Mandari Insight

2017/0430

////Darmstadt weiterdenken – Masterplan 2030+ / Mobilitätkonzept 2030+ Lenkungskreis Masterplan DA2030+

Magistratsvorlage 02.01.2018

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Punkt 32: ////Darmstadt weiterdenken – Masterplan 2030+ / Mobilitätkonzept 2030+ 
Lenkungskreis Masterplan DA2030+ 
- Kenntnisnahme - 
 (V-Nr. 2017/0430) 
 
Die Stadtverordnetenversammlung nimmt die Vorlage zur Kenntnis.

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Geschäftsordnung Lenkungskreis „Masterplan DA2030+“ 
 
 
1 
 
////Darmstadt weiterdenken – Masterplan 2030+ 
Geschäftsordnung Lenkungskreis „Masterplan DA2030+“    
 
Vorbemerkungen   
 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt beabsichtigt, bis Ende 2018 ein integriertes Stadtentwick-
lungskonzept „Masterplan DA2030+ ////Darmstadt weiterdenken“ zu erarbeiten. Ziel des 
Stadtentwicklungskonzeptes ist es, die zukünftige Entwicklung der Stadt zu beschreiben und 
adäquat zu steuern. Der Masterplan DA2030+ soll daher als umfassendes städtebauliches 
Leitbild die Qualitäten Darmstadts definieren, Entwicklungsszenarien bis 2030 und darüber 
hinaus aufzeigen und diese in räumliche Handlungsschwerpunkte überführen. Mit Beschluss 
der Stadtverordnetenversammlung vom 12.11.2015 wurde dem Prozess ////Darmstadt wei-
terdenken zugestimmt (s.a. Vorlage-Nr. 2015/0408). 
 
Dazu wird bis zum Sommer 2018 ein offener Erarbeitungsprozess stattfinden, an dem sowohl 
die Öffentlichkeit, Institutionen, Initiativen, Vereine als auch relevante Akteure der Stadtgesell-
schaft und Politik intensiv beteiligt werden. Im Mittelpunkt steht ein kooperatives Planungsver-
fahren mit fünf öffentlichen Foren, in denen Zukunftsbilder für die Wachstumsaufgaben der 
Stadt zu den Arbeitsfeldern „Wohnstadt“, „Quartiersstadt“, „Wissenschafts- und Arbeitsstadt“, 
„Freie Stadt“ und „Mobile Stadt/ Mobilitätskonzept DA2030+“ entwickelt werden.  
 
Bis Ende 2018 wird daraus das integrierte Stadtentwicklungskonzept „Masterplan DA2030+ 
////Darmstadt weiterdenken“ vom Büro Urban Catalyst GmbH, Berlin, erarbeitet. 
 
Zur Begleitung des Prozesses auf städtischer Seite wurde eine ämterübergreifende Arbeits-
gruppe eingerichtet, die Projektkoordination 2030+. Diese soll die Erarbeitung des Master-
plans in Darmstadt unter Einbringung der städtischen Interessen und Planungen begleiten. 
Hier ist u.a. das Grünflächenamt, das Umweltamt und das Sozial- und Wohnungsdezernat zu 
nennen. Es wurde eine Organisationsstruktur innerhalb der städtischen Verwaltung aufgebaut, 
so dass erforderliche Organisationseinheiten informiert und eingebunden sind und so der 
Steuerungsprozess für die Erarbeitung des Masterplans aktiv wahrgenommen wird.  
 
Innerhalb der Wissenschaftsstadt Darmstadt fällt der Masterplanprozess in den Zuständig-
keitsbereich des Dezernats für Planung, Tiefbau, Grünraum und Mobilität sowie auf Ämterebe-
ne des Amts für Wirtschaft und Stadtentwicklung und des Stadtplanungsamts.  
 
Vor diesem organisatorischen Hintergrund sowie aufgrund der Komplexität und Wichtigkeit des 
Masterplanprozesses wird für die strategische Steuerung des Arbeitsprozesses zum Master-
plan DA2030+ ein Lenkungskreis als beratendes Gremium eingerichtet, dem die wesentlichen 
Entscheidungsprozesse für den Masterplanprozess zur Kenntnis gebracht werden und der 
zentrale Empfehlungen für die weitere Bearbeitung abgibt. Der Magistrat und die Verwaltung 
sind gefordert, dieser Tatsache im organisatorischen Ablauf angemessen Rechnung zu tragen.   
Mit den nachstehenden Regelungen werden die innere Ordnung sowie die Aufgaben und Befug-
nisse des Lenkungskreises „Masterplan DA2030+“ bestimmt, der während des gesamten Pla-
nungs- und Entstehungsprozesses des Masterplans bei wichtigen Prozessabschnitten 
tagen soll.

Geschäftsordnung Lenkungskreis „Masterplan DA2030+“ 
 
 
2 
 
1.  Zusammensetzung des Lenkung skreises, Geschäftsstelle   
1.1.  Mitglieder des Lenkungskreises sind kraft ihres Amtes: 
-  die Dezernentin für Planung, Tiefbau, Grünraum und Mobilität 
-  die Amtsleiter der federführenden Ämte r Stadtplanungsamt und Amt für Wirtschaft 
und Stadtentwicklung 
-  je eine Vertreterin/ ein Vertreter der acht Fraktionen in der Stadtverordnetenver-
sammlung  
-  sechs externe wissenschaftliche Fachexperten:  
•  Dr. Monika Meyer, Geschäftsführerin Institut Wohnen und Umwelt GmbH (IWU) 
•  Prof. Dr. Kristina Sinemus, Präsidentin IHK Darmstadt, Geschäftsführerin Genius 
GmbH 
•  Prof. Dr. Jörg Dettmar, TU Darmstadt, Fachbereich Architektur, Fachgebiet Ent-
werfen und Freiraumplanung 
•  Prof. Dr. Markus Emanuel, Evangelische Hochschule Darmstadt, Fachbereich So-
ziale Arbeit 
•  Burkhard Horn, freiberuflicher Berater, Mobilität & Verkehr – Strategie & Pla-
nung, Berlin  
•  Prof. Dr. Guido Spars, Bergische Universität Wuppertal, Fachbereich Architektur, 
Fachgebiet Ökonomie des Planens und Bauens 
   
Vorsitzende des Lenkungskreises ist kraft ihres Amtes die Dezernentin für Planung, 
Tiefbau, Grünraum und Mobilität. Im Falle der Verhinderung wird sie vom Amtsleiter 
des Stadtplanungsamtes vertreten.   
 
1.2.  Der Lenkungskreis hat eine Geschäftsstelle. Diese Funktion übernimmt das Stadtpla-
nungsamt.   
  
 
2.  Aufgaben und Befugnisse des Lenkungskreises   
2.1. Der Lenkungskreis nimmt folgende Aufgaben wahr:   
1.  Fachliche und politische Beratung des Arbeitsprozesses zum Masterplan DA2030+ 
2.  Inhaltliche Begleitung der Bürgerforen 
3.  Kritische und fachliche Diskussion und Rückkopplung der Zwischenergebnisse 
4.  Reflexion der Zwischenergebnisse und Formulierung von zentralen integrierten 
Empfehlungen für den hauptamtlichen Magistrat (D5) und für die
 weitere Bearbei-
tung 
5.  Beratung des federführenden Dezernat s zur Vorbereitung von Entscheidungen des 
Magistrats und der Stadtverordnetenversammlung im Masterplanprozess 
6. Rückkoppelung der wesentlichen Inhalte und richtungsweisenden Entscheidungen 
von den Vertreterinnen/ den Vertretern der Parteien an ihre Fraktionen sowie von 
den Vertreterinnen/ den Vertretern der Fachverwaltung an ihre Dezernenten.

Geschäftsordnung Lenkungskreis „Masterplan DA2030+“ 
 
 
3 
 
2.2.  Der Lenkungskreis formuliert auf der Grundlage des Darmstadtatlas als „Aufgabenstel-
lung“ des kooperativen Planungsverfahrens und der Arbeitsfelder, der zu erarbeitenden 
Zwischenergebnisse der beteiligten Planungsteams sowie der Auswertung der Bürgerfo-
ren durch Urban Catalyst GmbH einvernehmlich Empfehlungen und bereitet richtungs-
weisende Entscheidungen für die weitere Bearbeitung vor. Kann keine Einigkeit inner-
halb des Lenkungskreises hergestellt werden, ist über den Beschlussweg eine Empfeh-
lung zu formulieren. 
 
2.3 Der Lenkungskreis kann Empfehlungen für Arbeits- und Verhandlungsaufträge an im 
Prozess Beteiligte und von der Stadt Beauftragte Dritte/städtische Dezernate/ Ämter 
aussprechen.   
 
2.4.  Die Mitglieder des Lenkungskreises haben bei ihrer Tätigkeit Sorgfalt walten zu lassen.  
 Sie haben den Ablauf der Sitzungen sowie den Diskussionsverlauf zwischen den Sit-
zungsteilnehmern vertraulich zu behandeln und Stillschweigen zu bewahren.  
 Empfehlungen und Ergebnisse des Lenkungs kreises fallen nicht unter die Stillschweige-
pflicht, da diese insbesondere von den Vertreterinnen/ den Vertretern der Parteien an 
ihre Fraktionen rückgekoppelt werden sollen. 
 
2.5.  Der Lenkungskreis tritt bei wichtigen Prozessabschnitten, in der Regel im Zusammen-
hang mit den Bürgerforen, zusammen.     
 
 
3.   Aufgaben und Befugnisse der Geschäftsstelle des Lenkungskreises   
3.1.  Die Geschäftsstelle hat die Sitzungen des Lenkungskreises vorzubereiten. Hierzu ist in 
Absprache mit der Vorsitzenden eine Tagesordnung anzufertigen und ein Protokoll zu 
führen. Das Protokoll wird nach Freigabe durch den Lenkungskreis an alle verwaltungs-
internen Beteiligten zur Kenntnisnahme und je nach Zuständigkeit auch einer Prüfung 
zur Umsetzung der Beschlüsse gemäß Punkt 2 verteilt.   
 
3.2.  Die Geschäftsstelle hat unter Einbindung  des Amtes für Wirtschaft und Stadtentwick-
lung darüber hinaus die stadtinterne Kommunikation zu den Sitzungen des Lenkungs-
kreises zu führen. Dies kann auch in der Projektkoordination 2030+ stattfinden.   
 
 
4.  Sitzungen des Lenkungskreises   
4.1.  Die Sitzungen des Lenkungskreises werden durch die Vorsitzende oder bei Verhinde-
rung durch deren Vertretung einberufen.   
 
4.2.  Über die Sitzungen des Lenkungskreises sind Ergebnisprotokolle aufzunehmen, die von 
der Vorsitzenden und dem Protokollführer der betreffenden Sitzung zu unterzeichnen 
sind.

Geschäftsordnung Lenkungskreis „Masterplan DA2030+“ 
 
 
4 
 
4.3.  Empfehlungen des Lenkungskreises sind  einvernehmlich oder mehrheitlich herbeizu-
führen. Stimmenthaltung gilt nicht als Stimmabgabe. Bei Stimmengleichheit zählt die 
Stimme der Vorsitzenden doppelt.   
 
 
5.  Teilnahme von Gästen an Sitzungen   
5.1.  Der extern beauftragte Begleiter des Prozesses Urban Catalyst GmbH nimmt an den 
Sitzungen des Lenkungskreises teil.   
 
5.2.  Ständig vertreten sind im Lenkungskrei s aus der Verwaltung neben dem Amt für Wirt-
schaft und Stadtentwicklung, das Stadtplanungsamt, das Grünflächenamt, die Mitarbei-
terebene im Dezernat V sowie weitere themenbezogene Verwaltungseinheiten, wie bei-
spielweise Schulamt, Sportamt, Kulturamt.   
 
5.3.  Weitere Gäste können bei Bedarf zu Einzelthemen eingeladen werden.   
 
5.4.  Alle Gäste nehmen nur mit beratender Stimme teil.      
 
 
6.  Inkrafttreten   
6.1.  Diese Geschäftsordnung tritt mit dem Ze itpunkt ihrer Beschlussfassung durch den Ma-
gistrat in Kraft.        
 
 
 
 
Dr. Barbara Boczek 
Stadträtin

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////
DARMSTADT
WEITERDENKEN
2.
DARMSTADTATLAS
3.
KOOPERATIVES 
 PLANUNGSVERFAHREN
4.
DARMSTADTS SCHÄTZE 
FORUM: 16. NOV 2017
5.
IDEENAUFRUF ZU 
DARMSTADTS SCHÄTZEN
6.
TRENDS + DYNAMIKEN 
FORUM: 8. FEB 2018
9.
STRATEGIEN +  
SCHLÜSSELRÄUME 
FORUM: 15. JUNI 2018
10.
ZUKUNFT IM ENTWURF 
FORUM: HERBST 2018
11.
MASTERPLAN  
DA2030+
12.
MOBILITÄTSKONZEPT  
DA2030+
8.
ZUKUNFTSBILDER + 
SZENARIEN 
FORUM: 26. APRIL 2018
7.
STADTAKTIONEN ZU  
DARMSTADTS SCHÄTZEN
1.
AUFTAKT
DARMSTADT 
2030+

MASTERPLAN
DA2030+
Worum geht es?
INFORMIEREN! 
DISKUTIEREN! 
MITMACHEN!
SEI DABEI!
www.darmstadt.de/
weiterdenken2030
WAS PASSIERT MIT 
MEINEN HINWEISEN? 
Die Ergebnisse aller Bürgerforen, Online-Dialoge und 
Aufrufe werden ausgewertet. Als Protokolle fassen sie 
zusammen, „wohin die Reise geht“ und formulieren 
Kernbotschaften für den Arbeitsprozess. Konsens, 
Konflikt und offene Fragen aus den Diskussionen sowie 
Anregungen aus den Bürgerforen werden dabei sichtbar. 
Als Auswertung werden die Protokolle an die Planungs-
teams zurückgespielt und auf der Onlineplattform 
veröffentlicht. Ein Lenkungskreis aus Vertreterinnen und 
Vertretern der Verwaltung, Politik und Fachöffentlichkeit 
unterstützt bei der Auswertung und spricht Empfehlun-
gen für die weitere Arbeit aus.
Projektumsetzung
Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Stadtplanungsamt
Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung
E-Mail: darmstadt2030@darmstadt.de
Bessunger Straße 125, 64295 Darmstadt
Projektbegleitung 
ARGE Urban Catalyst GmbH
Andreas Brüning, Dr. Cordelia Polinna, 
Fritz Lammert, Luca Mulè, Wolfgang Aichinger 
E-Mail: darmstadt@urbancatalyst-studio.de
Glogauer Straße 6, 10999 Berlin
Der „Masterplan DA2030+ 
////Darmstadt weiterdenken“ 
tritt in die entscheidende Phase. 
Es geht um die Zukunft der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt. 
Bis Ende 2018 wird die 
Erarbeitung durch einen Dialog 
mit den Bürgerinnen und 
Bürgern fortgesetzt. 
Gesucht werden Perspektiven 
und Strategien für die Zukunft. 
WIE ENTSTEHT DER 
MASTERPLAN?
DA2030+ lädt alle Bürgerinnen und Bürger, Vereine, 
Institutionen und Unternehmen ein, sich mit ihren Ideen 
in die Gestaltung der Zukunft Darmstadts einzubringen. 
Der Erarbeitungsprozess zum Masterplan wird daher ko-
operativ und mit Bürgerbeteiligung fortgesetzt. Im Mit-
telpunkt stehen Bürgerforen, auf denen Planungsteams 
ihre Zukunftsideen zu fünf Arbeitsfeldern präsentieren: 
„Wohnstadt“, „Quartiersstadt“, „Wissenschafts- und 
Arbeitsstadt“, „Freie Stadt“ sowie „Mobile Stadt“.
Am Ende werden die Ergebnisse gebündelt und zum 
„Masterplan DA2030+“ zusammengeführt. Dieser soll 
als städtebauliches Leitbild und Kompass für Entschei-
dungen in Politik und Verwaltung durch die Stadtver-
ordnetenversammlung beschlossen werden. Parallel 
zum Masterplan wird ein „Mobilitätskonzept 2030+“ 
erarbeitet. 
WIE KANN ICH MICH 
BETEILIGEN?
Sie haben Interesse an der Entwicklung Ihrer Stadt? Sie 
sind neugierig, wie sich Darmstadt weiterentwickeln 
kann? Sie möchten Ihre Ideen einbringen? Alle Darm-
städterinnen und Darmstädter sind eingeladen, sich 
an dem öffentlichen Dialog zu beteiligen. Kommen Sie 
zu den Bürgerforen und sprechen Sie mit uns über die 
Zukunft der Wissenschaftsstadt. Machen Sie mit beim 
Ideenaufruf zu „Darmstadts Schätzen“ und zeigen Sie 
uns, wo Darmstadt heute schon fit für die Zukunft ist. 
Alle Informationen und Termine finden Sie hier sowie 
auf der Onlineplattform. Zusätzlichen Raum für weitere 
Kommentare und Beiträge bieten zudem Online-Dialo-
ge zum Masterplan 2030+. Über die Termine werden 
wir rechtzeitig berichten.
WORUM GEHT ES BEI 
DA2030+?
DA steht für Darmstadt. DA steht für „Zeigen“ und „die 
Richtung weisen“. 2030+ steht für Zukunft. DA2030+ 
ist ein Blick in die Zukunft der Wissenschaftsstadt. 
Wie soll Darmstadt 2030 und darüber hinaus aus-
sehen? Wo und wie können sich Stadt und Quartiere 
verändern? Welche Grenzen für das Wachstum gibt es? 
Welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden, 
damit sich Darmstadt nachhaltig entwickelt? 
Um diese und weitere Fragen zu beantworten, erarbeitet 
die Wissenschaftsstadt eine Strategie für die Stadtent-
wicklung: den „Masterplan DA2030+ ////Darmstadt 
weiterdenken“. Der Plan soll ein Gesamtbild und eine 
gemeinsame Zukunftsvorstellung für Darmstadt zeich-
nen. Er soll die unterschiedlichen Interessen in der 
Stadt zusammenführen und Schwerpunkte für die Ent-
wicklung bis 2030 und darüber hinaus aufzeigen. 
1. 
AUFTAKT 2016 
2016 fiel der Startschuss zu DA2030+ mit einem 
öffentlichen Auftakt und Planer-Slam. Die Ergeb-
nisse und Zukunftspostkarten waren Grundlage 
für die heutige Ausrichtung des Dialogs.
2. 
DARMSTADTATLAS 
Wo steht Darmstadt? Der Darmstadtatlas be-
schreibt die Ausgangslage der Stadt und die Her-
ausforderungen für die Zukunft. Für das kommen-
de Planungsverfahren benennt er zentrale Fragen 
sowie Möglichkeiten zur Bürgerbeteiligung. 
3.
KOOPERATIVES 
PLANUNGSVERFAHREN
Fünf Planungsteams werden ausgewählt, sich 
bis zum Sommer 2018 in einem kooperativen 
Planungsverfahren mit der Zukunft der Wissen-
schaftsstadt zu beschäftigen.
4.
DARMSTADTS SCHÄTZE
FORUM: 16. NOVEMBER 2017   
Das kooperative Planungsverfahren startet und 
fragt Bürgerinnen und Bürger nach den großen 
und kleinen Qualitäten und Schätzen der Stadt. 
Was soll bleiben? Was kann verändert werden? 
5.
IDEENAUFRUF ZU 
DARMSTADTS SCHÄTZEN
Damit DA2030+ noch mehr ein Thema für die 
Stadtgesellschaft wird, sucht ein Ideenaufruf 
nach Orten, Projekten, Initiativen und Menschen, 
die Darmstadt heute vielfältiger, lebenswerter 
und innovativer machen. 
6.
TRENDS + DYNAMIKEN
FORUM: 8. FEBRUAR 2018 
Welche Impulse das wachsende Darmstadt 
braucht und welche Trends und Dynamiken die 
Stadt kennzeichnen, präsentieren die Planungs-
teams hier.
7.
STADTAKTIONEN ZU 
DARMSTADTS SCHÄTZEN
Die Schatzsuche geht in Runde 2: Gesucht wer-
den Ideen für Stadtaktionen, die helfen, damit 
Darmstadt noch besser wird. Ausgewählte Beiträge 
erhalten eine Unterstützung für die Umsetzung. 
8.
ZUKUNFTSBILDER + SZENARIEN 
FORUM: 26. APRIL 2018
Welche Zukunft ist denkbar und wie könnte sie 
die Wissenschaftsstadt verändern? Mögliche Sze-
narien für Entwicklung der Stadt sehen Sie hier.
 
9.
STRATEGIEN + SCHLÜSSELRÄUME 
FORUM: 15. JUNI 2018 
Die Planungsteams präsentieren Strategien, da-
mit Darmstadt auch 2030 eine lebenswerte und 
nachhaltige Stadt ist. Gemeinsam geht es dann 
auf Stadtsafari.
10.
ZUKUNFT IM ENTWURF
FORUM: HERBST 2018 
Aus den Ergebnissen des Planungsverfahrens 
entsteht ein Entwurf für DA2030+. Sind die 
Schwerpunkte richtig gewählt und wie können die 
Vorschläge ein Gewinn für Darmstadt werden? 
11.
MASTERPLAN DA 2030+
Am Ende wird der Masterplan 2030+ als integ-
riertes Leitbild für die Entwicklung Darmstadts 
fertiggestellt und der Stadtverordnetenversamm-
lung vorgelegt.
12.
MOBILITÄTSKONZEPT DA 2030+
Parallel wird ein Mobilitätskonzept 2030+ als 
Grundlage für die nachhaltige Entwicklung der 
Mobilität in der Wissenschaftsstadt bearbeitet. 
DARMSTADT 
2030+

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183 Zeichen

Punkt 23: ////Darmstadt weiterdenken – Masterplan 2030+ / Mobilitätkonzept 2030+ 
Lenkungskreis Masterplan DA2030+ 
 (V-Nr. 2017/0430) 
 
Der Ausschuss nimmt von der Vorlage Kenntnis.

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200 Zeichen

Punkt 10: ////Darmstadt weiterdenken – Masterplan 2030+ / Mobilitätkonzept 2030+ 
Lenkungskreis Masterplan DA2030+ 
 (V-Nr. 2017/0430) 
-Kenntnisnahme- 
 
Der Ausschuss nimmt von der Vorlage Kenntnis.

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7449 Zeichen

- 2 - 
 
Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
16.01.2018 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat III an die Stadtverordne tenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
Amt für Wirtschaft und 
Stadtentwicklung  
 
Amt: Stadtplanungsamt  
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler: 
I 15 
III 61 
Stvv 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2017/0430 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
29 
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.: 511020 
Kostenstelle:  061-001-1000 Investitionsnummer:        
Kostenträger:  5110-21 Sachkonto: 6779340 
 
Betreff: ////Darmstadt weiterdenken – Masterplan 2030+ / Mobilitätkonzept 2030+  
Lenkungskreis Masterplan DA2030+  
 
Vorlage vom: 02.01.2018  
 
Beschlussvorschlag : 
 
1. Der Magistrat beschließt die Einrichtung des Lenkungskreises Masterplan 2030+ und 
billigt die beigefügte Geschäftsordnung.  
2. Der Magistrat nimmt den Bericht zum aktuellen Prozessstand ///Darmstadt weiterdenken 
– Masterplan 2030+ zur Ken ntnis. 
 
 
Anlagen: Anlage 1 Entwurf Geschäftsordnung Lenkungskreis DA2030  
Anlage 2 Info-Flyer zum Masterplanprozess

- 3 - 
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom 24.01.2018 
 
Der Vorlage wird zugestimmt.

- 4 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 02.01.2018  
 
Zu Punkt 1. 
 
Aufgrund der Komplexität und Wichtigkeit des Masterplanprozesses ist für den Arbeitsprozess 
zum Masterplan DA2030+ ein Lenkungskreis als beratendes Gremium einzurichten, dem die 
wesentlichen Inhalte im Masterplanprozess zur Kenntnis gebracht werden und der zentrale 
Empfehlungen für die weitere Bearbeitung über die Planungsdezernentin an die 
Dezernentenrunde (D5) und die Ausschüsse abgibt. Es wird vorgeschlagen, das neu 
einzurichtende Gremium als „Lenkungskreis Masterplan DA2030+“ zu bezeichnen.  
 
Als Mitglieder im Lenkungskreis Masterplan DA2030+ werden benannt:   
• die Dezernentin für Planung, Tiefbau, Grünraum und Mobilität 
• die Amtsleiter der federführenden Ämter Stadtplanungsamt und Amt für Wirtschaft und   
  Stadtentwicklung 
• weitere Vertreterinnen/Vertreter der Ämter dezernatsübergreifend 
• je eine Vertreterin/ ein Vertreter der acht Fraktionen in der Stadtverordnetenversammlung  
• sechs externe wissenschaftliche Fachexperten:  
-  Dr. Monika Meyer, Geschäftsführerin Institut Wohnen und Umwelt GmbH (IWU) 
-  Prof. Dr. Kristina Sinemus, Präsidentin IHK Darmstadt, Geschäftsführerin Genius GmbH 
-  Prof. Dr. Jörg Dettmar, TU Darmstadt, Fachbereich Architektur, Fachgebiet Entwerfen und 
Freiraumplanung 
-  Prof. Dr. Markus Emanuel, Evangelische Hochschule Darmstadt, Fachbereich Sozia le Arbeit 
-  Burkhard Horn, freiberuflicher Berater, Mobilität & Verkehr – Strategie & Planung, Berlin  
-  Prof. Dr. Guido Spars, Bergische Universität Wuppertal, Fachbereich Architektur, 
Fachgebiet Ökonomie des Planens und Bauens 
 
Der Lenkungskreis soll folgende Aufgaben wahrnehmen:   
• Fachliche und politische Beratung des Arbeitsprozesses zum Masterplan DA2030+ 
• Inhaltliche Begleitung der Bürgerforen 
• Kritische und fachliche Diskussion und Rückkopplung der Zwischenergebnisse 
• Reflexion der Zwischenergebnisse und Formulierung von zentralen integrierten Empfehlungen  
  für den hauptamtlichen Magistrat (D5) und für die weitere Bearbeitung 
• Beratung des federführenden Dezernats zur Vorbereitung von Entscheidungen des Magistrats  
  und der Stadtverordnetenversammlung im Masterplanprozess 
• Rückkoppelung der wesentlichen Inhalte und richtungsweisenden Entscheidungen von den  
Vertreterinnen/ den Vertretern der Parteien an ihre Fraktionen sowie von den Vertreterinnen/ 
den Vertretern der Fachverwaltung an ihre Dezernenten. 
 
Die externen Fachexperten werden nach Aufwand entschädigt. Die Mittel stehen auf der 
Kostenstelle 061-001-100 Sachkonto 6779300 Allgemeine Planungskosten zur Verfügung. 
 
Der Lenkungskreis hat sich am 16. November 2017 zum ersten Mal zusammen gefunden. 
 
Der Entwurf für eine Geschäftsordnung „Masterplan DA2030+“ ist in der Anlage beigefügt  (s. 
Anlage 1).

- 5 - 
 
Zu Punkt 2. 
 
Seit der letzten Berichtsvorlage (Vorlage-Nr. 2016/0464) ist ein gutes Jahr vergangen und 
wichtige Meilensteine im Prozess wurden erreicht:  
- Nach Beschluss der Stadtverordnetenversammlung am 30.03.2017 Beauftragung der 
Arbeitsgemeinschaft Urban Catalyst Studio und IMORDE Projekt- und Kulturberatung aus 
Berlin im April 2017, 
-  Durchführung zweier zweistufiger Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem 
Interessensbekundungsverfahren zur Auswahl von Planungsteams zu den Themen 
„Wohnstadt“, „Quartiersstadt“, „Wissenschafts- und Arbeitsstadt“ und „Freie Stadt“ sowie 
„Mobile Stadt/ Mobilitätskonzept 2030+“ im Sommer 2017.  
 
Der Startschuss für das kooperative Planungsverfahren fand im Rahmen des 1. Bürgerforums 
im Justus-Liebig-Haus am 16. November 2017 statt, zu dem rd. 200 Bürgerinnen und Bürger 
kamen.   
Mittelpunkt der öffentlichen Veranstaltung war eine vertiefende Auseinandersetzung mit der 
Ausgangslage der Stadtentwicklung. Diese wurde in der Veranstaltung u.a. in Form eines ca. 
70-seitigen „Darmstadtatlasses“ vorgestellt. Der Dialog mit den Darmstädter Bürgerinnen und 
Bürgern stand unter dem Fokus, persönlich empfundene Qualitäten und Besonderheiten 
Darmstadts zu identifizieren und zu benennen. 
 
Dieser Dialog wird parallel mit einem öffentlichen Aufruf und Online-Dialog fortgesetzt. Bis 
15. Januar 2018 wurden alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, sich online auf www.da-
bei.darmstadt.de zu beteiligen und den Fragen nachzugehen: Was macht Darmstadt so 
besonders? Welche Initiativen und Projekte bereichern das Leben in den Vierteln? Wo helfen 
und engagieren sich Menschen? Welche Orte prägen die Stadt und wo fühlt man sich hier 
zuhause? Die Ergebnisse und Rückläufe der Bürgershaft fließen in die Bearbeitung durch die 
Planungsteams ein. 
 
Ebenfalls wurde die städtische Homepage unter www.darmstadt.de/weiterdenken2030 
kontinuierlich gepflegt und ausgebaut. Allen Interessierten stehen hier neben den 
Informationen rund um den Prozess auch Bildergalerien der Veranstaltungen sowie alle 
Ergebnisdokumentationen und Hörprotokolle der Bürgerveranstaltungen zur Verfügung.  
 
Der Informationsflyer zur ergänzenden Bekanntmachung und Erläuterung des Prozesses mit 
seinen wichtigsten Eckpunkten wurde erarbeitet und veröffentlicht (s. Anlage 2).  
 
 
Weiteres Vorgehen 
 
- Dokumentation und Auswertung des 1. Bürgerforums 
- Weitere aufsuchende Bürgerbeteiligung 
- Bearbeitung der Themenfelder durch die Planungsteams 
- Vorbereitung auf 2. Bürgerforum am 8. Februar 2018 
- Vorbereitung auf nicht-öffentlichen Workshop mit Planungsteams, Fachöffentlichkeit,  
  Lenkungskreis und Verwaltung am 9. Februar 2018

Über den weiteren Prozessverlauf werden die Gremien, wie schon mit den Magistratsvorlagen 
Vorlage-Nr. 2015/0408, Vorlage-Nr. 2016/0230 und Vorlage-Nr. 2016/0464 kontinuierlich 
informiert. 
 
 
Dezernat I Dezernat III 
 
 
 
 
Jochen Partsch  Dr. Barbara Boczek     
Oberbürgermeister Stadträtin 
 
 
 
Vorab werden übersandt:  
 100 Exemplare des Info-Flyers für die Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung 
 
 
Darmstadt, 02.01.2018 
61.1 il         Nst. 2607

2017/0430

7377 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
16.01.2018 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat III an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
Amt für Wirtschaft und 
Stadtentwicklung  
 
Amt: Stadtplanungsamt  
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2017/0430 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.: 511020 
Kostenstelle:  061-001-1000 Investitionsnummer:        
Kostenträger:  5110-21 Sachkonto: 6779340 
 
Betreff: ////Darmstadt weiterdenken – Masterplan 2030+ / Mobilitätkonzept 2030+  
Lenkungskreis Masterplan DA2030+  
 
Vorlage vom: 02.01.2018  
 
Beschlussvorschlag : 
 
1. Der Magistrat beschließt die Einrichtung des Lenkungskreises Masterplan 2030+ und 
billigt die beigefügte Geschäftsordnung.  
2. Der Magistrat nimmt den Bericht zum aktuellen Prozessstand ///Darmstadt weiterdenken 
– Masterplan 2030+ zur Ken ntnis. 
 
 
Anlagen: Anlage 1 Entwurf Geschäftsordnung  Lenkungskreis DA2030  
Anlage 2 Info-Flyer zum Masterplanprozess  
 
Datenschutzrelevante Anlage:

- 2 - 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 02.01.2018 
 
Zu Punkt 1. 
 
Aufgrund der Komplexität und Wichtigkeit des Masterplanprozesses ist für den Arbeitsprozess 
zum Masterplan DA2030+ ein Lenkungskreis als beratendes Gremium einzurichten, dem die 
wesentlichen Inhalte im Masterplanprozess zur Kenntnis gebracht werden und der zentrale 
Empfehlungen für die weitere Bearbeitung über die Planungsdezernentin an die 
Dezernentenrunde (D5) und die Ausschüsse abgibt. Es wird vorgeschlagen, das neu 
einzurichtende Gremium als „Lenkungskreis Masterplan DA2030+“ zu bezeichnen.  
 
Als Mitglieder im Lenkungskreis Masterplan DA2030+ werden benannt:   
• die Dezernentin für Planung, Tiefbau, Grünraum und Mobilität 
• die Amtsleiter der federführenden Ämter Stadtplanungsamt und Amt für Wirtschaft und   
  Stadtentwicklung 
• weitere Vertreterinnen/Vertreter der Ämter dezernatsübergreifend 
• je eine Vertreterin/ ein Vertreter der acht Fraktionen in der Stadtverordnetenversammlung  
• sechs externe wissenschaftliche Fachexperten:  
-  Dr. Monika Meyer, Geschäftsführerin Institut Wohnen und Umwelt GmbH (IWU) 
-  Prof. Dr. Kristina Sinemus, Präsidentin IHK Darmstadt, Geschäftsführerin Genius GmbH  
-  Prof. Dr. Jörg Dettmar, TU Darmstadt, Fachbereich Architektur, Fachgebiet Entwerfen und 
Freiraumplanung 
-  Prof. Dr. Markus Emanuel, Evangelische Hochschule Darmstadt, Fachbereich Soziale Arbeit  
-  Burkhard Horn, freiberuflicher Berater, Mobilität & Verkehr – Strategie & Planung, Berlin  
-  Prof. Dr. Guido Spars, Bergische Universität Wuppertal, Fachbereich Architektur, 
Fachgebiet Ökonomie des Planens und Bauens 
 
Der Lenkungskreis soll folgende Aufgaben wahrnehmen:   
• Fachliche und politische Beratung des Arbeitsprozesses zum Masterplan DA2030+ 
• Inhaltliche Begleitung der Bürgerforen 
• Kritische und fachliche Diskussion und Rückkopplung der Zwischenergebnisse 
• Reflexion der Zwischenergebnisse und Formulierung von zentralen integrierten Empfehlungen  
  für den hauptamtlichen Magistrat (D5) und für die weitere Bearbeitung 
• Beratung des federführenden Dezernats zur Vorbereitung von Entscheidungen des Magistrats  
  und der Stadtverordnetenversammlung im Masterplanprozess 
• Rückkoppelung der wesentlichen Inhalte und richtungsweisenden Entscheidungen von den  
Vertreterinnen/ den Vertretern der Parteien an ihre Fraktionen sowie von den Vertreterinnen/ 
den Vertretern der Fachverwaltung an ihre Dezernenten. 
 
Die externen Fachexperten werden nach Aufwand entschädigt. Die Mittel stehen auf der 
Kostenstelle 061-001-100 Sachkonto 6779300 Allgemeine Planungskosten zur Verfügung. 
 
Der Lenkungskreis hat sich am 16. November 2017 zum ersten Mal zusammen gefunden.  
 
Der Entwurf für eine Geschäftsordnung „Masterplan DA2030+“ ist in der Anlage beigefügt (s. 
Anlage 1).

- 4 - 
Zu Punkt 2. 
 
Seit der letzten Berichtsvorlage (Vorlage-Nr. 2016/0464) ist ein gutes Jahr vergangen und 
wichtige Meilensteine im Prozess wurden erreicht:  
- Nach Beschluss der Stadtverordnetenversammlung am 30.03.2017 Beauftragung der 
Arbeitsgemeinschaft Urban Catalyst Studio und IMORDE Projekt- und Kulturberatung aus 
Berlin im April 2017, 
-  Durchführung zweier zweistufiger Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem 
Interessensbekundungsverfahren zur Auswahl von Planungsteams zu den Themen 
„Wohnstadt“, „Quartiersstadt“, „Wissenschafts- und Arbeitsstadt“ und „Freie Stadt“ sowie 
„Mobile Stadt/ Mobilitätskonzept 2030+“ im Sommer 2017.  
 
Der Startschuss für das kooperative Planungsverfahren fand im Rahmen des 1. Bürgerforums 
im Justus-Liebig-Haus am 16. November 2017 statt, zu dem rd. 200 Bürgerinnen und Bürger 
kamen.   
Mittelpunkt der öffentlichen Veranstaltung war eine vertiefende Auseinandersetzung mit der 
Ausgangslage der Stadtentwicklung. Diese wurde in der Veranstaltung u.a. in Form eines ca. 
70-seitigen „Darmstadtatlasses“ vorgestellt. Der Dialog mit den Darmstädter Bürgerinnen und 
Bürgern stand unter dem Fokus, persönlich empfundene Qualitäten und Besonderheiten 
Darmstadts zu identifizieren und zu benennen. 
 
Dieser Dialog wird parallel mit einem öffentlichen Aufruf und Online-Dialog fortgesetzt. Bis 
15. Januar 2018 wurden alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, sich online auf www.da-
bei.darmstadt.de zu beteiligen und den Fragen nachzugehen: Was macht Darmstadt so 
besonders? Welche Initiativen und Projekte bereichern das Leben in den Vierteln? Wo helfen 
und engagieren sich Menschen? Welche Orte prägen die Stadt und wo fühlt man sich hier 
zuhause? Die Ergebnisse und Rückläufe der Bürgershaft fließen in die Bearbeitung durch die 
Planungsteams ein. 
 
Ebenfalls wurde die städtische Homepage unter www.darmstadt.de/weiterdenken2030 
kontinuierlich gepflegt und ausgebaut. Allen Interessierten stehen hier neben den 
Informationen rund um den Prozess auch Bildergalerien der Veranstaltungen sowie alle 
Ergebnisdokumentationen und Hörprotokolle der Bürgerveranstaltungen zur Verfügung.  
 
Der Informationsflyer zur ergänzenden Bekanntmachung und Erläuterung des Prozesses mit 
seinen wichtigsten Eckpunkten wurde erarbeitet und veröffentlicht (s. Anlage 2).  
 
 
Weiteres Vorgehen 
 
- Dokumentation und Auswertung des 1. Bürgerforums 
- Weitere aufsuchende Bürgerbeteiligung 
- Bearbeitung der Themenfelder durch die Planungsteams 
- Vorbereitung auf 2. Bürgerforum am 8. Februar 2018 
- Vorbereitung auf nicht-öffentlichen Workshop mit Planungsteams, Fachöffentlichkeit,  
  Lenkungskreis und Verwaltung am 9. Februar 2018

- 5 - 
Über den weiteren Prozessverlauf werden die Gremien, wie schon mit den Magistratsvorlagen 
Vorlage-Nr. 2015/0408, Vorlage-Nr. 2016/0230 und Vorlage-Nr. 2016/0464 kontinuierlich 
informiert. 
 
 
Dezernat I Dezernat III 
 
 
 
 
Jochen Partsch  Dr. Barbara Boczek     
Oberbürgermeister Stadträtin 
 
 
 
Vorab werden übersandt:  
 100 Exemplare des Info-Flyers für die Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung 
 
 
Darmstadt, 02.01.2018 
61.1 il         Nst. 2607

anlage 4

202 Zeichen

Punkt 19: ////Darmstadt weiterdenken – Masterplan 2030+ / Mobilitätkonzept 2030+ 
Lenkungskreis Masterplan DA2030+ 
 (V-Nr. 2017/0430) 
- Kenntnisnahme – 
 
Der Ausschuss nimmt von der Vorlage Kenntnis.

Beratungsverlauf (6)

TOP 29
TOP 4
TOP 32 zur Kenntnis
TOP 23
TOP 10
TOP 19

Orte (1)

  • Bessunger Straße 125

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
2017/0430
Typ
Magistratsvorlage
Datum
02.01.2018
Erstellt
29.09.2026 00:00