A-R/0057/2012
Großveranstaltungen Belasten Allwetterzoo und Naturkundemuseum zunehmend - Verbindliche Beteiligung an der Planung nötig
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Originalantrag
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Antrag an den Rat Nr. A-R/0057/2012 CDU - Ratsfraktion SPD - Ratsfraktion B’90 / Die Grünen / GAL - Ratsfraktion FDP - Ratsfraktion Münster, 03.12.2012 Ratsantrag Großveranstaltungen belasten Allwetterzoo und Naturkundemuseum zunehmend - Verbindliche Beteiligung an den Planungen nötig Der Rat möge beschließen: In das jeweilige Organisationsteam (Stadt, Stadtmarketi ng, Sportamt, Polizei etc.) für Veranstaltungen, die unmittelbare oder mittelbare Au swirkungen auf den Allwetterzoo und das Naturkundemuseum haben, wird künftig jeweils ein Ve rtreter/eine Vertreterin dieser beiden Institutionen gleichberechtigt eingebunden. Die Stadt als Grundstückseigentümerin wird alle Maßnahmen treffen, um eine regelwidrige Nutzung der angepachteten Parkwiese durch Freizeitaktivitä ten in Grenzen zu halten und gegebenenfalls zu unterbinden. Begründung: Die Anzahl und die Größe der Veranstaltungen rund um die einst als „Oasen“ im Grüngürtel des Aasees geplanten und angelegten Allwett erzoo und Naturkundemuseum nimmt zu und verändert sich zum Teil massiv. Dadurch verstär ken sich die Beeinträchtigungen, die an zahlreichen Tagen des Jahres vo r allem auf die Tiere, aber auch auf die Besucherinnen und Besucher zukommen, erheblich. Als Beispiel für eine direkte Belastung der Tiere sei di e Montgolfiade mit ihren (zum Teil) niedrig über das Zoogelände streichenden Ballonen sowi e Großdrachen und die mit der Veranstaltung verbundene erhebliche Geräuschbelästigung durch Musik genannt, die immer wieder für zum Teil gefährliche Nervosität, Unruhe und sogar Krankheiten bei Affen, Elefanten etc. sorgen. Auswirkungen auf die Zahl und vor allem die Zufriedenh eit der Besucher von Zoo und Museum, die gerade an den Wochenenden weit über Münste r und das Münsterland hinaus anreisen, haben besonders die Verkehrs-Behinderun gen bei Events wie Marathon, Läufen rund um den Aasee oder der NRW-Radtour: Durch fehlende Absprachen und - 2 - mangelhafte Umleitungs-Empfehlungen der Strecken-Sperr posten für anfahrende Besucher gehen den beiden Institutionen zahlreiche Gäst e verloren oder sind zumindest sehr verärgert. Weitere Probleme ergeben sich durch die regelwidrige Nutzung der angepachteten Parkwiese, die nach Beobachtungen der Zooleitung in zunehmendem Maße zur Freizeitgestaltung von Modellfliegern, Golfern oder für Hundesport in Anspruch genommen wird. Als Pächter des Geländes muss sich der Zoo hier auf d ie Unterstützung durch die Stadt verlassen können, um gegebenenfalls sein Hausrecht du rchsetzen und die gefahrlose Nutzung der Parkwiese für die Zoobesucher durchsetzen zu können. All diese Gründe sprechen dafür, die Zoo- und Museumsv erwaltung über die jeweiligen Event-Planungen rechtzeitig zu informieren und sie dara n verbindlich zu beteiligen, um Gefahren sowie drohende Besucher-Rückgänge und -verärger ung schon im Vorfeld möglichst zu vermeiden. gez. Sybille Benning Marliese Kosmider CDU-Ratsfraktion Petra Seyfferth SPD-Ratsfraktion Jörn Möltgen B’90 / Die Grünen / GAL -Ratsfraktion Carola Möllemann-Appelhoff FDP-Ratsfraktion
Beratungsverlauf (1)
Details
- Vorlagen-Nr.
- A-R/0057/2012
- Typ
- Antrag an den Rat
- Datum
- 05.12.2012
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37