Mandari Insight

2021/0169

Bericht zum Versorgungsgrad in der Kinderbetreuung 2020

Magistratsvorlage 11.06.2021

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30304 Zeichen

Stabstelle Sozialplanung und Projektkoordination 
  Jugendamt 
 
 
 
Stabstelle Sozialplanung und Projektkoordination, Jugendhilfeplanung 
Jugendamt, Abteilung Kinderbetreuung 
1 
 
 
 
 
 
 
 
 
Bericht zum 
Versorgungsgrad in der Kindertagesbetreuung  
 
 
2019 / 2020

2 
1. Kinderbetreuung im Stadtgebiet – Versorgungslagen 2018  3 
1.1. Betreuungsangebote für unter 3-jährige Kinder   3 
1.2. Betreuungsangebote für 3- bis 6-jährige Kinder   8 
1.3. Betreuungsangebote für Grundschulkinder   12 
1.4. Ausblick        13 
2. Sprachliche Bildung in Kindertagesstätten    15 
3. Anhang         18 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Vorbemerkungen 
 
Der vorliegende Bericht gibt im Sinne einer regelmäßigen Berichterstattung Auskunft 
zu stadtweiten und den sozialräumlichen Versorgungslagen in der Kinderbetreuung i n 
den Jahren 2019/20. Die Daten der Vorjahre werden systematisch fortgeschrieben und 
um aktuelle Entwicklungen ergänzt.    
 
Der Bericht weist als Kernindikator die Versorgungsquote aus. Diese  stellt das 
Verhältnis der in Kindertageseinrichtungen und ggf. Kindertagespflege vorgehalten 
Betreuungsplätze bezogen auf die Gesamtzahl der Kinder im jeweils 
anspruchsberechtigten Alter d ar. Eine diesbezügliche Darstellung erfolgt sowohl 
gesamtstädtisch als auch sozialräumlich für die einzelnen Betreuungssettings.  
 
Darüber hinaus ist im Sinne eines Schwerpunktes ein Exkurs zum Thema  sprachliche 
Bildung in Kindertageseinrichtungen der Stadt Darmstadt enthalten.

3 
1. Kinderbetreuung im Stadtgebiet – Versorgungslagen 2018 
1.1. Betreuungsangebote für unter 3-jährige Kinder  
 
Bevölkerungsentwicklung 
Im Jahr 2020 wurden in Darmstadt 1.667 Kinder geboren. Die Geburtenzahl sank 
somit geringfügig gegenüber dem letzten Berichtjahr 2018 ( -51). Der rückläufige 
Trend der bereits im letzten Versorgungsberic ht beschrieben wurde, setzt sich somit 
fort. Jedoch bleibt die Geburtenzahl auch in 2020 auf hohem Niveau und liegt nach 
wie vor erkennbar über den bis 2015 dokumentierten, deutlich niedrigeren Werten (+ 
ca. 150 Geburten).  
 
Abb. 1: Anzahl der Geburten 2012 - 2020 (abs.) 
 
Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung (Bevölkerungsdaten); Stichtag: 31.12.2020  
 
Die Anzahl unter 3-jähriger Kinder, also die kumulierten Altersjahrgänge 0 bis 2, sank 
u.a. infolge der Geburtenentwicklung der Jahre 2019 und 2020 zwar ebenfalls deutlich 
um 176 (- 3,5%). Allerdings liegt auch dieser Wert noch immer weit über den 
Bevölkerungszahlen bis 2015. 
 
Abb. 2: Bevölkerungszahlen 0- bis unter 3jährige Kinder in Darmstadt (abs.) 
 
Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung (Bevölkerungdaten); Jugendhilfeplanung 
– eigene Berechnung 
 
Am 31.12.2020 waren 4.723 Kinder im Alter von 0 bis unter 3 Jahren in Darmstadt 
gemeldet. Der Planungsbezirk Darmstadt -Nord ist im städtischen Vergleich derjenige 
1.200
1.300
1.400
1.500
1.600
1.700
1.800
2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020
3.800 4.000 4.200 4.400 4.600 4.800 5.000
2012
2013
2014
2015
2016
2017
2018
2019
2020
Kernaussage 
In 2020 wurden 1.667 
Kinder in Darmstadt 
geboren. 
Die leicht rückläufige 
Geburtenentwicklung seit 
2015 setzt sich somit fort.

4 
mit der größten Anzahl an Kindern dieser Altersgruppe (2020: 1.040); die wenigsten 
Kinder dieser Altersgruppe leben in kleinsten Stadtteil Wixhausen (2020: 215). Zugleich 
verläuft die Bevölkerungse ntwicklung in den einzelnen Planungsräumen durchaus 
unterschiedlich. Es gab deutliche Rückgänge gegenüber 2018 in den Stadtteilen Nord 
(- 70), Stadtmitte (- 60), Arheilgen (- 52) und Eberstadt (- 42). Zuwächse sind hingegen 
in Kranichstein (+ 24), Ost (+23) und Wixhausen (+20) zu verzeichnen.  
 
Abb. 3: Bevölkerungszahlen der unter 3-Jährigen nach Planungsbezirken (abs.) 
 
Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung (Bevölkerungsdaten); Jugendhilfeplanung 
- eigene Berechnung; Stichtag: 31.12.2020  
 
Es ist zu konstatieren, dass d ie Prognose insb. der kleinräumigen Bedarfsentwicklung 
im Bereich U3 eine zentrale Herausforderun g kommunalen Handelns dar stellt. Denn 
anders als in den anschließenden Bildungs- und Betreuungsbereichen (Ü3 und Schule) 
verbleibt im Falle steigender Geburtenzahlen wenig Zeit für die Anpassung der 
Infrastruktur an geänderte Bedarfslagen , so dass diese in der Regel erst sukzessive 
erfolgen kann.  
 
Platzentwicklung 
Am 31.12.2020 standen in Darmstadt insgesamt 2.088 Betreuungsplätze für unter 3-
jährige Kinder zur Verfügung. Hiervon wurden 1. 610 Plätze in Tageseinrichtungen 
und 478 in der Kindertagespflege bereitgestellt. Somit ist die Versorgungsquote 
gegenüber dem Berichtjahr 2018 um 2,2%-Punkte gestiegen und liegt nun bei 44,2%. 
 
Die Kapazitätssteigerungen ergaben sich aus den  Inbetriebnahmen der Kita 
Pankratiusstraße (22 Plätze) und der Kita Mikado (33 Plätze). D ie Zahl der 
Betreuungsplätze in der Tagespflege  ist hingegen  gegenüber dem Jahr 2018 
geringfügig auf 478 gesunken (-11 Plätze). Allerdings sind Schwankungen im 
0
200
400
600
800
1.000
1.200
2012 2014 2016 2018 2020
Kernaussage 
Am 31.12.2020 standen 
2.088 Betreuungsplätze zur 
Verfügung 
Die gesamtstädtische 
Versorgungsquote liegt bei 
44,2%. 
Kernaussage 
Am 31.12.2020 lebten 
4.723 Kinder unter 3 Jahren 
in Darmstadt. 
 
Der Rückgang in der 
Alterskohorte beträgt 3,5% 
gegenüber dem Berichtjahr 
2018.

5 
Platzangebot in der Kindertagespflege nicht unüblich. Änderungen bzgl. ergeben sich 
– zum Teil – kurzfristig, wenn Pflegeerlaubnisse nicht mehr verlängert bzw. aktiv 
genutzt werden oder die genehmig te Platzzahl nicht voll ausgeschöpft wird.  Eine 
wichtige Funktion kommt in diesem Kontext der Fachberatung zu, die 
Tagespflegepersonen engmaschig begleitet, in ihrer Tätigkeit unterstützt und somit 
zu einer  möglichst umfassende n und langfristige n Ausnutzung von 
Betreuungskapazitäten in der Kindertagespflege beiträgt. 
 
Angebots- und Trägerstruktur 
Mehr als die Hälfte der Betreuungsplätze (5 6% bzw. 1.1 68 Plätze) werden in freier 
Trägerschaft vorgehalten. Den größten Anteil hierunter machen wiederum die sog. 
kleinen freien Träger (bspw. Elterninitiativen, Betreuungsvereine) aus . Die großen 
freien Träger (AWO, ASB)  halten in Summe ebenso wie die Stadt Darmstadt rund  14% 
des gesamten Betreuungsangebotes . Deutliche g eringere Anteile am 
Betreuungsangebot haben hingegen die evangelische und katholische Kirche (6% bzw. 
1%). Rund ein Viertel der Plätze werden in der Kindertagespflege vorgehalten.  
 
Abb. 3: Trägerstruktur in der U3-Betreuung in Darmstadt (in %) 
 
Quelle: Jugendamt, Jugendhilfeplanung; Stichtag: 31.12.2020  
 
Betreuung im U3 -Bereich findet in verschiedenen Settings statt. So bietet die 
Kindertagespflege einen kleinen, familiären Rahmen und eine vergleichsweise große 
Flexibilität, so dass beispielsweise Betreuungsumfang und -zeitpunkt sehr individuell  
zwischen Familie und Tagespflegeperson  abgestimmt und spezifische Bedürfnisse 
berücksichtigt werden können.  
 
Kernaussage 
Mehr als die Hälfte der 
Betreuungsplätze befinden 
sich in freier Trägerschaft.

6 
Rund 35% der Betreuungsplätze im U3 -Bereich sind in sog. reinen Krippen verortet, 
d.h. dort werden ausschließlich unter 3 -jährige Kinder betreut. Die Größe dieser 
Einrichtungen variiert zwischen eingruppigen Kleinsteinrichtungen (18 Standorte), zwei- 
bis dreigruppigen Einrichtungen ( 9 Standorte) und größeren Standorten mit vier und 
mehr Krippengruppen (6 Standorte). 
 
1.350 Betreuungsplätze werden hingegen in Kindertagesstätten vorgehalten, in denen 
Kinder verschiedenen Alters betreu t werden . Es handelt sich überwiegend um 
Einrichtungen mit Krippen- und Kindergartengruppen; 31% aller Krippenplätze befinden 
sich in dieser Einrichtungsf orm. Wohingegen 11% der Krippenplätze in Einrichtungen 
mit einem umfassenden Betreuungsangebot Krippe-Kindergarten-Hort verortet sind.   
 
Abb. 4: Verortung der Betreuungsplätze U3 nach Einrichtungsarten (in %)
 
Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung (Bevölkerungsdaten); Jugendhilfeplanung 
- eigene Berechnung; Stichtag: 31.12.2020 
 
Dem gesetzlichen verankerten Wunsch- und Wahlrecht in der Jugendhilfe (§5 SGBVIII) 
wird mit der großen Vielfalt von Trägerschaft en, Einrichtungs - und Angebotsformen 
Rechnung getragen.   
 
Versorgungssituation in den Planungsräumen 
Die sozialräumlichen Versorgungslagen innerhalb Darmstadts stellen sich am Stichtag 
31.12.2020 recht unterschiedlich dar. Im stadtweiten Vergleich zeigt sich eine sehr gute 
und im Vergleich zu 2018 verbesserte Versorgungslage in den Planungsbezirken West 
(58,3%), Arheilgen (56,0%) und Bessungen (49,4%). Auch im Stadtteil Nord ist eine 
wesentlich gestiegene Versorgungsquote zu verzeichnen. 
 
Die Entwicklung in Bessungen und Nord kann insb. auf den dort realisierten 
Platzausbau (Nord: Kita Pankratiusstraße ; Be ssungen; Kita Mikado) zurückgeführt 
werden. Die positive Entwicklung in Arheilgen und West resultiert hingegen auch aus 
Kernaussage 
Die sozialräumlichen 
Versorgungsquoten 
variieren stark, bei VQ 
zwischen 36,2% und 58,3%. 
 
Kernaussage 
Der Anteil der 
Krippenplätze in  
altersgemischten 
Einrichtungen liegt bei 31%.

7 
den dort rückläufigen Kinderzahlen. 
 
Abb. 5: Versorgungslagen U3 in den Planungsbezirken 2018 & 2020 
(Versorgungsquoten in %) 
Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung (Bevölkerungsdaten); Jugendhilfeplanung 
- eigene Berechnung; Stichtag: 31.12.2020 
 
Eine unterdurchschnittliche Versorgungslage besteht hingegen nach wie vor in der 
Stadtmitte (36,2%), Eberstadt (36,5%) sowie in den Planungsbezi rken Wixhausen 
(38,6%) und Kranichstein (38,7%).  
 
Allerdings ist mit einer Verbesserung des dortigen Betreuungsangebots auch in diesen 
Gebieten mittelfristig zu rechnen. Denn w eitere, bereits projektierte Ausbauvorhaben 
werden in der Stadtmitte (Marienplatz, Bildungscampus Heinrich-Hoffmann), Eberstadt 
(Kita an der Ludwig-Schwamb-Schule) und Wixhausen realisiert. 
 
Die weiteren Ausbaustandorte in Bessungen  sind hingegen Bestandteil der 
städtebaulichen Ausstattung der dort neu entstehenden Stadtviertel Lincoln und 
Ludwigshöhviertel. 
 
Bei der Bewertung der sozialräumlichen Versorgungs - und Ausbaubedarfe im U3 -
Bereich gilt es verschiedene Aspekte zu berücksichtigen. 
 Es besteht in diesem Betreuungssegment erfahrungsgemäß eine erhöhte 
Mobilitätsbereitschaft, d.h. die Wohnortnähe eines Betreuungsangebotes ist 
oftmals ein weniger wichtiges Auswahlkriterium als in anderen Alterssegmenten 
(insb. Kiga). 
 Zwischen den verschiedenen Regionen bestehen zum Teil enge 
sozialräumliche Bezüge (z.B. Bessungen , West und Stadtmitte). Es können

8 
folglich Mitversorgungseffekte zwischen einzelnen Planungsbezirken unterstellt 
werden. 
 Zahlreiche U3-Einrichtungen haben aufgrund ihrer spezifischen pädagogischen 
Ausrichtung (bspw. Natur, Bilingualität, Waldorf , Ernährung, Sport) einen 
stadtweiten Einzug. 
 
Die Ausbauten in Planungsraum West (Havelstraße, Moltkestraße, Eschollbrücker  
Straße) sollen demnach insb. auch die Stadtmitte bedienen, da die Standortoptionen 
im innerstädtischen Bereich generell stark eingeschränkt sind. Dort gilt die Prämisse 
verfügbare Areale in angrenzenden Planungsräumen zu nutzen, sofern diese in 
vertretbarer Entfernung liegen. 
1.2. Betreuungsangebote für 3- bis 6-jährige Kinder 
 
Bevölkerungsentwicklung 
Am 31.12.2020 waren 5.253 Kinder im Alter von 3 Jahren bis Schuleintritt in Darmstadt 
gemeldet.1 Der Planungsbezirk Darmstadt-Nord ist im städtischen Vergleich nach wie 
vor derjenige mit der größten Anzahl an Kindern dieser Altersgruppe (20 20: 988); in 
Wixhausen sind hingegen die wenigsten Kinder dieses Alters gemeldet (2020: 252). 
 
Im Vergleich zum letzten Berichtsjahr 2018 ist die Anspruchsgruppe um insgesamt 156 
Kinder bzw. 3% gewachsen. Der Zuwachs resultiert aus dem sukzessiven 
Nachwachsen der geburtenstarken Jahrgänge 2016ff in das Kindergartenalter. Zudem 
spiegelt sich hierin auch die generelle Bevölkerungsentwicklung Darmstadts wider, die 
nach wie vor durch Zuwanderung geprägt ist. 
 
  
                                                           
1 Als Bezugsgrundlage wird die Anzahl der Kinder im Alter von 3 Jahren bis 6 Jahre zugrunde gelegt. Wobei der 
Jahrgang der 6-Järhigen lediglich zur Hälfte einbezogen wird. Es handelt sich also um eine Grundgesamtheit von 3,5 
Jahrgängen im Alter von 3 bis 6 Jahren.    
Kernaussage 
Am 31.12.2020 lebten 
5.253 Kinder im 
Kindergartenalter in 
Darmstadt. 
Dies ist ein Zuwachs um 
3,0% Prozent gegenüber 
dem Berichtjahr 2018.

9 
Abb. 5: Bevölkerungszahlen 3 Jahre bis Schuleintritt nach Planungsbezirken 
(abs.) 
 
Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung (Bevölkerungsdaten); Jugendhilfeplanung 
- eigene Berechnung; Stichtag: 31.12.2020  
 
Sehr dynamisch ist die Bevölkerungsentwicklung in Arheilgen, Bessungen, West und 
Wixhausen. D ort sind relativ starke  Zuwächse von Kindern im Kindergartenalter  zu 
verzeichnen. Rückläufige Kinderzahlen dieses Alters gibt es hingegen in Kranichstein, 
Ost und Stadtmitte.    
 
Platzentwicklung 
Am 31.12.2020 standen in Darmstadt insgesamt 5.564 Betreuungsplätze für Kinder 
von 3 Jahren bis zum Schuleintritt zur Verfügung. Zum Stichtag wird eine 
gesamtstädtische Versorgungsquote von 105,9% für diese Anspruchsgruppe erreicht 
und konnte somit in den letzten zwei Jahren nochmals um 3,3%-punkte gesteigert 
werden.         
 
Gegenüber dem Jahr 201 8 bedeutet dies eine Angebotssteigerung von 332 Plätzen. 
Diese resultiert im Wesentlichen aus den Eröffnungen der Kitas Pankratiusstraße, 
Klausenburger Straße (beide 2019) und Mikado (2020) sowie der Inbetriebnahme der 
Waldgruppen der Kita Luo Campus und des Nachbarschaftsheims mit jeweils 20 
Plätzen. 
 
Angebots- und Trägerstruktur 
Der größte Anteil der Kindergartenplätze wird in konfessioneller Trägerschaft geführt. 
In evangelischen Einrichtungen sind 1.752 Plätze, in katholischen Einrichtungen 501 
Betreuungsplätze registriert. Dies entspricht einem Anteil 32% bzw. 9% des  
Kindergartenangebots in Darmstadt . Weitere 1.5 62 Plätze bzw. 28% des 
0
200
400
600
800
1.000
1.200
2012 2014 2016 2018 2020
Kernaussage 
Am 31.12.2020 standen 
5.564 Betreuungsplätze zur 
Verfügung 
Die gesamtstädtische 
Versorgungsquote liegt bei 
105,9%. 
Kernaussage 
Die Mehrheit der 
Kindergartenplätze  (69%) 
wird in freier Trägerschaft 
geführt.

10 
Gesamtangebots befinden sich  in freier Trägerschaft. Hierunter nehmen die kleinen 
freien Träger (bspw. Elterninitiativen, Betreuungsvereine) den größten Part ein, gefolgt 
von den großen Trägern (ASB, AWO). Als sog. privat -gewerbliche Träger werden 
diejenigen eingestuft, die entweder betrieblich gebundene Betreuungsplätze vorhalten 
bzw. aufgrund ihrer Geschäftsform keine öffentliche Förderung von Seiten der Stadt 
Darmstadt in Anspruch nehmen. Die Wisse nschaftsstadt Darmstadt hält 1. 749 
Betreuungsplätze in eigenen Einrichtungen vor. Der  kommunale Anteil am 
Betreuungsangebot beläuft sich somit aktuell auf 31% und ist gegenüber dem letzten 
Berichtjahr um 3% -punkte gestiegen. Ursächlich hierfür waren die bereits benannten 
Inbetriebnahmen der städtischen Einrichtungen Kita Klausenburger Straße, Kita 
Pankratiusstraße und Kita Mikado.   
  
Abb. 6: Trägerstruktur in der Ü3-Betreuung in Darmstadt 
Quelle: Jugendamt, Jugendhilfeplanung; Stichtag: 31.12.2020 
Kindergartenplätze in Darmstadt sind vorrangig in sog. Kinderhäusern verortet ( 65% 
bzw. 3625 Plätze), wobei an 85 Standorten und somit am häufigsten die Kombination 
Krippe-Kindergarten etabliert ist. Bei 32 Standorten mit insg. 1.939 Plätzen handelt es 
sich um sog. reine Kindergärten, in denen ausschließlich Kinder ab dem 3. Lebensjahr 
bis zum Schuleintritt betreut werden. 
 
  
ev. Kirche
32%
kath. Kirche
9% Stadt Darmstadt
31%
gr. Freie Träger
10%
kl. Freie Träger
16%
privat-gewerbl. 
Träger
2%
Freie Träger
28%

11 
Abb. 7: Verortung der Kindergartenplätze nach Einrichtungsarten 
 
Quelle: Jugendamt, Jugendhilfeplanung; Stichtag: 31.12.2020  
 
Der aktuelle und zukünftige Platzausbau vollzieht sich aus pädagogischen Gründen und 
mit dem Ziel  Übergänge zwischen den Segm enten U3 und Ü3 zu erleichtern  nahezu 
ausschließlich in Einrichtungen mit einem gemischten Betreuungsangebot. 
 
Darüber hinaus werden – wo möglich – auch sog. Bildungscampus mit den Segmenten 
Krippe, Kindergarten und Grundschule entwickelt (bspw. Lincoln, Heinrich -Hoffmann, 
Ludwigshöhviertel). Ausgehend von der räumlichen  Nähe der Einrichtungen 
zueinander, gilt es insb. an diesen Standorten ein gemeinsames, kohärentes 
Bildungsprogramm zu etablieren. 
 
Versorgungssituation in den Planungsräumen 
Die sozialräumliche Versorgungslage innerhalb Darmstadts stellt sich am Stich tag 
31.12.2020 verschieden dar. Für fünf der neun Planungsräume kann eine sehr gute, 
überdurchschnittliche Versorgungslage attestiert werden. In Bessungen und Nord ist 
diese wie zuvor beschrieben  durch Platzausbau (Kita Klausenburger Straße, Kita 
Mikado, Kita Pankratiusstraße) bedingt. In Arheilgen und Ost erg eben s ich die im 
Vergleich zum letzten Bericht erhöhten Versorgungsquoten aus der dortigen 
Bevölkerungsentwicklung seit 2018. 
 
Eine nach wie vor unterdurchschnittliche Versorgungslage besteht hingegen in d en 
Planungsbezirken Stadtmitte (6 6,8%), Kranichstein ( 96,2%) und Eberstadt (9 4,7%), 
wobei sich diese gegenüber 2018 nichts desto trotz verbessert haben. Für Wixhausen 
ist hingegen ein nicht ausreichendes und seit 2018 zudem verschlechtertes 
Betreuungsangebot zu konstatieren.  
Kindergarten
35%
Kinderhaus 
(Krippe-Kiga-
Hort)
12%
Kinderhaus 
(Krippe-Kiga)
37%
Kinderhaus 
(Kiga-Hort)
16%
Kernaussage 
Die Ü3-Versorgungslagen 
in den Planungsbezirken 
variieren bei VQ von 66,8% 
bis 131,9%.

12 
Abb. 8: Betreuung 3 -Jähriger bis Schuleintritt – Versorgungslagen in den 
Stadtteilen (in %)  
 
Quelle: Amt für Statistik und Stadtforschung (Bevölkerungsdaten); Jugendhilfeplanung 
- eigene Berechnung; Stichtag: 31.12.2020 
 
Prämisse des weiteren Ausbaus ist es, die Versorgungslagen in allen Planungsräumen 
bedarfsgerecht zu gestalten und soweit möglich und notwendig anzugleichen. Dies wird 
aktuell dokumentiert durch die zahlreichen Ausbauvorhaben, die zu einem deutlichen 
Platzzugewinn in Eberstadt (Kita an der Ludwig -Schwamb-Schule) und Stadtmitte 
(Marienplatz, Bildungscampus Heinrich-Hoffmann). 
Zur Verbesserung der Versorgung in Wixhausen  befinden sich Verwaltung und Träger 
aktuell in Abstimmung zur Umsetzung kurzfristiger Entlastungen und darüber hinaus 
langfristig, tragfähiger Lösungen. 
 
Aufgrund der bereits skizzierten, engen sozialräumlichen Bezüge von Stadtteilen und 
Quartieren und den daraus resultierenden Mitversorgungseffekten, fungieren insb. die 
Vorhaben in der Eschollbrücker Straße und der Moltkestraße als 
planungsübergreifende Standorte. 
 
Abschließend bleibt festzuhalten, dass das Versorgungsziel von stadtweit 105,0% eine 
Kapazitätsreserve beinhaltet, um vorübergehenden Platzreduzierungen, die infolge von 
Inklusionsmaßnahmen notwendig werden können, abzufangen und dennoch eine 
insgesamt bedarfsgerechte Versorgungssituation zu sichern.  
1.3. Betreuungsangebote für Grundschulkinder  
Als Bezugsgröße zur Ermittlung der Versorgungssituation im Grundschulbereich wird 
die Anzahl der Grundschüler*innen herangezogen. Dieser wird die Platzressource aus 
114,0
131,9
94,7 96,2
116,7 114,8
66,8
115,4
80,6
105,9
0
20
40
60
80
100
120
140
160

13 
Hort- und Schulkindbetreuungsplätzen gegenübergestellt.    
 
Im Schuljahr 201 9/20 besuchen 5.443 Schüler*innen eine Darmstädter Grundschule . 
Im selben Zeitraum st anden insgesamt 3.736 Betreuungsplätze für Grundschulkinder 
zur Verfügung. Zum Stichtag wird somit rechnerisch eine gesamtstädtische 
Versorgungsquote von rund 68,6% erreicht.  Dies bedeutet einen Anstieg gegenüber 
dem letzten Berichtsjahr um 2,9%-Punkte. 
 
1.184 der Betreuungsplätze für Grundschüler *innen werden in Horten bereitgestell t 
(31,7%); 2.552 Plätze (68,3%) bestehen im Rahmen der Schulkindbetreuung bzw. des 
Paktes für den Nachmittag an Grundschulen und Förderschule mit Grundstufe.  
 
Der Ausbau der Schulkindbetreuung geschieht in Darmstadt vorrangig an Schulen 
unter Federführung des kommunalen Schulamtes und unterstützt durch 
Landesprogramme wie bspw. dem Pakt für den Nachmittag. In geringem Ausmaß sind 
in den vergangenen Jahren auch Hortplätze in Einrichtungen der Jugendhilfe 
geschaffen worden; jedoch liegt der Fokus der Ausbaubemühungen hier eindeutig auf 
dem vorschulischen Bereich. 
 
Voraussichtlich in 2026 wird der bundesweite Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung 
im Grundschulalter sukzessive in Kraft treten. Der Gesetzentwurf hat mittlerweile den 
Bundestag passiert; die Beratung im Bundesrat steht aktuell noch aus. Eine 
Beschlussfassung wird noch in der jetzigen Legislaturperiode erwartet.  
 
Die Strategiegruppe ‘Betreuung von Kindern im Grundschulalter‘ wurde in 
Vorbereitung des Rechtsanspruches gegründet und erarbeitet aktuell hierfür ein 
Rahmenkonzept inkl. Umsetzungsplanung für Darmstadt. Neben den zuständigen 
Fachämtern – Jugendamt und Schulamt – engagieren sich in der Gruppe 
verschiedene Hort- und Schulbetreuungsträger sowie die Schulsozialarbeit und das 
Staatliche Schulamt. Erste Ergebnisse der Strategiegruppe werden Ende 2021 
vorgelegt. 
 
1.4. Ausblick 
Darmstadt hat in den vergangenen zehn Jahren einen gravierenden 
Bevölkerungszuwachs und einen immensen Anstieg der Kinderzahlen erfahren. 
Dieser hat sich zwar seit 2018 u.a. aufgrund rückläufiger Geburtenzahlen, 
verlangsamt.  
 
Nichts desto trotz bedarf es weiterer Ausbauanstrengungen im Bereich U3, da die 
kommunale Zielquote von 50% noch nicht erreicht ist. Die Versorgung im Ü3-Bereich 
kann zwar aktuell als gut beschrieben werden. Allerdings stellt das Nachwachsen der 
Kernaussage 
Die Versorgungsquote 
Schulkindbetreuung liegt 
bei stadtweit 68,6%.

14 
geburtenstarken Jahrgänge hohe Anforderungen an die Betreuungsinfrast ruktur. 
Herausfordernd ist zudem die sehr ungleiche Verteilung der Betreuungsplätze 
innerhalb des Stadtgebietes, die es sukzessive auszugleichen gilt. Denn gerade für 
Kinder im Kindergartenalter ist im Sinne gelingender Übergänge eine wohnortnahe 
Betreuung anzustreben.  
 
Die kommunale Ausbauplanung fußt auf den verfügbaren statistischen und 
städtebaulichen Kennzahlen und bildet die Grundlage nach der neue 
Kinderbetreuungsstandorte entstehen und bestehende Einrichtungen 
(weiter)entwickelt werden. Es handelt sich um eine Rahmenplanung, die kontinuierlich 
fortgeschrieben wird. 
 
Bis Ende 2022 werden aller Voraussicht nach insgesamt 385 Krippen- und 704 
Kindergartenplätze hinzukommen, die an insgesamt sechs Standorten entstehen. Es 
handelt sich hierbei um die Bildungscampus Luise-Büchner und Heinrich-Hoffmann, 
die Kita Moltkestraße und die Kita an der Ludwig-Schwamb-Schule sowie eine neue 
entstehende Kita in Kranichstein und zusätzliche Betreuungskapazitäten in 
Wixhausen.  
 
Ab dem Jahr 2023 folgen sukzessive weitere Einrichtungen. Es handelt sich im 
Wesentlichen um die Kitastandorte in den neu entstehenden Wohnquartieren 
Ludwigshöhviertel und Marienplatz

15 
2. Thematischer Schwerpunkt: Sprachliche Bildung in 
Kindertageseinrichtungen 
Spracherwerb ist ein wesentliches Element kindlicher Persönlichkeitsentwicklung. Die 
damit verbundene zentrale Bildungsaufgabe von Kinderbetreuungseinrichtungen ist 
die Unterstützung der Sprachentwicklung nach dem hessischen Bildungs- und 
Erziehungsplans.  
Studien haben gezeigt, dass sprachliche Kompetenzen einen erheblichen Einfluss auf 
den weiteren Bildungsweg und den Einstieg ins Erwerbsleben haben. Dies gilt 
besonders für Kinder aus bildungsbenachteiligten Familien und Familien mit 
Migrationshintergrund.2 
 
Jedes dritte Kind das in der Kita betreut wird hat einen Migrationshintergrund. In 
Hessen ist es sogar jedes zweite Kind (Stand 2019). 3  
 
Eine der wichtigsten Voraussetzungen für den schulischen und beruflichen Erfolg 
sowie einer gesellschaftlichen Integration, die Schlüsselqualifikation der ausgebildeten 
Sprachkompetenz. Über Sprache entdecken Kinder ihre Umgebung und können an 
Geschehen in der Welt teilhaben. Damit alle Kinder die gleichen Chancen auf Bildung 
haben, benötigen sie altersgemäße Sprachkenntnisse im Vorschulalter. Die Teilhabe 
an einer Sprach- und Kulturgemeinschaft unterstützt die Kinder in ihrer sprachlichen 
und auch persönlichen Entwicklung.  
 
Kinder beim Spracherwerb zu begleiten und fördern ist ein wichtiger Teil der 
pädagogischen Aufgabenstellung in den Kinderbetreuungseinrichtungen. Zunehmend 
gewinnt gerade die Unterstützung bei Kindern mit Deutsch als Zweitsprache einen 
besonderen Stellenwert. 
 
Die Stadt Darmstadt hat sich das Ziel gesetzt, die Bildungschancen für Kinder mit 
Migrationshintergrund zu erhöhen. Als inklusive Stadt verpflichten sich Darmstadt der 
Bildungsgerechtigkeit einen zentralen Stellenwert zu geben. 
Die alltagsintegrierte sprachliche Bildung beeinflusst die Sprachentwicklung und den 
Spracherwerb der deutschen Sprache positiv und nachhaltig. Somit ist die 
                                                           
2 Vgl. https://sprach-kitas.fruehe-chancen.de/programm/ueber-das-programm/ 
3 Vgl. https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-
Umwelt/Soziales/Kindertagesbetreuung/Tabellen/betreuungsquote-migration-unter6jahren-
aktuell.html

16 
alltagsintegrierte sprachliche Bildung und Förderung von Kindern ein Schwerpunkt im 
Bildungsbereich von Kinderbetreuungseinrichtungen. 
Seit 2017 nehmen über die Hälfte der städtischen Kinderbetreuungseinrichtungen am 
Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ teil. Die 
Schwerpunkte das Bundesprogramm richten sich auf die alltagsintegrierte sprachliche 
Bildung, der inklusiven Pädagogik und der Zusammenarbeit mit Familien.  Durch die 
Vertiefung der Schwerpunkte, über Qualifizierungskurse für Kita Leitungen und 
Fachkräfte, entsteht eine kritische Auseinandersetzung in der Umsetzung im Alltag 
und ermöglicht somit die Steigerung der pädagogischen Interaktionsqualität.  
Die zusätzlichen Fachkräfte der Sprach-Kitas fungieren innerhalb ihrer Teams als 
Multiplikator*innen. Durch regelmäßige Qualitäts- und Reflexionsrunden gelingt es 
den Kita Teams Inhalte nachhaltig zu verankern die Qualitätsentwicklung fortzuführen. 
Durch das Programm erhalten die Kita Teams Zugang zu neuen 
fachwissenschaftlichen Erkenntnissen, Praxisideen zur alltagsintegrierten 
sprachlichen Bildung, praktische Unterstützung im Kita Alltag und  die Möglichkeit auf 
Fachexpert*innen zurück zu greifen. Die pädagogischen Fachkräfte werden 
fortlaufend über Qualifizierungsangebote zum neusten Kenntnisstand von sprachlicher 
Bildung weitergebildet. 
 
Zudem haben Fachkräfte die Möglichkeit in den Sprach-Kitas zu hospitieren und sich 
weitere Ideen für die Umsetzung in der Praxis zu holen. 
 
Das Bundesprogramm Sprach-Kitas: „Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ formt 
den Rahmen eines alltagsintegrierten sprachlichen Bildungskonzeptes, mit dem Ziel 
der Orientierung  für  alle städt. Kinderbetreuungseinrichtungen.  
Umsetzung alltagsintegrierter sprachlicher Bildung im Kita Alltag 
Aufgabe der Kita ist es im pädagogischen Alltag Sprachanlässe zu schaffen. 
Angefangen bei der Gestaltung der Räume, Materialien, Spiele, Lieder und Angebote.  
 
Fachkräfte und Familien spielen im Spracherwerb der Kinder eine wichtige Rolle, 
denn Sprache braucht Beziehung. Kinder erlernen Sprache über Sprachvorbilder,  
damit gehört die Reflektion des eigenen Sprachverhaltens der Fachkräfte zum 
Konzept der alltagsintegrierten sprachlichen Bildung.  
 
Die alltagsintegrierte sprachliche Bildung setzt bei den Interessen der Kinder an und 
erfolgt individuell, angepasst an die Bedürfnisse und Voraussetzungen der Kinder. Für 
Kinder bei denen ein erhöhter sprachlicher Förderbedarf festgestellt wurde,  gibt es 
bedarfsgerechte Sprachförderangebote. Diese Angebote können in Kleingruppen

17 
durchgeführt werden und werden von fachlich qualifizierten Fachkräften über das 
Landesprogramm durchgeführt. 
Ein besonderer Fokus liegt auf der Zusammenarbeit mit den Familien. Durch Literacy 
Angebote in der Kita wie das Vorlesen in Familiensprache, Bücherreibesuche aber 
auch themenbezogene Elterncafé Zeiten oder Elternabende, unterstützen und 
begleiten Fachkräfte und Familien gemeinsam die Kinder in der sprachlichen 
Entwicklung. Die Familien erhalten durch die Kita Anregungen, wie sie ihr Kind a uch 
Zuhause weiterhin beim Spracherwerb unterstützen können.

18 
3. Anhang 
 
Anlage I: U3 – Versorgungslagen in den Planungsgebieten 
 
Anlage II: Ü3 – Versorgungslagen in den Planungsgebieten

19 
Anlage I: U3 – Versorgungslagen in den Planungsgebieten (Stichtag: 31.12.2020) 
 
Betreuung von unter 3jährigen Kindern in Tageseinrichtungen und Kindertagespflege  
Planungsbezirk 0- unter 
3jährige 
Plätze (absolut) Quoten (in %) 
gesamt davon: 
Krippe 
davon: 
Tagespflege 
Versorgungsquote 
(VQ) 
Anteil: 
Tageseinrichtungen  
Anteil: 
Tagespflege 
100 DA-MITTE 497 180 152 28 36,2 84,4 15,6 
200 DA-NORD 1.040 454 392 62 43,7 86,3 13,7 
300 DA-OST 387 149 106 43 38,5 71,1 28,9 
400 DA-BESSUNGEN 470 232 208 24 49,4 89,7 10,3 
500 DA-WEST 509 297 232 65 58,3 78,1 21,9 
Darmstadt-
Innenstadt 2.903 1.312 1.090 222 45,2 83,1 16,9 
600 DA-ARHEILGEN 502 281 200 81 56,0 71,2 28,8 
700 DA-EBERSTADT 687 251 143 108 36,5 57,0 43,0 
800 DA-WIXHAUSEN 215 83 53 30 38,6 63,9 36,1 
900 DA-
KRANICHSTEIN 416 161 124 37 38,7 77,0 23,0 
Darmstadt-
Außenbezirke 1.820 776 520 256 42,6 67,0 33,0 
Stadtgebiet 
insgesamt 4.723 2.088 1.610 478 44,2 77,1 22,9

20 
Anlage II: Ü3 – Versorgungslagen in den Planungsgebieten (Stichtag: 31.12.2020) 
 
Betreuung von 3-6,5jährigen Kindern in Tageseinrichtungen 
Planungsbezirk 3-6,5 
Jährige 
Plätze 
(absolut) 
Versorgungsquote 
(VQ) 
100 DA-MITTE 455 304 66,8 
200 DA-NORD 988 1.153 110,9 
300 DA-OST 392 450 114,8 
400 DA-BESSUNGEN 542 715 131,9 
500 DA-WEST 584 674 115,4 
Darmstadt-
Innenstadt 2.961 3.296 111,3 
600 DA-ARHEILGEN 649 740 114,0 
700 DA-EBERSTADT 886 839 94,7 
800 DA-WIXHAUSEN 252 203 80,6 
900 DA-
KRANICHSTEIN 505 486 96,2 
Darmstadt-
Außenbezirke 2.292 2.268 99,0 
Stadtgebiet 
insgesamt 5.253 5.564 105,9

anlage 4

165 Zeichen

Punkt 5: Bericht zum Versorgungsgrad in der Kinderbetreuung 2020 
 (V-Nr. 2021/0169) 
- Kenntnisnahme - 
 
Der Ausschuss für Soziales nimmt von der Vorlage Kenntnis.

2021/0169

3707 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat V an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Jugendamt  
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2021/0169 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:        Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:       
 
Betreff: Bericht zum Versorgungsgrad in der Kinderbetreuung 2019/20 
 
Vorlage vom: 11.06.2021  
 
Beschlussvorschlag : 
 
Der Bericht zum Versorgungsgrad in der Kinderbetreuung für das Jahr 20 19/20 wird zur 
Kenntnis genommen.  
 
 
 
 
Anlagen: Versorgungsbericht 2019_20  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 2 - 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom  
 
 
Der vorliegende Bericht 2019/20 zum Versorgungsgrad in der Kindertagesbetreuung 
in Darmstadt schreibt die vorangegangenen Versorgungsberichte fort und gibt einen 
aktualisierten Überblick zur Entwicklung der U3- und Ü3-Betreuung bezogen auf das 
sozialraumorientierte Platzangebot. Der Bericht liefert die derzeitigen Versorgungsquoten und  
stellt das weitere Ausbauvolumen dar. 
 
Am 31.12.2020 lag die Versorgungsquote im U3-Bereich bei 44,2% und ist somit seit dem 
letzten Berichtszeitpunkt um 2,2 %-Punkte gestiegen (2018: 42,0%). Die Entwicklung 
resultiert einerseits aus dem Ausbau der Platzkapazitäten um 66 Plätze. Zudem sind die 
Geburtenzahlen seit dem Jahr 2018 leicht gesunken, befinden sich aber noch immer auf 
hohem Niveau. Mit Blick auf die Erfüllung des individuellen Rechtsanspruches und aus 
planerischer Sicht ist für die prosperierende Wissenschaftsstadt Darmstadt eine 
Versorgungsquote von mindestens 50% als bedarfsgerecht anzusehen. 
 
Die gesamtstädtische Versorgungsquote für die Altersgruppe der 3- bis 6,5-jährigen Kinder 
(Schuleintritt) stieg zum Stichtag 31.12.2018 auf 105,9% (2016: 102,6%). Hier konnte durch  
die Inbetriebnahme weiterer Einrichtungen die Versorgungslage spürbar verbessert werden. Als 
Versorgungsziel im Bereich Ü3 gilt eine Quote von 105%. Es ist zu berücksichtigen, dass der  
zuvor beschriebene Anstieg der Geburtenzahlen mit Verzögerung auch im Bereich Ü3 und in  
der Schulkindbetreuung spürbar werden wird. D.h. in den kommenden Jahren ist mit einem 
Anstieg der Anzahl anspruchsberechtigter Kinder in diesem Betreuungssegment auszugehen.  
 
Die kommunale Ausbauplanung wird daher kontinuierlich fortgeschrieben und sichert die  
sukzessive Entwicklung der Betreuungslandschaft gemäß der zuvor genannten 
Versorgungsziele. Besonderes Augenmerk gilt dabei den bis dato unterversorgten 
Planungsräumen sowie neu entstehenden Quartieren. Ein weiterer Platzzuwachs sowohl im U3 
als auch im Ü3-Bereich ist durch bereits beschlossene, in Umsetzung befindliche, als auch 
durch projektierte Maßnahmen gewährleistet. 
 
Die große Herausforderung der kommenden Jahre ist der ab 2026 geltende Rechtsanspruch 
für eine Betreuung im Grundschulalter. Unter Berücksichtigung der verfügbaren 
Betreuungsplätze in Horten und an Schulen liegt die Versorgungsquote in diesem Bereich am 
Stichtag 31.12.2020 bei 68,9%. Die Strategiegruppe – Betreuung von Kindern im 
Grundschulalter in Darmstadt erarbeitet derzeit einen Rahmen für den Platzausba u in 
Darmstadt. 
 
 
Darmstadt, 11.06.2021 
 
Dezernat V 
 
 
 
 
 
Barbara Akdeniz 
Stadträtin

Beratungsverlauf (2)

TOP 199
TOP 5

Orte (5)

  • Pankratiusstraße
  • Havelstraße
  • Moltkestraße
  • Klausenburger Straße
  • Eschollbrücker Straße

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
2021/0169
Typ
Magistratsvorlage
Datum
11.06.2021
Erstellt
29.09.2026 00:00