011 war die Geburtenzahl so hoch wie seit 1970 nicht mehr – es
wurden im Zeitraum von 2009 bis 2011 insgesamt 4.500 Kinder von ortsansässigen Müttern
geboren – allerdings waren am 31.12.2011 in der entsprechenden Altersgruppe lediglich 4.258
Kinder in Darmstadt gemeldet (rechnerischer Wanderungsverlust von 242 Kindern im Alter von
0 bis unter 3 Jahren). Auch zum 31.12.2012 standen 4.462 Geburten der Jahrgänge 2010 bis
2012 tatsächlich gemeldeten 4.267 Kindern (rechnerischer Wanderungsverlust von 195 Kin-
dern im Alter von 0 bis unter 3 Jahren) gegenüber. Im Jahr 2013 lässt sich dieser Trend wei-
terhin beobachten: Im Zeitraum 2011 bis 2013 wurden 4.447 Kinder geboren, allerdings wa-
ren zum 31.12.2013 lediglich 4.265 Kinder im Alter von 0-3 Jahren in Darmstadt gemeldet. Im
Zeitraum 2012 bis 2014 wurden 4.457 Kinder geboren, allerdings waren zum 31.12.2014 le-
diglich 4.291 Kinder im Alter von 0-3 Jahren in Darmstadt gemeldet (negativer Saldo von 166
Kindern).
Für die U3-Versorgung sollte für die Jahre 2014 ff. aufgrund dieser Betrachtungsweise in die
Vergangenheit deshalb kurzfristig, wie seither, von einer Jahrgangsstärke im U3-Bereich von
1.400 – 1.450 Kinder ausgegangen werden. Dies bestätigen die zum 31.12.2013 gemeldeten
4.265 und zum 31.12.2014 gemeldeten 4.291 Kinder in der Altersgruppe 0 bis 3 Jahre.
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5.2 Entwicklung des Platzbedarfs im Ü3-Bereich
Die Anzahl der Kinder, die der Anspruchsgruppe der Ü3-Versorgung zuzurechnen sind, be-
stimmt sich analog zum vorherigen Abschnitt zum U3-Bereich durch die Geburtenzahl und die
Wanderungsbilanz der entsprechenden Geburtsjahrgänge. Maßgeblich werden hier die zum
genannten Stichtag gemeldeten Kinder angegeben. Eine entsprechende Übersicht ist als Anla-
ge ebenfalls diesem Bericht beigefügt.
In den Prognosen des Bedarfsplanes von 2010 wurde für
2011 von ca. 4.700
2012 von ca. 4.800
2013 von ca. 4.850
Kindern ausgegangen. Diese Plangröße gilt unter der im vorangegangen Abschnitt geschilder-
ten rückwärtigen Betrachtungsweise vor einem kurzfristigen Zeithorizont in der Fortschreibung
weiterhin:
Kinderanzahl der 3 bis unter 6,5-Jährigen
31.12.2011: 4.778
30.06.2012: 4.749
31.12.2012: 4.861
30.06.2013: 4.797
31.12.2013: 4.826
30.06.2014: 4.811
31.12.2014: 4.900
Anhand der Geburtsjahrgänge 2008 bis 2010, welche zum 31.12.2014 unter einer Jahrgangs-
stärke von je 1.400 geblieben sind, kann man bei den Folgejahren durch das Aufrücken der
Jahrgänge 2011 bis 2014 (zum 31.12.2014: Geburtsjahr 2011: 1.447 Kinder; Geburtsjahr
Jugendamt
Jugendhilfeplanung
Jugendamt , Jugendhilfeplanung , Marc Krämer 23
2012: 1.439 Kinder; Geburtsjahr 2013: 1.447 Kinder und Geburtsjahr 2014: 1.405 Kinder) von
einer weiter steigenden Anzahl von Kindern im Kindergartenalter ausgehen:
2014 von ca. 4.900
2015 von ca. 4.950
2016 von ca. 4.900 – 4.950
Bei diesen Prognosen wird eine jährliche negative Wanderungsbilanz – ein Wanderungsverlust
von 300 Kindern der entsprechenden Jahrgänge – angenommen. Würde diese prognostizierte
Wanderungsbilanz geringer ausfallen, so würde in der Folge die Anzahl der Kinder, die einen
Anspruch auf einen Kinder-gartenplatz haben weiter bzw. stärker ansteigen.
Prognose 2014 Geburten
Geb.Jahrgang 2010 1.485
Geb.Jahrgang 2009 1.508
Geb.Jahrgang 2008 1.484
Geb.Jahrgang 2007 (50 %) 745
Insgesamt: 5.222
Prognose Wanderungsbilanz: -300
Prognose 3 bis 6,5-Jährige: 4.922
entspricht gerundet: ca. 4.900
Prognose 2015 Geburten
Geb.Jahrgang 2011 1.507
Geb.Jahrgang 2010 1.485
Geb.Jahrgang 2009 1.508
Geb.Jahrgang 2008 (50 %) 742
Insgesamt: 5.242
Prognose Wanderungsbilanz: -300
Prognose 3 bis 6,5-Jährige: 4.942
entspricht gerundet: ca. 4.950
Jugendamt
Jugendhilfeplanung
Jugendamt , Jugendhilfeplanung , Marc Krämer 24
Prognose 2016 Geburten
Geb.Jahrgang 2012 1.470
Geb.Jahrgang 2011 1.507
Geb.Jahrgang 2010 1.458
Geb.Jahrgang 2009 (50 %) 754
Insgesamt: 5.189
Prognose Wanderungsbilanz: -300
Prognose 3 bis 6,5-Jährige: 4.889
entspricht gerundet:
ca. 4.900
bis 4.950
Prognose 2017 Geburten
Geb.Jahrgang 2013 1.470
Geb.Jahrgang 2012 1.470
Geb.Jahrgang 2011 1.507
Geb.Jahrgang 2010 (50 %) 729
Insgesamt: 5.176
Prognose Wanderungsbilanz: -300
Prognose 3 bis 6,5-Jährige: 4.876
entspricht gerundet:
ca. 4.900
bis 4.950
Die Anzahl der derzeit Anspruchsberechtigten (4.900 Kinder) wird sich mit Blick auf die
Entwicklung in der Vergangenheit aller Voraussicht nach ohne Berücksichtigung der Besied-
lung der Konversionsflächen bis 2017 weniger stark als noch zuvor um ca. 50 - 100 Kinder
weiter erhöhen (ca. 4.900 - 4.950 Kinder).
Jugendamt
Jugendhilfeplanung
Jugendamt , Jugendhilfeplanung , Marc Krämer 25
6. Künftiger Ausbaubedarf U3- und Ü3-Plätze
6.1 Bisherige Ausbaubemühungen
Die bisherigen Ausbaubemühungen in den Jahren 2006 bis 2014 können wie folgt dargestellt
werden:
Plätze U3 Plätze Ü3 Plätze
Hort
2006 47 0 0
2007 84 0 0
2008 9 3 7
2009 66 -22 25
2010 135 94 15
2011 150 45 40
2012 208 125 5
2013 45 80 0
2014 130 260 20
874 585 112
Die Darstellung zeigt, dass im U3-Bereich in den Jahren vier Jahren von 2011 bis 2014 insge-
samt 533 Betreuungsplätze 15 – und deutlich mehr Plätze als in den fünf Jahren von 2006 bis
2010 (341 Betreuungsplätze) – geschaffen wurden.
Im Ü3-Bereich wurden in den drei von Jahren 2011 und 2014 insgesamt 510 Betreuungsplätze
– und damit fast das Siebenfache gegenüber den fünf Jahren von 2006 bis 2010 (75 Betreu-
ungsplätze) – geschaffen.
Die in der Tabelle genannten Zahlen zum Ausbau der Kindertagesbetreuung lassen sich für den
genannten Zeitraum wie folgt den entsprechenden Stadtteilen zuordnen:
15 Diese Betrachtungsweise erfolgt „netto“: zum 31.12.2013 fielen 40 U3-Plätze wegen Aufgabe weg (10 U3
Plätze Les Lutins, 30 U3-Plätze Purzelbande).
Jugendamt
Jugendhilfeplanung
Jugendamt , Jugendhilfeplanung , Marc Krämer 26
Jugendamt
Jugendhilfeplanung
Jugendamt , Jugendhilfeplanung , Marc Krämer 27
6.2 U3-Bereich
Die in diesem Bericht aufgeführten Zahlen zeigen deutlich, dass ausgehend von der derzei-
tigen Versorgungsquote von 44,2% die mittelfristig angestrebte Versorgungsquote von 45%
im Laufe der nächsten Jahre erreicht bzw. übertroffen wird. Die langfristig angestrebte Ver-
sorgungsquote von 50% rückt in greifbare Nähe
Nach Vorstellung der Bundesregierung sollen davon 70% der Plätze in Einrichtungen der
Kindertagesbetreuung angeboten werden und 30% der Kinder durch Tagespflegepersonen
betreut werden.
Die Prognosen der erwarteten Kinderzahlen und den erwarteten Platzzahlen sind nahezu
eingegangen. Auf den erwarteten Bedarf von 45% und langfristig 50% bezogen, müsste die
Platzverteilung wie folgt aussehen:
70% 30%
Einrichtung Tagespflege
4.200 davon 45% = 1.890 1.323 567
4.350 davon 45% = 1.958 1.371 587
4.200 davon 50% = 2.100 1.470 630
4.350 davon 50% = 2.175 1.523 652
4.291 davon 44,2% = 1.895 1.360 535
(71,8%) (28,2%)
4.291 davon 45% 1.931 1.352 579
4.291 davon 50% 2.146 1.502 644
Jugendamt
Jugendhilfeplanung
Jugendamt , Jugendhilfeplanung , Marc Krämer 28
Die Aufstellung bedeutet für die künftige Ausbauplanung, dass derzeit, um bei gleich blei-
bender Kinderzahl eine Versorgungsquote im U3-Bereich von 45% zu erreichen, insgesamt
36 Betreuungsplätze (1.931 Betreuungsplätze, um 45% Versorgungsquote zu erreichen, ab-
züglich der aktuellen Platzzahl von 1.895) fehlen. Um eine Versorgungsquote von 50% zu
erreichen, fehlen demnach insgesamt 251 Betreuungsplätze (2.146 Betreuungsplätze, um
50% Versorgungsquote zu erreichen, abzüglich der aktuellen Platzzahl von 1.895) fehlen,
davon 142 in Kindertagesstätten und 109 bei Tagespflegepersonen. Hier sei auf Seite 9 des
Berichtes verwiesen, aktuell sind 170 Betreuungsplätze in Kindertagesstätten projektiert.
Da die Kinderzahlen im U3-Bereich in den letzten Jahren relativ stabil blieben, kann hier hin-
sichtlich der Versorgungsquote von 45% von einem Platzbedarf von 1.900 – 1.950 Plätzen und
bei einer Versorgungsquote von 50% von einem Platzbedarf von 2.100 – 2.150 ausgegangen
werden (Konversionsflächen unberücksichtigt).
Jugendamt
Jugendhilfeplanung
Jugendamt , Jugendhilfeplanung , Marc Krämer 29
6.3 Ü3-Bereich
Der Ausbaubedarf im Ü3-Bereich ist – wie schon im Bericht für das Jahr 2012 beschrieben
– sogar noch höher als im U3-Bereich einzuschätzen.
Hinsichtlich des laufenden Jahres 2013 müsste mindestens ein Platzangebot von 4.826
Plätzen erreicht werden, um einen Versorgungsgrad von 100% zu erreichen. Bis 2015 wer-
den vermutlich die Kinderzahlen bezüglich eines Anspruchs auf einen Ü3-Platz unter Be-
rücksichtigung eines jährlichen Wanderungsverlustes von 300 Kindern und den bekannten
Daten der jeweiligen Geburtsjahrgänge auf ca. 4.900 – 4.950 steigen.
Zum 31.12.2013 stehen 4.699 Plätze im Ü3-Bereich für 4.826 Kinder zur Verfügung. Geht
man von einer zu erreichenden Versorgungsquote von 105% aus, fehlen derzeit 368 Ü3-
Plätze:
Platzzahl Fehlende Plätze
4.900 davon 103% = 5.047 87
4.950 davon 103% = 5.099 139
4.900 davon 101,2% = 4.960
Da die Kinderzahlen im Ü3-Bereich aufgrund der starken Geburtenjahrgänge 2009, 2011
und später auch 2014 im zeitlichen Verlauf steigen werden, kann hier hinsichtlich der Ver-
sorgungsquote von 103% von einem Platzbedarf von ca. 5.050 – 5.100 Plätzen in
2016/2017 ausgegangen werden. Derzeit sind 280 Betreuungsplätze projektiert.
Jugendamt
Jugendhilfeplanung
Jugendamt , Jugendhilfeplanung , Marc Krämer 30
Anhang
Anlage I: Entwicklung der Geburtenzahlen/Entwicklung der Altersgruppe der 0 bis 3-
Jährigen in Darmstadt
Anlage II: Entwicklung der Geburtenzahlen/Entwicklung der Altersgruppe der 3 bis 6,5-
Jährigen in Darmstadt
Anlage III: Kleinräumige Analyse U3
Anlage IV: Kleinräumige Analyse Ü3
Jugendamt
Jugendhilfeplanung
Jugendamt , Jugendhilfeplanung , Marc Krämer 31
Anlage I: Entwicklung der Geburtenzahlen/Entwicklung der Altersgruppe der 0 bis 3-
Jährigen in Darmstadt: 16
Bevölkerungszahl 31.12.2006 (gemeldete Kinder) Kinder Geburten
Geb.Jahrgang 2006 = 1.308 1.389
Geb.Jahrgang 2005 = 1.341 1.418
Geb.Jahrgang 2004 = 1.248 1.426
Summe 0- bis unter 3-Jährige = 3.897 4.233
Wanderungsbilanz 0- bis unter 3-Jährige -336
durchschnittl:
durchschnittl:
Prognose 2006 ff. 1.299 1.411
1.300 x 3 = 3.900 Kinder
bei durchschnittlich 1.400 Geburten
Bevölkerungszahl 31.12.2007 (gemeldete Kinder) Kinder Geburten
Geb.Jahrgang 2007 = 1.433 1.490
Geb.Jahrgang 2006 = 1.368 1.389
Geb.Jahrgang 2005 = 1.327 1.418
Summe 0- bis unter 3-Jährige = 4.128 4.297
Wanderungsbilanz 0- bis unter 3-Jährige -169
durchschnittl:
durchschnittl:
Prognose 2007 ff. 1.376 1.432
1.375 x 3 = 4.125 Kinder
bei durchschnittlich 1.425 Geburten
Bevölkerungszahl 31.12.2008 (gemeldete Kinder) Kinder Geburten
Geb.Jahrgang 2008 = 1.356 1.484
Geb.Jahrgang 2007 = 1.521 1.490
Geb.Jahrgang 2006 = 1.348 1.389
Summe 0- bis unter 3-Jährige = 4.225 4.363
Wanderungsbilanz 0- bis unter 3-Jährige -138
durchschnittl:
durchschnittl:
Prognose 2008 ff. 1.408 1.454
1.400 x 3 = 4.200 Kinder
bei durchschnittlich 1.450 Geburten
16 Bis 2009 siehe Vorlage 2010/0405; ab 2010 erweitert durch eigene Berechnungen.
Jugendamt
Jugendhilfeplanung
Jugendamt , Jugendhilfeplanung , Marc Krämer 32
Bevölkerungszahl 31.12.2009 (gemeldete Kinder) Kinder Geburten
Geb.Jahrgang 2009 = 1.422 1.508
Geb.Jahrgang 2008 = 1.413 1.484
Geb.Jahrgang 2007 = 1.496 1.490
Summe 0- bis unter 3-Jährige = 4.331 4.482
Wanderungsbilanz 0- bis unter 3-Jährige -151
durchschnittl:
durchschnittl:
Prognose 2009 ff. 1.444 1.494
1.425 x 3 = 4.275 Kinder
bei durchschnittlich 1.500 Geburten
Bevölkerungszahl 31.12.2010 (gemeldete Kinder) Kinder Geburten
Geb.Jahrgang 2010 = 1.403 1.485
Geb.Jahrgang 2009 = 1.459 1.508
Geb.Jahrgang 2008 = 1.372 1.484
Summe 0- bis unter 3-Jährige = 4.234 4.477
Wanderungsbilanz 0- bis unter 3-Jährige -243
durchschnittl:
durchschnittl:
Prognose 2010 ff. 1.411 1.492
1.425 x 3 = 4.275 Kinder
bei durchschnittlich 1.500 Geburten
Bevölkerungszahl 31.12.2011 (gemeldete Kinder) Kinder Geburten
Geb.Jahrgang 2011 = 1.422 1.507
Geb.Jahrgang 2010 = 1.426 1.485
Geb.Jahrgang 2009 = 1.410 1.508
Summe 0- bis unter 3-Jährige = 4.258 4.500
Wanderungsbilanz 0- bis unter 3-Jährige -242
durchschnittl:
durchschnittl:
Prognose 2011 ff. 1.419 1.500
1.425 x 3 = 4.275 Kinder
bei durchschnittlich 1.500 Geburten
Bevölkerungszahl 31.12.2012 (gemeldete Kinder) Kinder Geburten
Geb.Jahrgang 2012 = 1.376 1.470
Geb.Jahrgang 2011 = 1.466 1.507
Geb.Jahrgang 2010 = 1.425 1.485
Summe 0- bis unter 3-Jährige = 4.267 4.462
Wanderungsbilanz 0- bis unter 3-Jährige -195
durchschnittl:
durchschnittl:
Prognose 2012 ff. 1.422 1.487
1.425 x 3 = 4.275 Kinder
bei durchschnittlich 1.500 Geburten
Jugendamt
Jugendhilfeplanung
Jugendamt , Jugendhilfeplanung , Marc Krämer 33
Bevölkerungszahl 31.12.2013 (gemeldete Kinder) Kinder Geburten
Geb.Jahrgang 2013 = 1.349 1.470
Geb.Jahrgang 2012 = 1.460 1.470
Geb.Jahrgang 2011 = 1.456 1.507
Summe 0- bis unter 3-Jährige = 4.265 4.447
Wanderungsbilanz 0- bis unter 3-Jährige -182
durchschnittl:
durchschnittl:
Prognose 2013 ff. 1.422 1.482
1.425 x 3 = 4.275 Kinder
bei durchschnittlich 1.500 Geburten
Bevölkerungszahl 31.12.2014 (gemeldete Kinder) Kinder Geburten
Geb.Jahrgang 2014 = 1.405 1.517
Geb.Jahrgang 2013 = 1.447 1.470
Geb.Jahrgang 2012 = 1.439 1.470
Summe 0- bis unter 3-Jährige = 4.291 4.457
Wanderungsbilanz 0- bis unter 3-Jährige -166
durchschnittl:
durchschnittl:
Prognose 2014 ff. 1.430 1.486
1.425 x 3 = 4.275 Kinder
bei durchschnittlich 1.500 Geburten
Jugendamt
Jugendhilfeplanung
Jugendamt , Jugendhilfeplanung , Marc Krämer 34
Anlage II: Entwicklung der Geburtenzahlen/Entwicklung der Altersgruppe der 3 bis 6,5-
Jährigen in Darmstadt: 17
Bevölkerungszahl 31.12.2007 (gemeldete Kinder) Kinder Geburten
Geb.Jahrgang 2004 = 1.422 1.426
Geb.Jahrgang 2003 = 1.413 1.422
Geb.Jahrgang 2002 = 1.496 1.385
Geb.Jahrgang 2001 (50%) = 627 668
Summe 3- bis 6,5-Jährigen = 4.958 4.901
Wanderungsbilanz 3- bis 6,5-Jährige 57
Bevölkerungszahl 31.12.2008 (gemeldete Kinder) Kinder Geburten
Geb.Jahrgang 2005 = 1.318 1.418
Geb.Jahrgang 2004 = 1.222 1.426
Geb.Jahrgang 2003 = 1.295 1.422
Geb.Jahrgang 2002 (50%) = 630 692
Summe 3- bis 6,5-Jährigen = 4.465 4.958
Wanderungsbilanz 3- bis 6,5-Jährige -493
Bevölkerungszahl 31.12.2009 (gemeldete Kinder) Kinder Geburten
Geb.Jahrgang 2006 = 1.328 1.389
Geb.Jahrgang 2005 = 1.361 1.418
Geb.Jahrgang 2004 = 1.291 1.426
Geb.Jahrgang 2003 (50%) = 648 711
Summe 3- bis 6,5-Jährigen = 4.628 4.944
Wanderungsbilanz 3- bis 6,5-Jährige -316
Bevölkerungszahl 31.12.2010 (gemeldete Kinder) Kinder Geburten
Geb.Jahrgang 2007 = 1.481 1.490
Geb.Jahrgang 2006 = 1.306 1.389
Geb.Jahrgang 2005 = 1.341 1.418
Geb.Jahrgang 2004 (50%) = 632 713
Summe 3- bis 6,5-Jährigen = 4.760 5.010
Wanderungsbilanz 3- bis 6,5-Jährige -250
17 Bis 2009 siehe Magistratsvorlage 2010/0405; ab 2010 erweitert durch eigene Berechnungen.
Jugendamt
Jugendhilfeplanung
Jugendamt , Jugendhilfeplanung , Marc Krämer 35
Bevölkerungszahl 31.12.2011 (gemeldete Kinder) Kinder Geburten
Geb.Jahrgang 2008 = 1.360 1.484
Geb.Jahrgang 2007 = 1.434 1.490
Geb.Jahrgang 2006 = 1.304 1.389
Geb.Jahrgang 2005 (2. Halbj.) = 680 709
Summe 3- bis 6,5-Jährigen = 4.778 5.072
Wanderungsbilanz 3- bis 6,5-Jährige -294
Bevölkerungszahl 31.12.2012 (gemeldete Kinder) Kinder Geburten
Geb.Jahrgang 2009 = 1.403 1.508
Geb.Jahrgang 2008 = 1.333 1.484
Geb.Jahrgang 2007 = 1.427 1.490
Geb.Jahrgang 2006 (2. Halbj.) = 698 695
Summe 3- bis 6,5-Jährigen = 4.861 5.177
Wanderungsbilanz 3- bis 6,5-Jährige -316
Bevölkerungszahl 31.12.2013 (gemeldete Kinder) Kinder Geburten
Geb.Jahrgang 2010 = 1.393 1.485
Geb.Jahrgang 2009 = 1.384 1.508
Geb.Jahrgang 2008 = 1.323 1.484
Geb.Jahrgang 2007 (2. Halbj.) = 726 745
Summe 3- bis 6,5-Jährigen = 4.826 5.222
Wanderungsbilanz 3- bis 6,5-Jährige -396
Bevölkerungszahl 31.12.2014 (gemeldete Kinder) Kinder Geburten
Geb.Jahrgang 2011 = 1.447 1.507
Geb.Jahrgang 2010 = 1.392 1.485
Geb.Jahrgang 2009 = 1.379 1.508
Geb.Jahrgang 2008 (2. Halbj.) = 682 742
Summe 3- bis 6,5-Jährigen = 4.900 5.242
Wanderungsbilanz 3- bis 6,5-Jährige -342
Jugendamt
Jugendhilfeplanung
Jugendamt , Jugendhilfeplanung , Marc Krämer 36
Anhang III: Kleinräumige Analyse U3
0-3
jährigen Plätze davon:
Krippe
davon:
Tagespflege Vquote U3 Anteil
TagesE
Anteil
TagesP
100 DA-MITTE
478 204 173 31 42,68% 84,80% 15,20%
110 Stadtzentrum 28 20 20 0 71,43% 100,00% 0,00%
120 Rheintor/Grafenstraße 83 12 10 2 14,46% 83,33% 16,67%
130 Hochschulviertel 25 35 30 5 140,00% 85,71% 14,29%
140 Kapellplatzviertel 145 27 20 7 18,62% 74,07% 25,93%
150 St. Ludwig mit Eichbergv. 197 110 93 17 55,84% 84,55% 15,45%
200 DA-NORD 903 457 381 76 50,61% 83,37% 16,63%
210 Johannesviertel 167 22 16 6 13,17% 72,73% 27,27%
220 Martinsviertel-West 163 92 71 21 56,44% 77,17% 22,83%
230 Martinsviertel-Ost 197 90 82 8 45,69% 91,11% 8,89%
240 Waldkolonie 146 73 60 13 50,00% 82,19% 17,81%
250 Mornewegviertel 22 12 12 0 54,55% 100,00% 0,00%
260 Pallaswiesenviertel 77 45 40 5 58,44% 88,89% 11,11%
270 Am Ziegelbusch 131 123 100 23 93,89% 81,30% 18,70%
300 DA-OST 356 143 103 40 40,17% 72,03% 27,97%
310 Am Oberfeld 114 13 13 0 11,40% 100,00% 0,00%
320 Mathildenhöhe 70 35 30 5 50,00% 85,71% 14,29%
330 Woogsviertel 131 30 0 30 22,90% 0,00% 100,00%
340 An den Lichtwiesen 41 65 60 5 158,54% 92,31% 7,69%
400 DA-BESSUNGEN 354 179 157 22 50,56% 87,71% 12,29%
410 Paulusviertel 133 70 61 9 52,63% 87,14% 12,86%
420 Alt-Bessungen 183 66 58 8 36,07% 87,88% 12,12%
430 An der Ludwigshöhe 38 43 38 5 113,16% 88,37% 11,63%
500 DA-WEST 468 277 213 64 59,19% 76,90% 23,10%
510 Am Südbahnhof 96 6 0 6 6,25% 0,00% 100,00%
520 Heimstättensiedlung 166 91 48 43 54,82% 52,75% 47,25%
530 Verlegerviertel 188 121 110 11 64,36% 90,91% 9,09%
540 Am Kavalleriesand 18 59 55 4 327,78% 93,22% 6,78%
600 DA-ARHEILGEN 478 204 92 112 42,68% 45,10% 54,90%
610 Alt-Arheilgen 98 44 10 34 44,90% 22,73% 77,27%
620 Arheilgen-Süd 119 87 60 27 73,11% 68,97% 31,03%
630 Arheilgen-West 215 67 20 47 31,16% 29,85% 70,15%
640 Arheilgen-Ost 46 6 2 4 13,04% 33,33% 66,67%
700 DA-EBERSTADT 659 243 129 114 36,87% 53,09% 46,91%
710 Alt-Eberstadt 158 114 64 50 72,15% 56,14% 43,86%
720 Am Lämmchesberg 96 32 10 22 33,33% 31,25% 68,75%
730 Villenkolonie 96 24 5 19 25,00% 20,83% 79,17%
740 Am Frankenstein 66 25 10 15 37,88% 40,00% 60,00%
750 Kirchtannensiedlung 243 48 40 8 19,75% 83,33% 16,67%
800 DA-WIXHAUSEN 178 95 48 47 53,37% 50,53% 49,47%
810 Wixhausen-West 53 68 38 30 128,30% 55,88% 44,12%
820 Wixhausen-Ost 125 27 10 17 21,60% 37,04% 62,96%
900 DA-KRANICHSTEIN 417 93 64 29 22,30% 68,82% 31,18%
910 Kranichstein-Süd 309 39 19 20 12,62% 48,72% 51,28%
920 Kranichstein-Nord 108 54 45 9 50,00% 83,33% 16,67%
Darmstadt-Außenbezirke 1732 635 333 302 36,66% 52,44% 47,56%
Darmstadt-Innenstadt 2559 1260 1027 233 49,24% 81,51% 18,49%
Stadtgebiet insgesamt 4291 1895 1360 535 44,16% 71,77% 28,23%
Jugendamt
Jugendhilfeplanung
Jugendamt , Jugendhilfeplanung , Marc Krämer 37
Anhang III: Kleinräumige Analyse Ü3
3-6,5
jährigen Plätze Vquote
100 DA-MITTE 465 300 64,52%
110 Stadtzentrum 20 0 0,00%
120 Rheintor/Grafenstraße 81 50 61,73%
130 Hochschulviertel 22 40 181,82%
140 Kapellplatzviertel 131 75 57,25%
150 St. Ludwig mit Eichbergv. 211 135 63,98%
200 DA-NORD 915 1098 120,00%
210 Johannesviertel 178 152 85,39%
220 Martinsviertel-West 145 258 177,93%
230 Martinsviertel-Ost 171 187 109,36%
240 Waldkolonie 183 205 112,02%
250 Mornewegviertel 22 68 309,09%
260 Pallaswiesenviertel 69 135 195,65%
270 Am Ziegelbusch 147 93 63,27%
300 DA-OST 379 433 114,25%
310 Am Oberfeld 141 212 150,35%
320 Mathildenhöhe 65 61 93,85%
330 Woogsviertel 124 0 0,00%
340 An den Lichtwiesen 49 160 326,53%
400 DA-BESSUNGEN 378 585 154,76%
410 Paulusviertel 160 230 143,75%
420 Alt-Bessungen 195 231 118,46%
430 An der Ludwigshöhe 23 124 539,13%
500 DA-WEST 564 464 82,27%
510 Am Südbahnhof 95 0 0,00%
520 Heimstättensiedlung 253 304 120,16%
530 Verlegerviertel 184 100 54,35%
540 Am Kavalleriesand 32 60 187,50%
600 DA-ARHEILGEN 564 607 107,62%
610 Alt-Arheilgen 116 260 224,14%
620 Arheilgen-Süd 142 149 104,93%
630 Arheilgen-West 268 180 67,16%
640 Arheilgen-Ost 38 18 47,37%
700 DA-EBERSTADT 914 797 87,20%
710 Alt-Eberstadt 203 247 121,67%
720 Am Lämmchesberg 130 40 30,77%
730 Villenkolonie 163 135 82,82%
740 Am Frankenstein 94 80 85,11%
750 Kirchtannensiedlung 324 295 91,05%
800 DA-WIXHAUSEN 191 196 102,62%
810 Wixhausen-West 56 51 91,07%
820 Wixhausen-Ost 135 145 107,41%
900 DA-KRANICHSTEIN 530 480 90,57%
910 Kranichstein-Süd 409 285 69,68%
920 Kranichstein-Nord 121 195 161,16%
Darmstadt-Außenbezirke 2199 2080 94,59%
Darmstadt-Innenstadt 2701 2880 106,63%
Stadtgebiet insgesamt 4900 4960 101,22%
Jugendamt
Jugendhilfeplanung
Jugendamt , Jugendhilfeplanung , Marc Krämer 38
Name - PROJEKTE Anschrift
Stat.
Bez. Reg. Bez.
Plätze
U3
Plätze
Ü3
Plätze
Hort
Reali-
sierung
Kurt-Schumacher-Haus Kurt-Schumacher-Straße 7 750 Eber stadt-Süd 40 2015
Privatinvestor Stephan Siemensstraße 910 Kranichstein- Süd 40 2015
Blütenallee Blütenallee 630 Arheilgen 30 2016
Alnatura Eschollbrücker Straße 540 West 20 60 2017
SGA Arheilgen Sportkindergarten Auf der Hardt 640 Arhe ilgen-Ost 30 60 2017
"Hedwig-Dohm-Haus II" Pankratiusstraße 220 Martinsvier tel-West 20 60 2018
Ludwig-Schwamb-Schule
(auf dem Schulgelände) 750 Eberstadt-Süd 30 60 2018
Gesamt: 170 280 0
2015/0113
4355 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
25.03.2015
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat V an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Amt: Jugendamt
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magist rat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2015/0113
Magistratsbeschluss -Nr.
Internetfähig
Produkt-Nr.:
Kostenstelle: Investitionsnummer:
Kostenträger: Sachkonto:
Betreff: Versorgungsbericht Kindertagesbetreuung 2014
Vorlage vom: 18.03.2015
Beschlussvorschlag :
Der Bericht z ur Versorgungssituation im Bereich der Kindertagesbetreuung wird zur Kenntnis
genommen.
Anlagen: Versorgungsbericht Kindertagesbetreuung 2014 (PDF)
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
- 2 -
Beschluss des Magistrats vom
- 3 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 18.03.2015
Seit Juli 2011 arbeitet der amtierende Magistrat intensiv am Ausbau des Platzangebotes der
Kindertagesbetreuung in der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Die weitere Ausbauplanung
orientiert sich am Bedarf der Darmstädter Kinder hinsichtlich einer adäquaten frühkindlichen
Förderung und der Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Der im August 2013 in Kraft getretene Rechtsanspruch auf einen U3 -Betreuungsplatz sowie
das Recht auf Bet reuung im Kindergartenalter sind für die weiteren Ausbauplanungen
handlungsleitend.
Der vorliegende Bericht für das Jahr 2014 zur Versorgungslage bei der Kindertagesbetreuung
in Darmstadt schreibt die vorangegangenen Versorgungsberichte weiter und gibt so mit einen
aktualisierten Überblick zur Entwicklung der U3 - und Ü3 -Betreuung hinsichtlich dem
sozialraumorientierten Platzangebot, liefert die derzeitigen Versorgungsquoten und zeigt
Prognosen für die Bedarfsplanung der nächsten Jahre auf.
Diese fortgeschr iebene Bestandsaufnahme soll mit Stichtag zum 31.12.2014 durch die
Berücksichtigung der projektierten Vorhaben eine transparentere Betrachtung und
differenziertere Beurteilung für die künftige Ausbauplanung ermöglichen.
Zum 31.12.2014 stieg die Versorgung squote im U3 -Bereich auf 44,2% an (Vorjahr: 41,3%).
Weitere 170 Betreuungsplätze b efinden sich in der konkreten Planung. Daraus wird bis zum
Jahr 2018 eine Versorgungsquote von 48,1% resultieren.
Im Hinblick auf die Erfüllung des individuellen Rechtsanspruches und aus planerischer Sicht ist
es für die prosperierende Wissenschaftsstadt Darmstadt notwendig, auf die Ges amtstadt
bezogen, dass eine 50% ige Versorgungsquote hinsichtlich des Bedarfs erreicht wird. Die
Differenz von der künftig erreichten Versorgun gsquote (48,1%) zu einer 50% -
Versorgungsquote kann durch die Ausweitung des Platzangebotes in der Tagespflege erreicht
werden.
Bei der Versorgung mit Betreuungsplätzen für die Altersgruppe der über 3 bis 6,5 -Jährigen
stieg die Versorgungsquote im gesamten Stadtgebiet aufgrund des Ausbaus zum 31.12.2014
auf 101,2% an (Vorjahr: 97,4%). Durch das Erreichen der 100% -Marke wurde ein Meilenstein
in der Ausbauplanung der Kindertagesbetreuung erreicht. Weitere 280 Betreuungsplätze
befinden sich in der konkreteren Planung. Daraus wird im Jahr 2018 eine Versorgungsquote
von 106,9% resultieren.
- 4 -
Aufgrund von stetig steigenden Kinderzahlen und einer zunehmenden Anzahl von
Integrationsmaßnahmen in der Altersgruppe war eine Versorgungsquote von über 100%
Ausbauziel, um auch künftig, im gesetzlich geforderten Sinne, ausreichen d Betreuungsplätze
vorhalten zu können.
Der Bericht liefert zu allen Versorgungslagen detailliertes Zahlenmaterial und beschreibt den
erforderlichen Ausbaubedarf. Hinsichtlich der Ausbauplanung gilt es nun die genannten
projektierten Plätze bis ins Jahr 2 018 zu realisieren. Hinsichtlich einer Kapazitätserweiterung
ist die Ausbauplanung daher vorerst abgeschlossen. Auch werden hier lokale Anforderungen
genannt, die das Angebot in den bisher unterdurchschnittlich ausgestatteten Sozialräumen
verbessern sollen.
Darmstadt, den 18.03.2015
Dezernat V
Barbara Akdeniz
Stadträtin
anlage 4
203 Zeichen
Punkt 24: Versorgungsbericht Kindertagesbetreuung 2014 (V-Nr. 2015/0113) Der Ausschuss nimmt von der Vorlage Kenntnis. Stadtv. Hang (UFFBASSE) schlägt vor, Kennzahlen in den Bericht aufzunehmen.
anlage 2
4433 Zeichen
- 2 -
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
25.03.2015
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat V an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Amt: Jugendamt
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
V
51
Stvv
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2015/0113
Magistratsbeschluss -Nr.
129
Internetfähig
Produkt-Nr.:
Kostenstelle: Investitionsnummer:
Kostenträger: Sachkonto:
Betreff: Versorgungsbericht Kindertagesbetreuung 2014
Vorlage vom: 18.03.2015
Beschlussvorschlag :
Der Bericht zur Versorgungssituation im Bereich der Kindertagesbetreuung wird zur Kenntnis
genommen.
Anlagen: Versorgungsbericht Kindertagesbetreuung 2014 (PDF)
Datenschutzrelevante Anlage:
- 3 -
Folgekosten: Ja Nein
Beschluss des Magistrats vom 08.04.2015
Der Magistrat nimmt von der Vorlage Kenntnis.
- 4 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 18.03.2015
Seit Juli 2011 arbeitet der amtierende Magistrat intensiv am Ausbau des Platzangebotes der
Kindertagesbetreuung in der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Die weitere Ausbauplanung
orientiert sich am Bedarf der Darmstädter Kinder hinsichtlich einer adäquaten frühkindlichen
Förderung und der Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Der im August 2013 in Kraft getretene Rechtsanspruch auf einen U3 -Betreuungsplatz sowie
das Recht auf Bet reuung im Kindergartenalter sind für die weiteren Ausbauplanungen
handlungsleitend.
Der vorliegende Bericht für das Jahr 2014 zur Versorgungslage bei der Kindertagesbetreuung
in Darmstadt schreibt die vorangegangenen Versorgungsberichte weiter und gibt so mit einen
aktualisierten Überblick zur Entwicklung der U3 - und Ü3 -Betreuung hinsichtlich dem
sozialraumorientierten Platzangebot, liefert die derzeitigen Versorgungsquoten und zeigt
Prognosen für die Bedarfsplanung der nächsten Jahre auf.
Diese fortgeschr iebene Bestandsaufnahme soll mit Stichtag zum 31.12.2014 durch die
Berücksichtigung der projektierten Vorhaben eine transparentere Betrachtung und
differenziertere Beurteilung für die künftige Ausbauplanung ermöglichen.
Zum 31.12.2014 stieg die Versorgung squote im U3 -Bereich auf 44,2% an (Vorjahr: 41,3%).
Weitere 170 Betreuungsplätze b efinden sich in der konkreten Planung. Daraus wird bis zum
Jahr 2018 eine Versorgungsquote von 48,1% resultieren.
Im Hinblick auf die Erfüllung des individuellen Rechtsanspruches und aus planerischer Sicht ist
es für die prosperierende Wissenschaftsstadt Darmstadt notwendig, auf die Ges amtstadt
bezogen, dass eine 50% ige Versorgungsquote hinsichtlich des Bedarfs erreicht wird. Die
Differenz von der künftig erreichten Versorgun gsquote (48,1%) zu einer 50% -
Versorgungsquote kann durch die Ausweitung des Platzangebotes in der Tagespflege erreicht
werden.
Bei der Versorgung mit Betreuungsplätzen für die Altersgruppe der über 3 bis 6,5 -Jährigen
stieg die Versorgungsquote im gesamten Stadtgebiet aufgrund des Ausbaus zum 31.12.2014
auf 101,2% an (Vorjahr: 97,4%). Durch das Erreichen der 100% -Marke wurde ein Meilenstein
in der Ausbauplanung der Kindertagesbetreuung erreicht. Weitere 280 Betreuungsplätze
befinden sich in der konkreteren Planung. Daraus wird im Jahr 2018 eine Versorgungsquote
von 106,9% resultieren.
Aufgrund von stetig steigenden Kinderzahlen und einer zunehmenden Anzahl von
Integrationsmaßnahmen in der Altersgruppe war eine Versorgungsquote von über 100%
Ausbauziel, um auch künftig, im gesetzlich geforderten Sinne, ausreichen d Betreuungsplätze
vorhalten zu können.
Der Bericht liefert zu allen Versorgungslagen detailliertes Zahlenmaterial und beschreibt den
erforderlichen Ausbaubedarf. Hinsichtlich der Ausbauplanung gilt es nun die genannten
projektierten Plätze bis ins Jahr 2 018 zu realisieren. Hinsichtlich einer Kapazitätserweiterung
ist die Ausbauplanung daher vorerst abgeschlossen. Auch werden hier lokale Anforderungen
genannt, die das Angebot in den bisher unterdurchschnittlich ausgestatteten Sozialräumen
verbessern sollen.
Darmstadt, den 18.03.2015
Dezernat V
Barbara Akdeniz
Stadträtin
anlage 3
141 Zeichen
Punkt 9: Versorgungsbericht Kindertagesbetreuung 2014 (V-Nr. 2015/0113) - Kenntnisnahme - Der Ausschuss nimmt von der Vorlage Kenntnis.
Beratungsverlauf (4)
Orte (10)
- Pankratiusstraße 220
- Am Oberfeld 114
- Am Kavalleriesand 18
- Am Lämmchesberg 96
- Auf der Hardt 640
- Kurt-Schumacher-Straße 7
- Eschollbrücker Straße 540
- Grafenstraße 83
- Siemensstraße 910
- Blütenallee 630
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Details
- Vorlagen-Nr.
- 2015/0113
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 18.03.2015
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00