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2015/0408

Stadtentwicklung 2030 - Ein Masterplan für die Wissenschaftsstadt Darmstadt

Magistratsvorlage 22.09.2015

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2015/0408

18589 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
30.09.2015 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat III an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
Amt für Wirtschaft und 
Stadtentwicklung  
   
Amt: Stadtplanungsamt  
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler: 
 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2015/0408 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.: 511020 
Kostenstelle:  061-010-1000 Investitionsnummer:        
Kostenträger:  5110-21 Sachkonto:       
 
Betreff: Stadtentwicklung 2030 - Ein Masterplan für die Wissenschaftsstadt Darmstadt  
 
Vorlage vom: 22.09.2015 
 
Beschlussvorschlag : 
1. Die Stadtverordnetenversammlung beauftragt den Magistrat mi t der Erarbeitung der 
Aufgabenstellung für die Beauftragung, Vergabe und Durchführung des „Masterplans 
Darmstadt 2030“.  
Die Aufgabenstellung zur Vergabe soll noch im Jahr 2015 vorgelegt werden.  
2. In Synchronisation mit dem städtebaulichen Leitkonzept „Darm stadt 2030“ beauftragt der 
Magistrat und infolge die Stadtverordnetenversammlung die Verwaltung darüber hinaus, 
die Aufgabenstellung zur Fortschreibung des Verkehrsentwicklungsplanes in Form eines 
„Mobilitätskonzeptes Darmstadt 2030“ zu erarbeiten. Auch di ese Aufgabenstellung soll 
mit ihren Schwerpunktsetzungen noch in 2015 der Stadtverordnetenversammlung zur 
Beschlussfassung vorgelegt werden.

- 2 - 
3. Die Kosten für Erarbeitung der beiden Aufgabenstellungen unter 1. und 2. werden aus 
allgemeinen Planungsmitteln de s Stadtplanungsamtes finanziert.  
Für die Erarbeitung von „Masterplan und Mobilitätskonzept Darmstadt 2030“ wurden für 
den Haushalt 2016 unter der Kostenstelle 061 -010-1000, Sachkonto 677 9360 175.000 € 
(Masterplan Darmstadt 2030) und unter der Kostenstelle 061 -004-1000 weitere 200.000 € 
(Verkehrsentwicklung und öffentlicher Raum) beantragt.  
 
Anlagen: Masterplan DA 2030_Präsentation _15 -09-11 
Masterplan Darmstadt_Grafi k 
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 22.09.2015 
 
Die Ausgangslage 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt liegt am südlichen Rand des Ballungsraums Rhein-Main im 
Übergang zum Ballungsraum Rhein-Neckar. Damit gehört sie zu den attraktivsten Städten in 
einer der dynamischsten Regionalachsen und Stadtregionen in Deutschland und Europa. Die 
Region erlebt, verstärkt durch eine besondere Form des Demografischen Wandel, ein 
überdurchschnittliches Wachstum sowohl beim Zuzug von Bürgerinnen und Bürgern, als auch 
bei der rasanten Entwicklung neuen Gewerbes, Industrien, Dienstleistungen und 
Wissensindustrien. 
 
Darmstadt ist Schwarmstadt. Das bedeutet, Darmstadt gehört bundesweit zu den HotSpots in 
Bezug auf Zugang zu Bildung, Entwicklung von Arbeitsplätzen, technischer Infrastruktur sowie 
sozialer und medizinischer Versorgung.  
Gleichzeitig bietet Darmstadt flächendeckend über den gesamten Stadtgrundriss verteilt, 
Wohnraum in unterschiedlichen, aber durchweg hohen Qualitäten und zukunftsfähigen 
Mischungen, sowie guter und sicherer Erreichbarkeit, wie Verortung. Damit folgt Darmstadt 
bereits jetzt schon den neuen Lebensentwürfen einer sich wandelnden Stadtgesellschaft. 
Gepaart mit seiner günstigen Lage in der Region, ist der Standort an Attraktivität kaum zu 
übertreffen. 
In Darmstadt leben und arbeiten daher weit überdurchschnittlich viele hoch qualifizierte 
Bürgerinnen und Bürger und nutzen die vielfältige und soziale Infrastruktur, Daseinslandschaft 
und Kultur.  
 
Die vorgenannten positiven Eigenschaften sind Ursache für einen seit Jahren anhaltenden 
Bevölkerungs- und Arbeitsplatzzuwachs. Die Hessenagentur prognostiziert für Darmstadt 
ausgehend vom Jahr 2009 bis 2050 einen Bevölkerungszuwachs von 9,4 %. Somit ist 
Darmstadt die im Rhein-Main-Gebiet prozentual am stärksten wachsende Stadt. 
Aus dem dynamischen Wachstum ergeben sich Fragen nach der zukünftigen Sta dtentwicklung 
und deren Leistungsfähigkeit in Bezug auf soziale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit  auf 
Stabilität und Identität. Als wichtige planerische Grundlage wurde deshalb der 
Flächennutzungsplan in den letzten beiden Jahrzehnten neu aufgestellt. Dennoch ist bereits 
absehbar, dass dieses statische Planungsinstrument der fortschreitenden Wachstumsdy namik 
nicht adäquat folgen kann, sondern nur bauplanungsrechtliche Rahmenbedingungen festlegt.  
Das starke Wachstum der Bevölkerungs- und Arbeitsplatzzahlen ruft einen erheblichen Bedarf 
an Flächen sowohl für Wohnungsneubau als auch für die Gewerbeflächenentwicklung hervor. 
Damit einhergehend wachsen auch die Flächenbedarfe der technischen und sozialen 
Infrastruktur sowie die Bedeutung der Frei- und Grünräume. Erweiterungsflächen – 
insbesondere für den Wohnungsbau -  stehen in Darmstadt jedoch nur in sehr begrenztem 
Umfang zur Verfügung. Im Wesentlichen beschränken sich die Baulandreserven in Darmstadt 
auf ehemals militärisch genutzte Liegenschaften sowie auf gewerbliche Konversionsflächen 
oder Nachverdichtungspotenziale. Allerdings übersteigt der vom IWU im Rahmen des Integrierten 
Klimaschutzkonzeptes von 2013 prognostizierte Bedarf die vorhandenen Flächenkapazitäten 
deutlich. Dies erhöht den Entwicklungsdruck und die Dynamik innerhalb der Stadt. Die 
zwischen Gewerbeflächen und Wohnungsbauflächen wachsende Flächenkonkurrenz kann sich 
negativ auf die Wachstums- und Entwicklungspotenziale der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
auswirken. Nicht zuletzt sind steigende Bau- und Mietkosten unmittelbare Folge dieser 
Entwicklung. Auch muss der Druck auf alle Infrastruktursysteme mit Entwicklungsszenarien zu 
Lösungen entwickelt werden.

- 4 - 
Ein Masterplan für die Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Damit Entwicklung und Wachstum Darmstadts adäquat beschrieben, gesteuert und für eine 
integrierte Stadtentwicklung bestmöglich genutzt werden kann, bedarf es daher einer 
übergeordneten Strategie. Diese sollte im Sinne eines räumlich-funktionalen Zielkonzeptes 
vorausschauend zukünftige Szenarien in machbaren Schritten vorzeichnen, Qualitäten 
definieren und eine Vereinbarung für Darmstadts urbane Zukunft beschreiben. Die Grundlagen 
hierfür sollen unter umfassender Fachplaner-, Bürger- und Gremienbeteiligung mit allen an der 
Stadtentwicklung beteiligten Protagonisten erarbeitet werden. Dies stellt eine kreative, 
problembewusste, angemessene und steuerbare Planungsform für die Wissenschaftsstadt 
Darmstadt dar, einen gesamtstädtischen Masterplan zu erarbeiten. Dieser unterstützt sowohl 
die notwendige Profilierung Darmstadts im Rahmen der regionalen und nationalen 
Städtekonkurrenz als auch die Sicherung und Weiterentwicklung der in den vergangenen 
Jahrzehnten erarbeiteten Qualitäten in der Stadt. Gleichzeitig kann ein solches Instrument 
dazu dienen, die hohe Attraktivität des Standortes Darmstadt sowohl visuell als auch verbal 
nach außen zu kommunizieren.  
 
Ein Masterplan ist ein informelles, steuerndes und partizipatorisches Planungsinstrument der 
Stadtentwicklung mit inhaltlichen Schwerpunkten, Bildern und Satzungen. Er hat - anders als 
etwa ein Flächennutzungsplan – keinen (bau-) rechtsverbindlichen Charakter, stellt jedoch eine 
umfassende und politische Willensbekundung mit Bindungskraft für dann folgende 
Planungsschritte dar. Es handelt sich um eine Art Regiebuch, in dem die Ziele für die 
zukünftige Stadtentwicklung beschrieben werden und der Weg zu deren Erreichung 
vorgezeichnet wird. Dazu werden die aktuellen und projektierten Planungen erfasst und deren 
Inhalte verdichtet. Mit dem analytischen Blick auf die Stadt lassen sich Stärken und 
Schwachpunkte, Potenziale und Hindernisse für die Stadtentwicklung identifizieren. Durch die 
Verortung von Entwicklungsszenarien und Fachkapiteln im Stadtgrundriss wird deutlich, wo die 
zukünftigen Handlungsschwerpunkte liegen sollen. Dieses Wissen unterstützt die 
Stadtgesellschaft im Verständnis ihrer stadträumlichen Entwicklung und deren gemeinsamer 
Gestaltung. 
Die Leitmotive für ein zukunftsfähiges Darmstadt sind Themen des Wachstums, der 
Stabilisierung / Konsolidierung und der Nachhaltigkeit: 
 Wohnen und neue Lebensentwürfe 
 Gewerbe, Dienstleistungen und moderne Industrie sowie deren Kombination im 
Stadtgrundriss 
 Wissenschaft und Bildungslandschaft, Industrie und Wissensindustrie 
 Sozialgerechte Gesellschaft und Durchmischung zu neuer sozialräumlicher Qualität  
 Klima, Ökologie, Umwelt, Energiewende 
 Mobilität der Zukunft, Stadt der kurzen Wege 
 Stadtqualität und Lebensqualität in neuen Wertekontexten – Stadt weiterdenken 
 Qualität und öffentlicher Raum als Antwort auf neue Stadtaspekte 
 Das Ansehen der Stadt geprägt durch gestalterische Qualität 
 Baukultur und Prozesskultur 
 Grüne Vernetzungsachsen und räume – Gesunde Stadt, lebenswerte Stadträume 
 Weltkulturerbe und Stadtgrün als kultureller Wertekontext 
 
Diese und andere Themen lassen sich im ‚Organismus Stadt‘ nicht losgelöst voneinander 
betrachten. Ihre vielfältigen Wechselwirkungen können nur gemeinsam oder in Schnittmengen 
behandelt werden. In ihnen erschließt sich das Potenzial Darmstadts, als Oberzentrum der 
Kommunen des Umlandes, Gravitationsraum für eine moderne Wissensgesellschaft zu sein, 
Bevölkerungswachstum durch sozioökonomische Sogeffekte zu generieren, aber auch die

- 5 - 
Heterogenität zwischen hoher Kaufkraft und unterschiedlichen Graden von Armut  zu urbaner 
Stabilität bewältigen zu wollen. 
 
Im Tandem mit der städtebaulichen Beauftragung des Masterplanes Darmstadt 2030 soll 
anstelle der Fortschreibung des Verkehrsentwicklungsplanes ein „Mobilitätsplan Darmstadt 
2030“ beauftragt werden und die Ergebnisse des Verkehrsentwicklungsplanes von 2006 in eine 
moderne und nachhaltige Mobilitätsentwicklungsplanung überführen. Sowohl für den 
Masterplan als auch für den Mobilitätsentwicklungsplan müssen zunächst Aufgabenstellung 
und Ablauf des Planungsprozesses vorbereitet werden. Die schon bestehenden planerischen 
und rahmenplanerischen Vorgaben wie der Flächennutzungsplan, das Klimaschutzkonzept , der 
Nahverkehrsplan, die Pläne zu Luftreinhaltung und Lärmminderung, der 
Verkehrsentwicklungsplan und andere Fachplanungen werden als unmittelbare Grundlagen für 
diesen Auftrag heranzuziehen sein, ebenso wie ein Parkraummanagement und die Satzungen 
zu Stellplätzen und Gebäuden.  
Nach der gesamtstädtischen Bestandsaufnahme im Rahmen der Erarbeitung des Master - und 
Mobilitätsplans soll ein umfassendes städtebauliches Leitbild entwickelt werden, das unter 
dem qualitätsvollen Label „Wissenschaftsstadt Darmstadt“ stehen soll. Darmstadt wird 
tauglich für eine im Hinblick auf seine Stadtentwicklung erfolgreiche Zukunft und schafft damit 
die notwendigen Voraussetzungen, um im interkommunalen Wettbewerb der Städte zu 
bestehen. 
 
Darmstadt gibt sich damit eine Stabilitätskulisse und gleichzeitig Zukunftsbausteine , eine sich 
verdichtende Identität und Dynamik. 
 
Der Arbeitsprozess 
 
Mit dieser Magistratsvorlage soll zunächst die Erarbeitung einer Aufgabenstellung zur 
Vorbereitung eines Interessenbekundungsverfahrens für eine oder mehrere Auftragsvergaben 
sowie eine vorgezogene Bürgerinformation beschlossen werden. Auf dieser Grundlage ist 
anschließend die endgültige Aufgabenstellung für den Master- und Mobilitätsplan „Darmstadt 
2030“ mit den (noch nicht abschließend benannten) Protagonisten der Stadtentwicklung zu 
verifizieren.  
Die vorbereitende Studie „Darmstadt 2030“ des Büros Planquadrat im Auftrag der 
Wirtschaftsförderung war Voraussetzung für die Erarbeitung von ersten Themenschwerpunkten 
und ist Voraussetzung für die Erarbeitung der Aufgabenstellung von „Masterplan und 
Mobilitätskonzept Darmstadt 2030“, die im Jahr 2015 / Anfang 2016 auf der Grundlage von 
Gremienbeschlüssen und Bürgerinformation erarbeitet und beauftragt werden soll. Mit dieser 
Aufgabenstellung wird ein Interessenbekundungsverfahren und eine Angebotsabfrage 
durchgeführt, die dann in eine Beauftragung eines und / oder mehrerer Büros führen soll. 
Nach Beauftragung sollen von der Verwaltung, den Facharbeitsgruppen und weiteren zu 
beteiligenden Fachplanern und Akteuren, der so genannte „Masterplan Darmstadt 2030“ und 
das „Mobilitätskonzept Darmstadt 2030“ mit allen ihren umfangreichen Grundlagen in 
vorstrukturierten Prozessschritten erarbeitet werden.  
Vor Auftragserteilung wird die Grundlage für die Auftragserteilung auf der Basis der 
vorbereitenden Studie und der einzelnen Schritte zur Erarbeitung der Aufgabenstellung 
nochmals Magistrat und Stadtverordnetenversammlung zur Beschlussfassung vorgelegt. 
Beschrieben wird darin auch das finanzielle und zeitliche Volumen des zu erteilenden 
Auftrages. Das mit der Vorstudie beauftragte Büro „Planquadrat“ soll den Prozess der 
Erarbeitung der Aufgabenstellung und Beteiligungsstruktur weiterhin steuern und begleiten.  
Für die Erarbeitungsphase der Aufgabenstellung des Master- und Mobilitätsplans hat das Büro 
Planquadrat ebenfalls einen Vorschlag vorzulegen. Das dann zu beauftragende Büro wird eine

- 6 - 
umfassende und abschließende Konzeption aller Bestandteile einer Masterplanerstellung 
vorlegen, die von den Gremien zur Vergabe der Leistung und Beteiligungsstruktur beschlossen 
wird. Für Fachkapitel sollen unterschiedliche Fachbüros gewonnen werden, so dass der Plan in 
seinen Fachmodulen flexibel und dynamisch wird. 
 
Zunächst wird eine verwaltungsinterne Arbeitsgruppe dezernatsübergreifend aufgestellt, die die 
Aufgabenstellung im oben genannten Sinne vorbereiten und mit erarbeiten wird. Diese sollte 
anschließend in einer intensiven Diskussion mit unterschiedlichen Akteuren verifiziert werden.  
Gleichzeitig werden interdisziplinäre Experten-Workshops notwendig sein, um einen Fachdialog 
zu eröffnen. Dieser Fachdialog soll der wissenschaftlichen, technischen, sozialen, inhaltlichen 
Arbeit Raum geben. Die gleichermaßen verwaltungsintern und öffentlich zu führende 
Diskussion wird die Aufgabenstellung relativieren und in die verschiedenen Bereiche als 
räumliche oder funktionelle Leitpläne implementieren und Aspekte einsammeln, die zu 
Schwerpunktthemen formuliert werden.  
 
Das Beteiligungskonzept muss im Bearbeitungszeitraum für die Aufgabenstellung 2015 / 2016 
ein anderes sein als zur eigentlichen Erarbeitung des Masterplans in den folgenden Jahren. 
Letzteres ist breiter aufzustellen und wird folglich auch mehr Zeit in Anspruch nehmen. 
Die Erarbeitung des Masterplanes Darmstadt 2030 wird eine dialogorientierte Planung sein. 
Erfolg und gleichzeitig Herausforderung eines solchen Werkes liegen in seiner 
partizipatorischen und integrativ voranschreitenden Dichte und Qualität, einer umfassenden 
Bezugnahme zu interdisziplinärer Sicht bei gleichzeitig fachlich fundierter und fokussierter 
Bearbeitung und der Formulierung von Ergebnissen und Handlungsfeldern. 
In die politischen Gremien der Wissenschaftsstadt Darmstadt erfolgt eine ständige 
Rückkopplung der jeweiligen Phasen durch Sitzungen einer einzuberufenden Lenkungsgruppe  
und Berichte an die politischen Gremien bis hin zu Teilbeschlüssen als Grundlage einer 
Weiterbearbeitung „Darmstadt 2030“ als planerisches Entwicklungswerk wird auch Prognosen 
und Szenarien enthalten und diese damit auch weiterentwickeln oder verwerfen, ändern oder 
Koppeln zu neuen Themen. 
Im Erarbeitungszeitraum des Masterplans ist in einer intensiven Diskussion mit den 
unterschiedlichen Akteuren aus sich abzeichnenden oder vorgeschlagenen 
Entwicklungsbereichen der Stadtentwicklung dieses Zukunftskonzept abzuleiten. Daraus sind 
Planungs- und Handlungsebenen zu identifizieren. Hierzu wird auch Grundlagenarbeit und 
statistische sowie allgemeine Prognosearbeit erforderlich sein. 
 
Mit dem Masterplan Darmstadt 2030 ist ein übergreifender Orientierungsrahmen für die 
weitere städtebauliche Entwicklung von Darmstadt angelegt. Dabei werden auf der Grundlage 
erarbeiteter, programmatischer Aussagen zu einzelnen Themen und Handlungsfeldern 
weitreichende stadtentwicklungsbezogene und städtebauliche Weichenstellungen erarbeitet, 
die für die Gremien eine Beschlussgrundlage darstellen und für die Verwaltung 
handlungsleitend sind. Hier werden Ansprüche, Ziele und Qualitäten für die Stadtentwicklung 
und den Städtebau zu definieren sein.  
Unterhalb dieser Ebenen werden fachspezifische Handlungsfelder mit entsprechenden 
Strategien ergänzt und so in die planerische Detailgenauigkeit der handelnden Ämter delegiert. 
Der Plan gibt die Möglichkeit, gesteckte Ziele auch anhand von Etappenzielen oder Projekten 
zu kontrollieren, zu evaluieren und ggf. zu korrigieren. Insbesondere der zu erstellende 
Kartenteil verzahnt alle Themenkomplexe und initiiert effektive und integrierte Arbeit in Form 
eines gesamtstädtischen Rahmenplans.

- 7 - 
Die IHK hat angeboten, den Prozess moderierend, fachspezifisch und organisatorisch zu 
begleiten und nicht zuletzt auch finanziell zu unterstützen. Hierzu soll eine Vereinbarung 
erarbeitet werden. 
Aus der Gleichzeitigkeit der Ansprüche an Flächen und Entwicklungen aus unterschiedlichen 
Perspektiven der Stadtentwicklung erwächst ein Konfliktpotenzial, das auf planerischer Ebene 
nicht abschließend gelöst werden kann. Es bedarf einer intensiven politischen Diskussion und 
damit Zielfindung für die Stadtentwicklung der Wissenschaftsstadt Darmstadt. In diese sollte 
intensiv der bürgerschaftliche Dialog und zu konkreten Fragestellungen und Themen eine 
differenzierte Bürgerbeteiligung eingebunden werden.  
Nur so können sektorale Planungen in ein auf Perspektive ausgelegtes integriertes Planwerk 
zusammengeführt werden, das politisch von einer breiten Mehrheit in der Bür gerschaft 
getragen werden wird und in seiner Interdisziplinarität eine funktionsorientierte 
Allgemeingültigkeit und Qualität entfaltet. Da der Plan in Kapiteln erarbeitet und angelegt 
werden soll, können auch dann im Sinne einer Dynamisierung diese Anteile einzeln evaluiert, 
korrigiert und entwickelt werden , wobei die Grundziele ihre ‚Gültigkeit nicht verlieren. Damit 
erhält die Stadt einen Masterplan von der Leitidee bis zur flexiblen Umsetzungsstrategie mit 
Handlungsempfehlungen und Projektansätzen. 
 
 
Der Dezernent I       Die Dezernentin III  
 
 
 
 
Jochen Partsch       Cornelia Zuschke  
Oberbürgermeister      Stadträtin

anlage 2

621 Zeichen

Projekt  TIMELINE
Ergebnisvorschlag
zeitlicher Prozess........................
Beteiligungsmatrix....................
Aufgaben / Themen..................
bis Juni 2016
Projektablauf
Phase 0   
8 Monate
Phase 1
8 Monate 
Phase 2
4 Monate 
Phase 3
8 Monate
Phase 4
4 Monate 
MASTERPLAN 
DA 
Projekt  BETEILIGTE Verwaltung  
Politik  Bürger 
Wirtschaft 
Schüler 
Hochschulen Planer
Experten
Vereine
Medien
MASTERPLAN  DA  
Projekt  THEMEN Wohnen
Arbeiten
Soziales / 
Gesellschaft
Verkehr
Klima / 
Ökologie / 
Umwelt
Stadtqualität
Vorbereitung Evaluation Swot-Analyse Entwicklung
Strategien / 
Maßnahmen
MASTERPLAN  DARMSTADT

anlage 1

19593 Zeichen

Darmstadt

Vorbereitende Studie | Masterplan

planquadrat

ELFERS GESKES KRÄMER

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_ STÄDTE ALS HOT SPOTS FÜR DEN ZUGANG ZU

Bildung, Arbeitsplätzen, sozialer und medizischischer Versorgung, tech-
nischer Infrastruktur

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- und das auf kurzem Weg

uejdisyseyy | S1pnIs spuspslsquon

planquadrat U

ELFERS GESKES KRÄMER

_DARMSTADT

Auslöser

Der grundsätzliche Auslöser des Masterplans ist das Wachstum der Stadt

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planquadrat

ELFERS GESKES KRÄMER

_THEMEN DES WACHSTUMS

WOHNEN

SOZIALES / GESELLSCHAFT
KLIMA / ÖKÖLOGIE / UMWELT
GEWERBE

VERKEHR

STADTQUALITÄT

uejdusyseyy | S1pnIS spuspslsquon

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planquadrat

ELFERS GESKES K

RÄMER

DARMSTADT

Bevölkerungsentwicklung von 2009 bis 2050 (in %)

Einwohnerzahl Darmstadt St. - 150.155 (2012) / Datenreport 2013

Darmstadt, St.

Frankfurt am Mann, St.
Offenbach am Main,
Wiesbaden, St.
Bergstraße
Darmstadt-Dieburg
Groß-Gerau
Hochtaunuskreis
Main-Kinzig-Kreis
Main-Taunus-Kreis
Odenwaldkreis
Offenbach
Rheingau-Taunus
Wetteraukreis

RBGI
Lkr. Gießen
Lahn-Dill-Kreis
Limburg-Weilburg
Marburg-Biedenkopf
Vogelsbergkreis

RBKS

Kassel, St.

Lkr. Fulda
Hersfeld-Rotenburg
Lkr. Kassel
Schwalm-Eder-Kreis
Waldeck-Frankenbg.
Werra-Meißner-Kreis

HESSEN

-50

uejdisjseyy | S1pnIs spuspslsquon

6,6
2,8

71

Jpejsuneq

planquadra

ELFERS GESKES KRÄMER

Berechnung der Hessenagentur

_TREND ZUR SCHWARMSTADT

Schwarmverhalten junger Erwachsener:

« Gruppe der 20- bis 35 Jährige konzentriert sich heute weit stärker auf bestimmte Städte

« Der Anteil der Altersgruppe lag im Jahr 2000 nur in 4 Städten bei mehr als 30 % über
dem Bundesdurchschnitt (Münster, Würzburg, Heidelberg, Freiburg)

« Im Jahr 2011 traf dies bereits auf 18 Städte zu, darunter: Darmstadt, Karlsruhe, Mainz,
Jena, Erlangen, Dresden....

« Anders ausgedrückt: Im Jahr 2000 wohnten 5 % der jungen Erwachsenen in Schwarm-
städten, 2011 bereits 25 %.

« Dies sind gleichzeitig Städte mit stark steigenden Mieten

Quelle: Studie „Wohnimmobilien zur Altersvorsorge“, Deutsches Institut für Altersvorsorge, 2013

Jpejsuueq

uejdusyseyy | S1pnIS spuspslsquon

planquadrat U

ELFERS GESKES KRÄMER

DARMSTADT 3 oO
— 5:9
Wanderungsbilanz für den Zeitraum 2001 bis 2012 a

od
=
. [o)
Vermehrte Segregationsprozesse =
BABENHAUSEN ü - - s
I m aufgrund steigender Mietpreise 2
HA N ®
ei
5
WEITER- = A 4 DIEBURG Insbesondere Griesheim ist
Profiteur von Abwanderungen aus
DARMSTADT GROSS-UMSTADT
5 Darmstadt
GRIESHEIM E Yy DW Rossoorr Zune
RAMSTADT DTZBERE,
PFUNGSTADT MÜHL-
TAL BIEBERAU
SEEHEIM- Verluste der Stadt Darmstadt
AUEENEEIN Einwohnerinnen und Einwohner .
ALSBACH, unter 100 Quelle Grafik:
HÄHNLEIN
DE 100 bis 250 Datenreport 2013,

ELFERS GESKES KRÄMER

El iiber 250 Wissenschaftsstadt Darmstadt

DARMSTADT on
u 5%
Sozial heterogenes Zentrum der Wissensgesellschaft ze

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Wegweiser-kommune.de, Bertelsmann Stiftung Gelslfing’derDemiesränklelmen irbeikschland ° zZ
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« 9 Demographietypen bundesweit ©
oO
« Typ 2 mit 56 Kommunen der kleinste, sehr dyna- &
mische Typ
® Gravitationsräume der Wissenschaft
« Bevölkerungswachstum durch sozioökonomische

Sogeffekte
« weiteres Einwohnerwachstum, geringe Alterung
e Zuwächse durch Bildungswanderung
e hohe Arbeitsplatzzentralität
« hohe Kaufkraft und großer Anteil Hochqualifi-

zierter
e unterdurchschnittliche Einkommensarmut, aber

große soziale Heterogenität
e hohe Steuereinnahmen

ELFERS GESKES KRÄMER

BENCHMARK

Jpejsuueq

uejdusyseyy | S1pnIs spuspslsquon

planquadrat

ELFERS GESKES KRÄMER

Einwohner

letzte 7 Jahre

Demogr.-typ

I
BRETT Er

Darmstadt

149.000
+ 6,4 %

_WOHNEN

229.000
+7,1%

Karlsruhe

297.500
+4,7%

alle Daten von 2011, „Wegweiser Kommune“, Bertelsmann Stiftung

mE a,

Münster

291.800
+8,0 %

201.000
+8,0 %

Jpejsuueq

uejdusyseyy | S1pnIs spuspslsquon

planquadrat

ELFERS GESKES KRÄMER

ia

BRETT Er

Jpejsuueq

uejdusyseyy | S1pnIs spuspslsquon

Darmstadt Karlsruhe
Beschäftigte
„Sektor 0,1% 0,1% 0,1% 0,5 % 0,1%
2, Sektor 23,2 % 14,4 % 18,8 % 13,6 % 12,4 %
u sektor 76,7 % 85,5 % 81,1 % 85,9 % 87,5 %
Amel Bienst 24,1% 14,6 % 20,8 % 19,1 % 15,7 %
Hochqual. a. A. 23,0 % 17,6 % 15,7% 15,1 % 17,6 %

planquadrat

ELFERS GESKES KRÄMER

G = W = R B = alle Daten von 2011, „Wegweiser Kommune“, Bertelsmann Stiftung

Arbeitsplatz-
entw.d.1.7J.

Kaufkraft
(Gesamtnettoein-
kommen)

BRETT Er
Darmstadt

5,2 %

43.324 €

_ GEWERBE

11,1%

33.390 €

Karlsruhe

7,4%

39.546 €

alle Daten von 2011, „Wegweiser Kommune“, Bertelsmann Stiftung

mE a,

Münster
10,3 %

40.471 €

7,8%

41.861 €

Jpejsuueq

uejdusyseyy | S1pnIs spuspslsquon

planquadrat

ELFERS GESKES KRÄMER

a Freiburg

Radverkehrskonzept 2020
Umweltverbund aus ÖPNV und Radverkehr als Alternative zum MIV.

e Anerkennung & Gleichberechtigung des Fahrrads in Politik, Planung
und Verkehrsalltag

° Schutz von Klima, Umwelt, Stadtqualität und Gesundheit

« Steigerung der Verkehrssicherheit

« Verringerung der witterungsbedingten Nutzungsschwankungen im
ÖPNV durch verbesserte Bedingungen für den Radverkehr

_ VERKEHR

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5

planquadrat

ELFERS GESKES K

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RÄMER

Karlsruhe

Jpejsuueq

Ausbau Radnetz

uejdusyseyy | S1pnIs spuspslsquon

20 - Punkte - Programm zur Förderung des Radverkehrs

° ressortübergreifend und langfristig angelegt

« Formulierung klarer und messbarer Ergebnisse

« Öffentlichkeitsarbeit durch Stadtplanungsamt und Stadtmarketing
e Lagegunst: Topografie und Klima fahrradfreundlich

_ VERKEHR

planquadrat

ELFERS GESKES KRÄMER

Münster

Die Fahrradhauptstadt

Ein Verkehrskonzept, das den Radverkehr in vollem Umfang in das
öffentliche Leben integriert.

« Fahrradstraßen und Tempo 30-Zonen in Wohngebieten

° Nutzungsmischung führt zu kürzeren Wegen

« ausreichende & attraktive Abstellmöglichkeiten

e dichtes und gut ausgeschildertes Radwegenetz in City und Umland
° Bike & Ride - Standorte für Pendler aus dem Umland

_ VERKEHR

uejdusyseyy | S1pnIs spuspslsquon

Jpejsuneq

planquadrat U

ELFERS GESKES K

RÄMER

- Freiburg

Green City Freiburg - Wege zur Nachhaltigkeit

Ein Zusammenspiel von politischen, wirtschaftlichen, geografischen
und mentalitätsgeschichtlichen Faktoren.

« Nachhaltige Ökonomie

e Zukunftsfähige Mobilität

« Städtisches Kapital Natur

° Nachhaltige Stadtentwicklung
« Engagierte Bürgerschaft

_ KLIMA / ÖKOLOGIE / UMWELT

uejdusyseyy | S1pnIs spuspslsquon

Jpejsuueq

planquadrat

ELFERS GESKES K

RÄMER

- Karlsruhe

City 2015 - Anschluss Zukunft

umfasst alle Maßnahmen für eine Aufwertung der Karlsruher Innenstadt
bis zum 300. Stadtgeburtstag im Jahr 2015

e Verkehrskonzept: Umbau Innenstadterschließung (Kombilösung),
Parkraum, Radwegenetz, Fußwege, etc.

° Öffentlicher Raum: Plätze, Straßen, Möblierung, Lichtplan
« Einzelhandel: City Monitoring
° Citymarketing

_ STADTQUALITÄT

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Darmstadt

Vorbereitende Studie | Masterplan

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WOHIN WAC

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ELFERS GESKES KRÄMER

_WOHNEN

Flächenbedarf für Wohnungszusatznachfrage bis 2030 in ha

250

200

150

100

50

Verkehrs-, Grünfl., soz. Infra. (+35%)
Nettobauland

Lincoln Siedlung

(ca. 24 ha)

Cambrai-Fritsch-K. + Jefferson Siedlung
(ca. 34 ha)

ha
213
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170
44
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Zusatznachfrage unterer Trend
Modell "Zuwanderung 250"

Zusatznachfrage oberer Trend
Modell "Zuwanderung 750"

Konversions-

flächen Quelle: IWU

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planquadrat

ELFERS GESKES KRÄMER

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0° Model Wachstum 250
(Brutto Angaben (+35%))
Vergleichsflächen
| Johannesviertel ca. 38 ha
MARTINSVIERTEL Martinsviertel ca. 76ha

} Altstadt/Schloss ca. 59ha
Mitte ca. 233 ha

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JOHANNES-
VIERTEL

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Mehrbedarfsflächen
A ca.101ha
ALTSTADT /.SCHLOSS B ca. 81ha

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/
2 Modell Wachstum 750
(Brutto Angaben (+35%))
Vergleichsflächen
| Johannesviertel ca. 38ha
Martinsviertel ca. 76ha

MARTINSVIERTEL
Altstadt/Schloss ca. 59ha
Mitte ca. 233 ha

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JOHANNES-
VIERTEL

Mehrbedarfsflächen

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ALTSTADT /-SCHLOSS

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_DARMSTADT

Nachverdichtung

Heute

Kleinteilige Nachverdichtung
& Konversion

Maximale Nachverdichtung,
Konversion & Bauland-
ausweisung im Außenbereich

Kleinteilige Nachverdichtung
& regionale Flächenentwicklung

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Landkreis Offenbach
2030: -2,3 %

Jpejsuneq

Typ 3:
N Prosperierende Kommunen im
Umfeld dynamischer

Wirtschaftszentren

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Landkreis Darmstadt-Dieburg

2030: -2,4 % Ti n\
Stadt Darmstadt yP . " . .
2030: 43,9% Stabile Kommunen im weiteren
Dez Umland größerer Zentren
Typ 6:

Mittelgroße Kommunen geringer
Dynamik im Umland von Zentren
und im ländlichen Raum

planquadrat

ELFERS GESKES KRÄMER

Quelle Daten: Wegweiser-kommune.de, Bertelsmann Stiftung

Darmstadt

Vorbereitende Studie | Masterplan

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_DARMSTADT

Identifizierte Themenfelder

WOHNEN GEWERBE
SOZIALES / GESELLSCHAFT VERKEHR
KLIMA / ÖKOLOGIE / UMWELT STADTQUALITÄT
EXKURSE

Lärmschutzbereich
Alternative Verkehrssysteme
Gentrifikation

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Darmstadt

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_WOHNEN

Wohnungs- und Gewerbeflächenbedarfsanalyse, Dr. Rainer Behrend

„Angesichts der grundsätzlichen Flächenknappheit sind die poli-
tischen Entscheidungsträger vor die besondere Herausforderung
gestellt, eine Abwägung zwischen den jeweils berechtigten Inter-
essen von Wohnraumnutzern und Gewerbetreibenden vorzuneh-

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men.

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_WOHNEN

e Bestehende Wohnflächen haupt-
sächlich im Osten

Jpejsuneq

e Entwicklung im Norden wog. Lärm-
schutzgebiet nur im Bestand (bspw.
nach 834 BauGB)

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e Entwicklung im Süden maßgeblich
durch Konversionsflächen

e Derzeitiger Wachstum findet haupt-
sächlich im Westen statt. Dort in
Konkurrenz mit Gewerbeflächen

e Konversionsflächen nicht ausrei-
chend: Nachverdichtung, Bauland-
ausweisung, regionale Kooperation

notwendig!

_WOHNEN

e \Wo können wir bauen?

Jpejsuneq

e Schaffung preiswerten Wohnraums

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e Gentrifizierung entgegensteuern

e Soziale Heterogenität im Wohnungs-
angebot abbilden

e Baulücken
e Innenentwicklung

e Außenentwicklung

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_WOHNEN

Wohnungs- und Gewerbeflächenbedarfsanalyse, Dr. Rainer Behrend

„Angesichts der zukünftig zu erwartenden weiter wachsenden
Nachfrage nach Wohnraum im Stadtgebiet werden diese Flächen
[Konversionsflächen & Klinikum Eberstadt] allein jedoch nicht zur
Deckung des zusätzlichen Wohnraumbedarfs ausreichen.”

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_WOHNEN

ES BRAUCHT NEUE FLÄCHEN UND NEUE IDEEN

ZIELE

e Diversifiziertes Angebot

e Schaffung von bezahlbarem und qualitativ angemessenem Wohnraum
e Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch familiengerechte Quartiere

e Vorreiterrolle bei der Entwicklung neuer Trends und Lebensziele
e Erarbeitung von Modellprojekten

Al:

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ELFERS GESKES KRÄMER

_ GEWERBE

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_ GEWERBE

e Autobahnanschlüsse und
Bahntrasse liegen im Westen

Jpejsuneq

e Wohnungsbau im Norden
aufgrund Lärmschutzbereich
nicht möglich, daher Gewerbe im
Norden stärken - allerdings bei
suboptimaler Verkehrsanbindung

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e Flächenkonkurrenz
Gewerbe / Wohnen

planquadrat

_ GEWERBE

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RAHMENBEDINGUNGEN

e Dienstleistungssektor wächst
e Internationalisierung nimmt zu
e Arbeitswelten verändern sich - die Bedeutung des Humankapitals nimmt zu

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_ GEWERBE

Beschäftigungsentwicklung 2000 bis 2012

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94.000

92.000

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Quelle Grafik:

Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung,
Wissenschaftsstadt Darmstadt

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_ GEWERBE

Wohnungs- und Gewerbeflächenbedarfsanalyse, Dr. Rainer Behrend

„Bei der städtischen Wirtschaftsförderung und der Stadtentwick-
lung muss es darum gehen, (...), den Unternehmen vor Ort Flächen
für Erweiterungen zu bieten und ausreichend Flächen für Neuan-
siedlungen zur Verfügung zu stellen.”

„(...) von einem zusätzlichen Bedarf an Büroflächen von rund
430.000 Quadratmetern bis zum Jahr 2030 ausgegangen werden”

„Die als Gewerbegebiete vorgesehenen Gebiete Kelley Barracks
und Nathan Hale Depot reichen nicht aus, um den zukünftigen
Flächenbedarf zu decken.”

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_ GEWERBE

Wohnungs- und Gewerbeflächenbedarfsanalyse, Dr. Rainer Behrend

Jpejsuueq

„Die in einem hohen Grad wissensintensiven und technologieori-
entierten Unternehmen haben sich unter anderem auch aufgrund
der Nähe der Technischen Universität Darmstadt sowie der tech-
nisch orientierten Hochschule Darmstadt angesiedelt, (...).”

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„Nach Schätzungen der DZ Bank Research beträgt der tatsächli-
chen Anteil der Büroarbeitsplätze an allen Arbeitsplätzen 52 %.”

planquadrat U

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_ GEWERBE

Wohnungs- und Gewerbeflächenbedarfsanalyse, Dr. Rainer Behrend

„Die tatsächlich kurz- bis mittelfristig marktfähigen Gewerbeflä-
chen sind aufgrund der genannten Einschränkungen Iseveso, unattrak-
tive/unpassende Gebäude, Preisvorstellungen, etc.] (...) deutlich geringer als (...)
114 ha.” (Konversionsfl. + Flächenpotentiale im Stadtgebiet)

„Die Nicht-Verfügbarkeit von geeigneten Gewerbeflächen darf
nicht zum Entwicklungs- und Wachstumshemmnis für die Wissen-
schaftsstadt Darmstadt werden.”

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_ GEWERBE

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DARMSTADT IM STANDORTWETTBEWERB STÄRKEN -
ES BRAUCHT ATTRAKTIVE FLÄCHEN

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_ VERKEHR

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_ VERKEHR 9
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e Hohe Einpendlerrate, dadurch starke Verkehrsströme morgens und eu
abends, die das Darmstädter Verkehrssystem überlasten. 2 3
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e Bildungspendler erhöhen die Zahl der Einpendler auf 90.000 / Tag. +
e Feinstaubbelastungen über den Grenzwerten macht Verkehrsreduktion 5
notwendig :
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Kfz-Fahrten-Morgens Kfz-Fahrten-Abends “ Pe m w
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Quelle: VEP Darmstadt (2000) 1

_VERKEHR

ÜBERLASTUNG DER BESTEHENDEN VERKEHRSSYSTEME REDUZIEREN -
LEBENSQUALITÄT ERHÖHEN - PRIORITÄTEN SETZEN

ZIELE

e ÖPNV ausbauen

e Radfreundlichste Stadt Hessens
e Region stärker vernetzen

e neue Verkehrssysteme fördern

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_SOZIALES / GESELLSCHAFT

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_SOZIALES / GESELLSCHAFT
SEGREGATION ENTGEGENWIRKEN - GÜNSTIGEN WOHNRAUM ANBIETEN

ZIELE
e Urbane, gemischtgenutzte Quartiere

e Familie und Beruf ermöglichen

e Soziale Infrastruktur angemessen ausbauen
e Partizipation

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_ KLIMA / ÖKOLOGIE / UMWELT

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_ KLIMA / ÖKOLOGIE / UMWELT

Integriertes Klimaschutzkonzept 2013

Übergreifende Konzeptionelle Maßnahmen Klimaschutz:

e Beschluss Leitbild „Klimaneutrale Stadt”

e Bildung einer Organisationseinheit „Klimaschutz”

e Fortführung des Klimaschutzbeirates

e Einrichtung Darmstädter „Klimaforum“”

e Wissenschaftliche Kompetenz für Energieeffizienz erschließen
e Einrichtung eines Förderfonds „Klimaschutz”

e Umweltbericht Stadtwirtschaft

e Mitwirkung im Projekt „Nachhaltiges Hessen”

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_ KLIMA / ÖKOLOGIE / UMWELT

Integriertes Klimaschutzkonzept 2013

Reduktionspotentiale Stadtentwicklung - Stadt und Quartiere:

e Stadt der kurzen Wege
e Funktionsmischung

e Nachverdichtung und kompakte Bauweisen in Verbindung mit genügend
grüner Infrastruktur

e Stellung und Anordnung der Baukörper
e Nähe zu ÖPNV Haltestellen

e Wahl der Versorgungssysteme (erneuerbare Energiequellen)

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_ KLIMA / ÖKOLOGIE / UMWELT

ÖKOLOGISCH TROTZ FLÄCHENVERBRAUCH

ZIELE

e Entwicklungskorridore öffnen

e Nachhaltige Quartiers- und Siedlungsentwicklung
e Potentiale entwickeln, Schwächen mindern

e Stadt der kurzen Wege

e kompakte Stadt

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_STADTQUALITÄT

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_ STADTQUALITÄT

Qualität und Stadtbild:

Woran wird die Qualität des Stadtbildes gemessen?

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_ STADTQUALITÄT

Wie funktioniert Qualitätssicherung?

e Spielregeln entwickeln
e Gestaltungshandbücher
e Wettbewerbe

e Prozessqualität

e Gestaltungsbeirat

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_ STADTQUALITÄT
DARMSTADT MEHR ALS WISSENSCHAFT!

RAHMENBEDINGUNGEN
e Hochwertige innerstädtische Grünräume - aber überlastet

e Starke Quartiersidentitäten

e Hochhäuser als identitätsstiftende Bauten
e Stadt der kurzen und attraktiven Wege

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_DISKUSSION / THESEN

WOHNEN:
ES BRAUCHT NEUE FLÄCHEN UND NEUE IDEEN

GEWERBE:
DARMSTADT IM STANDORTWETTBEWERB STARKEN -
ES BRAUCHT ATTRAKTIVE FLÄCHEN
VERKEHR:
UBERLASTUNG DER BESTEHENDEN VERKEHRSSYSTEME REDUZIEREN -
LEBENSQUALITÄT ERHÖHEN
SOZIALES / GESELLSCHAFT:
SEGREGATION ENTGEGENWIRKEN - GÜNSTIGEN WOHNRAUM ANBIETEN
KLIMA / ÖKOLOGIE / UMWELT:
ÖKOLOGISCH TROTZ FLÄCHENVERBRAUCH
STADTQUALITÄT:
DARMSTADT MEHR ALS WISSENSCHAFT?

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Elfers Geskes Krämer Part. G.
Architekten und Stadtplaner
dwb BDA DASL

Platz der Deutschen Einheit 21
D-64293 Darmstadt

t +49 (0) 6151 - 8196-0
f +49 (0) 6151 - 81969-99

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www.planquadrat.com

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ELFERS GESKES KRÄMER

Beratungsverlauf (4)

TOP 504
TOP 11
TOP 12
TOP 11

Details

Vorlagen-Nr.
2015/0408
Typ
Magistratsvorlage
Datum
22.09.2015
Erstellt
29.09.2026 00:00