Hallen Kalk - Kein Probebetrieb des Schauspiels in der Halle 75 in Köln-Kalk
Antrag auf eine Aktuelle Stunde nach § 5 AN/0943/2017 vom 21.06.2017
Stand: Am 22.06.2017 in der Bezirksvertretung 8 (Kalk) ungeändert beschlossen.
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Antrag Aktuelle Stunde SPD AN-0943-2017
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SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Kalk SPD-Bezirksfraktion Kalk, Kalker Hauptstraße 247 - 273, 51103 Köln Herrn Bezirksbürgermeister Marco Pagano Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker CDU-Fraktion Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Fraktion DIE LINKE. in der Bezirksvertretung Kalk Bezirksrathaus Kalk Kalker Hauptstraße 247-273 51103 Köln Telefon (02 21) 221 98 302 Telefax (02 21) 221 98 927 E-Mail: spd-bv8@stadt-koeln.de Internet: www.koelnspd.de Markus Klein Fraktionsvorsitzender Telefon 0171 8276215 Telefax (02 21) 221 98 927 E-Mail: markus_klein@koeln.de Eingang beim Bezirksbürgermeister: 21.06.2017 AN/0943/2017 Antrag gem. § 5 der Geschäftsordnung des Rates auf Durchführung einer aktuellen Stunde Gremium Datum der Sitzung Bezirksvertretung 8 (Kalk) 22.06.2017, TOP B. Hallen Kalk - kein Probebetrieb des Schauspiels in der Halle 75 in Köln-Kalk Antrag der SPD-Fraktion vom 21.06.2017 Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrte Fraktionsvorsitzende, am 13. Mai 2017 ist erfolgreich das Werkstattverfahren zur zukünftigen Entwicklung der Hallen Kalk gestartet, welches die Zukunft des großen Areals im Kalker Süden im Fokus hat. Es besteht die große Chance, dieses Quartier neu zu denken, was bereits in den ersten Zwischenergebnissen am 9. Juni 2017 abzusehen war. Mit Verwunderung hat die SPD-Fraktion bereits im Vorfeld des Starts des Werkstatt- verfahrens zur Kenntnis genommen, dass die Kulturverwaltung die Halle 75 aus die- sem Verfahren heraus genommen hat. Dies entsprach nicht dem Wunsch der Be- zirksvertretung, das gesamte Areal in das Verfahren einzubeziehen. Im Gegenteil: Die Halle 75 war unter anderem Ausgangspunkt der gesamten Initiative zur künftigen Gestaltung des gesamten Areals und ist ein Herzstück dieses Projekts. Ein so ge- 2 nannter „closed shop“ durch eine für die Öffentlichkeit nicht zugängliche Halle wäre ein schwerer Schlag und verschenktes Potenzial. Mit Schreiben vom 29. Mai 2017 hat Herr Bezirksbürgermeister Pagano die zustän- dige Beigeordnete Frau Laugwitz-Aulbach in einem Brief auf die Problematik der durch einen Probebetrieb des Schauspiels blockierten Halle hingewiesen und bereits mit einer Ansiedlung der Kammeroper Köln eine interessante Alternative aufgezeigt, die nicht nur ein attraktives Kulturangebot bieten würde sondern auch viele Wünsche und Forderungen aus dem Werkstattverfahren erfüllen könnte. Nach Informationen der SPD-Fraktion hat es hierzu noch keine Stellungnahme durch die Verwaltung ge- geben. Erstaunt waren wir ebenfalls, dass die Kulturverwaltung die Hallen 70 und 71 gerne als Werkstatt und Depot nutzen würde. Vor dem Hintergrund der hierfür benötigten Fläche würden der Sinn des laufenden Werkstattverfahrens und die aktive Beteili- gung der zahlreichen Bürgerinnen und Bürger vermutlich in Zweifel gezogen. Viele Ideen könnten vermutlich nicht mehr umgesetzt werden. Des Weiteren gibt es unter- schiedliche Aussagen zum Verbleib von Roncalli, die noch zu klären sind. Aus diesem Grund beantragen wir eine aktuelle Stunde zum Thema „Hallen Kalk“, die mit folgendem Beschluss abgeschlossen werden soll: Die Bezirksvertretung lehnt einen Probebetrieb des Schauspiels in der Halle 75 in Köln-Kalk ab und verweist diese Sache zur weiteren Behandlung in den Ausschuss für Kunst und Kultur sowie in den Stadtentwicklungsausschuss. Mit freundlichen Grüßen gez. Markus Klein Markus Klein Fraktionsvorsitzender
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